Selbermach Samstag 250 (10.08.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

112 Gedanken zu “Selbermach Samstag 250 (10.08.2019)

  1. Hallo,

    gibt es unter euch jemanden, der sich historisch-juristisch auskennt? Es geht um die Geschäftsfähigkeit der Frau.

    Meiner Recherche nach waren Frauen bereits mit dem BGB von 1900 voll geschäftsfähig, mit der Einschränkung, dass die verheiratete Frau nicht über ihr Vermögen verfügen konnte, weil es von ihrem Ehemann verwaltet wurde. Mit dem Gleichberechtigungsgesetz von 1957 konnten Ehefrauen dann ihr Vermögen selbst verwalten, damit wäre meinem Verständnis nach die volle Geschäftsfähigkeit auch von verheirateten Frauen gegeben.
    Auf feministischen Seiten liest man allerdings, diese sei erst 1969 erreicht worden. Da die ja alle bloß Glaubenssätze voneinander abschreiben, ohne zu recherchieren, ohne Quellenangabe, ohne auch nur darauf hinzuweisen, auf welches Gesetz oder welche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts sie sich beziehen, komme ich hier nicht weiter. Weiß jemand, was mit dem Hinweis auf 1969 gemeint ist?

    • Das mit 1969 ist schon interesasant.
      z.B. hier wird es zitiert
      https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-21578/zum-weltfrauentag-meilensteine-der-frauenemanzipation-in-deutschland-die-erste-frau-die-ohne-erlaubnis-ihres-ehemannes-arbeiten-darf_aid_605621.html
      als „Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen.“
      – ohne jeglichen Hinweis, was damit gemint ist.

      Und weder in dieser Liste
      https://www.lpb-bw.de/publikationen/stadtfra/frauen4.htm
      https://www.uni-bielefeld.de/gendertexte/chronik.html
      allesamt mit den bekannten geschichtsverfälschenden formulierungen, kommt das Jahr 1969 überhaupt nicht vor.

      Fündig wurde ich allein hier:

      https://www.vorwaerts.de/artikel/geschichte-gleichberechtigung-peinlichkeit-peinlichkeit

      „Während der sozialliberalen Koalition (ab 1969) wurde das gesamte Ehe- und Scheidungsrecht grundlegend reformiert. Endlich war Schluss mit der gesetzlich normierten Hausfrauenehe.“

      Das ist das einzige, was mit 1969 assoziierbar wäre.

      Das wirft ein bemerkenswertes Schlaglicht darauf, einerseits welche bedeutung dem Datum gern verliehen wird, aber auch wie schamhaft dessen Hintergrund verschleiert wird:
      Der wichtige Meilenstein in der „emanzipation“ ist der, der der Frau einen deutlich vereinfachten Zugriff auf das Vermögen des Mannes im Scheidungsfal verwirklicht – darauf lief es in der Praxis hinaus.
      Sehr „emanzipatorisch“.

      —-

      p.s.

      Der Artikel beginnt mit dem schönen Schmankerl:
      „Erzählt man heute jungen Frauen, wie es in der frühen Bundesrepublik mit der Gleichberechtigung war, reagieren sie mit ungläubigem Kopfschütteln.“

      Das umgekehrte wird natürlich nirgend ausprobiert:
      Erzählt man heutigen Frauen, die damals „jung“ waren, was sie angeblich alles nicht gedurft oder gekonnt haben, dann wissen die davon nichts.
      Vor allem die nicht, die trotzdem gearbeitet haben oder arbeiten mussten und viel lieber zu Hause Kinder aufgezogen hätten.

    • Fake News.
      Die Nennung des Jahres 1969 zeugt von sehr grober Unwissenheit, eine entsprechende Bestimmung wäre mit art. 117 GG 1953 ungültig gewesen.

      Selbst die Feministische Historikerin Ute Gerhard schreibt, dass auch Ehefrauen seit Bestehen des BGB voll geschäftsfähig waren.
      Quelle später

    • Hallo Gunnar,

      du bist da teilweise auf der falschen Fährte glaube ich. Die allgemeine Geschäftsfähigkeit ist an Alter und Einsichtsfähigkeit gekoppelt, das ist wenn ich mich richtig erinnere auch schon sehr lange so.

