96 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 219 (12.06.2019)

  1. Im Rahmen der Frauen Fussball WM wird immer wieder vom Spiel Athletico gg Barca gesprochen, bei dem ja so viele Zuschauer waren. Das es sich dabei großteils um Freikarten an Schüler handelte, wird dabei wohlweislich verschwiegen.

    Kein Wunder, denn sonst würde ja auch das Narrativ zusammenfallen, dass der Frauenfusslball so spannend ist.

    Und damit die Forderung nach gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Was natürlich mal wieder übersieht, dass in unserem System nicht die Arbeit zählt, sondern das Ergebnis.

    Nicht das Angebot (die Arbeit) bestimmt den Preis, sondern die Nachfrage (das Ergebnis).

    • Ja, das lief heute auch im Radio hoch und runter anlässlich des Spiels D-ESP. Und im März gab es dazu umfangreiche euphorische Berichterstattung (einfach mal Frauenfussball Zuschauer Spanien o.ä. googlen), gern auch mit Hinweisen darauf, dass es dort viel besser läuft und also in Deutschland etwas falsch gemacht wird, z.B. hier: https://www.watson.de/sport/fu%C3%9Fball/593438664-frauen-fussball-zuschauerrekord-in-spanien-zeigt-was-deutschland-falsch-macht

      Dass die hohen Zuschauerzahlen auch in Spanien nur in einigen wenigen, gezielt durch Freikarten und Kampagnen gepushten Spielen erreicht werden, wird praktisch nie erwähnt, durchschnittliche Zuschauerzahlen schon gar nicht.
      Wenn man sich mal die einzelnen Spiele ansieht, z.B. hier: https://us.women.soccerway.com/national/spain/superliga/20182019/regular-season/r49029/
      stellt man fest, dass die übrigen sieben Spiele an diesem Spieltag (16./17.03.19) der spanischen Frauen-Primera Division einen Zuschauerschnitt von gerade einmal 379 (in Worten: dreihundertneunundsiebzig) hatten!
      Auch Athletico und Barca hatten in ihren sonstigen Heimspielen häufig nur dreistellige Zuschauerzahlen.
      Und das Spiel Athletico-Barca gab es einen Monat vor dem Rekordspiel schon einmal, im Halbfinale(!) des spanischen Cups – mit gerade mal 3.000 Zuschauern. https://us.women.soccerway.com/matches/2019/02/17/spain/copa-de-la-reina/atletico-madrid-feminas/fc-barcelona/2982907/

      Wir haben hier also mal wieder den typischen Fall, dass in den Medien völlig ungeprüft irreführende Informationen verbreitet werden, wenn sie dem gewünschten Narrativ (hier: Frauenfussball ist eigentlich sehr erfolgreich und wird in Deutschland nur unterdrückt) entsprechen.

    • Was aus kaufmännischer Sicht allerdings falsch ist.
      Angebot UND Nachfrage bestimmen den Preis.
      Und wenn das Angebot so vielfältig ist, dass der Bedarf überstiegen wird, lassen sich halt keine hohen Preise erzielen.
      Ebenso natürlich auch mit einem schlechten Angebot, mag es auch noch so selten sein.
      Was keiner haben will, kauft auch keiner. Hier müssen die Frauen erst mal liefern!

    • Als vollkommen Fußball-Desinteressierter: ist Frauenfußball wirklich (noch) langweiliger oder aus welchen Gründen wird der weniger geschaut? Mir geht die Propaganda für Frauenfußball auch auf den Senkel (schon deshalb, weil mir Fußball sowieso auf den Senkel geht).

  2. „Kohleausstieg: 80 Milliarden für nichts“
    https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/kohleausstieg-80-milliarden-fuer-nichts/
    „Bekanntlich plant die deutsche Politik 40 bis 80 Milliarden auszugeben, um den Ausstieg aus der Kohleverstromung zu begleiten. […] Nun berichtet SPIEGEL ONLINE über eine neue Studie der anerkannten Experten aus Potsdam. Interessant ist, wie die offensichtliche Schlussfolgerung in dem Artikel ausgelassen wird: nämlich die Feststellung, dass es absolut falsch ist, einen Kohleausstieg so zu organisieren, wie wir das tun. […] Und das hat mit einfachen ökonomischen Zusammenhängen zu tun, die man als Politiker ja bekanntlich nicht berücksichtigen muss“

    • Nun grüngefärbten sind doch immer zu haben wenn es darum geht Geld der Steuerzahler rauszuhauen und weil dringend noch mehr verschwendet werden muss braucht es dringend neue Steuern.

      Die Jugend hüpft ja schon vor Freude.

      • Es ist ja auch nicht deren Geld. Weder das der Grünen noch das der Jugendlichen.
        Für die wird es höchstens tragisch, wenn Papi sich das neueste Handy, den neuen PC oder die Konsole nicht mehr als Weihnachtsgeschenk für seine Lieben leisten kann.

  3. Stell dir vor, du als Frau lebst x Jahre mit einem Partner zusammen und findest dann heraus, dass er dich all die Jahre belogen, betrogen und dir falsche Tatsachen vorgespiegelt hat. Ja was um Himmels Willen wird Durchschnittstrulla wohl sagen: „Kein Problem, ist ja seine Sache was er macht und mit wem er Sex hat. Habe doch all die Jahre gut mit ihm zusammen gelebt, fünf mal im Jahr in Luxusurlaub und immer das neueste Gucci-Täschchen – Alles easy, Hauptsache uns geht´s gut“

    Immerhin scheinen rudimentäre Muster von Moral und Gewissen vorhanden zu sein, die sich in der Art und Weise wie sie ihren whataboutismus formuliert widerspiegeln. Sie scheint zu erkennen, dass derartiges Verhalten zumindest problematisch und ein No-Go ist (zumindest wenn es von Männern kommt), ist aber nicht in der Lage zu sehen, dass wenn sich Frauen auf die genau gleiche Weise verhalten, dieses genauso problematisch ist.
    Naja ist ja nur ein bisschen Fremdsperma, die 18 (+) Jahre die er zahlt. Alles kein Thema.

