228 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 224 (17.07.2019)

  1. So ein transphobes, heteronormatives Miststück! Wi-der-lich!!!

    Oh man, ehrlich: Feminismus … heuchel-heuchel … Gleichstellung von Männern und Frauen … heuchel-heuchel … hier: extra Stühle für Frauen und extra Stühle für Männer.
    Ganz ohne Ironie.

    und

    Kein Mann darf einer Frau sagen was sie fühlt, aber wie selbstverständlich wissen Frauen ganz genau das es keine Unterschied macht ob man nun Eier hat oder nicht, wenn es ums Sitzen geht.

        • Eine von den Kommentaren kann den Stühlen auch etwas positives abgewinnen:

          „Die – durchaus hässlichen – Stühle haben immerhin Griffe zum Wegwerfen.

          ^^

          • Yyyyessss! Der beste Beitrag im ganzen Thread. Claudia ( Bärlin ) versucht natürlich die Doppelstandards totzuquatschen, obwohl die desbez. Aussage eindeutig ist: Frauen müssen das lernen, um endlich die Gegenunterdrückung durchzuziehen.

    • Und btw.: wie man an den Frauenstühlen sieht, ist manspreading gar nichts schlimmes. Es ist nur schlecht wenn Männer es tun.

    • Das ist ein schönes Beispiel, wie Diskurse verzerrt und Feindbilder konstruiert werden. Die Studentin hat einen Preis für eindrucksvoll und geschickt umgesetzte Ideen gewonnen:

      „She won an award for emerging talent in the design industry called the Belmond Award, which calls for imaginative and cleverly presented ideas.“

      Und ihr Ziel war nicht die Einführung dieser Stühle oder die Schaffung von Vorschriften, sondern:

      „With my chair set I hoped to draw awareness to the act of sitting for men and women and inspire discussion around this.“

      https://www.thesun.co.uk/fabulous/9523137/student-designs-chair-stop-manspreading/

      Das Manspreading ist in Bussen und Bahnen ein Problem, weil es anderen Platz wegnimmt. Unabhängig davon ob dies aus Gedankenlosigkeit oder aus Dominanzgebaren heraus erfolgt. Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.

      Manspreading aus Dominanzgebaren und Überlegenheitsgefühl heraus wäre ja nochmal eine eigene Ebene die zu diskutieren wäre. Aber mir ist schon klar, dass Männer dies machen, weil sie davon ausgehen, dass Frauen hier nicht körperlich aggressiv werden und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.

      Kopfschütteln allerdings von mir wegen dieses Kontras „Frauenstuhl“. Einfach die Rollen austauschen löst bestimmt das eigentliche Problem nicht. Abgesehen davon, hätte ich persönlich gar keine Lust meinen Schritt in der Öffentlichkeit so zu präsentieren und dann durch das Holzstück in der Stuhlmitte auch noch dazu gezwungen zu werden.

      Aber da es wie gesagt ein symbolisches Design ist, welches zum Nachdenken und darüber diskutieren bringen soll, ist die Konzeption der Paarung so OK. Feministisch ist das aber nicht.

      • Das Konzept des Manspreading wird seit 5 (fünf!) Jahren diskutiert und Leute denken drüber nach, wie ungemein dämlich und solipsistisch das ist.

        Weder du noch diese Studentin noch die Jury hat von dieser Diskussion offenbar das geringste mitbekommen.

        Wie vollständig deine Scheuklappen sind, zeigt zum Beispiel dieser 3 (drei) Jahre alte Beitrag auf Quora: What do you think about she-bagging (opposite of manspreading)?

        Mit anderen Worten: UUUUURaltes Thema. Keine Reflexion mehr nötig, keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.
        Kurzfassung: Männer sind anatomisch anders gebaut als Frauen, so dass im Sitzen die Beine von allein auseinanderdriften. Das hat nichts mit Machtgeste oder dergleichen zu tun.
        Auf der Gegenseite hat „Platz in der Bahn auf unsoziale Art und Weise beanspruchen“ kein Geschlecht und es ist nichts als feministische Blindheit (wie immer bei MeinFeminismus-Feministinnen), die verhindert, das wahrzunehmen.

        Du bestätigst mal wieder alle schlechten Klischees, die man von Feministinnen so hat. Solltest du nicht stolz drauf sein.

        • @only me

          „Männer sind anatomisch anders gebaut als Frauen, so dass im Sitzen die Beine von allein auseinanderdriften.“

          Genau. Und sie haben auch keine Muskeln in den Beinen um das zu verhindern. Sorry, aber da gibt es jede Menge Männer, die jeden Tag beweisen dass es geht. Daher frage ich mich schon warum andere es nicht wollen.

          „What do you think about she-bagging “

          Keine Frage, ist genauso assi und sollte nicht toleriert werden. Ausser sie kauft zwei Fahrscheine. Und selbst dann ist es unhöflich. Bei Manspreading müsste Mann aber drei Fahrscheine kaufen…

          • @Claudia ( jetzt mal wieder ohne „Bärlin“ ) im vollen Kampfmodus. Schick!

            „Das Manspreading ist in Bussen und Bahnen ein Problem, weil es anderen Platz wegnimmt. Unabhängig davon ob dies aus Gedankenlosigkeit oder aus Dominanzgebaren heraus erfolgt.“

            Doppelfehler schon in der Einleitung!
            A – Es ist kein Problem! Männer sitzen ( aus anatomischen Gründen, wie @only schon ganz richtig festegestellt hat ) so breitbeinig wie sie können, nicht mehr und nicht weniger und die Spreizmuskulatur ist relativ schwach. Wenn links und rechts daneben noch wer sitzt, werden sie im Zweifel also schon ganz automatisch in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

            B – Du unterstellst falsch entweder Gedankenlosigkeit ( die steht ihnen zu, solange niemand dadurch real belästigt oder gar behindert wird, das auf Männerhass beruhende „Belästigtfühlen“ im Kampfmodus, als reine Aggression, zählt da überhaupt nicht, oder wenn, dann als Argument gegen Femischwachfug ), oder sogar ( offenbar das Dich dominierende Pseudoargument, Kampfmodus pur! ) als Dominanzgebaren und unterstellst damit einen unterdrückungsfixierten Geschlechterkrieg, um ihn
            selbst „im Stealthmodus“ ( worauf hier keine Sau hereinfällt ) zu betreiben.
            Ergo: Dumme Meckerei, um Dir ein nicht vorhandenes Stückchen Selbstbewußtsein vor die Stirn zu nageln und Kekspunkte abzustauben ( verteilst Du dann die Links zu Deinen Kommentaren an Deinen Fangrrrrlclub weiter ? ).
            Die gesamte Realität wird komplett ausgeblendet ( blinde Wut ).

            „Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.“

            OOho! Anatomie ist unanständig! Zahlsklave für Dummfemis zu sein reicht Dir als männliches Unterwerfungsverhalten offenbar nicht! Schruppsyndrom ( kriegt den Hals nicht voll, will alles, sofort und leistungsfrei – UND noch viel mehr! ).
            Es gibt keinen Grund, warum @Adrian, ich und weitere normale Männer sich mit so einem Mist überhaupt auseinandersetzen sollten, geht Gendertröten einfach nix an, was andere Menschen, völlig unabhängig vom Geschlecht, in ihrer Freizeit machen, solange …. s.o. ).

            „Manspreading aus Dominanzgebaren und Überlegenheitsgefühl heraus wäre ja nochmal eine eigene Ebene die zu diskutieren wäre.“

            „Wäre“! IST es aber nicht ( s.o. )! Dumme Zauberformel ( Wiederholung von Unfug ).

            „Aber mir ist schon klar, dass Männer [ Generalisierung! ] dies machen, weil [ ! ) sie davon ausgehen, dass Frauen hier nicht körperlich aggressiv werden und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.“ ( Hervorhebung von mir )

            Nix is Dir klar, es ist der Rest der Zauberformel, implizite Verstärkung ( durch Übersteigerung, Kriminologen nennen sowas im Mordfall „Übertötung“ ) ohne jede Substanz, um die schwachsinnige Pseudohypothese zum „Faktum“ zu erheben ( wutentbrannter Kampfmudus ). Jeder aktive Mitleser hier weiß definitiv, daß Männer – ganz im Gegenteil – auf Rücksicht ggü. Frauen schon genetisch-„traditionell“ seit hunderttausenden Jahren gedrillt sind ( die schwache Spreizmuskulatur, s.o., ist also i.d.R. überflüssig, weil instinktiv Platz gemacht wird ). Signifikant mehr als umgekehrt. Und wer sich mal wenigstens ansatzweise mal mit Humanbio befasst hat, weiß auch warum Männer die Eier im natürlichbelüfteten Kühlbeutel herumschleppen, obwohl das ansonsten äußerst unpraktisch ist. Und in der Tat geht, besonders in der westlichen Welt, die Zahl funktionsfähiger Spermien pro Mann dramatisch zurück. Wäre zu klären, welchen Anteil DEINE ( völlig empathiebefreite ) „Anständigkeit“ daran hat.
            All das verschweigst Du brüllend aggressiv ( „brüllend“ nach Deiner eigenen Definition von vor ein paar Tagen ). Und all das ist den Mitlesern aber durchgehend bekannt ( nicht unbedingt jedem bewußt, aber für sowas gibt es ja uns aktive Kommentatoren 🙂 ).
            Merke: Femis sind so durchgeschallert blindwütig, daß es für zentnerweise Popcorn, plus ein paar Kästen Bier, allemal langt. 🙂

            „Feministisch ist das aber nicht.“
            Ähm, nöh, ach was, es ist bloß die Essenz des Feminismus, sonst nix, ha ha!
            Noch besser, als durch Dein Gemecker zum „Mänspräding“ lässt sich Feminismus beim besten Willen nicht versymbolisieren ( na gut, feministische Glaziologie ist aber auch nicht schlecht )!

            „Keine Frage, ist genauso assi und sollte nicht toleriert werden. Ausser sie kauft zwei Fahrscheine. Und selbst dann ist es unhöflich. Bei Manspreading müsste Mann aber drei Fahrscheine kaufen…“

            ( Du meinst vermutlich keine Assistenten – „Assis“ -, sondern wohl „asoziales Verhalten“ welches sich übrigens in Deiner Terminologie als von Dir akzeptiert selbst beleuchtet, „Asi“ wäre wenigstens noch „Unterschichtsprachkultur“; nicht mal das kriegst Du unbemerkt hin ).
            Safespacebastelei nimmst Du immerhin wenigsten zum Schein, als „irgendwie unhöflich“ z.K., aber mehr auch nicht, denn Doppelmaß ist Femimaß. Ein plumper Pseudorelativierungsversuch, dem niemand hier Ernsthaftigkeit zuerkennen würde, wetten? Das gezielte Blockieren von drei Sitzplätzen ( plus ggf. Gang, s.u. ) kostet bei Dir nur doppelten Fahrpreis ( rein Relationssymbolisch, exekutieren würdest Du den nie ), ein Mann zu sein und niemanden zu behindern ( s.o. ) aber gleich dreifach, qua drittes Bein.
            Eine Frau mit langestreckten Beinen, so daß der Gang auch noch blockiert ist, Hund links, Drei Klamottentüten rechts auf dem Nebensitz, ist ja auch irgendwie nicht so schlimm, hat bestümmt Gründe in „10000Jahre Unterdrückung“, newahr?

            Sei bitte so nett und verlinke ggf. meinen Kommentar ( auch ) und im Gesamtzusammenhang an die Fangrrrrrls. Ich gestehe, ich hätte gern eine automatische Live-Aufzeichnung von den Reaktionen …. 😉

          • „Bei Manspreading müsste Mann aber drei Fahrscheine kaufen…“
            Und beim Scheiße labern Frauen drei Telefonvertäge….

            Ganz abgesehen davon packen Frauen gerne ihre Einkäufe neben sich auf den Nachbarsitz. Deswegen setze ich mich da auch mit Vorliebe hin

      • Mir hat mit 16 oder 17 meine damalige Freundin (2 Jahre älter) erzählt, ich solle im Bus doch endlich mal die Beine spreizen, da ich sitzen würde wie ein Mädchen.
        Hat sie mit mir regelrecht trainiert. Sie wollte aus mir einen Kerl machen. Muss wohl bisserl schwuckig rübergekommen sein in dem Alter.

        Sexuelle Selektion, Baby.

        • @Kendra M

          Dafür bekommst Du von mir den Award für die sympathischste Ausrede, Bärchen.

          „Sexuelle Selektion“ wäre es wohl eher gewesen, wenn sie sich wegen Deiner Sitzhaltung gar nicht erst mit Dir befreundet hätte. Wenn schon Darwin, dann richtig.

          • Nein, die fand mich attraktiv und ich habe auch entsprechend um Sie geworben. Das war VOR dem Busfahren. Als wir dann zusammenwaren, war sie _sehr_ irritiert von meinem als unmännlich gelesenem Sitzverhalten. Und nicht nur von dem.
            Danach wurde ich für sie eine Art Projekt. Ich bin ohne Vater aufgewachsen, etwas desorientiert und sie hat mich entsprechend nach ihrer Vorstellung von Männlichkeit geformt. Hat mir nicht geschadet.

          • Aus dem Artikel:
            “ Wissenschaftler der University of Berkeley in Kalifornien fanden heraus, dass Menschen, die ihren Körper „ausbreiten“, bessere Chancen bei potenziellen Dating-Partnern haben.

            Warum? Die Forscher erklären das so: Wer viel Raum einnehme, wirke dominanter.“

            und

            „Außerdem vermittle die offene Körperhaltung auch, bereit zu sein, mit anderen zu teilen.“

            Die Interpretation halte ich schon für feministisch überzeichnet. Meine lautet: wer mit offenen Beinen sitzt, signalisiert Entspannung. Und in der Nähe entspannter Personen fühlen wir uns selbst entspannter, also wohler.
            Das gilt für Männer, wie für Frauen.
            Daher werden Frauen mit leicht geöffneten Beinen ebenfalls positiver wahrgenommen, als solche, die sie eng zusammenpressen.
            Und Frauen mit leicht geöffneten Beinen würde wohl kein Soziologe als „dominanter“ wahrnehmen.

        • Für Frauen ist der Feminismus unter anderem auch ein Shit Test. Sie wollen halt testen welcher Mann auch von diesem Müll einschüchtern lässt und welcher nicht. Lustigerweise sind es gerade die echten Feministen (egal ob Männer oder Frauen) die am wenigsten davon profitieren. Sie sind das literarische Kanonenfutter. Am meisten profitieren die Maulhelden die feministisch blinken aber am Ende dann daraus scheißen.

      • Das Manspreading ist in Bussen und Bahnen ein Problem, weil es anderen Platz wegnimmt. Unabhängig davon ob dies aus Gedankenlosigkeit oder aus Dominanzgebaren heraus erfolgt. Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.

        Mal abgesehen davon, dass es dir ganz sicher nicht um Gleichberechtigung oder ähnliches geht, denn hier entlarvt dich diesbezüglich deine Formulierung „anständig“ zu sitzen.

        Wieso sollte ich mich „anständig“ hinsetzen? Der Öffentliche Personenverkehr ist per se ein Zuschussgeschäft. Ich habe also zuzüglich des Fahrpreises 21-23% mehr bezahlt. Also darf ich auch mehr Platz als Frauen beanspruchen.

      • „Feministisch ist das aber nicht.“

        Natürlich ist es das. Es sind immer Feministinnen die irgendein schlechtes Verhalten nehmen und davor ein „man“ oder „men“ setzen um so Eindruck erwecken zu können als ob nur Männer das machen. Sie benennen schlechte Dinge nach Männern. Aber natürlich hat Feminismus überhaupt nichts gegen Männer.

        Es sind auch immer Feministinnen die das Thema ansprechen und behaupten dass das ein gesellschaftliches Problem ist. Wie kann man da behaupten:

        „Feministisch ist das aber nicht.“?

      • „Das Manspreading ist in Bussen und Bahnen ein Problem, weil es anderen Platz wegnimmt.“

        Ich fahre jeden Tag Bahn. Habe es in der Form, wie du es konstruierst, noch nie mitbekommen, dass dies ein größeres Problem sein soll, als andere rücksichtslose Verhaltensweisen.
        Frauen sitzen genauso häufig auf dem zweiten Platz bei einem Zweiersitz zum Gang hin und lassen dann den anderen Platz frei, so dass keiner mehr reinkommt und stellen dort dann noch meist ihre Tasche drauf. Bikespreading in der Bahn (sich breit machen mit dem Fahrrad, mindestens 4 Klappsitze blockieren, das Fahrrad nur stümperhaft festmachen, und sich dann ein Abteil weiter nochmal auf zwei Plätzen breitmachen während das bike durch die Bahn fällt) kommt gleichermaßen bei beiden Geschlechtern vor.
        Lautes, monotones ins Smartphone schreien für die Dauer der kompletten Fahrt (bei mir eine Stunde) erleben ich häufiger bei Frauen.
        Das was du beschreibst sind Luxusprobleme von permagetriggerten Filterblasenmenschen, die längst jeglichen Bezug zur Realität verloren haben und denen es im Leben zu langweilig ist und einfach zu gut geht.

        • Viel schlimmer als Manspreading ist das acht- und rücksichtslose Verhalten insbesondere in Zügen, Taschen, Rucksäcke u.ä. auf den Sitzplatz neben sich zu stellen. Und zwar auch dann, wenn der Zug voll ist. Da gibt es keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Und die Stehenden trauen sich nicht, was zu sagen. Aber weil „man“ hier den Männern nichts Böses unterstellen kann, sucht sich die versierte Feministin lieber den seltenen „Manspreader“.

      • Ich fahre jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit und habe sowas noch nie erlebt. Die Sitze sind alle gleich groß und alle kommen damit zurecht, egal ob Mann oder Frau. Viel problematischer sind fette Menschen beiderlei Geschlechts.

      • „…und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.“

        Schön zu sehen, wie nur das „unanständige“ Sitzen eines Mannes die Gewaltphantasien bei Feminazis beflügelt.

        „Abgesehen davon, hätte ich persönlich gar keine Lust meinen Schritt in der Öffentlichkeit so zu präsentieren “

        Wenn du diese Claudia Berlin bist, kann ich dir versichern, dass die Öffentlichkeit dazu noch viel, viel weniger Lust hat…

        • Claudia Berlin hat immer bereitwillig unter ihrem vollen Namen gepostet und tut das immer noch.
          Es gibt nicht den kleinstenn Hinweis, dass das hier Claudia Berlin sein könnte.

          Wenn Claudia Berlin versuchen würde, mit einem anonymen 2-account zu posten, würde sie den nie im Leben „Claudia“ nennen.

      • Ich fahre mit der Straßenbahn zur Arbeit. Solange Männer ihre Beine höchstens auf Schulterbreite spreizen ist das kein Problem. Habe das auch in 6 Jahren nur zweimal erlebt, dass jemand die Beine breiter gemacht hat.
        Tatsächlich sind die Sitze oft zu schmal ausgelegt, so dass zwei Männer nicht aufrecht nebeneinander sitzen können; das liegt an den Schultern!
        Viel schlimmer sind übereinander geschlagene Beine. Die blockieren oft noch den Sitz gegenüber. Kommt gefühlt bei beiden Geschlechtern gleich häufig vor.

      • @Claudia

        Manspreading aus Dominanzgebaren und Überlegenheitsgefühl heraus wäre ja nochmal eine eigene Ebene die zu diskutieren wäre. Aber mir ist schon klar, dass Männer dies machen, weil sie davon ausgehen, dass Frauen hier nicht körperlich aggressiv werden und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.

        So ein Stuss!
        Das breitbeinige Sitzen ist für Männer aus anatomischen Gründen einfach bequemer, so wie es für dich (vermute ich mal), angenehmer ist, mit geschlossenen oder übereinander geschlagenen Beinen zu sitzen.
        Das liegt an der Beckenanatomie, wo die Oberschenkelknochen bei Männer und Frauen in unterschiedlichen Winkeln abgehen.
        Sicher hast du als Kind auch mal eine Puppe gehabt, die beim Sitzen die Beine auseinanderspreizte. Das ist reine Geometrie.

        Manche Männer sagen auch, dass der stärkere Druck auf die Hoden bei geschlossenen Beinen unangenehm ist.
        Das kann ich nicht beurteilen, gestehe ihnen das aber zu.

