„Männer vergewaltigen und ermorden Frauen, weil sie es können. Es ist Zeit, dass wir ihnen sagen, dass sie das nicht dürfen“

Ein Artikel, der insbesondere wegen seiner Überschrift bei Twitter gerne herumgereicht worden ist. Diese lautete:

Men stab, rape and kill women because they can. It’s time to say they can’t

Was die Wiedergabe einer typischen feministischen Theorie ist, die besagt, dass man Jungen beibringen muss, dass sie nicht Frauen vergewaltigen und Frauen töten sollen. In dieser Form klingt es noch bescheuerter, denn natürlich wissen Männer das sie Frauen nicht abstechen, vergewaltigen und töten dürfen, die Strafbarkeit dieser Handlungen ist kein Geheimnis und die Taten sind allgemein geächtet.

Er führt dann verschiedenste Taten an, die sich in Australien ereignet haben. Dann meint er:

As a man watching all of this happen I feel I have one choice: to look inside myself and at all the men I know and love, and ask: am I – are they – capable of this?

It’s a reasonable question. Australian men who look and sound like all of us – regardless of colour and economic circumstance – kill the women and children closest to them.

My answer: no. I don’t think so.

Erstaunlich, dass er sich davon ausnimmt, wenn auch etwas zögerlich. Hat er etwa davon gehört, dass man nicht vergewaltigen darf?

But I still want to scream with frustration, sorrow, sympathy and anger for the dead and injured, that I live in a place where attitudes towards gender are so perversely skewed that one in five young people believe women are partly responsible for rape, one in six think “no” might mean “yes”, many think stalking a female partner is OK and that drunkenness can mitigate the circumstances of forced sex and assault.

Da wirft er natürlich viel zusammen. Es hängt ja sehr davon ab, welche Fälle von Vergewaltigung man vor Augen hat (etwa auch die wo sie nichts sagt aber sich nicht wohl fühlt oder die wo beide sich betrinken und dann Sex haben und er dann der Vergewaltigung beschuldigt wird etc).

But I do think that one of the many things that must now happen (beyond federal, state and territory governments spending whatever it takes to protect women and children) is this: men have to call each other out on their behaviour; name casual misogyny where they experience it; older men must mentor the younger about the dangerous wrongs of the pervasive gender inequity in Australian society and what they can do to ameliorate it; and society’s male role models – cultural, sporting, commercial, educational and, yes, political – have a duty to not only lead by example but to stamp on hatred of women and violence against them, in their respective orbits.

Ich hatte ja schon einmal dargestellt, dass viele Frauen große Gegner von „Nein heißt Nein“ sind und das Frauen durchaus auf dominante Männer stehen und von Männern erwarten, dass sie die Sache richtig Sex voranbringen, war auch schon häufiger hier Thema. Aber auch die Vorstellung, dass Politiker etc da Vorbilder sein können erscheint mir etwas naiv – in den allermeisten Fällen wird man nicht dabei sein, wenn Politiker Sex haben oder Frauen schlagen.

Easier said than done, perhaps.

For where does a bit of biffo on the footy ground end after a Saturday night session in the rooms? And who cares if nobody ever asks the WAGs what they think rather than just dwell on their gowns and figures? What harm’s really done, anyway, by a few sexist lyrics or a little desensitising screen violence? And who cares if one of the country’s highest profile shock jocks advocates tying the nation’s first female prime minister in a chaff bag and drowning her or the man who’d replace her stands next to a sign calling her a female dog?

I fear more than ever for the women and the girls I know.

Er fürchtet für die Frauen und Mädchen die er kennt – dabei leben sie in den sichersten Zeiten jemals.

For my older adult daughter who must negotiate a society and an urban landscape where there are evidently so many men who would randomly, indiscriminately harm her, just because she is a woman.

For my little girl, who has all this ahead of her – unless men take control and make sure things change.

Dann sollte er seine Tochter mal fragen, was sie für Männer mag und ob sie sie passiv und brav möchte oder im gebotenen Maße aktiv während sie noch mit etwas Widerstand und „nicht gleich alles geben“ das Gefühl des Erobertwerdens verlängert und interessanter macht.

And I feel an onerous responsibility for my son, as all men with boys now must.

Somewhere in the next week or so in Australia, chances are that a man will murder a woman he knows well and possibly his and her children.

What should we men tell our sons when they ask us: why?

Das es üblicherweise tragische Einzelfälle sind und diese nicht auf Männer zu verallgemeinern sind, genau so wie nicht alle Mütter eine Gefahr sind, weil einige ihre Babys umbringen.

Do we say the men were tied up in messy custody disputes? That they were drunk? That they just “snapped”?

No. We must tell them that our fellow men kill women because something about Australian society has conditioned them to think that they can.

And as overwhelmed and as frightened as that might make some men like me feel, we have to somehow call it out and do anything we can to change it.

Das diese Leute, die ihre Frau und ihre Familie umbringen und danach üblicherweise sich selbst, dachten, dass sie das durften und zu meinen, die Gesellschaft hat ihnen das beigeracht ist eine bizarre Vorstellung.

 

70 Gedanken zu “„Männer vergewaltigen und ermorden Frauen, weil sie es können. Es ist Zeit, dass wir ihnen sagen, dass sie das nicht dürfen“

  1. Ja ne, is klar.

    Ein Mann, der das anderen gesagt hat, war unter anderem Moses.
    Er hat sich sogar die Mühe gemacht, das vorher in Steintafeln einzumeisseln und für bessere Effekte nen Baum anzuzünden, weil er es für ziemlich wichtig hielt.

    O. K., ist schon 3. 500 Jahre her, aber manche brauchen halt a bisserl länger, bevor sie mitkriegen, was außerhalb ihrer Filterblase so abgeht.

    • Am Geilsten finde ich bei der Nummer ja immer, dass so getan wird, als seien Frauen häufiger Opfer von Gewalttaten als Männer. Insbesondere bei Mord und Totschlag. Aber das ist ja nicht so. Insofern ist dieser Australier offensichtlich der Ansicht, dass Frauen wichtiger als Männer sind, und die zahlenmäßig geringere Gewalt, die ihnen angetan wird, schwerer wiegt als die, bei denen Männer Opfer sind.

      Das wieder heisst, dass er ein erbärmlicher Sexist ist, der das Leid von Männern billigend in Kauf nimmt, um auf der Friendzone Skala Punkte zu machen.

      Jämmerlicher Typ.

  2. Ein anderer Artikel des Autors hat die Überschrift:
    My daughter is right: our generation is wrecking the world for hers
    I inherited a better world than my parents did. Our kids can’t say the same in an era of Trump, terrorism and climate deniers

    These: Er ist einer jener Väter, die ihren Verstand an der Garderobe abgeben und über Leichen gehen, sobald es um seine Tochter geht.

    @Christian: Da kommst du auch noch hin. In 12 Jahren wirst du den Post von heute sehen und nicht mehr nachvollziehen können. 😉

      • Auf jeden Fall!
        Du musst dir einfach lange genug einreden, wenn du Männer mit rosa Einhörnern visuell belästigst, werden aus ihnen irgendwann welche.

        Und du brauchst die Mischung aus moralischer Überlegenheit, Paranoia, Ausblendung der Realität, Sexismus und Größenwahn, die den Autoren veranlasst hat, diesen Text zu schreiben.

        Die Idee, dass alle Männer verantwortlich sind für die Taten aller Männer und es demnach möglich wäre, diese umfassend zu kontrollieren, ist die notwendig bizarre andere Seite der feministischen Theorie, dass Männer – alle Männer – umfassend die Gesellschaft kontrollieren.
        Größenwahn des Sozialingenieurs auf der Basis eines größenwahnsinnigen und sexistischen Feindbilds.

        Dass er sich eingangs des Textes von „allen Männern“ ausnimmt – also behauptet rosa Einhorn zu sein – ist kein Zufall, sondern die umfassende Anklage ist notwendig, weil er dann scheitert, wenn es individuell und konkret wird.
        Die abscheulichen Taten begehen individuelle Männer und das Kollektiv Mann, welches diese billigt oder begünstigt existiert nur in den paranoiden Vorstellungen feministischer Theorie.

        In diesen Fällen einzeln zu betrachten, welche Umstände zur Tat geführt haben, wird aber m.E. eher auf männliche Ohnmacht und auf das individuelle Scheitern an gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit hinauslaufen.
        Und ich unterstelle ihm erstens, das wenigstens zu ahnen.

        Zweitens, würde man von letzterer Betrachtungsweise ausgehen und diese Fälle einzeln analysieren, könnte man als Gesellschaft tatsächlich handlungsfähig werden.
        Seine Pseudo-Radikalität hingegen befeuert nur das Ego der mental ohnehin geschädigten und produziert gesellschaftliche Ohnmacht.

        Das „yes all men!“ ist das Bekenntnis maximal bußfertiger und maximal nutzloser Religioten und wir sollten dazu übergehen, sie als die solche zu bezeichnen.

        • Jeder, der sich mit Feminismus beschäftigt, sollte diesen Satz auswendig lernen:

          In diesen Fällen einzeln zu betrachten, welche Umstände zur Tat geführt haben, wird aber m.E. eher auf männliche Ohnmacht und auf das individuelle Scheitern an gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit hinauslaufen.