      Allerdings gab es im Familienrechtsteil des BGB (wenn ich mich richtig erinnere, ist jetzt auch schon ne Weile her seit meinem Studium) immer schon Ausgleichsregeln zwischen den Ehegatten. Diese können, bei fehlendem Verständnis für juristische Systematik, als Einschränkung der allgemeinen Geschäftsfähigkeit verstanden werden, allerdings bereits in der Fassung vor der ersten großen Reform in 1957 immer beidseitig, d.h. es gab sowohl Einschränkungen für den Mann (meist in Form von Pflichten) und die Frau (die früher ihr Vermögen in die Ehe einbringen musste, damit der Mann dieses für die Erwerbstätigkeit einsetzen konnte). Dafür war die Frau nur verpflichtet, den Haushalt zu leiten, aber nicht zu arbeiten, es sei denn der Mann führt ein Geschäft und die gemeinsamen Umstände der Ehegatten erfordern eine Mitarbeit. Auch wurden wesentliche Entscheidungen innerhalb der ehelichen Gemeinschaft dem Mann zugewiesen (z.B. Bestimmung des Aufenthaltsortes, Bestimmung des Wohnortes, etc.) bei denen der Gesetzgeber angenommen hat, dass sie zur Aufrechterhaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft (das heißt aus Sicht des Staates immer, dass er niemanden Geldhilfen zahlen muss. Klassisches Beispiel: Mann muss wegen Arbeitsplatz umziehen, dann durfte bis 1957 die Frau dies nicht blockieren) erforderlich sind.

      Was bei der ganzen Diskussion immer vergessen wird: Das einzige Interesse des Staates bei der Einführung und Durchsetzung der Regelungen war immer, dass er nicht zahlen muss. Die Ehe verpflichtet den Mann umfrangreich für Unterhalt zu sorgen, damit der Staat dies nicht tun muss. Als Ausgleich dafür wurde dem Mann aber auch die Entscheidungsgewalt über die Umstände zugebilligt, weil er auch schließlich bluten musste. Die Pflichten sind im wesentlichen auch heute noch da, die Entscheidungsgewalt ist komplett weg.

      Jedenfalls findest du diese Regelungen im Abschnitt zur ehelichen Lebensgemeinschaft in den §§ 1353 ff BGB. Dort gab es verschiedene Regelungen, wie die Ehegatten untereinander verpflichtet sind, in der, teilweise, der Mann die Entscheidungsgewalt hatte, aber auch der Frau weitgehende Rechte eingeräumt wurden (z.B. § 1357 BGB a.F.: „Die Frau ist berechtigt, innerhalb ihres häuslichen Wirkungskreises die Geschäfte des Mannes für ihn zu besorgen und ihn zu vertreten. Rechtsgeschäfte, die sie innerhalb dieses Wirkungskreises vornimmt, gelten als im Namen des Mannes vorgenommen, wenn nicht aus den Umständen sich ein Anderes ergiebt.“ Vgl. dazu auch Frauen tätigen 80% der Konsumentscheidungen, dieses Recht wurde ihnen früher per Gesetz zugewiesen.)

      Nach kurzer Recherche gab es das GleichberG (Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiete des bürgerlichen Rechts) von 1957, das im Wesentlichen die heutigen Regelungen eingeführt hat. Das einzige, was ich für 1969 auf die Schnelle gefunden habe, das auch das Familienrecht betrifft ist das NEhelG (Gesetz zur Gleichstellung nichtehelicher Kinder), vielleicht spielen die Feministinnen darauf an. Das dürfte für eine Unterhaltspflicht des Mannes auch für Kinder, die nicht aus einer Ehe stammen gesorgt haben, also das Modell der Alleinerziehenden umfangreich ermöglicht haben. Das kann ich aber gerade nicht verifizieren. Im Eherecht scheint es aber keine nennenswerten Veränderungen in 1969 gegeben zu haben.

  2. Die paar Jahre machen in der Diskussion eh keinen Unterschied. Selbst 100 Jahre Frauenwahlrecht werden benutzt um zu behaupten das deswegen Frauen heute diskriminiert sind und eine Bevorzugung verdient haben.