        ÖPNV sind grundsätzlich sehr eng ausgelegt, um kosteneffizient zu sein.
        Da müssen halt alle mal ein wenig Rücksicht aufeinander nehmen.
        Ich war auch schon viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Manspreadende Männer gab es höchstens mal, solange das Verkehrsmittel nur halb voll, und noch eine große Auswahl freier Plätze gegeben war.
        Wurde [der Bus|die Bahn] dann voller, machen die meisten Menschen automatisch Platz, indem sie nicht unbedingt nötigen Raum freigeben.
        Nach meiner Erfahrung sind es häufiger Frauen, die – auch bei übervollem Bus – mehr Platz für sich beanspruchen, als notwendig. Taschen kann man auf den Schoß nehmen, oder unter den Sitz bzw. auf die Ablagefläche stellen (und mehr kannst du allein eh nicht transportieren).

        Große Menschen haben zusätzlich das Problem, dass bei ÖPNV die Vordersitze oft so nah sind, dass der Abstand kleiner als die Oberschenkellänge ist.
        Dank des guten alten Pythagoras‘ lassen sich dann ein paar Zentimeter gewinnen. Männer setzen das um, indem sie die Oberschenkel auseinanderspreizen.
        Als Frau bleibt einem nur übrig, sich schräg hineinzusetzen. Dann ragen die Knie halt rüber zum Nebensitz, bzw. in den Gang. Frauen haben mich deshalb schon angemotzt, Männer noch nie.

        • „Manche Männer sagen auch, dass der stärkere Druck auf die Hoden bei geschlossenen Beinen unangenehm ist.
          Das kann ich nicht beurteilen, gestehe ihnen das aber zu.“

          vs.
          „Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.“

          Das ist auch nicht nur individuell abhängig, sondern auch Kleidungs – und evtl. sogar Wetterabhängig.

          Ich habe Hosen, in denen es unangenehmer ist als in anderen.
          Und abhängig von der Temperatur reguliert sich der Hodenstand auch nach oben oder unten. Was dazu führen kann, dass eine Hose, die am einen Tag noch angenehm beim Sitzen war, es auf einmal (und vielleicht unerwartet) nicht mehr ist.

          Deshalb ist es manchmal einfacher und manchmal unangenehmer, mit zusammengeklemmten Beinen zu sitzen.

          • Das glaube ich dir. Bestimmt hat es auch einen Einfluss, inwieweit die Sitze gepolstert sind.

            Solche bornierten Leute wie Claudia ärgern mich, die sich selbst für das Maß aller Dinge halten, und sich völlig unreflektiert weigern, andere Erfahrungen anzuerkennen.

          • Es ist ja auch nicht wirklich so, dass man das bewusst wahrnimmt.
            Es schmerzt nicht wirklich, so lange man nicht dauerhaft in so einer unangenehmen position bleibt. Es ist eine unwillkürliche Ausweichbewegung vor einer unangenehmen Haltung, über die man nicht nachdenkt. Und die man natürlich mal für ein paar Stationen Straßenbahn auch „verkneiffen“ kann, wenn es eng wird – was nach meiner Beobachtung auch fast alle machen. Man sitzt breiter, wenn es möglich ist, und schränkt sich wieder ein, wenn es nötig ist.
            Erst durch solche (vorwurfs-) diskussionen habe ich das bei mir selbst mal näher beobachtet. Insofern gehe ich davon aus, dass einem sehr großen Teil von Männern das selbst nicht bewusst ist, was sie da machen.

            Deshalb
            „„Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.““
            Ja, die MEISTEN“ machen das so.
            Leute wie Claudia versuchen, das umgekehrt aussehen zu lassen, aber das ist doch überhaupt nicht so.

            Es gibt jedenfalls überhaupt keinen Grund, nicht bequemer zu sitzen, wenn genügend Platz vorhanden ist.
            Im Gegenteil, man tut seinem Körper nichts gutes damit.
            Und genau das ist auch mein Eindruck bei – sagen wir mal – einer bestimmten „Kategorie“ Männer, die tatsächlich (fast) immer mit akkurat zusammengestellten Beinen sitzen. Ich denke zwar, dass es anatomisch durchaus möglich ist, dass es manchen Männern in einer solchen Haltung nicht unangenehm wird, meine Vermutung und Wahrnehmung der gesamten Haltung geht aber deutlich in eine andere Richtung:
            Die sind zwar diszipliniert, haben aber überhaupt kein Körpergefühl, keine körperliche Selbstwahrnehmung.
            Sie tun ihrem Körper nichts gutes.

            „Forderungen“ wie die von Claudia, dies zu forcieren und bei abweichendem Verhalten zu sanktionieren, fördern daher ein ungesundes Körperbild, ungesundes Verhalten.

            Das sollte Feministen als Argumentation doch eigentlich bekannt vorkommen – geht diesmal allerdings nur um Männer.

            Das ist nichts positives.

          • „Es gibt jedenfalls überhaupt keinen Grund, nicht bequemer zu sitzen, wenn genügend Platz vorhanden ist.“

            In der Diskussion fällt auch auf, dass Claudia, die doch gern ihre Unabhängigkeit gegenüber feministischen Strömungen betont (aber auf keinen Fall eine Mein-Feminismus-Feministin sein will), keine persönlichen Kritiken vorbringt, sondern lediglich feministische Stereotypen nachplappert.

            Kein Mensch hat sich vermutlich in den letzten 150 Jahren des Öffentlichen Verkehrs Gedanken über männliche Sitzstellungen gemacht, bis eine von Männerhass zerfressene Genda-Lesbe diese geschlechtstypisch unterschiedliche Körperhaltung zum Thema einer frauenunterdrückenden Machtdemonstration entdeckte – und die versammelte Weiblichkeit begeistert Applaus klatschte („Ist da etwa Weibsvolk anwesend?“).
            Und rückgratlose Politik- und Journaillenvertreter machen eilfertig einen Bückling.

      • „Das Manspreading ist in Bussen und Bahnen ein Problem, weil es anderen Platz wegnimmt. Unabhängig davon ob dies aus Gedankenlosigkeit oder aus Dominanzgebaren heraus erfolgt. Und, ja: Auch Männer können durchaus die begrenzte Zeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel anständig sitzen. Da gibt es genug Beispiele im Alltag.“

        Ich warte auf eine breit angelegte Studie, die belegt, dass Männer im ÖPNV mehr Platz verbrauchen (abgesehen davon, dass sie größer sind und die Busse offenbar für Frauen gemacht sind, denn ich stoße immer mit den Knien an), ich habe das noch nie beobachtet, von individuellem männlichem/weiblichen Fehlverhalten mal abgesehen.

        „Manspreading aus Dominanzgebaren und Überlegenheitsgefühl heraus wäre ja nochmal eine eigene Ebene die zu diskutieren wäre. Aber mir ist schon klar, dass Männer dies machen, weil sie davon ausgehen, dass Frauen hier nicht körperlich aggressiv werden und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.“

        Du kannst mal davon ausgehen, dass 99% der Männer im ÖPNV nicht darüber grübeln, wie sie dich am besten demütigen und dominieren können. Deine Sichtweise ist reichlich schräg. Lass mich raten: vaterlos und ohne Brüder aufgewachsen?

        „Kopfschütteln allerdings von mir wegen dieses Kontras „Frauenstuhl“. Einfach die Rollen austauschen löst bestimmt das eigentliche Problem nicht. Abgesehen davon, hätte ich persönlich gar keine Lust meinen Schritt in der Öffentlichkeit so zu präsentieren und dann durch das Holzstück in der Stuhlmitte auch noch dazu gezwungen zu werden.“

        Die ganze Debatte um das Thema ist vollkommen skurril, offenbar haben Frauen im Westen keinerlei ernsthafte Probleme. Aber dieser langweilige quasi beschwerdefreie Alltag wird mit zunehmenden Andrang von Arabern und Schwarzen bald eine ganz neue Würze bekommen. Die halten uns ja eh für total bekloppt und dekadent, solche Diskussionen sind sicherlich nicht dazu angetan, die vom Gegenteil zu überzeugen.

        „Aber da es wie gesagt ein symbolisches Design ist, welches zum Nachdenken und darüber diskutieren bringen soll, ist die Konzeption der Paarung so OK. Feministisch ist das aber nicht.“

        Erwartest du Widerspruchsfreiheit im Feminismus. Du hast ja Ansprüche! 😉

        Durchgeknallte gab es schon immer, der Skandal ist, dass sie für den Unsinn einen Preis gewinnt, obwohl das Zeug nicht zu benutzen ist. Das zeigt mal wieder, dass wir in einem Feminat leben, selbst die dämlichste opportunistischste Trulla gewinnt mit „dem richtigen Thema“ noch einen Preis. Das erinnert mich an meinen Staatsbürgerkundeunterricht, da sollten wir für irgendeine Wandzeitung oder sowas Blumen malen und bekamen eine Note dafür. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe eine in Flaggenfarbe mit Hammer und Sichel gemalt, sah zwar Schei**e aus, aber dafür konnte ich aus Ideologiegründen keine schlechte Zensur bekommen 😉

      • @Claudia

        Vor Tagen schriebst Du mal:

        https://allesevolution.wordpress.com/2019/07/09/das-vor-100-jahren-argument/#comment-410895
        „Ob die männlichen Rollenbilder aber von Männern als extrem einengend empfunden wurden und werden, können nur Männer sagen. Das kann ich schlicht aus meiner Perspektive nicht beurteilen.“

        Jetzt aber willst du aus deiner Perspektive männliches Körpergefühl und Sitzhaltung beurteilen?

        „beurteilen“ ist gut, was soll’n das:
        „Manspreading aus Dominanzgebaren und Überlegenheitsgefühl heraus wäre ja nochmal eine eigene Ebene die zu diskutieren wäre. Aber mir ist schon klar, dass Männer dies machen, weil sie davon ausgehen, dass Frauen hier nicht körperlich aggressiv werden und die gespreizten Beine als Einladung für einen gezielten Fußtritt verstehen.“

        Es sind ein paar Prozent der Männer die das wg Dominanzgebaren machen, und „Überlegenheitsgefühl“ würde ich bei diesen Ausnahme-Männer auch nicht hineindeuten, eher das Gegenteil.

        Was Du(und der Feminismus) hier betreibst ist das schließen von Ausnahmefällen auf das Allgemeine.

        „Das ist ein schönes Beispiel, wie Diskurse verzerrt und Feindbilder konstruiert werden. “

        Hm, ja stimmt schon, aber anders als Du meinst, ca 95% der Männern ist es eine biologische Notwendigkeit Ihre Beine zu spreizen. Auch ich hab mich mehr als ein Jahrzehnt anerzogen schamhaft mit geschlossenen Beinen hingesetzt, mir war halt die Aufmerksamkeit für den
        eigenen Körper abtrainiert worden. Mein Wohlbefinden hat aber dadurch sehr gelitten.

        Der Feminismus verfügt über einen Riesen Apparat der sich mit Beschämung, sozialen Korsetts und geschlechtsspezifischen Bedürfnissen auseinandersetzt. Aber wenn auf Männer trifft, weist er die Empathielosigkeit und Einfühlungsarmut von einem Klavier das aus dem 30.ten Stock geflogen kommt, auf.

      • Ich bin viel Zugfahrer (sagt man das so ?) also Intensivbahnkunde.
        Provozierend fläzig mit gespreizten Beinen sitzen im Mittel << 1% der Männer, also praktisch nur Einzelfälle.
        Mehr Probleme gibt es ganz eindeutig durch Frauen mit zu fetten Arsch, gerne auch mit Migrationshintergrund und oder zu viel Gepäck.
        Das Hauptproblem sind aber Radfahrer mit ihren sperrigen Rädern.
        Was den Frauen-Stuhl betrifft, da fehlt vorne eindeutig noch ein Gnubbel, ein Stick oder ähnliches.
        Den besten Frauen-Stuhl habe ich vor Jahren mal in Paris in einem Kreativ-Laden gesehen. Der hatte in der Mitte der Sitzfläche eine große Öffnung, wie ein Abort-Stuhl. unter der Öffnung war so eine Art kleines Rad angebracht mit mehreren Zungen aus schönem roten Leder. Das Rad konnte durch einen Mechanismus in Drehung versetzt werden. Also quasi ein Leck-Stuhl.
        Leider weis ich nicht ob von einer Frau oder einem Mann entwickelt.

        • Na gut, ich oute mich mal als Werksspion ( aber nicht weitersagen, ist echt unter der Hand ):
          Wii hat ein neues IOT- ( neuerdings 5G-)Acsessoir in der Entwicklung: DEN Damensattel ( mit ganz viel stufenlos einstellbaren Vibrations- UND Hoppelstufen! ).
          Das wird DER Designknaller! Da kommt so’n Bastelbudenstühlchen nicht mit!

    • Vor allem ist die Idee grunzbescheuert, weil im ÖPNV deplatziert. Dort, wo die angebliche Problematik also auftauchen könnte, sind derartige Ideen nicht umsetzbar.
      Einfach nur blöde provozieren, an einer Problemlösung nicht interessiert, typische Haßbratzendenke.
      Und für sowas werden Steuer- und Preisgelder verschwendet.

    • Man hätte das Design des „Frauenstuhls (mit dem Keil) natürlich auch argumentativ verwenden können, um darauf hinzuweisen, dass so ein Element zwischen den Beinen ziemlich automatisch zu einer breiteren Sitzweise führt.
      Hätte man den Keil dann einfach noch durch zwei kleine Bällchen ersetzt, wäre das auch so verstanden worden.
      Einen Preis hätte es dann allerdings keinen mehr gegeben…

    • Weiß jemand wer den „national design award“ vergibt? Die Sache ist ja so dämlich, dass man es eigentlich nur für einen Fake halten kann.

        • Ja manchmal hilft es, manchmal sucht man ewig und findet nur Blödsinn. Und eine Frage kostet nichts und geht schnell und bringt evtl. Insiderinfos. „Ma mus hald mitananda schwätze“, würde ein Schwabe sagen.

          Jedenfalls Danke, mich hätte insbesondere die Jury interessiert, im Wiki-Artikel steht nur, dass da prominente Designer drin sitzen. Die Übersichtsseite zeigt aber, dass die da jeden Tag zwei Preise vergeben? Das relativiert die Sache natürlich.

          • Hab grad noch nen total profanen Grund für das „manspreading“ entdeckt.

            Ich sitze hier gerade in meinem Büro auf meinem alten Polstersessel – und spreade fast gar nicht.
            Hat mich im ersten Moment etwas gewundert, aber dann ist mir aufgefallen: der Stuhl ist höher, als die Sitze im ÖPNV, die natürlich so niedrig gestaltet sind, dass auch eine kurze Frau mit ihren Füßchen bis auf den Boden kommt. Für einen Mann ist die Sitzhöhe aber damit so niedrig, dass die Beine höher angewinkelt sind – und bei Unaufmerksamkeit auseinanderfallen.
            Das Problem kann man einfach dadurch lösen, dass man die Sitze höher macht. So 10 cm sollten für 90% der Fälle reichen, und die Männer sitzen auch ganz züchtig mit unge“spreadeten“ Beinen 😀 .

            Ja ok, einige Mädel bräuchten dann eine Leiter, um auf den Sitz zu kommen. Aber da wird sich bestimmt immer eine helfende Hand finden 😉

          • „im Wiki-Artikel steht nur!“

            Meine Ausdrucksweise „aber warum fragst du“ war offfenbar nicht deutlich genug:
            Ich habe keine Ahnung, warum du nach dem „national design award“ gefragt hast, denn der wird bei dem Stuhl nirgends erwähnt.

            Dort wird vielmehr der „new designers award“ und namentlich der „Belmond award“ genannt, und unter diesen Bezeichnungen kann man ihn dann auch finden.

            Hat nur beides nix mit dem Wiki-Artikel zum national Design Award zu tun. Und hat auch eine ganz andere Website, die man auf Wikipedia anklicken kann.

            „Die Übersichtsseite zeigt aber, dass die da jeden Tag zwei Preise vergeben?“

            Im Rahmen der Veranstaltung, die insgesamt 2 Wochen dauert.
            Week 1 – Wednesday 1 July, 3-9pm
            Week 2 – Wednesday 8 July, 3-9pm

            Nicht das ganze Jahr über.

            Wer lesen kann …
            Dabei ist wohl jeder Preis mit einem Unternehmen assoziiert, das zu den Sponsoren gehört und vermutlich jeweils von dem Unternehmen gesponsort wird. So gibt es einen Lego preis, einen Halmark Studio preis, etc. Der vorliegende Preis ist der Belmond Award und vermutlich in irgend einer Weise von diesem Unternehmen vergeben.

            https://www.newdesigners.com/sponsor/belmond/

            https://www.belmond.com/

            „Belmond Ltd. is a global collection of exceptional hotel and luxury travel adventures in some of the world’s most inspiring and enriching destinations. Established more than 40 years ago with the acquisition of Belmond Hotel Cipriani in Venice, the Company owns and operates 45 unique and distinctive hotel, rail and river cruise experiences in many of the world’s most celebrated destinations.“

            Wenn du also mal in die Verlegenheit kommst, eines dieser Hotels zu besuchen, dann rechne vorsichtshalber damit, als Mann mit solchen Stühlen versorgt zu werden….

          • @maddes8cht
            „Ich habe keine Ahnung, warum du nach dem „national design award“ gefragt hast, denn der wird bei dem Stuhl nirgends erwähnt.“

            In dem Twitterbeitrag von Matze steht aber genau das (siehe oben)… offenbar nicht mein Fehler.

            „Dort wird vielmehr der „new designers award“ und namentlich der „Belmond award“ genannt, und unter diesen Bezeichnungen kann man ihn dann auch finden.“

            Hat sich schon gelohnt zu fragen, hätte ich mit Sicherheit nicht so schnell rausgefunden.

            „Nicht das ganze Jahr über“

            Hab ich auch gar nicht behauptet, dass so eine Designveranstaltung nicht das ganze Jahr über geht, war mir auch klar.

            „Dabei ist wohl jeder Preis mit einem Unternehmen assoziiert, das zu den Sponsoren gehört und vermutlich jeweils von dem Unternehmen gesponsort wird. So gibt es einen Lego preis, einen Halmark Studio preis, etc. Der vorliegende Preis ist der Belmond Award und vermutlich in irgend einer Weise von diesem Unternehmen vergeben.“

            Ja, guter Hinweis, das hatte ich nicht so richtig verstanden, warum da immer eine Firma dazu steht.

            Ist die Frage, ob das Unternehmen einen Einfluß auf die Vergabe hat oder ob es eine zentrale Jury gibt.

  2. Ganz widerliche Eigenwerbung
    Ich hab mal ein paar Fakten bei Twitter reingestellt und es hat sich eine schöne Diskussion über Beschneidung bei Jungen und Mädchen draus entwickelt

    • Sehr gut.
      Vielleicht nimmt Claudia das mal als Bettlektüre mit in den Abend 😉

      Ist aber nur ein kleiner Auszug.
      Wenn man noch die faktischen Ungleichbehandlungen hinzuzählt, dann ist die Liste deutlich länger.

      • Ich bin übrigens grundsätzlich gegen die Wehrpflicht.

        Zu den anderen Punkten allgemein:

        Männer haben im Bundestag eine 2/3 Mehrheit die zur Änderungen des Grundgesetzes nötig ist. Normale Gesetze können sogar mit einfacher Mehrheit geändert werden.

        Dann ändert die Männer-benachteiligenden Gesetze doch einfach.

          • Und sie sollten mindestens die Hälfte der gegenüber Männern überschüssigen Lebenszeit dienen. Wären also 30 Monate, abzuleisten direkt nach der Schule. Gewissensprüfung kann zu Ersatzdienst führen und den Pflegenotstand lindern. Männer machen stattdessen Aupair und lernen Sprachen im Ausland.

          • „Einen besseren Weg, die Geburtenrate anzukurbeln gibt es nicht.“
            Warum denn das? Abtreibungen sollten doch das normaleste von der Welt sein. Wie einmal ne Kopfschmerztablette nehmen. Da kann der Staat der Frau auch mal helfen das Kind abzutreiben. Kann ja später ein neues austragen wenn die Wehrpflicht vorbei ist.
            *Ironie off*

        • Feministin: „Frauen werden diskriminiert. Das müssen WIR ALLE ändern“
          Normaler Mensch: „Männer werden auch diskriminiert. Müssen wir das auch ändern?“
          F: „Männer WERDEN NICHT diskriminiert. Können sie im Patriarchat gar nicht“
          NM: „Was ist mit Wehrpflicht?“
          F: „Ich bin gegen die Wehrpflicht“
          NM: „Es geht nicht darum, ob du was gut findest, sondern darum, ob Männer diskriminiert sind“
          F: „Ja, dann müsst IHR (!) das halt ändern“
          NM: „Ist das nicht ein Eingeständnis, dass Männer DOCH diskriminiert werden?“
          F: „Ich mag Eichhörnchen“

          Claudia ist so ein wandelndes Klischee, das ich kaum zum Aushalten.

