Sexstreik – Die Vorenhaltung von Sex als Waffe der Frau

Der Stern lässt „Sexstreikerinnen“ bzw Frauen, die Sexentzug in ihrer Beziehung eingesetzt haben, zu Wort kommen:

Maggie K., 38, ist in London verheiratet und hat ein Kind. Als junge Frau lernte sie ihre sexuelle Macht kennen. Heute ist sie überzeugt, regelmäßiger Sex-Entzug stärke die Frau und halte den Mann auf Trab. Ihre Entdeckung begann so: Als 20-Jährige lebte sie vegetarisch, als sie sich in einen Fleischesser verliebte. Aber sie hielt ihre Leidenschaft unter Kontrolle und stellte den Mann vor die Wahl zwischen Sex mit ihr und dem Steak auf dem Grill. Nach zwei Wochen knickte er ein, Maggie hatte gesiegt und gelernt.

Von da an nutzte sie die Sex-Waffe immer wieder, selbst ihr Haus konnte sie so renovieren. In ihrer Ehe hat sie die Methode perfektioniert, denn ihr Mann sei nicht der Typ, der eine Affäre beginne oder ein Escort-Girl besuchen würde, sagte sie dem Blatt.

Hier würde ich gleich erst einmal sagen, dass man so etwas entweder mit sich machen lässt oder nicht.
Wer sich bereits am Anfang einer Beziehung so unter Druck setzten lässt, ohne die Beziehung zu beenden, der ist durchaus selbst schuld. Er klingt natürlich auch etwas Beta in der Beschreibung, zu treu um irgendwelche Gegenmaßnahmen einleiten zu können, wobei das natürlich auch nur ihre Aussagen sind.

Ich hätte mir ein Steak auf den Grill geworfen und gesagt, dass sie mich mal kann und ich mich nicht auf diese Weise erpressen lasse. Aber eine überzeugte Vegetarierin wäre eh nicht das richtige für mich, ich esse ganz gerne mal Fleisch und das wäre mir schon zu anstrengend.

Man merkt Maggie K. ein gesundes sexuelles Selbstvertrauen an. Der bekannte Satz „Wenn du nicht mit deinem Mann schläfst, wird es eine andere tun“ scheint für sie keine Geltung zu haben. Ohne Streik hat das Paar zwei bis drei Mal in der Woche Sex und dann offenbar richtig. „Es ist eine Win-win-Situation; ich bin glücklich und er ist sexuell zufrieden.“

Auch das kann ja durchaus für den Mann ein durchaus gutes Geschäft sein, wenn sie ansonsten sexuell sehr aktiv ist und er ihr dafür ab und zu einen Gefallen tun muss, der ihm ansonsten nicht weh tut.

Ob ein neuer Kamin oder andere Tapeten – wenn ihr Mann nicht mitzieht, gibt es nur eins: Sex-Streik. „Es funktioniert immer!“, jubelt Maggie K. Neuester Streich – nach einem Monat Entzug kaufte der Göttergatte ihr das gewünschte Feriendomizil in der Türkei. Ihre Zusammenfassung: „Wir sind seit fast einem Jahrzehnt glücklich verheiratet, also muss ich etwas richtig machen!“

Gut, er klingt etwas wie ein Beta mit Vermögen, der sich auf diese Weise eine hübschere Frau mit starken Sexualtrieb geangelt hat. Wenn eh genug Geld für das Feriendomizil vorhanden war (sonst hätte sie ihn auch mit Sex sicherlich nicht überreden können) dann muss das für ihn nicht so schlecht sein.

Aber dennoch ein gefährlicher Weg, wenn man sich so manipulieren lässt. Ich habe mir daher zur Angewohnheit gemacht auf solche (bei uns allerdings auch eher spielerischen) Versuche entweder mit „agree and amplify“ zu reagieren und den Preis auf ihrer Seite hoch zu treiben (entweder irgendetwas perverses oder längeres („Drei Tage Sexsklave sollten da schon drin sein“) oder aber mit der „Macho-Rolle“ zu kontern („Du gehörst eh mir, ich kann mit dir machen was ich will und wann ich will“ (auch spielerisch)).

Die Therapeuten Rob Pascale und Lou Primavera warnen vor diesem Mittel. Sie erinnern daran, dass guter Sex und Erotik eine Funktion hätten, nämlich emotionale Bindung zu schaffen. Auch wenn die Motivation der Partner unterschiedlich ist. „Unter normalen Umständen fühlen sich die Partner nach dem Sex in der Regel einander näher, unabhängig davon, wie sie sich vorher gefühlt haben.“ Regelmäßiger Sex stärke die gemeinsamen Emotionen. Bei einem Sex-Streik steht dieses Beziehungskraftwerk still.

Gut, wenn es nur der Umstand wäre, dass sie keinen Sex haben, da wären so einige Ehen in Gefahr, in denen der Sex auch ohne Streik weniger gewordne ist. Insofern ist es hier in dem Satz davor etwas verklausuliert. Es erzeugt eine ungesunde Basis, in der er Sex als Belohnung ansieht. Wobei es ja auch gar nicht so sein muss, dass sie dann beim eigentlichen Sex eine andere Motivation hat: Wenn sie Sex gerne hat und sie ihn eh recht häufig machen, dann ist es für sie ja kein „Belohnungssex“.

Familie ist keine Nebensache

Für die 23-jährige Alisa A. ist der Sex-Streik nicht ein einfaches Mittel, ihren Kopf durchzusetzen. Das habe sie nicht auf die „leichte Schulter“ genommen, sagte sie dem Blatt. Doch ihr Mann arbeitete viel und in seiner Freizeit vernachlässigte er seine Frau und den kleinen Sohn. Er wollte lieber Fußball gucken oder mit seinen Freunden allein ausgehen, als bei seiner Familie zu sein.

Drei Monate habe sie auf ihn eingeredet, ohne Erfolg. Dann wusste sie, sie müsse etwas „Großes“ tun, um ihm zu zeigen, wie ernst es ihr sei. Ihn zeitweise zu verlassen, kam für sie nicht in Frage, also verweigerte sie ihm den Sex. „Ich vermisste es, Sex zu haben, aber ich gab nicht nach, weil ich Ergebnisse wollte“, sagte sie der Zeitung. Es verging einige Zeit – er lieferte ihr theatralische Szenen und versuchte, sie zu verführen – ohne Erfolg. Am vierten Wochenende hatte Alisa gesiegt: Ihr Mann ging weg, um gemeinsam mit dem Kind zu spielen. Das wollte sie, am nächsten Wochenende konnte sie den Betten-Bann wieder lockern.

Den Sexstreik als Zeichen einzusetzen, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt und man eine Änderung haben will, ist wohl zumindest ein legitimeres Mittel, in dem es dann eher um Aufmerksamkeit für ein so wahrgenommenes Problem geht. Etwas, was er sonst ausblendet, weil es für ihn nicht so ein starkes Problem ist.

