Der Anti-Manspreading-Stuhl und der Pro-Breitbeinigsitzen-für-Frauen-Stuhl

68 Gedanken zu “Der Anti-Manspreading-Stuhl und der Pro-Breitbeinigsitzen-für-Frauen-Stuhl

  1. Hm, die Stühle wären was für Vorstellungsgespräche. Die Kandidaten können dabei beweisen, dass sie sich auch in unangenehmen Situationen professionell verhalten können…

    • Und wie sähe das „professionelle Verhalten“ dann aus: in dem man sich bei dieser bescheuerten Herausforderung „zwischen zwei Stühle setzt“?
      Und was lehrt uns dann dieses Verhalten?

      • Das erinnert mich an eine uralte Werbung.
        Vorstellungsgespräch:
        „Klettern Sie auf den Stuhl und krähen Sie von oben wie ein Hahn“.
        *Bewerber macht das*
        „Führungskräfte klettern nicht auf den Stuhl und krähen wie ein Hahn, tschüss!“

      • Sich auf den angebotenen Stuhl setzen und sich nichts anmerken lassen.
        Gut in meiner Branche wäre die richtige Antwort: „Dieser Stuhl ist nicht ergonomisch und erfüllt damit nicht die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung.“

        • Stuhl ansehen.
          kurz verschmitzt lachen.
          Gastgeber direkt ansehen und freundlich lächelnd sagen:

          „Das ist doch nicht ihr Ernst?“

          Auflösungsvariante 1:

          Gastgeber lacht mit, man tauscht den Stuhl aus und spricht nicht mehr darüber.

          Auflösungsvariante 2:

          Gastgeber bleibt vollkommen ernst und sagt: Doch, natürlich. Bitte setzen sie sich“
          Antwort darauf, nun ebenso ernst:
          „Ich möchte bitte einen anderen Stuhl“
          oder, wenn einem das einfält, noch beser:
          „können sie mir bitte einen Stuhl geben“

          Wenn sie darauf stur bleiben, ist das Unternehmen nichts, und es bleibt nur die Flucht, bevor die einen etwa anstellen.

          • „Wenn sie darauf stur bleiben, ist das Unternehmen nichts, und es bleibt nur die Flucht, bevor die einen etwa anstellen.“

            Es gibt noch Variante 3: der Kandidat setzt sich auf den Tisch.
            Manipulation mit Stuhl ist nämlich nicht so neu, siehe in „Der große Diktator“, wo Mussolini auf Hitler in dessen Büro trifft.

          • Beim Bewerbungsgespräch packt Mann die Füße auf den Tisch. Sagt sogar Nils Pickert:

            Wenn eine Kollegin mir erzählt, dass sie ein Bewerbungsgespräch mit einem leitenden Redakteur hatte, der die Füße auf den Tisch gepackt und sich über ihren Lebenslauf lustig gemacht hat, dann denke ich nicht mit Schrecken daran, dass mir das auch passieren könnte. Ich überlege, dass ich womöglich meine Füße dazugepackt und den Job genau deshalb bekommen hätte.
            https://pinkstinks.de/meine-heldin-und-ich/

          • „Den Stuhl umdrehen und sich mit der Lehne zwischen den beinen hinsetzen“
            könnte sein, dass das nicht geht oder zumindest besonders unbequem ist.
            Die „Lehne“ ist beim Männerstuhl schon mal breiter, die abschließende Querstange auch – und links und rechts befindet sich die hochstehende Seitenbegrenzung. Da zwischenrein muss ich den Oberschenkel quetschen.
            Von Abbildungen her KÖNNTE das gehen, könne aber unbequem sein.
            Mit ein paar kleinen Änderungen ließe sich aber auch das unterbinden. Da hat die Designerin nicht dran gedacht. Sollte eigentlich Punktabzüge geben. 😉

      • Ein nicht nur professionelles, sondern vor allem souveränes Verhalten wäre, den „Männerstuhl“ um 180° zu drehen und sich dann breitbeinig hinzusetzen. Die Rückenlehne ist freundlicherweise schmal genug ausgeführt, dass beidseits genug Platz für die Beine bleibt.

