Interessenunterschiede im Bereich Politik zwischen den Geschlechtern

Eine interessante Studie beleuchtet die Geschlechterunterschiede bezüglich des Interesses an der Politik:

Despite recent advances in gender equality in political representation and the availability of resources, this article shows that there is a persistent gender gap in declared political interest over the life cycle. Using evidence from the British Household Panel Survey (BHPS), we track the gender gap through the life span of citizens. At age 15, there is already a substantial gender gap of 20 percentage points in the probability of respondents reporting being politically interested, pointing to gendered socialization processes as the key explanation for such differences. In the following 10 years, as people develop into adults and unravel their political orientations, the extent of the gender gap continues to grow by about 10 additional percentage points. Following these formative years, attitudes crystallize and so does the gender gap, remaining at the same size (around 30 percentage points of difference between women and men) over the life course. These findings suggest that the development of gender roles during early childhood is a crucial phase in the source of the gender gap, deserving further attention from scholars.

Quelle: Tracing the Gender Gap in Political Interest Over the Life Span: A Panel Analysis

Eine interessante Grafik aus der Studie:

Also eine deutliche Differenz zwischen den Geschlechtern. Die Angabe, dass die „jungen Jahre kritisch für das Interesse sind“ ist dabei natürlich kein Beleg dafür, dass man in dieser Zeit viel ändern kann. Es kann auch schlicht der Umstand sein, welchen Hormonspiegel in Bezug auf Testosteron dort hatte.

Dafür spricht auch, dass man diesen Unterschied recht gut über verschiedene Gesellschaften vorfindet:

politisches Interesse Männer Frauen verschiedene Länder

Um so weiter „oben“ das jweilige Land steht um so geringer sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Man findet aber jedenfalls in allen Ländern Unterschiede. Ob die geringeren Unterschiede dann wieder kulturell oder eben auch biologisch begründet sind wäre eine interessante Frage.

vgl auch:

33 Gedanken zu “Interessenunterschiede im Bereich Politik zwischen den Geschlechtern

  1. Klassischer Fall von „Finde eine Korrelation, such dir eine Kausalität aus“.

    _Natürlich_ weißt die Existenz eines Unterschieds auf eine geschlechtsspezifische Sozialisierung hin. Aber das MUSS ja auch so sein, denn sonst müsste man ja auch sich selbst ändern, anstatt einfach anderen Menschen im Sinne der Gleichstellung etwas wegnehmen zu können.

    • Und die Mitgliedschaft resultiert ja größtenteils aus dem Politikinteresse —

      Nicht zwingend, es kann auch
      Karrierekalkül oder Geltungsbedürfnis dahinter stecken. Aber das wäre dann auch ein typischer Geschlechtsunterschied, weil die Formen der Karriere und des Ansehens durch Geld, Macht und Status ja auch wieder die sind, die durch Frauen am ehesten angesehen und belohnt werden, und daher vom Manne mehr als von Frauen angestrebt werden.

      • „Nicht zwingend, es kann auch Karrierekalkül oder Geltungsbedürfnis dahinter stecken.“

        Geltungsbedürfnis mag sein, Karrierekalkül eher nicht.
        Vergiss nicht, dass die meisten Politiker nicht im Bundestag sitzen, sondern in den kommunalen Räten, Kreis- und Landtagen. Abgesehen von den Landtagen haben die politischen Gremien keine Karrieren zu bieten. Wer als Stadtverordneter wirkt, der tut das aus Idealismus, nicht weil er karrieregeil ist.

        Und auch auf kommunaler Ebene sind die Männer weitgehend unter sich.

        Es ist wohl tatsächlich so, wie auch schon verschiedene Male angedeutet, dass Frauen sich für ihr sehr persönliches Umfeld interessieren. Wenn sie sich engagieren, dann muss es ihnen selbst nützen und sei es, dass es ihnen danach gut geht.
        Männer dagegen – und ich möchte betonen, dass es auch in diesem Geschlecht eher die Ausnahme ist – sind eher bereit, für eine abstrakte Gesellschaft etwas zu tun – bis zur Selbstaufopferung. Es gehört schon eine große Leidensbereitschaft dazu, immer wieder aufs Neue zu versuchen, die Welt im eigenen Sinne zu „verbessern“ – und immer wieder zu scheitern, oder nur wenig zu verändern.
        Frauen (ich weiß, dass ich hier verallgemeinere) verlieren sofort das Interesse an einem Engagement, wenn es sie nicht direkt und sofort befriedigt.
        Männer bleiben u.U. ein Leben lang am Ball und stecken auch Prügel ein, wenn es der „richtigen Sache“ dient.

