Generation Kill „Es ist der Mangel an Pussys der Länder zugrunde richtet“

Ich habe gerade noch einmal in die TV Mini-Serie „Generation Kill“ reingeschaut, die sich mit dem Irakkrieg beschäftigt.

Eine Marine sagte dort etwas, was ich für eine Diskussion ganz interessant finde:

Cpl. Ray Person: Look at this shit, how come we can’t ever invade a cool country, like chicks in bikinis, you know, how come counties like that don’t ever need Marines, I’ll tell you why, it’s lack of pussy that fucks countries up, lack of pussy is the root fucking cause of all global instability, if more hajis were getting quality pussy, there’d be no reason for us to come over and fuck em up like this, cause a nutbusting haji, is a happy haji

Evan ‚Scribe‘ Wright: An interesting theory though.

Cpl. Ray Person: Yeah, yeah, you should quote me on it, you know what, you should definitely quote me on it, this whole thing comes down to pussy! Look, if you take the Republican Guard and comp their asses for a week in Vegas, no fucking war!

Evan ‚Scribe‘ Wright: So the war is not about oil or WMDs.

Cpl. Ray Person: No, in the opinion of this Marine, its about pussy.

Evan ‚Scribe‘ Wright: And its not about Saddam.

Cpl. Ray Person: No, Saddam is just part of the problem, if Saddam invested more in the pussy infrastructure of Iraq than he did in his fucking gay ass army, then this country would be no more fucked up than say, Mexico.

Freiere Länder erlauben in der Tat üblicherweise mehr Fortschritt, und inwieweit man die Sexualität einschränkt könnte ein gewisser Indikator sein. Das mag in historischen Zeiten anders gewesen sein ist aber jetzt mit modernen Verhütungsmitteln eher der Fall.

57 Gedanken zu “Generation Kill „Es ist der Mangel an Pussys der Länder zugrunde richtet“

  1. Interessante Theorie. Würde Gunnar Heinsson mit seiner Youth Bulge Theorie sicher zustimmen. Der sagt, wo es viele junge Menschen, insbesondere Männer gibt, gibt es Krieg. U. A. Weil sie keine Jobs bekommen, dadurch keinen Status erlangen können um zu heiraten und dann frustriert sind.

  2. „Freiere Länder erlauben in der Tat üblicherweise mehr Fortschritt, und inwieweit man die Sexualität einschränkt könnte ein gewisser Indikator sein. Das mag in historischen Zeiten anders gewesen sein ist aber jetzt mit modernen Verhütungsmitteln eher der Fall.“

    Sex ist ja – scheinbar nicht jedem bekanntlich, wenn ein Kind gezeugt wird.

    Kutschera erklärt den trivialen Unterschied.

    Hier ist eher gemeinschaftliches Wichsen gemeint.

    AllesKonfusion soweit?

  3. Ah, die enforced monogamy Debatte in erdiger Sprache.

    Etwas vornehmer ausgedrückt:

    as Henrich and his colleagues persuasively argue, “In suppressing intrasexual competition and reducing the size of the pool of unmarried men, normative monogamy reduces crime rates, including rape, murder, assault, robbery and fraud, as well as decreasing personal abuses.” Henrich et al. sum up their argument, writing that:

    We propose that the unusual package of norms and institutions that constitute modern monogamous marriage systems spread across Europe, and then the globe, because of the package’s impact on the competitive success of the polities, nations and religions that adopted this cultural package. Reducing the pool of unmarried men and levelling the reproductive playing field would have decreased crime, which would have spurred commerce, travel and the free flow of ideas and innovations.

    Normative monogamy seems to have important group-level benefits, and tends to reduce the kinds of harmful behaviors associated with greater intrasexual competition, among both males and females.

    Across sub-Saharan Africa, women are twice as likely to justify wife-beating as men are, and “the odds of women justifying IPVAW [intimate partner violence against women] more than men increased with increasing country polygamy rate.” If polygyny exacerbates intrasexual competition, then women may be more likely to support norms of intimate partner violence against co-wives or other women they’re competing with.

    (…)

    There are other socioecological factors where we see an association with lethal conflict, such as the link between polygyny and war. Terrorist organizations such as Boko Haram and ISIS have exploited marriage inequality among young males by paying the brideprice (money or gifts given to a potential wife’s family), or providing wives, for recruits in the Middle East and West Africa.35 When some males monopolize access to wealth or mates, young males who are left out may behave violently to try and distinguish themselves, competing for control of such resources.

    William Buckner auf Quilette

    • Wenn wir die Korrelation zwischen Sex und funktionierenden Gesellschaften betrachten, schneidet der Westen auch hier am Besten ab: Freie Sexualität, bei dem die Konkurrenz durch Prostitution und für jeden verfügbare Pornos minimiert wird. Soweit, dass ein Großteil der Beta-Männer gar kein Interesse mehr hat, um Frauen zu konkurrierenden.

    • Ich verstehe auch gar nicht, was an Forced Monogamy a la Peterson so attraktiv erscheint. Wahrscheinlich glaubt jeder Mann, der diesem Vorschlag anhängt, er bekomme eine heiße Schnalle zugeteilt.

      • Ich denke ebenfalls, die Theorie ist unterkomplex und falsch.

