Geschlechterkrieg und jeweilige Schuld

In den Kommentaren entwickelte sich neulich eine Diskussion zu der jeweiligen „Schuld“ gar „Bringschuld“ der Geschlechter

Seerose führte an:

Ich sehe ebenso die Notwendigkeit, sich angesichts der gegebenen Realitäten nicht im ressourcenmäßig absurden Klein-in-Klein zu verlieren und zugleich damit den von interessierter Seite gewollten Geschlechterkampf weiter anzuheizen, sondern sich statt dessen besser den wirklichen Problemen in diesem Zusammenhang zuzuwenden, und nach erstrebenswerten Lösungen zu suchen!

Dagegen wurde angeführt:

Weißt du, das klingt ja sehr schön, was du da sagst.

Und dann liest man so eine Nachricht: „Die ehemalige First Lady Michelle Obama hat die USA unter Donald Trump mit den Kinder-Wochenenden bei einem geschiedenen Vater verglichen. “ und hört die Hälfte der Frauen laut applaudieren und hört keine einzige Frau protestieren und dann kommen einem Zweifel an dieser Bekundung des „Wir finden Männer toll und wollen sie lieb haben und mit ihnen zusammen arbeiten“ und fragt sich, ob nicht doch die schnöde Erkenntnis dahinter steht, dass Feminismus durch all den belächelten Männerhass und all die willkommene Frauenbevorzugung eine Welt geschaffen hat, die Frauen nicht mehr gefällt.

Was mich angeht, habt ihr Frauen eine massive Bringeschuld. Ihr müsst unter euch einen Zeitgeist entwickeln, den Männer glaubwürdig finden.

Neue Frauen braucht das Land!

Mit den alten ist in diesen Zeiten von #metoo und Quoten keine flächendeckende Kooperation mehr möglich.

Seerose erwiderte:

Was mich angeht, habt ihr Frauen eine massive Bringeschuld. Ihr müsst unter euch einen Zeitgeist entwickeln, den Männer glaubwürdig finden.
Neue Frauen braucht das Land!
Mit den alten ist in diesen Zeiten von #metoo und Quoten keine flächendeckende Kooperation mehr möglich.“
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Ich bin dabei, wenn auch Du Dir zugleich den „Männer-Schuh“ anziehst, mit der massiven Bingeschuld der Männer!
Das, was Du hier ansprichst, zeigt doch aber wieder einmal eines der öffentlich thematisierten Schlachtthemen auf dem Schlachtfeld Männer vs. Frauen und vice versa, wo es nur noch Vernebelung in verbliebenen rauchenden Trümmern gibt: plakativ und einseitig verdrehte medienwirksame Inszenierungen, die weder für Männer noch für Frauen hilfreich sind, anstelle eine ernsthafte, ehrliche und differenzierte Auseinandersetzung mit gegebenen Herausforderungen zu ermöglichen. Dazu sind aber Männer und Frauen gleichermaßen aufgerufen!

Carnifis führte an:

„Ich bin dabei, wenn auch Du Dir zugleich den „Männer-Schuh“ anziehst, mit der massiven Bingeschuld der Männer!“

Drösel uns mal die Bringeschuld der Männer auf.
Ich bin sicher als Betroffener (Mann) blind für meine Pflichten und sehe mehr auf die der Frauen.
Aber auch wenn ich mir Mühe gebe, sehe ich, dass die Männer ihrer Bringeschuld mindestens seit Beginn der bürgerlichen Gesellschaft uneingeschränkt – und zumeist auch klaglos – nachkommen. Daher würde es mich schon interessieren, wo wir schlampen.

„Das, was Du hier ansprichst, zeigt doch aber wieder einmal eines der öffentlich thematisierten Schlachtthemen auf dem Schlachtfeld Männer vs. Frauen und vice versa, wo es nur noch Vernebelung in verbliebenen rauchenden Trümmern gibt: plakativ und einseitig verdrehte medienwirksame Inszenierungen, die weder für Männer noch für Frauen hilfreich sind, …“

Das kann nicht oft genug betont werden, dass wir die geistigen Ejakulationen von Feministen auf Frauen verallgemeinern. Aber auch da sind die Frauen, die mit den ebenso exzessiven, wie albernen Forderungen der Gendas nicht konform gehen, in der Pflicht, den Unsinn als solchen offen und öffentlich zu diskutieren. Das ist einer der ganz wenigen Punkte, den Männer aus naheliegenden Gründen nicht leisten können.
Wird die Distanzierung nicht geleistet, dann steuert die Gesellschaft, von den Gendas getrieben, immer weiter in Richtung Gleichstellung, einer Form, bei der Frauen weit, weit mehr zu verlieren haben, als Männer. Wir verdienen schon seit jeher im Schweiße unseres Angesichts unser Brot, der Eigenanteil von Frauen ist auch in Beziehungen vom rein materiellen Wert her nur ausnahmsweise adäquat.