    Da Feministinnen z.B. selbst nach dem man sie auf einen Fehler hinweist, wie bei der Bestimmung des Gender Pay Dass, auch weiterhin ihr falsches Datum benutzen und auch sonst die Wahrheit nur einen geringen Stellenwert bei ihnen hat, hast du aber gute Chancen richtig zu liegen.

      • Was mit Männer passiert und wie deren Situation war, hat nur selten einen Relevanz für die Behauptung von Feministinnen, das Frauen diskriminiert sind. Deswegen zählt für sie das erst ab da alle Frauen wählen dürften.

    • Apropos Good Boy:

      Und nein, auch wenn sie eine Feministin ist, sie versucht hier nicht Männer als Hunde zu beleidigen.

      • Getreu der üblichen feministischen Praxis, irgendwelche behauptungen, die irgendwann mal eine Feministin ausgesagt hat, fortan als etablierte Wahrheit zu verkünden, halten wir das bitteschön mal endgültig fest:

        9 von 10 Frauen ficken mit Hunden.

        Bitte bei jeder passenden und vor allem den zahlreichen unpassenden gelegenheiten zwanglos in die konversation einbringen.

    • Naja … guckt euch doch mal Schwedens feministisches Gobbernment an ….

      Also wenn das positive Rollenvorbilder sein sollen … dann bin sogar ich gewillt zu sagen, es braucht mal einen echtgen Feminismus, der mit eisernem Besen ausmistet.

  3. Schon alt, aber interessant:

    Wer als Mann keinen positiven Sexismus ggü. Frauen zeigt (Tür aufhalten, alles bezahlen), wird schnell als Frauenhasser gesehen. Mann muss Frauen also besser behandeln wie Männer, ansonsten hasst man Frauen.

  4. Zum Tode von Epstein:
    Für mich wieder ein Beispiel dafür, was für arme Gestalten selbst, oder gerade auch mächtige Männer sind und wie weit die heimliche Macht der Frauen geht, die sich wie so oft über die gegenseitige Kontrolle der Männer verwirklicht.
    Leider werden wir wohl nirgends etwas über die wahren Umstände der „Sexskandale“ erfahren und über die wahre Rolle und Intentionen der „Mädchen“ in der ganzen Geschichte.

  5. „A new study shows how Star Trek jokes and geek culture make women feel unwelcome in computer science“

    Ein guter Kommentar von Girlwriteswhat:
    „@Christ, they don’t even say, „women have a hard time succeeding in a culture that makes them feel unwelcome“. They go right to „can’t“.

    Meanwhile, most nerds (male or female) are on the autism spectrum. A neurotypical woman walking into a nerd space and saying, „your lack of social skills makes me feel uncomfortable, do better at providing a warm and welcoming social environment,“ is kind of like an able bodied person walking into a wheelchair basketball league and saying, „your wheelchairs make me feel uncomfortable. Get rid of them.“

  6. Mit Stimm-Modulation das Geschlecht bei STEM Job-interviews ändern, wird sicher das feministische Narrativ bestätigen?

    We built voice modulation to mask gender in technical interviews. Here’s what happened.

    http://blog.interviewing.io/we-built-voice-modulation-to-mask-gender-in-technical-interviews-heres-what-happened/

    „encounter at a phone screen for a back-end software engineering role, … …., we decided to see what would happen to interviewees’ performance when we started messing with their perceived genders….. Contrary to what we expected (and probably contrary to what you expected as well!), masking gender had no effect on interview performance with respect to any of the scoring criteria (would advance to next round, technical ability, problem solving ability). If anything, we started to notice some trends in the opposite direction of what we expected: for technical ability, it appeared that men who were modulated to sound like women did a bit better than unmodulated men and that women who were modulated to sound like men did a bit worse than unmodulated women. Though these trends weren’t statistically significant, I am mentioning them because they were unexpected and definitely something to watch for as we collect more data…..

    So if there’s no systemic bias, why are women performing worse?

    After the experiment was over, I was left scratching my head. If the issue wasn’t interviewer bias, what could it be? I went back and looked at the seniority levels of men vs. women on the platform as well as the kind of work they were doing in their current jobs, and neither of those factors seemed to differ significantly between groups. But there was one nagging thing in the back of my mind. I spend a lot of my time poring over interview data, and I had noticed something peculiar when observing the behavior of female interviewees. Anecdotally, it seemed like women were leaving the platform a lot more often than men. So I ran the numbers.

