Etwa 150 Personen in Deutschland sind bisher nach Pass „Divers“

Man hat einmal nachgerechnet, wie viele Leute das „Dritte Geschlecht“, also „Divers“ bisher gewählt haben:

Hamburg – Deutlich weniger Menschen als bisher angenommen definieren sich in Deutschland weder als Mann noch als Frau. Wie die Zeit jetzt berichtete, handelt es sich lediglich um einige hundert Personen hierzulande.

Die Wochenzeitung beruft sich auf eine eigene Umfrage bei den Standesämtern der elf größten deutschen Städte. Diese habe ergeben, dass bislang lediglich 20 Personen bean­tragt haben, ihren Geschlechtseintrag auf „divers“ ändern zu lassen (Stand Mitte April 2019).

Rechne man die Zahlen, die von ähnlichen Umfragen der vergangenen Wochen bestätigt würden, auf ganz Deutschland hoch, seien es rund 150 Fälle, schreibt die Zeit. Eltern me­dizinisch intersexueller Neugeborener, die ihr Kind als „divers“ eintragen ließen, gibt es in den befragten Städten laut Umfrage bislang keine, heißt es weiter.

150 Fälle. Das finde ich erstaunlich wenig, weil ich vermutet hätte, dass einige Linke SJWs das aus Prinzip machen würden, weil es ja immerhin noch mehr Hingabe zur Sache zeigt. Aber die Geschlechteridentitäten sind eben eine sehr harte Sache und der Schritt wird dann anscheinend doch vielen zu weit gegangen sein.

Auch im Rahmen der Studie eines europäischen Forscherkonsortiums (DSD-Life) unter Personen mit einem intersexuellen Syndrom bezeichneten sich von 1.040 Befragten nur zwölf selbst als „intersexuell“, die übergroße Mehrheit kreuzte als Geschlecht „männlich“ oder „weiblich“ an. „Menschen mit einer Besonderheit der Geschlechtsentwicklung ord­nen sich fast immer einem der beiden Geschlechter zu“, sagte Olaf Hiort, Intersexualitäts­experte an der Universitätsklinik Lübeck.

Also wohlgemerkt nicht unter 1040 Befragten, sondern unter 1040 Befragten mit intersexuellen Syndrom.

Auch das ist durchaus zu erwarten, viele intersexuelle Syndrome lassen ja weiterhin eine eindeutige Geschlechtszuordnung zu, etwa „Mann mit einen niedrigeren Testosteronspiegel“ etc.

Es zeigt mal wieder, dass es weit eher eine Symbolpolitik ist als die wirkliche Lösung dringender Probleme.

54 Gedanken zu “Etwa 150 Personen in Deutschland sind bisher nach Pass „Divers“

  1. Hier wird mal deutlich, von welchen Größenordnungen die Rede ist. Wenn man den ganzen Skandal um das „Dritte Geschlecht“ so hört, könnte man ja den Eindruck bekommen, dass es Männer, Frauen und X gäbe, also etwa je ein Drittel.

    • War Jürgen Klinsmann nicht ein diver?

      Im Ernst, da wurde mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben ohne dass eine Grundlage bestand. Und da Geschlechtsidentität eine angeborene Funktion des Gehirns ist war das auch so zu erwarten. Dass es jede Menge Menschen gibt bei denen das nicht zum Körper passt oder der Körper durch Entwicklungsstörungen nicht eindeutig zuzuordnen ist ändert daran ja wenig. Wer möchte sich schon als Freak outen wenn man sich selber einfach nur nicht einfach einordnen kann. Das macht einen ja nicht zum dritten Geschlecht.

      • „Dass es jede Menge Menschen gibt bei denen das nicht zum Körper passt oder der Körper durch Entwicklungsstörungen nicht eindeutig zuzuordnen“

        Es gibt eben nicht jede Menge Menschen bei denen das der Fall ist.
        Es gibt eine Handvoll. Die höheren Zahlen sind rein politisch bedingt.
        Ist ähnlich wie bei den Schwulen, bei denen man immer von 10 – 15 Prozent ausgegangen ist, während sich die wirkliche Zahl zwischen 1,5 und 3 Prozent bewegt (wobei selbst diese Zahlen noch um Massen höher sind als bei Intersexuellen).

        • Mit jede Menge meine ich vielleicht ein paar tausend, die sich aber eben nicht notwendigerweise als kein Geschlecht betrachten

          • Es ging bei der Diskussion auf wissenschaftlicher Ebene für die Genderisten m.E. darum anzuzweifeln, dass es einen Geschlechtsdimorphismus überhaupt gibt – da haben sie sich in Sachen gefälschter Studien und Propaganda wieder einmal als Höchstleister erwiesen.
            Daher ist es auch irrelevant, dass die Zahlen die Irrelevanz ihres Anliegens beweisen, weil es irrelevant war, dass die Option wahrgenommen wird, sondern nur, dass sie juristisch existiert.