Seerose darauf:

Danke Dir, für Deine geäußerte Bereitschaft!
Wo wir gerade beim Thema Geld-Verdienen/-Verdiener sind: wie lange schon hat ein nicht geringer Teil der Männer ihr Geldverdiener-Privileg mißbraucht, in dem sie ihren Frauen „klarmachten“, wer hier der Herr im Hause ist, und das heißt, wer denn das Geld ins Haus bringt? Was haben diejenigen ihrer Geschlechtsgenossen dagegen getan, die selbst zwar nicht zu derart rabiaten Mitteln einschließlich körperlicher Gewalt gegriffen haben, das „Herr-im-Haus-Prinzip“ notfalls mit Gewalt „wiederherzustellen“?
Was haben Männer dagegen getan, wenn das gesellschaftlich wertvolle Vollzeit-Engagement einer „nur“ Hausfrau und Mutter ins Lächerliche gezogen wurde? Was haben Männer getan, um das ehrverletzende Verächtlich-Machen vom „Heimchen am Herd“ als unzulässige Diskriminierung entscheidend und erfolgreich zurückzuweisen? Wieviele Frauen haben infolge dessen bis heute, nicht zuletzt aufgrund dieses gesamtgesellschaftlichen Versagens, die eigene schulisch-berufliche Qualifizierung und die Unabhängigkeit vom „Versorger“ vorgezogen, um sich nicht länger als von Natur aus dazu unfähig unterlegen „abstempeln“ zu lassen?!
Ich will hier gar nicht den Männern alleine die Schuld dafür geben. Aber ich will damit verdeutlichen, daß Selbstmitleid, wie es hier nur allzu oft von Männerseite betrieben wird, keine Lösung der einschlägig gegebenen Probleme darstellt; vielmehr sind hierzu beide Seiten aufgefordert!

Carnofis führte dagegen an:

„wie lange schon hat ein nicht geringer Teil der Männer ihr Geldverdiener-Privileg mißbraucht, in dem sie ihren Frauen „klarmachten“, wer hier der Herr im Hause ist, und das heißt, wer denn das Geld ins Haus bringt?“

Eine Frage, auf die ich Dir keine Antwort geben kann, weil sie mir in meinem nicht mehr ganz so kurzen Leben noch nie vorgekommen ist – jedenfalls nicht ernsthaft.
Ich bin in einer sehr großen Verwandtschaft aufgewachsen, dazu in einer Zeit, als Geburtstage leicht den Rahmen großer Feste mit dreißig und mehr Personen einnahmen. Nach den Mahlzeiten zogen sich die Frauen in die Küche zurück und beschäftigten sich mit Spülen – und Tratschen. Die Männer derweil saßen irgendwo herum – und tratschten.
Auch rückblickend bin ich mir nicht sicher, ob die Frauen das als diskriminierende Ausgrenzung betrachteten, oder nur als gewollte Möglichkeit, unter Ihresgleichen zu bleiben. Männer, die sich in die Küche verirrten, flogen dort nämlich sehr schnell raus. Nur wir Kinder waren als „Vermittler“ erlaubt.
Klar gab es auch flappsige Sprüche, wie der von Dir erwähnte. Aber er wurde von den anwesenden Frauen mit höhnischem Gelächter quittiert. Ich erinnere mich noch genau an eine Szene, in der ein – vom Alkohol schon leicht angeschlagener – Onkel nicht ganz ernsthaft darauf verwies, dass der Mann „das Haupt“ der Familie sei, was meine Mutter süffisant mit dem Spruch „und die Frau der Hals, der es dreht“ konterte.
Von daher glaube ich, dass Den Beispiel ein Stereotyp beschreibt, das jeder kennt, dem aber ebenso wenig jemand begegnet ist, wie der Frau, die abends mit dem Nudelholz ihrem betrunkenen Ehemann hinter der Tür auflauert.

„Was haben diejenigen ihrer Geschlechtsgenossen dagegen getan, die selbst zwar nicht zu derart rabiaten Mitteln einschließlich körperlicher Gewalt gegriffen haben, das „Herr-im-Haus-Prinzip“ notfalls mit Gewalt „wiederherzustellen“?“

Es ist schwierig, gegen Stereotypen was zu tun, wenn man ihnen nicht begegnet. Das ist in etwa so nutzbringend, wie Männer allgemein aufzufordern, Frauen nicht zu vergewaltigen.
Aber sicher ist Dir hier auf dem Blog schon aufgefallen, dass es in der Community sehr unterschiedliche Meinungen über Frauen gibt – und dass die echten Frauenfeinde durchaus aufgefordert werden, sich zu mäßigen. Gäbe es dieses Selbstregulativ nicht, gäbe es diesen Blog nicht.