    What I learned was pretty shocking. As it happens, women leave interviewing.io roughly 7 times as often as men after they do badly in an interview. And the numbers for two bad interviews aren’t much better. You can see the breakdown of attrition by gender below (the differences between men and women are indeed statistically significant with P < 0.00001).
    "

    • Feminismus vs. Reality

      Frau zu sein hat auf dem Arbeitsmarkt Vorteile, aber das darf Feministinnen zur Folge nicht wahr sein. Deswegen werden selbst die eigenen Ergebnisse ignoriert, selbst wenn sie schon das Gegenteil zeigen und immer neue Methode entwickelt um nur irgendwie doch noch Frauen als diskriminiert hinstellen zu können. Und das wird auch noch politisch gefördert.

  7. Also wenn man mit Hund, Gitarre und einen Ehering am Finger durch den Park spaziert, steigern sich die Chancen von Frauen attraktiv gefunden zu werden.

    ^^

  8. So ist es richtig. Diese Antworten sollten alle Promi-Futzis bekommen, die um ‚woke‘ rüber zu kommen, Hass auf Weiße (oder andere) verbreiten.

    In diesem Fall handelt es sich zu dem wieder einmal um eine „My fellow White People“-Weiße. Sie sagt sie ist weiß, wenn es darum geht Weißen die Schuld an allem schlechten auf der Welt zu geben und sie sagt sie ist jüdisch, wenn es darum geht Stolz auf ihre „Gruppe“ zu sein. Sowas ist leider überaus häufig der Fall:

    https://imgur.com/a/H7mU4Sb

    Sie denken das Weiße eher auf andere Weiße hören und bezeichnen sich deshalb immer als Weiße wenn es darum geht sie schlecht zu machen oder eine Schuld einzureden.

  9. Auch ein schön-schlimmes Beispiel für die komplette Herzlosigkeit dieses asiatischen weiße Menschen Hassers Andrew Yang.

  10. Via Genderama auf die „Gründung Feministischer Autonomer Zellen (FAZ)“
    https://publish.barrikade.info/Because-the-night-belongs-to-us-2516
    gestoßen und dort einen neuen Begriff kennengelernt:
    den „technologischen Angriff“.

    Taucht dort zwar nur 2 mal auf, aber mit einer selbstverständlichkeit, die nach einemm etablierten Begriff aussieht, was mich neugierig gemacht hat.

    Tatsächlich liefert eine Goole-Suche eine vielzahgl an Treffern – zurückzugehen scheint der Begriff wohl v.a. auf diese Broschüre
    https://publish.barrikade.info/Because-the-night-belongs-to-us-2516

    Faszinierenderweise auch bei Amazon auffindbar, wobei die Praxis der „disruption“ wie bei der FAZ dann auf die Zerstörungvon derern Infrastruktur hinausläuft…

    Die Fundstellen haben mehr oder weniger sämtlich mit besagtem Buch zu tun;
    So tingelt das „Anarchistisches Netzwerk Südwest“
    https://www.a-netz.org/

    mit Vorträgen darüber durchs Land, die dann im einzelnen wieder Gegenstand von Funden sind.

    In der entsprechenden Klientel ist der Begriff offenkundig etabliert und beschreibt offenbar eine eigene Form linker technologiefeindlichkeit. In welchem Umfang es letztlich eine Zivilisationsfeindlichkeit beinhaltet, scheint mir eine graduelle, keine grundsätzliche Frage zu sein.

    Das ganze hat mMn damit eine gedankliche Nähe zum Steinzeit-Kommunismus der roten Khmer. Kein Wunder, dass da eine radikalisierte gewalttätige Form wie bei den FAZ herauskommt – angesichts solcher Nähe darf man vorsichtig gespannt sein, was die so an Gewaltausübung zu Stande bringen werden.

    • Wo ist eigentlich Laszek, wenn man ihn braucht?
      Alle diese Gruppen nennen sich selbst anarchistidsch.

      Ich hätte gerne eine Erklärung, warum das wieder mal alles keine echten Schott… sorry, Anarchisten sind, so wenig wie sämtlichen realen kommunistischen Staaten keine echten Kommunisten sind.

