27 Gedanken zu “Wenn Satire nicht mehr von Wirklichkeit zu unterscheiden ist (US Socialist Convention und „Point of Personal Privilege“)

  1. Das ist vor allem von einer Satire einer Therapiesitzung nicht mehr zu unterscheiden.

    Sie unterwerfen sich ihren eigenen, nur behaupteten „Hyper-Sensibilität“ auf der Basis einer nur von ihnen empfundenen „Traumatisierung“ von eigentlich allem.
    Und das idiotischste ist das Rennen um die Belehrung und Kontrolle aller anderen, noch nicht sensibel genug zu sein für irgendwelche „Hyper-Sensibilitäten“.
    Es fehlt nur leider ein Therapeut sowie ein therapeutisches Konzept zur Heilung dieser Gestörten.

    Logisch, dass sie über die Arbeiterklasse sprechen und nicht mit dieser.
    Ganz normale linke Gewerkschafter würden diese Spinner aus jeder Sitzung herauswerfen, weil sie eine produktive Arbeit unmöglich machen und sich und ihre narzisstischen Egos permanent in den Vordergrund spielen.
    Ich würde jedem Weltverband in Sachen „Demokratischer Sozialismus“ raten, diese Spinner hochkant rauszuwerfen, weil sie objektiv parteischädigend, weil lächerlich sind.

      • Adrian, ganz ehrlich, hast du eine solche Ansammlung von hypersensitiven Spinnern schon einmal bei einer Versammlung deutscher Linker gesehen?
        Oder hast du „jazz hands“ außerhalb von GB, den USA und meinetwegen Kanada bei einer linken Veranstaltung wahrgenommen?
        Dieses Ausmaß an Idiotie findest du ausschließlich im angelsächsischen Sprachraum.
        Als das Gomringer-Gedicht in Berlin übermalt worden ist, war die Reaktion darauf geradezu renitent, #metoo war in D (im Vergleich zu den USA) ein Fehlschlag.

        Jeder Versuch, solche Bewegungen und Bewegungsformen zu importieren ist bisher gescheitert.
        Mich ärgert, dass Debatten und Idiotien aus diesem Sprachraum importiert werden und ihr die Kopisten, die hier bspw. die „critical whiteness“ etablieren wollen auch noch unterstützt.
        Statt sich darüber zu freuen, mit diesem Irrationalismus nicht konfrontiert zu werden, tust du noch immer so, als wäre deren Irrsinn unserer.
        You are wrong und das ist gut so! 🙂

        • Stimmt, stimmt. Deutsche Linke handeln vollkommen rational. Hier gibt es weder Feminismus, noch Intersektionalismus. Und niemanden würde es einfallen, Sprache zu gendern oder vom „alten weißen Mann“ zu reden.

          • Nein, das tun sie nicht – also rational handeln.

            Aber dir fällt doch selber auf, das sind alles Importe.
            Die Rede vom „alten weißen Mann“ ist in einer, nämlich unserer Gesellschaft, die nach US-Rassentheorien 2 Prozent „black, hispanic, asian“ aufweist sinnlos.
            Es macht auch demograpisch keinen Sinn – die geburtenstärksten Jahrgänge nach 2 WK finden sich bis 1966. Selbstverständlich ergibt sich eine Dominanz alter weißer Männer und Frauen.

            Dass eine türkischen „Migrationshintergrund habende“ Ferda Ataman im SPON sich aufführt, als wäre sie eine unterdrückte Schwarze in den USA ist eine Lachnummer (sie soll sich erst einmal bei den Armeniern entschuldigen und aufhören Kurden umzubringen 😉 ).
            Die Idee, die „people of colour“ in Deutschland zu etablieren ist saukomisch, wenn die größte Zahl der Migranten aus der Ex-SU und Polen stammen, die so dunkelhäutig sind wie ein Weißbrot im Mondschein.

            Die Kopisten haben die lustige Idee ihrer Eltern aus dem letzten Jahrhundert importiert: „Neu! Aus USA!“
            Unsere Aufgabe ist, sie auszulachen. Sie ernst zu nehmen, adelt hingegen ihre Idiotie.
            1. Don´t waste your time with crazy!
            2. Lacht kaputt, was euch kaputt macht!

          • „Die Rede vom „alten weißen Mann“ ist in einer, nämlich unserer Gesellschaft, […] sinnlos.“

            Das würde ich niemals wagen zu bezweifen.

            Das irrationale liegt ja gerade darin, dass es trotzdem in dieser Form genutzt wird.
            Und manches vom Juso-Kongress wirkt durchaus in einer Form unwirklich, dass ich mir vergleichbar satirisches Material dort durchaus vorstellen kann.