„Was haben Männer dagegen getan, wenn das gesellschaftlich wertvolle Vollzeit-Engagement einer „nur“ Hausfrau und Mutter ins Lächerliche gezogen wurde?“

Das scheint mir gar nicht nötig zu sein. Die Diskussion, wo die Frau/Mutter in welcher Weise ihren Platz in der zukünftigen geschlechtergerechten Gesellschaft einnehmen soll, wird selbst unter Männern heiß diskutiert. Ich selbst bin der Meinung, dass die Funktion einer (Ehe-)Frau in Dialog mit ihren Gatten auszuhandeln ist und dass „die“ Gesellschaft diese Entscheidung zu respektieren hat. Ebenso bin ich aber der Meinung, dass Frauen, die diese Vereinbarung kündigen, auch bereit sein müssen, die Folgen zu tragen.
Andere Blogger hier meinen, dass eine Mutter kein Recht haben dürfe, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, solange die Kinder noch klein sind.
Das klingt eher nicht nach „Lächerlichkeit“.

„Was haben Männer getan, um das ehrverletzende Verächtlich-Machen vom „Heimchen am Herd“ als unzulässige Diskriminierung entscheidend und erfolgreich zurückzuweisen?“

Warum sollten sie? Ob sie ein solches Dasein fristen wollen, ist in allererster Linie eine Entscheidung des „Heimchens“. Da fehlt mir ehrlich gesagt das Mitleid.

„Wieviele Frauen haben infolge dessen bis heute, nicht zuletzt aufgrund dieses gesamtgesellschaftlichen Versagens, die eigene schulisch-berufliche Qualifizierung und die Unabhängigkeit vom „Versorger“ vorgezogen, um sich nicht länger als von Natur aus dazu unfähig unterlegen „abstempeln“ zu lassen?!“

Wo ist da das Problem? Willst Du den Männern vorwerfen, dass sie von Frauen die gleichen Maßstäbe fordern, die an sie selbst gelegt werden?
Es kann doch nicht Dein Ernst sein, für weibliche Teenager das Recht auf eine „Karriere“ als Hausfrau zu fordern?!
Eine Hausfrau ist nun mal nicht in der Lage, sich selbst zu unterhalten. Wenn Du aber das „Hausfrauen“dasein als Recht forderst, dann musst Du Dir auch Gedanken über die Finanzierung machen – und Männern dasselbe Recht einräumen.

Weil da einiges an Positionen drinsteckt stelle ich es hier noch mal als Artikel ein

 

82 Gedanken zu “Geschlechterkrieg und jeweilige Schuld

    • So ein Undank! Wo doch die Femis geade für Dich soooo viel erreicht haben. Du darfst jetzt selbst ein Scheidungsverfahren riskieren, wenn Du es zurecht verlierst, weinen, und – tadaa! – sogar Röcke tragen ….
      Also bitte ….

    • Irrtum Adrian, Männer sind sehr wohl verpflichtet, für Frauen zu sorgen.

      Von unsere Steuern werden unzählige faule und unnütze Frauen alimentiert. Millionen geschiedene Männer müssen für ihre Exen bluten und Millionen AEs werden von Steuergeld alimentiert.

      Männer zahlen 90% des Steueraufkommens, während Frauen 60-70% abgreifen. Würden wir Männer das stoppen, würden Frauen verhungern, oder sich für ein Butterbrot prostituieren müssen.

      Die leben nur von uns und durch uns.

          • In den Neunzigern ging Feministinnen immer direkt das Wasser ins Höschen mit Tiervergleichen.
            Gerne hat man sich die Gottesanbeterin zum Symbol genommen, die den Partner nach der Paarung verspeißt.

          • Schwarze Witze war auch beliebt.

            Gibt nichts tolleres als mit 10 zum Treffen des Vereins perverser Alleinerziehender Mütter mitgeschleppt zu werden.

            Man bekommt zwar eine eigene Spielecke, den Unfug muss man trotzdem mitanhören.
            Leider auch außerhalb der Treffen.

          • Danke für die Erklärung.

            Ja, das kenne ich. Weiber knallen durch, wenn sie Freiheit haben.

            Da war doch was mit Nietsche, oder so?

      • Richtig, deswegen sollte jeder antifeministische Mann auch für den schlanken Staat sein. Derjenige der das nicht ist, kann sich eigentlich auch direkt als Feminist bezeichnen, denn nichts anderes ist er.

    • Ja, Adrian, so sollte es sein.

      Leider sieht die Realität etwas anders aus, weil es eben gewisse staatliche Instrumente/Institutionen gibt, die einen Mann in die Bringschuld zwingen. Z.B. die Zivilehe, die Kindeszeugung oder die Steuerpflicht sowie diverse Sozialversicherungen, mittels denen Männer faktisch ausgebeutet und Frauen privilegiert werden. Teilweise kann man natürlich diese Instrumente/Institutionen meiden und damit zumindest einen erheblichen Teil der Ausbeutung vermeiden.

      MGTOW ist so eine Möglichkeit, womit man(n) sich jede Menge Verpflichtungen, die nicht selten in den Ruin führen, vom Hals halten kann. Du, als Schwuler, gehst sozusagen automatisch Deinen eigenen Weg (d.h. ohne Dir eine Frau ans Bein zu binden). Bei uns Hetero-Männern ist das mit einem gewissen emotionalen Aufwand verbunden, den man(n) aber ohne weiteres leisten kann, wenn man(n) den notwendigen starken Willen dazu hat.

