Die Universität Eindhoven will 150 freie Stellen nur mit Frauen besetzten und diesen noch besondere Forschungsgelder zukommen lassen

Der Spiegel berichtet:

Frank Baaijens: Ab dem ersten Juli startet unsere Universität ein Programm, das mindestens fünf Jahre lang laufen soll. Unser Ziel: Wir wollen rund 150 leere Stellen nur mit Frauen besetzen. Außerdem erhalten die Frauen neben ihrem Einstiegsgehalt jeweils 100.000 Euro für Forschungsprojekte obendrauf, die sie beim Karrierestart unterstützen sollen. Wenn sich innerhalb von sechs Monaten keine passende Kandidatin findet, werden wir die Stellen auch für männliche Bewerber öffnen. Momentan sind rund 15 bis 16 Prozent unserer Professoren weiblich, in ein paar Jahren sollen es deutlich mehr werden.

SPIEGEL ONLINE: Warum ist es wichtig, welches Geschlecht ein Professor hat?

Baaijens: Viele Wissenschaftler haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Diversität und Innovation zusammenhängen. Um zu forschen und uns weiterzuentwickeln, brauchen wir sowohl Männer als auch Frauen in akademischen Positionen. Die Zahl der Frauen in unserer Gesellschaft muss sich auch in der Anzahl unserer Mitarbeiter widerspiegeln. Wir können uns einfach nicht leisten, die Hälfte der intellektuellen Power zu verlieren, die wir eigentlich haben könnten.

SPIEGEL ONLINE: Aber müssten Sie dann nicht eher eine fünfzigprozentige Frauenquote anpeilen, keine hundertprozentige?

Baaijens: Am Anfang haben wir darüber nachgedacht, nur 50 Prozent oder 75 Prozent der Stellen mit Frauen zu besetzen. Aber dann dachten wir uns: Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, warum dann nicht gleich 100 Prozent? Das Programm ist zwar für fünf Jahre angesetzt, nach eineinhalb Jahren wollen wir aber schon evaluieren, wie gut es funktioniert, und entscheiden dann jährlich wieder über die Prozentzahl. Es ist möglich, dass es bei 100 Prozent bleibt, aber vielleicht wird es auch weniger.

SPIEGEL ONLINE: Die meisten Studenten der technischen Universität Eindhoven sind männlich. Glauben Sie, dass mehr Professorinnen auch mehr Studentinnen anziehen werden?

Baaijens: Frauen können andere Frauen als Vorbilder wahrnehmen und sich motivieren lassen. Deshalb nehmen wir auch an, dass mit der Zahl der Professorinnen auch die Zahl der Studentinnen steigt. Im nächsten Jahr sind 30 Prozent unserer neu eingeschriebenen Studenten weiblich, immer mehr Frauen studieren technische Fächer. Wir würden gern erreichen, dass es noch mehr werden. Denn für uns gibt es keinen Grund, warum nicht die Hälfte unserer Studenten männlich und die andere Hälfte weiblich sein sollte. Am Ende des Tages kommt es darauf an, was jemand im Kopf hat, nicht wie groß die Muskeln sind.

Das lädt natürlich zu klagen ein. Währe interessant, ob es nach niederländischen Recht zulässig ist, aber spätestens das EU-Recht sollte so etwas bei regulären öffentlichen Stellen eigentlich nicht zulassen.

Insofern eine durchaus spannende Sache. Auch dann wenn es klappt könnte eine „Erfolgsauswertung“ interessant sein, sowohl was die Leistungen der Professorinnen angeht als auch die Frage ob sie mehr weibliche Studenten angesprochen haben.

192 Gedanken zu “Die Universität Eindhoven will 150 freie Stellen nur mit Frauen besetzten und diesen noch besondere Forschungsgelder zukommen lassen

  1. Da haben die den gleichen Anteil an Professoren wie auch bei den Studenten, das erfordert natürlich eine Quote.
    Sancta simplicitas!

  2. Im Lexikon zu finden unter strukturelle Diskriminierung von Männern.

    Es gibt keinen Beweis das Frauen hier benachteiligt sind, es sind nur einfach weniger Frauen. Der Nachweis das Frauen schlechtere Chancen bei Bewerbungen haben, fehlt vermutlich wie immer – da würde wahrscheinlich auch genau das Gegenteil rauskommen, das Frauen jetzt schon bevorzugt sind, wie es sich auch bei anderen Stellen zeigte.

    Und jetzt – ohne irgendwas in der Hand, was eine Frauendiskriminierung nachweist – wird nur aufgrund einer behaupteten Frauendiskriminierung dazu über gegangen Männer zu diskriminieren.

    Das australische Militär hat es ja vor einiger Zeit auch schon so gemacht und gesagt das Männer sich gar nicht zu bewerben brauchen. Im Namen der Frauengleichberechtigung ist einfach jede Dummheit möglich.

  3. Man merkt immer, wie sinnvoll so etwas ist, wenn man es ins Gegenteil verkehrt. Was wäre, wenn das 100 Männer wären, und Frauen nicht zugelassen wären?

    Ich hoffe, es finden sich genug Kläger.

  4. Da (auch) die EU die sog. „positive Diskriminierung“ kennt, fürchte ich, dass Christians Hoffnung auf die EU nicht berechtigt ist .

  5. Woher stammt eigentlich dieser Mythos, “ dass Diversität und Innovation zusammenhängen“? Empirische Untersuchungen zeigen eher das Gegenteil.

    „His conclusion based on over 40 cases and 30,000 people within the United States is that in the short term, other things being equal, more diversity in a community is associated with less trust both among and within ethnic groups. Putnam describes people of all races, sex, socioeconomic statuses, and ages as „hunkering down“, avoiding engagement with their local community as diversity increases. Although limited to American data, his findings run counter the contact hypothesis which proposes that distrust declines as members of different ethnic groups interact, and conflict theory which suggests that while distrust among ethnic groups rises with diversity, distrust within ethnic groups should decrease. Putnam found that even when controlling for income inequality and crime rates, two factors which conflict theory states should be prime causal factors in declining inter-ethnic group trust, more diversity is still associated with less communal trust. Further, he found that low communal trust is associated with the same consequences as low social capital.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_D._Putnam#Diversity_and_trust_within_communities

    • Da gibt es zum Beispiel das hier:

      Internationale McKinsey-Studie zeigt deutliche Korrelation: Mehr Vielfalt im Topmanagement macht den größten Unterschied – Bei deutschen Unternehmen verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein

      Je diverser, desto erfolgreicher: Unternehmen, die sich durch einen hohen Grad an Diversität auszeichnen, haben eine größere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein. Besonders groß ist dieser Zusammenhang beim Frauenanteil im Topmanagement (Vorstand plus zwei bis drei Ebenen darunter). Unternehmen, die hier besonders gut abschneiden, haben eine 21% größere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich erfolgreich zu sein.

      https://www.mckinsey.com/de/news/presse/neue-studie-belegt-zusammenhang-zwischen-diversitat-und-geschaftserfolg

      • Natürlich gibt es da eine Korrelation. Die Ursache dürfte aber genau andersrum sein. Überdurchschnittlich erfolgreiche Unternehmen haben größere Chancen, die wenigen Frauen anzulocken, die sich einen Job im Top Management antun wollen.

        Den Goldröcken stehen schließlich alle Türen mehr als weit offen. Warum sollten sie zu einem angeschlagenen Laden gehen, wo man nichts als Ärger hat und im Zweifel auch noch schlechter bezahlt wird.

        • Natürlich. Ich hatte ja extra die Stellen gefettet, bei denen jeder verständige Mensch gleich de Hände überm Kopf schlagen würde.

          Aber die Frage war, woher der Mythos kommt.
          Und an Studien wie der von McKinsey gibt es keinen Mangel.

          Und da das Verhältnis von Politikern und Feministierenden mit Statistik sehr gut mit diesem Gesichtsausdruck widergegeben ist:

          richten diese „Studien“ halt entsprechenden Schaden an.

          • Das Lustige: Für diesen ganzen Kladderadatsch sind speziell sich als links verstehende Parteien glaubensanfällig. Also die, die bei jedem, der auch nur vorsichtig Zweifel an der Stichhaltigkeit wissenschaftlicher Studien zum Thema Klimawandel sofort, wenn auch meist nur sehr bemüht über 20 bis 30 Ecken, vermeintliche Verbindungen zur Öl- oder Braunkohlelobby unterstellen.

            Mc Kinsey selbst verdient sich aber seit Jahren ein Schweinegeld mit der ganzen Diversity-Religion. Die sind leicht nachprüfbar und auf den ersten Blick erkennbar unmittelbarer Profiteur dessen, was sie in ihren „Studien“ als positiv zu belegen vorgeben.

            Mc Kinsey Studien über Diversity sind entsprechend so glaubwürdig, als würde Ronald Mc Donald eine Studie über die positiven gesundheitlichen Aspekte regelmäßigen Fast-Food-Konsums verfassen. Und BP hätte wahrscheinlich auch wenig Mühe gehabt, eine Studie hinzubiegen, die belegt, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen Ölkatastrophen und Tiersterben gibt, denn nachweislich lagen die ganzen Tiere schon im Sterben, BEVOR das Öl sie eingehüllt hat. Der Unterschied: in solchen Fällen würde keiner solche Ergebnisse Ernst nehmen. Es wäre jedem von vornherein klar und sicher auch für jeden leicht erkennbar, dass ein gesetztes Ziel von Anfang an die Durchführung der „Studie“ beeinflusst hat. Warum aber glaubt man den „Studien“ einer Firma, die faktisch damit nichts anderes tut, als ihr Produkt zu bewerben? Ganz einfach: Weil das Produkt voll im Zeitgeist liegt. Man glaubt es, weil man es glauben will oder gelernt hat, nichts anderes mehr glauben zu dürfen. Es ist schiere religiöse Verblendung.

          • „Und BP hätte wahrscheinlich auch wenig Mühe gehabt, eine Studie hinzubiegen, die belegt, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen Ölkatastrophen und Tiersterben gibt, denn nachweislich lagen die ganzen Tiere schon im Sterben, BEVOR das Öl sie eingehüllt hat.“

            Nein, das wäre widerlegbar gewesen. Sie hätten darauf hingewiesen, dass unbestreitbar alle Tiere auch vollkommen ohne das Öl gestorben wären.

            „Für diesen ganzen Kladderadatsch sind speziell sich als links verstehende Parteien glaubensanfällig.“

            Das hat wenig mit links oder rechts zu tun, sondern damit, dass in diesen Parteien besonders viele Frauen aktiv sind. Das senkt das MINT-Niveau und erhöht das esoterische.

        • Die Norweger haben ja auch die Entwicklung der Firmen seit 2003, als die Zwangsquote anfing, beobachtet, während McKinsey nur den Ist-Zustand nach selektiven Kriterien betrachtet.
          Da kann man auch Korrelationen betrachten, wie teuer die Autos der Firmenchefs sind o.ä.

      • Ist es wohl Zufall, dass die Wahrscheinlichkeit, erfolgreicher zu sein, um 21% höher liegen soll – der Gender Pay Gap angeblich auch bei 21 ( 23%) Prozent liegen soll?
        Die Behauptung, die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein sei x Prozent höher, ist ohnehin schon mehr als schwammig und sagt vor allen Dingen über den tatsächlichen Erfolg gar nichts aus!

      • Je diverser, desto erfolgreicher: Unternehmen, die sich durch einen hohen Grad an Diversität auszeichnen, haben eine größere Wahrscheinlichkeit, überdurchschnittlich profitabel zu sein.

        Falsch. Nur hochrentable Firmen können sich so eine kostspielige PR leisten.

    • „dass Diversität und Innovation zusammenhängen“? Empirische Untersuchungen zeigen eher das Gegenteil.“

      Natürlich gibt es da eine Korrelation.
      Je mehr diversität, desto weniger Innovation ist doch ein Zusammenhang.
      Nur ist das kein Zusammmenhang, der für mehr Diversität spräche.

    • Aus dem Gedächtnis welches mal in den Duden schaute.

      divers: einbildungsbürgerlich für vieles

      Viel hilft viel.
      Seilziehen zB.
      10 Gerüstbauer dürften dabei regelmäßig gegen 10 diverse Hampelinen unterschiedlichster Sportrichtungen gewinnen.

      Wer die Parasiten hinter der unredlichen Sprachpanscherei sind weiß auch jeder.

  6. „deshalb nehmen wir auch an, dass mit der Zahl der Professorinnen auch die Zahl der Studentinnen steigt. Im nächsten Jahr sind 30 Prozent unserer neu eingeschriebenen Studenten weiblich“

    Er nimmt mal wieder an.
    Wie sie seit Jahrzehnten annehmen, und immer wieder kommt das böse Patriarchat mit unsichtbaren internalisierten mechanismen und hält die Frauen trotz besten Willens aller beteilogten davon ab, in nennenswerten Zahlen MINT zu studieren.

    Nun der „Anteil“ weiblicher Studenten könnte diesmal tatsächlich steigen – weil sich weniger Männer an einer Uni einschreiben könnten, an der klar ist, dass es dort keine Karrierechancen gibt und sie dort unerwünscht sind.

    • Wenn männliche Studenten eine Uni verlassen, an der nur noch Männer angestellt werden, beweist das natürlich nur deren Frauenfeindlichkeit (also der Studenten).

      • Der Glaube, den ich immer wieder höre: „Frauen können andere Frauen als Vorbilder wahrnehmen und sich motivieren lassen.“

        Die dahinter stehende Vorstellung, dass weibliche Motivation demnach nur durch Nachahmung entstehen kann und wenn es kein Vorbild mit den gleichen Geschlechtsteilen gibt, Frauen also demotiviert werden – findet diese Idee noch jemand bizarr?

        NEWS: Mondlandung ausgefallen!
        Armstrong hatte einfach kein männliches Vorbild…

        Ist das eigentlich noch wohlwollender Sexismus oder hat das die Stufe zur offenen Verachtung von Frauen schon überschritten?
        Was meint ihr?

        • „Ist das eigentlich noch wohlwollender Sexismus oder hat das die Stufe zur offenen Verachtung von Frauen schon überschritten?
          Was meint ihr?“

          Drittes Angebot: nicht nachgedacht und zu früh losgeplappert. 🙂

        • Ganz meine Meinung. Vor allem muss man dabei immer eines im Hinterkopf behalten: Die Leute, die das schwadronieren, sind dieselben Leute, die es empört zurückweisen, dass die Krise von Jungen im Bildungswesen eventuell an zu wenigem männlichen Personal und entsprechend männlichen Rollenvorbildern liegen könnte.

          Das heißt also, um deinen diese ganze Hirnverdrehung bloßstellenden Punkt vielleicht noch zu ergänzen: Beim männlichen Geschlecht brauchen selbst Kinder im vorpubertären Alter keine männlichen Vorbilder. Die kommen da schon ganz gut selber klar, denen traut man das zu (naja, in Wirklichkeit sind sie denen nur scheißegal, aber das ist ein anderes Thema). Aber ERWACHSENE(!) FRAUEN, die wissen natürlich ohne Rollenvorbilder weder ein noch aus… „Ich hab zwar total gute Ideen, aber da bislang fast ausnahmslos alle großen Erfindungen von Männern kamen, lass ich’s lieber!“

          Ehrlich, liebe Politfeministinnen und Politfeministen, ist das echt euer Frauenbild?

          • Vorbilder sollten Leute sein, denen man guten Gewissens Autorität zuweisen kann!
            Und die steckt nicht in Schwanz oder Möse, sondern in der Kompetenz!

          • @Billy
            Wenn du es so formulierst:
            1. „Beim männlichen Geschlecht brauchen selbst Kinder im vorpubertären Alter keine männlichen Vorbilder.“
            2. „Aber ERWACHSENE(!) FRAUEN, die wissen natürlich ohne Rollenvorbilder weder ein noch aus…“
            Implikation: Vorpubertäre Jungen > erwachsene Frauen.

            Aber dein Schluss ist korrekt und ich finde es bizarr, dass die niederträchtigsten Frauenbilder im vermeintlichen Vollbesitz progressiver Wahrheiten formuliert werden (können).

        • Dazu gibt es ein gutes Video von der YT Soziologin, sogar eine vom Stamme der dreifach geklammerten, Aydin Neopalästinenser.

          Für die wirklich faktisch andere unterdrückende, und mit aus gutem Grunde (für sie selbst) unsichtbaren Privilegien ausgestatteten Klassen, ist eine Nichtrepräsentation psychologisch ein echtes Problem.

          Keine Synopsis, mein Schauen liegt schon ne Weile zurück.

          So, jetzt will ich den konfusierten Blog aber auch wieder alleine lassen, in seiner selbstgewählten Blindheit.

    • „Im nächsten Jahr sind 30 Prozent unserer neu eingeschriebenen Studenten weiblich“
      Kann ich mir gut vorstellen. Das kommt wohl so überschlagsweise in etwa hin, wenn die Anzahl der neuen männlichen Studenten auf ein Drittel sinkt …

  7. Fast alle Staatspräsidenten sind Männer, genauso wie die meisten CEOs, Spitzenmanager und auch sonst fast alle Prestige trächtigen Positionen sind von Männern besetzt.
    Auf der Uni Wien zb hab es bis vor kurzem keine einzige Rektorin.

    Und wenn das einmal umgedreht wird, dann folgt hier bei euch gleich die große Empörung. Als ob nicht trotzdem und dennoch die allgegenwärtige Männerdominanz weltweit in allen Institutionen aufrecht bleiben würde.

    Das wär doch auch was, das man sich anschauen und reflektieren könnte: Wie viele prestigeträchtigen Posten zb im deutschen Staat, auf deutschen Unis, in Unternehmen usw sind von Männern, wie viele sind von Frauen besetzt.

    • ca 80 bis 85 Prozent der Obdachlosen sind Männer. Auch die Mehrheit der Langzeitarbeitslosen sind Männer. 95 % der Opfer tödlicher Arbeitsunfälle sind Männer, weil nun einmal die belastendsten und gefährlichsten Jobs von Männern übernommen werden.

      Und nun erklär mal, was diese Männer, die wohl die von dir beschriebenen Gruppen um den Faktor einiger Zehntausend überschreiten dürften, davon haben, wenn auf prestigeträchtigen Posten mehrheitlich Menschen sitzen, mit denen sie zufälligerweise das Geschlechtsteil gemein haben?

      Und nebenbei: um zu glauben, dass Männer Politik für Männer machen, da muss man schon auf mehr als nur einem Auge blind für jegliche Lebenswirklichkeit sein…

      • Äpfel und Birnen was du da schreibst. Es ging doch in dem Artikel um die Uni und dass da nur Frauen eingestellt werden. Also prestigeträchtige Positionen.

        Umgekehrt könntest du mir erklären: Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema?

        • „Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema“

          Wie werden typischerweise Frauen benachteiligt, wenn Männer die Jobs in harter Konkurrenz bekommen statt durch reservierte Plätze? Das betrifft die typische Frau doch gar nicht?

          • Du magst damit sagen, dass Männer von Natur auf klüger und einfach besser sind als Frauen?
            Schließlich haben die meisten Machtposten ja auch Männer (weltweit!) weil sie sich in der “harten Konkurrenz“ einfach durchgesetzt haben?

            Wieder wird eins deutlich: Ich bekomme nie ne direkte Antwort, sondern immer nur ne Gegenfrage. Das macht euch sehr unglaubwürdig..

          • „Du magst damit sagen, dass Männer von Natur auf klüger und einfach besser sind als Frauen?“

            nein, ich denke nicht in absoluten, sondern eher in Normalverteilungen. Die meisten Geschlechterunterschiede sind Normalverteilungen mit abweichenden Mittelwerten aber sich überlappenden Trägern, wobei sie auch sonst verschieden geformt sein können. Im schnitt sind Männer und Frauen gleich intelligent.