        Verräterisch: by paying the brideprice (money or gifts given to a potential wife’s family), or providing wives.
        Traditionen, wie die Entrichtung eines Brautpreises (der in den arabischen Ländern Unsummen annehmen kann) verhindern, dass es überhaupt zu einer monogamen Ehe kommt.

        Der Mann muss sich diesen Brautpreis erst erarbeiten oder dafür seine Familie in Anspruch nehmen. Ist letztere Unterstützung nicht gegeben, vergeht die gesamte Jugend ohne Aussicht auf Sex.
        Ohne Arbeit auch die Aussicht, überhaupt jemals heiraten zu können (inkl. Sex).
        Umgekehrt erfolgt eine gesellschaftliche Anerkennung als Mann mit der Errichtung einer Familie und insbesondere mit Kindern. D.h. „low status“ erzeugt noch tieferen „low status“.

        Peterson hat einen zutiefst US-zentrischen Blick auf das Weltgeschehen und deshalb entgeht ihm, dass Traditionalismus nicht die Lösung ist, sondern das Problem.

        • Vor allem könnten die Fans von „Enforced Monogamy“ mal ausführen, wie sie gedenken, dieses Konzept in pluralistischen, freiheitlichen, säkularen Wissensgesellschaften mit hochtechisierter und globalisierter Wirtschaft umzusetzen.

          • @Adrian @only me

            Korrekt – es gibt keinen Weg zu einer Umsetzung, weil sich zu viele Parameter der Sozialordnung aufgelöst haben, die erzwungene Monogamie alternativlos machten.

            Darf ich zartfühlend darauf hinweisen, dass demnach deine erste Partnerin mit der du Sex haben konntest zeitgleich die letzte, weil einzige wäre, only me?! Für wen soll das erstrebenswert sein?

            „Warte, bis du 50 bist und keiner dich mehr ficken will. Dann entwickelst vielleicht selbst du Verständnis für andere.“

            Erstens musst du für den oben angeführten Gedanken gerade einmal 30 Jahre alt sein und auf dein Leben zurück blicken – hattest du mehr als eine Beziehung oder Sexualpartnerin, dann eine zu viel.
            Das ist die Konsequenz.

            Zweitens: Wie glaubst du denn geht es Frauen über 50?
            Ich glaube nicht, dass deren Sexualleben außerhalb einer Partnerschaft besonders erfüllt ist.
            Oder meinst du mit „keiner“ in „keine dich mehr ficken will“ nicht doch eher die heißen jungen Dinger, auf die du stehst? 😉

          • „Darf ich zartfühlend darauf hinweisen, dass demnach deine erste Partnerin mit der du Sex haben konntest zeitgleich die letzte, weil einzige wäre, only me?!“

            Eine schaurige Vorstellung. Ich musste sieben Frauen „ausprobieren“, bevor die achte dann der erträumte Jackpot war. Die hätte ich nie kennengelertn, wenn ein Bot mir meine Partnerin zugewiesen hätte.
            Natürlich hätte dann auch gleich die erste der Treffer gewesen sein können. Aber wenn ich statistischer Durchschnitt bin (bin ich angeblich), dann hätte die Wahrscheinlichkeit, mit der Ersten schon das große Los gezogen zu haben, bei 12% gelegen.

        • „dass Traditionalismus nicht die Lösung ist“

          Ich denke, hier unterschätzt du ihn. Es geht hier nicht um Traditionalismus, sondern um den simplen Zusammenhang: Je mehr Männer keine Partnerin und keine oder geringe Aussicht auf Partnerin, desto mehr Gewalt.

          Soweit ich die Texte verstehe, die ich dazu gesehen habe, gibt es an diesem Zusammenhang keinen begründeten Zweifel.

          Dass man auf dieser einen Einsicht keine geesamte Gesellschaftspolitik gründen kann, ist auch Peterson klar.

          • „Je mehr Männer keine Partnerin und keine oder geringe Aussicht auf Partnerin, desto mehr Gewalt.“

            Sehe ich nicht so. Die Verfügbarkeit von Sex ist m. E. das Entscheidende. Und die ist in der westlichen Gesellschaft überreichlich gegeben.

        • In islamischen Gesellschaften ist Sex extrem reguliert; jeder junge Mann will eine Familie und Kinder haben. „Pussy“ an sich ist nicht so sehr gefragt, bzw nur, wenn es Pussies von Ungläubigen sind. Ich erinnere mich an eine Statistik, nach der es pro Jahr 40 Heiraten zischen deutschen Männern und türkischen Frauen gibt, aber 800 Heiraten zwischen türkischen Männern und deutschen Frauen. Nach dem islamischen Recht dürfen muslimische Männer nichtmuslimische Frauen heiraten, aber grundsätzlich nicht umgekehrt (es stand so auf der Webseite des Zentralrats der Muslime, inzwischen nicht mehr). Die Frauen der Ungläubigen sind Freiwild, egal ob es Jezidinnen oder Deutsche sind; da man sie nicht zu heiraten gedenkt.

          Natürlich ist die sexuelle Not junger Männer in muslimischen Ländern groß; vorehelicher Sex ist verboten, freier Umgang mit dem anderen Geschlecht praktisch unmöglich, und die Braut suchen die Eltern aus.

