Vermögensobergrenze für Männer

Lou Zucker meint, dass man eine Vermögensobergrenze für Männer einführen müsste, weil Männer sonst zuviel Schaden anrichten:

Bis wir das Patriarchat abgeschafft haben, brauchen wir dringend strikte Einkommens- und Vermögensbegrenzungen für Männer – aus Sicherheitsgründen. Der Fall Jeffrey Epstein hat wieder einmal gezeigt, welchen Schaden zu viel Geld und Macht in den falschen Händen verursachen können. Genauer gesagt, in Händen von Leuten, die von klein auf in dem Glauben erzogen werden, ihnen gehöre die Welt – inklusive der Frauen darin.

Natürlich denken nicht alle Männer so. Noch ein wichtigerer Disclaimer: Natürlich denken auch Männer so, die keine millionenschweren Finanzberater sind. Aber wenn man praktisch etwas tun will, um sexualisierte Gewalt zu reduzieren, muss man irgendwo anfangen. In Zeiten, in denen wir andauernd von Männern lesen, die ihre Macht und ihren Reichtum dazu missbraucht haben, ungestört Frauen zu belästigen und zu vergewaltigen, drängt sich die These auf: weniger Macht und Reichtum für Männer gleich weniger sexualisierte Gewalt.

„Drängt sich auf“. Was sich da wohl noch so alles aufdrängen würde?

Natürlich im wesentlichen mal wieder die Verwechselung, dass einige wenige Männer mit Geld bestimmte Sachen gemacht haben und deswegen alle Männer mit Geld verdächtigt werden könne oder bestraft werden können. Natürlich gibt es auch genug arme Personen, die Sexualdelikte durchführen. Sie geraten üblicherweise nur nicht so deutlich ins Rampenlicht wie berühmte Personen.

Die Frage, welche mächtigen Männer noch alles durch seinen Fall »zu Schaden kommen« könnten, scheint wieder einmal wichtiger zu sein als die Frage, welchen Schaden die Betroffenen erlitten haben, wie er kompensiert werden könnte und wie wir solche Fälle in Zukunft verhindern.

Letzteres ist eine sehr komplexe Frage und die Vermögen von Männern zu begrenzen ist eine sehr simple und verkürzte Antwort. Sexualisierte Gewalt passiert in einer Gesellschaft, in der sie nicht gesehen, nicht ernst genommen, in der sie geduldet, als »natürlich« hingenommen oder sogar propagiert wird. Sie geschieht da, wo Täter*innen kaum Konsequenzen zu befürchten haben und Schuld und Scham oftmals den Betroffenen aufgedrückt werden. Sie entsteht, wenn Männer von klein auf lernen, sie müssten immer stark und dominant sein, keine Gefühle zeigen – und sich diese angestauten Gefühle irgendwann Bahn brechen. Sie ist integraler Teil eines Systems, das Männern eine Machtposition einräumt und ihnen sexualisierte Gewalt als wirksames Mittel präsentiert, diese Machtposition zu verteidigen.

Dieses System heißt Patriarchat. Viele Feminist*innen – darunter auch Männer – arbeiten weltweit hart daran, es abzuschaffen und machen dabei immer mehr Fortschritte. Doch es wird wohl noch eine Weile dauern. In der Zwischenzeit sollten wir dringend etwas tun, um sexualisierte Übergriffe zu minimieren. Dafür zu sorgen, dass sich weniger Geld und Macht in Männerhänden ansammelt, wäre ein Anfang.

Die Idee, dass sexualisierte Gewalt ein Mittel ist eine Machtposition zu verteidigen und nicht weit eher andersrum, also das Gewalt und Macht Mittel sind um Sex zu bekommen, finde ich immer wieder erstaunlich.

Auch erstaunlich, dass man so etwas veröffentlicht. Es ist wieder eine dieser Ideen, die glücklicherweise nicht umsetzbar sind, die aber ein deutliches Signalling enthalten (im Kampf gegen das Patriarchat).