          Bei diesem Satz hingegen bin ich sehr skeptisch:

          Zweitens, würde man von letzterer Betrachtungsweise ausgehen und diese Fälle einzeln analysieren, könnte man als Gesellschaft tatsächlich handlungsfähig werden

          Das, was die oben genannten Männer ohnmächtig macht und sie scheitern lässt, sind die Anforderungen der Frauen, die – wenn sie frei sind – ihre Maßstäbe so setzen, dass sie 10-20% der Männer gut finden und geschätzt 50% der Männer unter „geht so, vielleicht gut genug“ verbuchen.
          Das lässt 30-40%, die qua Frau außen vor sind.

          Was kann die Gesellschaft da handeln?
          Die einzige mir bekannte Option, die je was erfolgreich daran geändert hat, besteht darin, der Frau etwas Freiheit zu nehmen.
          Das berühmte ‚Enforced Monogamy‘, das Peterson um die Ohren geflogen ist.

          Hast du andere, realistische Vorschläge?

          • Braucht man denn alternative Vorschläge? Ich stelle mich da auf den klassisch liberalen Standpunkt: Gleiche Rechte und gleiche Verantwortung für alle. Allein damit wären sämtliche Forderungen nach Quoten und Frauenförderung passé.

            Apropos Peterson: Ja, seine Aussage zu „Enforced Monogamy“ war reichlich dumm. Er hätte wissen müssen, wie man das interpretiert. Wie soll man es denn auch sonst interpretieren?

          • „die – wenn sie frei sind – ihre Maßstäbe so setzen, dass sie 10-20% der Männer gut finden und geschätzt 50% der Männer unter „geht so, vielleicht gut genug“ verbuchen.
            Das lässt 30-40%, die qua Frau außen vor sind.“

            Das ist eine Milchmädchenrechnung, da davon ausgegangen wird, dass alle Frauen die 10-20 Prozent der begehrten Männer bekommen. Aber dem ist ja nicht so. Auch Frauen müssen sich auf dem Partnermarkt mit weniger begnügen, wollen sie nicht allein sein.

          • „Sowohl Frauen als auch Männer sollten endlich begreifen, dass sie keinen Anspruch auf Partnerschaft haben.“

            Zu akzeptieren, dass man kein adäquates Sexualleben hat, fällt den meisten Menschen beiderlei Geschlechts aber schon wegen ihrer genetischen Programmierung sehr schwer, ich bezweifle, dass man das so einfach wegerziehen kann. Es bleibt wohl so, dass Gesellschaften sich entweder darum kümmern müssen, dass möglichst wenige Menschen hinten runterfallen, oder mit den Konsequenzen klarkommen müssen.

          • „Das, was die oben genannten Männer ohnmächtig macht und sie scheitern lässt, sind die Anforderungen der Frauen“ – lässt anders herum Frauen als die umfassenden Kontrolleure von Männlichkeit erscheinen.
            Auch das ist die bloß die Kehrseite einer Allmachtsphantasie.

            Diese Ansicht ist falsch und es lässt (individuelle) Männer vom Haken: Wer lässt sich denn die Anforderungen diktieren?
            Wer lässt sich denn seine Männlichkeit von Frauen validieren?
            Wer unterwirft sich diesen Anforderungen?
            Wer stellt Frauen auf ein Podest?

            Ein gesellschaftlicher Gynozentrismus ohne Beitrag der Männer ist witzlos – ich werde nicht das idiotische Spielchen des Feminin-ismus spielen, beim eigenen Beitrag an der Reproduktion der (Geschlechter-) Verhältnisse beide Augen ganz fest zu schließen.

            Nächster Punkt: „dass (Frauen) 10-20% der Männer gut finden und geschätzt 50% der Männer unter „geht so, vielleicht gut genug“ verbuchen.“ wäre für mich interessant, wenn 50% der Frauen die man unter „geht so, vielleicht gut genug“ verbuchen könnte, die 10-20% der Männer auch bekommen würden, die sie gut finden.
            Das findet aber nicht statt.
            Diese Realität existiert nur im weiblichen Lala-Land.
            Noch einmal: Magarete Stokowski hat nicht auf Brad Pitt verzichtet, um eine Beziehung mit dir einzugehen, sondern in der Realität hätte sie bei Brad Pitt nie eine Chance gehabt.
            Dass sie das gerne anders sehen würde bleibt ihr unbenommen; es ist nur nicht real.

            Gynozentrismus ist auch, wenn du dir unreflektiert die Fremdwahrnehmung von Frauen aufs Auge drücken lässt, ohne dich zu fragen, welche Interessen und Realitätsverzerrungen dahinter stecken.

          • „lässt anders herum Frauen als die umfassenden Kontrolleure von Männlichkeit erscheinen.“

            Wieso „Männlichkeit“?
            Wir reden hier erstens von Sex und zweitens von Familie.

            Und ja, natürlich, Frauen kontrollieren in wesentlich höherem Maße als Männer, wer Sex hat und wer nicht.
            Und in jungen Jahren auch, wer eine Beziehung hat und wer nicht.

            Eine durchschnittliche 18-jährige hat weit mehr Optionen in ihrem Liebesleben als ein durchschnittlicher 18-jähriger.

            Was soll an der Aussage falsch sein?

            Was kann die Gesellschaft daran ändern?
            Sie könnte dem Jungen mit den wenigen Optionen klar machen, dass Sex und Partnerschaft weit überbewertet sind und er sich von Frauen, Fernsehen und Hollywood keinen Bären aufbinden lassen soll – Männlichkeit geht auch ganz anders als durch Minnedienst.

            Das könnte die Gesellschaft machen und das würde was bringen.

            Die Gesellschaft, die zu 50% aus Frauen besteht.

            Fat Chance.

            Was kann die Gesellschaft denn realistisch machen?

          • „Wer lässt sich denn die Anforderungen diktieren?
            Wer lässt sich denn seine Männlichkeit von Frauen validieren?
            Wer unterwirft sich diesen Anforderungen?
            Wer stellt Frauen auf ein Podest?“

            Korrekt. Ein Spiel spielen immer zwei. Und Männer haben durchaus Möglichkeiten, nicht mitzuspielen.

          • „Und was schwebt Dir als Lösung vor?“

            Enforced monogamy hat insoweit in der Vergangenheit recht gut funktioniert, natürlich auf Kosten der Freiheit. Einen besseren Vorschlag habe ich derzeit nicht.

          • Lösung: Eine Validierung durch Frauen ist nicht notwendig. Sie sind für das eigene Vorankommen schlicht entbehrlich.

            Die 80:20 Regel gilt ja nun schon ewig, und die Mädels haben weiterhin nicht mehr Auswahl als vorher. Es gibt nicht so viele Multimilliardäre, die die anderen 80% der Mädels bedienen können.

            Der Preis für Sexualität allgemein (nehmen wir mal direkte Prostitution aussen vor) ist ja nun auch komplett eingebrochen, einfach weil sehr viele Frauen weltweit bereit sind ohne Gegenleistung blank zu ziehen (Ein Hub dafür ist bspw. Pornhub). Und selbst direkte Prostitution ist recht günstig, insbesondere im Vergleich zu einem lebenslangen Versorgungsauftrag. Der Preisunterschied wird nochmal dramatischer wenn man andere Länder mit in den Vergleich zieht.
            (Für Sex zahlt man immer irgendwie, also erspart mir das moralisieren. Die Mädels sind meist nur aufgeregt darüber, dass andere Frauen sie preislich unterbieten.)

            Und nun nehmen wir nochmal den Fakt, dass alle Menschen altern.Und das der Sexual Marketplace Value (SMV) bei den Mädels mit dem Alter sinkt, und bei den Männer steigt. Bei letzteren ist vorausgesetzt, dass sie ihr Einkommen und/oder Vermögen weiter ausbauen.

            Alles in allem haben die Mädels überhaupt keine Anforderung zu stellen, durch die Konkurrenz sind sie sehr weit abgeschlagen worden. Und wie ich die Biester kenne, wissen die das, wenn auch nicht kognitiv. Und das ist wohl das was sie in den Wahnsinn treibt.

            Aber ich schweife ab, wie immer.
            Mein Vorschlag ist weiterhin: Ignoriere die Anforderungen, es gibt mehr Fische im Teich als man sinnvoll verarbeiten kann, und mehr als jammern können sie schlicht nicht tun. Selbst das Beta-Summoning ist nur partiell effektiv (was denkt ihr warum so viel Propaganda in den Äther geblasen wird?) Als Mann sollte man selbst die Anforderungen setzen. Und wenn die Dame nicht will kann sie gehen.

          • @ Hugor
            „Einen besseren Vorschlag habe ich derzeit nicht.“

            Die Frage die sich mir stellt ist, was der Vorteil einer solchen Gesellschaft sein soll.
            Müssen Schwule dann auch Frauen heiraten?

          • „Die Frage die sich mir stellt ist, was der Vorteil einer solchen Gesellschaft sein soll.“

            Stabilität, vor allem weniger unsoziales Verhalten sexuell frustierter junger Männer.

            „Müssen Schwule dann auch Frauen heiraten?“

            Für Schwule gelten natürlich die gleichen Regeln wie für Heteros – jeder nur eine Frau. 😉
            Vielleicht nochmal zur Klarstellung – „enforced monogamy“ bedeutet nicht, dass Männer und/oder Frauen zur Heirat, evtl sogar mit einem ungewollten Partner, gezwungen werden. Es bedeutet lediglich, dass man seine Sexualpartner nicht nach Belieben wechseln darf.