  2. Umso wilder, wie viele Privilegien solche krassen Minderheiten meinen, einfordern und und erwarten zu dürfen.
    Gender Sternchen oder singuläres „They“ zum Beispiel.

    Von mir aus soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Und niemand kann etwas für die Karten, die einem bei der Geburtslotterie gegeben werden. Und niemand sollte diskriminiert werden, wenn seine Vorlieben niemandem schaden oder wegen dem Blatt auf seiner Hand. Geschlecht, Hautfarbe, Geburtsort… Ist mir alles egal. Sexuelle Orientierung, Gendefekte, Einhorn, Schmetterling, Pinguin, who cares?!

    Nur wenn man anfängt, andere, die Mehrheit, dazu zu zwingen, einen anders zu behandeln als alle anderen, und Sonderrechte einzufordern, weil man ja so ein besonderer Schmetterling ist, da hört dann auf. Erst Recht, wenn ich dann die Schmetterlingsunterkunft bezahlen soll.

  3. „Das finde ich erstaunlich wenig, weil ich vermutet hätte, dass einige Linke SJWs das aus Prinzip machen würden, weil es ja immerhin noch mehr Hingabe zur Sache zeigt.“

    Voraussetzung ist ein ärztliches Attest, dass eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorliegt. Deswegen geht es eh nicht einfach so.

    • Der Arztvorbehalt ist ja stark umstritten und insbesondere von Transsexuellen und ihren Unterstützern bis weit in Grüne, Linke SPD hinein attackiert. Die Selbstzuschreibung soll ausreichen.
      Allerdings ist es ja auch akzeptiert, dass ich ohne ärztliches Attest auch keine Opiate etc. erhalte und nicht selbst viel besser fühlen kann, dass ich sie benötige.

      • „Varianten der Geschlechtsentwicklung“ ist der offizielle Ausdruck für Intersexualität.
        Der dritte Eintrag ist momentan wirklich nur Intersex Personen vorbehalten.
        Sich queer o.ä. fühlen reicht nicht, wenn man biologisch eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann (ok, es sei denn man kommt trotzdem irgendwie an ein Attest).

        Die queere Szene fordert halt in großen Teilen Personenstandsänderungen nach Selbsteinschätzung.

  4. Zur Validität der Zahlen:
    Nach Bundestagsdrucksache 19/9886 <Antwort auf kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 7.5.2019 gibt es in ganz Deutschland bisher bei 72 Menschen "divers" ins Personenstandsregister eingetragen.

    Selbst wenn es nur ein einziger Mensch wäre, ist die geschaffene Möglichkeit gerechtfertigt. Menschenrechte sind individuell, da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an.

    • „Selbst wenn es nur ein einziger Mensch wäre, ist die geschaffene Möglichkeit gerechtfertigt. Menschenrechte sind individuell, da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an.“

      Das kann man durchaus so vertreten, keine Frage. Aber es zeigt ja, dass sich die Leute ganz vorherrschend sehr wohl lieber in das klassische Schema „Mann-Frau“ einordnen. Abgesehen von Intersexuellen, die eben als tatsächliche Intersexuelle sehr selten sind, besteht quasi kein Bedarf.

        • Wurde, glaube ich, weiter oben schon angesprochen. Die Änderung von Dokumenten, Anschreiben usw. kostet aber unter Umständen Geld und beeinträchtigt dann mich als Steuerzahler.
          Insofern finde ich so etwas für einen einzelnen Menschen nicht gerecthfertigt, noch nicht mal für 100 von 80 Millionen.

          • „Und bitte nicht die Folgekosten für die Einrichtung von „dritten Toiletten“ vergessen…!“

            Vernachlässigbar.
            Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand besagtes Klo benutzt, ist so gering, dass Du auf die Tür ein entsprechendes Label für „divers“ pappen und dahinter die Putzmittel lagern kannst, ohne dass das jemals jemand bemerkt 😀

          • @Carnofis:
            Eigentlich ein guter Vorschlag, und ich habe auch erst lachen müssen, bevor mir einfiel, daß es mit den Folgekosten damit leider wohl nicht sein Bewenden hat.
            Angenommen, eines der 78 Betroffenen verirrt sich in eine dieser Rumpelkammern, fällt in den Putzeimer, und bricht sich ein Bein…
            Und erst recht nicht zu vergessen sind die anstehenden Kontrollgänge der Wächterrats-Lobby, die um einiges gnadenloser agieren dürfte, als die lieben und kulanten Polit(ess)en beim Strafzettel-verteilen!

