„Männer stellen die meisten Fragen, auch wenn sie in der Minderheit sind“

Ein Artikel in dem Spiegel nimmt auf eine Studie Bezug nach der bei einer Konferenz auch dann Männer mehr Fragen stellen, wenn sie nicht in der Mehrheit sind:

Die Naturwissenschaften gelten als Männerdomäne. Noch immer machen mehr Wissenschaftler als Wissenschaftlerinnen Karriere. Frauen werden seltener Professoren, treten seltener als Experten in der Öffentlichkeit auf und sitzen seltener auf Podien von Wissenschaftskonferenzen.

Zahlreiche Fachgesellschaften versuchen, das zu ändern und zumindest die Podien auf Konferenzen gleichermaßen mit Frauen und Männern zu besetzen. Doch das allein reicht nicht, zeigt eine aktuelle Studie. Selbst wenn viele Frauen vertreten sind, bestimmen Männer die Diskussionen, Frauen melden sich dagegen kaum zu Wort.
Tja, das könnte dann vielleicht ein Indiz sein, dass eure Identitätstheorien nicht zutreffen, sondern einfach andere Unterschiede zwischen Männern und Frauen dazu führen, dass eher Männer auf dem Podium stehen und eher Männer Fragen stellen.
Cross-cultural research from 26 nations (N = 23,031 subjects) and again in 55 nations (N = 17,637 subjects) has shown a universal pattern of sex differences on responses to the Big Five Inventory. Women consistently report higher Neuroticism and Agreeableness, and men often report higher Extraversion and Conscientiousness. Sex differences in personality traits are larger in prosperous, healthy, and egalitarian cultures in which women have more opportunities that are equal to those of men; both men and women tend to grow more extraverted and conscientious and less neurotic and agreeable as cultures grow more prosperous and egalitarian, but the effect is stronger for men
Frauen stimmen also lieber zu als Männer und Männer produzieren sich lieber nach außen. Könnte das schon einen Teil erklären? Nach meiner Erfahrung sind es eh immer bestimmte Männer, nicht Männer an sich, die unbedingt noch irgendwelche Fragen stellen müssen. Wahrscheinlich die, die im Bereich Extrovertiertheit und geringer Vereinbarkeit hervorstechen. Mitunter dient es nur der eigenen Darstellung, mitunter sind es Leute, die eben sehr tief im Thema drin sind und darüber diskutieren wollen und endlich jemanden haben, mit dem sie das machen können

„In einem Fall waren 70 Prozent der Leute in einem Raum Frauen und trotzdem stellten sie nur 45 Prozent aller Fragen“, sagt Natalie Telis, die an der Stanford University über das Phänomen geforscht hat. Rechne man das hoch, müsse ein Publikum zu 80 oder 90 Prozent aus Frauen bestehen, damit sie ähnlich viele Fragen stellen wie Männer.

Selbst dann wären es vielleicht dennoch die Männer, die die Frage stellen, aber dieser Wert macht schon deutlich, dass es ein größerer Unterschied ist

Die Idee zu der Studie hatte Telis, als sie auf einer Wissenschaftskonferenz die einzige Frau war, die eine Frage stellte, während alle anderen Wortmeldungen von Männern kamen. Also beschloss sie, zu untersuchen, ob das Erlebnis repräsentativ war.

Männer fragen eher Männer, Frauen eher Frauen

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Emily Glassberg und zwei weiteren Forschern wertete sie Hunderte Stunden Videomaterial von Vorträgen auf den Jahrestreffen der American Society of Human Genetics (ASHG) aus, die zwischen 2014 und 2017 stattgefunden hatten. 2017 schickten die Forscher zudem 81 Freiwillige auf die Veranstaltung, um vor Ort Daten zu sammeln. Zusätzlich begutachteten sie Vortrage des „Biology of Genomes Annual Meeting“ aus den Jahren 2015 bis 2018.

Die Daten glichen sie mit der Zahl der männlichen und weiblichen Besucher in verschiedenen Veranstaltungen ab.

Das Ergebnis: Von insgesamt 463 untersuchten Fragen stellten Frauen nur 35 Prozent, dabei waren sie mit einem Anteil von durchschnittlich 53 Prozent die Mehrheit im Publikum, berichten die Forscher im Fachmagazin „The American Journal of Human Genetics“.

