Selbermach Samstag 253 (31.08.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

109 Gedanken zu “Selbermach Samstag 253 (31.08.2019)

    • „Lesenswert.“

      Stimmt.
      Ich habe aber nicht ganz sicher verstanden, ob auch wir bisher auf dem Holzweg waren mit der Meinung, dass Schwulsein zwar nicht genetisch fixiert ist, aber seinen Ursprung im hormonellen Zustand der Mutter während zumindest eines Teils der Schwangerschaft hat.

      Und: was ist „Verhaltensgenetik“ in kurzen Worten?

        • Ok, verstanden.
          Danke.

          Eigentlich erstaunlich, dass die Verhaltensgenetik in der Wisssenschaft immer noch Anhänger findet.

          Allerdings glaube ich der Blank-Slate-Theorie ebenso wenig.
          Für mich gibt es gewisse genetische Veranlagungen, die ihre Ausformung erst im Wechselspiel mit der Umgebung finden.

          • „Eigentlich erstaunlich, dass die Verhaltensgenetik in der Wisssenschaft immer noch Anhänger findet.“

            Ist eine Aussage, die man eigentlich nur halten kann, wenn man ein 100% vertreter der blank-slate-Idee (Theorie mag ich das jetzt mal nicht mehr nennen) ist.

            „Für mich gibt es gewisse genetische Veranlagungen, die ihre Ausformung erst im Wechselspiel mit der Umgebung finden.“

            Ja, natürlich – was glaubst du denn, was die verhaltensgenetik so an erkenntnissen hat?
            Natürlich gibt es da ein Wechselspiel.

          • „…blank-slate-Idee (Theorie mag ich das jetzt mal nicht mehr nennen) ist.“
            ———————
            Die auf Money zurückgehenden, krachend gescheiterten inhumanen Menschen-Experimente, d.h. die falsifizierte „tabula rasa-Annahme“ der Behavioristen, wonach der Mensch hinsichtlich seiner personalen Geschlechts-Identität und seiner sexuellen Orientierung angeblich als „unbeschriebenes Blatt“ auf die Welt kommt, und dann 100% von seiner Umwelt geformt wird, kommt heute als „blank-slate“ daher.
            Die Genderistas seit Butler & Co meiden den direkten Bezug zu Money, und kommen heute mit „des Kaisers neuen Kleidern“ („blank-slate“) einher.
            Sie stehen dabei aber ebenso wie der Kaiser in Andersens Märchen nackt („blank“) da!

          • Seerose,

            zuviel der Ehre für Money. Die Theorie geht sicher nicht auf ihn zurück sondern ist älter. -> Behaviorismus. Die Idee, dem Menschen alles ankonditionieren zu können weil er konditionierbar zur Welt kommt.

            Money selber war wohl stark von Skinner beeinflusst.

            Wie immer, dürfte auch hier die goldene Mitte der Wahrheit am nächsten kommen: Es ist eine Mischung aus genetischer Prädisposition, pränatalen Einflüssen, direkter Sozialisation (eben jene Konditionierung) und indirekter Sozialisation.

          • „Ja, natürlich – was glaubst du denn, was die verhaltensgenetik so an erkenntnissen hat?
            Natürlich gibt es da ein Wechselspiel.“

            So ich das verstanden habe, stehen sich zwei Ideologien der REINEN Lehre gegenüber. Der Vertreter der einen ist der Meinung, dass man einen Menschen in jede beliebige Richtung formen kann, der andere, dass alles schon vorhanden ist und der frisch geborene Mensch in vorgegebenen Bahnen sein Leben verfolgt.
            Beide halte ich für dumm bis albern.
            Und wenn wir uns darauf einigen, dass der Mensch eine Mischung aus genetischer Disposition UND sozialer Prägung ist, dann sind beide „wissenschaftlichen“ Richtungen überflüssig.

          • „So ich das verstanden habe, stehen sich zwei Ideologien der REINEN Lehre gegenüber.“

            Ganz sicher gibt es reale Leute, die in der Verhaltensgenetik eine solche „reine“ Auffassung vertreten haben oder immer noch vertreten.

            Trotzdem ist mein Eindruck, dass deine hier angenommene Symmetrie bezüglich der beiden ideologischen Reinpositionen nicht besonders zutreffend ist.

            Das liegt nicht zuletzt daran, dass ein „blank slate“ nur schwerlich „ein bisschen“ blank sein kann.

            Für Anhänger von Blank Slate-phantasien scheint jede „beschmutzung“ des slates durch angenommene angeborene Verhaltensmuster erheblich schwerer erträglich als umgekehrt für Verhaltensgenetiker die unübersehbare Tatsache, dass reale Umweltbedingungen selbstverständlich Einfluss auf unser Verhalten haben.
            Wenn Verhaltensgenetik irgend etwas gezeigt hat, dann eben auch den Umstand, dass genetische codierung von Verhalten nicht streng determinierend ist. Fast nirgendwo.
            Insofern geht es bei Verhaltensgenetik schon immer darum, den Anteil und die Form heraus zu finden, wie und wie weit denn nun Verhalten „genetisch“ disponiert ist (selbstverständlich werden dabei auch Epigebetische Effekte betrachtet, die eben Bestandteil des aktuellen Verständnisses von Vererbung sind, aber eben grade nicht „genetisch“.) Und tatsächlich sind manche Erkenntnisse erstaunlich weitreichend, welche Verhaltensformen eine genetische Grundlage haben – vieles hätte man vor 50 Jahren nicht für möglich gehalten.

            Insofern sehe ich diesen Hang zu ideologischer Reinheit dort sehr viel weniger als bei Blank slatern. Es liegt mMn in der Natur der beiden Positionen, dass die Blank Slater ideologischer agieren.

          • Nochmal @Carnofis
            aus dem Wikipediaartikel:

            „Vor kurzem veröffentlichten führende Verhaltensgenetiker eine Liste der zehn bestreplizierten Forschungsergebnisse ihres Fachgebiets. Dazu zählen sie folgende Aussagen (original):[1]

            1. All psychological traits show significant and substantial genetic influence
            2. No traits are 100% heritable
            3. Heritability is caused by many genes of small effect
            4. Phenotypic correlations between psychological traits show significant and substantial genetic mediation
            5. The heritability of intelligence increases throughout development
            6. Age-to-age stability is mainly due to genetics
            7. Most measures of the “environment” show significant genetic influence
            8. Most associations between environmental measures and psychological traits are significantly mediated genetically
            9. Most environmental effects are not shared by children growing up in the same family
            10. Abnormal is normal“

            gerade 1 und 2, aber auch 10 zeigen so gar nicht ein Bild von Verfechtern einer „reinen Lehre“.