          • @only me

            F: „Ich mag Eichhörnchen“

            Ich finde Eichhörnchen tatsächlich voll süß 🙂

            Aber zum Thema: Mein Hinweis war nicht als „hingerotzte Unverschämtheit“ gemeint, sondern ich wollte damit sagen, dass es ganz offensichtlich unter Männern keinen Grundkonsens gibt, was Männerdiskriminierend ist und was nicht.

            Dabei würde es in vielen Fällen nicht mal einen Zielkonflikt mit feministischen Anliegen geben, wenn hier als männerdiskriminierend benannte Gesetze geändert würden.

            Eine Abschaffung der Wehrpflicht z.B. hätte keinen Schaden für die Frauen. Sie hätte sogar im Gegensatz – da bin ich mir sicher – eine breite Mehrheit bei den Frauen. Nicht wenige Frauen sind Mütter von Söhnen und haben bereits aus diesem eigennützigem Grund heraus ein Interesse daran, dass ihre Söhne nicht in Kriegen als Kanonenfutter verheizt werden.

            Auch die konsequente Ächtung der männlichen Beschneidung würde garantiert keine Frauenproteste auslösen.

            Dies sind schon zwei Punkte, wo die Diskussion eigentlich unter Männern darum gehen sollte, warum nicht mal solche einleuchtenden Ziele auch nur eine deutliche Minderheit mobilisiert. Und damit den Druck zu den Gesetztesänderungen erzeugt.

            Ich will diese Diskussion als Frau nicht für die Mäner oder in Vertretung der Männer führen. Aber ganz dezent darauf hinweisen, dass es im Feminismus für derart selbst-schädigendes Verhalten den Begriff „toxic masculinity“ gibt.

            Auf Anraten einiger Kommentare habe ich mal die Suchfunktion hier ausprobiert: Der Begriff wurde hier schon behandelt. Sogar vor wenigen Wochen erst…

          • „Nicht wenige Frauen sind Mütter von Söhnen und haben bereits aus diesem eigennützigem Grund heraus ein Interesse daran, dass ihre Söhne nicht in Kriegen als Kanonenfutter verheizt werden.“

            Liebe Claudia, jetzt kommst Du schon wieder mit diesem Mist. Bist Du wirklich der Meinung Väter schicken ihre Söhne mit weniger Skrupel an die Front?
            Hör auf damit, es ist zum kotzen!

          • @Freya,

            warum lenkst Du jetzt ab? Ich gehe davon aus, dass Väter das gleiche Interesse haben. Und sie haben mindestens alle Mütter mit Söhnen hierfür als Unterstützung (was meine Aussage war).

            Dennoch ist die Wehrpflicht nicht abgeschafft. Warum?

          • „Dennoch ist die Wehrpflicht nicht abgeschafft. Warum?“

            Frag doch mal bei der Panzer-Uschi nach.
            Ach nee, die is ja wech.
            Du müsstest Dich jetzt an die AKK 47 wenden.
            Die will nen deutschen Flugzeugträger und ne europäische Armee.
            Rate mal, wer die stellen soll?
            Ich geb Dir nen Tipp: es sollen keine Frauen sein.

          • @carnofis

            „Die will nen deutschen Flugzeugträger und ne europäische Armee.
            Rate mal, wer die stellen soll?
            Ich geb Dir nen Tipp: es sollen keine Frauen sein.“

            UvdL und AKK setzen auf männliche Wehrpflichtige und wollen keine Frauen in der Armee haben? Wäre mir neu.

          • „UvdL und AKK setzen auf männliche Wehrpflichtige und wollen keine Frauen in der Armee haben?“

            Frauen DÜRFEN mitspielen, wenn sie denn unbedingt wollen. Männer MÜSSEN mitspielen, ob sie wollen oder nicht.

          • Claudia, Du hast an dieser Stelle schon einmal eine ähnliche Aussage gemacht. Wie hast Du es denn gemeint?

            https://allesevolution.wordpress.com/2019/07/09/das-vor-100-jahren-argument/#comment-410818

            Da steht:
            „Und, wer weiß, wären damals paritätisch Frauen im Parlament gesessen, wären die sicher inspiriert von Bertha von Suttner, gewesen und hätten sich dreimal überlegt, ob sie ihre Söhne an die Front und in den Tod schicken.“

            Für mich liest sich das so, als wären Frauen, speziell Mütter, in der Politik immer das Korrektiv zu den Männern, die kaltschnäuzig aus militärischem Kalkül heraus am Reißbrett gesichtslose Menschenmasse von A nach B verschieben.
            Dann habe ich Dich wohl falsch verstanden.

          • @Freya,

            „Wie hast Du es denn gemeint?“

            Als „Korrektiv“ vielleicht auch. In jedem Fall aber als Ergänzung der Debatte durch einen anderen Blickwinkel und einen anderen Lebensschwerpunkt. Und zur Verhinderung einer einseitigen und destruktiven Dynamik

            Ich will Frauen jetzt nicht pauschal als bessere Menschen hinstellen. Aber es gibt halt dann doch eine Frauensicht der Dinge, die zu berücksichtigen ist.

          • @claudia,

            was du da schreibst basiert auf dermaßen falschen Annahmen über die Dynamik zwischen den Geschlechtern, dass es fast unmöglich ist, darauf Bezug zu nehmen.

            Ich versuch’s trotzdem.

            Es gibt, von Paul Elam zusammengetragen, 10 Regeln bezüglich der Geschlechterdynamik, die etwas überpointiert sind, aber in die richtige Richtung weisen, was an deiner Auffassung so falsch ist:

            Laws of Men
            ————-
            1. Men will not oppose anything perceived to benefit women.
            2. Men wil act as enforcers. They will attack and shun other men for violating Law #1.
            3. Men have almost no limits to how far they will go regarding adherence to laws 1 und 2.
            4. Men will not complain collectively about anything that happens to them as a class.
            5. Anomalous men, those who consciously oppose laws 1 thu 4, will nonetheless obey them out of fear of shame and rejection.

            Laws of Women
            —————
            1. Women will not oppose anything perceived to benefit them as a group.
            2. Women will attack and shun other women for violating law number 1
            3. Women have virtually no limits to how far they will go regarding adherence to laws 1 and 2.
            4. Women will complain collectively about whatever they feel happens to them as a group.
            5. Anomalous women, those who consciously oppose laws 1 thu 4, will nonetheless obey them out of fear of shame and rejection.

            Was daran übertrieben und was daran wahr ist, haben wir hier schon mal diskutiert.

            Fest steht jedenfalls, dass Frauen als Gruppe einen relativ starken In-Group-Bias haben und Männer quasi keinen. In vielen relevanten Hinsichten haben Männer im Gegenteil einen Out-Group-Bias.
            Mit anderen Worten: Wenn es darum geht, ob man einer Frau oder einem Mann hilft (jeweils nicht verwandt), wird eine Frau immer der Frau helfen wollen und wird ein Mann fast immer der Frau helfen wollen.

            Korollar: „Männer“ als Gruppe gibt es nicht.

            Wenn du also schreibst: „Ihr Männer müsstet…“ redest du von einer sinnlosen Einheit. Du könntest genauso fordern: „Ihr Menschen mit mehr als 130.000 Haaren auf dem Kopf müsstet…“
            Du nimmst eine biologische Eigenschaft und tust so, als sei durch diese bereits eine Einheit kreiert, die doch bitte schön handlungsfähig sein solle.

            „Menschen, mit Schuhgröße 42, vereinigt euch!!“

            Das ist reine Projektion: Weibliche Solidarität gibt es. Männliche nicht.

            Das hat wiederum als Korollar, dass das Konzept von „Patriarchat“ Projektion ist. Der Zustand, den Feministinnen als Patriarchat beschwören, ist nachweisbar nicht der Zustand, den unsere Gesellschaft jetzt hat. Er wird aber, mit umgekehrten Vorzeichen, sehr wohl der Zustand sein, denn eine Gesellschaft hat, die von Feministinnen geführt wird. Ihr bildet Seilschaften nur entlang Geschlechtergrenzen (was Männer noch nie gemacht haben). Ihr werdet Männern handfest Rechte wegnehmen und Pflichten aufbürden ohne Gegengewicht. Das ist keine Prognose, das ist alles längst sichtbar und es wird noch viel schlimmer werden.

            Zu deinen beiden Beispielen:
            a) In der Schweiz gab es einen Volksabstimmung (@Matze, hast du den Link noch?), ob die Wehrpflicht abgeschafft werden soll oder nicht. Obwohl nicht betroffen, durften Frauen natürlich mitstimmen und haben mehrheitlich dafür gestimmt, sie beizubehalten.
            Soviel zu deinem Satz „Sie hätte sogar im Gegensatz – da bin ich mir sicher – eine breite Mehrheit bei den Frauen
            Dass du dir sicher bist, sagt angesichts deiner konsquenten Realitätsverweigerung leider leider überhaupt nichts.

            b) Auch die konsequente Ächtung der männlichen Beschneidung würde garantiert keine Frauenproteste auslösen.
            Willst du mal wissen, auf welchem Niveau normale Frauen sich für das Thema interessieren?

            Trotzdem das allerbeste was Frau passieren kann
            Auch ich kann mich outen, als Frau die beschnittene Männer vielleicht nicht unbedingt vorzieht, aber doch sehr erfreut ist wenn sie bei der ersten intimen Begegnung merkt, aha, ein Kerl ohne Hütchen.

            oder

            Beschnitten ist besser
            Ich bevorzuge beschnittene. Die Eichel ist immer frei und sauber. Klar ist Vorhaut eigentlich natürlicher, aber beschnitten ist wesentlich aufregender und schöner. Ich glaube mich, dass es meinen Beschnittenen am Sex an was mangelt. Für mich ist Sex besser mit Beschnittenen und die bekommen von mir natürlich auch mehr als so eine Rüsselvorhaut, die mich voll abtörnt.

            Bei Feministinnen HAT die Debatte übrigens Proteste ausgelöst.
            Es ist wie immer: „Benachteiligung von Männern aufzeigen und beseitigen – dies ist nicht unser politischer Wille“, denn das würde ja nur von den Nachteilen der Frauen ablenken.

          • @only me

            Erstmal danke für den sachlichen Kommentar und den Hinweis auf den Blogeintrag.

            „Korollar: „Männer“ als Gruppe gibt es nicht.
            Wenn du also schreibst: „Ihr Männer müsstet…“ redest du von einer sinnlosen Einheit.“

            Hmmm, also unter der Annahme wäre dann wohl jeglicher Maskulinismus oder Engagement für Männerrechte von Anfang an sinnlos. Wobei ich das nicht so fatalistisch sehe, da Männer durchaus auch gruppenweise auftreten und aus einer und in einer Gruppe agieren.

            Ebenso sind Seilschaften von Männern (Männerbünde) aus meiner Beobachtung heraus existent. Sie sind männerexklusiv (logisch, sonst wären es keine Männerbünde) und Frauen daraus ausgeschlossen. Was allerdings tatsächlich auch von mir gesehen wird: Männerbünde agieren mit anderen Männerbünden nicht nach außen solidarisch sondern sehen sich in Konkurrenz. Selbst wenn es real gar nichts gibt, um das sie konkurrieren.

            „Er wird aber, mit umgekehrten Vorzeichen, sehr wohl der Zustand sein, denn eine Gesellschaft hat, die von Feministinnen geführt wird. Ihr bildet Seilschaften nur entlang Geschlechtergrenzen (was Männer noch nie gemacht haben). Ihr werdet Männern handfest Rechte wegnehmen und Pflichten aufbürden ohne Gegengewicht. Das ist keine Prognose, das ist alles längst sichtbar und es wird noch viel schlimmer werden.“

            Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie eine „von Feministinnen geführte Gesellschaft“ aussehen würde. Ich sehe auch keinen Konsens unter Feministinnen, so etwas auch nur anzustreben. Es geht ja auch nicht um eine Umkehrung der Machtverhältnisse (oder von Rollen) sondern um die Beseitigung bestehender struktureller Nachteile für Frauen.

            Der Link wegen der Abstimmung in der Schweiz zur Wehrpflicht würde mich allerdings interessieren. Wobei die Schweiz wegen der Neutralität und der langen Friedensperiode ein Sonderfall ist. Da gibt es keine Familiengeschichten von Gefallenen (Vätern und Söhnen) aus dem 2. Weltkrieg.

            „Willst du mal wissen, auf welchem Niveau normale Frauen sich für das Thema interessieren?…“

            Naja, deine Beispiele belegen was ich sagte:Es ist höchstens eine intim-persönliche Präferenz aber nichts was Frauen von sich aus forcieren würden. Sie treffen noch nicht einmal eine Vorauswahl von Sexpartnern nach diesem Kriterium.

            „Bei Feministinnen HAT die Debatte übrigens Proteste ausgelöst.
            Es ist wie immer: „Benachteiligung von Männern aufzeigen und beseitigen – dies ist nicht unser politischer Wille“, denn das würde ja nur von den Nachteilen der Frauen ablenken.“

            Was meiner Meinung nach ein großes Kommunikationsproblem ist. Warum kann man nicht zwei getrennte Debatten führen? In eine Debatte über Frauenbenachteiligung mit energisch vorgetragenen Männerbenachteiligungen reinzuspringen wird halt zurecht Proteste auslösen. Und damit fast zwingend derailen.

            Und dann noch dazu der Effekt, dass ein homogener Kreis von Diskutierenden mit ähnlichen Weltbildern sich angegangen und gestört fühlt, wenn konträre Ansichten von außen einfließen. Kann man ja auch hier beobachten.

          • @ Claudia:
            Und was sollte dieser Kommentar nu wieder? Einfach mal ’n Büschen dumm rumquaken, oder was?
            Nebulösen Unfug rausrotzen, ohne Sinn, ohne Inhalt? Aaaaber mit der Riesenhintertür, sagen zu können: „Aber ich mag Eichhörnchen“?
            Das ist sowas von zum Kotzen!
            Ich zerfetz den Bullshit mal eben von oben nach unten:

            „Aber zum Thema: Mein Hinweis war nicht als „hingerotzte Unverschämtheit“ gemeint, sondern ich wollte damit sagen, dass es ganz offensichtlich unter Männern keinen Grundkonsens gibt, was Männerdiskriminierend ist und was nicht.“

            Erstens war das kein Hinweis, sondern überflüssiger, unverschämter Müll.
            Zweitens, was hat das mit Männern zu tun? NICHTS! Es gibt unter Menschen nunmal keinen Grundkonsens für oder gegen alles. Das hat überhaupt nix mit dem Geschlecht zu tun. Es ging also lediglich mal wieder darum, Deine Mißgunst rauszublöken.

            „Dabei würde es in vielen Fällen nicht mal einen Zielkonflikt mit feministischen Anliegen geben, wenn hier als männerdiskriminierend benannte Gesetze geändert würden.“

            Dämliche Lüge, nicht die erste und nicht die letzte, das ist sicher! So ziemlich alle männerdiskriminierenden Gesetze der letzten zwei Jahrzehnte ( mindestens ) wurden von Femis mit der Brechstange durchgeprügelt, ohne jede Rücksicht auf Verluste. Und jeder Versuch, Diskriminierungen auch nur ernsthaft anzusprechen wurden von Feministen mittels übelster Hasspredigten niedergebrüllt. Du selbst hast hier wild und wirr herumgehetzt, weil Du die Männerdiskriminierung in Eindhoven sogar noch auf dem Rücken Deines eigenen Nachwuchses toll findest, Hauptsache es werden keine Männer angestellt, Kompertenzeinbrüche, Todesopfer, alles scheißegal.

            „Eine Abschaffung der Wehrpflicht z.B. hätte keinen Schaden für die Frauen. Sie hätte sogar im Gegensatz – da bin ich mir sicher – eine breite Mehrheit bei den Frauen. Nicht wenige Frauen sind Mütter von Söhnen und haben bereits aus diesem eigennützigem Grund heraus ein Interesse daran, dass ihre Söhne nicht in Kriegen als Kanonenfutter verheizt werden.“

            Glatt gelogen!
            Es gibt bis jetzt keinen einzigen noch so groben Hinweis darauf, daß Frauen anders zur Wehrpflicht stehen als Männer. Aber bitte, soltest Du dazu etwas seriöses vorzuweisen haben, belehre mich eines Besseren.
            Nebenbei ist es ein extrem lächerliches Ablenkungsmanöver mitten im Kommentar von Femis auf Frauen umzubiegen.

            „Auch die konsequente Ächtung der männlichen Beschneidung würde garantiert keine Frauenproteste auslösen.“

            Glatt gelogen! Auch in dem Punkte sind Frauen genau so zu sortieren wie Männer und auch in dem Fall ist es ein reines Ablenkungsmanöver, wie man am Rede- u. Abstimmverhalten 2012 schon exakt nachvollziehen kann. Die Femis sind zu wesentlich höheren Anteilen FÜR Verstümmelung von Jungen als die normalen Menschen, egal welchen Geschlechts!
            Also wieder Derailing mit dickem Fluchtwegpiktogramm auf der ekelhaften Hintertür.

            „Dies sind schon zwei Punkte, wo die Diskussion eigentlich unter Männern darum gehen sollte, warum nicht mal solche einleuchtenden Ziele auch nur eine deutliche Minderheit mobilisiert. Und damit den Druck zu den Gesetztesänderungen erzeugt.“

            Nein, das ist bis jetzt gar kein Punkt, egal wozu, in Zahlen Nullkommagarnix. Es ist verbaler Müll und Sinn und Verstand zum Zwecke des Aggressivherumquakens!
            Und es gibt auch keinen Zusammenhang zu anderen Menschen, die Du mal als Männer, mal als Frauen, mal als Femis bezeichnest, ohne da irgendein nachvollziehbares System hineinzubringen, just Bullshit!
            Der Druck der Femis kommt ja nun ausnahmslos von oben, da sie nunmal an der Macht sind.
            Alle anderen ärgern sich darüber, wieder völlig unabhängig von Geschlecht. Und, daß die Agit-Prop-Schleudern die Bevölkerung quer durch alle Gruppen, bis in die Familien spalten und jeden verständigen Konsens zerstören, hat auch nix mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit Habgier, Kohle und Macht. So what?

            „Ich will diese Diskussion als Frau nicht für die Mäner oder in Vertretung der Männer führen.“

            Ja dann lasse es doch einfach sein, und nerv nicht andauernd hirnfrei herum!
            Entscheide Dich mal! Oben unkst Du noch, daß Du ganz genau weißt was Männer denken, fühlen, wissen, wollen, können, tun u.s.w. UND warum ( alles lächerlicher Unfug ) und jetzt willst Du genau das ( Unfug herumbrüllen ) plötzlich dann doch nicht mehr? Bis Du morgen wieder DIE Männerexpertin überhaupt spielst und ausgerechnet uns hier einzureden versucht, was Männer waren, was sie sind und was sie morgen gefälligst für Dich zu sein haben.
            Ist das widerwärtig!

            „Aber ganz dezent darauf hinweisen, dass es im Feminismus für derart selbst-schädigendes Verhalten den Begriff „toxic masculinity“ gibt.“

            Welches Verhalten? Butter bei die Fische, beweise mal wenigsten ein ganz klein wenig Arsch und der Hose und sage konkret was Du damit meinst! Du hast in Deiem ganzen Kommentar nicht ein einziges „derart selbst-schädigendes Verhalten“ angeführt, nur dumm gelogen und Bullshit gehetzt. Welches typische Verhalten von Männern bezeichnest Du, als Femi als „derartig“ und warum und in Relation zu welchem Verhalten von Frauen? Kommt da noch was, außer „Eichhörnchen und „Ich interpretiere, „ich empfinde“, ohne Grund, ohne Substanz, ohne irgendetwas, worüber man wenigstens diskutieren könnte?
            Mein Vorschlag: Spare Dir die Antwort einfach, mehr als bestenfalls „Eichhörnchen“ und ansonsten erzfeministische Kackscheiße kommt da ja sowieso nie.

