Selbermach Samstag 238 (11.05.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

212 Gedanken zu “Selbermach Samstag 238 (11.05.2019)

  1. „Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!“

    Okay, dann mal schamlose Eigenwerbung, mal wieder:

    Die E-Bookversion von meinem Büchlein gibt es jetzt bis auf weiteres für nur 2,99€. Warum? Naja, weil E-Books gerade auf Amazon sehr preissensibel sind und weil man bei dem Preis mehr Verkäufe hat und somit keineswegs weniger Einnahmen.

    Jedenfalls ist das für die dicke Schwarte, deren Printbuch-Original nach wie vor 26,90€ kostet, fast geschenkt!

    Ich sag nur: Ärgern Sie die Gendersens, greifen Sie zu:

    https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

  2. Schon ein paar Jahre alt:

    MMA Fighter gewinnt Kampf uns fässt dem Ring-Girl fürs Siegerfoto um die Tallie:

    darauf hin wird er der sexuellen Belästigung beschuldigt, die fast seine Karriere zerstört.

    Er hat sein Verhalten gegenüber Frauen nun geändert:

      • Tja, die „normalen“ Frauen sind wie die „normalen“ Deutschen während der NS Zeit. Nur weil diese nicht in der Nsdap waren, bedeutet es nicht, dass sie den Nazis nicht zugestimmt haben oder von ihnen profitiert haben.
        Ich selbst mache es nicht anders als dieser Kämpfer

  3. Patriarchy!

  4. Die beiden gehören erstaunlicher Weise zusammen.

    Bei Corbett geht’s um die Technokratische Transformation, die augenscheinlich in China am weitesten fortgeschritten ist und das andere Video zeigt wie geil so eine Technokratie ist.

    Zum AQ, man sollte da immer im Hinterkopf behalten, es macht nen Unterschied ob man vorbereitet / bescheißend reingeht oder es einem wayne ist.

  5. „Gangs of Marzahn“ – die Gegend um das Eastgate und die Marzahner Promenade in Berlin wurde offenbar zum Treffpunkt (krimineller) Migrantengruppen, weil diese von lokalen Mädchen angezogen werden, die es reizvoll finden, von den Migranten umschwärmt zu werden.

    „Die Mädels sind der Anziehungspunkt“, … durch Beobachtungen und lange Gespräche habe man erkannt, dass sie es sind, die die jungen Männer ans „Eastgate“ locken. Es habe sich herumgesprochen, dass die Mädels „leicht zu haben“ seien. „Um sie herum entsteht der Konkurrenzkampf.“
    https://kurzelinks.de/xauf (Tagesspiegel)

    Gibt es eine (intersektionell-)feministische Theorie, die dieses Phänomen erklären könnte?

      • Die – sich in der Praxis entfaltende Theorie von rechts – ist da recht simpel.
        H4 vs H4 dank Kriminalität plus Drogengeld plus Gewaltpotential erregt eben Hypergamität.

        Während die Michaels verschärft bestraft werden handelten sie ähnlich oder eben im Büro anschaffen gehen um den Spaß zu finanzieren…

        Die haben nämlich keinen sozialen Clan hinter sich sondern asoziale links-liberale.

    • genau diese Beobachtung wurde mir aus einer kleinen Stadt in Ostdeutschland berichtet, und ich konnte es währende meiner Besuche dort selbst beobachten.
      Junge Mädchen, speziell ein harter Kern, etwa 4-5 Stück, wurden von dem dort temporäre bestehenden Heim für Flüchtlinge angelockt wie Fliegen von der Kuhscheiße. Dieser harte Kern lungerte nach der Schule und am WE fast ständig in einem Park in der Nähe rum, ganz eindeutig bewusst offensiv sexy gestylt und gekleidet (naja eher nuttig als sexy, egal) und probierten nun ihre Wirkung an den arabischen Jungs aus. Diese etwa zw. 14 und 16 Jahre alten Mädchen waren fast wie besessen von den arabischen Jungs. Es lief da wohl auch einiges, mit der Pointe, daß eins der Mädchen, einen der Jungen wegen sexueller Belästigung anzeigte, weil das tete a tete offenbar nicht ganz nach ihren Wunschvorstellungen lief.
      Ein einsichtiger Richter hat den armen Tropf, der natürlich keine Erfahrung mit der Gemeingefährlichkeit pubertierender sexbesessener deutscher Bitches hatte, freigesprochen, auch weil das Luder (samt ihrer Zeugnis ablegenden Kumpaninnen) sich wohl bei der Aussage zu unglaubwürdig zeigte.
      Die Mädchen riefen vor allen bei Frauen Empörung hervor, eine meinte sie würde sie an die Heizung gekettet haben, wenn ihre Tochter sich so aufgeführt hätte.
      Soweit diese Provinzposse am Rande.

  6. https://www.dailymail.co.uk/news/article-7007977/Party-girl-stabbed-stranger-head-STILETTO-random-unprovoked-attack.html

    Frau attackiert unbekannten Mann, bekommt nur eine symbolische Strafe und wird nicht mal als Straftäterin registriert.

    Male Privilege

    &

    Society just hates Women!

    Wenn man Frauen genau so behandeln würde wie Männer, wären zwar whrs. immer noch mehr Männer im Gefängnis, aber der Frauenanteil wäre deutlich höher. Heute können Frauen mit Messern oder anderen Spitzen Gegenständen Männer angreifen und sie ernsthaft verletzten und sehen dafür so gut wie keinerlei Strafe.

  7. 2019 könnte aber auch das Jahr werden, in dem sich die Stimmen durchsetzen, die nicht willens sind, tiefgreifende Eingriffe in die Freiheit und neue Ungerechtigkeiten für ein verabsolutiertes Gleichheitsideal hinzunehmen: Wenn sich also diejenigen Gehör verschaffen können, die verstanden haben, dass Freiheit (wie es der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman formulierte) zwar nicht automatisch zu mehr Gleichheit führt, dass sie aber die bessere Voraussetzung für die Verwirklichung von Gleichheit ist als die Beschränkung von Freiheit im Namen der Gleichheit.

    Noch hat die Gesellschaft die Entscheidung in der Hand, welchen Kurs sie einschlagen will. Sind die entsprechenden Gesetze erst einmal verabschiedet und erfahren keinen Einhalt durch die Gerichte, ist es sehr schwer, die verlorengegangene Freiheit zurückzugewinnen.

    [..]

    Bevor weitreichende und nur schwer revidierbare Entscheidungen getroffen werden, wäre es klug, sich mit den Motiven derjenigen Gruppen auseinanderzusetzen, die es als moralisch zwingendes Gebot der Stunde darstellen, dass sie ihrem statistischen Anteil in der Bevölkerung entsprechend in Parlamenten, Institutionen und Unternehmen repräsentiert sind. Ein Motiv liegt auf der Hand: Eigeninteresse. Wer sich selbst einen leichteren Zugang zu Positionen verschaffen möchte, dem kommen gesetzlich verankerte Repräsentationsregeln entgegen.

    [..]

    Nun ist die Abkehr von Sexismus und Rassismus das eine, die Ausbildung einer über die Jahrzehnte politisch immer schlagkräftigeren Symbiose von Schuld- und Opferidentitäten das andere. Letzteres wäre ohne eine von Schuld- und Opferentrepreneuren vorangetriebene identitätslinke Läuterungsagenda nicht möglich gewesen. Mit diesem Begriff ist eine spezifische Form der Identitätspolitik gemeint, deren Vertreter sich politisch links verorten, deren Grundlage Schuld- und Opferidentitäten bilden und deren Vertreter auf der Schuldseite (Schuldentrepreneure) versuchen, moralische Autorität durch Läuterungsdemonstrationen zurückzugewinnen, während die Opferseite (Opferentrepreneure) solche Läuterungsdemonstrationen einfordert.

    Es ist nachvollziehbar, dass die Aufrechterhaltung von Schuldgefühlen für die Opferentrepreneure attraktiv ist, da sie solange Ansprüche auf positive Diskriminierung erheben können, wie in Politik, Institutionen und Gesellschaft ein Schuldbewusstsein vorhanden ist, das mit einem Läuterungsbedürfnis einhergeht. Attraktiv ist für sie zudem, dass sie mit dem Verweis auf ihren Opferstatus jegliche eigene Verantwortung für den Abbau von Teilhabeunterschieden an die Schuldentrepreneure delegieren können, die diese Aufgabe gern übernehmen, da sie auf eine moralische Dividende aus sind.Die fällt aber nur ab, wenn sie demonstrieren können, dass ihr Handeln der Dreh- und Angelpunkt für die Schließung von Teilhabelücken ist.

    Dementsprechend groß ist die Motivation dieser Schuldentrepreneure, jede Unterrepräsentation von Opfergruppen in der Politik und in attraktiven Positionen auf dem Arbeitsmarkt als inakzeptables Gerechtigkeitsdefizit darzustellen. In ihren Augen signalisieren Teilhabelücken, dass die Gesellschaft noch nicht frei von ihrer sexistischen und rassistischen Erblast ist. Und solange dies nicht vollständig der Fall ist, sprechen sie der eigenen Gruppe das Recht ab, moralisch ausreichend legitimiert zu sein, um Eigeninitiative von Opfergruppen zu verlangen.

    https://edition.faz.net/faz-edition/politik/2019-05-06/0654b8c7cc7c7db2b38e0dcb9ef2f765/?GEPC=s9&fbclid=IwAR2Qcu8HaMPLK6L93-vxOgvUYMmzyKuYteGD4zay_RGtKXFZeB4z14KoIGM

    Ich gebe es auf. Wie Arne geschrieben hat, man könnte hier alles zitieren.

    Das Einreden von Schuld hat gerade auch in DE schon lange Tradition und auch gerade bei Männern wird immer wieder versucht sie durch Beschämungen zu etwas zu bewegen, das sie eigentlich gar nicht machen wollen.

    • schwerer Fehler hier:

      „Im Unterschied zur Chancengleichheit, die mit dem Mittel der Antidiskriminierung und einer am individuellen Bedarf orientierten Förderpolitik erreichbar ist, erfordert Ergebnisgleichheit massive Steuerungseingriffe.“

      Chancengleichheit braucht „nur“ die Gleichheit vor dem Gesetz. „Antidiskriminierung“ und „Förderpolitik“ gehören schon in die Asservatenkammer der Ergebnisgleichheit und sind schon jene „massiven Steuerungseingriffe“.

      „Während eine auf Chancengleichheit gerichtete Politik Freiheitsrechte unangetastet lassen kann“

      *muss*, denn sonst kann es kein Realisieren der Chancengleichheit geben

      „setzt eine auf Ergebnisgleichheit ausgerichtete Politik voraus, dass Freiheitsrechte eingeschränkt werden. Damit sind Unzufriedenheit, Missmut und Widerstand unter den Personen programmiert, die zum Verzicht aufgerufen werden.“

      Das ist nicht das Problem. Sondern dass Ergebnisgleichheit keine Eigenentwicklung mehr zulässt und damit Menschen nicht sie selbst sein lässt. Systematische kollektive Lügengebilde sind das Ergebnis und gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklungen hin zu einer fundamental ungerechten Gesellschaft:

      „Das Hauptproblem einer auf Ergebnisgleichheit ausgerichteten Politik ist, dass sie im Namen der Gerechtigkeit neue Ungerechtigkeiten schafft und im Lauf der Zeit das gesellschaftliche Klima vergiftet.“

      „Aus Sicht der Identitätslinken sind neue Ungerechtigkeiten in diesem Fall akzeptabel. Für sie ist nur von Interesse, dass Opfergruppen profitieren und sie ihre moralische Läuterung demonstrieren können.“

      Nein, es ist für sie nur relevant, dass sie das Sagen und die Macht haben.

      Erstaunlich guter Essay!

      Leider ein wenig schwach, was die Geschichte betrifft, so bleibt es ein wenig blutleer. Die wenigen Beispiele sind aber knackig. Man wünscht sich ein ganzes Buch von der Autorin!