          • „Auch Frauen müssen sich auf dem Partnermarkt mit weniger begnügen, wollen sie nicht allein sein.“

            Und genau da liegt die Crux an der Sache. Sehr viele Frauen schätzen ihren eigenen Wert weit über ihren tatsächlichen ein. Was folgt daraus? Unrealistische Vorstellungen davon, was einem gebührt und auf langer Sicht ein langes, einsames Leben sofern die Eigenwahrnehmung nicht adäquat mit der Fremdwahrnehmung in Einklang gebracht wird.

          • @ Hugor
            „Es bedeutet lediglich, dass man seine Sexualpartner nicht nach Belieben wechseln darf.“

            Und wie wird das kontrolliert und „enforced“?

          • Der Preis für Sexualität allgemein (nehmen wir mal direkte Prostitution aussen vor) ist ja nun auch komplett eingebrochen, einfach weil sehr viele Frauen weltweit bereit sind ohne Gegenleistung blank zu ziehen (Ein Hub dafür ist bspw. Pornhub). Und selbst direkte Prostitution ist recht günstig, insbesondere im Vergleich zu einem lebenslangen Versorgungsauftrag.

            Vermutlich möchten die SPD-Frauen deshalb die Prostitution nach skandinavischem Vorbild verbieten lassen.
            Wenn die Dienstleistung eine Hure so teuer und risikobehaftet ist, lohnt es sich für Männer vielleicht wieder, „richtige“ Beziehungen zu suchen. 😉

          • „Und wie wird das [nicht beliebiges Wechseln der Sexualpartner] kontrolliert und „enforced“?“

            Wie das bisher war, weißt du doch – Verbot der Mehrehe und soziale Ächtung außerehelicher Sexualkontakte. Hat lange Zeit halbwegs funktioniert, aber muss man natürlich nicht gut finden.

          • Sowohl Frauen als auch Männer sollten endlich begreifen, dass sie keinen Anspruch auf Partnerschaft haben.

            Das stimmt schon, aber Sex ist ein Bedürfnis, das, sofern nicht befriedigt, sehr quälend werden kann. Sobald sehr realistische Sexrobots zu erschwinglichem Preis erhältlich sind, ist der Feminismus am Ende. Die kann man, so habe ich gehört, sogar auf lautlos stellen!!

          • @only me

            „Und ja, natürlich, Frauen kontrollieren in wesentlich höherem Maße als Männer, wer Sex hat und wer nicht.
            Und in jungen Jahren auch, wer eine Beziehung hat und wer nicht.“

            Deine Sichtweise verwandelt ein für beide Geschlechter vorhandenes Bedürfnis nach Intimität und Geborgenheit wieder in ein einseitiges Machtverhältnis – das stört mich.
            Zudem entwickelt sich Sexualität in jungen Jahren in und durch eine monogame Beziehung. Heute ungleich mehr als noch vor dreißig Jahren.

            „Eine durchschnittliche 18-jährige hat weit mehr Optionen in ihrem Liebesleben als ein durchschnittlicher 18-jähriger.
            Was soll an der Aussage falsch sein?“

            Dass 43% aller 18-25(!!!)-jährigen Frauen in einer Studie des BZgA zur Jugendsexualität aus dem Jahr 2015 nur maximal 2 (zwei) Sexualpartner hatten, weitere 19% 3 und 39% mehr als drei, spricht gegen die Existenz des mystischen „cock carousel“.
            Zwischen Optionen haben und Optionen nutzen bestehen wohl ein großer Unterschied.
            Übrigens: Viele der Thesen von Rollo Tomassi scheitern an der empirischen Realität.

            „Was kann die Gesellschaft daran ändern?
            Sie könnte dem Jungen mit den wenigen Optionen klar machen, dass Sex und Partnerschaft weit überbewertet sind und er sich von Frauen, Fernsehen und Hollywood keinen Bären aufbinden lassen soll – Männlichkeit geht auch ganz anders als durch Minnedienst.“

            Bspw. Männlichkeit entwickeln über die Bewusstwerdung eigener Interessen, Bedürfnisse, Wünsche und Ansprüche entlang von Fragen an sich:
            Was erwarte ich von einer Partnerschaft?
            Wie stelle ich mir eine gelungene Sexualität vor?
            Wie sieht eine gelungene Partnerschaft aus, in der ich mich mit meinen Bedürfnissen und Interessen aufgehoben fühle?
            Wie sieht eine gelungene partnerschaftliche Sexualität aus, die meinen Bedürfnissen und Ansprüchen genügt?
            Verbalisierung und Verschriftlichung der Antworten = SOLL.

            Die gynozentrische Scheiße in Fernsehen und Hollywood setzt auf eine Überwältigungskultur, in der „die Liebe“ = Frau hereinbricht wie eine Naturgewalt. Sie diktiert im Fortlauf die Antworten auf die Fragen, die sich Männer eingangs eben nicht gestellt haben. Prompt ist der weiblich diktierte IST-Zustand der SOLL-Zustand der Partnerschaft überhaupt -> happy wife, happy life.

            Daher würde ich vorschlagen unsere Aufklärung und AgitProp setzt darauf, Jungen/Männer zum sprechen zu bringen über ihre ureigensten Bedürfnisse, Interessen, Ansprüche, Hoffnungen, Ängste usw. und das möglichst frühzeitig.
            Nur wer mit eigenen Vorstellungen und bewusst in eine Partnerschaft geht / sich auf Sexualität einlässt, macht dies zu einem persönlich steuerbaren und abrechenbaren Erlebnis.
            Um zu bemerken, dass etwas nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, muss man sich vorher erst einmal Vorstellungen gemacht haben.

            Wie sie danach Partnerschaft und Sexualität und Hollywood und Realität bewerten liegt ganz bei ihnen.

          • @crumar,

            ein Diagramm aus der von dir zitierten Studie:

            Ich muss feststellen, dass eine Befragung, die die beiden Antworten: „Mich lässt keine ran“ und „Mir ist keiner gut genug“ unter dem Punkt „Fehlen des richtigen Partners“ zusammen fasst, unser Betrachtung hire nicht recht weiter hilft.

          • Noch zwei interessante Zitate aus der Studie:

            S 103:

            Und zweitens haben fast ausschließlich die männlichen, aber kaum die weiblichen Jugendlichen/jungen Erwachsenen das Hindernis, dass sich ihr(e) Partner(in) nicht auf weitergehende sexuelle Aktivitäten einlassen will.

            S 107

            Mit 69 Prozent haben etwa sieben von zehn der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 25 Jahren mindestens einmal in ihrem bisherigen Leben Geschlechtsverkehr gehabt.
            Die Angaben der Jungen bzw. jungen Männer entsprechen unabhängig von ihrer Herkunft ziemlich exakt diesem Schnitt, während bei den Mädchen/jungen Frauen je nach Herkunft gegenläufige Tendenzen auszumachen sind: Weibliche Befragte deutscher Herkunft liegen mit 75 Prozent über dem Gesamtschnitt, Mädchen bzw. junge Frauen mit ausländischen Wurzeln mit 56 Prozent klar darunter.

          • Deiner Interpretation der Zahlen kann ich nicht zustimmen. Wenn 39% der Frauen unter 25 schon mehr als 3 Sexualpartner hatten, dann ist das ein empirischer Beleg für das „Cock-Carousel“. Und ich füge hinzu, dass ich nach meiner Erfahrung Frauen, die in irgendeinem Lebensalter mehr als 3 Sexualpartner hatten, für ernsthafte Beziehungen untauglich sind.

          • „Nur wer mit eigenen Vorstellungen und bewusst in eine Partnerschaft geht / sich auf Sexualität einlässt, macht dies zu einem persönlich steuerbaren und abrechenbaren Erlebnis.“

            Vor allem sollte es ein für die Männer jederzeit abbrechbares Erlebnis sein 😉
            Und diese Option des Schlussmachens sollten Männer verstärkt und konsequenter nutzen. Bisher gehen die meisten Trennungen ja von Frauen aus, während Männer sich wohl offenbar viel zu viel gefallen lassen und das Ding versuchen irgendwie am Laufen zu halten und sich den Wünschen der Frau unterwerfen.
            Ein wichtiger Schritt hierfür wäre schonmal nicht zu heiraten – zumindest unter der zur Zeit vorherrschenden Gesetzeslage, die hauptsächlich im Falle einer Scheidung einen Nachteil für den Mann bedeutet, den Mann also vor konsequentem Schlussmachen zurückhält.
            Eigene Vorstellungen von Partnerschaft zu haben, bewusst in eine Partnerschaft zu gehen ist ein sehr wichtiger Punkt, beinhaltet für mich aber auch ein höheres Maß an Konsequenz. Sich eben nicht alles gefallen zu lassen. Nicht jedes Fehlverhalten der Frau als bezauberndes Feature anzusehen, mit dem der Mann auf gekonnte und spielerische Weise umzugehen hat. Einen sogenannten „Shittest“ als das zu sehen was er ist: ein *scheiß* Verhalten der Frau, das man nicht toleriert und sie sofort eiskalt im Regen stehen lässt.