Selbst in Diskussionen über klassisch weiblich besetzte Themen waren Frauen demnach unterrepräsentiert – etwa, wenn es um ethische, rechtliche oder soziale Aspekte der Genforschung ging. Auffällig war auch, dass Frauen eher Forscherinnen etwas fragten und Männer eher Forscher.

Interessant, dass man in diesem Bereich anscheinend auch „Gleichberechtigung“ will. Immerhin sind solche Fragen bei Vorträgen in der Regel vollkommen egal.

Laut den Forschern widerspricht die Studie der These, dass Frauen sich auf Konferenzen allein deshalb häufig zurückhalten, weil sie in der Minderheit sind. „Es gibt diese Vorstellung, dass sich alle Geschlechterungerechtigkeit auflöst, wenn es gleich viele Männer wie Frauen auf solchen Tagungen gibt“, so die Forscherin. „Aber so ist es nicht.“

Vielleicht weil Frauen eben auch anders sind als Männer und Männer anders als Frauen?

 

(…) Die Organisatoren führten die Regel ein, dass die erste Frage in jeder Session von einem Studenten oder einer Studentin stammen musste – also aus einer eher heterogenen Gruppe. „Es gab sofort eine Veränderung“, berichtet Telis. Frauen hätten begonnen, sich häufiger zu Wort zu melden. Auch auf der folgenden Konferenz 2018 sei das noch so gewesen.

Ob das an der neuen Regel lag, oder allein an der Tatsache, dass Frauen darauf aufmerksam gemacht wurden, dass sie zu wenig mitdiskutieren, müsse aber noch untersucht werden. Über die Gründe für die Zurückhaltung der Frauen können die Forscher nur spekulieren. Sie glauben, dass Kommunikationstrainings ein Mittel sein könnten, Frauen zum Mitdiskutieren zu ermutigen. Das müsse aber noch genauer erforscht werden.

Es könnte natürlich daran liegen, dass man etwas weniger extrovertiert sein muss, wenn alle dort auf eine Frage einer Frau warten und man dann nur die ist, die sich dann erbarmt. Dann kann man nicht wirklich etwas falsch machen, sondern beendet zur Not eben nur die unangenehme Stille.

Telis hofft, dass sich auch durch ihre Forschung und die Aufmerksamkeit, die dadurch auf das Thema gelenkt wird, bald mehr Frauen an wissenschaftlichen Diskussionen beteiligen. Es sei wichtig, dass sich weitere Forscher mit dem Thema auseinandersetzen. „Wenn wir die Meinungen von Frauen hören wollen, müssen wir diese Dinge untersuchen“, so Telis.

Glassberg und Telis haben sich inzwischen selbst gegen eine Forscherkarriere entschieden und arbeiten in der Industrie.

Wäre ja interessant, wenn sie dann noch untersuchen würden, ob die Fragen dann dadurch tatsächlich anders werden oder sie nur jemand anders stellt.

 

33 Gedanken zu “„Männer stellen die meisten Fragen, auch wenn sie in der Minderheit sind“

  1. Hier muss eine Fragestellenden-Quote her: Die erste Frage MUSS von einer Frau kommen, erst dann darf ein Mann eine Frage stellen. Danach weiterhin abwechselnd. Wenn keine Frau mehr eine Frage stellen will, sind keine weiteren Fragen mehr zulässig.

  2. Laut den Forschern widerspricht die Studie der These, dass Frauen sich auf Konferenzen allein deshalb häufig zurückhalten, weil sie in der Minderheit sind. „Es gibt diese Vorstellung, dass sich alle Geschlechterungerechtigkeit auflöst, wenn es gleich viele Männer wie Frauen auf solchen Tagungen gibt“, so die Forscherin. „Aber so ist es nicht.“

    Überraschung, eine feministische These ist falsch. Man könnte fast annehmen das Frauen nicht immer erst die Geschlechtsteile aller Menschen in dem Raum zählen um damit dann zu bestimmen ob sie gerade unterdrückt werden oder nicht und überhaupt etwas sagen dürfen.

    Muss man hier jetzt loben das nicht wie im grünen Frauenstatut eine alternieren Sprechliste vorgeschlagen wird, bei der Frauen dann entscheiden können, ob die Diskussion noch weitergehen darf, wenn keiner Frau mehr etwas zu sagen einfällt?