Der Chicagoer Psychologe Kim Olver schrieb: „Sex-Streiks sind sehr häufig, weil sie so effektiv sind.“ Pippa V., 28, nutzt den Trick regelmäßig. Sie entdeckte den Sex-Streik wegen eines Streits um schmutzige Wäsche. Nachdem ihr Sohn auf der Welt war, bemerkte sie erstmals, dass ihr Freund sich überhaupt nicht um die Hausarbeit kümmerte. Die Wäsche ist in Pippa V.s Heim komplizierter als bei anderen Paaren. Ihr Freund arbeitet als Mechaniker und seine ölverschmierten Overalls müssen getrennt von der anderen Wäsche behandelt werden. Aber er ließ sie achtlos überall liegen und räumte sie auch nicht weg, wenn er darauf angesprochen wurde. „Als ich wieder einmal über seine schmutzigen Overalls gestolpert bin, bin ich ausgerastet.“ In der Nacht kündigte sie ihm an, dass sie ihn deswegen eine Woche auf Sex-Diät setzen würde. Er nahm an, dass sie nachgeben würde. Das tat sie aber nicht.

Nach nur drei Tagen fing er an, die Wäsche einzusammeln und darüber hinaus wieder Dinge im Haushalt zu erledigen. Ein voller Erfolg für Pippa: „Seitdem benutze ich die Sex-Streik-Methode mit Begeisterung!“ Mindestens zehn Mal habe sie ihren Freund so zum Nachgeben bewegt. Sie hält sich für fair, schließlich warne sie ihn dreimal, bevor sie zuschlage.

Gut, das klingt tatsächlich nicht so unfair. Wäre auch eher die Betonung eines für sie bestehenden und hier zumindest bei dem Overall ja durchaus berechtigten Problem.

Das hört sich alles sehr manipulativ an. Therapeuten wissen übrigens, dass es eine weitere Variante des Sex-Streiks gibt, die nicht nur von Frauen, sondern auch von Männern ausgeht. Und ihr ist viel schwerer beizukommen, weil mit der Verweigerung gar kein Ziel verfolgt wird. Die Ursachen für die Flaute im Bett sind dann schlicht Lustlosigkeit und Desinteresse.

Das wäre ja kein Sexstreik, weil er kein Ziel verfolgt, dass damit umgesetzt werden soll. Allerdings auch, wenn es nur bei einem vorliegt, eine Basis für eine Form von Sexstreik, bei der die Sexlosigkeit nur beendet wird, wenn der andere etwas „besonderes“ gemacht hat und eine „Belohnung“ verdient hat.

Siehe auch:

103 Gedanken zu “Sexstreik – Die Vorenhaltung von Sex als Waffe der Frau

  1. Und ich würde wetten, dass diese Frauen aus allen Wolken fallen, wenn sie mit 40 gegen eine jüngere ausgetauscht werden.

    „Ich hab überhaupt nichts gemacht. Wie kann er mir das antun?“

  2. Hier hat doch vor kurzem jemand einen Text von einer Frau gepostet, die keinen Sex mehr wollte. Ihr Freund holte sich dann ne Sexpuppe und hat an der seinen Sexualtrieb befriedigt. Das gefiel ist dann auch nicht.

  3. Im ersten beschriebenen Falll kann man wohl von Prostitution aus Idealismus reden.
    Muß nicht das schlechteste sein, wenn beide sich grundsätzlich darüber einig sind. Da steht ihr das Streikrecht dann quasi von der Rolle her zu, so als permanente Tarifaushandelung …

  4. Wenn man in einer langen Ehe ist oder sowas anstrebt, läßt man sich das vielleicht gefallen, weil man ein höheres Ziel hat. Sowas wie in Richtung um des lieben Friedens und der Kinder willen. Und auch in den 20ern kann es schwierig sein, weil bei ihnen gutes Erpressungspotential vorhanden ist, da die Gravitation erst später ihre verheerenden Schäden anrichtet
    Aber sonst wüßte ich nicht, warum man sich von interessengeleiteter Argumentation und Manipulation statt Authenzität vereimern lassen sollte. Tschüß, auch wenn es schmerzt. Das nimmt ja sonst kein Ende mehr.

    Die Puppennummer wäre mir zu heftig, der Typ muß echt Nerven haben 🙂
    Wobei ich keine Sekunde zweifle, daß das wirklich funktionieren kann. Ist die gleiche Geschichte wie mit dem langweiligen kleinen grünen Köfferchen. Erst wenn man’s versteckt und kein anderes Spielzeug da ist, wird es vermisst. Wie bei Kindern halt. Es braucht dann halt auch die entsprechende Frau dazu, die noch genug Ressourcen wittert, um sich das bieten zu lassen.

      • Wobei man beim rigorosen Ausmisten auch mal schiefliegen kann, wenn man nicht weiß, daß es sich „nur“ um einen Shittest handelt. Egal, shit happens, kein Fußbreit den Schneckenmacherinnen!

  5. Hier sieht man mal wieder gut, dass es Sex und nichts anderes als Sex ist was ein Mann von einer Frau will. Wem das klar ist, der kann darauf auch adäquat reagieren und hat klugerweise auch immer einen Ersatz am Start.
    Trotzdem sind die Typen pathetisch und nicht nur Betas sondern in meinen Augen sogar devote Betas. Je mehr sie so etwas mitmachen, desto mehr verlieren sie an Respekt bei der Frau.

    • Hier sieht man mal wieder gut, dass es Sex und nichts anderes als Sex ist was ein Mann von einer Frau will.

      Da würde ich widersprechen. Man kann sich auch auf anderen Ebenen sehr gut ergänzen. Ich fand zudem nichts grausamer, als Einsamkeit, fehlender Sex bringt da nur noch zusätzliche Schärfe rein. Jemand Extrovertiertes mag das sehen wie du, echte Partylöwen sind halt selten einsam.

      Das Problem mit meiner Frau ist übrigens entschärft, wir haben das „ausdiskutiert“ und uns auf einen Tag in der Woche geeinigt, was sogar hin- und wieder funktioniert.

      Mit Sex würde ich mich nicht erpressen lassen, bei aller Liebe zu Kompromissen, sollte man als Mann eine gewisse Würde wahren. Man verliert mittelfristig ohnehin, denn sobald die Frau einen als manipulierbar wahrnimmt, verliert sie den Respekt.

      • @Androsch Kubi
        „Jemand Extrovertiertes mag das sehen wie du, echte Partylöwen sind halt selten einsam.“
        Das ist lustig, alle halten mich für extrovertiert aber ich bin in Wahrheit extrem introvertiert. Am liebsten bin ich für mich alleine ohne Leute um mich herum. Allerdings hält mich praktisch jeder der mich kennen lernt für extrovertiert.

        Zum Thema:
        In Wahrheit ist Sex für die meisten Männer ein Statement der Frau. Das Statement heißt: „ich mag dich“. Das ist es was wir Männer hören wenn wir Sex mit einer Frau haben. Deswegen klappt es auch mit der Hure nicht besonders gut, da wir bei ihr WISSEN, dass sie es nur des Geldes wegen mit uns macht. Da kann sie so gut sein wie sie will.

        „Das Problem mit meiner Frau ist übrigens entschärft, wir haben das „ausdiskutiert“ und uns auf einen Tag in der Woche geeinigt, was sogar hin- und wieder funktioniert.“
        Und macht dich dieser geplante Sex glücklich? Ich will eine Frau die sich nicht beherrschen kann mit mir zu ficken, das ist das Zeichen, wie sehr sie mich mag. Eine Partnerin die es aus Pflicht einmal die Woche mit mir macht, finde ich gruselig. Da hätte ich kein besseres Gefühl als bei einer Hure.