  8. Stopp Gendersprache jetzt!
    Nur noch selten beteilige ich mich im Internet an irgendwelchen Petitionen oder „Unterschriften“. Jetzt habe ich aber etwas entdeckt, wo ich sofort mitgemacht habe: Ein Aufruf die absurde Gendersprache zu stoppen!
    Hier ein paar Infos dazu:
    https://juergenfritz.com/2019/03/05/nein-zur-gendersprache/
    https://www.z-v-l.org/nachrichten-leser/sprachdiktaten-widerstehen.html

    Daniel Scholten/ Belles Lettres; „Die empirischen Forschungen der feministischen Linguistik“: https://www.belleslettres.eu/content/deklination/gender-nubling-lobin-sueddeutsche.php
    Sehr gut, sehr! 😀
    Ein SZ-Artikel zweier Femi-Linguistikprofessoren wird auseinandergenommen — und zwar (Halb-)Satz für (Halb-)Satz (partiell zumindest). Es ist UNFASSBAR, was bei dieser Überprüfung alles aufgedeckt wird! Dass es SO krass ist, hätte ich nicht gedacht, auch wenn ich mir schon e i n i g e s davon vorstellen konnte. Und dann bleibt ja sogar immer noch zu bedenken: das ist nur EIN Beispiel …! Meine Güte, wie übertrieben dysfunktional muss unser Bildungssystem sein! —

  9. Unterstütze ich total! Jeder der Milano zustimmt, soll so lange keinen Sex mehr haben, bis Frauen auch noch bis zur Geburt abtreiben dürfen.

    Gooo Grrrrrlll!

  10. Giving Up Darwin

    https://www.claremont.org/crb/article/giving-up-darwin/

    „… what if Darwin was wrong?“

    Das sind diese Skeptiker, die immerfort behaupten, dass diese ungeheure Komplexität der Lebewesen niemals durch kleine Zufallsschritte erzeugt sein kann. Ich halte davon gar nichts, es ist im Prinzip nur die rhetorische Figur vom Appell ans Nichtwissen, von dem aus gewagte und unberechtigte Hypothesen gemacht werden.

    Erstes Beispiel, warum Darwins Kleinschrittmutationen nichts erklären sollen:

    „The Cambrian explosion had been unearthed, and beneath those Cambrian creatures their Precambrian predecessors should have been waiting ….“

    Diese Vorgänger brauchen ja gar nicht an der gleichen Stelle abgelagert worden sein, die können ganz woanders existiert haben. Fossile Fundstellen sind eine grosse Glückssache und es ist gar nicht zu erwarten, dass man in absehbarer Zeit eine Lückenlosigkeit zusammen hat. Nicht mal bei den unmittelbaren Vorfahren des Menschen sind die Funde so zahlreich, dass man ein gutes Bild hätte. Aus diesem Grund ist jeder neue Fund fast wie eine Revolution. Weil es einfach zu wenig Material gibt.

    Das Argument der scheinbaren Konstanz von Arten über lange Zeit:

    „“most species enter the evolutionary order fully formed and then depart unchanged.” The incremental development of new species is largely not there.“

    Zum Phänotyp gehort nicht nur das Aussehen, sondern auch die Biochemie. Und die und deren Veränderung können wir gar nicht kennen. Es ist sehr gewagt auf eine Identität der Quastenflosser von heute mit denen zu schliessen, die damals die direkten Vorfahren der Landlebewesen waren.

    Ausserdem ist es auch sehr gewagt, Darwins Theorie dahingehend auszulegen, dass die Organismen im beständigen offensichtlichen Wandel sein müssen. Schliesslich sind es Änderungen der Umwelt, die Neuerungen verlangen und wenn keine Änderungen stattfinden sind auch keine Änderungen notwendig. Ausserdem können sich Änderungen, die sich phänotypisch nicht auswirken anreichern und konzertiert wirksam werden, was komplexere Veränderungen erlauben würde. Genetische Änderungen sind ja noch längst keine direkte Änderung im Phänotyp.

    „Darwin’s main problem, however, is molecular biology.“

    Ich würde meinen ganz im Gegenteil.
    Der Verweis auf die reine Kombinatorik bei den Proteinen und der scheinbar ungeheuere Zufall, dass dabei etwas Sinnvolles rauskommt, ist sehr irreführend und nichtssagend. Diese oberflächliche Abschätzung liefert nur ein polemisches Argument gegen Darwins „Gänsemarschevolution“, ohne wirkliche Substanz. Etwas Ähnliches muss man über die künstliche Annahme einer „Makroevolution“ sagen, die angeblich vollkommen unwahrscheinlich ist, da nur vitale Gene, deren Veränderung praktisch immer zum Tod führt, hier als Kandidaten der Veränderung in Frage kommen sollen.

    „An intelligent designer might seem more necessary than ever now that we understand so much cellular biology, and the impossibly long odds facing any attempt to design proteins by chance, or assemble the regulatory mechanisms that control the life cycle of a cell.“

    Viel zu voreilig! Man will das Kind mit dem Bad ausschütten und da ist der grosse Designer natürlich eine sehr bequeme Abkürzung. Eine viel zu bequeme Abkürzung.

  11. Tief im Text vergraben und versteckt kommen dann Andeutungen, dass es der Gender-Feminismus ist, der sich das mit dem „pinkwashing“ ausgedacht hat:

    „Israel führe einen „schwulen Propagandakrieg“, behauptet beispielsweise die Queer-Theoretikerin Jasbir Puar.

    Auch in einigen linken und queeren Gruppen ist der Vorwurf bekannt, dass Israels liberale Haltung gegenüber LGBT-Personen lediglich eine böswillige Verschleierungstaktik sei.“

    Vielleicht wäre auch der Hinweis angebracht gewesen, dass die Gender-Päpstin Butler eine graue Eminenz der BDS-Bewegung ist. Aber so hätte man das nicht als abseitiges und nebensächliches Problem hinstellen können! Und daher muss natürlich auch noch dieser eigentlich völlig überflüssige Verweis sein:

    „Nein, auch Israel ist kein „Schwulenparadies“. Ja, auch in Israel gibt es weiterhin in Teilen der Gesellschaft feindselige Einstellungen gegenüber LGBT-Personen.“

    So verschleiert der Artikel den linken Antisemitismus mehr als dass er erhellt wird.

  12. das ist regelrecht gruselig:

  13. Gibt es Trump schon als Alfred E Neumann?

    der ganze Faden ist klasse, lol

  14. „And this brings us to the third negative trend. It would be bad enough if this pervasive intolerance were confined to the workspace, but progressive corporations and governments are increasingly using power to attempt to expunge disfavored ideas from the public square. In a recent episode of my friend and colleague Jonah Goldberg’s excellent “Remnant” podcast, we discussed the institutional drive on the Left towards “performative wokeness.” We essentially defined it as the drive for institutions to aggressively depart from their core, underlying missions for the sake of aggressively advancing social justice.“

    https://www.nationalreview.com/2019/04/the-renewed-chick-fil-a-controversy-shows-the-culture-war-will-only-get-worse/

  15. Der hat seinen Stil von Robert Crumb geklaut, btw, total abgedreht. Far out.

    „Eli Valley, whose anti-Israel and anti-Trump cartoons resemble Nazi propaganda, spreads hatred. Nevertheless, he should be denounced, not banned.“

    „Like all too many on the far left, he thinks that U.S. President Donald Trump and conservative Republicans are Nazis, and that their Jewish supporters are Nazi collaborators. But he also believes that Israel is a fascist apartheid state and spares no effort to depict everyone with whom he disagrees—whether it is Trump, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu or even liberals who are not opposed to Israel’s existence—as Nazi monsters.“

    • Alex, genau das ist die Folge der „pro-israelischen“ Politik, seine politischen Gegner undifferenziert und pauschal als Judenhasser und Antisemiten zu diffamieren.
      Das hat eine lange und unsägliche Tradition mit der – voraussehbaren – Konsequenz, dass niemand mehr einen Antisemitismusvorwurf ernst nimmt, weil er derart inflationär verwendet worden ist.
      Dass die politischen Gegner dann zu diesem Mittel der politischen Diffamierung greifen werden, alle pauschal als Nazis zu bezeichnen erstaunt mich nicht.
      Der Nazi-Vorwurf wird demnach ebenso enden, wie der Vorwurf des Antisemitismus.
      Im Nirvana.

      Ich habe oft den Eindruck, du kannst einige politische Entwicklungen nicht einordnen, weil dir die Kenntnisse über den Vorlauf fehlen.
      Das Ausschlachten von Opfer-Narrativen hat in Israel bspw. so weit geführt, dass es gerichtlich verboten ist, bei Demonstrationen KZ-Uniformen zu tragen.
      Bis dahin gerne von Siedlern verwendet, die wohlbemerkt niemals in einen KZ gewesen waren.
      In ihrer Inszenierung war damit jedoch der israelische Staat der böse Nazi, wenn er – selten genug – gegen illegale Siedlungen vorging.

      Die Schamgrenzen müssen sehr niedrig sein, wenn man für seine eigenen politischen Ambitionen die realen Opfer der Geschichte symbolisch enteignet.
      Rate mal, von wem der Feminismus so erfolgreich gelernt hat…

      Das politische Bedürfnis, sich als imaginiertes Opfer einer finsteren Bedrohung zu inszenieren, um die eigenen aggressiven Handlungen als reine Notwehr zu adeln ist nicht auf den Israel-Palästina-Konflikt beschränkt.
      Aber wenn man Strategie und Taktik solcher Inszenierungen beobachten will, kann man aus diesem Beispiel bestens lernen.

  16. „Der Kapitalismus erobert eben nicht nur die Welt und richtet die Menschen zu Werkzeugen seiner Wachstumslogik ab, sondern er richtet diese Welt auch zunehmend reich ein.

    Anders als die meisten seiner Rezensenten meinen, gereicht ihm seine moralische Neutralität dabei keineswegs zum Nachteil. War nicht etwa die „Moral“ in Europa bis weit ins 19. Jahrhundert hinein das, was die regierende Macht sich unter ihr vorstellte? Spricht nicht etwa viel dafür, dass ausgerechnet das un-moralische Geld die feudale Machtmoral im 15./16. Jahrhundert sehr erfolgreich zersetzt hat – lange bevor sie in politischen Pamphleten herausgefordert wurde? Ohne die wirtschaftlichen Interessen der Kaufleute, ohne den Ehrgeiz der vielen, sich ein besseres Leben buchstäblich zu verdienen, ist der Siegeszug von Demokratie und vorstaatlichen Menschenrechten undenkbar – wer diese Provokation nicht aushält, sollte von der „Vorherrschaft des Geldes“ schweigen. Zynisch ist nicht der Kapitalismus. Zynisch sind die Wohlstandsverwöhnten in den Industrieländern, die behaupten, die Geldgier sei die Wurzel aller Übel, weil sie die Menschen zu Sklaven des Sachzwangs herabwürdige. Das Übel der Geldgier kann niemals größer sein kann als das Übel des Geldmangels.“

    https://www.wiwo.de/politik/deutschland/tauchsieder-kritik-der-kapitalismuskritik/24328812-all.html

    • Wenn jemand meint über etwas sprechen zu müssen, wovon er keine Ahnung hat … 😀
      Geld entsteht durch Schuld (Kreditvergabe, #Fiatmoney). Jedem Haben steht ein Soll gegenüber — nur dass noch hinzukommt, dass obendrein eine Zinslast existiert. Der Mangel ist somit systemisch verankert. Die Gier (aus der Angst vor Untergang hervorgehend) ist daher ebenso systeminduziert.

      • „Gier“ bezeichnet die Untugend, zuviel haben zu müssen und wird immer nur negativ gesehen. Mit dem Kapitalismus hat das nichts zu tun. Zins ist lediglich der Preis für Geld. Jedes Gut hat einen Preis und so eben auch Geld. Merkwürdig, dass immer viele meinen, Geld sei als einziges davon ausgenommen. Wenn Geld nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, dann kann der Preis sich ja anpassen und würde gegen Null gehen – und eben auch kein Wirtschaftswachstum (oder gar „Gier“) voraussetzen. Ein selbstregulierendes System. Tja, nur wird der Preis fürs Geld gerne von Dritten gesetzt, was jedoch nicht kapitalistisch genannt werden kann, da der Markt nicht drüber entscheidet.

