Selbermach Samstag 236 (27.04.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

157 Gedanken zu “Selbermach Samstag 236 (27.04.2019)

  1. Musste gerade wirklich auf die Kalenderanzeige schauen, ob ich ein kaputtes Zeitgefühl habe, oder du das doch noch nachträglich reinzwirbelst, Christian. 😉

  2. Deshalb richtet unsere Obrigkeit doch NIE den persönlichen Blick auf die Opfer von Terrorschlägen und werden Christen „Oster-Anbeter“ (warum eigentlich nicht „Osterhasen“?) genannt .. und Ähnliches. Soll sich keiner mit den Opfern identifizieren und solidarisieren können!
    Dass es auch ganz anders geht, zeigen die gleichen Leute dann mit dem Terror von Christchurch.
    Beides zusammengefasst zeigt, dass hier nur eine menschenverachtende und zynische Identitätspolitik betrieben wird.

  3. In den mentions gibt´s Saures.

    • Alex, woher kommt es nur, dass ich Feministinnen für Plagiatoren halte??? 🤔

      Cover einer Schallplatte von „The Beat“ aus dem Jahr 1980.

          • Du hast eventuell das Logo des Women´s March nicht genau genug betrachtet?
            Bitte einmal eine spiegelbildliche Drehung des Covers vornehmen…

          • Ja, unglaublich 😦
            Dabei war mir die Ähnlichkeit schon irgendwann mal aufgefallen!

            Fällt aber schwer zu glauben, dass die Hasskappen vom Womens March überhaupt „The Beat“ kennen. Böse Menschen haben doch keine Lieder?!? 😉

  4. Thread

    • Da gibt es sogar eine Studie zu. Männer die Frauen genau so behandeln wie Männer, werden als sexistisch gesehen. Erst wenn sie erklären das sie das aus egalitären Gründen tun, gibt es da etwas Verständnis für. Eine Besserbehandlung von Frauen ist also, ohne vorangegangenen Austausch, Voraussetzung dafür das man als Mann nicht als Sexist gesehen wird.

      Ich hatte die hier auch schon 2-3 gepostet, habe den Link aber leider verloren, weil meine Festplatte vor einiger Zeit abgekackt ist.

    • Ich find das ja immer saublöd, wenn hier einer einen stundenlangen Film reinklatscht, ohne zu erklären, warum sich das Sehen lohnen würde.

      Daher eine Kurzfassung:

      Welchen Mann eine Frau (sowohl als Liebhaber als auch als Partner) attraktiv findet, hängt stark von ihrem Hormonspiegel ab und ist z.B. während der fruchtbaren Tage deutlich anders als während der Blutung.

      Ob eine Frau mit ihrem Partner und ihrem Sexleben zufrieden ist, hängt deutlich davon ab, in welchem Maße ihr Körper Oxytocin erzeugt und verarbeitet.

      Die Pille verändert sowohl die Hormonlage, so dass die Frau auf Männer reagiert, die sie an fruchtbaren Tagen eher nicht so anmachen würden und zusätzlich hemmt die Pille die Reaktion auf Oxytocin.

      Das lässt die Vermutung zu, dass die Pille Frauen auf eine bisher nicht wirklich erforschte Art und Weise unglücklich macht, indem sie ständig die falschen Partner auswählt.

      Ausführliche Erklärungen sowie Tonnen von Quellenangaben im Film.

      • Nicht nur unglücklich, sondern auch noch fast lesbisch und feministisch.

        Aber im Prinzip hast du vollkommen Recht.
        Ein Zusammenfassung wäre gut gewesen.

        Aber, man muss ja schneller sein, als all die Posts über den ungerechtfertigten Antisemitismus.

          • Besser nicht.
            Das Filtert micht bestimmt auch. 😉

            Die YT Links haben einen entscheidenden Vorteil.
            Man kann, wenn man sie hier postet, YTs Einschränkungen umgehen.

            Coltaine beispielsweise lässt sich nur mit einem Google Konto anschauen, oder eben embedded ohne Account.

            Aber es wäre schon cool, wenn die nicht direkt geladen würden und man erst auf ein „show more“ oder so klicken müsste.

      • „Das lässt die Vermutung zu, dass die Pille Frauen auf eine bisher nicht wirklich erforschte Art und Weise unglücklich macht, indem sie ständig die falschen Partner auswählt.“

        Das liegt an den Geruchsrezeptoren, der Antigenvaianz für das Immunsystem, die darüber „abgecheckt“ werden. Das bestimmt die Attraktion und wird hormonell natürlich beeinflusst!
        Ist auch voll der Lustkiller und führt dann künstlich zu Stress. Und zu Trennungen, war ja nicht „der Richtige“.
        Nichts im Leben ist umsonst, die menschliche Natur lässt sich nicht so leicht überlisten.

  5. Dann sieht es ja so aus, als wolle „der Spiegel“ die ethnische Vernichtung der Jesiden durch Vergewaltigung bejahen!
    Hier triumphiert wieder mal der Rassismus über Feminismus, wie intersektional vorgegeben.

  6. „Selbst emanzipierteste Frauen träumen von einer Hochzeit als Prinzessin. Unsere Autorin hat eine Idee, warum das so ist. “

    https://www.zeit.de/2019/18/hochzeit-emanzipation-geschlechterrollen-rituale-tradition/komplettansicht

    Der Feministin fällt natürlich nichts anderes ein als die übliche Leier, als ob wir noch im grauer Vorzeit lebten:

    „… die alte Geschichte von der Frau als schutz- und erlösungsbedürftigem Wesen. Der Job der unschuldigen, passiven Prinzessin beziehungsweise Meerjungfrau ist es, insbesondere am Tag der Hochzeit, vor allem dekorativ zu sein, sie kommt erst durch den Antrag ihres Mannes und die anschließende Hochzeit zu gesellschaftlichem Rang.“

    Sonst ist die Ehe eigentlich völlig irrelevant, weil „sich durch ihre Schließung im Grunde nichts ändert, außer der Steuerklasse“. Es kann ja auch keine legitime Liebe zwischen den Geschlechtern geben, nur *innerhalb* dieser (denn die gleichgeschlechtliche Ehe wird ja immer als unbedingt gut dargestellt). Sie ist sogar so sinnentleert, dass sie „durch tradiertes Rollenverhalten und geschlechtsspezifisch designtes Konsumangebot kompensiert werden muss.“

    Und alles ist natürlich „Ausdruck noch immer stabiler Geschlechterhierarchien, die vor allem dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn Kinder ein Thema sind.“

    Nur wenn es um Familiennachzug im Rahmen von PoCs geht, ist davon gar keine Rede. Eigentlich müsstem diese Feministinnen ja entschiedene Gegner des Familiennachzugs sein, aber weil sie ja Rassisten sind, messen sie mit ganz verschiedenen Massstäben.