          • „Angenommen, eines der 78 Betroffenen verirrt sich in eine dieser Rumpelkammern, fällt in den Putzeimer, und bricht sich ein Bein…“

            Schwund gibt’s überall.
            Im Zweifel war besagte Räumlichkeit gerade in der Renovierungsphase 😛

            „Und erst recht nicht zu vergessen sind die anstehenden Kontrollgänge der Wächterrats-Lobby, die um einiges gnadenloser agieren dürfte, als die lieben und kulanten Polit(ess)en beim Strafzettel-verteilen!“

            Da sehe ich auch kein Problem. Die Hyänen sind eh schon dabei, ein derartiges Klima der Angst vor Verfehlungen zu erzeugen, dass allein das Berühren der falschen Klotür-Klinke zur beruflichen und sozialen Hinrichtung führen dürfte.
            Und die Tür wird natürlich abgeschlossen mit der Begründung, dass sich immer wieder WHM in voyeurischer Absicht in die diskreten Räumlichkeiten verirren würden.
            Das dürften auch die übelsten SJW sofort unterstützen.

            In diesen Zeiten sollte es kein Problem sein, „divers“-Toiletten mit einem derartigen Nimbus des Unheimlichen zu versehen, dass Besucher sich nur mit Grauen an deren Türen vorbeischleichen.
            Wenn diese Phase erreicht ist, genügt es sogar, nur noch eine Türattrappe in die Wand einzulassen, ohne Raum dahinter.
            Dann muss man nur noch aufpassen, dass vor ihnen keine Opferstätten eingerichtet werden.

    • „Menschenrechte sind individuell, da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an.“
      Nur, daß es kein Individualrecht gibt, wonach man sich seine Gene, Hormonlage, rsp. das Geschlecht aussuchen kann.
      Kurzformel: Doofer Strohmann!

    • „Selbst wenn es nur ein einziger Mensch wäre, ist die geschaffene Möglichkeit gerechtfertigt.“

      Sehe ich nicht so.
      Gesetze sollen einen rechtlichen rahmen festlegen, individualfälle sollten dann innerhalb des rahmens durch Gerichte gelöst werden.
      In diesem Sinne sollte es keine Gesetzlichen Regelungen für individualfälle geben, wie es bei geschätzt (offenbar eher obergrenze) 150 wohl der Fall ist.

      Sprich, es wäre eigentlich sinnvoller, solche einzelfälle an die Rechtssprechung zu verweisen.
      Menschenrechte haben schließlich auch Ausformungen in den Persönlichkeitsrechten und sind als solche durchaus einklagbar.
      Inidviduelle Gesetzgebung für Häufchen von 150 Betroffenen sind nicht praktikabel, und dafür ist die Rechtsgebung nicht das angezeigte Instrument, sondern die Rechtsprechung.

    • „Menschenrechte sind individuell, da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an. …“

      Warum werden dann die Menschenrechte von ca 150 Personen durchgesetzt, aber die Menschenrechte von X-Tausende Kinder und (un-) eheliche Väter sowie Männer nicht?

    • Natürlich kommt es auf die Anzahl der Betroffenen Personen an. Staatliches Handeln setzt auch Verhältnismäßigkeit voraus.

      Es wurde ja schon gefordert, dass das diverse Geschlecht auch in öffentlichen Gebäuden über eine eigene Toilette verfügen muss. Und da ist Dan schon die Frage, bei 186.000 Gebäuden, ob man dann für jeden Diversen 1000 Toiletten bauen sollte.

      • „Natürlich kommt es auf die Anzahl der Betroffenen Personen an.“

        Also, eine negative Korrelation?
        Je weniger Betroffene, desto drängender die Umsetzung?
        Bei 150 „Diversen“ werden Gesetze und Verfahrensanordnungen geändert, bei 20 Mio. direkt betroffener Väter nicht?!

        • Ich denke, dass umfassende gesetzgeberische Aktivitäten und Aufwendungen für 150 Menschen deutlich über das Ziel hinausschiesst.

          Wenn man für jede Superminorität eigene Gesetze macht, macht man gar nichts mehr für die Allgemeinheit.

    • „….da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an.“

      Ehrlich? In echt jetzt? Denn:

      „In Deutschland leben schätzungsweise 100.000 Intersexuelle, die mit unterschiedlichen Geschlechtermerkmalen ausgestattet sind und sich einer traditionellen Geschlechtszuordnung entziehen“, sagt Sandro Wiggerich vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD). „Während sich viele von ihnen klar als Mann oder als Frau fühlen, lehnen andere eine solche Zuordnung ab oder empfinden sich als einem dritten Geschlecht zugehörig. Über ihren Anteil sind jedoch keine verlässlichen Aussagen möglich.“https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/bundesverfassungsgericht-intersexualitaet-drittes-geschlecht-geburtenregister

      Es sind doch wohl diese aufgebauschten und an den Haaren herbei gezogenen Zahlen gewesen, mit denen medial hausieren gegangen worden ist und um vor das Verfassungsgericht zu ziehen.
      Mich nervt, dass für „die gute Sache“ scheinbar jede noch so durchgeschallerte Lüge zu rechtfertigen ist.