        Bei einem Bewerber, der eine kritische Situation so gut meistert, müsste eigentlich jeder Personalchef, zugreifen. Und eine Personalchefin, die Personalchefin bleiben will, erst recht.

  2. Feministinnen-Stuhl. Spontane Assoziation: https://de.wikipedia.org/wiki/Merda_d%E2%80%99artista

    Und jetzt mal ohne Scheiß:

    Die Damen, die wegen ihrer übereinandergeschlagenen Beine Durchgangswege zum Hürdenlauf werden lassen (zwar schmaler in der Breite, ausladender aber nach vorn) – oder die den Sitz neben sich mit ihrer Einkaufstasche belegen – was ist mit denen?

    Die 100-Kilo-Frauen, deren Arsch anderthalb bis dreiviertel einer normalen Sitzfläche einnimmt vs. die 150-Kilo-Männer, deren Arsch halbwegs normal breit ist?

    Ich glaube inzwischen echt, die legen es drauf an, einen Shitstorm zu ernten. Nur um sich bestätigt zu sehen, wie arm sie doch dran sind. Und alles Schweine außer Mama. Oder sowas.

    Einfach erbärmlich.

  3. Immerhin muss man damit als Mann nicht mehr aufstehen und einer Dame den Sitz anbieten, wie man das früher so gemacht hat. Ein weiterer Fortschritt für die Gleichstellung!

  4. Männer die so etwas mit sich machen lassen würde ich nie ernst nehmen können. Die hätten Null Respekt von mir zu erwarten.

  5. Außerdem sind die Stühle für Männer fatophob (?) und fashaming!!! Durch die seitliche Einschränkung können dicke Männer mit dicken Beinen darauf gar nicht sitzen!

    Ahhh, shit… fatshaming soll ja nur bei Frauen verboten werden und dicke Männer sollen halt abnehmen… nicht immer einfach mit diesen ganzen Doppelstandards.

    Als guter SJWs müsste ich natürlich auch noch darauf hinweisen das diese Stühle die Vorstellung perpetuieren das es nur zwei Geschlechter gibt und damit ist die Designerin als transphob, sie hast demnach Frauen und ist folglich ein Nazi. Und der geben sie eine Plattform um ihren Nazi-Stuhl zu bewerben!

    tz-tz-tz-tz-tz

  6. Darf ich auf etwas ganz offensichtliches aufmerksam machen?
    Diese Stühle erfüllen keinen gestalterischen Anspruch und sind handwerklich schlecht gemacht.
    Wie korrupt muss das Gremium sein, um solch eine Fehlleistung als preiswürdig anzusehen???

    Aber weiter: Stellt euch bitte vor, ihr seid selber Designer und nehmt an diesem Wettbewerb teil.
    Ihr habt richtig Hirnschmalz investiert, entworfen, verworfen, konstruiert und produziert.
    Nur um von zwei Stück Schweinescheiße in Holz geschlagen zu werden.

    Die Botschaft ist doch, es ist völlig egal, ob du dich mit Designgeschichte auseinander gesetzt hast, mit Ergonomie, mit Materialien, Farben, mit Konstruktionstechniken und Produktionsmethoden.
    Diese hohle Frucht bekommt keinen Preis für ihre „Arbeit“, sie bekommt einen Preis für die Übereinstimmung mit der Weltanschauung der Juroren.

    Diese Scharlatanerie ist nicht nur ein Schlag in die Fresse für jeden der gutes Design schätzt, sondern wenn so ein Mist auf nationalem Niveau preiswürdig ist, dann ist der Preis nichts mehr wert.

    • Design so zeitlos wie Kacheltische. Qualität à la Grundschule. Bei uns hieß das „Werken“. Hat Spaß gemacht, leider nur eine Stunde in der Woche. Meine Laubsäge-Arbeiten von damals sahen übrigens in etwa ähnlich gut aus. (Zumindest, bis ich den Scheiß lackieren musste, das ist ordentlich schief gegangen.)

      Gab’s dafür echt einen Preis? Unfassbar.