      Ansonsten: Die von Christian gepostete Debatte ist typisch für den vorherrschenden Kollektivismus (kollektive männliche Bringschuld vs. kollektive weibliche Bringschuld); besonders putzig ist es, wenn Kollektivisten darüber räsonnieren, dass man den Geschlechterkampf eigentlich vermeiden solle. Geschlechterkampf ist einer von zahllosen Ausflüssen des Kollektivismus, ebenso Rassismus, Klassenkampf, Religionskämpfe und all die anderen kollektivistischen Grabenkämpfe, die man richtiggehend inszeniert. Individualisten wie Du, Adrian, oder auch ich stehen solchen Debatten vergleichsweise verständnislos gegenüber, weil wir den Kollektivismus von vornherein eben nicht als unsere Lebensgrundlage anerkennen. Aber es ist sehr schwierig als Individualist in einer stark kollektivistisch geprägten Welt zu (über-)leben. Und bisweilen muss der Individualist sich – entgegen der eigenen individualistischen Überzeugungen – kollektivistischer Kampfinstrumente bedienen, um wenigstens die übelsten kollektivistischen Übergriffe abzuwehren. Das ist die gnadenlose Logik des Krieges, und keiner auf dieser Welt kann sich dem vollständig entziehen. Die Realität ist halt kein Ponyhof.

      Insofern kann ich Carnofis Argumentation nachvollziehen, auch wenn ich sie im Grundsatz als falsch erachte. Bloss, der vom Feminismus losgetretene Geschlechterkampf tobt auf politischer Ebene schon längst und wird seit über 20 Jahren mit stetig wachsendem Fanatismus seitens der Feministen geführt, was logischerweise einen entsprechend wachsenden Widerstand erzeugt – das längst bekannte actio –> reactio Prinzig. Wahrscheinlich muss er bis zur vollständigen Erschöpfung weitergeführt werden, bis die Kontrahenden endlich einsehen, dass er völlig sinnlos ist. Deswegen geht es eben nicht ohne Gegengewicht zum politisch gehätschelten und hervorragend vernetzten (Staats-)Feminismus. Aber als Individualist muss man sich daran ja nicht notwendigerweise beteiligen, während die Kollektivisten aufgrund ihrer Ideologie dazu verdammt sind, in irgendwelchen ideologischen Schützengräben ihre Kriege bis zum bitteren Ende auszufechten…

      • „Individualisten wie Du, Adrian, oder auch ich stehen solchen Debatten vergleichsweise verständnislos gegenüber, weil wir den Kollektivismus von vornherein eben nicht als unsere Lebensgrundlage anerkennen.“

        Das unterschreibe ich, ein absolut treffender Kommentar.

        Diese Art von Debatten sind von vorne herein rein kollektivistisch ge-framed (wie man ja jetzt sagen kann), so dass die Individual- und Menschenrecht aussen vor bleiben. Statt dessen soll es Privilegien, spezielle Rechte, für Frauen geben, für Männer die Kehrseite davon (gibt es kein Wort für, das alte feudalherrschaftliche „Lehen“ wäre wohl auszugraben). Und dann unterhält man sich folgerichtig über die „Bringschuld“ der Geschlechter.

        So werden wir keine freie oder freiheitliche Gesellschaft! Das bahnt nur den Weg in eine undemokratische Gesellschaft, in der Sexismus und Kollektivismus herrschen. Das mit den Frauenqoten zeigt ja, wohin die Reise gehen soll.

      • „Und bisweilen muss der Individualist sich – entgegen der eigenen individualistischen Überzeugungen – kollektivistischer Kampfinstrumente bedienen, um wenigstens die übelsten kollektivistischen Übergriffe abzuwehren.“

        Eben.
        Als ich Anfang der 80er zwangsweise zum Militär eingezogen wurde, standen sich die beiden höchstgerüsteten Armeen an der innerdeutschen Grenze etwa 20 km von „meiner“ Kaserne entfernt gegenüber. Ich war radikal gegen eine militärische Lösung des Konflikts, dennoch zwangsweise Teil des Systems. Und damit konnte ich wählen zwischen Erschießen und Erschossen werden.

        Ähnlich verhält es sich mit dem Feminismus. Du kannst so individualistisch sei, wie Du willst, wenn der Feminismus die Männer kollektiv zu Feinden erklärt, dann bist Du logischerweise Teil dieses Kollektivs.
        Und Du kannst Dich dem nicht entziehen, weil die Femininistas Dich über die staatlichen Institutionen mit Strafsteuern belegen, über die Versicherungen mit geschlechtsabhängigen Malus-Tarifen und übers Zivilrecht mit Unterhaltsfron.
        Du kämpfst also im Kollektiv mit, oder Du akzeptierst Strafabgaben für Männer und die Erosion der Demokratie.