        • Ganz schön viele Falschaussagen und Strohmänner …
          „„Gier“ bezeichnet die Untugend, zuviel haben zu müssen und wird immer nur negativ gesehen.“ — Nein, Gier bezeichnet den Drang, immer mehr haben zu wollen.
          „Mit dem Kapitalismus hat das nichts zu tun.“ — Ich habe nichts von Kapitalismus geschrieben.
          „Zins ist lediglich der Preis für Geld.“ — Es ist in erster Linie der Preis dafür, Fiatgeld eines staatlich lizenzierten Kreditinstitutes „ausgeliehen“ (richtig: den Anspruch auf Auszahlung von Bargeld in entsprechender Höhe) zu bekommen, das im Kreditvergabevorgang erst entsteht (also im Prinzip durch organisierten Betrug).
          „Jedes Gut hat einen Preis und so eben auch Geld.“ — Es handelt sich hier also (s.o.) nicht um ein Gut im konventionellen Sinne. Es handelt sich hierbei um ein staatlich verordnetes, staats- und währungsraumstaatenbundsmonopolistisch kontrolliertes und vergebenes, aber auch — und das im weit überwiegenden Maße — durch staatliche De-facto-Giralgeldschöpfungslizenzierung mengenmäßig aufblähbares (und tatsächlich aufgeblähtes und sich weiter aufblähendes) Wertäquivalentbestimmungs-, Wertäquivalentaufbewahrungs-, und Wertäquivalenteinlösungs-/-zahlungsmittel, dessen Vernichtung gesetzlich verboten ist, das wie alle Produktionsmittel auch jederzeit durch Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes vergesellschaftet, also in „Gemeineigentum überführt“ werden kann (Art. 15 GG) oder sogar enteignet werden kann (Art 14, Abs. 3 GG), wobei hier fraglich ist, wie eine Entschädigung dabei aussehen sollte, und das durch die staatliche Monopolmacht bzgl. all dessen — wie du mit „Preis“ und „Dritte“ interessanterweise selbst schon angemerkt hast: — in seinem Wert stark vom Staat beeinflussbar resp. von seiner Politik abhängig ist (und auch dann, wenn es bedeutet, dass er die Geldpolitik und (tw.) Währungsraum-Finanzpolitik Dritten wie der EZB überlässt, sodass der Wert des Geldes dieser Währung eben stark von dem Währungsraumstaatenbund (EWU) beeinflussbar resp. von seiner Politik abhängig ist).
          „Merkwürdig, dass immer viele meinen, Geld sei als einziges davon ausgenommen.“ — Spar dir doch mal deine blöden bezuglosen Sprüche, du halbgebildeter und überheblicher Witzbold, der meint, sich über andere subtil lustig machen zu müssen wegen ihrer von ihm vermuteten Ungebildetheit o.Ä., obgleich er hier selbst auch nur seine Kassette abzuspulen vermag — egal ob sie passend ist oder nicht –, und das obwohl er extra den Hinweis mit „#Fiatmoney“ bekommen hatte, sich darüber (mehr) zu informieren, falls (noch zu) unbekannt … 😉 Zu schreiben: „Geld ist davon nicht ausgenommen.“, hätte hier völlig gereicht — unabhängig davon betrachtet, dass auch ein so formulierter Satz hier in Bezug auf die Sache (die ja durch meine Aussagen im vorigen Kommentar vorgegeben ist) genauso unangebracht gewesen wäre, wie der von dir formulierte Satz gewesen ist.
          „Wenn Geld nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, dann kann der Preis sich ja anpassen und würde gegen Null gehen – und eben auch kein Wirtschaftswachstum (oder gar „Gier“) voraussetzen.“ — Verstehe ich nicht. Was willst du damit aussagen — insb. im Kontext meines ersten Kommentars?
          „Ein selbstregulierendes System.“ — Derartige Ellipsen sind nicht sonderlich kommunikationstauglich. Was meinst du, was hier „ein selbstregulierendes System“ sei?
          „Tja, nur wird der Preis fürs Geld gerne von Dritten gesetzt, was jedoch nicht kapitalistisch genannt werden kann, da der Markt nicht drüber entscheidet.“ — Von einem „Preis fürs Geld“ kann man — wenn überhaupt — nur im Kontext des Handelns mit verschiedenen Währungen sprechen (wie oben implizit klar geworden sein dürfte). Und da wird der Preis nicht von Dritten gesetzt. Aber du meinst wohl sowieso das, was ich oben schon aufgeführt habe. Na, dann sind wir uns ja einig. 😉

          • @Jo
            „Nein, Gier bezeichnet den Drang, immer mehr haben zu wollen.“

            den *unmässigen* Drang. Ich berufe mich hier auf die klassische Einteilung der Tugenden und Untugenden nach Aristoteles Ethik.

            „Kreditvergabevorgang erst entsteht (also im Prinzip durch organisierten Betrug).

            Wenn der Kredit zurückgezahlt wird, dann kann von Betrug keine Rede sein. Im übrigen ist auch das Ausleihen heikel und kann sehr wohl beim Kreditgeber kleben bleiben.

            „obwohl er extra den Hinweis mit „#Fiatmoney“ bekommen hatte, sich darüber (mehr) zu informieren, falls (noch zu) unbekannt“

            Keine Sorge, alles berücksichtigt. Leider wird da auch eine Menge Unsinn geschrieben, von den Kritikern des fiat „funny“ money. Vor allem wird vergessen, dass der Geldschöpfer verpflichtet ist, die Schuld am Ende wieder zu begleichen!

            „Verstehe ich nicht. Was willst du damit aussagen“

            Du wolltest doch das Zinssystem als die Ausgeburt der Gier hinstellen. Ich habe daraufhin eingewendet, dass eine sinkende Nachfrage nach Geld zu einem geringeren Zins führt und damit zu einer Drosselung der „Gier“. Die natürlich keine ist, sondern nur ein notwendiger Preis für ein Gut.

            „Von einem „Preis fürs Geld“ kann man — wenn überhaupt — nur im Kontext des Handelns mit verschiedenen Währungen sprechen“

            Das wären relative Preise, wenn es um verschiedene Gelder und ihre Beziehung zueinander geht. Der eigentliche und echte Preis des Geldes ist der Zins. Den bezahlst du, um dir das Geld leihen zu können.

            Ist alles eigentlich ziemlich banal. Vermutlich ist es zu banal, als dass es leicht verständlich ist.

          • „den *unmässigen* Drang.“ — Ok. 🙂

            „Wenn der Kredit zurückgezahlt wird, dann kann von Betrug keine Rede sein. Im übrigen ist auch das Ausleihen heikel und kann sehr wohl beim Kreditgeber kleben bleiben.“ — Und damit beweist du, dass du dich noch nicht genügend mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Ich sage nicht, dass die Kreditnichtrückzahlung Betrug wäre, sondern die giralgeldschöpferische Kreditvergabe. Und Banken „leihen“ eben bei der Kreditvergabe nichts „aus“, sondern schöpfen durch die Umsetzung des Kreditvertrags per Bilanzverlängerung Giralgeld. Dazu mehr Infos erhältst du bspw. bei Prof. Hörmann.

            „Keine Sorge, alles berücksichtigt.“ — Nicht hinreichend. 😉

            „Leider wird da auch eine Menge Unsinn geschrieben, von den Kritikern des fiat „funny“ money.“ — Kann sein, allerdings weiß ich jetzt nicht, worauf du dich beziehst. Daher kann ich mit der Aussage nichts weiter anfangen.

            „Vor allem wird vergessen, dass der Geldschöpfer verpflichtet ist, die Schuld am Ende wieder zu begleichen!“ — Der Geldschöpfer ist das giralgeldschöpfende Kreditinstitut. Falls du meinst, dass weil der Kreditnehmer ja nur einen Anspruch auf Verfügung über das Geld, das bei der Kreditnahme resp. -gabe auf sein Konto gebucht wird, erlangt, der Kreditgeber verpflichtet ist, dem Kreditnehmer das Geld auf seine Forderung hin auch tatsächlich auszuzahlen (also bar), dann liegst du da richtig, ja. 😉 Das ist auch der Knack- und Angelpunkt: Würden die Leute alle sich ihren Kredit bar auszahlen lassen (wollen), würde das ganz System nicht (mehr) so funktionieren, wie es das seit ein paar Jahrhunderten tut (natürlich inkl. all der daraus resultierenden und sogar systemimmanenten Finanzkrisen, Crashs, Kriege).

            „Du wolltest doch das Zinssystem als die Ausgeburt der Gier hinstellen.“ — Nein, andersherum: Gier (die m.E. aus latenter chron. Angst hervorgeht) entsteht – auch – durch die quasi totale Abhängigkeit von diesem Geldsystem, wie ich es bereits beschrieb.

            „Ich habe daraufhin eingewendet, dass eine sinkende Nachfrage nach Geld zu einem geringeren Zins führt und damit zu einer Drosselung der „Gier“.“ — Das ist (nun logischerweise) soweit ab von dem, worüber ich schrieb – du hast noch immer nicht verstanden, was meine Aussagen waren. Ziehe in Betracht, dass sie auf Zusammenhänge abstellen, mit denen du dich noch nicht beschäftigt hast und wovon du noch keine Argumente rezipiert hast, und nimm meine Worte daher mal so, wie sie da stehen, also nicht so, wie du denkst, dass ich sie wohl gemeint haben müsste, damit es in eine deiner Schubladen passt. 😉 Und um mit gutem Bsp. voranzugehen, weise ich darauf hin, dass wenn ich vom „Haben und Soll“ sprach, ich dies auf das gesamte Geld der Währung wie unserem Euro – beim Haben also auf die gesamte Geldmenge – bezog und letztlich auch auf das globale Verhältnis von Soll und Haben bezog, weil vermutlich alle (aber zumindest die Mehrheit aller) Währungen, die von staatlichem Monopol her (vor)gegeben sind, in diesem Geldsystem so eingerichtet sind.

            „Die natürlich keine ist, sondern nur ein notwendiger Preis für ein Gut.“ — Setzt natürlich deine Gedanken fort. Daher s.o. meine Erwiderung darauf. Vielleicht nochmal Klartext diesbzgl.: Meine Aussage ist nicht: „Manno, der nimmt Zinsen fürs Verleihen von Geld – der ist so gierig!“ [Achtung: verleihen tut er’s nicht, sondern schöpft es durch die Kreditvergabe.] – Mit diesem Sujet haben meine Aussagen nichts zu tun.

            „Der eigentliche und echte Preis des Geldes ist der Zins. Den bezahlst du, um dir das Geld leihen zu können.“ — Das widerspricht sich weiterhin, wie ich im vorigen Kommentar schon mal erwähnt hatte. (Aber Achtung: Das sind nur völlige Nebensächlichkeiten, die nicht wirklich was mit meinen Punkten zu tun haben und auf die ich „by the way“/ „en passant“ eingegangen war und es auch jetzt wieder tue.) Im ersten Satz sprichst du vom Zins als Preis fürs Geld (wie fürs Obst), im zweiten sprichst vom Zins als Preis fürs Geld-Geliehen-Bekommen. Achte also mal nicht nur genauer darauf, was der andere sagt, sondern auch darauf, was du sagen willst – und sage es dann auch –, sonst kann man sich nicht vernünftig austauschen.