    • @Crumar:
      DAS ist echte Telepathie! Fast wörtlich meine ersten Gedanken beim Anblick dieses Büßergestühls ( hatte ich hier auch irgendwo schon mal zart angedeutelt )!
      Ein Schlach inne Fresse für jeden, der mühsam ein Designstudium abgeschlossen hat.

      • @Fiete @pufaxx

        Einen Sprung – tut mir leid! – zu den armen Mädels, die nun mit Transfrauen im Sport konkurrieren müssen und keine Chance haben: „Ein Schlach inne Fresse für jeden, der mühsam ein Designstudium abgeschlossen hat.“ Du hast dir den Arsch abgearbeitet und verlierst nun gegen jemanden, die als „Tischler-Lehrling damit durchgefallen“ wäre.

        Diese jungen Frauen haben auf eine Menge verzichtet, um da zu sein, wo sie sein wollten und ein von Ideologie getränkter Kasper(in) verfügt, die drittklassigen jungen Männer dürfen in Gestalt von jungen Frauen deine Zukunft versauen.

        Eine drittklassige Designerin bekommt mühelos einen Design-Preis für die Übereinstimmung mit der herrschenden Ideologie.
        Was ist denn die Botschaft?
        Sei einfach eine OPPORTUNISTIN, dann kannst du dir die ganze Anstrengung ersparen!
        Leck die Stiefel des intersektionalen Feminismus.
        Und bück dich!
        Es ist so abstoßend.

        • Die Situation mit den Transfrauen im Sport ist sicherlich hochgradig unfair.

          Aber ich schaffe es – selbst wenn mein Wille „besser“ wäre – nicht, für diese gearschten jungen Frauen mehr Mitgefühl aufzubringen als für all die vom Feminismus gearschten jungen Männer.

          Ich nehme mir raus, das zu einem PAL zu erklären und lediglich mit einer gewissen Neugierde zuzuschauen, ob jetzt, wo Frauen das erste Mal seit langer Zeit tatsächlich Opfer sind, irgendwas in Bewegung kommt.

          • „ob jetzt, wo Frauen das erste Mal seit langer Zeit tatsächlich Opfer sind, irgendwas in Bewegung kommt.“

            Mein Tip dazu ist die kommende Olympiade 2020.
            Bis dahin laufen die einzelereignisse zu sehr unter dem Radar der breiten Bevölkerung, um richtige verärgerung zu schaffen.

            Auf Olympia dagegen laufen sich gerade besonders viele ex-männer warm.
            Wir werden dort täglich medaillengewinner an transfrauen haben.
            An den ersten zwei Tagen wird das ein oder andere Pressererzeugnis das noch als phänomenalen erfolg der LGBTTQQUVWXYZ Bewegung feiern.
            Spätestens am dritten Tag wird das einer gewissen ernüchterung weichen.
            Am Ende der ersten Woche wird jeder Transgender auf dem Treppchen vom Publikum stehend ausgebuht, und das IOC weiß, dass es ein echtes Problem an der Backe hat. Und dann ist grad erst Halbzeit.

            Bin schon ganz gespannt auf das spektakel.

    • „sie bekommt einen Preis für die Übereinstimmung mit der Weltanschauung der Juroren“ Das ist leider bei Preisen häufig der Fall. Anstatt Ablehnung wegen „Aufgabe verfehlt“ – das Design ist absolut schlecht – gibt es Jubel und Aufmerksamkeit. Erschreckend, mit welcher Verbissenheit Feministen ihre Ideologie über alle Professionalität und Qualität stellen. Diese Haltung findet sich auch bei deutschen Design Schulen, in denen ideologisches Sendungsbewusstsein ästhetische Niveaulosigkeit kaschieren sollen. Unfähigkeit + Genderismus = Qualifikation, siehe Soziologie.

      • Jochen, du willst mir doch nicht ernsthaft sagen, das hier:

        https://www.red-dot.org/de/project/nix-37121

        oder das:

        https://www.red-dot.org/de/project/numo-36994

        , nämlich Gewinner des red dot design awards 2019 wären auch nur annähernd zu vergleichen mit der Scheiße, die im Artikel prämiert worden ist?

