29 Gedanken zu “Blair White vs Jessica Yaniv

  1. Blaire White war eine der beiden im Guys, Guys, Guys, Guys Auftritt

    DAS Interview ist übrigens die Antwort auf die hin und wieder auftauchende Frage, WARUM genau wir eigentlich mehr Frauen in der Politik brauchen.

  2. maddes8cht
    „“ von denen eine ein Kerl ist?“
    Du meinst:
    Die eine ist ein operierter Kerl, die andere ein nicht operierter Kerl?“
    ——————–
    „Die Expertise“ dieser Einordnung basiert auf Ignoranz & Arroganz!

      • Eine originär transsexuelle Frau wie Blaire White war auch prä-GaOP noch nie „ein KERL“, es sei denn, Du hältst „Geschlechts-UMWANDLUNG“ für möglich, d.h., aus einem „Kerl“ eine „Frau“ machen zu können!
        Nicht wenige Frauen, die für sie „selbstverständlich“ mit dem Geschlechts-richtigen Genital geboren wurden, wären froh, eine attraktive und überzeugende weibliche Ausstrahlung wie Blaire White zu haben!
        Im übrigen zeigt das obige, für viele langatmige Interview, EINE FRAU, und eine weitere Person, die für sich in Anspruch nimmt, als solche behandelt zu werden, selbst wenn sie Frauen ihre männlichen Genitalien aufnötigt, etc.
        Sind BEIDE Personen im Video für Dich wirklich „Kerle“?

        • Ich bin jedenfalls nicht so pc, dass ich „Geschlechtsumwandlung“ als Begrifflichkeit vermiede…

          Bei Blaire wüsst ich persönlich jetzt nicht mal, ob sie denn ihren Schwanz schon an das Modell eines weiblichen Genitals hat „anpassen“ lassen, oder ob sie nackt betrachtet (noch immer) der Porno-Kategorie „Shemale“ entspräche?

          Beide Personen sind biologische Männer, die die soziale Einordnung als Frauen beanspruchen.

          Sie unterscheiden sich sichtlich bezüglich des Aufwands, den sie für ein Passing als ihr angestrebtes Gender betreiben (Blaire hat wahrscheinlich bereits eine fünf-, wenn nicht gar sechsstellige Summe in ihr äußeres Erscheinungsbild investiert) und womöglich auch hinsichtlich ihrer sexuellen Ausrichtung (Blaire hat eine Identität als schwuler Junge abgelehnt, Jessica scheint sich zu Frauen hingezogen zu fühlen?).

          Wie kommt es denn, dass Du so eine extreme (pro-)Transgender-Haltung an den Tag zu legen?
          Die allermeisten nicht-Betroffenen eiern doch normalerweise ziemlich rum bei dem Thema?
          Könntest Du Dich denn auf eine verbindliche Definition festlegen, (ab) wann jemand Mann bzw. Frau ist?

