Nochmal zum Angemessen Lohn für Hausarbeit etc und der Ausblendung des Eigenanteils, den die Frau an den Kosten zu tragen hätte

Crumar hatte in  meinem Artikel zu dem Lohnanspruch der Hausfrau geschrieben:

Sie müsste zunächst einmal in Eigenleistung die 50% der Kosten tragen, die eben familiär anfallen.
Für die Miete, für die Lebensmittel, für die Kinderbetreuung und die Bespaßung durch Konsum (Auto, Urlaub und der ganze schmutzige Rest).
Was übrig bleibt, das ist tatsächliches „Eigenmittel“ für den persönlichen Konsum.
Es ist faktisch nicht eben viel, selbst wenn man die 5.500 Euro brutto berechnet.

In jeder, nämlich jeder bürgerlich-feministischen Rechnung ist gesetzt, dass eine Frau weder für den eigenen Unterhalt, noch für den ihrer Kinder aufkommen muss.
Wenn man dieses Lebensmodell berechnet wird klar, dass im Laufe der Zeit gigantische Schuldenberge aufgetürmt werden.
Ich habe oben die gesellschaftlichen gelistet, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Frauen in D im Schnitt weniger als 25% zum Haushaltseinkommen beitragen sollte klar sein, die materiellen Transfers auf dieser Ebene sind noch größer.

Von daher nenne ich den Moment der Scheidung auch die doppelte Stunde Null dieses Modells des „deficit spending“, denn alle bisher aufgelaufenen, realen Schulden sind null und nichtig.
Während zweitens die realen Kosten – wie bisher – beim männlichen Geschlecht auflaufen.

Es ist in der Tat nicht ganz uninteressant, dass der Unterhalt in gewisser Weise damit gerechtfertigt wird, dass der Mann diesen nur erzielen konnte, weil ihn zB die Hausfrau von der Hausarbeit freistellt, ihm aber keine wirkliche Erleichterung angerechnet wird, wenn er dann seine eigene Hausarbeit zusätzlich erledigen muss, wenn sie ihm nach der Trennung nicht mehr den Rücken freihält. Abgezogen wird je nach OLG Bezirk lediglich das „Erwerbssiebtel“ bzw 10% und  mitunter noch 5% berufsbedingte pauschale Aufwendungen.

Warum die bürgerlichen Feminin-istinnen nicht „gar so konsequent“ sind bei der Durchsetzung eines Einkommens, welches von ihrem aktuellen und tatsächlichen Arbeitgeber bezahlt wird, dürfte nach meiner obigen Rechnung klar sein.
Werfe ich die existierenden Vergünstigungen raus und zwinge den Ehemann, die realen Kosten/Sozialversicherungsabgaben für seine Ehefrau selber zu bezahlen, so mindert das absehbar das Familieneinkommen.

In der Tat. Es fallen dann einige Vorteile wie die Familienversicherung weg, die die Krankenversicherung bei der Hausfrauenehe abfängt und beide hätten zwar zusammen dann später mehr Rente aber weniger im jetzt.

 

Deshalb sind sie auch so erpicht darauf, diese Kosten zu vergesellschaften und machen damit nolens volens klar, es gibt nur ein Pfund, mit dem sie arbeiten und aus dem sie Ansprüche herleiten können: Vagina.
Keine Kinder, keine „Vereinbarkeitsproblematik“, keine „work-life-balance“ und keine irgendwie zu rechtfertigenden Ansprüche.

Ja, die Gesellschaft als Arbeitgeber würde das System perfekt machen.

Um so mehr Single-Haushalte es gibt, desto absurder hört sich an, welche gigantischen Werte Hausfrauen durch ihre Tätigkeit erzeugen, weil diese jeder männliche und weibliche Single ebenso verrichten muss – und dabei einer Erwerbsarbeit nachgeht.
Um so klarer wird, hier dilettieren Frauen ohne Ausbildung in einem Bündel von Tätigkeiten, deren Marktwert nicht höher ist als der Mindestlohn.
Desto absurder werden Vergleiche mit der Entlohnung qualifizierter Tätigkeiten.
Auf deren Resultate ihnen ein Anspruch in Höhe der Hälfte zusteht.
Wenn ein Mann mehr als das doppelte des Mindestlohns verdient, sollte er ab jetzt ganz genau lesen.

Es ist in der Tat eine erkennbar aufgebauschte Bewertung, eben eher ein Egostreicheln als wirklich ernst zu nehmen. Aber in den heutigen Zeiten ist eine solche Überzeichnung ja kaum noch möglich ohne das sie irgendjemand dann tatsächlich einfordert.