            (P.s. Mittlerweile habe ich mich zwar daran gewöhnt, aber in der Deutlichkeit wie in 9 noch selten formuliert gesehen: Der Umstand, dass die meisten Umwelteinflüsse auf Kinder in der selben Familie eben nicht „ähnlich “ sind, bzw. eben nicht unter ihnen „geteilt“ werden, finde ich durchaus erstaunlich – man also aus „in der gleichen Familie aufgewachsen“ lieber keine verhaltensgenetischen Aussagen ableiten sollte.
            Da muss man höllisch genau hinschauen.)

          • Was soll denn die „reine Lehre“ der Verhaltensgenetik sein? Was wäre eine typische Annahme eines durchideologisierten Anhängers?

            Dass z.B. das Erlernen der Sprache Klingonisch rein genetisch verursacht und durch keinerlei Sozialisation bedingt sei?

          • maddes8cht,

            „Es liegt mMn in der Natur der beiden Positionen, dass die Blank Slater ideologischer agieren.“

            Da spielt vermutlich Eigenmarketing mit rein. Der Behaviorismus ist anwendungsorientierter ausgerichtet, weil er das Versprechen in sich trug (und trägt), dass man das Menschenmaterial nutzwertoptimieren kann. Vom perfekten Kampfpiloten bis zum perfekten Angestellten.

            Was wesentlich smarter(schneller, einfacher) ist als die Anwendung klassische Zuchtmethoden und – by the way – ein Multimilliarden-Markt.

            Daher sind die Behavioristen bissiger in ihren Aussagen und wohl auch empfindlicher gegenüber Kritik.

          • @FS
            Genau das.
            Es braucht schon eine besondere genetische Freakshow, um nicht nur Trekkie sondern, obendrein auch noch Outcast genug zu sein Klingonisch zu lernen. 😉

          • Focus schreibt inzwischen auch darüber.

            https://www.focus.de/wissen/mensch/sexualitaet-homosexualitaet-ist-nicht-durch-genetik-erklaerbar_id_11083048.html

            Ich würde gerne mal irgendwo eine halbwegs fachlich qualifizierte Stellungnahme zu dieser Studie haben.

            Einerseits ist schon mal aufgrund der Studiengröße die statistische Relevanz der Daten schlicht unbestreitbar.
            Anders sieht es dagegen mit der Aussagekraft der Daten in Bezug auf das Behauptete aus.

            Da ist eine Menge Kritikwürdig – insbesondere natürlich an der Berichterstattung darüber.
            Allein die Idee des „Schwulengens“ wird da ganz bizarr dargestellt.
            Die gängige Auffassung über die Disposition zu Homosexualität geht eben eher über pränatales Testosteron – somit wird hier eine dichotomie impliziert, die faktisch falsch ist:
            Es geht nicht um „genetisch“ oder umwelteinfluss, sondern um „biologisch determiniert“ (aber nicht notwendig genetisch) oder nachgeburtliche „Umwelteinflüsse“ wie Erziehung o.ä.
            An der Stelle hilft die Studie kein Stück weiter – impliziert aber stattdessen, einen „genetischen Einfluss“ widerlegt zu haben, ohne den im biologischen Lager am weitesten akzeptierten Zusammenhang auch nur mal schief von der Seite angeschaut zu haben. Sowas nennt man gemeinhin einen Strohmann.

            Den anderen Kritikpunkt, der mir gleich aufgefallen ist, habe ich bereits weiter oben genannt:
            Inwiefern sind die Daten überhaupt ein sinnvoller Marker für Homosexualität?
            Mich würde z.b. durchaus interessieren, wie groß die Korrelation der erhobenen Daten zu einer Selbsteinschätzung der Probanden zu ihrer sexuellen Orientierung ist?

            Grade in Punkto sexuelle Orientierung erscheint mir die Selbstauskunft und Selbsteinordnung als ausgesprochen wesentliches Kriterium (zumindest in Ländern, in denen Homosexualität nicht verfolgt wird), das hier völlig ignoriert wird.

          • „Da spielt vermutlich Eigenmarketing mit rein. Der Behaviorismus ist anwendungsorientierter ausgerichtet, weil er das Versprechen in sich trug (und trägt), dass man das Menschenmaterial nutzwertoptimieren kann. Vom perfekten Kampfpiloten bis zum perfekten Angestellten.“

            An der Stelle noch mal den Hinweis:
            Blank Slate =/= Behaviourismus !

            An der Beobachtung ist natürlich was dran. So mit dem Versprechen.
            Von den versprochenen Möglichkeiten ist neben dem pawlowschen Hind und realen Erkenntnissen übeer „klassiche konditionierung“ nicht viel übrig geblieben, und als Konzept, beliebige Leute per behaviouristischer „erziehung“ zu Musikern oder Kampfpiloten machen zu können, ist beahaviourismus heute tot.
            Genau an der Stelle ist im übrigen Behaviourismus tatsächlich = blank slate zu betrachten.

        • Nicht determiniert, sondern dass es Wahrscheinlichkeiten gibt. Und das ist auch hinreichend belegt. Der Artikel ist von einem Psychologen geschrieben, der davon ausgeht dass es nurture ist und die Idee ist tot wie Elvis

        • >>„Verhaltensgenetik“ ist kurz gefasst der Gegenpol zur Blank-Slate-Theorie:<<

          Nein, das ist nicht verhaltensgenetik.

          Verhaltensgenetik ist die Wissenschaft von den genetischen Grundlagen von Verhalten.
          Dabei kommtbei manchen verhaltensvormen mal ein größerer und mal ein kleinerer Anteil an genetischen Grundlagen heraus.