          • „Beide Personen sind biologische Männer, die die soziale Einordnung als Frauen beanspruchen.“
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            Was ein „biologischer Mann“, und was „eine biologische Frau“ ist, habe ich Dir auf Deine angedeutete „Einseitigkeit“ schon einmal an anderer Stelle in Frageform skizziert, daß da sehr Vieles mit hineinkommt. Ob sich Menschen selbst wahrheitsgemäß (!) entweder als das eine ODER das andere Geschlecht sehen können; dies wird vorgeburtlich in den Mensch und Tier gemeinsamen ältesten Gehirnarealen (Stammhirn, corpus callosum etc.) basal verankert, und macht unsere Personale Geschlechts-Identität aus. Und dies ist hegemonial allen anderen Geschlechtsaspekten übergeordnet (Prof. Milton Diamond)
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            „Sie unterscheiden sich sichtlich bezüglich des Aufwands, den sie für ein Passing als ihr angestrebtes Gender betreiben (Blaire hat wahrscheinlich bereits eine fünf-, wenn nicht gar sechsstellige Summe in ihr äußeres Erscheinungsbild investiert) und womöglich auch hinsichtlich ihrer sexuellen Ausrichtung (Blaire hat eine Identität als schwuler Junge abgelehnt, Jessica scheint sich zu Frauen hingezogen zu fühlen?).“
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            Was Blaire für ihr passing ausgegeben hat, sind Mutmaßungen von Dir. Fakt ist, daß viele originär transsexuelle Frauen selbst bei Durchlaufen einer männlichen Pubertät und schon vor der Einnahme von Hormonen häufig eine ausgesprochen weibliche Erscheinungsform haben (biologische Körpermerkmale: Körperbau, Stimme, etc.).
            Prof. Milton Diamond, der wohl die umfangreichsten Forschung-Erfahrungen mit transsexuellen und intersexuellen Menschen hat, geht nicht zuletzt deshalb davon aus, daß originäre Transsexualität eine Spezialform von Intersexualität ist, wobei hier aber nicht die Diskrepanz zwischen den gonadal-/genitalen Erscheinungsformen vorliegt, als vielmehr zwischen einem eindeutig männlichen Genital UND einem eindeutig weiblich verankerten Gehirn, in Struktur, Aufbau und Funktion.
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            „Wie kommt es denn, dass Du so eine extreme (pro-)Transgender-Haltung an den Tag zu legen?
            Die allermeisten nicht-Betroffenen eiern doch normalerweise ziemlich rum bei dem Thema?
            Könntest Du Dich denn auf eine verbindliche Definition festlegen, (ab) wann jemand Mann bzw. Frau ist?“
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            Ich lege ganz gewiß keine „extreme (pro-)Transgender-Haltung an den Tag“! Für mich ist John Money, der Erfinder von (Trans-)Gender/Gender-Identity, ein übler Scharlatan, der für den Tod zahlreicher Menschen verantwortlich ist; angefangen mit den fatalen Menschen-Experimenten, die Money mit den Reimer-Zwillingen durchgeführt hat, und die im frühen Suizid beider Brüder, und der Zerstörung einer ganzen Familie endete, über die zahlreichen Genital-„korrigierenden“ Eingriffe bei intersexuellen Kleinkindern, die sich als fatal-falsch für ihre ihnen später bewußt gewordene Personale Geschlechts-Identität (neuronale Verankerung!) herausstellten, bis hin zum heutigen Gender-Wahnsinn, den er entscheidend initiiert hat, und der z.B. für die kleine Minderheit der originär transsexuellen Menschen eine Phänomenverwischung mit allerlei Geschlechts-ROLLEN-Transgender-Gedöns heutiger Prägung gebracht hat, einhergehend mit einer zusätzlich belastenden Verächtlichmachung und Unsichtbarmachung des speziellen Bedarfs dieser Menschen für ihre körperliche Genital-Angleichung, zur Realisierung ihrer geschlechtlichen Stimmigkeit (hegemoniale neuronale Verankerung der Personalen Geschlechts-Identität!).
            Niemand kann bis heute von außen schlußendlich sagen, welche neuronale Geschlechts-Verankerung im Einzelfall gegeben ist. Hierzu sind wir darauf angewiesen, daß Individuum zu befragen, in der Hoffnung, daß dieses weder seine Umwelt, noch sich selbst willentlich oder unbewußt belügt.
            Originär transsexuelle Menschen (weiblich) zeigen aber i.d.R. spätestens mit der Pubertät z.T. körperliche und/oder Verhaltensauffälligkeiten(Gang, Sprache/Stimme, Gestik, Interessen, Fähigkeiten/Fertigkeiten), weshalb sie in dieser Zeit häufig zum Gespött ihrer Mitschüler werden. Mit Beginn der Transition benötigen zumindest viele von ihnen („early onset“) i.d.R. keine besonderen „Anstrengungen“, um unauffällig (gutes passing) in dem von Ihnen endlich als richtig empfundenen Geschlecht zunächst sozial leben zu können, wobei das für sie unverzichtbare Haupt-Ziel aber die Genital-angleichende Operation (GaOP) ist.

