Frauenstreik in der Schweiz

Heute soll ein Frauenstreik in der Schweiz angesetzt sein. Der deutsche Frauenstreik verlief ja eher unauffällig.

Wer aus der Schweiz was mitbekommt: Gerne hier berichten.

Von Twitter:

 

58 Gedanken zu “Frauenstreik in der Schweiz

  1. Meine Tochter (20) mit einem Live-Bericht aus der Gewerbeschule. BTW Sie ist Klassenbeste in einem Industrieberuf

    Sie streikt also im Protest gegen eine Gesellschaft , die sie gleichberechtigt behandelt, ihr keine Türen verschließt und ihre Leistungen vollständig anerkennt.

    …äh…

    • Scheinbar mit der Rechtschreibung einer Fünftklässlerin Klassenbeste.

      Womit Väter von Wundertöchtern heute so angeben können…

        • Gestern hab ich nen Mathetest in der Süddeutschen gefunden. Sowas, was angeblich in Abi-Prüfungen vorkommt.
          https://quiz.sueddeutsche.de/quiz/07bb6ac572eb17b6ced1f76fa83abdd5-mathematik-quiz

          Gottseidank hab ich kein Abitur, sonst wäre es wirklich bitter gewesen. Knapp 4.400 Punkte hab ich erreicht 😦 .

          Und im anschließenden Rechtschreibtest sogar nur 15 von 15.000 Punkten.
          Tja, so kann’s gehen, wenn die Selbsteinschätzung mit der Realität nicht überein stimmt 😦

          • „Tja, so kann’s gehen, wenn die Selbsteinschätzung mit der Realität nicht überein stimmt 😦“

            Zwischen perfekter Rechtschreibung und diesem Buchstabengeschiss einer 20-jährigen Klassenbesten gibt es doch einige Nuancen 🙂
            Ich persönlich finde es völlig ausreichend, wenn man beim Lesen keinen Augenkrebs bekommt.
            Auch da ist der Anspruch bei jedem wohl anders, aber in Zeiten, in denen die Rechtschreibprüfung inzwischen so gut geworden ist, muss man den Lesern solcher Ergüsse eben so etwas nicht präsentieren.
            Es hätten wohl auch deutlich weniger Leute etwas gesagt, wenn Papi nicht damit geprahlt hätte, wie toll sein Töchterchen doch ist. Die Diskrepanz zwischen „Klassenbeste“ und ihrem Kommentar triggert eben etwas.

          • „Zwischen perfekter Rechtschreibung und diesem Buchstabengeschiss einer 20-jährigen Klassenbesten gibt es doch einige Nuancen

            Ach, jetzt raff ich überhaupt erst, dass der Text über dem von Papa Thomas Bollinger einen Kommentar seiner Tochter darstellt.
            OK, sie mag ja Klassenbeste in der Berufsschule sein, aber mit der Rechtschreibung hat sie es wirklich nicht.
            Anyway, solange man sie noch verstehen kann, hab ich auch keine Probleme damit.
            Allerdings hätte ich tatsächlich als Vater dann nicht so auf die Kacke gehauen, weil DANN die offensichtlichen Schwächen erst recht ins Auge fallen, da muss ich Dir recht geben.

            Ich hab gestern beim Test eigentlich nur beim Wort „Cappuccino“ versagt, aber damit kann ich leben. Das läuft bei mir nicht unter „deutsche“ Rechtschreibung.
            Und warum ich nur 15 Punkte gekriegt habe, weiß ich nicht. Irgendwie hat wohl der Zähler geklemmt, denn über 30 hätte ich lächelnd schaffen müssen 😀

    • Das übliche halt. Argumente darf man von solchen Leuten nicht erwarten.