          • OK, da war ich bei der Begriffswahl „Blank-Slate-Theorie“ zu plakativ und korrigiere auf „Der Gegenpol zum Behaviorismus“

          • @Peter Müller:
            „OK, da war ich bei der Begriffswahl „Blank-Slate-Theorie“ zu plakativ und korrigiere auf „Der Gegenpol zum Behaviorismus“
            ———————
            Inwiefern soll denn jetzt die „Blank-Slate“-Unterstellung einen Gegenpol zum Behaviorismus bilden???
            „blank slate“ bedeutet dasselbe wie „tabula rasa“; beides bedeutet: der Mensch kommt als „unbeschriebenes Blatt“ zur Welt. Unsere sexuelle Orientierung und personale Geschlechts-Identität würde zu 100% von unserer Umwelt geformt, sei also alles nur erlerntes Wissen und Verhalten, und wir würden diese ausschließlich erlernten Inhalte (als hirnlose Maschinen?) in unserem (Sexual-) Verhalten 1:1 „umsetzen“ (Behavior-ismus).
            Das ist 100% Schwachsinn! Mit „blank slate“ sollen wohl die Menschen getäuscht werden, daß es sich um den wieder aufgewärmten Behaviorismus sensu Money handelt, dem „Gender-Vater“ der heutigen Genderistas?! Wie ich oben schon schrieb: des Kaisers „neue Kleider“, der in Wirklichkeit nackt ist!

          • „korrigiere auf „Der Gegenpol zum Behaviorismus““

            Lass doch das mit dem „Gegenpol zu“ einfach weg.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltensgenetik

            „Die Verhaltensgenetik ist jener Teilbereich der Genetik, der den Einfluss von Genen auf das Verhalten von Tieren und Menschen untersucht.“
            Dabei stellt sich heraus, dass sich da eine ganze Menge finden lässt.

            Behaviourismus kann mit Konzepten wie klassischer konditionierung durchaus ebenfalls reale Phänomene beschreiben und erklären – greift dabei aus heutiger Sicht aber in sehr vielen Punkten einfach zu kurz.

            Aber es ist kein „konzept“ von Verhaltensgenetik, den Einfluss von Umgebungseinflüssen zu leugnen bzw. zu behaupten, „alles“ Verhalten sei genetisch determiniert.

            Es geht ja durchaus auch darum, zu klären, wie, in welcher Form und auf welchen Wegen Verhalten überhaupt vererbungstechnisch gestaltet ist.

          • Der Behaviorismus hat genetisch bedingte Verhaltensdispositionen nie bestritten.

            Es geht ja auch gar nicht ohne. Ohne gewisse Veranlagungen wäre Lernen gar nicht möglich.

            Babys reagieren auf Lächeln, lächeln selbst, fangen irgendwann an zu brabbeln usw.

            Der Behaviorismus beschäftigt sich damit nicht, sondern mit anderen Aspekten. Aber daraus folgt nicht, dass er eine Blank-Slate-Theorie vertritt.

          • @FS:
            „Der Behaviorismus beschäftigt sich damit nicht, sondern mit anderen Aspekten. Aber daraus folgt nicht, dass er eine Blank-Slate-Theorie vertritt.“
            Nochmals klargestellt: es gibt keine „blank-slate-THEORIE“!
            Als zentrale Grundlage für den historischen Behaviorismus bestehen „blank slate“ bzw. „tabula rasa“, aus der inzwischen falsifizierten Annahme/Unterstellung/Hypothese, wonach der Mensch als „unbeschriebenes Blatt“ auf die Welt käme, und beliebig konditioniert werden könne.
            Heutige Lern-Theoretiker tun gut daran, sich von ihren irrigen historischen Annahmen zu lösen, was nicht zwangsläufig heißt, daß die Erkenntnisse, Methoden und Mechanismen des klassischen, des operanten und des sozial-kognitiven Lernens obsolet wären. Aber mit der „kognitiven Wende“ in der Psychologie sollte der falsifizierte historische Behaviorismus endlich der Vergangenheit angehören!
            Leider feiert dieser aber mit Gender-Money, Butler und dem dazugehörigen Gender-Wahnsinn „fröhliche Urständ“.
            Das ist SKANDALÖS!

          • Seerose,

            „Das ist SKANDALÖS!“

            Kein Grund, gleich loszukreischen. Money ist vor 13 Jahren gestorben, seine Geschlechter-Theorie schon vorher. Hier werden keine „fröhliche Urständ“ gefeiert.

            Vielmehr dient eine Verzerrung des ursprünglichen Gedankens als propagandistisches Vehikel für frauenbewegte Frauen um für sich maximale Handlungsfreiheit bzw. Kompensationsleistungen (als Ausgleich für die angebliche Behinderung der theoretischen Handlungsfreiheit durch das Patriarchat) einzufordern.

            Dieser argumentative Ansatz wird natürlich von Frauen gerne genommen, kostet sie ja nichts…

          • @Peter Müller:
            „Kein Grund, gleich loszukreischen. Money ist vor 13 Jahren gestorben, seine Geschlechter-Theorie schon vorher. Hier werden keine „fröhliche Urständ“ gefeiert. “
            ———————-
            Inwiefern kreische ich hier gleich los, wenn ich die heutige Genderwahn-Praxis, die maßgeblich auf die mit fatalen Ausgängen widerlegten Annahmen von Money zurückgeht, als skandalös bezeichne?!
            In welcher Welt lebst Du eigentlich, daß Dir diese Realität bislang anscheinend gar nicht bewußt geworden ist, bzw. Du dies hier so penetrant leugnen mußt?!

          • Seerose,

            „Inwiefern kreische ich hier gleich los, wenn ich…“

            Nun, das Großschreiben von Wörtern wie z.B. hier „SKANDALÖS!“ gilt nach der Netiquette als Brüllen, Schreien, Kreischen – je nach vermuteter Tonlage.

            „heutige Genderwahn-Praxis, die maßgeblich auf … Money zurückgeht“

            Ich hatte schon gestern geschrieben, dass Money nichts erfunden sondern bestehende Theorien aufgegriffen hat.

            „In welcher Welt lebst Du eigentlich, daß Dir diese Realität bislang anscheinend…“

            Interessanter Ansatz. Ja, lass uns einen Realitäts-Check machen. Wie ich das Thema analysieren habe ich ja schon vorhin geschrieben.