 

41 Gedanken zu “Vermögensobergrenze für Männer

  1. Ich finde es zunehmend schwierig, (junge) Feministinnen ernst zu nehmen oder auch nur, mir über ihre Texte und Ansichten Gedanken zu machen. Vermutlich wäre es leichter, mit einem Kreationisten intelligente Gespräche zu führen als mit Fräulein Zucker und ihren Schwestern.

    Im Safe-Space unserer Gesellschaft quängeln sie darüber, wie schlimm sie von unser Gesellschaft unterdrückt werden, weil … äh … ja, manchmal passiert ihnen was, das ist, irgendwie, so, nicht so gut und überhaupt Männer sind Vorstände und das ist nicht fair. Also, echt.

    …sheeesh…

    Also ist auf inhaltlicher Ebene da nichts zu holen.

    Man könnte vielleicht an Exemplaren wie Fräulein Zucker im Detail studieren, wie ein eigentlich durchaus intelligenter Mensch intellektuell durch eine Mischung aus „Ich habe noch nie eine signifikant andere Meinung als meine zur Kenntnis genommen“, „Komplizierte Fachbereiche (wie Evolutionstheorie) sind mir zu kompliziert“ und „SO will ich die Welt aber haben, wuäää, Mama hat mir das versprichen“ kläglich scheitert und die wildesten Wolkenkuckucksheime aufbaut.

    Aber lohnt sich das wirklich?

    • 1. Satz: „Bis wir das Patriarchat abgeschafft haben“ – da hat meine bullshit heuristik Alarm geschlagen und ich hab abgebrochen.
      @only: volle Zustimmung. Bei diesen Leuten ist Hopfen und Malz verloren. Da hilft nur noch eine Therapie. Leider leben wir in einem Zeitgeist der solchen Spinnern von allen Seiten bestätigt sie wären die speerspitze einer progressiven gesellschaftlichen Entwicklung. Mir fällt da immer nur das Märchen Kaisers neue Kleider ein. Wo ist das Mädchen dass die Wahrheit ausspricht und den ganzen Zauber zum platzen bringt? Es wäre höchste Zeit.

      • Das Mädchen, das (das mit dem das und daß ist auch so ein Punkt, der mir ganz subjektiv als symptomatisch erscheint) die derzeitige „Wahrheit“ ausspricht, fährt m.W. gerade auf einer Rennsegelyacht über den Atlantik. Lasciate ogni speranza, voi ch’entrate; die Situation der sich groteskerweise „homo sapiens“ nennenden Spezies erscheint mir zunehmend trostlos.

        • „Das Mädchen, das (das mit dem das und daß ist auch so ein Punkt, der mir ganz subjektiv als symptomatisch erscheint) die derzeitige „Wahrheit“ ausspricht, fährt m.W. gerade auf einer Rennsegelyacht über den Atlantik.“

          Ich geb Dir ja rech, aber damit hast Du Dich hier wirklich in ein Minenfeld begeben.

          Gesucht wird oft und gern das Mädchen, das MEINE Wahrheit ausspricht.
          Deshalb kommen wir da auch nicht weiter.

    • Aber, aber! Die Idee is doch Spitze! Man muß das mal zuende denken ( räusper ).
      Daß wir zuviele sind und zu zentralisiert leben, ist ja heimlicher Konsens, kann man sagen. Die Frage ist ja letztendlich nur noch, wie wir das hinkriegen, das umzusteuern, ohne dabei zu Massakern zu greifen und in die Vorsteinzeit abzurutschen.
      Sodele, das versuchen die brauchbarsten Köpfe des Planeten rauszukriegen.
      Nun, bekannt ist, daß SJWs und Femis u.s.w-. das Gegenteil wollen, nämlich panisch zu werden, alles abzuschalten und dann von den alten weißen Männern zu verlangten, daß jetzt sofort das Paradis irgendwie gebastelt werden müsse.
      Grob, aber hinreichend zusammengefasst.