      • „Es sind doch wohl diese aufgebauschten und an den Haaren herbei gezogenen Zahlen gewesen, mit denen medial hausieren gegangen worden ist und um vor das Verfassungsgericht zu ziehen.
        Mich nervt, dass für „die gute Sache“ scheinbar jede noch so durchgeschallerte Lüge zu rechtfertigen ist.“

        … und die das BVerfG offensichtlich ungeprüft geglaubt hat.
        Wenn es der eigenen Ideologie entspricht, dann WILL man wohl jedem noch so hanebüchenen Stuss glauben.
        War beim Streit ums gemeinsame Sorgerecht nichtehelicher Väter 2003 genauso.
        Da begründeten die Verfassungsrichter ihre Ablehnung damit, dass Mütter „nicht ohne Grund“ den entsprechenden Vätern die elterliche Sorge verweigern würden.
        Als hätte es zuvor noch nie Schlammschlachten um Sorge- und/oder Umgangsrechtsfragen gegeben.
        Von Verfassungsrichtern erwarte ich grundsätzlich eigentlich etwas mehr Sorgfalt bei der Urteilsfindung.

        • Seit irgendwelche rein formellen Titelträger ( so gesehen also auch völlig untaugliche Laien aus der Predigerecke, wie S. Baer ) von den Politlobbies zu BVerfG-Referenten antidemokratisch bestimmt werden können UND dreisterweise auch werden, ist das BVerfG zur reinen Agit-Prop-Kasperbude verkommen.
          Es taugte vorher schon viel zu wenig, aber das war der offizielle Todesstoß.
          Wie an dem „Drittes-Geschlecht-sind-viele-Geschlechter“-Mumpitz eindeutig ablesbar ist.
          Übrigens gilt auch in dem Fall ( zumindest offiziell ) defakto=dejure, was desbez. letztendlich bedeutet, daß das BVerfG dadurch in’s rechtliche AUS geschossen wurde und als ( wenigstens formelles ) „Verfassungskontrollorgan“ tatsächlich nicht mehr existiert.

    • Selbst wenn es nur ein einziger Mensch wäre, ist die geschaffene Möglichkeit gerechtfertigt. Menschenrechte sind individuell, da kommt es nicht auf die Zahl der betroffenen Personen an.

      Ich glaube nicht, dass diese individuelle Gerechtigkeit die Haupttriebfeder des Etablierens war. Mir scheint es eher so, dass sich dadurch eine Schicht der „Hüter der Wahren Lehre“ über den „Pöbel“ erheben und diesen (jetzt streng nach den Buchstaben des Gesetzes) zur Ordnung rufen kann. Dieses Privilieg rechtfertig alle Kosten. Das ein paar Menschen jetzt einen Platz finden, den sie schon lange gesucht haben, ist in meinen Augen nur Beifang.

  5. Kann auch dadurch kommen, dass es tatsächlich nicht mehr sind:

    1) Ab wann bekommt man überhaupt das Recht zugestanden, dass D auf den Papieren zu führen?
    Quasi schon zum Beschluss der neuen Rechtslage monierten sich welche, dass bei einer vergleichsweise geringen Anzahl von Störungen aus dem intersexuellen Bereich überhaupt laut Gesetz die Zubilligung festgeschrieben wurde. Weniger als medizinisch richtig wäre.

    Und 2) Mit Hinblick auf 1) – man geht nur hin und beantragt etwas, von dem man sich auch Erfolgsaussichten verspricht. Wenn man den Eintrag sowieso nicht kriegen würde – das Geld kann man auch leichter verprassen.

    3) Individueller Faktor – wird sogar welche geben, auf die „divers“ medizinisch zutrifft, aber wozu sich einen Rattenschwanz an Bürokratie antun, wenn man auch so mit sich selbst und seinem Schicksal klarkommt.

    • P.S.
      bin gerade über diese Seite gestolpert
      https://www.bmbf.de/de/seltene-erkrankungen-379.html
      und muss da meinen Senf zu der dämlichen Stilblüte von Bildunterschrift loswerden:

      „Kinder leiden besonders häufig an Seltenen Erkrankungen“

      Nein, tun sie natürlich nicht, denn es sind immer noch „seltene“ Erkrankungen, die per definition nicht besonder häufig sind.

      Mit gedankenloser Unbekümmertheit hat hier der Autor der Bildunterschrift in die Standardkiste der Eotionalisierungsphrasen gegriffen und kräftig danebengelangt.

      Wenn überhaupt, dann sind Kinder vermutlich relativ häufiger von seltenen Krankheiten betroffen als Erwachsene. Wäre dann aber nett, darauf hinzuweisen, warum – da viele dieser Krankheiten ab Geburt bestehen und eine niedrige Lebenserwartung mit sich bringen, werden die Betroffenen eben nicht alt genug.

