205 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 223 (10.07.2019)

    • „Die Frauen würden nur wegen ihrer Männer Trump wählen und hätten auf metaphorischer Ebene eine Machterfahrung.“

      Klar! Die Patriarchen prügeln sie in die Wahlkabine und führen ihnen die Hand beim Kreuzchenmalen, is doch klar, wa? „Metaphorische Machterfahrung“, wenn ich so einen Scheiß schon lese! Is wohl sowas, wie das metaphorische Adipositas-KZ durch den Anblick einer Schokoladentafel.

      • Wenn sie keinerlei Ahnung von Politikanalyse hat, von sozioökonomischen Sachverhalten auch nicht, sich mit Interessen und Konflikten nicht beschäftigen möchte, im Grunde mit der real existierenden Wirklichkeit nicht, dann bringt die bürgerliche Frau alles auf die Ebene des Geschlechterverhältnisses.

        Die Wirklichkeitsflucht dient zudem als erfolgreicher Einstieg in die individuelle Arbeitszeitverkürzung, oder: Schlecht -> schlechter -> Geschlecht.
        Oma hat das Denkmuster erfolgreich vorgemacht: „Es liegt an der toxischen Jüdischkeit Männlichkeit. Die Juden Männer sind unser Unglück!“ Eine historisch bereits erfolgte Reduktion gesellschaftlicher Komplexität auf das Ressentiment – der „Treitschke-Feminismus“ (djadmoros).

        Historisch hatte sich ebenfalls blamiert, eine Über- und Unterlegenheit qua Hautfarbe und Geschlecht zu postulieren, wie sie Bestandteil nahezu aller bürgerlicher Elitetheorien ist.
        Die Funktion des bürgerlichen Feminismus also, mit der Feststellung der natürlichen Unterlegenheit des „alten weißen Juden Mannes den streng riechenden Kadaver zu reanimieren.
        Womit sich das „progressive“ der Bewegung inzwischen darin erschöpft, einen herrschaftsdienlich zeitgemäßen Rassismus und Sexismus im Rahmen einer aktualisierten bürgerlichen Elitetheorie 2.0 geliefert zu haben.

        Dass: „Ich habe einen Traum, dass meine vier Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird.“ zum Albtraum des intersektionalen Feminismus geworden ist, liegt nicht an Martin Luther King.

        Hat der Traum von einer Sache die Massen erfasst, so wird er nicht vergessen, weil er nicht in das Geschäftsmodell konzeptiver Ideologinnen / wild gewordener Kleinbürgerinnen passt.
        Sie haben keine Vorstellung einer lebenswerten Zukunft, einer lebenswerten Gesellschaft zu bieten, sondern nur die Radikalisierung der Vorstellung des Kampfes aller gegen alle.

        Deshalb: Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag.

  1. Ein ellenlanger Thread über das (ökonomische) Elend des Klimaschutzes und den Unsinn von „Fridays for Future“. Lesenswert!

    „Dieser Thread geht insbesondere an ….
    – Parteien, die in der komfortablen Position sind, Forderungen nach mehr Klimaschutz stellen zu
    können ohne dass irgendein ÖRR- oder freies Medium die Wirksamkeit und Umsetzbarkeit der
    geforderten Maßnahmen überprüft oder hinterfragt @RenateKuenast @GoeringEckardt
    @ABaerbock @ToniHofreiter @KonstantinNotz @Oliver_Krischer @Die_Gruenen
    @GrueneBundestag @gruene_jugend @BlaBlaJakob @Ricarda_Lang @Luisamneubauer
    @bhoffmann_mdb
    – Konservative, die es versäumt haben, das konservativste Thema überhaupt zu besetzen, (die
    Konservierung unserer Umwelt / Lebensumstände) geschweige denn, sachbezogene, rationale
    Politik zu betreiben und sich stattdessen von Kindern Bedingungen und Forderungen stellen
    lassen @_FriedrichMerz @jensspahn @MitschAlexander @Philipp_Amthor @PaulZiemiak
    @DoroBaer @rbrinkhaus
    Von wem kommt eigentlich das Narrativ, Umweltschutz sei ein Thema der Linken?
    – Ein-Mann-Parteien, die sich von Kindern sprachlos machen lassen und nie so richtig erklärt
    haben, was sie genau mit „marktwirtschaftlichen Lösungen“ meinen @fdpbt @JudithSkudelny
    @nicolabeerfdp @fdp Insbesondere @c_lindner: Sonst rhetorisch immer 1A, kommt aber nicht
    gegen kindliche Pseudoargumente an
    – Die Königin des Umweltpopulismus und selbsternannte Klimakanzlerin, Mutter des
    Kernkraftausstiegs und von so manch anderem Upsi der deutschen Politik, die nicht nur in Sachen
    Klimapolitik alles verkackt hat, was geht @RegSprecher
    – Bundesumweltminister, die noch nie in ihrem Leben etwas mit dem Thema Umwelt zu tun hatten
    und nur in der Position sitzen, weil für ihre Partei bestimmte Geschlechtsmerkmale oder das Alter
    Qualifikationen darstellen und sie – zumindest für Politiker – relativ jung sind @SvenjaSchulze68
    – Verkehrspolitiker, denen Natur und Umwelt zwar komplett egal sind, die die Gelegenheit aber
    gekonnt nutzen um ihrer Wählerklientel ein neues E-Auto auf meine Kosten zu spendieren
    @AndiScheuer Ich würde jetzt schreiben „Hab ich gern bezahlt“, ich lüge jedoch nur ungern und
    selten
    – Parteien, die wichtige Positionen nicht nach Kompetenz, sondern nach Geburtsdatum oder
    Ausformung des Geschlechtsteiles besetzen und vielleicht deshalb bei Wahlen mittlerweile unter
    „Sonstige“ fallen @spdde @spdde @jusos @CarstenTraeger
    – Parteien, in deren Arbeitszeugnis bzgl. Umweltpolitik „stets bemüht“ stehen würde @dieLinke
    @Linksfraktion Oder nicht einmal das @AfD @AfDimBundestag @HilseMdb
    – Den Goofy der Wissenschaften und seine Freunde @VQuaschning @Luisamneubauer
    @BlaBlaJakob @sciforfuture @fff_muc @fffBochum @t4future_de @fff_bayern @fridaysforfutu3
    @FFF_Muenster @DuisburgFff @FFFNuernberg @futurefridaysDO @bremenforfuture
    @FFF_Berlin @FFF_Frankfurt @fff_duesseldorf @fff_hamburg
    und natürlich alle anderen, die auf Privatgelände Polizeiketten durchbrechen und anschließend
    weinen, weil sie mal Pipi müssen @Ende__Gelaende
    Anders als die Sozialisten zur Mitte des letzten Jahrhunderts seid ihr euch zum Glück GANZ
    sicher, dass ihr auf der richtigen Seite steht. Daher ist natürlich alles, was ihr tut um die
    „Klimafrage“ zu lösen, auch legitim
    – Youtuber, die glauben ihre mangelnde Fachkompetenz mit Reichweite ausgleichen zu können
    @rezomusik
    Sowie auch an alle anderen A-Z-Promis und Youtuber, die viel Reichweite aber wenig pol.
    Kompetenz besitzen, dafür gern fliegen und dicke Autos fahren (was aber gar nicht so schlimm ist,
    wie sie eigentlich glauben müssten)
    – Milliardenschwere Energiekonzerne, die sich von weltrettenden Kindern auf der Nase
    herumtanzen lassen und mittlerweile ihre eigene Zerstörung fordern @EON_de @RWE_AG
    @EnBW @Vattenfall_De
    – Autobauer, die sich nicht gegen planwirtschaftliche Maßnahmen ohne jede Emissionsreduzierung
    wehren, sich dafür aber von der Politik vorschreiben lassen, welche Technologien sie als nächstes
    zu entwickeln haben @Audi @BMW @MercedesBenz_DE @OpelDE @Porsche @VWGroup_DE
    Für Ihre Unfähigkeit verdienen Sie es eigentlich, pleite zu gehen. Aber denken wir an Ihre
    kompetenten Mitarbeiter, deren Zukunft und deren Kinder Zukunft.
    – den Grünfunk, dem jede Unparteilichkeit abhanden gekommen ist und die sich gleichzeitig so
    sehr darüber wundern, dass ihnen die Zwangskunden weglaufen, dass sie meinen, Gehirne
    waschen zu müssen #framingmanual“

  2. So gut wie kein Widerspruch der Frauen zu Red Pill Weltanschauungen.

    Interessant ist auch, das wenn eine Gruppe interviewt wird, die Gruppen untereinander vielleicht unterschiedliche Ansichten haben, aber innerhalb der Gruppe wird nicht widersprochen. Denke nicht dass das etwas besonderes bei Frauen ist. Ist mir nur aufgefallen – eine Art Konformitätszwang oder so.

    • Interessant sind nur die bewiesenen, den Rest hättest du dir sparen können, denn unsere Medien verdächtigen alles, was gegen ihre transatlantischen Narrative ist, der Russlandeinflussnahme. Oder kurz:
      reine Propaganda, wie in einem US-Vasallenstaat auch nicht anders zu erwarten.

    • Nun, als Holist mache ich mir das einfach und gehe nach den bekannten Eckdaten:
      Die Russen haben, soweit bekannt, 2 Agit-Prop-„Stiftungen“ in den USA und geben ein paar hunderttausend €uro für deren Aktivitäten aus.
      Die USA haben in Russland diverse hundert solcher „Stiftungen“ und füttern sie mit zig-, möglw. hunderten von Millionen €uros.
      Nuff said ….

    • @Androsch Kubi & @Fiete

      Ich denke Vieles in der Politik ergibt mehr Sinn, wenn man als Manipulationsversuch liest und aufgeführte Anschuldigungen umdreht:

      + Hawai soll wegen versteckter Spionagetechnik boykottiert werden => durch Wikileaks wissen wir, dass ALLE US-Firmen verpflichtet sind solche Techniken auf Wunsch einzubauen und darüber zu schweigen

      + Iran hält sich nicht an internationale Abkommen => USA interessiert sich noch weniger dafür

      + Partei(n) beklagen demokratiefeindliche Richtung der AFD => die versuchen von ihrer eigenen Demokratiefeindlichkeit abzulenken

      Nach Rainer Mausfeld arbeiten in der „Beeinflussungsbranche“ ~30.000 Menschen in den USA.

      • „Hawai soll wegen versteckter Spionagetechnik boykottiert werden …“

        Wie boykottiert man eine Insel? Ich bin noch nie auf Hawaii gewesen und hatte es bislang auch nicht vor, dorthin zu reisen.

          • Ach sooo,
            sach das doch gleich.

            Bei meinem Handy-Verschleiß wird es kein Prob sein, die Marke zu umgehen. Meine Handies halten im Schnitt 7-10 Jahre. Da macht keiner n Geschäft mit mir 😀

          • @Carnofis
            „Bei meinem Handy-Verschleiß wird es kein Prob sein, die Marke zu umgehen. Meine Handies halten im Schnitt 7-10 Jahre. Da macht keiner n Geschäft mit mir 😀“

            Meins ist auch schon über 10J alt 🙂

            Ich meine man sollte Huawei NICHT boykottieren, GERADE weil „die USA“ das fordert. Vordergründig geht es bei dem Wirtschaftskrieg, um die 5G Technik und die Angst China könnte in Funknetze abhorchen, orten oder diese komplett übernehmen/lahmlegen.

            Dies lenkt davon ab wie katastrophal die Sicherheitslage unseres jetzigen Netzes schon ist, ausländische (schein) Netzanbieter können ungestört schon orten und andere Operationen im deutschen Netz durchführen.

          • „Dies lenkt davon ab wie katastrophal die Sicherheitslage unseres jetzigen Netzes schon ist, ausländische (schein) Netzanbieter können ungestört schon orten und andere Operationen im deutschen Netz durchführen.“

            Sie machen das sogar inzwischen ganz pfiffig.
            Du kriegst z.B. das Office-Paket von MS nur noch als Abo, für das Du jedes Jahr einen Lizenzbetrag zahlen musst.
            Damit habe ich kein Problem, wohl aber damit, dass man Dich ZWINGT, etwa alle zwei Wochen Online zu gehen und MS Zugriff auf den Rechner zu gestatten, sonst deaktivieren sie die abonnierten Programme. Für mich, der ich meine gesamten Forschungsergebnisse als als komplexe Excel-Listings auf dem Rechner liegen habe und eigentlich mit dem niemals online gehen wollte, heißt das, alle zwei Wochen die Hosen runter zu lassen.
            Und Trumps „America first“-Philosophen trau ich sofort zu, diese Zugriffe auch für nichtmilitärische oder antiterroristische Auswertungen zu nutzen.

          • Mir schon klar, dass Google sich sehr dafür eingesetzt hat, die Android-Sperre für Huawei wieder aufzuheben.
            Dabei ging es Google mit Sicherheit weniger um die dadurch verlorenenen Kunden (die natürlich durchaus weh tun, aber auch die Chance bergen, dort amerikanische/eigene Produkte zu verkaufen), sondern um die drohende Konkurrenz eines konkurrenz-Betriebsystems, an dem Huawei bislang eher lustlos herumexperimentiert hatte.