        Die Femininistinnen machen vielleicht einige hundert Frauen – mit deutlichem Lesbenanteil – aus, sprechen aber – ohne demokratische Legitimation – für 40 Mio.
        In dem irrigen Glauben, dass Männer auf dem Weg zum Paradies schon weit vor den Frauen laufen würden, fordern sie FÜR ALLE FRAUEN den Vorsprung aufzuholen.
        Tatsächlich befinden sich die Männer bezogen aufs Ziel aber weit hinter den Frauen, was also zur Folge hätte, dass diese aus der Gleichstellung weit, weit mehr zu verlieren hätten, als die Männer.
        Manche Geschiedene kann ein Lied davon singen. Vor zwanzig Jahren noch konnte sie sich nach einer gescheiterten Ehe bis zu ihrem Lebensende in der Unterhaltshängematte bequem machen, heute muss sie – oft zum ersten Mal in ihrem Leben – schon nach wenigen Jahren ihre Brötchen selbst erarbeiten.
        Auch in der Familienrechtsprechung erodieren langsam aber stetig Mutterprivilegien.
        Und in absehbarer Zeit wird auch die Wahlfreiheit zwischen Berufstätigkeit oder Hausfrauentätigkeit fallen.

        Frauen verlieren also wesentlich mehr, als Männer und deshalb ist es auch weit mehr in ihrem Interesse, dem feministischen Wahn entgegenzutreten.

        • Der Feminismus verspricht den Frauen aber genau diese Privilegien (von einst) – und ein Ausbau derselben. Dass das natürlich nur einer kleinen Oberschicht dient, das steht nur im Kleingedruckten.

          Das Bild mit den Blöcken im Kalten Krieg taugt aber eher weniger, denn es gibt ja gar keinen organisierten Gegner des Feminismus.

          • „Das Bild mit den Blöcken im Kalten Krieg taugt aber eher weniger, denn es gibt ja gar keinen organisierten Gegner des Feminismus.“

            Wie so oft entscheiden nicht Fakten, sondern Gefühle. Femininistas sehen sich einem Block organisierter Gegner gegenüber, gegen den sie kämpfen. Und das Bild tragen sie in die Öffentlichkeit.

          • Ja, klar, @Carnofis, die haben sich organisiert und treiben ihre Interessen voran. Man kann aber auch gegenhalten, indem man ein anderes Spielfeld der Auseinandersetzung aufmacht. Und das wäre hier angebracht, da der Kollektivismusrahmen des feministischen Diskurses uns nur in die Defensive bringen würde. Viel besser ist es, dem ganzen Kollektivismus den Boden zu entziehen, weil eine direkte Auseinandersetzung keinen Sinn macht. Wenn die Phalanx des Feindes vorne wie ein einziger Panzer steht, dann kommt man mit seiner Kavallerie von hinten, vor allem wenn man schwächer ist.

  1. Eigentlich ein sehr interessanter Fall von Derailing.

    Ich stelle die These in den Raum, dass eine gleichgestellte Gesellschaft nicht funktionieren kann, wenn Frauen sich nicht ändern.

    Seerose kontert, dass ja auch Männer sich ändern müssten gefolgt von einem eher lächerlichen Forderungskatalog.

    Und sofort ist das Thema: „Welche weiblichen Verhaltensmuster sind nicht mehr tragbar?“ gründlich vom Tisch. Es geht nur noch um das Verhalten von Männern und ob und was die so alles falsch machen.

    Jungs, so wird das nichts.

  2. Die heutige Geschlechter-Situation ist geprägt durch ein Agenda-Setting, das nicht von normalen, selbstbewußten Frauen und Männern bestimmt worden ist, das aber verhaltenswirksam bereits im frühesten Kleinkindalter beginnend, und fortlaufend über die institutionellen Erziehungsanstalten und politisch-medial mit großem Aufwand unterstützt und propagiert wird; bei entsprechendem Wohlverhalten wird dieses verstärkt und bei Nicht-Einhaltung früher oder später sanktioniert.
    Sind die resultierenden Folgen wirklich überraschend?

      • Tatsächlich wäre ein Verbot des Staatsfeminismus (eine andere politisch relevante Form von institutionalisiertem Feminismus gibt es nicht) das beste. Ich halte den Staatsfeminismus (wenn auch längst nicht bloss den) für eine Form von Korruption, bei der eine bestimmte Klientel mit bestimmten Politikern paktiert zu Lasten der Steuerzahler und der Bürger insgesamt. Es geht um eine immer weitergehende Beschneidung der individuellen Freiheit. Und Feminismus ist eines von mehreren Vehikeln, um das zu bewerkstelligen.