            „Ist alles eigentlich ziemlich banal. Vermutlich ist es zu banal, als dass es leicht verständlich ist.“ — Nein, eben nicht. Die (vermeintlichen) Banalitäten, die du im Sinn hast, sind mir wohlbekannt – um diese geht’s hier nicht wirklich (nur insofern, als dass sie eben nicht so banal sind, wie man – so wie du – vielleicht denken mag, sondern bspw. eben durch das staatliche Monopol und dessen Kreditinstitutlizenzierungspraxis den Bürgern eine Währung und ein Geldsystem aufzwingen sowie den organisierten Betrug bei der Kreditvergabe durch Giralgeldschöpfung nicht ahndet und daher deckt). Meine Kritik kommt hier größtenteils von libertär-kapitalistischer („anarchokapitalistischer“) Position. Ich kritisiere nicht den Kapitalismus (nach libertärer Definition), sondern dessen Nicht-Existenz im Bereich des Geld-/Währungswesens. Ich bin für freien Währungs-/Geldartwettbewerb (was übrigens auch Aufklärung über das Funktionieren des heutigen Geldsystems mit sich brächte). 😉

          • „Von einem „Preis fürs Geld“ kann man — wenn überhaupt — nur im Kontext des Handelns mit verschiedenen Währungen sprechen“

            Das wären relative Preise, wenn es um verschiedene Gelder und ihre Beziehung zueinander geht. Der eigentliche und echte Preis des Geldes ist der Zins. Den bezahlst du, um dir das Geld leihen zu können.

            Da würde ich auch widersprechen.
            Der Preis einer Wohnung ist auch nicht die Miete. Preis ist das, was man zahlt, um Eigentümer zu werden.

            Auf der anderen Seite können nicht nur Staat und Banken Geld schöpfen, sondern jedermann kann das. Du kannst mir einen Schuldschein ausstellen, für den ich Dir Geld gebe, und den Schuldschein kann ich wiederum wie Geld einsetzen. Sagen wir, er lautet auf 100 Euro, dann haben wir auch 100 Euro aus Nichts geschaffen. Wo früher nur ein 100-Euro-Schein war, sind jetzt ein 100-Euro-Schein und der Schuldschein über die gleiche Summe.

          • @Jo
            „dass die Kreditnichtrückzahlung Betrug wäre, sondern die giralgeldschöpferische Kreditvergabe.“

            Die ist kein „Betrug“, da das Versprechen immer aufrecht erhalten bleibt, den Kredit, die sog. „Geldschöpfung“ wieder „glatt zu stellen“, sprich zurück ins Geldnirvana zu schicken.
            Ich kann wirklich kein ethisches oder sonstiges Problem mit dieser Kreditschöpfung „aus dem Nichts“ sehen. Und das liegt sicher nicht daran, dass ich nicht wüsste wie Geld funktioniert.

            Wenn du schon ein Problem mit der Kreditschöpfung hast (durch Zentralbanken oder durch Geschäftsbanken) wie wäre es mit dem dritten Weg des Geldschöpfens, nämlich der staatlichen Ausgabe? Hier kommt das Geld einfach zur Welt, indem es ausgegeben wird, vom Geld-Monopolisten, dem Staat. Ist das dann die reine Geldfälschung? Das müssen wohl unsere Euro-Befürworter so denken, denn in diesem Geldsystem ist Geldschöpfung auf Kredite beschränkt. Irgendjemand meinte mal, das Euro-System vereinte die Nachteile des fiat systems mit denen des Goldstandardsystems, was treffend ist.
            Es ist also – nur in einem echten fiat money System – nicht ganz so einfach, dass der Zins lediglich Preis des Geldes ist. Denn für den Staat als privilegierten Herausgeber seiner Währung ist der Preis seines ausgegebenen Geldes null.

            „Würden die Leute alle sich ihren Kredit bar auszahlen lassen (wollen), würde das ganz System nicht (mehr) so funktionieren, wie es das seit ein paar Jahrhunderten tut“

            Das ist längst kein echtes Problem mehr, da würde heute einfach die Menge der Geldscheine erhöht. Es war früher ein Problem, da die Banken so viel kleiner waren. Heute äussert sich das gleiche Problem eine Nummer grösser, wie man bei der Lehman-Krise gut sehen konnte: andere Banken wollten keine Repos mehr mit Lehman machen, denen kein „Geld“ mehr leihen.

            @user unknown
            „Der Preis einer Wohnung ist auch nicht die Miete. Preis ist das, was man zahlt, um Eigentümer zu werden.“

            Doch, die Miete wird nicht umsonst auch „Mietzins“ genannt. Den zahlt man, um *Besitzer* einer Wohnung zu werden.
            Beim Geld ist es so, dass du immer nur *Besitzer* bist, nie Eigentümer. Bei Wohnungen kannst du beides sein.
            Preise können übrigens einen Zins enthalten, dann würde man diese (salopp) „aufgezinst“ nennen. Ist jetzt so und eine der, wenn nicht die zentrale, Ursachen für die steigenden Immobilienpreise.

            „können nicht nur Staat und Banken Geld schöpfen, sondern jedermann kann das. ….“

            Also, nee, das ist aber ein fauler Trick. Der 100ter wird nach wie vor auf konventionellem Weg erzeugt und du mit deinem „Schuldschein“ setzt dich einfach mal davor.
            Du kannst genauso deinen Finger an den Boden halten und behaupten, dass du damit die Welt auf diesem Finger balancierst! 😀

      • „Geld entsteht durch Schuld (Kreditvergabe, #Fiatmoney). Jedem Haben steht ein Soll gegenüber — nur dass noch hinzukommt, dass obendrein eine Zinslast existiert. Der Mangel ist somit systemisch verankert.“

        Ohne Beschränkung der Geldmenge ist Geld wertlos und verliert seine Funktion. An Kreditgeld herrscht trotz Zinsen am wenigsten Mangel, weil es im Gegensatz zu anderen Geldformen in beliebiger Höhe geschöpft werden kann.

        • @JC Denton:
          Es war nicht Thema meines Kommentars, dass *Geld*mangel bestünde, sondern dass *Mangel* systemimmanent verankert ist, nämlich der Mangel, der durch die Zinsen (und Zinseszinsen …) konstituiert wird — sprich: es gibt immer weniger Haben, als es Soll gibt, und zwar steigt die Kluft dieses Verhältnisses exponentiell. Die Juden wussten damals noch um die Wichtigkeit des Sabbatjahres (alle 7 Jahre) und des großen Sabbatjahres (alle 7×7+1=50 Jahre).

          • @ Jo

            Der Witz ist, dass bei einem Fiat Money-System dieser Mangel gerade nicht systemimmant ist, weil Geld prinzipiell in beliebiger Höhe geschöpft werden kann (selbstverständlich auch zinslos). Der Mangel muss erst künstlich durch die Zentralbank herbei geführt werden, damit Geld nicht wertlos wird.

          • „Der Witz ist, dass bei einem Fiat Money-System dieser Mangel gerade nicht systemimmant ist, weil Geld prinzipiell in beliebiger Höhe geschöpft werden kann (selbstverständlich auch zinslos).“ — Ich bin mir nicht sicher, ob wir nun über denselben Mangel sprechen (und zwar aufgrund des Teils: „weil Geld prinzipiell in beliebiger Höhe geschöpft werden kann“, denn dies impliziert ja schon die realwertabgekoppelte Zinsschuldanvisierung – wozu sollte man sonst in beliebiger Höhe Geld schöpfen wollen?). Aber mal vorausgesetzt, es wäre so, dass wir denselben Mangel meinen: Doch, der Mangel ist systemimmanent, weil Geld nicht zinslos geschöpft werden kann, ohne dass diese Praktik (supra)staatlicherseits aufgezwungen wird, wie es – historisch gesehen – neuerdings der Fall ist; es ist keine natürliche Handlungsweise, weil das Kreditinstitut, wenn es frei agieren könnte, intrinsisch/“natürlicherweise“ kein Interesse an zinsloser Giralgeldschöpfung haben dürfte.

            „Der Mangel muss erst künstlich durch die Zentralbank herbei geführt werden, damit Geld nicht wertlos wird.“ — Kann sein, doch ist es ja so, dass beides dieselbe Voraussetzung hat: staatliche Verhinderung von freiem Währungs-/Geldartwettbewerb und Aufoktroyierung dieses monopolistisch erzwungenen Geldsystems. (S.a. meinen letzten Kommentar an Alex.) Daher sage ich auch mal: Du hast vergessen, das Wort „dieses“ vor das Wort „Geld“ zu setzen. —

            Um mal ein Beispiel für ein anderes Geld zu nennen, das ohne Zinsen und Giralgeldschöpfung auskommt: Minuto-Cash. Nur um (ggf.) mal den Horizont ein bisschen zu weiten … 😉

          • @ Jo

            “ denn dies impliziert ja schon die realwertabgekoppelte Zinsschuldanvisierung – wozu sollte man sonst in beliebiger Höhe Geld schöpfen wollen?“

            Na, um sich schöne Sachen zu kaufen. Wer hätte nicht gerne eine (virtuelle) Gelddruckmaschine im (virtuellen) Keller?

            „Doch, der Mangel ist systemimmanent, weil Geld nicht zinslos geschöpft werden kann“

            Doch, kann es.

            „es ist keine natürliche Handlungsweise, weil das Kreditinstitut, wenn es frei agieren könnte, intrinsisch/“natürlicherweise“ kein Interesse an zinsloser Giralgeldschöpfung haben dürfte“

            Nein, es will ja Geld verdienen. Könnte es aber sein Geld ohne Beschränkungen (durch die Zentralbank) schöpfen, bräuchte es auch keine Zinsen mehr.

            „staatliche Verhinderung von freiem Währungs-/Geldartwettbewerb und Aufoktroyierung dieses monopolistisch erzwungenen Geldsystem“

            Geld ist ein natürliches Monopol, daher funktioniert der Wettbewerb hier auch nicht so wirklich. Der Staat kann natürlich auf seinem Territorium Konkurrenz verhindern, aber selbst auf einem freien Markt würde sich ein universelles Tauschmittel heraus kristallisieren. Der Währungswettbewerb wird eher durch die Existenz unterschiedlicher Staaten mit eigenen Währungen gesichert.

            „Um mal ein Beispiel für ein anderes Geld zu nennen, das ohne Zinsen und Giralgeldschöpfung auskommt: Minuto-Cash. Nur um (ggf.) mal den Horizont ein bisschen zu weiten …“

            Gold, Silber, Muscheln, Öl, Zigaretten… Alles besser als komplizierte Arbeitsgutscheine, die nur regional verwendet werden können.

    • „Frauen werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer …“
      Weißen Männer jammern über Diskriminierung rum
      Männer haben unverdiente Privilegien.

      Wie es schon in der Bibel steht!

      • Und warum ist das offensichtlicher Nazi-Scheissdreck? Sagt er bei dir in den Videos nicht das Juden zusammen mit Muslimen das alte Europa „bekämpfen“ – das Europa in dem Religion eine untergeordnete Rolle spielt und nicht das Leben der Menschen diktieren soll.

        • Das Juden glauben das Muslime ihre Verbündeten sind, finde ich echt abgefahren.

          • Viele Juden, in den USA besonders, sind Anhänger der progressiven Ersatzreligion und meinen, dass der Sinn des Judentums gerade darin bestehen würde, darin aufzugehen. Und da man dann eben glauben muss, dass man als „weisser Jude“ den „people of color“ den Vortritt geben muss, muss man Moslems eben als Verbündete sehen, egal was. In Israel ist das jedoch ziemlich ausgestorben, über die letzten 2-3 Jahrzehnte, da die progressive Linke den offensichtlichen Vernichtungswillen des Terrorismus immer schön geredet und bagatellisiert hat. Uns steht jetzt vermutlich eine ähnliche Entwicklung bevor, die Terrorapologie kickt ja schon mächtig rein, inklusive der ganzen Sprachcodes und -tricks, die alles andere als orginell sind und alle schon in Bezug auf den Terror gegen Israel sich gebildet haben. Den linksprogressive Terrorapologentenparteien werden einfach die Wähler weglaufen.

        • @Matze, allein der Avatar sagt doch alles. Und dann im account die typischen Themen „Umvolkung“, etc Ganz sicher ein Rechtsextremer und Nazi.

