Buchverfilmungsschönheit (Adaptional Attractivness)

Meiner Meinung nach liegt es häufig daran, dass wir optische Unattraktivität anders wahrnehmen als nur an wenigen Stellen im Buch dargelegte literarische Unattraktivität. Und auch daran, dass es einfacher ist, sich mit einer nichtunattraktiven Figur zu identifizieren. Die hier geschilderte „Verwandlung“ von Hermione im Buch und das sie einen tollen Typ findet, der ihre Persönlichkeit erkennt, halte ich für faules Schreiben, welches genau dadurch erst durchgeht, dass man eben keine optische Vorstellung hat. Interessant aber der Aspekt, dass Hermione wesentlich „stärker“ und fehlerloser gemacht worden ist und „heldenhafte Textpassagen“ übernommen hat, die im Buch die Jungs haben. Eine Mädchen mit Fehlern  ist zwar der bessere Charakter, aber eine Frau die alles hat eben die politisch korrektere Figur.

14 Gedanken zu “Buchverfilmungsschönheit (Adaptional Attractivness)

  1. Besonders lachhaft fand ich die Verfilmungen von den drei???.
    Es ist eine zentrale Eigenschaft von Justus Jonas, dass er ein dicker Klugscheißer ist. Und im Film? Total normal…

    • es wäre aus meiner Sicht sehr interessant, wie eine Verfilmung mit einer hässlicheren Hermione, die dazu noch eine klugscheißerin ist und ansonsten relativ lebensuntauglich angekommen wäre. Ich glaube tatsächlich, dass sie das optische Medium die Sachen anders transportiert als ein Buch. Einfach weil es einen unmittelbaren Eindruck gibt. Hätten die Frau mit wäre sie dann eine feministische Ikone geworden, die sie ja in gewisser Weise ist? Oder hätte man sich dort beschwert, dass sie als hässliche Frau dargestellt wird und keine starke Frauenrolle ausfüllt und nur die Gehilfin der anderen Jungs ist? In einem Buch, in dem man wesentlich mehr über die Gefühle der handelnden darstellen kann, fällt eine Identifikation allein deswegen leichter, war man eben einen stärkeren Aspekt auf das Innenleben der jeweiligen Person liegt auf das äußere. Insoweit kann man sich vielleicht auch dort mit solchen komplexeren Figuren eher identifizieren. Interessant wäre aber auch, wie viele überhaupt eine Vorstellung von ihr als hässlichere bzw. unscheinbare Figur gehabt haben oder ob sie einfach gesichtslos geblieben ist

      • „es wäre aus meiner Sicht sehr interessant, wie eine Verfilmung mit einer hässlicheren Hermione, die dazu noch eine klugscheißerin ist und ansonsten relativ lebensuntauglich angekommen wäre.“

        Ich fand sie eigentlich schon stimmig, abgesehen davon, dass sie am Ende mit Ron losgezogen ist. Der Alpha im Stall war eindeutig Harry, auf den hätte sie niemals verzichtet.
        Und stimmig – zumindest im Buch – ist auch ihre typisch weibliche Klugscheißerei und das Achten auf Einhaltung der Regeln. Rawlings kennt ihre Schwestern und hat sie nicht beschönigt 😉
        Also, ich kann mit der Hermione im Buch und im Film gut leben.

        „Hätten die Frau mit wäre sie dann eine feministische Ikone geworden, die sie ja in gewisser Weise ist?“

        Den Satz versteh ich nicht.

        • der Satz ist auch ziemlich verunglückt. Ich meinte:

          Wenn Sie nicht so perfekt gewesen wäre, wenn sie weniger attraktiv und mit Charakterschwächen ausgestattet gewesen wäre, wie hätte man sie dann aufgenommen, wäre sie dann auch eine feministische Ikone gewesen, die beispielsweise gerade mit dem Schönheitsideal Bericht oder hätte man sie als Frau wahrgenommen, die weil sie klug ist hässlich sein muss /nicht schön sein darf?