    Wie kann man einem von Geburt an Blinden erklären, wie es ist, Farben zu sehen?
    Wie kann ich vor einem 3 Jährigen Kleinkind einen ironischen Satz äußern, das aber noch gar nicht versteht, was das Konzept der Ironie ist?
    Wie kann ich mit solchen Leuten eine Diskussion führen, denen ein wesentliches Verständnis von Moral, Gerechtigkeit und Empathie fehlt?
    Es ist aber wirklich interessant zu sehen, wie sehr sie bei diesem Thema die Masken fallen lassen. Das alles lässt sehr tief blicken.

    Jo, bis sie sich dem nächsten Typen um den Hals wirft, dann ist er der neue soziale Vater und du nur einer in der langen Liste an männlichem Wegwerfmaterial. Benutzt und leergesaugt wie von einer Wanderheuschrecke. Dann siehst du im schlimmsten Fall „dein“ Kind nie wieder und wenn es dumm läuft, musst du auch noch für das Kind, das nicht von dir ist und das du nie wieder sehen darfst, auch noch zahlen.

    • Die labern so einen empathielosen Dünnpfiff, weil sie ganz genau wissen das sie selbst niemals ein fremdes Kind untergeschoben bekommen werden.

      • Die feministische Antwort darauf wäre dann wohl, dass man diese Offenheit einem Mann aufgrund seiner fragilen Männlichkeit und seines Stolzes nicht zumuten kann. Aber wenn das Patriarchat erstmal abgeschafft ist, gibt sich das.
        Dass Frauen mit der Information, dass sie betrogen wurden ein ebensolches Problem hätten, wird natürlich genaoso wie die Rolle der Frau in der ganzen Geschichte, ihre Verantwortung und Schuld komplett verschwiegen.

    • Sollte Vaterschaft tatsächlich sozial und nicht biologisch bestimmt werden, wie sich das manche Feministinnen ausmalen, fördert das dann nicht endgültig eine „Player“- und „Pump-and-Dump“-Kultur?

      Letztendlich heisst das doch, daß die heissen muskulösen Typen den Sex kriegen, sich danach konsequenzenlos aus dem Staub machen können (eindeutiger kann man sozial nicht signalisieren daß einen das Kind einen feuchten Kehricht interessiert). Ein naiver Beta wie der ‚gute Freund der der armen sitzengelassenen Frau in ihrer schweren Situation zur Seite steht‘ wird nach ein paar Wochen kurzerhand zum Papa erklärt und darf ab sofort die Windeln wechseln und für die Finanzierung des ganzen sorgen.

      ‚Soziale Vaterschaft‘ ist demnach nichts weiter als das altbekannte ‚Alpha Fucks / Beta Bucks‘ Prinzip, oder ’normalized cockoldry‘.

      Sollte Vaterschaft tatsächlich sozial bestimmt werden, dann sollte man als Mann der noch alle Sinne zusammenhat, ab sofort alle Frauen speziell die mit Kind gnadenlos abblocken, keinerlei Hilfe mehr leisten, keinen kleinen Finger mehr rühren, mehr als nur eine Armlänge Abstand halten, und Frauen wirklich nur noch als Sexobjekt behandeln.

      • Schrupp will das der Unterhalt verstaatlicht wird. Dann müssen alle Männer bezahlen, ob sie Kinder haben oder wollen ist egal. Die Frau kann sich dann ihren Mutterwunsch auf Kosten der Allgemeinheit erfüllen und dazu natürlich aufhören selbst erwerbstätig zu sein.

        • Klar, das ist aber ein etwas anderes Thema. „Soziale Vaterschaft“ bezieht sich meiner Auffassung nach nicht auf verstaatlichten Unterhalt, sondern direkt darauf daß ein Mann offiziell zum Vater mit allen Pflichten erklärt kann obwohl er nicht der Erzeuger ist.

          Dieses rechtliche Prinzip gibt es zu einem gewissen Grad schon, in Frankreich oder Kanada nach meiner Kenntnis noch schärfer als in Deutschland. In manchen kanadischen Provinzen gilt man wohl als de facto verheiratet mit entsprechenden rechtlichen Konsequenzen wenn man eine gewisse Zeitlang zusammenwohnt. Und gerade vor dieser ‚common law marriage‘ wird in entsprechenden angelsächsischen Foren eindrücklich gewarnt, mit der Gegentaktik Frauen nur noch als Sexdate zu behandeln und nach einer gewissen Zeit auszutauschen, schon alleine aus Selbstschutz.

          • „Und gerade vor dieser ‚common law marriage‘ wird in entsprechenden angelsächsischen Foren eindrücklich gewarnt, mit der Gegentaktik Frauen nur noch als Sexdate zu behandeln und nach einer gewissen Zeit auszutauschen, schon alleine aus Selbstschutz.“
            Mach ich seit fast 5 Jahren immer so. Macht ihr das etwa anders?

        • Finde ich jetzt nicht so schlecht. Nennt sich bedingungsloses Grundeinkommen. Und ist als Konzept für die Kinderfinanzierung in meinen Augen gar nicht blöd. Sicherung des Existenzminimum, dazu grundlegende Teilhabe am sozialen Leben sowie Ausbildung und Gesundheitsversorgung.

          Fände ich ehrlicher als den momentanen – und unsozialen sowie ungerechten – Mix aus Sozialhilfe, Kindergeld und Steuerfreibeträgen.

          • Wie büdde? Verstehe ich das falsch, oder willst Du die Elternschaft dem Staat ( in seiner Eigenschaft als alle Malocher ) aufzwingen und den Eltern ( mindestens den Vätern ) aberkennen?