  6. Diese drei Geschichten bestätigen einmal mehr, dass Frauen Sexualität nicht an und für sich mögen, sondern es für sie lediglich ein Mittel ist, um Männer zu dressieren und sich Ressourcen zu verschaffen.

    Interessant an solchen Geschichten ist überdies, dass sie lediglich aus Sicht der Frauen verfasst sind. Der Standpunkt der Männer kommt gar nicht vor. Ich wette, dass sich diese Begebenheiten ein wenig anders dargestellt haben, als die Frauen sie darstellen.

    • @Adrian
      „Diese drei Geschichten bestätigen einmal mehr, dass Frauen Sexualität nicht an und für sich mögen, sondern es für sie lediglich ein Mittel ist, um Männer zu dressieren und sich Ressourcen zu verschaffen.“
      So einfach ist das nicht. Frauen lieben Sex aber halt nur mit Alphamännern. Die lassen sich aber nicht langfristig binden oder wenn sie es doch tun sollten werden sie zu Beta-Männern. Beta Männer sind hingegen langweilig aber beständig. Sie halten die Frau auch noch aus, wenn schon lange kein Alphamann ihnen hinterher guckt. Der Beta hingegen ist glücklich und stolz so eine tolle Frau abbekommen zu haben und da er letztlich von der Frau aufgerissen wurde (nicht umgekehrt) hat er nie gelernt wie er Frauen kontrolliert (indem er NICHT das macht was sie will, sondern das macht was ER will). Daher glaubt er, wenn er ihre geäußerten Wünsche erfüllt, er bei ihr besser ankommt. Klappt natürlich nicht und spätestens wenn er gesetzlich an sie gebunden ist, hat sie gewonnen.

      Nur mal so als Beispiel wie es anders gehen kann. Ich komme ja aus der BDSM Szene und ein Bekannter hat seine Frau letztens für eine Kleinigkeit derartig bestraft, dass sie VOR dem Bett schlafen musste. Eine Woche lang, damit sie lernt sich zu benehmen. Natürlich hat ihr das ÜBERHAUPT NICHT gefallen aber sie hat es gemacht und ihr Respekt vor dem Partner ist dabei ein enormes Stück gestiegen.
      Frauen lieben es wenn der Partner dominant ist, je dominanter desto geiler finden sie ihn. Der Roman „Die Geschichte der O“ ist zwar Fiktion aber er zeigt ganz klar, dass Frauen gerne geführt werden wollen.

      • Wollen Männer nicht aber aich dominamte Frauen i. S.v. total selbstbewusst, frech, sexy, also wie das Frauenbild ja derzeit dargestellt wird? Und viele sich ja auch so verhalten?

        • Bei Männern soll das 50:50 sein. 50% sind devot, 50% dominant. Bei Frauen sollen 75% devot und 25% dominant sein. Allerdings heißt selbstbewusst nicht zwingend, dass sie dominant ist. Meist im Gegenteil.

    • Frauen sind einmal im Monat auf Sex aus und brauchen ihn sonst nicht, wie u. a. diese „Sexstreiks“ zeigen. Wenn man sich das vor Augen hält, fragt man sich auch, ob sie überhaupt sexuelle Empfindungen haben, die denen der Männer vergleichbar sind.

    • Diese drei Geschichten bestätigen einmal mehr, dass Frauen

      Diese drei Geschichten (sofern überhaupt authentisch) bestätigen nur, dass das für diese genannten Frauen gilt.
      Das lässt sich nicht verallgemeinern. Es dürfte sich um ein eher seltenes Nischenphänomen handeln.

      Außerdem gehören zu solchen Konstellationen immer zwei. Einer, der erpresst, und einer der sich erpressen lässt.
      Da fehlt gegenseitiger Respekt und wohl auch die Selbstachtung, sich auf solche Arrangements einzulassen.

      Ich würde Sexverweigerung niemals als Druckmittel nutzen (höchstens mal spielerisch oder als Shittest), und mein Mann würde das auch nicht mit sich machen lassen.

    • Da würde ich widersprechen. Frauen mögen Sexualität an sich schon. Nur das ficken (lassen) ist für sie eben nur ein Teil der Sexualität, nicht wie bei Männern der zentrale Kern. Frauen sind da sozusagen breiter aufgestellt als Männer. Und zudem ist die weibliche Sexualität sehr auf sich selbst bezogen, der Mann ist eher Mittel
      Männer verkennen das oft. Da bei ihnen das ficken ein so zentraler Teil der Sexualität ist, und ihre Sexualität so auf die Frau fixiert ist nehmen sie oft an bei Frauen müsste es umgekehrt genau so sein.
      Zum 2. Ja das ist ja Standard heute, die Sicht der Frau ist die maßgebliche, die männliche Sicht spielt keine Rolle. Männer haben sich nicht nur, wie im Beispiel durch Sexentzug, sondern schon viel länger und gründlicher gesamtgesellschaftlich die Butter vom Brot nehmen lassen.

        • Es gibt, glaube ich, nicht den zentralen Kern.
          Ich sehe (mindestens) drei Punkte, deren Relevanz und Priorität zwar schwanken können (nicht nur von Frau zu Frau, sondern auch von Situation zu Situation), die jedoch von enormer Bedeutung sind:

          * Das Ausgefülltsein
          * Das Begehrtwerden
          * Das innige Zusammensein mit dem Mann

          • Ich würde das gerne ergänzen/präzisieren (?) um
            – das alle Sinne anregende und faszinierende Erleben körperlicher Komplementarität
            (gilt zumindest für die heterosexuelle Frau?)

          • @ Anne, seerose

            Ich kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
            Exakt das, was Ihr als sexuelle Wünsche von Frauen beschreibt, treibt sehr viele Männer nahe an den Rand des Wahnsinns. 🙂

            Selbst schon das Erlebnis PiV mit Höhepunkt als essenziell für die Befriedigung bezeichnend, sind Männer selbst leicht zu durchschauen, scheitern aber heute bei ihren Frauen mit den Techniken und Aktionen total, die gestern noch zu Begeisterung führten.
            Während eine Frau im wesentlichen mit „Kennst du einen, kennst du alle“ ziemlich richtig liegt (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel) und wenig falsch machen kann, fängt ein Mann nicht nur bei jeder neuen Partnerin weitgehend wieder bei Null an (Pfeffer&Salz lassen wir jetzt mal außen vor. Er ist mit Sicherheit nicht typisch für den Durchschnittsmann), er muss auch lernen, sich bei der festen Partnerin immer wieder neu situativ auf sie einzustellen.
            Das macht den Sex mit Sicherheit ein Stück weit spannender, ist aber natürlich auch Quell für Frustrationen („Er nimmt nie Rücksicht auf mich!“) und verantwortlich für sehr viele Beziehungen/Ehen.

          • Ist das wirklich so kompliziert?

            M.E. täte es vielen Männern gut, etwas egoistischer und weniger zaghaft vorzugehen. Einfach mal intuitiv machen, was sie selbst wollen, ohne vorauseilend Rücksicht zu nehmen. Die Frau wird dann schon entsprechend – verstärkend oder abschwächend – reagieren. Durch gegenseitige Rückkopplung tastet man sich an das Optimum heran.
            Und falls es nach ein paar Versuchen in der Kennenlernphase immer noch nicht harmoniert und für beide ein beglückendes Erlebnis ist, geht man am besten wieder auseinander, und sucht sich jemandem, mit dem es besser passt.