          • @Freya:
            „Für mich liest sich das so, als wären Frauen, speziell Mütter, in der Politik immer das Korrektiv zu den Männern, die kaltschnäuzig aus militärischem Kalkül heraus am Reißbrett gesichtslose Menschenmasse von A nach B verschieben.
            Dann habe ich Dich wohl falsch verstanden.“

            Nö, das hast Du – wie wohl die meisten hier – ganz richtig verstanden. Was anderes kann @Claudia nämlich nicht. Herumhetzen, Frauen würden dies, würden das nicht…, um dann hinterher zu sagen: „Ich habe aber nie nich gesagt, daß Männer das tun, resp. nicht tun“.
            Dabei wechselt sie im Kaninchenzickzack mit eingeklemmten Steert zwischen Männern, Frauen und Femis vollkommen sinn- u. zusammenhangfrei hin u. her. Von Menschen, ganz allgemein – und das wäre der einzig mögliche inhaltliche Zusammenhang mit ihren stumpfen Allgemeinplätzen und Übergeneralisierungen, redet sie nie. Warum wohl? Ganz einfach, weil es dann einfach nur unwichtige Binsen wären, die von keinerlei thematischem Provokationswert sind. That’s all!
            Ich nenne das wutentbrannte Streitsucht, sie gönnt niemandem eine konstruktive Diskussion, weder Männern, noch Frauen, noch sonst wem.

          • @Claudia: sicher von der Abschaffung der Wehrpflicht hätten Frauen keinen Schaden; aber auch keinen Nutzen.
            Ich kann mich nicht daran erinnern, dass irgendeine, zeitgenössische Feiministin (bzw. feministische Organisation) sich für etwas einsetzt, das ausschließlich Männern nutzen würde.

          • Feministin: „Der Feminismus sorgt dafür, dass alle Menschen gleichberechtigt sind! Wir sollten ALLE Feministen sein!!“

            Die selbe Feministin: „Für die Diskriminierung von Männern ist der Feminismus nicht zuständig. Kümmert euch da doch selber drum“

            Die selbe Feministin, 5 Minuten später: „Hört auf mit dem Derailing! Das wichtige Thema ist ‚Keine Gewalt gegen Frauen‘. Das müssen wir zuerst lösen!!“

          • Claudia, du hast recht. Sobald die Wehrpflicht auch für Frauen gelten, werden Feministinnen, wie diese Autorin, dafür kämpfen sie abzuschaffen. Aber solange es nur die Söhne sind… irgendwer muss doch die Frauen beschützen!

          • only me, das musst du schon komplett machen:

            Feministin: „Der Feminismus sorgt dafür, dass alle Menschen gleichberechtigt sind! Es braucht keine Männerrechtsbewegung. Wir sollten ALLE Feministen sein!!“

            Die selbe Feministin: „Für die Diskriminierung von Männern ist der Feminismus nicht zuständig. Kümmert euch da doch selber drum.“

            *Männerrechtler kämpfen für die Gleichberechtigung von Männern*

            Feministin: „Stoppt diese Frauenhasser!“

          • „Mein Hinweis war nicht als „hingerotzte Unverschämtheit“ gemeint“

            Nein, vermutlich nicht.
            So wenig wie „dann sollen sie doch Kuchen (eigentlich Brioche) essen“ von Marie Antoinette als unverschämtheit gemeint war. Es ist aber durchaus berechtigt, es als unverschämt wahrzunehmen.

            Ziemlich viele Unverschämtheiten sind nicht explizit als Unverschämtheite gemeint. Sie offenbaren aber eine bemerkenswerte ignoranz und penetranz des Sprechers, die dann – gerade wenn das ganze auch noch eine Aufforderungsform annimmt – als unverschämt ankommt.

            Das ist der Sinn der Formulierung „vor diesem Hintergrund …“

            „sondern ich wollte damit sagen, dass es ganz offensichtlich unter Männern keinen Grundkonsens gibt, was Männerdiskriminierend ist und was nicht.“

            Und das sagst du mit „Dann ändert die Männer-benachteiligenden Gesetze doch einfach“ ?? !

            Macht in dem Kontext wenig bis keinen Sinn.
            Aber nehme ich diese „erklärung“ mal als gegeben hin:
            Jemand will mir mitteilen, dass es in seinen Augen keinen Grundkonsens gibt, was männerdiskriminierend ist und was nicht – und tut das mit dem Satz „Dann ändert die Männer-benachteiligenden Gesetze doch einfach“

            Das „höhö – schafft ihr nämlich eh nicht, weil ihr keinen Konsens dazu habt“ ist der Teil, den man sich dann selber dazudenken muss, um deine Aussage so zu verstehen, wie du sie gerade interpretiert haben wolltest.

            Und wenn du nicht nachvollziehen kannst, warum man das als unverschämt verstehen könnte, solltest du dringend an deinen sozialen kometenzen arbeiten. In der Form ist es noch schlimmer wie vor deiner Erklärung.

            „Dabei würde es in vielen Fällen nicht mal einen Zielkonflikt mit feministischen Anliegen geben, wenn hier als männerdiskriminierend benannte Gesetze geändert würden.“

            Das haben viele hier gedacht, bis sie zum ersten mal etwas mit versuchen zu tun hatten irgend etwas positives für Männer zu erreichen. Was folgt, ist der feministische Aufschrei „die wollen was für Männer machen! Frauenfeindliches Pack! das darf auf keinen Fall erlaubt werden !“

            Das ist regelmäßige Erfahrung – nachzulesen auch in vielfältiger Form auf Genderama, aber auch hier.
            Und es ist Erklärungsbedürftig – warum agieren so viele Feministen so?
            Wer dazu in Bringschuld ist, wärest du, wenn du Feminismus verteidigen möchtest. Warum agieren Feministen so aggressiv, sobald jemand etwas positives für Männer tun möchte?

            Warum ist das agieren so aggressiv gegenüber Aufklärung zu häuslicher Gewalt, sobald sie sich nicht auf Frauen als Opfer bezieht, sondern auf Männer?

            „Dabei würde es in vielen Fällen nicht mal einen Zielkonflikt mit feministischen Anliegen geben“, sollte man denken. Die Frage wäre, warum das viele Feministen offenbar anders sehen – und dabei wieder mal auffällig oft und aggressiv Leute aus dem „institutionalisierten Feminismus“. Kannst du das erklären?

            „dass es im Feminismus für derart selbst-schädigendes Verhalten den Begriff „toxic masculinity“ gibt.

            Auf Anraten einiger Kommentare habe ich mal die Suchfunktion hier ausprobiert: Der Begriff wurde hier schon behandelt.“

            Suchfunktion alleine nutzt nichts. Wenn du die zugehörigen Diskussionen wenigstens angelesen hättest, dann hättest du eine Ahnung davon, warum der Begriff hier einen sehr schlechten Ruf hat.
            Und warum er keinen deut besser wäre als das selbe über eine „toxic femininity“ zu beschreiben, mittels derer Frauen Männer zu ihrem eigenen Vorteil in diese Rollen hineinmanövrieren.

            Ich selbst würde einen solchen Begriff jedenfalls ablehnen – er treibt einen Keil zwischen die Geschlechter.
            „Toxic“ ist nicht „femininity“, sondern feminismus. Das ist eine Ideologie, zu der man sich bekennen kann oder nicht, aber mit der niemand geboren wird und die einem nicht unveränderbar anhängt wie das Geschlecht.
            Von Feminismus kann man sich auch wieder lossagen.
            Die Chance hast auch du noch…

          • „Ebenso sind Seilschaften von Männern (Männerbünde) aus meiner Beobachtung heraus existent. Sie sind männerexklusiv (logisch, sonst wären es keine Männerbünde) und Frauen daraus ausgeschlossen. Was allerdings tatsächlich auch von mir gesehen wird: Männerbünde agieren mit anderen Männerbünden nicht nach außen solidarisch sondern sehen sich in Konkurrenz. Selbst wenn es real gar nichts gibt, um das sie konkurrieren.“

            Interessant. Endlich mal jemand, der(die) Männerbünde beobachtet hat. Erklär Dich doch mal näher bitte. Was sind das für ominöse Männerbünde? Ich persönlich – und nach Bestätigung durch meine Frau bin ich ein Mann – habe noch nie so einen Bund gesehen, noch bin ich jemals angesprochen worden, einem solchen beizutreten.
            Ich habe lange nachgedacht, wie ich mir so einen Bund vorstellen würde/müsste und mir fielen nur diese ominösen angelsächsischen Studentenverbindungen ein, also z.B. diese Rudergruppen von Oxford und Cambridge, oder die amerikanischen Geheimbünde, wie die „Skulls & Bones“, aus denen sich mehrere US-Präsidenten rekrutiert haben sollen.
            In Deutschland mag es sowas geben, aber inwieweit die irgendeine Relevanz haben, entzieht sich meiner Kenntnis.

            „Und dann noch dazu der Effekt, dass ein homogener Kreis von Diskutierenden mit ähnlichen Weltbildern sich angegangen und gestört fühlt, wenn konträre Ansichten von außen einfließen. Kann man ja auch hier beobachten.“

            Du bist uns immer noch die konträren Ansichten schuldig, Claudia. Wenn wir hier genervt sind, dann deshalb, weil Du Dich im Diffusen verlierst, nichts Konkretes lieferst und – wie im vorliegenden Fall – über „Männerbünde“ raunst, die Frauen ausschließen würden.
            Wenn es um Geschlechtersegregation geht, dürfte die Zahl der Frauenbünde die der Männerbünde jedenfalls um Potenzen überschreiten.

          • @Claudia:
            „„Korollar: „Männer“ als Gruppe gibt es nicht.
            Wenn du also schreibst: „Ihr Männer müsstet…“ redest du von einer sinnlosen Einheit.“

            Hmmm, also unter der Annahme wäre dann wohl jeglicher Maskulinismus oder Engagement für Männerrechte von Anfang an sinnlos. Wobei ich das nicht so fatalistisch sehe, da Männer durchaus auch gruppenweise auftreten und aus einer und in einer Gruppe agieren.“

            Meinst Du wirklich, daß Du hier mit einer so krassen Beleidigung der höheren Recht an sich irgendwelche Punkte sammeln kannst?
            Beeindruckend ist das, aber unzweifelhaft lediglich aufgrund der Tatsache, daß Du Dir UND sämmtlichen potentiellen und tatsächlichen Mitlesern die Fähigkeit zu denken absprichst. Logischerweise in erster Linie Dir selbst!

            Männer die sich für Gleichberechtigung einsetzen gibt es als Bewegung ausschließlich in einer Bewegungsrichtung, nämlich pro Individualrechte. Jedenfalls habe ich noch keinen Männerrechtler, Kinderrrechtler, Familienrechtler, Masku, MGTOW oder sonstwen hier spezielle Gruppenrechte fordern oder verteidigen gesehen. Sowas bringen nur Femis wie Du.
            Und ich denke, genau das ist Deine Absicht, nämlich Totalitarismus in Form weiterer Gruppenprivilegien sexistisch ( neuerdings auch rassistisch ) einzufordern, wie fast alle Femis.

          • Sie versteht insofern richtig, als ich durchaus der Meinung bin, dass Maskulismus eine Aufkärungsbewegung ist und sein muss, denn als politische wäre sie kategorisch chancenlos.

            Mitleid mit Männern (als Männer) gibt es nicht. Da ist keine politische Kraft hinter. Die gibt es nur für Frauen.

            „Reflektiere deine Privilegien.“

        • Dahinter steckt natürlich die feministische Iddee, dass Männer politik für Männer und nur Frauen ™ Politik für Frauen machen.

          Tun sie aber gar nicht.
          Frauen machen Politik für Frauen, und Männer – machen auch Politik für Frauen.

          Gründe dafür gibt es viele.
          Neben Evolutionsbiologischen Gründen, die man hier in Breite diskutieren kann, auch der Umstand, dass die Mehrheit des Wahlvolkes aus Frauen besteht.

          Deshalb lassen sie die Wehrpflicht, im Ernstfall die Frauen vor schlimmerem Behüten zu müssen, bei den Männern.

          Ja, Leute hier, oder Vereine wie Manndat etc. versuchen auch, Abgeordnete auf solche Themen anzusprechen und Dinge zu verändern.
          Das Ergebnis ist i.d.R., völlig ignoriert zu werden.

          Vor diesem Hintergrund erscheint
          „Dann ändert die Männer-benachteiligenden Gesetze doch einfach.“
          als hingerotzte Unverschämtheit. Wir sitzen nun mal nicht im Parlament und haben deshalb auch keinen direkten Einfluss. Und die, die dort sitzen, machen leider lieber feministische Politik.
          Und erzählen gleichzeitig, wie unterdrückt Frauen(tm) in unserem Land doch sind.

        • „Dann ändert die Männer-benachteiligenden Gesetze doch einfach.“

          Wegen genau so was, damals eine andere Claudia, habe ich diese wachsende Liste mit Beispielen erstellt, wo und wie Feministinnen und andere Frauenorganisationen, leider oft erfolgreich, versuchen den Aufbau einer Hilfe für Männer zu verhindern:

          https://allesevolution.wordpress.com/2017/12/16/wie-feministen-und-andere-frauenorganisationen-aktiv-zu-verhindern-versuchen-dass-eine-hilfe-fuer-maenner-aufgebaut-wird/

      • Ah, super,
        die hatte ich vor Augen, als ich auf Lui antwortete.

        Aber da schweigt des Sängers Höflichkeit, nicht wahr, Claudia?
        Die echte Feministin nimmt die Vorteile der Gesellschaft und Rechtsprechung gern als Selbstverständlichkeit mit, ggf. „als Ausgleich für 5.000 Jahre Unterdrückung“ – und weil sie sonst schon alles hat, fängt sie jetzt an, Unsinn zu fordern.

        Wärest Du jemals in Deinem Leben auf die Idee gekommen, das Sitzverhalten von Männern in S-Bahnen zu beachten, wenn nicht irgendein krankes Weiberhirn Dich drauf gestoßen hätte?

        Ich bin viele Jahre mit Bus und Bahn gefahren, leider Gottes auch während der Stoßzeiten. Ich kann mich an keinen einzigen Fall erinnern, wo Männer durch ihr Sitzverhalten Frauen daran gehindert hätten, einen freien Platz neben ihnen zu erhalten.
        KEINEN
        EINZIGEN.

        Du treibst nur ne typische feministische Sau durchs Dorf.

        Fembagging habe ich damals allerdings nahezu täglich erlebt, das bewusste Drapieren des Handtäschchens auf dem Nebensitz als Zeichen des Besitzanspruchs.
        Ich denke, da gibt es schon einen Unterschied in der Prioritätenliste, ob es sich um ein anatomisches „Problem“ handelt, oder um offenes Revierverhalten.

        • Aber Carnofis, echt jetzt mal! FRAUEN HABEN KEINE MACHT!!!!!!!!111einself!!!!

          Wenn eine Frau also verzweifelt versucht, den Platz neben sich durch unschuldiges Platzieren ihres Handtäschchens freizuhalten, so macht sie das nur mit dem völlig legitimen Ziel, zu verhindern, dass dieser von einem dieser dank Patriarchat mit Unmengen an Macht ausgestatteten Breitmachmacker diesen okkupiert und sie dann mit dominanzsymbolisierendem, ausschweifendem Manspraeding in der Ecke einzukeilen.

          Ich ertrage diese Frauenfeindlichkeit in diesem Forum langsam nicht mehr. Kann hier der Blogbetreiber nicht mal endlich aktiver werden???

          • Genau, @Billy, für Männer kann ja ein Viehwaggon ohne Sitze an die Strassenbahn angehängt werden, selbstverständlich bei erhöhtem Fahrpreis, als Entschädigung für die letzten 10000Jahre, JAWOLLLL!!!!!

            Safespace für alle Geschlechtsopfer JETZT!!!!!!

    • „Zwei Basketballerinnen verprügeln ihre Partnerinnen und dürfen weiter spielen“

      Ach. komm, nun sei mal nicht so.
      Immerhin nimmt die WNBL die Vorfälle „sehr ernst“.
      Das ist doch schon was.

  3. Mal was zu gefährlichen Waffen, die offen am Körper getragen werden dürfen:

    Colleen Campbell: Bei 1:05 zieht sie den Schuh aus und will ihn als Schlagwerkzeug einsetzen. So hackebreit wie sie war, hatte sie wohl vergessen, daß sie keine Stilettos trug


    Danay Howard (bekannt durch den subway slapper und seinen in seiner klanglichen Reinheit unerreichbar ohrenschmausigen ‚Smack‘): https://nypost.com/2015/05/21/woman-from-8-ball-jacket-attack-video-pleads-guilty/
    “It is alleged that you struck the complaining witness in the head with a stiletto boot, causing that person to sustain a laceration, bleeding and substantial pain.[…]“
    Er blutete durch den Angriff stark am Ohr.

    3 Frauen begehren Eintritt (im wahrsten Sinne), bei 0:10 tritt die mit der gelben Jacke mit ihren (nicht superscharfen, aber doch mit p = F/A ziemlichen Lokaldruck erzeugenden) Absätzen mehrfach fies zu:

    Sollte man nicht vor Bars und in U-Bahnen Warnschilder vor High-Heels tragenden Frauen anbringen?

  4. Mal so als Vorgeschmack, was uns in en nächsten Jahren so erwartet:

    „Umfrage vor der Landtagswahl
    Brandenburger AfD deutlich vor anderen Parteien“

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/umfrage-vor-der-landtagswahl-brandenburger-afd-deutlich-vor-anderen-parteien/24669962.html

    Da bin ich mal gespannt. Lebe auch in Brandenburg und gehe auch wählen. Nachdem die AfD schon bei den letzten Kommunalwahlen hier ganz gut abgeräumt hat, wird es folgerichtig logisch sein, daß sie auch bei der LTW als großer Gewinner hervorgeht (und dann als größte Oppositionspartei im Landtag sitzen wird).

      • Da wird sich alles zusammentun. Egal welche politische Ausrichtung. Ich könnte mir auch vorstellen, daß es eine Koalition unter Mitwirkung von CDU und Linke gibt, um die AfD zu verhindern. Da wird jetzt alles aufgefahren, nur um die AfD nicht in der Landesregierung zu haben. Am wahrscheinlichsten wird wohl RRG, wenn es dafür reicht (in den Umfragen bei 49%), es könnte aber auch Kenia kommen (wenn die FDP es über die 5%-Hürde schafft). Evtl. wird die AfD nicht nur die größte Oppositionspartei, sondern auch die Einzige…..

        Es gibt da zur Zeit zwei Lager: Die AfD und der Rest, bei dem jeder mit jedem kann.

        • Ohne, dass ich jetzt selbst zum Kreis der AfD-Wähler zähle, aber galt es nicht immer in Bundes- und Landtagswahlen als goldene Regel, dass die Partei mit den meisten Wählerstimmen die Koalitionsgespräche führt und den Bundeskanzler / Ministerpräsidenten stellt? Wurde das nicht immer gemacht, weil dies die ehrlichste Art ist, den Willen des Souveräns in der Regierungsbildung abzubilden und somit als demokratisch galt? Als was ist es dann zu bezeichnen, wenn sich eine x-beliebige Masse an schwächeren bis hin zu Splitterparteien in Hinterzimmerklüngeleien abspricht, um am Ende immer ausschweifendere und kuriosere Koalitionskonstrukte zu schmieden, nur mit dem Ziel, die Partei mit den meisten Wählerstimmen nicht in Regierungsverantwortung kommen zu lassen?

          Außerdem würde ich bei all den Vorwürfen gegen die AfD, sie seien demokratiefeindlich oder gar verfassungsfeindlich, gerne mal konkrete Begründungen haben. So allein stehend sind das für mich nur Hohlphrasen, mit dem Ziel, politische Gegner vor unbedarften Wählern zu diskreditieren. Bis noch weit in die 2000er Jahre wurde vor allem von den konservativen Parteien in genau derselben Weise gegen die LINKE geschossen, auch immerzu ohne konkrete Untermauerung der Vorwürfe.