    • Die Abschaffung kollektiver Narreteien ist eine Frage der politischen Macht. Schlechte Karten hat man(n) allerdings dann, wenn dies top-down so dekretiert worden ist.
      Aber genau dies ist bei den meisten heutigen weltpolitischen Programmen der Fall!
      Ich freue mich ja über die hier kundgetanen Bekenntnisse zum „Individualismus“ oder doch besser zur Inanspruchnahme von Individualität, die sich durch schwachsinnige kollektivistische Programme nicht vollends in die Resignation oder allenfalls noch in fragwürdige Reaktion(en) treiben läßt!
      Was das aber in der Umsetzung konkret bedeuten kann, dafür kann es aus meiner Sicht gar nicht genug an konstruktiven Vorschlägen und zielführenden threads geben!
      Bei der Gelegenheit möchte ich meinen Eindruck wiedergeben, den ich gerne korrigiert sähe. Mein persönlicher Alltag und Erfahrungsbereich ist überwiegend geprägt von einem respektvollen und konstruktiven Miteinander von Männern und Frauen, und ich mag mir nicht vorstellen, wenn das, was u.a. von Extrem-Feministen so ausgedacht, gefordert und angestrebt wird, ebenso wie der galoppierende Gender-Wahnsinn, unseren sozialen Alltag noch stärker durchdringen, belasten und irritieren wird, als bislang schon gegeben.
      Überspitzt gesagt, scheinen mir allerdings viele Kommentare auszudrücken, daß ihr Lebensalltag bereits ausschließlich durch den „totalen“ Geschlechter-Krieg geprägt ist, wobei mir konstruktive Änderungsimpulse außerhalb einseitiger kollektivistischer „Lösungen“ eher als die Ausnahme erscheinen.
      Ist das so, und soll das so bleiben?

      • Vereinfacht ausgedrückt, wirst du unsere Art von Kommentaren ausschließlich hier finden.
        In keinem Schulbuch, in keinem Gesetzt, in keiner Talkshow.

      • „unseren sozialen Alltag noch stärker durchdringen, belasten und irritieren wird, als bislang schon gegeben.“

        Das wird sich bestimmt in ganz anderer Weise bemerkbar machen als man sich das vorstellen würde.

        Durch steigende Preise und allgemeine wachsende soziale Ungleichheit zB.

        Der Grund? Weil privilegierte Unfähigkeit und Anmassung Politik und Unternehmen zusehens bestimmen werden und das schlicht und einfach teuer für Herrn und Frau Soundso ist.

      • „Mein persönlicher Alltag und Erfahrungsbereich ist überwiegend geprägt von einem respektvollen und konstruktiven Miteinander von Männern und Frauen, …“

        Das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Der ganze feministische Irrsinn schlägt sich im Alltag der Menschen – gottseidank – überhaupt nicht nieder. Was das anbelangt, regiert die Politik, schreibt die Journalistenzunft total am Alltagsverständnis der Menschen vorbei.
        Allerdings ist eine gewisse Leichtgläubigkeit bei Frauen zu beobachten, dass da schon was an der Gewalttätigkeit von Männern, oder dem GPG dran sein müsse. Nur, wenn man nach Belegen fragt, lautet die Antwort regelmäßig: „Bei mir nicht. Aber bestimmt bei anderen Frauen/in anderen Firmen“.

        „… und ich mag mir nicht vorstellen, wenn das, was u.a. von Extrem-Feministen so ausgedacht, gefordert und angestrebt wird, ebenso wie der galoppierende Gender-Wahnsinn, unseren sozialen Alltag noch stärker durchdringen, belasten und irritieren wird, als bislang schon gegeben.“

        Natürlich wird es unseren Alltag noch stärker durchdringen und irritieren, wobei der Absurdität offensichtlich keine Grenzen gesetzt sind.
        Eine sehr kleine feministische Elite von wenigen Dutzend bis hundert Frauen verdient ihren Lebensunterhalt damit, die „Missstände“ zu analysieren, Änderungsvorschläge zu machen und zu kontrollieren.
        Diese Lesben würden sich ihren eigenen Arbeitsplatz wegrationalisieren, würden sie irgendwann feststellen, dass ihr Forderungen erfüllt seien. Daher ist es kein Wunder, dass jedes Jahr erneut festgestellt wird, dass der GPG konstant (hoch) bleibt, die Gewalt gegen Frauen stetig zunimmt und Männer sich zum Endkampf gegen die Gleichberechtigung von Frauen formieren würden.
        Und jedes Jahr steckt die Politik erschreckt mehr Geld – Steuergeld – in Gender-„Forschung“.

        Wie schon geschrieben, habt nur Ihr Frauen es in der Hand, diesen Irrsinn zu beenden. Wenn wir meckern, wird uns sofort vorgeworfen, wir wollten nur unsere patriarchalen Privilegien verteidigen.

        „Überspitzt gesagt, scheinen mir allerdings viele Kommentare auszudrücken, daß ihr Lebensalltag bereits ausschließlich durch den „totalen“ Geschlechter-Krieg geprägt ist, wobei mir konstruktive Änderungsimpulse außerhalb einseitiger kollektivistischer „Lösungen“ eher als die Ausnahme erscheinen.“

        Nun, wenn Du auf einem Blog Kriminalbeamter mitlesen würdest, würdest Du den Eindruck bekommen, die Welt bestünde nur aus Verbrechern. Logisch, dass sich hier auf AE überdurchschnittlich viele Leute anfinden, die das Thema bewegt. Und da das Gros männlich ist, ist die Erfahrung in aller Regel negativ, entsprechend die Kommentare.
        Mich selbst betrifft der Unsinn heute nur noch wenig, aber ich habe zwei Söhne, die gerade in die Welt hinausziehen und dort ihre ersten Erfahrungen machen.