            Leider hat die feministische Ideologie dazu geführt, dass bei solch einem Trial-and-Error-Vorgehen der akzeptierte Spielraum für Error gefährlich eng geworden ist – was ich dem Feminismus besonders übel ankreide.

          • Carnofis:
            „Selbst schon das Erlebnis PiV mit Höhepunkt als essenziell für die Befriedigung bezeichnend, sind Männer selbst leicht zu durchschauen, scheitern aber heute bei ihren Frauen mit den Techniken und Aktionen total…“
            ———————–
            Das heißt ja nicht, daß das nicht den kulminierenden Höhepunkt darstellen kann und soll, unter Berücksichtigung auch der dabei frauentypischen Belange…
            Wir sind nun mal sehr anspruchsvoll, können aber durchaus auch Verständnis dafür haben, daß Männer auch nur Menschen sind!

          • @ Anne
            „M.E. täte es vielen Männern gut, etwas egoistischer und weniger zaghaft vorzugehen.“

            So habe ich es irgendwann auch gehalten. Gleich zu Beginn der Beziehung habe ich meiner Partnerin klargemacht, dass befriedigender Sex eine Form höchsten Egoismus ist. Sie sei also für ihre Befriedigung höchstselbst verantwortlich.
            Seitdem hat sich mein Sexualleben gewaltig verbessert und ich kann auf meine Partnerin ebenfalls besser eingehen, weil sie ihre Wünsche artikuliert und nicht wie eine Wasserleiche im Bett liegt und sich ärgert, dass ich ihre Bedürfnisse nicht erkenne.

            „Leider hat die feministische Ideologie dazu geführt, dass bei solch einem Trial-and-Error-Vorgehen der akzeptierte Spielraum für Error gefährlich eng geworden ist – was ich dem Feminismus besonders übel ankreide.“

            Das stimmt. Vielleicht waren einige meiner vorherigen Beziehungen teilweise auch deshalb so unbefriedigend.
            Die Frauen hatten von den Feministinnen gelernt, dass Männer beim Sex nur an sich selbst denken würden und ihnen die Befriedigung ihrer Partnerin wurscht sei. Anstatt selbst aktiv zu werden, wurden sie bitter und versuchten sich im Sexstreik, der dann regelmäßig zum Ende der Beziehung führte.

            @ seerose
            „Das heißt ja nicht, daß das nicht den kulminierenden Höhepunkt darstellen kann und soll, unter Berücksichtigung auch der dabei frauentypischen Belange…“

            Das ist ja genau das, was Männer ganz wesentlich umtreibt, wenn sie in einer Partnerschaft sind.
            Im Gegensatz zum feministischen Credo, Männern sei das Gefühlsleben von Frauen total egal, würden manche von ihnen einen Finger dafür geben, das Rezept zu einem (die Frau auch) befriedigenden Sexualleben zu bekommen. Nicht, weil sie altruistisch sind, sondern weil guter Sex (aus der Sicht der Frau) zu mehr Sex führt.

            „Wir sind nun mal sehr anspruchsvoll, können aber durchaus auch Verständnis dafür haben, daß Männer auch nur Menschen sind!“

            Oh, das ist nett.
            Hätte ich den Spruch in einer Frauenrunde gebracht, hätte mich das mindestens 50 € für die Chauvi-Kasse gekostet 😉

        • Frauen wollen einfach so heiß begehrt werden, dass sie am Ende schwanger wird.

          (Nicht mal monogam muss der Mann sein. Ihr nur zeigen, dass er sie wertschätzt und sich um sie kümmert/beschützt/ehrlich liebt. Ermuss nicht mal groß zahlen.)

        • Das was bei Frauen fast immer der zentrale Kern ist, das Ich, bezogen auf die Sexualität die Lust an sich selbst, am weiblichen.
          Hm wie soll ich das sagen, na z.B. kann man ein Porno drehen, wo 2 Frauen sich gegenseitig animieren, oder eine Frau sich selbst befriedigt. Und oft finden heterosexuelle Männer das anregend. Ich glaube das es wesentlich weniger heterosexuelle Frauen gibt, die es anregend finden zuzusehen, wie ein Mann an sich rumspielt. In dem Sinne, Frauen sind sich selbst wichtiger

          • Das ist Humbug. Männer gucken einfach viel lieber, ganz visuell. Da sind femi lesben plötzlich total geil, wenn man ihnen beim zusammen Rummachen zuschaut. MGTOW aber dann Weiber pornosüchtig anklicken. Mannomann. Das hat wohl eher was mit Egogismus zu tun. Da sind den Männern ihre eigenen Bedürfnisse wichtiger.
            2Frauen im Porno deshalb, weil man zeitgleich 2 Perspektiven von sexy dünnen sexnutten hat. Männer sind sich selbst wichtiger. Die haben 99,9%des Internets für ihre porn und sexsucht gebaut, roboterInnen gebaut, puffs gebaut, schönheitsops, mode von schwulen designern anziehen etc. Also bitte. Frauen sind doof und spielen das mit. Sind sich aber hier bestimmt nicht selbst wichtiger.

        • „Im Islam nicht.“

          Wen jucken die partnerschaftlichen/ehelichen Verhältnisse im Islam hier in D?
          Hat die Anmerkung für uns irgendeine Relevanz?
          Möchtest Du uns damit empfehlen, zum Islam zu konvertieren, wenn wir unsere Partnerschaft/Ehe erhalten/retten wollen?

          Und sicher bin ich mir da ob der Aussage auch nicht. Zurückblickend auf meine aktive Zeit beim Väteraufbruch erinnere ich mich auch an Männer aus dem islamischen Raum (nach ihrer religiösen Zugehörigkeit habe ich mich natürlich nicht erkundigt, da irrelevant), die ganz ähnliche Geschichten erzählten, wie ihrer deutschen Leidensgenossen.

          • @carnofis
            Genau so sieht es aus. Im Islam sind die Männer auch nicht besser dran. In Saudi Arabien soll die Scheidungsrate deutlich über 60% liegen und damit höher als in Deutschland.
            Nein, auch der Islam ist keine Lösung.

  7. Seltsame Partnerschaftsmodelle sind das. Reife Liebe und Parterschaft funktioniert nicht durch Erpressung, sondern durch Empathie, Aushandeln, Kompromisse. Erpressung – mit was auch immer – ist nicht respektvoll und ist Ausdruck eines hierarchischen Verhältnisses. Beides keine Basis für eine langfristige Partnerschaft.
    Vielleicht mag Erpressung bei Beziehungen funktionieren, die überwiegend auf sexueller Befriedigung beruhen.

    • Klaus, du willst doch nicht etwa sagen, derjenige, der mit Sex-Entzug drohen kann, um seine Wünsche in dieser Beziehung durchzusetzen ist der Mächtigere?
      Das wäre Häresie!
      Gnihihi.

      Ich finde es tragikomisch, wenn Sexualität in den bösen männlichen Teil zerfällt, denn natürlich dient eine männlich ausgeübte Sexualität dazu, alle Frauen durch Angst in einen Zustand der Unterwerfung zu zwingen. Es handelt sich um ein böses Machtmittel.

      Die gute weibliche Sexualität hingegen dient dazu, durch Drohung des Entzugs der Ausübung alle Männer durch Angst in einen Zustand der Unterwerfung zu zwingen. Es handelt sich um ein gutes Machtmittel.