            „Schließlich haben die meisten Machtposten ja auch Männer (weltweit!) weil sie sich in der “harten Konkurrenz“ einfach durchgesetzt haben?“

            Mein Argument ist, dass eine sexuelle Selektion auf statushohe Männer stattgefunden hat, wie bei allen Tieren mit einer ausgeprägten Hierarchie innerhalb eines Geschlechts, und das Männer daher eher bereit sind einen stärkeren Anteil ihrer Lebenskraft und ihrer zeit auf Statusaufbau (im Sinne von hohen Posten und Geld) als Frauen zu investieren.

            Frauen haben schlicht im Schnitt weniger Lust eine 70+ Stundenwoche im Büro zu haben als Männer oder Nachts und im Urlaub für einen Anruf aus Tokio erreichbar zu sein, weil dort gerade Probleme im Werk sind. Das wird auch sehr gut in diversen Statistiken gestützt.

            „Wieder wird eins deutlich: Ich bekomme nie ne direkte Antwort, sondern immer nur ne Gegenfrage. Das macht euch sehr unglaubwürdig“

            Du bekommst eigentlich jede Menge Antworten. Also halte es doch auch mal so und sage, wo du auf dich persönlich eingehst, wo wir wirklich mal sehen können, wie DU deine Privilegien hinterfragst. Oder hast du keine?

          • In der Top Intelligenz sind Männer tatsächlich 8:1 gegenüber Frauen überrepräsentiert. Das sind eben die, die es auch in die Spitzenpositionen schaffen. 20% Frauen in männlichen Domänen halte ich für normal, alles andere ist Social Engineering.

          • @Roland S.

            Ich habe schon männliche CEOs kennengelernt, die waren zu doof einen Beamer ans Notebook anzuschließen und zu aktivieren.

            DAS sind Deine Top-intelligenzler?

            Ein klares Argument für mehr Frauen auf Führungsebenen…

          • Was ist denn das für ein „Argument“?
            Nur weil du angeblich jemanden kennst, der das deiner Ansicht nach nicht kann, sollen mehr Frauen in Führungspositionen (die das vermutlich dann auch nicht besser können)?
            Zu deiner Information: Ein CEO muss das überhaupt nicht können. Bei Bedarf delegiert er solche niederen Aufgaben.

          • @Anne

            Es ging darum, dass er behauptet hat, die intelligentesten würden das Führungspersonal stellen. Kann ich so nicht bestätigen und gehe eher vom Gegenteil aus. Psycho sein ist wohl eher eine gewünschte Qualifikation. Intelligenz und Empathie eher unerwünschte Fähigkeiten auf der Ebene

          • @Claudia
            Aus der realtätsfernen, ungerechtfertigt abwertenden Formulierung deiner Antwort vermute ich, dass du selbst keine Führungsverantwortung trägst, noch in deinem näheren privaten Umkreis Führungskräfte persönlich kennst. Oder täusche ich mich da?
            Wenn du mit Führung irgendwelche machiavellistischen Machtfantasien assoziierst, liegst du falsch.

            Führungsqualitäten oder Intelligenz daran fest zu machen, ob jemand ein Notebook an einen Beamer anschließen kann, ist hochgradig unterkomplex.
            Gerade Beamer zicken schon mal rum. Ich erinnere mich z.B., dass der Steckeranschluss mal so ausgeleiert war, dass der Kontakt fehlte, oder an einen anderen Beamer, der sich alle Viertelstunde resettete, oder schließlich an ein Treiberproblem am Notebook.
            Wenn bei dir der Beameranschluss bisher immer glatt gegangen ist, so freue dich, und bedanke dich vielleicht mal bei den Mitarbeitern IT-Abteilung, die die Gerätschaften pflegen und in Betrieb halten.

          • @Anne

            mir ging es nicht um technische Störungen sondern die grundsätzliche Unfähigkeit sich damit zu befassen. Und es war auch nur ein Beispiel, kein Beweis einer Gesetzmäßigkeit

          • @Claudia
            Und mir ging es darum, dass du aufgrund einer einzelnen Beobachtung überhaupt nicht beurteilen kannst, ob jemand Führungsfähigkeiten besitzt, und dass deine genannten Kriterien unzutreffend sind.

          • @Anne,

            Das kannst Du natürlich so sehen. Ich nehme mir schon das Recht heraus, solche Gegebenheiten wahrzunehmen und mir dazu Gedanken zu machen.

            Ich finde z.B eine souveräne Ausstrahlung bei einer Führungskraft sehr wichtig. Und natürlich auch Charisma, Überzeugungsfähigkeit und eine klare Vorstellung über die Ziele und den Plan dafür diese zu erreichen.

            Und hilflos vor den Notebook sitzend weil die Assistentin gerade nicht da ist wirkt halt einfach nicht souverän.

            Klar muss ein CEO weder einen Beamer anschließen können noch sich selber die Schuhe binden oder sich selber den Hintern abwischen. Gibt ja für alles Personal.

            Nur, wenn ich solcherlei mitbekomme, gewinne ich einen Eindruck und mache mir ein Gesamtbild .

            Dieses muss dann allerdings keine teilen, bleibt jeder selbst überlassen.

          • @Claudia

            Ich finde z.B eine souveräne Ausstrahlung bei einer Führungskraft sehr wichtig. Und natürlich auch Charisma, Überzeugungsfähigkeit und eine klare Vorstellung über die Ziele und den Plan dafür diese zu erreichen.

            In Ordnung. Da sind wir mal gleicher Ansicht.
            Mit „empathielosen Psychos“ hat das allerdings nicht viel zu tun.
            Und selbst wer temporär mal „hilflos vor dem Notebook sitzt“, kann ansonsten trotzdem eine durchsetzungsfähige, entscheidungsstarke, visionäre und motivierende Persönlichkeit mit Vorbildfunktion sein.

            Und hilflos vor den Notebook sitzend weil die Assistentin gerade nicht da ist wirkt halt einfach nicht souverän.

            Und BTW – wenn ein Chef nicht zumindest gelegentlich von den Tücken des Alltags überfordert ist (weil er vielleicht seine Gedanken gerade bei viel wichtigeren Angelegenheiten hat), braucht er dann überhaupt noch eine Assisitentin?

          • @Anne

            Psycho und charismatisch geht gerne Hand in Hand…

            Hilflos und überfordert rüberkommen ist das Gegenteil von Souverän. Ist eh der Test überhaupt wie jemand mit unerwarteten Schwierigkeiten umgeht.

            Und Assistentinnen sind idealerweise keine Babysitter sondern erhöhen durch Übernahme von Teiltätigkeiten einer Aufgabe die Arbeitsleistung des Chefs.

            Wenn ich im Job etwas kann, was der Chef nicht auch selber machen könnte, ist das schmeichelhaft für mich aber peinlich für ihn.

          • @Claudia

            Psycho und charismatisch geht gerne Hand in Hand

            Es mag Überlappungen geben, aber als Pauschalaussage ist die Behauptung falsch.

            Hilflos und überfordert rüberkommen ist das Gegenteil von Souverän.

            Jetzt hör mal auf mit dieser Schwarzweiß-Malerei. Jeder kann mal zeitweise in eine Situation geraten, in der er vorübergehend nicht zurechtkommt. Jeder hat mal einen schwachen Tag, an dem alles schief zu gehen scheint.

            Und Assistentinnen sind idealerweise keine Babysitter sondern erhöhen durch Übernahme von Teiltätigkeiten einer Aufgabe die Arbeitsleistung des Chefs.
            Wenn ich im Job etwas kann, was der Chef nicht auch selber machen könnte, ist das schmeichelhaft für mich aber peinlich für ihn.

            Eben, eine Assistentin wird dafür bezahlt, dass sie ihrem Chef Aufgaben abnimmt, für deren Ausführung seine Zeit zu kostbar ist – auch wenn er das grundsätzlich selbst könnte, oder sogar besser als die Assistentin. Dadurch wird er zeitlich entlastet.
            Eine tüchtige Assistentin sorgt dafür, dass ihr Chef gar nicht erst in eine möglicherweise blamable Situation gerät. Auf das Beispiel mit dem Beamer bezogen, ist sie rechtzeitig im Besprechungsraum und schließt unaufgefordert den Beamer an, sobald das Notebook da ist (insbesondere wenn sie weiß, dass ihr Chef dabei vielleicht nicht so versiert und geschickt ist). Anstatt sich an seiner scheinbaren Unfähigkeit zu ergötzen.
            Wenn sich solche Vorkommnisse häufen, so ist die Assistentin unfähig (sofern nicht böswillig) und sollte durch eine verlässlichere Person ersetzt werden.

            Ist eh der Test überhaupt wie jemand mit unerwarteten Schwierigkeiten umgeht.

            Wie muss man eigentlich als Assistentin drauf sein, seinen Chef solchen „Tests“ zu unterziehen? Eine zuverlässige, loyale Assistentin bemüht sich stets, ihren Vorgesetzten in bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen, statt ihn so ins Messer laufen zu lassen.

          • @ Anne,

            Naja, waren ja nicht meine Chefs. Meiner kann das und könnte er es nicht, würde ich ihn motivieren es zu lernen.

            Aber Du hast Recht, um seine Schwächen zu wissen und deswegen solche Situationen weg zu choreographieren würde ich als Zeichen von Souveränität beim Chef sehen.

            Ansonsten: Ja, kann durchaus sinnvoll sein , proaktiv dem Chef solche Probleme vom Hals zu halten bevor er sie bemerkt. Eine Meinung über ihn bildet man sich trotzdem..

          • @ Claudia

            Soll das jetzt ewig auf dem Niveau weiterlaufen? Das, was Roland schrieb, sind wissenschaftliche Tatsachen über die Intelligenzverteilung unter den Geschlechtern. So etwas schließt nicht aus, dass auch Vollhonks durch Vitamin B oder eben durch Frauenquoten in hohe Positionen kommen. Sollen wir jetzt dagegenhalten, was wir im Einzelfall an strunzhohlen Frauen auf Führungsposten erlebt haben? Ist das ein Beweis für überhaupt irgendwas? Hier sagt eigentlich niemand, dass Frauen nur durch Quoten bestehen können. Sehr wohl hört man aber des Öfteren von Leuten wie dir, dass angeblich so ziemlich alle Männer nur durch Boys‘ Clubs und male privileges dort oben gelandet sind. Warum muss man eigentlich seinen eigenen Sexismus immerzu anderen in die Schuhe schieben?

            Übrigens ist bei den hohlen Männern dann aber die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass sie sehr viel schneller und sehr viel härter für ihr Dummheit sanktioniert werden.

          • „Ich habe schon männliche CEOs kennengelernt, die waren zu doof einen Beamer ans Notebook anzuschließen und zu aktivieren.“

            Könnte sein, dass ich da auch dran scheitern würde. Schlicht, weil ich es noch nie musste.
            Und ich erinnere mich, dass das immer ein ziemliches Gewürge war, an dem mehrere Leute bastelten, bevor das erwartete Bild auf der Wand erschien.
            Ist aber ein guter Hinweis, ich werde das die Tage gleich mal ausprobieren 😉

          • „Zu deiner Information: Ein CEO muss das überhaupt nicht können. Bei Bedarf delegiert er solche niederen Aufgaben.“

            Ich hab das immer andersrum gehalten. Wenn ich ne Präsi hatte, musste immer der Chef die Verkabelung machen 😀

          • @Claudia:
            „…. waren zu doof einen Beamer ans Notebook anzuschließen und zu aktivieren.“

            ich kenne ganz viel Leute (generischer Maskulinum) die in Ihrem Fachgebiet herausragende Kompetenzen sind für die IT nur Mittel zum Zweck ist, dass funktionieren muss.
            Anschließen einen Beamers hat mit Kompetenz in einem Fachgebiet rein gar nichts zu tun, dass es der ein oder andere Spezialist aus einem Fachgebiet auch kann hat dann mehr mit privatem Interesse an IT zu tun als mit irgendwas anderem.
            Ich kenne ausreichend Installationen bei denen Du mit der vermeidlich einfachen Aufgabe ein Notebook anzuschließen und das Bild auf die Leinwand/ den Bildschirm zu bringen auch scheitern würdest, mich würde das nicht veranlassen anzunehmen, das Du in deinem Fachthema ebenfalls nichts drauf hast.

          • @Claudia:
            „Es ging darum, dass er behauptet hat, die intelligentesten würden das Führungspersonal stellen. Kann ich so nicht bestätigen und gehe eher vom Gegenteil aus.“

            Gutes Argument!
            Nur ändert man das in die ganz falsche Richtung, wenn man dumme Trullas mit einem Bonus von 100k€uro in die Unis hineinkorrumpiert!
            Oder willst Du, daß Deine geliebten Enkel qualvoll sterben, weil Frau Gendaärztin zu doof ist einen entzündeten Blinddarm zu extrahieren?
            Da muß eine gnadenlose Bestenauslese her! Sonst kannst Du Dein Enkelkind besser gleich an den nächsten Baum kloppen, weil das humaner ist.
            Und wetten, es würden dann wieder mehr Männer als Frauen in den Kliniken operieren?

          • @Fiete,

            Wenn Du fest davon ausgehst, dass alle Frauen dumme Trullas sind, die zu doof für alles sind (außer dem einem), dann kann ich Deine Panik angesichts von fördernden Quoten verstehen.

            Du wirst sicher verstehen, dass ich Deine Meinung nicht teile 🙂

          • “ Leute (generischer Maskulinum) “

            Nein, „Leute“ ist eben nicht generisch Maskulin.
            „leute“ ist ein Plurale tantum ohne geschlecht und regelmäßig eines der Beispiele für Bezeichnungen von Menschen im Deutschen, die eben grade KEIN maskulinum sind.

            Das noch bessere Beispiel ist natürlich die Person, die auch nicht maskulinum ist, im ggs. zuz „Leute“ aber kein Pluraletantum. „Die“ Person ist ein echtes generische Femininum.

            Deshalb denken Leute (!), wenn sie von „Personen“ sprechen“, der üblichen feministischen Sprachlogik folgend, ja auch vor allem an Frauen, wenn sie von „Personen“ hören .. gell? Oder etwa doch nicht? Oder wie?

          • „Ich habe schon männliche CEOs kennengelernt, die waren zu doof einen Beamer ans Notebook anzuschließen und zu aktivieren.“

            Echt, was ist denn dein Beruf, dass du dich mit CEOs rumtreibst? Und wenn ich jetzt 10 Frauen kenne, die bei Technik sofort aufgeben, was bedeutet das dann?

          • @Matze

            Ich arbeite als Assistentin der Geschäftsleitung in der deutschen Niederlassung eines internationalen Investmentunternehmens.

            Macht Derailing eigentlich Spaß? Es ging um die Behauptung, dass die intelligentesten Jungs Chef werden. Und ich hatte dagegengehalten, dass solche Posten nach anderen Kriterien vergeben werden.

            Und das Geschlecht ist dabei auch eines der Kriterien.

          • Hallo claudia!
            Kanns verstehen, wenn du hier diskutieren magst. Kann dir aber den Tipp geben: Es bringt nix. Wie du vlt schon gemerkt hast, gehen die Leute hier nicht wirklich auf Argumente ein, sind ideologisch so verblendet und stur, noch dazu haben sie ein ziemlich starres, biologistisches Weltbild.

            Ich denk da ist es sinnvoller, sich anders die Zeit zu vertreiben.
            LG

          • Hallo lightyear,

            Ja, vom Masku zum Feministen bekehre ich hier bestimmt niemanden.

            Aber es macht Spaß hier ab und an mitzumischen. Aber auch zeitfressend, da bleibt halt vieles unbeantwortet wo sich vielleicht eine Antwort gelohnt hätte…

          • Echt, du findest das macht Spaß? Meiner persönlichen Erfahrung nach schlägt allen Kritiker_innen latente Aggression, aufgeheizte Stimmung und niemals auch nur ein Funken Verständnis entgegen.

          • Naja, mit Blumenstrauss und Bussi wird man hier nicht empfangen, stimmt.

            Aber wirklich bösartig wirkte noch keiner hier auf mich. Vieles scheint mir eher Ausdruck wütender Hilflosigkeit zu sein, angesichts der vielen Erfolge feministischer Frauen und des Zeitenwandels. Ja, und viel Frust über fehlenden Erfolg bei Frauen schwingt hier auch mit.

            Umso wichtiger, dass hier ab und zu mal jemand korrigierend Kontra gibt 🙂

          • Hab hier schon vor 4 Jahren mal diskutiert und so richtig bösartige gibt es schon auch, wenn auch nicht ausschließlich. Sonst denk ich, du hast bestimmt Recht mit deiner Analyse. Nur: Kontra geben bringt nur bedingt was, weil viele hier dermaßen ideologisch sind. Das ist hier eine Echokammer von einigen wenigen Fanatikern, die lassen sich nix sagen und können daher auch niemals zustimmen, selbst wenn sie dir mal Recht geben würden, könnten sie das öffentlich gar nicht zu geben.

          • @Christian

            aus dem was mir an Informationen dazu zugetragen wird. Und da gibt es einige interessante und pikante Details.

            Es ist halt pures netzwerken eines Old-Boys-Club

            Beziehungen sind entscheidend., Fähigkeit zweit- oder drittrangig.

            Zumindest in Deutschland. In UK und den USA sieht es etwas offener und transparenter aus.

            Aber auch nur etwas …

          • @Maddes: Damit bestätige ich dann nur, das meine Kompetenzen nicht in allen Bereichen vorhanden sind. Die Idee war zu verstärken, dass meine Aussage sich nicht in Irgendeiner Form auf ein Geschlecht bezieht.

            Aber Notebooks an Beamer anschließen kann ich 😉

          • @Claudia:
            „Wenn Du fest davon ausgehst, dass alle Frauen dumme Trullas sind, die zu doof für alles sind (außer dem einem), dann kann ich Deine Panik angesichts von fördernden Quoten verstehen.“

            Da ich das nicht tu, sondern mich auf das Eingangstopic beziehe und eindeutig NICHT behauptet habe, daß alle Frauen dumme Trullas sind, sondern, daß dumme Trullas dumme Trullas sind, im Gegensatz zu den meisten normalen Frauen, frage ich Dich, warum Du sämtliche Mitleser hier auf die ganz Blöde anlügst.

            Möchtest Du wirklich, daß Deine Enbkel qualvoll sterben, weil die dumme Gendertrulla mit gekauftem Doktortitel ( ohne sinnvolle Graduierung ) zu dumm ist, einen entzündeten Blinddarm zu extrahieren?
            Du hast oben die Korrumpierung dummer Trullas unter Ausschluss von Leistungsgedanken und Bestenauslese als ganz wunderbaren Fortschritt bezeichnet und damit zum Ausdruck gebracht, daß Du gegen Gleichberechtigung und für Idiotengleichstellung bist.
            Warum hältst Du das für einen Fortschritt, und für wen?

          • @Fiete,

            Es werden nicht 150 Frauen einfach eingestellt, ungeachtet ihrer Fähigkeiten und Talente. Sondern es gibt normale Bewerbungsverfahren mit dem Unterschied, dass hier dann nicht einfach die weiblichen Bewerber nur weil sie weiblich sind, vorab aussortiert werden.

            Deine Argumentation geht davon aus, dass „Trullas mit gekauften Titeln“ einfach so genommen werden.

            Wobei, wer sagt eigentlich, dass eine umgeschulte Näherin Deinen Blinddarm nicht viel liebevoller aus Dir rausschnippelt als so ein mittelmäßiger Kerl der nur durch seinen Papa und weil er Dreibeinig ist die Stelle bekommen hat?

