Hexenverfolgung und Hexenverbrennungen als feministisches Argument für die schlechte Situation der Frau in der Vergangenheit

In Debatten auch in diesem Blog aber auch an anderer Stelle wurde schon wiederholt auf Hexenverbrennungen abgestellt. Diese werden beispielsweise als Beleg dafür herangezogen, dass Frauen es in der Vergangenheit besonders schlecht hatten und eine feindselige Einstellung gegenüber Frauen die Vergangenheit geprägt hat.

Frauen seien eben, wenn sie dem Mund aufgemacht hätten, als Hexen verbrannt worden oder hätten sich jedenfalls unter diesem Verdacht gesehen und insoweit werde deutlich, dass hier eine große Anzahl von Frauen verfolgt und getötet worden ist.

Das ist schon deswegen ein schlechtes Argument, weil in den Hexenverfolgungen natürlich auch eine Menge Hexer sehr gefoltert, verbrannt oder auf andere Weise getötet worden sind. Aberglaube war allgemein eine weit verbreitete Sache und die Küche trug dazu bei, dass man glaubte, dass auf diesem Weg etwas Gutes für die Welt getan werden könnte. Natürlich war die Hexenverfolgung insoweit ein beliebtes Instrument, um Konkurrenten zu beseitigen oder anderweitig gegen unliebsame Person vorzugehen.

Wenn der Konkurrent besonderen Erfolg hatte, dann konnte man ihn beschuldigen, dass er diesen nur deswegen hat, weil er mit dem Teufel im Bunde steht. Oder weil er andere unlautere Methoden verwendet. Wenn sich der Mann zu sehr für eine junge Frau interessiert, dann konnte man sie beschuldigen, dass sie ihn verhext und sie so aus dem Weg schaffen. aber auch, wenn jemand etwas durch Wissenschaft erreichte, dann konnte dies dazu führen, dass die Leute es auf Magie zurückgeführt haben und in der Hexerei beschuldigt haben.

das lohnt sich natürlich bei Männern und Frauen. Ob mehr Männer oder mehr Frauen zum Opfer gefallen sind war wohl dabei auch regional verschieden. In einigen Bereichen wurde die Hexerei eher Frauen zugeordnet, in anderen waren Männer genauso betroffen.

In der Wikipedia findet sich das folgende dazu:

Modern scholarly estimates place the total number of executions for witchcraft in the 300-year period of European witch-hunts in the five digits, mostly at roughly between 40,000 and 50,000 (see table below for details),[3] but some estimate there were 200,000 to 500,000 executed for witchcraft, and others estimated 1,000,000 or more.[4][60][61][62] The majority of those accused were from the lower economic classes in European society, although in rarer cases high-ranking individuals were accused as well. On the basis of this evidence, Scarre and Callow asserted that the „typical witch was the wife or widow of an agricultural labourer or small tenant farmer, and she was well known for a quarrelsome and aggressive nature.“

While it appears to be the case that the clear majority of victims in Germany were women, in other parts of Europe the witch-hunts targeted primarily men, thus in Iceland 92% of the accused were men, in Estonia 60%, and in Moscow two-thirds of those accused were male.

At one point during the Würzburg trials of 1629, children made up 60% of those accused, although this had declined to 17% by the end of the year.[63] The claim that „millions of witches“ (often: „nine million witches„) were killed in Europe is spurious even though it is occasionally found in popular literature, and it is ultimately due to a 1791 pamphlet by Gottfried Christian Voigt.[64]

Approximate statistics on the number of trials for witchcraft and executions in various regions of Europe in the period 1450–1750:[65]
Region Number of trials Number of executions
British Isles and North America ≈5,000 ≈1,500–2,000
Holy Roman Empire (Germany, Netherlands, Switzerland, Lorraine, Austria, Czech lands – Bohemia, Moravia and Silesia) ≈50,000 ≈25,000–30,000
France ≈3,000 ≈1,000
Scandinavia ≈5,000 ≈1,700–2,000
Central & Eastern Europe (Poland-Lithuania, Hungary and Russia) ≈7,000 ≈2,000
Southern Europe (Spain, Portugal and Italy) ≈10,000 ≈1,000
Total: ~80,000 ≈35,000

erscheint also als werden die Zahlen teilweise stark übertrieben. Zwischen 35.000 Hinrichtungen und 1.000.000 ist erst einmal eine sehr große Lücke. Interessant auch, dass angeführt wird, dass das typische Opfer eine Witwe auf einer kleinen Farm war. Da liegen ökonomische Interessen natürlich auf der Hand, wenn man sich danach vielleicht genau dieses Land entweder unter den Nagel reißen kann oder es zumindestens mit einem fähigeren Bauern besetzen kann (aus der Sicht eines Herrschers)

Mir scheint aber auch ansonsten ein sehr schlechtes Argument zu sein. Immerhin könnte man genauso die Männerfreundlichkeit anführen, da diese wiederholt zu Kriegen eingezogen worden sind, weit eher als Frauen diverse Frondienste erledigen mussten etc. In den allgemein kriegen dürften mehr eingezogene Männer gefallen sein als selbst bei den hohen Schätzungen der Hexenverfolgung.