  2. scheinbar offtopic

    Sailer erzählt vom Kunstwerk Urban Lights in LA:
    I strolled over to the giant Los Angeles County Museum of Art campus and dropped by Los Angeles’s most hugely popular work of art of this century: Urban Light, a grid of 202 vintage 1920s-30s street lights on Wilshire Boulevard. It’s basically wall-to-wall girls having their pictures taken.

    http://www.unz.com/isteve/urban-light/

    Ich war letztes Jahr in Istanbul, das eine schier endlose Menge kulturell beeindruckender Orte aufweist.
    Man kann die Menschen, die sich dort aufhalten, grob in drei Gruppen aufteilen:
    Die, die mit einem Reiseführer in der Hand versuchen, eine Art Verstehen für den Ort zu entwickeln.
    Die, die mit leicht hängender Unterlippe durch die Gänge schlurfen und von allem Photos schießen.
    Die, die mit großer Hingabe und geradezu professioneller Geübtheit nach Kulissen suchen, in die sie sich drapieren und photogtaphieren lassen können.

    Die erste Gruppe mag einen leichten männlichen Überhang haben, die zweite ist ausgewogen (und die große Masse), die letzte Gruppe ist zu 99% weiblich und unter 30.

    Auffällig und anders als früher ist das, weil Gruppe 3 tatsächlich wall-to-wall ist. Manche Orte sind vor lauter sich räkelnder Mädchen kaum passierbar.

    Und jetzt der Bogen und die These: Wer dieses Verhalten junger Frauen schlüssig erklären kann, der weiß auch, warum es diese Frauen nicht in die Politik zieht.
    Und als Korollar: Wer schlüssig erklären kann, warum so wenige Männer dieses Verhalten zeigen, weiß auch, warum es Männer stattdessen in Politik oder Technik treibt.

    • Die letzte Gruppe wird überwiegend von Asiaten gebildet, darunter auch viele Männer. Am liebsten das Objekt noch anfassen beim Foto.

      • Die Asiaten stecken meiner Einschätzung nach in der 2. Gruppe. Zwar legen sie großen Wert darauf, auch im Bild zu erscheinen, aber die Bildaussage scheint zu sein: „Dies ist ein toller Ort und ich war da“ und nicht: „Ich bin ein tolles Sujet und dies ist eine adequate Kulisse“.

        • Das ist m.E. das Problem der sozialen Medien – sie wirken wie ein Brandbeschleuniger für den weiblichen Narzissmus.

          „Ich bin ein tolles Sujet und dies ist eine adequate Kulisse“ = die Welt hat die Funktion den Rahmen des Bildes zu bilden, in dem ich das Zentrum darstelle. Die Kulissen sind austauschbar, sie sind jedoch nicht real.

          Das Geschäftsmodell beruht darauf, dass diese (jungen) Frauen solche Bilder fabrizieren und veröffentlichen. Noch gruseliger ist der dahinter stehende Zwang zur externen Validierung.

          • Ist es eigentlich nötig, hier ein „nicht alle“ einzustreuen?

            Neben dem Mädchen, das ihren Freund ankeifte, weil er nicht „einfach wusste“, wie sie sich am liebsten in Szene setzt und einfach „alles falsch machte“, gab es auch welche ohne erkennbaren Narzissmus.

            Aber halt nicht so viele.