Der verzweifelte Versuch der Wertbestimmung von Tätigkeiten (nicht Erwerbstätigkeiten) trägt unfreiwillig dazu bei, den Geschäftscharakter einer Ehe zu betonen.
Wenn alles einen zu bemessenden „Wert“ hat, dann auch normale zwischenmenschliche Kommunikation und der gemeinsame Sex ist einfach nur eine weitere Transaktion.
Die „emotionale Arbeit“, die „Sexarbeiterin“ wird so geboren und das alles bekommt ein Preisschild.

Sie kommen aus der Nummer nicht heraus, ein defizitäres männliches Wesen zu bestimmen, welches der weiblichen Vervollständigung bedarf.
Sie kommen aus der Nummer nicht heraus, ein selbstbewusstes weibliches Wesen mit eigenen sexuellen Bedürfnissen zu verleugnen.
Mit beiden Voraussetzungen im negativen Sinne gäbe es keinen Wert und demnach auch keinen Sinn in einer „Transaktion“.
Noch einmal für die Konservativen unter uns: Dass die Geschlechter sich „ergänzen“ ist der konservative Gründungsmythos der feministischen Idee von „besonderen weiblichen Eigenschaften und Fähigkeiten“.
Für die Feministinnen unter uns: Ja, das ist „essentialistisch“ und wie glaubt ihr ist der Glaube entstanden, es gäbe ganz besondere „emotionale Fähigkeiten“, zu denen nur Frauen in der Lage sind?

Da würde ein Sozialkonstruktivist vielleicht einwenden, das sie ja von anerzogenen Eigenschaften ausgehen, nicht von biologischen. Aber die Doppelnatur der Erziehung, die sich daraus ergibt,  wird dann auch meist nicht beachtet: Zum einen sagt der feministische Mythos, dass die Erziehung Frauen unselbstbewußt macht und auf Geschlechterunterschiede reduziert, sie in die Frauenrolle drängt. Und dann wird ein Teil dieser Frauenrolle wieder glorifiziert.

Der feminin-istische FRAME: Normale zwischenmenschliche Kommunikation = weibliche, emotionale Arbeit / der gemeinsame Sex = weibliche Sexarbeit ist die VERTEILUNG des Preisschilds. Weder existiert ein Interesse daran dich – als Mann – in die Lage zu versetzen, diese emotionale Arbeit für dich selbst verrichten, noch zu berechnen, was der blow-job wirklich kostet.
Um so länger das Spielchen des bürgerlichen Feminin-ismus andauert, desto hässlicher wird offenbar, was und wen er eigentlich vertritt.
Nichts davon ist fortschrittlich.
Notgedrungen alles hingegen reaktionär.

Gut, die Frage wäre, welche Art von Feministinnen das hier gefordert haben. Bei Differenzfeministinnen wäre es wenig überraschend, dass sie zB eine essentialistisches Weltbild vertreten.

 

25 Gedanken zu “Nochmal zum Angemessen Lohn für Hausarbeit etc und der Ausblendung des Eigenanteils, den die Frau an den Kosten zu tragen hätte

  1. @Christian

    „Gut, die Frage wäre, welche Art von Feministinnen das hier gefordert haben. Bei Differenzfeministinnen wäre es wenig überraschend, dass sie zB eine essentialistisches Weltbild vertreten.“

    Differenzfeministinnen vertreten ein offen essentialistisches = biologisch/biologistisches Weltbild.
    Betrachtet man den Begriff der „Diversität“ (diversity) in diesem Kontext, dann wird klar, die Integration von unterschiedlichen Sichtweisen nach Geschlecht beruht auf der Voraussetzung, dass diese Sichtweisen sich aus dem Geschlecht ableiten lassen.

    Waren in einem Arbeitsumfeld vorher nur Männer tätig, so handelt es sich um ein homogenes Umfeld mit demzufolge homogenen Sichtweisen.
    Das ist die eigentliche, stillschweigende Grundannahme.

    Angenommen es wäre wirklich so, so existierten blinde Flecke in unserer (Männer) Wahrnehmung, die zu systematischen Fehlentscheidungen führen würden.
    Die Ergänzung der homogenen Sichtweisen durch die Integration anderer Gruppen, mit je eigenen Sichtweisen schafft ein vielfältiges, heterogenes Arbeitsumfeld, das solche blinden Flecken verhindert. Das ist die Hoffnung.