      Tja, so peinlich das klingt, aber die einfachste Notbremse, sozusagen „DER Kompromiß“, bevor es noch viel schlimmer kommt, wäre – tadaaa! -sofort die 100%-Quote für alle Finanzjobs durchzusetzen und den Männern fast alles Geld wegzunehmen. Seit Eindhoven und Jena sind Absolutquoten ja kein Thema mehr, ganze Nurfrauenparlamente werden gerade angeleiert, etc.pp..
      Also einfach alle Bankmanager, Vorstände, Aufsichtsräte, Finanzminister, Schatzmeister, Vermögensverwalter und was es da noch so alles gibt, nur noch mit Quotilden besetzen!
      Per Gesetz!

      So, als äh … „kontrolliertes Gegenfeuer“ … 😉
      Klappt in der Politik doch auch ganz gut. Wo der gläserne Fahrstuhl die gläserne Decke durchbricht, fährt garantiert was an die Wand. Braucht man sich bloß mal Frauen- u. Kriegsministerium ansehen. Eine Kostenexplosion nach der anderen und als Output bestenfalls Vollschrott, oft schlimmeres.
      Ratz-fatz werden die Zustände so schlimm, daß große Teile größerer Städte aussterben und unbewohnbar werden.
      Damit wäre doch schon mal ein guter Anfang gemacht und man kann wohl davon ausgehen, daß das Experiment in sehr kurzer Zeit dafür sorgt, daß Feminismus, SJW-tum und der ganze Kram für lange Zeit Geschichte sind, … ist dann gar keine Zeit mehr für ….
      Rettet die Planetin garantiert schneller und nachhaltiger vor dem bösen CO2, als wenn wir jetzt noch eine weitere ressourcenfressende neue Industrie für Elektroschrott aufziehen, was m.E. der klassische Schritt in die ganz verkehrte Richtung wäre. Abgasbrief hin- o. her …
      Lasst die Femifrauens mal machen …
      Oder?

    • Nein, es lohnt sich nicht.
      Nach meiner Berechnung ist Zucker 29 Jahre alt und der Welpenschutz seit 4 Jahren abgelaufen.

      Hier in ihren eigenen Worten auf Twitter:
      „Ein Leben für die Liebe, bedingungslose Hingabe bis in den Selbstmord: Das vor Kitsch triefende Männergenre „Groschenroman“, das man vom Tankstellenkiosk kennt, geht vermutlich bis ins 18. Jh. zurück, auf ein Büchlein namens „Die Leiden des jungen Werthers“

      Bekanntlich hieß das Nachfolgewerk des Werther: „Dr. Stefan Frank, der Arzt, dem die Frauen vertrauen“, das damals an jeder Tankstelle und jedem Kiosk und insbesondere an jedem Tankstellenkiosk in Weimar angeboten wurde.
      Klassisches „Männergenre“.

      Sie formuliert einen Satz, an dem rundweg alles inhaltlich falsch und sprachlich schief ist und lebt bestimmt in der festen Überzeugung, einen besonders pfiffigen Gedanken formuliert zu haben.

      Weitere Auskünfte: „Sie ist derzeit Online-Redakteurin bei Neues Deutschland und Supernova und hat als Freie unter anderem bei Zeit Online, Deutschlandradio, der taz, ze.tt und Jetzt.de veröffentlicht.“

      Die üblichen Verdächtigen.
      Die Idee, die Auflage stabil zu halten, indem das Niveau immer weiter gesenkt wird führt lediglich zu einem „dumbing down“ mit einem Rennen zum intellektuellen Bodensatz.
      Vor 29, selbst vor 20 Jahren wären ihre Texte wegen ihrer miserablen inhaltlichen und sprachlichen Qualität niemals von diesen Medien akzeptiert worden.

      • Lustig ist auch, dass sie wegen Protest und so zusammen mit ein paar anderen Frauen das nd bestreikt hat. Zur Einordnung: das Schmierblatt hatte damals 25 k verkaufte Exemplare und war faktisch pleite. Warum da nicht den eigenen Leser bestreiken. Der wird schon sehen was er davon hat.