            Zusammengefasst: Blaire White ist sehr wahrscheinlich originär transsexuell; JY ist ein „typischer“ Vertreter der Trans*-Community, vielleicht „non-binary“, vielleicht aber auch nur ein (fast „normaler“) Kerl, der die liberale kanadische Gesetzgebung ausnutzt, um sich männlich gekleidet mit seinem männlichen „Schmerbauch“ in Mädchen-Umkleideräume einschleicht, und dort Fotos der kleinen Mädchen macht, sie zu Handlungen aufgefordert haben soll…; mithin: JY ist mit Sicherheit nicht originär transsexuell!

          • „Was ein „biologischer Mann“, und was „eine biologische Frau“ ist, habe ich Dir auf Deine angedeutete „Einseitigkeit“ schon einmal an anderer Stelle in Frageform skizziert, daß da sehr Vieles mit hineinkommt.“

            Weißt Du zufällig noch in welchem Thread?

            „Ob sich Menschen selbst wahrheitsgemäß (!) entweder als das eine ODER das andere Geschlecht sehen können; dies wird vorgeburtlich in den Mensch und Tier gemeinsamen ältesten Gehirnarealen (Stammhirn, corpus callosum etc.) basal verankert, und macht unsere Personale Geschlechts-Identität aus.“

            Tiere haben eine Geschlechtsidentität?

            But seriously: ich bin z.B. in der Lage, als Mann zu masturbieren (mach ich aber nicht oft, weil es mich geistig sehr anstrengt, ich hochkonzentriert bleiben muss um nicht ausm Flow zu kommen). Dann umschließt meine Hand meinen imaginären Penis (den ich seit ewig ab und an als „strahlenden Körper“ fühle), bewegt sich auf und ab durch die Luft und in meinem Kopf passiert was… Irgendwo hab ich sicher eine Bodymap für mich (auch) in männlicher Ausführung abgespeichert. Ich schwörs.

            Ich könnte darüber hinaus zig Merkmale/Eigenarten/Interessen/Fähigkeiten anführen, die als männlich gelten, und das seit frühester Kindheit. Auch Dysphorie ist mir nicht fremd. Den Blick in den Spiegel meide ich, weil was ich da sehe für mich nicht zusammenpasst (ist aber besser geworden mit den Jahren): mein Kopf gehört(e) imho nicht zu so einem so weiblichen Körper. Ich wär deshalb aber nicht auf die Idee gekommen, dass da mit meinem Körper was nicht stimmte, dass ich ihn mir weniger weiblich schnitzen lassen müsste – mir war wirklich immer klar, dass der Kopf hier das eigentliche Problem ist^^

            „Und dies ist hegemonial allen anderen Geschlechtsaspekten übergeordnet (Prof. Milton Diamond)“

            What does that even mean?

            „Fakt ist, daß viele originär transsexuelle Frauen selbst bei Durchlaufen einer männlichen Pubertät und schon vor der Einnahme von Hormonen häufig eine ausgesprochen weibliche Erscheinungsform haben (biologische Körpermerkmale: Körperbau, Stimme, etc.).“

            Und ich hab schmale Hüften sowie eine recht tiefe Stimme…
            Man kann sich ja viel einreden. Aber Fakt ist doch wohl, dass Transgender/-sexuelle ohne Hilfe der mod. Med. eben gerade nicht als das Geschlecht gelesen werden (können), als dass sie sich sehen (wollen).