    Das Problem ist, diesen anderen Gruppen wird damit eine andere Sichtweise unterstellt, die sie nur haben, weil sie Mitglied dieser Gruppe sind.
    Qua Ergänzung der Gruppe der Männer durch eine weitere Gruppe der Frauen wird ein diverses = heterogenes Arbeitsumfeld geschaffen, weil der homogenen Gruppe der Männer die homogene Gruppe der Frauen hinzugesellt worden ist.

    Nun zur Crux dieses – gut gemeinten – Ansatzes:
    1. Sichtweisen eines Individuums lassen sich aus seiner Zugehörigkeit zu einer Gruppe ableiten,
    2. ist die Gruppe das Geschlecht, so eben die Sichtweise aus dem Geschlecht, seiner Biologie.
    3. „Diversität“ ist die Addition bestimmter, intern als homogen vorausgesetzter Gruppensichtweisen, die sich
    4. unveränderlich aus eben diesen Gruppen und ihren (biologischen) Merkmalen ergeben.

    Die Vielfalt der intern homogenen Gruppen von Geschlechtern beruht auf ihrer Ungleichheit, die wiederum auf ihrer Biologie basiert – das ist essentialistisch.
    Wozu müsste man der als homogen vorgestellten Gruppe „der Männer“ eine als homogen vorgestellte Gruppe „der Frauen“ hinzugesellen, wenn sich diese nicht unterschieden und die andere Sichtweise „der Frauen“ sich nicht aus ihrem Geschlecht ergeben würde?

    Wer die Gleichheit der Geschlechter betont wird bemerken, dass sich Vielfalt der Geschlechter in diesem Ansatz nur herstellen lässt, wenn sie ungleich sind und bleiben.
    Und es gibt keinen Grund dafür, Differenzen zwischen den homogene Gruppen nach dem (biologischen) Merkmal X zu überwinden, denn diese Differenzen sind Grundlage der Theorie.

    „Diversity“ ist nur vorgeblich ein sozialkonstruktivistisches Vorhaben, es ist ein verkappt biologistisches Konzept, das die Probleme eher verschärft, als ein Ansatz zur Lösung darzustellen.

    • „dass sich Vielfalt der Geschlechter in diesem Ansatz nur herstellen lässt, wenn sie ungleich sind und bleiben.“

      Absolut klar ist, schon logisch, dass *Vielfalt* eine wesentliche Verschiedenheit impliziert und damit eine Gleichheit ausgeschlossen wird.
      Der Begriff wird ja schon lange in der Ökologie benutzt, um die gänzliche Verschiedenheit von biologischen Arten zu betonen, die an einer Stelle leben: die „Vielfalt im Tieflandregenwald“ etwa. Im Zuge des Multikulturalismus scheint das für das Nebeneinanderexistieren von „Ethnien“ von der Ökologie entlehnt worden zu sein.

      „„Diversity“ ist nur vorgeblich ein sozialkonstruktivistisches Vorhaben, es ist ein verkappt biologistisches Konzept“

      Noch ein Wort zu dem ganzen „Sozialkonstruktivismus“. Der wird ja gerne benutzt, um zu betonen, hiermit sein etwas Soziologisches, Soziales oder Gesellschaftliches gemeint – um sich von der Biologie schroff abzugrenzen, ja das geht üblicherweise so weit, diese zu ersetzen, zu verleugnen oder mindestens runterzuspielen. Im Grunde genommen ist er aber nur eine ganz hohle biologistische Mogelpackung, denn er dreht uns lediglich den *Evolutionsgedanken* der Biologie an, umetikettiert als Evolution sozialer Vorgänge. Intellektuell gesehen ist das ist betrügerisches Plagiat. Wenn tatsächlich damit versucht wird zu argumentieren, fällt die Argumenation bezeichnenderweise sofort in die des Lamarckismus a la: die Giraffe streckte ihren Hals raus und er ward länger. Jeder kennt das als: die Männer frassen den Frauen alles Gute weg und deshalb sind sie kleiner und schwächer.

      • Schöne Beobachtung: „Im Zuge des Multikulturalismus scheint das für das Nebeneinanderexistieren von „Ethnien“ von der Ökologie entlehnt worden zu sein.“

        Es handelt sich um eine Art Ethnotribalismus und auf der gleichen Münze ist auf der Rückseite der Ethnonationalismus. Deshalb ist meine Meinung auch, die Rechtsidentären und Linksidentitären spielen sich gegenseitig die Bälle zu.