Insofern finde ich es eine relativ schwaches Argument, dass auch allgemein von Übertreibungen zu leben scheint. Vielleicht kann es jeher noch einmal jemand darlegen.

 

44 Gedanken zu “Hexenverfolgung und Hexenverbrennungen als feministisches Argument für die schlechte Situation der Frau in der Vergangenheit

  1. „Die Würzburger Hexenprozesse von 1626“ muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Da ist grad Krieg, der 30 Jahre andauert, Mitteleuropa weitflächig in barbarische Zustände zurückwirft und 10.000.000 Menschen tötet.
    Und in dieser Zeit gibt es eine Phase in Würzburg, in der knapp 1000 Menschen, darunter auch Frauen, wegen Hexerei hingerichtet wurden.

    Und DAS ist dann der Beweis für Frauenfeindlichkeit.

    Es bleibt eins der größten Rätsel für mich, warum Feministinnen nicht schallend aus der Gesellschaft gelacht werden, sobald sie den Mund öffnen.
    Muss am unterdrückenden Patriarchat liegen.

    ————-

    Spannend übrigens dieser Satz: „However, support among the population began to fade as people increasingly realized that everybody was at risk of ending up on the pyre.“ https://bit.ly/2OJkoIq

    Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass die derzeitige Transphilie auf Frauen, die bisher noch nie direkte Opfer von Social Justice waren, einen ähnlichen Effekt haben könnte.

    • Ja – da muss man mal Zahlen in Relationen setzen.

      Allein bei der „magdeburger Hochzeit“, der Vernichtung Magdeburgs ab dem 20.Mai 1631, starben 20.000 bis 25.000 Menschen.
      “ Am 9. Mai 1631 hatte Magdeburg noch rund 35.000 Einwohner, 1639 waren es nur noch 450″
      Sprich, die überlebenden haben den Ort des Schreckens verlassen.

      Ich stelle mir die Frage, ob die Hexenverfolgungen als ein Schlüsselbild von Barbarei und „Mittelalterlichkeit (obwohl es ja ein Phänomen der beginnenden Neuzeit war) eben deshalb so populär ist, WEIL deren Opfer überwiegend Frauen waren – demgegenüber sind die sonstigen barbareien, die entweder die gesamtbevölkerung oder eben überwiegend Männer trafen, nicht so der Rede Wert.

      Abgesehen von den Hexenverfolgungen gilt auch im Mittelalter und Neuzeit: Alles menschengemachte Leid, was hohe Opferzahlen fordert, betrifft Frauen vor allem dadurch, dass sie ihre Männer, ihre Väter und Söhne verlieren.

      Und dahinter steckt wohl auch die Sucht, der Kirche unbedingt auch die Hexenverfolgungen quasi als „inquisitionsprodukt“ unterzuschieben – weil die realen Opfer der Inquisition ansonsten nur Männer und daher weniger interessant sind.

      Auch wenn nicht historisch, aber eben von der Wahrnehmung, sehe man sich diesbezüglich „der Name der Rose“ an.
      Egal, ob das Mädchen wie im Film überlebt oder wie im Buch stirbt:
      Die empathie des Autors und des Lesers liegt allein bei ihr, die beiden mitgefolterten und verbrannten Mönche sind belangloses Beiwerk.

      Die wahre Empörung entzündet (ähm) sich halt an der Frau als Opfer.

      • Zum Teil ist das wahrscheinlich schon traditionell so.
        Als zweiten Faktor sehe ich da das – zum Teil wohl auch unbewußte – Interesse der eher unter- u. mittelschichtlichen Bevölkerung an Geschichten über Machtspielchen, die mit der Instrumentalisierung irgendwelcher Institutionen unter Ausnutzung irgendwelcher Trends u. Hysterien gegen unerwünschte Mitbürger zusammenhängen ( also, wie ich vorhin schon schrieb, die nondigitale Variante von Metoo ).

        • „Interesse der eher unter- u. mittelschichtlichen Bevölkerung an Geschichten über Machtspielchen,“

          Ach, dieses Interesse begrenzt sich überhaupt nicht auf die unter- und mittelschichtigen…
          Aber gibt es denn eine bessere Geschichte über intrigen und machtspielchen als die, bei der das Opfer eine unschuldige, reine Frau ist?
          Geht einem da nicht das Herz auf?

          Ganz ehrlich, ich bin da bis heute nicht immun dagegen.