        • Es war eigentlich noch komischer, hier aus ihrem Interview in der taz:

          Die taz fragt: „Sie bestreiken heute die am Freitag erscheinende Frauentagsausgabe. Wie wird die denn aussehen, fast ohne Beteiligung von Frauen?“

          Frauen bestreiken die Frauentagsausgabe. Noch einmal: Frauen bestreiken die Frauentagsausgabe.
          Das ist, ääääääähh, originell?!

          Lou Zucker: Überall, wo sonst Frauen geschrieben hätten, bleibt in der Ausgabe ein weißer Fleck. Es wird einen erklärenden Text dazu geben, warum diese Leerstellen in der Zeitung geblieben sind. (…) Wenn weiße Flecken bleiben, wird sichtbar, was ohne Frauen fehlen würde.“

          Spontan erinnert mich das an den „absence day“ am Evergreen State College.
          Die Idee ist hier ebenfalls, die Leistung von Gruppe X dadurch zu würdigen, dass erst in und durch ihre Abwesenheit ihr besonderer Wert für die Gemeinschaft auffällt.
          Was könnte an diesem Projekt nur schief laufen, Lou?

          „Streiken können wir auch ohne Erlaubnis der Chefredaktion, aber für die weißen Flecken brauchen wir natürlich auch die Unterstützung derjenigen, die am entsprechenden Produktionstag arbeiten.“

          Übersetzt: Die arbeitenden Männer sollen bloß nicht auf die Idee kommen, diese „Leerstellen“ zu füllen. Wenn nämlich keine weiße Flecken bleiben, wird nicht sichtbar, was ohne Frauen fehlen würde.
          Dass Männer zur Arbeitsverweigerung aufgefordert werden müssen, um die besondere Bedeutung von Frauen zu betonen, die per Arbeitsverweigerung ihre besondere Bedeutung herausstellen wollen ist eine Farce.
          Denn wenn die Zeitung voll ist und die Frauen fehlen, könnte man fast meinen, sie wären überflüssig.

          Also müssen alle Theater spielen und zwar richtig schlechtes Theater.
          Holy crap.

          • Arbeiteten bei der TAZ Männer und nicht Feministen, wäre eine lustige Co-Aktion, dass am Frauentag wie abgesprochen die Theaterausgabe erscheint und in der Ausgabe danach die Männer streiken.
            Ohne Theater, die Frauen werden nicht gehindert, ihren Job zu machen.
            Der dann aber, da es niemanden mehr gibt, der den Computersupport, die Druckvor- und Endstufe und die Auslieferung übernimmt, darin besteht, ein paar handschriftliche Tafeln vors Redaktionsgebäude zu stellen.

            Träumen wird man ja noch dürfen…

          • Ich habe sofort begriffen, worauf du hinaus willst! 🙂

            „Und der HERR sprach zu Mose: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, dass ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerbrochen hast. Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigst und dort zu mir trittst auf dem Gipfel des Berges. Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand gesehen werden auf dem ganzen Berge. Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin. Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der HERR geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.
            Da kam der HERR hernieder in einer Wolke und trat daselbst zu ihm.“

            Die Antwort ist natürlich, dass der HERR Druckvor- und Endstufe und die Auslieferung übernehmen wird.

            Jetzt brauchen wir Lou Zucker nur noch erklären, wie sie die steinernen Tafeln haut.
            Oh weh. 😦

          • Jetzt brauchen wir Lou Zucker nur noch erklären, wie sie die steinernen Tafeln haut.

            Sie wird es so versuchen:

          • Das ist alles so erbärmlich. Man musste die taz also zwingen leere Seiten zu drucken und das soll dann zeigen was Frauen alles leisten? Aber sie haben da doch gar nichts geleistet. Und nur weil sie behaupten das da ein Text stehen würde, heißt das doch nicht das der Text auch nur irgendwie lesenswert ist.

          • @only me @Matze

            Ich habe mich missverständlich ausgedrückt!
            Das Interview hat sie in der taz gegeben, aber die Aktion lief, als sie in der Zeitung Neues Deutschland gearbeitet hat.