            Also, was genau verstehst Du unter „Genderwahn-Praxis“?

          • @ Peter Müller

            „Ich hatte schon gestern geschrieben, dass Money nichts erfunden sondern bestehende Theorien aufgegriffen hat.“

            Des Weiteren berufen sich die Genderisten in der Regel nicht auf Money. Money wird in den heutigen Gender Studies eher kritisiert.
            Das wüsste Seerose, falls er mal Schriften des politischen Gegners lesen würde.

            Von einem Typ, der Sätze formuliert, wie (Zitat Seerose)

            „Die bewertenden Kernaussagen im Artikel sind von „Soziologen“ verfasst worden, wobei diese heute bekanntlich nahezu ausschließlich „Gender-studies“ betreiben.“

            kann man aber natürlich auch keine fundierte Gender-Kritik erwarten.

            https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/02/16/gastartikel-leszek-und-die-soziologie/

            Der bedauerliche Effekt solcher Äußerungen kann allerdings nur sein, dass 1. Gender-Kritik nicht ernst genommen wird und dass 2. Soziologen dadurch abgestoßen werden und sich der Männerrechtsbewegung nicht anschließen.

            Lesenswerte Kritiken an der Verhaltensgenetik finden sich übrigens in:

            Richard C. Lewontin, Steven Rose & Leon J. Kamin – Die Gene sind es nicht … Biologie, Ideologie und menschliche Natur, BeltzPVU, 1988

            und, aktueller:

            Peter Fonagy, György Gergely, Elliot L Jurist & Mary Target – Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst, Klett-Cotta, 2017.

          • „Lesenswerte Kritiken an der Verhaltensgenetik finden sich übrigens in:“

            Das erste ist über 30 Jahre alt und kaum geeignet, eine sinnvolle Kritik des heutigen Standes der Wissenschaft zu üben.

            Aber inwiefern soll der Fonagy eine Kritik der Verhaltensgenetik sein?
            Er befasst sich doch überhaupt nicht damit?

          • @Leszek:
            schrieb in einem Gastartikel zur Männerbewegung:
            „Der Beitrag der Sozialwissenschaften zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Männerrechtsbewegung ist viel größer als z.B. der Beitrag der Evolutionären Psychologie (die in den meisten Standardwerken der Männerrechtsbewegung höchstens eine Nebenrolle spielt).“
            ———————
            Das ist aber schön, daß Leszek sich hier selbst einmal entsprechende Lorbeeren verteilt!
            Ich bewege mich in der Tat nicht auf einschlägigen Männerseiten, sondern diskutiere hier seit einiger Zeit auf AE.
            Wenn ich eine anmaßende „Soziologie“ von heute kritisiere, wie in besagtem Beitrag von gestern, weil dieser, wie für die heutige Soziologie üblich(?) mMn wissenschaftlich unredlich ist, so offenbart die verletzen wollende jetzige Reaktion des „Soziologen“(?) Leszek viel vom Charakter eines Menschen, mit dem wir es dabei zu tun haben!

          • @ Seerose

            „Das ist aber schön, daß Leszek sich hier selbst einmal entsprechende Lorbeeren verteilt!“

            Nicht mir selbst, sondern den Standardwerken der Männerrechtsbewegung. Soll ich dir ein paar empfehlen?

            „Ich bewege mich in der Tat nicht auf einschlägigen Männerseiten, sondern diskutiere hier seit einiger Zeit auf AE.“

            AE ist AUCH ein Blog der Männerrechtsbewegung. Der Blogbetreiber sieht sich selbst als liberalen Maskulisten.

            „Wenn ich eine anmaßende „Soziologie“ von heute kritisiere,“

            Du hast erkennbar keine Ahnung von Soziologie.
            Du bist also so ähnlich, wie eine Gender-Feministin, die sich z.B. stark abwertend über die Evolutionäre Psychologie äußert, ohne sich jemals damit beschäftigt zu haben.
            Fändest du das anmaßend?

            „wie in besagtem Beitrag von gestern, weil dieser, wie für die heutige Soziologie üblich(?)“

            Lies erstmal ein fundiertes Lehrbuch der Soziologie. Vorher bist du nicht dazu in der Lage (begründete) Aussagen darüber zu machen, was in der heutigen Soziologie üblich ist.

            „mMn wissenschaftlich unredlich ist,“

            Ha, ha, das sagt der Richtige.

            „so offenbart die verletzen wollende jetzige Reaktion des „Soziologen“(?) Leszek viel vom Charakter eines Menschen, mit dem wir es dabei zu tun haben!“

            Hör lieber auf zu heulen und fang besser an Kriterien wahrheitsorientierten Kritisierens einzuhalten. Dazu gehört u.a. ausreichende Recherche und Befähigung zur Selbstkorrektur, wenn man sich mal geirrt hat.
            Dabei könntest du dich vielleicht sogar weiterentwickeln – wenigstens ein bißchen. 🙂

          • @Leszek:
            Deine selbstherrliche Arroganz entlarvt Dich als der, der Du bist.
            Wer es nötig hat, so unterirdisch „argumentieren“ zu müssen wie Du, weil er nicht sachlich bleiben kann, dem sei es gegönnt!

      • Die bewertenden Kernaussagen im Artikel sind von „Soziologen“ verfasst worden, wobei diese heute bekanntlich nahezu ausschließlich „Gender-studies“ betreiben. Es ist dabei auch nicht erstaunlich, daß diese die vermeintlich „aber-Milliarden Geldbeträge“, die jährlich in die „nutzlose biomedizinische Forschung“ fließen bitter beklagen.
        Eine erforderliche, detaillierte datenbezogene Auseinandersetzung kann aufgrund der fehlenden Angaben in diesem Artikel nicht vorgenommen werden, so daß eine faire Ergebnis-Interpretation nicht erfolgen kann.
        Beispielhaft für die Fragwürdigkeit und Widersprüchlichkeit der schlußfolgernden Aussagen im Artikel sei zitiert:
        ————————–
        „Da wir mit ziemlicher Sicherheit ausschließen können, dass sich die Gene innerhalb von nur dreißig Jahren so gravierend geändert haben, unterstreicht das die Rolle von Umwelteffekten. Dazu kommt, dass sich genetische Einflüsse im Laufe des Lebens desto stärker auswirken, je älter man wird. Wenn also die 70-Jährigen das Verhalten seltener angeben als die 40-Jährigen, dann spricht auch das gegen eine genetische Festlegung.“
        ————————-
        Es wird hier also gesagt, daß sich Sexualverhalten mit zunehmendem Alter stabilisiert, was die Autoren erstaunlicher Weise auf „genetische Einflüsse“ zurückführen. Gleichzeitig ist es aber Basiswissen sozialpsychologischer Forschung, daß Fragen zum Verhalten, also die Erhebung von EINSTELLUNGEN, die zu diesem Verhalten geäußerst werden sollen, teilweise erheblich vom praktizierten Verhalten abweichen, und dies zumal bei so heiklen Themen wie „Sexual-Praktiken“, noch zumal, wenn man ältere Menschen dazu befragt, und deren sozialisierte, normkonform zu äußernde Einstellungen mit denen von zur sexuellen Experimentierfreudigkeit und belohntem Prahlen mit zur Heteronormalität nonkonformen sexuellen Äußerungen reichlich animierten Jugendlichen von heute vergleicht!