            Und immer wieder objektiv hinterfragen: „Was hat die Frau tatsächlich zu bieten?“. „Sind wir wirklich auf einer Augenhöhe?“. Eben nicht jedes 08/15 Bauernmädchen, das sich für eine 10 hält, anhimmeln und auf ein Podest heben, sondern entlarven, als genau das, was sie ist: ein Bauernmädchen, das nichts zu bieten hat.

          • Nicht vergessen soltle man auch, dass es sich um eine Befragung handelt. Meines Wissens ist anerkannt, dass bei (auch anonymen) Befragungen zu Sexualpartnern im Schnitt Männer zu hoch und Frauen zu niedrig antworten.

            Außerdem dürfte bei einer Altersspanne von 18-25 der Durchschnitt bezüglich der Anzahl der Sexualpartner nicht sehr aussagekräftig sein, weil er am unteren Ende der Altersspanne sicherlich deutlich niedriger liegt als am oberen. Ich vermute, bei den Mittzwanzigerinnen liegt der Anteil mit 3+ Sexualpartnern bei deutlich über 50%.

          • So übel die Scheidung sein mag, bedeutet der Trauschein nicht Privileg?
            Wie ist’s mit der Kündbarkeit derer mit gegenüber denen ohne?

          • @only me

            Ich habe mir die Studie noch einmal genauer angeschaut an zwei Punkten, nämlich
            1. Zusammensetzung der Stichproben (was ich immer empfehle),
            2. Aussagen zur Erfahrung von sexueller Gewalt.

            Zu 1. Ich bin davon ausgegangen, dass die Stichproben nach Geschlechter und Alter identisch zusammengesetzt sind und war baff, dass (S. 212) seit der: „Ersterhebung 1980 ein disproportionaler Stichprobenansatz hinsichtlich der Geschlechter gewählt (worden ist), indem der Schwerpunkt auf der Befragung der weiblichen Jugendlichen lag (n = 1.500 Mädchen, n = 1.000 Jungen).
            Dieser Ansatz der Geschlechterdisproportionalität wurde bis heute durchgängig beibehalten (…)“
            Die „Schwerpunktsetzung“ drückt sich also aus in der Stichprobengröße.

            Auf S. 213 werden die Soll-Zahlen der Zusammensetzung gezeigt (die Ist-Werte auf S. 214 weichen davon ab):
            14-17 Jahre
            Mädchen Deutsche Herkunft: 1500
            Mädchen Migrationshintergrund: 500
            Jungen Deutsche Herkunft: 1000
            Jungen Migrationshintergrund: 500

            Bei den Jungen ist der Anteil von solchen mit Migrationshintergrund 33%, bei den Mädchen nur 25%. 2000 befragte Mädchen stehen 1500 befragte Jungen gegenüber – also 25% weniger befragte Jungen.
            Befragte gesamt: 3500

            18-25 Jahre
            Frauen Deutsche Herkunft: 1000
            Frauen Migrationshintergrund: 500
            Männer Deutsche Herkunft: 500
            Männer Migrationshintergrund: 250

            Hier ist der Anteil der befragten Männer nur halb (!) so groß, wie der der befragten Frauen, Anteil derjenigen Frauen und Männer mit Migrationshintergrund jeweils 33%.
            Befragte gesamt: 2250.
            Angesichts der Stichprobengröße der Männer würde ich eine repräsentative Auswahl bezweifeln.
            Mir leuchtet nicht ein, warum die zweite Gruppe, die acht Lebensjahre abdecken soll, über 30% kleiner ist als die Befragten der ersten Gruppe, die nur vier Lebensjahre abdeckt.

            Es wird erläutert: „Quotierungsmerkmale für Zielpersonen deutscher Herkunft waren Geschlecht, Alter und Bildung„, hingegen: „Die Quotierungsmerkmale für die Rekrutierung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nichtdeutscher Herkunft waren Geschlecht, Alter und das Merkmal „Nationalitätengruppe“. Also Nationalitätengruppe statt Bildung?! Merkwürdig.

            „Der wesentliche Schritt der Aufbereitung des empirisch gewonnenen Datenmaterials bestand in der Überführung der disproportionalen Stichprobenanlage in eine proportionale Stichprobe. Das war notwendig, um Aussagen für die Gesamtheit der Mädchen/Jungen bzw. der jungen Erwachsenen in Deutschland treffen zu können.“ No way.

            2. Ab S. 5 werden die zentralen Ergebnisse der Studie aufgeführt, auf S. 9 unter der Zwischenüberschrift „Sexuelle Gewalterfahrung unter Mädchen/jungen Frauen kein Einzelfall“ dargestellt:
            „Eine erschreckend hohe Zahl – eine von fünf Mädchen/jungen Frauen zwischen 14 und 25 – hat sich bereits einmal gegen unerwünschte sexuelle Annäherungen zur Wehr setzen müssen, einige sogar mehrfach. Das Risiko sexueller Übergriffe steigt, wenn sie selbst bereits sexuell aktiv sind – dann ist es sogar fast jede Vierte.“
            Und auf S. 10: „Jungen/junge Männer berichten eher vereinzelt von sexueller Gewalt (4%), kaum weniger betroffen als Mädchen/junge Frauen scheinen jedoch diejenigen unter ihnen mit homosexueller Orientierung.“

            Auf S. 196 steht eine Tabelle (Abb. 116) mit dem Titel (kursiv herv.) „Erleben sexueller Gewalt nach Herkunft und sexueller Erfahrung“. Versteckt am unteren Rand der Tabelle jedoch, was die tatsächliche Frage im Interview war: „Hat ein Junge oder Mann schon einmal versucht, Sie gegen Ihren Willen zu Sex oder Zärtlichkeiten zu bringen, indem er Sie unter Druck gesetzt hat?“
            Auf diese Tabelle beziehen sich offensichtlich die Befunde von S. 9, „Sexuelle Gewalterfahrung“.

            Die erste Auffälligkeit ist, dass offensichtlich beide Geschlechter die identische Fragestellung vorgesetzt bekommen haben, in dem jeweils nur ein Junge oder ein Mann Täter sein konnte. Insofern wundert es nicht, dass Jungen und Männer mit homosexueller Orientierung besonders betroffen sind, denn Jungen und Männer mit heterosexueller Orientierung werden zu den Erfahrungen mit nicht einverständigen sexuellen Begegnungen mit Mädchen und Frauen gar nicht erst gefragt.

            Die zweite Auffälligkeit ist erwartungsgemäß die Redefinition des Gewaltbegriffs. Um ein korrektes Ergebnis zu liefern hätte die geschlechterneutral formulierte Frage lauten müssen: „Hat jemand schon einmal versucht, Sie gegen Ihren Willen zu Sex oder Zärtlichkeiten zu bringen, indem er Sie dazu gezwungen hat?“

            Nur den entgegenstehenden Willen mit Zwang zu überwinden rechtfertigt es, von „sexueller Nötigung“ (S. 203) zu sprechen. Dass sie das wissen und bewusst lügen, zeigen die Formulierungen auf S. 196 und S. 200: „Unter den sexuell Erfahrenen geben mindestens doppelt so viele an schon einmal zu sexuellen Aktivitäten gezwungen worden zu sein wie unter sexuell noch nicht aktiven Mädchen/Frauen.“
            Und „Gegen den eigenen Willen zu sexuellen Aktivitäten gezwungen worden zu sein – das ist ein Erlebnis, über das viele (zunächst) nicht sprechen können.“
            Alternativ reden sie auch von „sexueller Repression“, um eine Gewalterfahrung zu suggerieren.

            Sie benutzen also die wachsweiche Fragestellung, die nicht einmal zwischen physischem und psychischem „Druck“ unterscheidet und natürlich auch schlicht „überredet“ bedeuten kann, um gefälschte Ergebnisse präsentieren zu können.
            Zum Glück können sich diese „Wissenschaftlerinnen“ darauf verlassen, dass kaum jemand über die Zusammenfassung der Ergebnisse hinaus liest, denn auf S. 199 in Tabelle 118 wird es bizarr:

            „Art der erlebten sexuellen Gewalt“ (Mädchen/Frauen) ist die Überschrift der Tabelle.
            „Frage: Wie ist die Situation ausgegangen? Kam es (zu)…
            – körperlichen Berührungen (Küssen, Petting)
            – Geschlechtsverkehr
            – anderen sexuellen Handlungen
            – keinen sexuellen Handlungen (z.B. ich habe ihn abgewehrt)“

            In 50% der Fälle war die „Art der erlebten sexuellen Gewalt“, dass es zu keinen sexuellen Handlungen kam. Wir schauen noch einmal auf die Tabelle 116, die zeigt, dass 20% der Mädchen und Frauen deutscher Herkunft und 22% der Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund die Frage: „Hat ein Junge oder Mann schon einmal versucht, Sie gegen Ihren Willen zu Sex oder Zärtlichkeiten zu bringen, indem er Sie unter Druck gesetzt hat?“ bejaht hat.
            Was umgekehrt nur heißen kann, es ist in der Hälfte der Fälle beim Versuch geblieben.
            Wohlbemerkt nicht Zwang oder Gewalt, sondern „Druck“.