    • Ich schätze mal, dieses Zeit-Machwerk ist eine Reaktion auf die mediale Aufmerksamkeit „türkischer Hochzeiten“. Jetzt knöpfen wir uns aber mal die Weissen vor!

      vgl:

      https://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_tuerkische_hochzeit

      „… Hochzeitsvorbereitungen. Diejenigen Familienmitglieder, die nicht bereits über ein breit bereiftes Markenautomobil der Oberklasse verfügen, nehmen etwa 6 Monate vor dem Termin Kontakt zu den Leihwagen-Profis von Sixt auf, um einen geeigneten Audi R8, Porsche Panamera oder Ford Mustang für den großen Tag zu reservieren. 300 PS gelten als Untergrenze. Auch regionale Autovermieter haben sich voll auf das Wochenend-Geschäft mit türkischen Hochzeiten eingestellt.“

      Ob die Zeit-Feministin das auch als Frustrationskonsumismus begreifen möchte? 😀

  7. Wieso hat sie überhaupt das Sorgerecht, wenn er sich doch um die Kinder gekümmert hat?

    o.Ô

    • „Wieso hat sie überhaupt das Sorgerecht, wenn er sich doch um die Kinder gekümmert hat?“

      Schau mal zwischen Deine Beine. Dort hängt der Grund, weshalb Du nie das Recht bekommen wirst, Dich um Deine Kinder zu kümmern, solange die Mutter nicht von Zuhause aus mit Drogen handelt, oder dort einen Sado-Maso-Puff betreibt.

  8. In der Kommunikationsfalle

    https://www.salonkolumnisten.com/in-der-kommunikationsfalle/

    „Die Deutsche Bahn betreibe mit dem Bild linke Identitätspolitik, die den Menschen bestimmte Merkmale zuweise; dies sei rassistisch und spalte die Gesellschaft.

    Das sind keine geringen Vorwürfe, die der Bahn da gemacht werden. Nur fällt es Palmer anscheinend nicht auf, dass er diese Merkmale – er kann hier nur die Hautfarbe oder einen sonst erkennbaren oder vermuteten „Migrationshintergrund“ gemeint haben – selbst erst ins Spiel bringt.“

    Nein, damit hat die Bahn angefangen, mit ihrem „Diversity“-Werbekonzept. Welches als rassistisch bekannt ist, nur nicht dem „Salonkolumnisten“ Rheinberg. Und damit kann man auch Rheinbergs folgenden Satz auf ihn selbst gemünzt reproduzieren: „Damit fällt seine Argumentation auf ihn wieder zurück.“

    „Er macht es Gegnern leicht bis hin zur unabweisbaren Plausibilität, ihm Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus zu unterstellen.“

    Ja, die ursprüngliche fragende Anklage der DB-Werbung war sicher so formuliert, dass sie rassistisch hätte sein *können*, obwohl das aus ihr selbst nicht hervorging. Das hat Palmer zweifelslos deshalb gemacht, um die Rassismus-Schreier zu düpieren. Denn diese stehen nun als hirnlose Deppen und potentielle Rassisten da, denn sie haben sich auf die Seite der rassistischen Diversity gestellt.

    „Wenn Schweigen keine Option ist und er wirklich etwas gegen die aus den USA importierte und zweifellos erfolglose Identitätspolitik hätte sagen, ja, sie hätte entwaffnen wollen, weil er sie für sinnlos und gefährlich hält, dann hätte er die Werbekampagne der Bahn auch als Beleg dafür preisen können, wie sichtbar der Erfolg von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland tatsächlich ist.“

    Wenn er das auch noch so verworren dargelegt hätte, wie Rheinberg diesen Gedanken hier, dann hätte niemand Notiz von dieser Anklage der Identitätspolitik genommen, Palmer hätte keinen Effekt gehabt. Diese Leute, so selbstgerecht und fanatisch wie sie sind, sind unbelehrbar. Viel besser man führt sie aufs Glatteis und lässt sie dort hinfallen. Wer nicht hören will …. 😀

    Rheinberg aber versteigt sich, die rein provozierende Frage Palmers und die nur als Lockvogel diente sollte, als wirkliches Anliegen Palmers zu denunzieren, welches Rheinberg dann als identitätspolitisches hinstellt:

    „Palmer reproduziert die angestrebte Stände- und Stämme-Repräsentation linker Identitätspolitiker, für die bekanntlich eine freiwillige Feuerwehr erst dann eine rechtschaffene, sozial gerechte Institution ist, wenn sie einen bestimmten Anteil ethnischer, religiöser oder sexueller Identitäten repräsentiert, ansonsten betreibe sie Ausgrenzung.“

    Diese Möglichkeit der Interpretation ist schon daher unlogisch, weil Palmer ja jede Identitätspolitik ablehnt und niemals eine Zustimmung dazu gab. Die nur in der überhitzten und ja – rassistischen – Phantasie der Empfänger entstand, ja entstehen *musste*. Confirmation Bias.