  2. Interessant auch, dass angeführt wird, dass das typische Opfer eine Witwe auf einer kleinen Farm war.

    Interessant auch, dass zu einer Witwe offenbar kein verstorbener (Ex-)Mann gehört.
    Was ist denn mit dem? Als Hexer zu Tode gefolter oder verbrannt worden? Oder hat er sich nur totmalocht oder ist im Krieg abgeschlachtet worden?

  3. Eine Frage bitte. Gab es damals Feminismus?

    Und noch ne Frage bitte. Wer hat diese Barbarei abgeschafft?

    Wer hat eigentlich die Menschenrechte/Grundrechte formuliert gefordert und verwirklicht?

    Wer war denn damals auf dem Hambacher Schloss?

    Wer hat 1848 seine Stimme erhoben und sich füsilieren lassen müssen?

    Wer hat denn nach den zwei bekloppten Kriegen das Land aufgebaut?

    Wer waren Adenauer und Erhard?

    Warum gab es bei denen auch keinen Feminismus?

    Den ganzen Blödsinn können die doch nur veranstalten, weil sie Zeit haben und gefüttert werden.

    Trennen wir doch einfach McPom ab und machen einen Weiber und Gender Staat auf. Da sollen sie sich ausleben, aber bitte ohne Subventionen. Nach 6-12 Wochen sind alle tot – verhungert, oder lassen sich für ein Wurstbrot im reichen Männerland ficken.

    Hexen verbrennen? Interessante Strategie, geht heute nicht mehr, wir Männer haben ja die Menschenrechte verwirklicht. Aber füttern müssen wir sie nicht, das ist kein Menschenrecht.

    Nur mal so einige Gedanken.

  4. Passt nicht exakt zum Thema, ist aber im Zusammenhang vielleicht doch von Interesse. Der englische Historiker Ian Mortimer schreibt zur Stellung der Frau im Mittellalter:

    „However, there are some great advantages to being a woman. When the king issues writs to his sheriffs summoning an army, it is the men who have to risk their lives and fight, not the women. Despite this, high-status women are still entitled to all the benefits of being connected to ‘those who fight’. They can inherit land in their own right, even when ownership entails providing military service. High-status women also share the power of their husband’s position and rank. Many widows are only too pleased for people to associate them with their late husbands – after all, how many dowager countesses want people to forget that they were once married to an earl? This can apply further down the social spectrum. A villein’s wife is a co-tenant of the manor along with her husband, and valuable in her own right. Women in cities are able to carry on their husband’s trade after his death. So a woman married to a tailor may become an independent tailor herself, or a practitioner of any one of more than a hundred trades – even an armourer or a merchant. Margaret Russell of Coventry is a prime example of an exceedingly wealthy provincial female trader. Just one of her ventures to Spain consists of goods worth £800. When women have this sort of capital, and are managing international trading ventures from Coventry, you can hardly look upon them as downtrodden. Nor should you forget that the second richest person in all of fourteenth-century England is a woman – Queen Isabella. The fact that a wife is legally subordinate to her husband is of relatively little consequence when she is socially superior to everyone else.

    Another point to remember is that this discrimination against women is only legal, it is not personal. If a wife is spirited enough, she may do more than hold her own against her husband, as Chaucer’s Wife of Bath will gladly relate. While a man may legally beat his wife, she may accuse him in a church court of cruelty, for beating her too much, and have the court force him to mend his ways.23 But no man could take his wife to court for this – for husband-beating – as no court will sympathise with a man so feeble that he cannot defend himself against his own wife. Similarly, if a man wants to take legal action against his wife for adultery, he has to admit he is a cuckold, and in so doing he may make himself appear ridiculous. If a husband and wife turn to crime – and many families do engage in criminal activity together – and if they commit a hanging offence, only the husband hangs. His wife simply has to plead that she was obeying her husband’s orders. Through such technicalities, the apparent gross inequalities of the law appear more extreme on parchment than in the majority of people’s daily lives. As the Wife of Bath puts it, ‘any wife who knows what’s what, can make her husband think that black is white, with her own maid in witness as support.’

    There are other advantages enjoyed by women too. A surprising number of townswomen are literate. Nunneries might be poor in their endowments but they are keen on their schools, and they educate as many girls as boys. Then there is old age. If a woman survives giving birth repeatedly there is every chance she will reach a greater age than her husband. Her respectability will have improved in comparison to his too. Men over the age of sixty are often seen as something of an embarrassment, no longer masculine, and unable to fulfil the dominant male role in society.24 Women on the other hand are seen as having lost nothing in strength but having gained much in wisdom. Women do not have to enter tithings – the social control mechanism of the peasantry (see chapter ten). Another subtle advantage arises from the female role within the household. While it is true that women take on most of the routine work within the community – including washing clothes, tending the sick, and laying out the dead – the result is that they are far more aware of what is going on in the neighbourhood. This also applies to their own households; through seeing with their own eyes what the servants have been up to, they have a far better idea of what is actually going on than their husbands. In many wealthy households the wife is the link between the staff and her husband, who might be elsewhere on business. She rules the household in her husband’s absence and, when he returns, she tells him what needs doing and who must be disciplined, if she has not already seen to this herself. For these women it is hardly worth considering what the Bible says about females. Their own position is very much to their advantage, and if it requires occasional lip-service to the odd snippet of biblical history to preserve the order of their home, then so be it.“