            „Prof. Milton Diamond, der wohl die umfangreichsten Forschung-Erfahrungen mit transsexuellen und intersexuellen Menschen hat, geht nicht zuletzt deshalb davon aus, daß originäre Transsexualität eine Spezialform von Intersexualität ist, wobei hier aber nicht die Diskrepanz zwischen den gonadal-/genitalen Erscheinungsformen vorliegt, als vielmehr zwischen einem eindeutig männlichen Genital UND einem eindeutig weiblich verankerten Gehirn, in Struktur, Aufbau und Funktion.“

            Wie meinst Du das mit der Diskrepanz?
            Haben Intersex-People nicht in allererster Linie das Problem, dass sie gesellschaftlich nicht/schwer in ihrer geschlechtlichen Uneindeutigkeit akzeptiert werden?

            „Für mich ist John Money, der Erfinder von (Trans-)Gender/Gender-Identity, ein übler Scharlatan, der für den Tod zahlreicher Menschen verantwortlich ist; angefangen mit den fatalen Menschen-Experimenten, die Money mit den Reimer-Zwillingen durchgeführt hat“

            Was soll er denn mit dem Zwilling (der sich zuerst das Leben nahm) gemacht haben, der nicht seinen Penis verloren hatte?

            „eine Phänomenverwischung mit allerlei Geschlechts-ROLLEN-Transgender-Gedöns“

            Blaire nennt sich Transgender btw.
            Transvestiten, Drag-Queens, Crossdresser… Alles alte Phänomene, die ebenso ihre Daseinsberechtigung fordern.

            „Mit Beginn der Transition benötigen zumindest viele von ihnen („early onset“) i.d.R. keine besonderen „Anstrengungen“, um unauffällig (gutes passing) in dem von Ihnen endlich als richtig empfundenen Geschlecht zunächst sozial leben zu können, wobei das für sie unverzichtbare Haupt-Ziel aber die Genital-angleichende Operation (GaOP) ist.“

            Das ist eine schädliche Verengung! Man darf/kann/sollte nicht die Bereitschaft zur GaOP voraussetzen, um jemanden als Trans anzuerkennen; genug schrecken vor diesem Schritt zurück (verständlicherweise).

            „Blaire White ist sehr wahrscheinlich originär transsexuell;“

            s.o.
            Der Forumsschwule Adrian hat übrigens mal gesagt (zugespitzt), er könne sich eher vorstellen seine Geschlechtsidentität zu wechseln als seine sexuelle Orientierung. Lebte er in einem islamischen Land, würde er das wahrscheinlich forcieren, um der Strafe zu entgehen, die ihm als Mann, der Männer liebt, dort drohte. Als Transfrau hingegen würde er akzeptiert.
            Blaire White ist konservativ und lebt in einem religiösen Land…

            „JY ist ein „typischer“ Vertreter der Trans*-Community, vielleicht „non-binary“, vielleicht aber auch nur ein (fast „normaler“) Kerl, der die liberale kanadische Gesetzgebung ausnutzt, um sich männlich gekleidet mit seinem männlichen „Schmerbauch“ in Mädchen-Umkleideräume einschleicht, und dort Fotos der kleinen Mädchen macht, sie zu Handlungen aufgefordert haben soll…; mithin: JY ist mit Sicherheit nicht originär transsexuell!“

            Weil „originär“ Transsexuelle das beste Passing, das sich kaufen lässt, anzustreben hätten? Schlank sein müssten? Keine Vorliebe für junge Körper besitzen könnten? usw.

          • „Tiere haben eine Geschlechtsidentität?“

            Blöde Frage, hätten sie keine hättest Du auch keine. Zur Info, Du gehört der Tierart Homo sapiens sapiens an, schon mal gehört.

          • @Semikolon:
            Deine Ausführungen taugen nicht für einen (weiteren) ernsthaften Dialog!
            Entweder stellst Du Dich auf (D)eine überhebliche Art zugleich aber „strunzdumm“ oder…?

          • „„Tiere haben eine Geschlechtsidentität?“

            Blöde Frage, hätten sie keine hättest Du auch keine.“

            Was könnte denn der Inhalt dieser Geschlechtsidentität eines Tieres sein, der über die etwaige Kenntnis seiner biologisch zugewiesenen Rolle bei der Fortpflanzung hinaus ginge?