          • „… wäre sie dann auch eine feministische Ikone gewesen, die beispielsweise gerade mit dem Schönheitsideal Bericht oder hätte man sie als Frau wahrgenommen, …“

            Ich verkneif mir jetzt mal den Kommentar: „Den Satz verstehe ich auch nicht. Welcher Bericht?“ 🙂

            Ich glaub, ich muss die Bücher nochmal durchlesen und die Filme darauf analysieren. Mir ist von den Büchern gar keine Beschreibung ihres Äußeren in Erinnerung.
            Wohl dagegen dieses typisch Matronenhafte, das jeder kleine Junge von kleinen Mädchen kennt.
            Und in Hogwart ist sie fleißig, strebsam, aber ein wenig langweilig und humorlos.
            Ich finde, dass J.K. Rowling sie schon recht gut skizziert hat.
            Der Figur ein wenig feministischen Pep zu verschaffen, passt allerdings in den Zeitgeist.
            Andererseits soll Rowling die Verfilmung der Bücher kontrolliert haben. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es zugelassen hätte, einer ihrer Hauptakteurinnen einen anderen Charakter zu verpassen, als sie ihn entwickelt hatte.

      • Dem Bedürfnis der Autorin, einen „strong female character“ in den Filmen unterzubringen wäre nichts zu entgegnen, doch dabei ist es nicht geblieben.
        Wie die Filmkritik richtig anmerkt, sie optisch attraktiver besetzt als im Buch, das ist die erste Änderung, die entscheidende ist jedoch, ihr angepasst perfekte Charaktereigenschaften mitzugeben, die sie im Buch nicht hatte.
        Ich finde es faszinierend, dass die (feministische) Vorstellung einer Frau, mit der sich andere Frauen identifizieren können auf einen Grad von Perfektion hinausläuft, der sonst als „Ansprüche des Patriarchats, denen Frauen niemals gerecht werden können“ verdammt wird. 😉

        • „Wie die Filmkritik richtig anmerkt, sie optisch attraktiver besetzt als im Buch, das ist die erste Änderung, die entscheidende ist jedoch, ihr angepasst perfekte Charaktereigenschaften mitzugeben, die sie im Buch nicht hatte.“

          wobei in dem Video ja auch noch einmal betont wird, dass ein ähnlicher Prozess bei Thyrion stattgefunden hat. Auch dort hat man ihn besser gemacht und schlechte Seiten weggelassen. Er ist weit weniger der immer betrunkene rum buchende hässliche Zwerg. Und auch seine sonstigen Beziehungen sind positiver gestaltet und er kommt insgesamt positiver Weg.

          Erscheint insoweit also nicht nur eine Geschlechtersache zu sein. Ein Punkt, der sicherlich wichtig ist, wäre, dass ein Buch schlechte Eigenschaften einfach besser darstellen kann, weil es sie nicht einfach schlicht zeigt, sondern zugleich das Eigenleben darstellen kann. Dadurch wird die Handlung differenzierter dargestellt und man merkt, dass die Person sich gewisse Gedanken dazu gemacht hat, unsicher ist, bestimmte Hoffnung hat, die sich vielleicht nicht erfüllen, man bekommt ein wesentlich tieferen Eindruck von den Handlungsmotiven und den Gründen und dem Zwiespalt, der auch in einer bestimmten Situation vorliegt. Das trifft vielleicht auf die Bücher von George RR Martin noch eher zu als bei Harry Potter, weil er wesentlich mehr aus der Perspektive einer Person schreibt und seine Person insoweit auch komplexer sind und es natürlich auch kein Buch für Jugendliche bzw. Kinder ist. Aber auch bei Harry Potter kann man im Text mehr über die Gedanken darstellen als dies vielleicht in einer kurzen schnellen Sehne möglich wäre. Insofern erlauben Bücher vielleicht auch einfach differenziertere Darstellungen von Charakteren

          • „wobei in dem Video ja auch noch einmal betont wird, dass ein ähnlicher Prozess bei Thyrion stattgefunden hat. (…) Erscheint insoweit also nicht nur eine Geschlechtersache zu sein.“