  17. „Eurabien“ kommt von der ägyptischen Bat Yeor und hat nichts mit den sexualisierten Kolonialphantasien Poseners zu tun, die so reichlich von vorgestern sind 😀
    Ausserdem gibt es keine „Semiten“, das ist ein Phantasiekonstrukt von Antisemiten.

    • Penisneid? Die durchschnittliche Penisgröße ist auf der arabischen Halbinsel kleiner wie in Mitteleuropa. Worauf soll man da neidisch sein? Auf die fehlende Vorhaut?

      Der Typ macht den Fehler anzunehmen das der Penis in Abhängigkeit von der Helligkeit der Hautfarbe abnimmt.

  18. Man kann auch auf die Rückeroberung der Heimat setzen, Deutschland hat das ja schon zweimal nötig gehabt. Und wenn die Progressiven und Proislamisten so weitermachen, dann wird es sehr wahrscheinlich auch ein drittes Mal geben!

    • „… Deutschland hat das ja schon zweimal nötig gehabt.

      Woran dachtest Du bei dieser Aussage? Ich bin eigentlich geschichtlich leidlich sattelfest, aber dass „Deutschland“ es schon zweimal nötig hatte, die Heimat zurückzuerobern, kann ich jetzt nicht unterbringen.

      • nötig gehabt: einmal von einem wahnwitzigen Nationalismus befreit zu werden und dann von einem verrückten Faschismus. Aber das hast du sicher schon geahnt.

        • „Aber das hast du sicher schon geahnt.“

          Ehrlich geschrieben – nein.
          Sowohl der Nationalismus, als auch der Faschismus schrieben sich die Konzentrierung auf die „Heimat“ als zentrales Element ihres Strebens auf die Fahnen.

          Im Zusammenhang mit Nationalismus und Faschismus hätte ich weit eher von einer Rückeroberung von Zivilisation und Kultur gesprochen, garantiert nicht von einer „Rückeroberung der Heimat“.

          • Auch Zivilisation und Kultur konstituieren Heimat, eben geistig-strukturelle, kulturelle Heimat.

          • „Auch Zivilisation und Kultur konstituieren Heimat, eben geistig-strukturelle, kulturelle Heimat.“

            Damit kann ich leben, das war aber hier eher nicht gemeint – jedenfalls nicht in meinem Sinne.

          • Damit war einfach das Land gemeint und nichts weiter, die banalste Bedeutung von „Heimat“.

          • Achso ok – dann war deine Aussage allerdings sehr „seltsam“. 😀

            Für mich gehört es übrigens zum Heimatbegriff unbedingt dazu, denn Heimat ist da, wo ich mich beheimatet fühle. Sonst kann man auch einfach bloß „Vaterland“, „Herkunftsland“/“-gebiet“ oder „eigenes (‚eigentliches‘) Territorium“ sagen. 😉

          • „Damit war einfach das Land gemeint und nichts weiter, die banalste Bedeutung von „Heimat“.“

            So interpretier ich den Begriff auch grundsätzlich erstmal.
            Aber dann ergibt das mit der „Rückeroberung der Heimat“ für mich keinen Sinn mehr.
            Die Deutschen haben ihre Heimat weder gegen Nationalismus, noch gegen Faschismus zurückerobert. Der Faschismus wurde von ausländischen Mächten zerschlagen und die Deutschen fügten sich – gottseidank – in ihr Schicksal, das sie im Verlaufe der Zeit immer wohlwollender annahmen.
            Und die Nagelprobe gegen den Nationalismus steht noch aus. Nach den Schrecken des 2. WK war Nationalismus, nicht zu Unrecht als Ursache der beiden verheerenden Kriege des 20. Jahrhunderts verdächtigt, in allen beteiligten Ländern nicht richtig en vogue.
            Das ändert sich aber gerade. Es wird sich zeigen, ob die Zukunft Europa heißt, oder wieder 35 Kleinstaaten gelegentlich übereinander herfallen.
            Dann aber werde ich mich für ein Referendum stark machen und für den Anschluss Südschleswigs an Dänemark votieren 😀
            Und für den Verkauf Bayerns an Österreich 😛

          • @carnofis
            „Aber dann ergibt das mit der „Rückeroberung der Heimat“ für mich keinen Sinn mehr.“

            Ok, beim ersten Mal gab es das praktisch nicht, beim zweiten Mal als Randerscheinung – aber beim dritten Mal kann es ja was werden!

            „Und die Nagelprobe gegen den Nationalismus steht noch aus.“

            Ich weiss nicht, warum die Schindmähre Nationalismus noch geritten wird. Der spielt bei uns, in Europa und der restlichen westlichen Welt keine Rolle mehr, ein scheintoter Zombie. Der Nationalismus ist nur ein fetischhaftes Schreckgespenst derjenigen, die von einem modernen Äquivalent des Nationalismus besessen sind, von der links-progressiven Weltanschauung.

            Wie der Nationalismus zur mythisch-mystischen Überhöhung des „Volkes“ und der „Nation“ geführt hat, so hat eine ebenfalls tiefst irrationale Überhöhung „des Weiblichen“ und die damit verbundenen „planetarischen Ganzheitlichkeit“ heute zu einer vergleichbaren Mystifizierung und Überhöhung geführt. Beidemale sind diese stark idealisierten Gebilde als in einem apokalytischen Endzeitkampf mit „dem Bösen“ stehend halluziniert worden. Für mich liegt auf der Hand, dass von dort die neue Gefahr kommt und nicht vom scheintoten Nationalismus.

          • „Der Faschismus wurde von ausländischen Mächten zerschlagen“

            Hätte das Dritte Reich den 2. Weltkrieg gewonnen, dann würden wir heute sehr wahrscheinlich in einem vereinigten Europa mit dem Namen „Großgermanisches Reich“ (oder so ähnlich) leben, und manche würden Hitler als den größten Europäer aller Zeiten feiern.

          • „Hätte das Dritte Reich den 2. Weltkrieg gewonnen, dann würden wir heute sehr wahrscheinlich in einem vereinigten Europa mit dem Namen „Großgermanisches Reich“ (oder so ähnlich) leben, und manche würden Hitler als den größten Europäer aller Zeiten feiern.“

            Das stimmt. Ähnlich hatte ich gestern Abend argumentiert, als ich auf arte eine Doku über die europäische Rechte verfolgte.
            Aber auch wenn damit viele der Probleme, die die EU gerade auseinandertreiben, obsolet gewesen wären, bin ich doch zutiefst froh, dass der Krieg von Deutschland verloren wurde.
            In einem 3. Reich hätte keiner was zu lachen gehabt.

      • Vögeln für die Rente.
        Hab ich ja schon immer geschrieben 😀

        In einem Punkt allerdings irrt der Sprecher: es sind nicht die Frauen, die ihrer Reproduktions“pflicht“ nicht nachkommen, sondern die Männer.
        Während Frauen im Schnitt 1,75 Kinder haben wollen, liegt die tatsächliche Geburtenrate nahe beim Kinderwunsch der Männer, nämlich irgendwo bei 1,3x.
        Daher sind auch alle die Wohltaten für Frauen der letzten 30 Jahre rausgeschmissenes Geld.
        Und das erst recht, wenn man parallel dazu Männer auch noch als Väter mit wachsendem Eifer plündert, wie bis Ende der Nullerjahre im Unterhaltsrecht getan.

        • „es sind nicht die Frauen, die ihrer Reproduktions“pflicht“ nicht nachkommen, sondern die Männer“

          Die machen nämlich zu fast 100 % keine Kinder. Einfach weil sie keine machen können, also austragen, so wie die Frauen.
          Das ist wohl die grosse natürliche Benachteiligung des Mannes.
          Macht aber nichts, denn das Leben ist ja schliesslich nicht für die Kinder da 🙂

          Im Feminismus spielte das immer eine hervorragende Rolle, wie auch immer bewertet …

        • „In einem Punkt allerdings irrt der Sprecher: es sind nicht die Frauen, die ihrer Reproduktions“pflicht“ nicht nachkommen, sondern die Männer.“ — Nein, es sind natürlich beide Geschlechter. Denn nur weil viele Männer kein oder nur 1 Kind wollen, heißt das für die Frauen ja nicht, dass sie sich daran anpassen müssen. Es gibt heute viele Möglichkeiten, schwanger zu werden — auch ohne Sexualpartner. 😉

          „Während Frauen im Schnitt 1,75 Kinder haben wollen, liegt die tatsächliche Geburtenrate nahe beim Kinderwunsch der Männer, nämlich irgendwo bei 1,3x.“ — Vom angegebenen Wunsch kann man nicht auf den Willen zur Erfüllung dieses Wunsches und schon gar nicht auf das Verhalten schließen. Wenn die Frauen die 1,75 Kinder bspw. eben nur von den begehrtesten 20 % der Männer wollen, dann können die jeweils anderen Männer da nichts dran ändern.

          „Und das erst recht, wenn man parallel dazu Männer auch noch als Väter mit wachsendem Eifer plündert, wie bis Ende der Nullerjahre im Unterhaltsrecht getan.“ — Das ist wohl einer der Gründe für die 1,3x.

  19. Der politische Islam ist der strategischer Partner der Linken und drüber hinaus. Ist das so schwer zu verstehen?

  20. Natürlich stolpert man hier alsgleich über den Intersektionalismus! („Postkolonialismus“)

    „The Decolonial Atlas“

    https://decolonialatlas.wordpress.com/2019/04/27/names-and-locations-of-the-top-100-people-killing-the-planet/

    „“The earth is not dying, it is being killed, and those who are killing it have names and addresses.” – Utah Phillips“

    „Names and Location of the Top 100 People Killing the Planet, 2019 – by Jordan Engel“

    Für mich ganz klar unter „Volksverhetzung“ zu bongen, „Greenpeace“ sollte ein Fall für den Staatsanwalt sein! Das zielt ganz offen und unverblümt auf Personen!

    „it’s these 100 people right here. Combined, they control the majority of the world’s mineral rights – the “right” to exploit the remaining unextracted oil, gas, and coal. They need to know that we won’t leave them alone until they agree to Keep It In The Ground. Not just their companies, but them. Now it’s personal.“

  21. Falsche Äquivalenz. Sehr viele Kommunisten und Sozialisten hassen Stalin und wollen mit dem nix zu schaffen haben. Es sind aber alles die gleichen Antidemokraten.
    Jeder, der kollektivistisch denkt, ist notgedrungen ein Antidemokrat. Und das ist Kühnert und grosse Teile der SPD ganz sicher! Grüne und Linke sowieso.
    Alle diese, neuerlich erst die FES von der SPD, leben regelrecht davon alle anderen als „Nazis“ zu diffamieren und das nicht erst seit gestern.

    Da die Feinde der Demokratie so weit verbreitet sind und schon längst die sogeannte „Mitte der Gesellschaft“ besetzen, ist eine „Radikalisierung des Diskurses“ mehr als angebracht!
    Das mit dem „radikalen Zentrismus“ ist kein Witz, sondern eine Notwendigkeit. Lassen wir das Spielfeld nicht den Extremisten von Rechts und schon gar nicht von Links, hauen wir sie alle in die Pfanne!

  22. Ähnlich wie bei anonymen Bewerbungen. Da sinkt die Wahrscheinlichkeit das eine Frau ausgewählt wird. Ihr Geschlecht, sofern bekannt, hat also einen positiven Effekt. Feministinnen behaupten gewohnheitsgemäß natürlich das Gegenteil.

  23. Hier zeigt sich wieder die fundamentale Feindschaft der Progressiven Linken gegenüber dem westlichen Justizsystem, aus der toxischen „Metoo“-Bewegung heraus. Verteidigung von Harvey Weinstein? Das geht natürlich gar nicht.

  24. Die neue Religion des Linksprogressivismus beweist sich hier durchaus geschichtsbewusst und will hier an eine fatale Tradition anknüpfen, die Errichtung eines neuen himmlischen Jerusalems! Welch ein Wahnsinn!