          • @Claudia: Es geht nicht im geringsten um irgendwelche imaginierenden „Näherinnen“, oder so’n Quatsch. Es geht um Ausbildungsstand und Kompetenz. Wovon ähh… redest Du überhaupt?
            Das ist ja völlig, .. ich weiß gar nicht wie ich das nennen soll.

          • @Claudia:
            „Und das Geschlecht ist dabei auch eines der Kriterien.“

            YaY! 10 Gummipunkte!
            Feminist*_.I.nnen werden natürlich am liebsten Feminist*_.I.nnen einstellen, am liebsten würden sie dafür ein Gesetz vom staatsfeminitischen Patriarchat verlangen.
            Na, zumindest, Vorschriften an der Uni, das ist wohl sicher, oder?
            Trallalaah….
            Womit wir wieder beim Tagesthema angekommen sind 🙂

          • @claudia

            „Es ging um die Behauptung, dass die intelligentesten Jungs Chef werden.“

            Mein Bruder hat einen IQ von über 140. Aber mit einem Beamer hat er auch schon Schwierigkeiten gehabt.

            MaW: Dein „Intelligenztest“ taugt nix.

            Und: Deine Statistik taugt auch nix.
            Denn die Aussage „Körpergröße ist eine wichtige Eigenschaft für einen Basketballspieler“ kann NICHT widerlegt werden mit der Aussage „Aber Isaiah Thomas ist nur 1.72m“

          • @Claudia
            „Es werden nicht 150 Frauen einfach eingestellt, ungeachtet ihrer Fähigkeiten und Talente. Sondern es gibt normale Bewerbungsverfahren mit dem Unterschied, dass hier dann nicht einfach die weiblichen Bewerber nur weil sie weiblich sind, vorab aussortiert werden.“

            Zeig erstmal einen Beweis, der belegt das irgendwo weibliche Bewerber aussortiert werden, nur weil sie weiblich sind. Mit männlichen Bewerbern gibt es das ganz offen, siehe oben, siehe Gleichstellungsbeauftragte.

            Und würde man in einem Bereich mit 80% Frauenanteil genau so Männer bevorzugen, hättest du dann damit ein Problem?

          • „Zeig erstmal einen Beweis, der belegt das irgendwo weibliche Bewerber aussortiert werden, nur weil sie weiblich sind.“

            Es gibt ja kein Thema, das hier noch nicht angeschnitten wurde.
            Hatten wir nicht vor einiger Zeit diese Nachricht aus Australien(?), wo man das Prinzip der anonymen Bewerbung konsequent umsetzte, also der Entscheider aus der Bewerbung nicht das Geschlecht des Bewerbers erkennen konnte?
            Das Ergebnis war wenig schmeichelhaft für Frauen. Es bewies, dass Frauen zuvor wegen ihres Geschlechtes nicht benachteiligt, sondern BEVORZUGT worden waren.
            Anonymisiert sanken ihre Erfolgschancen überdurchschnittlich.

            Irgendjemand hier wird bestimmt in diesem riesigen Blog finden, wovon ich schreibe.

          • National hiring experiments reveal 2:1 faculty preference for women on STEM tenure track

            The underrepresentation of women in academic science is typically attributed, both in scientific literature and in the media, to sexist hiring. Here we report five hiring experiments in which faculty evaluated hypothetical female and male applicants, using systematically varied profiles disguising identical scholarship, for assistant professorships in biology, engineering, economics, and psychology. Contrary to prevailing assumptions, men and women faculty members from all four fields preferred female applicants 2:1 over identically qualified males with matching lifestyles (single, married, divorced), with the exception of male economists, who showed no gender preference. Comparing different lifestyles revealed that women preferred divorced mothers to married fathers and that men preferred mothers who took parental leaves to mothers who did not. Our findings, supported by real-world academic hiring data, suggest advantages for women launching academic science careers.

            https://www.pnas.org/content/112/17/5360

            Wörter, die ich mit „Feminismus“ assoziiere:
            – Schamlosigkeit
            – Projektion
            – Scheuklappen
            – Egozentrik

          • @ Claudia

            Du schriebst: „Es ging darum, dass er behauptet hat, die intelligentesten würden das Führungspersonal stellen. Kann ich so nicht bestätigen und gehe eher vom Gegenteil aus. Psycho sein ist wohl eher eine gewünschte Qualifikation. Intelligenz und Empathie eher unerwünschte Fähigkeiten auf der Ebene“,

            dann: „Ich finde z.B eine souveräne Ausstrahlung bei einer Führungskraft sehr wichtig. Und natürlich auch Charisma, Überzeugungsfähigkeit und eine klare Vorstellung über die Ziele und den Plan dafür diese zu erreichen.“

            Und Du meinst, Deine Idealvorstellungen spielen bei der Besetzung von Führungspositionen keine Rolle? Dass dort dumpfe, empathielose „Psychos“ (ich war kurz versucht „Killer“ zu schreiben) bevorzut werden?
            Das zeigt, dass Du von der Privatwirtschaft keine Ahnung hast. Nach meiner recht langen Erfahrung sind Vorgesetzte gerade auf den Gebieten besonders bewandert. Manager müssen Menschen motivieren, etwas zu tun, was sie ohne die Motivation nicht tun würden. Unmotivierte Mitarbeiter sind unproduktiv, machen viele Fehler und wandern bei erster Gelegenheit ab. Hoch motivierte Mitarbeiter wachsen über sich selbst hinaus, wenn sie eine Aufgabe gestellt bekommen und arbeiten auch in Krisenzeiten ausdauernd und gewissenhaft.
            Genau diese Mitarbeiterführung hat Deutschland zu einer weltweit führenden Wirtschaftsmacht gemacht. Das haben z.B. US-Konzerne bis heute nicht gerafft, wenn sie erfolgreiche deutsche mittelständische Unternehmen aufkaufen und ihr amerikanisches Hire&Fire-System übertragen. Ich hab selbst u.a. in einem solchen Unternehmen gearbeitet und wundere mich überhaupt nicht, warum das amerikanische Wirtschaftssystem so auf den Hund gekommen ist.
            Nach der Bankenkrise 2008 haben US-Konzerne die Gelegenheit genutzt, in ganz großem Stil Personal abzubauen, mit wirtschaftlichen Folgen, die bis heute andauern. In D wurde das gut ausgebildete Fach-Personal – teilweise zugegebenermaßen auch auf Druck der Betriebsräte – gehalten, und wenig später startete hier die Wirtschaft nach einer kleinen Delle wieder mit Volldampf los, während sie hinterm großen Teich lange vor sich hinstotterte, weil die Experten in den Firmen fehlten.

            Nein, ein „Psycho“ in einer Führungsposition hält sich nicht lange. Er wird gefeuert und wenn er der oberste Boss ist, fährt der die Firma an die Wand – siehe Schlecker, im Gegensatz zu Rossmann.

          • Echt, du findest das macht Spaß? Meiner persönlichen Erfahrung nach schlägt allen Kritiker_innen latente Aggression, aufgeheizte Stimmung und niemals auch nur ein Funken Verständnis entgegen.

            Nur wenn sie so daherkommen wie du: Aus dem Nichts auftauchen, von den Teilnehmern hier absurde Dinge mit einer unglaublichen Präpotenz einfordern, in großen Teilen immer wieder denselben nichtssagenden Unsinn wiederkäuen, aber beim ersten Anzeichen von sachlicher (!) Kritik herumheulen es wären alle so aggressiv, aufgeheizt und niemand würde dich arme Seele verstehen.

            Ich hoffe übrigens du bleibst doch noch ein bisschen, es zieht dich ja anscheinend immer wieder hierher zurück. Auch wenn du seit dem letzten mal erstaunlich lange durchgehalten hast, ich hatte schon Angst du kommst gar nicht mehr. Aber die Kekse bei uns auf der dunklen Seite schmecken halt doch besser, nichtwahr, außerdem ist ja auf deinem eigenen Blog tote Hose. Zumindest seit du dort ein paar Kommentare mit fundierter Kritik bekamst, so schnell konnte man ja gar nicht schauen, schwupp waren die Kommentatoren gesperrt. Dabei konntest du dich glücklich schätzen, wenn ich mich recht entsinne haben sich sogar crumar und djadmoros mit dir abgegeben. Von denen hättest du was lernen können.

            In diesem Sinn: Wollkommen zurück, lighyear altes Haus! Ich kanns schon verstehen dass man aus lauter Verzweiflung und Langeweile sogar zum Todfeind geht. Bei uns ist halt immer was los 😀

          • @Lichtjahr
            Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema?

            Es ist Dir wahrscheinlich schwer nachvollziehbar: aber politische Meinung, Haltung und Engagement sind genau dann gegeben, wenn man nicht im eigenen Interesse, sondern in dem der Gesellschaft – der Polis – denkt, argumentiert und agiert.

            Frauenquoten an Unis (und anderswo) unterlaufen systemisch und systematisch den fairen Wettbewerb von Kompetenz und Können.
            Sie führen deshalb (mit empirisch zwingender Notwendigkeit) zu niedrigerem Niveau von Universitäten.
            Da diese von Steuergeld finanziert werden, also Räume des Politischen sind, bedeutet politische Haltung, sich auch dann darüber eine Meinung zu bilden, wenn man davon nicht persönlich betroffen ist.

            Vielleicht liegt es daran, daß Männer im Schnitt so deutlich häufiger an Politik intellektuell und tätig interessiert sind als Frauen: sie sind seit Jahrhunderten dazu erzogen, nicht im eigenen Interesse, nicht aufgrund genuin persönlicher Vor- und Nachteile, sondern für ihre Familie, ihre Gemeinschaft, die Gesellschaft, den Staat zu denken und zu handeln.

            Und vielleicht deshalb, daß von jenen Frauen und deren Alliierten, die sich politisch engagieren, so beschämend viele ausschließlich an politischen Feminismus interessiert sind: also an ihren ganz persönlichen Vorteil, ihre genuin eigenen Interessen.

            P.S.: Schon einmal gepostet, ist aber richtiger hier.

          • „Ich arbeite als Assistentin der Geschäftsleitung in der deutschen Niederlassung eines internationalen Investmentunternehmens.“

            Das muss dich ja ärgern. Aber da glaube ich dir sogar das die typische Intelligenz nicht so wichtig ist.

            „Und das Geschlecht ist dabei auch eines der Kriterien.“

            Jepp, bei uns in der Firma auch so. Im In-Service ist jetzt eine junge Frau Abteilungsleiterin, die vor vielleicht 5 Jahren angefangen hat. Die wurde nämlich gleich in ein Frauenförderprogramm gesteckt und dazu ausgebildet. Männer, privilegiert durch ihr Geschlecht, haben natürlich kein vergleichbares Förderprogramm, die müssen sich alles selbstständig erarbeiten. Ist ein Ingenieursbereich. Sie ist da als Frau ziemlich in der Minderheit, aber um auf Führungspositionen zu kommen, hat sie das richtige Geschlecht.

          • @Matze

            „Das muss dich ja ärgern.“

            wieso muss mich das ärgern? Verstehe ich nicht.

            „Im In-Service ist jetzt eine junge Frau Abteilungsleiterin, die vor vielleicht 5 Jahren angefangen hat. Die wurde nämlich gleich in ein Frauenförderprogramm gesteckt und dazu ausgebildet.“

            Ist doch gut. Dann hat Deine Firma ja erkannt, dass hier Potential bisher aus sexistischen Gründen links liegen gelassen wurde und korrigiert diesen Fehler.

          • Die Frauen sind gemessen an der Belegschaft ziemlich überepräsentiert. Aus sexistischen Gründen, wie Feministinnen es gerne hätten, wurde da keine von Führungspositionen abgehalten. Es sind nur generell kaum Frauen in unserem Bereich. Mein direkter Vorgesetzter hat erzählt das er bisher jeden Frau eingeladen hat, die sich beworben hatte. Die sind aber oft gar nicht erst gekommen. Der Sexismus ist eindeutig gegen Männer. Sie müssen sich gegen Konkurrenz durchsetzen, während Frauen einen direkten Bonus erhalten.

        • Du hast aber auch hier mal wieder das „reflektiert doch mal“-Fass aufgemacht. Und bei dir heißt eben erkennbar „reflektieren“ nur, mit maximaler Selektivität auf partielle Bereiche zu schauen, durch deren Betrachtung der Eindruck weiblicher Unterdrückung und männlicher Allmacht entstehen kann. Es ging also klar erkennbar nicht mehr nur um diese eine Maßnahme der TU Eindhoven. Dem habe ich mal einen diesen Blick etwas erweiternden Aspekt hinzugefügt; wenngleich mir klar ist, dass der dir egal ist, weil diese Kerls sicher eh alle schon irgendwie selber dran Schuld sein werden.

          Übrigens wäre mir neu, dass man Maßnahmen nur dann schlecht finden darf, wenn man von ihnen nicht unmittelbar betroffen ist (wobei sich mir da die Frage stellt, woher du großer Weiser das mal eben so pauschal zu wissen glaubst, dass ich das nicht wäre, aber deine Neigung zu wilden Unterstellungen hast du ja seit gestern für jeden sichtbar exponiert).

          Ich fände deine Reaktion aber mal interessant, wenn die ersten Schulen anfangen zu sagen, wir stellen bis auf weiteres nur noch Männer ein, Frauen nur noch, wenn wirklich alle Stricke reißen und sich innerhalb von ein bis zwei Jahren wirklich keine Männer gefunden haben. Außerdem werden wir Männer künftig gezielt fördern und besser entlohnen. Ich bezweifle, dass du diese Maßnahme dann auch angemessen fändest. Dasselbe gilt übrigens auch natürlich @ Claudia

          • Ich hab nie gesagt, dass ich super reflektiert bin. Ich hab nur mal männliche Privilegien reflektiert, aber das heißt ja nichts.

            Ich hab gemeint, dass ihr mal über euch reflektieren sollt mit welcher Fragestellung auch immer, aber dass ihr mal irgendwie über euch reden sollt.

            Meine Beobachtung: Ihr macht eine Vorverurteilung: Ihr kennt weder mich noch meine Texte und urteilt und unterstellt. Und das find ich nicht gut

          • „Ich hab nie gesagt, dass ich super reflektiert bin. Ich hab nur mal männliche Privilegien reflektiert, aber das heißt ja nichts.“

            du hast bei dir gar nichts reflektiert. Nichts.
            Siehst du dich überhaupt als privilegiert an? Oder stehst du als mutiger Kämpfer gegen das Patriarchat außerhalb der Gruppe der „privilegierten Männer“?

            Du unterstellst doch auch. Gegen Männer generell. Nur eben anscheinend nicht gegen dich selbst. Da ist immer nur das – sehr männlich geprägte Bild – des unermüdlichen Verteidigers der Frauen und des Kämpfers gegen die Unterdrückung. Ist das deine Form deine zerbrechliche Männlichkeit zu schützen indem du das machst?

          • Ich lass mich auf deine Provokationen und Unterstellungen nicht ein. Ich weiß, was ich geschrieben hab und wofür es steht (Tipp: Findet sich auch in Einleitung und im Schluss).

            Ich unterstelle nicht gegen Männer generell, finde aber die Methoden und einseitigen “Analysen“ vieler Maskulisten etwas absurd und äußerst einseitig.

            Auch finde ich es problematisch, wenn hier andere Meinungen nicht akzeptiert werden und mir nur Schmähungen, Missgunst und Unterstellungen entgegen gebracht werden. Was also hab ich von dieser Debatte außer Stress? Genau, gar nix.

          • Warum hast du eigentlich so einen Vorbehalt deine Privilegien zuzugeben? Du bist ja als Mann und als weißer eindeutig privilegiert. Solltest du das nicht klar herausstellen?

            Ist das nicht sogar deine Aufgabe als Ally?

            „Ich unterstelle nicht gegen Männer generell, finde aber die Methoden und einseitigen “Analysen“ vieler Maskulisten etwas absurd und äußerst einseitig.“

            ich finde deine Analyse auch univariant. geh doch mal darauf ein

          • Ich habe Privilegien und reflektiere sie auch. Artikel lesen hilft, da bekommst du einige Einblicke von mir. Zb auch dieser Artikel ist sehr interessant: Den hab ich damals als Antwort auf unsere Debatte vor 4 Jahren geschrieben https://lightyear2000.wordpress.com/2015/03/30/weibliche-privilegien-gibt-es-nicht-zumindest-kann-ich-diese-nicht-nachvollziehen-ich-kann-diese-theorien-mit-meiner-konkreten-erfahrung-nicht-in-einklang-bringen-gesellschaftliche-formen/#FormenderDiskriminierung

          • Und hier wurde dir schon gefühlte 10.000 Mal gesagt, dass wir hier ständig reflektieren. Dir fällt das nur nicht auf, weil das nicht nach den sehr einengenden Spielregeln deiner intersektionalistischen Leib- und Magenideologie erfolgt. Der Grund dafür ist, dass hier nahezu alle Diskutierenden kollektivistisches Denken ablehnen. Kollektivistisches Denken war nämlich auch, das wird dich schockieren, eine wesentliche Triebfeder der Nationalsozialisten, in deren gedankliche Nähe du mich gestern unverschämt und belegfrei gestellt hast. Du bis hier derjenige, der konsequent kollektivistisch denkt (Männer sollten mal männliche Privilegien reflektieren, unabhängig davon, dass 99,999 % der Männer gar keine relevanten Privilegien haben, schon gar nicht aufgrund ihres Geschlechts). Damit bist du, das tut mir leid, das so knallhart sagen zu müssen, um Meilen dichter an den Nazis dran, als jeder andere Diskutant hier im Forum. Und im Gegensatz zu deinen Vorwürfen gegen mich und inzwischen nahezu jeden anderen hier, ist das nicht bloß eine wild in den Raum geworfene Unterstellung, sondern eine logisch konsequent hergeleitet Feststellung.

          • @lightyear: „Meine Beobachtung: Ihr macht eine Vorverurteilung: Ihr kennt weder mich noch meine Texte und urteilt und unterstellt. “
            Wir können lesen, was du hier schreibst, wie du immer wieder mit dem Gleichen „argumentierst“ und wie du bei konkreten Antworten ausweichst und diese ignorierst, nur um kurz darauf wieder mit dem gleichen Sermon anzukommen.
            Da es hier nur um themenbezogene schriftliche Kommunikation in diesem Blog hier geht, recht das!

            Und nebenbei: _ICH_ finde die Art, wie du dich hier präsentierst, extrem scheiße. Mich nervt deine Art immens, aber ich „muss“ das hier halt immer wieder mitlesen, wie manche bei nem Unfall gaffen müssen. Bin halt auch sozusagen für „Katastrophentourismus“ anfällig 😉 . (So, und jetzt habe ich auch mal von mir geschrieben, und bin damit auf deinen Wunsch „dass ihr mal irgendwie über euch reden sollt.“ ganz konkret eingegangen).
            PS: privat magst du ja vielleicht sogar ein ganz netter Kerl sein, aber deine Selbst-Darstellung hier … :-/

          • Ich habe Privilegien und reflektiere sie auch.

            Toll. Das sollte jemand den Unterprivilegierten sagen. Die drehen durch vor Freude.

        • Hallo Lightyear,

          warum sind Männer sowohl in Toppositionen als auch ganz unten überrepräsentiert? Der Feminismus kann nur ersteres erklären (Männer = privilegiert) aber nicht letzteres. Eine ganzheitliche Antwort, die beide Sachverhalte erklären kann, lautet: Frauen sind privilegiert – was auch erklärt, warum Frauen weniger verdienen.

