„Was ist für euch bei Frauen/Männern ein NoGo?“

Eine gute Samstagsfrage wurde bei Twitter gestellt:

Ich verstehe sie so, dass es um Frauen als Partner geht, würde aber natürlich für die an Männer interessierten Leser die Frage offener gestalten:

Welche Eigenschaften wären für euch bei einem potentiellen Partner ein NoGo?

 

 

55 Gedanken zu “„Was ist für euch bei Frauen/Männern ein NoGo?“

  1. Veganerin
    Kampfemanze
    zu klein
    dick
    Barbies
    Psycho
    Kittelschürzenträgerin
    Frigide
    Linksgrüne
    Nazi
    Religiös
    Esoteriktante
    Geldgeil
    um nur mal die wichtigen zu nennen

      • „alleinerziehende Mutter“

        Im Prinzip verständlich. Ich bin davon allerdings abgekommen weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass mit Frauen jenseits der 30, die noch keine Kinder haben, auch etwas nicht Ordnung sein muss…

      • Ich rauche, also bin ich raus.
        Du bist in der Branche, in der ich auch mal war, also bist du auch raus.
        Beider liiert, also raus.

        Wollen wir Freunde bleiben? 🙂

  2. Da ich ein Mann bin ist ein absolutes NoGo bei meinem potentiellen Partner: Ein Penis. Zu hohes Gewicht und ein ausschweifendes Sexleben kommen gleich danach.

  3. Auch wenn die Frage ausdrücklich nur an Männer gerichtet ist, beantwortete ich sie trotzdem.
    Bei casual Sex kommt man vielleicht mit einer reinen Blacklist aus. Wenn es um eine dauerhafte Beziehung geht, sind IMHO Eigenschaften, die ein Mensch positiv haben sollte, wichtiger – bspw. Zuverlässigkeit, Bildung, Humor.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit die No-gos:
    Rauchen, Adipositas (ein kleiner Bauchansatz kann geduldet werden), auffällige Piercings oder Tattoos, Intimrasur, klein

    • Positive Eigenschaften lernt man erst mit der Zeit kennen. Dafür brauchst du die Testphase. Negatives fällt schneller auf und verhindert ein Kennenlernen, spart sehr viel Zeit. Raucher und Dicke erkennst du sofort. Bei der Intimrasur musste nachschauen, das erfordert schon Kontakt.
      Trotzdem merkwürdig, meine Frauen fanden glatte Haut immer sehr angenehm…..

    • „Wenn es um eine dauerhafte Beziehung geht, sind IMHO Eigenschaften, die ein Mensch positiv haben sollte, wichtiger“:
      sehr guter Einwand. Ich selber hab eigentlich nicht viele No-Gos, aber durchaus eine Positiv-Liste, was ich an ihr geistig und mental mag: selbstbewusst, selbständig (nicht auf den Beruf bezogen), verantwortungsvoll, vernünftig und intelligent, Wesen,das zu mir passt, geistig offen u.ä

      Natürlich kann ich ne Negativ-Liste daraus konstruieren: ideologisch verbohrt (damit fallen schon Feministierende, Esoterikerinnen, Religioten, Parteianhänger usw. raus), körperlich oder geistig verwahrlost, braucht einen „Versorger“, nie selber an irgendwas schuld etc.

      PS: körperliche Eigenschaften, die jemand selbst nicht beeinflussen kann, wie z.B. Größe, Haarfarbe, Alter, nehmen bei mir nur einen geringen Stellenwert ein. Und bei beeinflussbaren körperlichen Eigenschaften (zB Gewicht), bin ich anderen gegenüber toleranter als bei mir selber (da ich selber nicht schlank bin, ist mein „Bandbreite“ für „akzeptabel“ erwas breiter …)

  4. Rein akademisch, weil ich glücklich verheiratet bin:
    Für kurze Abenteuer: Kondomverweigerin.
    Für Beziehung: Fundamentalistin (religiös, politisch,…), Egozentrikerin (z. B. alle Autorinnen bei ze.tt usw.), außerhalb meines Altersintervalls (plus minus 7 Jahre)

  5. Hmm, das ist gar nicht so einfach zu sagen. Letztlich gibt es da viele Abstufungen und je ernster die Sache von meiner Seite werden soil, umso mehr wäre zu nennen. Die einfachsten Punkte, die ganz instinktiv abstoßend auf mich wirken sind in etwa:

    – Übergewicht
    – Tätowierungen
    – Piercings jenseits des Bauchnabels
    – ungepflegtes Äußeres
    – fehlende Tischmanieren
    – kann nicht kochen
    – Feministin o.ä.