          Besonders befremdlich finde ich derartige Vorwürfe, wenn sie von Parteien kommen, die selbst in ihrer Genderbesoffenheit offen gegen unsere demokratische Grundordnung schießen und deren Abgeordnete von Juristen geäußerte verfassungsrechtliche Bedenken offenherzig als Totschlagargumente bezeichnen.
          https://causa.tagesspiegel.de/politik/brauchen-parlamente-eine-frauenquote/nach-frankreich-schauen.html

          Ja, ja! Das Grundgesetz als Totschlagargument. Deutlicher kann man seine eigene Geisteshaltung wohl nicht mehr entlarven…

          • “ Bis noch weit in die 2000er Jahre wurde vor allem von den konservativen Parteien in genau derselben Weise gegen die LINKE geschossen, auch immerzu ohne konkrete Untermauerung der Vorwürfe.“

            In dem Wort „Untermauerung“ steckt doch wohl genug berechtigter Vorwurf gegen die SED-Nachfolgepartei drin, oder? Und wenn die noch zehnmal den Namen ändern, um ihre Vergangenheit zu verwässern, bleiben es jedoch immer diejenigen, die ihre Mitverantwortung an dem Unrechtsregime DDR und den vielen Mauertoten zu tragen haben.

          • „Und wenn die noch zehnmal den Namen ändern, um ihre Vergangenheit zu verwässern, bleiben es jedoch immer diejenigen, die ihre Mitverantwortung an dem Unrechtsregime DDR und den vielen Mauertoten zu tragen haben.“

            Wird das 30 Jahre nach dem Fall der Mauer nicht langsam albern?
            Wenn nicht, dann stellt sich mir die Frage, wo sich wohl ein gestandenes und überzeugtes NSDAP-Mitglied in der deutschen Pareienlandschaft am wohlsten fühlen würde?

          • „aber galt es nicht immer in Bundes- und Landtagswahlen als goldene Regel, dass die Partei mit den meisten Wählerstimmen die Koalitionsgespräche führt und den Bundeskanzler / Ministerpräsidenten stellt? Wurde das nicht immer gemacht, weil dies die ehrlichste Art ist, den Willen des Souveräns in der Regierungsbildung abzubilden und somit als demokratisch galt? “

            Nein, wurde nicht immer so gemacht.
            Die Partei mit den meisten Wählerstimmen führt die Koalitionsgespräche (= sie lädt ein) dann, wenn man ihr auch zutraut, die Regierung zu stellen.

            Regierungen, in denen die stärkste Fraktion am Ende nicht in die Regierung kam, hatten wir schon immer.
            Schon zu Zeiten der Sozialliberalen Koalition unter Schmidt und Brand war i.d.R. die CDU zwar die stärkste Partei, aber SPD und FDP haben die Regierung unter sich abgemacht.
            Auf Landesebene fällt mir als Baden-Württemberger die Landtagswahl von 2011 ein. Damals war CDu stärkste Kraft, danach Grüne und als dritte die SPD.
            Die Grünen haben dann zusammen mit der SPD Winfried Kretschmann zum Ministerpräsidenten gemacht.

            Es ist in solchen Fällen natürlich üblich, dass die stärkste Partei dieses Blocks die Koalitionsverhandlungen „führt“.

          • „Wird das 30 Jahre nach dem Fall der Mauer nicht langsam albern?
            Wenn nicht, dann stellt sich mir die Frage, wo sich wohl ein gestandenes und überzeugtes NSDAP-Mitglied in der deutschen Pareienlandschaft am wohlsten fühlen würde?“

            Es ist jedenfalls nicht so albern, wie eine Partei, in der es keinen einzigen Nationalsozialisten gab und gibt, ständig als „Nazi-Partei“ zu bezeichnen.

            Wer das tut (und das tut „die Linke“), muss sich den umgekehrten Vorwurf jedenfalls gefallen lassen – zumal nach nur 30 Jahren nach wie vor damalige Funktionäre tatsächlich in der Partei vertreten sind.

          • „Es ist jedenfalls nicht so albern, wie eine Partei, in der es keinen einzigen Nationalsozialisten gab und gibt, ständig als „Nazi-Partei“ zu bezeichnen.“

            Es ist GENAUSO albern.

          • @ carnofis

            In den C-Parteien tummelten sich ehemalige NSDAP-Parteibuchinhaber geradezu, machten zum Teil sogar stattliche Politkarriere in der BRD. Ich meine, Adenauer hatte, auf ehemalige NSDAP-Mitglieder in seiner Regierung angesprochen, mal gesagt, er könne nun mal kein Land nur mit Bübchen regieren. Der Vorteil der C-Parteien gegenüber der Linkspartei: während frühere SED-Mitglieder noch ganz gut im Saft stehen, sind frühere NSDAP-Mitglieder inzwischen ausnahmslos den Weg alles Irdischen gegangen oder zumindest körperlich schon lange nicht mehr in der Lage, noch Politik zu betreiben.

            @ maddes8acht

            OK, der Punkt geht an dich! 😉

            Wobei ich die Sache grundsätzlich mit einem etwas merkwürdigen Geschmäckle behaftet finde. Vor allem, wenn Koalitionen rauskommen, die für den Wähler zum Wahlzeitpunkt noch nicht mal ansatzweise zu erahnen hätten gewesen sein können. Und wenn, wie im von Focus Turnier angesprochenen Fall, der Hauptgrund dieses wilden Koalierens gar nicht mit der primären Absicht einhergeht, gemeinsam vernünftig zu regieren, sondern einfach nur eine nicht genehme Partei zu verhindern, dann halte ich das schon für offen antidemokratisch.

          • „Es ist GENAUSO albern“

            Ich finde sie zumindest VERGLEICHBAR albern, denn albern finde ich auch beides.

            Im vergleich fällt mir aber schon auf, dass es im einen Fall eben tatsächlich eine personelle kontinuität gibt. Und das anzusprechen ist nicht ganz so albern. Abgesehen von einer Kontinuität des Parteivermögens, zumindest mutmaßlich, weil zu einem großen Teil nicht so ganz klar ist, wo denn das SED-Vermögen genau gelandet ist.

          • „Wobei ich die Sache grundsätzlich mit einem etwas merkwürdigen Geschmäckle behaftet finde. Vor allem, wenn Koalitionen rauskommen, die für den Wähler zum Wahlzeitpunkt noch nicht mal ansatzweise zu erahnen hätten gewesen sein können.“

            Das „Gschmäckle“ schmecke ich auch. Aber Politik und ganz besonders demokratie ist auch die Kunst des Möglichen. Und deshalb teile ich diesen Ausspruch auch nicht:

            “ dann halte ich das schon für offen antidemokratisch.“

            Die Beteiligten stehen dabei unter gewaltigem druck und sollen dabei auch noch „nur ihrem Gewissen“ verantwortlich sein.

            Hübsch ist das nicht, aber soll man stattdessen ständige Neuwahlen in Dauerschleife veranstalten, ohne jemals eine verantwortliche Regierung zu Stande zu bekommen?

            ich persönlich würde ja gerne nach resorts wählen können – ob das ergebnis mir dann tatsächlich so gefallen würde, wie ich es mir wünsche, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

            Liberale würde ich dann z.B. in allen möglichen Resorts wählen – inneres, Außenpolitik, Justiz wären alles Kandidaten, in denen ich mir mehr liberale Politik wünschen würde.
            Aber ganz gewiss nicht im Wirtschaftsministerium, das sie regelmäßig gezielt ansteuern.

          • „Liberale würde ich dann z.B. in allen möglichen Resorts wählen (…) aber ganz gewiss nicht im Wirtschaftsministerium, das sie regelmäßig gezielt ansteuern.“

            Hähä! Ich würde sagen, wir verstehen uns… 😉

            Ist für mich auch seit langem mein Hauptproblem mit der FDP gewesen, dass sie sich nach meinem Empfinden allzu sehr auf Wirtschaftsliberalismus fokussierten, was sie nicht gerade Sympathiepunkte sammeln ließ, damit aber ihr für mich viel wichtigeres gesellschaftsliberales Profil nahezu komplett verloren hatten.

  5. Hockenheimer Bürgermeister (SPD) nach Angriff auf Intensivstation.

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/Auf-eigenem-Anwesen-Unbekannter-verletzt-Hockenheimer-Oberbuergermeister-Gummer-schwer,hockenheim-ob-schwer-verletzt-100.html

    „Stadtverwaltung reagiert entsetzt“
    Beschreibung des Täters:
    „Der Mann soll nach Polizeiangaben 1,65 Meter groß sein, dunkelhäutig und schlank. Er spreche mit Akzent und sei mit schwarzer Hose und roter Jacke bekleidet gewesen.“

    Man ist gespannt auf die feinsinnigen Unterscheidungen der Reaktion ggü. ähnlichen Fällen der Vergangenheit, wie den Überfall auf Magnitz („Die Hetze der AFD selbst ist schuld daran“) oder
    den Mord an Lübke („Die Hetze der AFD ist schuld daran“).

    Vermutlich ist die AFD schuld, wenn von den Regierungsparteien importierte Migranten auf einen SPD-Politiker losgehen. Klingt jedenfalls logisch.

    Und während wir nach dem Lübke-Mord einhellige Statements „gegen Rechts“ hören durften, warten wir grade zuverlässig auf verlautbarungen, solche Fäle nicht verallemeinern zu dürfen, das ist ein Einzelfall, und überhaupt das wichtigste ist jetzt, zusammen zu stehen und nicht zuzulassen, dass die böse AFD das etwa „instrumentalisiert“

    Ja, ich muss so einen Kommentar loslassen, auch wenn ich die AFD gar nicht mag…

    • Oha, da muss die antifa sich jetzt aber ganz schnell noch einmal ein Video aus dem Arsch prökeln, mit dem man „Menschenjagden“ auf Asylanten in Hockenheim „nachweisen“ kann. Oder – ach was – sie nehmen einfach noch einmal dasselbe, welches schon in Chemnitz zum Derailing gereicht hatte. Angst, dass unsere Medien und Politiker das prüfen und bemerken, brauchen sie ja nicht zu haben…

      Manchmal erschreck ich mich ja schon selbst, wie ich mich inzwischen zu solchen Themen äußere, aber diese permanenten Doppelstandards und dieses widerliche Doppelsprech sind wirklich absolut zum Kotzen!

      • „Manchmal erschreck ich mich ja schon selbst, wie ich mich inzwischen zu solchen Themen äußere, aber diese permanenten Doppelstandards“

        Jup.

        ich fühle mich zu „solidaritätsbezeugungen“ mit einer rechten Partei genötigt, die ich niemals wählen werde, weil die antiemokratische Vorgehensweise gegen sie immer krasser wird.

      • „Oha, da muss die antifa sich jetzt aber ganz schnell noch einmal ein Video aus dem Arsch prökeln“

        Sobald es bezüglich Gumer etwas analoges gibt wie

        https://www.hessenschau.de/tv-sendung/mordfall-luebcke-demo-und-mahnwache-gegen-rechts,video-95042.html
        (Was dort natürlich absolut berechtigt, diesmal aber natürlich total rechts wäre)
        kann sich der Anlass zu einem solchen Video ganz zwanglos ergeben.

        Oder man stelle sich den Aufschrei vor, da würde etwa bei einem „solidaritätskonzert gesungen werden
        „ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse“.

        Aber nee, das waren ja „die guten“

      • „[…]aber diese permanenten Doppelstandards und dieses widerliche Doppelsprech sind wirklich absolut zum Kotzen!“
        Das ist ein Punkt. Die zugrundeliegende Hirnschädigung scheint zudem irreversibel und selbstverstärkend zu sein.
        Als weitere, systematische Eigenheit kann man außerdem noch das Abwälzen beobachten. Probleme verursachen, anprangern, und andere sollen sie lösen.
        Und außerdem: Ähnlich wie Konzerne Kosten sozialisieren und Gewinne privatisieren, verhalten sich unsere Feministen auch.
        Wer das noch für links, progressiv oder modern hält, dem ist nicht zu helfen.

        Das Zusammenrücken von den Migrations-, Gleichstellungs-, Empörungs- und Merkelbefürwortern wird kein einziges Problem lösen, sonder wieder nur verschieben. Entweder wird die AfD so stark, daß sie im Handstreich Unsinn anstellen kann, oder die Spaltung wächst weiter.
        Der Fisch stinkt vom Kopfe her, immer. Insbesondere dann, wenn er mehrfach der Lüge überführt wurde und das selbst vor Wahlen schon zugab
        https://www.publicomag.com/2019/07/ein-tusch-zum-fuenfundsechzigsten/

  6. Hier hat sich ein Kinderarzt mit einem Post zur Gleichberechtigung böse in die Nesseln gesetzt. Dutzende empörter Wutbürgerinnen mokieren sich, daß er über Obdachlosigkeit diskutieren will, wenn es doch um Aufsichtsräte zu gehen hat.

    Wer Bock hat:

    • Immer das gleich. Gender Pay Gap und weniger Frauen in Führungspositionen. Wenn der GGPexistieren würde, hätten Frauen jetzt Gesetze in der Hand um ihn drastisch zu reduzieren. Sie machen aber nichts.

      Weniger Frauen in Führungspositionen ist genau so ein Thema. Haben sich diese Frauen die das ständig als Mangel an Gleichstellung ankreiden denn selbst schon mal um Führungspostionen beworben?

      Es besteht ein gewisser Wunsch diskriminiert zu sein. Und erschreckend viele denken tatsächlich das ohne Diskriminierung genau so viele Frauen in Führungspositionen streben wie Männer. Diese Meinung basiert kein bißchen auf Fakten, sondern allein auf feministischer Propaganda.

        • „Einfach auf den Facebook Link klicken. Mindestens das Datum ist klickbar.“

          Wenn du es ausprobiert hättest, hättest du gemerkt, dass es ein Bild ist. (wir haben den zweiten gemeint)

          Wenn es so wäre, wie du schreibst, hätten wir nicht gefragt.

    • Wüsste auch gerne die Quelle.

      Wenn jemand feststellt, dass die Suizidrate unter afroamerikanern deutlich höher ist als unter weißen,
      https://www.nzz.ch/die_wuerde_wahren-1.15334154
      so ist ein solcher zusammenhang mit struktureller Benachteiligung natürlich evident – dass die korellation suizid zu mann noch deutlicher ist als die korrelation zu schwarz bedeutet dagegen wieder gar nichts.

      Ebenso evident ist der Zusammenhang bei der erhöhten suizidrate von Juden in Nazideutschland:
      https://www.nzz.ch/die_wuerde_wahren-1.15334154

      “ Für Goeschel erlaubt es aber der Blick aufs Individuum, den Suizid als – womöglich einzig noch möglichen – «Akt der Selbstbehauptung» im totalitären NS-System zu verstehen. «Deutsche Juden, die Selbstmord begingen, waren nicht einfach passive Opfer, für sie war Selbstmord die letzte Möglichkeit, Würde und Selbstbestimmung zu wahren.»“

      Und das ist natürlich gaaanz was anderes, als wenn ein Mann, der seine Kinder und seine soziale existenz an eine rachsüchtige exfrau verliert, sich zu einem solchen Schritt entschließt.

      Und sowas sollte demjenigen eigentlich jemand antworten.

      • Ob die Brennstoffzellen beruflich oder privat für Autos die Zukunft sind?
        Oder, ob ich beruflich oder privat auf die Technologie gesetzt habe?

        Zweiteres sowohl, als auch.
        Es ist leider oft so, dass man sich in der Firma mit einer Idee nur schwer durchsetzt, wenn nicht schon ein anderer damit Geld verdient.
        Ich hatte 15 Jahre gehofft, eine Idee, mit der ich schon lange schwanger gehe, umzusetzen. Aber keiner wollte was riskieren. Daraufhin hab ich auf mein nächstes Auto – nen guten Mittelklassewagen – verzichtet und die Entwicklungen auf eigene Kappe gemacht.
        Und es klappt :O
        Wie gut, muss ich nun an irgend nem Institut analysieren, das kann ich nicht aus eigener Kraft.

        Damit habe ich zumindest ein kleines Mosaiksteinchen in den Fortschritt investiert 😉

        Ach ja: die Koryphäen hatten mir immer wieder gesagt, das würde nie nicht funzen, weshalb die Firmen sich da auch bedeckt gehalten haben.
        Aber Unmögliches hab ich ja schon mehrmals realisiert, da hab ich Erfahrung drin 😀

        • Es werden zur Zeit immer mehr Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenautos geplant. Das kann ich aus dem Nähkästchen plaudern.

          • „Es werden zur Zeit immer mehr Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenautos geplant. Das kann ich aus dem Nähkästchen plaudern.“

            Nicht schwer bei angeblich gerade mal zwei Dutzend in ganz Deutschland.

            Aber – gut Ding will Weile haben. Es gibt noch eine Menge zu tun, wir stehen da erst ganz am Anfang. Der Gesamtwirkungsgrad ist noch unter aller Sau.

            Ich würde ja den Nordafrikanischen Staaten empfehlen, dort mal ordentlich zu investieren. Sonnenenergie haben die mit Sicherheit mehr, als wir.
            Und wir müssen ja nicht alles allein lösen 😉

          • @Carnofis:
            Und wie wird das Zeuch jetzt gelagert? Ich meine mal gelesen zu haben, Daß das quasi garnich geht?
            Oder soll das sozusagen „ohne Lagerung“ laufen?

          • „Und wie wird das Zeuch jetzt gelagert? Ich meine mal gelesen zu haben, Daß das quasi garnich geht?
            Oder soll das sozusagen „ohne Lagerung“ laufen?“

            Das ist erstmal den Frage des Durchsatzes. Aber grundsätzlich hast Du recht.
            Deshalb gehen meine Träume weiter in Richtung Brennstoffzelle mit Methan, oder Methanol.
            Mit Methan könnte man dann im Haushalt einen geschlossenen Energiekreislauf fahren.
            Im Sommer, wenn wenig Energie gebraucht, aber viel angeboten wird, wird CO2 katalytisch zu Methan reduziert und zur Lagerung in ein öffentliches Erdgasnetz gegeben. Im Winter wird das Methan verbrannt und das dabei entstehende CO2 in ein zweites Netz gegeben und gelagert.
            Im Idealfall haben wir also zwei geschlossene Gasströme und Null CO2-Emissionen.
            Klappt so natürlich nur mit stationären Systemen, aber bei mobilen wäre eben eine Wasserstoff-Brennstoffzelle immer noch eine Möglichkeit.
            Greta sei Dank wird sich jetzt hoffentlich endlich richtig was in der Richtung bewegen.
            Technisch steckt noch Vieles in den Kinderschuhen, aber das galt auch mit der Raketentechnik 1961. Und acht Jahre später war man trotzdem auf dem Mond. 🙂

    • Und warum sollen die ausgerechnet über’s Meer kommen? Damit Rakete und ihre Schleuserkomplizen ordentlich in Steuerzahler’s Tasche greifen und zwischendurch auf Malle am Strand pausieren können ( ich habe gestern abend – und jetzt gerade – erst nachgeschaut, die Alan Kurdi ( ein Menschenhändlertrawler ) liegt, nachdem sie öffentlichkeitswirksam ein paar Migranten auf Malta abgeliefert hat, seit Tagen in Palma de M. dumm herum und wartet wahrscheinlich auf den nächsten Auftrag von den Bandenmitgliedern aus Libyen ).
      https://www.marinetraffic.com/en/ais/home/centerx:2.633/centery:39.549/zoom:16

      • Ich finde es faszinierend, das die Alan Kurdi nach eigener Aussage Platz (Kojen, Proviant) für 21 Menschen hat. Das Interview aus ZON finde ich gerade nicht.
        Die Alan Kurdi hat 21 Besatzungsmitglieder.
        Im ZON-Interview haben sie das als Grund angegeben, warum sie mit den x „Schiffbrüchigen“ an Bord unbedingt nach Malta (und nicht Deutschland) müssen.
        Ich frage mich, ob das nicht schon ein Rechtsbruch ist, sich geziehlt durch Überfüllung in eine Notlage zu bringen.
        Hat ein Kapitän/Reeder keine Sorgfallspflicht für seine Leute? An Land würde man entsprechenden Speditören die Hölle heiß machen (Verstoß gegen die Grundlagen des ArbSchG usw.).

        • „Ich frage mich, ob das nicht schon ein Rechtsbruch ist, sich geziehlt durch Überfüllung in eine Notlage zu bringen.“

          Gezielt wäre es zumindest kritikwürdig. Aber das kannst Du ja nicht nachweisen.
          Und zum Retten von in Seenot Geratenen bist Du verpflichtet.