  3. Ich kann dieses Verhalten aus meiner eigenen Beobachtung bestätigen.
    Vor einem größeren (dispersen?) Publikum kostet es mich viel Überwindung, mich zu Wort zu melden. Das könnte mit dem Konsens-Streben zusammenhängen, das bei Frauen ausgeprägter ist.
    Wortmeldungen in überschaubareren Seminaren bieten aber die Möglichkeit, sich zu vergewissern, ob und wie das Gesagte bei den Anderen ankommt, was aber nur in überschaubaren Kleingruppen gelingt.
    Männer interessieren solcherlei Blockaden anscheinend weniger.
    Bezogen auf männliche Wortmeldungen in Großveranstaltungen entspricht es auch meiner Erfahrung, wenn Christian schreibt:
    „Mitunter dient es nur der eigenen Darstellung, mitunter sind es Leute, die eben sehr tief im Thema drin sind und darüber diskutieren wollen und endlich jemanden haben, mit dem sie das machen können“

    • „Vor einem größeren (dispersen?) Publikum kostet es mich viel Überwindung, mich zu Wort zu melden. Das könnte mit dem Konsens-Streben zusammenhängen, das bei Frauen ausgeprägter ist.“
      Ist aber kein Grund, diesen „Mangel“ nicht durch Persönlichkeitszuwachs o.a. zu beheben. Oder sind Frauen nicht in der Lage, dies zu bewerkstelligen, und es soll darauf Rücksicht genommen werden?
      Ich selbst hatte das Problem, daß bei Vorträgen (von ca. 30 bis ca. 500 Personen) meine Nackenmuskulatur fröstelig/furchtsam anfing zu zittern, und zwar in der Art, daß es mich hinderte, von meinen vorbereiteten Folien bei damals noch gebräuchlichen Tageslichtprojektoren abzulesen. Man mußte was tun. Ich habe mich einfach dick und warm eingepackt, Strickjacke drüber, und schon fühlte ich mich besser – und die Vorträge waren es auch. Dazu hatte mir niemand einen Tip gegeben. Man muß auf sich selbst achten, und etwas TUN, im Zweifel das Richtige.
      Etwas anderes kann auch ursächlich sein, z.B. die Struktur in der Ursprungsfamilie. Jemand, der dort nie das Sagen hatte, kann wunderbare Vorträge in Gremien halten, wird aber immer ein ungutes Gefühl haben, wenn er eine kurze Geburtstagsrede in der Familie halten soll. Weil dort das traditionelle Rollenverständnis alles zunichte macht. Diese Mechanismen können richtig brutal wirken.
      Aber auch das ist keine Entschuldigung.

  4. Aus was alles ein Problem gemacht wird!
    Wenn ich keine Frage stelle, dann weil ich keine Frage habe. (Vielleicht will ich mir die Sache ja erst selbst mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, selbst recherchieren, und die offenen Fragen fallen mir erst später ein.)

    Durch Reglementierungen von Diskussionen (z.B. durch Abwechseln des Geschlechts des Fragestellers) würgt man Diskussionen nur ab.
    Frauen fühlen sich unter Druck gesetzt, werden genötigt substanzlose, unausgegorene Alibifragen zu stellen, ..
    Männer werden übergangen, kommen gar nicht zum Zug, ..
    Wem es um eine inhaltliche, weiterbringende Diskussionskultur geht, sollte sich auf das gegebene Thema fokussieren, nicht auf das Geschlecht des Fragestellers.

    • „Durch Reglementierungen von Diskussionen (z.B. durch Abwechseln des Geschlechts des Fragestellers) würgt man Diskussionen nur ab.
      Frauen fühlen sich unter Druck gesetzt, werden genötigt substanzlose, unausgegorene Alibifragen zu stellen, ..“
      Letzteres wird wohl nur in ausgedehnten Diskussionen passieren, wenn alles schon von allen gesagt ist. Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen. daß, wenn man sich mit der Substanz beschäftigt hatte, unausgegorene Alibifragen sein müssen. Und wenn man nur Fragen aus anderem Blickwinkel stellt (was wiederum mit der zuvor erfolgten Substanzbeschaffung zu tun hat).

      • Ansonsten kann ich mir nicht vorstellen. daß, wenn man sich mit der Substanz beschäftigt hatte, unausgegorene Alibifragen sein müssen.

        Vielleicht haben wir da unterschiedliche Vorstellungen von der Veranstaltung.
        Ich hatte Vorträge im Hinterkopf, die man besucht, um etwas Neues zu erfahren. Üblicherweise bereitet man sich als Zuhörer nicht auf die vor. Wenn sich herausstellt, dass das Thema interessant ist, kann man sich später noch damit beschäftigen.

