„Zeige eine geringe Toleranz gegenüber unattraktiven Verhaltensweisen. Belohne nur wünschenswerte Verhaltensweisen.“ (Shittest)

In einem ältern, inzwischen gelöschten Artikel, der aber über Archive noch abrufbar ist, schrieb Susan Walsh etwas zu „Shittests“ oder „Fitness Tests“ (gemeint ist evolutionäre Fitness), was ich ganz passend finde:

In my recent post NAWALT and You, one of the things I advised men to do in filtering out unworthy women was:

“Display a low tolerance for unattractive behaviors. Reward only desirable behaviors.”

This led commenter Dream Puppy to share an example from her own married life, one where she lobbed a massive shit test at her husband:
I’ll give an embarrassing anecdote from my stupid youth. When my husband and I were around the one month mark, we got in a stupid fight in our apartment. I cried, yelled, stormed out, and slammed the door. Hard.
And I waited for him to do what every single other person had ever done when I threw a fit like that. Come running after me- look for me- call me to see if I was all right…
so I waited.
And waited.
And waited.
Finally after two hours. i got tired of walking around the park in a huff and went back home. He was on the computer.
I told him, “Um, didn’t you see me crying! You’re supposed to run after me! The guy is supposed to do that!!”
He said, “That is stupid. I am not running after you. Look what you did to the door. If the landlord notices, you are paying for it. Don’t be reckless again.”
“Um. Ok.”
Dream Puppy got exactly what she wanted in that exchange, which was to know that her husband could stand up to her emotions. She felt comforted, even relieved when he thwarted her attempt at control. She went on to say this about shit tests:
I have a little theory on shit tests. Women want power, as that is access to resources, but women also need protection. Protection from other men, predators, etc.
The shit test basically asks. Can you stand up to me? If the man fails, he is communicating to the woman that since he cannot even stand up to her, it is probably the case he will not be up to the task of protecting her and her children. This is probably why some women have such a visceral reaction to very beta men. They are communicating- “Sorry, cannot protect you or your children. I am WEAK.”
Our instincts would be to not mate with those men and avoid them at all costs.
I agree that shit tests are essentially a form of testing for fitness, or strength. Roissy describes shit tests as a woman’s means of “weighing your stones.” Shit tests come in many variations, from a woman’s asking you to hold her purse at the mall, to storming out during a fight, or even an ultimatum about the relationship.
Ich habe schon einen recht umfangreichen Artikel zum Thema Shittest. Aber ich finde den oben genannten Rat ganz interessant formuliert:
„Zeige eine geringe Toleranz gegenüber unattraktiven Verhaltensweisen. Belohne nur wünschenswerte Verhaltensweisen.“
Aus der alten Erkenntnis, dass weibliche Eier teuer und männliche Sperma billig ist folgt letztendlich, dass Männer eher geneigt sein könnten auch ohne aktive Verhaltensweisen hinzunehmen, wenn dies dazu führt, dass eine Frau Ihnen erhalten bleibt. Männer hingegen, die davon ausgehen, dass Sie eine weitere Partnerin finden werden müssen dieses Verhalten nicht zeigen. Für sie produziert es im Endeffekt lediglich unnötige Kosten, sie sind eventuell besser dran, wenn sie das Verhalten nicht hinnehmen und sich dann gegebenenfalls eine andere Partnerin suchen.
Das würde klassische Mittel der Kontrolle des Partners, die Frauen unterbewusst oder bewusst häufiger einsetzen, wie irrationale Wutanfälle wie den oben geschilderten oder einen beständiges meckern in gewisser Weise doppelt effektiv machen. Zum einen sichert es ab, dass man seine eigenen Interessen durchsetzt und der Mann beständig auf der Hut sein muss, ob er sich insoweit auch gut genug verhält oder sie nicht doch verlässt. Dies findet dann seine Grenze, wenn es gerade nicht hinnimmt, was dann wieder zeigt, dass er ein wertvoller Partner ist, so dass man ohnehin seine Interessen in revolutionärer Hinsicht gedeckt hat und sich „vorsichtiger“ verhalten kann.
Insoweit wären diese weiblichen Strategien zum einen Mittel des „Machtkampfes“ und zum anderen Prüfungsinstrumente über den Wert des jeweiligen Mannes.