          • Nein. Es ist kein bedingungsloses Grundeinkommen für alle, sondern hier wird aus Gebärfähigkeit per se ein Anspruch gegenüber der Gesellschaft abgeleitet.
            Die den weiblichen Kinderwunsch ohne wenn und aber zu finanzieren hat.
            Da diese Gesellschaft aber von Männern finanziert wird, werden alle Männer dieser Gesellschaft „soziale Väter“ – selbstverständlich ohne das Recht auf Widerspruch.

            Denn wenn die Kosten für den weiblichen Kinderwunsch vergesellschaftet werden sollen, könnte derjenige Teil der Gesellschaft, der diesen Wunsch ermöglichen muss, einfach ein wenig zu „picky“ werden.
            Der Leitgedanke, dass Gebärfähigkeit die gute biologische Mütterlichkeit freisetzen wird, die das weiblichen Arschloch zur guten Mutter werden lässt teile ich z.B. nicht.
            Wir könnten also auf die Idee kommen, dass ein weibliches Arschloch mit hoher Wahrscheinlichkeit Arschlochkinder produzieren wird und den Wunsch abschlägig bescheiden.

            Für eine wild gewordene Kleinbürgerin wie Schrupp gibt es aber keinen größeren Horror als sich vorzustellen, die Konsequenzen eigener Entscheidungen selber finanzieren zu müssen.
            Dieser Horror muss gebannt werden und demzufolge hat „die Gesellschaft“ kollektiv besamt und ist für die (Verhütungs-) Schäden verantwortlich.

            Das ist ihr „Horizont“, der keinesfalls über die Delegation von Verantwortung hinausreicht und mit der Inanspruchnahme von „Gesellschaft“ haargenau das meint, was bisher Ehe hieß.

            Ihnen geht der Arsch auf Grundeis, weil das Konzept „Ehe“ immer weniger nachgefragt ist und es also keine rechtliche Handhabe mehr gibt, das Vermögen von Männern zu Frauen umzuverteilen.

            Die lustige Idee, dass x-Jahre zusammenleben nunmehr als eheähnlicher Zustand betrachtet werden, die einem Eigentumstitel der Frau am „gemeinsamen“ Besitz gleich kommen ist das Resultat.
            Als nicht verheiratete ist ein Anspruch auf Unterhalt perspektivisch nicht durchsetzbar.

            Auf die ebenso lustige Idee, dass Besitz von Eierstöcken einen Anspruch auf Unterhalt gegenüber „der Gesellschaft“ generiert kommt man fast zwangsläufig, weil perspektivisch niemand da ist, der ihn kontinuierlich sichert.

            Dass diejenigen, die diese feuchten Träume kleinbürgerlicher Feministinnen und anderer Frauen zu finanzieren vorgesehen sind, eine eigene Vorstellung entwickeln könnten, wer sich reproduzieren darf, ist in diesen feuchten Träumen nicht vorgesehen.
            Im Rahmen des MGTOW-Plans der großen Ersetzung (the great replacement) haben wir vor, kleinbürgerliche Feministinnen und weitere Landwale als das tote Ende der Evolution zu betrachten und durch Frauen aus der Ukraine/Russland/Weißrussland sukzessive auszutauschen.

            Migration muss sinnvoll sein und uns allen Spaß machen! 🙂

      • „Sollte Vaterschaft tatsächlich sozial bestimmt werden, dann sollte man als Mann der noch alle Sinne zusammenhat, ab sofort alle Frauen speziell die mit Kind gnadenlos abblocken, keinerlei Hilfe mehr leisten, keinen kleinen Finger mehr rühren, mehr als nur eine Armlänge Abstand halten, und Frauen wirklich nur noch als Sexobjekt behandeln.“

        Ich denke, es wird immer ausreichend Betas geben, für die „Frauen nur als Sexobjekt behandeln“ keine Option ist, sei es aus moralischen Gründen oder schlicht mangels Angeboten. Die Chancen stehen wohl für jede halbwegs junge und attraktive Frau recht gut, sich einen Versorger für den eigenen Nachwuchs zu angeln. Inwieweit Frau und Versorger in einer solchen Beziehung glücklich werden, ist eine andere Frage…

      • Blut ist dicker als Wasser. Mein Kind ist aus einer Keimzelle meines Körpers (und des der Mutter) entstanden; es ist also gewissermaßen ein Teil meiner selbst. Niemand kann ernsthaft verlangen, dass ich mir selbst nicht näher stehen soll als beliebige fremde Menschen.

      • Soziale Vaterschaft ist ein Konzept, dass meiner Meinung nach aus den Köpfen der Menschen abgeschafft gehört. Rein linguistisch ist das ganze auch ein Kapitalverbrechen. Da wird die Vaterschaft, die biologisch begründet ist, mit irgendeiner sozialen Komponente verbal verwischt damit der Anschein entsteht, dass die biologische Vaterschaft wiederum eine bloße Nebensächlichkeit bzw. irrelevant ist.

          • Sehe ich ebenso. Speziell dann, wenn das biologische Elternteil diese Rolle nicht ausüben kann/will.

          • „Selbstbestimmte soziale Vaterschaft ist sehr positiv besetzt!“ – Sehr schön gesagt, der entscheidende Unterschied zum schruppbestimmten.

        • @Slavo:
          Volle Zustimmung! Auch eine im Umkehrschluss implizierte Diffamierung ist eine Diffamierung!
          Davon abgesehen gibt es keinen vernünftigen Grund Kinder im Bezug auf ihre Verwandschaft/Abstammung zu belügen.
          Ein Vater ist immer sozialer,biologischer, leiblicher Vater. Ein zufälliger Partner der Mutter, Adoptivpfleger, Heimerzieher o.w.a.i. ist nichts davon. Vollkommen egal was er für ein Rollenspieler ist.

          Vatersein ist KEIN Rollenspiel, sondern eine evolutionäre Eigenschaft.

          Übrigens heißt es nicht das Elternteil, sondern der Elternteil.