          • @ crumar

            „Dass Männer zur Arbeitsverweigerung aufgefordert werden müssen, um die besondere Bedeutung von Frauen zu betonen, die per Arbeitsverweigerung ihre besondere Bedeutung herausstellen wollen ist eine Farce.“

            Vor allen Dingen dabei sehr wichtig: es dürfen nur die Männer zur Arbeitsverweigerung aufgefordert werden, deren Arbeit ansonsten dazu führen könnte, dass die Arbeitsverweigerung der redaktionellen feministischen Frauen nicht zu den erwünschten „Freiflächen“ führen würde. Auf keinen Fall sollten sich die Männer daran beteiligen, die, da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster, die Mehrheit der Beschäftigten im Druckereibereich ausmachen, was dazu führen würde, dass die rebellischen Freiflächen, die die arbeitsverweigernden Frauen heroisch hinterlassen haben, am Ende niemals als Nachweis von deren Wichtigkeit für die Öffentlichkeit gedruckt werden würde.

            Davon mal ab natürlich, dass bei einem konsequenten Männerstreik besagte redaktionelle Feministinnen grundsätzlich ihre wichtigen Texte im Freien sitzend mit Stöckchen in den weichen Erdboden ritzen könnten. Aber so weit denkt man in diesen bauchnabelzentriert selbstbezüglichen Kreisen natürlich nicht…

          • @Billy @only me

            „Auf keinen Fall sollten sich die Männer daran beteiligen, die, da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster, die Mehrheit der Beschäftigten im Druckereibereich ausmachen, was dazu führen würde, dass die rebellischen Freiflächen, die die arbeitsverweigernden Frauen heroisch hinterlassen haben, am Ende niemals als Nachweis von deren Wichtigkeit für die Öffentlichkeit gedruckt werden würde.“

            Oh mein Gott, Billy, jetzt mal nicht den Teufel an die Wand!
            Das männliche Proletariat könnte auch auf die Idee kommen zu streiken?!
            Das wäre frauenfeindlich. 😦

            „Davon mal ab natürlich, dass bei einem konsequenten Männerstreik besagte redaktionelle Feministinnen grundsätzlich ihre wichtigen Texte im Freien sitzend mit Stöckchen in den weichen Erdboden ritzen könnten.“

            Oh, daaaaaaaaaaaaaaaaas ist die Idee!
            Sie nehmen Tontafeln, nicht Steintafeln! 🙂

            Ohne Scherz: Die Haltung, das zur Arbeit notwendige Technologie einfach da ist und immer funktioniert, ist wirklich eine fest in (viiiiiiielen) Frauen verankerte Überzeugung.

            Eine Ex hatte die Scharniere samt Display-Kabel in meinem Notebook ruiniert und weil mich das wunderte, habe ich sie gefragt, wie und wo sie normalerweise tippt.
            Im Schneidersitz, auf dem Boden sitzend, Notebook im Schoss und demzufolge mit Display bis Endanschlag offen – natürlich mit Kraft in diese Position gebracht.
            Sie war erstaunt, dass das konstruktiv nicht vorgesehen ist, weil, SIE tippt eben gerne so.
            Weder wollte sie mich ärgern, noch provozieren.

          • @crumar,

            Die Haltung, das zur Arbeit notwendige Technologie einfach da ist und immer funktioniert, ist wirklich eine fest in (viiiiiiielen) Frauen verankerte Überzeugung

            Das beschränkt sich ja nicht nur auf Technologie, sondern auf alle zivilisatorischen Errungenschaften.

            Quasi keine Frau kapiert, dass zum Beispiel „Frauen schlägt man(n) nicht“ ein zivilisatorisches Zugeständnis ist, das bei ausreichender Provokation jederzeit gekündigt werden kann.

    • „Ich habe noch nie eine signifikant andere Meinung als meine zur Kenntnis genommen“. Google mal „female solipsism“, das erklärt einiges.

  2. Man muss ihr zu Gute halten, dass wenn Welt-Wirtschaftsjournalisten sich über die Mini-Zinsen für deutsche Sparer beklagen, die Argumentationen i.d.R. nur unwesentlich weniger idiotisch sind.