            Oh ja.
            Und die letzte kleinwüchsige und moralisch fragwürdige Hauptdarstellerin hatten wir in welcher Hauptrolle welchen Films, den ich irgendwie verpasst haben muss?
            Der Filmkritiker wirft auch dem perfektionierten Thyrion vor, einfach der Liebe verfallen zu sein und nicht wahrhaben zu wollen, dass ihn seine Frau selbstverständlich nicht liebt, was fraglos an seiner Erscheinung liegt.
            Mach das mit einer kleinwüchsigen, moralisch fragwürdigen Hauptdarstellerin und sie hängen dich an deinen Eiern auf. 😉
            Es ist auch hier eine Sache des Geschlechts.

            „Insofern erlauben Bücher vielleicht auch einfach differenziertere Darstellungen von Charakteren“ – das ist natürlich Angesichts des Umfangs richtig.
            Mir geht es um die filmische Produktion von eindimensionalen Charakteren, wie den einer „Mary Sue“.
            Rey in „Star Wars“ ist quasi die Übertreibung der Darstellung von Hermine – sie ist in allem perfekt und natürlich besser als jeder Mann. Ohne auch nur ein einzige Ausbildung oder ein Training absolviert zu haben. Solche Figuren wirken unglaubwürdig und niemand kann sich in derartig perfekte Menschen hineinversetzen, weil – wie richtig beobachtet – niemand perfekt ist.

            Mich interessiert, warum dann dennoch der Glaube vorherrscht, unter „Perfektion“ ist ein „starker weiblicher Charakter“ nicht machbar.
            Verstehst du, was ich meine?
            Es ist wie die innere Stimme zu ignorieren vor dem zwölften Glas Tequila: „Tu es nicht!“.
            Du weißt, die innere Stimme hat recht, Rey sollte den Millenium Falcon nicht besser kennen als Han Solo, zumal sie noch nie auf dem Schiff war.
            Und dann tust du es doch, sie repariert einen Defekt, die Flasche ist leer.
            Dein Hirn schmerzt am nächsten Tag und das Publikum jault empört auf (also wegen dieser Szene, nicht wegen deinem Hirn).

        • Ich finde es faszinierend, dass die (feministische) Vorstellung einer Frau, mit der sich andere Frauen identifizieren können auf einen Grad von Perfektion hinausläuft

          Ist das nicht einfach der Umkehrschluss des zutiefst weiblichen „Ich bin gut. Ich bin Frau. Also sind Frauen gut“ Syllogismus?

          Also in etwa: Ich identifiziere mich mit der Frau dort auf der Leinwand. Die ist toll und schön. Also bin ich auch toll und schön. (Jedenfalls jetzt im Moment)

          Kombiniert mit was-auch-immer-es-ist-weshalb-Frauen-ohne-Ende-Prominente-begaffen.

          • „Ich identifiziere mich mit der Frau dort auf der Leinwand. Die ist toll und schön. Also bin ich auch toll und schön. (Jedenfalls jetzt im Moment)“

            Meine Frage ist, ob dieser Mechanismus wirklich so funktioniert oder ob die Regisseure und die Drehbuchschreiber nur glauben (wollen), dass er so funktioniert.
            Nach meiner Ansicht ist eine grotesk perfektionierte Identifikationsfigur kontraproduktiv, weil diese Figur unglaubwürdig ist und man sich deshalb schwer oder gar nicht mit ihr identifizieren kann.
            Aus einigen weiblichen Reaktionen auf Youtube konnte ich nur ersehen, dass die Problematik vom weiblichen Teil des Publikums ebenso gesehen wird.
            Das ist erst einmal eine These, kein Beweis.

          • Dagegen, dass das nur dumme Entscheider am Publikum vorbei so machen, spricht, dass das Konzept Mary Sue aus dem Fan-Fiction Bereich kommt.

            Ein Synonym für Mary Sue ist ja Old Shatterhand.
            Das legt die These nahe, dass das Zielpublikum die seelische Reife eines 10-jährigen Jungen haben.
            Und die Kommentatorinnen auf Youtube sind schon älter.