            In der Tabelle 116 wird hingegen behauptet, dass 23% der Mädchen und Frauen deutscher Herkunft und 28% der Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund eine „Geschlechtsverkehrerfahrung“ gemacht haben.
            In der Hälfte der Fälle (von 20%, respektive 22% aller Mädchen und Frauen) ist es zu keinen sexuellen Handlungen gekommen; die Anzahl derjenigen, die überhaupt sexuelle Handlungen erlebt haben können wären demnach 10% bzw. 11% aller Mädchen und Frauen.
            Die 26% mit „Geschlechtsverkehrerfahrung“ in Tabelle 118 (zusammengesetzt aus Mädchen und Frauen deutscher Herkunft und Migrationshintergrund) beziehen sich also anteilig auf die 10%, bzw. 11% aller Mädchen, die sexuelle Handlungen erlebt haben.
            26% klingen eben besser als 2,6% – da ist jede Lüge erlaubt.

            Das ist also wieder eine feministische fake-Studie zu „sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen“ und ich habe andere gesehen, die wesentlich geschickter manipulieren.
            Problem ist, es gibt diese sexuelle Gewalt gegen Jungen, Mädchen, Männer, Frauen tatsächlich – nur wird man mit diesen Fälschungen, diesen gezielten Desinformationen nichts anfangen können, um gesellschaftlich dagegen vorzugehen.
            Das dient nur feministischen Berufskarrieren, dem Staatsfeminismus und der feministischen Opferindustrie.

            Wir müssen diese Forschung komplett enteignen, die „Wissenschaftlerinnen“ herauswerfen und selber tätig werden! 🙂

          • @lh

            „Deiner Interpretation der Zahlen kann ich nicht zustimmen. Wenn 39% der Frauen unter 25 schon mehr als 3 Sexualpartner hatten, dann ist das ein empirischer Beleg für das „Cock-Carousel“.“

            Das ist nicht nur statistisch Blödsinn.
            Erstens hatten 65% aller 17-jährigen Frauen in der Studie bereits Sex.
            Das ist der erste Sexualpartner.
            Angenommen wir reden über die nächsten 7 (sieben) Jahre, dann erwartest du faktisch, dass maximal 2 weitere folgen dürfen.

            Ich habe keine belastbaren Zahlen über die Dauer der ersten Beziehung; lass uns drei Jahre annehmen und Monogamie.
            Sie ist immer noch zwanzig Jahre alt und in ihrer prime Phase!
            Erstens: Du gönnst uns einfach keinen Spaß!

            Zweitens: Selbst wenn sie einen weiteren Sexualpartner PRO JAHR hätte, wären wir schon bei sechs (6) insgesamt.
            Ist das dein Ernst?
            Das ist die legendäre Vielhurerei?
            Ein Fick pro Jahr?
            Wollen wir offiziell die katholische Kirche und ihre Sexualfeindlichkeit beerben?

            Ich würde mir eher Sorgen machen, wenn eine 25-jährige Frau nicht eine einzige LTR vorzuweisen hätte, sondern eine Abfolge von maximal 2-jährigen Beziehungen. Das wäre ab dem Alter von 17 übrigens mindestens vier Sexualpartner.
            50% der Gründe, warum diese Beziehungen nicht länger dauerten, haben m.E. mit ihr zu tun – egal, was sie dir erzählt.

            Meine klare Abneigung gegen islamische Vorstellungen hat nicht nur mit Marxismus und Atheismus zu tun, sondern dass ich im Paradies für mich selbstverständlich 72 mit allen Wassern gewaschene Schlampen erwarte und keine idiotischen Jungfrauen. 🙂

          • @Crumar:

            Es geht nicht darum, was man (letztlich aus männlicher Sicht) für hohe Zahlen oder viel oder wenig Sexualpartner hält. Es geht einfach darum, dass jeder Sexualpartner die Bindungsfähigkeit (und wahrscheinlich noch ein paar weitere Dinge) beschädigt und deshalb eine Frau mit weniger Sexualpartnern immer viel mehr Spaß macht. Die Emotionalität ist einfach noch nicht so abgehärtet und kaputt.

            Und dann muss ich feststellen, dass viele der wirklich schönen Frauen, mit denen ich zu tun hatte, sehr spät angefangen haben. Teilweise erst mit Mitte 20 und obwohl sie längst Komplexe deswegen hatten. Diese Frauen gehen überhaupt nur mit Männern ins Bett, wo sie geheiratet werden wollen und das auch schon absehen können. Entsprechend führen diese Frauen dann meistens auch sehr lange Beziehungen.

            Ein wesentlicher Punkt dabei ist, dass diese Frauen ihren Wert kennen und es deshalb nicht nötig haben, ihren Sex zur Selbstvalidierung zu verschleudern. Und darauf kommt es an, der Rest ergibt sich dann schon von selbst.

            Aber Du hast natürlich recht, am Ende geht es darum welche Qualitätsstandards man anlegen will und kann.

          • @lh

            Dazu: Es geht nicht darum, was man (letztlich aus männlicher Sicht) für hohe Zahlen oder viel oder wenig Sexualpartner hält.

            Korrekt.
            Denn sonst wäre man ein verlogenes Arschloch wie bspw. Roosh, der in seinen jungen Jahren PUA war und nun einer sehr konservativen Ansicht das Wort redet. Was nicht ganz zufällig damit zu tun hat, dass er nunmehr ein Alter erreicht hat, in dem sich die hotten jungen Dinger eben nicht mehr um ihn reißen.
            Dass seine gesamte „PU-Karriere“ auf der Existenz von jungen Frauen basierte, die ein ungezwungenes Sexualleben führen macht seine doppelmoralische Forderung, er wolle ab 40 Jahren nur noch mit jungen Jungfrauen konfrontiert werden besonders absurd und narzisstisch.

            Es geht einfach darum, dass jeder Sexualpartner die Bindungsfähigkeit (und wahrscheinlich noch ein paar weitere Dinge) beschädigt und deshalb eine Frau mit weniger Sexualpartnern immer viel mehr Spaß macht. Die Emotionalität ist einfach noch nicht so abgehärtet und kaputt.

            Das ist eine sehr steile These.
            Ich hatte sehr viele Sexualpartnerinnen und dann eine lange LTR mit einer Frau, die ebenfalls vorher viele Sexualpartner hatte.
            Der Einfluss der Sexualpartnerinnen auf meine Emotionalität oder ihre war 0.

            Die These kenne ich von Rollo und sie basiert u.a. auf der Verwechslung der prinzipiellen „Bindungsfähigkeit“ und der Fähigkeit eine langfristige Beziehung zu führen. Letztere beruht darauf, die Beziehung über die Phase hinaus gemeinsam zu entwickeln, wenn sich der Reiz des neuen erschöpft hat.
            An dieser Stelle auf die sexuelle Vorerfahrung der Frau zu verweisen verfehlt nicht nur das Thema, sondern die darin verborgene einseitige Schuldzuweisung ist das konservative Pendant zum feministischen Ausredenkalender.

            Und dann muss ich feststellen, dass viele der wirklich schönen Frauen, mit denen ich zu tun hatte, sehr spät angefangen haben. Teilweise erst mit Mitte 20 und obwohl sie längst Komplexe deswegen hatten. Diese Frauen gehen überhaupt nur mit Männern ins Bett, wo sie geheiratet werden wollen und das auch schon absehen können. Entsprechend führen diese Frauen dann meistens auch sehr lange Beziehungen.

            Der Witz an sexueller Selbstbestimmung ist die – nun ja – Selbstbestimmung. Wer sich noch nicht so weit fühlt, sollte auch keinem Gruppendruck nachgeben.
            Anders verhält es sich, wenn der moralische Druck existiert, keine sexuellen Beziehungen einzugehen oder Sexualität prinzipiell als unmoralisch angesehen wird.
            Letztere Einstellung wird zu einem Problem auch in einer langfristigen Beziehung werden.

            Das Problem der „wirklich schönen Frauen“ ist, dass die „genetic celebreties“ sich ihr Schicksal nicht ausgesucht haben, was oft vergessen wird. Wer die Aufmerksamkeit nicht mag, die sich daraus ergibt eine 9-10 zu sein, hat Pech gehabt.
            Die schönste Frau, die ich jemals kennen gelernt habe war ausgesprochen nett – und Bulimikerin.
            Dass diese Frauen misstrauisch mutmaßen, nur die Kerbe im Bettpfosten eines Roosh zu sein ist nachvollziehbar, oder? Umgekehrt wäre 9-10 plus sexuelle Enthaltsamkeit auch ein starkes value signal auf dem Heiratsmarkt; strategisch klug also.

            Ein wesentlicher Punkt dabei ist, dass diese Frauen ihren Wert kennen und es deshalb nicht nötig haben, ihren Sex zur Selbstvalidierung zu verschleudern. Und darauf kommt es an, der Rest ergibt sich dann schon von selbst.

            So lange es u.a. Männer gibt, die Sex zur Selbstvalidierung benutzen, wird es zwangsläufig Frauen geben müssen, die Sex „verschleudern“.
            Mir ist schleierhaft, warum dieser Zusammenhang nicht begriffen wird.
            Wer bspw. 10 ONS mit verschiedenen Frauen haben will ist auf die Existenz von 10 Frauen angewiesen, die das auch wollen.