            Durch die vorgeführten Muskelspiele Trumps wird dieses Projekt nun wieder wichtiger für Huawei – auch wenn man das vorerst mal dementiert, man will ja die gegenwärtige Zusammenarbeit nicht beschädigen.

            Es gibt nicht viele Asiatische Firmen, die einen erfolgreichen Android-konkurrenten bauen könnten, aber neben Samsung ist das auf jeden Fall auch Huawei.

            Und damit hätte Trump nicht nur Google, sondern auch sich selbst wieder mal derart selbst ins Knie geschossen, wie es gar nicht besser geht.
            Denn während NSA vielleicht seine Finger in Google Android haben mag, wird das selbe in Huawei OS deutlich schwieriger werden.

          • „Du kriegst z.B. das Office-Paket von MS nur noch als Abo, für das Du jedes Jahr einen Lizenzbetrag zahlen musst.
            Damit habe ich kein Problem, wohl aber damit, dass man Dich ZWINGT, etwa alle zwei Wochen Online zu gehen und MS Zugriff auf den Rechner zu gestatten, sonst deaktivieren sie die abonnierten Programme. “

            Warum nimmst du dann nicht z.B. Libre Office?
            Beutzt du aufwändige Office-Skiripte? (die könnten ein Grund sein. Kann man aber neu machen.)
            Oder bist du gar auf fremde Office-Skripte angewiesen? (Erst dann wird’s wirklich schwierig)

            Zwingt dich jemand zu MS Office?

          • @Carnofis

            18. Juli 2019 um 9:50 am
            „[Abo-Software…]
            Damit habe ich kein Problem, wohl aber damit, dass man Dich ZWINGT, etwa alle zwei Wochen Online zu gehen und MS Zugriff auf den Rechner zu gestatten, sonst deaktivieren sie die abonnierten Programme. “

            Willkommen in der Technokratie!

            „Für mich, der ich meine gesamten Forschungsergebnisse als als komplexe Excel-Listings auf dem Rechner liegen habe und eigentlich mit dem niemals online gehen wollte, heißt das, alle zwei Wochen die Hosen runter zu lassen.“

            In den 90ern habe ich mich von proprietärer Software abgewendet, GPL mit Linux ist für mich der einzig gangbare Weg. Freie, offene Software mit Quellen Zugang ist DIE Bedingung für ein funktionierendes Informationszeitalter. Man sollte FOSS(https://de.wikipedia.org/wiki/Free/Libre_Open_Source_Software) unterstützen, sonst füttert man IMHO einen Drachen der zu einer Kontroll- u. Gehirnwäsche-Diktatur anwachsen kann.

            „Und Trumps „America first“-Philosophen trau ich sofort zu, diese Zugriffe auch für nichtmilitärische oder antiterroristische Auswertungen zu nutzen.“

            Das amerikanische Geheimdienste auch für Wirtschaftsspionage eingesetzt wurden erachte ich als erwiesen.

            Das jetzige Steckenpferd der Technik ist meiner Meinung nach Meinungskontrolle, Aufruhrauslösung und Zersetzung einer zivilen Gesellschaft. Es ist ein möglicher, absoluter Horror der da auf uns zukommen kann.

          • @maddes8cht
            18. Juli 2019 um 10:39 am

            „Mir schon klar, dass Google sich sehr dafür eingesetzt hat, die Android-Sperre für Huawei wieder aufzuheben.“

            Bin da ganz Deiner Meinung, Geldwerte entstehen erst durch die Kontroll- und Überwachungsfunktionen die zB der „app store“ bietet.

            „Durch die vorgeführten Muskelspiele Trumps wird dieses Projekt nun wieder wichtiger für Huawei – auch wenn man das vorerst mal dementiert, man will ja die gegenwärtige Zusammenarbeit nicht beschädigen.

            Ich vermute nächstes Jahr kommt das erste stabile asiatische AndroidOS, Huawei mit möglichen Anderen als Urheber.

          • „In den 90ern habe ich mich von proprietärer Software abgewendet, GPL mit Linux ist für mich der einzig gangbare Weg.“

            Aus irgend einem Grund habe ich bis heute nicht geschafft, mich von Windows als OS zu lösen – obwohl die von mir genutzte Software mittlerweile zu über 90 % freie (also richtig freie) Software ist.
            Ich hab einen Server mit BSD laufen, benutze gelegentlich Linux in VMs und hab sogar schon Leuten ein Linux empfohlen und eingerichtet – auf der eigenen Hauptkiste bin ich aber immer noch bei Windows…

            Nenn mich inkonsequent…

            Es ist halt dabei, grade bei Notebooks.
            Möglicherweise leiste ich mir demnächst einen zusätzlichen leistungsfähigen Desktop-rechner, den werd ich dann selber zusammenbauen. Und da wird mir der extra-Preis für ein Windows dann nicht mehr einleuchten.

          • @Carnofis:
            Apache open office und Libre office sind mittlerweile so ausgefuchst, daß sie auch sämtliche MS-Office Geschichten verlustfrei abbilden, soweit ich das beurteilen kann. Formateinbrüche gibt es wohl nicht mehr.

            Ich denke, das größte Problem kommt auf den einfachen, aber verantwortungsvoll interessierten User mit der Abschaltung des Supports für W8.1. Afaik scheint W10 selbst für Schlauköppe nicht mehr in den Griff zu kriegen sein, jedenfalls wüßte ich nix darüber und ich linse schon immer mal in die einschlägigen Foren, was da so an Fortschritten auftaucht.
            Dummerweise machen die Linuxe aber immer noch nur Sinn, wenn man entweder richtig Dunst von der Sache hat ( und das zu lernen und auf Stand zu halten ist schlicht was für „Hobbyhacker“, jedenfalls für Normalos viel zu zeitaufwändig, resp. zu anspruchsvoll ), oder einfach nur flach herumsurfen, Spielen und chatten will. Ohne nennenswerte Bandbreite dazwischen.

            Kurz: Ab 2022 wird es richtig eng mit der OS-Auswahl, dann gibt es entweder „Hosen runter“, oder derbe Zeit und Aufwand investieren, oder einen Linux-Admin bezahlen. Mehr wird es in nennenswertem Maße nicht mehr geben.
            Was mich am härtesten trifft, ist die Tatsache, daß damit das vermutlich ultimative Ende des virtuellen Standalone-OS kommt. MS hat die Schiene mit W10 dichtgemacht ( scheint bis jetzt auch niemand knacken zu können ) und Linux ( warum auch immer ) versucht noch nicht mal in diese Richtung zu gehen. Das kotzt mich richtig an, weil ich seit über einem halben Jahrzehnt nur noch vollvirtuell ( dateibasiert ) unterwegs bin, die „partitionsbasierten“ OS schleppe ich nur noch als Notnagel und Rettungssysteme mit herum.

          • „Apache open office und Libre office […]“

            Vergiss Apache OO.
            OO ist tot, die jährlichen mini-notupdates sind Scheingefechte und Leichenfledderei.

            „daß sie auch sämtliche MS-Office Geschichten verlustfrei abbilden,“

            Haha – OpenOffice kann nicht mal in den OpenXML-Formaten speichern (immerhin öffnen – aber die Fehlerquote ist deutlich höher als bei LibO). Die wurden bei MS 2007 eingeführt – damals war Windows bei Vista angekommen.

            Es stimmt nur für LibO – Aber nicht für Apache OO, das hängt hoffnungslos hinterher.

            „Dummerweise machen die Linuxe aber immer noch nur Sinn, wenn man entweder richtig Dunst von der Sache hat ( und das zu lernen und auf Stand zu halten ist schlicht was für „Hobbyhacker“, jedenfalls für Normalos viel zu zeitaufwändig, resp. zu anspruchsvoll )“

            Seh ich aber überhaupt nicht so.

            Es ist halt anders als Windows, insofern Umstellung.

            Ansonsten machen dich die meisten modernen Distros dezent darauf aufmerksam, wenn es was zu updaten gibt, und das lässt sich dann mit einem zustimmenden Mausklick erledigen.

            Softwareverwaltung bei Linux im Vergleich zu windows-geplagten anwendern ist bei den meisten Distros ein Traum – das ist der Punkt, auf den ich mit am meisten richtig neidisch auf linuxes werde.

            Ich kann notfalls Kommandozeile – hab schon vor 30m Jahren unter Solaris meine ersten Unix-erfahrungen gemacht.
            Aber für normalen Alltag braucht man das mit einer Endanwenderbezogenen Distro kaum.

            Ansonsten ist natürlich auch Android ein Linux.
            Ein ziemlich kastriertes zwar, aber dennoch ein Linux.

          • Tja. @Maddes, sorry für die drastische Formulierung, aber das klingt mir deutlich zu „fachidiotisch“.
            Zugegeben, ich nutze von den beiden OO-Forks praktisch ausschließlich den Writer, aber da gibt es seit Jahren überhaupt keine Probleme mehr, beide laufen parallel, sind best kompatibel mit alles und ich kriege alles ohne Haken und Ösen abgebildet und bearbeitet.

            Wie gesagt, ich spreche aus der Sicht des unbedarften, aber an Sicherheit und Individalisierung interessierten Normalusers ( und da bin nicht allein ). In Punkto Softwareverwaltung und -installtion ist Linux immer noch eine einzige Katastrophe und was an extremen Eigenmächtigkeiten mal eben so über die Repos rausgehauen wird grenzt locker an Erscheinungen wie die Abschaltung von Gecko in FF, sowas geht einfach gar nicht. Da schleppt man – sagen wir mal – ein Kubuntu über 5-6 Jahre mit herum, wurstelt es sich immer wieder mal über Tage und Wochen zurecht, bringt es auf Stand, vertraut der „heiligen Regel“ das man bei den Debianbasierten ( KDE noch dazu ) immer gleich distupgrades machen soll, anstatt alles en Detail begreifen und entscheiden zu wollen – und zack, hat man plötzlich ein komplett neues OS auf dem Rechner, mit dem man nicht nur erstmal gar nicht klarkommt, sondern alle auf der Partition liegenden Daten sind stumpf gelöscht! So geschehen bei der – insofern unangekündigten – Einführung der Scheißplasmaoberfläche ( wer braucht so einen Mist? ). Tja, einfach mal plätten, alle Arbeit mal wieder umsonst, und ein bis zwei Jahre herumexperimentieren, nach dummen Expertentipps alle möglichen Distros testen und verwerfen, bis man, wenigstens als Notnagelarbeitspferd dann bei Mint Mate landet. Und das ganze Scheißspiel von vorn, inkl. nerviges und extrem riskantes und zeitaufwändiges Herumrecherchieren in den Clickibuntuforen, wo sich die nervigen und übelst arrogenten „Oberphilosophen“ tummeln, die praktisch nie eine verwertbare Auskunft geben, dafür aber wirren Scheiß herumhetzen und alles damit zukacken. Und die Wikis da sind meist längst obsolet und man kann wieder nix kopieren und lediglich Pfade anpassen, sondern darf nochmal ein paar Tage weitersuchen, bis man irgendwo vielleicht ’ne passende Lösung, oder wenigsten ’ne Auskunft kriegt, wieso das längst out ist.

            Und debianbasiert muß per se sein, weil man sonst Kommandozeilenvorgaben garantiert nicht angepasst kriegt, als Unbedarfter, keine Chance. Außer man lernt mal eben komplett Suse-synthax in sämtlichen Varianten, oder „Redhat-Sprache“ in den gängigen „Akzenten“, also vollkommen utopisch.
            Und sowieso ist die Softwareauswahl und sind die graphischen Einstellmöglichkeiten immer noch ein schlechter Witz. Brauchst Du etwas, was funktioniert und sich auf Deine Verhältnisse locker zuschneiden lässt, nimmst Du dann zwangsläfig was aus dem MS-Universum, einfach um ein paar Stunden später damit auch so arbeiten zu können, wie Du willst.
            So kleine Uralt- Goodies, wie z.B. Everything, oder Clipx ( doch gibt es für Linux, hakelt aber seltsamerweise oft ), die nix verbrauchen, blitzschnell sind und einfach nur das tun was man will, kannste vergessen, brauch ich aber locker mindestens 10mal am Tag.
            Ähnlich bei den Bereinigern, was die Linuxe da liefern, ist entweder sinnlos, oder, wenn man versucht etwas mehr rauszukitzeln, brandgefährlich.

            Und ganz ehrlich, insofern bin ich DER Durchschnittsuser überhaupt: Mein OS muß innerhalb von ein bis zwei Tagen nach Aufsetzen nahezu perfekt flutschen, noch dazu genau so, wie ich das will.