  4. Da ganz oben Frauenfussball schon erwähnt wurde, hier nochmal ein interessanter Fakt zum Thema:
    Es heißt ja immer, Frauenmannschaften seien Männermannschaften total unterlegen. Das ist natürlich eine Lüge des Patriarchats. Letztes Jahr hat Frauen-Bundesligist Turbine Potsdam einen 8.-Ligisten 4:3 besiegt!
    https://www.bz-berlin.de/sport/fussball/frauen-wm-interessiert-doch-eh-keinen-von-wegen

    Weiter unten in diesem Artikel wird übrigens erwähnt, dass es sehr wohl auch Panini-Sticker für die Frauen-WM gibt (was ja feministischerseits gern bestritten wird). Kauft offenbar nur kaum jemand…

    • Im ganzen Satz: Letztes Jahr besiegte Bundesligist Turbine Potsdam einen Kreisoberligisten (8. Liga) aus Dallgow mit 4:3, verlor aber gegen die C-Jugend von Hertha BSC 3:5.

    • Auch falsch! Nationalspielerin Leonie Maier (26, Bayern): „Wir trainieren wie die Männer, auch die gleichen Muskelgruppen.“ Frauen-Bundesliga-Teams haben oft wie die Männer sechs Mal pro Woche Training, dazu kommen Krafteinheiten.

      6 mal pro Woche jeweils 1 Stunde Training ist aber nicht das selbe wie 6 mal pro Woche jeweils 2 Stunden Training. Aber Frauen sind in Mathe ja eh schlechter, deshalb ja die Mint-Förderung. 😉

      Dass und warum Frauen bisher „erfolgreicher“ waren und öfter Titel geholt haben, wurde hier ja schon am Sonntag (?) erörtert. Wenn man keine oder kaum Konkurrenz hat, ist es leicht, Siege zu erspielen.

      • Wer kümmert sich schon um Muskelgruppen? Fussball = Unterhaltungsindustrie.
        Ein Musikschul-Gitarrenlehrer spielt bestimmt genauso viel Gitarre wie Taylor Swift. Warum verdient er nicht das gleiche?

    • Ich verstehe ja ehrlich gesagt dieses ganze Hypen der Frauen WM nicht.
      Wers mag, soll es anschauen.
      Ich hab damals in Frankfurt das WM Finale USA – Japan im Stadion gesehen. Drum nehme ich mir das Recht heraus, Frauenfussball fad zu finden.

      Wenn Menschen ihr Leben damit verfolgen, Frauenfussball zu verfolgen, bei Trainings zuzuschauen, zu Auswärtsspielen zu fahren – auch der 2.Mannschaft – jedes Jahr ein neues Trikot zu kaufen, Dauerkarten für Hunderte Euro…..

      Ja… Dann können Frauen auch Millionen Euro verdienen. Nur ist es so… Wer gibt das Geld für Männer-Fussball aus? Männer.

      Insofern sollen sich doch die ganzen Grossmaulfeministen einfach mal ne Dauerkarte kaufen, Trikots, dann jede Woche supported und Chores machen, durch die Republik tingeln und Haufenweise Kohle für die Frauenmannschaften ausgeben…. Dann verdienen die auch mehr Geld.

      Aber nein. Das soll einfach vom Himmel fallen, weil… Das sonst so ungerecht ist. LOL.

    • Der Artikel ist an Kenntnisbefreitheit nicht mehr zu überbieten.

      Freistöße kommen nach meinem Empfinden bei den Damen tatsächlich oft sehr gut; ich vermute, dass ihnen ihre schlankeren Füße beim Anschneiden des Balles entgegenkommen. Aber der Vergleich zwischen Cristiano Ronaldo und Maroszan tut echt weh. Man vergleiche mal die Freistöße männlicher und weiblicher Freistoßexperten. Bei den Männern kommen die Bälle ähnlich platziert aber GLEICHZEITIG bis zu doppelt so schnell aufs Tor. Das heißt: bessere Balance zwischen Präzision / Effet und Kraftübertragung in den Ball = bessere Schusstechnik (selbst wenn man die geringere Körperkraft von Frauen mit berücksichtigt).

      Aber bei den anderen Punkten wird es dann richtiger Kokolores. Erstens erscheint es mir eher so, dass da die Autoren mehr ihre eigenen Vorurteile über das, was Kritiker am Frauenfußball vermeintlich an Vorurteilen hätten, thematisieren, als das, was von jenen tatsächlich an Kritik vorgetragen wird. Jeder der bei den Turnieren der Frauen schon einmal zugeguckt hat, kann sehen, dass da mehr Tore fallen. Dass das ein Vorurteil gegenüber dem Frauenfußball wäre erscheint mir, wie viele der genannten Punkte, mehr ein Strohmann zu sein. ABER die Zahl der Tore sagt nicht das geringste über die Qualität der Spiele und erst recht nichts über die Qualität der Tore selber. In den untersten Kreisklassen fallen auch im Schnitt mehr Tore als in der 1. Bundesliga (teils sogar um ein Vielfaches mehr). Trotzdem käme wohl keine auf die Idee, dies als Argument pro unterste Kreisklasse anzuführen.

      Ich habe nun schon wirklich seit etwa zwanzig Jahren zahlreiche Welt- und Europameisterschaften der Damen verfolgt und muss einfach sagen: auf keiner Position zeigt sich der Qualitätsunterschied so drastisch und so unübersehbar wie auf der Torwartposition. Was bringt es mir, wenn in einer Partie viele Tore fallen, aber diese durch die Bank mehr in die Kategorie „Mitleid mit der Torfrau“ fallen. Während man sich bei den Herren auf diesem Niveau immer wieder fragt „wie zum Henker hat der den noch gehalten?“, fragt man sich in weit höherer Frequenz bei den Damen „wie zum Henker konnte der jetzt bitte schön reingehen?“. Ich bin weiß Gott niemand, der den Frauenfußball ablehnt oder ungerecht sein will, aber es ist einfach schwer, Tore zu „bestaunen“, bei denen regelmäßig der Ball mit dem Tempo eines spazierenden Rentners mit Rollator über die Linie kullert, weil er mal wieder der wie eine Bahnschranke umkippenden Torfrau unterm Körper oder zwischen den Fingern durchgerutscht ist. Dabei ist Deutschland tatsächlich im Vergleich wirklich sehr gut aufgestellt mit Torhüterinnen (ähnlich wie bei den Männern; das scheint uns Teutonen wohl irgendwie zu liegen). Bei denen sieht das wirklich gut aus, aber bei vielen anderen ist es wirklich zum Fremdschämen. Und nein, es ist nicht durch die schiere Anzahl an Toren toll, wenn diese vorrangig dadurch zustande kommen, weil quasi jeder Ball aufs Tor, sei er auch noch so harmlos, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Tornetz zum zappeln bringt.