    Vergleiche:
    „Die Sainte-Chapelle des New Age“
    http://www.bifff-berlin.de/NA5.htm
    (lang, am besten das ganze Buch lesen – dann versteht man auch, wieso die progressive Linke eine neue Rechte ist)

    Der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit der europäischen Geschichte halber kann Notre Dame nur im Originalzustand wiederhergestellt werden. Das Hijacken dieser Geschichte zur Verglorifizierung des neuesten politisch-religiösen Wahns wäre reine Hybris.

  25. Also eine freiwillige Entscheidung.
    Wozu haben bitte feministische Wahnvorstellungen das Konzept der internalisierten Misogynie hervorgebracht, wenn es hier keine Anwendung findet?
    Jedwede freie Entscheidung der Frau und eine damit verbundene Verantwortungszuweisung wird von Feministinnen seit jeher abgestritten.
    (1) Brunschweiger behauptet gar, dass Gebären, der wichtigste patriarchale Imperativ ist. Eine Frau, die sich also Kinder wünscht, verhält sich submissiv, weil ihre Entscheidung Kinder zu bekommen, ja gar nicht ihre Entscheidung ist, sondern ihr eigentlich durch Indoktrination vom Patriarchat eingeredet wurde.
    (2) Sandra Konrad postuliert in ihrem Buch „Das beherrschte Geschlecht“, dass die sexuellen Wünsche der Frauen nicht ihre eigenen sind, sondern ebenfalls – man ahnt es – vom Patriarchat indoktriniert wurden. Daher auch der Untertitel: „Warum sie will, was er will“ usw. usf. ad infinitum.

    Man kennt ja da feministische Argumentation und das Opfernarrativ – überall liegt die Frau in Ketten –
    ABER: Eine Muslima, die sich für das Tragen eines Kopftuches entscheidet, trifft damit eine genuin freie Entscheidung!
    Problematisch wird es hier für eine Person, die sich als Feministin bezeichnet UND sich für das Tragen eines Kopftuches ausspricht, bzw. darin kein Problem sehen, wie das einige progressive, Intersektionale wohl tun. Diese Person muss dann erklären können, warum das Konzept der internalisierten Misogynie grundsätzlich gilt und auf alle Fälle sonst anwendbar ist, aber nur hier in diesem Fall des Kopftuches eine Ausnahme besteht.
    Traditionelle Feministinnen, wie Schwarzer haben an der Stelle das Problem nicht, da sie dann konsequent einfach im Opfernarrativ verbleiben und keine Ausnahmen machen.

    Hat sie die ganze Zeit in einer Holzkiste gelebt?
    Nochmal: Es war schon seit jeher der Job des Feminismus, Frauen in eine Opferrolle zu zwängen. Siehe neuere Fälle (1), (2). Verantwortung von sich weisen, Schuld zuweisen (an das Patriarchat).
    Warum also jetzt grade diese Empörung? Und wie würde ein nicht-weißer Feminismus aussehen?

    • „Diese Person muss dann erklären können, warum das Konzept der internalisierten Misogynie grundsätzlich gilt und auf alle Fälle sonst anwendbar ist, aber nur hier in diesem Fall des Kopftuches eine Ausnahme besteht.“

      Das ist recht einfach. Man zieht einfach eine neue Erklärungsebene unter dem Feminismus ein, nämlich den neuen Kulturalismus, der sich „Postkolonialismus“ nennt. Der erklärt alles Negative zu einem rein westlichen kulturellem Konstrukt der „weissen“ kolonialistischen und industrialisierten Länder, wie auch den „Sexismus“. Damit sind die „nicht weissen“ Kulturen, wie der des Islam, frei von jeder frauenunterdrückenden Schuld. Wenn es nun so wirkt, als sei ein „Patriarchat“ im Islam wirksam wie im Westen, wird einem das nur von seinen eigenen rassistischen Vorurteilen vorgespiegelt!

      Wenn du diese Argumentation total verlogen, antiintellektuell und rassistisch findest, dann hast du sie verstanden 😉 Deshalb wird das nie so deutlich gesagt.

      • Ja die mental gymnastics sind dann immer sehr faszinierend.
        Alternativ kann man natürlich einfach auch ignorieren, blocken und hoffen, dass die Filterblase keine Kratzer bekommt. 🙂

  26. Aber als „Heilpraktiker“ darf man das?

    Dieses ganze Heilpraktikerwesen gehört abgeschafft!
    (Auch hierfür lohnt es sich die „Neuen Götter des New Age“ zu lesen, s.o., unter „Notre Dame“ zu finden)

    Wer glaubt, Homoeopathie sei alles, der kennt das noch nicht. Ist aber viel verbreiteter und anerkannter! Natürlich wieder mal bevorzugt bei den Grünen anzutreffen.

  27. „Der Muttertag ist wie ein Backlash, zurück zum Rollenbild der fünfziger Jahre.“

    … wird im eunen Zentralorgan des Feminismus, in der „Welt“ miesepeterisch rumschwadroniert. Weil man ja nichts einfach mal so als Feiertagsgrund nutzen soll.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wieso-der-muttertag-abgeschafft-gehoert-16182379.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    Zurück zum Rollenbild der fünfziger Jahre geht es heute am besten mit dem Feminismus: miefige Geschlechterrollen, vor allem für den Mann. Und das aber alles ohne Ausbruchsstimmung, sondern stagnierend-rezessiv und ohne Hoffung!

    Völlig verlogen hier „Muttertag“ zu schreiben, hier muss „Feminismus“ stehen:

    „Der Muttertag blendet die Herausforderungen, Widersprüche und Konflikte heutiger Familien aus, indem er brisante Fragen der Familien- und Geschlechterpolitik auf die Figur der Mutter reduziert.“

    Hat diese Autorin selbst gemacht, fast hätte sie den Muttertag zum Alleinerziehendentag umgewidmet, hat man am Anfang den Eindruck, als die Feministin schreibt:

    „… Alleinerziehenden, diesen wahren Heldinnen des Alltags, müsste man tagtäglich ein Denkmal bauen beziehungsweise, besser noch, ihnen endlich die notwendige Unterstützung zukommen lassen.“

    „Einen Festtag, an dem mein Einsatz als Mutter honoriert wird und sonst nichts, finde ich so überholt und unzeitgemäß …“

    Jo, Weihnachten, Ostern, Pfingsten und all das, auch der Sonntag, sind doch total „überholt und unzeitgemäß“ — an diesen Tagen sollte gearbeitet werden, es muss so vielen Alleinerziehnde ja die „notwendige Unterstützung“ zukommen!

    „Nichts finde ich so grässlich, wie auf meine Mutterrolle reduziert zu werden. Ich fühle mich dann nicht ernst genommen.“

    Ich finde auch, dass unsere schöne neue Sozialutopie nach mehr Arbeit und Steuerabgaben schreit. Das ist der richtige Ernst für eine neue Menschlichkeit! „Mütter“ – geschenkt! Lasst geschlechtslose Arbeitsbienen um uns sein!

  28. Edeka-Werbung zum Muttertag : Das kann doch einen Vater nicht erschüttern

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/der-edeka-werbeclip-zum-muttertag-16180968.html

    Oh, die Überschrift mit Verweis auf das (bekannte?) Nazipropagandalied. Und hier sind *nicht* die bösen Maskus gemeint, sondern die harten noli me tangere Männer?

    Der Eindruck erhärtet sich nicht, man empört sich ja nur über „vermeintlichen Sexismus“, nicht über wirklichen:

    „Die einen sind über vermeintlichen Sexismus empört, andere finden es witzig.“

    Warum „witzig“?

    „Diejenigen, die das trotz allem witzig finden, gehen wohlwollend davon aus, die Werber wollten dieses Rollenverständnis ironisieren.“

    Das ist nicht „wohlwollend“, sondern merkbefreit. Es gibt ja keinerlei Anlass, anzunehmen, die Werbemacher wollten sich nur über ein „traditionelles Rollenverständnis“ lustig machen. Sie machen sich nur über Männer lustig und das weniger aus Gründen welche Rolle sie nun spielen, sondern weil sie einfach als Männer schlecht sind. Dass viele das „witzig“ finden ist nicht verwunderlich, der ÖRR ist heute voll mit „Satirikern“, die diese Art von Witzigkeit pflegen.

    „Vergessen werden dabei freilich jene, auf deren Kosten dieser „Witz“ eigentlich geht: Das sind die Kinder.“

    Hauptsache man mogelt sich da rum zuzugeben, dass es in allererster Linie „die Männer“ sind, denen der „Witz“ gilt!

  29. Männer können nicht diskriminiert werden… außer in der Realität, wo die Diskriminierung von Männern politisches Programm ist.

  30. Vergewaltigungsepidemie?
    Flin schreibt mir:

    Ich wäre vorsichtig mit der „jede 5.000ste“ Statistik.
    Das bezieht sich ja auf
    1. Angezeigte Fälle
    2. Auf ein Jahr
    Aus Sicht einer Frau ist ihr Leben entscheidend, nicht das eine Jahr. Wenn man nun eine sexuell aktive Phase von ca. 30 Jahren annimmt, wird aus der 5000sten nämlich jede 160ste. Und das ist dann schon was anderes.

    Ist das korrekt? Und wenn eine Frau 5.000 Jahre alt wird, wird sie auf jeden Fall vergewaltigt?

    • Ja.
      Menschen haben soviel Mitleid mit Frauen.
      Selbst mit denen, die nicht einmal Sargon of Akkad vergewaltigen würde.
      Dabei ist der 10% N3gr0id.

      Irgendwer würde im Zweifel was aus ner Drone, nem Pi und nem Bluetooth-Dildo basteln.

    • „Und wenn eine Frau 5.000 Jahre alt wird, wird sie auf jeden Fall vergewaltigt?“

      Wenn man die Wahrscheinlichkeit einer Vergewaltigung im Jahr mit 0,1% ansetzt, dann beträgt sie über 5000 Jahre 99,3% (1-(0,999^5000)).

    • „Ist das korrekt? Und wenn eine Frau 5.000 Jahre alt wird, wird sie auf jeden Fall vergewaltigt?“

      Wenn in der 5.000er Statistik auf das Jahr bezogen wird, dann kann jede Frau damit rechnen, in ihrer Lebensspanne von 5.000 Jahren vergewaltigt zu werden, das stimmt.
      Die Statistik schreibt aber von „8.000 registrierten Fällen von Vergewaltigung UND SEXUELLER NÖTIGUNG“
      Darin können sich also eine Vergewaltigung und 7.999 Fälle von unerwünschten Komplimenten handeln.
      Ich habe mir jetzt die Statistik nicht angesehen, weiß aber aus meiner Beschäftigung beim VAfK mit der berüchtigten „häuslichen Gewalt“, dass zur Aufblähung von Zahlen gern noch ein paar irrelevante Fälle mit eingepackt und in die Öffentlichkeit getragen werden.
      Das ist so, als würdest Du ne Prise Goldstaub in einen Sack mit Wackersteinen streuen und das Ganze als „Sack mit Gold“ verkaufen. Sachlich korrekt, aber Etikettenschwindel, weil auf das Missverständnis abzielend, der Sack sei randvoll Gold.

  31. Mütter? Heute macht man das ganz chic und trendy zur „Care-Arbeit“!

    https://www.zeit.de/kultur/2019-05/care-arbeit-revolution-produktion-reproduktion-feminismus

    Marxistisches Gebrabbel soll den Kapitalismus irgendwie retten helfen, der und Marx sollen doch glatt übersehen haben, dass es „produktlose“ Leistungen gibt!