        • „Allerdings ist eine gewisse Leichtgläubigkeit bei Frauen zu beobachten, dass da schon was an der Gewalttätigkeit von Männern, oder dem GPG dran sein müsse. Nur, wenn man nach Belegen fragt, lautet die Antwort regelmäßig: „Bei mir nicht. Aber bestimmt bei anderen Frauen/in anderen Firmen“.
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          Viele Frauen sind in der Tat leicht(er) zu beeinflussen, und gehen verlockenden Vorgaben oftmals allzu leicht „auf den Leim“. Vom spielerischen Kokettieren mit der vermeintlichen oder tatsächlichen „Benachteiligung“ zum sich verstärkenden Einbinden in diese Geschlechter-isolierende Blase…
          —————————–
          „Daher ist es kein Wunder, dass jedes Jahr erneut festgestellt wird, dass der GPG konstant (hoch) bleibt, die Gewalt gegen Frauen stetig zunimmt…“
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          Letzteres belastet Frauen seit einigen Jahren allerdings sehr! Der Grund hierfür sind allerdings weniger die, die dafür laut feministisch-medialer Veröffentlichung angeblich dafür verantwortlich sind, daß viele Frauen seither ihr Freizeitverhalten radikal eingeschränkt haben!
          —————————-
          „Wie schon geschrieben, habt nur Ihr Frauen es in der Hand, diesen Irrsinn zu beenden. Wenn wir meckern, wird uns sofort vorgeworfen, wir wollten nur unsere patriarchalen Privilegien verteidigen.“
          WIR Frauen sind vielleicht noch viel weniger zu diesbezüglich notwendigem kollektivem Handeln imstande, von positiven Ausnahmen einmal abgesehen…

  3. Ich bin jedenfalls raus aus der Nummer und habe keinen Bock mehr. Das kommt alles weg in der nächsten Zeit: Ehe, Job, Haus und der ganze Plunder, der sich so angesammelt hat. Ich habe keine Lust mehr, meine sauer verdiente Kohle mit irgendeiner verhinderten Prinzessin zu teilen und mich zum Ausgleich mit ihren Launen und Ansprüchen herum zu ärgern.
    Ich werde mich um meine Kinder kümmern (und andere Menschen, die ich mag) und ansonsten mein eigenes Ding machen. Falls sich dann zufällig eine vernünftige Schwester im Geiste finden sollte, darf sie mir gerne ein bisschen Gesellschaft leisten, aber mehr auch nicht.

    Und ich bin da ganz bei Carnofis: Die Feministinnen lassen das Wasser ab aus der warmen Badewanne, in der es sich so viele Frauen bequem gemacht haben. Wenn die Mehrheit der Frauen das nicht möchte, müssen sie dem entschieden entgegentreten.

  4. wie lange schon hat ein nicht geringer Teil der Männer ihr Geldverdiener-Privileg mißbraucht, in dem sie ihren Frauen „klarmachten“, wer hier der Herr im Hause ist, und das heißt, wer denn das Geld ins Haus bringt?

    Und? Ist das heute auch noch so? Wenn ich Frauen von ihren Männern sprechen höre, dann eher in einem Ton das sie die Hosen an hat und er tun muss was sie sagt und wenn ich heute Männer von ihren Frauen sprechen höre, dann eher in einem Ton das sie die Hosen an hat und er tun muss was sie sagt.

    Was haben diejenigen ihrer Geschlechtsgenossen dagegen getan, die selbst zwar nicht zu derart rabiaten Mitteln einschließlich körperlicher Gewalt gegriffen haben, das „Herr-im-Haus-Prinzip“ notfalls mit Gewalt „wiederherzustellen“?

    Sehr viel. Es unterstützen sehr viel mehr Männer den Schutz von Frauen wie den Schutz von Männern.

    Was haben Männer dagegen getan, wenn das gesellschaftlich wertvolle Vollzeit-Engagement einer „nur“ Hausfrau und Mutter ins Lächerliche gezogen wurde? Was haben Männer getan, um das ehrverletzende Verächtlich-Machen vom „Heimchen am Herd“ als unzulässige Diskriminierung entscheidend und erfolgreich zurückzuweisen? Wieviele Frauen haben infolge dessen bis heute, nicht zuletzt aufgrund dieses gesamtgesellschaftlichen Versagens, die eigene schulisch-berufliche Qualifizierung und die Unabhängigkeit vom „Versorger“ vorgezogen, um sich nicht länger als von Natur aus dazu unfähig unterlegen „abstempeln“ zu lassen?!

    Tja und hier denke ich das wir dieses Bild, das lächerlich machen von Hausfrauen, eher Feministinnen und anderen Frauen zu verdanken haben. So wie bei der Farbe pink. Oder beklagst du dich hier das Männer „das ehrverletzende Verächtlich-Machen“ durch andere nicht verhindert haben, ohne diejenigen zu erwähnen die dieses ehrverletzende Verächtlich-Machen tatsächlich betrieben haben. Ich war selbst mal passiv dabei, als eine Frau eine Gruppe Frauen in irgendwas geschult oder unterwiesen hat und das Hausfrauendasein als etwas bezeichnet hat bei dem man im Gehirn abbaut.