      Auch was das technische Können angeht, wie im Artikel dargelegt: dass die Männer auch auf deutlich höherem Spieltempo immer noch ein signifikant präziseres Passspiel hinbekommen und dabei auch teils schwerste Bälle immer noch weit sauberer verarbeitet bekommen, hat sicher nicht nur mit der Physis zu tun, die als angeblich einziger unterscheidender Faktor im Artikel genannt wird. Und dass denen das noch nicht einmal daran auffällt, wenn sie auf ein Ergebnis einer (wohlgemerkt Spitzen-) Mannschaft aus der Frauenbundesliga gegen einen Achtligisten verweisen müssen, welches dann auch noch nicht einmal annähernd souverän ausgefallen ist, zeigt, dass da einfach der Wunsch als Vater des Gedanken übermächtig war. Denn gerade dieses Ergebnis ist doch klassisches Wasser auf die Mühlen notorischer Frauenfußballhasser. Hätte ich vor, Frauenfußball mal so richtig zu dissen, würde ich genau diesen Teil aus dem Artikel, den die Autoren wohlwollend meinten, eins zu eins so übernehmen und würde mein Ziel des Dissens voll erreichen.

      Es ist genau so in Ordnung, Frauenfußball gerne zu gucken, wie es in Ordnung ist, ihn zu meiden. Aber man sollte doch mal aufhören, derartigen Käse zu fabrizieren. Damit macht man sich nur selbst lächerlich und tut auch den Mädels keinen Gefallen. Jeder, der auch nur ein Bisschen Ahnung von Fußball hat, sieht auf den ersten Blick, dass es zwischen Spitzenfußball bei den Männern und Spitzenfußball bei den Frauen riesige Qualitätsunterschiede gibt; und das auf allen relevanten Ebenen: Athletik (was natürlich körperlich bedingt ist), Taktik, Spieltempo, Technik, Präzision im Spielaufbau, Zielstrebigkeit, etc., etc.

      Da hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges getan und wird sich wohl noch einiges tun, aber der letztliche Unterschied wird immer signifikant bleiben.

      Und so zu tun, als wäre es geradezu verwerflich, Welt- und Europameisterschaften der Herren euphorisch zu begleiten, sich dann aber nicht für die Äquivalente bei den Frauen zu interessieren, ist halt irgendwie so sinnvoll, wie einem Dauerkartenbesitzer für die Allianz-Arena zu sagen, er solle gefälligst in gleicher Frequenz bitte schön auch die Münchener Kreisligateams als Fan unterstützen. Schließlich wird ja überall nur versucht, möglichst oft den Ball ins Tor des Gegners zu befördern. Ist also im Prinzip also absolut das Gleiche. Und wer das anders sieht, zeigt damit eigentlich nur seinen Klassismus (oder nennt man es im Fußball Ligismus???)…

      • Erst wenn signifikant mehr Zuschauer zu Spielen der Kreisoberliga gehen, könnte man von Diskriminierung sprechen.
        Aber dahin verirren sich meines Wissens nach auch nur ein paar Thekenfreunde und die stullenschmierenden Mütter.

        Trotzdem wünsch ich den Frauen mittelfristig mehr Aufmerksamkeit, weil ich ihren Einsatz schätze und es frustrierend sein muss, ignoriert zu werden, nur weil man an das athletische Niveau von Männern nie herankommen wird.
        An den Medien jedenfalls liegt es diesmal nicht.

  5. Duschgedanke: Haben Männer Bärte damit Frauen nach dem Jagdausflug Nahrungsaufnahme riechen, und so etwaigen Betrug bei vorgetäuschtem Misserfolg aufdecken können?

        • Du meinst also, so wie Männer wegen Vatersicherheit einen Selektionsdruck auf Frauen ausüben, so dass diese ihre fruchtbaren Tage verheimlichen, üben Frauen wegen Essenssicherheit einen Selektionsdruck auf Männer aus, ihr Essen eben nicht verheimlichen zu können?

          Wenn Männer nach tagelanger Jagd nach Hause kommen und die Frau nicht feststellen kann, ob der Mann in all den Tagen was gegessen hat, dann will sie mit ihm nichts zu tun haben…

          Also… ich persönlich finde das nicht sehr plausibel, aber mein Verständnis von Evolutionsdruck ist alles andere als ausgereift.

          • Naja, das meine ich nicht wirklich, die Überschrift „Duschgedanke“ sollte das klarstellen (vergl. https://www.reddit.com/r/Showerthoughts/ )

            Aber, wenn du so auf Ernsthaftigkeit bestehst, meine ich doch, dass es ein Nebeneffekt des Barttragens gewesen ist, Nahrungsgerüche schwerer verbergen zu können. Dieser trägt sich ja bis in die gegenwärtige Zeit hinein, wenn der heimliche Konsum von Chips in der Garage, durch Krümel auffliegt… 😉

            Was meinst Du mit „so wie Männer wegen Vatersicherheit einen Selektionsdruck auf Frauen ausüben, so dass diese ihre fruchtbaren Tage verheimlichen“

          • Homo Sapiens ist eine der seltenen Tierarten, deren Weibchen man nicht ohne weiteres ansieht, ob sie ihre fruchtbaren Tage haben oder nicht.