      Listen and believe.
      Irgendwann müsste ihnen auffallen, dass in ihrer Propaganda permanent kleine logische Stolpersteine verborgen sind…

      Ach so: „Neuester Streich – nach einem Monat Entzug kaufte der Göttergatte ihr das gewünschte Feriendomizil in der Türkei. Ihre Zusammenfassung: „Wir sind seit fast einem Jahrzehnt glücklich verheiratet, also muss ich etwas richtig machen!“

      Hier fehlt noch der Hinweis, wie sehr sie darunter leidet, in der Ehe von ihrem Mann finanziell abhängig zu sein. Dann wäre die Farce komplett.

      • „natürlich dient eine männlich ausgeübte Sexualität dazu, alle Frauen durch Angst in einen Zustand der Unterwerfung zu zwingen. Es handelt sich um ein böses Machtmittel.“

        Wieviel von dem was Feministinnen behaupten war noch Mal Projektion? Waren es 90%? 95 oder schon 99%?`

        „Es ist eine Win-win-Situation; ich bin glücklich und er ist sexuell zufrieden.“
        „Wir sind seit fast einem Jahrzehnt glücklich verheiratet, also muss ich etwas richtig machen!“

        Was glaubt ihr? Ist das alleine ihre Meinung oder hat sie ihrem Freier auch mal gefragt oder er wirklich zufrieden ist?

      • Na dann eben Islam: 1mann 4 Frauen. Muss der mann aber gewährleisten können für alle ein gutes und gleichwertiges Leben anzubieten.

    • „Seltsame Partnerschaftsmodelle sind das. Reife Liebe und Parterschaft funktioniert nicht durch Erpressung, sondern durch Empathie, Aushandeln, Kompromisse.“

      Das dachte ich auch. Ich frage mich, wie verbreitet sowas ist. Ich habe schon Männer kennengelernt, die gegenüber Frauen eine abwägend-zynisch-unterwürfige Haltung hatten, nach dem Motto: so sind Frauen halt, man muss sie bedienen und bei Laune halten, sonst sind sie weg. Das ist gar nicht so selten.

    • Beziehungen auf Augenhöhe sind das nicht. Würde mich mal interessieren ob diese Frauen es trotzdem nach außen hin als gleichberechtigte Partnerschaft (ich weiß, ist Unsinn, aber so eine Quatsch labern die) bezeichnen würden?

  8. Ich hoffe dass es bei dem Banker, der für Beischlaf eine Finka in der Türkei kaufen muss, irgendwann Klick macht und er sich ausrechnet wie oft er sich dafür ein Escort ins Büro hätte bestellen können.

    Das allerschärfste ist ja dass durch die britsichen Cohabitating Gesetzte die Beziehung den Status einer Ehe ohne Ehevertrag haben kann.

    Ein Vorher/Nachher Artikel in 2,3 Jahren wäre mal interessant.

  9. „Nach nur drei Tagen fing er an, die Wäsche einzusammeln und darüber hinaus wieder Dinge im Haushalt zu erledigen. Ein voller Erfolg für Pippa: „Seitdem benutze ich die Sex-Streik-Methode mit Begeisterung!“ Mindestens zehn Mal habe sie ihren Freund so zum Nachgeben bewegt. Sie hält sich für fair, schließlich warne sie ihn dreimal, bevor sie zuschlage.“

    Wer nur einen Hammer hat, für den sieht alles nach einem Nagel aus.

  10. In beiden Beispielen sind kleine Kinder vorhanden. Kann es sein, dass es zwar als lustiger Sex-Streik verkauft wird, aber in Wirklichkeit die subtile Drohung nach Trennung und Kindesentzug dahinter steht?

    Immerhin führt Frau mit Kind(er) zuhause auch zu einem hohen Sozialstatus beim Mann. Den nicht zu verlieren kann gewisse Ausgaben rechtfertigen.

    Wobei eine solche Erpressung auch nicht wirklich dauerhaft funktionieren kann.

    Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wie ein reiner „Sex-Streik“ funktionieren sollte. Für schlappe 200 Euro bekommt man ne Professionelle mit Vollprogramm. Danach hat Mann ziehende Schmerzen in der Leiste weil die Hoden komplett geleert sind. Und wenn es nur darum geht den Druck von der Leitung zu nehmen wird es sogar lediglich zu einer Trinkgeld-Angelegenheit in der Mittagspause.

    Und das sind nur die Varianten wenn man Sex in direkter Interaktion mit ner Frau haben möchte…

    • Ich vermute auch, dass die Kinder da eine Rolle spielen, die Frauen das aber (eitel wie sie sind) auf sich beziehen. Man müsste halt die Version der Männer hören.

      „Immerhin führt Frau mit Kind(er) zuhause auch zu einem hohen Sozialstatus beim Mann. Den nicht zu verlieren kann gewisse Ausgaben rechtfertigen.“

      Das klingt schon wieder reichlich materialistisch, ich würde meine Kinder auch nicht verlieren wollen, wenn kein hoher Sozialstatus daran gekoppelt wäre. Und eine Frau die Sex als Druckmittel benutzt, würde auch vor anderer Erpressung nicht zurückschrecken.

  11. „denn ihr Mann sei nicht der Typ, der eine Affäre beginne oder ein Escort-Girl besuchen würde,“
    Über den Satz bin ich gestolpert. Ja, wenn der Mann halt so doof ist und das mit sich machen lässt ….

  12. Gab ja letztens das Theater um diesen Humor-Ratgeber, in dem der Autor davon redet, wie man seine schwangere Frau dazu überreden kann, wenigstens einen Blowjob zu geben, damit man nicht ganz auf sexuelle Befriedigung verzichten muss. Einige sahen darin eine „Anstiftung zur Vergewaltigung“, weil es ja schließlich total übergriffig wäre, seine Frau zum Sex überreden zu wollen.
    Aber wie man auch hier sieht: Wer Sexualität in einer Beziehung als Verhandlungssache einsetzt, darf sich nicht wundern, wenn auch der andere versucht, darüber zu verhandeln. 🤷‍♂️

    • Nur weil zwei das gleiche machen ist es immer noch nicht dasselbe und bei Geschlechter-Themen gitl: Wenn die Frau es macht, ist es gut. Wenn der Mann es macht, ist er ein patriarchales Schwein und muss ins Umerziehungslager!

  13. „Ob ein neuer Kamin oder andere Tapeten – wenn ihr Mann nicht mitzieht, gibt es nur eins: Sex-Streik.“

    Warum dreht er den Spieß nicht einfach um? Wenn ihm irgendwas nicht passt, Geldstreik! Mal sehen, was schneller wirkt: Sex- oder Geldentzug. Abgesehen davon sind das mal wieder drei weitere Beispiele für ziemlich kaputte Beziehungen. Aber das ist mMn der „Normalzustand“ in unserer Gesellschaft.

    • „Warum dreht er den Spieß nicht einfach um? Wenn ihm irgendwas nicht passt, Geldstreik!“

      Wenn Beziehungen schon auf solchen Machtspielchen aufgebaut werden, dann sehe ich das als einzig logische und richtige Konsequenz den Umständen entsprechend.

      Oder er besorgt sich dann halt eine nebenbei eine mit der er seinen Spaß haben kann. In solchen Fällen vollkommen legitim mMn.