          • „Was könnte denn der Inhalt dieser Geschlechtsidentität eines Tieres sein, der über die etwaige Kenntnis seiner biologisch zugewiesenen Rolle bei der Fortpflanzung hinaus ginge?“

            Ich merke schon, Du meinst, ich soll Dir eine Frage beantworten, die Du Dir besser selbst stellen solltest.
            Tja, was könnte wohl Inhalt Deiner Geschlechtsidentität sein, hmmm? Geht da irgendetweas über die genetisch definierte ( „biologisch zugewiesen“ ist sinnloses Wortgeklingel ) Rolle bei der Fortpflanzung hinaus?
            Woher soll ich das wissen? Ich weiß nur, daß Du ständig irgendwelchen Femiquaak einhersabbelst, v.dh. geht mir Deine Geschlechtsidentität meilenweit am Arsch vorbei.

          • „Du meinst, ich soll Dir eine Frage beantworten, die Du Dir besser selbst stellen solltest.“

            Ich meine, Tiere hätte eher keine „personale Geschlechtsidentität“ (bei der die „neuronale Verankerung“ ihres Gehirn dann auch abweichen könnte von ihrem „sonstigen biologischen Geschlecht“).

            Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass Seerose dem zumindest hätte zustimmen können, vulgo Dir an der Stelle widersprochen hätte.

            „Tja, was könnte wohl Inhalt Deiner Geschlechtsidentität sein, hmmm?“

            Auch wenns Dich nicht interessiert, spontan hätte ich gesagt: meine personale Geschlechtsidentität gründet auf allen Erfahrungen, die ich als weiblicher Mensch in dieser Welt gesammelt habe, die mir als männlicher Mensch (wahrscheinlich) erspart geblieben wären bzw. die sich so nicht hätten zutragen können. Die meisten davon hängen allerdings ursächlich mit meiner Körperlichkeit zusammen.

            Ich finde btw, Blaire White hat recht damit, dass Minderjährige ihr Geschlecht nicht wechseln sollen dürften (auch wenn ich im Allgemeinen bei Verboten zurückhaltend bin). Die Gefahr, dass verglichen mit ihrer Genderrolle untypische Jugendliche als „trans“ erkannt und behandelt werden, ist mir einfach viel zu groß.