            Und dabei sind die Jusos noch nicht mal der abgedrehteste „sozialistische“ Verein.
            Bei der KPD-Jugend dürfte noch drastischeres drin sein.

          • Ist ja toll das du das alles so lustig findest und als den Unsinn erkennst, der es ist, aber sie machen es trotzdem und wenn die Menschen es oft genug hören, dann glauben sie es irgendwann. Genauso funktioniert Propaganda und Propaganda funktioniert.

          • @maddes

            „Und dabei sind die Jusos noch nicht mal der abgedrehteste „sozialistische“ Verein.
            Bei der KPD-Jugend dürfte noch drastischeres drin sein.“

            Der Witz ist, du wirst das ausschließlich bei der grünen Jugend und den Jusos vorfinden.
            Aber nicht bei der SDAJ – Jugendorganisation der DKP.
            Die Idee, dass die Radikalisierung von Irrsinn sich finden muss, um so radikaler die Organisation klappt nicht für Deutschland.

            Hier z.B.: „Denn inzwischen ist festzustellen, dass die Themen „Frauen“ und „sexuelle Minderheiten“ in westlich-kapitalistischen Staaten für eine zynische Humanitätskosmetik herhalten sollen. In den USA kommt in besonderem Maße die Frage der Hautfarbe hinzu. Das Konzept ist recht einfach: Mit großem medialen Rummel wird Begeisterung z. B. für den „ersten schwarzen Präsidenten“ erzeugt – um dann im Windschatten dieses vermeintlichen Erfolges mit der Unterdrückung und Ermordung armer Schwarzer fortfahren zu können.
            Mit dem gefeierten Präsidenten haben diese Menschen in einer völlig anderen Lebenslage eben nur die Hautfarbe gemeinsam. Andere derartige „Erfolge“ und „Meilensteine“ ließen sich aufzählen: der erste schwule Außenminister oder Regierende Bürgermeister, die erste Frau im Kanzleramt oder an der Spitze der Bundeswehr.
            Nur wird die Frage schwer zu beantworten sein, welche Errungenschaften im Hinblick auf sozialen Fortschritt mit diesen Personalentscheidungen denn verbunden waren oder sind. Auch außenpolitisch lässt sich mit den entsprechenden „Wertvorstellungen“ operieren.
            So hält man Russland gern die Diskriminierung Homosexueller vor. Dass man sich in dieser Frage „guten Freunden“ wie Saudi-Arabien gegenüber vornehm zurückhält, sei hier nur am Rande angemerkt. Letztlich geht es darum, durch das Spielen der „Frauen“- oder „Minderheiten – Karte“ progressiv wirkende Show-Effekte zu zielen.
            Nicht das vertretene Programm soll im Mittelpunkt des Interesses stehen, sondern die Identitätsmerkmale des politischen Personals. Dadurch wird in bestimmten Kreisen eine Begeisterung erzielt, welche die Durchsetzung einer Politik erleichtern kann, die vielleicht noch reaktionärer ist als die vorhergehende.

            Hat nicht Großbritannien unter der Regierung einer Frau den brutalsten Sozialabbau seiner Geschichte erlebt? Und wird die Bundeswehr auf den Kriegsschauplätzen der Welt akzeptabler durch eine weibliche Führung? Die Antwort darauf besteht nicht darin, den Kampf um weibliche Gleichberechtigung oder das Eintreten für ein repressionsfreies Leben von Lesben und Schwulen gering zu schätzen, sondern darum, diese Fragen im Gefüge der kapitalistischen Klassengesellschaft zu betrachten.
            Die herrschende Klasse mag ihre Bestrebungen mit kulturalistischer „Gender“-Kosmetik schmücken – es ändert sich nichts daran, dass die Arbeiterklasse die Kosten ihrer Kriegs- und Ausbeutungspolitik zu tragen hat.
            Diese Menschen, schwarz und weiß, hetero- und homosexuell, männlich und weiblich, trifft es, wenn auch in unterschiedlicher Intensität. Wenn nun der Vorsitzende einer Kommunistischen Partei sich für die „Frau“ Hillary Clinton begeistert und die Kriegstreiberin Hillary Clinton vergisst, so folgt er einem bürgerlichen Paradigma, dass geeignet ist, die KP zu einem Anhängsel des Liberalismus zu machen.“

            Veröffentlicht am 6. Dezember 2016 unter der Überschrift: „Linksliberale Jubeltruppe oder revolutionäre Arbeiterpartei?“

            Es sind NICHT ALLE Linken von Totalverblödung ergriffen.
            Und NIEMAND muss in der DKP sein, um seine 5 Sinne beisammen zu haben.