10 Gedanken zu “„Zeige eine geringe Toleranz gegenüber unattraktiven Verhaltensweisen. Belohne nur wünschenswerte Verhaltensweisen.“ (Shittest)

  1. Zeige eine geringe Toleranz gegenüber unattraktiven Verhaltensweisen. Belohne nur wünschenswerte Verhaltensweisen

    Kennt sich hier jemand mit Tiertraining aus? Mein (geringes) Verständnis ist:
    – gewünschtes Verhalten zu belohnen ist wesentlich wirkungsvoller als unerwünschtes Verhalten zu bestrafen
    – belohne jede Art von erwünschtem Verhalten
    – belohne nicht jedes Mal, sondern anfangs häufig und dann in abnehmender Frequenz. Die Zielfrequenz ist aber nicht „gar nicht“

    Dass so viele Männer in die Beta-Rolle rutschen, liegt m.E. nicht zuletzt an zwei Dingen:
    – sie kriegen die Kategorien „eine aus der Gruppe ‚besserer Mensch'“ und „verzogene Göre“ mental nicht unter einen Hut und ignorieren daher die unangenehmere Kategorie
    – vor allem anfangs kommt für (junge?) Männer die Realisation, dass die vergötterte Geliebte beim Furzen stinkt, einem Opfer gleich. Mentale Reife einer 3-jährigen festzustellen, ist wesentlich schlimmer als einen Furz zu riechen. Also geht mann lieber davon aus, dass das gezeigte Verhalten angemessen ist und die Situation wirklich, wirklich schlimm für sie ist.

    • Kennt sich hier jemand mit Tiertraining aus?
      Nein, aber mit Furzen.
      Viele Männer wurden auch dadurch reingelegt, daß ihre Frauen in Anwesenheit wirklich nie gefurzt haben. Das haben sie draussen im Wald erledigt, wo Rehe und kleine Wildkätzchen demzufolge qualvoll verendet sind, ganz abgesehen vom Waldsterben in den Anfängen des Feminismus. Offensichtlich haben Pflanzen inzwischen erhöhte Abwehrkräfte entwickelt.
      Im Fall von Belle Delphine mußten auch unsere Seetiere und viele cutesy-affine Männer dran glauben, weil sie es im Badewasser tat. Den Octopus hat sie so auch erledigt. Der ist tot, unwiderruflich.

      Um auf den Punkt zu kommen: Sie wußten, daß ihre durchschnittliche, mentale Reife früher oder später aufgedeckt werden würde. Um nicht noch mehr (mental und olfaktorisch) Schadstoffbelastung für den zukünftigen Versorger zu signalisieren, haben sie das, was sie am besten kontrollieren konnten, verkniffen. Das es auf Dauer nicht gutgehen kann, weil im gut durchbluteten Darm der Stoffwechsel stattfindet und demzufolge die Faulgase auch wieder zurück in den Blutkreislauf gelangen, um dann in besonders gut durchbluteten Bereichen wie dem Hirn große Schäden anzurichten, wurde ihnen nicht mehr bewußt. Ganz schlimm hat es die mit den verkniffenen Gesichtern erwischt, aber auch Kim Kardashian hat durch ihren künstlichen Anbau das Entweichen der Gase unterbunden, und ist betroffen.
      Nur als wissenschaftliche Randbemerkung. Sie wollen mich in den Genderstudies nicht als Professor haben und nun habe ich meine eigenen aufgebaut.

    • Operante Konditionierung. Ist auch nicht auf Tiertraining begrenzt, sondern eine elementare Lerntheorie. Als wirkungsstärkste Belohnungsfrequenz gilt (glaube ich) intermittierende, also variable, Verstärkung.

      • Als wirkungsstärkste Belohnungsfrequenz gilt (glaube ich) intermittierende, also variable, Verstärkung

        Was ich hiermit ausdrücken wollte: „belohne nicht jedes Mal, sondern anfangs häufig und dann in abnehmender Frequenz. Die Zielfrequenz ist aber nicht „gar nicht““

    • Sofern man nicht das Ignorieren der manipluativen Fatzcken der Frau als eine Belohnung für diese Frau ansieht, passt das nicht. Wie soll der Mann da die Frau für gutes Verhalten belohnen, wenn sie versucht ihn endlich als Beta einstufen zu können bzw. immer noch nicht sicher ist, ob sie ihn nicht doch in den Wind schießen soll, weil nicht gut genug. Was ist da denn ein mögliches gutes Verhalten der Frau?