  14. >>> Ich habe mir daher zur Angewohnheit gemacht
    >>> auf solche (bei uns allerdings auch eher spielerischen)
    >>> Versuche entweder mit „agree and amplify“ zu reagieren
    >>> und den Preis auf ihrer Seite hoch zu treiben (entweder
    >>> irgendetwas perverses oder längeres („Drei Tage Sexsklave
    >>> sollten da schon drin sein“) oder aber mit der „Macho-Rolle“
    >>> zu kontern („Du gehörst eh mir, ich kann mit dir machen was
    >>> ich will und wann ich will“ (auch spielerisch)).

    Vielleicht mache ich es nicht richtig, aber ich denke, bei Frauen ist es immer wichtig,
    (a) einerseits Verständnis zu zeigen und
    (b) trotzdem nur das zu leisten, was man selber für richtig hält.

    Frauen sind halt wie kleine Kinder im Supermarkt, die mittels Terror den Lolli bekommen wollen. Wichtig ist daher, dem Kind klar zu machen, dass man es lieb hat, es aber trotzdem mit solchen Methoden kein Erfolg hat. Ansonsten züchtet man sich selber einen Kotzbrocken, der immer wieder so handeln wird, um seinen Willen durchzusetzen.

    Indem man durchgehend freundlich und bestimmt bleibt, Verständnis zeigt (notfalls vorgauckelt) und die Frau (Kind) in den Arm nimmt, erreicht man beiläufig zunächst mehrere Dinge. Der Gegenüber fühlt sich gehört und der Konflikt wird nicht unnötig aufgestachelt. Da die Frau (Kind) ohnehin schon emotional geladen ist, weil sie ihren Willen nicht durchgesetzt bekommt, muss man aufpassen, dass sie keinen Hass entwickelt, was ihr eben erschwert wird, wenn man selber freundschaftlich bleibt.

    Viel wichtiger ist aber, dass man damit zugleich beiläufig die Führung übernimmt und die Bedürftigkeitshierachie wieder umdrehen kann. Die Frau (> Sexentzug) bzw. das Kind (> Terror im Supermarkt) versuchen ja gerade, die Bedürftigkeit nach Sex bzw. Ruhe und somit Deine Schwäche auszunutzen, um sich selber in die starke und lenkende Position zu bringen. Indem man für ihr Verhalten aber Verständnis zeigt und in den Arm nimmt, dreht man das wieder um. Denn souveräne starke Personen brauchen nicht in den Arm genommen werden, sondern sind umgekehrt diejenigen, an die man sich anlehnen kann. Da die Frau (Kind) mit ihren Methoden ja selber bedürftig ein Ziel verfolgen, vermittelt man ihnen durch das Verständnis bzw. in den Arm nehmen ganz unbemerkt und beiläufig auf sehr freundliche Art und Weise, wie die wahre Hierachie aussieht und wer die Führung übernimmt. Wichtig ist dann natürlich auch Schritt (b), dass die Frau (Kind) ihren Willen mit ihren versuchten Lenkungsmethoden (Sexentzug) nicht durchgesetzt bekommt.

    Im Falle von Sexentzug würde ich daher die Frau einfach völlig gelassen freundschaftlich in den Arm nehmen und ihr erklären, dass es schon richtig ist, dass man nur dann Sex haben sollte, wenn beide gleichermaßen Lust darauf haben und man ja auch selber nur dann viel Spaß daran hat, wenn auch sie selber Lust daran hat. Ansonsten würde man auch nicht wollen. Und dann würde ich einfach so tun, als wenn gar nichts passiert wäre und einfach freudig gelassen andere Dinge machen (z.B. Buch lesen / zum Sport gehen / Fußball gucken / …), um klar zu kommunizieren, dass ich auch anders Spaß haben kann und sie nicht dazu benötige, wenn sie nicht möchte.

    In Bezug auf die mit dem Sexentzug verfolgten Zielen (z.B. Haus in Türkei) sollte man genauso gelassen kurz eingehen (= Verständnis zeigen), es aber auf keinen Fall durch zu viele Worte zu einem großen Thema machen. Wichtig ist nur, dass der Gegenüber das Gefühl hat, mit seinen Wünschen gehört und nicht wie Luft behandelt zu werden. Wichtig ist zudem, dass man die Führung behält. Es ist daher vollkommen egal, wie charakterlich mies die Frau ihren Willen mit unreifen Mitteln (z.B. Sexentzug, Vorwürfen, Terror …) durchzusetzen versuchte, man selber bleibt stets freundlich, sachlich und verständnisvoll (= Fels in der Brandung), macht die Sache aber nicht unnötig groß. Ich würde daher ihr einfach nur erklären, dass ein Haus in der Türkei sicher etwas Schönes sei und es auch schön ist, von solchen Dingen träumen zu können, man selber den Wunsch aber nicht hat und daher kein Haus in der Türkei haben möchte. Und dann würde ich das Thema einfach wechseln („Wollen wir heute zusammen etwas Schönes kochen?“). Man erklärt einmal kurz und klar, dass man ihren Wunsch nachvollzieht, man selber aber nicht will, um das Thema nicht zu groß werden zu lassen. Man rechtfertigt seine Meinung daher auch nicht, weil ansonsten der emotionale Gegenüber nur glaubt, die Ansicht nur zu widerlegen zu brauchen und dann bestünde keine Recht mehr, ihr den Wunsch zu verweigern. Würde man z.B. erklären, dass man kein Haus in der Türkei möchte, weil man sich um das Haus kümmern müsste, würde der Gegenüber nur animiert werden, dagegen zu argumentieren. Man begründet seine Ablehnung auch schon deshalb nicht besonders, weil es schlicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte, einem anderen nur dann Wünsche zu erfüllen, wenn man es selber möchte. Wie gesagt, das Thema darf nicht zu groß werden, so dass man es selber so knapp wie möglich hält. Wenn der Gegenüber trotzdem nicht aufhören sollte, dann erklärt man einfach noch mal, dass man selber eben andere Wünsche als sie habe und man ja nicht immer die gleichen Wünsche haben und verfolgen müsse. Man bleibt einfach, freundlich, verständnisvoll, kurz und völlig klar. Auf gar keinen Fall sollte man Gegenvorwürfe machen, erst recht nicht, dass sie ja auch nicht alle Wünsche (z.b. Sex) erfüllt. Man würde ansonsten wieder seine Bedürftigkeit offenbaren und sachfremde Themen verknüpfen bzw. ihr das Gefühl geben, wenn sie Wünsche erfüllt, hätte sie einen Anspruch auf Gegenleistung. Die Themen werden von einem selber daher vollkommen getrennt (a) Sexentzug und (b) Wunscherfüllung (Haus in der Türkei) und Wünsche erfüllt man eben nur dann, wenn man es selber möchte.

    In Bezug auf den Sexentzug würde ich dann (davon unabhängig) wie folgt weiter vorgehen. Wie oben gesagt, würde ich beim ersten Mal einfach Verständnis zeigen und so tun, als sei nichts passiert und einfach völlig gelassen andere Dinge machen. Am nächsten Tag würde ich dann es einfach noch Mal neu versuchen und sie in den Arm nehmen und ohne herumzueiern gucken, was möglich ist (z.B. > Streicheln am Popo > fester an sich ziehen > knutschen, …). Wichtig ist, dass dieses wie selbstverständlich erfolgt, als hätte es die Ablehung am Vortag nie gegeben. Denn ansonsten würde man der Frau mit vorsichtigen Herantasten ja offenbaren, dass sie die Oberhand hat. Man geht stattdessen einfach wie selbstverständlich weiterhin davon aus, dass beide Lust haben bzw. dass erwachsene Personen schon anzeigen würden, wenn sie nicht möchten.