          Das hört sich erstmal paradox an, dass eine Privileg dafür verantwortlich sein soll, dass Frauen seltener Chefs sind, ergibt aber Sinn, wenn man bedenkt, dass Chefsein ein ganzes Leben voller Arbeit bedeutet und Frauen mehr von Arbeit freigestellt sind durch Männer, die für sie sorgen. Frauen genießen das Privileg, sich von einem Mann das Leben unterhalten lassen zu können, was dazu führt, dass sie weniger arbeiten, woraus wiederum resultiert, dass sie weniger in Top-Positionen vertreten sind. Auf der Seite der Männer bedeutet das gleichzeitig, dass sie eher ganz abstürzen, obdachlos werden, als dass sie jemanden finden, der für sie sorgt, sie auffängt.

          • Es geht um Machtverhältnisse und da ist die Kategorie Geschlecht allein zu wenig. Man muss sich auch Klasse und (soziale) Herkunft anschauen. Das macht ihr aber nicht, weil es zu angenehm ist, ständig und ausschließlich auf “den Feminismus“ (sic!) hin zu hauen.

          • „Es geht um Machtverhältnisse und da ist die Kategorie Geschlecht allein zu wenig“

            warum geht es um Machtverhältnisse? Vielleicht geht es auch vielen Leuten gar nicht um Macht, sondern um Lebensqualität.

          • Aso, es geht nicht um Machtverhältnisse? Wie wird denn die Lebensqualität von dir und den Menschen hier im Forum eingeschränkt durch die Maßnahme des Direktors, mehr Frauen in der Universität einzustellen?

          • „Aso, es geht nicht um Machtverhältnisse? Wie wird denn die Lebensqualität von dir und den Menschen hier im Forum eingeschränkt durch die Maßnahme des Direktors, mehr Frauen in der Universität einzustellen?“

            Es geht nicht um Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen. Die Lebensqualität sinkt, wenn man Publikation um Publikation raushauen muss um eine Professorenstelle zu bekommen, weil man in einem Wettbewerb ist um diese Stellen. Sie steigt, wenn man Teilzeit arbeitet und einen Mann hat, der einen guten Job hat und einem einen hohen Lebensstandard garantiert.

            hier erklärt es dir Susan Pinker, eine Frau:

            https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/26/wie-frauen-und-maenner-erfolg-definieren/

            Ein Auszug:

            When I was in Amsterdam in 2008 to talk about my recently published book, The Sexual Paradox, I was interviewed by a senior editor of a major daily newspaper. She had reached the age when she was unlikely to have small children at home and as the executive editor of a major daily, she was at the pinnacle of her career. Despite this executive status, she worked part time and had always worked less than a full week. I asked why. „Wednesdays are for my family and friends,“ she told me, „and Friday is piano day. Practicing the piano is essential to my happiness and I want to make sure I have time for it.

            I was stunned. Working full time—if not at least 60 hours a week—is de rigueur for professionals in North America. Not so in the Netherlands, where almost half of the population works fewer than 40 hours a week. This is especially true for Dutch women, over 76% of whom work part time. Legislation enacted in 2000 protects the jobs of anyone who wants to work part time in the Netherlands. If they move from full to part-time for any reason, they can neither be fired, nor refused benefits. Yet even if this arrangement is open to women and men alike, the number of women who take advantage of it eclipses the number of men. While three-quarters of all women in the Netherlands work part time—two-thirds of whom have no children at home—that figure is only one-quarter for men.1

            It is one of the most egalitarian societies in Europe, yet most Dutch women want something different of their working schedules than most Dutch men. The assumption that women would always choose what men choose—if it weren’t for the social and cultural forces holding them back—is a presumption I question in The Sexual Paradox. Nine years after its publication and 50 years after the sexual revolution of the 1970s, I’m wondering what has changed. Do we still expect the majority of women to adopt male-determined goals as their own? Or do most women in industrialized nations have something else in mind when they make life decisions?

            We should look at other measures of success aside from the male-typical indices of sheer earnings and positions of power when we consider what women want.

            I propose that we look at other measures of success aside from the male-typical indices of sheer earnings and positions of power when we consider what women want. Astronomical salaries and C-suite positions are grand if those are one’s life goals. But what if other values are front-and-center for many women? What if we shift our lens from money to measures of personal happiness, feelings of belonging, personal health, and the health and well-being of children?

            When we do that it, becomes clear that women in many industrialized nations are still stymied—not necessarily by the patriarchy—but by the expectation that they should „lean in,“ and always choose what a man would, whether it’s a STEM career or the number of hours one wants to consecrate to it. Let’s take Silicon Valley as an example. Extreme workaholism characterizes work in the high tech sector. „Working 18 hours a day. Every day. No vacations, no going on dates, no watching TV,“ is how the Silicon Valley work ethic was described in the New York Times by Dan Lyons, one of its former denizens.2 No matter how much they might earn in IT, the evidence shows that the majority of educated women put a premium on other life priorities.3 But suggesting as much is to be vilified publicly and to commit professional suicide, as former Google software engineer James Damore discovered when his memo was leaked about why uneven sex ratios persist in Silicon Valley. Fifty years after the birth of second-wave feminism, it is still taboo to express the idea that many women find happiness and fulfillment in ways that might diverge from the male norm

          • Welche Machtverhältnisse?

            Im Ernst: Wo habe ich mehr Macht als zum Beispiel… meine Nachbarin? Und Du weichst meinem zentralen Argument aus: Warum kann ich mir nicht ein Leben ohne Arbeit auf einem hohen Niveau sichern, wie es umgekehrt viele Frauen können?

          • „Es geht um Machtverhältnisse und da ist die Kategorie Geschlecht allein zu wenig. Man muss sich auch Klasse und (soziale) Herkunft anschauen. Das macht ihr aber nicht, weil es zu angenehm ist, ständig und ausschließlich auf “den Feminismus“ (sic!) hin zu hauen.“

            Ich weiß nicht, was ich witziger finden soll. Entweder dass genau diese eben gerade unter anderem vom intersektionalen Feminismus konsequent negierte Tatsache hier ständig Thema in Diskussionen war (ist regelrecht ein Lieblingsding von unter anderem crumar, djadmoros, Schoppe und Co.) oder dass nun dieser Einwurf von jemandem kommt, der wie ne Schallplatte mit Sprung nichts anderes „verargumentiert“ bekommt, als dass Männer ihre Privilegien zu reflektieren hätten, was eine Haltung ist, die eben dem Aspekt Geschlecht eine viel zu gewichtige Rolle für soziale Analysen beimisst und andere Aspekte in den Hintergrund rückt.

        • Das läuft ja wieder völlig um den heißen Brei hier, ich fang mal an durchzusortieren ( kaum ist man mal weg … ):

          „Fast alle Staatspräsidenten sind Männer, genauso wie die meisten CEOs… bla …“

          „Und wenn das einmal umgedreht wird, dann folgt hier bei euch gleich die große Empörung.“

          „Das wär doch auch was, das man sich anschauen und reflektieren könnte: Wie viele prestigeträchtigen Posten zb im deutschen Staat, auf deutschen Unis, in Unternehmen usw sind von Männern, wie viele sind von Frauen besetzt.“

          „Umgekehrt könntest du mir erklären: Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema?“

          Also, daß fast alle ( übertrieben, aber ein großer Teil ) wichtigen Außenverhältnisse von Männern ( offiziell! ) geführt werden, ist normal. Das ist seit dem Aufstieg der Wirbeltiere so und gut eingespielt. Frauen belegen dafür mehr Posten in den Binnenverhältnissen ( wie Carnofis und einige andere Dir jetzt über 24 Stunden am Stück beizupuhlen versuchen ). Weil die Menschen ( weit über 90% ), unabhängig vom Geschlecht, das so wünschen, so what? Willst Du die Frauen in die Druckposten ( die heißen so, weil man da unter erhöhtem akuten Druck steht, das sind Stress- u. Arschkartenjobs ), mit dem Baseballschläger in diese Jobs reinprügeln? Um das zu ändern gibt es nur entweder brutalen Zwang gegen Frauen ( und Männer ), oder eben die Absenkung der Kompetenzansprüche, bis ausgerechnet die dümmsten, egozentrischsten, unfähigsten und kriminellsten Frauen sich diese Posten leistungsfrei aneignen ( von Büchsen-Uschi, über A.Nales, Sarkeesian …. bis hin zu den norwegischen Goldröcken, der AAS, HBS, GWI etc.pp.). Zweiteres wird gemacht und hat z.B. an den Unis zur Folge, daß heutige Erstsemester nicht mal mehr die Abiaufgaben der 70er lösen können.
          Damit sind wir beim nächsten Punkt:

          Es wird umgedreht, genau wie Du willst ( geliefert wie bestellt ) und zack, sind alle informierten Menschen, egal welchen Geschlechts logischerweise zu Recht empört. Wenn dann noch brutale Gewalt gegen Männer hinzukommt, genau das passiert in Folge nämlich, weil eben diese kriminellen dissozialen Ischen und Mitläufer das gesetzgeberische Patriarchat instrumentalisieren und Gesetze gegen Gleichberechtigung durchsetzen ( AGG, BGleiG, GleibWV etc. ) werden Männer so sehr unterdrückt, daß ihre Familien ( besonders Frauen und Kinder als schwächere ) heftig darunter leiden.
          Das betrifft die ganze Gesellschaft, die Kultur, die Rechtsstaatlichkeit, ( die es hier längst nicht mehr gibt ), ja die Evolution selbst ( sic! ) u.s.w..
          Nur weil ein paar Durchgeknallte den Hals nicht vollkriegen ( siehe Video Antje Schrupp, Link unten ) und ein paar persönlichkeitsschwache Allies meinen sie können auf ähnlich dissoziale Weise ein paar Krümel vom Kuchen abstauben, indem sie dissozialen Ziegen in den Hintern krabbeln und sich höchst aggresiv gegen normale Männer verhalten ( was man hier gerade wieder bilderbüchmäßig bestätigt sehen kann ).

          Letzter Punkt noch mal zum mitlutschen:
          „“Das wär doch auch was, das man sich anschauen und reflektieren könnte: Wie viele prestigeträchtigen Posten zb im deutschen Staat, auf deutschen Unis, in Unternehmen usw sind von Männern, wie viele sind von Frauen besetzt.““

          Das wird hier täglich seit vielen Jahren durchgehechelt, die Zahlen werden ( eckdatenmäßig ) schon auswendig einhergebetet, die Metastudien und Fachaufsätze analysiert, man kann sagen: Dafür hat Chrissy ( ob bewußt oder nicht, ist dabei wurscht ) diesen Blog eingerichtet!
          Es geht hier täglich um genau das, was Du forderst und selbst nicht gebacken bekommst, ey!

          Kurz: Du versuchst ein sperrangelweit offenes, 20m breites Scheunentor rückwärts ( sic! ) einzurennen, während der Rest sich sich gähnend Popcorn reinschiebt oder sich einen Spaß draus macht, Dir weitere Pointen zu entlocken, um das Gesamtbild, selbst für den langsamsten Mitleser, zur Knallerballerdraller-Lightyearshow im Gesternland zu machen ( wie gesagt, als ich heut morgen hier die ersten zwei Kommentare gelesen habe, konnte ich vor Kicherkrtampf die Kaffeetasse kaum noch festhalten ).

          Merkst Du das echt nich?

          „“Umgekehrt könntest du mir erklären: Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema?““

          Wie oben dargelegt betrifft das alle ( und mein Interesse gilt dabei als erstes den Kindern und Familien ), das ist gesellschaftlicher Niedergang, das braucht man nicht mehr zum Thema zu machen, weil es DAS zentrale Thema der gesamten „westlichen“ Welt bereits ist!
          Du und Deine äh ( Fiete! bitte höflich bleiben! ) „Stichwortgeberinnen“ verfresst und verdreckt das Restvermögen dieser Welt OHNE irgendeinen konstruktiven Beitrag für die Zukunft zu liefern!
          Weder kulturell, noch sozial, noch gar ökonomisch oder ökologisch!
          Und Du wunderst Dich ernsthaft, wenn Du hier durch den selbstangesetzten Kakao gezogen wirst?
          Meinst sogar noch Welpenschutzbonus, ausgerechnet von „DEN Männern“ erwarten zu können, denen Du geistig wie monetär, intellektuell, emotional UND sozial auf der Tasche liegst?
          Ganz ehrlich, sei froh, daß der durchschnittliche Mann und Mitleser deutlich friedfertiger und langmütiger als Du ist!
          Wäre derselbe nämlich so auf Krawall gebürstet, wie Deine Vor(abzieh)bilder, oder wenigstens so aggressiv wie Du selbst, hätte es im RL da draußen längst geknallt und es hätte ein paar hunderttausende Tote gegeben.
          Dann wären die Femis und ihre Allies im eigenen Blut ersoffen.
          Manche sagen schon, daß das vor zehn Jahren spätestens eine Menge Streit und Krieg verhindert hätte.
          Statt dessen hängen „WIR PÖSEN MASKUS“ ( ich bin zwar keiner, aber Du wirst mich garantiert als einen der schlimmsten dazuzählen ) hier auf dem digitalen Spielplatz herum und liefern Lesestoff, der Bildungswilligen dazu dient, sich von Knallchargenkram wie Deinem Blog nicht den Denkapparat zuplaquen zu lassen.
          Ich gehe davon aus, daß das ( in individuell variierenden Formulierungen ) vermutlich weit über 80% der Stammmitleser auch irgendwie bewußt ist und lediglich friedfertige Höflichkeit und Deeskalationswillen dafür sorgen, daß das nicht öfter so knallhart zum Ausdruck kommt, wie ich das jetzt frecherweise mal extra für Dich ( dieses Doofenprivileg darfst Du Dir gern an das Revers kleben )
          auf’s Tapet drücke.

          Solltest Du SACHLICHE KONKRETE Fragen dazu haben, nur zu, ich kann durchaus aus auch mit Dir locker diskutieren, wenn Du wenigstens versuchst das auf Augenhöhe und mit dazugehörigem Respekt durchzuziehen und Deine Pöbelhaltung beiseite lässt. Gern im Ghettoslang, aber bitte mit ernsthafter Substanz, keine Blödfugdummformeln und primitiven Zeitklauversuche ( und nein, ich werde Deinen Flachblog nicht anklicken ).

          Link zum Clip mit Antje ( kriegt den Hals nicht voll ) Schrupp,wie angesagt:

          • Ich hab an euch gedacht, weil ich die Serie Handmaids tale gesehen hab und zugegeben war das nicht der diplomatischste Einstieg, sorry dafür.

            Das Ding ist: Ich beschäftige mich heute mit ein bissi anderen Dingen als vor 4 Jahren. Ich habe einfach andre Prioritäten, ich finde zb Klimawandel ein viel drängenderes Problem, bereits in 20 Jahren sind Städte wie Alexandria, Amsterdam, Bremen untergegangen. Wir spüren aber die Folgen vom Klimawandel ohnehin jetzt schon.

            Gerade entsteht eine globale (westliche) Protestbewegung.

            Ein zweites wichtiges Thema: Europäische (Neo) Kolonialisierung: Landraub von großen Konzernen, historischer Landraub auf dem heutigen Gebiet der Usa und Australien.

            Männliche Privilegien ja die gibt’s, aber es ist mir nicht mehr so wichtig, darüber zu diskutieren. Mir ist eigentlich auch egal, dass viele hier denken, dass eigentlich Frauen total privilegiert sind. Es interessiert mich auch nicht besonders. Die allerwichtigste Kategorie ist heute Klasse und Kapital (und letzendlich Kapitalismus), davon können quasi alle brennenden Probleme der heutigen Zeit abgeleitet werden. Natürlich vor allem Klimawandel, der katastrophal werden wird, aber auch Altersarmut, oder zunehmende Kluft zw Arm und Reich.

          • Weiter geht’s:

            „Du magst damit sagen, dass Männer von Natur auf klüger und einfach besser sind als Frauen?“

            Nöh! Männer haben eine weitere Bandbreite auf der gausschen Glockenkurve der Normalverteilung, der formalen Intelligenz. Wie der Weihnachtshoax der Unis Oxbridge vor ein paar Jahren richtig analysierte, gibt es unter Mänern mehr Idioten. Und wenn man dem Hoax die andere ( zu humoristischen Zwecken abgesägte ) Hälfte der Kurve wieder hinzufügt, stellen sie auch die meisten Genies. So einfach ist das. Körperlich sind sie im Schnitt bis zu 20% kräftiger. Und sie gehen zwangsläufig die höheren Risiken ein, weil sie im üblichen Paarverhältnis für die Außenwelt/Versorgung/Schutz zuständig sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.
            That’s all! Chrissy, Billy und Uepsi versuchen Dir das gerade begreiflich zu machen und Anne hat eine der relevanten Normalverteilungskurven zu ihrem Bannerbild gemacht:

            „Wieder wird eins deutlich: Ich bekomme nie ne direkte Antwort, sondern immer nur ne Gegenfrage. Das macht euch sehr unglaubwürdig..“

            Wer nebulöses Zeug quatscht, muß sich nicht wundern, wenn Interesse an einer Klärung aufkommt! Begründe stringend und Dein Nachfrageproblem ist gelöst, versprochen.

            „Meine Beobachtung: Ihr macht eine Vorverurteilung: Ihr kennt weder mich noch meine Texte und urteilt und unterstellt. Und das find ich nicht gut“

            Kennst Du den Unterschied zwischen Stereotypen und Vorurteilen? Ich erkläre ihn Dir gern auf schnellpopulistisch, Billy oder Crumar liefern Dir die akademisch ausgewalzte Version, wenn Du noch weitergehenderes Interesse bekundest.
            Und wir alle hier können lesen! Wir kennen die Kampfrhetorik, die Du hier vorzuhumpeln versuchst von Leuten, die darin Profis sind, in- u. auswendig. Deine Versuche sind ungefähr 30cm unter Erdbeerniveau. Ob Du das gut findest, oder nicht, ist Dein Problem, nicht unseres.
            Niemand vorverurteilt Dich, alle warten auf Substanz und mampfen solange Popcorn. Und bis das Popcorn alle ist, gilt das Stereotyp: Noch so’n Ally der sich stark zu fühlen versucht und sich damit selbst an’s Bein pinkelt ( in die Popcorntüte greif…). Da kommt langsam Mitleid auf.

            „Ich unterstelle nicht gegen Männer generell, finde aber die Methoden und einseitigen “Analysen“ vieler Maskulisten etwas absurd und äußerst einseitig.“
            Mengenangaben sollte man nicht vermischen. „Ihr“ =|= „viele Maskulisten“, besser ist die Konzentration auf sachliche Inhalte, bei Vernachlässigung der vorverurteilten Gruppe.
            Also: Was findest Du absurd? Zitat? Begründung? Und was ist daran genau einseitig? Es wird sich hier großteils auf Männerproblematiken fokussiert, weil Femibroschüren und Frauenberatungen gibt es im zig-Milliarden-€urobündel an jeder Ecke. Du sagst doch selbst, wir sollen mehr über Männer reflektieren. Tun wir. Und immer ecken wir damit bei den Femis an, die daher sogar noch öfter als Terminus hier auftauchen als Männer ( sagst Du selbst ). Männer haben wir hier live und in Faabe.