    „Man kann von dieser Art linker Politik halten, was man will – aber sie ist gewiss nicht rassistisch.“

    Ist sie. Weil sie Menschen in Rassen einteilt und diese mit einer extrem Bewertung versieht, in der das Gute dem Bösen gegenübersteht. Das ist ganz handfester Rassismus. Und es spricht nicht für die Intelligenz und Differenziertheit unserer Öffentlichkeit, dass sie das überhaupt nicht versteht. Man kann es ja schon rein intuitiv erfassen.

    „Es gibt von Zeit zu Zeit Tage, da träume ich ganz fest, dass das ganze Gerede von Migrationshintergründen und Hautfarben ein Ende hat und der moderne Individualismus und die liberale Gesellschaft unerschütterliche Grundfesten sind ….“

    So redet man sich die Lage schön und begreift nicht, dass ein toxischer Rassismus auf dem Vormarsch ist. Der umso gefährlicher ist, als dass er nicht durchschaut wird. Eben weil die vermeintlich Aufgeklärten sich immun gegen Rassismus wähnen. Sie haben aber ein ganz falsches Bild im Kopf, welches viel zu eng definiert ist.

    „Doch wenn ich die Augen wieder öffne, die Ohren nicht mehr verschließe, dann ist dieses Gerede immer noch da, ohne Hoffnung auf Fortschritte, und man schilt mich und andere, die diesen Traum teilen, sogar der naiven, falschen und heimtückischen Farbenblindheit.“

    Ja genau, die neuen Rassisten sind nämlich überzeugt davon, dass wer die Rassen nicht zum alles bestimmenden zentralen Thema macht oder machen will. nur ein Rassist sein kann. Ja, diese Einstellung sei sogar ganz typisch für den Rassismus.

    „Aber ich gebe diesen Traum trotzdem nicht auf. Und das wird kein Boris Palmer, kein rechter und kein linker Identitärer jemals ändern.“

    Palmer wollte zum Nachdenken angeregen, die Botschaft kam natürlich nicht bei so schrecklich vielen an. Diese sind aber jetzt gewarnt, wie verbreitet und allegegenwärtig dieses neue Vorurteil schon ist. Und wie wichtig ein „nie wieder“ ist. Und wie gewaltig dumm, selbstsicher und mächtig der Zeitgeist ist, der Rassismus erst hervorbringt.

  9. Die Frauengruppe in der FDP wird ein ähnliches Programm fahren wie die Frauengruppen in den anderen Parteien. Wer dagegen ist, ist ein Sexist oder dergleichen und damit wird dann einfach jede Kritik an der fehlenden Grundlage für Frauenbevorzugungen vom Tisch gewichst.

    Man will es gar nicht genau diskutieren, z.B. was die Ursachen sind. Die Ideologie weiß das doch schon alles:

  10. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_56.html

    Würde mich mal interessieren wie viele Journalisten denken das es die oberste Prio seine sollte das Deutsche sich um Menschen kümmern, die nicht in Deutschland geboren wurden.

  11. Martenstein über Boris Palmer und die Bahn-Kampagne

    https://www.tagesspiegel.de/politik/das-problem-mit-der-vielfalt-martenstein-ueber-boris-palmer-und-die-bahn-kampagne/24264360.html

    „Die Bahnkampagne sagt insofern aus: „Werdet reich und erfolgreich und seht nicht biodeutsch aus!“ ….. Vielfalt ist nicht für alle da!“

    Martenstein ist der Idee der „Vielfalt“ auf den Leim gegangen, er nimmt es wörtlich. Leider nur bedeutet dieser Begriff überhaupt nicht, was dieses Wort fürderhin bedeutet. Denn „Vielfalt“ bedeutet immer nur: *nicht weiss* oder „nicht von der weissen Rasse“. Und deshalb hat dieser Begriff auch absolut gar keine Bedeutung im grössten Teil der Welt, nur in den „weissen Ländern“. „Diversity“ ist nämlich ein rassistischer Begriff, der den besonderen Wert der sogannten „People of Color“, der „Farbigen“ unterstreichen soll.

  12. Interessantes Video:
    „A man’s wallet is a shared wallet. A woman’s wallet is a private wallet.“

    Das sagen die da so ganz direkt. Warum? Wissen sie selber nicht.

    Was genau die Männer eigentlich dafür bekommen, das sie für alles bezahlen sollen, wissen die Frauen auch nicht genau.

    Echt brutal ehrlich wie die da sind. „Wenn alle Kosten geteilt würden, würde ich ihn nur zum Spaß brauchen. Beim ersten Problem, wäre ich weg.“

    Sie sehen sich natürlich selbst als „strong woman“, aber die Kosten des Lebens soll dann doch lieber der Mann tragen.
    Wäre das nicht so tragisch, wäre das echt schon witzig. Hypergamy wie sie im Buche steht. Der Mann muss in allem besser sein wie sie, aber sie selbst ist natürlich auch stark, nur beweisen muss sie es nicht. Das muss immer nur er, wieder und wieder.
    Men are humans doings and woman are human beings.

    Und dann kommen Feministinnen und sagen das Männer sich ändern müssen, aber die Anforderungen der Frauen bleiben dabei gleich bzw. werden durch die steigende Erwerbstätigkeit und bessere Bildung der Frauen noch schärfer.

    • Es ist halt nicht so einfach zwischen „Stärke“ und „in der stärkeren (Verhandlungs-)Position“ zu unterscheiden.

      Wenn er nicht zahlt, dann findet sie in NullKommaNix einen anderen, mit dem man gleich gut Party machen kann und zusätzlich die Rechnung zahlt. Sie gewinnt.

      Er findet keine andere, die mit ihm Sex haben will, ohne, dass er bezahlt. Er verliert.

      Also ist sie faktisch in der stärkeren Position.

      Bis sie 27 ist.

      Aber das ist ja noch laaaange hin.

