13 Gedanken zu “Frauen interessieren sich eher für das Leben anderer Frauen als Männer für das Leben anderer Männer

    • Da widerspreche ich mal.

      Daß Frauen sich brennend für Tratsch über andere Frauen interessieren ist laut der Studie nicht unbedingt was positives und alles andere als ein Zeichen für „Frauensolidarität“. Ganz im Gegenteil, das hört sich schwer danach an als ob Frauen zum guten Teil daran interessiert sind, „Kompromat“ zu sammeln um es gegen eine intrasexuelle Konkurrentin einsetzen zu können. Vorne freundlich und interessiert, hinten schon das Messer gezückt.

      Wenn Männer sich nicht für private Details anderer Männer interessieren, dann ist das etwas was einem „Männerbund“ doch sogar eher förderlich ist. Motto „Interessiert mich nicht was du sonst so treibst. Wir haben eine Mission, bist du dabei?“ Es erstaunt mich immer wieder, wie sehr Männer zusammenhalten können wenn es darum geht ein gemeinsames Problem zu lösen (und ich bin selbst ein Kerl). Das ist etwas was Frauen wohl wirklich nur schwer verständlich ist.

      Das könnte durchaus evolutionär bedingt sein, aus der Zeit wo wir Mammuts gejagt haben, wo man sich komplett aufeinander verlassen musste, Kommunikation eindeutig ohne Hintergedanken und „zwischen den Zeilen“ sein musste. Tratsch ist bei sowas nur hinderlich und kontraproduktiver Firlefanz.

      • Das muss sich nicht unbedingt widersprechen.
        Das Phänomen der „Stutenbissigkeit“ ist mir durchaus bekannt und auch, dass Männer gut im Team arbeiten können.
        Was es aber nur auf Frauen- und nicht auf Männerseite gibt, ist, dass Mann oder Frau erklärt, was er oder sie für sein Geschlecht so alles zu tun gedenkt. Jüngst hat beispielsweise die von der Leyen kund getan, wie sie ihre neue Position nutzen will, nämlich für Frauen und Mädchen. Kannst Du mir sowas auf der Männerseite zeigen?

        • „Kannst Du mir sowas auf der Männerseite zeigen?“

          Das Äquivalent ist mMn das bereits genannte:
          Das „gemeinsame Problem“, die „gemeinsame Sache“, „das Projekt“.

          Bei den genannten Frauen ist „das Projekt“ eben Frauen.
          Ich bin nicht ganz sicher, an welcher Stelle der Geschlechtsspezifische Unterschied ist, teile aber die Sicht, dass da einer ist.
          Ich denke nicht, dass „die Sache“ bei Frauen immer und zwangsläufig „die Frauen“ sind.
          Auch Frauen haben gelegntlich eigene Interessen, Hobbys und Projekte, die sie verfolgen.

          Aer ein unterschied scheint auf jeden Fall zu sein, dass „die Frauen“ eben ein Projekt sein können, was bei Männern erheblich weniger der Fall ist. (Wenn es das gar nicht gäbe, dann gäbe es auch keine Männerrechtler).

  1. Frauen sind allgemein stärker „beziehungsorientiert“, was ich aber bitte „neutral“ verstanden wissen möchte, d.h., ich verbinde damit weder eine positive, noch eine negative Bewertung, als vielmehr eine Feststellung, die etwas mit „Fristigkeit“ und „Ganzheitlichkeit/Mehr-Dimensionalität“ des einschlägig gezeigten Interesses von Frauen zu tun hat. Insofern kann ich der o.g. Aussage/Feststellung zustimmen.
    Im übrigen sind die besagten Interessen von Männern eher fokussiert und offen heraus, während Frauen diesbezüglich gerne eher „unterschwellig“ agieren…

    • So sehe ich das auch. Deshalb kümmert sich in einer Ehe auch meist die Frau um die sozialen „Verpflichtungen“. Macht meine auch, weil diese mir total zuwider sind 🙂 Ständig irgendwelche Geburtstage und so Kram.

    • … sowie belegt, daß Männer und Frauen doch in recht verschiedenen Welten bzw. Realitätswahrnehmungen leben. Für die Frauen ist ihre Frauenwelt die eigentliche, die Männerwelt nur soweit von Interesse, daß sie funktioniert um den Komfortrahmen für die Frauenwelt bereitzustellen. In der es natürlich auch nicht immer fein zugeht, da ja oft ein verborgener Kleinkrieg der Eitelkeiten und des Neides stattfindet.

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