    „Reproduktive Tätigkeiten, das sind, um es mit Karl Marx zu sagen, keine warenförmigen, sondern rein gebrauchswertorientierte Handlungen wie Kochen, Putzen, Pflegen, Sorgen. Handlungen also, die kein Produkt hervorbringen, sondern auf Wiederholung angelegt sind, weshalb sie noch heute zu einem großen Teil nicht entlohnt werden – und das, obwohl sie das Fundament unserer Gesellschaft und auch unseres Wirtschaftssystems bilden.“

    Dumm nur, dass diese „reproduktiven Tätigkeiten“ auch nichts anderes sind als eine x-beliebige Ware, ein Produkt neben anderen. Es gab auch schon einen Markt dafür, das wird auch Marx sicherlich nicht entgangen sein – die meisten Kinder der Zeit wurden nämlich gegen Entgelt in Pflege gegeben, mit ziemlich wenig Rücksicht auf Verluste. Das haben natürlich die gemacht, die sich das leisten konnten, logisch. Niemand wäre auf die Idee gekommen, dass dies die Aufgabe einer Mutter gewesen wäre. Zu diesen Zuständen wollen die Feministinnen anscheiend wieder zurück. Dabei soll die „Care Arbeit“ zur Wertschöpfung und wahrscheinlich auch Finanzialisierung dienen!

    Die Autorin benennt ganz richtig, aber vollkommen beiläufig und unfreiwillig, den Grund für die Überholtheit des „Familienernährermodells“: „gut bezahlte Vollzeitstellen, von denen eine ganze Familie gut leben kann, gibt es immer seltener“, geht aber sofort – statt sich hier zu fragen, wo die Produktivitätssteigerungen und der vermehrte Wohlstand geblieben sind – zur Lobpreisung des „Vorteils des Doppelverdienermodells“ über „Frauen werden nicht länger in die Sphäre des Privaten zurückgebannt, sie stehen in der Öffentlichkeit, gestalten, produzieren.“ Die hätte es sicherlich auch positiv gefunden, wenn Frauen in der Antike den Job als Galerenruderskavinnen gemacht hätten und hätte das als leuchtendes Beispiel für Geschlechtergleichheit in der Antike gefeiert …

    Und da die erleuchteten Topshots des Feminismus nicht klar vorgeben, wie die „Care-Arbeit“ wirklich gestaltet werden soll – natürlich irgendwie über „Bezahlung“ – weiss auch die Feministin hier nicht weiter und bricht ihr runtergeleiertes Gefasel ab, welches „zuerst im „Philosophie Magazin“ Nr. 04/2019″ erschien.

  32. Ja, das macht mal Sinn.

    Böses Eigentor der Metoo-Tante 😀

  33. was für Kretins die Feministinnen doch sind! 😀

    Wie hasserfüllt muss man sein, um sich solche Sachen einbilden zu können, dass wenn Föten Menschen sind man schliessen darf, dass Ultraschallbilder der Föten Pornographie seien ….?

    130 k likes von lobotomierten Feministen.

  34. nun, das bedeutet jetzt Baustopp für den normalen Wohnungsbau über den Eigenbedarf hinaus:

    Das ist kapitalismusfeindlich und gegen die wirtschaftliche Zukunft ganz Europas gerichtet.

    Wer das wählt, muss am Ende nicht klagen, wenn alles noch viel teurer wird. Denn genau das bewirkt die „Mietpreisbremse“ nur.

    Ist auch vollkomen ausländerfeindlich, so sitzt man ja mit AfD im gleichen Boot 😀

  35. Oder Wohnungen bauen …

  36. „The most common, recurrent themes are that: (a) Women are at least as able as men; (b) less able men are currently selected over more able women; (c) the proportion of women should be increased to at least 40%, which (d) will increase organizations‘ quality and productivity; (e) this should be achieved by means of quotas but (f) not through improved meritocratic assessment. It is shown that these claims are inconsistent, as (1) improved meritocratic assessment was not proposed, although that would more effectively select the more able than would quotas, and (2) quotas will lead to lower rather than higher quality and productivity, as it demands that the less able be appointed if they are female. This suggests that the purpose of quotas is to increase the influence of the favored group even if it is currently less able.“

    https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fcomm.2019.00001/full

  37. Die proislamistische Linke interessiert sich für die chinesischen Umerziehungslager für Moslems absolut nicht, da diese Moslems weniger als nichts zum Kampf gegen den Westen beitragen:

    • Pseudowissenschaftlicher Unsinn, an den alle Antidemokaten und Totalitaristen mit Inbrunst glauben. Denn so kann man endlich den heteropatriarchalen Kapitalismus und die elende westliche Freiheit überwinden und steht nicht als Nazi oder Kommunist oder ähnlicher Fiesling da …

      • „Pseudowissenschaftlicher Unsinn, an den alle Antidemokaten …“

        Lass Dir das mit der Demokratie nochmal in einer ruhigen Stunde von einem Experten erklären – oder lies Dir den entsprechenden Inhalt aus Wikipedia durch.
        Demokratie heißt NICHT, dass einer die universelle Wahrheit verkündet und alle schreien: „Führer befiehl, wir folgen!“

        • War es nicht so, dass die Klimawandler meinen im Besitze der „universellen Wahrheit“ zu sein und eine völlige Veränderung der Gesellschaft, vorbei an jedem demokratischen Prozess, fordern, weil sonst die ganze Welt untergehen soll?

          DAS ist antidemokratisch. Jedenfalls ich bin restlos davon überzeugt, dass diese Klimaapokalyptiker nur nach der absoluten politische Macht streben und nur eine ganz andere Gesellschaft wollen. Die Narrative mit dem Klimawandel und dem Ökologismus sind nur ein Angriff auf die Moderne und auf die Demokratie und sonst gar nichts!

    • Natürlich geht das. Man könnte vieles erreichen wenn man einfach nur die Eier dazu hätte richtig durchzugreifen. Egal ob es um einen Mauerbau geht oder die Fördergelder von großteils unergiebigen Studienrichtungen zu kappen.

  38. Frauen sollen ruhig zu 100 % irgendwas vertreten.

    Nur der Feminismus sollte gar nichts vertreten und als menschenverachtende Ideologie aus der Öffentlichkeit verbannt werden.

    Und Leute sollten endlich Geschmack beweisen und diese dümmlich- kitschigen Cartoons eines Ralph Ruthe meiden!

  39. Milo war in Berlin und konnte dort eine Rede halten:
    https://www.journalistenwatch.com/2019/05/13/milo-yiannopoulos-berliner/

    Ein Auszug, der klarmacht, wie tief wir bereits im SJW/Linksfaschismus stecken:

    „Ich zu sein ist wie in den Pfadfindern zu sein, wenn man jedes mögliche Abzeichen bekommt und man den Präsidenten treffen kann, außer in meinem Fall, die Belohnung für all diese Abzeichen wird von Twitter, Facebook, Instagram, PayPal, Venmo, Eventbrite, Shopify, Patreon, Coinbase, Periscope, Mailchimp und Tumblr verboten. Ebenso der Kontinent Australien. Der gesamte Erdteil. Ich kann da nicht hin. Für den Rest meines Lebens. Sie beschimpfen mich, und dann verweigern sie mir das Recht, mich zu verteidigen, indem sie mich aus jedem sozialen Netzwerk verbannen, das sie finden können.

    Man würde das alles von feministischen Aktivistinnen erwarten, schätze ich. Man würde es von linken politischen Parteien erwarten. Man würde es von terroristischen Sympathisanten im Internet erwarten. Aber was ist mit Journalisten? Anstatt Schock und Besorgnis über die unglaubliche, systematische Zensur auszudrücken, der ich ausgesetzt war, haben Reporter aus der ganzen westlichen Welt applaudiert, weil sie meine politische Einstellung nicht mögen.

    Vielleicht haben sie vergessen, wie kürzlich die Stasi hier in Berlin ihren Laden geschlossen hat. Ich erinnere sie gerne daran. Es war 1990. Die Deutschen sollten es besser wissen, als dieses Zeug so schnell wieder anzunehmen.

    Wenn Sie meinen Namen zu einer Veranstaltungsliste auf Eventbrite hinzufügen, wenn Sie mich einfach als einen von einem Dutzend oder mehr Referenten bei Ihrer Veranstaltung oder Rallye zitieren, werden sie Ihr gesamtes Konto ohne Vorwarnung schließen und das ganze Geld behalten.

    Ich wurde nicht nur von Social Media, sondern auch von Zahlungsabwicklern und Ticketingdiensten ausgeschlossen. Sie wollen mich der Fähigkeit berauben, meinen Lebensunterhalt zu verdienen und meine Botschaft an die Menschen weiterzugeben. Nicht, weil ich etwas falsch gemacht oder etwas besonders Ungeheuerliches gesagt hätte, sondern weil ich beliebt und gut darin bin, Menschen zu überzeugen.

    Die Medien lieben es, darauf hinzuweisen, wann man von etwas ausgeschlossen wurde. Hast du das bemerkt? Sie werden sagen: „Milo Yiannopoulos, der von Twitter und Facebook verbannt wurde….“ Es ist fast Teil meines Namens an dieser Stelle, eines der Dinge, die man danach immer wieder sagen muss, wie Mitglied des Parlaments oder Doktor der Philosophie. Mohammed, Friede sei mit ihm. Milo, verboten von Twitter und Facebook. Und es klingt verflucht, bis man merkt, dass es die gleiche Art von Menschen ist, die diese Geschichten schreiben, die Verbote beschließen, Unsinn-Theorien über „Hassreden“ in Universitätsabteilungen entwickeln und Regierungspolitik betreiben, um die Gefühle der immer wieder Betroffenen zu verschonen. Immer die gleichen Leute.

  40. Dafür, dass man von den ÖRR seit Jahrzehnten von antisemitischer Propaganda zugemüllt wird, sollte man die Zwangsbeitragszahlungen verweigern können! Es ist so überaus ekelhaft, dass man diesen lügnerischen Dreck auch noch bezahlen muss!

    Mit dem Antisemitismus hat man sich beim DLF und anderen progressiven Medien in den letzten Jahren auffällig zurückgehalten. Seitdem der Antisemitismus in der Labour Partei GBs und jetzt bei den US Demokraten gesellschaftsfähig geworden ist, traut man sich wieder was?!

  41. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehören auch „Vielehen“ zu Deutschland.

    Keine Sorge, das wird sicher hintenrum „geduldet“, die SPD machts möglich und die CDU lässt es sich gefallen – hauptsache man macht sich die christlichen Finger nicht schmutzig.

    • alles Gaga… Frauen sind bei solchen Dingen viel konservativer. Was sind eigentlich die Gründe, vielleicht wieder was unbewusstes um den eigenen sex. Marktwert zu erhöhen. Die Folgen von Fremdgeherei teurer zu machen. Ich verstehs nicht.

      Ah ja und die Amis mit ihrer max. 6. Wochen Regelung haben genauso nen Schatten wie die, die jetzt mit dem 6. 7. Monat liebäugeln.

    • Es ist die Tragik der heutigen Zeit. Man kann linkes Gedankengut von der Satire über linkes Gedankengut nicht mehr unterscheiden. Nicht mal Linke können das. Not Art 😛

  42. Oh!
    Und gleich zur unbarmherzigen Kritik 🙂
    Gleichberechtigtheit beginnt zu zweit. Gleichberechtigung beginnt mit einem Gesetz!

  43. Aus dem Buch: „Alles was mir nicht gefällt spielt der #AfD in die Hände.“

    Ziemlich billig.

    Die Mitarbeiter der ÖR scheinen auch einer eigenen Religion anzugehören, so überaus uneinsichtig wie die sich verhalten.

  44. Das würden sie mit Jedem so machen, wenn ihnen danach ist. Das sieht man dahinter, wenn man nicht verblendet ist …

    Die deutsche Widervereinigung war nicht so die Erfolgsgechichte. (um mal phonetisch Helmut Kohl nachzumachen)

    Als nächstes wollen sie ihre DDR zurück haben?

    • „Widervereinigung“ war übrigens kein Schreibfehler 😀

      Und dann waren es ja überwiegend ostdeutsche Kirchenleute, die die Öffentlichkeit geprägt haben, wie Kanzler- und Präsidentschaft durch exDDRler. Und unterdessen haben die von der SED einfach weitergemacht mit Kommunismus. Und diese Leute sind die ersten, die im ÖRR zB DLF oder Fernsehen prominent zu Wort kommen heute. Es ist völlig absurd, der Osten hat am Ende ideologisch doch noch gewonnen 😀

  45. ROK geläutert.

    Endcool!