            Zwei andere Gedanken:

            Wie wir durch Colttaine wissen, ist es für Frauen ganz besonders wichtig, dass nichts, kein noch so ekliges Verhalten, am Ende negative Konsequenzen für die Heroin haben darf.
            Und dafür ist Rey doch noch plausibler als eine 45-jährige Reese Witherspoon, die nach ausgiebigem Cockcaroussel doch noch den Millionär findet und von ihm schwanger wird.

            Und: Sie wissen einfach nicht, wie die Rolle der „modernen Frau“ aussehen soll, weder im Film noch im Leben.
            Klassische weibliche Eigenschaften sind viel zu 19. Jh..
            Emma Peel, der Inbegriff der emanzipierten Frau der 60er, durfte noch in Situationen geraten, in denen sie von Steed gerettet werden musste. Das ist heute nur noch, wenn überhaupt, andersrum erlaubt.

            Oder Sarah Brady in „Wer den Wind säht“, für mich der Inbegriff der „guten Frau“ vergangener Tage…?
            Eine Frau, die darin aufgeht, einem guten Mann, den sie liebt, den Rücken frei zu halten.
            Heute vollkommen unvorstellbar.

            Nun kann man natürlich sehr begrüßen, dass es heute keine Bradies und keine bedürftigen Emmas mehr gibt.
            Aber es bleibt dann halt nicht viel, außer Mary Sues und Reese Witherspoons.

          • Ok, ich verstehe deine Einwände und versuche, in mehreren Punkten darauf einzugehen:

            1. Dass „es für Frauen ganz besonders wichtig (ist), dass nichts, kein noch so ekliges Verhalten, am Ende negative Konsequenzen für die Heroin haben darf.“ kann man in den von Colttaine analysierten Filmen so stehen lassen.
            Nur würde ich das einschränken auf US-Produktionen und auf Filme von/für/über Frauen; französische romantische Komödien z.B. zeigen ein anderes Frauenbild. Ansonsten geraten wir m.E. in die oben beschriebene Falle, das von einer schmalen sozialen Schicht propagierte Selbst/Frauenbild für real zu halten. Die nächste Falle betrifft im Grunde alle aus den USA in dieses Forum importierten Themen, die demnach Verhältnisse mit transportieren, die es hier überwiegend nicht gibt.

            2. „Dagegen, dass das nur dumme Entscheider am Publikum vorbei so machen, spricht, dass das Konzept Mary Sue aus dem Fan-Fiction Bereich kommt.“
            Das ist für die Herkunft des Begriffs zutreffend.
            Aber die Verwendung des Begriffs hat sich aus diesem Kontext längst gelöst.

            Lucas schrieb bereits 2013 unter dem Titel „Übermensch in Unterwäsche – Alfonso Cuaróns „Gravity“ eine Filmkritik, aus den zitierten Kommentaren zum Artikel wird jedoch ein Muster erkennbar: „Dieses Motiv der Superfrau tritt in sehr vielen neuen Hollywood-Produktionen auf, z.B. in Ridley Scotts ‚Prometheus‘ oder in den Resident-Evil-Produktionen mit Milla Jovovich. Diese Filme vermitteln die Botschaft ‚Frauen können es auch‘ oder ‚Frauen können es noch besser‘.“ Lucas wiederum: „Männer hingegen seien, so ein späterer Kommentar, „in solchen Filmen nur dazu da, Frauen zuzuarbeiten, sich für Frauen zu opfern“.“

            Oliver K. kommentierte damals: „Der maennliche Held erarbeitet sich den Erfolg, koerperlich und durch eine Reihe von Niederlagen; allen weiblichen Superhelden fehlt dies durch die Bank weg, es sind reine Trickfiguren. (Manchmal gibt’s einige Anmerkungen auf irgendeine Entstehungsgeschichte, aber immer nur ganz kurz, als Feigenblatt. Die weiblichen Superhelden sind immer Quotenfrauen — das System setzt sie in die Rolle, und alle Faehigkeiten kommen vom System.“

            Diese Kritik lässt sich nahtlos an den neuen „Star Wars“-Folgen fortsetzen (um nur das Science Fiction Genre aufzugreifen).
            Das „System“ stattete Rey mit einer Reihe übermenschlicher Fähigkeiten aus, die nicht erlernt und erarbeitet waren. Auffallen musste und konnte dieser Schwindel jedoch, weil der Vergleich mit der Original-Trilogie und dem Werdegang von Luke Skywalker auf der Hand lag.
            Was die negative Reaktion des Publikums erklärt und herausforderte.