        Das Problem ist aus meiner Sicht, die Profis, die dort in der Jury sitzen werden keine Lust haben, sich mit den Scharlatanen auseinender zu setzen, die die Gender-Stühle prämierten.
        Das „Hallo, wach!“ wird einsetzen, wenn zu der „gendergerechten“ Vergabe von Buch- und Filmpreisen – die bereits existiert – die Vorgabe auf die Designer übergehen wird.
        Und voraussichtlich wird es dann zu spät sein.

        Außerdem nervt es mich, wenn Danischs Thesen hier wiederholt werden. Der Kerl hat erwiesen keinerlei Ahnung von dem Thema Soziologie und sollte einfach die Klappe halten.

        • Danisch hat mehr prediktive Fähigkeiten in sozialwissenschaftlichen Fragen und Entwicklungen als Sozialwissenschaftler und Langtextschreibzitierorgier. Und darum geht es letztlich, die Realität zu treffen.

          Danisch macht das, in dem er die Essenz extrahiert. Das mag vereinfachend wirken, ist aber essentiell um Prinzipien herauszustellen.

  7. Ich würde darüber nicht zu laut lachen. So wie ich unsere Parteien kenne, werden diese Stühle demnächst für alle öffentlichen Verkehrsmittel verpflichtend.

    • Stühle in Verkehrsmittel? Ich weiß, es ist unsinnig eine Lösung anzubieten, aber bei Stühlen, kann man den Stuhl auch dahin schieben wo man besseren Platz hat.

    • Glaube ich nicht. Denn im ÖPNV müssten die ja fest installiert sein. Und dann könnten viele Dinge passieren:

      Am schlimmsten: Es sind zwar noch Männersitze frei, aber keine Frauensitze und dann müssen entweder Frauen stehen, während ALLE Männer sitzen oder es muss eine Frau in einem Männerstuhl sitzen. Beides absolut unakzeptabel.

      Auch schlimm: Man könnte nicht Männer- und Frauensitze nebeneinander montieren, weil es sonst passieren kann, dass eine Frau unfreiwillig neben einem Mann zu sitzen kommt. Geht GAR nicht.
      Für die Alternative, segregierte Männer- und Frauenbereiche einzurichten, sind nicht-feministische Frauen noch nicht weichgekocht genug. Die dummen Ziegen WOLLEN ja noch immer neben ihren Männern sitzen. Aber da daran gearbeitet wird, fällt der Einwand in einigen Jahren weg.

  8. So schlecht sind die Stühle nicht. Sie wurden nur falsch belabelt. Der mit der nach vorne hin breiter werdenden Sitzfläche ist für Männer, der eher spitz zulaufende für Frauen.

  9. Sehen ja völlig unbequem aus.
    Ich für meinen Teil werde mich nicht auf einen Stuhl setzen, der mich zwingt, die Beine breitzumachen und die Scham zu entblößen (außer höchstens beim Gynäkologen).
    Wer tauscht mit mir?

      • Im Sommer bevorzuge ich untenrum frei. 😈

        Übrigens könnte man sich mit einem engen, längeren Rock erst recht nicht passend auf den Für-Frauen-Stuhl setzen.
        Schon ein sehr frauenfeindliches Sitzmöbelstück. Da setz‘ ich mich höchstens auf den Männerstuhl. Naja, ein Männerschoß als Kissen auf dem Frauenstuhl wäre auch noch eine Option.

        Und wenn ich mich breitbeinig hinsetzen will ;-), schaffe ich das auch auf jedem ganz normalen Stuhl.

  10. @Crumar:
    „Diese hohle Frucht bekommt keinen Preis für ihre „Arbeit“, sie bekommt einen Preis für die Übereinstimmung mit der Weltanschauung der Juroren.“
    ————————————–
    Genau! Und diese Weltanschauung heißt: K(r)ampf gegen die „Heteronormativität“ durch „Abschaffung der biologischen Geschlechter“.
    Wenn ich mir die Gestalten auf den Stühlen anschaue, fehlt da wohl auch nicht mehr viel, was bei denen komplementäre Anziehung beinhalten könnte.