    Roosh hat sein Buch „Best of Roosh – Deep into Game“ neu aufgelegt, es von Schmutz und Schund befreit, und rät es nicht zu kaufen.

  46. lol

  47. Und das hier passt auch ganz in das Bild der SPD von heute, auf den Weg in die Aufspaltung zu Grüne und Linke.

    Die ganze Linke ist unwählbar. Die Rechte aber auch und es gibt keine organisierte Mitte. Wie war das noch, wenn Bürgerrechte erodieren? Bei der Meinungsfreiheit erleben wir es, die Eigentumsrechte sind schon seit langem unter Belagerung und Grundrechte werden nach Belieben definiert. Das ist alles kein Ruhmesblatt für die Hurrahpatrioten, die jetzt unter dem EU-Banner versammelt sind, die diese Freiheiten und Rechte aufgelöst haben, eben mit Hilfe der EU.

  48. haha, das ist deutsche Mentalität!

  49. twit noun
    \ ˈtwit
    Definition of twit

    1 : a silly annoying person : fool
    2 : an act of twitting : taunt

    twit verb
    twitted; twitting

    transitive verb
    1 : to subject to light ridicule or reproach : rally
    2 : to make fun of as a fault

  50. Die Ebert-Stiftung lädt Nazis und Holocaustleugner ein. Gleich und gleich gesellen sich gerne?

    Deshalb schmiert die Ebert-Stiftung die ganze Gesellschaft als „Nazis“ an? Damit man davon ablenkt, was man selbst ist?!?!

      • Und auch, dass es vor allem die politisch linken Millieus sind, die – keineswegs immer freiwillig – Ziel und Multiplikator der medialen Propaganda sind, untermauert Becker:

        „In der Tat wissen wir seit Langem, dass linke und linksliberale Kräfte in Europa schon immer im Visier des US-amerikanischen Geheimdienstes CIA standen. Und zwar nicht nur als Verfolgte und Opfer – wie beispielsweise die linken Schriftsteller Bertolt Brecht und Graham Greene -, sondern außerdem auch als unfreiwillig-freiwillige Partner.“

        Dabei gelte es besonders mit den Chiffren „Hitler“ und „Auschwitz“ zu arbeiten. Einen ungeliebten Machthaber medial als neuen Hitler oder ein Massaker als das neue Auschwitz zu bezeichnen, sei eine vielversprechende Strategie, wenn es darum geht linksliberale Köpfe für den Krieg zu begeistern. Schaut man sich die vorherrschenden Dogmen im deutschen links-grünen Spektrum genauer an, scheint diese CIA-Strategie ziemlich gut aufgegangen zu sein.

        ##################################################################################################################################################################

        Wer Hitlert eigentlich den lieben langen Tag lang AllesEvolution?

      • Es heißt „Lies mal wieder“, oder „Lest mal wieder“, nicht aber „Les mal wieder“.
        Welcher Honk will zum Lesen auffordern und kann selbst noch nichtmal schreiben?

        • Ich hab halt Googles erstbesten Treffer genommen.
          Gedächtnisstütze.
          Offenbar ist der Honk ein Telepolis und Nachdenkseitenleser.

          Ich halte ja auch von beidem wenig.

  51. Als Vater ein Trottel?

    https://blogs.faz.net/schlaflos/2019/05/14/als-vater-ein-trottel-1294/

    „Der Vater als Trottel ist hingegen ein leichtes Opfer, weil er es schon immer war. Von den Paukerfilmen der sechziger Jahre über Al Bundy und Homer Simpson gehört der trottelige Familienvater zum kulturellen Standardrepertoire in der Popkultur.“

    Meist ist das Stück aber auf Abwegen unterwegs, wie hier:

    „Apropos Mutter: Mütter bekommen im Werbevideo auch ihr Fett weg, aber anders als erhofft. Die Kehrseite des trotteligen Vaters ist die perfekte Mutterfigur, die alle Wünsche und Bedürfnisse des Kindes schon im Schlaf erschnüffelt und sich im Gegenzug selbst aufgibt. …“

    „ihr Fett weg“ – wie kann man überhaupt zu dieser Idee kommen? Wenn man gewisse positive Vorurteile über Mütter vollkommen verinnerlicht hat?

    • Ihr Fett weg, ist natürlich Kokolores. Das würde ja vor allem voraussetzen, dass die Verantwortlichen es auch bezweckt hätten, Mütter irgendwie auch schlecht dastehen zu lassen. Das haben sie zwar getan, ohne sich dessen aber bewusst zu sein. Denn sie haben die Mütter ja eben nicht als perfekte Übereltern dargestellt, sondern ihnen ist wohl als einziges Argument für Mütter eingefallen, dass sie nicht solche kindeswohlgefährdenden Volldeppen sind, wie die dargestellten Väter. Sehr tolles Kompliment! Fei nach der Logik, wer nicht gleich ein zweiter Charles Manson ist, kann ja nur ein guter Mensch sein, oder so ähnlich…

      Zu den Referenzen auf Al Bundy oder Homer Simpson: finde ich nicht wirklich passend. Bei den Bundys sticht Al nun wirklich nicht negativ heraus. Seine Frau ist als Mutter mindestens genauso nutzlos (er bringt ja immerhin noch das Geld nach Hause und versucht hin und wieder ein Familienvater zu sein – Peg ist eigentlich immer nur irgendwie anwesend und frisst vorm Fernseher Pralinen) und die Kinder sind beide der fleischgewordene Alptraum werdender Eltern. Der einzig nicht voll verkorkste in der Familie ist der Hund.

      Und Homer stellt sich nicht nur als Vater, sondern in jeder Lebenslage eher trottelig an. Aber als Vater gibt es genug Folgen, in denen er eigentlich das Herz am rechten Fleck hat. In einer Folge hat Lisa auch diese Erkenntnis: sie ärgert sich immer, dass er mit ihr so wenig gemein hat und sie auch schon mal blamiert, aber sie stellt fest, dass er doch trotzdem immer wieder mit ihr Sachen wie Museums- und Opernbesuche unternimmt, obwohl ihn selbst das nicht die Bohne interessiert und nur quälend langweilt.

      Parallelen zum EDEKA-Spot mag man da vielleicht in Teilen ausmachen, aber es bewegt sich auf einem völlig anderen Level und ist vor allem nicht so einseitig. Bei den Simpsons tauchen etwa auch unter den ständigen Charakteren gute Väter genau so auf, wie schreckliche Mütter.

  52. „Wer Minderheiten vorwirft, sie würden mit „Identitätspolitik“ universale Prinzipien hintertreiben, der sei eingeladen zu einem Gedankenexperiment. Es zeigt, wie brutal unsere Gesellschaft bestimmte Menschen ausschließt.“

    https://www.sueddeutsche.de/politik/carolin-emcke-kolumne-rassismus-1.4439103

    Das „Gedankenexperiment“ geht so, dass Leute unter 1,85 m Grösse nicht in die Oper reingelassen werden. Die grosse Erkenntnis daraus ist, dass die Ausgeschlossenen „Angehörige einer Gruppe (sind), die so nicht bestünde, würden alle Opernliebhaber gleich behandelt“. Das soll die „Mechaniken der Exklusion“ illustrieren und die Rechtfertigung sein dafür, dass diese Ausgeschlossenen sich zu einer Gruppe um ein bestimmtes Merkmal (nämlich relativ kleine Körpergrösse) zusammenschliessen. Denn:

    „Wer sich wehrt gegen Ungleichbehandlung oder Ausgrenzung, muss notgedrungen oft in Kategorien argumentieren, die selbst erst durch die Ausgrenzung entstanden sind.“

    Soweit so schön. Aber was ist, wenn die Ausgeschlossenen sich das nur einbilden und in Wirklichkeit nur dünkelhaft sind und nur ihr Ressentiment unter dem Deckmantel der verfolgten Unschuld pflegen?

    „Für diejenigen, die als „nicht-weiß“ ausgegrenzt werden …“

    Niemand wird derartig ausgegrenzt und ist eine Einbildung, die einen Rassismus gegen Weiss legitimieren soll. Rassismus brauch immer eine solche Legitimation durch angebliche Unterdrückung. So wurde der fragile und klutivierte Weisse angeblich durch den schwarzen Barbaren bedroht, was einst Apartheit und Ungleichbehandelung rechtfertigen sollte. Heute ist es der unbarmherzige Weisse, der den unschuldigen Schwarzen diskriminiert, weswegen der Schwarze bevorzugt werden soll. Der Rassismus ist der gleiche. Mit Frauen als unterdrückte Unschuld haben wir den Feminismus und mit Ariern als unterdrückte Unschuld das Nazitum.

    „Es wird gern suggeriert, Angehörige von Minderheiten beharrten auf festen, essenziellen Identitäten, sie operierten mit Begriffen von Kollektivität, sie sonderten sich selbst aus ….“

    So sind Schwarze die unsprünglichen und echten Menschen, die nicht vom weissen Kolonialismus und Rassismus verdorben sind. So sind Weisse die besseren Menschen, da kultiviert und nicht triebhaft-primitiv. So sind Frauen, die emotional intelligent sind und nicht den Raubbau am ganzen Planeten zu verantworten haben, so ist der Arier die reine Glanzgestalt. Es ist immer wieder das gleiche suprematistische Schema, welches Emcke hier missrepräsentiert und als notwenige Selbstverteidung hinstellt, als sei das nicht die ganz übliche Wahl aller Rassisten und Sexisten.

    „Carolin Emcke, Jahrgang 1967, ist Autorin und Publizistin. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.“

    Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.

  53. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/warum-soueif-den-europaeischen-kulturpreis-nicht-verdient-16183295.html

    „Ahdaf Soueif hat sich in ihren Texten eindrücklich mit dem arabischen Geschlechterverhältnis beschäftigt. Doch als Aktivistin ist sie vor allem für ihre fanatische Israel-Gegnerschaft bekannt. Wofür hat sie nochmal einen europäischen Kulturpreis verdient?“

    Weil sie eine ganz typische Intersektionale Feministin ist?

    „Ägypten lebt seit 2013 unter einer repressiven Militärdiktatur, die wiederum einen Präsidenten der Muslimbruderschaft stürzte, der ein islamistisches Regime errichten wollte. Man sollte also denken, dass eine ägyptische Aktivistin für Demokratie nicht vornehmlich gegen Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten, wettern sollte.“

    Aber sicher doch. „Demokratie“ bedeutet allzuhäufig Islamismus, gerade was Ägypten betrifft.

    „Ahdaf Soueif hatte schon ihre im „Guardian“ zur Jahrtausendwende veröffentlichten Reportagen über eine Reise in die besetzten Gebiete mit der überraschenden Behauptung eingeleitet, ihr Leben habe „wie das aller Ägypter“ ihrer Generation „unter dem Schatten Israels“ gestanden.“

    So eine Überraschung, im „Guardian“.

    „gibt sie ungeprüft Geschichten weiter, die zwischen antisemitischen Klischees und verschwörungstheoretischer Paranoia schillern“

    Der ganz normale politische Diskurs in Ägypten.

    „In diesen Tagen, in denen in Europa an das Ende eines Krieges und der Ermordung von sechs Millionen europäischer Juden durch das NS-Regime gedacht wird, sollte man sich darüber Gedanken machen, wem man Preise verleiht.“

    Das Gedenken an die Untaten des NS Regime wird immer mehr dazu missbraucht Leute wie Soueif gut aussehen zu lassen. In diesen progressiven Kreisen macht man sich mehr als genug „Gedanken“ wie man die progressiven Hassideologien als Befreiung, Emanzipation und Fortschritt hochstilisiert.

    „Welches Signal sendet eine europäische Kulturstiftung aus, wenn sie Ahdaf Soueif einen Preis verleiht, ohne ihre Israel-Aversion zu erwähnen?“

    Das gleiche Signal, welches die deutsche Bundesregierung mit ihrer pro-Iran-Politik aussendet. Passt alles zusammen.

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