  2. Da es für Feministinnen ungeheuer wichtig ist dass nicht zu verstehen, werden sie es auch tunlichst nicht verstehen. Und unsere Politiker scheinen eher gewillt diesen Unsinn zu unterstützen, als ihn zu kritisieren.

    • Die ganze Rechnung wird ja noch viel schlimmer, wenn man mit einbezieht, dass Frauen, die sonst kein Einkommen verdienen, ja auch keine Steuern abliefern müssen und so quasi steuerfrei durchs Leben gehen. Von anderen Vergünstigungen etc., die Leute mit geringem Einkommen haben, ganz zu schweigen.

      • Von anderen Vergünstigungen etc., die Leute mit geringem Einkommen haben, ganz zu schweigen.

        Welche wären das denn? Und fasst damit die Frage nach dem Wer und dem Was zusammen.
        Meinst du solche Vergünstigungen wie die Anrechnung des Kindergeldes als Einkommen beim Hartz-IV-Empfänger?
        Achja, dafür kommen sie ja überall für die Hälfte rein oder kriegen ein Sozialticket. Was dummerweise aber leider nicht immer der Fall ist.
        Übrigens zahlen auch Geringverdiener in der Regel Sozialabgaben und Einkommenssteuer. Steuerbefreit ist man erst bei einem Einkommen von etwas mehr als 8000 Euro.

        Erwerbslose und Geringverdiener mit Feministinnen in dem Zusammenhang in einem Atemzug zu nennen, ist vielleicht nicht gerade die beste Idee. Aber immerhin nähert man sich so dann vielleicht auch mal einem der Gründe an, wieso privilegierte Frauen (Politikerinnen) gerne auf die angebliche Ungleichbezahlung von Mann und Frau hinweisen.
        Das lenkt von der eigenen privilegierten Stellung und von der ungerechten Vermögensverteilung bei Arm und Reich ab.

      • „Da es für Feministinnen ungeheuer wichtig ist dass nicht zu verstehen, werden sie es auch tunlichst nicht verstehen. Und unsere Politiker scheinen eher gewillt diesen Unsinn zu unterstützen, als ihn zu kritisieren.“

        Der Staat hat demnach ein Interesse daran das Frauen ein Gehalt dafür bekommen, das sie für sich selbst kochen, putzen und ihre Kinder betreuen, auf das er dann nochmals Steuern erheben kann.

        • Ja, aber das „Gehalt“ kommt wiederum aus staatlichen Steuermitteln und mir ist einerseits nicht klar, wie „für sich selbst kochen, putzen“ als „Erwerbstätigkeit“ angesehen werden soll, die nur für Frauen gilt.
          Andererseits ist in meiner Berechnung auf der Basis des Mindestlohns nach allen Abzügen für Sozialversicherung und Lohnsteuer ein Betrag übrig geblieben, der mich verdammt an die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens erinnert.
          Wie es aussieht, soll dieses dann nur für Frauen zur Verfügung stehen.

    • @Matze

      Dem Problem/Kommentar hätte ich eigentlich die Frage voran stellen müssen: „Wie kommt man aus dieser Nummer je wieder raus?“
      Will das irgendwer, dass wir unsere Gesellschaft in Gruppen, Klein- und Kleinstgruppen zerlegen, die sich in einem „Kampf aller gegen alle“ gegenüber stehen?

      Dann: Der bürgerlich-feministische Mainstream reproduziert fleißig, was er vorgibt zu kritisieren.
      Im obigen Beispiel kann man das noch unter „gut gemeint und schlecht gemacht“ verbuchen.
      In dem Beitrag von mir, den Christian aufgegriffen hat, würde ich behaupten, die Reproduktion der Geschlechterstereotypen ist Teil des Geschäftsmodells.

  3. Diese Betrachtungen zum Lohn für „Care-Arbeit“, Hausarbeit …. wohin sollen die überhaupt führen?

    Soll das besteuert werden? Das wäre ja das einzige Ziel, was mir logisch und folgerichtig erscheint.

    Mal ganz krass auf die Spitze gebracht wohin das führt: wenn der Alleinstehende den Boden seiner Wohnung putzt, dann muss er dafür eine Steuerabgabe entrichten, denn er hat ja sich selbst einen geldwerten Vorteil verschafft und für den muss steuerlich geblecht werden.

    Mit diesen idiotischen Ideen gehen die scientology-haften Feministinnen dann in der Politik hausieren, indem sie den Polikern in Aussicht stellen, dass mit ihnen und ihrem ungehobenen Steuerschatz noch was geht?!?