    Ian Mortimer, The Time Traveller’s Guide to Medieval England

    • Bei Frauen ist das ja auch strukturell. Es werden zwar mehr Männer getötet und Männer erleben mehr und öfter Gewalt, und erhalten dafür weniger bis keine Hilfe, aber da sind ja auch Männer in den meisten Fällen selbst die Täter, deswegen ist das auch kein Problem… So wie die sehr hohe Gewalt in lesbischen Beziehungen oder die Gewalt zwischen Afrikanern oder Afro-Amerikanern.

      Und Gewalt von Frauen gegen Männer, die in Beziehungen ungefähr genauso häufig vorkommt wie umgekehrt, ist in Wirklichkeit ja immer nur eine Wehren gegen den Mann, auch wenn dieser gar nicht gewaltig war. Aber strukturell sind Männer ja die Gewalttäter und dann Wehren diese Frauen sich eben dagegen… Feministinnen wissen das. Das sich die Wahrscheinlichkeit als Frau vom Partner geschlagen zu werden am Besten reduzieren lässt indem Frauen selbst gar nicht erst anfangen ihren Partner zu schlagen, hat da überhaupt nicht mit zu tun.

      • Wenn Du nicht aufpasst, @Matze, kriegst Du demnächst verdeckt eine Vorzugsprofessur an der Genderfakultät der Humbug-Uni zu Bärlien angeboten.
        Ich erkenne keinen irgendwie substantiellen Unterschied. 😉
        Die Sätze könnten länger und (un)deutlich „fach“-verfachschwurbelter sein, aber sonst …
        ( kann sein, daß Du Dich in Martha umbenennen und Dir ein tolles Geschlecht ausdenken mußt, aber das kriegst Du schon hin. Bösegrins! 🙂 )

  5. Hexenverbrennung, Trümmerfrauen, Suffragetten – Beispiele feministischer Geschichtsverfälschungen. Entweder zu Nur-Opferstatus oder zu Heldenstatus bzw. die Reinen-und-Guten-Status.

  6. Wikipedia dürfte zu dem Thema aberauch die ganz falsche Quelle sein, da feministisch vollverseucht.
    Vor einigen Monaten tauchte das Thema schon mal am Rande ( hier? ) auf, da habe ich mir mal die Mühe gemacht und ein wenig im Netz gestöbert.
    Und es stellte sich heraus, daß es da unterschiedliche Zahlen und Stories zu gab. Das glaubwürdigste was ich derzeit fand ging im Schnitt davon aus, daß die Zhlen deutlich ausgeglichener waren, als die Wikihausener herumlügen und in ein paar Ländern wurden mehr Männer als Frauen der Hexerei beschuldigt.
    Zusammen fassend ergab sich ungefähr das Bild, daß es überhaupt nicht speziell um Frauen dabei ging. Nur eben waren Frauen in manchen Zusammenhängen und Gegenden die leichteren Opfer, was von den ( meist den kirchlichen ) Bonzen und Intriganten dann auch entsprechend ausgenutzt wurde. Das hing ganz von den jeweiligen Interessen und Konstellation regional ab.

    Sorry, habe keine Links dazu abgespeichert und bin heute zeitlich ein wenig beschränkt. Wer sich ernsthaft dafür interessiert sollte aber relativ flott etwas dazu im Netz finden, besonders wenn er die üblichen Verdächtigen – also staatsnahe und ideologisch verstrahlte – Quellen einfach weg lässt. Es gibt einiges an unabhängigen und ernsthaften Forschungen dazu ( die von dem Wikiquatsch auch z.T. ziemlich abweichen ).

    • Bei feministisch besetzten Themen ist die englische Wikipedia nicht ganz so hoffnungslos wie die deutsche. Die Artikel, die ich heute morgen gegengelesen hatte, waren recht ausgeglichen.

    • „Das glaubwürdigste was ich derzeit fand ging im Schnitt davon aus, daß die Zahlen deutlich ausgeglichener waren, als die Wikihausener herumlügen und in ein paar Ländern wurden mehr Männer als Frauen der Hexerei beschuldigt“

      Kann ich zumindest gegenwärtig nicht bestätigen – Die darstellung sehr unterschiedlicher Zahlen, nebst hinweis darauf, dass hemmungslos übertriebene Darstellungn in umlauf, aber unglaubwürdig sind, sowie dem Hinweis, dass es Länder gab, in denen überwiegend Männer verfolgt wurden – ist alles da.
      (allerdings auch der Hinweis, dass Deutschland mit Abstand die größten Opferzahlen zu verzeichnen hat – und somit gesamt gesehen auch Frauen.)
      In der Autorengeschichte fehlen auch die Namen der üblichen Geschichtsfälscher – der Hexenverfolgungsartikel steht offenkundig nicht auf deren überwachungsliste.