        • @only me

          Mein Punkt ist nicht, dass sie sich in Szene setzen und ihren Freund dazu benutzen, sondern das Motiv – nämlich die private Inszenierung des Selbst auf den sozialen Medien zu posten.
          Wobei das Ziel ist, für diese Inszenierung Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und Anerkennung zu kassieren.
          Es geht nicht um ein „Verständnis“ für bspw. Istanbul und seine historischen Stätten, sondern diese sind reines Dekor, der Hintergrund der Selbstinszenierung: „Gut-aussehen-vor-gut-aussehendem-Hintergrund“.
          Ist das ein erfolgversprechender Pfad, Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und Anerkennung zu bekommen – also externe Bestätigung – erzeugt dies Konformitätsdruck und auf den sozialen Medien agieren sie wie Lemminge.
          Zugleich wird dadurch ein Zwang zur Veröffentlichung des Privaten initiiert, der dazu einlädt, privates zu einer einzigen Inszenierung (des Selbst) werden zu lassen.
          Das meine ich mit dem „Brandbeschleuniger“, den soziale Medien darstellen.

          • Das ist sicher ein großes Problem, angetrieben vom heutigen Zeitgeist!
            Und in der skizzierten Ausformung sicher ein besonderer Anfälligkeitsbereich für Mädchen/junge Frauen, die vielleicht damit liebäugeln, beim nächsten DSDSS mit dabei zu sein, um hoffentlich der „Star von morgen“ werden zu können…
            Aber ist die heute besonders geforderte/geförderte „Selbst“-Darstellung, die wir ja inzwischen nahezu überall antreffen, ein exklusiv geschlechtsspezifisches Problem?

          • @crumar,

            Mein Punkt ist nicht,

            Ich denke, das hatte ich verstanden.

            Belladonna, meterhohe Perücken, 20cm-Taillen-Korsets, Instagram.
            Frauen inszenieren sich. Egal der Preis. Schon immer. Bei vielen: und sonst nichts.

            Mein Punkt ist: Es gibt auch keine Reflexion, keinen Zweifel.
            Es gibt nur „richtiges Verhalten“ und Dumme, die nicht wissen, wie „richtig“ geht.

          • „Aber ist die heute besonders geforderte/geförderte „Selbst“-Darstellung, die wir ja inzwischen nahezu überall antreffen, ein exklusiv geschlechtsspezifisches Problem?“

            Nein, nach deiner breiten Definition natürlich nicht.

            Das Problem, gesellschaftlich Männer eher als „human doings“ und Frauen als „human beings“ zu sehen existierte auch vor den sozialen Medien.
            In den traditionellen Medien spiegelten sich diese Vorstellungen wieder und waren/sind ein mediales Leitbild, dem man jedoch ausweichen konnte, weil sie nur ein bestimmtes Geschlecht adressierten.
            Der Unterschied zwischen diesen Medien und den vergleichsweise wenigen Akteuren, also Schauspielern/Musikern/Stars etc., die man bspw. „nachahmt“ und den neuen Medien ist, dass die Nachahmung um das 1000-fache verstärkt, indem sie dort veröffentlicht wird und die Massen diese Akteure selber sind.

            Facebook z.B. braucht deshalb den erfolgversprechenden Pfad, Aufmerksamkeit, Selbstbestätigung und Anerkennung zu bekommen nicht einmal zur Sache eines bestimmten Geschlechts machen.
            Es reicht völlig aus, externe Bestätigung anzubieten und ein Belohnungssystem, das dies honoriert.

            Beide Geschlechter greifen also auf ihre jeweiligen Ressourcen zurück: Männer als „human doings“ und Frauen als „human beings“.
            Und alle folgen wie die Lemminge diesen Pfaden – prompt bekommt man auf youtube den Eindruck, „BibisBeautyPalace“ sei Ausdruck genuin weiblicher Interessen, „Fynn Kliemann“ der männlicher.

            Früher hätten Männer eher keine „Cosmopolitan“ gelesen und Frauen eher nicht „ct“, weil es aber nur eine einzige digitale Plattform gibt, auf der beide veröffentlichen, verstärkt sich der Effekt des genannten Pfades und macht ihn zugleich unsichtbar.
            Natürlich fallen Feministinnen auf diesen Mechanismus herein – er ist quasi geschaffen worden, um anklagend „Sexismus!“ zu brüllen.