  2. Die Autorin macht einen logischen Fehler. Wenn ein Mann den Erpressungsversuchen einer Frau widersteht (weil ihm die Kosten zu hoch sind und er ggf.eine andere Partnerin findet) hat sie einen Alpha Mann vor sich.Er kann unterscheiden zwischen einem shittest und einer ernsten Situation, die wirklich seine Protektion erfordert. Insofern sind shittests bullshit. Wer dauernd „Hilfe“ ruft, wird im Ernstfall nicht Ernstgenommen. Weibliche Logik eben.

    • Wenn mann nicht gerade Genderstudies betreibt :-), kann man sich dieser Schlußfolgerung anschließen.

      Es ist auch die Frage, ab wann man in der Lage ist, Shittests zu erkennen. Vermutlich sind einige Männer erst bei nachdenklichen Rückblenden aufmerksam geworden. Weil die Situationen so destruktiv waren bzw. einer Problemlösung nicht zugänglich erschienen.
      Einige werden sich gedacht haben, die spinnt. Und haben den Abgang gemacht. Andere haben sich verknechtet. Und wieder andere haben den Shittest als Aktivierungsbarriere überwunden und danach zeitweise aufatmen können.

      Mir persönlich kam der Verdacht erst, daß es sich um Bullshit handelt, was die verzapft, in einer Affäre. Nach darauf erfolgter Kündigung meiner Erlaubnis zum schändlichen Gebrauch als Sexsklave stieß ich auf Shittests (bei einme ganz kurzen Streifzug zu PUA). Insofern kann man vielleicht zur Sammlung hinzufügen: Ist die Frau bereits anderweitig versorgt, wird der Shittest am Nebenwirt offensichtlicher, vielleicht sogar häufiger. Während er beim Hauptwirt entfällt. Oder so.
      Jedenfalls können manche Männer drüber nachdenken, welche irrationalen Verhaltensweisen nachträglich als Shittests identifizierbar sind. Da derartige Situationen mit erhöhtem Streßlevel verbunden sind, ist das auch in Zukunft möglich, und entsprechende Reaktions- und Verhaltensweisen können stattfinden. Wenn man auf Shittesterinnen wert legt.

  3. „Insoweit wären diese weiblichen Strategien zum einen Mittel des „Machtkampfes“ und zum anderen Prüfungsinstrumente über den Wert des jeweiligen Mannes.“

    Ja, sehr treffend! Gerade diese Ambivalenz macht es so nervenaufreibend mit dieser weiblichen Attitüde umgehen zu müssen.

    Mich hat es immer wieder fassungslos gemacht, mit welch hoher Frequenz diese Shittests kommen. Es ist ja nicht so, dass man einen abwehrt und dann seine Ruhe hat. Von Mancher wurde ich regelrecht mürbe geschossen. Irgendwann ist das Bedürfnis nach Ruhe und Harmonie so hoch, dass man einknickt.

    Hey, Jungs, mal dran gedacht:

    vielleicht sind Shittests ja gar keine Shittests. Sondern einfach gute alte emotionale Gewalt.

    Dauerhaft emotional gewalttätig zu sein kann sich nur leisten, wer aufgrund einer privilegierten Stellung davon ausgehen kann, mit diesem toxischen Verhalten durchzukommen, also nach dem Motto: „Die Familiengerichte/Jugendämter sind eh auf meiner Seite – und seine Arbeitskraft gehört mir auch dann noch, wenn ich ihn aus seiner eigenen (oder unserer gemeinsamen) Wohnung geschmissen habe.“

    -> Unter solchen Voraussetzungen fällt es sicher leicht, bei jedem Streit maximal widerlich zu sein. Konsequenzen sind ja keine zu fürchten!

    • „vielleicht sind Shittests ja gar keine Shittests. Sondern einfach gute alte emotionale Gewalt.“

      Ich denke, es gibt da mittlerweile eine nicht zu unterschätzende Schnittmenge. Beginnend ungefähr bei „Klassisch evolutionär berechtigte Vorsicht“ ( da hat man noch sehr gute Chancen und Ansatzpunkte ), bis hin zu „völlig unbrauchbare Arschlöcher, besser isolieren/wegsperren“.

      Normale Mädels findet man links davon ( und da ist noch etwas Luft ), am rechten Ende ist auch die Gesamtmenge praktisch schon zuende, mehr geht kaum.
      Linear ganz grob dargestellt in etwa so:
      ———————(——–|————————-)—
      ( Gesamtmenge=Mädels, von Gans brav bis Gewalttäter, in Klammern=Shitttester, wobei das als Glockenkurve sicherlich anders aussehen würde, da wäre der Peak vermutlich irgendwo über der linken Klammer, schätze ich mal wohlwollend Pi mal Daumen. )

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