    Wenn die Frau den Sex dann erneut verweigern sollte, dann beginnt das Spiel vom Vortag halt erneut. Man erklärt ihr dann erneut, dass das kein Problem ist und man selber ja auch nur Spaß daran hätte, wenn auch sie darauf Lust hat. Und dann macht man wieder völlig gelassen andere Dinge.

    Da man es nun 2 Mal erfolglos versucht hat und quasi in „Vorleistung“ gegangen ist, der Frau zu vermitteln, dass man an ihr bzw. körperlicher Nähe interessiert wäre, kann dem Mann fortan (eigentlich) nicht mehr vorgeworfen werden, dass er nun das Spiel komplett umdreht und fortan keine weiteren Versuche bei der Frau in Bezug auf Sex mehr unternimmt. Stattdessen beschäftigt er sich wie selbstverständlich völlig gelassen mit anderen Dingen (z.B. Sport …) oder auch mit ihr zusammen (Kino, kochen, …), einfach so, als wäre überhaupt nichts passiert und alles in bester Ordnung. Wenn die Frau den Sexentzug nur zur Männerdressur einzusetzen versuchte und eigentlich auch selber Spaß an körperlicher Nähe hatte, dann wird sie irgendwann anfangen und sich fragen, ob ihr Plan vielleicht keine gute Idee war. Da vom Mann in Bezug auf Sex nichts mehr kommt, müsste sie daher nun selber ihre Bedürfnisse nach Sex bzw. körperlicher Nähe offenbaren oder ansonsten blieben ihre Bedürfnisse ebenfalls unbefriedigt. Zudem wird sie sich ärgern und sich nicht mehr als Frau „begehrt“ fühlen und es wird sie stören, dass der Mann kein sexuelles Intresse mehr an ihr zeigt. Und das Schlimmste wird für sie sein, dass sie ihm das noch nicht einmal mehr zum Vorwurf machen kann, da sie es ja selber initiiert hatte, indem sie ihn abgewiesen hatte.

    Die charakterlich weniger guten Frauen wird das trotzdem nicht daran hindern, jede Eigenverantwortung auszublenden und dem Mann vorwurfsvoll vorhalten, dass sie sich nicht mehr gewertschätzt fühlt. Solche Frauen sollte man eigentlich gleich aussortieren. Man kann aber auch einfach noch einmal freundlich und gelassen erklären, dass man selber an Sex und körperlicher Nähe eben nur dann sehr viel Freude empfindet, wenn auch sie Lust danach verspürt und sie diese eben in in den letzten Wochen nicht vermittelte bzw. sogar ausdrücklich keinen Sex wollte. Sie hätte es daher in der Hand, ob sie eine eigene Lust darauf vermitteln möchte.

    Die charakterlich etwas besseren Frauen werden hingegen auch ihren Anteil an der Entwicklung erkennen. Wenn sie selber ein Bedürfnis nach körperlicher Nähe hat, dann wird sie sich bemühen, den Mann „heiß“ zu machen, damit er wieder anbeisst (z.B. sexy Kleidung, Umarmungen, …). Als Mann würde ich dann aber nicht zu schnell wieder mitmachen bzw. die Führung erst wieder übernehmen, wenn die Frau ihre Lust eindeutig vermittelt. Wenn sie sich nur sexy anzieht, würde ich ihr nur ein Kompliment machen, dass sie gut aussieht. Wenn sie einen umarmt bzw. die Nähe sucht, würde ich das halt nur herzlich erwidern und nicht mehr machen. Um nämlich zu vermeiden, dass sie einen nur „heiß“ machen will, um dann wieder den Sex entziehen zu können, muss sie sich schon eindeutig erklären. Und selbst, wenn sie sich schon sehr eindeutig verhält (z.B. sie greift in Deine Hose) würde ich trotzdem noch dreist fragen: „Hast Du Lust?“. Wenn es vorher nämlich ihr Plan gewesen sein sollte, einen nur heiß zu machen, dann muss sie jetzt Farbe bekennen und sich outen. Eigentlich kann sie bei dem Vorverhalten nur noch „Ja“ sagen und dann kann sie danach den Sex kaum noch wieder entziehen, wenn sie nicht im Widerspruch zum ausdrücklichen Wort stehen will. Wenn sie hingegen die Frage mit „Nein“ beantwortet, dann erklärt man ihr schlicht und freundlich, dass man sich nur wunderte, weil sie sich so anders als sonst verhalten hatte. Und dann wechselt man einfach wieder das Thema, so dass sie dann auch nicht weiß, ob man die Umarmungen … nur mitmachte, weil sie es initiierte bzw. von wem das größere Verlangen nach Sex und körperlicher Nähe ausging.

    Und, wenn von der Frau auch nichts mehr in Bezug auf Sex kommen sollte, nachdem man selber nichts mehr in diese Richtung unternimmt, dann wird man sich ohnehin überlegen, ob man das Ende der Beziehung einleiten will.

    • Sehr einfühlsam und differenziert. Du bist ein guter Babysitter :-). Und das ist keineswegs shaming tactics. Ich bin absoluter ß und theoretisch Frauenversteher.

      Das klingt in Deinem Text aber nach viel Aufwand und Gedankenarbeit, man muß jedoch auch noch Nerven für die Arbeit und Hobbies haben.
      Kann sein, daß mann es so machen sollte, wenn man etwas Längeres plant, aber meine Geduld ist wesentlich schneller am Ende.
      Die haben das dicke Hinterteil unter anderem auch deswegen, daß man nicht danebentritt.

      • „Die haben das dicke Hinterteil unter anderem auch deswegen, daß man nicht danebentritt.“
        ————————-
        Aber Avus; bitte nicht zu weit gehen!
        Was Du denen, die Du mit „Die“ bezeichnet hast, andeutungsweise angedeihen lassen möchtest, soll sich aber doch hoffentlich nur „im übertragenen Sinne verstehen“, und es soll doch wohl auch nur die „ganz Speziellen“ betreffen?!

          • Deine Reaktion verstehe ich nicht! Bist Du etwa der Meinung, daß dies hier ein Männer-exklusives Forum ist, oder zur Forums-Thematik „Alles Evolution“ generell nur Männer etwas Gehaltvolles beitragen können?

          • @ Seerose
            Bitte unbedingt hier weiterposten!
            Deine Beiträge sind interessant, wertvoll und lesenswert.

          • Danke Dir, Kostya!
            Bisweilen kann man sonst mutlos werden, wenn nicht solche aufmunternden posts, wie Deiner an der Stelle kommen!

          • @Seerose Magst Du mal sagen, wie alt Du ungefähr bist? Ich möchte nicht unhöflich sein, würde es aber gern wissen. 🙂

          • Merci.
            (Ich mag Deine „!“, ich setz‘ mich da unbewusst immer gleich ganz aufrecht hin und drück‘ die Schultern durch 🙂 )

          • @Freya:
            „Merci.
            (Ich mag Deine „!“, ich setz‘ mich da unbewusst immer gleich ganz aufrecht hin und drück‘ die Schultern durch )“
            ——————
            Ja, gut beobachtet! Da kommen die inzwischen mehrere Jahrzehnte umfassende Berufs- und eine noch längere Lebenspraxis zum Ausdruck, die sich nicht leugnen lassen. Und eine „gute Haltung“ hat noch niemandem geschadet, wie mir von den jungen Menschen immer wieder (indirekt) dankbar bestätigt worden ist!