    • „Durch Reglementierungen von Diskussionen (z.B. durch Abwechseln des Geschlechts des Fragestellers) würgt man Diskussionen nur ab.
      Frauen fühlen sich unter Druck gesetzt, werden genötigt substanzlose, unausgegorene Alibifragen zu stellen, ..“

      Allein die Vorstellung eines solchen Ablaufs macht mich rappelig.
      Auf solchen Müll, wie die Geschlechterverteilung (-identität wäre wohl falsch, da die in den Tagungen so schnell gar nicht detektiert werden könnte) der Vortragenden und Diskutanten können nur Leute achten, die vom Fachlichen keine Ahnung haben und auch nicht dran interessiert sind.

      Auf den großen Tagungen (MINT, Quasseltagungen kenn ich nicht) treffen sich – manchmal über mehrere Tage – Fachleute und Interessierte aus allen Winkel der Welt und lauschen Vorträgen im 20-Minuten-Takt – von denen oft gleich mehrere parallel gehalten werden, nach Thema getrennt.
      Nach den Vorträgen gibt es ein Zeitfenster von 5 Minuten, in denen Fragen aus dem Zuhörerkreis gestellt werden können. KEIN MENSCH VON VERSTAND wird da auf das Geschlecht anderer Zuhörer oder des Vortragenden achten. Und eine Quotierung würde zu einem Aufstand führen, weil die Teilnehmer in aller Regel eine ziemlich hohe Teilnahmegebühr entrichtet hatten und den Auftrag in der Tasche tragen, Wissen mitzubringen.
      Zu einem gegenderten Kongress jedenfalls würde ich nicht gehen, weil ich das für hinausgeschmissenes Geld halten würde.

      Gottseidank ist mit einer solchen Regelung auch nicht zu rechnen, weil solche Kongresse in ihrer Vorbereitung viel zu teuer sind, um solche Eskapaden einzubauen.
      Und MINT-Wissenschaftlerinnen ticken nach meinem Eindruck ähnlich wie Männer und haben kein Interesse an einer Bevorzugung.

      • „Gottseidank ist mit einer solchen Regelung auch nicht zu rechnen, weil solche Kongresse in ihrer Vorbereitung viel zu teuer sind, um solche Eskapaden einzubauen.
        Und MINT-Wissenschaftlerinnen ticken nach meinem Eindruck ähnlich wie Männer und haben kein Interesse an einer Bevorzugung.“
        —————————————-
        Einerseits hast Du recht, und argumentierts mit dem „gesunden Menschenverstand“. Der ist aber schon lange nicht mehr gefragt, wenn es z.B. um die „Abschaffung der Diplom-Studiengänge“ (Bologna), die vorgeschriebene/eingeforderte „Gender-Gerechtigkeit“ in Bachelor- und Master-Arbeiten etc. ging und geht. Wir befinden uns in einem Prozeß, der noch viele seltsame Blüten treiben wird!

        • „Der ist aber schon lange nicht mehr gefragt, wenn es z.B. um die „Abschaffung der Diplom-Studiengänge“ (Bologna), …

          Die verdanken wir ausnahmsweise mal nicht den Feminihilistinnen. Die können auch nicht überall aktiv sein 😉

          „… die vorgeschriebene/eingeforderte „Gender-Gerechtigkeit“ in Bachelor- und Master-Arbeiten etc. ging und geht.“

          Das wiederum stimmt.
          Eine Bekannte (Studentin) berichtete mir, dass an ihrer Uni falsch bzw. unvollständig durchgegenderte Prüfungsarbeiten mit Punktabzug geahndet werden.
          Merke: wenn die Genda schon nicht fehlerfrei bis 10 zählen kann, so kann sie zumindest bewerten, ob Du die „5“ bei der Berechnung einer Brückenstabilität schön rund gemalt hast.

          „Wir befinden uns in einem Prozeß, der noch viele seltsame Blüten treiben wird!“

          Das Beruhigende ist, dass sie dabei immer maßloser werden und damit irgendwann in nicht mehr allzu ferner Zukunft einen Aufstand heraufbeschwören, der alles wieder auf „Null“ setzt.
          Ich frage mich, was sie mit dem ganzen Müll machen werden, der die Regale der Bibliotheken inzwischen füllt.
          Verbrennen?
          Archivieren?
          Oder recyclen?