  2. Wie es der Zufall so will, werden die Abfallsäcke in meiner Strasse jeweils am Freitag eingesammelt. Da nun dieser Freitag genau auf den Tag des Frauenstreiks fiel, ward ich in grosser Sorge ob des Unheils, das sich da anzubahnen schien. Trotz der düsteren Vorzeichen stellte ich wie jeden Donnerstag am Abend den Abfallsack an den Strassenrand, wohl wissend, dass der Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung unmittelbar bevorstand. Doch ich kann Entwarnung geben. Die Abfallsäcke waren weg. Es bleibt ein Rätsel, wie das ohne die unentbehrliche Hilfe der Genderstudierenden möglich war, doch es war so, ich schwör!!

    So ging ich also von dannen und wartete auf den Bus, der doch höchstwahrscheinlich nie kommen würde. Doch wiederum wurd ich Zeige eines Wunders! Der Bus kam, und nicht nur das, er war sogar pünktlich! Auf dem Weg in die Stadt dann ein kurzer Stop mitten in der Strasse, da etwa 30 seltsame Leute, nur als weiblich Gelesene, mit Trillerpfeifen einen Höllenlärm machten und die Strasse versperrten. War wahrscheinlich irgendeine religiöse Prozession einer mir unbekannten Sekte.

    Ich schicke diesen Beitrag mal ab in der Hoffnung, dass nach dem Streik das Internet wieder funktioniert.

  3. Hoffentlich macht dieser Streik nicht Schule.
    Wie sollen wir alten, weißen Männer denn den Klimawandel stoppen, so ganz ohne Hilfe der bunten, jungen Frauen?

  4. Klitoriswanderung:
    1. Gedanke: Wenn man nicht mehr weiß, ob so etwas ernst gemeint ist oder ein Scherz, dann handelt es sich meist um Feminismus 🙂
    2. Gedanke: Wie würde eine Penis-Wanderung ankommen? Wenn eine Männerprozession mit einem überlebensgroßen (aufgerichteten?) Penis durch die Stadt gehen würde, was würde das strafrechtlich und bei Feministinnen auslösen? Vorwurf der Schw.-Fixiertheit?

    • Antje Schrupp meinte auf Twitter, man müsse Sperma und Vaterschaft trennen.

      Ich finde das ein hervorragendes Argument. Für das böse Patriarchat. „Mein Kind? Was soll das heißen?“ Ich frage mich, ob Feministinnen wirklich wissen, was sie so von sich geben. Wenn man das alles zum logischen Ende denkt, kommen abstruse bis erschreckende Sachen dabei heraus.

  5. Bitte noch länger als nur einen Tag streiken. Wenn wir kaum Auswirkungen feststellen ist das ein guter Beweis für die Nutzlosigkeit der meisten Frauenjobs auf das Leben der Männer.

    • Und selbstverständlich wäre ein Rentenbonus für Frauen, die sich freiwillig dazu entscheiden Mutter zu werden und die sich freiwillig dazu entscheiden zu Hause zu bleiben um sich mehr um ihr Kind zu kümmern, vollkommen gerechtfertigt.

      • Fur die Schweiz gitl:

        Wenn überhaupt hätten Männer allen Grund zu streiken.

        Die angeführten Gründe von Frauen basieren auf Lügen oder auf eine weibliche Anspruchshaltung, die sie selbst nicht bereit wären zu erfüllen.

        • Lüge ist da zu ungenau, es unterstellt eine Absicht, diese ist bei den höher gebildeten anzunehmen, aber den Frauen auf der Straße sehe ich in Interviews teilw. pure Überzeugung an. Die meinen sie sprechen die Wahrheit!

          Es gibt im Feminismus Networker, Influencer, Kampfhunde und Schafe.
          Der Reihe nach:

          + mit Abschluss und dem Streben in höhere Entscheidungsbefugnis zu gelangen

          + in Social Media aktiv, und Bücher schreibend, oft mit hübschen Gesicht o. „anziehenden“ Merkmalen

          + Twittern „Kill all men!“ o. „Men are TRASH!“ und „erweitern die Grenzen des Sagbaren“

          + Schafe glauben, erhoffen Vorteile oder genießen sie und folgen brav und unterstützend

          Also das sind die verschiedenen Gruppen die ich so ausgemacht habe, überlegte schon einen etwas längeren Text bei einem selbermach-Tag zu erstellen…