          In sofern hat der Ausgangstext schon nicht ganz unrecht; ein freierer Umgang der Geschlechter miteinander würde sicher die chronische Aggressivität muslimischer Männer senken.

          • Hast du real Kontakt zu dem was du hier behauptest? Warst du schonmal in so einem Land, wie du beschreibst?

        • Ich bin immer wieder verwundert, wie vehement die Argumentation wird, wenn jemand anregt, das Niveau der Promiskuität einer Gesellschaft abzusenken.

          Wenn ich das richtig sehe, geht es nicht nur um das Argument der Aggressivität und des Wettkampfs um Partnerinnen bei jungen Männern, sondern auch um den Umstand, dass Kinder von getrenntlebenden Eltern in vielen Bereichen statistisch gesehen Nachteile haben (emotionale Stabilität, schulischen Erfolg, …) Es gibt also durchaus Gründe, das aktuelle gesellschaftliche Narrativ des „Ist doch egal“ in einen etwas verantwortlicheren Ansatz zu überführen, der mehr auf die Stärkung der Konfliktfähigkeit setzt, als die Konfliktvermeidung aufs Podest zu heben. Dazu müsste allerdings der Wert der Vaterrolle im Leben der Kinder wieder anerkannt und in die zeitgenössische Erzählung integriert werden. Damit wäre der aktuelle institutionalisierte Feminismus tot, weil ein kooperativer Ansatz diametral zum aktuell von ihm propagierten Nullsummenspiel der Geschlechter steht.

          Wir müssen nicht zwischen „Ein Bot teilt Dir einmalig einen Partner zu und so isses dann“ und „Wer zweimal mit dem gleichen pennt gehört schon zum Establishment.“ wählen, dazwischen liegen schon noch ein paar Abstufungen.

          • „Ich bin immer wieder verwundert, wie vehement die Argumentation wird, wenn jemand anregt, das Niveau der Promiskuität einer Gesellschaft abzusenken.“

            Das kann ich dir gerne erklären in zwei Punkten erklären.
            Die zugrunde liegende These der Konservativen ist, es gibt einen Zusammenhang zwischen Promiskuität und Bindungsfähigkeit in Gestalt des Führens einer langfristigen Beziehung.

            1. In streng US-konservativen Kreisen und Staaten läuft dies praktisch auf Propaganda für „Abstinenz“ hinaus und „Kein Sex vor der Ehe“, gleichzeitig sträfliche Vernachlässigung der schulischen Sexualerziehung.
            Diese Propaganda hat u.a. den Anstieg der Teenager Schwangerschaften in den USA erst ermöglicht, über die sich konservative Heuchler nachher öffentlich aufregen.
            So weit, so üblich.

            2. Über den Elefant im Raum hingegen: „Jean Twenge, whose most recent work has been to analyse what she describes as a „narcissism epidemic“ in the US that is disproportionately affecting women. Her meta-analysis covered 37,000 college students. It found that in 1982, 15% got high scores on a narcissism personality index; by 2006 it was 25% – and the largest share of this increase was women.“ will und darf keiner reden.
            Geschweige denn, wo wir aktuell stehen…

            Weil: „the downside is that they have a tendency to risky behaviour (Anm.: Wobei „risky behaviour“ sich auch auf sexuell riskantes Verhalten beziehen kann), addictive disorders, have difficulties sustaining intimate relationships, and are more prone to aggressive behaviour when rejected.“ dies Frauen mit negativen Eigenschaften versieht, die sie per Gynozentrismus nicht haben dürfen.

            Wenn die feministische Botschaft verbreitet wird, per se seien Männer diejenigen, die Probleme mit (langfristigen) Partnerschaften haben, dann verfehlt man ganz offensichtlich das Problem, indem nur ein Geschlecht adressiert wird.
            Wenn man nicht nur die Eltern beschuldigen würde, „who have told their children how special they are“, sondern begreifen, dass es sich hier um feministisches „empowerment“ seit Jahrzehnten handelt, das sich bereits an Mädchen richtete, dann würde sich niemand wundern, das Ergebnis ist: „(It) reinforced a preoccupation with the self and its promotion.“
            https://www.theguardian.com/commentisfree/2009/jul/26/women-wellbeing-unhappiness

            Sie sind nicht bindungsunfähig weil sie zu viel Sex hatten – das geht am Problem völlig vorbei.
            Sondern weil sie unter einem aufgeblasenen Ego und einem völlig unrealistischen Selbstbild leiden (das vom Feminismus noch befeuert wurde) sind sie bindungsunfähig geworden.
            Du kannst mit einer Frau keine langfristige Beziehung führen, die nicht in der Lage ist von ihrem Ego zu abstrahieren und dich nicht als Mensch mit eigenen Bedürfnissen anerkennt.
            „Erzwungene Monogamie“ mit einer Narzisstin würde ich niemandem wünschen; die Hölle ist ein lebenswerter Ort dagegen.

            Wir reden über „Promiskuität“, weil das ein erlaubter, auch genehmer moralinsaurer Diskurs ist und die Illusion der gesellschaftlichen Kontrolle von Verhalten eröffnet.
            Selbstverständlich das von Männern.
            Das weniger Sex etwas am (anerzogenen) Narzissmus von Frauen ändert wäre unmöglich, selbst wenn der Diskurs gestattet wäre.