  13. Amani, Palmer, Schröter: Mit ihren maßlosen Rassismusbeschuldigungen gegen Widersacher zersetzen Linke die liberale Bürgergesellschaft. Sie betreiben Identitätspolitik – und machen damit Hautfarbe und Herkunft zu zentralen Kategorien.
    Von Alexander Wendt

    https://www.publicomag.com/2019/04/wer-nicht-mit-uns-huepft/

    „…. So, wie Amani nicht das geringste Interesse an einem Gespräch mit ihrer Kritikerin zeigt, so will sich die Grünen-Spitze und will sich die Bahn nicht mit Palmer argumentativ austauschen, oder mit irgendjemand anderem, der die gleiche Frage wie er stellt. Habeck und Baerbock fällt übrigens noch nicht einmal auf, dass ihre Bewegungszeitung taz Palmer ihrerseits dessen Hautfarbe und Geschlecht vorhält. Und das Alter obendrein. Ihnen fällt ferner nicht auf, wie obsessiv die regressive Linke in Deutschland mittlerweile Identitätspolitik betreibt, wie sie unentwegt um Hautfarbe und Herkunft kreist und gleichzeitig ständig behauptet, beides dürfe keine Rolle spielen.“

    „Auch in einem dritten Fall funktioniert das Markieren und moralische Vernichten einer Feindperson als Rassistin nach exakt dem gleichen Muster, nämlich dem der in Frankfurt lehrenden Ethnologin Susanne Schröter.“

    „Wer den Rassismusbegriff so verwendet, der will Machtfragen klären.
    Du findest eine aus dem Iran stammende Influenzlerinnennudel nicht witzig? Rassistin!
    Du meldest sachte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der plumpen agitatorischen Buntheitskampagne eines schlecht gemanagten Staatskonzerns an? Rassist!
    Du möchtest einen Psychokrieg gegen eine Wissenschaftlerin führen, deren Ansichten dir nicht passen? Erkläre sie einfach zur Rassistin.“

    „Alle drei Fälle verbindet ein und derselbe Stil: unbedingter Wille zur Denunziation, ein unbedingter Glaube an die eigene Mission, völlige Immunisierung gegen welches Argument auch immer. “

    Hervorragend und unbedingt lesenswert, sehr gut beobachtet. Lesen!!!

  14. „One of the most influential newspapers in the world, the Jewish-owned New York Times decided to present the Jews with a gift in honor of the last day of Passover – a major Jewish holiday – an antisemitic caricature. The controversial cartoon shows US President Donald Trump as a blind man with a skullcap on his head, being led by a dog that looks like Prime Minister Benjamin Netanyahu. And to make sure the reader knows it is indeed the Israeli premier, the dog has a Star of David dangling from its collar.
    That caricature is worth a thousand words. The rhetoric of the likes of Ku Klux Klan and far-right anti-Semites is beautifully conveyed by the caricature published in one of the world’s most liberal newspapers. That caricature erased the differences not only between anti-Zionism and anti-Semitism but between the philosophies of the extreme right-wing and extreme left-wing as well. “

    https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5500708,00.html

    • „Wo bleibt da die Solidarität mit all den eingesperrten Legehennen oder männlichen Küken, die der Kapitalismus nicht verwerten kann und sie wie Abfall schreddert?“

      Das ist die Quintessenz in einem Satz 😀

  15. „But here’s the best part, which was played down or missing from nearly all the coverage in the liberal media: The most vigorous ­objections to the German resolution came not from the US, but from Russia and China.

    Much like the US (and the Holy See and others), Russia is worried about the hidden abortion agenda.“

    https://nypost.com/2019/04/24/team-trump-didnt-try-to-stop-un-from-cracking-down-on-wartime-rapists/

    „But thanks to US pressure, the Germans dropped the objectionable language, and in the end, the resolution passed, with only the Russians and Chinese abstaining.“

  16. Hätte man sachgemässer fragen können: „Glauben Sie, dass die traditionelle Ehe und Familie systematisch angefeindet und delegitimiert wird?“ — dann hätte man wenigstens abchecken können, wieviel Menschen Medienkompetenz haben!
    Weiter oben hatte ich ja eine solche gehässige, ideologisch getriebene feministische Attacke auf die Ehe von der „Zeit“ diskutiert:

    https://www.zeit.de/2019/18/hochzeit-emanzipation-geschlechterrollen-rituale-tradition/komplettansicht

    Das als „Krieg“ zu bezeichen ist natürlich ein wenig lächerlich. Wahr daran ist, dass es eine grossangelegte Kampagne ist, an die „jeder glaubt“ und die allgemein, in praktisch allen Medien, verbreitet ist.

    Den Feminismus als „politischen Extremismus in der Mitte“ ansehen wäre ein vernünftiger Ausgangspunkt jeder Studie über politischen Extremismus. Aber die Extremisten haben längst die „Mitte“ unter ihrer Kontrolle, definieren sich als fortschrittlich und haben keinen Zweifel daran, dass ihre autoritären und eigentlich klassisch rechtsextremen Haltungen das Gute schlechthin verkörpern.

    Wobei Feminismus natürlich dem Wesen nach nicht ein Extremismus der „Mitte“ ist, sondern der Oberschicht, der Bonzen, und der aller Demokratieverächter. Wer aus der „Mitte“ oder gar aus der Linken dabei ist, ist da nur eine nützliche Idiotin.

  17. Was die Leute auch vergessen haben: früher war es das rechte bis rechtsextreme Narrativ, dass Deutschland aussterben werde und dass man unbedingt was dagegen machen müsste.
    Heute ist es das moralpanisches Narrativ der autoritären Pseudolinken.
    Nur ein weiteres Puzzlesteinchen, dass die progressive Linke in Wirklichkeit eine verkappte Rechte ist.

    • Und gleichzeitig wird in den Medien im Westen versucht den Leuten einzureden das Kinder zu kriegen unverantwortlich für den Erhalt des Planeten ist.

  18. Kein Rassismus hier. Das sind die typischen Vorurteile, nach denen alle Menschen die Welt ordnen. Da fehlt das besondere Werturteil und die abgehobene Bigotterie.

    Eine solche Kategorisierung wie hier folgt der der sogenannten Antirassisten, die das kleinste Betonen der Andersartigkeit von „Nichtweissen“ als Rassismus diffamieren (und dabei selbst rassistisch denken).