            Probiere einen Mann in einer (sexy) Pose vor einem Bauwerk zu positionieren – wirkt einfach lächerlich.
            Nur für Frauen trifft zu, dass sich „neu zu erfinden“ in einer neuen Frisur/Außenwirkung erschöpft.
            Die Herstellungskosten dieses Pfades sind billig; deshalb bietet er sich auch an.

            Finde 1000 Nachahmerinnen für diesen Pfad und du hast eine eigene, „neue“ mediale Realität geschaffen. Dass sich diese neue Realität als „digital divide“ der Geschlechter darstellt ist eben kein Zufall.
            Das Belohnungssystem ist der Brandbeschleuniger, aber das Motiv der externen Validierung als „human being“ ist eher weiblich als männlich.

          • @Seerose @only me

            Vielen Dank für dein Lob! 🙂

            „Mein Punkt ist: Es gibt auch keine Reflexion, keinen Zweifel.
            Es gibt nur „richtiges Verhalten“ und Dumme, die nicht wissen, wie „richtig“ geht.“

            Ich habe das bei meiner Ex-Freundin ebenfalls erlebt und fand es erstaunlich – sie war mit den von mir gemachten Fotos von ihr unzufrieden, denn sie zeigten sie nicht so, wie sie das Bild von sich in ihrem Kopf verankert hatte.
            „Richtig“ wäre also gewesen, Fotos von ihr anzufertigen, in dem Fremdbild und Selbstbild deckungsgleich sind.
            Weiterhin ging es also die vollständige Kontrolle dieses Fremdbilds.

            Nach meiner Meinung ist dies aber unmöglich – weder gibt es eine Übereinstimmung zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung, noch ist es möglich, die Fremdwahrnehmung zu kontrollieren.
            Man kann sie durch eigenes Handeln steuern, aber eben nicht kontrollieren.

            Ich frage mich, ob dieser (m.E. zum scheitern verurteilte) Versuch nicht aus einer tiefen Verunsicherung stammt, wobei ich den Versuch mit „narzisstisch“ verbinde.
            Nämlich durchzusetzen, dass die (positive) Wahrnehmung der eigenen Person der einzige Maßstab für die Wahrnehmung des Selbst durch alle anderen Personen zu sein hat.
            Das ist sozusagen der Schritt vor der Selbstimmunisierung gegenüber Kritik, weil Kritik gar nicht vorgesehen ist, sondern nur Selbstbestätigung.

            Auf unsere politische Ebene gebracht ist z.B. die Behauptung, Feminismus sei „auch gut für Männer“ aus dem Mund einer Feministin ein ähnliches Kaliber.
            Weder handelt es sich um einen Mann, der dies von sich gibt, noch um einen von den Auswirkungen des Feminismus Betroffenen.
            In dem Satz steckt also einerseits die Anmaßung, stellvertretend für Männer entscheiden zu können, was gut für sie ist und andererseits können Auswirkungen des Feminismus auf Männer nur gut sein.

            Weil der Feminismus gut ist und die gute Feministin das Gute vertritt und will. Das ist ein perfektes Selfie. 😉

          • @crumar:
            „„Richtig“ wäre also gewesen, Fotos von ihr anzufertigen, in dem Fremdbild und Selbstbild deckungsgleich sind.
            Weiterhin ging es also die vollständige Kontrolle dieses Fremdbilds.“
            —————————————————
            Das hört sich aber schon ziemlich abgedreht an, und klingt nach „despotischem Realitätsverlust“!!

  3. Wie ist dabei eigentlich „politisches Interesse“ definiert?
    Die Bereitschaft, sich politisch (z.B. durch Parteienzugehörigkeit) zu engagieren (1)? Oder reicht es schon, sich hin und wieder über das plitische Tagesgeschehen zu informieren (2)?
    Das ist ein breiter Bereich, und ich stelle jetzt einfach mal eine Hypothese auf: „Frauen tendieren zu erster Interpretation, während Männer eher zur zweiten Deutung neigen.“
    Falls es diesen Effekt gibt, könnte er das beschriebene Phänomen auf ganz andere Weise erklären.

