Studie: Feministinnen sind maskulinisiert in Bezug auf pränatales Testosteron und im Bereich Dominanz

Eine interessante Studie untersucht pränatales Testosteron und Dominanz bei Feministinnen:

The feminist movement purports to improve conditions for women, and yet only a minority of women in modern societies self-identify as feminists. This is known as the feminist paradox. It has been suggested that feminists exhibit both physiological and psychological characteristics associated with heightened masculinization, which may predispose women for heightened competitiveness, sex-atypical behaviors, and belief in the interchangeability of sex roles. If feminist activists, i.e., those that manufacture the public image of feminism, are indeed masculinized relative to women in general, this might explain why the views and preferences of these two groups are at variance with each other. We measured the 2D:4D digit ratios (collected from both hands) and a personality trait known as dominance (measured with the Directiveness scale) in a sample of women attending a feminist conference. The sample exhibited significantly more masculine 2D:4D and higher dominance ratings than comparison samples representative of women in general, and these variables were furthermore positively correlated for both hands. The feminist paradox might thus to some extent be explained by biological differences between women in general and the activist women who formulate the feminist agenda.

Quelle: Feminist activist women are masculinized in terms of digit-ratio and social dominance: a possible explanation for the feminist paradox

Feministinnen könnten demnach einfach häufigeram „äußeren Ende“ der weiblichen Normalverteilung sein und deswegen die Geschlechterrollen als starke Einschränkung empfinden.

Zur Digit Ratio:

Damit würden die Feministinnen nicht nur sehr starke Abweichungen von den Frauen zeigen, sondern der Abstand im Schnitt wäre sogar größer als der Abstand der Männer im Schnitt zu den Frauen.  (als ein extremes Beispiel vergleiche auch)

Zur Digit Ratio und auch Kritik an dieser siehe diese Artikel und die Kommentardiskussionen darunter:

Und zu der Dominanz

Auch hier ein recht eindeutiges Bild.

Schließlich noch die Verbindung beider:

Das sind durchaus schon einigermaßen hohe Werte.

14 Gedanken zu “Studie: Feministinnen sind maskulinisiert in Bezug auf pränatales Testosteron und im Bereich Dominanz

  1. Ai-Karamba, deshalb sind die so bessen von Macht.

    Aber wie sieht es bei der competitiveness aus? Da müsste es doch genau entgegengesetzt sein, schließlich wollen sie den Wettstreit durch die Eigenschaft eine Vagina zu besitzen ersetzen und jetzt Diskussion bei der sie keine Argumente haben durch Redeverbote abwürgen.

  2. Laut https://en.wikipedia.org/wiki/Digit_ratio liegt der Mittelwert von D2:D4 für Männer bei 0.95, für Frauen bei knapp 0.97.

    Man beachte, dass bei der Graphik im Artikel die Abszisse aus unerfindlichen Gründen von rechts nach links läuft.

    Leider ist nicht erkennbar, wie viele Feministinnen an der Studie teilnahmen. Vermutlich werden sie durch die paar eingezeichneten diskreten Werte repräsentiert.
    Da ist doch ein ziemliches Rauschen erkennbar, so dass es fraglich ist, ob die wenigen Werte ein signifikantes Ergebnis hergeben.
    Leider habe ich jetzt aber keine Zeit, mich näher damit zu befassen.

    Just for fun hatte ich letztes Jahr meine Finger vermessen:
    https://breakpt.wordpress.com/2018/06/15/digiti-digitalandi-1878/

  3. Subjektiv hatte ich schon immer den Eindruck, daß es sich so, wie in der Studie bestätigt, mit den sich selbst Ermächtigenden verhält, und die sich anmaßen, als Feminist*_Innen für „die Frauen“, sprich für „ALLE“ Frauen sprechen und handeln zu können.

    Biologische Gegebenheiten dürften auch zu einem nicht unerheblichen Teil deren ausgeprägte emotionale Ablehnung von Männern erklären, wie wohl sie alles tun, um als die (vermeintlich) „besseren Männer“ gesellschaftliche Macht-Allokation zu erreichen.

  4. Ui. Interessant.
    Auch gut zu wissen, dass Männer mit Frauen mehr gemeinsam haben, als irgendwer mit Feministinnen ;^)

    Aber was mich mal echt interessieren würde (ich hab da so eine vage Vermutung…)
    Gibt es eine Studie darüber, wie viele Feministinnen Einzelkinder sind/waren?!