            Als männliche Schlampe die seinen Wert kennt, ein „Cheers!“ auf alle solchen Frauen – wir hatten Spaß beim freigiebig freiwilligen verschleudern unserer Sexualität im Leben! 🙂

          • Das ist eine sehr steile These.
            @Crumar:

            Ich hatte sehr viele Sexualpartnerinnen und dann eine lange LTR mit einer Frau, die ebenfalls vorher viele Sexualpartner hatte.
            Der Einfluss der Sexualpartnerinnen auf meine Emotionalität oder ihre war 0.

            Wenn ich Dich richtig verstehe fehlt Dir genau die Erfahrung mit einer Jungfrau oder Frau jedenfalls sehr wenigen Sexualpartnern, von der ich rede? Probier das mal aus.

            Die These kenne ich von Rollo und sie basiert u.a. auf der Verwechslung der prinzipiellen „Bindungsfähigkeit“ und der Fähigkeit eine langfristige Beziehung zu führen. Letztere beruht darauf, die Beziehung über die Phase hinaus gemeinsam zu entwickeln, wenn sich der Reiz des neuen erschöpft hat.

            Darum geht es gar nicht. Vielmehr geht es darum, dass man als Mann bei einer Frau einen gewissen emotionalen Eindruck hinterlassen muss, wenn sie eine starke Bindung aufbauen soll. Wann immer sie nun sich von Bindungseffekten befreien muss (was bis eine gewisse Abhärtung eintritt nach jedem Sexualkontakt nötig ist), stumpft sie sich selbst gegenüber dem Reiz ab, der beim letzten Mann noch reichte. Um wieder denselben Bindungseffekt zu erreichen, muss der nächste Mann einen stärkeren Reiz setzen. Das ist erstens mühsam und zweitens ist die Richtung angesichts der dunklen weiblichen Vorlieben auch nicht unbedingt im Interesse des Mannes.

            Umgekehrt wäre 9-10 plus sexuelle Enthaltsamkeit auch ein starkes value signal auf dem Heiratsmarkt; strategisch klug also.

            Ja genau. Und ich rate diese strategische Klugheit als Qualitätsmerkmal einer Frau anzusehen und zu beachten.

            So lange es u.a. Männer gibt, die Sex zur Selbstvalidierung benutzen, wird es zwangsläufig Frauen geben müssen, die Sex „verschleudern“.

            Männer und Frauen sind in dem Spiel durchaus unterschiedlich positioniert: Männer versuchen die Dose zu knacken und Frauen versuchen sie geschlossen zu halten. Wo wäre denn auch sonst die Herausforderung?

            Mir ist schleierhaft, warum dieser Zusammenhang nicht begriffen wird.
            Wer bspw. 10 ONS mit verschiedenen Frauen haben will ist auf die Existenz von 10 Frauen angewiesen, die das auch wollen.
            Als männliche Schlampe die seinen Wert kennt, ein „Cheers!“ auf alle solchen Frauen – wir hatten Spaß beim freigiebig freiwilligen verschleudern unserer Sexualität im Leben! 🙂

            Vorneweg: Nichts gegen Schlampen. Die besseren Blowjobs geben definitiv die Schlampen. Aber so wenig wie es „die Männer“ gibt, welche den Feministinnen ihre Probleme lösen könnten, so wenig gibt es „die Frauen“ die gleichzeitig Schlampe, Ehefrau und Mutter der Kinder sein müssen. Die Kunst ist, sich die unverbindlichen Blowjobs bei den Schlampen zu holen und sich fürs schwängern oder ernsthaft zusammenleben Frauen mit anderen Qualitäten zu suchen. Und über letztere rede ich.

            Im Übrigen weise ich Dich darauf hin, dass es genau 1 Schlampe braucht um 10 Männern in 10 Tagen einen ONS zu geben, vielleicht sogar in 5. Und das Szenario ist nicht mal völlig unrealistisch.

          • Wenn ich Dich richtig verstehe fehlt Dir genau die Erfahrung mit einer Jungfrau oder Frau jedenfalls sehr wenigen Sexualpartnern, von der ich rede? Probier das mal aus.

            Nein, hatte ich auch schon – bei der dritten Jungfrau habe ich mich geweigert der erste zu sein.
            Bei eine der wuschigsten Frauen jemals war ich der zweite Liebhaber, bei einer anderen ca. der 122.
            Alle waren anders und alle (mehr oder weniger) einzigartig.

            Vielmehr geht es darum, dass man als Mann bei einer Frau einen gewissen emotionalen Eindruck hinterlassen muss, wenn sie eine starke Bindung aufbauen soll. Wann immer sie nun sich von Bindungseffekten befreien muss (was bis eine gewisse Abhärtung eintritt nach jedem Sexualkontakt nötig ist), stumpft sie sich selbst gegenüber dem Reiz ab, der beim letzten Mann noch reichte. Um wieder denselben Bindungseffekt zu erreichen, muss der nächste Mann einen stärkeren Reiz setzen. Das ist erstens mühsam und zweitens ist die Richtung angesichts der dunklen weiblichen Vorlieben auch nicht unbedingt im Interesse des Mannes.

            „Vielmehr geht es darum, dass man als Frau beim Mann einen gewissen emotionalen Eindruck hinterlassen muss, wenn er eine starke Bindung aufbauen soll. Wann immer er nun sich von Bindungseffekten befreien muss (was bis eine gewisse Abhärtung eintritt nach jedem Sexualkontakt nötig ist), stumpft er sich selbst gegenüber dem Reiz ab, der bei der letzten Frau noch reichte. Um wieder denselben Bindungseffekt zu erreichen, muss die nächste Frau einen stärkeren Reiz setzen. Das ist erstens mühsam und zweitens ist die Richtung angesichts der dunklen männlichen Vorlieben auch nicht unbedingt im Interesse der Frau.“

            Angenommen, nur mal angenommen, die Gefühle der Austauschbarkeit und der Konkurrenz mit Verflossenen treffen für beide Geschlechter zu und du löst dich von deinem anerzogenen Gynozentrismus, dann wäre deine These tatsächlich auch die Befürchtung einer Frau, die mit dir zusammen sein will und sich fragt, was sie sexuell zu bieten hat.
            Nämlich mehr, als deine ihr bekannten Vorerfahrungen.
            Bei der konservativen Variante liegt die Angst hingegen immer bei DIR und bei der Mehrleistung, die du virtuell zu erbringen hättest. Deshalb sind Feminismus und Konservativismus (traditionalism) auch austauschbar.
            Ich hatte mich in einer Kneipe mit einer Feministin auf eine Diskussion getroffen und es ging um die Orgasmusfähigkeit von Frauen, wobei sie behauptete, Frauen könnten – wenn überhaupt – nur einen Orgasmus haben und dich antwortete ihr: „Nein, DU kannst nur einen Orgasmus haben.“
            Das Problem sind nicht „Frauen“, das Problem bist DU und DIR gehört DEIN Problem, das ich MIR nicht anziehe.
            Die Sichtweise auf das Gelingen oder Scheitern einer sexuellen Begegnung ist identisch, egal ob mit positivem oder negativem Ausgang – verantwortlich ist der Mann. Gelungene Sexualität – da sind sich Konservative und Feministinnen komplett einig – hat mit den involvierten Frauen nichts zu tun.

            „Umgekehrt wäre 9-10 plus sexuelle Enthaltsamkeit auch ein starkes value signal auf dem Heiratsmarkt; strategisch klug also.“
            Ja genau. Und ich rate diese strategische Klugheit als Qualitätsmerkmal einer Frau anzusehen und zu beachten.

            Keine Frage – nur habe ich die Millionen nicht, die ihre strategische Klugheit honorieren würden. Ansonsten sind die identitär muslimischen Mädels gerade unterwegs, den Preis der Jungfrau in die Höhe zu treiben, weil sie sich bewusst gegen die (deutschen) Schlampen abgrenzen.

            „So lange es u.a. Männer gibt, die Sex zur Selbstvalidierung benutzen, wird es zwangsläufig Frauen geben müssen, die Sex „verschleudern“.“

            Männer und Frauen sind in dem Spiel durchaus unterschiedlich positioniert: Männer versuchen die Dose zu knacken und Frauen versuchen sie geschlossen zu halten. Wo wäre denn auch sonst die Herausforderung?

            Du siehst das falsch herum, weil deine Sozialisation verlief, wie sie verlaufen ist.
            Die männliche Herausforderung existiert nur, weil dir Frauen erzählen konnten, sie wären ein Preis, der zu gewinnen ist.

            Den Preis zu erringen ist so deine Herausforderung geworden.
            Tauschten sich sexuelle Bedürfnisse wechselseitig, wäre niemand niemandem etwas schuldig und es gäbe nichts zu gewinnen, außer sich gemeinsam in dem Augenblick zu verlieren.

            Das ist der Punkt, an dem der bürgerliche Feminismus immer wieder stolpern muss.
            Es ist unmöglich Frauen zu „empowern“, die Realisierung ihrer sexuellen Bedürfnisse aktiv einzufordern UND zu behaupten, die Realisierung dieser sexuellen Bedürfnisse wäre mehr WERT als die der Männer.

          • Crumar: Gelungene Sexualität – da sind sich Konservative und Feministinnen komplett einig – hat mit den involvierten Frauen nichts zu tun.

            Lies das bitte nochmal. Auch wenn ich es nicht verabsolutiere, so ist meine These genau, dass die gelungene Sexualität sehr wohl mit den Frauen zu tun hat.

            Die männliche Herausforderung existiert nur, weil dir Frauen erzählen konnten, sie wären ein Preis, der zu gewinnen ist.