        Daraus dann aber die entsprechende SOZIALISATIONS-Bedeutung (im Gegensatz zu biogenetischen Determinierungen) für Sexualverhalten abzuleiten, ist ausgesprochen fragwürdig!

    • Betonung auf „interessant“ – mit Anführungsstrichen.

      Was für ein grausliches pamphlet.
      Strotzend vor unbelegten Wertungen, die ihre „Begründung“ wohl allein aus seiner ideologischen Brille beziehen.

      Soziologen-blah garniert mit mathematik-versatztücken, um sich seriöser gerieren zu können.
      Un dahinter nichts als heiße Luft.
      Hab mich echt zusammenreißen müssen, das ding bis zum schluss zu lesen. Hab gedacht, vielleicht kommt noch was substantiellere.
      Kam aber nicht.

      • „Die amerikanische Science, die in ihrer heutigen Ausgabe eine einschlägige Studie zum Thema veröffentlichte, hatte bei diesem Thema in der Vergangenheit eine eher unrühmliche Rolle.“

        Heißt: Die hatten die falsche Meinung abgedruckt, die ihm nicht gepasst hat.

        „Dass es sich dabei um ein Gen auf dem X-Chromosom handelte, befeuerte natürlich das Stereotyp, dass schwule Männer irgendwie femininer seien.“

        Aha – dass schwule Männer oft femininer sind, ist also ein „stereotyp“. Es wird entsprechend auch ein „stereotyp“ sein müssen, wenn Lesben maskuliner sind.
        Was er dabei im gesamten gustus seines ausflusses meint, aber dann doch nicht ausspricht, ist natürlich, dass es „toxische“ stereotypen sind … da verwette ich meine Großmutter drauf.

        „Die Forscherin weist aber nach, dass Homosexualität dadurch immer wieder in Beziehung zu Krankheiten gesetzt wurde. So waren auch die Entdecker von Xq28 eigentlich Krebsforscher.“

        Was ihn nämlich an den Erkenntnissen eigentlich stört, ist nicht eine wissenschaftliche Angreifbarkeit, sondern seine vorstellung davon, was böse menschen daraus ableiten werden – ganz bestimmt werden sie das! Ich glaub ganz ganz fest daran, und deshalb werde ich es bekämpfen! einseinself!

        Dass seine ganze Argumentationsweise analog und mit mindestens ebensoviel Berechtigung (mMn mit größerer Berechtigung) auch so gebastelt werden kann, dass dann, wenn die sexuelle Orientierung v.a. von der Umwelt abhinge, sie konsequenterweise auch veränderbar und, wenn man das denn als „krankhaft“ sehen möchte, demzufolge auch „heilbar“ wäre, diesen Umstand ignoriert der guteste vollständig.


        und in dem Stil geht das im Grunde den ganzen Artikel lang.

        Entlang dieser eigenen Vorgaben arbeitet er sich auch an effektgrößen und diversen statistischen feinheiten ab – ohne jemals die Frage zu stellen, ob das, was seine betrachteten Zahlen so aussagen, überhaupt ein sinnvoller Marker für homosexualität sind.

        Lang und breit arbeitet er sich an der Statistik zu diesem Merkmal ab:
        „Der kleinste gemeinsame Nenner für alle Daten war die Angabe, ob eine Person schon einmal Geschlechtsverkehr mit einer anderen Person vom selben Geschlecht hatte. Also mindestens einmal. “

        Dazu breitet er sich darüber aus, ob jemand denn die sexuelle Orientierung auch als seine „identität“ auslebe etwa (sic) nach Art von Gay Pride Veranstaltungen – und befindet das sogar als „Der wichtige Punkt für unser Thema ist nun: Nicht jeder, der sich zu Menschen vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt und/oder mit ihnen ins Bett geht, muss das als wesentlichen Teil seiner Identität ansehen.“

        Ernsthaft?

        Nach diesem Marker landet jemand mit intensivem Sexleben, dutzenden von Frauen pro Jahr, und einmal in seinem Leben auch mal einen Dreier mit zwei Männern und einer Frau gemacht hat (entspräche klar der definition), der sich selbst als eindeutig hetero empfindet, im selben Töpfchen wie ein Schwuler, der sich Jahrzehnte lang niemals zu outen gewagt hat, möglicherweise oder auch nicht dabei mal sex mit frauen hatte, und endlich, endlich irgendwann ein erstes Mal doch den Schritt schafft.

        Dass man mit solcher Methodik nur eine schwache korrelation mit homosexualität feststelölen kann, verwundert nur den, der sich unbedingt wundern möchte und daraus seine von ihm gewünschten Schlüsse ableiten kann.

          • Na Schleim ist der Antifeminismusbeauftragte bei Telepolis und ein für TP typisch Linkender.
            Wie heißt die Tante noch gleich mit der er im Doppelpack agiert?
            Sister Twister oder so.

          • Und was hast Du konkret gegen die Twisters ( das ist seit ein paar Jahren ein Doppelpack ) und Schleim einzuwenden?

            Ich lese deren Artikel meist mit ziemlichem Gewinn.