          • Der Gender Pay Rap wird regelmäßig widerlegt. Wenn die Leute die ihn trotzdem weiter behaupten und dabei unbelegte Gründe als Ursachen anführen, ohne mal die Ergebnisse der Studien zur Kenntnis zur nehmen, die zeigen das Frauen eben nicht diskriminiert werden, dann unterstelle ich diesen Leuten das sie bewusste lügen nur um Frauen als Opfer darzustellen und dann sie die Frauen die diese Lüge zwar nicht behaupten aber glauben aufgrund einer Lüge am streiken

          • @MATZE
            „…Studien zur Kenntnis zur nehmen, die zeigen das Frauen eben nicht diskriminiert werden, dann unterstelle ich diesen Leuten das sie bewusste lügen…“

            Ich denke ja du hast Alles recht so etwas zu unterstellen, allerdings wirft das ja die interessante Frage auf:

            Wenn es so viele faktische Widerlegungen gegen die feministischen Behauptungen gibt, WARUM ZU HÖLLE BLEIBEN DIE DABEI?!

            Dies ist mir ehrlich ein Rätsel, ich habe ausgiebig gesucht, ich denke man sollte für eine ausgiebige Betrachtung die agierenden Gruppen, ihre Hintergründe, Unterschiede im Handeln und Motivationen sezieren. Oben war ein grober Überblick von dem was ich da ausgemacht habe. Und es ist auch nur dahin geschlozt, im Vergleich zu dem was ich sonst noch für Überlegungen habe.

            Mein bisheriges Ergebnis: es ist eine Mischung aus Propaganda, Verletzungs-Reaktion, Gehirnwäsche, psy-OP, Geschichts-Umschreibung, Narzissmus, Egotrieb, Machtversessenheit, Kontrollwahn, lesbischen Irrungen(alle Frauen in Lesben verwandeln u. gut ist (Schwarzer)), Missverständnisse auf der Kommunikations-Ebene (zwischen m+w) das alles gepaart mit white knights.

            Hier ein Bsp. für Propaganda, man beachte was „gut“, „besser“ und „hinterher hinkend“ ist:
            https://www.watson.ch/schweiz/frauenstreik/925030901-debatte-zum-frauenstreik-unsere-user-kommentare-im-faktencheck

            Ich meine nur der Begriff „Lügen“ ist extremst zu kurz gefasst, wenn hunderte Millionen Euro investiert werden um männerfeindliche Narrative in Köpfe zu hämmern (Gender-Studies), und ein ganzer Medienzweig an Propaganda mit arbeitet.

          • @Komu

            Weil es nur darum geht das die Leute eine offensichtliche Lüge schlucken.
            2+2= Gender Pay Gap
            2+2= Die Mondlandung ist der einzige „Erfolg“ der nie wiederholt wurde
            2+2= ****caustianity

          • „WARUM ZU HÖLLE BLEIBEN DIE DABEI?!“

            Schau dir mal dieses Video an. Propaganda funktioniert.

            http://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

            daraus:

            Je öfter sie die Propaganda vom Gender Pay Gap wiederholen, desto mehr wird das für die Leute zur Wahrheit.

            Feministinnen sind in der Position festzulegen, welche Meinungen erlaubt sind und welche nicht. Sie haben es also gar nicht nötig diese für sie ungünstige Wahrheit, das Frauen nicht diskriminiert werden (was ja eignetlich etwas gutes ist, sollte man denken), zu akzeptieren, solange sie nur weiterhin so ein starkes Netzwerk in der Politik, der Bildung und den Medien haben.

          • @Murdoch „Weil es nur darum geht das die Leute eine offensichtliche Lüge schlucken.“

            Welche Mächte stehen dahinter? Die Frau als neue Arbeitsbiene, die flexible Teilzeit wählt und dann den Lohn drückt, weil die Firma mehrere Frauen anrufen kann die nicht Vollzeit ausgelastet sind und schnell einspringen können?
            Was ist „caustianity“?