            „Auch finde ich es problematisch, wenn hier andere Meinungen nicht akzeptiert werden und mir nur Schmähungen, Missgunst und Unterstellungen entgegen gebracht werden.“
            Kennst Du den Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz? Niemand hier akzeptiert blind irgendwas. Im Zweifel wird hinterfragt ( die von Dir verachteten Gegenfragen ), oder die Gegenposition aufgestellt ( die kein Vorurteil ist, sondern schlimmstenfalls ein erfahrungsbasiertes Stereotyp, sonst wird sie geshreddert, so wie Deine Vorurteile ). So diskutieren Männer ( und die emanzipierten Frauen auch ). Dazu braucht es aber eine gewisse Toleranzbandbreite, die ich bei Dir bis jetzt nicht entdecken kann. Kommt da noch was? Ich habe Dir jetzt mindestens drei konkrete Diskussionsangebote gemacht ( eines erst im letzten Kommentar ), greif es auf und mich mit Argumenten an, kein Problem, deshalb mache ich das ja.

            „Was also hab ich von dieser Debatte außer Stress? Genau, gar nix.“
            Keine Ahnung, niemand zwingt Dich hier zu sein, Du kannst abbrechen wann immer Du willst.
            Nur einen Pudelbonus, denn kriegst Du hier nicht, keinen Streichelzoo, keinen Ponyhof.
            Aber ein solides Angebot. Und versuchst Du das einfach umzurennen, holst Du Dir mit hoher Wahrscheinlichkeit eine fette Beule UND ( ! ) – darfst es nochmal versuchen. Das ist die hiesige Form von Sozialarbeit. Lernst Du was daraus, wird Dir jeder hier den Profit voll und ganz gönnen, versprochen! Du bist am Zug.

            „Es geht um Machtverhältnisse und da ist die Kategorie Geschlecht allein zu wenig.“
            Und warum verlangst Du dann die Einengung auf Männer? Ich habe hier noch keine klassenkritische Analyse von Dir gesehen, Expert-Tipp: Crumar ist da DER robuste Spitzengesprächspartner und er gesteht sogar dem schrottigsten, alzheimerbeaufschlagten alten weißen Knacker ( nämlich z.B. mir ) volle Augenhöhe zu.

            „Man muss sich auch Klasse und (soziale) Herkunft anschauen. “
            S.o., in Punkto Herkunft bez. Kultur, Intellekt und so stehe ich zur Verfügung, da habe ich einigermaßen Bandbreite ( Unterschichtler, der auch schon mit Millionären in freundschaftlichem Kontakt stand ), bei politischen Klassenstrukturen – sagen wir mal Proletariat vs. Beaujoisie vs. akademisches Präkariat und damit einhergehende Interessen, Gaps u. Überschneidungen, frage Crumar oder Djadmoros ( der aber z.Zt. zeitlich etwas beschränkt ist, weil er Literatur erstellt )

            Kurze gefühlte Blogklassenanalyse: Es gibt hier eine Handvoll „Prolls“. Unter den relativ aktiven davon bin ich ( aufstockender Rentner ) schon fast Untergrenze. Jede Menge Akademiker, die meisten wohl selbstständiger Mittelstand, etwas weniger Angestellte, z.T. Institutionelle ( ungeklärt ). Und einige wenige soziokulturelle Spitzenakademiker, aber die kannst Du an einer Hand abzählen. Mehr Klasse kommt hier eigentlich nicht zum Vorschein und kaum wer macht da ein Brimborium von. Ansonsten läuft der Betrieb nahezu basisdemokratisch, wobei das Stimmrecht eben kein Wahlrecht beinhaltet, weil Chrissy nunmal gemäßigter Chefdiktator ist und als solcher akzeptiert wird. Es ist sein Blog, den er rein aus privatem Interesse betreibt und v.dh. auch die Thematiken vorgibt und die Arschkartenjobs allein übernimmt. Kann man locker mit leben, denke ich.

            „Das macht ihr aber nicht, weil es zu angenehm ist, ständig und ausschließlich auf “den Feminismus“ (sic!) hin zu hauen.“
            Nur weil Du Dir das „(sic! )“ abgeguckt hast, bekommt die Pöbelei kein Gewicht, da mußt Du schon eine Prise Substanz aus dem Ärmel zaubern. Ansonsten siehe oben, wer DAS zentrale gesellschaftliche Problem der „westlichen“ Welt bearbeitet, rasselt mit dem Feminismus zusammen. Das geht nicht anders.

            „Wie wird denn die Lebensqualität von dir und den Menschen hier im Forum eingeschränkt durch die Maßnahme des Direktors, mehr Frauen in der Universität einzustellen?“

            Habe ich zwar schon im letzten Kommentar umfassend erläutert, aber in allgemeiner Form. Jetzt bekommst Du ein paar konkrete Beispiele:
            Ich lag vor ca. 2 Jahrzehnten unter verunglückter lokaler Anästhäsie auf einem Röntgen-OP-Tisch und mußte mittels Endosonden von innen aufgebohrt werden ( PAVK – spontanes Leriche-Syndrom ). Dank der abgestürzten Voraussetzungen an den Unis waren außer mir nur der OP-Prof. und eine ( Praktikums)Assistentin im Raum. Der zweite Vollarzt saß nebenan in der Radioüberwachung.
            Die Sache war eilig, lebensgefährlich, anstrengend und schweißtreibend. Die Asistentin stand freundlich aber dumm grinsend in der Ecke herum. Der Prof fing an zu tropfen ( Schweiß ) und wir gerieten in Stress miteinander, die Assistentin wollte ja gern helfen, aber nachdem sie dreimal mit den verdreckten Ärmel lieb grinsend mitten in das OP-Feld gepatscht hatte, schmiss der Prof sie raus und der Überwacher drehte den Schirm um und kam rein und assistierte.
            Der Plan klappte trotzdem nicht. Als ich immer wieder wegdriftete, erklärte ich den Abbruch des Versuchs. Wie der Prof ganz richtig fluchte, ging es mittlerweile darum mir wenigsten das Leben zu erhalten, die Beine waren quasi schon verloren. War mir scheißegal! Ich war endfertig. Ich verlangte Vollnarkose, die beiden Ärzte waren auch kaputt und konnten das Risiko nicht mehr tragen. Ergo lief der Überwacher los und holte den Klinkchef aus einer Notfall-OP zur Besprechung. Der grunzte richtig sauer, daß er jetzt – nach seiner 36Stunden-WE-Schicht noch an einem verlängerten Fall bastelte und gerade zwei weitere mit dem Heli eingtrudelt sind.
            Nützte aber nix, da ich mich auf dem Brett nicht mehr halten konnte und nur noch in’s Kasperland wollte.
            Ich (sinngemäß): „Tut mir leid aber ich muß hier weg, ich kann nicht mehr, ich fall gleich vom Tisch. Einmal abschießen bitte und wenn der Rest dann ausfällt, is auch okay, so geht es nicht weiter, Schluss mit lustig!“
            Der langen Rede kurzes Hemd: Es wurde ein Anästhesist geweckt, ich rausgerollt und am Montag morgen frickelte der Chef mich ( so gegen Dienststunde40 – 45) wieder zusammen und kriegt sogar das Laufwerk halbwegs wieder geflickt. Montags morgens um 11:00 machte er noch schnell Chefvisite und nachnittags um 3:00 war er in Zivil wieder da, und erlegte seine Aufgaben als Verwaltungschef.

            Und Du fragst, warum man nicht einfach irgendwelche dummen Trulla’s in die Unis pumpen soll? Wo da der Nachteil wäre? Hmm?

            Okay, noch’n Beispiel: Der Nachbarbauer kommt Sonntags mittags mit seinem Benz bei mir angeheizt: „Fiete komm‘ schnell, mir ist ’ne Kuh in’n Spaltenboden gebrochen, die hängt da schon seit Stunden und rutscht ab, wir müssen da mit’m Trecker rein und die da rausholen!“.
            Ab in’s Auto und los! Ich frage warum der Doc nicht kommt, da muß doch medizinisch unterstüzt werden. Das Tier sah übel aus und war auch schon kurz vor knapp.
            „Geht nicht, der Doc ist im Stress!“. Nächsten morgen um 6:00 kam er dann, und erklärte uns, daß er am WE auch mal eben drei schwere OPs in über 50 Km Umkreis gemacht und noch ein paar verunfallte Hobbypferde „dodgemacht“ hatte, weil die Mädels lieber Halbtagspraxen in der Großstadt gründen und homöopathisches Hamsterbaden in der Gemeinschaftspraxis veranstalten.

            Und Du fragst, wer da den Nachteil von hat?
            Tja, die Kuh und ich, die Docs und sonst eigentlich fast kaum niemand …….
            Möchtest Du, daß Dein Kind wegen so einem Irrsinn stirbt? Hmmm?

            Deswegen ist es empörend, wenn irgendwelche halbintelligenten Gendasternchen leistungsfrei auf Prof.- u. Vorzugsprof.-Posten gedrückt werden!

          • @ Fiete

            „…Billy oder Crumar liefern Dir die akademisch ausgewalzte Version…“

            Danke, aber viel zu viel der Ehre. Ich bin nur ein gewöhnlicher Angestellter mit normaler Berufsausbildung; derzeit als freigestellter Betriebsrat tätig. Also das Akademische überlasse ich entsprechend lieber besagtem Crumar, Djadmoros, Carnofis und einigen anderen hier. Ich bin nur ein Typ mit einigen Interessen und Freude daran, dazuzulernen.

          • Und? @Lightyear ( und von @Claudia würde ich auch gern wissen, ob sie mit ihrem Genderwahn soweit gehen würde, daß ihre Enkel verrecken ):
            Ich habe Dir jetzt in stundenlanger Kleinarbeit noch zwei hundertprozentig durchstrukturierte Texte geschrieben, in denen ich alle Deine Fragen und Unterstellen in diesem Thread ( bis vorhin eben ) der Reihe nach ausführlich beantworte und wo überhaupt möglich mit sogar für Dich vermutlich eingängige Beispielen aus der Praxus illustriere.
            Fällt Dir dazu irgendetwas ein, vielleicht sogar sowas ähnliches wie ein Argument? Hmmm?

          • Sorry, @Billy! Wollte Dir nicht zu nahe treten. Aber die Ehre steht Dir voll zu. Wenn Du Dir Mühe gibtst und das machst Du relativ oft, dann dann lieferst Du ausreichend Grips und Formulierungskünste, isso.
            Mir reicht das, ich brauche keine Titel um wen für kompetent zu halten 😉

          • @lightyear 2000
            „bereits in 20 Jahren sind Städte wie Alexandria, Amsterdam, Bremen untergegangen.“

            Das muss diese gretinisierte Baerbockigkeit sein. Wer soll dich denn nach so einer Aussage noch ernst nehmen? Wobei, um Bremen wär’s nicht schade, aber das nur am Rande.

        • @Claudia

          Außer Stereotypien und Abwertungen hast du leider nicht viel zu bieten.

          Um es frei nach Lightyear2000 zu sagen 😉 ,
          reflektier mal deine! „Empathie“

        • @Lichtjahr

          Wie wirst du benachteiligt, wenn auf irgendeiner Uni Frauen den Job bekommen? Das betrifft dich ja gar nicht, also warum machst du das zum Thema?

          Es ist Dir wahrscheinlich schwer nachvollziehbar: aber politische Meinung, Haltung und Engagement sind genau dann gegeben, wenn man nicht im eigenen Interesse, sondern in dem der Gesellschaft – der Polis – denkt, argumentiert und agiert.

          Frauenquoten an Unis (und anderswo) unterlaufen systemisch und systematisch den fairen Wettbewerb von Kompetenz und Können.
          Sie führen deshalb (mit empirisch zwingender Notwendigkeit) zu niedrigerem Niveau von Universitäten.
          Da diese von Steuergeld finanziert werden, also Räume des Poltischen sind, bedeutet politische Haltung, auch dann sich darüber eine Meinung zu bilden, wenn man davon nicht persönlich betroffen ist.

          Vielleicht liegt es daran, daß Männer im Schnitt so deutlich häufiger an Politik intellektuell und tätig interessiert sind als Frauen: sie sind seit Jahrhunderten dazu erzogen, nicht im eigenen Interesse, nicht aufgrund genuin persönlicher Vor- und Nachteile für die Familie, die Gemeinschaft, die Gesellschaft, den Staat zu denken und zu handeln.

          Und vielleicht deshalb, daß von jenen Frauen und deren Alliierten, die sich politisch engagieren, so beschämend viele ausschließlich an politischen Feminismus interessiert sind: also an ihren ganz persönlichen Vorteil, ihre genuin eigenen Interessen.

    • Und wenn das einmal umgedreht wird, dann folgt hier bei euch gleich die große Empörung.

      Entweder empört man sich darüber, dass Pöstchen nach Geschlecht vergeben werden, oder man findet es in Ordnung.

      Wenn man sich, wie du, über eine vermeintliche de facto – Männerquote empört, dann müsste man sich wohl erst recht über eine de jure – Frauenquote empören, oder zumindest gewichtige Gründe benennen, warum der eigene Maßstab nun plötzlich nicht mehr gelten soll.

      Oder man will der Welt mitteilen, dass man einen starken, sehr unreflektierten Bias zugunsten eines frühbürgerlichen paternalistisch-sexistischen Frauenbildes pflegt.

      Das wär doch auch was, das man sich anschauen und reflektieren könnte

      Ich lese diesen Blog seit 2010. Die von dir bemängelten Disparitäten sind hier praktisch Dauerthema. Wenn das Ergebnis dieser Auseinandersetzungen nicht identisch mit deinem doch recht monokausalem Weltbild ist, dann ist das wohl eher einem Reflexionsmangel deinerseits geschuldet.

      Wenn du nämlich das Thema ansatzweise reflektieren würdest, dann könntest du so etwas wie sachliche Argumente gegen die hier vorherrschenden Erklärungsmuster vorbringen.

      „Ihr seid doch totaal doof unreflektiert!“ ist das Niveau eines Kindergartens.

      • Ich hab nie gesagt, dass ihr doof und unreflektiert seid, dass du dies behauptest, ist eher Kindergarten Niveau anstatt einer ehrlichen Auseinandersetzung mit mir.

        Es geht um Machtverhältnisse und diese sollte man sich mal anschauen. Aber warum sollt ich mir die Mühe machen, wenn dann erst wieder nur Abwertungen (wie die von Nick hier) kommen?

        • „Es geht um Machtverhältnisse und diese sollte man sich mal anschauen.“

          haben wir doch. und wir sehen keine nach Gruppen, sondern allenfalls nach Individuen. Weil ein reines Abstellen auf Anzahl von Geschlecht in einem Bereich (und dann auch nur in einem gehobenen Bereich) kein wirkliches Argument ist und die dahinterstehenden Gründe, die sowohl bei Männern und bei Frauen wirken, nicht berücksichtigt. Dagegen fehlen auch Argumente von dir

          • Bei Machtverhältnissen geht’s insbesondere um die Kategorien Klasse, Geschlecht, (soziale) Herkunft. In deinem Blog geht’s eigentlich nur um Geschlecht, somit ist das alles äußerst einseitig was du hier machst. Viel Spaß noch in eurer selbstreferenziellen Echokammer!

          • Bei Machtverhältnissen geht’s insbesondere um die Kategorien Klasse, Geschlecht, (soziale) Herkunft.
            Machtverhältnisse bestehen immer zwischen Individuen. Zwar ist es durchaus möglich, dass konstruierte oder reale Gruppenzugehörigkeiten einen starken Einfluß auf Machtverhältnisse haben, aber es sind immer Individuen, die Macht ausüben.
            In deinem Blog geht’s eigentlich nur um Geschlecht, somit ist das alles äußerst einseitig was du hier machst. Viel Spaß noch in eurer selbstreferenziellen Echokammer!

            Und wieder mal kein Argument, stattdessen eine wohl als ganz schlau intendierte Buzzphrase: Intersektionalismus ist seit den 1970ern bekannt – auch hier. Auch die Auseinandersetzung damit ist seit 2010 hier Dauerthema.

        • Ich hab nie gesagt, dass ihr doof und unreflektiert seid

          Zitat:
          „Und wenn das einmal umgedreht wird, dann folgt hier bei euch gleich die große Empörung.“

          „Das wär doch auch was, das man sich anschauen und reflektieren könnte“

          Du fackelst am laufenden Band Strohmänner ab und beteuerst anschließend, dass du die Unschuld in Person bist. Und alle sind doch so gemein und ungerecht zu dir.

          Das Kindergartenniveau würdest du dann verlassen, wenn du versuchen würdest, eine menschenrechtlich tragbare Begründung dafür zu finden, dass man sich Staatlicherseits eine direkte Diskriminierung von Individuen aufgrund des Geschlechtes leistet.

          Es ist mir allerdings klar, dass du das nicht leisten kannst. Könnte ich auch nicht.

    • „Und wenn das einmal umgedreht wird, dann folgt hier bei euch gleich die große Empörung.“

      Falsche Interpretation.
      Merkel ist – so berichten gutinformierte Quellen – eine Frau. Und sie findet unter Männern und Frauen in etwa gleich hohen Zuspruch. Und das schon seit bald 20 Jahren.
      Du blendest alles Fälle einfach aus, die nicht in Dein Weltbild passen.

      Empören tun wir uns über eine Wettbewerbsverzerrung aufgrund einer Falschannahme, nämlich der einer absichtlichen Frauenbenachteiligung, die eine Bevorzugung notwendig macht.
      Wenn sie den Job im fairen Wettbewerb gewonnen haben, hat hier im Blog kaum einer auch mit einer 100%igen Frauenquote Probleme. Die dichtest Du uns nur an.

    • „wenn das einmal umgedreht wird“
      Lightyear, du begehst hier einen Fehler der im Kontext von Quoten gerne gemacht wird.
      Ein Anteil von mehr als 90% eines Geschlechts in einem Bereich ist keine hinreichende Bedingung für das Vorhandensein einer festen Quote.
      Es gibt keine Männerquoten (in der sekularen, westlichen Welt)!

    • @lightyear2000 Diese Situation ist nicht durch ein Berufsverbot für Frauen entstanden. Das Problem mit Geschlechterquoten ist ebenfalls nicht das Zahlenverhältnis, sondern sondern dass Menschen wegen ihres Geschlechts mit Berufsverbot belegt werden.

      Wer Ungerechtigkeit ablehnt, muss folglich Quoten ablehnen. Wer Quoten befürwortet, nimmt umgekehrt Ungerechtigkeit billigend in Kauf. => Der Feminismus will Ungerechtigkeit. Sein Claim, für Gleichheit zu stehen, ist eine Lüge.

      • Ich weiß es ist schlimm und sehr hart, wenn Männer nach einigen Tausend Jahren ihre Macht Schritt für Schritt abgeben müssen. Aber da müsst ihr durch, da helfen auch nicht so verlogene Pseudoerklärungen.

        “Freier Wettbewerb“ und “die besten Gewinnen bzw bekommen den Job“. Lächerlich – bzw ja klar bekommen in einem System von und für Männer dann Männer die besten Jobs.

        Wie sonst erklärst du dir, dass ALLE Jobs mit Prestige weltweit und in jeder Branche Männer haben? (Im Schnitt, also es gibt schon paar Ausnahmen, aber es gibt nur sehr wenige Frauen in Spitzenjobs).

        Ich bin sehr froh, dass Maskulisten nur mehr ne kleine Runde von Fanatikern sind und sich ausschließlich in selbstreferenziellen Blasen aufhalten.

        • „Wie sonst erklärst du dir, dass ALLE Jobs mit Prestige weltweit und in jeder Branche Männer haben?“

          Mit sexueller Selektion auf Status und dem Aufwand den man für diese Jobs betreiben muss und der sich eben nur bei einer solchen seuxellen Selektion für die meisten lohnt (wobei es natürlich falsch ist, dass Männer alle Jobs haben. Sie haben nur die deutliche Mehrheit dieser Jobs)

          • Schön Christian, du formulierst es halt anders, aber du sagst nix anderes, als dass Männer besser und klüger sind und gehst sogar so weit zu sagen, dass es Frauen gar nicht verdient haben. (Also zw den Zeilen gelesen).