    • „Es gab eine Gegendemonstration gegen die Veranstaltung, Ich wurde in einem – natürlich anonymen – Flugblatt einer „Antideutschen Initiative“ in Koblenz, die gemeinsam mit Linken, Grünen und Mitgliedern der „Partei“ gegen meinen Wikipedia Vortrag bei „Koblenz im Dialog“ demonstrierte, als lebenslanger Antisemit diffamiert, der sich jetzt an einem armen, jüdischen Wikipedia Autoren abarbeite, dem unschuldigen Feliks.“

      Ja, kennt man das Muster.
      Wird man schnell mal Paranoid genannt und so.

      • Es spricht für sich, wenn der Produzent der Hockey-Stick-Kurve mit Endzeit-Stimmungs-Dramaturgie, Michael Mann, in einem Zivilprozeß gegen Tim Ball lieber den Schuldspruch des obersten kanadischen Gerichtshofs in BC soeben akzeptierte, und damit eine MEHRERE MILLIONEN DOLLAR betragende Strafzahlung leistete, als der Aufforderung nachzukommen, dem Gericht seine „wissenschaftlich gewonnenen“ Rohdaten als die Basis für seine schlußfolgernden Erkenntnisse zur menschengemachten Klimaerwärmung vorzulegen!!!
        Da muß aber schon sehr viel Geld „im Spiel“ sein, wenn ein Universitäts-Professor mal so eben mit den Millionen nur so um sich rumschmeißt!!!

        • Yupp! Das Ding stinkt mächtig!

          Für Jebsen ist nur blöd, daß er gerade den Zerbel mit Ebel an der Backe hat ( von wegen Antisemitis und schlimmeres ).

          ( Was übrigens schon einige Wellen schlägt, auf Telepolis, z.B. )
          Jetzt kommt auch noch die Steilvorlage als „Wissenschaftsleugner“ UND „KLIMANADSIE“ dazu. Damit isser reif für die lieben Aktivisten, die auch Hausbesuche machen, Anonyme Falschanzeigen starten und sonstige „friedliche Widerstandsformen“.

          • Besuche von der Antifa kennt unser weiterhin bekennender Feminist ‚Jebsen‘ doch angeblich schon länger, also wohl Frau und Kinder.

  1. Ich bin mal kurz in Köln und fahre mit den Kölner Verkehrsbetrieben. In der Bimmelbahn stehen sich fünf Kontrolleure und drei Schwarzfahrer gegenüber.

    „Isch geh nit!“

    „Fahrkarte. Zeigen Sie Ihre Fahrkarte.“

    „Isch brauch keene. Isch bin lädiert.“

    Der Typ hat Krücken dabei. Einer seiner beiden Kumpels sucht das Weite durch die offene Tür. Zack. Fumm. Und sowas von weg.

    „Sie brauchen einen Fahrausweis. Auch wenn Sie lädiert sind.“

    „Brauch isch nit! Lass mich zufrieden.“

    „Kommen Sie jetzt.“

    „Isch geh nit.“

    „Sie kommen jetzt mit.“

    „Isch bin lädiert! Ihr Nazis!“

    [..]

    Ich saß kürzlich neben einem, der idiotischerweise mit Sachlichkeit argumentiert hat. Vorletztes Wochenende. Beim Bier. Ganz normaler Kneipenabend. Irgendwer hatte einen dieser jungen freshen Kreuzberger Open Borders-Aktivisten mitgebracht, dem er den Begriff Rechtstaat erklären wollte, der auch für die Einwanderungspolitik gälte. Vernünftige Verfahren und so. Der Aktivist hat sein Gegenüber mittendrin aus dem Nichts einen Mörder genannt. Und einen Nazi natürlich. Danach war es still am Tisch. Irgendwer wechselte dann das Thema. Männer. Frauen. Fußball. Wetter. Keine Ahnung mehr, denn ich ging flippern.

    [..]

    Im Borgwürfel, meinem Arbeitsplatz, diesem Jungbrunnen an Philantrophie, nervt mich seit Monaten immer mal wieder, wenn sie Langeweile hat, eine politbewegte Aktivistin mit ihrer Agenda. Erzählt mir von Genderseminaren in Göttingen, prangert mich wegen einer Plastiktüte an, mit der ich ein paar Birnen vom Lidl auf meinen Schreibtisch transportiert habe, und erzählt mir mit leuchtenden Augen, dass Diversity die Lösung für alles ist. Ich ziehe solche Leute an. Spinner. Weltverbesserer. Labersäcke. Ministranten. Und Missionare. Immer schon. Sie reiben sich an mir. Geben ungefragt Einschätzungen zu irgendwas ab. Politische Lage. Jugend. Berlin. ÖPNV. Meinen Bart. Meinen Sport. Merkel. Und wie es denn sein kann, dass ich wieder ein Flugzeug für den Termin in München habe buchen lassen anstatt mit dem Zug zu fahren.

    Diese Frau kommt immer mal wieder vorbei und fordert zu irgendeinem Scheißdreck eine Positionierung von mir ein. Die ich ihr nicht gebe. Mir egal. Sage ich immer. Frauenförderung? Mir egal. Klima? Mir egal. Plastiktüten? Mir sowas von egal. Fliegen? Klar, wenn es schneller geht als der Zug. Außerdem finde ich es super, wenn das Klima wärmer wird. Wegen Baggersee. Und Schnee hasse ich sowieso. Es dauert oft nur zwei Sätze, dann platzt sie. Sagt mir was mir alles nicht egal sein dürfe. Wie man nur so ignorant sein kann wie ich. Gibt ungefragt zu Protokoll was sie von mir erwartet.

    https://pestarzt.blog/2019/08/05/lost-in-koeln/

  2. Nicht neues, aber es ist einfach eine viel bessere Erklärung warum es mehr männliche Chefs gibt und Männer bei der Jobwahl mehr auf das Gehalt schauen – besser wie die feministische Erklärung, dass das alles mit Frauendiskriminierung zu erklären ist und die Gesellschaft Frauen hasst.

  3. Da hat die WaPo aber richtig den Vogel abgeschossen. Mal sollte von Journalisten bei bestimmten Themen wirklich gar nicht mehr erwarten und gleich vom schlimmsten ausgehen.