            @Matze „Rainer Mausfeld: Meinungsmanagement Video“ http://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

            Das kenne ich, fand ich sehr erhellend. Oben habe ich auch „Propaganda, …, Gehirnwäsche, psy-OP,“ in meiner Aufzählung. Da werden männerfeindliche Narrative implementiert und Männer insgesamt dehumanisiert. Und es klappt, wie kann man da gegen angehen?

            @Matze „Feministinnen sind in der Position festzulegen, welche Meinungen erlaubt sind und welche nicht. Sie haben es also gar nicht nötig diese für sie ungünstige Wahrheit, das Frauen nicht diskriminiert werden (was ja eigentlich etwas gutes ist, sollte man denken), zu akzeptieren, solange sie nur weiterhin so ein starkes Netzwerk in der Politik, der Bildung und den Medien haben.“

            Oben in meiner Aufzählung: „Narzissmus, Egotrieb, Machtversessenheit, Kontrollwahn“

            Ich finde da wichtig den Punkt „Verletzungs-Reaktion“ auszuführen: 80er Jahre Karriere Frauen mögen noch erlebt haben, dass sie nicht mit in das Bordell eingeladen wurden wo die Cheffetage sich vergnügte und Bände schmiedete, und viele Frauen mögen gesehen haben wie die erste Marathonläuferin weg geschubst wurde. Diese Verletzungen sind mit Racheauftrag an die nächste Generation von Frauen weitergegeben worden, nicht mit der Absicht zu heilen! Warum wollen die nicht heilen, sondern RACHE?!

            Ich habe nur Ansatzweise Begründungen für den Hass gegenüber dem Männlichen:

            Ich gehe weiter zu heutigen Verletzungen, diese kumulieren sich IMHO in Frauenhäusen, wo durch Studien belegte weibliche Mitschuld unter den Tisch fällt, und sich Frauen gegenseitig bestärken können wie das absolute dem Manne inhärente Böse alleinige Schuld an ihrer Misere trägt. Dies trifft dort auf weibliche „white knights“ (Sozialarbeiterinnen?) die wiederum in höhere, politische Ebene Handlungsaufforderungen senden.

            Theorie bez. Kommunikation: Frauen bestärken sich mehr, sie mussten in der „Hölle“ auf engerem Raum mit sich auskommen. Männer konnten und können sich besser aus dem Weg gehen. Ich meine das als Muster erkannt zu haben, wenn Frauen sich gegenseitig ihr Leid vortragen, erhalten sie Beistand, Mitgefühl und Verständnis. Männer kritisieren sich viel häufiger, und geben auch patzige Ratschläge.

          • „Diese Verletzungen sind mit Racheauftrag an die nächste Generation von Frauen weitergegeben worden, nicht mit der Absicht zu heilen!“

            Das wäre schlüssig, wenn damals tatsächlich die Karrierefrauen von den Bordellbesuchen ausgeschlossen wurden.
            Allein, das Argument krankt an zwei Punkten: auch unter Männern sind solche Besuche eher eine äußerst rare Randerscheinung. Ich jedenfalls bin nie in die Verlegenheit gekommen, eine solche Einladung auszuschlagen und habe auch nie auch nur ansatzweise davon im weiteren beruflichen Umfeld gehört.
            Essen gehen ja, Ficken nein. Und zum Essen gehen wurden auch die Frauen mit eingeladen, so sie in die entsprechenden Projekte eingebunden waren.
            Und der andere Punkt ist, dass dieser substanzlose Männerhass in erster Linie aus den Reihen von Frauen stammt, die weder in einem Job arbeiten, der eine Karriere ermöglicht, noch haben die Trullas überhaupt nennenswerten Kontakt zum Objekt ihres Hasses.
            Und das ist schon solange so, wie es eine feministische Bewegung gibt.
            Rache wegen entgangener Karrierechancen fällt also definitiv weg. Da gefällt mir schon eher die Vorstellung, dass die Radfems in Männern schlicht Sexualkonkurrenten sehen, die sie ohne Beißhemmung zu beseitigen suchen.