      Wir brauchen Hilfe für solche Betroffenen, nicht weil das so putzige kleine unschuldslämmchen sind, sondern damit sie eine Zukunft haben und überhaupt erwachsen werden können.

      Eine Betrachtung, die beim transgener-aktivismus offenbar keine Rolle zu spielen scheint. Davon betroffene scheinen zwar alt zu werden, aber dennoch nicht erwachsen.
      Nein, entschuldigung. Das ist unfair ggü den betroffenen. Nicht sie sind schuld daran und nicht sie sind die, die kindisch agieren (nicht alle jedenfalls), sondern die SJW Aktivisten, die sie sich vor den karren spannen.

      • Nein, entschuldigung. Das ist unfair ggü den betroffenen. Nicht sie sind schuld daran und nicht sie sind die, die kindisch agieren (nicht alle jedenfalls), sondern die SJW Aktivisten, die sie sich vor den karren spannen.

        THIS.

        Selbst unter Betroffenen gibt es Diskussionen über Dinge, die noch nicht realisiert sind oder die in der BRD durchaus verbessert werden können in der Rechtslage, wo sich seit 1980 gesetzlich verbindlich, bis auf kleinere Änderungen, nicht mehr viel getan hat.
        Aber darunter sind weit weniger abgehobene Wünsche als wie unter den SJWs üblich.

        Nebenbei, dass man an dem Punkt feststellen muss: Das Beklopptsein, unter SJWs als auch unter Betroffenen, kommt hauptsächlich aus Übersee. Ego-Kultur eben.
        Hierzulande trifft man weitaus weniger Bekloppte, wenn sie nicht von deren Szene und Begrifflichkeiten beeinflusst sind. Normale Menschen eben, die einfach nur ein Leben haben wollen und nicht für immer die Rolle der Zirkusattraktion einnehmen wollen.

      • „„Kinder leiden besonders häufig an Seltenen Erkrankungen““

        Ich denke, „BMBF“ steht hier unzweifelhaft für „Bundesministerium für Bullshit & Fake“!

  6. „150 Fälle. Das finde ich erstaunlich wenig, …“

    150 Fälle auf 80 Mio.
    In der Chemie würde man sagen „1,8ppm“, messtechnisch schon recht wenig 😉 .
    Aber Millionen Jobausschreibungen müssen jetzt „(m/w/d)“ angeben, damit dieses soziale Grundrauschen sich nicht ausgeschlossen fühlt.
    Mal sehen, welche Minderheit sich als Nächstes ausgeschlossen fühlt und gesondert berücksichtigt werden will.
    Ich mein, ich bin Linkshänder und fühle mich schon von Kind auf an unterdrückt. Kann man da nicht was draus machen?

    • Linkshändder sind allerdings so häufig, dass da praktisch in jeder Schulklasse betrofffene sitzen.

      Mal kurz das Stichwort „seltene Erkrankung“ gegoogelt.

      „Eine Krankheit bzw. Störung ist in Europa als selten definiert, wenn ihre Prävalenz weniger als 1 in 2.000 beträgt. Viele seltene Krankheiten betreffen oft nur eine Handvoll Patienten in der EU.“

      1 in 2000 ist doch um einige größenordnungen höher als die hier benannten 150 in Deutschland.

      Beispiel https://dmg-online.de/myasthenie/myasthenia-gravis
      „Man schätzt die Häufigkeit auf etwa einen Erkrankten pro 10.000 Personen“

      https://www.deutschlandfunk.de/seltene-krankheiten-wenn-forschung-nicht-lukrativ-ist.724.de.html?dram:article_id=346946

      „In Deutschland leiden vier Millionen Menschen an einer von geschätzten 8.000 seltenen Krankheiten. Statistisch kommen damit auf jede Diagnose nur 500 Patienten.“
      (immer noch viel im vgl. zu den 150)

      Tatsächlich reden wir hier genau davon: von einer (angeblichen oder realen) sehr speziellen Diskriminierung aufgrund einer speziellen seltenen Erkrankung (wobei ich allein für die Formulierung von den SJW lebendig geröstet werden würde, wenn sie es könnten, aber es ist eben genau das)

      Was hier mit riesen-Tamtam durchgesetzt wurde, ist eine spezielle gesetzliche Regelung zum Schutz einer bestimmten konkreten Personengruppe mit einer sehr engen solchen diagnose. Selbst gemessen an durchschnittlichen seltenheiten von „seltenen Erkrankung“ sogar eine eher kleine Gruppe.

      Den Irrsinn einer speziellen gesetzlichen Regelung (anstatt einer individuellen Behandlung durch die Rechtsprechung) mag man sich daran ausmalen, wenn da die anderen 8000 seltenen Erkrankungen für alle möglichen individuellen standardprobleme aufgrund der jeweiligen spezifischen Erkrankung eine spezielle gesetzgebung für ihr jeweiliges spezialproblem wünschen.