  5. Wieder stärkt sich mein Verdacht, dass die dritte Welle des Feminismus eigentlich eine lesbische Revolte ist, die sich gegen die attraktiven weiblicheren Frauen richtet. Sie muss aber aus ideologischen Gründen auf die doofen Männer einprügeln, weil diese die attraktiven Frauen immer noch attraktiv finden.

    • Vor allem aber haben die dominierenden/dominanten lesbischen Feminst_Innen wohl den Eindruck, daß die „doofen Männer“ ihnen unerhörter Weise die aber doch eigentlich (nur) ihnen zustehenden attraktiven weiblicheren Frauen „wegnehmen“ – ach wie „toxisch“ die doch sind!

    • Ich habe eher den Eindruck, dass sich bereits die zweite Welle am Ende aber erst recht die dritte Welle frontal gegen ALLE Frauen (die nicht Feministas sind) richtet und Männer hier nur das Schlachtfeld abgeben.

      Also weder unbedingt lesbisch als Motiv noch attraktiv als Merkmal der Gegnerschaft.

  6. „Feministinnen könnten demnach einfach häufigeram „äußeren Ende“ der weiblichen Normalverteilung sein und deswegen die Geschlechterrollen als starke Einschränkung empfinden.

    Damit würden die Feministinnen nicht nur sehr starke Abweichungen von den Frauen zeigen, sondern der Abstand im Schnitt wäre sogar größer als der Abstand der Männer im Schnitt zu den Frauen.“

    Ist das wirklich so?

    Wenn Frauen in „typisch männlichen“ technischen oder handwerklichen Berufen auftauchen, sind sie vielleicht überdurchschnittlich oft lesbisch, nach meinem Eindruck aber unterdurchschnittlich feministisch.
    Die Lesben, die den feministischen Diskurs prägen, treiben sich dagegen nahezu ausschließlich in „typisch weiblichen“ Berufen herum, also irgendwas mit Soziales, Kultur (oder was sie darunter verstehen), Medien, also Bereichen, in denen frau sich nicht die Hände schmutzig macht und irgendwo warm und trocken von Staatsknete lebt.

    Dass Feministinnen wenig gemein haben mit den Interessen der „normalen“ Frauen, ist nun wirklich nichts Neues.
    Klar gibt es eine Korrelation zwischen Feminismus und Lesbiertum, aber entscheidend erscheint mir eher, dass bestimmte Lesben ein quasi religiöses Sendungsbewusstsein entwickeln und meinen, alle normalen Menschen müssten es teilen, wenn sie nur gut genug aufgeklärt würden.
    Alle anderen dagegen seien Feinde, die auch mit menschenrechtswidrigen Methoden bekämpft werden dürften.
    Das aber ist ein Phänomen, das man in jeder beliebigen Bewegung vorfindet, seien es Umweltschützer, Veganer, Radfahrer, Völkische, …

  7. Die Beobachtung zeigt aber, daß es auch sehr aktive bekennende Feministinnen gibt, die aber physiologisch, genauer phänotypisch, durchaus vollkommen weiblich sind, ich denke da z.B. die Schwesig und von der Leyen, die ja eigentlich sehr weiblich sind (mal abgesehen von dem Flaum über VdL’s Schnütchen.)
    Ist also wieder mal nur ein statistischer kein starrer Zusammenhang. Auch hormonell, verhaltensbiologisch und phänotypisch richtige Frauen können extreme Feministinnen sein. Da müsste man dann das Warum anders erklären. Genauer, was macht es für die „normale“ Frau attraktiv feministische Positionen zu übernehmen, wenn meist auch nur ausgewählte oder situationsbezogen.

    • „Die Beobachtung zeigt aber, daß es auch sehr aktive bekennende Feministinnen gibt, die aber physiologisch, genauer phänotypisch, durchaus vollkommen weiblich sind, ich denke da z.B. die Schwesig und von der Leyen, die ja eigentlich sehr weiblich sind (mal abgesehen von dem Flaum über VdL’s Schnütchen.)“
      ———————
      Ist das wirklich so?
      Ich kann in dem über das Verhalten zum Ausdruck gebrachte Wesen dieser Feministinnen nicht erkennen, daß diese “ durchaus vollkommen weiblich sind“.
      Vielleicht lassen sich (viele) Männer da bisweilen eher vom „schönen Schein“ und ihren damit verbundenen Halo-Projektionen täuschen?!

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