            Dieses Gedankengut kommt aus den tiefsten 1960er Jahren und ist heut sowas von veraltet. Genau Männer wie man sie hier findet sind es, die nicht wollen, dass Frauen und oder ihre Partnerinnen gute Jobs bekommen, wo sie mehr verdienen, als die Männer.

            Genau dies ist das Gedankengut, welches Männerdominanz und Patriarchat fort schreibt.

            Ohne die wertvolle, aber unterbezahlte bzw ganz unbezahlte Arbeit von Frauen würden ganze Gesellschaften zusammen brechen. Ich hab euer verlogenes, aber va von symbolischer Gewalt durchtränktes ideologisches Weltbild sowas von satt.

            Und hört auf, mich als feministisch zu labeln, das bin ich nicht (mehr). Ich bein ein einfacher junger Mensch, der euer brutales Weltbild schon lange durchschaut hat.

          • „Schön Christian, du formulierst es halt anders, aber du sagst nix anderes, als dass Männer besser und klüger sind und gehst sogar so weit zu sagen, dass es Frauen gar nicht verdient haben. (Also zw den Zeilen gelesen).“

            du hast keine Ahnung, was mit sexuelle Selektion auf Status gemeint ist oder? Es bedeutet nicht, dass Männer besser oder klüger sind. Es bedeutet, dass status für sie einen Zusatznutzen hat, den der gleiche Job für Frauen nicht hat und sie deswegen bereit sind mehr zu investieren um den Status zu erreichen.

            „Dieses Gedankengut kommt aus den tiefsten 1960er Jahren und ist heut sowas von veraltet“

            Tatsächlich hat Darwin bereits 24. Februar 1871 „Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl“ veröffentlicht, in dem er bereits diese These vertritt.

            „Genau Männer wie man sie hier findet sind es, die nicht wollen, dass Frauen und oder ihre Partnerinnen gute Jobs bekommen, wo sie mehr verdienen, als die Männer.“

            Tatsächlich sagen sehr viele Studien, dass Frauen keine Männer wollen, die weniger verdienen oder nicht zumindest für mehr Status und Geld in der Zukunft gut sind.

            „Ohne die wertvolle, aber unterbezahlte bzw ganz unbezahlte Arbeit von Frauen würden ganze Gesellschaften zusammen brechen.“

            Ohne die wertvolle und unbezahlte Arbeit von Männern auch. Außerdem wird sie ja bezahlt. Was meinst du wovon Frauen leben?

            „Ich bein ein einfacher junger Mensch, der euer brutales Weltbild schon lange durchschaut hat.“

            Leider nicht. Sonst würdest du nicht denken, dass sexuelle Selektion auf Status bedeutet, dass Männer besser und Klüger sind. Du verwendest im wesentlichen dein Feindbild, also einen Strohmann, den du dann niederreitest

          • Ich bin gegen Sozialdarwinismus, den du täglich mal subtil und mal sehr offensichtlich predigst. Und ich hab keinen Bock drauf. Und die meisten jungen Menschen auch nicht. Dazu zählen auch sehr viele nicht Feministen dazu.

          • „Ich bin gegen Sozialdarwinismus, den du täglich mal subtil und mal sehr offensichtlich predigst“

            Ich predige keinen Sozialdarwinismus, dass ist nur wieder ein Strohmann deinerseits
            Wenn du Sozialdarwinismus nicht verstehst, dann lies doch einfach mal was darüber:
            https://allesevolution.wordpress.com/2012/06/28/sozialdarwinismus/

            „Und ich hab keinen Bock drauf. Und die meisten jungen Menschen auch nicht. Dazu zählen auch sehr viele nicht Feministen dazu.“

            Die meisten Leute gehen davon aus, dass es Unterschiede im Schnitt zwischen den Geschlechtern gibt, weil sie sie täglich erleben. Und ob du Bock darauf hast ist auch recht egal, weil die Wissenschaft das alles gut belegt.

            Vielleicht bist du ein eher weiblicherer Mann. das ist nach den biologischen Theorien auch kein Problem, weil sie nicht absolut denken, sondern in Normalverteilungen

        • Nun, Capain Lichtjahr, ich habe Dir gestern dargelegt und ( was andere bestätigt haben ) begründet, daß Quoten, wie z.B. die der Uni Eindhoven ( Du erinnerst Dich noch an das Topic dieses Threads, ja? ) dazu führen, daß vielleicht Dein Kind an einem entzündeten Blinddarm sterben wird, weil doofe Genderquotilden zur Extraktion nicht ( mehr ) in der Lage sind. Die überschlägige Prozentzahlenabschätzung sollte als Beweis dafür reichen und verständlich sein, zumal sie von mehreren Usern hier (nach-)vollzogen wurde.

          Was findest Du daran gut? Sachliche Erörterung ohne die Dir übliche Pöbelei und Lügerei bitte!

          Es sind auch schon Brücken im laufenden Verkehr zuammengebrochen, weil ein feministisches Kollektiv zu dumm für die entsprechenden Berechnungen war ( hat zufällig noch wer den Link zu diesem revolutionären Mobilbrückenprojekt, wo das vorgefertigte Teil am Stück angeliefert wurde und kurz nach Aufstellung gecrashed ist? ).
          Was wäre, Deiner Meinung nach, die adäquate Reaktion auf solche Entwicklungen?

          Und weil ich ein netter Mensch bin, gehe ich auch kurz mal auf Deine Flachrabulistiken ein:
          „Ich weiß es ist schlimm und sehr hart, wenn Männer nach einigen Tausend Jahren ihre Macht Schritt für Schritt abgeben müssen.“

          Ja, das wäre es, wenn Männer einige tausend Jahre leben UND Frauen unterdrücken würden.
          Seltsamerweise habe ich dazu aber weder eine wissenschaftliche These, noch gar einen Beleg für eine solche gesehen. Wärest Du bitte so nett mir auszuhelfen? Wann und wo haben Männer tausende von Jahren gelebt? Wann und wo haben Männer Frauen ganz generell unterdrückt? Wie erklärst Du es, daß sich diese Frauen damit abgefunden und sich nicht gewehrt haben? Oder haben sie und wurden bekriegt? Und wer sollte ggf. die mächtige Arbeit der Männer übernehmen, nachdem diese dieselbe Schrit für Schritt abgegeben haben? Die Frauen etwa, die, Deiner Aussage nach, überhaupt keine Übung als Entscheidungsträger haben können? Wer soll es ihnen denn beibringen?

          Sachliche Antwort bitte, ohne die Dir übliche Pöbelei und Lügerei.

          „Aber da müsst ihr durch, da helfen auch nicht so verlogene Pseudoerklärungen.“

          Stimmt! Müssen „wir“ Und werden wir auch! Zumal „wir“ hier i.d.R. eben keine „Pseudoerklärungen“ verwenden, sondern Argumente, Zahlenwerte und Belege dazu. Der Einzige ( männliche User ) , dem man in den letzten Tagen hier serienweise Lügen nachweisen konnte – und das z.T. auch getan hat, bist ja nunmal Du, wodurch die Gefahr auf eine gegen Null tendierende Restmenge schrumpft.

          „“Freier Wettbewerb“ und “die besten Gewinnen bzw bekommen den Job“. Lächerlich – bzw ja klar bekommen in einem System von und für Männer dann Männer die besten Jobs.“

          Kannst Du dieses wirre Thesengemisch in irgendeiner nachvollziehbaren Form erläutern?
          Niemand hier hat gesagt, daß die besten „Gewinnen“ oder „den Job bekommen“. Sondern es wurde zig Male erklärt ( extra für Dich! ), daß der Auswahlprozess entweder eine Bestenauslese ist, oder das Kompetenzniveau drastisch abgesenkt wird. Was genau findest Du daran lächerlich? Kennst Du eine alternative Rechenweise, die zu anderen Ergebnissen kommt? Falls ja, bitte mal eben hier darlegen. Und warum vermutest Du, daß Männer die besten Jobs bekommen und woran machst Du die Definition von „besten Jobs“ fest? ( Am erhöhten Unfallrisiko oder dem mit dem möglichen Versagen verbundenen Imageverlust, der wöchentlichen Stundenzahl, oder was sonst? )

          Bitte sachlich und ohne die Dir üblichen Pöbeleien und Lügereien.

          „Wie sonst erklärst du dir, dass ALLE Jobs mit Prestige weltweit und in jeder Branche Männer haben?“

          Nun, Chrissy hat es Dir aus der evolutionären Sicht heraus erklärt ( frei nach Darwin, grob gesagt: Selektionsdruck plus komplementäre Unterstützungstrends, bspw. weibliche Reaktionen ).

          Soziologen sagen, die Männer sind ungefähr seit Bestehen der Wirbeltierentwicklung im Schnitt für die Außenverhältnisse zuständig, Frauen für die Binnenverhältnisse. Dazu hast Du bis jetzt noch gar nix geschrieben. Kannst Du alternative Sichtweisen bieten, die irgendeine Form der Überprüfung standhalten?

          „Ich bin sehr froh, dass Maskulisten nur mehr ne kleine Runde von Fanatikern sind und sich ausschließlich in selbstreferenziellen Blasen aufhalten.“

          Ich auch, Lichtjahr, ich auch … 😉

          Damit wäre dann Deine spezielle Definition von Maskus geklärt. Kennst Du andere, bspw. die von Arne Hoffmann? Kannst Du hier aus dem Blog Beispiele anführen, die Deine Definition stützen, oder die von Arne widerlegen?
          ( Da ich kein Masku und somit unparteiisch bin, mache ich gern den Schieri in dem Wettbewerb ).
          Und selbstverständlich kannst Du dabei unterstützende Zitate anführen, bspw. von Gesterkamp, Kemper und Rosenbock, oder wen Du gerade für irgendwie validierbar hältst. ( Warnung! Der Rest der User darf Deine Argumente selbstverständlich frikassieren, so es ihm gelingt )

          Bitte sachlich und ohne die Dir üblichen Pöbeleien und Lügereien.

          „Schön Christian, du formulierst es halt anders, aber du sagst nix anderes, als dass Männer besser und klüger sind und gehst sogar so weit zu sagen, dass es Frauen gar nicht verdient haben. (Also zw den Zeilen gelesen).“

          DAS ist glatt gelogen! Deine Beschimpfung findet sich weder zwischen, noch unter oder über den Zeilen von Chrissy und selbst rückwärts gelesen, kommt da nichts, was Deine Pöbelei auch nur ansatzweise unterfüttern könnte. Aber wir können auch gern eine Abstimmung versuchen, wessen Interpretation von Chrissy’s Zeilen zutreffend ist. Wollen wir das, @Lichtjahr?

          „Genau Männer wie man sie hier findet sind es, die nicht wollen, dass Frauen und oder ihre Partnerinnen gute Jobs bekommen, wo sie mehr verdienen, als die Männer.“

          Benenne einen davon, er wird es sicherlich lachend verschmerzen. Und begründe, woran Du Deine Telediagnose festmachst. Oder nenne einen Job, wo eine Frau nicht das bekommt, was sie verdient, ein Mann aber schon. Bist Du auch der Meinung, nach Schwesig, daß es furchtbar ungerecht ist, daß eine Altenpflegerin sooo viel weniger verdient als ein Automechaniker ? ( An die geschätzten Mituser: Bitte nicht verraten, was an dem Statement der Knackpunkt ist, wir wissen, daß wir es wissen, das ist ein Shittest extra für Lichtjahr ).

          „Genau dies ist das Gedankengut, welches Männerdominanz und Patriarchat fort schreibt. “

          Ich kenne dieses „Gedankengut“ ( müßte das nicht „Gedankenschlecht“ heißen? ) nicht, wärest Du so nett, es für die anderen „Ignoranten“ hier ( inkl. mir ) etwas näher zu erläutern?
          Und mit welchem Meßgerät hast Du es qualififiziert u./o. quantifiziert?

          „Ohne die wertvolle, aber unterbezahlte bzw ganz unbezahlte Arbeit von Frauen würden ganze Gesellschaften zusammen brechen. “

          Zweifelsohne, ganz bestümmt!
          Welche Arbeit meinst Du, welchen GPG setzt Du dort an? Und in welchen Jobs gilt der von Dir angeführte 100%-GPG, laut welcher Richtline, welchem Gesetz, welcher Verordnung?
          Erkläre doch bitte wenigstens grob an halbwegs anerkannten Trends orientiert ( oder so, hauptsache daß ) den Ablauf des Zusammenbruchs der jeweiligen Gesellschaften.

          Und wie genau wäre der Ablauf des Zusammenbruchs, wenn die Unter- oder garnicht bezahlte Arbeit der Männer wegfiele, Deine ganz persönliche Definition von Arbeit mal als gegeben angenommen?
          Würden diese Gesellschaften dann nicht, oder zumindest anders, zusammenbrechen? Falls ja, wie anders?
          ( Stichwort Kontrollgruppen, you know? )

          Sachlich bitte und ohne die Dir übliche Pöbelei ungd Lügerei.

          „Ich hab euer verlogenes, aber va von symbolischer Gewalt durchtränktes ideologisches Weltbild sowas von satt.“

          Eben diese primitive Form von Pöbelei ist es die bei den geschätzten Mitlesern mittlerweile nur noch Lachsalven auslöst. Definiere symbolische Gewalt, gern anhand eines beispielhaften Zitats ( oder mehrerer ) hier aus dem Blog. Wer hängt hier welcher Ideologie an und wie zeigt sich das konkret?

          „Und hört auf, mich als feministisch zu labeln, das bin ich nicht (mehr). Ich bein ein einfacher junger Mensch, der euer brutales Weltbild schon lange durchschaut hat.“

          Nun, Du hast hier in Deinen Pöbeleien und Lügereien durchgängig MS-feministische Kampfformeln abgesondert. Wer, wenn nicht ein profeministischer Ally tut sowas und warum?
          Und was ist bitte an „unserem brutalen Weltbild“ die Gemeinsamkeit? Das mußt Du dann aber auch zumindest grob quantifizieren, also wie viele Leute hier ( natürlich reicht da eine grobe Schätzung, wir wollen mal nicht so sein ) vertreten welches Weltbild und wie unterscheidet sich das von den gemeinsamen Schnittmengen der relativ gut objektivierbaren Realität? Unterschiede konkret beschreiben und belegen bitte.

          „Ich bin gegen Sozialdarwinismus, den du täglich mal subtil und mal sehr offensichtlich predigst.“

          Link zu einem solchen „Gottesdienst“ bitte?
          Was genau verstehst Du unter Sozialdarwinismus? Würdest Du mir zustimmen, wenn ich sage, daß Du vermutlich assoziiert hast, daß der S. irgendwie mit dem Namen „Darwin“ zusammenhängt? Oder kannst Du den S. hier praktisch, bspw. an Zitaten herleiten und belegen?

          Sachlich bitte und ohne die Dir übliche Pöbelei und Lügerei.

          „Und ich hab keinen Bock drauf.“

          Herzlichen Glückwunsch! DAS ist bis jetzt die einzige eindeutige, präzise nachvollziehbare Aussage von dir, an der garantiert niemand nennenswert zweifelt!
          Möchtest Du die in irgendeiner Form argumentativ verwenden? Wenn ja, in welcher und wie nennt man dann so ein Argument?

          „Und die meisten jungen Menschen auch nicht.“
          Da würde jetzt ein einfacher Beleglink, nach z.B. destatis.de oder einem sonstigen seriösen Forschungsinstitut, schon reichen. Ist also eine einfache Aufgabe.
          Ich stelle, rein aus Erfahrung, mal dagegen, daß die meisten jungen Leute eher keinen Bock auf Feminismus haben, sich mit einem „Sozialdarwinismus“ auch eher gar nicht befassen. Schon gar nicht mit den speziellen feministischen „Theorien“ zu einem solchen. Ich lasse diese primitive Unterschichtbeobachtung aber gern widerlegen, sofern Du etwas halbwegs überzeugendes dazu zu bieten hast.

          „Dazu zählen auch sehr viele nicht Feministen dazu. “

          Das ist möglich, nur mußt Du dazu erstmal den S. dazu definieren dazu und es dazu herleiten dazu ( wo kommen denn all die „dazu“ her? ), unter Darlegung, welche „nicht Feministen“ warum „dazu ( wozu genau? ) zählen“.

          Bitte sachlich und ohne die Dir üblichen Pöbeleien und Lügereien.

          Oder willst Du die von Dir selbst mit wilden Phrasen betriebene Diskussion schon wieder fluchtartig und unter Ablassung wütendem Geschimpfes rückwärts und trotzig aufstampfend verlassen?

          • Du hast keine Diskussionskultur. Würdest du mit wem Debattieren wollen, der ständig dich der Lüge bezichtigt und dauernd blöd von der Seite anpöbelt? Also so einer wie du? Nein? Stimmt, ich nämlich auch nicht. Da ist nämlich vorher schon klar, dass meine durchdachten und gut argumentierten Ansätze erst recht wieder wie vorher als Lüge bezeichnet werden. Also an deiner Kunst, den anderen nicht zu sehr zu beleidigen, sodass er dir auch noch antworten möchte, musst du noch kräftig arbeiten.

            Und Respekt! Du forderst die ganze Zeit, dass ich mit fundierten Belegen arbeiten soll und sachlich ohne pöbelei antworten soll, dabei ist dein Text eine einzige Pöbelei, zynisches runter machen ohne auch nur einem einzigen sachlichen Argument.

            Ich weiß, dass fundierte Argumente bei euch nix bringen, weil ihr nicht an einer Debatte interessiert seid, sondern nur an dessen Zerstörung.

          • „Ich weiß, dass fundierte Argumente bei euch nix bringen“

            Meinst du, dass du solche fundierten Argumente hast? Da wären ja Studien erforderlich, sachargumente statt nur autoritätsargumente. Das Eingehen auf der sächlich Argumente statt lediglich des niederreiten von Strohmännern

          • @ Lightyear:
            „Du hast keine Diskussionskultur. “

            Woran machst Du das fest? Ich habe nach den gesellschaftlich üblichen Regeln argumentiert, die der westlichen Durchschnittskultur entsprechen und heute sogar darauf ( extra für Dich, die anderen kennen meine schnodderige Ausrucksweise ) geachtet, keine Auflockerungen zu verwenden, sondern streng formal zu diskutieren.
            Du pöbelst immer noch substanzfrei herum und lügst unabweisbar in Serie. Soll ich die Belege dazu, plus Analysen, mal zusammenfassen oder auflisten und Dir vor die Nase halten? Bis jetzt halte ich mich noch wohlwollend zurück.

            „Würdest du mit wem Debattieren wollen, der ständig dich der Lüge bezichtigt und dauernd blöd von der Seite anpöbelt?“

            Manchmal ja, nämlich wenn derjenige sich so blöd und hartnäckig anstellt, wie Du es tust. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß das die beste Möglichkeit ist, denjenigen nachhaltig zu entsorgen.
            Irgendwann wirst Du kapieren, daß Du Dich hier mit der eigenen Kacke beschmierst und der Rest der Welt ein immer genaueres Bild von Dir und Deinem masochistischem Selbstzerstörungsdrang bekommt. Und dann ist erstmal für einige Jahre und einen Nicknamenswechsel Pause.

            „Also so einer wie du? “

            Nee, keiner wie ich, weil ich nur Lügen als Lügen bezeichne, die ich auch als solche belegen kann, wie Du wüßtest, wenn Du meine desbez. Kommentare hier mit ein wenig Verstand gelesen hättest.

            „Nein? Stimmt, ich nämlich auch nicht.“

            Doch ( s.o. )! Aus den angeführten Gründen. Du schließt mal wieder von Dir auf andere, noch dazu falsch.