    Und wenn von mir irgendeine Verbindlichkeit oder auch nur das Bezahlen eines Drinks erwartet wird:

    – mehr als 3 Sexualpartner über die gesamte Lebenszeit

  6. Drogen
    Zocker-Suchti
    Junkfood-Inhalierer
    zwei-linke-Hände-Haber
    Sofakartoffel
    Antigeruch
    Piepsstimme
    verkünstelt-verzärtelter Schwätzer
    Kinderhasser
    Handschlag-wie-toter-Fisch-Geber

      • Meinen Ex-Freund konnte ich nicht mehr riechen (nachdem ich die Pille abgesetzt habe übrigens), egal ob er geduscht war oder nicht. Da war der Ofen aus. Das war schlimm, er hat überhaupt nix gemacht, das war’n guter Typ, ich fand ihn einfach plötzlich zum Kotzen.
        Meinen Mann kann ich immer riechen, auch ohne was und verschwitzt, der riecht _für mich_ immer obergeil. 😀

        • Das ist ganz normal, @Freya, nur leider den meisten Menschen nicht mehr bewußt. Ich habe es in anderem Zusammenhang ( es ging mal wieder einseitig um optische Vorzüge / Nachteile von Frauen ) letztens auch mal hier erwähnt und ein paar der geschätzten Mitkommentatoren mutierten daraufhin zu recht albernen Kleinkindern und meinten mir eine, irgendwie wohl eingebildete, „Wundernase“ unterstellen zu müssen. Auf den Gedanken, daß sie selbst möglw. einfach bloß derbe abgestumpft bis degeneriert sind, kam scheinbar keiner davon.

          Der alte Spruch: „Den kann ich nicht riechen“, hat – und das ist ziemlich gut ausgeforscht – eine ganz konkrete Basis!

          Den möglichen Zusammenhang mit der Pille kannte ich noch nicht. Das krasseste, was mir alle paar Jahre mal passiert ist, daß ich im Supimarkt mal eine Frau, die offenbar heftig am menstruieren ist, an der Kasse vorlasse, plus noch ein paar Leute, weil mir von ihren Geruch schlecht wird.

          Und umgekehrt bemerke ich, als oller Knacker, der längst außer Konkurrenz läuft – wohlgemerkt, auch immer noch meist sehr deutlich, welche Dame als potenzielle Partnerin olfaktorisch gut zu mir passen würde.

          Es gibt zu dem Thema übrigens einen ziemlich alten, aber netten Witz, der den einen oder anderen Aspekt dieses „kulturellen Fortschritts“ veralbert:

          Wir Menschen wollen ja nicht stinken, also duschen oder baden wir sorgfältigst und schrubben uns gründlich den Geruch nach Mensch herunter. Um doch irgendwie noch attraktiv zu riechen, benutzen wir Parfüms, die als „Lockstoff“ Moschus enthalten oder nachahmen.
          Moschus ist das Analdrüsensekret des Moschusrindes.
          Kurz gesagt: Statt nach Mensch stinken wir lieber wie die Kuh vor’m Arsch …. 🙂

        • @Fiete
          ja, das habe ich gelesen, ich glaube den Quatsch mit der verdeckten Ovulation sowieso nicht. Menschenfrauen wären im natürlichen Geschehen selten fruchtbar, weil sie entweder schon schwanger oder noch stillend wären. Es hätte also Sinn gemacht, dieses kurze Zeitfenster mitzukriegen. Das ist nur verlernt oder verschüttet. Weiß nicht.
          Mein Mann kann meinen Eisprung präzise ansagen, er meint, ich leuchte dann ein bisschen vor mich hin, meine Haare riechen so gut und ich bin allgemein sehr gelassen und fröhlich. Und so einiges anderes, Du wirst wissen, was ich meine. 🙂 Er klebt mir da jedenfalls dauernd am Po. Männer, die mit ihren Frauen schon lange zusammen leben, haben da bestimmt fast immer ein Gespür für.

        • Ähnliches ist mir mal mit einer Ex passiert: Zuerst hab ich für sie ganz toll gerochen, am Ende der Beziehung hat sie quasi andauernd an meinem Geruch rumgemäkelt.
          M.W. ohne Pillen-Beteiligung.
          Seitdem passe ich auf entsprechende Äusserungen von Frauen auf.
          Selber habe ich eher einen schlechten Geruchssinn und bin möglicherweise (sofern ich mir da nix vormache) relativ „geruchstolerant“ 😉

  7. Wenn ich über etwas nachdenke von Ihr was sich sprachlich „einfassen“ lässt fehlt mir das Gefühl der Hingabe ohne Nachdenken. Der Moment ist dann vorbei der zum Grenzenlosen führen kann.
    Negativlisten sind doch nur kognitive Selbstbeflüsterer.

  8. Meine No-Go Liste war immer:
    -Alleinerziehende
    -Raucher
    -Tättowiert
    Blöderweise hatte ich eine Frau kennengelernt, die alles erfüllt aber sonst perfekt schien.
    Sie stellte sich als Psychpathin heraus, die nur Vorwürfe.