  6. Der SMI (Swiss Market Index) heute jedenfalls so gut wie unverändert. Panikverkäufe im Vorfeld scheinen auch nicht stattgefunden zu haben.

  7. Da sich die normalen Frauen von dem Blödsinn gewöhnlich nicht repräsentiert fühlen, fürchte ich, die beweisen nur,
    1. dass die Jobs der Extremist*_I☠nnen für die Gesellschaft recht überflüssig sind, weil die Wirkung des Streiks unter der Nachweisgrenze liegt.
    2. dass nur ein Bruchteil der Frauen mitmacht, beweist, dass diese Extremist*_I☠nnen die normalen Frauen gar nicht repräsentieren. Alter Witz abgewandelt: Die Frauengeneralstreikdemo fiel aus – die eine war krank und die andere wollte alleine nicht losgehen.

    Bin echt gespannt, ob ich recht habe. Aber meist ist es ja so. Guckt bloß mal, wie viele feministische Zeitungen in den Supermarktregalen ausliegen und vergleicht das mit den anderen Frauenmagazinen.

    • Nachtrag: Also, ich rede jetzt natürlich nicht über den möglichen Presserummel – was die Märchenblätter schreiben, kann man sich schon vorher denken. Nein, ich meine die Realität.

  8. Kann denn zumindest am morgigen Tage irgendwo in der Schweiz eine schlachtfeldartige Küche vom Frauenstreike zeugen?

    Oder war’s doch mehr ein Trans-Pride gepose?

    • Ja da sind ihm so ein wenig die Spaghetti aus dem Mund gefallen.
      Low-T Beta-cuck, benimmt sich wie ein Schulmädchen, und denkt Männer wären eine Ingroup.

      Und nein, trotzdem wirst du nicht zum Stich kommen, lieber Thomas 🙂

  9. Das einzige, was ich bemerkt habe, war, dass die Trams offenbar von den Frauenstreikerinnen aufgehalten wurden. Da kamen am Abend nach getaner Arbeit 5 Stück innerhalb von etwa 5 Minuten aus der Gegenrichtung an der Haltestelle vorbei. Dadurch habe ich dann den Zug nach Hause verpasst, weil halt entsprechend lange keines mehr in meine Richtung fuhr, obwohl ich extra ein Tram früher nehmen wollte.

    Naja, das ist nicht neu. Die Frauenstreikerinnen merken genau, dass kein Mensch ihren Streik bemerkt, weil die meisten wohl Studentinnen oder in irgendwelchen überflüssigen Bullshitjobs (z.B. in einem Gleichstellungsbüro oder einer anderen überflüssigen staatlichen Planstelle) beschäftigt sind, wo deren Abwesenheit gar nicht auffällt. Deswegen müssen sie den öffentlichen Verkehr blockieren, damit sie überhaupt zur Kenntnis genommen werden. Das haben sie schon vor vielen Jahren am ersten Frauenstreiktag so gehandhabt.

    Ausserdem haben sie im staatlichen Radio am Morgen noch irgendeine Schweizer Sängerin interviewt, welche in Berlin lebt und arbeitet und extra in die Schweiz gereist ist, um am Frauenstreik teilzunehmen. Ausser den üblichen Worthülsen hat sie allerdings auch nichts erwähnenswertes im Radio von sich gegeben. Ausser vielleicht, dass sie die Männer eingeladen hat, am Frauenstreik mitzutun, weil sie als Männer doch irgendwie auch diskriminiert würden und deswegen ebenfalls für die Gleichstellung streiken müssten. Sie hat ausdrücklich Gleichstellung und nicht etwa Gleichberechtigung gesagt.