            Die übliche Interpretation ist, dass das ein Teil des Wettrüstens zwischen Männchen und Weibchen ist, wo Männchen sicher gehen wollen, dass der Nachwuchs, in den sie investieren ihr eigener ist, während Frauen sich die Option offen halten wollen, auf Gen-Shopping zu gehen.

            Das Männchen könnte für zwei oder drei Tage alle anderen Männchen vom Weibchen weg halten, aber nicht die ganze Zeit. Das macht Seitensprünge für ein Weibchen, das seine fruchtbaren Tage versteckt, sehr viel einfacher.

            Die biologische Grundlage für Alpha fucks, Beta bucks.

          • „Was meinst Du mit „so wie Männer wegen Vatersicherheit einen Selektionsdruck auf Frauen ausüben, so dass diese ihre fruchtbaren Tage verheimlichen““

            Ich versuche es mal:
            Bei den meisten Tieren ist es für den männlichen Part klar erkennbar, ob der weibliche empfängnisbereit ist.
            Bei den Menschen ist es nicht so. Das fertile Fenster (fruchtbare Tage) der Frau beträgt ca. 6 Tage pro Monat. Wären diese Tage für die Männer erkennbar, würde sich jeder Mann der Gruppe, der außerhalb dieser Zeit Sex mit der jeweiligen Frau hatte, nicht für den Vater halten. Für die Frau ist es aber vom Vorteil, wenn sich so viele Männer wie möglich für den Erzeuger halten, weil sie und ihr Nachwuchs dadurch mehr Schutz zu erwarten haben.

          • „Wären diese Tage für die Männer erkennbar, würde sich jeder Mann der Gruppe, der außerhalb dieser Zeit Sex mit der jeweiligen Frau hatte, nicht für den Vater halten“

            Vor allem erleichtert es auch eine Paarbindung, da man dann nicht nur an den fruchtbaren Tage interesse an den jeweiligen Frauen hat und es vermindert auch intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen, da die Signale einer Fruchtbarkeit ja auf Männerwirken würden und ein Fremdgehen attraktiver machen

          • „Wären diese Tage für die Männer erkennbar, würde sich jeder Mann der Gruppe, der außerhalb dieser Zeit Sex mit der jeweiligen Frau hatte, nicht für den Vater halten. “

            Dieser Gedanke beinhaltet, dass ein bewusstsein für den Zusammenhang zw. Sex und Kindern besteht.
            Dieser Zusammenhang muss erst einmal erkannt werden, wofür wohl nur beim Menschen eine Grundlage besteht.

            Ist das nicht bemerkenswert: Das „verstecken“ der fruchtbaren Zeit findet genau in dem Moment der Evolution statt, in dem ein Mann versteht, dass das ganze was mit seiner Vaterschaft zu tun hat.

          • „Dieser Zusammenhang muss erst einmal erkannt werden, wofür wohl nur beim Menschen eine Grundlage besteht.“

            Das mag schon sein, aber Tatsache ist auch, dass bei fast allen Rudeltieren oder Gruppen die ranghohen Männchen die rangniedrigen nicht an die Dose lassen.
            Offensichtlich ist ihnen der Zusammenhang zwischen Rammeln und Nachwuchs zumindest instinktiv klar.

          • Wie kommt Ihr eigentlich auf den absurden Gedanken, daß das Fertilitätsfenster einer Frau „irgendwie unsichtbar“ wäre? Nur weil es den meisten Menschen, genau wie den meisten anderen Tieren, nicht ständig im Bewußtsein herumspukt?
            Blödsinn!

          • Pavianweibchen z.B laufen mit knallrotem Arsch durch die Gegend. Kater wissen genau, ob eine Katze rollig ist oder nicht.

            Im Vergleich sind die Signale beim Menschen sehr, sehr dezent. Quasi unsichtbar.

          • Okay, @Chrissy, @only, Ihr scheint beide zu glauben, daß der Mensch nur einen Sinn hat, nämlich den optischen.
            Euer Problem, nicht meins und selbstverständlich wünsche ich Euch viel Glück, denn das werdet Ihr weiterhin, nicht nur bei Frauen, brauchen.

            Also ich, nä, ich achte schon via Optik i.d.R. eher nicht auf Pavianärsche ( bin einem solchen auch noch nie in sexueller Betrachtungsweise begegnet, zumindest nicht bei einer Menschenfrau 😉 ), sondern eher auf Mimik, Gestik, verschiedene Nervositätsanzeichen.
            Dazu kommen ganz weit oben die Olfaktorik und dann noch so ein paar „Kleinigkeiten“, die man zwar oftmals nicht sonderlich bewußt registriert ( s.o. ), die aber (mit-)entscheidende Einflüsse darstellen.
            Die allermeisten Mädels gehen i.A. auch nicht nur nach dem optogenetischen Piktogramm …
            Übrigens scheinen die Damen ( wohl nicht zuletzt aufgrund der Fähigkeit das Fenster mittels einiger Einflussgrößen zu verändern/erweitern ) sich dessen insgesamt bewußter zu sein, als die Dreibeiner, z.B. durch gezieltes An- resp. Abschalten des Kindchenschemas u.s.w…..

          • „Tatsache ist auch, dass bei fast allen Rudeltieren oder Gruppen die ranghohen Männchen die rangniedrigen nicht an die Dose lassen.
            Offensichtlich ist ihnen der Zusammenhang zwischen Rammeln und Nachwuchs zumindest instinktiv klar.“

            Wie kommst du auf die Idee, dass die da einen Zusammenhang sehen müssen, um das so zu handhaben?

            Glaubst du im Ernst, dass, wenn Ranghohe ihren Status bzgl. Zugriff auf die schärfsten weibchen verteifigen, dass die da irgendwie an Nachwuchs denken?
            Warum sollten sie?