    Ich verstehe diesen Diogenes immer mehr! 😀

    • Wohin das führen soll?

      „Ich bin eine Frau, zahlt mir was!“

      Da soll das hinführen.
      Die radfems, die ja nie in ihrem Leben was sinnvolles gelernt bzw geleistet haben und dazu auch weder Fähigkeiten noch Motivation aufweisen können, wollen Kraft ihrer Vulva von den Männern den anstrengungslosen Wohlstand finanziert bekommen.
      Als Gegenleistung für Jahrtausende imaginierter Frauenunterdrückung.

      Wenn frau keine Qualifikationen hat, mit denen sie auf dem freien Arbeitsmarkt oder sonst in einer kompetitiven Umgebung bestehen könnte, muss man natürlich nach staatlicher Alimentierung plärren.

  4. Ich bin grad auf ein Bild gestoßen, das ganz deutlich zeigt, WIE unterdrückt Frauen vor 100 Jahren waren.

    Man macht sich gar keine Vorstellung von dem Leid, das damals herrschte. Und all diese Schinderei OHNE Lohn!!1!

    „Die Frau des Kaufmanns“,
    Boris Kustodiev

  5. Spannend finde ich nicht nur den Eigenanteil, sondern auch, wie aus
    – Erzieherin 2.500.- € monatlich brutto
    – Housekeeping 1.600.- € monatlich brutto
    – Reinigungsfachkraft 1.200.- € monatlich brutto
    – Koch 2.000.- € monatlich brutto (obwohl, welche Frau kocht denn heute noch? Machen eher die Männer)

    Auf einmal 5.500.- monatlich werden. Muss wohl daran liegen, dass die Damen 32 Stunden am Tag nur arbeiten.

    • @Flin

      Christian zitiert feministische „Berechnungen“, die alle den gleichen Schönheitsfehler haben, deshalb von mir hervorgehoben:

      „Ähnliche Berechnungen gibt es auch aus Deutschland:
      Etwa € 33.500,- kostet eine vollbeschäftigte Nanny umgerechnet im Jahr.
      € 4.700,- würde in etwa eine professionelle Reinigungskraft kosten.
      € 12.370,- zahlt man einem persönlichen Einkäufer.
      € 11.400,- würde ein Koch kosten, der jeden Tag für warme Mahlzeiten sorgt.
      € 3.560,- verrechnet eine Finanzplanerin für die Planung des Budgets, Überweisungen, etc.
      € 823,- würde Nelmes seiner Frau zahlen müssen, wenn sie ihn zu Business-Essen begleitet.
      € 1.180,- würde für die Reinigung der Wäsche veranschlagt werden.

      Das entspricht einem Jahresgehalt von über € 66.000,- im Jahr, das eine Hausfrau und Mutter verdienen würde, wenn sie ihre Tätigkeiten als professionelle Dienstleistungen verrechnen würde.“
      Daher kommt er auf den Monatslohn von 5500 Euro brutto.

      1. Um aber professionelle Dienstleistungen zu verrechnen muss man Profi sein.
      Nichts davon trifft auf die klassische Hausfrau zu.

      2. Von diesen Tätigkeiten sind die abzuziehen, die sie auch für sich selbst verrichten müsste, würde sie alleine wohnen.
      Daran erkennt man den bürgerlichen Feminismus – die Idee, für die Finanzierung des eigenen Lebens zuständig und verantwortlich zu sein, ist überhaupt nicht in der Kalkulation enthalten.
      Weil es ist für sie nicht vorstellbar ist.

      3. Von dem Verdienst würden selbstverständlich alle Sozialversicherungsbeiträge abgehen, die paritätisch von Arbeitnehmer (AN) = Ehefrau und Arbeitgeber (AG) = Ehemann zu entrichten wären:

      Bei 5500 Euro Bruttoeinkommen im Monat sind folgende Sozialversicherungsabgaben im Monat fällig (AN und AG-Abgaben addiert):
      Krankenversicherung: 703,33 €,
      Rentenversicherung: 1023 €,
      Pflegeversicherung: 138,40 €
      Unfallversicherung: 130 €
      = 1994,73 Euro
      Und dann gehen natürlich noch die Lohnsteuern ab.
      Bei 40 Stunden-Woche und Mindestlohn 9,19 Euro, demnach 1470 Euro, werden (addiert) 576,22 Euro Sozialversicherungsbeiträge im Monat fällig + Lohnsteuern.