    Kann natürlich hier auch einfach Provokation sein, wie Palmer das gemacht hat.

    • Muss noch ergänzen: das mit dem „besseren Mensch“ läuft schon die Richtung Rassismus. Ist aber ein schwacher Beleg. Kommt ganz darauf an, was gemeint ist. Wenn es um das Reklamieren von Badeplätzen per Handtuch oder Vordrängeln beim Bäcker mit aller Gewalt oder Denunzieren des Nachbarn beim Amt wegen des 1cm zu hohen Zauns geht, sind das sicher Vorurteile, über denen man stehen möchte ohne gleich ein Rassist sein zu müssen.

  19. Ganz ähnlich ist das Untergangsszenario per Klimawandel: hier ist es der urböse „Kapitalismus“, der eine planetarische Vernichtung allen Lebens betreiben würde und hinter der der „weisse Mann“ oder die „weisse Kultur“ steht, wie Legionen von Feministinnen und Ökotypen seit Jahrzehnten in Bestsellern uns versichern. *Das* ist der wirkliche „Extremismus der Mitte“, den keiner sehen will, schon weil er dabei ist tatsächlich gesellschaftlich hegemonial zu werden.

    Die Freunde der Apokalypse können also hoffen! Natürlich nicht auf den „Klimawandel“, der nie stattfinden wird. Ihre eigene Bewegung aber hat tatsächlich das Zeug, die Welt in den Abgrund zu führen. So wie das mit den „falschen Propheten“ immer so ist, steht ja schon in der Bibel. Irgendwie kein Wunder, dass die Religionsprofis damals Bescheid wussten, da Propheterie damals geradezu Tagesgeschäft war.

  20. Warum überhupt Länderfinanzausgleich?
    Das gibt es auch in der EU nicht, warum sollte es weiterhin in der BRD gelten?

    Schaffen wir das doch ab! Kein Geld mehr für Berlin, sollen die ihre Kohle doch selbst zusammenbekommen 🙂 Das geht mit Steuererhöhungen, liebe Berliner.
    Warum soll man mit diesen Menschen dort überhaupt solidarisch sein? Gibt keinen Grund.

  21. Butter UND Kanonen! Das ist, was die FDP hier verspricht, in diesem völlig substanzlosen, aber sehr blumig geschriebenen Stück. Das einzig Substanzielle hier ist die Forderung nach Steuererhöhungen auf breitester Front:

    „Wir sehen heute: Der Emissionshandel funktioniert. Und zwar so gut, dass es dringend an der Zeit ist, ihn auf die Bereiche Verkehr, Gebäude und möglicherweise auch Landwirtschaft auszudehnen.“

    Alles wird dadurch teuer, vom Essen angefangen. Hier dürften die Steigerungen auch am happigsten ausfallen. Aber man kann ja ein Ökoetikett draufkleben, dann zahlen die Leute das Doppelte.

    climate change is a racket

    • Die Investition in Kanonen führt zur Option auf eine Kriegsbeute, auch als Rente.

      Die Investition in den Klimawandel sorgt nur für einen gleichwertigen Ersatz, wird also keinen Mehrwert noch Rente erzeugen. Ist also von vorne herein wie der gescheiterte Kriegsbeutezug….

      Und das von der Partei mit der angeblichen Wirtschafts-Restkompetenz 😀

  22. Keuzbeet alles, mit der Beherrschung der Medien angefangen. Und das aus der Hauszeitung des liberalen Mekka Berkeley. Wie die Karikatur aus der New York Times Beweis, dass Antisemitismus heute absoluter linker mainstream ist.
    Typisch und besonders widerwärtig ist, dass ein Prominenter der Bürgerrechtsbewegung so dargestellt wird. Als nächstes wär dann gleich Martin Luther King dran.

  23. Herr Augstein soll mal erklären, warum man als Nicht-Religiöser die wahnwitzige Idee der Christen teilen soll „seinen Nächsten wie sich sebst zu lieben“. Das ist doch irrationaler, unsinniger Quatsch. Warum wird Augstein hier so sentimental und akzeptiert das Dogma einer Religion, welche seine Zeitung ansonsten jeden Tag delegitimiert und ablehnt? Warum wird gerade dieser christliche Glaubenssatz von vermeintlich rationalen Linken bedingungslos geglaubt? Das ist nicht glaubwürdig und auch intellektuell eine Armutserklärung. Aber die Armen werden ja die Seeligen sein, nicht?!

  24. Die Lüge „Frauen verdienen in Deutschland 21% weniger als Männer“ wird einfach wiederholt, vielleicht wird sie in den nächsten Jahrzehnten ja irgendwann geglaubt.

  25. Wieder ein antisemitisches Internet-Manifest zum Angriff auf die Synagoge in Poway, Kalifornien

    https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/antisemitische-gewalt-als-loesung/

    Ein entscheidenes Detail. welches diesen angeblichen Bekennerbrief völlig unglaubwürdig macht:

    „Der Verfasser des “offenen Briefes” behauptet, “nicht alleine gehandelt” zu haben, sondern von Felix Arvid Ulf Kjellberg unterstützt worden zu sein, dem Betreiber des YouTube-Kanals PewDiePie, der in der Vergangenheit antisemitische Inhalte verbreitet hatte.“

    Klaro, „PewDiePie“ ist mit seinen Videos nicht ausgelastet und ist ein heimlicher Oberverschwörerrassist.

    Das mit dem Antisemitismusvorwurf hatten wir ja mal. Da hat er sich über die progressiven Rassisten lustig gemacht, indem er Klischee-„Eingeborenen“ moderne antisemitische Klischees in den Mund gelegt hat. Eine schöne Parodie auf die Verharmlosung des muslimischen und vor allem palästenensischen Antisemitismus.