            Wenn du eine tolle Frau siehst, ist das dann auch dein erster Gedanke?, der an Nachwuchs?
            Verspüren wir da nicht anziehungsqualitäten, deren Zusammenhang mit „Nachwuchs zeugen“ uns nur sehr sehr rudimentär, wenn überhaupt, klar ist.

            Individuen, die da drauf achten, andere nicht an die Dose zu lassen, sind eben „evolutionär erfolgreicher“. Aber die machen das nicht, weil sie evolutionär erfolgreich sein wollen.

          • @ maddes8cht
            „Aber die machen das nicht, weil sie evolutionär erfolgreich sein wollen“

            Löwen oder Bären beispielsweise töten fremden Nachwuchs oft, damit das Weibchen wieder schneller paarungsbereit wird. Das könnte man mit der Aussicht auf den baldigen Fick ja noch erklären.
            Warum lassen sie dann aber ihre eigenen Nachkommen am Leben, wenn nicht der Sinn die Weitergabe der eigenen Gene ist?

          • @Christian
            „Du kannst einer Frau ansehen, dass sie gerade fruchtbar ist?“

            Ich habe im TV mal einen Versuch gesehen, in dem Männern Bilder von Frauen gezeigt wurden, von denen bekannt war, welche gerade ihren Eisprung hat. Eine signifikante Mehrheit von Männern bewertete die fruchtbaren Frauen als attraktiver.
            Wenn einem aber der Vergleich fehlt, und man nicht solch ein Sinneswunder wie Fiete ist, der so etwas sogar riechen kann, dann fehlt wohl der großen Mehrheit die Sensibilität, um das festzustellen.

          • „Wenn einem aber der Vergleich fehlt, und man nicht solch ein Sinneswunder wie Fiete ist, der so etwas sogar riechen kann, dann fehlt wohl der großen Mehrheit die Sensibilität, um das festzustellen.“

            ich bezweifele auch, dass Fiete bei einem Test signifikant über der Wahrscheinlichkeit liegen würde.

          • Wir halten fest:
            Es gibt offenbar starke Überschneidungen zwischen „dem Bewußtsein“ und dem Rest unseres Steuern&Regeln-Apparates, die uns naturgemäß ( wie wohl den meisten anderen Tieren auch ) nicht sonderlich bewußt sind. Das ist einerseits logisch, wird von uns andererseits aber meist als irgendwie paradox empfunden.
            Gerade für Rationalisten scheint das oftmals ein Problem zu sein, vermutlich gerade weil es mit dem insofern stark beschränkten Bewußtsein im Alltag kaum lösbar erscheint.

            Noch kürzer:
            Auch und besonders als sog. „Krone der der Schöpfung“ ( haha! Eben drum ) sind wir in manchen Dingen ziemlich doof …. 😉
            ( s.a.: Maddes‘ Kommentar oben )

            Issso!

          • „Löwen oder Bären beispielsweise töten fremden Nachwuchs oft, […]
            Warum lassen sie dann aber ihre eigenen Nachkommen am Leben, wenn nicht der Sinn die Weitergabe der eigenen Gene ist?“

            Guter Punkt.

            Ich bestreite aber gar nicht, dass in einer Sippe ein bewusstsein dafür da sein kann, welche Kinder, „zur Sippe“ gehören und welche nicht, und ein irgendwie geartetes (eben „instinktives“) verständnis von Verwandtschaft.

            Dass man zu den Kindern der eigenen Favoritin einen engeren Bezug hat und sie eher als die „eigenen“ wahrnimmt.
            Womöglich auch, weil sie in bestimmter Hinsicht einfach ähnlicher zu einem selbst sein mögen – optisch, geruch, verhaltenseigenschaften etc.

            Es gibt da in einer Gruppe viele bindungsstiftende Elemente.
            Sex ist nur einer davon.
            Was ich bezweifelt habe, ist das da in irgend einer Weise ein Verständnis dafür da ist, dass es ausgerechnet Sex sein soll, was irgend etwas mit Nachwuchs zu tun hat. Der zusammenhang ist nicht wirklich besonders ersichtlich – der Abstand zwischen dem Akt und ersten Anzeichen von Schwangerschaft und geburt ist einfach zu groß.
            Warum sollte aus dem gesamten Konglomerat an Bindungsstiftenden Handlungen ausgerechnet Sex mit der Entstehung von Nachwuchs zu tun haben? Wie soll man (noch dazu ohne möglichkeit spraschlicher interaktion) auf eine solche Idee kommen?

            Und gegencheck: Welche emotionalen Faktoren fallen dir ein, die einen Mann veranlassen könnten, sich den Zugriff auf attraktive Frauen zu sichern und zu versuchen, andere Männer davon abzuhalten?
            Wie viel haben diese emotionalen Faktoren mit dem Gedanken an Nachwuchs zu tun?

            In meiner persönlichen Erfahrungswelt: Nahezu null.
            Die Natur war sehr gut darin, Sex als Selbstzweck zu etablieren, der als trieb seine ureigene befriedigung sucht und sich darin selbst als begründung genügt. Er tut das mittels hormonellen belohnungssystemen, die nichts davon zu vermitteln brauchen, dass sie letztlich der Fortpflanzung dienen.

            Um auf die Löwen und Bären zurückzukommen:
            Ein zu einem Clan hinzukommender vorheriger Einzelgänger kann durchaus das Gefühl dafür haben, dass die vorhandenen Kinder nicht „seine“ sind, sondern zum Sippenbestand des Vorgängers.
            Einen Sinn dafür kann ich mir erheblich leichter vorstellen als eine abstrakte Vorstellung, dass diese Verwandtschaft nun ausgerechnet per Sex vermittelt gewesen sein soll. Einen solchen zusammenhang brauche ich 8bzw. der Löwe) nicht, um das Verhalten begründen zu können.