            „Da ist nämlich vorher schon klar, dass meine durchdachten und gut argumentierten Ansätze erst recht wieder wie vorher als Lüge bezeichnet werden.“

            Beleg? Wo hast Du ein durchdachtes Argument gebracht und welches? Link bitte.
            Und woher weißt Du das „vorher“ ( vor was? )? Wo finde ich einen Ansatz von Dir?

            Nebenbei bat ich Dich die Pöbeleien und Lügereien mal beiseite zu lassen. Warum verfällst Du schon wieder in wirre, erlogene Meckerei ohne jede Substanz? Kannst Du dafür einen nachvollziehbaren Grund nennen?

            „Also an deiner Kunst, den anderen nicht zu sehr zu beleidigen, sodass er dir auch noch antworten möchte, musst du noch kräftig arbeiten.“

            Warum? Ich habe kein Interesse an einer Kunst, die einerseits auf Beleidigungen und andererseits auf Gefallsucht gleichzeitig aufsetzt, das erscheint mit widersprüchlich in sich. Ich freue mich über sach- und themenbezogene Diskussionen und habe kein Problem damit, wenn einer mal in Ghettoslang verfällt ( kann ich selbst ganz gut ). Zu Beleidigungen kommt es i.d.R., wenn jemandem entweder die Argumente ausgehen ( wie Dir, da bist Du in den letzten Tagen empirisch nachweisbar DER Initialzünder gewesen ), oder durch ( einleitende o. ergänzende ) emotionale Statements, die z.T. Mißverstanden werden.
            Zweiteres ist relativ normal, kommt gelegentlich vor und ist meist auch recht locker verschmerzbar.
            Ersteres deutet relativ sicher auf Idioten hin.

            „Und Respekt! Du forderst die ganze Zeit, dass ich mit fundierten Belegen arbeiten soll und sachlich ohne pöbelei antworten soll, dabei ist dein Text eine einzige Pöbelei, zynisches runter machen ohne auch nur einem einzigen sachlichen Argument.“

            Wovor bekundest Du im ersten Satz Respekt? Ich sehe da kein Objekt dazu.
            Natürlich fordere ich Dich auf, Dich an der Diskussion sachlich und fundiert zu beteiligen, so wie die meisten hier das gewohnheitsmäßig tun. Und welches meiner Argumente hast Du jetzt schon wieder nicht verstanden, sodaß Du schon wieder zu Lügen und Gepöbel greifen mußt? Zitiere es doch bitte einmal. Gern ( am liebsten ) am Gegenstand der Diskussion hier ( Quote an der Uni Eindhoven ), zu dem ich mich mehrfach und m.E. recht unmißverständlich geäußert habe.
            Was sagst Du z.B. zum zwangsläufig durch die Quote bedingten Kompetenzverfall?
            Was sagst Du dazu, daß Dein Kind sterben könnte, weil eine Gendertrulla keinen Blinddarm extrahieren kann? ( Du kannst natürlich auch zu den toten Kühen Stellung nehmen, oder zu sonst einem Dir geläufigen Beispiel )

            „Ich weiß, dass fundierte Argumente bei euch nix bringen, weil ihr nicht an einer Debatte interessiert seid, sondern nur an dessen Zerstörung.“

            Bat ich Dich nicht, diese Lügen und Pöbeleien einfach mal sein zu lassen, um zu einem inhaltlichen Austausch zu kommen?
            Was weißt Du und woher? Begründung? Belege? Wo hat was warum nix gebracht? Begründung? Belege?
            Wer hier hat wann, warum und wie zum Ausdruck gebracht, daß er an keiner Debatte interessiert ist, außer Dir? Begründung? Belege?
            Und wer trollt hier dumm herum, weil sein Blog tot ist und versucht hier mittels Lügen und Pöbelei die Befassung mit den Topics zu „zerstören“.
            Hast Du Dich überhaupt schon mal zu einem der Diskussionsgegenstände hier geäßert? Falls ja, Link bitte.

        • @lightyear2000
          ad1) Es geht um Gerechtigkeit und Grundrechte. Es geht darum, dass wir alle Nahrung, Kleidung, Wohnung brauchen. Dafür braucht man in dieser Welt leider Geld, und das kriegt man durch Arbeit. Einer Gruppe von Menschen diese Möglichkeiten vorzuenthalten – egal welcher Gruppe, und egal mit welchem ideologischen Überbau – ist ungerecht, ethisch verwerflich, und verletzt mehrere Grundrechte. Dass du soziale Gerechtigkeit, Grundrechte, und Broterwerb mit „Macht“ gleichsetzt und auf der Basis forderst andere Menschen sollten sie gefälligst „abgeben“ ist sehr verräterisch.

          ad2) Die neoliberalen Sprüche die du mir da in den Mund legst sind ein Strohmann. Solche Begrifflichkeiten würd ich nie in den Mund nehmen, und damit hab ich auch nicht indirekt argumentiert. Mein Anspruch ist soziale Gerechtigkeit. Andererseits ist das nicht der Anspruch von Feministen – im Gegenteil: Es gibt jede Menge neoliberal-feministische BWL-Trullas – 3 Brechmittel auf einmal. 🙂

          ad3) „Wie sonst erklärst du dir, dass ALLE Jobs mit Prestige weltweit und in jeder Branche Männer haben?“ Überkommene Rollenverteilungen, die immer noch gelebt werden. Geschlechtsbezogene Verbote und Diskriminierungen nur in seltenen Fällen. Sie erklären nicht das Phänomen als solches. Außerdem betreffen sie beide Geschlechter.

          ad4) Das spielt aber keine Rolle. Der Abbau von Ungerechtigkeiten kann nicht dadurch erfolgen, dass eine zweite noch größere Ungerechtigkeit institutionell verankert wird. Das Gegenteil ist richtig: Der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist, geschlechterblinde (hautfarbblinde, nationalitätenblinde, altersblinde …) Bewerbungsverfahren zu propagieren. Wer das nicht begreift, ist entweder sehr sehr dumm, oder durch gruppenbezogenen Hass motiviert. Womit ein großer Teil der Feministen zutreffend beschrieben ist, was wiederum die Erklärung für die feministischen Forderungen nach institutionellen Ungerechtigkeiten vollumfänglich erklärt.

          • Ja super, du bist also für Grundrechte. Dann findest du ja auch Feminismus super, denn Feminismus hat für Frauenrechte gekämpft und kämpft immer noch dafür, für Wahlberechtigung, für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, für gleiche Rechte usw. Find ich super, dass du Gerechtigkeit und Feminismus auch toll findest.

          • @lightyear2000 Bisschen das Thema gewechselt? Quotierung verletzt Grundrechte, also ist sie falsch.

            Zum Femi: Wenn der seiner Wörterbuch-Definition Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit entspräche, wäre ich selbst Feminist. Es ist nur so dass der tatsächliche Feminismus eher eine faschistoide Hassideologie ist, und die Beteuerungen seiner Anhänger es gehe doch nur um Gleichheit sind eine Lüge. Du hast oben ja selber Ungleichbehandlung gefeiert und das damit unfreiwillig belegt.

          • @Lightyear:
            Wieso unterstellst Du

            A – Anorak ein Feminist zu sein, nachdem er gerade unmißverständlich dargelegt hat, daß er Feminismus als bestenfalls dumm, ansonsten mehr oder weniger kriminell identifiziert?

            B- Was soll an speziellen Frauenrechten bitte „gerecht“ sein?

            C – Wieso vermischt Du die Termini „Grundrechte“ und irgendwelchen selbsterdachten ( oder in Hetzpamphleten gelesenen und auswendig gelernten ) Müll in quasisynonymisierender Weise?
            Hast Du so wenig Respekt vor den allgemeinen Individualrechten ( vulgo: Grund- und Menschenrechte )?

            oder
            D – Möchtest Du dich jetzt auch ganz offiziell zum sabbernden Femitroll ernennen?
            Dann wäre es m.E. angebracht, daß Du das in einem einzeiligen Kommentar, außerhalb der Antwortfunktion, mal eben auch für alle erkennbar verkündest.

            @Anorakl:
            „Der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist, geschlechterblinde (hautfarbblinde, nationalitätenblinde, altersblinde …) Bewerbungsverfahren zu propagieren.“

            Korrekt – und eben das wissen die paar relativ intelligenzbehafteten Femis auch. Eben deshalb steigern sie ihre Hetzpropaganda pro Quote, da sie sonst i.d.R. gar keine Chance auf einen einigermaßen leistungsunabhängigen Job hätten. Denn relative Intelligenz innerhalb der Femigruppe ist nicht gleichzusetzen mit relativer Intelligenz unter Menschen an sich, oder gar jobbezogener Kompetenz …. 😉

            Mehr als ein schönes Beispiel ( plus interessante Diskussion ) findet sich auf Anne’s Blog, bspw. dieses:
            https://auschfrei.wordpress.com/?s=bauleiterin

    • Richtig. Ich freue mich schon darauf, wenn sie in ein paar Jahren den Plan kleinlaut wieder aufgeben und den Misserfolg mit allgegenwärtiger Frauenfeindlichkeit begründen. Get woke, go broke.

  8. Also ich finde die Idee sehr gut. Ein schönes, mächtiges Zeichen für die Gleichstellung.

    Und die Präsenz weiblicher Denkweisen und Sichten wird die Forschung bestimmt inspirieren und bereichern.

    Diversität ist das ultimative Mittel gegen geistige Inzucht und Stagnation

    Wie kommen eigentlich die Kritiker dazu, es besser wissen zu wollen als die akademische Führungsspitze einer Universität?

    • „Diversität ist das ultimative Mittel gegen geistige Inzucht und Stagnation“

      Das stimmt sogar, aber nur, wenn Diversität im DENKEN vorhanden ist. Das an äußeren Merkmalen wie Geschlecht, Hautfarbe festzumachen ist einfach albern.

      • Es ist nicht nur albern, sondern entweder ein biologistischer oder ein kulturalistischer Reduktionismus aus der Mottenkiste Viktorianischer Vorstellungen von Geschlecht.

        Das Geschlechterreaktionärste, was der politische Markt derzeit anzubieten hat, ist der tief verwurzelte Culural Feminism alternder weißer Mittelschichtfrauen, die eben in den sehr reaktionären 1950ern sozialisiert wurden und deshalb mit der sexuellen Rovolution nicht klar kamen.

        Das Paradoxe ist, dass die Mehrheitsgesellschaft wesentlich offener, reflektierter und entspannter mit Geschlecht umgeht als diejenigen, die sich das Label Feminismus umhängen.

        Der real existierende Feminismus ist die PEGIDA für Geschlechterfragen.

      • @rano64

        Bei der Hautfarbe stimme ich Dir zu. Da ist die Sozialisierung viel entscheidender. Aber dass die beiden Geschlechter eine unterschiedliche Sichtweise, eine unterschiedliche Perspektive haben, liegt in der Natur der Sache.

        • Sei vorsichtig mit dieser Aussage.
          Denn wenn die akzeptiert wird, KANN eine mögliche und vor allem auch erlaubte Konsequenz sein, dass man feststellt, dass die weibliche Sichtweise mit wissenschaftlichen Vorgehens- und Denkweisen weniger kompatibel ist als die männliche.

        • „Aber dass die beiden Geschlechter eine unterschiedliche Sichtweise, eine unterschiedliche Perspektive haben, liegt in der Natur der Sache.“

          Nanu?
          Verrätst Du jetzt Deine Ideale?
          Dass Geschlechter eine unterschiedliche Perspektive haben, ist Kern dieses Blogs und wird in hunderten Beiträgen herausgearbeitet.
          Feministisches Mantra ist doch, dass „Geschlecht“ ein patriarchales Konstrukt aus der Zeit Adolfs des Unangenehmen ist, um Frauen zu unterdrücken (was in sich schon ein Widerspruch ist, wenn es „Frauen“ als solche nicht gibt).

          • @Carnofis

            Du scheinst mir eine sehr männliche Vorstellung von Feminismus zu haben. Vielleicht, weil ihr hier gerne feministisches verzerrt um Euch darüber lustig zu machen oder um es als Vorwand zum Frust ablassen zu nehmen.

            Diese Verzerrungen und Versatzstücke sind aber nicht geeignet um Verständnis zu entwickeln

          • @ Claudia

            Oh weh, müssen wir jetzt hier mal wieder einer Feministin Feminismus erklären?

            Die sozial, medial und politisch einflussreichsten Strömungen des Feminismus‘ sind der Gender- und der intersektionale Feminismus. Die Anhänger dieser Ideologie hätten dich tatsächlich für den von Carnofis zitierten Satz gekreuzigt. Denn dieser Satz birgt nicht zuletzt auch die seeeeeeehr wahrscheinliche Begründung für unterschiedliche Geschlechterverteilungen auf Berufe und bestimmte Karrierestufen; wobei du dich, obwohl du die in der Normalverteilung zu findende Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen anzuerkennen scheinst, dieser Erkenntnis aus ungeklärten Gründen noch zu verschließen scheinst. Anders kann man zumindest deine Begeisterung für eine 100 % Frauenquote zum Zwecke der „Gleichstellung“ nicht verstehen.

          • @BillyCoen

            Du solltest unbedingt an Deiner Lesekompetenz arbeiten. Hier geht es nicht um eine 100%-Frauenquote sondern um eine Erhöhung der Frauenquote durch ein 150-Stellen-Programm.

            Und diese Fraktionierungen des Feminismus die Du beschreibst sind im wesentlichen Zuschreibungen von aussen um spalten zu können.

            Wie heute schon geschrieben, Eure Vorstellung von Feminismus ist ziemlich verzerrt um ein Feindbild zu haben

          • „Du scheinst mir eine sehr männliche Vorstellung von Feminismus zu haben.“

            Natürlich hab ich eine sehr männliche Vorstellung von Feminismus. Das liegt in der Natur der Sache 😉

            „Vielleicht, weil ihr hier gerne feministisches verzerrt um Euch darüber lustig zu machen oder um es als Vorwand zum Frust ablassen zu nehmen.“

            Nein, weder, noch. Als F&Eler nehme ich das, was ich im Internet zum Thema finde, analysier das möglichst neutral und denk mir meinen Teil. Zum Frust hat es noch nie gereicht. Ich arbeite in der Privatwirtschaft und dort kann man sich solche Eskapaden wie im Öffentlichen Dienst mit Frauenquoten nicht leisten. Vielleicht würde man bei gleicher Qualifikation eher eine Frau einstellen, weil es für die Öffentlichkeitswirkung besser aussieht. Aber wenn es solche Frauen nicht git – und es gibt sie nicht – dann brauch ich persönlich mir da keine Sorgen zu machen.
            Frustrierend fand ich zugegebenermaßen, dass ich meine Kinder nicht mit aufziehen durfte, weil ich mit der Mutter nicht verheiratet war. Aber der zuständigen korrupten Justiz setzen wir ja fleißig zu, so dass ich optimistisch bin, dass meine Jungs ihre eigenen Kinder auch wirklich life aufwachsen sehen dürfen.

            „Diese Verzerrungen und Versatzstücke sind aber nicht geeignet um Verständnis zu entwickeln“

            Weißt Du, was die hier postenden Feministinnen von einer z.B. Margarethe Stokowski unterscheidet? Sie haben eine Vorstellung von Feminismus, für die sie von Stokowski oder Schrupp gesteinigt werden würden. Wir haben für diese Form des Feminismus die Eingruppierung „Meinfeminismus-Feminismus“ und mit dem können wir meistens auch einigermaßen leben, weil sich dahinter meistens nichts anderes als ein moderat egoistischer Humanismus steckt 😉

          • „Und diese Fraktionierungen des Feminismus die Du beschreibst sind im wesentlichen Zuschreibungen von aussen um spalten zu können.“

            Wirklich?
            Dann pack mal die Schwarzgeld-Alice und die Stokowski in einen Raum und lass sie über den richtigen Feminismus diskutieren – ohne Ausweichmöglichkeit.
            Sag vorab Bescheid, damit ich mir nen Stuhl und Popcorn holen kann.
            Und „unsere“ Haus- und Hoffeministinnen würden beide zerlegen 😀
            Jede behauptet von der anderen, keinen ECHTEN Feminismus zu vertreten.

          • @carnofis

            Haben nicht gerade die beiden vor einiger Zeit ein gemeinsames Interview gegeben?

            Aber wie auch immer: Weder die eine noch die andere sind legitimierte Sprecherinnen für einen organisierten Feminismus den es so einfach nicht gibt.

            Beide sind in den Medien präsent , aber eben als Schwarzer und Stokowski. Und was sie sagen und schreiben kann sicher anregend sein und ist es oft auch. Man kann ihnen jeweils zustimmen oder anderer Meinung sein. So einfach ist das.

          • @Claudia:
            „Wie heute schon geschrieben, Eure Vorstellung von Feminismus ist ziemlich verzerrt um ein Feindbild zu haben“
            Wer ist „Eure“ und was ist denn „verzerrt“? Gib doch mal Butter bei die Fische und agurmentiere, anstatt hohle Phrasen zu streuen, die keinerlei Inhalt haben.
            Du bezeichnest es als großen tollen Fortschritt, daß in Eindhoven die Bestenauslese abgeschafft und statt dessen dumme Trullas mit 10k€uro in die Uni hineinkorrumpiert werden sollen.
            Möchtest Du wirklich, daß Deine Enkel qualvoll sterben, weil die Gendadoktorix zu doof ist, einen entzündeten Blinddarm zu extrahieren?
            Wo liegt da, Deiner Meinung nach, der Fortschrit und für wen?
            Und was hast Du gegen Gleichberechtigung?

          • „Haben nicht gerade die beiden vor einiger Zeit ein gemeinsames Interview gegeben?“

            Eben. Da sind zwei Alphas aufeinandergetroffen, die sich herzlich hassten.
            Das würde ich gern unter verschärften Bedingungen fortgesetzt sehen 🙂 .

            „Aber wie auch immer: Weder die eine noch die andere sind legitimierte Sprecherinnen für einen organisierten Feminismus den es so einfach nicht gibt.“

            Sag ich ja. Es gibt so viele Feminismen, wie es Feministinnen gibt 🙂

            „Beide sind in den Medien präsent , aber eben als Schwarzer und Stokowski. Und was sie sagen und schreiben kann sicher anregend sein und ist es oft auch. Man kann ihnen jeweils zustimmen oder anderer Meinung sein. So einfach ist das.“

            Nee, so einfach ist das nun mal nicht.
            Wenn die eine Strömung fordert, alle Männer bis auf einen Restbestand zu kastrieren, die andere gar gleich alle Männer zu töten und eine dritte die Gesellschaft gemeinsam mit den Männern umbauen will, dann kannst Du nun mal nicht alle drei Strömungen parallel akzeptieren und wirken lassen. Sie schließen sich gegenseitig aus.
            Der einzige Konsens, der am Ende der feminilistischen Bewegung übrig bleiben wird, wird der der Gleichberechtigung sein, weil er langfristig als Einziges juristisch und moralisch legitimierbar sein wird. Und dieser Konsens wird die Frauen aus dem Paradies schmeißen. Die Ersten, die diese Erfahrung machen durften, waren die Ex-Ehefrauen, die bis etwa vor 10 Jahren nach einer mindestens drei Jahre währenden Ehe damit rechnen konnten, den Rest ihres Lebens von Unterhalt leben zu können.
            Die Frauen wähnen die Männer weit vor sich auf dem Weg zum Paradies und fordern, aufschließen zu können.
            Das kann man ihnen langfristig nicht verweigern.
            Dumm nur, dass die Männer in Wirklichkeit weit HINTER den Frauen auf dem Weg zum Paradies wandern.
            Aber das mit der Vertreibung aus dem Paradies hatten wir ja schon Mal 😉
            Auch damals hatten die Frauen die Folgen ihres Tuns nicht überblickt 😀

    • Gleichstellung ist Ergebnisgleichheit, also völlig unfair und ungerecht gegenüber den Überdurchschnittlichen.