  4. Das ist ein feministischer Supercut der Serie Supermädchen.
    ein feminismus ist was beknacktes und ein supercut sowas wie ritzen, aber weniger krank, und ein supermädchen eine (((fantasie auch phantasie geschrieben))).

  5. Ich stelle es mir allerdings schwierig vor, wenn Barley beim nächsten Girls’ Day auftritt und zu den jungen Frauen sagt: Ich hätte Chefin meiner Partei werden können, aber was wäre dann aus meiner Work-Life-Balance geworden? Oder wenn Franziska Giffey beim Weltfrauentag fordert: Wir wollen die Hälfte des Himmels und der Erde, aber bitte keinen Stress. Oder Manuela Schwesig demnächst bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen: Liebe Genossinnen, Hurra auf 100 Jahre Frauenwahlrecht – aber stimmt jetzt bloß nicht für mich!

    https://genderama.blogspot.com/2019/09/warum-vater-weniger-elternzeit-nehmen.html

    Die Kritik ist überaus gerechtfertigt.

    Ich vermute diese Frauen werden das alles auf irgendwelche Frauenfeindlichen Strukturen in den Parteien schieben, obwohl es diese natürlich nicht gibt – eher genau das Gegenteil davon, mit Frauen die Sonderrechte haben.

    • Man kann vermuten, daß es den SPD-Mädels erstens darum geht, jeden potenziellen Kandidaten zu blockieren, der nicht mindestens die Positionen der radikalsten ASF-Zicken transportiert. Und zweitens gleichzeitig dafür zu sorgen, daß sie selbst aus der Schusslinie kommen, um nicht hinterher dafür gerade stehen zu müssen.
      Daß sie so mit ziemlicher Erfolgsgarantie den letzten Rest der SPD zerschlagen, scheinen die Dämchen ganz bewußt inkauf zu nehmen ( oder es war bei ihnen noch nie auch nur eine Spur von Intelligenz vorhanden ).

    • Ja, es ist wirklich immer wieder verblüffend wie Feministinnen regelmäßig versuchen tatsächliche Gleichberechtigung und Gleichbehandlung als genau das Gegenteildarzustellen und nur den feministischen Weg als richtig zu präsentieren.

  6. [Zuerst im zu altem SelbermachSamstag gepostet, hier nochmals]

    suche nach „site:allesevolution.wordpress.com Male – Favoring vs. Female – Favoring B oth sexes reacted less positively to the male – favoring difference“

    Ergab für mich das dies kein doppelter Post ist also: https://psyarxiv.com/nhvsr (diese Seite versucht copy&paste zu erschweren, indem lauter Zeilenvorschube eingebaut werden?)

    N=492 Probanden wurden gefakte Studien gezeigt und deren Reaktionen darauf untersucht.

    Wenn vorgebliche Studien Vorteile für Männer zeigten, war die Reaktion von beiden Geschlechtern „weniger wichtig, weniger plausibel, eher überraschend, eher anstößig, eher verletzend, eher bestürzend“ auch wurden diese „Forschungs“-arbeiten als “ weniger gut-geführt und eher dem Wesen nach sexsistisch“ verurteilt.

    „Male-Favoring vs Female-Favoring

    Abstract

    The primary aim of this study was to investigate how people react to research describing a sex difference, depending on whether the difference in question favors males or favors females. An additional aim was to see how accurately people can predict how the average man and the average woman will respond to such research . Western participants (N = 492)

    Both sexes reacted less positively to the male – favoring differences, judging the findings less important, less plausible, more surprising, more offensive, more harmful, and more upsetting, as well as judging the research less well-conducted and studies of that type more inherently sexist.“

    AE hat schon von ähnlichen Effekten berichtet https://allesevolution.wordpress.com/2019/07/03/befangenheit-bias-bei-studien-zur-befangenheit-gegenueber-frauen/

  7. Es wird ein Haufen Zeit und Geld investiert, in etwas das dann oft nicht genutzt wird, nur um jemand zu heiraten, der genug Geld verdient und fortan für einen sorgt.

  8. Willkommen im frauenfeindlichen Patriarchat, in dem Männer alle Privilegien haben.

  9. Eines der interessanteren Details im Epstein Fall

    Wenn man eine eigene Insel als ‚registered sex offender‘ als Hauptwohnsitz hat, dann wird man nur dort als eben solcher eingetragen.

  10. Und wie wird nochmal über die Männer geredet, die Aufgrund von MeToo jetzt vermeiden mit Frauen allein zu sein?
    Das sowas unangemessen ist, ist eine Meinung die man bei Frauen deutlich häufiger antrifft.

  11. Wiebke Binder vom mdr hat sich eine*n schlimmen Versprecher*in geleistet: Sie hat eine mögliche CDU/AfD-Koalition als „bürgerlich“ bezeichnet! Hallo, wir leben im Jahr 2019, und der mdr meint immer noch, dass man einen Penis haben muss, um einer Koalition ein politisches Gepräge zu geben? Oder dürfen sich Bürgerinnen gnadigerweise mitgemeint fühlen, wenn mal wieder ausgiebig dem pimmeltragenden Bürger gehuldigt wird? Ich bin schockiert, wie der mdr versucht, sich alten weißen Männern anzubiedern.

  12. USA hatte 2016 ca. 230 Mio Wahlberechtigte. Wenn das stimmt, was der Typ hier ggü. Ted Cruz behauptet, dann hat Google Wähler *manipuliert* so das mindestens 2,6 Mio Hillary gewählt haben

    Habe gerade noch mal nachgeschaut: Hillary sollte ja mehr Stimmen bekommen haben wie Trump und er sollte daher nur aufgrund de US-Wahlsystems gewonnen haben. Das waren ca. 2,8 Mio. Tja… das wäre da auch falsch.

  13. oh hauerha

    Die Studienplätze für angehende Landärzte, die neuerdings über eine spezi­elle Quote verge­ben werden, werden in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu einem Großteil von Frauen be­setzt. 63 Prozent der am Ende ausgewählten Bewerbungen seien von Frau­en eingereicht worden
    (…)
    Die Studierenden verpflichten sich, nach der Aus- und Weiterbildung zehn Jahre als Hausarzt in einer unterversorgten Region zu arbeiten. Wer den Vertrag nicht erfüllt, muss mit einer Strafzahlung in Höhe von 250.000 Euro rechnen.