      Ich habe das nur spaßeshalber berechnet, damit klar wird, um was für Summen es geht, wenn die Ehefrau als Hausfrau beim Ehemann „mitversichert“ ist und nichts in die KV+RV+PV einzahlt.
      Sie wird nämlich von allen subventioniert, die Sozialversicherungsbeiträge zahlen.

      • Aber die vollbeschäftigte Sozialpädagogin ist ja gar noch nicht eingerechnet! Und die Feng-Shui-Wohnberaterin? Auch nicht eingepreist! Also ich komm da auf 10 Mille netto monatlich! Mindestens!

      • Ich finds solche Berechnungen immer hoch gefährlich. Als erstes kommt dann nämlich das Finanzamt und möchte, dass ich die 65.000.- als geldwerten Vorteil versteuern 😉

    • Sie rechnen hier so als ob ein Koch der im Restaurant 15-30 Personen oder so GLEICHZEITIG bekocht, das gleiche macht wie ein Koch der vielleicht 3 Mahlzeiten für 2-3 Personen am Tag zubereitet. Oder als ob eine Erzieherin, die 15 Kinder gleichzeitig erzieht, den gleichen Job macht wie eine die auf 1-2 Kinder aufpasst.

      Wie kann man nur so blöde sein??? Das ist so Lachhaft billig… Oh Frau-o-Frau

      • Ja und von allen Profis kann ich vor der Einstellung Referenzen und Arbeitszeugnisse verlangen.
        Waran die lieben Feministinnen nicht gedacht haben – ich kann sie auch wieder kündigen.

        Statt Trennungsunterhalt gäbe es dann die Zahlungen aus der Arbeitslosenversicherung. 😉

        • Ich bin mir gerade nicht sicher ob sie hier – mal wieder – Äpfel mit Birnen vergleichen, ohne es zu merken oder ob sie ganz bewusst verschweigen das sie hier für eine Hausfrau ein Gehalt ansetzen für das diese Hausfrau ca. 15 Kinder gleichzeitig betreuen müsste.

        • Ich muß gestehen, mir wird das Thema feministische Mathematik und feministische Realität ( Wahznvorstellungen ) langsam um mehrere Klassen zu schwachsinnig, zumal wir hier ja DAS Paradebeispiel einer ausschließlich Unfug in elektrischen Strom umsetzenden Feministin mit offensichtlicher eklatanter Denkbehinderung haben.
          Eben bin ich in diesen langen Thread geraten, wo unser Vorführinkubator erst @Pingpong, dann längere Strecken @Chrissy blöde angefurzt und mit mehr oder weniger impliziten Insinuierungen für boshaft bekloppt zu verkaufen versucht.
          Eine gezielte, vorsätzliche ( sofern man von Restintelligenz ausgehen kann ) Schuldprojektion.

          Da fragt dieses Reproduktionsgerät doch tatsächlich, ob Chrissy meint, daß Frauen nur ihr Freizeitverhalten ändern müßten, um ( eben deshalb ) dann ca. 20+% höheren Lohn als verdient in ihrem Erwerbsleben zu bekommmen.
          Wie völlig hirnbefreit ist das denn?!
          Lohn wird im Arbeitsleben verdient. Wenn ich ich, statt Sonntags eine lange Runde Motorrad zu fahren, lieber tauchen gehe, oder im Gesangsverein Bibelkantaten ableiere, ändert sich dadurch mein Lohn doch nicht!
          Wie kommt dieses Etwas dazu derartigen absurden Mist in suggestive Scheinfragen zu verpacken und irgendwem an der Kopf zu werfen?

          Desweiteren unterstellt dieses Vorführmodell einer Fministin in praktisch jedem seiner grundsätzlich themenbefreiten Buchstabenkonglomerate in eindeutig ähnlichen Pöbeleien, aber ( zu ) dumm verschwurbelt, daß es offensichtlich meint ein „plausible Denial“ dazu ablassen zu können, oder eine unsinnige Scheinrelativierung, irgendwelche Bosheiten und schwere Charaktermängel qua Geschlecht. Bspw. daß Chrissy ( in seiner Funktion als männlicher-, also Untermensch ) mittels unsauberer Tricks Südländerin zwingen würde, unangemessen früh und viel wieder zu arbeiten ( mit dem Nebenvorwurf, daß er ein verantwortungsunfähiger, resp. -unwilliger Vater und Partner wäre, der sie nur ausplündert ), anstatt ihre Mutterschaft genießen zu können.