            J.J. Abrams, Rian Johnson kann man in ihrer Logik der Umsetzung von Allmachtsfantasien als Frauenbediener begreifen, als „Stimme ihrer Herrin“ Kathleen Kennedy und Exekutoren des „Systems“.
            Oliver K. weiter zu den nicht intendierten Auswirkungen: „Dies ist Sinnbild der feministischen Gesellschaft, auf dem Penisneid basierend: die Frau wird als phantasmatischer Popanz aufgebaut, wobei gleichzeitig dem Unterbewusstsein vermittelt wird, das dies ja alles blosse Mache ist, nichts dahinter ist.“

            Ich teile das Freudsche Konzept des Penisneids nicht. Aber seine Sicht, es wird unbewusst vermittelt, ohne die künstlich überhöhten, unrealistischen Fähigkeiten dieser Frau sei diese eben nichts wert teile ich. Was sagt das über das Unterbewusstsein, vor allem die unterbewussten Ängste von J.J. Abrams, Rian Johnson, Kathleen Kennedy und der Filmkritiker*innen? Ohne das konstruierte Phantasma von „Frauen können es noch besser“, können es Frauen eben nicht besser.

            Wenn man die von Colttaine kritisierten Filme unter dem Aspekt der unterbewussten Ängste, die sich darin artikulieren anschauen würde, dann ist bestimmt die Angst vor dem älter werden, der Verlust an Attraktivität und Aufmerksamkeit zentrales Thema – das sich auf märchenhafte Art und Weise auflöst.
            Das „System“ kennt ihre Ängste, spendet Trost und führt sie ins Lala-Land.
            Auch die Angst vor dem Tod wird geheilt: Carrie Fisher ist mit 60 Jahren gestorben, als Prinzessin Leia durfte sie in Star Wars – literally – Dank Rian Johnson und natürlich der „Macht“ im Film/des Films von den Toten auferstehen. Kathleen Kennedy ist übrigens drei Jahre älter als Carrie Fisher – ich habe da so einen Verdacht. 😉

            3. Deine Einschätzung „Sie wissen einfach nicht, wie die Rolle der „modernen Frau“ aussehen soll, weder im Film noch im Leben.“ teile ich.
            Und meiner Einschätzung nach ist jede einzelne Antwort auf Unsicherheiten, Ängste, Herausforderungen, die sich in solchen Filmen artikulieren eine einzige Lüge, ein gigantischer Betrug.
            Schlimm finde ich, es wird ein existierendes Bedürfnis bedient.

            https://man-tau.com/2013/10/12/ubermensch-in-unterwasche-alfonso-cuarons-gravity/

          • Kenne ich bei vielen Frauen eher andersrum. „Die ist so toll da auf der Leinwand, so bin und werde ich niemals. Also bin ich weniger wert, weil so Frauen, wie die natürlich auch alle Männer etc. abkriegen.“ Männer gucken Superheroes und vergleichen sich nicht gleich mit dem Protagonisten. Frauen viel viel mehr. Das baut Druck auf. Der Film funktioniert an der Kasse aber nur – füe männliche wie weibliches Publikum – mit schönen schlauen Frauen bei größeren Rollen.
            „Miss Bala“ ist ein angeblich feministischer Film, eine Mexicanerin mit Ami Pass ballert sich und ihre Freundin aus den korrupten Bullen und Mafia raus. Ohne Sex schafft sie es und lehnt die schönen Kleider sogar ab. Superhübsch nicht unbedingt. Regisseurin. 15mio dollar. Eingespielt.

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