            Wenn ich da an meine Experimente vor ca. 6-7 Jahren denke, wo ALLE Debian-OS ( ich habe mindestens fünf parallel/nacheinander getestet derzeit, von Lubuntu, über Debian itself bis Neptun II ) mich innerhalb von ein paar Monaten aus mir völlig unbekannten Gründen bei Updates stumpfdumpf aus der sudoers-Feile geschmissen haben, kriege ich heute noch das Kotzen. Da frickelt man Monate herum, denkt sich das könnte so langsam im Alltag brauchbar laufen und plötzlich sagt die Anmeldeoberfläche zu Dir: „Kenn Disch nit, Du komms hier nit rein, sies Scheise aus“. Da platzt mir instant der Hals!
            Oder diese esotherische Kacke Emmabuntüs, der erste Versuch mit dem überladenen xubuntuderivat war noch ganz hoffnungsvoll, dann brachten die E2 raus, naja, schon nicht mehr so toll und deutlich unzuverlässiger und die dritte ( noch bombastischere, über 3,5 GB Installationsimage ) Version hat mein Rechner grundsätzlich und endgültig verweigert, gab ordentlich Arbeit und Ärger wenigstens das derzeitige Alt-XP wieder an’s Laufen zu kriegen, um bspw. hier weiterhin mitlesen und gelegentlich schreiben zu können.

            Das ist ungefähr, als wenn sich ein Hobbyschrauber ohne astreine Werkstatt daran wagt, einen hochgezüchteten Laborghini zu restaurieren, einfach nö, lass ma …..

            Da hau ich mir lieber irgendein 8.1 Pro auf ’ne .vhd-Datei, mach’s gleichzeitig ( die paar Programmsätze habe ich auf’m Zettel im Schreibtisch ) bootfähig und spätestens übernächsten Tag kann damit genau das machen, wie mit dem davor. Und Backups gehen per C&P, wiedereinspielen genau so, läuft sofort und gut is‘.

          • „Warum nimmst du dann nicht z.B. Libre Office?
            Beutzt du aufwändige Office-Skiripte? (die könnten ein Grund sein. Kann man aber neu machen.)
            Oder bist du gar auf fremde Office-Skripte angewiesen? (Erst dann wird’s wirklich schwierig)

            Zwingt dich jemand zu MS Office?“

            Keine Ahnung. Das weiß ich erst, wenn ich es ausprobiert habe.
            Die Sorge, die ich habe, ist mehr die, dass meine Excel-Tabellen die Ergebnisse von über 20 Jahren bergen, immer weiter verfeinert wurden und stellenweise so komplexe Routinen mit Querverweisen auf andere Tabellenblätter haben, dass ich sie selbst nur schwer nachvollziehen kann.
            Alles funzt super und das ist auch nötig, um nicht irgendwann das Rad neu zu erfinden.
            Meine Angst ist schlicht, dass ein Excel-Klon nicht sicher funzt, oder – schlimmer noch – Daten unbemerkt verschwinden lässt.
            Das mit Linux finde ich zwar interessant, aber dann doch nicht so, dass ich mich nochmal wieder ins Programmieren reinfuchsen wollte, schon gar nicht als Selbstzweck. Da hätte ich vor 25 Jahren am Ball bleiben müssen.

          • Ich denke Linux und Win haben Vor- und Nachteile, da ich nix mit Multimedia mache, keine 3d-Spiele und nie den neusten Scheiß kaufe, habe ich auch erheblich weniger Probleme mit Linux. Wenn ich Win-Software starten muss mach ich das in einer VM.
            Schach und Wesnoth spiele ich gelegentlich.

            Texte schreibe ich mit Emacs, Vi oder LibO.

            Ein Tipp: Wenn man Probleme mit FOSS Software hat lohnt oft ein Blick auf die Chat-Server von Freenode (https://freenode.net/ bitte IMMER die FAQ des jeweiligen Channels lesen ), wenn’s komplexer wird stackoverflow.com.

            Ja Linux ist nicht so beständig, da häufiger Updates eingespielt werden, ist mir auch schon passiert das die ein oder andere Oberfläche unverhofft vööööllig neu aussah, kann manchmal nerven. Eine LTR Distribution hilft da etwas.

            Auf dem Notebook ist Linux oft nicht so stromsparend wie Windows, ich hatte vor einer Dekade mal Tage damit verbracht mein Thinkpad zu tunen, bis die Akku-Ausdauer besser war (mit undervolting und pipapo).

            Je benutzerfreundlicher eine Distro ist desto fehleranfälliger ist sie IMHO auch, deswegen bin ich jetzt wieder bei Debian u. Ubuntu (letzteres wenn neuer HW drann/drauf laufen soll). Beim Desktop Environment bin ich derweil wieder bei FVWM2 angelangt ein extrem unterkomplexes Ding, allerdings weit weniger komfortable einzurichten.

            Ich bin schon etwas fanatisch was FOSS anbelangt.

          • „dass meine Excel-Tabellen die Ergebnisse von über 20 Jahren bergen, immer weiter verfeinert wurden und stellenweise so komplexe Routinen mit Querverweisen auf andere Tabellenblätter haben, dass ich sie selbst nur schwer nachvollziehen kann.“

            So lange das „nur“ Formeln sind, ist Chance sehr hoch, dass das einfach aus dem Stand funktioniert – und an den Stellen, wo es nicht funktioniert, nicht ein falsches Ergebnis ausspuckt, sondern einen Fehler.
            Wenn es tatsächlich programmierte Funktionen sind, sieht es schlechter aus.

            Einfach mal LibO installieren – oder noch einfacher, die portable-version verwenden, und mal Dateien damit öffnen.

            Und gucken, ob sich Ergebnisse ändern.
            So lange du nicht zurück speicherst, passiert ja nix.
            Und um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du ja erst mal Kopien davon machen und die dann öffnen.

          • @Fiete wie gesagt, ich benutze selber ja gar nicht wirklich Linux …
            insofern hast du mir da Alltagserfahrung voraus.

            Und möglicherweise nehm ich auch eher Freebsd als Linux.

            Auch da gibts schöne Distros, GhostBSD gefällt mir z.B. ganz gut.

            Aber was Office angeht:

            Wozu zum teufel verwendet man eine parallele Installation von Apache OO ?
            Die einzigen halbwegs nachvollziehbaren Gründe, die ich dazu kenne, sind:
            „es ist anders und ich will nicht umlernen“ (und je länger sie LibO weiterentwickelt und Apache OO nicht, desto größer wird der abstand)

            Apache verbracuht weniger Speicher, sowohl auf Platte wie im Hauptspeicher.

            Für beide Gründe macht aber ein gleichzeitig installiertes LibO keinen Sinn. Wenn man das benutzt, ist es ja anders, und parallelinstallation belegt noch mehr platz, und wenn es denn stabil und flott im Speicher läuft, wozu dann noch das alte Ding Apache OO?

            Ist das nicht sowieso langsam aus den Standardrepositories rausgeflogen und nur noch über erweiterte erreichbar?
            Wozu den Extraufwand überhaupt ?

            Und überhaupt, wenn du ein „sicherheitsbewusster“ Anwender sein willst:
            Apache OO mit seinen ein-jahres- mini-fixes schafft ja kaum die wichtigsten Sicherheitsbugs zu beheben. Apache OO ist ein Sicherheitsproblem.

          • @Maddes:
            „Wozu zum teufel verwendet man eine parallele Installation von Apache OO ?“

            Aber nein, ein Mistverständnis 😉
            Gerade sitze ich am Dextopf-PC und habe OO offen, da ich interessante Sachen in odt. sammele/speichere, und sie einer Bekannten ( die z.B. hier nicht permanent mitlesen kann, aber an Highlights interessiert ist ) dann als .rtf per E-Mail weiterleite.
            Gleich setze ich mich mit dem Schlepptopf auf die Veranda und darauf läuft LO, so daß ich lediglich den Stick umstöpseln muß, mit der odt u. der rtf-Datei drauf und kann sofort weitermachen.
            Hat sich als „Nachrichtenmedium“ gut bewährt ( und notfalls habe ich auf dem Stick – für außerhäusige Aktionen – auch noch alles wichtige in Portable und für Fremdrettungen ein 8.1 Inst-Image, falls wer sein OS abschießt und schnell Ersatz braucht und der Linux-Stick rumzickt… ).

          • @carnofis

            Du hast 20J alte super komplexe Tabellen, ich rate Dir nicht da auf LibreOffice umzustellen.

            Das irgendeine Unterfunktion einer Unterfunktion nicht funktioniert, wäre mir ein zu großes Risiko.

            Ich bin überhaupt kein Experte bei Office-Angelegenheiten, was ich weiß: vor 1.5J waren noch nicht alle Funktionen von MS-Office kompatible in LibreOffice implementiert. Ich weiß es nicht genau, aber m.W. waren Macros noch ein großes Problem.

            Es gibt sicher im Internet irgendwo eine Seite die Inkompatibilitäten Auflistet, wenn sie von LibreOffice selbst stammt, würde ich ihr zu 95%(oder mehr) vertrauen.

            Ich würde Dir empfehlen mal einen Blick auf LibO zu werfen und etwas rumzuspielen, aber wenn es Schwierigkeiten gibt… komplett Umstellen könnte sehr Aufwendig sein, und ein zuverlässiger Test, ob übernommene Tabellen bis ins Kleinste funktionieren… ich glaub dafür müsste man bei komplexen Tabellen was programmieren, ich weiß nicht ob LibO solche Test-Programme anbietet.

            Eine wichtige Frage ist, ob deine Dateien auch mit MS-Office in 50-100 Jahren laufen sollen, einige Artikel bei Heise haben meiner Erinnerung nach da den FOSS-Lösungen bessere Aussichten diagnostiziert.

          • „Ich würde Dir empfehlen mal einen Blick auf LibO zu werfen und etwas rumzuspielen, …“

            Ist schon fest geplant.
            Scheint so, dass MS mit Win 10 und dem Offenlegungszwang meine Schmerzgrenze erreicht hat.

          • „Aber nein, ein Mistverständnis“

            Ah so – auf zwei Rechnern also.
            da aber beides deine sind- wieso dann auf einem das veraltete AOO?

            Ich bin die letzten Wochen gezwungen, auf einem Fremdrechner gelegentlich AOO zu benutzen – das „Argument“ dort ist, dass LO „zu anders aussieht“ und man sich nicht umstellen will.

            Dabei fällt mir jedesmal auf, in wie vielen kleinen Details LO mitlerweile mehr bietet, bessere implementationen von features. besser verständliche, besser auffindbare, eleganter gelöste.
            Suchen im Dokument? keine umständliche Suchmaske, die einen beträchtlichen Teil des Dokumentes verdeckt.
            Neue Zeilen einfügen in Calc? Mehr stellen, von denen es aufzurufen ist. Und ich kann in „Zeile davor“ und Zeile danach“ einfügen.
            Im Grunde könnte man hier die kompletten Changelogs von LO der letzten mindestens 8 Jahre anführen.
            Mir fällt dabei nicht ein einziger Punkt ein, der in Apache besser wäre – nicht unmöglich, dass es solche gibt, schließlich muss einem nicht jede Neuerung von LO als Verbesserung erscheinen, aber im Wesentlichen machen die einen guten Job, und Veränderungen empfinde ich meist entweder als neutral oder meist als Verbesserung.

            Es ist ja nicht so, dass LO seit der Abspaltung vor mittlerweile 9 Jahren nicht weiter entwickelt wurde.
            Apache OO ist im Wesentlichen auf dem Stand von damals verharrt. Okay, ich gestehe mit viel Augen zudrücken vielleicht ein Jahr an vergleichbarer Eigenentwicklung zu, das meiste davon in den ersten 1, 2 Jahren. Verbleibt ein Entwicklungsrückstand von 8 Jahren.

            Es gab vor drei Jahren eine Diskussion bei Apache, ob man das AOO-Projekt wegen Inaktivität nicht einfach schließen sollte. Die verbliebenen drei Hansele des Projektes haben sich dagegen gewehrt und ein Notupdate der schlimmsten bekannt gewordenen Sicherheitsbugs geliefert. mMn hätte Apache es tun sollen.
            Auf Wiedervorlage in ein paar Jahren, wenn die verbliebenen drei Hansele nach und nach ins Gras beißen.. neue Entwickler kann das Projekt keine anziehen, warum sollte jemand dafür Zeit opfern, wenn er stattdessen in LO entwickeln kann?

            Lasst das alte ding endlich in frieden ruhn. Es hat historisch seinen verdienten Platz, aber es ist seit Jahren Tot!

          • @Maddes:
            AOO ist erheblich flotter und reicht aus!
            Ich brauche auch keinen Tesla, wenn ein rostiger Ford F1 vor der Tür steht ( bildlich gesprochen ).
            https://cdn10.bigcommerce.com/s-kh9g3/products/548/images/2863/00000000000000000aaaaoct1_122__17917.1440951696.1280.1280.jpg?c=2

            Und Webfunktionen nutze ich sowieso nicht, hauptsache ich kann meine alten Briefvorlagen verwenden, Links, Bilder, PDF einfügen und das ganze zu .rtf, umwandeln, weil das mit wordpad schon aufgeht. Und wenn man mal irgendwelchen docx-Kram oder eben Exeltabellen oder sowas aufmachen muß, geht das auch ausreichend gut ( habe in den letzten Jahren keine Falschabbildungen mehr gehabt ).
            Wozu also die überschwere Monstersuite?
            Nuff is nuff!

    • Ich, als dicker Mann darf man mich ja nicht auf Fat-Shaming beziehen, sowas passiert ja nur Frauen.
      Darf ich mich durch sowas wenigstens persönlich beleidigt fühlen? Ganz offensichtlich halten die Autoren ja die Menschheit für bekloppt.