          • Naja, sie müssen doch sowas wie einen Auftrag haben, oder?
            Und wenn man Interviews gibt und sich offiziell als privates Rettungsschiff bezeichnet, wäre das für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie geziehlt im südlichen Mittelmeer kreuzen, um sich dort zu überladen.

          • Spätestens ab der dritten Tour kann kein Kapitän behaupten, dass sie nur zufällig in der Gegend sind, wo es „Schiffbrüchige“ gibt.

          • Na, ich schätze doch mal das Problem mit der Überfüllung ergibt sich gar nicht, einfach weil das ja Schiffbrüchige in Notlage sind, die können natürlich auch auf dem Sonnendeck in Schlafsäcken übernachten.
            Die 21 Kojen sind für die recht umfangreiche Mannschaft und die Reporter und TV-Teams, die mitfahren um aus erster Hand zu berichten ( wie seit dem Raketenfall belegt ist ) …

  7. Es ist anscheinend viel schwieriger eine Frau auf den Mond zu schließen, deswegen zählt das auch viel mehr.

  8. @Alle

    Zur Klarstellung, weil es von einigen heute als Verdacht geäußert wurde: Ich bin NICHT Claudia Berlin oder Bärlin. Weder ist mein Nachname Berlin noch wohne ich in Berlin noch habe ich diesen Namen jemals verwendet.

    Wenn Verwechslungsgefahr besteht, kann ich mir auch gerne einen Nicknamen zulegen. Haben hier anscheinend ja die meisten. Wie wäre es mit „Rosa“ (Luxemburg, eine beeindruckende historische Persönlichkeit)? Oder gab es da auch schon jemanden hier?

    (Ja, mir ist klar, gleich kommen wieder bissige Kommentare, ich soll einfach aufhören hier zu schreiben und schon gibts keine Verwechslungen mehr…)

    Zum Thema „Manspreading“: Also, die einen bestreiten dass es sowas gibt, andere sehen es als extrem seltenes Ereignis und als Problem aufgeblasen und andere meinen, Manspreading sei aus anatomischen Gründen unvermeidlich.

    Als Lesestoff mal etwas aus einer Quelle, die wohl nicht als „feministische Propagandaorgan“ gilt, der FAZ:

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/was-verraet-manspreading-ueber-unsere-gesellschaft-15364996.html

    oder wie wäre es mit dem DLF?

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/aktion-gegen-manspreading-die-strafe-fuer-breitbeiniges.2156.de.html?dram:article_id=429305

    Den Preis hat die Designerin übrigens dafür bekommen, dass sie mit den (nicht alltagstauglichen) Sitzmöbeln Denkanstöße geben wollte.

    • „Zum Thema „Manspreading“: Also, die einen bestreiten dass es sowas gibt, andere sehen es als extrem seltenes Ereignis und als Problem aufgeblasen und andere meinen, Manspreading sei aus anatomischen Gründen unvermeidlich.“

      Nur die Hälfte verstanden und den Rest unzulässig verkürzt?

      „Manspreading“ als Waffe der Männer gegen Frauen, oder als Dominanzgehabe gibt es nicht. Es ist eine Erfindung des Feminismus, so wie sie nahezu im Jahrestakt irgendeine Eigenart von Männern als niederträchtigen Angriff auf die armen Opfer weiblichen Geschlechts outen.
      Männer sitzen auf niedrigen Möbeln aus anatomischen Gründen mit gespreizten Beinen. Ob da auch ein natürlicher Plan zum Eierkühlen hintersteckt, vermag ich nicht zu beurteilen, will es aber auch nicht ausschließen. Aber aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass braves Zusammenkneifen der Beine anstrengend ist und unangenehm.
      Es ist also vermeidlich, aber unnötig, solange es niemanden sonst beeinträchtigt.
      Das nochmal für Dich als Zusammenfassung.

    • Die beiden Links führen, ob Du das nun bestreitest oder nicht, zu voll auf Linie laufenden Agit-Prop-Medien. Was soll das? Nix zu bieten?

      Und was für „Denkanstöße“ sollen denn das sein? Daß es gut ist, bei bestenfalls als äußerst billige Karikatur geeigneten Bullshitmöbeln nicht zu vergessen den Griff zum Wegschmeißen dranzuschrauben? Hat die „Designerin“ ja dran gedacht, Prüfung bestanden. Okay, aber das ist nun wirklich überhaupt keinen Preis wert, zumal es mit „Designkunst“ in überhaupt keinem Zusammenhang steht, der Schrott ist weder philosophisch, noch künstlerisch, noch gar als Möbel oder sonstwie von irgendeinem Wert. Das wäre ja der Josef B. noch hochwertiger gewesen, der hätte draufgekackt und die Dinger mit ranzigem Fett eingeschmiert, das hätte zumindest einen Provokationswert gehabt.
      Dafür, daß man Schranktüren auf und zuklappen kann und auch ganz toll darüber grübeln, daß das ja voll praktisch ist, gibt es jedenfalls nirgendwo Preise und DAS IST etwas von REALEM WERT.

      Nebenbei ist mir vollkommen Mumpe, welche Claudia Du zu sein vorgibst, oder auch nicht, besonders da Du es mit Tatsachen eh nicht so hast, es also per se völlig unglaubwürdig ist.
      Die mit Bärlin ist im Allgemeinen ein wenig zurückhaltender und blökt nicht ganz so aggressiv herum, inhaltlich sehe ich da aber keinen relevanten Unterschied. Was ungefähr deckungsgleich ist, ist der Drang, immermal ein wenig vordergründig und unglaubwürdig herumzurelativieren, um dann wieder im krassen Widerspruch dazu hanebüchenen Unfug rauszurotzen.

      Oder sagen wir es mal so: Bei der mit Berlin kann ich mir noch mit viel Mühe eine gewisse autosuggestive „Überzeugung“ vorstellen, rein theoretisch, bei Dir sehe ich nix als Mißgunst, Neid, blanken Hass und generelle Menschen- und besonders Kinderverachtung.

        • „Nicht mal die stockkonservative FAZ kann Dich überzeugen? “

          Warum glaubst du, eine konservative feministische Zeitung wäre überzeugender als eine „linke“?

          Oder meinst du, feminismus wäre inhärent jenseits der selbstzuschreibung tatsächlich „progressiv“ und jeder wiederstand dagegen immer „konservativ“?
          Und Feminismus-Kritiker daher von bornherein „konservativ“?

          Lass mich raten: Ja, das glaubst du tatsächlich.
          Jedes einzelne Statement, das ich genannt habe.

          • @Maddes:
            „„Nicht mal die stockkonservative FAZ kann Dich überzeugen? “

            Warum glaubst du, eine konservative feministische Zeitung wäre überzeugender als eine „linke“?“

            Das fällt mir ja jetzt erst auf, danke für den Hinweis!
            Die hat mich für einen ( mindestens potentiellen ) FAZ-Leser gehalten?
            ( Brülllll!!,Schenkelklopf!!! )

          • @maddes8cht

            „Oder meinst du, feminismus wäre inhärent jenseits der selbstzuschreibung tatsächlich „progressiv“ und jeder wiederstand dagegen immer „konservativ“?“

            Aus der Geschichte heraus ist Feminismus grundsätzlich progressiv, weil es darum ging und geht bestehende gesellschaftliche Strukturen zu ändern.

            Widerstand dagegen kann aber sowohl von konservativer Seite sein (also die die den vorherigen Zustand erhalten wollen) oder von progressiver Seite (also diejnigen, die etwas anders ändern wollen)

            Selbst die FAZ als „feministische Zeitung“ zu bezeichnen finde ich schon etwas komisch.

          • „grundsätzlich progressiv, weil es darum ging und geht bestehende gesellschaftliche Strukturen zu ändern“

            Du bist der Meinung, die nazs waren progressiv, weil es ihnen ja auch darum ging, bestehende geselschaftliche Strukturen zu ändern?
            Kann man so sehen.

            Ansonsten:
            Die „progressiven“ und rassistischen Sufragetten, die für ein Klassenwahlrecht gekömpft hatten, nach dem in ihrer der gehobenen Klasse Mäünner und Frauen wählen durftem, im gegensatz zum gemeinen Fußvolk, das dafür zu doof war – haben sich zum Glück in England nicht durchgesetzt zugunsten eines allgemeinen Wahlrechts, wie wir es in Deutschland seit unserer ersten echten Demokratie hatten.

            Zu historischem feminismus und seiner tendenz zu rassismus und Klassendünkel wurde hier im übrigen auch schon mehrfach diskutiert.
            Zu seinem wisenschaftsfeindlichen duktus ebenfals – wobei ich Wissenschaftlichkeit bzw. Vereinbarkeit mit dem naturwissenschaftlichen Kenntnisstand der Zeit viel eher in einer definition von „progressiv“ würde haben wollen.
            Aber was weiß ich schon.

            Naturwissenschaft in Form von Biologie ist den Genderfeministen bekanntlich ein alptraum, weshalb entsprechende argumentationen es als „biologismus“ zum Schimpfwort verdrehen.

            Totaal progressiv.

          • „Selbst die FAZ als „feministische Zeitung“ zu bezeichnen finde ich schon etwas komisch.“

            Da war meine Bemerkung zugegeben provokativ;
            Allerdings habe ich darauf geachtet, nicht die FAZ selbst als feministisch zu bezeichnen, sondern von „eine konservative feministische Zeitung“ geschrieben. Ich hätte stattatdessen von einem konservativen feministischen Artikel sprechen sollen.
            Es ging mir in der bemrkung eigentlich vor alem darum, auf die möglichkeit konservativer feministischer Presseartikel hinzuweisen, der in deinem Weltbild offenbar keinen Platz hat.
            Sowas wie Emma z.B.

            In der Tat finden sich auch in der FAZ zu Geschlechterthemen die ganz gewöhnlichen reaktionären feministischen Klischee- Artikel, die man von überall her so kennt.
            https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/interview-mit-danger-dan-ueber-sexismus-im-deutschrap-15609222.html
            https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/mirellativegal-youtuberin-wehrt-sich-gegen-sexismus-16078904.html

            Der Anteil von Kritischen Artikel zu feministischen Themen ist allerdings erstaunlich hoch.

            https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/thema/feminismus

          • „Aus der Geschichte heraus ist Feminismus grundsätzlich progressiv, weil es darum ging und geht bestehende gesellschaftliche Strukturen zu ändern.“

            Das ist allerdings so wahr, wie es schwachsinnig ist! Das kaputte daran ist, daß praktisch alle irgendwie relevanten feministischen Strömungen das auch als „irgendwie Begründung“ ansehen ( und sicherlich alle „Meinfeministen“ ). Da klemmt scheinbar ’ne spätpubertäre Phase, oder so.
            Hauptsache ändern, … warum, … welche Folgen, … hauptsache ändern!
            Von optimieren haben die noch nie was gehört.

          • @Fiete

            „Hauptsache ändern, … warum, … welche Folgen, … hauptsache ändern!
            Von optimieren haben die noch nie was gehört.“

            Natürlich geht es ums Verbessern. Etwas zu ändern damit es nachher als schlechter als vorher empfunden wird, ist nicht sehr sinnvoll.

          • „Natürlich geht es ums Verbessern.“
            Die Nazis wollten aus ihrer Sicht auch etwas „verbessern“.
            In der eigenen Geschichte ist niemand der Böse.

            Die Frage ist, ob man dabei konsensfähig ist und wie man mit denjenigen umgeht, die dabei jeweils die Arschkarte zugeteilt bekommen.
            Der Feminismus mit seinen beschämungstaktiken, silencing-taktiken, Verboten. Quotenforderungen und antidemokratischen regulierungswünschen ist da in meinen Augen eher ein trauriges Beispiel, das ich nicht nachahmenswert oder positiv finden kann.

            Und „!progressiv“ im ursprünglichen Wortsinn schon gar nicht.

    • @Claudia

      + Böswilliges interpretieren männlicher Verhaltensweisen, wider besseren Wissens

      + das Verallgemeinern von seltenen Ausnahmefällen auf die Gesamtheit der Männer

      + (Seit 5 Jahren sprechen wir drüber)=> Feministen: „Jetzt endlich gibt dieser Award den Anstoss für die dringend notwendige bisher tabuisierte Debatte!einself“

      + unverhohlener Sexismus gegenüber Männern, gepaart mit einem verblüffenden Mangel an Selbstreflektion

      + … …

      Sich von den „bösen Feministinnen“ abgrenzen wollen, aber nach und nach alle Register ziehen, die hier wieder und wieder kritisiert wurden.

      Mir kommst ein bissl vor wie Satire.

      Auf keinen Fall möchte ich, dass Du aufhörst zu schreiben, es hat eine bitter böse Komik, aber es ist sehr lehrreich.

      Ist Rosa Luxemburg für dich die erste Wahl als Vorbild?

      Welchen Feminismus bevorzugst Du, wo siehst Du dich (Gleichheits-, Differenz-, Intersektional- )?

      Und würdest Du Dich als radikale Feministin bezeichnen, konsequent oder gemäßigt?

      Ist mein erster Austausch „Aug‘ in Aug'“ mit einer Feministin, seit meiner Studentenzeit (da war ich allerdings selbst noch selbstbezeichnender Feminist und Frauen-Verteidiger), auf Reddit habe ich einen Dialog versucht, aber da wurde ich direkt geblockt oder ignoriert, obwohl ich völlig sachlich war.

      • Es ist schon interessant, wieviele Leser hier sagen, dass sie FRÜHER Feministen waren.
        Das sollte eigentlich zu denken geben, dass der moderne Feminismus so viele Allies vergrault…

        • Das geschieht zwangsweise, da die in einer Filterblase leben und jeden rauswerfen, der widerspricht. Die kochen also widerspruchsfrei in ihrer eigenen stinkenden Brühe und werden von den MSM, die längst Teil dieser pseudointelektuellen, gleichgeschalteten Filterblase sind, darin noch bestärkt, was zu einer ständigen Radikalisierung führt. Jeder Normalo, der einen Einblick in deren paranoide Denkstrukturen erhascht, wendet sich kopfschüttelnd, angeekelt und geläutert ab.

          Es ist doch so, dass so gut wie kein westlicher Mann was gegen Gleichberechtigung hat. Aber seit wievielen Jahrzehnten haben Frauen das gleiche Recht mittlerweile? In der Rechtsprechungspraxis haben sie teilweise sogar erheblich mehr als Männer. Trotzdem ist ihr Gekreische so laut wie niemals zuvor, die Vorwürfe betreffen längst nicht mehr nur die Juristik, sondern alles was Männer machen, tun und leisten ist schlecht und muss mit Quoten, Geschenken und Unterwerfungsgesten an die Damen gesühnt werden.

          Daraus kann man nur ein Fazit ziehen: heutige Feministinnen sind unfähig und extrem unverschämt! Institutionalisiertes Anspruchsdenken (und damit sehr im Zeitgeist).

        • „Das sollte eigentlich zu denken geben, dass der moderne Feminismus so viele Allies vergrault“

          Nicht nur „allies“.
          Auch Frauen werden zu ex-feministen:

          Sogar Janice Fiamengo gesteht, in jungen Jahren selbst feministin gewesen zu sein

          (Claudia, die Fiamengo files möchte ich dir mal wirklich ans Herz legen – hör dir davon mal ein paar an.)

          natürlich auch Cassie jaye

          eine brasilianische Femen-mitgründerin:

          etc.

          etc.
          etc.

          Dabei sind jetzt Frauen wie Karen Straughan oder andere Honey-Badgers gar nicht enthalten, die offenbar schon immer sehr ablehnend gegenüber dem Feminismus waren.

          Ich erinnere mich auch an mehrere deutsche Videos deutscher ex-feministinnen, aber die sind irgendwie schwerer zu finden.

      • @Komu

        „Welchen Feminismus bevorzugst Du, wo siehst Du dich (Gleichheits-, Differenz-, Intersektional- )?“

        Mir gefällt das von @only me gebrachte Ausdruck „Autonomiefeminismus“ am besten 🙂 Schließlich liegen da die Wurzeln, in der Emanzipationsbewegung.

        „Und würdest Du Dich als radikale Feministin bezeichnen, konsequent oder gemäßigt?“

        Ich würde mich als pragmatisch bezeichnen.

        • Mir gefällt das von @only me gebrachte Ausdruck „Autonomiefeminismus“ am besten

          Du bist FÜR die Abschaffung aller Quoten, Frauenfördermaßnahmen, des Frauenministeriums und Gängelungsmaßnahmen wie Genderstühle?

          Ich muss Fiete zustimmen: Du lügst ohne rot zu werden.

          Wir haben hier alle gelesen, was du findest.
          „Gleiche Rechte und dann hält der Staat sich raus.“ ist NICHT deine Position.

          • @fiete,
            klar hab ich den Begriff bei Schoppe abgeschrieben. Quellen, die jeder kennt, muss man nicht angeben, dachte ich.

            Aber damit, dass claudia für sich einen Titel beanspfucht, der das Gegenteil ihrer Überzeugung bedeutet, nur weil er besser klingt, habe selbst ich nicht gerechnet.

          • @only:
            Mich verwunderte nur Claudia’s promptes Aufspringen, weshalb ich vermute, daß sie sich auch bei Schoppe kundig gemacht hat, so ganz „aus dem Bauch“ wie sie tut, is die nich ( als heimlicher Frauenversteher kenn ich mich mit sowas aus, deshalb verstehen wir uns auch so gut; aber nich verraten, darf keiner wissen 😉 )….

          • @Fiete

            Wenn die Jungs hier unbedingt möchten, dass ich mir ein Etikett umhänge und mir eine Auswahl anbieten, dann nehme ich natürlich das hübscheste 🙂

            Aber unabhängig davon: Feminismus ist keine Religion, keine Partei und auch kein Verein.

        • Die ( fiktiven ) eigenen Eltern ( den „Opi“ ) unter Generalverdacht sexueller Übergrifflichkeit auf die eigenen Enkel zu unterstellen ( s.a. „MEIN KIND!!!“, O-Ton @Claudia ), ist allerdings sehr pragmatisch, klar ….
          ( so’ne Art mentale Kurzlinkpragmatik, Alt(Mann)=potenziell Pädophil )

        • Also, wenn ich was „schwammiges“ von Dir lese versuche ich statt zu verurteilen, nachzufragen….

          Wenn ich Dich mit meiner Fragestellung zu sehr EINENGEN sollte, dann hast du ALLES Recht eine Antwort zu verweigern, ich bitte Dich nur: Dann darauf hinzuweisen und mir meine Einengung zu diagnostizieren.

          Was bedeutet für Dich „Emanzipation“, Unabhängigkeit von Staat und Mann?

          „Ich würde mich als pragmatisch bezeichnen.“

          Was meinst Du mit ‚pragmatisch‘? (Ganz einengend gefragt) Soll das heißen das Gleichberechtigung erstreben OK ist, aber wenn die Rechnung bezahlt werden soll, ist doch der Mann drann?

          • @Komu

            „Was bedeutet für Dich „Emanzipation“, Unabhängigkeit von Staat und Mann?“

            Es bedeutet die Unabhängigkeit von Rollenzuweisungen an die Frau durch andere und die Abwesenheit von Zwang und Repressionen bei der Gestaltung der eigenen Rolle. Es bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie nicht zuletzt auch über den eigenen Körper. Es bedeutet die aktive Ablehnung der Sicht, dass die Frau nur ein Anhängsel des Mannes sei und sich bei ihrer Lebensgestaltung voll und ganz an ihm orientieren müsse und ihre eigenen Interessen dabei zurückstehen müssen.

            „Soll das heißen das Gleichberechtigung erstreben OK ist, aber wenn die Rechnung bezahlt werden soll, ist doch der Mann drann?“

            Hahaha, darf ich Dir meine zuschicken? 😉

            Nein, pragmatisch meint schlicht, dass Gegenteil von dogmatisch: Im Leben stehen, in sozialen Geflechten stecken und aus diesen heraus eigene Lebensziele im Rahmen des Möglichen anzustreben. Also nicht aus Prinzip mit dem Kopf durch die Wand weil da eben gerade eine Wand im Weg steht.

          • @Claudia:
            „Es bedeutet die Unabhängigkeit von Rollenzuweisungen an die Frau durch andere“

            Stelle doch mal ganz direkt den Zusammenhang zwischen Emanzipation und Frau dar.
            Was hast Du gegen Emanzipation an sich, also für alle? Wie begründest Du die dogmatische Vorrangigkeit der ( feministischen? ) Frauen?

