Die Hälfte der britischen Wähler wollen ein „Ministerium für Männer“

Eine interessante Umfrage aus Großbritanien:

  • Third of fathers with children under 18 won’t see their offspring this Father’s Day
  • One in five said they fear losing, or had already lost contact, with their children
  • The polling was commissioned by the controversial Fathers 4 Justice group

Half of the public want Britain’s next Prime Minister to create a ‚Minister for Men‘, a poll shows.

The survey from respected pollsters ComRes reveals more than a third of fathers with children under 18 will not see their offspring this Father’s Day – an estimated 2.3 million men.

And one in five dads said they fear losing, or had already lost contact, with their children, with 22 per cent knowing someone who had experienced this.

A third of men have suffered, or knew someone who had suffered, distress or mental health issues after being denied access to their children.

Founder Matt O’Connor said the public should look beyond ‚the activities of our supporters, climbing on buildings dressed as Batman and Robin‘ and examine the figures that ‚lay bare the appalling scale and reality of the challenges fathers face on a daily basis‘.

‚Denial of access to their children, estrangement and mental health problems for millions of men has become the norm,‘ he added.

‚Worryingly as we celebrate the role and importance of fathers, few politicians seem bothered to raise these issues, or put forward solutions.‘

The group believes the problems facing men are so acute that the next Prime Minister must appoint a ‚Minister for Men and Boys‘.

And half of British adults surveyed by ComRes agreed that given there is a Minister for Women and Equalities, there should be a Minister for Men. Only one in six members of the public disagree.

The polling also showed nearly half of adults surveyed agreed that organisations such as the Child Support Agency and Child Maintenance Service ‚do not treat fathers as equally as mothers‘, with just seven per cent disagreeing.

When asked whether they agree or disagree that ‚family courts treat fathers as equally as mothers‘, just one in five agreed.

Wäre ja mal eine interessante Umfrage in Deutschland. Insbesondere wenn man sie mit der Väterproblematik kombiniert.

Ein gesondertes Ministerium für Männer, nicht besetzt mit Profeministischen Männern, sondern solchen, die sich tatsächlich den Männern verpflichtet sehen, wäre sehr interessant. Es würde bestimmt wiederholt mit dem Ministerium für „Frauen und Gedöns“ aneinandergeraten.

Auch interessant weil sich dahinter, wenn die Zahlen stimmen, durchaus ein Wählerpotential verbirgt.

13 Gedanken zu “Die Hälfte der britischen Wähler wollen ein „Ministerium für Männer“

  1. In der aktuellen politischen Lage besteht die Gefahr daß sich ein Männerministerium auch nur mit virtue Signaling beschäftigt, weil die falschen Leute dort das sagen haben wollen.

    • Wäre auch meine Vermutung, dass es sinnvoller wäre, das Frauenministerium abzuschaffen.

      Und für alle Ministerien prüfbare Kriterien einführt, nach denen sich entscheiden lässt, ob das Ministerium a) überhaupt eine Aufgabe hat b) diese Aufgabe sinnvoll ist und c) das Ministerium dieser Aufgabe gerecht wird.

      Und ich hätte gern ein Pony.

      • „Wäre auch meine Vermutung, dass es sinnvoller wäre, das Frauenministerium abzuschaffen.“

        Bin ich auch für.
        Ohne das elende Frauenministerium (BMfaaM) bräuchte es kein Männerministerium. Ein Ministerium für Männer würde nur die Thematik weiter zersplittern. Schon jetzt müssen ja in der Bezeichnung alle nur denkbaren gesellschaftlichen Gruppierungen (Frauen, Senioren, Jugend, …) untergebracht werden. Eine Präzisierung im Namen führt zwangsweise zur Exklusion nicht genannter Gruppen und damit zu deren berechtigen Protest.

        Und die Gefahr ist natürlich sehr hoch, dass nur handverlesene lila Pudel in ein solches Ministerium geschickt würden, die dann für sich in Anspruch nähmen, für die „modernen Männer“ zu sprechen und letztlich doch nur eine weitere feministische Interessenhochburg auf Staatsknete bildeten.

        • „Ich hätte gern ein Einhorn.“

          Ich könnte Dir eines anbieten. Das hat sogar zwei Hörner, ist also doppelt so wertvoll 😀

  2. Das würde hier garantiert mit profeministischen Männern besetzt werden und alles noch viel schlimmer machen. Da fehlte gerade noch: So eine Horde bestens bezahlter White Knights, die Seite an Seite mit den Feministinnen alles niederreiten.

    • Und dann würde behauptet, die Männer / Väter hätten eine Vertretung ihrer Interessen. Wahrscheinlich würde Gesterkamp und der dicke Pfaffe, wie hiess der nochmal (?) berufen. Die Expertisen kämen von „Schlapper Feder“. So in etwa würde das aufgegleist.

      • „Wahrscheinlich würde Gesterkamp und der dicke Pfaffe, wie hiess der nochmal (?) berufen.“

        Da würde ich mich noch ohne Vertretung besser vertreten fühlen.

      • „Der dicke Paffe“ dürfte dann der Besitzer vom BuFoMä Martin Rosowski sein. Dem ja heute schon der „‚Dachverband‘ für wirklich wahrhaft alle Allies, … ähm … ‚Männer'“ gehört.

  3. „Auch interessant weil sich dahinter, wenn die Zahlen stimmen, durchaus ein Wählerpotential verbirgt.“
    Politiker sind von Berufs wegen Feiglinge, weswegen sie immer ihre Fahne in den Wind hängen und sich dem Zeitgeist anbiedern. Wählerpotential ist das Einzige, was ihre Feigheit verdrängen kann. Leider nehmen die meisten Politiker nicht wahr, was die Wähler wollen, sondern müssen dazu gezwungen werden. Solange der Weiberkult den Zeitgeist regiert und Männeranliegen als kategorisch rechts diffamiert, werden Politiker nichts riskieren. Ein Männer- und Jungen Ministerium mit einem entsprechenden Budget könnte das herrschende Narrativ vielleicht verändern. Dazu müsste wahrscheinlich der Leidensdruck aber noch wachsen, bis er unübersehbar, – gesellschaftlich dysfunktional – wird. Warten wir bis die vereinte Frauenpower die Sache gegen die Wand gefahren hat. Ich gebe den Grünen zwei Legislaturperioden.

    • „Politiker sind von Berufs wegen Feiglinge, weswegen sie immer ihre Fahne in den Wind hängen und sich dem Zeitgeist anbiedern.“

      Und die, die das nicht tun, werden erschossen.

      „Leider nehmen die meisten Politiker nicht wahr, was die Wähler wollen, sondern müssen dazu gezwungen werden.“

      Interessant.
      Zeigen sie kein Rückgrat, sind sie Feiglinge, die sich dem Zeitgeist anbiedern, zeigen sie Rückgrat, müssen sie „gezwungen“ werden, den Wählerwillen wahrzunehmen?
      Klingt logisch.
      Na gut, vielleicht doch nicht.

      Politik ist die Kunst des Kompromisses. Allen Wählern kann man es NIE recht machen.

  4. Mehr Staat geht nur gut, wenn man kein protestantisches Land ist.
    Dem Protestantismus aber ist der Raub so in der Wiege liegend und die Beute so feinlich mit den Prinzen/Politikern teilend, dass jener Schuss nur nach hinten losgehen kann.

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