      • Schätze, für deren Tiefgaragenniveau is er sich dann einfach zu schade, wofür ich ein gewisses Verständnis habe. Obwohl andererseits ein 87-bändiges Analyse- und Aufklärungswerk anhand derer Schwurbeleien schon eine ganz interessante Sache sein könnte, schon aufgrund dessen, was man darin über Leszek, seine Quellen und Grundlagen und nebenbei auch DEN Anarchismus lernen könnte.

    • Hab auch versucht mir den FAZkenartikel durchzulesen, und mittendrin mangels Inhalten die Motivation verloren.
      Was mich wundert an der Sache ist, wie kommen die auf die schräge Idee, daß es Amazon juckt, wenn die deren Versicherung eine Rechtfertigung liefern die Prämien minimal anzupassen, was ich als Maximaleffekt betrachte, nach dem endlos substanzfreien Gesabbel, welches sie scheinbar als ihre intellektuelle Hauptbeschäftigung wahrnehmen. Meist meckern sie ( vermutlich nicht ganz grundlos, aber ohne sich mal an die eigene Nase zu fassen ) über ihre faulen Betschwestern, die außer Steuerknete abstauben nix auf dem Kasten haben.
      Daß die ernsthaft „Sportschlossern“ gehen und real nennenswerte Schäden anrichten, kann ich mir bis jetzt erstmal nicht vorstellen.
      Klingt mir irgendwie nach: Kaugummiautomaten knacken für den Weltfrieden …..

    • Aus dem deutschen Text:
      Wohin es für uns genau gehen soll, wissen wir zum heutigen Tag noch nicht genau, aber wir wissen, wo wir anfangen wollen und sind uns sicher: Nichtstun ist keine Option.
      Kopflos und verzweifelt. Bruder Nr 2 ist neulich gestorben. Das war’s, von selbst kriegen die nix gebacken.

  11. Thread:

    Sex wird auch in den USA versucht Grundsätzlich als Vergewaltigung einzustufen und erst als legal gelten zu lassen, wenn immerzu der consent bestätigt wird. Man könnte ja annehmen dass das auch für Frauen gilt, aber die tragen ja niemals Verantwortung für ihr Handeln, wenn ein Mann in der Nähe ist.

    Die sexfeindlichen Feministinnen versuchen kontinuierlich ihre Agenda durch zu drücken.

  12. Erstaunlich worüber sie da stolperte … Blackface.

    Dabei hätte es doch ganz andere Kracher gegeben.

    ‚Es hätte keinen Holocaust gegeben in Nazi Deutschland, hätten die Schwarze gehabt in den Dreißigern. Zumindest nicht für die Juden.“

    – Sarah Silvermann –

    • Da ich anscheinend nicht in der Lage bin, mit nem iPad einen Tweet einzubinden, versuche ich mich jetzt mal an der Aufgabe, mit dem Computer das Diagramm einzubinden:

      Die Entwicklung der Big Five übers Alter, getrennt nach männlich-weiblich

        • Ah, hier:

          Studie demnach hier: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0191886918301521

          The present study reports on the scope and size of sex differences in 30 personality facet traits, using one of the largest US samples to date (N = 320,128). The study was one of the first to utilize the open access version of the Five-Factor Model of personality (IPIP-NEO-120) in the large public. Overall, across age-groups 19–69 years old, women scored notably higher than men in Agreeableness (d = 0.58) and Neuroticism (d = 0.40). Specifically, women scored d > 0.50 in facet traits Anxiety, Vulnerability, Openness to Emotions, Altruism, and Sympathy, while men only scored slightly higher (d > 0.20) than women in facet traits Excitement-seeking and Openness to Intellect. Sex gaps in the five trait domains were fairly constant across all age-groups, with the exception for age-group 19–29 years o

  13. So mal was Lustiges, weil es diese Nachrichtenwelt so dringend nötig hat…

    Quelle: https://blog.fefe.de/?ts=a3af191d

    Ein Mann kauft sich das Nummernschild mit der Zeichenkette: „NULL“. In der Datenbank-Abfrage-Sprache SQL kann man schreiben „if plate == NULL“, „if plate == „NULL“ „, wobei ersteres prüft ob der „Variable“ plate noch nie ein Wert zugewiesen wurde und das zweiter prüft ob plate die Zeichenkette „NULL“ enthält (Das stimmt alles nicht so ganz, aber ich hoffe der Leser versteht was das Problem ist).