    • Ich überlege, wie ich wohl als Möbelfabrikant reagieren würde, flatterte mir ihre Bewerbung auf den Tisch mit den Stühlen als Referenz.
      Als Idee sind sie zweifellos originell, aber andererseits lege ich keinen Wert auf eine Verärgerung meiner Kunden, indem ich die Hälfte von ihnen anpinkel.

      Wahrscheinlich würde ich auf eine Anstellung verzichten – nicht zuletzt auch, weil die Stühle auch was über die generelle Einstellung der Bewerberin zu Menschen sagt und sie eventuell Stress mit den männlichen Kollegen in die Firma tragen würde.

      • “ indem ich die Hälfte von ihnen anpinkel.“

        Wie kommst du auf „die hälfte?“

        Männer + Frauen abzüglich feministen macht bei mir auch bei pessimistischer Schätzung von 19% Feministen (eher weniger) über 80%

        Der Stuhl für Frauen ist doch genauso unmöglich.

        • „Der Stuhl für Frauen ist doch genauso unmöglich.“

          Mag sein, aber Designmöbel müssen nicht unbedingt bequem sein. Manche sollen nur „zum Nachdenken“ anregen, worüber auch immer.
          Ich selbst lege auch vorrangig Wert auf Bequemlichkeit und/oder Nützlichkeit, nicht auf Style.
          Ich kann es mir leisten, NICHT stylisch zu sein 😛

          Andererseits unterstelle ich Frauen auch hier mal die gewisse temporäre Gruppensolidarität, wenn es gegen Männer geht. Auch wenn sie für ihren eigenen Mann ein solches Möbel eindeutig ablehnen würden.

          Logisch, dass Frauen sich nur über den Männerstuhl amüsieren, aber den Frauenstuhl aus genau dem von Anne skizzierten Grund ablehnen würden.

          • „Auch wenn sie für ihren eigenen Mann ein solches Möbel eindeutig ablehnen würden.“

            Wer sol also ein solches Möbelstück kaufen und für wen?

            Erzähl mir hetzt nicht, dass eine Frau das für zu Hause kauft, nicht für ihren mann, sondern um es als Gästestühle anzubieten ! ?? !

          • „aber Designmöbel müssen nicht unbedingt bequem sein.“

            soch, eigentlich schon.

            Der Witz an vielen Designmöbeln ist durchaus, dass man sich vom optischen Eindruck zwar nicht vorstelen kann, wie man da bequem sitzen soll, es beim praktischen ausprobieren dann aber doch ganz überraschend komfortabel ist.

            Das ist hier aber ganz offfensichtlich nicht der Fal und nicht die intention – es geht darum, bestimmte Sitzpositionen dadurch zu verhindern, dass sie zu unbequem wird.
            Wer stellt sich solche selbstgängelung freiwillig und auf eigene Kosten hin?

            Wer außer Nils Pickert tut sowas?
            Das Zahlende Publikum für einen solchen Stuhl gibt es nicht.

          • „Wer sol also ein solches Möbelstück kaufen und für wen?“

            Nils Pinkert?
            Für sich selbst im Büro?

            „Erzähl mir hetzt nicht, dass eine Frau das für zu Hause kauft, nicht für ihren mann, sondern um es als Gästestühle anzubieten ! ?? !“

            Kein Mensch kauft diese Stühle. Sie sind absolut nutzlos.
            Aber die Schraube hat damit nen Preis gewonnen und ist dadurch in die Medien gekommen. Zumindest diesen Nutzen hatten sie also 🙂

          • Also ich gehöre zu denjenigen, die ohne Interventionen von außen/die Ansicht, dass sich das für Mädchen und Frauen „nicht gehört“, auf sicher und selbst mit Rock stets breitbeinig rumsäßen.