  3. Sasha Daygame fragt: „Wo sind Frauen besser als Männer“ und erhält zahlreiche Antworten, doch folgt die Frage: „Wo sind Männer besser als Frauen“ und der Spaß beginnt. Eine Frau fängt fast an zu weinen, als er lapidar feststellt, dass Männer im Allgemeinen mehr Muskelmasse haben. Meiner Ansicht nach ein legendäres Video, welches zeigt wie weit die Gehirnwäsche schon fortgeschritten ist.

    http://www.youtube.com/watch?v=oxpX6IQ3GY4

    • 😂😂😂 „360 Grad Test“ auf der Internet Seite von „Frauenhaus“, die in Deutschland von Google geblockt wird. Sie meinten, dass beim Gesang die Frauen mithalten können oder sogar besser sind.

      • Der Blog Frauenhaus sagt mir was, der ist ja geschlossen, irgendwo begegnete mir ein runterladbares Archiv. Aber was Du mit Gesang meinst versteh ich hier nicht.

    • Das ist ein ganz erstaunliches Phänomen, wie ein durch und durch feministisches Unternehmen geradezu versessen darauf ist, sich selbst als Frauenverachtendes patriarchalisch gesteuertes monstrum zu präsentieren.
      Man muss sich schon mit feministischer ideologie befasst haben, um das nachvollziehen zu können.

      Man muss aber offenbar schon zu viel an feministischer Ideologie geschluckt haben, um das normal oder selbstverständlich zu finden.

  4. „Armutsmigration nach Europa ist ein Mythos“
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-aus-afrika-armutsmigration-nach-europa-ist-ein-mythos-a-1276011.html

    Netter Titel, aber was in dem Artikel (u.a.) dargestellt und belegt wird, ist die (nicht wirklich neue) Erkenntnis, dass es eben nicht die Allerärmsten sind, die nach Europa kommen.
    „Die Leute in den meisten armen Ländern Afrikas, die gern auswandern würden, können sich das nämlich gar nicht leisten. Man muss erst mal zum Mittelstand gehören, um das Wissen anzuhäufen, die Netzwerke zu knüpfen und das nötige Geld zu beschaffen. […] Die höchste Wanderungswahrscheinlichkeit können wir beobachten bei Ländern mit einem BIP von 8000 bis 13.000 Dollar. In diesem Bereich liegen zum Beispiel Tunesien und Jordanien. Danach fällt sie wieder ab. Diese Kurve nennt man Migrationsbuckel.“

    Das scheint sich allerdings noch nicht bis zu vielen Politikern herumgesprochen zu haben, die immer noch gebetsmühlenartig behaupten, wie müssten die Lebensbedingungen in armen Ländern verbessern, um Migrationsanreize zu beseitigen.
    Wobei ich selbstverständlich eine Verbesserung der Lebensbedingungen in ärmeren Ländern befürworte. Nur sollten wir uns eben darüber im klaren sein, dass wir damit das Migrationsproblem keineswegs lösen, sondern eher verstärken und dementsprechend andere Lösungen benötigen.

    • @Hugor

      „[eher die Reicheren schaffen die Flucht/Migration nach Europa]

      Das scheint sich allerdings noch nicht bis zu vielen Politikern herumgesprochen zu haben, die immer noch gebetsmühlenartig behaupten, wie müssten die Lebensbedingungen in armen Ländern verbessern, um Migrationsanreize zu beseitigen.“

      Hm, einige Monate nach Beginn der Flüchtlingswelle schaute ich auf den p.Kopf BIP von Syrien: 1600€ pro Jahr verdiente der Durchschnitt. 2000-8000€ kostete die Flucht, ich denke wegen dieser Zahlen glaubten viele CDUler tatsächlich, dass nur Ärzte u. Ingenieure es schaffen hier her zu gelangen.

      Ich denke die aktuelle Flüchtlingspolitik spült eine ungeheure Menge Geld in kriminelle Kanäle, und 500€ als Hilfe hier in Deutschland wirken so gut wie 50€ im Herkunftsland, die wirklich Armen gehen leer aus und bekommen noch weniger Hilfe (Deutschland zahlt ja schon so großzügig), und die Ausgaben hier stört die Politik auch weniger, da Flüchtlinge hier ja quasi finanzielle „Schläuche“ sind, die fast alle Hilfen an die heimische Wirtschaft wieder auszahlen müssen, gleichzeitig bekommt die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Empörungsenergie (niedrig Löhner u. Hartz4) starke Konkurenz, und wegen der gesteigerten Kriminalität kann Überwachungs- u. Polizeistaat weiter ausgebaut werden.

  5. Gestern mal wieder ÖPNV gefahren (das Fahrrad ist kaputt) und in einer Behörde gewesen. Gesehen habe ich im ÖPNV

    – ein großes Plakat gegen häusliche Gewalt mit Hilfsangebot (für Frauen)
    – ein Plakat der Polizei mit „Tipps für starke Frauen in brenzligen Situationen“
    – einen Aufkleber mit „schwanger und verzweifelt, wir helfen“
    – Werbung für ein Azubi-Monatsticket (nur mit Mädchen bebildert, u.a. ganz realistisch mit Vorschlaghammer und Bauhelm))
    – einen Aufkleber der Frauen und Mädchen Hotline

    In der Behörde:

    – einen Aufruf, im Urlaub genauer hinzuschauen „Tochter oder Urlaubsflirt“, bebildert mit einem Mann und einem höchstens 10 Jahre alten Mädchen.
    – ein Plakat gegen Mobbing und Gewalt (mit einer verzweifelten Frau als Bild)

    Hilfsangebote für Jungen und Männer gab es genau gar keine.

  6. Neues aus der Reihe: Wie kann ich meiner trotz erwiesener Inkompetenz den gegenüber als Sexisten hinstellen.

  7. Der Strick um den Hals zieht sich immer mehr zu. Die friedlichen Identitären sind vom wir-haben-die-NPD-unterwandert und stecken-im-NSU-Sumpf-Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuft:

    „Für Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang zeigt die Entscheidung, daß seine Behörde fremdenfeindlicher und demokratiefeindlicher Ideologie nicht tatenlos gegenüberstehe. „Als Frühwarnsystem dürfen wir unser Augenmerk nicht nur auf gewaltorientierte Extremisten legen, sondern müssen auch diejenigen im Blick haben, die verbal zündeln. Diese geistigen Brandstifter stellen die Gleichheit der Menschen oder gar die Menschenwürde an sich in Frage, reden von Überfremdung, erhöhen ihre eigene Identität, um andere abzuwerten und schüren gezielt Feindbilder“, beklagte Haldenwang. Gegenüber Extremisten dürfe es keine Toleranz geben.“

    Der Verfassungsschutz als ideologischer Schleifstein, der die „Gleichheit der Menschen“ verteidigt (was für ein Irrsinn, wie kann man „Gleichheit vor dem Gesetz“ so bösartig missinterpretieren?, an welcher Stelle die IB antidemokratisch sein soll, erschließt sich auch nicht, aber das wird ja nie begründet). Müsste der Verfassungsschutz jetzt nicht auch gegen Feministinnen vorgehen, die gegen Männer hetzen? Oder gegen die Medien, die AfDlern „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ angedeihen lassen? Klar, wird die Stasi 2.0 natürlich nicht machen, Doppelstandards gilt es konsequent einzuhalten.

    Das ist nur eine der Aktionen in jüngster Zeit, die den ohnehin schon schmalen Meinungskorridor so weit zumachen, dass man nur noch gebückt und mit angehaltenem Atem durchkommt. Wir sind nicht mehr weit von einer formellen und institutionellen Gesinnungsdiktatur entfernt. Der Punkt wird in dem Moment erreicht sein, in dem man die AfD verbietet, ihr die Büros ausräumt, „rechte“ Politiker festnimmt und Listen der Mitglieder und Anhänger anlegt, zwecks Überwachung und Einschüchterung.

    Ich bin gespannt, wie lange das noch dauert, man laboriert ja fleissig in die entsprechende Richtung…

    • Ich habe keine Ahnung, von IB oder der aktuellen Afd – beides nicht meine Baustelle – und vieles was man von denen mitbekommt gefällt mir gar nicht.

      Aber was dieser „VS-Held“ da herunterschwatzt, ist bestenfalls so dünn, daß es durchsichtig ist.
      Und stinkt!

      Und ja, es trifft mindestens genau so, wenn nicht sogar erheblich mehr, auf bspw. Femi-Orgs, die Nachwuchsorgas von SPD und Grünbraunen, Teile der Parteien selbst, sowie diverse „NGOs“ und „Bewegungen“ zu. Nach dieser ähh, „Begründung“ ( oder was das sein soll ), müßten u.a. sämtliche Mitglieder und -läufer der TransatlANTIkFAschisten-SA ( schwarzer Block ) längst im Knast vor sich hin gammeln ( siehe gewalttätige Verhinderung nennenswerter G20-Proteste, unter Einsatz von Schusswaffen, Brandsätzen und perfiden Dachwurfgeschossen, in Hamburg, z.B. )

      Das Ziel heißt zweifellos: Totale Kontrolle!

      • „Ich habe keine Ahnung, von IB oder der aktuellen Afd – beides nicht meine Baustelle – und vieles was man von denen mitbekommt gefällt mir gar nicht.“

        Genau das ist ja gewollt, handverlesene Propaganda, aufgehübscht mit Nazivergleichen, Kontaktschuld und Wort-im-Mund-herumdrehen (siehe „Mahnmal der Schande“, welches eigentlich auf Augstein zurückgeht, dort aber diametral interpretiert wurde).

        Die AfD ist m.W. außerdem z.Z. die einzige Partei, die sich glaubhaft gegen den Genderirrsinn stellt und für direkte Demokratie eintritt und die einzige echte und hart bekämpfte Opposition, die vielleicht eine Chance hat, irgendwie nennenswert Macht zu bekommen. Wenn das nicht deine Baustelle ist, was ist sie dann? Was wählst du denn? Ich bin mit der AfD auch nicht wirklich glücklich (schon wegen der wirtschaftsliberalen Einstellung), aber wählen ist halt immer irgendwie Krötenschlucken. Eine echte Demokratie haben wir halt leider (noch) nicht.

        • Akzeptiere ich alles, @Androsch, ich habe selbst ( voll des Risikos bewußt ) zwei AfD-Beiträge ( BuTa-Reden ) explizit aufgrund ansonsten totgeschwiegener/negierter Inhalte an u.a. eine relativ hochrangige Soziologin weitergeleitet. Und mag den Verein als solchen trotzdem nicht.
          Und seinerzeit FDP ( das tat auch weh ) gewählt, als die die paritätische Doppelresidenz als Debattenthema durchgeboxt hat. Nachdem sie jetzt auf Quotenquatsch umgeschwenkt sind, habe ich aber auch in einem YT-Thread dringend dazu ermuntert, lieber Sonneborn zu wählen ( vermutlich sogar relativ erfolgreich, die Reaktionen geben daß m.E. her ).

          Lechts-Rinks-Parteipolitik ist out, bei mir schon immer!

          • Sonneborn mag ich nicht mehr. Ich fand den mal witzig, aber seit er einen auf Satirehitler macht und gegen die AfD hetzt, ist er für mich gestorben. Ich kann möchtegern-Witzbolde, die auf Seiten des Mainstreames mitschwimmen, nicht ausstehen. Ich halte die Situation mittlerweile für viel zu ernst, um einen Kasper zu wählen.

            Aber gut, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

    • Und wie lange telefonieren und surfen Angestellte in ihrem Arbeitsleben – so rein privat?
      Und wie lange wird in der Teeküche privat geklönt? Und wie oft wird ein gelber Zettel gebracht, weil ein Pups quer sitzt?

      Es gibt immer zwei Seiten……

      • Ja, die zweite Seite ist: Frauen sind überprivilegiert, bekommen alles in den A… gesteckt. Männer hingegen müssen mehr und schwerer arbeiten, sind immer super toll und können nicht kritisiert werden, weil alles an ihnen immer perfekt ist.

        Genau so kommen die verhandelten Inhalte auf dieser Seite rüber.

        Ich hab bis jetzt noch nicht einmal bei euch hier gelesen “ja das stimmt schon, es gibt aber auch eine andere Seite“, sondern ausschließlich “nein, …“, ;aber…“

        Ist halt auch etwas einseitig.

      • „Und wie lange wird in der Teeküche privat geklönt?“

        Auch im Öffentlichen Dienst beschäftigt?
        Oder als Soziologe?