            „und die Abwesenheit von Zwang und Repressionen bei der Gestaltung der eigenen Rolle“

            Blah! Konkret? Wie willst Du das abgrenzen? Bezug auf Frau nicht vergessen.

            „Es bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie“
            And Blah again! Wo genau siehst Du welchen Handlungsbedarf, bei wem genau und warum? Wie genau ist vorzugehen? Bspw. noch mehr Niveauabsenkung und Zwangsquoten an Unis, wie jetzt in Eindhoven? Politquoten? „Paritäts“-Gesetze? Beweislastumkehr?

            Was willst Du gegen die große Mehrheit der Frauen tun, die sich Deinem Dogma nicht anschließen wollen?

            „nicht zuletzt auch über den eigenen Körper“
            Dito! Die Überschriften von irgendwelchen Hochglanzbroschüren kann ich auch auswendig, das is kein Schönschreibwettbewerb hier.
            Kommt da noch was?

            „Es bedeutet die aktive Ablehnung der Sicht, dass die Frau nur ein Anhängsel des Mannes sei und sich bei ihrer Lebensgestaltung voll und ganz an ihm orientieren müsse und ihre eigenen Interessen dabei zurückstehen müssen.“

            @all:
            HEY, JUNGS! MÄDELS! ALLE MA HERHÖÄRN JETZZ!!!
            WIR SIND ALLE FEMINISTEN, JAWOLLLL!!!!EINSELF!!!!!!!

            DAS war DAS allerbescheuertste Understatement mit vergurkter impliziter Schuldzuweisung, das ich je gelesen habe, ich schwör!

            Hat ungefähr den gleichen Witzwert, wie:
            Wußtest Du, warum Frauen keinen Regenschirm brauchen?
            Hast Du schon mal gehört, daß es im Bereich der Laufkette, zwischen Herd und Bett, regnet?
            Nur halt mit umgekehrten Vorzeichen.

            Btw. ( Semi-OT ): Ich glaube es Dir zwar wohlmeinenderweise erstmal nicht, aber warum bist Du, Deiner Meinung nach, „Alleinerziehend“?

            „Nein, pragmatisch meint schlicht, dass Gegenteil von dogmatisch: Im Leben stehen, in sozialen Geflechten stecken und aus diesen heraus eigene Lebensziele im Rahmen des Möglichen anzustreben. Also nicht aus Prinzip mit dem Kopf durch die Wand weil da eben gerade eine Wand im Weg steht.“

            Okay, die verkürzte Definition der Termini dürfte wohl so ziemlich jedem hier geläufig sein.
            Restaussage: Deine Pragmatik beschränkt sich darauf, immer mal den Weg des geringsten Widerstands zu suchen. Wobei sich das mit Deiner – den gesamten Rest offenbar knallhart dominierenden – verknöcherten Dogmatik eklatant beißt, wie man an Deinen verbissenen Versuchen hier wohl exakt ablesen kann.
            Da will der Kopf dann wohl doch eher voll durch den Staudamm … 😉

            Und das hat leider nix mit „Arsch in der Hose“ zu tun, denn das würde bedeuten sich mal gerade zu machen und zu etwas zu stehen, anstatt abzulenken und in Blödsinn zu verschwurbeln.

          • „Nein, pragmatisch meint schlicht, dass Gegenteil von dogmatisch:“

            Was heißt das im Zusammenhang mit der Rechnung?
            Wir fordern grundätzlich Gleichberechtigung, aber beim Rechnungszahlen (und algemein allem, bei dem es nicht zu unserem Vorteil ist) sind wir da nicht mehr so dogmatisch und lassen ganz pragmatisch den Mann zahlen?

          • @Claudia

            Hm, mein Post von heute Morgen kam nicht an ich probiers nochmals, unter Zuhilfenahme von pastebin:

            „Es bedeutet die Unabhängigkeit von Rollenzuweisungen an die Frau durch andere und die Abwesenheit von Zwang und Repressionen bei der Gestaltung der eigenen Rolle. Es bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie nicht zuletzt auch über den eigenen Körper. Es bedeutet die aktive Ablehnung der Sicht, dass die Frau nur ein Anhängsel des Mannes sei und sich bei ihrer Lebensgestaltung voll und ganz an ihm orientieren müsse und ihre eigenen Interessen dabei zurückstehen müssen.“

            Danke für die ausführliche Antwort, in einem älteren Kommentar meintest Du es wäre bei der Emanzipierung schon viel erreicht, aber noch nicht alles. Wo siehst Du denn noch Defizite speziell in Deutschland? Wie stehst Du zu Gender Mainstreaming?

            Hat sich, seit der Diskussion hier, etwas in Deinen Ansichten, zum Beispiel bez. des Menspreading, geändert?

            Warst Du schon auf Seiten die sich Männerrechts-Fragen befassen? Wie:

            https://pastebin.com/EJpLj25T

            Hast Du Link-Empfehlungen für mich, wenn ich mehr über feministische Ansichten lernen möchte?

            Ich empfehle mit privaten Details, in einem öffentlichen Forum, äußerst sparsam zu sein. Doxxing ist eine reale Gefahr und ein paar Menschen im Internet sind nicht ganz knusper, ist leider so.

            Der Spam-Schutz ist etwas zickig mit Links, ich weiß auch nicht ob mein Post hier durchkommt, es ist eine gute Idee einen Post mit vielen Links auch in einem Editor zu speichern, damit die Arbeit nicht umsonst war und man es nochmals senden kann.

            Meine Antwort kam so spät, weil Deine im RSS-Feed seltsamerweise nicht anzutreffen war.

          • @Komu

            „Wo siehst Du denn noch Defizite speziell in Deutschland? Wie stehst Du zu Gender Mainstreaming?“

            Sehr große Defizite sehe ich hierzulande noch in der Akzeptanz bei den Männern hinsichtlich der Berechtigung und Wertigkeit einer weiblichen Perspektive. Da werden weibliche Sichtweisen zu oft und zu gerne abgetan oder abgewertet.

            Ebenso gibt es Defizite in der Akzeptanz und der Inklusion von Müttern in das Arbeitsleben in qualifizierteren Berufsfeldern. Und dies trifft dann auch junge Frauen die (noch) nicht Mütter sind, weil da alle die kommende Mutterschaft insgeheim einkalkulieren.

            Alleine das sorgt schon für einen ordentliche Anteil an der Schieflage.

            Ich sehe auch, dass es anders geht wenn ich z.B. nach USA, Großbritannien oder Frankreich schaue.Dort ist die Gesellschaft diesbezüglich schon weiter.

            Gender Mainstreaming ist meines Wissens nach lediglich ein formaler politischer Oberbegriff für Maßnahmen zur Gleichstellung der Frau. Aber – ganz ehrlich – der Begriff ist mir zu abstrakt. Kann aber gut sein, dass dies einfach nur eine Wissenslücke bei mir ist und ich nur durch den begriff ein wenig abgeschreckt werde.

            „Hat sich, seit der Diskussion hier, etwas in Deinen Ansichten, zum Beispiel bez. des Menspreading, geändert?“

            Ja, ich habe bemerkt, wie schnell Diskussionen darüber entgleisen und der Trotz einsetzt. Wobei ich schon sehe, dass der Begriff sehr plakativ ist und sicher auch in den Medien zur Polarisierung genutzt wird. In den wütenden Protesten geht dann halt aber auch wieder die weibliche Perspektive unter und wird mit dem Etikett „Stell Dich nicht so an, stimmt doch gar nicht, was kümmerts Dich“ abgewertet.

            Auf Männerrechts-Seiten war ich schon sporadisch und aus Neugierde, z.B. Manndat.de und Wikimannia. Letzteres hattest Du ja auch in deiner Linkliste. Aber viel Zeit und Langeweile zum rumstöbern im Internet habe ich leider nicht, daher sind es eher höchst gelegentliche Besuche.

            Lesetipps meinerseits wären https://missy-magazine.de/ und https://editionf.com/

            Und danke für Deinen Rat. Du hast recht, private Dinge in einen offenen Kommentarbereich zu texten ist schon eine heikle Gradwanderung. Ganz besonders wenn es dabei auch noch um Kinder geht. Ich werde mich da in Zukunft mehr zurückhalten und mich nicht mehr zu wütenden Antworten hinreißen lassen.

          • @Claudia

            Sehr große Defizite sehe ich hierzulande noch in der Akzeptanz bei den Männern hinsichtlich der Berechtigung und Wertigkeit einer weiblichen Perspektive. Da werden weibliche Sichtweisen zu oft und zu gerne abgetan oder abgewertet.

            Würdest du bitte etwas genauer ausführen, was du unter „weiblicher Perspektive“ bzw. „Sichtweisen“ verstehst? Gerne mit konkreten Beispielen.

            Wie steht es denn mit deiner Akzeptanz hinsichtlich der Berechtigung und Wertigkeit einer männlichen Perspektive?

          • @Claudia

            die Abwesenheit von Zwang und Repressionen bei der Gestaltung der eigenen Rolle

            Mich würde interessieren, was das in konkreten Situationen bedeutet.

            Zum Beispiel in dieser Situation: Frau und Mann haben ein Kind seit einem Jahr. Im letzten Jahr füllte sie die Mutterrolle aus und er die Ernährerrolle.
            Jetzt hat sie das Gefühl, sie würde statt der Mutterrolle lieber die Batik-Lehrerin-Rolle in Kuala Lumpur ausfüllen.
            Sag doch mal ganz konkret, wie diese Rollengestaltung ohne Zwang und Repressionen für alle Beteiligten erfolgreich umgesetzt werden kann.

            Anderes Beispiel diese Situation: Frau wurde in einer Firma eingestellt, um im Lager Gegenstände aufgrund von Barcode-Informationen in bestimmte Kartons zu stecken.
            Nun entwickelt diese Frau den Wunsch, statt dieser Rolle die Rolle der Geschäftsführung zu übernehmen.
            Sag doch mal ganz konkret, wie diese Rollengestaltung ganz ohne Zwang und Repressionen für alle Beteiligten umgesetzt werden kann.

            In einem sozialen Geflecht ist deine Freiheit immer die Repression oder zwangsverpflichtung eines anderen.

            Du kannst absolut alles machen und sein was du willst, solange du keine Erwartungen an jemand anderes hast. Andernfalls bist du gezwungen, mit diesen Kompromisse einzugehen.
            Dass das von Feministierenden als „Zwang und Repression“ gewertet wird, ist peinlicher als ich an deiner Stelle aushalten könnte.

          • @claudia,

            im Ernst? Ist dein Vorschlag, dass ich jetzt den Artikel über den liebenden Vater raussuche, den seine giftige Exfrau in den Selbstmord getrieben hat? Und dann suchst du den nächsten Artikel einer Frau, der es nicht gut ergangen ist?
            Was soll das bringen?

            Was viel mehr bringt: Arbeite doch mal, gerne an eigenen, realistischen Beispielen aus, wie du dir ein Zusammenleben in einer Familie, einem Dorf, einer Firma vorstellst, OHNE dass auch nur eine der Frauen unter einem Zwang leidet (i.e. Kompromisse eingehen muss) oder Repressionen erfährt (i.e. nicht einfach in jeder Hinsicht tun und lassen kann, was sie will)

            Das wäre wirklich hilfreich.

            Entweder für uns, weil wir endlich kaperen: „ach sooo kann das gehen“ oder für dich, wenn du beim Versuch fest stellst, dass deine Definition all zu rosa war.

            Komm, zeig uns, dass das erstere der Fall ist.

          • @Claudia:
            @Komu hatte Dir eine einfache Doppelfrage gestellt. Die Unverschämtheit, deren ersten Teil einfach mittels zweier völlig blödsinniger Nebelkerzen-Textbausteine unbeantwortet beseite zu wischen ist schon extrem Dummdreist:

            „Sehr große Defizite sehe ich hierzulande noch in der Akzeptanz bei den Männern hinsichtlich der Berechtigung und Wertigkeit einer weiblichen Perspektive. Da werden weibliche Sichtweisen zu oft und zu gerne abgetan oder abgewertet.

            Ebenso gibt es Defizite in der Akzeptanz und der Inklusion von Müttern in das Arbeitsleben in qualifizierteren Berufsfeldern. Und dies trifft dann auch junge Frauen die (noch) nicht Mütter sind, weil da alle die kommende Mutterschaft insgeheim einkalkulieren.

            Alleine das sorgt schon für einen ordentliche Anteil an der Schieflage.

            Ich sehe auch, dass es anders geht wenn ich z.B. nach USA, Großbritannien oder Frankreich schaue.Dort ist die Gesellschaft diesbezüglich schon weiter.“

            Alle – und besonders alle Männer – sind DAS große Problem! Wie konkret ( weil „alle“ gegen potentielle Mütter integrieren, ist mir dermaßen zu dünn, daß es ausschließlich in einem derbe kranken Gehirn auftreten kann ), warum, Lösungsmöglichkeiten etc., nun, zumindest die Frage nach Deinen Eigenanteilen an dieser hasserfüllten Sichtweise, kommen Dir natürlich nicht in den Stumpf-Sinn!
            Auch ist überhaupt kein Zusammenhang zu den von Dir aufgezählten anderen Staaten zu erkennen, das ist einfach nur substanzfreie Füllmasse ohne jeden Sinn.
            Du informierst ja noch nicht mal, ob Du Dich auf allgemeine soziologische Gegebenheiten, kulturelle Entwicklungen, institutionelle oder administrative Praxis, Juristik oder Gesetzeslage oder wer weiß was sonst beziehen möchtest. Ich gehe davon aus, daß Du einfach nur Copy&Paste gemacht und Dich noch nie mit möglw. in erwähnten Bereichen vorhandenen Gegebenheiten beschäftigt hast. Sonst könntest Du ja irgendetwas konkretes problematisieren.

            Aber immerhin hast Du offensichtlich verinnerlicht, daß Gender Mainstreaming verfassungs- und menschenrechtsfeindlich ist ( Gleichstellung ). Trotzdem, oder gerade eben deshalb, bist Du ja auch gegen die Gleichberechtigung, wie Du im Eindhoventhread bereits unmißverständlich dargelegt hast ( „…schönes, mächtiges Zeichen für die Gleichstellung …“ )

            Wie wäre es, wenn Du diesen – Deinen! – Hass auf Demokratie und Humanität ( und Männer sowieso ) wenigstens mal ansatzweise zu begründen versuchen würdest?
            Z.Zt. fällt mir dazu, außer @Crumar’s These ( kognitiver Totalausfall auf so ziemlich allen sozialen Gebieten ) keine sinnvolle Erklärung ein.

          • @Claudia:
            Auch @only hatte Dir ggü. auf ganz konkrete Beispiele gesellschaftlicher Aushandlungen abgehoben und dazu präzise Fragen gestellt.
            Und wieder gehst Du nicht mal mit einer einzigen Silbe darauf ein, sondern machst Reklama für irgendwelchen dramatisierten Kasperkram in einer Männerhass-Kampflesbenpostille, der Dir so schön gefallen hat, weil er auf die Tränendrüse drückt.
            Auch @Komu ggü. meintest Du ja schon, Werbung für durchgeschallerte NetRadFems machen zu müssen.
            Vermutlich merkst Du es nicht, aber hier auf AE wird gern mittels Argumenten diskutiert und sowohl Komu, als auch only hatten Dich dazu ganz unzweifelhaft aufgefordert.

            Ist das Ding zwischen Deinen Ohren wirklich so vollständig kaputt, daß Du noch nicht einmal sorgfältig erläuterte Fragen zu ganz konkreten Begebenheiten als soche zu identifizieren in der Lage bist?
            Oder steckt etwas anders dahinter und wenn ja, was?

          • @Claudia

            >“[Nachteile v. Frauen i. Deutschland]“

            >„Wie stehst Du zu Gender Mainstreaming?“

            „Sehr große Defizite sehe ich hierzulande noch in der Akzeptanz bei den Männern hinsichtlich der Berechtigung und Wertigkeit einer weiblichen Perspektive. Da werden weibliche Sichtweisen zu oft und zu gerne abgetan oder abgewertet.“

            Du siehst bei Männern SEHR GROẞE Defizite was die Beachtung weiblicher Sichtweisen anbelangt? m) Dann schüttle doch bitte mal 10 Beispiele aus dem Ärmel, bisher kamen nur hohle Phrasen, bin gespannt ob was dahinter steckt…

            „Ebenso gibt es Defizite in der Akzeptanz und der Inklusion von Müttern in das Arbeitsleben in qualifizierteren Berufsfeldern. Und dies trifft dann auch junge Frauen die (noch) nicht Mütter sind, weil da alle die kommende Mutterschaft insgeheim einkalkulieren.“

            Also neben der ganzen politischen und aktivistischen Beschäftigung, mit dem Vereinbaren von Beruf u. Familie, der Deiner Ansicht nach auf Väter konzentriert ist, bleiben Mütter unberücksichtigt?

            „Alleine das sorgt schon für einen ordentliche Anteil an der Schieflage.“

            HM, ja schon aber anders als Du darstellst…

            > „Hat sich, seit der Diskussion hier, etwas in Deinen Ansichten, zum Beispiel bez. des Menspreading, geändert?“

            „Ja, ich habe bemerkt, wie schnell Diskussionen darüber entgleisen und der Trotz einsetzt. Wobei ich schon sehe, dass der Begriff sehr plakativ ist und sicher auch in den Medien zur Polarisierung genutzt wird. In den wütenden Protesten geht dann halt aber auch wieder die weibliche Perspektive unter und wird mit dem Etikett „Stell Dich nicht so an, stimmt doch gar nicht, was kümmerts Dich“ abgewertet.“

            Wie oft musstest DU denn im ÖPNV deinen Raum gegen solche Spreizungen verteidigen? Und wie viele Männer saßen drumherum die nicht „dominanz gebarend“ im Spreizsitz verharrten?

            Was soll die nächste Forderung sein? Männer sollen ihre Füße von klein auf abbinden, weil die sonst zu groß werden und zu viel Raum einnehmen?

            Finde ich gut das du mal auf die anderen Seiten geschaut hast, die 10 konkreten Beispiele die Du Dir ja mit Leichtigkeit aus den Ärmel schütteln wirst, haben dann gegen RealSexism.com anzutreten.

            „Lesetipps meinerseits wären https://missy-magazine.de/ und https://editionf.com/

            Da war ich schon, sexistische Kackscheiße auch noch öffentlich gefördert…

            „Und danke für Deinen Rat.“

            Gerne, stay save.

            Du meintest ja unkonkret zu bleiben, würde beiden Seiten helfen das „Gesicht zu wahren“, ich meinte es ist eine beliebte, weibliche Technik um Aussagen unangreifbar zu gestalten oder wieder zurückziehen zu können. OK ich frage ja nach, wenn ich keine Substanz erblicken kann, aber es nervt mich schon ein wenig.

          • „Ja, ich habe bemerkt, wie schnell Diskussionen darüber entgleisen und der Trotz einsetzt. Wobei ich schon sehe, dass der Begriff sehr plakativ ist und sicher auch in den Medien zur Polarisierung genutzt wird.“

            Merkst du eigentlic, was du da machst bzw. sagst?

            „Ich habe gemerkt, dass, wenn ich plakative und polarisierende äußerungen ablasse, die angegriffenen Leute mit abwehr reagieren, anstatt in tiefsinniges Nachdenken zu verfallen.

            Ich probiere mal die standardfortsetzung, diese Reaktion dann als die von wütenden alten Männern zu entwerten, das klappt sonst immer.“

            Dein nächstes Originalzitat:
            „In den wütenden Protesten geht dann halt aber auch wieder die weibliche Perspektive unter“

            verstehe ich – gerade im kontext des Verlaufs der Diskussion – als:
            „ich hab hab euch („Männer“) erst mal frontal angegriffen und interessiere mich einen feuchten scheißdreck um eure Perspektive, ich will, dass ihr gefälligst meine anerkennt und abnickt, wie es sich gegenüber einer Frau gehört.“

    • Rosa Luxemburg als Nick ist meiner Meinung nach eine interessannte Wahl für eine Person, die im Investmentbanking ihr Geld verdient.
      Aber @Claudia, du bist ein erwachsener Mensch. Kannste machen wie du willst…

      • @GOI

        Ich bin nur die Assistentin mit Festgehalt und unbezahlten Überstunden. Das große Geld verdienen die alten weißen Männer.