          • @Crumar
            „Der Witz ist, du wirst das ausschließlich bei der grünen Jugend und den Jusos vorfinden.
            Aber nicht bei der SDAJ – Jugendorganisation der DKP.“

            Nein, ich finde bei sowas wie der SDAJ zwar nicht denselben Unfug wie bei den Grün_*inxen, aber dafür anderen.
            Okay, sie importieren vielleicht nicht den Unfug aus den USA.
            Dafür verbreiten sie den unveränderten Unfug von vor über 100 Jahren.
            Sie reden immer noch seitenlang von der (Welt-)revolution gegen das Kapital. Das scheint ihr immerwährend gleiche Antwort auf alle Probleme der Welt – erst muss die große Revolution kommen, , diesmal die wahre und echte, und diesmal die wirklich wahre und echte…
            Die anderen Kommunisten und Marxisten waren bisher alle keine echten Scho – ähm, Marxisten und Kommunisten, und wenn wir das erst mal machen, wird diesmal alles gut. Ganz bestimmt, weil wir sind die Guten ™

            Das ist, worauf die DKP und ihre Jungorganisation hinausläuft.
            Und steht im Wesentlichen so schon auf der Willkomensseite.

        • Sehe ich auch so. Die Entwicklung hier wird ja nicht dadurch besser, weil es anderswo noch viel schlimmer ist. Ich wurde vor kurzem aus einem sehr linkslastigen Musikforum gekickt, weil ich einen politisch unkorrekten (und zugegebenermaßen sehr makabren) Witz über die Bevorzugung von Frauen gemacht habe. Und mit diesen Leuten über Politik zu diskutieren war auch immer sehr frustrierend. Egal wie sehr man sich um Logik bemühte und Fakten zitierte, es wurde einfach nichts zur Kenntnis genommen oder mal ein anderer Blickwinkel eingenommen. Am Ende hat immer ihre Ideologie gesiegt und ich war der Böse.

          • Willst DU, dass WIR gewinnen?
            Oder willst du nur Witze machen?
            Wenn du politisch etwas erreichen willst, dann ordnest du dein Verhalten dem Ziel unter.
            Wenn du nur verlieren und dich selbst in deinem Glauben bestätigen willst, dann ist deine Vorgehensweise adäquat.
            Wenn nicht, dann nicht.

          • @mispel
            jetzt hätten wir alle noch gern debn Witz gelesen…
            (wir werden dich auch nicht dafür rausschmeißen..)

            @Crumar wer ist „WIR“?
            ..Es war ein MUSIKforum…

          • Wer ist wir? Ich denke nicht in Gruppen und für mich ist das auch kein Wettbewerb, bei dem man etwas gewinnen kann. Ich sehe mich als Individuum, dessen Meinung für sich steht. Wenn jemand gewinnen sollte, dann die Gerechtigkeit oder der Humanismus oder der gesunde Menschenverstand, aber keine Personen.

          • @maddes8cht

            Person A meinte, dass Frauen in unserer Gesellschaft bevorzugt würden, woraufhin Person B entgegnete, dass das gar nicht stimmt, da ja zum Beispiel Mädchen deutlich häufiger von sexuellem Missbrauch betroffen sind als Jungen. Daraufhin meinte ich, dass das ja eigentlich ein Beleg für die Aussage von Person A sei. Fanden die nicht so witzig.

          • Du möchtest als Mann und Männerrechtler etwas erreichen.
            Das ist WIR.
            DU agierst gegen eine SJW-mindset.
            Möchtest du gegen den SJW-mindset etwas direkt erreichen, in dem du diesem eine direkt verpasst oder indirekt, weil alle mitlesen können, was du dagegen zu sagen hast?
            Das wäre eine Abwägung von taktischer und strategischer Kommunikation unter dem Vorzeichen, von dem Forum verbannt zu werden, wenn es schief läuft.
            Im besten Falle versuchen sie dich zu verbannen und du hast eine Mehrheit, die dem entgegen arbeitet.
            Wen sie dich kommentarlos entsorgen können, dann hast du etwas falsch gemacht.

          • @Crumar
            „Das wäre eine Abwägung von taktischer und strategischer Kommunikation“

            Mit solcherart taktischen Überlegungen hast du mich Prinzipiell auf deiner Seite :9

            Nimm noch meinen regelmäßig vorgebrachten Gedanken hinzu, dass es in einer Diskussion mit einem SJW nahezu unmöglich ist, einen SJW zu überzeugen und das daher auch gar nicht erst das Ziel ist und sein kann – es geht also in allererster Linie um die Mitleser.