        Mal n Döntje aus der jüngeren Wirtschaftsgeschichte, für mich besonders interessant, weil sie die Einstellung bestätigt, die ich intuitiv schon immer hatte.
        In den frühen 90ern gab es einen großen Generationenwechsel im Mittelstand, bis hinauf in die Konzerne. Und die Sesselfurzer, die direkt von der Schulbank an die Uni wechselten, BWL studierten und dann Papas Laden übernahmen, machten sich gleich mal daran, die Kosten vom Grünen Tisch aus erstmalig exakt durchzukalkulieren. Hinzu zogen sie Arbeitswissenschaftler, die vom Objekt ihres Studiums genauso wenig praktische Ahnung hatte.
        Im Zuge dieser Rechnungen entdeckten die Schlaumeier, dass das ganze Personal kunterbunt durcheinander lief, sich dabei freizügig über auch geheime Firmenentwicklungen austauschte – und Kaffee soff.
        Also beschloss man zur Sicherung der Innovationen das Personal abteilungsweise abzuschotten und die Mitarbeiter auch durch unterschiedlich gefärbte Firmenkleidung thematisch sichtbar zu machen.
        Wenn jetzt ein Gelber bei den violetten gesichtet wurde, hatte er die Abmahnung, wenn nicht die Kündigung, sicher in der Tasche.
        Ergebnis: ein erheblicher Einbruch der Innovativfähigkeit dieser Firmen.
        Die, die das Experiment überlebt hatten, machten sich an die Ursachenanalyse und entdeckten, dass sich das Personal in der Teeküche früher nicht über Privates austauschte, sondern über technische Probleme bei Neuentwicklungen. Und gerade die Fachfremden waren es oft, die den entscheidenden Tipp für den Weg aus einer Sackgasse brachten. Die strenge Segregation der Abteilungen brachte diesen Input zum Versiegen und die Firmen in Schwierigkeiten.
        Folge: Firmen führten Gemeinschaftsteeküchen und/oder gemütliche Sitzecken ein, stellten teilweise sogar den Kaffee und luden die Mitarbeiter extra ein, sich dort zu treffen und zu plaudern.
        Selbst bei der BASF gesehen.

        „Und wie oft wird ein gelber Zettel gebracht, weil ein Pups quer sitzt?“

        Ein ärgerlicher Bodensatz, den es immer gegeben hat und der je nach Konjunktur größer oder kleiner ist. Aber was möchtest Du damit fragen?

        • Ergänzendes Beispiel aus dem Sozialwesen:
          Ein guter Kumpel, Geschäftsführer und defakto Inhaber eines kleinen Altenpflegebetriebes so:
          Wenn Du die Möglichkeit hast Dir eine Krankenhaus auszusuchen, beobachte den Stationsglaskasten. Ist dahinter ein verqualmtes Schwesternzimmer mir permanent blubbernder Kaffeemaschine, bist Du da richtig. Ansonsten bleibe nach Möglichkeit weg!
          Deckt sich prinzipiell mit meinen Beobachtungen.

      • Irgendwie scheinst du, Mika, die Intention des Tweets misszuverstehen. Es geht nicht um die Skandalisierung des Umstandes, dass Angestellte im Schnitt ein Jahr für Umme arbeiten, sondern darum, diesen Umstand, einfach nur, weil er in erdrückender Mehrheit Männer betrifft, mit einem an Blödsinnigkeit nicht mehr zu überbietenden Ablenkungsmanöver ins Lächerliche zu ziehen.

        Blödsinnig schon alleine, weil der Vergleich von der Basis her nicht stimmt: Die Überstunden, die diesen Wert ergeben, sind natürlich faktisch unentgeltlich geleistet worden. Die Mütter (man merke: natürlich nur die und auf keinen Fall Väter, die beruflich aussetzen), die angeblich unentgeltlich arbeiten, tun dies ja eben nicht. Würden sie, wie insinuiert, immer nur unentgeltlich arbeiten, würden sie verhungern. Warum tun sie das nicht? Weil es in der familiär geregelten Arbeitsteilung, sofern man sich auf ein Alleinernährersystem geeinigt hat, nun mal so ist, dass der, der arbeiten geht, sein Einkommen der Familie zur Verfügung stellt. Damit wird dieses Einkommen automatisch auch das Einkommen desjenigen, der zu Hause bleibt.

        Es könnte lustig sein, wäre es nicht so traurig, dass eben die Knallköppe , die derart simple, basale Formen zwischenmenschlicher Solidarität nicht mehr zu erkennen und wertzuschätzen im Stande sind, sich selbst irgendwie als links verstanden sehen wollen. Aber nein, ihr Leute, die ihr meint, mit solchem Schmarren voll geile Satire zu betreiben oder ihr, die ihr diesen Schwachsinn für so geile Satire haltet, dass ihr sie sogar noch weiterposten müsst: ihr seid nicht links, ihr seid nicht rechts, ihr seid nichts außer einfach nur blöd.

        • OT @Billy:
          Bitte ggf. an das „@“ denken. Siehe Matze’s Beitrag vor ein paar Tagen, nur auf mit @Matze markierte Kommentare zu antworten.
          Das macht Sinn, weil es die Benutzung der Browser-Suchfunktion für Viel- u. Weitsurfer erheblich erleichtert. Gute alte Internettradition 🙂

    • Wenn es wahr ist, dass Mütter keine „Bezahlung“ bekommen, WOVON leben die?
      IRGENDwo müssen doch selbst Mütter das Geld für Miete und Nahrung herbekommen. Aber WOHER bloß?

      Weiß das jemand?

          • Bitte Link ignorieren! Irgendwie hat das nicht geklappt wie erhofft. Wollte eigentlich nen netten Godzilla Facepalm unter Semis geistige Diarrhoe setzen…

          • Einen Gratis- SUV unter „Kost&Logis“ zu verbuchen, zeigt das Ständedenken von Satzzeichen perfekt auf! Buzzword: Neofeudalismus!

          • Ach komm, ich bin ehrlich: der Plan letztes Jahr bei uns war (wie ich mal erwähnte), dass er mir einen Kleinbus kauft – und zwar unter der Bedingung, dass ich Steuer/Versicherung&Benzin zahle. Dann aber ging das Auto meiner Eltern kaputt (auch, wenn mein Vater zunächst den Turbolader at home reparierte… bei der Probefahrt verabschiedete sich der Motor dann doch ganz^^) und nach reiflicher Überlegung sind wir zu dem Entschluss gelangt, dass ich mich mit ihnen arrangieren/ihren neu anzuschaffenden Wagen mit ihnen teilen kann. Daher haben sie sich nun einen 7-Sitzer mit Spitzen-Ausstattung zugelegt (was sie sonst nicht getan hätten), den er zur Hälfte mit-bezahlt hat, und jetzt sprechen wir uns halt wieder täglich ab, wann wer wohin muss (mit dem Vorteil, dass ich nur ab und zu tanken muss). Buzzword dafür?

        • Und wie nennt man das, wenn man selbst etwas gewählt hat, wozu einen keiner gezwungen hat und dem nachgehen kann, was man sich selber gewünscht hat?
          Antwort: Hobby

        • „Wie nennt man es, wenn man _nur_ für Kost und Logis arbeitet?
          Antwort: Sklaverei“

          Na offensichtlich lässt Dich Dein Herr immerhin noch an den Rechner. Ich kette mein Weib an die Heizung, wenn sie ihre 10 Minuten Teepause hat.

          Du wirst es nicht glauben – und wir hatten es schon detailliert vorgerechnet -, aber sehr viele Menschen arbeiten nur für Kost und Logis 😛
          Und es werden immer mehr.

        • @semikolon

          Zugewinn, versorgungsausgleich, Unterhalt (während der Ehe als Naturalunterhalt), Hausratsteilung, wo ist das „nur für Kost und Logis“?
          in den allermeisten Haushalten stehen bei einem grundstück mit Haus beide im Grundbuch und die Frau hat vollen Zugriff auf das gemeinsame Konto auf welches das Gehalt des Mannes eingeht

          • Naturalunterhalt bedeutet i.A. kein Bargeld, wenn doch dann als ein kleines Taschengeld (welches sich die „sparsame Hausfrau“ in der Praxis womöglich häufiger genau dadurch „selber erarbeitet“, dass sie Preise vergleicht und Angebote nutzt, so dass sie dann weniger für Lebensmittel u.a.-Einkäufe ausgibt als einkalkuliert). Zugewinn etc. bezieht sich nur auf ehemals verheiratete Paare (plus muss ich Dich daran erinnern, dass von Dir die Rechtmäßigkeit des Halbteilungsgrundsatzes angezweifelt wird?).

            „in den allermeisten Haushalten stehen bei einem grundstück mit Haus beide im Grundbuch“

            wenn man in der Betrachtung all die Erben im Lande außen vor lässt…

            „die Frau hat vollen Zugriff auf das gemeinsame Konto auf welches das Gehalt des Mannes eingeht“

            Verheiratete Paare besitzen zu etwa 80 % ein gemeinsames Konto, unverheiratete in weniger als der Hälfte der Fälle. Und wo ein gemeinsames Konto eingerichtet ist, ist das doch auch noch lange nicht gleichbedeutend mit der Annahme, dass sein Gehalt hierhin überwiesen wird.

          • Let’s be real: die meisten Mütter – die als „nurFrau“ selbstverständlich noch finanziell eigenständig waren – haben schon ein mittleres bis schweres Problem damit, wenn sie nicht mehr die Hälfte aller Kosten stemmen können. In der Situation zu seinem Partner zu gehen und NOCH MEHR zu fordern (und dann gar nur für sich selbst!), benötigte schon Einiges an Chuzpe (die Frauen wohl oft erst nach einer Trennung aufbringen).

        • @Semikolon:
          Kost und Logis heißt, dass man kleinere Tätigkeiten durchführt jedoch weitestgehend frei Entscheiden kann was man sonst so macht (Ausbildung, Land erkunden, …
          Es bedeutet weitestgehend ein selbstbestimmtes Leben zu führen!

          Sklaverei im Gegensatz bedeutet eine tagesfüllende Tätigkeit unter Zwang ausführen zu müssen, untergebracht weitestgehend in schlechten Massenunterkünften mit gerade genug um nicht zu verhungern (vorausgesetzt der Sklaventreiber ist mit dem Arbeitspensum zufrieden. Freie Entscheidung wenn überhaupt ist nur in sehr sehr engen Grenzen möglich.
          Es bedeutet unter Fremdbestimmung und Gewalt leben zu müssen!

          Ja Semi, das war dann wohl nix!

      • Minimale staatliche Unterstützung, oder schlecht bezahlte Jobs, oder sie gehen ganz normal arbeiten. Bei den Arbeiten von Müttern geht’s ja eher um die unbezahlte Hausarbeit, Sorgearbeit, emotionale Arbeit. Klar bekommen manche Geld von ihrem Freund oder Mann. Allerdings nur in Form eines krassen Abhängigkeitsverhältnisses, in welches sich kaum ein Mann begibt oder begeben möchte (also umgekehrt: Frau Arbeit, Mann macht Hausarbeit, ist ab).er abhängig von seiner Frau).

          • Wo liegt denn dann das Problem. Diese Frauen können doch ganz einfach – ähnlich wie Männer – nach unten ihre Partner auswählen (also die Ärztin den Krankenpfleger) oder eben einen Arbeitslosen und schon wird sie sicher einen finden, den sie dafür finanzieren kann, dass er zu Hause bleibt. Wer hingegen nach Status und Einkommen selektiert bzw. strebsame Menschen attraktiver findet, der muss halt auch damit leben, dass diese Menschen dieses auch später beibehalten wollen.

            Das gehört halt zur Eigenverantwortung im Leben, dass man seinen Partner auch danach auswählt, dass er zu seinen eigenen Wünschen passt.

            Welche Frage hast Du denn gestellt?

        • Ja dann lass doch die Finger von Frauen. Behindere sie nicht und gut isses.
          Was willst du hier? Stänkern? Ne Schnitte abkriegen? Falscher Ort.
          Mach doch dein Ding, was immer das ist, aber belästige nicht Leute, die es checken….

          • Der Inhalt lautet:
            (editiert: Bitte höflich bleiben. Wenn du seine Kommentare nicht gut findest, dann ignoriere ihn eben. Hier kann jeder seine Meinung darlegen)

          • @Chrissy:
            Gegen Meinung habe ich nix und das weißt Du!
            Es geht um gezieltes Trolling aus offensichtlich pathogenen Motivationen heraus. Das ist krank!
            Deshalb fühle ich mich von Dir genötigt, mit richtig verkrampftem Magen noch einen oben drauf zu legen ( das tut weh jetzt! ):
            Ich rege Sperrung an!

          • Fiete, das ist es nicht wert.

            Tief atmen und über dem Troll stehen!

            Der hat Erfahrung damit und schlägt dich mit Getrolle. Geh nicht darauf ein.

            Ansonsten schätze ich deine Beiträge.

          • Willst du mir jetzt das Recht auf freie Meinungsäußerung verbieten? Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Gehst du immer so garstig mit Leuten um, nur weil sie eine andere Meinung haben, als du? (editiert: Bitte höflich bleiben)

        • Und der Familienvater, der 50-Stundenwochen schiebt, weil er Schiss hat, sonst seinen Job zu verlieren, an dem eben nicht nur seine, sondern auch die Existenzen seiner Frau und Kinder dranhängen, weiß natürlich gar nicht wohin mit seiner Unabhängigkeit und Freiheit?!

          Ich gehe einfach mal davon aus, dass du einfach nur einer dieser noch seeeeeeehr jungen und unerfahrenen Heißsporne bist, die noch sehr anfällig sind für jede Art von Propaganda, die sich in ihrem an Lebenserfahrung armen Bäuchlein irgendwie gut anfühlen. Ansonsten müsste ich leider konstatieren, dass du ein widerlicher Sexist bist, der die solidarischen Lebensleistungen von Männern permanent geringschätzt bzw. gar zu verteufeln versuchst, einfach nur aufgrund dessen, dass diese solidarischen Lebensleistungen von Männern erbracht werden. Damit folgst du großer, aufgeklärter Reflektierer nachweislich Narrativen, die ungefähr 200 Jahre alt sind.