            Wir haben also das Recht, Scheinprobleme bis zum Exzess zu diskutieren.
            Wer nicht nüchtern feststellt, dass man mit einem erklecklichen Anteil von Frauen einfach keine Beziehung führen kann, hat bereits verloren.

          • Die zugrunde liegende These der Konservativen ist, es gibt einen Zusammenhang zwischen Promiskuität und Bindungsfähigkeit in Gestalt des Führens einer langfristigen Beziehung.

            Wenn ich das richtig verstehe, dann lehnst Du diese These ab und vermutest als Ursache für das gestiegene Scheitern von Beziehungen den gestiegenen Narzissmus insbesondere der Frauen. Mal gesetzt den Fall, erhöhte Promiskuität führte nicht zu einem höheren Risiko des Scheiterns einer Beziehung: Wäre nicht auch in diesem Falle das Stärken des Willens, eine Beziehung fortzuführen nützlich? (Es geht nicht um ein Verbot der Trennung, sondern um eine Aufwertung des Zusammenbleibens.) Wenn der Wert beider Elternteile bei der Erziehung der Kinder in den Mittelpunkt gestellt würde, dann wäre insbesondere auch klar, dass Narzissmus nichts ist, was möglichst weit ausgelebt werden sollte, sondern das ein funktionsfähiges Paar wichtiger ist. Mit dem Aufwerten der Rolle des Vaters wäre auch den Müttern klar(er), dass der Gegenüber einen Wert hat. Die Folge wären im Schnitt emotionsstabilere Kinder. Wenn gleichzeitig ein realistischerer Blick auf Kinder (kein „You are so very special!“ mehr) Einzug hielte, wäre die Epidemie, die Du beschreibst nach ein bis zwei Generationen vorbei. Ob das beschriebene Szenario invariant gegenüber dem Niveau der Promiskuität ist, kann ich nicht sagen, ich würde aber schätzen „Nein“.

          • „Wenn ich das richtig verstehe, dann lehnst Du diese These ab und vermutest als Ursache für das gestiegene Scheitern von Beziehungen den gestiegenen Narzissmus insbesondere der Frauen.“

            Korrekt.
            Als Beispiel die Frau, die darauf besteht, dass sich der Mann gleichermaßen an Haushalts- und „care“-Arbeit beteiligt, ohne jedoch egalitär zum Familieneinkommen beizutragen.
            Der gesellschaftlich feministisch geprägte Diskurs hat sie daran bestärkt, sie hätten auf ersteres ein Anrecht – von den Pflichten, die damit einhergehen war ja nie die Rede.
            Mit narzisstischer Vorschädigung ist sie nicht in der Lage zu erkennen, dass sie ihren Mann überfordert und die nach ihren Wünschen gestaltete Arbeitsverteilung zutiefst ungerecht ist.
            Weil eine Narzisstin nicht in der Lage ist, sich tatsächlich in ihr Gegenüber einzufühlen – addiere das zum gesellschaftlichen „gender empathy gap“ und du erhältst eine Beziehung mit eingebauten Zeitzünder.

            „Mal gesetzt den Fall, erhöhte Promiskuität führte nicht zu einem höheren Risiko des Scheiterns einer Beziehung: Wäre nicht auch in diesem Falle das Stärken des Willens, eine Beziehung fortzuführen nützlich? (Es geht nicht um ein Verbot der Trennung, sondern um eine Aufwertung des Zusammenbleibens.)“

            Das ist ein interessanter Punkt und eine Kritik einer jungen Republikanerin in den USA, die ich teile: Wenn bspw. die Kirchen so vehement gegen Scheidungen sind, warum helfen sie dann nicht Paaren, auf lange Sicht ein Paar zu bleiben?
            Wir bräuchten VHS-Kurse: Glücklich zu zweit auf lange Sicht.

            „Wenn der Wert beider Elternteile bei der Erziehung der Kinder in den Mittelpunkt gestellt würde, dann wäre insbesondere auch klar, dass Narzissmus nichts ist, was möglichst weit ausgelebt werden sollte, sondern das ein funktionsfähiges Paar wichtiger ist.“

            Das wäre wünschenswert.
            Du solltest nur berücksichtigen: Narzissmus ist (aktueller Stand) nicht heil- oder therapierbar. Wenn du alle Anzeichen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung in einer Frau siehst, kann ich dir nur einen Rat geben: Lauf, Werlauer, lauf.

            „Mit dem Aufwerten der Rolle des Vaters wäre auch den Müttern klar(er), dass der Gegenüber einen Wert hat. Die Folge wären im Schnitt emotionsstabilere Kinder.“

            Unterschreibe ich.
            Es wären überhaupt Kinder, die der Übergang in das Erwachsenenleben gelingt. Ich wiederhole mich zwar, aber das ist nicht das was ich sehe.
            Ich sehe in den colleges in den USA und auch hier in D geradezu die Ambition, in der Pubertät stecken zu bleiben.
            Das Ausmaß, in dem einerseits an die (väterliche) Autorität des Staates appelliert wird, selbst die intimsten Dinge zu regeln, während gleichzeitig ein rebellischer Gestus gegen „das Patriarchat“ kultiviert wird – und vor allem, dass ihnen die eigene Widersprüchlichkeit nicht einmal auffällt – finde ich immer wieder erstaunlich.