    Das mit der wandernden Klitoris habe ich schon im Vorfeld gelesen, stand u.a. auch in der Gratiszeitung am Morgen. Erinnert sich noch wer an die bescheuerten Vagina-Monologe? Hadmut Danisch hat Recht: die Feministen kümmern sich mit besonderer Hingabe um ihren ‚Südpol‘ und die entsprechenden Ausscheidungen von dort. Wenn Männer solch einen irren Tanz um ihre Pisse, Kacke oder ihr Sperma veranstalteten, würden sie als gestört – womöglich als zwangsneurotisch – taxiert. Bei Feministen ist das wohl anders…

    • Wenn der intellektuelle Energiesparmodus als Normzustand angenommen werden kann, bleiben eben nur die vegetativen Körperfunktionen als Ausdrucksmittel übrig.

  10. Anscheinend war die Resonanz doch sehr groß, man spricht von 140000 Teilnehmerinnen.
    Zum Vergleich: An den Demonstrationen gegen die EU-Urheberrechtsreform beteiligten sich insgesamt etwa 170000 Personen – in ganz Europa.
    Das können also auf keinen Fall nur Hardcore-Feministinnen und Gender-Studentinnen gewesen sein.

      • Zu schade, dass nicht einmal alle Männer streiken (oder zumindest 5 Millionen). Anschließend sollte Ruhe im Karton sein, abgesehen davon wird es anschließend Jahre dauern, bis die daraus resultierenden Schäden beseitigt sind. Aber es würde das Thema ein für alle mal klären.

        • „Aber es würde das Thema ein für alle mal klären.“

          Du meinst, unübersehbare und eindeutige Evidenz könnte eine Feministin überzeugen?

          Wie kommst du auf den Gedanken? Hat doch noch nie geklappt…

          • Stimmt! Aber die Auswirkungen eines größeren Männerstreiks würden dem Femiclub jede Menge Members, Prospects und Hangarounds kosten.
            Das könnte recht final sein. … 😉

          • Du meinst, die Schuld für die Folgen würde den Feministinnen in die Schuhe gelegt und nicht den bösen, bösen Männern?

            Ich scheine weit pessimistischer und zynischer zu sein als der Durchschnitt…

        • Die korrekte Reaktion wäre Gleichgültigkeit und evtl. ein paar Sticheleien, dass die Damen mal wieder neurotisch sind, ansonsten nicht ernst nehmen.

          Immer dran denken, dass Frauen nur so viel Macht haben wie Männer ihnen geben. Und argumentiert keine große Politik mit den Damen, das führt meist zu nichts (Ich gehe davon aus dass die 4% Ausnahme bekannt ist)

          Ganz falsch ist es sich dem Gekreische unterzuordnen, dafür werden dich Frauen und Männer verachten.

          Und nein, nach einiger Zeit des Tumultes (Integration von PUA + MGTOW Wissen, wobei ich beide Dinge hinter mir gelassen habe) muss ich sagen, dass man den Damen nicht böse sein kann, die planen idR nicht bösartig zu sein, sondern sind es manchmal instinktiv.

      • Ich halte das weiterhin für Astroturf, ich kann mir schlicht nicht vorstellen das so viele Frauen genuin den Feministen glauben schenken.

        Beim Womensmarch 2017 ist ja auch klar gewesen, dass das Astroturf gewesen sein muss, anders hätte das logistisch garnicht funktioniert. (Einfach mal drüber nachdenken wie viele Leute Zeit und Geld haben unter der Woche für einige Tage auf die Straße zu gehen, und wie man dahin kommt. Washington D.C. ist an der Ostküste, um von Seattle dort hinzugelangen braucht man normalerweise mindestens ein 400 Dollar Ticket + Übernachtung etc. Daher gehe ich davon aus, dass dies bezahlte Akteure und aufgepeitschte Lokals waren)

  11. Hm. 2017 soll die Schweiz 8,42 Millionen Einwohner gehabt haben. Rechnen wir 50% Frauen, dann wären das 4,21 Millionen Frauen, wovon 140000 also 3,3% der Schweizer Frauen wären, wenn ich richtig gerechnet habe. Na immerhin, aber für einen Generalstreik und die Formulierung „die Frauen“ doch noch arg unter der statistiuschen Signifikanzgrenze – insbesondere wenn man beachtet, wie sehr alle Medien getrommelt haben.

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