  9. Bekennende Feministin, nichtbekennende Feministin, blöd, arrogant, Narzisstin, Materialistin, Histrionikerin, Hysterikerin, Borderlinerin, Shopping-Queen, ZIcke, Gans, rothaarig, Tattoo, Blech, Essoterik, verschlagen, hinterhältig, Bauerntrampel, kurze Haare, >60kg, <1,55m, 2.10m, alleinerziehend, sexscheu, orgasmusfixiert, dummlaberfreudig, runzelverhutzelt, barbielike, infantil, toomuchmakeup, psychotisch, neurotisch, idiotisch, nörglerisch, unter Strom stehend, Lackstiefelträgerin, Discoqueen, Ultrachristin, Muslima, Machoweib, Powerfrau, Junkfood-Junkie, Haustierbesitzerin, Provotante, Veganerin, Getrennte, Alkoholikerin, Quietschestimme, Transuse, Für-Alles-Begeisterungs-Fähige, NPD-Wählerin, Grünenwählerin, SPD-Wählerin, MGTOW-Verächterin.

    Positivliste: Normal, nicht-gestört.
    Aber die gibt es nicht. Macht auch nix.

  10. Dinge, die eine potentielle Partnerin für mich disqualifizieren (mit Begründung):

    – Dick (mangelnde Selbstkontrolle, Disziplin, Selbstwahrnehmung)
    – Übermäßig religiös (Wer mir/seinen Freunden/Experten weniger vertraut als [fill your favourite unicorn here]… )
    – Raucherin (Rauchen ist Selbstbedienung am körpereigenen Belohnungssystem und macht daher „konsequenzschwach“)
    – Schlechter Geruch (rein subjektiv, daher einfach „für mich“)
    – Negativität (Ein echtes Killerkriterium auf der Liste. Habe ich früher völlig unterschätzt. Heute klares Ausschlusskriterium nicht nur für die Partnerwahl sondern auch für den Freundes- und Kollegenkreis)
    – kein Besitz (eigener, selbst erarbeiteter Besitz bekehrt *-isten jeder Art in Sekunden zu Vernunftwesen)
    – kein eigenes Einkommen in zur Lebensführung geeigneter Höhe (hier sind nicht Schicksalsschläge gemeint, sondern die prinzipielle Unwilligkeit, die eigene Versorgung hinter Prinzipfragen und Theorien zurückzustellen und so zur Zusammenarbeit zu Problemlösungen nicht geeignet zu sein)
    – Gold Digger (Trophy wifes sind meist selten nützlich, gold digger sind nicht mal trophy)

    Hot dagegen:

    – Alleinerziehende Mütter (die geben wirklich alles, zicken wenig bis gar nicht, wenn es nicht direkt um die Kinder geht, und haben meist Nachholbedarf an stabilen Beziehungen mit realistischen Ansprüchen). Sehr, sehr gute Erfahrungen.
    – Skills. Jeder Art. Unerfahrenheit ist sexy. Aber skills & experiences schlägt alles, in jedem Lebensaspekt).
    – Loyalität (Wer sich nicht in seinen Taten klar zu mir bekennt, kann gehen ohne ein Loch zu hinterlassen)

    • „– Alleinerziehende Mütter (die geben wirklich alles, zicken wenig bis gar nicht, wenn es nicht direkt um die Kinder geht, und haben meist Nachholbedarf an stabilen Beziehungen mit realistischen Ansprüchen). Sehr, sehr gute Erfahrungen.“

      Whooot? Du Lottogewinner! Ich schätze, die Durchschnittserfahrung steht dem diametral entgegen!

      • Vielleicht muss man bei den Alleinerziehenden unterscheiden:
        – wie gemeinsam ziehen beide Eltern bei der Kindererziehung am gleichen Strang?
        – woran sind ihre Beziehungen zum Vater/den Vätern kaputtgegangen?
        – wie „normal“ bzw. „psycho“ ist sie allgemein drauf?

        Und PS: im „Pickup-Umfeld“ hab ich die Abkürzungen „LD“ (low sexual drive) und „LSE“ (low self esteem) kennengelernt, sowie die Behauptung: „LD/LSE ziehen sich gegenseitig an“. D.h. wenn man immer wieder an „Falsche“ gerät, sollte man evtl. auch mal sich selbst in die Analyse mit einbeziehen 😉

        • „Vielleicht muss man bei den Alleinerziehenden unterscheiden:
          – wie gemeinsam ziehen beide Eltern bei der Kindererziehung am gleichen Strang?“

          Falscher Thread! Es geht um Alleinverziehende.

          Ansonsten gehe ich einfach vom Schnitt aus. Witwen und Opfer stellen sicherlich einen relativ geringen Anteil, dazu gibt es zuviel Propaganda für Alleinverziehung. Wobei sich das Label sowieso nur auf Väter bezieht, da tatsächliche Alleinverziehung so gut wie gar nicht existiert.

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