      Und abgesehen davon ist Wikipedia halt auch eine gute Ausgangsquelle für weitere recherche, weil halt Quellen belegt und benannt werden müssen.

      Selbst ein hoffnungslos misandrischer Artikel wie der über die Männerrechtsbewegung offenbart bei recherche der hinterlegten Quellen sehr schnell, dass
      1) ein Pamphlet wie das von Rosenbrock keine wissenschaftliche Arbeit, sondern eine Hetzschrift ist
      2) ein Warren Farell genau nicht so ein Hetzer ist, wie der Hetzer Rosenbrock ihn darzustellen versucht.

      Das ist dort alles derart platt, dass es schon bei flüchtigem Lesen auffällt.

      • „Und abgesehen davon ist Wikipedia halt auch eine gute Ausgangsquelle für weitere recherche, weil halt Quellen belegt und benannt werden müssen.“

        Ein Trugschluss, da bei der „Quellsammlung“ oft genau so derbe manipuliert wird, wie im Text. Stichwort, Sekündärquellen lächerlichster Art werden gern verwendet, Primäerquellen sind tabu.

        Wie gesagt, ich recherchiere ggf. ganz anders, nämlich unter striktem Vollboykott von Wikihausen ( kein Klick für Gehirnwäscher! Zumal die Wikis gern Kreisverlinkung betreiben ).

        Meine Empfehlung bleibt daher: Nutzt das freie Netz!

        • Bei jedem Wikiartikel, der mich näher interessiert, beachte ich bei der Quellenrecherche natürlich auch die Diskussionsseite – und wenn die interessanter ist als der Artikel, wirds spannend.
          Spätestens da bekommt man dann einen eindruck über die ablaufenden Grabenkämpfe und kann dann selbst entscheiden und erkennen, wo derbe manipuliert wird.

        • „Wie gesagt, ich recherchiere ggf. ganz anders, nämlich unter striktem Vollboykott von Wikihausen“

          Wikipedia ist heftig genutzte abschreib-Quelle.
          Ganz gefährlich, die nicht gelesen zu haben – wie willst du erkennen, wer einfach nur den Wikipedia-Artikel zitiert, wenn du ihn nicht kennst?

          Wenn ich Wikipedia lese, will ich das zumindest auch wissen, dass ich grade wikipedia lese. Grade wegen der Einordnung.

          • Stimmt, da muß man etwas vorsichtig sein, geht aber m.E.
            Deshalb mag ich möglichst Primäre Quellen so, resp. direkte Bezüge auf solche.

          • Ich leg hier mal ein kleines „Geständnis“ zu meiner eigenen Zitierweise ab, die man in gewissem Sinne als manipulativ bewerten könnte:

            Bei vielen Recherchen bemühe ich tatsächlich Wikipedia und hangle von dort aus weiter.
            Wenn ich hier drin was zitiere, gebe ich dabei auch gerne die Wikipedia als erste Quelle an – da kann sich dann jeder den Ursprung meiner Quellen selber ansehen, das ist transparent – selbst wenn ich von dort aus weitere Quellen zitiere.

            Wenn ich auf was Bezug nehme, was ich auf Genderama gefunden habe, fange ich meistens an mit „via genderama gefunden“ – auch das mache ich gerne transparent.

            Wenn ich außerhalb von hier in einer „gender-diskussion“ o.ä. etwas recherchiere, benutze ich natürlich sehr gerne Genderama – aber dann meist nur als Sprungbrett zu den Originalartikeln, auf die Arne verweist.
            Ich gebe dann meist nicht Genderama als Quelle an, sondern direkt den/die jeweiligen verlinkten Presseartikel…

            Kommt natürlich auch meist viel kompetenter an, wenn man zu einer Aussage direkt einen ganzen Berg von Presseartikel liefern kann.
            Meistens haben diskussionspartner da ja nur unbelegt Behauptungen, die sie mal gehört haben und gerne glauben, weil unterdrückte Frauen und so.

          • Ist nachvollziehbar, @Maddes. Ich variier das mittlerweile so, das ich das Verfahren ( den Anfang der Recherche ) umdrehe, also mir erst via Startpage ( oder so ) andere Ausgangspunkte suche und erstmal etwas Überblick-Bandbreite schaffe. Das lustige ist, daß ich dabei fast immer auch auf die dazugehörigen Wiki-Zitate stoße, meist sogar im relevanten Volltext ( das ist dann doppelt praktisch, Boycott erfüllt und trotzdem in den wesentlichen Kritikpunkten auf Stand, inkl. Haken und Ösen 🙂 ).