            „Wenn gleichzeitig ein realistischerer Blick auf Kinder (kein „You are so very special!“ mehr) Einzug hielte, wäre die Epidemie, die Du beschreibst nach ein bis zwei Generationen vorbei.“

            Das könnte zutreffen.
            Aber du siehst selbst, es sind mehrere Faktoren daran beteiligt und es liegt an uns, die Einsicht in konkrete Politik umzusetzen.

            „Ob das beschriebene Szenario invariant gegenüber dem Niveau der Promiskuität ist, kann ich nicht sagen, ich würde aber schätzen „Nein“.“
            Seufz. Ich möchte es ungern grundsätzlich werden lassen, aber vielleicht ist hier der Platz…

            Die Idee, dass man leibliche/sexuelle Triebe einhegen, dem Kopf/Hirn/Willen oder einer sozialen Ordnung unterwerfen kann ist uralt und niemals gelungen.
            „Promiskuität“ ist per Begriff der Versuch, sexuelle Monogamie zur Normalität zu machen und alles andere zu einem „abweichenden Verhalten“; also ist die Einhegung Normalzustand.
            Selbst die katholische Kirche war so clever den Karneval zu tolerieren, in dem die gewöhnliche soziale Ordnung aufgehoben wird – in dem sich also ein normiertes Ventil Geltung verschafft.

            Wer – aus welcher Einsicht und mit welcher Vorerfahrung auch immer – es schafft, in eine langfristige Beziehung und eine Familie einzusteigen und in dieser zu verbleiben sollte unterstützt werden.
            Der Rest betrifft das Paar, die Familie selbst und ich werde mir nicht anmaßen, moralische Autorität zu spielen.

          • @Werlauer&Crumar:
            Jetzt argumentiert Ihr beiden schon recht nah an der Linie von Agens-eV. und ein paar Väteraktivisten. Nur, wie soll das umzusetzen sein ( grob zusammenpauschalisiert Erhalt der Elternbeziehung im besten Interesse des Kindes ), das braucht zunächst mal jede Menge Ressourcen und Personal ( aller Aufklärung ist schwer … ), nachdem uns – also den Frauen aktiv und den Männer, daß sie die Schnauze dazu zu halten haben – seit mehr als drei Jahrzehnten von Klein auf an eingetrichtert wird, daß es etwas viel schlimmeres gibt als die Hölle, nämlich die Nichtemanzipation von „sowas“. Es wäre ja unvermeidbar die absolute Aufgabe jeglicher individuellen Eigenständigkeit, kurz das Ende jeder Selbstverwirklichung.
            Eben deshalb ist die Hardcoreinfantilisierung ja auch unbedingt notwendig, damit man in ein Reifestadium, das distanzierte und differenzierende Betrachtung der eigenen Beziehungswelt ermöglicht ( und quasi zwangsläufig nach sich zieht ) niemals geraten kann.
            Dieses absurde Kartenhaus wurde sozusagen mittlerweile zum Plattenbau aus hochfestem Stahlbeton ausgebaut.
            Mit ein paar wohlmeinenden – noch dazu rationalen – ihgitt! – soziologischen Argumenten pustet das keiner mal eben um!

            Da setze ich schon eher auf die jungen Damen, die von dem irren Quark, der ihnen vorgelabert wird, so gelangweilt und genervt sind, daß sie, mangels für sie attraktiven Alternativen und weil sie Zeit und Ressourcen übrig haben, quasi also aus Hobbygründen, einfach so mal anfangen ihren Grips zu benutzen und gezielt nach wissenswerten Inhalten ( u.a. auch dem angesammelten Wissen alter weißer Männer ) Ausschau halten und sie Aufsaugen wie Schwämme, weil der sonst übliche Dreck damit weder logisch, noch emotional konkurrieren kann.

          • @Fiete

            „Nur, wie soll das umzusetzen sein ( grob zusammenpauschalisiert Erhalt der Elternbeziehung im besten Interesse des Kindes ), das braucht zunächst mal jede Menge Ressourcen und Personal ( aller Aufklärung ist schwer … ),“

            Das Kindeswohl ist eine mehr oder weniger gelungene Ausrede für den Erhalt einer Paarbeziehung, denn es handelt sich ja nicht nur um Eltern, sondern um ein (ehemaliges) Liebespaar.

            „nachdem uns – also den Frauen aktiv und den Männer, daß sie die Schnauze dazu zu halten haben – seit mehr als drei Jahrzehnten von Klein auf an eingetrichtert wird, daß es etwas viel schlimmeres gibt als die Hölle, nämlich die Nichtemanzipation von „sowas“. Es wäre ja unvermeidbar die absolute Aufgabe jeglicher individuellen Eigenständigkeit, kurz das Ende jeder Selbstverwirklichung.“

            Stellt sich wirklich die Frage, ob hier Selbstverwirklichung mit Narzissmus verwechselt wird? In einer Paarbeziehung würde idealerweise der Wunsch beider Partner nach individueller Selbstverwirklichung respektiert werden und zugleich akzeptiert, dass der jeweils andere und der Rahmen der Beziehung (bspw. Kinder) der eigenen Selbstverwirklichung Grenzen setzen.