          • @Seerose

            Auch von meiner Seite die Bitte, unbedingt hier weiterzuschreiben. Unterschiedliche Sichtweisen sind immer bereichernd.

            Männer haben manchmal eben einen etwas rauheren bzw. deftigeren Umgangston, das darf man aber nicht zu ernst nehmen. Männer haben einfach oft nur Spaß daran, (auch sprachlich) zu „kämpfen“ bzw. sich zu kappeln.

            Und insgesamt dürfte der Umgangston hier meiner Meinung nach trotzdem noch einigermaßen vernünftig miteinander sein, da hier auch die Männer untereinander oft vollkommen unterschiedlicher Ansicht sind und austeilen und trotzdem kommuniziert man auch danach noch miteinander.

          • @xyz:
            Auch Dir danke ich für die Aufmunterung, und die wie ich finde, richtige Einschätzung, die mir hilft, den Ton, der hier manchmal herrscht, nicht zu sehr auf die Goldwaage zu legen!
            Bei aller Unterschiedlichkeit der Standpunkte, herrscht hier aber doch ganz überwiegend ein konstruktives Niveau; auch teile ich Deine Feststellung:
            „Und insgesamt dürfte der Umgangston hier meiner Meinung nach trotzdem noch einigermaßen vernünftig miteinander sein, da hier auch die Männer untereinander oft vollkommen unterschiedlicher Ansicht sind und austeilen und trotzdem kommuniziert man auch danach noch miteinander.“

          • @Seerose, Nein. Du hast in eine Frage gepackt unterstellt, ich meinte das umgangssprachlich bekannte ‚in den Hintern treten‘ wörtlich. In der Hoffnung, ich würde mich rechtfertigen. Das ist für mich unangenehme ‚Frauenkommunikation‘.
            Mit die meine ich die. Siehe MGTOW -> AWALT.

          • Avus schrieb auf meine Ausführung:
            „@Seerose, Nein. Du hast in eine Frage gepackt unterstellt, ich meinte das umgangssprachlich bekannte ‚in den Hintern treten‘ wörtlich. In der Hoffnung, ich würde mich rechtfertigen. Das ist für mich unangenehme ‚Frauenkommunikation‘.
            Mit die meine ich die. Siehe MGTOW -> AWALT.“
            —————————–
            Sorry, aber da komme ich jetzt nicht mehr so ganz mit. Klingt mir aber irgendwie „ein wenig abgefahren“, getreu dem Motto: „wo laufen Sie denn“?

    • Deine Analogie zu den Kindern, die sich im Supermarkt wie „kleine Terroristen“ aufführen, hat sicher ihre Berechtigung, und auch Dein psychologisch einfühlsamer und richtiger Umgang damit, sind äußerst sinnvoll.
      Aber bei alledem bitte immer bedenken: nicht alle Kinder sind solche erpresserische „kleine Monster“, ebenso wenig wie doch hoffentlich die wenigsten Frauen mit der Androhung von Sexentzug ihre Männer erpressen.
      Fakt ist: beides geht überhaupt nicht! Und wie kurz gedacht, zumindest von den Frauen, die ja auch eigene diesbezügliche Bedürfnisse haben…!

      • Nein, nicht jede Frau ist so, da hast du schon recht. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein nennenswerter Prozentsatz so ist. Mich selbst stört es wenig, da ich Frauen die nerven schnell und effektiv austauschen kann auch deshalb weil ich es generell vermeide viel in eine Frau zu investieren. Gefühle und Geld sind bei mir jedenfalls für meine Blutsverwandtschaft reserviert und eine fremde Frau wird da nie zugehören, egal wie sehr sie es versucht. Übrigens habe ich mir dieses Denken von Frauen abgeguckt. Lustig, was?

  15. Um den Blickpunkt zu wechseln:
    Eigentlich verstehe ich Männer nicht, bei denen diese Erpressung funktioniert.
    Es gibt Prostitution, Seitensprünge, und, am einfachsten, Selbstbefriedigung.
    Außerdem ist befriedigender Sex ja immer ein Nehmen UND Geben.
    Man kriegt ja nicht nur, man gibt ja auch.

    Kann es mir psychologisch nur so vorstellen, daß manche NUR beim Sex ein (kurzfristiges) Gefühl von Überlegenheit, Souveränität gegenüber ihrer Frau haben, sonst aber sich immer als der Schwächere fühlen.
    Daß es also nicht Sex ist, was verweigert wird, sondern die kleinen ausgleichenden Augenblicke, wo man sich als männlich und souverän erlebt.
    Wenn es auf die ankommt, dann allerdings stelle ich es mir schmerzhaft vor, wenn sie verweigert werden.

  16. Es gehören da immer zwei zu. Einer der es macht, und einer, der es machen lässt. Bei mir kommt da immer schnell die eine Frage auf: Und, was trägst Du so bei, so, zum gemeinsamen Dings hier?

  17. Wenn Frau das einmal probiert hat, ist dannach der Sex nicht völlig entwertet? Der Partner kann sich ja nie sicher sein, ob sie Sex haben weil sie schaft aufeinander sind, oder ob Frau damit nicht irgendwelche anderen Ziele verfolgt. Wie weiter oben schon angemerkt geht es Männern nicht um den Sex ansich sondern um die Bestätigung begehrentwert zu sein.

    M.E. ist Sexentzug nur die krasseste Variante des weiblichen Instinktverhaltens. Frauen liegt es im Blut mittels intermittierende Verstärkung Männer an sich zu binden. Das Mittel dazu muss nicht unbedingt Sex sein, jede Form weiblicher Aufmerksamkeit kann und wird dazu verwendet.

    • „Das Mittel dazu muss nicht unbedingt Sex sein, jede Form weiblicher Aufmerksamkeit kann und wird dazu verwendet.“
      Stimmt, deswegen sollte ein Mann mit sich selbst im Reinen sein, bevor er irgendeine Art von Beziehung beginnt, sonst endet das in der Katastrophe. Andersherum kann ein Mann der mit sich im Reinen ist mit fast jeder Frau eine zufriedene Beziehung führen.

  18. Wenn die Frau nicht will, haue ich den ganzen Abend und teilweise Nacht einfach ab, allein oder mit Kumpels, dann hat die Angst, dass ich Party im Puff mach oder mir bissl Tabledance etc. gebe.
    Dann ist sie ganz schnell wieder sexy Schnurrkätzchen.
    Porno ist bei uns beiden ein No-Go. Es ist unwirklich, unwahr, langweilig, fremd und tötet jegliche Phantasie der geliebten Zweisamkeit und heißen Leidenschaft.

  19. „Porno ist bei uns beiden ein No-Go. Es ist unwirklich, unwahr, langweilig, fremd und tötet jegliche Phantasie der geliebten Zweisamkeit und heißen Leidenschaft.“
    ——————–
    Guter Selbst-Schutz gegen „junk food“ mit entsprechenden Folgen!

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