          Das setzt natürlich voraus, daß Männer grundsätzlich so üble Monster wären, daß sie erstens sowieso nix verdienen, weshalb der Lohn den Frauen zustünde und zweitens, daß Frauen, als PERMANENTE Opfer ALLER Männer selbst für die ausgiebig genossene Wellnessmassage noch den vollen Lohn irgendeines dafür malochenden Mannes ( quasi zusätzlich ) verdienen würden, weshalb es eine Schweinerei wäre, daß Männer nicht in Arbeitslagern eingesperrt wären, um die Frauen beim Verbraten des qua Opfertums verdienten Männerlohns nicht zu stören.

          Und das ist ganz offensichtlich KEIN extrem durchgeballerter Einzelfall ( wiewohl bezeichnend typisch ), sondern exakt das, was so gut wie alle Feministen zum Tenor ihrer Gesamtaussagen machen ( und manche Allies auch ).

          Ich sehe da ganze zwei Erklärungsmöglichkeiten:
          A – Feminismus ist Symptom einer schweren, äußerst viralen Krankheit und bedarf mindestens stationärer Intensivbehandlung ( wobei der Erfolg derselben fraglich ist, möglw. ist das unheilbar und nur mittels geschlossener Anstalten in den Griff zu kriegen ).

          B – Obwohl die allermeisten Frauen grundsätzlich ganz normale Menschen sind ( soweit man das vordergründig beurteilen kann ), sind Feministen dermaßen boshaft und kriminell, daß sie in Sicherheitsverwahrung gehören ( schon allein, um unsichere und instabile Frauen nicht zu infizieren ).
          Schon allein weil durch sie eine anders nicht abzuwehrende Fremdgefährdung unzweifelhaft gegeben ist, wie die Praxis des westlichen feministischen Patriarchats vollständig beweist.

          Und nebenbei ist so Summa Summarum schon rein quantitativ kein Zweifel mehr möglich, daß Feministen, ungeachtet ihrer taktischen Lügereien, erstens Männer abgrundtief hassen und zweitens sich selbst für Herren-Götter halten.

          Nix neues also, aber mittlerweile nur allein hier schon dermaßen massiv belegt, daß eine weitere Befassung mit diesen Punkten sich höchstens auf das Anlegen von Argumentationslisten ( in ausreichend grober Kategorisierung ) beschränken sollte, da alles weitere nur zu ewigen rituellen Redundanzen führen kann ( was vermutlich auch schon der ganze Zweck der Krakeleien eben jener Femispinner in Blogs und Foren zur Geschlechterthematik ist ).

          Egal mit welchen Femispinnern man sich zu unterhalten versucht, systematisch und methodisch passiert immer sehr exakt das gleiche. Lediglich die Intensität wird mittels Feed-Override mal etwas niedriger ( wenn sie noch ein wenig schwafeln wollen ), mal höher ( wenn der Gesprächspartner zu intelligent u./o. oder zu unausweichlich argumentiert und sie ihn möglw, schnell wegekeln wollen ) eingestellt.

          Fazit: Nix neues, Gesprächsversuche mit Femit sind bestenfalls extreme, völlig sinnlose Zeit- u. Energieverschwendung.
          Das mag bei einzelnen Feminewbies und Femitrainees im Einzelfall ein wenig abweichen, aber das erkennt man schnell an der jeweiligen Reaktion.
          Im typischen Durchschnittsfall ist jedoch der hochgereckte Mittelfinger ganz gewiss die beste ( und sparsamste ) Antwort auf Ansabbeleien von Femispinnern, oder eben vollständige Mißachtung derselben. Ggf. kann man ja, sobald das selbsterwählte Feindsubjekt sich verpisst hat, noch einen Aufkleber mit einer durchschnittlichen Argumentesammlung ( warum Femikram verlogen, kriminell und psychopathisch ist ) vor Ort dekorativ platzieren.

          Bestenfalls – und vorausgesetzt es würde zunächst mal ein Rechtsstaat installiert – könnte man längerfristig die akademische Forschung mit der Erstellung eines Psychoschnelltests beauftragen, anhand dessen Ergebnisse man ausreichend sicher feststellen kann, ob gewisse Besserungschancen noch gegeben sind, oder es sich um dermaßen dissoziale Subjekte handelt, daß man ihnen nur ( wenn überhaupt ) die Wahl zwischen Einschluss ( voraussichtlich lebenslänglich ) und sofortigem Verlassen der staatlichen Gemeinschaft ( inkl. vollständigem Aberkennen der Staatsbürgerschaft ) lassen kann.