    • Nach meiner Beobachtung überwiegen in beiden Fallgruppen die Männchen.
      Siehe auch den hervorragenden Kommentar von only_me. Seine Beobachtung zeigt den Kern, warum unterschiedliches Interesse:
      Politik ist Außenwelt. Und Männer haben, müssen haben, mehr Interesse an der Außenwelt, weil sie für ihr Schicksal einfach mehr Bedeutung hat (Im Schnitt natürlich, siehe Statistik-Beitrag)
      Frauen, besonders die jungen, die only_me ansprach, interessieren sich mehr für sich selbst, Die Außenwelt ist daher nur Kulisse und Spiegel ihres Ich.
      Um mal ein ausgelutschtes, bis zum Überdruss strapaziertes Bild zu bemühen.
      Auf einem Schiff, nennen wir es mal Titanic, müssen die Männer schon ein starkes Interesse daran haben, ob und wie der Kapitän es durchs Treibeis steuert. Für die Frauen ist das nicht ganz so gravierend, denn geht etwas schief, könne sie ja von den Männern erwarten, das sie von Diesen, soweit wie möglich vor negativen Konsequenzen bewahrt werden, die die Männer selbst in voller Härte tragen müssen. Dies und der normale weibliche Narzissmus, den only_me so treffen beschrieben hat ,scheinen mir 2 wesentliche Gründe für das geringere Politikinteresse zu sein.

      • Das “ ausgelutschte(s), bis zum Überdruss strapazierte(s) Bild“ und seine ebensolche Interpretation ist getragen von einer grundlegend negativen Bewertung von Frauen allgemein, wobei diese Interpretation ihrerseits vielerlei „küchenpsychologische“ Interpretation aus weiblicher Sicht erfahren könnte, ein Feld, mit dem sich eigenartiger Weise (?) die üblichen Feminist*Innen gar nicht auseinandersetzen, und womit die meisten Frauen ehedem „nichts am Hut haben“.
        Fakt ist, daß diese o.g. ausgelutschte „Interpretation des Weibes“, eine etablierte Tradition hat, und u.a. in dem „Frauenmagneten“ Schopenhauer einen bedeutenden Vorläufer hatte…
        Könnte es nicht schlicht und ergreifend einfach so sein, daß sich die meisten Frauen einfach weniger für Politik interessieren als Männer, weil es nicht ihrer natürlichen Interessenwelt entspricht, wie ja auch die wenigsten Frauen als Mädchen gerne Fußballspielen wollten, jedenfalls bedeutend weniger als Jungen, und sogar noch weniger erwachsene Frauen als erwachsene Männer?

        • Ja klar, ich habe nur versucht zu ergründen WARUM es weniger ihrer Interessenwelt entspricht. Es muss ja einen Grund geben, sei es biologisch und/oder kulturell begründet.
          Im allgemeinen ist ja so, das jemand dann weniger Interesse für eine Sache hat, wenn sie ihn weniger betrifft oder wenn sie weniger seinen Neigungen entspricht, da wären wir dann wieder bei der Frage sind diese Neigungen angeboren, oder werden sie kulturell erzeugt. Ich nehme an ersteres, und je nach Kultur der Gesellschaft werden sie noch verstärkt oder aber abgeschwächt.

          • Da stimme ich mit Dir überein; Interessen sind angeboren! Aufgesetzte „Interessen“ (Sozialisation) sind i.d.R. nicht von Bestand…

    • Wie wär es, wenn man nicht fragt was die Leute glauben, sondern schaut, was die Leute tun?

      Zum Beispiel Medienkonsum:

      Es gibt deutlich weniger Frauen, die freiwillig ihre Zeit mit Technik, Wirtschaft und Politik verbringen.
      Das ist in allen Statistiken, die ich dazu bisher gesehen habe, eine Konstante.
      Je nach Kategorisierung (Was genau gilt als ‚politisches Buch‘?) schwankt lediglich die Größe des Unterschieds.

    • Kluge Kinder sind in der Lage zu erkennen, sie selbst könnten verantwortlich wählen, sich umzuschauen und zu begreifen, ein Kinderwahlrecht ließe auch die 90% unreifen mitwählen und dies führte in eine Diktatur der Schokoladenonkel.

      Der weibliche Solipsismus und die Hahnerei der Eierlosen verhindert den Gedankengang für Frauen.

      Doof.

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