  26. Und noch ein politischer Cartoon, wieder aus der New York Times! Was der Cartoon ausdrücken soll, ist nicht ganz einfach zu kapieren, in den mentions rätselt man drüber. Hier meine Interpretation: Netanjahu soll als ein unechter Jude dargesellt werden. Der Selfiestick zeigt an, dass es ihm ums Posieren geht, mit einer Gesetzestafel a la Mose, auf dem der Davidstern ist, eben um damit auszufrücken, dass es die Grundlage des jüdischen Glaubens ist. Interessant ist die typische christliche Mönchskutte, in der Netanjahu gekleidet ist, das soll das Unpassende und eben unjüdische ausdrücken. Ginge ja nicht mit einem Anzug, wäre zu normal und kein aussagekräftiger Kontrapunkt.

    • In dieser alternativen Version wird das mit der Mönchkutte bzw Netanjahu als „falscher Jude“ bestätigt, hier hat nämlich der Trump (die zweite Person hinter Netanjahu) auch eine an und transportiert die zweite Tafel der Netanjahuschen Irrlehre.

      Warum das wichtig ist? Weil der Vorwurf mit dem falschen Judentum ein wichtiges linkes, antizionistisches Narrativ ist, mit dem Israel angegriffen wird. Das richtige Judentum ist für diese Leute nämlich ein westlicher, rein säkularer Universalismus, der das absolut Gleiche wie die allgemeine progressive Religion ist. So versucht man das Judentum durch den linken Progressivismus zu ersetzen, die Juden sollen sich assimilieren. Das ist ganz analog dem christlichen Antijudaismus, der das Christentum als das „neue Israel“ durchsetzen wollte. Heute ist es die progressive Linkssein, welches das „neue Israel“ sein will.

      Wer jetzt von zuviel religiösen Details genervt ist: dieses ist der Abschlussstein, der pinnacle, der Fokus der ganzen progressiven Religion, von der der uns hier am meisten interessierende Feminismus nur eine Fazette ist (wenn auch eine der wichtigsten und ältesten).

  27. polnischer Feminismus, ein zentraler Bestandteil der polnischen Kultur

    … Ist das lächerlich 😀 😀

    Man weiss ja, was Feministinnen unter „Kunstfreiheit“ verstehen. Die soll nur für sie sein, diese armen unterdrückten Narzissen.
    Und überdies: war natürlich gar nicht so wie gedacht (in den Faden sehen).

    Diese Doktorandin wird dann ja auch sicher demnächst in den Medien arbeiten, um die frohe Botschaft des Feminismus zu verbreiten …. damit der zum zentralen Bestandteil der Kultur gemacht wird.

    Bei ihrer Kunst sind die Femis nicht über ein schlechtes Warhol-Plagiat hinausgekommen, eine Art Solanas-Trauma könnte das sein.

  28. (Editiert: Kommentare mit abwertenden Bezeichnungen für Schwarze werden von mir ohne Kommentar gelöscht, ich dachte, dass du das verstehst, aber da das nicht der Fall ist hier noch mal der ausdrückliche Hinweis)

  29. Und damit ist ja klar, dass „Incel“ nur eine weitere Version für „Mann“ ist, im Kontext „Kapitalismus“ und „Westen“. Der Feminismus gibt sich alle Mühe, seine dröge Botschaft in immer neuen Formen darzubieten und die Verschwörungstheorie vom Patriarchat immer neu aufzugiessen:

    „… The intersection between this age-old misogyny and new information technologies is reshaping our politics and culture in a way we may only dimly understand — and may not be prepared to confront.“

    Die unbekannten, bedrohlichen Weiten des Internet, der „neuen Informationstechnologien“, sind natürlich der perfekte Hintergrund für den feministischen Spuk.

    https://www.vox.com/the-highlight/2019/4/16/18287446/incel-definition-reddit

  30. „So it is with this country. America is unique in world history. Never before was a country founded on the ideals that all people are created in God’s image and that all people deserve freedom and liberty. We fought a war to make that promise real.

    And I believe we can make it real again. That is what I pledge to do with my borrowed time.“

    http://www.nytimes.com/2019/04/29/opinion/rabbi-chabad-poway-antisemitism.html

    „A Terrorist Tried to Kill Me Because I Am a Jew. I Will Never Back Down.“

    Glück gehabt! Dass die Waffe klemmte, damit angefangen. Ein sehr eindringlicher Erlebnisbericht.

  31. => „Crusaders“

    Sehr, sehr retro.

  32. Na, wer ist da der Bösewicht in den USA? Die Lieblingszeitung der Europäer.

  33. Genau das habe ich schon erwartet, genau das.

    Denn diese Leute, die an dem rätselhaften Autismus leiden sind ja alles kleine Genies. Absolut naheliegend, dass eine Prophetin heute das haben sollte.

      • Propheten sagen nicht notwendigerweise die Zukunft voraus. Es reicht auch, wenn sie die Gottlosigkeit der Gegenwart geißeln.

        Dort bilden die Nebi’im (Propheten) den zweiten Hauptteil nach der Tora. Ihre mündlich ergangene Botschaft umfasst zum geringeren Teil Zukunftsverheißung, zum größeren Kritik an der Gegenwart und Vergangenheit ihrer Adressaten und aktive Auseinandersetzung damit, die zugleich bleibende Aktualität beansprucht.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Prophetie_im_Tanach

        • Ok, aber das ist die Darstellung des Propheten, wie er im Talmud verstanden wird. Das deckt sich nicht komplett mit der abendländisch christlichen Vorstellung von einem Propheten.
          Dazu schreibt WIKIPEDIA:
          „Als Prophetie bezeichnet man die Verkündigung von Botschaften einer Religion durch Personen, die sich durch einen Gott berufen sehen. Solche Propheten legitimieren ihre Botschaft im Unterschied zu einer rational begründeten Prognose und zum Wahrsagen durch den Auftrag einer Gottheit, den sie als Intuition, Audition und/oder Vision zu empfangen und öffentlich weiterzugeben beanspruchen.“
          https://de.wikipedia.org/wiki/Prophetie

          Weder stellt sich GT danach als Prophetin dar, noch erfüllt sie die Bedingungen.
          Sie verkündet keine Botschaften, sondern fragt – und in meinen Augen vollkommen zu recht – warum aus den Botschaften der Wissenschaft keine politischen Konsequenzen folgen.
          Die Wissenschaft warnt, dass die Menschheit keine Zukunft hat, wenn sie nicht sehr bald beginnt, sich den brennenden Aufgaben des Umweltschutzes zu widmen.
          GT fragt – vollkommen nachvollziehbar – warum sie für eine Zukunft lernen soll, die nach den derzeitigen anerkannten Prognosen nicht stattfinden wird.