  3. Ui, darf ich auch mal so argumentieren:
    „Wir müssen etwas gegen den Klimawandel tun. Aber dürfen unsere Mobilität nicht verlieren. Deswegen benötigen wir dringend fliegende Autos, die mit Wasserstoff oder Solarstrom angetrieben werden. Denn irgendwo muss man ja anfangen!“
    #irgendwoanfangen

  4. Wenn Sie Klassenkampf wollen, dann doch bitte für alle, nicht nur für Männer.

    Wobei ich schon ein Freund davon wäre, z. B. Die Erbschaftssteuer bei 100% anzusetzen. Ab einem Betrag von… sagen wir… 10 Millionen Euro pro Erbe.

    Wenn einer mehr wollte, müsste er es mehr oder weniger aus eigener Kraft schaffen.

    Und auch eine Einkommensteuer von 70-80% in hohen Bereichen hat die Welt nicht zwangsläufig schlechter gemacht, siehe Amerika in den 50ern.

    Aber das ist eine Diskussion, die mit dem Geschlecht rein gar nichts zu tun hat.

  5. Steht in dem Text auch was SIE mit dem Geld machen würde oder was reiche Frauen so für die Welt tolles mit ihrem Geld machen oder ist das nur wieder der typischen feministische Glaubensgrundsatz, dass mit Frauen einfach alles besser wird?

  6. Sie ist integraler Teil eines Systems, das Männern eine Machtposition einräumt und ihnen sexualisierte Gewalt als wirksames Mittel präsentiert, diese Machtposition zu verteidigen.

    Das habe ich in leichten Abwandlungen schon tausendmal gehört. Es würde sich vielleicht lohnen, sich mit dem Fräulein und ihren Ideen auseinander zu setzen, ja wenn denn da ein einziger Gedanke von ihr selbst wäre und sie nicht einfach nachplapperte, was andere anderen nachgeplappert haben, die es wiederum von anderen gehört und nachgeplappert haben.

  7. Frau Zucker arbeitet wirklich hart daran, solche patriarchalen Konstrukte wie Logik abzuschaffen, indem sie aus der Existenz zufälliger Koinzidenzen auf Kausalitäten schließt, um daraus dann Forderungen abzuleiten.

    Woher kommt nur diese ungesunde Fixierung von Feministinnen auf Macht? Gibt es dafür Ursachen, die über Projektion, Neid und Missgunst hinausgehen?

    • Es ist Neid. Mit einem sozialen Studium bekommt man keine Macht und wenn man soviel Quark im Hirn hat und nicht soo besonders aussieht auch keinen Mann der welche hat. Das ist negativ für die potentielle Brut. Deswegen muss das Patriarchat schuld sein. Das ist doch logisch…

    • Naja, Macht ist, was die Muschi feucht macht. Vielleicht kann man da anfangen zu überlegen.
      Dann noch etwas Väterabwesenheit und das Konzept des Shittests in die Mischung und mich wundert nichts mehr.

    • Männer verwenden Macht, Geld und Gewalt um an Sex zu kommen.

      Frauen verwenden Sex um an Geld und Macht zu kommen und damit Gewalt auszuüben.

      Feministinnen wollen alles sexualisieren.

  8. Nehmen wir uns alle ein Beispiel an Frauenrechten in armen Ländern.

    Sammal.

    Wo leben die denn? Verbringen die den ganzen Tag bekifft in einem Stuhlkreis und klatschen? Ah – ne, Klatschen ist jetzt irgendwie auch böse…

  9. Sie schreibt nirgends, wie hoch diese „Obergrenze“ sein soll. Und ob sie hier an eine global einheitliche Obergrenze denkt oder nationale (an der lokalen Kaufkraft orientierten) Obergrenzen.

    OK, vermutlich denkt sie eh nichts dabei und plappert halt ein bisschen.