        • Und dennoch arbeitest du im Investmentbanking.
          Oder gibt es in anderen Branchen keine Stellen als Assistenten der Geschäftsführung?
          Ich bin ein kleiner Beamter. Die Entscheidungen treffen andere. Dennoch bin ich ein Teil des Landes NRW.

          • @GOI

            „Ich bin ein kleiner Beamter. Die Entscheidungen treffen andere. Dennoch bin ich ein Teil des Landes NRW.“

            Und wenn Dir die politische Linie der Landesregierung nicht gefällt, kündigst Du dann?

            Wir sind auf meinen Job und das Geld angewiesen. Und ich bin dankbar, durch den Job finanziell sogar etwas besser dazustehen als viele andere alleinerziehende Mütter.

            Jeder Wechsel in eine andere Branche hätte ein hohes Risiko, am Ende aus dem Arbeitsleben rausgekegelt zu werden und hartzen zu müssen. Da nehme ich auch das anrüchige der Branche in Kauf. Schon alleine wegen Bella.

          • „Wir sind auf meinen Job und das Geld angewiesen. [… reasons]“

            Claudia, deine entschuldigungen sind im Grunde völlig akzeptabel, da sagt niemand was, die hättst du nicht mal nennen brauchen.

            Es passt halt nur so gar nicht zusammen mit dem vorbild der revolutionären roten Rosa, die imgegensatz zu uns solche Gründe sicher nicht akzeptieren würde und dich als kapitalistisches Veräterschwein brandmarken würde..

          • @maddes8cht

            „Es passt halt nur so gar nicht zusammen mit dem vorbild der revolutionären roten Rosa, die imgegensatz zu uns solche Gründe sicher nicht akzeptieren würde und dich als kapitalistisches Veräterschwein brandmarken würde..“

            Vielleicht, vielleicht auch nicht. Immerhin musste sie in ihrem Leben auch pragmatische Wege gehen um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

            Aber Du hast recht, ich möchte mich auch nicht als Re-Inkarnation von Rosa Luxemburg darstellen. Wäre dann doch anmaßend. Deswegen bleibe ich bei meinem Vornamen als Nicknamen 🙂

          • @Claudia: ein Beamter ist unkündbar. In beide Richtungen. Wenn ich keinen Bock mehr habe, kann ich einen Antrag auf Entlassung stellen…
            Ansonsten bin ich dem Land verpflichtet, genaugenommen dem GG und der Landesverfassung.
            Die Regierung stellt nur meine obersten Vorgesetzten dar; aber auch die sind dem GG und der LV verpflichtet. Niemand steht über dem Gesetz. Kein Maas, keine Schulze-Vöcking und keine Rackete…

        • Hast du dich jemals um einen der Posten derer beworben, die „das große Geld machen“?
          Hättest du ein interesse daran, deren Job zu haben?
          Und was unternimmst du dafür?

          Und:
          Gibt es auch ein paar „alte weiße Männer“ in deiner Hierarchiestufe?
          Warum sind die dort und nicht weiter oben?

          • Das ist tatsächlich die Logik, nicht wahr?
            „Ich bin unterdrückt, weil nur Männer die Posten innehaben, die ich selbst gar nicht haben will.“

            Die „Was hast du getan, um auf den Posten zu kommen“ Frage kommt hiermit ins aktive Vokabular.

          • @froid

            Du hast es geschafft, dass ich mich richtig ärgere. Hauptsache Dein Feindbild auf mich überstülpen, nicht wahr?

            Tatsächlich aber ist er abgehauen. Nachdem Bella da war, hat er festgestellt dass Kindergeschrei bei Nacht, vollgekackte Windeln und Kotze auf dem Fußboden nicht so sein Ding sind. Und dass Kinder die eigene Lebensgestaltung halt seeeehr dominieren.

            War ihm zu stressig und er hat sich eine Trulla geangelt um mit ihr immer mehr seiner Freizeit zu verbringen. Bis ich dann keine Lust mehr hatte, dieses Scheiß-Spiel mitzumachen und ihn vor die Wahl gestellt habe.

          • „Tatsächlich aber ist er abgehauen. “

            Tut mir Leid für dich, wenn’s so gewesen ist. Es kommt ja tatsächlich vor.

            Unabhängig davon stelle ich trotzdem ganz unsensibel ein paar Rückfragen, die dir gegen den Strich gehen werden, bei denen ich aber mal frage, ob du sie dir überhaupt jemals selbst gestellt hast.

            Meine Bitte wäre, bevor du eine empörte Spontanantwort dazu raushaust, trotzdem erst mal kurz Luft zu holen und kurz darüber nachzudenken, ob da etwas dran sein kann. Denn auch das drumherum dazu war hier schon öfter und ausführlich Thema.

            Also:

            War das tatsächlich völlig überraschend, dass er abgehauen ist?
            Oder hat sich das schon abgezeichnet, hätte man es ahnen können?

            War sowas wie ein Kind jemals sein Wunsch? Oder hast du es ihm eher abgenötigt? Oder wars gar eher ein Unfall?

            An der Stelle kommt nämlich die Frage, wieso sich Frauen eigentlich solche Männer aussuchen – und welche (mit-) Verantwortung sie dafür tragen, dass genau solche Männer mehr Nachwuchs zeugen, also mehr evolutionären Erfolg haben als „bravere“ Männer, die dann manchmal als spätere Partner mithelfen dürfen, ein fremdes Kind mit aufzuziehen.

            Ist es nicht eine Form von „toxic femininity“, die sich gerne an „solche“ Männer ranschmeißt, und erst wenn sie sich sexuell ausgetobt haben lässt man einen potentiellen „guten versorger“ ran?

            Deine eigene Tendenz dazu hast du u.a. vor einiger Zeit mit der Antwort „neidisch auf den Alphamann?“
            dokumentiert – als Antwort und Bestätigung auf die Mutmaßung, dass du Lightyear als Mitkämpfer akzeptieren könntest, aber niemals als attraktiven Partner, dem du einen echten Alpha vorziehen würdest.
            Klar war das eine ironisierende Nebenbemerkung, aber wirft sie nicht doch ein Schlaglicht auf dein Selbstverständnis?

            Es geht mir nicht darum, dir hier eine alleinschuld zuzuschieben.
            Umgekehrt besteht Feminismus ganz wesentlich daraus, in der Situation ganz eindeutig und einseitig die Schuld auf ein mythisches „patriarchat“ oder eben allein auf „den Mann“ zu schieben – und jegliche Mitverantwortung von Frauen zu leugnen.

          • @maddes8cht

            Ich habe hier private Dinge geschrieben, weil ich danach gefragt wurde. Ich habe erzählt wie es war und keinen Anspruch auf Generalisierung erhoben. Ich habe es auch nicht als Beispiel für strukturelle Diskriminierungen von Frauen verwendet.

            Ja, rückblickend betrachtet war die Beziehung mit ihm ein Griff ins Klo. Hinterher ist man halt immer schlauer.

            Aber es geht auch so und – da komme ich zur Generalisierung – das ist ein Verdienst des Feminismus.

            Deine Spekulation hinsichtlich Lightyear ist genau das: Pure Spekulation. Ich kenne ihn nicht persönlich daher kann ich nicht sagen, ob ich ihn attraktiv finden würde oder nicht. Das gilt für alle hier.

          • „Deine Spekulation hinsichtlich Lightyear“

            Ich habe über Lightyear überhaupt nicht spekuliert.
            Ich bezog mich auf dein Statement „neidisch auf den Alphamann?“
            Ist so hingeflachst und möchte ich auch nicht all zu sehr überbewerten / überstrapazieren. Es geht an der Stelle nicht um Lightyear, sondern um den Gedanken an den Alphamann, der dir nicht so fremd zu sein scheint.

          • P.S. nochmal der Hinweis:
            Schnappatmung einstelen, behindert die Luftzufuhr zu Hirn.
            Denken.

            Nochmal denken.

            Am besten nochmal denken.

            Dann erst antworten.

          • Ich versuche mal eine Übersetzung Femispeak -> Deutsch.

            „Du hast es geschafft, dass ich mich richtig ärgere.“
            Touchè.

            „Hauptsache Dein Feindbild auf mich überstülpen, nicht wahr?“
            Das Patriat ist schuld.

            „Tatsächlich aber ist er abgehauen.“
            Ich hab es geschafft ihn aus dem Haus zu treiben.

            „Nachdem Bella da war, hat er festgestellt dass Kindergeschrei bei Nacht, vollgekackte Windeln und Kotze auf dem Fußboden nicht so sein Ding sind.“
            Nachdem ich mich wie eine Glucke über das Baby hergemacht habe und mich nicht mehr mit ihm beschäftigt habe war er unglücklich.

            „Und dass Kinder die eigene Lebensgestaltung halt seeeehr dominieren.“
            Und Sex gabs auch nicht mehr.

            „War ihm zu stressig und er hat sich eine Trulla geangelt um mit ihr immer mehr seiner Freizeit zu verbringen.“
            Endlich hat er mich in Ruhe gelassen.

            „Bis ich dann keine Lust mehr hatte, dieses Scheiß-Spiel mitzumachen und ihn vor die Wahl gestellt habe.“
            Das hab ich als Vorwand genommen mich von ihm zu trennen und ihm das Kind zu entziehen.

          • @froid

            „Ich versuche mal eine Übersetzung Femispeak -> Deutsch.“

            Deine Übersetzungskünste sind seehr…bescheiden. Du hast keine Kinder, stimmts?

            Vor allem der letzte Absatz ist eine freche Provokation fern jeder Realität. Selbstverständlich hat er ein Umgangsrecht und kann dies auch wahrnehmen. Wenn er denn nur wollte…

          • @froid
            es ist nicht so, dass es männliche Arschöcher nicht gäbe.
            Die Möglichkeit muss man insofern prinzipiell zugestehen.
            Allerdings haben wir halt mal wieder nur eine Seite der Darstellung, Seine kennen wir nicht.

          • @maddes8cht
            Bei solchen Geschichten ist niemals einer allein Schuld. Die Wahrheit liegt dazwischen.
            Wenn Claudia zugibt daß an meiner Version was dran ist akzeptiere ich das.

          • @froid:
            „@maddes8cht
            Bei solchen Geschichten ist niemals einer allein Schuld. Die Wahrheit liegt dazwischen.“

            Bullshit! Nur mal eben analog die Anteile partnerschaftlicher Gewalt:
            Die Hälfte ist nicht zuordenbar, die ander Hälfte teilt sich in je gleiche Anteile auf.

            Kurz:
            Daß beide vergleichbare Anteile haben kommt in weniger als der Hälfte der Fälle vor, bei der anderen Hälfte ist die Einordnung eindeutig.

          • Claudia:
            Ein Wechsel in den Konjunktiv ohne erkennbaren Zusammenhang ist natürlich schon verdächtig:
            „Selbstverständlich hat er ein Umgangsrecht und kann dies auch wahrnehmen. Wenn er denn nur wollte…“

            Wie genau ist das denn gestaltet? Jeder weiß hier, daß das Umgangsrecht in D. zwar offiziell gegeben ist, aber vom Staat nicht beachtet wird. Es wird stattdessen nach Gutdünken der Richter mehr oder weniger fragmentarisch ( oder eben auch gar nicht ) ausgestaltet/ zugestanden/entzogen.
            Und wenn Du schon nebulös andeutest, er würde es nicht wahrnehmen wollen, dann mußt Du schon konkret darlegen worauf du dieses Orakel gründest.
            So oder so resultiert aus Deiner Aussage aber die Frage:
            Was hast Du unternommen, was unternimmst Du z.Zt. und was planst Du in Zukunft zu unternehmen, um diesen Zustand abzumildern oder zu heilen?
            Immerhin bist Du zu locker 50% dafür verantwortlich, daß genau dieser Mann Vater Deines Kindes ist?
            Und diese Verantwortung gilt weniger ggü. dem Ex, als in erster Linie ggü. dem Kind.

            Hast Du schon niederschwellig vorab an der Situation gearbeitet und wenn ja wie? Oder hast Du erst vor Gericht Deine Pflicht erkannt ( oder möglw. bis heute nicht? ).
            Welche Anträge hast Du gestellt, oder was wenigstens ggü. dem Gericht im besten Interesse des Kindes angeregt?

          • „Die Hälfte ist nicht zuordenbar, die ander Hälfte teilt sich in je gleiche Anteile auf.“

            ??
            Was erzählst du da?

            Nach den Statistiken, die ich kenne, beruht die Hälfte (50%) auf ggenseitiger sich aufschaukelnder gewalt.
            Das ist NICHT nicht zuordenbar, sondern beiden Parteien gleichermaßen zuzuordnen und damit genau das, was Froid festgestellt hat:
            Es ist nicht einer alleine schuld..
            Nicht mal dann, wen man hinzuzieht, dass in der Gruppe gegenseitiger Gewalt Frauen häufiger die sind, die als erste zuschlagen.

            Verbleiben die restlichen 50 prozent – da schlägt jeweils nur einer, etwa hälftig nur der Mann oder die Frau – in der tendenz ebenfalls leicht häufiger die Frau. Die sozialisation „Frauen schlägt man nicht“ wirkt eben.

            Die mitverantwortung des geschlagenen ist ein arg schwieriges Thema. In bestimmter Hinsicht gibt es die – so jemand sokllte die Beziehung abbrechen.

            Schwierig, wenn es z.B. Kinder gibt und man befürchten muss, die an den gewalttätigen Partner zu verlieren.
            Es gibt schon situationen, denen man dann sehr hilflos gegenübersteht.
            „Immer“ sind jedenfalls nicht „beide schuld“.
            Aber verantwortungsteile gibt es meistens schon auf beiden seiten.

        • „Das große Geld verdienen die alten weißen Männer.“

          Bist international unterwegs? Oder findest du es störend das in einem Land mit weißer Mehrheit die Mehrheit weiß ist und bei allem entsprechend die Mehrheit bildet?

    • *lol*

      „oder wie wäre es mit dem DLF?“

      Diese gleichgeschaltete Propagandaschei**e kann man doch schon lange nicht mehr hören. Ich habe mal ausschließlich DLF gehört, mittlerweile halte ich es keine 5 min am Stück mehr aus. Das ganze Programm setzt sich aus pro-Feminismus, pro-Refugees, pro-USA, pro-Klimaschutz zusammen und, ach ja, Hetze gegen Trump, Hetze gegen Russen, Hetze gegen AfD und wenn gerade mal wieder ein Frauen-Palaver läuft: Hetze gegen Männer.

      Die FAZ scheint mir durchwachsen, aber so ziemlich alle MSM leiden darunter, dass sie sich hippe Journalisten aus der taz-Redaktion ins Haus geholt haben, der linksextrem-grün-feministischen Kaderschmiede. Und jeder der nicht mitspielt wird geshitstormt und rausgemobbt. „No platform“ für jeden der nicht ideologisch linientreu ist.

      Im Übrigen habe ich die DLF-Sendung (zumindest eine davon, ist bestimmt schon ein Jahr oder so her) zu „manspreading“ sogar teilweise angehört und habe sie unangenehm in Erinnerung. Dumme unbelegte Behauptungen, kein Widerspruch, erhobener Zeigefinger gegen Männer (wie immer). Das ist sowas von lächerlich, wenn ich heute noch ÖPNV fahren müsste, würde ich mich schon aus Protest gegen euch durchgeknallte Weiber so breitbeinig wie möglich hinsetzen. Ihr könnt mich mal! Ihr könnt zwar die Medien kapern, die Politik und dann das Land kaputt machen (Merkel hat gut vorgelegt), aber eher friert die Hölle zu, als dass ich vor euch den Bückling mache, mich zur Frau umerziehen lasse oder eure verhunzte Sprache spreche.

      • DLF ist für mich das Gegenstück für’s Inland zur Deutschen Welle, Adenauer’s Auslandspropagandasender zur DDR-Beschallung. Wieso sind die nach der Wende eigentlich nicht abgeschaltet worden? Und erhaupt, müßte denen nicht auch wegen „mangelnder Staatsferne“ die Sendelizenz entzogen werden?

  9. „Welchen Feminismus bevorzugst Du, wo siehst Du dich (Gleichheits-, Differenz-, Intersektional- )?“

    Wichtigere Kategorien:
    Versorgungsfeminismus
    Autonomiefeminismus
    Relevant-sind-nur-meine-Probleme-und-Vorurteile-Feminismus.

    • Bildunterschrift „Ein Frau sitzt auf dem Universitätsgelände in Berkeley“ sollte dann wohl heißen. Da muss wohl einer zur Reeduktion.

    • Das machen ‚unsere‘ Städte ja auch … interessant ist eher, wie die staatlichen Organe infiltriert werden. Der ÖR berichtet ganz stolz drüber

      Die armen Polizisten müssen nun auch noch voranstellen, ob jemand mit ‚er‘ oder ’sie‘ oder was weißich angesprochen werden möchte
      Nichts gegen Respekt gegenüber jedweder menschlichen oder tierischen Daseinsform :-), allerdings scheint mir diese achso humane Geste eher im Sinne der allumfänglichen Vergiftung mit dieser Gender****** zu sein.
      Hoffentlich werden die zukünftigen Helfer auch fachkundig im Bereich Arbeitsschutz, Ausbeutung und Mobbing unterichtet, allein, mir fehlt der Glaube.

      • 8:01
        „Und Inge hat ein Recht darauf, auch als Inge angesprochen zu werden. Und jetzt wird’s richtig bunt für euch als Polizisten: Inge hat auch das Recht darauf, von einer Frau durchsucht zu werden.“

        Meines Wissens habe ich als Mann das Recht nicht, auf durchsuchung durch einen Mann zu bestehen – wie die Handhabung bei der Musterung belegt.

        Es gibt demzufolge nirgends ein Recht, von einem Mann untersucht zu werden.

        Allerdings kann ich als Mann einfach sagen, ich sei eine Frau, und habe dann das Recht auf Durchsuchung durch eine Frau -und rausschmiss aller Männer bei dieser Untersuchung.

        Das wird lustig, wenn ein 3-Zentner-Kleiderschranktyp aufgegriffen wird, sich als Frau deklariert und darauf besteht, dass alle Männer jetzt bitte mal für die Untersuchung durch eine Frau den Raum zu verlassen haben.

        Die Frau, die zu einer solchen untersuchung verpflichtet wird, möchte ich auch untr manch anderen Umständen nicht sein.

    • Na ja, die Amis sind mobil, Haus auf den Anhänger und umgezogen 🙂 Wenn schon sonst nichts gegen den um sich greifenden Blödsinn hilft, eine Abstimmung mit den Füßen können die Durchgeknallten zum Glück nicht verhindern…

  10. Sehr lohnenswerte 12.5 Minuten von Shawn Smith zum Thema partnerschaftliche Gewalt.

    Die erste Hälfte dreht sich um die von Feministierenden chronisch ignorierte Frage: „Was geschah VOR dem ersten Schlag?“.
    Die zweite Hälfte gibt konkreten Rat, wie mann so einer Situation aus dem Weg geht. Kurzfassung: Schmeiß Frauen aus deinem Leben, die keine Impulskontrolle haben. Und so: … erkennst du sie.

    Großartige Auswahl des Titelbildes BTW.

  11. Bem zusammenstellen der ex-feministen-Videos auch auf das hier gestoßen, das dort nicht reingepasst hat.
    Besonders hinweisen möchte ich auf den Schluss:

    „the closest thing to white supremacy I’ve ever seen is radicalized feminism.
    The concept of just believing a women because she said something is the direct thing that led to all of our ancestors getting lynched in America.
    When white women would just say that something happens, okay, and we were supposed to magically beliebe it, our ancestors were then chased after, put into cars, Emmet Till, everything that happened in America happened because white woman should just be believed.
    So you will never ever, ever hear me stand behind a radicalized concept like just believe women because they’re crying.“

      • Kommt drauf an wie du die Frage meinst.

        Bezüglich der konkreten Diskussion ergibt sich der Fokus auf white women aus dem Diskussionsverlauf.

        Bezüglich des Sachverhaltes waren die Mäner idR die ausführenden, während man als Anlass schon arg oft irgend eine form von „belästigung“ einer weißen Frau aus dem Hut gezaubert hat.

        Der verbindende kontext ist hier „believe woman“.
        Es geht darum, in welcher Form „believe women“ historisch schon immer verwendet wurde.

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