  5. „Es gibt diese Vorstellung, dass sich alle Geschlechterungerechtigkeit auflöst, wenn es gleich viele Männer wie Frauen auf solchen Tagungen gibt“,

    Was bitte ist in diesem Zusammenhang „Geschlechtergerechtigkeit“?

    • Eine sehr gute Frage!

      Die Vorstellung, eine Gleichverteilung der Geschlechter auf Tagungen und bei Wortmeldungen/Fragen sei Geschlechtergerechtigkeit, ist sehr befremdlich.

      Ich vermute, es sind nur ausgewählte Kreise, die hierin ein Problem sehen.

    • „„Es gibt diese Vorstellung, dass sich alle Geschlechterungerechtigkeit auflöst, wenn es gleich viele Männer wie Frauen auf solchen Tagungen gibt“,
      ————————————————–
      Und wenn dieser Schwachsinn weitgehend „geschluckt“ worden ist oder Widerstand dagegen mundtot gemacht worden ist, ist ein wichtiger Meilenstein genommen für Gender Mainstreaming, und der politisch-durchgesetzten „Abschaffung“ der (biologischen) Geschlechter…

      • Nein, nein, die Geschlechter werden nicht abgeschafft. Überall, wo es von Vorteil ist, bleibt natürlich der Label „Frau“ stehen. Siehe bei den sogenannten „Paritätsgesetzen“, bei denen mindestens 50% der Sitze für Frauen reserviert sind.
        Wenn es um Bevorzugung für Menschen mit Vagina geht, kann es gar nicht biologistisch genug sein.

        • Und die hast wirklich noch die Hoffnung, daß es bei den propagandistisch reklamierten 50%… bleibt?!
          Und im übrigen soll ja auch ein Penis ein weibliches Geschlechtsorgan sein können, wie uns FaulenzA und die Trans*-Lobby belehrt!
          ———————————-
          Die für die weite(re) Welt maßgeblich tonangebenden gender-Kreise in USA haben es im Verbund mit den (dortigen) „Gesundheits“-Organisationen nun endlich(!!!) geschafft, einen gender-korrekten Begriff für das weibliche Genital zu etablieren. „Die befreiende Anti-Diskriminierung“ erreicht orgastische Höhen!
          https://www.compact-online.de/gender-sp … tt-vagina/
          Immer wenn man denkt, die verblödende Infantilisierung könnte nicht mehr gesteigert werden, belehren einen diese Kreise mit ihren „kreativen Begrifflichkeiten“ und dem Impetus von politisch-korrektem Alleinvertretungsanspruch…

  6. Bei diesem erbsenzählenden Quotenschwachsinn kommt mir die Vorstellung „Geschlechtergerechtigkeit“ kann man nur bei Geschlechter-Apartheid erreichen. Zwei Säle, eine Konferenz für Männer, eine für Frauen. Das würde auch das Gendersprech erleichtern. Die Ergebnisse würden echte Geschlechtsunterschiede zeigen.

  7. Der Link zum Artikel ist im Text übrigens falsch. Dort ist ein „nicht“ zu viel.

    Ansonsten tut es mir leid, dass wir Männer wieder einmal die Bösen sind, weil wir uns häufiger interessiert zeigen und dementsprechend mehr Fragen stellen oder uns an Diskussionen beteiligen.

  8. Dazu erzählte mir meine Schwester mal eine interessante Anekdote. Sie studierte Philosophie – Männeranteil: Verschwindend gering. Dennoch waren es immer Männer, die bereit waren, nach vorne zu gehen und ihre Arbeiten vorzutragen. Was die Professorin so richtig angekotzt hat und was sie animierte, die Studentinnen aggressiv aufzufordern, sich mehr einzubringen.

  9. „Vielleicht weil Frauen eben auch anders sind als Männer und Männer anders als Frauen?“

    Dass das so sein könnte ist von vornherein ausgeschlossen. Für die Autorin dieses Textes ist unbezweifelbare Voraussetzung, dass alle Unterschiede zwischen Männern und Frauen Ergebnis von Diskriminierung der letzteren durch die ersteren sind, Blank Slate in Reinkultur eben.

    • Sie zeigt die üblichen Feminismus Marker nicht:

      Aber ihr Artikel über Strumia am Cern macht deutlich, dass sie dem Feminismus und seinen Konsequenzen vollständig unkritisch gegenüber steht.

      „Keine große Leuchte“ scheint mir eine plausiblere These als „ideologisch verblendet“.

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