    Da stellt sich dann wirklich die Frage, warum so etwas in einer Tageszeitung veröffentlicht wird. Da es anscheinend die nd war, vermute ich mal, dass die Chefredakteusen dort noch traditionell denken und daher überzeugt sind „Uns liest eh keiner, daher ist es egal was drin steht. Unser Blättchen zu kaufen oder zu abonnieren ist ein Distinktionsmerkmal“

    Kleiner Spartipp für die nd: Lorem ipsum ist gemeinfrei, das würde nicht mal Zeilengeld kosten 😉

  10. Im Jahr 4000 n.Chr. werden Archäologen unsere Medienprodukte ausbuddeln, und aufgrund dessen zu dem Schluss kommen, dass man im 21. Jahrhundert Frauen systematisch auf dem geistigen Niveau von 13-Jährigen retardiert hat.

    • Die Frage ist was überhaupt noch ausgegraben werden kann. Die Archäologen werden zu der Konklusio kommen das um die Jahrtausende irgend eine Katastrophe erfolgt sein muss weil sie ausser kommischen Kästen angesammelt nicht verwertbares mehr finden.
      Das was wir in Bits und Bytes auf Datenträger ansammeln ist letztendlich nichts mehr als eine Ansammlung von zufälligen folgen von z.B. unterschiedlicher Magnetisierung.
      Nimm eine beliebig Spule mit Magnetband (lange das Speichermedium bei Großrechnern) und versuch die Daten wiederherzustellen. Das fängt schon bei der Codetabelle an die man braucht um da sinnvoll überhaupt was erkennen zu können was nicht zur Fehlerkorrektur zusätzlich abgespeichert wurde.

      • „Das fängt schon bei der Codetabelle an die man braucht um da sinnvoll überhaupt was erkennen zu können was nicht zur Fehlerkorrektur zusätzlich abgespeichert wurde.“

        Falsch!

        Es fängt schon damit an, dass es keine Lesegeräte gibt, die solche Magnetbänder würden lesen können. Und die bräuchte man zwingend, um überhaupt eine „sinnvolle“ (im ursprünglichen Sinne, also am Tag der Abspeicherung) Information aus dem Band extrahieren zu können.
        So sind das nur dünne Kunststoffbänder, die ebenso auch zur Dekoration von Weihnachtsbäumen gedient haben könnten.

      • Das Trägermaterial von Magnetbändern war Polyester. Das hält bei Anwesenheit von Wasser (Luftfeuchte) keine 100 Jahre durch. Nach 2000 Jahren ist davon nichts mehr übrig.

        Wie so ziemlich alle Informationsträger aus unserer Epoche. Modernes Papier ~200 Jahre (wenn es hochwertig ist und kühl-trocken gelagert), Festplatten 50-70 Jahre, CD/DVD 50-100 Jahre (gepresste – gebrannte 20 Jahre), Chip-basierte Speichermedien 50 Jahre. Ist halt alles weder gebrannter Ton noch Steinplatten noch Pergament…

        • Vor zwanzig Jahren hat man Informationen noch auf Disketten abgespeichert. Die Jüngeren unter uns wissen nicht einmal mehr aus eigener Anschauung, was das ist, geschweige denn, wo und wie man diese Infos abrufen kann. Mit Glück findet man einzelne Lesegeräte noch in Museen und auf vergessenen Dachböden.

          • Stimmt, ich habe auch noch ein paar (3,5 Zoll) als Erinnerung im Keller. Allerdings auch noch ein passendes externes Laufwerk zum Anschluss an den USB-Port….Aber seit 10 Jahren nicht mehr getestet…

  11. Hmm, wer ist das? Mal gucken. Autor für …. Neues Deutschland.

    Ein Kommunist fordert Vermögensobergrenzen? Neeeeein, wirklich?
    Dismissed.

  12. So unwahrscheinlich und nicht durchführbar halte ich das gar nicht!
    Letztens erst einen Artikel gelesen das Frauen in Mannheim in sogenannten Frauen-Taxis 6€ pauschal weniger bezahlen. Damit sie sicher nach Hause kommen statt laufen zu müssen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.