          • @Semikolon
            Vorbemerkung: Ich habe den Eindruck gewonnen, daß Du Dich vielleicht besonnen hast, und darum bemühst, Dich hier endlich ernst zu nehmend in die Diskussion einzubringen.
            Ich bin nicht nachtragend, lasse mir aber ein ausfallendes Verhalten von Dir nicht noch einmal bieten; dann stünde ich definitiv für keinen weiteren Dialog mit Dir mehr bereit!
            ————————-
            Du hast geschrieben:
            „Ich meine, Tiere hätte eher keine „personale Geschlechtsidentität“ (bei der die „neuronale Verankerung“ ihres Gehirn dann auch abweichen könnte von ihrem „sonstigen biologischen Geschlecht“).
            Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass Seerose dem zumindest hätte zustimmen können, vulgo Dir an der Stelle widersprochen hätte.“
            ————————-
            Bei einem Tier würde ich nicht von „personaler Geschlechtsidentität“ sprechen, wenngleich die grundlegenden Mechanismen hierfür bei Mensch und Tier die gleichen sind: die basale, änderungsresistente NEURONALE VERANKERUNG von mentalem GESCHLECHT im Stammhirn (limbisches System, corpus callosum,…). Der Mensch ist dazu in der Lage, sich über diese Gegebenheiten Klarheit zu verschaffen, diese Gegebenheiten zu erkennen, wobei hierzu kognitive Prozesse erforderlich sind, die dem Menschen ein Wissen über sein Geschlechts-Wesen ermöglichen können; das ist der Kern der Personalen Geschlechts-Identität, die etwas völlig anderes ist, als die von den Money- und Butler-Jünger*_Innen ausschließlich fokussierte und „akzeptierte“ Soziale Geschlechts-ROLLEN-Identität, die tatsächlich weitgehend aufgrund kultureller „Konventionen“ bestehen kann, was aber wiederum nicht zwangsläufig „Beliebigkeit“ bedeutet, sondern Konventionen und Normen, die auch mehr oder weniger relevante biologische Gegebenheiten mit berücksichtigen (können).
            —————————
            „Tja, was könnte wohl Inhalt Deiner Geschlechtsidentität sein, hmmm?“
            Auch wenns Dich nicht interessiert, spontan hätte ich gesagt: meine personale Geschlechtsidentität gründet auf allen Erfahrungen, die ich als weiblicher Mensch in dieser Welt gesammelt habe, die mir als männlicher Mensch (wahrscheinlich) erspart geblieben wären bzw. die sich so nicht hätten zutragen können. Die meisten davon hängen allerdings ursächlich mit meiner Körperlichkeit zusammen.“
            ————————–
            Aus meiner Sicht spielen die von Dir genannten Aspekte da sicher auch mit hinein. Der zentrale Aspekt der Personalen Geschlecht-Identität ist aber das Geschlechts-Wesen/die Geschlechts-Mentalität (die bestimmte Art, WIE Menschen denken und fühlen), was für die meisten Männer und Frauen „selbstverständlich“ sein mag, und sie deshalb auch nicht dazu veranlasst, sich hierüber weitergehend Gedanken zu machen („angemessen“ zu reflektieren), wobei das Geschlechts-Wesen innerhalb jedes der beiden Geschlechter aber eine enorme Bandbreite umfasst (Verteilung: Merkmals-Dimension Geschlechts-Wesen: männlich-weiblich; Stärke der Merkmalsausprägung, sowie Häufigkeiten).
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            „Ich finde btw, Blaire White hat recht damit, dass Minderjährige ihr Geschlecht nicht wechseln sollen dürften (auch wenn ich im Allgemeinen bei Verboten zurückhaltend bin). Die Gefahr, dass verglichen mit ihrer Genderrolle untypische Jugendliche als „trans“ erkannt und behandelt werden, ist mir einfach viel zu groß.“
            ———————–
            Ich weiß gar nicht, ob sie das so pauschal vertritt, und was heißt hier „Geschlecht wechseln“? Rollen-Wechsel, Verabreichung von Hormonen, GaOP?
            Fakt ist, daß es gegenwärtig einen anscheinend politisch und medial gewollten Hype gibt, sein Geschlecht „in Frage zu stellen“, und bereits an Kleinkinder die entsprechenden Verunsicherungen heranzutragen. Im Verbund mit dem Afiliationsbedürfnis und „Gruppendruck“, kommt es in USA/Kanada immer häufiger vor, daß sich ein Großteil ganzer Schulklassen plötzlich zu Trans*-Gendern erklären, was äußerst bedenklich ist, und absolut nichts mit dem via „angemessener“ Reflexion erlangtem Wissen über sein persönliches Geschlechts-Wesen (Personale Geschlechts-Identität) zu tun hat, sondern eher für ein kollektives Erleben-wollen von Extravaganz spricht.
            Kindern in diesen Situationen Hormone zu verabreichen oder gar weitergehend medizinisch Eingriffe an ihnen vorzunehmen, halte ich auch für absolut inakzeptabel!