    Nun offensichtlich haben einige Dienstleister schrottigen Programmcode der diese feinen Unterschiede nicht berücksichtigt, und so erhielt dieser Mann Strafforderungen i.h.v. $12049 *BreitesGrinsen*
    https://mashable.com/article/dmv-vanity-license-plate-def-con-backfire/?europe=true

    Nennt euren Nachwuchs nicht Klaus“ ); DROP ALL TABLES;

  14. Antje Schrupp hat ein Buch geschrieben:

    https://www.spiegel.de/kultur/literatur/schwangerwerdenkoennen-schwangerschaft-im-sozialen-wandel-a-1279909.html

    „Schrupp: Ich fand die Vorstellung, dass da irgendwas im Bauch wächst, das ich auch noch gebären muss, immer beängstigend. Ich hätte mir gut vorstellen können, gemeinsam mit einer Frau das von ihr geborene Kind aufzuziehen. Aber das war leider als kulturelle Option noch nicht verfügbar, als ich jünger war.“

    „Schrupp: Es kann nicht sein, dass eine schwangere Frau sich entscheiden muss, ein Kind entweder abzutreiben oder mit dem Samengeber, der ja vielleicht nur eine kurzfristige Bekanntschaft ist, das Leben lang verbunden zu sein. Ich bin dagegen, dass reines Samengeben bereits Vaterschaftsrechte konstituiert – weil das auch gegen den Willen der Schwangeren gehen kann.“

    Lesenswertes Interview, noch mehr solcher Klopfer.

    • “ Ich hätte mir gut vorstellen können, gemeinsam mit einer Frau das von ihr geborene Kind aufzuziehen. Aber das war leider als kulturelle Option noch nicht verfügbar, als ich jünger war.“

      Schrupp ist Baujahr 1964. Will sie ernsthaft behaupten, bis mindestens zur Jahrhundertwende seien „Regenbogenfamilien“ undenkbar gewesen? Ich vermute eher, dass sie mit realen Kindern generell nichts anfangen kann, sondern lieber in ihrer Theoriewelt bleibt.

  15. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/boris-reistschuster-berlin-extrem/spd-ohrfeige-fuer-waehler-vor-laufender-kamera-im-zdf/

    „Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöten? Ich kann das nicht verstehen!“ Beim Wort „Sorgen und Nöte“ hebt Handrick, die eher nach Mallorca als nach Maloche aussieht, derart ihre Stimme und rümpft derart die Nase, als würde sie von einer Geschlechtskrankheit sprechen oder zumindest etwas sehr ekeligem. Verachtung gemischt mit Wut kommt zum Vorschein. Und die steigert sie dann noch einmal: „Und selbst wenn sie Sorgen und Nöte haben, dann haben sie noch lange nicht das Recht, mit ,Heil Hitler´ durch die Straßen zu laufen.“

    😉

    Linkende halt.

    • Das Beispiel, welches ich auch mit Befremden im TV gesehen habe, ist ganz gut geeignet, um aufzuzeigen, warum die AfD in Brandeburg demnächst als stärkste Fraktion in den Landtag einziehen wird.
      Und der Witz dabei ist: Sie wird wohl die einzige Oppositionspartei werden, alle anderen Parteien, von CDU bis Linke, sind sich einig, daß man auf die Sorgen und Nöte der Bürger nicht immer eingehen muss und stellen mit dieser Meinung demnächst eine Landesregierung.

  16. Ein bißchen Zeitgeschichte…

    In einer Dave Allen Show von etwa 1970 sah ich kürzlich diesen Sketch:

    Stellt euch das einfach mal heute vor.

    • Ach, danke!! Vor einigen Wochen habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie um alles in der Welt dieser Standup-Comedian hieß, der in den 70ern im III. Programm (glaube ich) spät abends einfach nur auf einem Stuhl saß und meiner Erinnerung nach ziemlich gut war, weil ich ihn auf Youtube suchen wollte, und ich kam nicht auf den Namen und wurde auch mit meinen Suchkriterien nicht fündig. Dave Allen, klar! Vielen Dank.

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