  7. Was soll die Küche damit zu tun haben zu glauben, mit Hexenjagden etwas gutes in der Welt getan zu haben?

    Völlig unabhängig von der Küche an der Stelle vielleicht ein paar Worte zur Rolle der Kirche in Schen Hexenverfolgung:
    Der Hexenglaube war der Kirche als vorchristlicher aberglaube die allermeiste Zeit ein Dorn im Auge, den sie deutlich verurteilte.
    Trotz dieser offiziellen Haltung der Kirche waren es immer wieder Mönche und Priester, die sich bei Hexenverfolgungen und deren theoretischer fundierung profilierten – nicht zuletzt bei der verfassung des berüchtigten „Hexenhammers“.

    Und genau dieser „Hexenhammer“ war zuletzt derart einflussreich, dass unter dessen Einfluss die einzige offizielle römisch-kirchliche Verlautbarung veröffentlicht wurde, die selbst dem Hexenglauben das Wort redet und Hexenverfolgungen gutheißt, nämlich die Hexenbulle unter Papst Innozenz VIII.

    Abgesehen davon hat die Kirche zu so ziemlich allen Zeiten den Hexenglauben scharf verurteilt.

    Was die Kirche stattdessen veranstaltetr hat, war die Inquisition. Inquisition ist nicht Hexenverfolgung, sondern kampf gegen Häresie, das ist nicht das selbe -und deren Opfer waren weit überwiegend Männer.
    Die Inquisition war dabei zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich heftig aktiv – besonders berüchtigt war z.B. die spanische Inquisition ab 1478 – aber selbst deren Opferzahlen sind um größenordnungen geringer als die zum Höhepunkt der neuzeitlichen Hexenverfolgungen. insbesondere war die überlebenschance bei einer Anklage deutlich besser als bei einem Hexenprozess:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Inquisition#Zahl_der_Opfer

    “ Er geht nach dem vorliegenden Material davon aus, dass zwischen 1560 und 1700 etwa ein Prozent der Angeklagten auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurden.“

    Die Schätzung der Opferzahlen klafft allerdings weit auseinander:
    „Wahrscheinlich fielen insgesamt zwischen 50 und 75 Prozent aller Verfahren der dreihundertjährigen Inquisitionsgeschichte in die ersten fünfzig Jahre. Die Schätzungen der in dieser Zeit zum Tod Verurteilten schwanken zwischen 1500 für ganz Spanien und 12.000 allein für Kastilien.“

    • Schmankerl:
      Besagter Innozenz VII war also der einzige Papst, der dem Hexenglauben anhing.
      Im Sinne der Haltung der Kirche zu allen anderen Zeiten war er somit ein Häretiker und hätte vor die Inquisition gehört…
      😉

      • Um es mal ganz knapp und direkt abzukürzen:
        Hexenverfolgung war die nondigitale Variante von metoo.
        Für irgendwelche intriganten Arschglöcher einfach eine supipraktische Möglichkeit, anderen zu schaden und sich selbst Vorteile zu verschaffen.

        • Hexenverfolgung war die nondigitale Variante von metoo.

          Korrektur:
          Hexenverfolgung war die nondigitale gendergerechte Variante von metoo.
          Bei der Hexenverfolgung hatte jeder das Recht, sich foltern und töten zu lassen. Vollkommen gleichberechtigt, Männlein wie Weiblein.
          Bei MeToo wurden ausschließlich nur Männer an den Pranger gestellt.

  8. „Gelegentlich ist zwar von männlichen Zauberern die Rede, doch wird hauptsächlich auf das weibliche Geschlecht Bezug genommen. Frauen seien für die schwarze Magie anfälliger als Männer. Sie seien schon bei der Schöpfung benachteiligt gewesen, weil Gott Eva aus Adams Rippe schuf. Außerdem werden den Frauen, die als „Feind der Freundschaft, eine unausweichliche Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung, eine begehrenswerte Katastrophe, eine häusliche Gefahr, ein erfreulicher Schaden, ein Übel der Natur“ bezeichnet werden, Defizite im Glauben vorgeworfen. Dies begründet der Hexenhammer mit einer eigenwilligen Etymologie des lateinischen Wortes femina, das aus lateinisch fides „Glauben“ und minus „weniger“ abgeleitet wird. Den Frauen wird sexuelle Unersättlichkeit unterstellt. Deshalb hätten sie auch intimen Kontakt mit speziellen Dämonen (Incubi). Der Teufelspakt bilde zusammen mit der schlechten Veranlagung der Frauen und der göttlichen Zulassung die Grundlage für das gefürchtete Phänomen der Hexe.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer (1486 in Speyer veröffentlicht)