          • Nochn Gegencheck: Wieviele Frauen, die bei Frust Schokolade essen, tun das mit dem Plan: „Ich will so adipös wie möglich werden, um gut über die nächste Hungersperiode zu kommen“?

            Motivation eines Verhaltens und evolutionärer Sinn sind nicht notwendigerweise das selbe.

          • @ maddes8cht

            Ich glaube auch nicht, dass sich außer dem Menschen irgendetwas über den Zusammenhang zwischen Paarung und Nachwuchs im Klaren ist. Ich glaube aber, dass es außer dem Sexualtrieb eben noch den Fortpflanzungstrieb gibt.

          • @only me
            „Motivation eines Verhaltens und evolutionärer Sinn sind nicht notwendigerweise das selbe.“

            Stimme ich zu. Zumal „Sinn“ auch nur ein menschliches Wort ist, und wohl auch einzig der Mensch danach sucht. Ansonsten setzt sich eben durch, was funktioniert 🙂

          • @Frank
            ²Eine signifikante Mehrheit von Männern bewertete die fruchtbaren Frauen als attraktiver.“

            Eine signifikante Mehrheit, soso.
            Nicht dass ich das bezweifle, aber:
            ich nehme an, mit nur 2 Minuten Instruktion wären die selben Leute in der Lage, bei Affen mit entsprechend deutlichen schwellungen eine nahezu 100% Trefferquote bei der Bewertung der Fruchtbarkeit zu erreichen.
            Und genau das ist gemeint, wenn man sagt, dass man Menschenfrauen die fruchtbarkeit nicht so ohne weiteres ansieht.
            Dass es auch da pheromone gibt und Merkmale da sind, die eine Frau um den Eisprung herum attraktiver macht, ist unbenommen – Aber „signifikant“ ist keine sonderlich gute trefferquote, sondern lediglich ein Wert für die Nachweisbarkeit.

  6. Mir fällt auf, dass in den Medien immer häufiger wie selbstverständlich und kommentarlos von „sexualisierter Gewalt“ die Rede ist, wenn es um sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung geht.

    „Sexualisierte Gewalt und sexualisierter Machtmissbrauch sind Begriffe, die „sexuelle Gewalt“ gemäß feministischem Verständnis nicht als Ausleben sexueller Bedürfnisse deuten, sondern als Ausübung von Macht interpretieren.“ so https://de.wikipedia.org/wiki/Sexualisierte_Gewalt

    Das ist natürlich ein höchst fragwürdiger Begriff, Foucault lässt grüßen.

    Ein weiteres Beispiel für die inzwischen erreichte Dominanz des Feminismus in der Öffentlichkeit.

    • Ein Indiz dafür, wie sprachlich dumm der Großteil der Medienschaffenden ist.

      Journalisten-Einstellungs-Inteview:
      „Was ist Ihre größte Stärke?“

      „Ich kann gut nachplappern. “

      „Eingestellt“

  7. Ok, wo kann man heute noch möglichst unzensiert politisch diskutieren?

    reddit.com ist ja umfangreich, mehrheitlich englisch und die Zensur nimmt meiner Auffassung nach zu (incels wurde verbannt, und r/TheRedPill steht seit Monaten unter Qurantäne).
    reddit.com erlaubt Anonymes Anmelden und die Verwendung vom Tor-Browser.

    Hat hier schon jemand Erfahrung gesammelt mit:

    https://voat.co/ oder http://dissenter.com/

    Augenscheinlich ist voat.co ein reddit Klon, betont „free speach“. Und dissenter.com scheint ein netter Einfall zu sein, wenn man die Zensur von Foren wie auf Tagesschau.de oder taz.de satt hat.

    Lohnt es sich da anzumelden?

  8. Gilette ist cool, aber eine Frau die staubsaugt ist harmful…

  9. „Die körperliche Verfasstheit ist nur ganz am Rande gemeint, wenn wir im Alltag von Frauen und Männern sprechen. Geschlecht ist hauptsächlich Performance, etwas, das wir aktiv darstellen und tun, und nichts, was wir einfach sind. Die Unterscheidung von Geschlecht und Biologie ist also ein zentraler Bestandteil unserer Kultur, gerade auch in ihrer christlichen Prägung. Queerfeministische Ansätze denken diese Entwicklung nur konsequent zu Ende, wenn sie bezweifeln, dass zwischen beidem überhaupt ein substanzieller Zusammenhang besteht.“

    https://www.zeit.de/kultur/2019-06/gendertheorie-vatikan-thesenpapier-reproduktionstechnik-katholische-kirche

    Antje Schrupp hat wieder zugeschlagen.

    • Da finden sich schöne Klopfer in dem Artikel.

      „Beim Schwangerwerdenkönnen endet die Komplementarität der Geschlechter. Die Vorstellung, dass zwei Menschen gemeinsam ein Kind bekommen, ist eine kulturell hervorgebrachte Idee und bildet gerade nicht ab, was auf einer biologischen Ebene beim Kinderkriegen passiert. Biologisch gesehen bekommt immer nur ein Mensch ein Kind.“

      „In Paragraf 28 wird behauptet, homosexuelle Paare könnten nur mithilfe von Reproduktionstechnologie schwanger werden, und es wäre also ganz „unnatürlich“, wenn Schwule oder Lesben Kinder haben. Für lesbische Paare stimmt das aber nicht. Wer einen Uterus hat, braucht fürs Schwangerwerden keinen Ehemann und erst recht keine In-vitro-Fertilisation, etwas Sperma und ein Becherchen genügen.“

      „Biologisch gesehen ist die zentrale menschliche Differenz nicht die zwischen Frau und Mann, sondern die zwischen Erwachsenen und Kindern.

      • „Biologisch gesehen ist die zentrale menschliche Differenz nicht die zwischen Frau und Mann, sondern die zwischen Erwachsenen und Kindern“

        Das wird der Grund sein, warum so viele Menschen nachsichtig mit Feministinnen sind. Die haben noch nicht aufgegeben, dass auch diese mal erwachsen werden.

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