            Der Witz, Spott, die Satire kan, wenn sie treffsicher gemacht ist, eben eine scharfe Waffe gegen verbohrte Ideologie sein – was diese ggf dazu zwingt, zu einer drastischen Maßnahme wie dem Ausschluss zu greifen.

            Das ist die Abwägung – man hat immerhin ein Statement hinterlassen, und die Reaktion darauf lässt vielleicht so manchen tief blicken, bei was für einem Haufen man da grade gelandet ist.

            Wenn man rausgeschmissen wird, kan man die nachfolgenden Resuktat vielleicht nicht mehr selber sehen, aber ich hab da ein gewisses vertrauen, dass auch sowas seine Wirkung hinterlassen kann.

            Das hat was subversives …

          • @crumar:

            „Du möchtest als Mann und Männerrechtler etwas erreichen.
            Das ist WIR.“

            Jein. Es kann auch eine Gruppe von Individuen sein, die lediglich das gleiche Ziel verfolgen und das vielleicht aus unterschiedlichen Gründen. Deswegen müssen sie keine Gruppenidentität entwickeln. Z.B. können Frauen ja auch dieses Ziel verfolgen, wären dann aber in d(ein)er Gruppe nicht dabei, da Frauen. Das Ziel ist daher deutlich wichtiger als die Gruppe. Ich bin mir aber im Klaren darüber, dass man als Gruppe deutlich mehr erreichen kann als als unorganisierte Individuen. Mir ging es nur darum zu verdeutlichen, dass nicht jeder blind einer Sache hinterherläuft, sondern immer seinen Prinzipien und Überzeugungen treu bleibt und diese ständig überprüft. Das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe darf nie von der eigenen Verantwortung entbinden. Und eine Gruppe sollte nie als etwas absolutes betrachtet werden, in dem alle Mitglieder die gleichen Eigenschaften haben. Das führt nämlich schnell zu Vorurteilen.

            @maddes8cht:

            „Das ist die Abwägung – man hat immerhin ein Statement hinterlassen, und die Reaktion darauf lässt vielleicht so manchen tief blicken, bei was für einem Haufen man da grade gelandet ist.“

            Das war wirklich meine Intention. Ich habe diese provokante Äußerung bewusst gemacht, um die Reaktion zu sehen und ich wusste, dass ich dadurch vielleicht gekickt werde. Als dann die ersten Reaktionen eintrafen, konnte ich noch einen letzten Post verfassen, in dem ich schrieb, dass ich lieber untergehe, bevor ich mich einem politisch korrekten Weltbild beuge. Dieser Post hat meinen Untergang dann wohl wirklich besiegelt. Wen der Wortlaut interessiert, der findet ihn hier im letzten Drittel:
            https://www.plattentests.de/forum.php?topic=94434&seite=2
            Passenderweise ging es in dem Thread um MGTOW 🙂

        • Ahm, nicht direkt deutsch, aber fast. Bei dem großen Greta FfF Meeting in der Schweiz ging das ähnlich zu mit Jazzhänden und den erzwungenen Interventionen, wenn sich jemand unwohl fühlt.

          Insofern ist jede Überheblichkeit gegenüber der angloamerikanischen Welt fehl am Platze.

  2. Man merkt so richtig, wie diese Hypercholeriker durch ihre Ideologie regelrecht darauf konditioniert sind, Empörung zu empfinden. Wobei es sich nicht um eine tatsächliche Empfindung handelt, keine die eine tatsächliche negative Auswirkung auf das betreffende Individuum hat. Ähnlich wie beim True Fruits Werbespot. Ich schätze, es wird niemand nachweisen können, dass jemand tatsächlich durch einen stilisierten Penis aus Sonnenmilch ein Trauma erlitten hat. Aber es wird natürlich trotzdem Panik verbreitet, als gäbe es ein tatsächliches nachweisbares Problem.
    Wie der pawlosche Hund der auf Reize reagiert.
    Ein Reiz kommt an (die Glocke ertönt):
    „Ah Moment, durch meine Ideologie habe ich gelernt, dass das falsch sein muss und …wuff wuff“.

      • Das kommt bei diesen Narzissten noch erschwerend hinzu. Sich profilieren wollen durch Virtue Signaling. Ein weiterer Grund, warum man diese Leute nicht ernst nehmen kann.

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