    Wer denkt sich denn so was Frauenfeindliches aus!?!

    • Wo könnte man den nachlesen?

      Müssen die 10J in Vollzeit abgeleistet werden?

      Welche Unterbrechungen sind wie mögliche?

      Wo steht das 60% Frauen sein sollen?

      Haben sich wesentlich mehr Männer als Frauen beworben? Kamen aber nicht in die Auswahl?

        • Erst werden Frauen mit wilden Versprechungen in Studienbereiche gelockt, an denen sie kein Interesse haben, dann versucht man sie plötzlich doch zu zwingen, später in dem Beruf zu arbeiten. Ob da Angst vor Antiquotenparteien hintersteckt?

          Ob es vielleicht doch für alle Seiten besser gewesen wäre, den Männern den Job gar nicht erst zu verleiden?
          Oder ob da vielleicht schon Hintertüren gebastelt werden, die es den Landärzt*.I.nnenverpflichtet*.I.nnen ermöglichen doch lieber als Hamsterhomöopath*.I.nnen in der Kreisstadt eine 7er-Gemeinschaftspraxis zu eröffnen?

          Ist das Ganze vielleicht bloß wieder der übliche Symptom-im-Kreis-verschiebungs-Bullshit?

        • @only me
          ich>>„Wo könnte man den nachlesen?“
          du>Klick auf den Link?

          Habe ich schon, obige Fragen werden nicht beantwortet, ich denke die dürften sich im Gesetzes- oder Beschluss-text des Landtages finden. Habe aber kaum Zeit noch Wissen, dachte hier wären einige die das ganz leicht heraus finden.

    • „Wer denkt sich denn so was Frauenfeindliches aus!?!“

      Ich vermute, wenn man ins Kleingedruckte schaut, wird es da für Frauen ausreichend Hintertüren geben.

      Übrigens, passend zu der etwas weiter oben thematisierten Beeinflussung durch Google – ich hatte eben, um die 63% einordnen zu können, nach Studierquote Medizin Frauen gegoogelt. Die ersten beiden von Google ausgeworfenen „Treffer“ waren feministische Artikel über Sexismus in der Medizin (Tagesspiegel und Süddeutsche), die das Wort „Studierquote“ überhaupt nicht enthielten („Es fehlt: Studierquote“)…

    • Aus den Kommentaren:

      „Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) schreibt zum Thema ‚Frauen im Medizinberuf‘ (die Verfasser heißen übrigens Susanne Köhler, Susan Trittmacher, Roland Kaiser):

      —8<—–
      https://www.laekh.de/images/Hessisches_Aerzteblatt/2007/2007_07_04.pdf

      »Aufgrund unserer Ärztinnenbefragung wissen wir, dass neun von zehn Ärztinnen nach der Geburt über die gesetzliche Mutterschutzzeit hinaus pausieren (89,7 %). Rund ein Drittel der Befragten (30,1 %) hatte bis zum Zeitpunkt der Befragung weniger als zwölf Monate pausiert, ein weiteres Drittel (35,6 %) bis zu drei Jahren, der Rest länger als drei Jahre.«
      —8<—–

      Wenn Ärztinnen also gern das Kinderkriegen als Heldinnenausstieg wählen, wie beabsichtigt NRW dann also seine 250 k€ Strafzahlung zu realisieren? Das ist doch wohl wieder ein Gesetz, dessen Wirkung sich frühestens in einem Jahrzehnt zeitigt, wenn die gefeierten Politiker längst nicht mehr im Amt sein werden. Und wieder einmal werden es die Männer sein, die keinen Heldenausstieg haben und lange Jahre vor Gericht liegen werden, um diese existenzvernichtende Strafe abzuwenden, falls doch mal ein wichtiger Grund zum Abbruch der zehnjährigen Verpflichtung vorlag (und NRW das nicht einsehen will)."

  14. Stand bei: „Ist Notwehr gegen Frauen von Männern erlaubt?“

    Ich dachte ein Mann könnte sich gegen einen weiblichen, körperlichen Angriff behaupten, falls eine ihn freundlich gesinnte Partei einen Videobeweis sichert, vom Angriff wie auch von der Verteidigung.

    Nun offensichtlich reicht dies nicht, es geht um dieses Video: https://twitter.com/FightCentralTV/status/1167913921841205255?ref_src=twsrc%5Etfw

    Ein Mädchen drängt einen Jungen in die Ecke als er sie weg-schiebt/-schubst um wieder ausreichend Fluchtmöglichkeit zu haben, fängt sie an mit „verdammt noch mal berühre kein Mädchen!“, während sie ihn weiterhin verbal und körperlich bedrängt und versucht ein paar Treffer zu landen. Nochmals versucht sie ihn gegen die Wand zu drängen, und schreit ihn an:“lass deine Hände von Mädchen fern!“ und „tu es doch! tu es doch!“. Er geht von der Wand weg, hält sich den Rücken frei, zieht sich immer weiter zurück, wird aber weiterhin verfolgt. Als ihr ein Gesichtstreffer gelingt, schlägt er zurück, keine Sekunde später schlägt ein weiteres Mädchen auf ihn ein, auch da schlägt er zurück, jetzt gegen zwei Angreiferinnen, er beendet seine Verteidigung sofort, als keine körperlichen Angriffe mehr auf ihn zukommen, die verbalen stoppen nicht. Dann sind auch schon Lehrer und ältere männliche Schüler am Trennen der beiden Konfliktparteien.

    Nun der Junge wurde von der Schule suspendiert, während „der Vorfall untersucht“ werden soll: https://www.boredpanda.com/school-fight-girl-bullying-boy-fights-back/

    Auch die Mädchen haben, laut Aussage des Jungen, Schwierigkeiten bekommen, wie viel weiß er nicht.

    • Kennt man ja. Die Frau reizt den Mann so lange bis er ZURÜCKschlägt oder sich sonst irgendwie verteidigt und dann kann sie sich endlich als Opfer aufführen und dafür sorgen das andere den Mann fertig machen.

      Ich hatte es hier letztens schon gepostet: Die effektivste Methode für Frauen kein Opfer häuslicher Gewalt zu werden, ist es initial ihren Partner gar nicht erst anfangen zu schlagen.

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