          • „Also ich gehöre zu denjenigen, die [..] auf sicher und selbst mit Rock stets breitbeinig rumsäßen.“

            Konjunktiv?
            d.h. du tust es jetzt nicht – dann würdest du es mit stuhl auch nicht wolen.

            tatsächlich kenne ich Frauen, die auch öfter mal ungezwungen (oder auch mal sehr absichtlich) ziemlich breitbeinig sitzen.
            Gibt es.
            Hat auch was, ganz eindeutig.

            Aber auch solche Frauen wollen das dann bitteschön selbst in die hand nehmenund selbst entscheiden, wo und wann sie das tun.
            Und sich nicht von einem Designer gängeln lassen.

            Und das selbe gilt natürlich auch für Männer. Mit genau der selben Berechtigung.

          • Solange ich mich nicht in der Öffentlichkeit bewege, sind meine Knie so gut wie nie ladylike dicht beeinander.^^

            Was mich an dem Stuhl stören könnte, wäre die Tatsache, dass Schneider- oder (halber) Lotussitz (Sitzarten, denen ich nicht nur im Privaten fröne) wohl auch nicht bequem gingen.

        • „Der Stuhl für Frauen ist doch genauso unmöglich.“
          —————————————-
          Richtig! Welche Frau wird sich für diese Zumutung begeistern können?!
          Bekanntlich ist schon der Gyn-Stuhl mit erheblichem Stress für die meisten Frauen verbunden…

          • „Welche Frau wird sich für diese Zumutung begeistern können?!“
            und
            „Und sehr beckenbodenfreundlich ist er auch nicht.“

            Es ist müßig, sich inhaltlich mit dem Nutzen der Stühle als Sitzmöbel auseinanderzusetzen.
            Das ist definitiv nicht die Absicht der „Designerin“ und ihrer „Möbel“.
            Es geht bei der Kreation darum, Männern in die Eier zu treten. Motivation und Methode ist dabei drittrangig.

            Als hätte schon irgendwann mal ne Feministin was Produktives auf diesem Planeten geleistet (es sei denn, sie wurde von alten weißen Männern dazu gezwungen (für Claudia)).

          • Besonders Beckenbodenfreundlich wäre es doch, alle Stühle abzuschaffen – auf dass die Menschen sich wieder ordentlich (Fersen auf den Boden!) hinhockten?

          • „Wer hat den Scheiß eigentlich entworfen und mit welchem (Hinter-)Grund, weiß das zufällig jemand?“

            Wer die entworfen hat, weiß ich nicht.
            Die Absicht war, Obdachlose daran zu hindern, die Wartebänke als Schlafstätten zu „missbrauchen“. Sie sollen es so unbequem wie nur möglich machen, sich quer über mehrere Stühle zum Schlafen hinzulegen.
            Ist irgendwann in den 90ern aufgekommen, soweit ich mich erinnere.

          • Eine fiese Absicht also, unter der dann seit Jahrzehnten Alle (an Bahnhöfen Wartenden) leiden müssen.
            Und keiner regt sich auf…

      • „Wahrscheinlich würde ich auf eine Anstellung verzichten“

        Ich sehe auch schon die feministische Verwurstung dieses Umstandes:

        „Preisgekrönte Designerin findet keinen Job, nur weil sie eine Frau ist.

        Wie schwer es gerade für Frauen ist, davon weiß Designerin Laila Laurel ein Lied zu singen. Sie findet seit Jahren keine Anstelung. Dabei hat sie für ihre Arbeit bereits einen Designpreis gewonnen, sodass sich jeder Auftraggeber eiegntlich die Finger nach ihr lecken sollte.“

        Es ist nicht einfach im Patriarchat. Dass „design“ bereits eine Domäne mit hohem Frauenanteil sein dürfte, lassen wir in dem Artikel bewusst unter den Tisch fallen.

  11. Ich dachte ja erst, das sei Satire. Was habe ich falsch gemacht? Muss ich mich jetzt schämen? Und wo ist das nächste Umerziehungslager?

  12. Also, ich will mal so sagen: Dieser Tischler-Azubi ist ja nicht der erste mit ’ner beknackten Idee zu Sitzmöbeln. Aber die von Jango finde ich irgendwie witziger:

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