            Du hast natürlich recht, dass man(n) immer einfachen Sex ohne Herausforderung haben kann, wenn man beim SMV der Partnerin nur niedrig genug geht. Aber zum einen macht es einfach mehr Spaß eine 9 zu ficken als eine 3 und zum anderen muss man selbst eben auch erstmal eine solide 6 sein, damit das mit der 3 so einfach ist.

            Ich habe 2 Incel-Freunde. Die können Dir einiges zum freien Austausch von Sex und der nur eingeredeten Herausforderung erzählen…

            Aber ich fürchte, die Diskussion wird nicht fruchtbarer, wenn wir uns gegenseitig des Gynozentrismus beschuldigen.

          • „Auch wenn ich es nicht verabsolutiere, so ist meine These genau, dass die gelungene Sexualität sehr wohl mit den Frauen zu tun hat.“

            Eben. Mit menschlichen Wesen, die ebenso Intimität, Nähe, Geborgenheit, Loyalität, Solidarität suchen. Wie wäre es, wenn wir für uns selbst anerkennen würden, dass WIR diese Frauen auf ein Podest stellen? Natürlich wollen sie der Mittelpunkt der Beziehung sein. Verschärft wurde und wird ihnen eingeredet, das wäre ihr gottgewolltes Recht.
            Normalmaß ist menschliches Wesen und von dieser Grundlage gehe ich aus.

            „Du hast natürlich recht, dass man(n) immer einfachen Sex ohne Herausforderung haben kann, wenn man beim SMV der Partnerin nur niedrig genug geht. Aber zum einen macht es einfach mehr Spaß eine 9 zu ficken als eine 3 und zum anderen muss man selbst eben auch erstmal eine solide 6 sein, damit das mit der 3 so einfach ist.“

            Meine längste Beziehung hatte ich mit einer – großzügig betrachteten – 7.
            Zu große Nase, zu kleine Titten, überhaupt zu dünn.
            Aber sehr viel Humor, warmherzig und intelligent und mit mir auf der gleichen politischen Linie.
            Es war die erste Frau, mit der ich zugleich zusammen gewohnt habe, was eine eigene Herausforderung ist. Ich war nämlich nie der klassische „pair bonder“ und Symbiose nie mein Ding.

            „Ich habe 2 Incel-Freunde. Die können Dir einiges zum freien Austausch von Sex und der nur eingeredeten Herausforderung erzählen…“

            Incel sind eine eigene Hausnummer und ich schaue mit Lerneffekt gerne FA Monday, um mir ein Verständnis der US-amerikanischen Zustände zu verschaffen.
            Contrapoints liegt in der Regel zu 90% daneben.

            „The way Peterson tells it (…) for him and many others, to be an incel is to seek the camaraderie of a group of male peers who provide an outlet where, for once, they can honestly talk about the increasing fragmentation, disconnection, alienation and ostracization they feel in an always-online world in which, as far as they can see, they are not welcome or wanted.

            Peterson compared the mischaracterization of incels to the xenophobic broad brush that takes a minority of radicalized Islamic suicide-bombers and uses it to condemn the vast majority of Muslims. Instead, he said, there is an acceptance that there is a vile minority who distorts the vision of the community—but that it is not his vision for the group.

            Like many in the incel community, Peterson essentially grew up without a strong father figure.“

            Das wird wohl niemanden überraschen.

            „From an early age, Peterson felt a level of social anxiety that was bearable but distinct. His kindergarten teacher asked him why he did not play with the others. He said, “I don’t know how.”

            Things started to change around the third or fourth grade. It was the first time the girls started making fun of him, he says, saying he was creepy and gross and weird.

            “I didn’t understand it,” he says. “I was told either to ‘act like a man’ or that girls could do no wrong. And yet I was constantly told that men were the cruel, bad ones. None of it made any sense to me. I was just extremely shy. I didn’t talk to them, but the teasing was relentless and made me want to kill myself.”

            Die Doppelbotschaft der offenen Männerfeindlichkeit und des „man up“ – Spezialität des bürgerlichen Feminismus.

            „In the seventh grade, Peterson transferred to three different middle schools all in one year as the bullying followed him everywhere. By the time he reached high school, he says, one young woman started taking photos of him and sharing them with other girls who openly laughed in his face about how ugly he was and why they did not want him near them. He did not finish his freshman year at the Chicago Academy for the Arts, but dropped out after the first semester. His mother never knew the extent of the bullying he experienced.

            “I was just ashamed,” he says. “How do you talk about that?”

            Und so sieht „der Hässliche“ aus:

            Nämlich gar nicht hässlich.

            Die widerwärtige sadistische Brut, die per politischer Atmosphäre dazu ermuntert wird, sich auf Schwache zu stürzen und gaslighting zu betreiben lebt davon, das es keine Männersolidarität gibt.
            Hätten diese faschistoiden Tyranninnen es gewagt so zu verfahren, wenn man ihnen unverbindlich angedroht hätte, ab jetzt gibt es auf die Fresse?
            So sehr nämlich, wie sie noch nie auf die Fresse bekommen haben.
            Entscheide!

            Jeder dieser „Vorfälle“ – wir haben sie erst möglich werden lassen.
            Das gilt für „Herausforderungen“ ebenso.
            Weißt du überhaupt, was für DICH eine 9 ist?
            Wer hat dir erzählt, diese oder jene Frau sei außergewöhnlich schön?
            Was hat das wirklich mit DEINEN Bedürfnissen und Interessen zu tun?

            Zu glauben, man wäre frei vom gesellschaftlich kultiviertem Gynozentrismus bedeutet, Opfer des gesellschaftlich kultivierten Gynozentrismus zu sein.

            Quelle: https://www.thedailybeast.com/sympathy-for-the-incel

        • Es ist vor allem der idiotische identitätspolitische und biologistische Ansatz, der Männer als politische Interessensgemeinschaft behandelt, so als gäbe es eine naturgegebene Solidarität von Männern untereinander, im Verbund gegen Frauen. Schon eher ist das Gegenteil richtig, dass nämlich Männer sich verpflichtet fühlen, Frauen gegen Angriffe von Männern, und zwar nicht nur physische Angriffe, zu verteidigen, selbst dann noch, wenn eindeutig ein Fehlverhalten der Frau vorliegt.

          • „Schon eher ist das Gegenteil richtig, dass nämlich Männer sich verpflichtet fühlen, Frauen gegen Angriffe von Männern, und zwar nicht nur physische Angriffe, zu verteidigen, selbst dann noch, wenn eindeutig ein Fehlverhalten der Frau vorliegt.“

            Und Frauen haben auch wenig Probleme damit, fremde Männer für ihre Ziele einzuspannen.

            Ich steh mit nem Kollegen vor dem Werkstor, als schräg vor uns ein Pkw am Kantstein hält und sich die Beifahrertür öffnet. Es steigt ein junger Mann aus, der auf uns zukommt. Die Fahrertür öffnet sich, eine junge Frau steigt aus und fängt an, um Hilfe zu schreien.
            Kollege und ich versuchen irritiert, die Szene einzuordnen, da weder der junge Mann aggressiv auftritt, noch die junge Frau offensichtlich irgendwie bedroht wird oder wurde. Erst im zweiten Anlauf erfahren wir, dass er angeblich ihr Handy geklaut hätte.
            Er wiegelt ab, das Handy auf dem Beifahrersitz liegengelassen zu haben, worauf die Frau ihn mit einer Kaskade von Flüchen und Beschimpfungen verabschiedet.
            Das Ganze hat kaum länger gedauert, als man braucht, diese Zeilen zu lesen. Aber bis heute bin ich echt stinkig, dass eine Frau keine Hemmung hatte, fremde Männer aufeinander zu hetzen, um ihre Interessen zu wahren.
            Meiner Bereitschaft, einer fremden Frau in Not zu helfen, hat es auf jeden Fall einen gewaltigen Dämpfer verpasst.

  3. „We must tell them that our fellow men kill women because something about Australian society has conditioned them to think that they can.“

    Gewalttäter begehen ihre Taten immer, weil sie glauben, dass sie das können. In jeder Gesellschaft.

    „we have to somehow call it out and do anything we can to change it.“

    Soll das ein moralischer Appell sein?

    Papst Benedikt (Ratzinger) hat mal gesagt: Gegen Aids helfen keine Kondome, sondern nur Treue.
    Das ist natürlich richtig, wenn die Menschen nicht Sex mit wechselnden Partnern hätten, wäre Aids nie ein Problem geworden. Und die Feststellung ist genau so richtig wie nutzlos.

    Genau so auch der Appell dieses Menschen; die Starken sollen ihre Stärke nicht nutzen.

  4. Unter der Ansicht „wir müssen es ihnen nur richtig beibringen“ wird es zudem negativ aufgefasst, wenn davon gesprochen wird, Menschen zu zeigen, wie sie sich selbst schützen können.

    • Was Keanu Reeves macht ist offensichtlich von #metoo inspiriert und dient dazu, ihn von jeder potentiellen Anschuldigung von vorne herein zu schützen, dass es gar keine andere Art der Reaktion geben kann.

      Er hält beide Hände in die Kamera, die damit fotografisch belegen, es ist auch bei der Behauptung des Gegenteils für ihn unmöglich gewesen, die Frau auch nur angefasst zu haben, mit der er sich hat fotografieren lassen.