            Die (irreale) Vorstellung einer grenzen- und rücksichtslosen Selbstverwirklichung, zu der Männer die Schnauze zu halten haben…wie heißt noch mal die Theorie, die das proklamiert und sich auf Narzissmus reimt? 😉
            Feminismus und soziale Medien (die übelste Erfindung der Geschichte) waren und sind m.E. die Brandbeschleuniger der Entwicklung.

            „Eben deshalb ist die Hardcoreinfantilisierung ja auch unbedingt notwendig, damit man in ein Reifestadium, das distanzierte und differenzierende Betrachtung der eigenen Beziehungswelt ermöglicht ( und quasi zwangsläufig nach sich zieht ) niemals geraten kann.“

            Schön gesagt.
            Meine pessimistische Prognose sind 30-jährige „Alpha-Mädchen“, die langsam eine langfristige Beziehung eingehen möchten, weil ihre Biographie aus maximal 2-jährigen solchen bestand und ihre Biologie klingelt.
            Diese Beziehungen mit lauter miesen Tüpen natürlich, denn dass sie 50% von „Beziehung“ war und ist, wird ihr nicht vermittelbar sein.
            Schau dir feminisierende Frauenzeitschriften an.

            Ebenso wenig wird vermittelbar sein, ihre Chancen nüchtern kalkuliert, zukünftig erfolgreich eine langfristige Beziehung/Ehe zu führen liegen zwischen 0-5%.
            Diese Frauen sind verbrannte Erde. Welcher Mann auch immer hofft, mit ihr eine LTR führen zu können wird auf die Fresse fliegen.

            „Dieses absurde Kartenhaus wurde sozusagen mittlerweile zum Plattenbau aus hochfestem Stahlbeton ausgebaut.
            Mit ein paar wohlmeinenden – noch dazu rationalen – ihgitt! – soziologischen Argumenten pustet das keiner mal eben um!“

            Ja, das sehe ich auch so.

            „Da setze ich schon eher auf die jungen Damen, die von dem irren Quark, der ihnen vorgelabert wird, so gelangweilt und genervt sind, daß sie, mangels für sie attraktiven Alternativen und weil sie Zeit und Ressourcen übrig haben, quasi also aus Hobbygründen, einfach so mal anfangen ihren Grips zu benutzen und gezielt nach wissenswerten Inhalten ( u.a. auch dem angesammelten Wissen alter weißer Männer ) Ausschau halten und sie Aufsaugen wie Schwämme, weil der sonst übliche Dreck damit weder logisch, noch emotional konkurrieren kann.“

            Das wäre wünschenswert, ich sehe diese Entwicklung aber nicht.
            Selbstverständlich wird eine Narzisstin versuchen sich gegen Kritik zu immunisieren, denn diese könnte ihr fragiles Selbstbild beschädigen.

            Zum Beispiel, indem sie Kritik von bestimmten Menschengruppen von vorne herein abwertet, weil und indem sie diese Menschengruppen abwertet.
            Als Narzisstin ist es fraglos vorteilhaft, die Kritik alter weißer Männer nicht zur Kenntnis zu nehmen, weil es sich um Kritik alter weißer Männer handelt (s. Margarete Stokowski).

            Deshalb würde ich vorschlagen zuerst junge Männer zu adressieren, um diesen absehbares Unglück zu ersparen.

            Niemand wird diese 30-jährigen „Alpha-Mädchen“ ändern können, weil sie für sich keinen Änderungsbedarf sehen und Medien und Gesellschaft sie in ihren schlechten Charaktereigenschaften bestärken, indem sie ihre Schwächen als Stärken deklarieren.
            Diese Frauen kann man nicht retten, sondern nur Männer vor ihnen schützen.

          • Wenn bspw. die Kirchen so vehement gegen Scheidungen sind, warum helfen sie dann nicht Paaren, auf lange Sicht ein Paar zu bleiben?

            Du wirst lachen, aber diese Hilfe gibt es zumindest von der RKK tatsächlich, sowohl vor der Eheschließung als auch während der Ehe. Über Inhalte kann ich nichts sagen, aber offensichtlich gibt es dort ein Bewusstsein, dass Konfliktbewältigung nicht vom Himmel fällt.

            Der Rest betrifft das Paar, die Familie selbst und ich werde mir nicht anmaßen, moralische Autorität zu spielen.

            Das Kindeswohl ist eine mehr oder weniger gelungene Ausrede für den Erhalt einer Paarbeziehung, denn es handelt sich ja nicht nur um Eltern, sondern um ein (ehemaliges) Liebespaar.