      Und die Präsenz weiblicher Denkweisen und Sichten wird die Forschung bestimmt inspirieren und bereichern.

      Welche „Forschung“ meinst du? Genderstudies?
      Echte Wissenschaft ist nicht vom Geschlecht der Forscher abhängig.

      Deine Naivität ist wirklich kaum zu überbieten!
      Davon abgesehen, dass diese Einstellungspolicy sexistisch, männerfeindlich und diskriminierend ist, und die Uni Eindhoven eben nicht mehr den am besten geeigneten Kandidaten bekommt, sondern nur noch den am besten geeigneten weiblichen Kandidaten, wird dies darüberhinaus auch Frauen schaden:
      *Wenn kompetente Frauen nur noch als Quotentussi wahrgenommen werden.
      *Wenn der Unmut der Männer über ihre Benachteiligung wächst,
      *und der Umgang der Geschlechter miteinander immer mehr vergiftet wird.

      Feminism hurts women, too.

      • @Anne:
        „Davon abgesehen, dass diese Einstellungspolicy sexistisch, männerfeindlich und diskriminierend ist, und die Uni Eindhoven eben nicht mehr den am besten geeigneten Kandidaten bekommt, sondern nur noch den am besten geeigneten weiblichen Kandidaten, wird dies darüberhinaus auch Frauen schaden:“

        Da irrst Du, das ist eine Milchmädchenrechnung.

        Wenn in einem Fach 20% der Profs Frauen sind und stellst plötzlich gar keine Männer mehr als Profs ein, dann bekommst Du zunächst über die Hälfte der besten Kandidaten WENIGER! Einfach weil die Männer vorher 80% der besten gestellt haben.
        Und der Umkehreffekt ist auch drastisch, denn es werden ja nicht mehr nur die 20% beste Frauen eingestellt, sondern dazu noch 80% schlechtere, als die 20%.
        W.h.: Das Ausbildungsniveau geht von ersten Tag an um weit über die Hälfte in den Keller!

        • Ja, Fiete, wie bei allen Quoten läuft es darauf hinaus, dass auch schlecht geeignete Personen eingestellt werden müssen, da es nicht genügend gut qualifizierte Personen gibt, die das Quotenkriterium erfüllen. Auf der anderen Seite wird ein großer Teil besser geeigneter Leute ignoriert und übergangen.
          Qualität lässt sich nun mal nicht quotieren.

    • Dann kriegt du Gender Studies in 100 Geschmacksrichtungen. Weibliche Geographie. Feministische Physik. Lesbisches Rudelbumsen als konkrete biologische Anwendung.

        • Es gibt in Gender Studies Seminaren auch von der Uni finanzierte Kurse zur Erforschung, wie die Teilnehmerinnen bessere Orgasmen kriegen können.

          Das war also nicht nur das 3. Bein. Nur die Ausdrucksweise.

          • Mittlerweile gibt es ganze Vulvenseminare. Sciencefiles hatte die Tage eines verlinkt ( suche ich nicht, bin ich mir zu schade zu, aus Lebenszeitgründen ). Aber ich habe noch keine Kosten-Nutzen-Analyse dazu finden können. Warum wohl?

    • „Und die Präsenz weiblicher Denkweisen und Sichten wird die Forschung bestimmt inspirieren und bereichern.“

      Ach ja, die schöne bunte Teletubbywelt der Feministinnen.

      Mädel, ich arbeite seit über 30 Jahren in F&E. Und ich arbeite auch seitdem mit Frauen zusammen. Abgesehen davon, dass sie alle mit „Gendergedöns“ nichts am Hut haben, arbeiten sie weitgehend genau wie ihre männlichen Kollegen.
      Es gibt einen signifikanten Unterschied, der sich durch alle Orte und Themen zieht, wo ich gearbeitet habe: Frauen sind weniger innovativ. Sie verbessern bestehende Produkte und sind dabei sehr gewissenhaft und fleißig, versagen aber, wenn es um das Beschreiten neuer Wege geht. Dort brillieren Männer, die – auch persönliche Erfahrung! – während der Arbeit auch mal spielen, oder Blödsinn machen. Genau dabei aber entstehen die neuen Entdeckungen.

      • @carnofis

        Wenn Du entscheiden könntest, alle Frauen aus Deiner Abteilung zu werfen, würdest Du oder haben sie nicht vielleicht doch einen wichtigen Einfluss auf den Gesamterfolg?

        • Das ist eine schwierig zu beantwortende Frage.
          Weltneuheiten basieren oft auf der Idee einer einzelnen Person. Aber die Idee zu einem Produkt zu machen, ist Teamarbeit. Und da sehe ich keinen nennenswerten Unterschied zwischen Männern und Frauen. Von daher gäbe es keinen Grund, ausgerechnet die Frauen rauszuschmeißen.
          Wenn ich dann noch das Betriebsklima mit einsetze, dann würde ich immer gemischtgeschlechtliche Teams bevorzugen. Damit hab ich die besten Erfahrungen gemacht.
          Dabei liegt es – zurückblickend – in der Natur der Sache, dass das Gender-Gedöns nie eine Rolle gespielt hat. Also auch von daher kein Problem. Und Kollegenschweine gibt es beiderlei Geschlechts.

          Also, zurück zur Frage: die Wichtigkeit des Gesamterfolgs hängt nicht vom Geschlecht ab, sondern vom Klima im Team.

          • Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass meine Arbeiten keine Konsumartikel sind, also keine geschlechtsspezifische Kundschaft adressieren.

            Ich erinnere mich aber, dass in den 80ern oder 90ern Fiat die ersten Autos mit tiefen Kofferraumöffnungen bauten, weil Mitarbeiterinnen die männlichen Ingenieure darauf hinwiesen, dass Frauen von ihrer Konstitution her große Schwierigkeiten hätten, z.B. Getränkekisten über die damals üblichen hohen Kofferraumkanten zu hieven.
            Als Kleinwagenbauer hatte Fiat damit sicher ein großes Pfund im Brett seiner bevorzugten Kundschaft.
            Im Einzelfall kann es also sehr nützlich sein, auf geschlechtsspezifische Sichtweisen zu achten.

          • @carnofis

            Muss ich dir leider widersprechen.
            Der erste Wagen in diesem Segment mit niedriger Laderaumhöhe dank Schrägheck und Heckklappe war der Renault 4 ab 1961.
            Sieht man hier:

            an der tief bis zu den Stoßstangen heruntergezogenen Heckklappe.

            Der zeitgleich gebaute Fiat 600 hatte noch einen Heckmotor, das Kofferräumchen war also im Bug – trifft auch auf 850 und den 126 zu.
            Erst der 127 ab 1971 hatte einen Frontmotor und den Kofferraum im Heck.

          • Der VW-Variant ( 1500 u. 1600 ) hatte, trotz Heckmotoer, einer tiefsten Heckklappen aller seinerzeitigen Kombis. Irgendwann in den 60ern ( zu faul zum suchen ). Und Ford hatte ( optional ) eine horizontal geteilte Heckklappe im Angebot, die ging auch recht tief ( weiß nicht mehr welches Modell ).
            Wer laden will nimmt sowieso immer Kombis. Alles andere sind rollende Hutschachteln, Handtaschen oder Schlafzimmer ( Benz bis 123 )

          • „Muss ich dir leider widersprechen.“

            Vermutlich ging es um Limousinen mit Stufenheck.
            Ich mein, ich hab zwar 1961 knapp schon gelebt, aber ich kann mich nicht erinnern, mich da schon für Autos interessiert zu haben.
            Und die Werbung ist mir sehr präsent, kann also noch nicht SOO lange zurückliegen. Höchstens 30 Jahre 🙂

          • @Fiete @carnofis

            Der VW Variant 1500 kam erst 1969.
            Der Ford Taunus 17 M Turnier müsste das laut Wikipedia gewesen sein:
            „Man konnte zeitweise unter drei verschiedenen Heckklappen wählen: die erste ist oben am Dach angeschlagen, die zweite ist eine an der linken Seite befestigte Tür und die dritte ist am Wagenboden angeschlagen, die Heckscheibe musste zum Öffnen der Klappe erst mit einer Kurbel eingefahren werden.“
            Der kam in der Tat auch 1961 heraus!
            Habe ich aber noch nie in meinem Leben gesehen; wahrscheinlich waren die schon alle weggegammelt.

            „Ich mein, ich hab zwar 1961 knapp schon gelebt, aber ich kann mich nicht erinnern, mich da schon für Autos interessiert zu haben.“

            Ich noch nicht, aber ich bin leider familiär und daher genetisch geschädigt was Autos betrifft.
            Der R4 ist übrigens m.W. das einzige Auto mit drei verschiedenen Radständen – Abt. nutzloses Wissen. 😉
            Übrigens: Was so aussieht wie eine Aschenbecher ist in Wirklichkeit eine Lüftungsklappe für die Frischluftzufuhr.
            Immerhin bringt man so seine Mitfahrerin zum lachen…

          • @Crumar & Carnofis:
            17m passt wohl, ich wußte nur nicht mehr ob Badewanne, P4, P5, oder P7(a), ich meine letzter P4, aber… Und ja, die haben gern und viel gegammelt …
            Der Variant 1500 ist hier ab Bj. 61 angegeben:
            https://www.zwischengas.com/de/FT/fahrzeugberichte/VW-1500-S.html
            Den hatte ich mal, aber ein späteres Bj. mit Einzelvergaser und 45PS und nachgerüsteten Käferreifen ( dadurch war er etwas Geländegängiger, was im Winter Vorteile hatte. )

          • Von Autos versteh ich nix. Ich hab mir extra nen Toyota gekauft, weil der am zuverlässigsten ist.
            Früher bin ich Motorrad gefahren, da hab ich alles dran selber gemacht, obwohl ich nix davon gelernt hatte. Und meine Schüsseln sind immer gelaufen.
            Apropos, bei Autos und Frauen fällt mir Carsten*s Welt ein.
            Kennt Ihr den: https://www.youtube.com/watch?v=1xj6PW1d09w
            Original sind das wohl alles einzelne getrennte Sequenzen gewesen, die Tankstellenszene war also allein.
            Als ich die zum ersten Mal sah, hatte ich ernsthaft Angst, mich totzulachen („Ich geh dann mal lieber bezahlen, bevor hier alles in die Luft fliegt“) 😀

            Sorry Claudia, aber der ist zu schön 😀 😀

        • Ich würde sagen, wenn man die Frauen durch ebenso fähige Männer ersetzt, dann steigt der Erfolg und das Betriebsklima wird besser.

          • Da die moderne Zivilisation nebst ihren Innovationen ohne Frauen im Arbeitsleben aufgebaut und entwickelt wurde, bin ich auf Deine Begründung gespannt.

          • Wenn die Chemie stimmt, dann sind die Leute DEUTLICH höher motiviert – zumindest die Männer – und die Stimmung ist lockerer.
            Das konnte ich in inzwischen drei verschiedenen Firmen beobachten.

          • @Adrian:
            „Ich würde sagen, wenn man die Frauen durch ebenso fähige Männer ersetzt, dann steigt der Erfolg und das Betriebsklima wird besser.“

            Für Dich könnte das natürlich im Schnitt so zutreffen, is klar 🙂

        • @Claudia:
          „Wenn Du entscheiden könntest, alle Frauen aus Deiner Abteilung zu werfen, würdest Du oder haben sie nicht vielleicht doch einen wichtigen Einfluss auf den Gesamterfolg?“

          Dumme Frage!
          Selbstverständlich würde ich ein Sozialmodell anstreben. Durchzählen, wie viele ich rausschmeissen kann oder muß. Dann die besten behalten und wegen dem Rest bei den Stadtwerken oder den Autobahnraststätten anrufen, ob die noch Müllpersonal oder Kloputzer gebrauchen können.
          OHNE das Geschlecht zu beachten!
          Das würde der Firma guttun und die Diversität unter den Müllkutschern und Kloputzern erheblich erhöhen. So einfach ist das, und so ( analog natürlich ) würde das jeder Chef machen, den ich je kennengelernt habe.
          Weil’s besser ist, als Genderblödsinn zur Verelendung der ganzen Gesellschaft zu betreiben!

        • @Claudia

          Mein Problem ist, deine Behauptung es gäbe „wertvolle weibliche Sichtweisen und Perspektiven“, die sich einfach einstellen, weil Frauen mit einer Vagina ausgestattet sind empfinde ich als substanzlos und biologistisch.

          Es würde mich interessieren, wie du eine spezifisch weibliche Sichtweise und Perspektive an Hand eines Beispiels beweist.
          Was ist denn das spezifisch weibliche an einer bestimmten Sichtweise oder Perspektive?

          • @crumar

            Du willst mich motivieren, Bücher zu schreiben?

            Lieb von Dir, aber dafür fehlt mir gerade die Zeit. Aber falls Du diesen Aspekt erfahren möchtest ein Tipp aus der Wissenschaftsgeschichte als Beispiel

            Lise Meitner und Otto Hahn

          • Was zeichnet denn im Zusammenhang mit Lise Meitner ( einer großartigen Wisenschaftlerin ) und Otto Hahn ( den ich nicht so schätze, weil er Meitner ggü. etwas zu konsumistisch war und sie m.E. nicht ausreichend verteidigt, resp. unterstützt hat ) eine Deiner Meinung nach spezielle weibliche Sichtweise aus?
            Mir ist da nichts bekannt, kläre mich doch mal auf? Übrigens hatte auch Crumar genau danach gefragt, nur eben nicht auf bestimmte Personen bezogen, aber Du kannst sie sicherlich gern als Beispiel verwenden, wenn Du überhaupt mal auf Crumar’s oder meine Frage antworten möchtest.

    • “ Ein schönes, mächtiges Zeichen für die Gleichstellung.“

      Ah, du bist gegen Gleichberechtigung.

      Kommt nicht wirklich überraschend.

    • „Also ich finde die Idee sehr gut.“

      Warum überrascht mich das jetzt nicht

      „Ein schönes, mächtiges Zeichen für die Gleichstellung.“

      Genau – nur noch ausschließlich Menschen eines bestimmten geshchlechts anzustellen ist ein mächtiges Zeichen für „diversity“ und Gleichstellung“.

      Unabhängig von der beachtenswerten unterscheidung von Gleich stellung und gleichberechtigung ist festzustellen, dass 100% Frauen selbst von der Wortbedeutung des Begriffs „Gleichstellung“ nicht mehr gedeckt ist.

      Welcher Teil des Wortbestandteils „gleich“ ist es eigentlich, den du nicht verstanden hast?

    • @ Claudia:
      „Diversität ist das ultimative Mittel gegen geistige Inzucht und Stagnation“
      Stimmt! Individuelle Diversität nach Leistung! gnadenlose Bestenauslese!
      Wird aber nicht gemacht! Statt dessen pumpt man dumme Trullas leistungsfrei da rein und drückt ihnen 100k-€uro in die nutzlose Hand damit der Universitätsbetrieb auf Jahrzehnte voll blockiert wird.
      Möchtest Du, daß Deine Enkel deswegen qualvoll sterben?

  9. Es gibt 6,6 Millionen Männer mit Punkten in Flensburg, aber nur knapp 2 Millionen Frauen. Ich denke, wir dürfen Männern solange keine Verkehrsverstöße mehr ahnden, bis da Gleichstellung erreicht ist.

  10. Solche Maßnahmen diskriminieren nicht nur Männer, sondern werden auch den Frauen sehr schaden. Wenn man den kleineren Bewerberpool überproportional berücksichtigt, wird man selbst bei angenommener Gleichverteilung der Begabung und Leistungsfähigkeit im Schnitt schlechtere Bewerber einstellen. Verschärfend kommt hinzu, dass Männer und Frauen im Schnitt zwar gleich intelligent sind, aber die Streuung bei Männern größer ist. Daher sind sowohl unter den überragend begabten wie auch unter den überragend dummen Menschen überproportional viele Männer anzutreffen. Die Uni Eindhoven will also konsequent die Allerbesten gar nicht mehr einstellen.

    Wird also diese Maßnahme konsequent umgesetzt, wird man in ein paar Jahren messen können, dass die Frauen an der Uni Eindhoven im Schnitt schlechtere Leistungen erbringen. Wirklich ein toller Plan!

  11. „Wenn man den kleineren Bewerberpool überproportional berücksichtigt, wird man selbst bei angenommener Gleichverteilung der Begabung und Leistungsfähigkeit im Schnitt schlechtere Bewerber einstellen.“

    Und man wird immer Frauen, die ihre Position durch echte Leistung erreicht haben, mit Quotenfrauen konfrontieren. Das wird mit Sicherheit die Stimmung zusätzlich vergiften. Denn nicht einmal eine Frau lässt sich gern wider die Tatsachen als „Quotentussi“ abwerten.

    • Mit dem Problem „Quotentusse“ haben begabte Frauen doch heute schon zu kämpfen.
      Ich spreche da nicht aus theoretischer Betrachtung, sondern aus ganz realer in meinem beruflichen und privaten Umfeld.

      • „Mit dem Problem „Quotentusse“ haben begabte Frauen doch heute schon zu kämpfen.“

        Ich weiß. Aber die Feminilistas scheinen das irgendwie noch immer nicht auf dem Schirm zu haben.

        • Wozu auch?
          Feminilistas sind selbst nicht begabt, also ist das ein Problem Anderer Leute™.
          Ihnen selbst verschafft es eher Vorteile als Nachteile.

  12. Ich zitiere aus dem Rechtsgutachten zur Frage der Zulässigkeit von Zielquoten für Frauen im öffentlichen Dienst von Dr. HJ Papier und Dr. M Heidenbach, welches für die Frauenquote in NRW herangezogen wurde ( S. 32):

    Starre Quoten
    ….. In ihrer extremsten Form könnte eine starre Quote so ausgestaltet sein, dass nur noch Frauen befördert werden dürfen, bis der vorgegebene Anteil erreicht ist.

    Eine vertiefte Behandlung dieses Modells ist nicht notwendig, da aus den bisherigen Ausführungen bereits hinreichend klar ist, dass es weder mit Verfassungs- noch mit Europarecht vereinbar ist.
    ….
    Eindeutig ist die Beurteilung nach europäischen Recht. Mit dem Urteil Abrahamsson und Anderson [Seite 28, EuGH Rs.C-407/98] hat der EUGH geklärt, dass nicht leistungsbezogene, starre Quotenregelungen – auch unter Geltung des Art. 157 Abs. 4 AEUV – gegen die europarechtlichen Vorgaben verstoßen.“

    Wer demnach starre Quoten befürwortet, befindet sich mit seiner Position außerhalb der Verfassung.

    • „Wer demnach starre Quoten befürwortet, befindet sich mit seiner Position außerhalb der Verfassung.“

      DAS nur mal als Beispiel für einen fundierten Beitrag.

      Auch wenn ich HJ Papier nicht mag. Bei der Entsorgung nichtehlicher Väter hatte er keine verfassungsrechtlichen Bedenken.

      • Danke!

        „Auch wenn ich HJ Papier nicht mag. Bei der Entsorgung nichtehlicher Väter hatte er keine verfassungsrechtlichen Bedenken.“

        Seine Einstellung zu Rechten für Männer ist nicht gerade vom Emphatie geprägt. Das Gutachten enthält auch ein Beschämungsargument Richtung Männer.

  13. Pingback: Martin H.: Starre Quote Verfassungswidrig | uepsilonniks

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