          So sehr ich gegen leichtsinnige An- u. Aberkennungen von Staatbürgerschaften bin ( siehe Assange oder Donbassbewohner, zwei derbe Beipiele für extreme Willkür mit brutalsten Folgen ), aber irgendwo muß es eine Grenze geben, ab der ein Mensch wg. aktiv die staatliche Gemeinschaft gefährdenden Aktionismen und erwiesener Resozialisierungsunwilligkeit ausgeschlossen werden muß.
          Jede demokratische ( besonders basisdemokratische ) Gemeinschaft reagiert exakt so!
          Das kann jeder anhand jedes Vereins/Verbands/Bunds o.ä. den er findet, unzweideutig überprüfen.
          Denn der Umkehrschluss ist ebenso klar:
          Solange derartige Menschenfeinde ungehemmt ihr widerliches Werk betreiben können, kann es keinen funktionierenden Rechts- o. Sozialstaat in dem entsprechenden Gebiet geben ( und auch die anderen vier Punkte unseres Staatswesens sind sicherlich nicht, oder höchstens in besonders geschützen Bereichen, umsetzbar und bleiben ggf. stets höchst instabil )!

          • @Fiete

            „Ich muß gestehen, mir wird das Thema feministische Mathematik und feministische Realität ( Wahznvorstellungen ) langsam um mehrere Klassen zu schwachsinnig“ – dann musst du dich daran gewöhnen, die Wahnvorstellungen tagtäglich zu entlarven.
            Und dann diese Entlarvung massenkompatibel zu machen.
            In einfachen, für jeden verständlichen Worten, in klaren, für jeden nachvollziehbaren Gedankengängen.
            Dann z.B. wird dir klar, was Arne jeden Tag leistet und mit dem er sich seit 2001 konfrontiert.
            Das ist übrigens ein verkappter Spendenaufruf für Genderama. 😉

            Deine radikalen Vorschläge…nun gut…zu denen kommt unwillkürlich jeder, der sich mit diesem nur notdürftig verborgenen Hass, diesem faschistoiden Ansinnen, sein eigenes Geschlecht, seine eigene Person als eine Abart des (ewigen) Untermenschen anzusehen auseinander setzen muss.

            In schwachen Momenten frage ich mich auch, ob ich nicht ein zu gefühlsduseliger Humanist bin und ob Stalin nicht schon immer recht hatte.
            Ab ins Gulag! 🙂
            Aber das ist der Punkt in dieser Auseinandersetzung, auf den wir nur reagieren: Der politische Gegner hat jedes humanistische Ideal verraten und wir reagieren entsetzt auf die Unmenschlichkeit der Angriffe.

            Die Eskalation von „Unmenschlichkeit“ können wir aber nur verlieren, weil wir dann selber unsere Ideale verraten. Lucas hat oft über die „Freund-Feind-Logik“ geschrieben, weniger über die Verlockung, sich auf das Spiel einzulassen in dem diese Logik entsteht und über das, was diese Logik aus einem selbst macht.

            „Dabei wissen wir ja:
            Auch der Haß gegen die Niedrigkeit
            Verzerrt die Züge.
            Auch der Zorn über das Unrecht
            Macht die Stimme heiser. Ach, wir
            Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
            Konnten selber nicht freundlich sein.

            Ihr aber, wenn es soweit sein wird
            Daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
            Gedenkt unsrer“

            B. Brecht

          • @crumar
            „In schwachen Momenten frage ich mich auch, ob ich nicht ein zu gefühlsduseliger Humanist bin und ob Stalin nicht schon immer recht hatte.“

            und zum selfidentified tankiesubcommander werden! 😀

          • Ein Humanist würde Menschenleben gleich werten, davon kann man kaum weiter entfernt sein als man es mit der niewiederalleinschuldultimativesbösesideologie ist.

  6. Es gibt eine einfache Lösung für die Probleme. Die Geburtenrate ist seit dem Jahr 1900 stark gesunken. Sie kann weiter sinken, wenn die Menschen sich ökologisch verhalten. Dann wird auch die Zahl der Pflegefälle nicht so stark zunehmen.
    Der Geldbedarf kann durch ökologische Maßnahmen stark gesenkt werden. Ist eine Frau 18 Jahre lang nicht berufstätig, weil sie sich um ein Kind bzw. einen Jugendlichen kümmert, so kann sie danach trotzdem noch ausreichend Geld verdienen. Mehr dazu auf meiner Internetseite (bitte auf meinen Nick-Namen klicken).

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