          • Okay, @Hüpfkomma, daß Du meinst daß Du selbst keine geschlechtliche Identität hast, kann ich ohne weiteres akzeptieren, biste eben halt entweder mental völlig geschlechtslos ( wahrscheinlich wäre das besser mit „keinerlei Geschlechtsempfinden/geschlechtlich gefühllos“ beschrieben ), oder hast da irgendwie eine rein biomechanisch funktionierende Maschine eingebaut ( Biobrutkasten, oder so ). Erscheint zwar extrem seltsam und reichlich bizarr, aber ich werde Dir da nicht widersprechen.
            Wenn Du allerdings der Meinung bist kein Mensch, oder zumindest keine Frau und auch kein anderes Tier hätte eine Geschlechtsidentität, ist mir das einfach so sehr zu dumm, daß ich davon ausgehe, daß Du lediglich Deinen Hass – auf wen oder was auch immer – auskotzen willst. Wir würden hier sicherlich nicht über das Thema diskutierren, wenn es im gesamten Tierreich gar keine Geschlechtsidentitäten gäbe. Nebenbei hast Du selbst oben angeführt ( ich weiß nicht mehr anhand welches anderen Tieres ), daß Du Dir und mir die Frage stellst, wie sich eine solche Identität über ihre Reproduktionsfunktion hinaus äußern würde. Die Frage ist zwar vollkommen überflüssig, da das ganz private Sache jedes Individuums ist und es unzählige Ausformungen derselben geben kann, aber schon die Frage beinhaltet ja ganz eindeutig eine vorhandene ( ! ) Geschlechtsidentität, nämlich bezüglich Reproduktion, sonst wäre sie vollkommener Unsinn.
            Ich z.B. habe – wie wohl außer Dir so ziemlich alle hier – eine ganz eindeutige geschlechtliche Identität, und zwar – trotz hoher Empathie für weibliche Eigenschaften und Verhaltensmuster – eindeutig männlich. Und bis jetzt deutet auch überhaupt nix darauf hin, daß Seerose sich aus lauter „geschlechtsloser“ Solidarität mit Dir ebenfalls desbezüglich zu „identitätsfrei“ erklären müßte. Im Gegenteil gehe ich, solange sie selbst nix gegenteiliges äußert, erstmal davon aus, daß sie wahrscheinlich sich als ganz bewußt weiblich einsortieren würde.

            Mal ganz ehrlich gefragt, läuft da bei Dir einer nebenher, der Dir so einen völlig intelligenzfreien Unfug einredet und Dich irgendwie zwingt den Mist auch noch öffentlich abzusondern?
            Das ist so unfaßbar dumm, daß mir die Superlative dafür fehlen.

          • @Fiete:
            „Und bis jetzt deutet auch überhaupt nix darauf hin, daß Seerose sich aus lauter „geschlechtsloser“ Solidarität mit Dir ebenfalls desbezüglich zu „identitätsfrei“ erklären müßte. Im Gegenteil gehe ich, solange sie selbst nix gegenteiliges äußert, erstmal davon aus, daß sie wahrscheinlich sich als ganz bewußt weiblich einsortieren würde.“
            ———————
            Ja, genau so ist es, voll und ganz, und seit jeher, ohne „wenn“ und „aber“!

          • @Seerose:
            „Bei einem Tier würde ich nicht von „personaler Geschlechtsidentität“ sprechen, wenngleich die grundlegenden Mechanismen hierfür bei Mensch und Tier die gleichen sind“

            Tja, da hast Du Dich jetzt von dem seltsamen Satzzeichenlebewesen in die Unfugfalle locken lassen.
            Entweder spricht Du bei Tieren ( im Gegensatz zu Pflanzen, Pilzen, sonstigen ) von einer „personalen Geschlechtsidentität“, oder eben nicht. Worauf willst Du es denn stützen, wenn Du ernsthaft anführen wolltest, daß andere Tiere „irgendwie keine Persönlichkeit“ hätten, oder was man sonst in einen solchen Satz mit sehr viel Mühe hineinzuinterpretieren versuchen könnte? Es gibt überhaupt keinen Grund zu den Annahme, daß sich Hunde, Katzen, Hühner oder meinetwegen Zwergkaninchen in dem Punkte auch nur ansatzweise von uns Menschen unterscheiden.
            Lasse Dich von der Durchgedrehten doch nicht schwindelig bis zur Kritiklosigkeit schwatzen. Selbstverständlich hat jedes Tier ( nun zumindest jedes hochkomplexe Tier, Reptil, Fisch, Vogel Säugetier u.s.w. ) eine Persönlichkeit, die sich auch auf dessen identitäre Wahrnehmung bezieht und nimmt v.dh. auch sein Geschlecht wahr. Allein schon weil es sonst längst ausgestorben wäre.