      Das ist nicht Aufgabe der Gesetzgebung. Es kann im Einzelfall Aufgabe der Rechtssprechung sein, aber die Gesetzgebung hat nicht jeden individuellen Furz zu regeln, sondern Rahmen zu stecken.

      • „Es kann im Einzelfall Aufgabe der Rechtssprechung sein, aber die Gesetzgebung hat nicht jeden individuellen Furz zu regeln, sondern Rahmen zu stecken.“

        Korrekt!
        Und über der Gesetzeslage existieren ( zumindest offiziell ) immer noch die Rechte.
        Oben schon ganz richtig als Individualrechte bezeichnet.
        Da dieselben von Gleichberechtigung ( Abwesenheit von Diskriminierung ) ausgehen, hat logischerweise auch jemand mit einer extrem seltenen Krankheit das Recht, mit adäquatem Aufwand und Mitteln behandelt zu werden, also ungefähr so gut, wie jemand mit einem abben Arm. Das gilt für die medizinische Versorgung und wo nötig auch für „soziale Hilfen“.

        Nicht mehr und nicht weniger!

        Mit etwas Mühe kann man das auch relativ locker aus dem GG, der EMRK und der UNmrk ablesen, resp. ableiten.

        Ein Wunsch- u. Wahlrecht bezüglich eines Geschlechts ergibt sich dadurch aber keineswegs, das ist eine ganz andere Baustelle!
        Wer also meint, er hat auf sein Geschlecht – warum auch immer – keine Lust, möchte gern mal „ein anderes“ ausprobieren, kann das im Bereich Bekleidung, Make-Up o. ä. gern versuchen. Ein neues „Menschenrecht“, welches ihm dabei „Erfolg“ garantiert, kann es aber unmöglich geben! Sieht man ja schon an den Leuten, die schnell merken, daß ihr Wunsch ein Strohfeuer war und die deshalb wieder „zurückwechseln“ möchten ( wer hier regelmäßig mitliest, sollte mindestens ein Beispiel kennen ), wodurch eindeutig der Willkürfaktor in’s Spiel kommt.
        Und Grund-, Menschen-, Individualrechte sind nunmal KEINE Willkürrechte!

        Wer’s immer noch nicht verstanden hat, der schaue einfach mal ganz direkt in’s GG, die EMRK oder die UNmrk und suche nach dem Artikel über das Aussuchen irgendeines tatsächlichen, oder lustig zusammenphantasierten (Pseudo-)geschlechts.

        Viel Spaß beim Suchen!

        Fazit: Dat Dingen is ’ne janz doofe Strohmann!

        • Problem ist eher die allgemeine Rechtsauffassung in Deutschland.
          Wenn etwas nicht explizit durch ein Gesetz erlaubt ist, dann ist es automatisch erst mal offiziell illegal.
          Deswegen brauchen die immer ein neues Stück Papier, was ihnen sagt wie sie etwas handhaben sollen, anstatt es aus den bereits bestehenden Gesetzen abzuleiten.
          Wäre das andersherum – etwas ist erst mal grundsätzlich erlaubt/möglich/durchführbar, muss erst explizit verboten werden -, kann sein, dass man dann mit vielen Dingen weitaus weniger Ärger hätte.

          • Ja, grundsätzlich trifft das. Ist zwar insgesamt noch ’ne Ecke komplexer, kann m.E. aber ungefähr so zusammengefasst werden, wenn man solche „Kleinigkeiten“ wie z.B. allgemeine Moral, traditionelle Trends, gesellschaftliche Entwicklungen etc. im Hinterkopf behält. Es kann also im speziellen Fall durchaus mal umgekehrt sein, da kommen dann „Üblichkeiten“ und die Nichtnotwendigkeit der detailierten Spezialregelungen u.ä. in’s Spiel.
            Anders gesagt: Manche Dinge sind gesellschaftlich so ausreichend angenommen und werden von der Bevölkerung so gut überblickt, daß Spezialgesetze schlicht unnötig sind, da praktisch jeder ihre Inhalte und Grenzen „selbsttätig“ erkennen und umsetzen kann und „der Rest“ der Gesellschaft das auch tut, bzw. es akzeptiert.
            Eben deshalb versuchen Lobyisten ja auch in ausufernden Kampagnen ( bspw. „[neue] Kinderrechte in’s Grundgesetz“ ) irgendwelche Selbstverständlichkeiten „zu hinterfragen“ ( w.h.: künstlich Unsicherheit und Streit dazu zu verbreiten ), um dann über den Umweg willkürlich induzierter angeblicher „gesellschaftlicher Konsense“ diese Themen vom Rand her ( meist stumpfe Salamitaktik ) zu beschneiden, verzerren, abzuschaffen.