    „Anfang des Jahres 1595 erschien im Heiligen Römischen Reich eine in Latein verfasste Schrift, in der weder Verfasser noch Drucker oder Erscheinungsort genannt wurden.[1] Ihr Titel lautete Disputatio nova contra mulieres, Qua probatur eas Homines non esse („Neue Disputation gegen Frauen, durch die bewiesen wird, dass sie keine Menschen sind …

    Dem Argument, dass Frauen sprechen können und deshalb am Menschsein teilhaben, begegnet der Verfasser mit dem Hinweis, dies könnten auch Vögel wie der Papagei oder die Elster, selbst die Eselin Bileams hätte gesprochen und wäre doch kein Mensch gewesen. Den Hinweis auf die Vernunftbegabtheit der Frauen kontert er mit dem Argument, dass der Mensch prinzipiell von der Vernunft der Tiere, etwa der Schlangen und Ameisen, lernen könne.

    Das haarsträubendste Argument findet sich laut Manfred P. Fleischer in der neunten These.[22] Hier behauptet der Verfasser, dass im Rahmen der menschlichen Fortpflanzung dem Mann die Rolle der causa efficiens, der „Wirkursache“, zukomme, die Frau aber die causa instrumentalis, die „instrumentale Ursache“, verkörpere; denn „ein Schmied kann kein Schwert schmieden, wenn er nicht als Hilfsmittel einen Hammer hat; ein Schreiber kann nicht schreiben, wenn er nicht ebenso ein Hilfsmittel hat, die Feder; ein Schneider kann nicht nähen, wenn er nicht als Hilfsmittel die Nadel hat, ein Mensch kann nicht zeugen, wenn er nicht als Hilfsmittel die Frau hat. Wie aber der Hammer kein Schmied ist, die Nadel kein Schneider, die Feder kein Schreiber, so ist auch die Frau kein Mensch.“[23] In der deutschen Übertragung führt der „Weiberfeind“ Bruder Endres aus, dass auch die Empfindung von Schmerz eine Kreatur nicht zum Menschen mache und meint: „das Weib wird selig durch Kinderzeugen, und ist ja an dem, daß sich die Weiber damit zu Menschen machen wollen, aber sie fehlen weit, und ist ihnen die Antwort schon fertig, nemlich, daß die Thier auch mit Schmertzen geberen, sie sind aber darumb keine Menschen.“[24] Resümierend kommt der Frauenfeind zu dem Schluss: „Summa Summarum: Es ist kein Thier so gifftig, das Weib ist noch gifftiger, ja teufflischer und boßhafftiger als der Teuffel selbst.“…

    Die Wurzeln der Querelle des femmes[27] reichen zurück bis in Aussagen mancher Kirchenväter und des Kirchenschriftstellers Tertullian über die Rolle Evas beim Sündenfall und das Wesen der Frau im allgemeinen.[28] Die Querelle erhielt in der Renaissance bei der Auseinandersetzung um eine neue Definition des „Menschen“ Nahrung. Die Renaissance-Humanisten stellten die Frage, was der Mensch sei und auf welche Weise die beiden Geschlechter „den“ Menschen verkörperten.[29] Im Jahr 1486 bereitete der Humanist Giovanni Pico della Mirandola seine epochale, später gedruckte, aber nie gehaltene Rede Oratio de hominis dignitate („Rede über die Würde des Menschen“) vor.[30] Aber auch für Pico war „nur Adam […] der Adressat von Gottes Wort, demzufolge der Mensch nach seinem freien Willen seine eigene Natur bestimmen solle und die Form, in der er zu leben wünsche.“[28]

    Gleichwohl zeigt sich in der Rede des damals 23-jährigen Pico die Verlagerung der Fragestellung: Mittelpunkt war nun nicht mehr die Frage nach dem Menschen an sich und wie er ist, sondern die Frage, ob die Frau grundsätzlich dazu gehöre – zur Krone der Schöpfung, als die der Mensch angesehen wird. In der Folge erschienen zahlreiche „weiberfeindliche“ Schriften, zu denen auch die Disputatio nova und ihre deutsche Übertragung Ob die Weiber Menschen seyn, oder nicht? zu zählen sind. Sie trugen die Querelle nach Deutschland.[31]

    Noch 1910 veröffentlichte Max Funke seine Dissertation mit ähnlicher Fragestellung wie die Disputatio nova, in der er unter Beziehung auf den biblischen Schöpfungsbericht und auf Philosophen wie Schopenhauer bereits im Titel feststellte, Frauen seien keine Menschen („Mulieres homines non sunt“). Bei Funke sei alles zweifellos ernst gemeint und er erwecke den Anschein, dies wissenschaftlich bewiesen zu haben, so Elisabeth Gössmann.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ob_die_Weiber_Menschen_seyn,_oder_nicht%3F