            Daß das Hüpfkomma jetzt extrem dumm ablenkt und behauptet es würde ja ( „in wirklich wahrer Wirklichkeit“, die nur ihr eigenes Phantasiegebilde ist, wie hier schon diverse Male festgestellt und umfassend erklärt wurde ) nur eine Art „wechselndes intellektuelles Gendergeschlecht“, oder ähnlich nebulöses gemeint haben, ist eine saudämliche und nutzlose Fluchtreaktion, denn das würde nicht das geringste ändern. So extrem selten, wie solche Störungen beim Menschen sind, sind sie mit Sicherheit auch bei den anderen Tierarten, jedenfalls gibt es bis jetzt auch in dem Punkte überhaupt keinen Grund etwas anderes zu postulieren. Störungen kommen nunmal gelegentlich vor, sind aber immer Störungen und in Bezug auf die beiden Geschlechter eben äußerst selten, sonst wäre die jeweilige Tierart sofort wieder ausgestorben. Lässt sich also völlig unmöglich auf ganze Tierarten generalisieren.

            In der Tat besteigen Kühe einander, Hund gehen sogar Menschen an, Menschen Huftiere u.s.w. u.s.f.. Das würden sie nicht tun, wenn sie, oder der jeweilige sich darauf einlassende Partner, nicht ganz persönlich andere Geschlechterrollen mindestens „nachspielen“ würde.
            Und wie das Satzzeichen darauf kommt, man könne derartiges von Altersgruppen abhängig machen UND bestimmten diese Kognitionsverzerrungen davon schlicht verbieten, wird sie selbst gewiss nicht mal irgendwie erklären können. Jedenfalls nicht ohne weitere irre Phantasiekonstrukte aus ihrem ganz privaten sciencefiktionuniversum als „Hilfskonstrukte“ einzufügen.

            Kurz: Sie sabbelt mal wieder nix als völlig sinnfreien Bullshit, einfach nur um eine Tastatur zu verprügeln und hier unnütz Platz zu verschwenden.

  3. @Mika
    „Jo, gib dem Schrott noch eine Bühne.
    Wenn es niemand schaut, dann verschwindet der Scheiß
    Nicht mit Deppen reden, nicht schauen, nicht mal ignorieren
    sorry, für Männer gibt es Wichtigeres“
    ————————-
    Diese Einschätzung erinnert mich an die „drei Affen“.
    In diesem Video kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wohin das „top down“ angeordnete GenderMainstreaming, das weltweit durchgesetzt werden soll, uns alle früher oder später gesellschaftlich und in unserem Alltag persönlich führen wird. Da hilft es auch nicht darauf zu verweisen, daß Kanada „weit weg“ ist.
    Wenn die Bevölkerung nicht schleunigst aufwacht, könnte „Kanada (bald) überall“ sein; und damit wird sich die hegemoniale sozial-konstruktivstische Umsetzung von (sozialem) Gender vs. (biologischem) Geschlecht mit Sicherheit nicht zufrieden geben.
    Aber wie gesagt: wer angesichts dessen lieber weiterschlafen möchte…

    • Ich gestehe, mir geht das Ding auch meilenweit am Arsch vorbei. Einfach, weil ich keine Lust habe zu versuchen postmodernes kanadisches Geknödel zu verstehen und es satt mehr Meldungen auf der Welt gibt, die mich eher noch mehr interessieren.
      Allerdings sehe ich ( eben drum ) überhaupt keinen Grund mich darüber zu echauffieren, daß einem auf einem ( einzigen ) Blog nicht immer nur mundgerechte Lieblings-Häppschen serviert werden.

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