          • Auf die Geschlechtssache bezogen, wäre die generelle Rechtspraxis anders, dann hätte man auch bei der Aufnahme ins Personenregister nach der Geburt einfach den Geschlechtseintrag frei lassen können (oder von vorn herein etwas anderes eintragen können, was verwaltungsintern sowas wie „uneindeutig“ heißt), wenn nach der Geburt bei jemandem die Frage nicht eindeutig zu klären ist.
            Anstatt gleich in das Korsett zu pressen, nur damit die Verwaltung zufrieden ist, abwarten bis zur medizinischen Klärung. Und wenn die Frage bis zum Erwachsenenalter nicht geklärt werden kann, dann bleibt der Eintrag eben auch weiterhin leer oder bekommt (von vorn herein!) so etwas wie eine dritte Variante eingetragen, die zu erkennen gibt „kann nicht eindeutig geklärt werden, Mensch braucht aber trotzdem Papiere“.

            Wäre die Option von vorn herein gegeben bzw. eingeräumt, dass es so etwas geben darf, wenn die Umstände eben so sind, wäre der Terz um „das dritte Geschlecht“ völlig unnötig, eventuell hätten nicht mal die Ideologen Nährboden, weil es ja die Option gäbe, wenn da etwas bei einem nicht ganz eindeutig ist, sich mit beiden Geschlechtsrollen vertraut zu machen und irgendwann schließlich zu wählen, in welcher man dauerhaft juristisch leben will.
            Sozusagen: Wenn du für dich z. B. bis zum 18ten Lebensjahr selbst klären kannst, als was du dauerhaft jurstisch gelten willst, dann bist du Mann/Frau aus Überzeugung und brauchst dieses „zwischen den Stühlen sitzen“ nicht als Eckpfeiler deiner Identität, weil man dir vorher das falsche Paar Schuhe verpasst hat.
            Und die paar wenigen, die sich auch dann nicht schlüssig sind, ja gut, lass ihnen ihren Eintrag auch weiterhin – die paar wenigen sollte die Verwaltung verkraften.

            (Übrigens: Diese Praxis wird allerdings dadurch mit erschwert, dass bei der Namensgebung der Zwang dazu besteht, seinem Kind wenigstens einen geschlechtseindeutigen Namen zu geben. Dadurch kann man es in Deutschland knicken, seinem Kind einen Unisex-Namen zu geben, den beide Geschlechter tragen können (und eventuelle Uneindeutig-Geschlechtige).
            Ist das schon mal jemandem aufgefallen? Wäre eigentlich viel skandalöser, denn die Regelung trifft generell auf alle zu. – Und in Zeiten von propagierter Gleichberechtigung mutet es zwielichtig an, dass der Staat es sich immer noch einfordert, per Namen das Geschlecht eindeutig erkennbar zu machen. Warum braucht man das noch, wenn angeblich das Geschlecht egal sein soll?)

          • @Matrix:
            „Diese Praxis wird allerdings dadurch mit erschwert, dass bei der Namensgebung der Zwang dazu besteht, seinem Kind wenigstens einen geschlechtseindeutigen Namen zu geben.“
            Ist – soweit mir bekannt – abgeschafft.
            Man kann heute Jungen und Mädchen Kai, oder Kay nennen.

            Allerdings scheint es auch schon neue Spezialregeln zu geben, durch die auch Standesbeamte nicht durchblicken.
            Meine Ex-Tochter durfte z.B. nicht Leeloo benannt werden, weil angebl. der indische ( oder dem indischen Sprachraum entstammende ) Namensteil „Lee“ in D. verboten wäre.
            Daß im gleichen Dorf eine Dame mit dem Namen Leela lebte, brachte die Dame zwar arg in’s schwitzen, änderte ihre Ansicht jedoch nicht.
            Als „englischer“ Namensteil war „Lee“ aber akzeptiert, bspw. Lee-Harvey, Lou-Lee, oder Lee-Ann wären best eintragungsfähig gewesen. So entschied ich mich dann für die Schreibweise „Lee-Lou“, was die Dame wiederum heftig transpirieren ließ, aber da konnte sie schon nicht mehr zurück und hat’s dann eingetragen ( schwitz! ). 🙂

          • Wurde inzwischen abgeschafft? Wann denn in etwa? (Wenn du’s weißt.)