    • Im gleichen Wikipedia-Artikel (Hexenhammer) steht auch folgende Passage:
      Kramer legitimierte die Hexenverfolgungen, sein Werk fand jedoch offiziell weder kirchliche noch weltliche Anerkennung, auch wenn er seinem Buch die päpstliche Bulle Summis desiderantes affectibus voranstellte. Zu Lebzeiten Kramers gab es Hunderte von Hinrichtungen. Der Canon episcopi, ein auf unbekannte Vorlage zurückgehendes kirchenrechtliches Dokument, das zur Zeit der Abfassung des Hexenhammers bereits über 500 Jahre alt war und Eingang in die bedeutendsten Sammlungen des Kirchenrechts gefunden hatte, verurteilte den Glauben an Hexenflüge in Gefolgschaft heidnischer Göttinnen als Einbildung teuflischen Ursprungs und Häresie. Kramer reagierte mit seinem Buch auf den bereits entgegen dieser Lehre bestehenden Hexenwahn.

      • „Kramer legitimierte die Hexenverfolgungen, sein Werk fand jedoch offiziell weder kirchliche noch weltliche Anerkennung, auch wenn er seinem Buch die päpstliche Bulle Summis desiderantes affectibus voranstellte.“

        Kramer, der sich selbst latinisiert „Institoris“ genannt hatte, wurde schon von seinen Zeitgenossen als wirrer Fanatiker wahrgenommen. Seine Forderungen nach Verfolgung von – vorrangig weiblichen – Hexen wurden ignoriert und wenn er zu aggressiv wurde, schmiss man ihn auch schon mal aus dem Land.
        Man MUSSTE erst seine wahnhaften Ausführungen ernst nehmen, als der damalige Papst ihn mit der Hexenbulle (1484) als Hexenjäger legitimierte. Aber auch da zeigten sich seine Helfer eher unwillig und zu seinem Verdruss loderten nur selten Scheiterhaufen.
        Der Irrsinn der systematischen Hexenverfolgung war ein sehr lokales Phänomen und startete erst im späten 16. Jahrhundert so richtig durch.
        Man vermutet heute klimatische Gründe für die Radikalisierung der Bevölkerung – und beim Anschwärzen anderer standen die Frauen in der ersten Reihe.

        Vom Procedere her kann die katholische Kirche ihre Hände in Unschuld waschen. Die Kirche „untersuchte“ nur den vorgetragenen Fall und verwies den Delinquenten/die Delinquentin danach an die staatliche Justiz. Die Hexenprozesse waren also aus dem Ruder gelaufene zivile Strafprozesse.

        Als ich mich in den 80ern – damals noch von der historischen Benachteiligung der Frauen überzeugt – mit der Rolle der Frauen, der Kirche, den Fürsten und Co. beschäftigte, wurde erstmals mein Weltbild ziemlich zurecht gerückt.

        Das einzige was blieb war die Meinung, dass der Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld mit seiner die Prozesse beendenden „Cautio Criminalis“ einer der ganz Wenigen ist, der wirklich ein Denkmal in Deutschland verdient hat.
        Aber wer braucht schon einen Friedrich von Spee, wenn man doch Denkmale von diversen Generälen hat?

      • Es geht ja darum, dass die Kirche den Hexenwahn aus Misigynie angefeuert hätte. @Semikolon hat diese Bücher vermutlich aufgeführt, um dies zu belegen.
        Ich weise darauf hin, dass die gleiche Quelle, die von Kramers Frauenverachtung redet, auch darlegt, dass der Hexenhammer eben nicht durch die Kirche bzw. ihr Terrorwerkzeug, der Inquisition, anerkannt war.
        Ein Buch ohne Verfasser (das zweite zitierte Werk) wird im autoritären System Kirche auch kaum als Grundsatzwerk verwendet worden sein.

    • Wozu diese lange, platzverschwendende Blödelei mit Wikifemihausenscheiß?
      Daß da zu dem Thema nur manipulierter Schrott drinsteht, sollte selbst einer Punkt-Punkt-Komma-Strich mittlerweile wohl geläufig sein, oder?

    • Und Jonathan Swift schlug vor, Irische Babys zu essen!!!

      Aus Semis eigens verlinktem Wikipedia-Artikel:

      Allen Reaktionen gemein ist der Umstand, dass sie auf das eigentliche Anliegen der Disputatio nova nicht eingehen: Die Polemik gegen die polnische Wiedertäuferbewegung der Sozinianer. Die Schrift setzt ein mit den Worten: „Da es in Samaritien […] freigestellt ist, zu glauben und zu lehren, daß Jesus Christus […] ebenso wie der Heilige Geist nicht Gott ist, wird es […] auch mir erlaubt sein, zu glauben […], daß Frauen keine Menschen sind

      So entlarvt Feminismus den patiarchalen Gehalt aller Hervorbingungen des Mannes.

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