          Witziger Fun Fact: In dem Tweet, den du offenbar so toll fandst, dass du ihn hier posten musstest, wird eine Studie, die sich auf ein Problem einer bestimmten Schicht (abhängig Beschäftigte) bezieht, ins Lächerliche gezogen, indem man in absurdester und fachkenntnisfreiester Weise auf das Thema Geschlecht ablenkt. Und das findest du toll, nachdem du hier immer wieder uns vorwirfst, wir würden uns hier nur auf Geschlecht als Kriterium fixieren und soziale Schichten nicht berücksichtigen.

          Du beweist mit jedem Kommentar mehr, dass du viel zu reden versuchst, aber von nichts, was du anzusprechen vorgibst, auch nur den leichtesten Anflug einer Ahnung hast, sonst wäre dir aufgefallen, dass in dem Tweet genau das gemacht wird, was du uns kontrafaktisch unterstellst.

          • Die heute show ist eine Satire Sendung. Aber Spaß versteht man hier nur dann, wenn mit sexistischen Witzen Frauen abgewertet werden.

            Inhaltlich: Ich hab nirgends gesagt, dass der Familienvater wertlose, unnötige Arbeit macht, im Gegenteil! Viele Väter kümmern sich liebevoll um ihre Frauen und Kinder und gehen noch dazu viel arbeiten.

            Dennoch bekommt der Familienvater mehr Anerkennung und ist im Vergleich zu seiner Frau finanziell unabhängig.

            Fun fact: mit jedem Pseudoargument von euch liefert ihr eine blanke Mutmaßung über meine Person mit. Lernt man das so in der Maskulinistenausbildung, andere runter machen, oder gleich persönlich werden bis hin zur Gewaltandrohung, wie ich das vor ein paar Jahren mit Elmar Diederichs erlebt hab?

          • @Billy:
            Sign!
            (editiert: Bitte höflich bleiben. Wenn du seine Kommentare nicht gut findest, dann ignoriere ihn eben. Hier kann jeder seine Meinung darlegen)

          • @ Lightyear

            Ich weiß, was diese Sendung zu sein glaubt. Aber sorry, wer das wirklich für Satire hält… Das ist dermaßen plumper, platter Blödsinn, dass es einem die Zehennägel aufrollt, wenn man so etwas mit dem Wort Satire adeln will.

            Der Grund, dass ich das nicht witzig finde, ist übrigens der, dass der Tweet sexistisch ist. Das kann man aber nicht erkennen, wenn der eigene Sexismusscanner feministisch geeicht ist. So nimmt man natürlich auch seine eigenen männerverachtenden Stereotypen nicht mehr wahr. Schon alleine deine Auslassungen über „Abhängigkeiten“ in die sich Männer nicht begeben würden… Männer begeben sich weit häufiger in abhängige Lohnarbeit, nicht nur zusätzlich zur Familiensorge, sondern DAS IST IHR ANTEIL daran. Das sind Grundsätze solidarischen Miteinanders. Dass du das nicht erkennen und verstehen kannst oder willst, liegt daran, dass dein Hirn vollsteckt mit sexistischen Stereotypen.

            Und nein, Männer werden für ihre Arbeit nirgends mehr wertgeschätzt. Zeig mir bitte mal die Aktion der letzten… sagen wir mal 20 Jahre… in der Männer medial oder politisch in irgendeiner Art für ihren Anteil am Familienleben oder allgemein am Gesellschaftsleben explizit und alleinstehend gewertschätzt wurden. Männer werden doch nur noch mit Scheiße beworfen (toxische Männlichkeit, #MenAreTrash) während man Frauen in teils schon grotesker Weise idealisiert. Das ist schon extreme Propaganda; mit Erfolg, wie man an dir sehen kann.

            Und zum Rest von deiner (mal wieder) Gülle: Allein in dem Kommentar hast du wieder ne belegfreie Unterstellung über „uns“ in den Raum geworfen, um dich dann im SELBEN KOMMENTAR darüber zu beschweren, „wir“ würden das mit dir machen. Und das dann mit einem weiteren Beweis dafür, dass du dich hier einfach nur in schon geradezu pathologischer Weise an deinen eigenen hassverzerrten Vorurteilen über „Maskus“ oder was auch immer abarbeitest und wir hier eigentlich nur Projektionsflächen sind.

            Jämmerlicher geht’s nimmer!

          • @lightyear2000

            „Dennoch bekommt der Familienvater mehr Anerkennung und ist im Vergleich zu seiner Frau finanziell unabhängig.“

            Das ist eine reine Verhandlungssache zwischen den Ehepartnern, wie die Arbeitsteilung auch (ich arbeite z.B. Teilzeit und wir verfügen gemeinsam über unser Einkommen).

            Wer rumjammert, hat sich vorher keine Gedanken darüber gemacht oder war zu feige, die Sache anzusprechen.

            Inwiefern der Familienvater mehr Anerkennung bekommt, müsstest du mal ausführen. Von wem denn? Wenn er Glück hat im Job, aber dass man da täglich auf die Schulter geklopft bekommt, ist auch eher nicht so und kann die Frau auch haben, wenn sie arbeitet.

            Meines Wissens wird der größte Teil der Konsumausgaben in Deutschland außerdem von Frauen getätigt, was eher darauf hindeutet, dass viele Männer ihr Gehalt brav zu Hause abliefern.

          • Na, ist doch ganz einfach.

            Der Mann geht zwischen 40 und 60 Stunden die Woche zu einer Arbeit, die er nicht machen würde, wenn da nicht eine Frau von ihm abhängig wäre.
            Von dem erwirtschafteten Geld gibt er 70-80% der Frau zur Verfügung. Über etwa 20% der Ausgaben behält er selbst die Kontrolle.
            Sollte er mit diesem Prozedere aufhören, ist die Frau mit hoher Wahrscheinlichkeit weg und die Kinder ebenfalls.
            Das, was der Mann da macht, nennt man Selbstverwirklichung.

            Die Frau hingegen muss in der vom Mann finanzierten Wohnung wohnen und kann sich nicht einfach selber was schickes suchen. Während sie in dieser seiner Wohnung ausharren muss, muss sie mit ihren eigenen Kindern spielen (was in jedem 10. Fall nicht das gleiche ist wie „des Mannes Kindern“) und beim Essen kochen etwas mehr in den Topf tun, als wenn sie nur für sich kochen würde.
            Das schlimmste aber ist, dass sie nicht die Wahl hat, diese Situation zu verlassen, ohne auf einen Teil seines Geldes zu verzichten. Das muss man sich mal vorstellen: Sie könnte ihn zwar jederzeit verlassen, würde sogar die Kinder behalten, müsste dann aber SELBER Geld verdienen! Vom Mann kriegt sie nach der Trennung nicht mehr die vollen 80%!! Und das auch nicht mal bis zum Lebensende!!!
            Wenn das keine Sklavenhaltung ist, dann weiß ich auch nicht.

          • „Von dem erwirtschafteten Geld gibt er 70-80% der Frau zur Verfügung“

            Da geht mir immer zu sehr unter, dass die Frau die 70% ja nicht für sich ausgibt, sondern davon – durchaus ja auch in Abstimmung mit ihm – die Familienausgaben tätigt. Wobei da 70% auch etwas überzogen scheint. Die Miete oder die Tilgungsrate und Sachen wie Versicherungen und nebenkosten „verfügt“ sie ja nicht. Die Lebensmittel sind teilweise recht vorhersehbar und abgestimmt, auch da entscheidet sie ja nichts bedeutsames. und selbst „Schatz, ich habe gute Angebote für einen Urlaub in Griechenland gefunden, soll ich das planen?“ ist ja auch keine Willkür oder ein an sich reißen der Verfügungsgewalt, genau so wenig wie Kleidungseinkäufe mit den Kindern etc

          • Dann wiederum: Geh mal in ein Einkaufszentrum und schau dir das Verhältnis von Läden „für die Frau“ und Läden „für Gemeinschaftsausgaben“ an.

            Aber im Wesentlichen: Kein Mann würde von den 80% reden oder sie auch nur zur Kenntnis nehmen, wenn es nicht die Knallkopf-Behauptung gäbe, dass Frauen arm dran sind, kein Geld bekommen, in sklavengleicher Abhängigkeit stehen und sowieso voll unterdrückt sind.

            Warum und wie auch immer über die 80% Prozent verfügen… Sie tun es inklusive der Freiheit, die Situation jederzeit zu verlassen, um auf eigenen Füßen zu stehen.

            Und das allein widerlegt die Sklaven-Theorie.

          • „Kein Mann würde von den 80% reden oder sie auch nur zur Kenntnis nehmen, wenn es nicht die Knallkopf-Behauptung gäbe, dass Frauen arm dran sind, kein Geld bekommen, in sklavengleicher Abhängigkeit stehen und sowieso voll unterdrückt sind.“

            Da stimme ich vollkommen zu.

          • Chrissy hat in Zahlen Recht. Die 80% beziehen sich ausschließlich auf die Ausgabenentscheidung, nicht den Inhalt oder nutzen.

          • @christian
            Das ist so ähnlich wie die Behauptung dass Frauen die Scheidung zu 70 (80?%) Einreichen. Der häufigste Fall ist sicher dass beide die Schnauze voll haen. Dass ist in den 70% auch mit drin. Aber es ginge unter wenn man behaupten wrüde dass Frauen nur in 15-20% der Fällen die Scheidung einreichen.

            Genauso sind die Ausgaben durchaus für beide nur wenn die Vollhausfrau entscheidet dass es die billigen 3beinigen Hähnchen von der Tschernobyl Fram für den Vollzeitarbeitenden Ehemann auch tun und dafür gibts halt mal ne Latte extra hat sie immer noch für beide die Ausgaben getätigt… er hatte aber keinen Einflus sdarauf 🙂

            Erinner dich mal an den Beitrag zum Sexstreik, die Bankerbraut hat ihrem Männe die Ferienwohnung in der Türkei aus den Rippen gesägt, Kaufentscheidung sie, berappen darf er. Sowas gibts auch in klein. Die Malermeistergattin ist nach nem Wellnesswochenende vielleicht auch zugänglicher.

          • „“dass es die billigen 3beinigen Hähnchen von der Tschernobyl Fram für den Vollzeitarbeitenden Ehemann auch tun und dafür gibts halt mal ne Latte extra hat sie immer noch für beide die Ausgaben getätigt… er hatte aber keinen Einflus sdarauf 🙂“

            in den meisten Beziehungen dürfte es da vernünftige Absprachen geben und er auch anmerken dürfen, dass die dreibeinigen ihm nicht so schmecken. Und in moderneren Beziehungen wird man auch oft genug Samstag zusammen einkaufen etc. Aber natürlich haben Frauen als Kunden eine ganz erhebliche Konsummacht – die im Feminismus häufig vollkommen ausgeblendet wird

          • „Erinner dich mal an den Beitrag zum Sexstreik, die Bankerbraut hat ihrem Männe die Ferienwohnung in der Türkei aus den Rippen gesägt, Kaufentscheidung sie, berappen darf er. Sowas gibts auch in klein. Die Malermeistergattin ist nach nem Wellnesswochenende vielleicht auch zugänglicher.“

            Sicherlich kann man damit zu einem Teil steuern. Aber ganz blöd sind Männer da ja auch nicht (und dann auch durchaus selber schuld). Und natürlich kann es für den Malermeistergatten auch durchaus mal nett sein, wenn die Gattin auf einem Wellnesswochenende mit Freunden ist bzw er kann genauso mal was mit Freunden an einem Wochenende unternehmen. Das ist in einer Beziehung ja alles durchaus nicht so dramatisch

          • Ich wollte eigentlich ihn direkt fragen, aber trotzdem Danke für die Antworten, die waren dann wohl eher für die Mitlesenden. (Mir ist das schon alles sehr bewusst. )

            Ich bin immer wieder baff ob der 70% Kaufentscheidung. Ist das echt so? Bei euch auch?
            Hier läuft das eher so: Mann hat Plan, fragt scheinheilig meine Meinung ab, tut also so, als hätte ich noch Spielraum, belabert mich höchstargumentativ (Preis, Leistung, Optik), ich sage an den richtigen Stellen ohhh und ahh, tue also so, als würde ich nicht merken, was er da grad treibt, nicke dann ganz beeindruckt seinen Favoriten ab und er beglückwünscht mich zu meiner tollen Entscheidung (die ich eh nicht hätte verhindern können).
            Tztztz.

          • „Ich bin immer wieder baff ob der 70% Kaufentscheidung. Ist das echt so? Bei euch auch?“

            Ich meine, die Vorwerk-Stiftung wars, die mal in einem Panel feststellte, dass 87%(!) aller Kaufentscheidungen in einer typischen Familie (Ehepaar, zwei Kinder) von der Frau getroffen werden.