            Hm, ich glaube, das hat mit der Regel zu tun, dass hier kein Kind z. B. nach dem Teufel oder irgendwelchen anderen sehr bekannten Figuren, die landläufig mit dem Bösen in Verbindung stehen, benannt werden dürfen. Das galt auch für andere Sprachen, wenn ich mich nicht irre. Vielleicht kommt das daher (obwohl es schon ein starkes Stück ist, hier in Deutschland zu wissen, wie in welchem Land der Welt irgendeine böse Figur aus der Folklore genannt wird….).
            Ursprünglich vielleicht mal richtig gedacht, inzwischen aber eher unübersichtlich und unhandlich. Wenn z. B. ein Türke sein Kind „Dschihad“ nennen würde, hat man den Eindruck, würde sich dem auch keiner in den Weg stellen.
            Wandern Leute aus anderen Ländern mit solchen Vornamen ein, zwingt sie auch niemand dazu, den Namen zu ändern, wenn das irgendetwas anstößigem laut Vornamenregister entspricht…

          • Nee, ich weiß nicht wann das geändert wurde, bin mir aber sehr sicher, daß ich z.B. in den letzten Jahren ein paar Jungennamen ( Kay ) und Mädchen ( Kai ) gesehen habe im Netz. Oder so, waren vlt. in zwei bis drei Jahren so about 5-6 Namen, bei denen mir keine Spezialregelungen ( wie z.B. bei Maria ) bekannt waren, weshalb ich von einer ( oder mehreren ) prinzipiellen Änderung(en) ausgehe.

            Gut möglich, daß u.a. irgendwelche „Satanistenvermeidungsstrategien“ hinter den momentanen Namensvorschriften ( mit ) stecken ( werde aber nicht nochmal eine Probe auf’s Exempel versuchen 🙂 ). Nicht ausgeschlossen aberauch, daß es lediglich mal wieder um simple Verwirrungstaktiken geht, nach der Methode: „Die im Amt werden schon wissen, was richtig ist“ ( Nein, auch die sind genau so hoffnungslos orientierungsfrei, wie der vor den Kopf gestoßene Elternteil, der von alldem nix wußte ).

            Gerade vor einigen Monaten stolperte ich wieder über irgendeinen Faktenerfinder, der erklärte, eigentlich wäre „praktisch alles“ an Namen erlaubt, bis auf „ganz wenige Ausnahmen“.
            Ähm, ja …. aber … äh …

          • “ hat mit der Regel zu tun, dass hier kein Kind z. B. nach dem Teufel oder irgendwelchen anderen sehr bekannten Figuren, die landläufig mit dem Bösen in Verbindung stehen, benannt werden dürfen.“

            Wie ist das dann mit Leuten, die ihre Tochter nach Daenerys (oder Khaleesi) benannt haben?
            Hätten die Standesbeamten da nicht erst abklären müssen, wie die Geschichte ausgeht?

            Oder hätten die Eltern (oder das betroffene Kind) dann jetzt ein Recht, die Namensgebung zu annulieren nach der letzten GOT Episode?

            Fragen über Fragen.

          • Die Serie läuft ja schon ein paar Jahre.
            Ja, es soll durchaus schon eine gewisse Anzahl Mädchen mit diesem namen geben.

          • Was weiß ich… Dann wird es sich dabei wohl wirklich nur um Regelungen bezüglich religiöser Bösewichte gehen, die richtig fest im Recht verankert sind. Alles andere sind Toleranzregelungen des jeweiligen Standesbeamten.

          • „Wie ist das dann mit Leuten, die ihre Tochter nach Daenerys (oder Khaleesi) benannt haben?
            Hätten die Standesbeamten da nicht erst abklären müssen, wie die Geschichte ausgeht?“

            Religiöse Hintergründe bei der Beschränkung der Namensfreiheit waren mir nun nicht bekannt.
            Aber ein eminenter Grund dafür war (und ist), Kinder (und die späteren Erwachsenen) vor Herabwürdigungen und Veralberungen zu schützen.
            Irgendwelche Eltern wollten ihr Kind in den 90ern ‚Pumuckl‘ nennen und sind gescheitert. Das kann ich total nachvollziehen. Wer seine Kinder so, oder „Putzi“, oder „Stinker“ nennen will, der gehört in seinen Rechten eingeschränkt.
            Als Zweitname ist ‚Pumuckl‘ – so ich mich an den Fall recht erinnere – übrigens erlaubt.

            Mehr soziales Gift als ‚Satan‘ würde wahrscheinlich der Name ‚Adolf‘ enthalten. Aber der ist immer noch ein „normaler“ Name.

          • Das mit „Adolf“, das ist wahr… So ziemlich jeder der diesen (zugegeben: legalen) Vornamen heute noch für seinen Sohn haben will, der zeigt eigentlich, wessen Geistes Kind er ist. Das macht nur eine Sorte von Leuten.
            Pardon hat die Gesellschaft in dem Punkt allgemein wirklich nur mit Leuten, die einfach alt sind und den Namen aus einer Zeit noch haben, als das ein ganz gewöhnlicher Vorname war und es nicht nur diesen einen bestimmten Adolf gab.
            Vielleicht kommt das irgendwann auch als Praxis, dass man den Namen nicht mehr vergibt – ich denke, es wird bestimmt jetzt schon so sein, dass man Eltern stark davon abrät wegen dem Stigma mit dem einen berühmten Adolf. Da kann man sein Kind eher nach Herrn Alzheimer – Alois – benennen.

  7. Pingback: Diverses | Schwerdtfegr (beta)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.