            Ich denke, das Überhöhen und Überdehnen des Begriffs der Liebe ist ein Problem, dass Kompromisse schließen zu müssen, was für ein gemeinsames Zusammenleben unabdingbar ist, gegenwärtig so schal erscheinen lässt. Ketzerisch könnte man sagen: Liebe ist für den Erfolg einer Ehe nicht entscheidend. Ich habe mal einen lustigen Vortrag von Dan Ariely (Verhaltensforscher) gesehen, in dem er von Untersuchungen erzählte, in denen die Entwicklung der Zufriedenheit von indischen Paaren, die in Liebesehen lebten mit denen verglichen wurde, die in arrangierten Ehen lebten. Die Ausgangssituation war: Zu Beginn der Ehe im Durchschnitt eine hohe Zufriedenheit beim Liebespaar und eine geringe Zufriedenheit beim arrangierten Paar. Seine These war: Es ist zu erwarten, dass überzogene Erwartungen enttäuscht und überzogene Befürchtungen sich nicht bewahrheiten, dass die Kurven der beiden Gruppen sich über die Dauer der Ehe also aufeinander zubewegen. Seine provokante Frage war: Schneiden sich die Kurven und wenn ja, wann? Rate mal, was das Ergebnis der Untersuchung war?

            Ohne die ganze Überhöhung mit dem „perfect match“ wäre es möglich auch ohne moralischen Zeigefinger die Faktoren zu betonen, die im Schnitt den Erfolg eines dauerhaften Zusammenlebens begünstigen.

          • @ Crumar:
            Ich schrieb:
            „„Da setze ich schon eher auf die jungen Damen, die von dem irren Quark, der ihnen vorgelabert wird, so gelangweilt und genervt sind, daß sie, mangels für sie attraktiven Alternativen und weil sie Zeit und Ressourcen übrig haben, quasi also aus Hobbygründen, einfach so mal anfangen ihren Grips zu benutzen und gezielt nach wissenswerten Inhalten ( u.a. auch dem angesammelten Wissen alter weißer Männer ) Ausschau halten und sie Aufsaugen wie Schwämme, weil der sonst übliche Dreck damit weder logisch, noch emotional konkurrieren kann.“

            Crumar:
            „Das wäre wünschenswert, ich sehe diese Entwicklung aber nicht.
            Selbstverständlich wird eine Narzisstin versuchen sich gegen Kritik zu immunisieren, denn diese könnte ihr fragiles Selbstbild beschädigen.“

            Ich bin da recht optimistisch. In „alternaiven“ Zappelschuppen, politischen Hüpfburgen, Genderkursen, den ÖR-Medien oder den etablierten Parteien wird man diesen Typ Frau kaum finden, aber das liegt in der Natur der Sache.
            Aber es gibt sie und ich habe den Eindruck sie werden mehr, vielleicht einfach aufgrund ihrer Vorbildfunktion, oder umgekehrt dem Neid frustrierter Jammerläpp*_.I.nnen/Narzisstinnen.

            Es hat so ein Bißchen was von diesem uralten Reklameclip, wo ein kleiner Junge seinen Papa auf der Bauwagentreppe fragt, was ein Spießer ist. Der Papa erklärt es ihm und der Junge sagt: „Papa, wenn ich groß bin, werde ich auch so ein Spießer“.

            Daß die hüpfenden Genderfemis daraufhin in rasende Wut geraten ist nicht verwunderlich.

            Morgen werde ich voraussichtlich mal wieder Gelegenheit haben mich mit so einer „an Heim und Herd geketteten, brutal unterdrückten Nazibraut“ zu unterhalten.
            Sieht nicht anders aus als die Genderfemis ( hatte letztes Mal ’ne „Balu-der-Bär-Hose“ an, wo die Beine unterhalb der Knie anfangen ), ist U30, Mutter, Bachelor in Allgemeinsozi ( vom AG mäzeniert ), verheiratet, Halbzeitjob ( sozialer Außendienst ), Haus, Garten etc.. Und da ist überhaupt kein Widerspruch drin zu sehen.

            Letztens sagte ich ihr, daß ich es völlich i.O. finde, wenn Partner sich gemeinsam für ein klassisches Hausfrauenmodell entscheiden, wodurch die Frau dann ganz klar ein richtig dickes Privileg ausleben kann, ist deren Privatsache, nur …“
            Und an der Stelle unterbrach sie mich schon sinngemäß mit: „… sollte man dann auch ehrlich sein und dazu stehen, anstatt auf armes geknechtetes Mäuschen zu machen.“
            Fiel mir nix besseres mehr zu ein, als, sinngemäß: „Bingo! Treffer, versenkt“.
            Und das obwohl sie sehr genau weiß, daß ich die bürgerliche Ehe für ein betrügerisches Dreiecksgeschäft halte ( Obrigkeitsknebelvertrag ).
            Sie liest übrigens hier mit, was ich verlinke ( also unseren jetzigen Austausch bspw. ).

            Möglw. ist die Erfahrung „alter weißer Männer“ in Balla-Balla-Zeiten wie diesen also doch nicht nur nicht so schlecht, wie sie im MS dargestellt wird, sondern es dämmert einigen so langsam, daß da eine wertvolle Möglichkeit drin steckt, sich vom hysterischen Massenwahn zu distanzieren und zu versuchen, sich eine auf stabilen Eckdaten basierende Position aufzubauen. Von wegen Evolution ist im Schnitt doch besser als „progressivistische Hypothesenexperimente“.

      • Ihr versteht das auch alle falsch: Es geht dabei darum, den Frauen dabei zu helfen das Richtige zu tun.

        Denn erschreckend viele von denen sind alleine nicht schlau genug um bei einer Partnerschaft zu bleiben, die noch vor ihrem Treffen mit „the Wall“ angefangen wurde. Die werden von dem Problem ernsthaft überrascht wenn es lange zu spät ist.