            „Hier läuft das eher so: Mann hat Plan, fragt scheinheilig meine Meinung ab, tut also so, als hätte ich noch Spielraum, belabert mich höchstargumentativ (Preis, Leistung, Optik), ich sage an den richtigen Stellen ohhh und ahh, tue also so, als würde ich nicht merken, was er da grad treibt, …“

            Komisch, kommt mir sehr bekannt vor – nur anders herum 😀
            Oder ich finde irgendwann irgendwas Neues im Haushalt und mein Weib erzählt mir ganz entrüstet, das sei da schon immer gewesen.
            Sind Kleinigkeiten, hab ich nichts gegen. Mir ist eine zufriedene Frau mehr wert, da bin ich ganz Mann 😉

          • @Carnofis
            „Mir ist eine zufriedene Frau mehr wert, da bin ich ganz Mann.“
            So sehe ich das auch, nur umgedreht. 😀

          • „Da geht mir immer zu sehr unter, dass die Frau die 70% ja nicht für sich ausgibt, sondern davon – durchaus ja auch in Abstimmung mit ihm – die Familienausgaben tätigt. Wobei da 70% auch etwas überzogen scheint.“

            Ich denke, hier wird die Anzahl der Kaufentscheidungen mit dem Prozentteil der Summe des verfügbaren Einkommens verwechselt. Eine Hausfrau mag vielleicht 70 % der Kaufentscheidungen eines Haushalts treffen – aber eben nur mit einem (mehr oder weniger) kleinen Bruchteil des verfügbaren Haushaltseinkommens.

          • Mach ich sofort. Dieselbe Antwort habe ich dir schon mal gegeben, du bist merkbefreit.

            Kapier es endlich: Wenn es so schlimm wäre, wie Du es beschreibst, wäre diese Rollenverteilung spätestens mit dem Frauenwahlrecht abgeschafft – es ist in unserer Gesellschaft unmöglich, ohne der Geschichte der armen unterdrückten Hausfrau aufzuwachsen: Wer sich nicht wehrt, endet am Herd!… und sie machen’s trotzdem! Weil von außerhäuslicher Arbeit befreit zu sein eine riesengeile Sache ist. Siehs ein, Du kämpfst für dir Falschen, für die Machthaber in unserem Matriarchat, was heißt, dass Männer den Frauen ihr Leben unterhalten und die Eigentumsrechte an den Kindern bei den Müttern liegen. Frauen sind keine Opfer, sie sind privilegiert, so schreibt bspw. Frau Joan Bitterman:

            „Die nach außen oft und erfolgreich demonstrierte Hilflosigkeit aufgrund der Belastung durch die Kinder ist fast immer ein Trugbild. Denn mit den Kindern kommen Frauen sehr gut zurecht. Sich hier zu organisieren, gelingt bestens. Keine der Befragten hat
            behauptet, sich wegen der Kinder wirklich etwas versagen zu müssen. Doch läßt sich dies vor den Männern/ Partnern großartig verbergen. Anders wäre es auch schlecht möglich, Männern diesbezügliche Schuldgefühle zu vermitteln. Es ist ein uraltes Ritual. Bei dem Bestreben sich zu emanzipieren, greifen die Frauen auf Handlungsweisen ihrer Mütter zurück. Und geben diese Verhaltensmuster an ihre eigenen Kinder weiter. Den Töchtern wird erklärt, wie negativ es für eine Frau ist, dem Tun und Lassen der Männer ausgeliefert zu sein; die Söhne erfahren, was »ein Mann nicht tut« bzw. welche Handlungsweisen »typisch männlich« sind.“

            Birgit Kelle beklagt, dass es immer weniger Männer gibt, die bereit sind die Ernährerrolle zu übernehmen. Immer mehr Männer verweigern ein Leben als Arbeitsdrohen getrennt von ihrer Familie und ihren Kindern zu sein, die die wahren erstrebenswerten Qualitäten im Leben sind, nicht das krummschuften in miesen Jobs während Feministen wie Du, die den Diskurs dominieren, diesen Männern die praktisch ihr ganzes Leben opfern, vorwerfen, sie würden ihre Frau unterdrücken, in einem Abhängigkeitsverhältnis halten – während die Unterdrückte 70-80% der Kaufentscheidungen trifft.

          • Glaubst Du denn, dass Du glücklich würdest als Hausmann?
            Bzw. unter welchen Bedingungen sähest Du zumindest die Chance gegeben, langfristige Zufriedenheit in dieser Rolle zu erreichen?

          • Ja. Probleme könnte es geben, wenn meine Mitmenschen mich für eine Lusche halten, eine Witzfigur. Aber da muss ich halt in einen gepflegten: „Die können mich alle mal“-Modus schalten.

          • Würdest Du denn erwarten, dass Dir ein kalkulierbares, kleines Taschengeld für Deinen privaten Konsum zustünde, oder wie denkst Du Dir das?

          • So, wie es die meisten Paare halten. Sie zahlt auf ein gemeinsames Konto ein, über das ich frei verfügen kann – außerdem treffe ich 80% der Kaufentscheidungen.

          • Damit bleibt weiter unklar, welche Kalkulation in Deiner Vorstellung dahintersteckte.

            Ob sie als Alleinverdienerin also rein das für regelmäßige Ausgaben (Lebensmittel, Kinderklamotten & -Hobbys etc.) zu verwendende Haushaltsgeld einzahlte (das Du dann „frei verwaltest“), oder ob da auch ein extra Budget für Deinen privaten Konsum drin enthalten sein müsste (mit dem Du dann auch Rücklagen bilden würdest, z.B. für den Fall, dass Du mal einen neuen Rechner bräuchtest oder sowas^^).

            Oder anders: über (ungefähr) welchen Anteil ihres Einkommens würdest Du D.V.n. (problemlos) frei verfügen „müssen dürfen“, damit Du mit Deiner Rolle als Erwerbs(einkommens)loser zufrieden sein könntest?

          • Ich hätte Jederzeit mit meiner Ex-Frau (Vollzeit Mutter, Hausfrau eher nicht) getauscht, was irgendwelche Außenstehenden dazu gesagt hätten wäre mir vollkommen egal gewesen.

            Nun meine Ex-Frau hat noch in der Scheidungszeit erkannt was Sie eigentlich Weg geworfen hat, Ihr Aussage im Rahmen eines gerichtlichen Scheidungstermin waren mehr als deutlich.

            Ja, das Leben kann grausam sein wenn die Wünsche die man hat in Erfüllung gehen.

    • Wenn Müttern unbezahlt sind, wovon Leben die dann?
      Wo kommt das Geld her mit dem sie einkaufen?
      Wer bezahlt den Arzt, wenn sie mit dem Kind zu ihm müssen?
      Wie kommt es das sie alle ein Dach über dem Kopf haben, wenn sie doch kein Geld bekommen?

      • Sie sind abhängig von ihren Männern. Möchtest du gern tauschen und für eine Frau den Haushalt machen, aber finanziell abhängig von ihr sein?

        Btw wieso geht nicht mal der Mann mim Kind zum Arzt?

        • Ist doch sehr relativ: sie kann sich jederzeit scheiden lassen und erhält dann nach dem halbteilungsgrundsatz von seinem Inhalt der Ehe aufgebauten Vermögen die Hälfte und unterhalt von ihm. Die Rentenanwartschaften werden ebenfalls geteilt. Wenn Frauen sich der unterdrückt und abhängig sehen würden, dann könnten sie sich relativ gefahrlos bei Erreichen des rentenalters scheiden lassen und dann die Hälfte seiner Rente kassieren. solche alter Scheidungen sind aber relativ selten. weil er kommt es zur Scheidung, wenn man sich auseinandergelebt hat et cetera

          • Was bitte soll das heißen, sein Vermögen? Sie hat ja dann jahrzehntelang den Haushalt gemacht, seine Arbeitskraft reproduziert, die Kinder erzogen etc. Tut doch nicht so, als ob allein der Mann wertvolle Arbeit macht, sondern die Frau ja GENAUSO!!! Keiner von euch würde wohl tauschen wollen und sich in diese Abhängigkeit begeben wollen.

          • „seine Arbeitskraft reproduziert“

            Was soll das überhaupt heißen?

            Niemand sagt das allein der Mann die wertvolle Arbeit macht. Das ist eine Unterstellung von dir um nicht auf den Kommentar eingehen zu müssen und mehr nicht. Es wird gesagt das die Arbeit der Frau nicht unbezahlt ist.

            Wenn der Ehemann in 10 Jahren Ehe 10 Mio € verdient und die Frau sich dann scheiden lässt, hat sie viá Gesetz ein Anrecht auf 5 Mio € und die Hälfte seiner Rentenpunkte. Sie muss dazu nicht mal etwas machen den Haushalt könnten Haushaltsgehilfen machen und die Erziehung könnte ebenfalls durch Fremdpersonen erfolgen und die Ehefrau hätte trotzdem Anrecht auf die Hälfte von allem was er verdient hat. Willst du wirklich sagen dass das in diesem Fall unbezahlte ‚Arbeit‘

          • Ach, ein Privileg? Wieso machst du es dann nicht einfach? Du machst den Haushalt und deine Frau/Freundin bringt das Geld nachhause, du erziehst die Kinder und pflegst die Alten. Deine Frau macht Karriere und bekommt das ganze Ansehen und du machst einfach die ganze unsichtbare Arbeit, für die dich auch niemals wer lobt. Deal? Ist ja ein super Privileg!

          • „Wieso machst du es dann nicht einfach?“

            Warum machen es die Frauen? Es ist ja nicht so, dass das nur Frauen machen, die keine Chance haben Geld zu verdienen. Es machen Beamtinnen, Richterinnen, Führungskräfte, Physikerinnen etc

            „Deine Frau macht Karriere und bekommt das ganze Ansehen und du machst einfach die ganze unsichtbare Arbeit, für die dich auch niemals wer lobt“

            Und du meinst Frauen wollen das im Schnitt? Lange im Büro sein, die Kinder wenig sehen, alles auf die Arbeit legen und einen Mann unterhalten, der sich um die Kinder kümmert?

          • Was schlägst du vor? Selbstmord? Auf der Straße leben? Am besten wärs ja dann, wenn man 50:50 macht.
            Und ja, sicher wollen das Frauen: Selbstbestimmt leben, Karriere machen, Ansehen im Beruf bekommen, denn als Hausfrau bekommst für diese Knochenarbeit weder Geld noch Anerkennung.

          • „Was schlägst du vor? Selbstmord? Auf der Straße leben?“

            Wie kommst du jetzt darauf? Ich verstehe den Zusammenhang mit meinem vorherigen Kommentar nicht? Warum sollte sie dann auf der Straße leben?

            „Am besten wärs ja dann, wenn man 50:50 macht.“

            Dann macht man nur meist keine Karriere. Und warum wäre dass das beste? Auf welcher Erfahrung baust du das auf?

            „Und ja, sicher wollen das Frauen: Selbstbestimmt leben, Karriere machen, Ansehen im Beruf bekommen, denn als Hausfrau bekommst für diese Knochenarbeit weder Geld noch Anerkennung“

            Hast du da Frauen gefragt oder mal Statistiken angeschaut?

            Wenn man Frauen fragt, dann sagen sie mit großer Mehrheit, dass Teilzeit für sie ideal ist, wenn man „Gar nicht Arbeiten oder Teilzeit“ zusammen rechnet ist die Mehrheit noch deutlicher

            https://allesevolution.wordpress.com/2019/05/25/was-waere-fuer-dich-arbeitstechnisch-ideal-vollzeit-teilzeit-oder-hausfrau-hausmann/

          • Mach ich sofort. Nur ist keine Frau dazu bereit, die undankbare Ernährerrolle zu übernehmen – wenn Du meinem Linkfolgst und dort die schöne zweite Grafik zur Kenntnis nehmen würdest… Arbeit ist kein Privileg sondern eine Last. Keine Frau denkt daran, ein Leben lang malochen zu gehen und den größten Teil ihres Geldes an Mann und Kinder abzugeben.

            Aber wie elitär Du denkst. Für dich ist Maloche auch nur Karriere und Selbstverwirklichung. Für den größten Teil der arbeitenden Bevölkerung aber gilt, dass sie ihren Job sofort an den Nagel hängen würden, wenn sie den Lotto-Jackpot knackten.

          • Weil du erst mal Frauen finden musst die einen Hausmann akzeptieren. Die meisten Frauen wollen einen Mann der mindestens und am besten mehr verdient wie sie selbst. Das ist die Realität. Da kannst du dir beliebige Partnerbörsenstatistiken anschauen.

            „Deine Frau macht Karriere und bekommt das ganze Ansehen und du machst einfach die ganze unsichtbare Arbeit“

            Das ist wohl eher das wie du darüber denkst. Die meisten Menschen erhalten durch ihre Arbeit kein Ansehen. Hast du deine Lebenswirklichkeit auch aus der Serie Mad Men abgleitet, wie Laurie Penny?