          Nichts davon ist prophetisch an GT.

          • „und in meinen Augen vollkommen zu recht“

            Womit vollständig erklärt ist, warum du das Prophetenhafte an ihr nicht sehen magst.

          • „Sie verkündet keine Botschaften, sondern fragt – und in meinen Augen vollkommen zu recht – warum aus den Botschaften der Wissenschaft keine politischen Konsequenzen folgen.“

            Nun ja, weil manchen eben der Atomausstieg wichtiger ist als der Kohleausstieg. Oder Einwanderung aus den Entwicklungsländern. Oder Ablehnung von Gentechnik. Oder Vielfliegerei.
            Da muss die Rettung der Welt eben hinter den eigenen Befindlichkeiten zurück stehen.

          • @ Carnofis

            „Die Wissenschaft warnt, dass die Menschheit keine Zukunft hat, wenn sie nicht sehr bald beginnt, sich den brennenden Aufgaben des Umweltschutzes zu widmen.
            GT fragt – vollkommen nachvollziehbar – warum sie für eine Zukunft lernen soll, die nach den derzeitigen anerkannten Prognosen nicht stattfinden wird.“

            Für wie groß hältst du den Anteil der Antiatomkraftbewegung an diesem Zustand?

          • „Nun ja, weil manchen eben der Atomausstieg wichtiger ist als der Kohleausstieg. Oder Einwanderung aus den Entwicklungsländern. Oder Ablehnung von Gentechnik. Oder Vielfliegerei.
            Da muss die Rettung der Welt eben hinter den eigenen Befindlichkeiten zurück stehen.“

            All das ist als Antwort möglich.

            Aber, wird dadurch die Frage falsch?

            Ich geh da ein Stückweit wissenschaftlich/technisch dran.
            Wenn mir jemand erzählt, dass A ein großes Problem darstellt und B die Lösung ist, dann stelle ich natürlich irgendwann – logisch, finde ich – die Frage, warum B nicht in Angriff genommen wird.

            Natürlich kann die Antwort sein: „Weil ich andere Prioritäten haben!“
            Aber die Politiker labern seit zwei Jahrzehnten, dass das Thema „Klimawandel“ die allerhöchste Priorität hat – und tun nichts. DAS ist unlogisch. Und genau in diese Wunde steckt GT den Finger.

          • „Für wie groß hältst du den Anteil der Antiatomkraftbewegung an diesem Zustand?“

            Für extrem gering.
            Kernenergie deckt allein den Bedarf an elektrischen Strom ab, in D wären das also maximal etwa 20% des Gesamtenergiebedarfs. In den anderen Industrieländern dürfte das nicht viel anders sein.
            Kernenergie löst das Problem also nicht.
            Ebenso wenig, wie eine 100%ige Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

          • „Aber die Politiker labern seit zwei Jahrzehnten, dass das Thema „Klimawandel“ die allerhöchste Priorität hat – und tun nichts. DAS ist unlogisch.“

            Daran ist nichts unlogisch; Politiker labern viel, wenn der Tag lang ist, und dass man gar nichts tut, stimmt ja so auch nicht. Unlogisch ist es dagegen vielmehr, den Weltuntergang zu beschwören, aber dann nicht bereit zu sein, ein paar heilige Kühe zu schlachten.

            „Für extrem gering.“

            Nun ja, historisch betrachtet hat die Antiatombewegung de facto den Bau von Kohlekraftwerken gefördert. Wenn sich alle Industrieländer so entwickelt hätten wie Frankreich, dann wäre die Situation heute weniger ernst.

            „Kernenergie deckt allein den Bedarf an elektrischen Strom ab, in D wären das also maximal etwa 20% des Gesamtenergiebedarfs.“

            Der Anteil der Elektrizität an der Energieversorgung wird sich in Zukunft erhöhen (müssen), nicht nur wegen der Elektroautos. Das Hauptprodukt eines Kernreaktors ist übrigens Wärme, die ebenfalls genutzt werden kann.

            „Kernenergie löst das Problem also nicht.
            Ebenso wenig, wie eine 100%ige Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen.“

            Solange es ökonomisch Sinn macht, bin ich für alles offen.

  34. Und dann stelle dir vor, du gehörst zur klügeren Hälfte, bist aber so eingeschränkt im Denken, dass du das Zitat nur auf dein Land bezogen begreifen kannst. xD

  35. „Every Men’s Right’s Activist I ever met, I wann a grab and tell’em: „Dude, we got em all! Dude, we got em all!““

    Joe – Die Dork Web Bühne – Rogan.

  36. Mal ein Lob für den CIA Chriss.
    Über Bande natürlich.

    Jeden scheiß Tag was interessantes zu posten, keine so leichte Aufgabe.
    Vor dem Problem stehen auch andere.

  37. langer Anhang, sich dann verlierend, aber interessant

    • Einige der Punkte scheinen auch eher gerade nicht bei Weißen angesagt zu sein, aber Teamfähigkeit ist heute ja auch schon eine als weiblich geframte Eigenschaft. Also muss es da eigentlich wohl gar keinen Zusammenhang geben.