      Die Abwesenheit der Möglichkeit zur sexuellen Belästigung macht es unmöglich, ihn einer solchen zu bezichtigen.
      Welche Frau auch immer seine Hand an irgendeinem Körperteil gespürt haben will, ist per Fotobeweis als Lügnerin entlarvt.

      Da er in jeder Situation beweist, nichts getan haben zu können, verweist damit jede Aufnahme auf die Möglichkeit, ihn fälschlich einer sexuellen Belästigung zu bezichtigen.
      Er zeigt die Nicht-Existenz sexueller Belästigung so deutlich, dass im Gegenzug etwas Abwesendes als Botschaft in jeder dieser Bilder anwesend ist, nämlich: „Achtung! Falschbeschuldigung!“

      Das können sie natürlich nicht thematisieren und das treibt sie in den Wahnsinn!
      Keanu sollte unser aller Vorbild sein – lasst uns lustige Bilder machen!!! 🙂

      • Wegen Falschuldigungsvermutung: Stimmt, crumar, war mir nicht ganz sicher, ob das sogar trotz Ernsthaftigkeit von Reaves albern aufgefaßt würde, aber als diesen Signal wird es auf die eine oder andere Weise wirken. Es war allerdings nicht mein erster Eindruck, sondern dieser war, daß er sich an metoo anpaßt. Was letztlich zusammen mit o.a. beides zutrifft, aber vielleicht setzt sich diese Falschbeschuldigungsassoziation irgendwann durch.

        Generell muß man nachziehen und natürlich auch zu den sich an ihn anlehnenden Frauen Stellung nehmen. Dürfen die das? Ich denke, man sollte sie sofort verhaften.
        Wenn nämlich ihre grässliche, vielleicht ätzende Hautfeuchtigkeit durch die Stoffe durchdringt, und auf seine Hautfeuchtigkeit trifft, können damit Gifte, Bakterien und Schimmel aus dem weiblichen Körper in den männlichen Organismus eindringen. Das ist Körperverletzung. Schlimmer noch, wenn ein Mann sich das Gesicht von ihrem Gesicht berühren läßt. Makeup, Lidschatten, Eyeliner etc., wurden die hinsichtlich Übertragung auf Männer mal dahingehend getestet, ob das den Bartstoppelwuchs, die Libido oder den Testosterongehalt beeinflußt?
        Sicher nicht, und damit wieder ein eintrügliches Zeichen, daß Männer unermeßlichen Gefahren ausgesetzt werden. Wir sollten uns empören!

  5. Wenn Frauen Vergewaltigung stoppen wollen, dann müssen sie eben mit Männern vögeln, bis die nicht mehr können. Übervögelte Männer vergewaltigen nicht. Ist zwar nicht machbar, aber leider die einzige Lösung.
    Was hilft es, wenn ich anderen Männern erkläre, sie dürften nicht vergewaltigen, die werden es trotzdem tun. Ich kenne ja auch das Tempolimit und halte mich nicht dran. Warum auch, ich komme ja damit durch…..

    Frage an Adrian, Schwule ficken ja ziemlich freizügig, haben die auch ein Problem mit Vergewaltigungen? Ich kenne mich da echt nicht aus.

    • Vermutlich ja. Ging vor ein paar Tagen durch die Presse. Ein 14-Jähriger traf sich mit einem 16-Jährigen. Er erwürgte ihn, als der seine Liebe nicht erwiderte und sich nicht auf ein sexuelles Abenteuer einlassen wollte.

    • Schwule haben sexuell nur das Problem des Alters. Ansonsten gibt es keinerlei Debatten über sexuelle Belästigung oder Missbrauch oder Vergewaltigung? Wie auch? Wir sind schließlich keine Frauen.

      • Ich glaube, die Frage zielte aber nicht ausschließlich auf Debatten ab, sondern auch auf tatsächliche (Straf)Taten. Und die gibt es ziemlich sicher.

        • Natürlich gibt es die. Aber dennoch machen wir Schwule deshalb keine Aufstand oder erfinden deshalb eine böse Verschwörung.
          Schlimme Dineg passieren. Dass Frauen mit dieser simplen Tatsache überfordert sind, zeigt nur den Grad ihrer Privilegien und ihrer Verwöhntheit.

  6. Jo Männer vergewaltigen und ermorden (Frauen) weil sie es können.

    Und kein Gejammer der Welt wird daran etwas ändern.
    Und wenn ihr meint Kastration wäre eine gute Idee: Gratulation, damit habt ihr gerade den Untergang eurer Gruppe besiegelt, und das nicht nur genetisch, sondern schon während deiner Lebenszeit.
    Es gibt dann ja schlichtweg keine Motivation mehr irgendwas besser zu machen als der nächste.
    Und dann, liebe Feministen, werdet ihr schlichtweg verhungern. Anders als bei den Bonobos leben wir eben nicht in einem Paradies unter dem Schutz einer intelligenteren Spezies.

    Alles in allem scheint Feminismus ein Beta-Aufstand zu sein, da ohne diese Feministen garnichts durchsetzen, geschweige denn diese Gruppierung zusammenhalten können.

    Und das Gejammer ist ein Kriegsschrei, der die Betas mobilisieren soll.
    Der Witz ist nur: Heutige Betas, anders als noch vor mehreren Tausend Jahren, sind nicht „gerade so“ von den Anführern geschlagen worden, sondern sind meilenweit abgeschlagen von den heutigen „Alphas“. Der Beta-Aufstand wird ohne äußere Stütze in sich zusammenbrechen.

  7. tl; dr

    Was bei der Überschrift aber als brennende Frage aufkommt: Und was machen die „du darfst das nicht tun!“-Erzähler, wenn der Proband ihnen entgegnet „Und was genau wollt ihr dagegen unternehmen, wenn ich nicht drauf höre?“.
    Es ist immer das selbe Spiel… Glauben, wenn einer daherkommt und jemandem sagt, er darf etwas nicht tun, dann hält derjenige sich automatisch daran. Schon mal was von „Reiz des Verbotenen“ oder „Scheiß drauf, ist mir doch egal“ gehört? Oder – gerade in einer Zeit, in der Gnade beim Prügeln selten geworden ist -: Was ist, wenn dejenige, dem man die Moralpredigt hält, gar nicht mal weiß, was ein „Verbot“ ist und was man mit ihm anstellen soll? Kann man das essen? Soll man dadrauf hören? Ist es eine App fürs Smartphone?
    Verbote aussprechen ist in etwa so wie Papier: Es gibt viel davon, jeden Tag, und es ist äußerst empfindlich. Halte ein Feurzeug daran und schon ist das Papier weg – verbrannt.
    Also, was genau zwingt einen darauf zu hören, wenn irgendein Professor(in) Naseweis ankommt und einem wie ein radikaler Prediger vom Marktplatz erzählen will, was man im Leben tun soll oder nicht tun soll? Hat der geheime Kräfte, um einem Steine auf den Kopf regnen zu lassen, wenn man sich nicht dran hält?
    Denn nur das wäre es, was einen Übeltäter davon abhalten würde, zu tun, was er tut.

  8. Pingback: Warum „Ja, alle Männer“ (Yes, all men) so wichtig für den Feminismus ist | Alles Evolution

  9. 1) Vergewaltigung ist eine vollkommen natürliche (d.h. in der Natur vorkommende) Fortpflanzungsstrategie.
    (Delphine machen das in Gruppen)

    So als Fun-Fact.

    2) Vergwaltigung ist recht üblich in der Vergangenheit, z.B. im Krieg wurden die Frauen besiegter Feinde vergewaltigt, um die Männer noch weiter zu demütigen.
    Machen wir nicht mehr, dank der Genfer Landkriegsvereinbarungen (haben das nicht weiße Männer erfunden? Muss also schlecht sein?)
    Realität: Wird nach wie vor getan, allerdings gibt es nun ggf. eine Ahndung der Verbrechen.

    3) Weil oben erwähnt wurde, dass schon seit Jahrtausenden Konsens sei, dass Vergewaltigung nicht ok ist. Ich meine, dass in manchen Kulturen z.B. nur Frauen der eigenen Religion nicht vergewaltigt werden dürfen, jene andere aber ‚Freiwild‘ sind.

  10. Frauengefängnisse sollen abgeschafft werden.

    Unbeachtet bei Seite geschoben wird die Mutter als prozentual häufigste Gewalttäterin.

    Weiterhin sind die meisten Vergewaltiger vaterlos und mit (sexueller) Gewalt aufgewachsen, scheint mir auch völlig ignoriert zu werden.

    Bill Burr hat was witziges aus dem Ausspruch „No reason to hit a woman!“ gemacht, ja das Männer GRÜNDE haben könnten Frauen zu schlagen soll mit dem weiß glühendem Zorn der gerechten Feministen aus unserem Bewusstsein heraus gebrannt werden.

    Und die Politik? Die hat gerade Lambrecht zur Justizministerin erhoben. Lambrecht glorifiziert Wizorek, die mit ihrem wütend schimpfenden #Aufschrei-Hashtag, und erhebt sie zu den Höhen der Mütter des Grundgesetzes. Als ob Wut und Aufschrei eine logische Debatte befördern würde…

    https://genderama.blogspot.com/2019/06/anne-wizorek-fan-wird-justizministerin.html

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