          • @Lightyear: Gehe ich recht in der Annahme, das Du bei einer Frau noch nie über den Status nützlicher Trottel in der Friend Zone hinausgekommen bist.
            Wärst Du auch nur einmal in die potentieller Vater Rolle nähe gekommen sollte Dir klar sein, dass die Sprüche die Du klopfst mit den Vorstellungen von Frauen deren biologische Uhr lautstark tickt nichts gemein haben.
            Ein Problem mit der finanzielle Abhängigkeit haben nur Frauen die sich für einen Partner entschieden haben der einem Kontrollzwang unterliegt. Sie feststellen das die Versprechungen des Scheidungsanwalt unrealistisch waren und der Rückweg gründlich abgefackelt ist.
            Oder wo die gemeinsamen Entscheidung das Paar in finanzielle Engpässe manövriert haben (Klassiker Hausbau) und die Spielräume so Eng sind das die nerven Blank liegen.
            (Die Liste hat kein Anspruch auf Vollständigkeit)

          • „Gehe ich recht in der Annahme, das Du bei einer Frau noch nie über den Status nützlicher Trottel in der Friend Zone hinausgekommen bist.“

            Ernstgemeinte Frage: Hatte sich Lightyear nicht schon als schwul geoutet in einer früheren Diskussion? ich kann mich da irren oder ihn verwechseln, aber ich meine schon

          • Die Suggestivfrage:
            „Ach, ein Privileg? Wieso machst du es dann nicht einfach?“
            Ist ganz nebenbei eine implizite Aufforderung, sich Privilegien ungefragt einfach zu nehmen und somit ein Tiefschlag gegen das Mitspracherecht der Frau in einer Partnerschaft.

          • „Ach, ein Privileg? Wieso machst du es dann nicht einfach?“

            Dazu bedarf es einer Frau, die da mitspielen will. Die Wahrscheinlichkeit, eine solche zu finden, liegt bei 1:20.
            Und solche Beziehungen/Ehen sind – wie wir ja wissen – noch deutlich instabiler, als klassische Hausfrauenmodelle. Eine Frau bemisst ihren Marktwert am Status des Mannes, den sie sich angeln kann. Und dieser Fang korreliert mit ihrer körperlichen Attraktivität.
            Ist sie mit einem Mann verheiratet, der zuhause sitzt und Windeln wäscht, dann muss also was mit ihrer Attraktivität nicht stimmen.
            Pretty Woman (armes, aber hübsches Mädchen angelt sich nen Millionär) kann man im Kino zeigen, ist n Kassenschlager.
            Pretty Man (armer, aber hübscher Mann angelt sich ne Millionärin) wäre ein Ladenhüter.

          • „Hatte sich Lightyear nicht schon als schwul geoutet in einer früheren Diskussion? ich kann mich da irren oder ihn verwechseln, aber ich meine schon

            Echt?
            Da kann ich mich nicht mehr erinnern. Wohl aber, dass die Diskussion damals (2015?) in genau derselben Weise aus dem Ruder gelaufen ist und irgendwann einfach nur noch nervte.

            Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Schwuler überhaupt Energie für die Verteidigung von Frauen aufwenden würde. Warum sollte er?
            Da klingt die Variante „Möchte gern an die Dose und hofft auf Zugang als Ally“ plausibler.

          • „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ein Schwuler überhaupt Energie für die Verteidigung von Frauen aufwenden würde. Warum sollte er?“

            Weil er „Queer“ ist und seine „weiblichere Art“ leben möchte und meint, dass der Feminismus ihm da die besten Chancen gibt das auch zu tun

          • „Am besten wärs ja dann, wenn man 50:50 macht.“

            @lightyear, hast du schon mal von den Kibbuz gehört.

            In seiner empirischen Langzeitstudie beschreibt der Anthropologe Melford E. Spiro die Kibbuz-Bewegung in Israel.

            Er beschreibt die revolutionäre feministische Bewegung der Kibbuzgründer, ihre Ideale, ins­besondere ihr Ideal von einer radikalen Gleichheit von Frau und Mann. Dieses Ideal führte zur Abschaffung jeglicher auf Geschlecht basierender Arbeitsteilung und damit zu einer revolutionären Umformung von Ehe, Familienstruktur und Kindererziehung.

            Zwischen 1950 und 1975 (und dann bis 1994) wird Spiro Zeitzeuge einer „weiblichen Gegenrevolution”: Die im Kibbuz geborenen Frauen setzten eine Rückkehr zu einer auf Geschlecht basierenden Arbeitsteilung durch. Auf ihr Drängen wurde die Kindererziehung erneut radikal reformiert. Die Frauen bestanden darauf, in hohem Maß wieder selbst für ihre Kinder zu sorgen. Ehe und Familie wurden dadurch wieder zu eigenständigen Einheiten mit eigener Bedeutung.

            Anders als die Gründer war die neue Generation der Kibbuzfrauen nicht mehr der Auffassung, Gleichheit bedeute: „Alle tun das Gleiche”, sondern vielmehr: „Jeder tut, was ihm am besten entspricht, bei gleicher Wertschätzung von Verschiedenheit.”

            https://www.dijg.de/gender-mainstreaming/geschlechterstereotypen-reformbewegung/

            Du weißt natürlich als Feminist ganz sicher das es Männer und bösen Maskulisten sind die die Geschlechterrollen am Leben halten und das Frauen sofort alles anders machen würden, wenn man sie nur ließe. Die Realität aber ist, das Frauen ein größeres Interesse an den Geschlechterrollen haben wie Männer.

  8. Chris, da macht wer dein Forum kaputt. Ich kenne diese Strategie nur zu gut.
    Er treibt einen Keil zwischen dich und die User. Willst du das?
    Fiete und die anderen tragen hier sehr viel nützliche Inhalte bei. Der Troll nicht.

    Bitte überlege dir, wer hie hilfreich ist. Ich würde die Kommentare hier vermissen.

    Gruß von Mika

    • „Er treibt einen Keil zwischen dich und die User. Willst du das?“

      Mal nicht übertreiben. Ich denke der Kommentarbereich lebt davon, dass Leute hier auch mit unterschiedlichen Meinungen diskutieren können. Und natürlich wird jemand, der mit feministischen/intersektionalen/sozialkonstruktivistischen Theorien aufläuft hier erst einmal einen schweren Stand haben und es auch schon wegen der vertretenen Meinungen (die ja keine logischen Argumente für sich haben) eher irrationaler argumentieren.
      Ich denke, dass Leute die Freiheit des Kommentarbereiches zu schätzen wissen und auch erkennen können, dass diese eine gewisse Zivilität und Sachlichkeit erfordert.
      Ich halte Fiete und dich und andere Kommentatoren auch für erwachsen genug mit einem „bitte höflich bleiben“ etc umgehen zu können ohne darüber einen ewigen Groll zu hegen. Wenn kann ich es aber auch nicht verhindern

      • Chris, ich nehme keine Rüge krumm. Mir sind auch bissige Antworten vollkommen egal.

        Ich sehe nur die Gefahr, das einige User hier etwas angepisst sind und sie werden zunehmend sauer auf dich, weil du sie rügst und nicht den Troll.

        Aber gut, ich kann das ab und die anderen hoffentlich auch. Es wäre schade um die Forenkultur.

        Mach weiter so, ist ein schwere Job und dazu unbezahlt.

      • @Chrissy:
        Da schließe ich mich @Mika und auch dem Inhalt von Billy’s letztem Kommentar voll an.
        Der Troll erreicht jetzt schon, daß kaum noch wer zum heutigen Topic schaut! Jede Wette.
        Das IST pathologisch auffällig!
        Meinung, und sei sie noch so schräg: Immer!
        Eindeutig krankhaftes Getrolle: höchstens bis Klarheit herrscht, dann muß es eine Grenze geben!

        ( Es liegt mir fern und steht mir auch nicht zu eine Abstimmung zu fordern, würde mir auch mehr als seltsam erscheinen. Aber ich meine, daß ich das Ergebnis ggf. jetzt schon kennen würde )

        • @fiete
          Und du meinst ihn zu beleidigen hilft bei einem „pathologisch auffälligen“? Das wäre, wenn das so ist, doch allenfalls eine Bestätigung, dass wir nichts anders können als zu beleidigen. Es entwertet die Argumente hier, auf die er ja keine Gegenargumente hat und bestärkt ihn in seiner Meinung und erlaubt ihm das ganze abzutun.

          Also bitte: Lass dich hier nicht provozieren, gerade wenn das deine Meinung wäre. Bleibe höflich. Auf eine Metadiskussion dazu habe ich aber auch keine Lust.

          • Akzeptiert!

            Trotzdem für den Rest hier die „Metaanalyse“ ( hust! ):
            Es geht nicht im geringsten um Beleidigungen, sondern m.E. ( ! ) um Trolling aus vorgenannten Gründen:
            Das doppelte Umschwenken war eindeutig. Erst behaupten ( sinngemäß ): „Ich bin ja gar kein Femi mehr, neuerdings stehe ich auf Klassenanalyse“. ( grausam billiger Anbiederungsversuch, höflich formuliert )
            Dann, nachdem geklärt ist, daß da on demand absolut Null Substanz zu kommt, wieder zurück auf Femitrolling, deutlich und NUR um die Diskussion kaputtzumachen! Passenderweise wo dieselbe gerade mal richtig flutscht.
            Das betrachte ich m.E. ( ! ) als zielgerichteten Grenzübertritt, NICHT als persönliche Meinung.

          • Gegenbeispiel:
            @Claudia und @Semikolon, sind oft nervig, liefern aber letztendlich erkennbare Inhalte, auch wenn sie das mal ’ne Woche lang nicht zugeben wollen und ablenken.
            In dem Fall unterschreibe ich Chrissy’s Haltung vollumfänglich, daß jeder seine Meinung frei äußern darf und wäre strikt gegen jede restriktive Reaktion, da gäbe es auch keine „klammheimliche Freude“, ich schwör‘.
            Nur der Verdeutlichung halber erwähnt.

            Frei nach angebl. „Voltaire“:
            „Ich mag Deine Meinung verdammen, würde aber alles dafür geben, daß Du sie frei äußern kannst.“

      • „Mal nicht übertreiben. Ich denke der Kommentarbereich lebt davon, dass Leute hier auch mit unterschiedlichen Meinungen diskutieren können. Und natürlich wird jemand, der mit feministischen/intersektionalen/sozialkonstruktivistischen Theorien aufläuft hier erst einmal einen schweren Stand haben und es auch schon wegen der vertretenen Meinungen (die ja keine logischen Argumente für sich haben) eher irrationaler argumentieren.“

        Volle Zustimmung, mir fehlt im Forum eher der Widerspruch und die Konfrontation mit der Gegenseite und ich frage mich oft, warum sich trotz der Kommentarfreiheit hier, fast sowas wie eine Filterblase gebildet hat. Vermutllich sind die meisten Feministinnen schlicht zu feige. Was schade ist, weil man in deren Foren ja auch nicht diskutieren kann, sondern sofort rausfliegt. Immer nur übereinander zu reden, ist aber irgendwie öde und vertieft nur die unselige Spaltung der Gesellschaft.

        Solange jemand nicht wirklich nur provoziert und persönlich angreift, bitte nicht rauswerfen!

    • Hmmm, ich denke trotz allem, dass man auch höflich argumentieren kann. Man kann sich über den anderen auch komplett lustig machen ohne ihn beleidigen zu müssen. Und Chris hat da Recht, man kann einen User auch mal ignorieren. Don’t feed the troll.

  9. Darf man einen User Arschloch nennen? Nein!
    Darf man ein Arschloch User nennen? Ja doch!

    Nennen wir also den User äh Troll, ganz höflich einen User. Und alle sind zufrieden und der Troll merkt es dann schon…..nur so ne Idee

  10. Die politische Gleichschaltung läuft weiter auf Hochtouren:
    https://deutsch.rt.com/inland/90134-nuovisotv-geloscht-kurzinterview-mit-frank-hofer/

    Ich kenne nuovisio bisher nur von exomagazin-Videos, die haben alles gemacht, von VT bis Esoterik, hatten bisher aber nie Probleme und 170k (?) Abonnenten.

    Man vermutet eine Rache des Transatlantik-Imperiums, weil ein Norbert Fleischer (von Nuo Visio?) vor der Uno gesprochen hat und die Amis wegen irgendwas kritisiert hatte.

    Aber auch die anderen Angaben aus dem Artikel sind interessant:
    „Nach eigenen Angaben hat YouTube im 1. Quartal 2019 knapp 2,9 Millionen Kanäle mit mehr als 74 Millionen Videos gelöscht. In den aktualisierten Richtlinien wird explizit das „Leugnen eines gut dokumentierten Gewaltereignisses“ als Löschungsgrund genannt. Darunter fallen Ereignisse wie der Holocaust, das Schulmassaker von Sandy Hook oder die Attentate vom 11. September.“

    74 Millionen Videos!!! Ein wesentlicher Teil dürften alternative und großteils rechte Medien sein, die die Lügen des Mainstreames nicht hinnehmen wollen. Bisher wurden sie nur gemobbt und von Partnerprogrammen usw. ausgeschlossen, jetzt löscht man sie. Schöne monopolisierte Welt.

    Andererseits begrüße ich das. Es wird Zeit, eine alternative Infrastruktur zu den Imperialfirmen aufzubauen. Man kann Videos nicht nur bei youtube hochladen…

  11. Pingback: Angestellte arbeiten ein Jahr umsonst, Mütter: Lol | uepsilonniks

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