  38. „Für noch gefährlicher aber erachtet sie „den Schulterschluss des Islamismus mit der radikalen Linken“ in Deutschland und Frankreich. Das bringt ihr natürlich keine Sympathien: „Für die Linken bin ich rechts, Rassistin und Nazi.“ Das Publikum am Gustaf-Gründgens-Platz sah die Sache wohl anders. Nach begeistertem Schlussapplaus erfuhr Alice Schwarzer auch in einer öffentlichen Fragerunde große Zustimmung für ihre Thesen.“

    ?

    https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/alice-schwarzer-bei-den-duesseldorfer-reden-im-schauspielhaus_aid-38440987

  39. Wirklich toll was Politiker vom emphatischen Geschlecht für Lösungsansätze haben. Da brauchen wir unbedingt mehr von!

    Selbstverständlich darf kein Mann einer Frau vorschreiben was sie mit ihrem Körper macht. My body, my choice!

    Die Karrieren von Männern werden beendet weil sie vor 15 Jahren einer Freundin beim Gespräch als Geste der freundschaftlichen Zuneigung ans Knie gefasst haben, wie ein Schulterklopfen oder weil sie einen Witz erzählen, der vom Publikum auch als Witz erkannt und für lustig befunden wurde. Aber als Frau kann man auch ruhigen Gewissens die Hälfte der Weltbevölkerung als genetischen Defekt oder Vergewaltiger bezeichnen und fordern das man alle einer unnötigen Operation unterzieht… das zieht keine Konsequenzen nach sich.

  40. Beides ist skandalös. Der Cartoon ist im besten Sinne ausländerfeindlich, wenn nicht rassistisch und mit antisemitischen Anklängen.
    Der Stürmer-Vergleich ist antisemitisch, da hier das neue antisemitische Narrativ von den Moslems als den neuen Juden bedient wird.
    Insofern wäre es völlig ok, wenn beide Seiten in ihre Schranken gewiesen werden und jeweils aus Amut und Würden rausgekegelt werden.

    Übrigens fehlt allen Cartoons, die zur Zeit so gerne mit denen des „Stürmers“ verglichen werden (auch die der New York Times) das Besondere, was den „Stürmer“ so auszeichnet: die abartige Häme und das pathologische Sexualisieren dazu. Findet man heute in einer typischen Stokowski-Kolumne btw. und sowieso gerne bei den Feministinnen: Die Metoo-Kampagne gegen Weinstein zeigte auch eine Seelenverwandtschaft zum Stil des „Stürmer“, wenn auch nicht als gezeichneter Cartoon.
    Dass der Stürmerstil nicht allgemein gesehen wird, zeigt die latente und sehr bedenkliche allgemeine Bereitschaft dazu, solche Inhalte zu goutieren.

    • Und nach der Logik hätten Schiller und seine Verleger mit dem Werther Blut an den Fingern. Das ist genau der gleiche Bullshit wie Killerspiele!

      • Wer mal ein Computerspiel gespielt hat, der weiß, die trainieren nicht Mord und Totschlag, sondern schnöden Diebstahl.

        #Lootboxen

      • Das zB die bei Evo überrepräsentierte Gruppe auch die ist, die mit Gewalt in den Schulen auffällt, würde ich behaupten, legt Zusammenhönge nahe.

        Man sieht die, deren Bezeichnung hier editiert würde, selten Flightsimulator spielen, aber mit begeisterung Mortal Kombat und Streetfighter.

        Und ja, der Werther Effekt hat aus nem Grund Einzug in den Ethikkodex gefunden.

  41. „Was hat die Sozialdemokraten also so ruiniert?

    Uns hat ruiniert, dass wir nicht mehr so stark für politökonomische Reformen kämpfen, um das Leben der Menschen besser zu machen, dass wir kaum mehr den Willen und die Bereitschaft signalisieren, uns in Konflikte mit dem Kapital zu setzen, und dass wir Kapitalismus überhaupt nicht mehr verstehen. Ich habe das Gefühl, dass viele in der politischen Linken gar nicht mehr kapieren, was Kapitalismus ist.“

    https://www.addendum.org/news/heisterhagen-interview/

    Ganz interessant, aber er versteht nicht, dass Identitätspolitik Kollektivismus ist und kein Individualismus (mit dem sich dieser identitäre Kollektivismus gerne demonstrativ und lügnerisch schmückt).

  42. „Das schleichende Gift des Egoismus hat die Balance in der Gesellschaft verschoben.“

    Eine Diagnose, die völlig irreal ist. Sie zeigt aber, dass der stellvertretende SPD-Vorsitzende ein Kollektivismus-Anhänger ist. Zeigt, dass es mit der SPD keine Sozialdemokratie mehr möglich ist.

  43. Haaaaltung!

    „Die neue „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, wie weit rechtsnationalistisches Denken ins bürgerliche Lager eingedrungen ist. Für Demokraten muss das ein Ansporn sein, Haltung zu zeigen …“

    https://www.vorwaerts.de/blog/verlorene-mitte-haltung-gefragt

    Die „politische Mitte“ ist verloren, die Schotten sind dicht, aber ansonsten ist alles klar auf der Andrea Doria. Jetzt muss man nach vorne drängen:

    „Wie ich rede, was ich sage, welche Überzeugungen ich vertrete, welche Haltung ich einnehme – all das prägt andere Menschen.“

    “ … zielführend ist: entschiedene Klarheit und jeden Tag unsere Freunde, Berufskolleginnen, Nachbarn von dem überzeugen, was Rechtsnationalisten bekämpfen.“

    Man definiert sich ganz und gar über die radikale Ablehung allen „Rechtsnationalismus“ und muss das Gegenteil von dem machen, was die sagen. Über allem schwebt der neue antinationalistische Fetisch, dass dieser gleichbedeutend mit Krieg und allem Schlechten ist:

    „Denn Nationalismus war und ist die Brutstätte von Kriegen.“

    Der Blick in den Rückspiegel wird hier zu einer überhistorischen Wahrheit stilisiert. Ich denke, dass der Fetischcharakter dieses Dogmas seinen Kern in der Anti-Israel-Haltung der Linken hat. Es ist die zeitgemässeste Form des Antisemitismus, ein post-Antizionismus, die noch erkannt werden muss.

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