        Und als Mittel stehen auch nur die soziale Ächtung des Partnerwechsels und die Abschaffung all der Anreize und Hilfen, die das Frauen heute so bequem machen, im Raum.

  4. Interessante Diskussion.

    Wir sollten uns ein kleines muslimisches Land aussuchen, welches Pussy Mangel hat und das Land dann mit kostenlosen Sexrobotern fluten. Dann beobachten wir das und wenn die Gewalt dann abnimmt, können wir die Entwicklungshilfe neu ausrichten – auf Sexbots. In China wären die Dinger billig zu produzieren und einen Markt hätten die dann auch.
    Bei der Gelegenheit fällt mir ein, die Chinesen haben doch auch Pussy Mangel. Wie gehen die eigentlich damit um? Brauchen die auch die Marines? Doch wohl eher nicht……..Ist es wirklich der Mangel an Pussy Machschub, der Gewalt verursacht? Ich komme ins Grübeln.

    • „Bei der Gelegenheit fällt mir ein, die Chinesen haben doch auch Pussy Mangel“

      sie haben zwar evtl weniger Frauen aber meines wissens nach liegt man da auch durchaus im Bikini am strand, wenn man hinreichende Mittelschicht ist und einen Strand in der Nähe hat oder?

      • Ich war noch nie in China, aber gelten die nicht als prüde? Aber es könnte ja sein, das die Jungs dort die Optik bekommen. Aber reicht das? Sollten die dann nicht mehr wollen?
        Und was ist mit Indien? Dort haben sie doch auch extremen Frauenmangel und Bikini geht dort nicht in der Öffentlichkeit. Aber ich kenne mich dort nicht wirklich aus. Ist Gewalt ein Problem in Indien? Von religiösen Unruhen mal abgesehen, aber das scheint nicht so dramatisch zu sein wie in anderen Ländern…..Wer kennt sich aus?

        • Kommt ganz darauf an wo man in China ist. In den Großstädten sind die Frauen alle nicht prüde. Zu meiner Zeit (2007-2008) als ich länger da war und auch später liefen viele Frauen in mehr als gewagten Klamotten herum. Auf dem Land da ist mal halt noch immer stockkonservativ. Ich war dieses Jahr bei den Eltern einer Bekannten mit ihrem Mann und Kind zu Gast und da hat man sogar von diesen erwartet getrenntgeschlechtlich zu schlafen. Zitat: „Man sei ja kein Bordell“. Ansonsten: Prostitution ist zwar offiziell verboten, wird aber gerade in größeren Hotels gerne praktiziert. Manche Hotels haben eine ganze Etage für das Gewerbe. Selbst namhafte Ketten.

          Gewalt und Vergewaltigungen gibt es, nur das wird nicht gerne verbreitet. Es sei denn es dient der Staatspropaganda.

          Indien kann ich nicht viel sagen, aber da gab es doch vor einigen Jahren einige Berichte über Gewalttaten und Vergewaltigungen. Arne berichtet öfter über Indien.

      • Bei den arabischen Ländern meistens auch. Die Amis und ihre Vorbildfunktion mit Konsumkapitalismus und offen ist sexy bikini etc. ist auch dort schon angekommen.

      • https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung

        Richtig leuchtend rot ist China bei den unter 15-Jährigen (bzw. wohl allg. bei jüngeren)
        Auffallend auf dieser Karte der jüngeren ist das Rot in Georgien und Aserbeidschan. Was ist dort los, dass dort offenbar deutlich weniger Mädchen geboren werden?

        Beim Verhältnis in der Gesamtbevölkerung sticht Saudi-Arabien hervor.
        Und wie sich aus der Karte der über 65-Jährigen zeigt, ist dort wohl die Lebenserwartung von Frauen geringer.

        Überhaupt die Karte der über 65-Jährigen (die man wohl schon als Karte der Lebenserwartung lesen kann):
        Die Verteilung erinnert mich doch an etwas?
        Ah -ja:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_muslimischer_Bev%C3%B6lkerung

        Nicht wirklich exakt übereinstimmend, aber doch große Ähnlichkeiten.

  5. oh boy

  6. Ach ja… wer erinnert sich denn nicht noch an die epischen Live-Bilder von (hauptsächlich) gegen Sandstürme kämpfenden US-Soldaten etc. im 2. völkerrechtswidrigen Angriffskrieg dieses Jahrtausends, angezettelt mit eindeutig gefälschten Beweisen?

    Hat man also eine Zweitverwertung gefunden für die Propaganda, die uns den Termin „embedded journalism“ bescherte…

    Und jetzt sollte man laut Blogeigner darüber nachdenken, ob „sexuell-glückliche Iraker“ irgendwas am Lauf der Geschichte hätten ändern können? Srsly?

  7. My word is poontang.

    Meine These, warum im mittleren Osten sich die Männer radikalisieren und in die Luft jagen: Hitze, Sand in der Kimme, und dann gibt es kein Bier, kein Speck, und die Frauen laufen rum wie Ninjas. Würden sie wie in Miami in Daisy Dukes und Bikinitops rollerbladen, würde sich das ganze Wüstenelend viel besser ertragen lassen.

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