    Ich denke wenn überhaupt sind das Positionen aus der Vergangenheit. Männerhass wird HEUTE von Frauen nur selten kritisert. Ungerechtfertigte Frauenbevorzugung wird HEUTE von Frauen nur selten kritisert. Das Männer oft nur noch als dumme Trottel und Tollpatsche dargestellt werden wird HEUTE von Frauen nur selten kritisert.

    Und vielleicht irre ich mich da ja auch aber das man den Geschlechterkrieg beenden sollen, scheint immer erst zu kommen, wenn Männer reagieren. Solange nur Feministinnen mit Scheiße um sich schmeißen und Männer entmenschlichen, hält sich der Protest bei vielen in sehr überschaubaren Grenzen.

    Wie eine Twitterdiskussion, die ich schon vor Jahren mal gelesen habe:

    Mann kritisiert Männerhass im Feminismus.
    Frau kritisiert das Mann Feminismus kritisiert.
    Mann beklagt das Frauen das ja nicht machen, den Männerhass nicht kritisieren.
    Frau sagt das sein nicht deren Aufgabe.
    Ergo niemand darf den Männerhass im Feminismus kritisieren.

    • Auf die Gefahr, mich zu wiederholen: Du spielst Seeroses Spiel und diskutierst, ob Männer irgendwas tun müssen oder nicht.

      Das verhindert oder verdrängt die Diskussion, dass Frauen etwas tun müssen.

      Feminismus kann nur von Frauen abgeschafft oder verändert werden. Das sollte hier inzwischen jedem klar sein.

      Aber das Problem ist ja nicht nur politisch, sondern besteht auch auf persönlicher Ebene.

      Crumar wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es eigentlich völlig unklar ist, was eine Frau einem Mann heutzutage noch zu bieten hat. (z.B. hier);
      Außer Sex.
      „Haushalt“ ist heute keine Antwort mehr, der ist in wenigen Wochenstunden in (für den Mann) zufriedenstellender Weise erledigt.

      Also: Was außer Sex kann denn eine heutige Frau für sich in die Waagschale werfen? Insbesondere wenn sie dieses Handelsgut nach Pareto Prinzip verteilen?

      Da Frauen sich angewöhnt haben, im Zwischenmenschlichen alle Vorschläge von Männern als Zumutung anzusehen, werden sie selbst Vorstellungen entwickeln müssen, wie man einen Mann für sich einnehmen kann, sobald der in dem Alter angekommen ist, wo der große Kopf mehr Mitspracherecht bekommt als der kleine Kopf.

      Da sehe ich aber nicht viel.

      Die Konsequenz ist, ihnen zerbröselt nicht nur ihre feministisch-bürgerliche Ideologie unter den Händen weg, sondern ihr eigenes Klientel hat immer weniger Handlungsoptionen.
      Die subjektiv gestiegene intrasexuelle Konkurrenz mit immer mehr „sexyness“ zu begegnen ist sinnlos, wenn man gleichzeitig diktiert, es darf kein Mann mehr darauf reagieren.
      Hot Pants und Titten raus – und keine Sau schaut einen an.
      Das ist nicht wirklich der gewünschte Effekt.

      • @only_me
        Was hat eine Frau einem Mann zu bieten? Materiell eigentlich gar nichts mit Ausnahme der Fortpflanzung.

        Jedoch hat eine Frau einem Mann durchaus emotional einiges zu bieten – zumindest theoretisch. Da befindet sich crumar,der nur den Sex als weibliches Angebot anerkennt, auf dem Holzweg. Warum heiratet beispielsweise ein Mann? Um sich fortzupflanzen oder einfach nur um Sex zu haben? Nonsens! Für blossen Sex ist eine Nutte allemal billiger, und ein Mann kann sich bei der auch noch jede Menge Sonderwünsche erfüllen lassen (Dreier, exotische Sexualpraktiken etc.). Und der Fortpflanzungstrieb manifestiert sich in erster Linie als Sextrieb. Ein Mann heiratet oder zieht mit einer Frau zusammen aus emotionalen Gründen. DAS ist der Normalfall. Dass ihm die Frau den Haushalt erledigt, war schon vor 100 Jahren kein relevanter Heiratsgrund; da war eine Putze schon immer wesentlich billiger.

        Inwieweit Frauen hier und jetzt ihren Männern tatsächlich (und nicht bloss theoretisch) noch emotional einen Gewinn bringen oder womöglich eher eine emotionale Last bedeuten, das wäre mal eine interessante soziologische Untersuchung. Ich fürchte, dass gerade in westlichen Wohlstandsländern die Frauen mit ihren angeblichen emotionalen Fähigkeiten mehrheitlich gnadenlos abstinken würden.

        Jeder Mann muss selbst wissen, inwieweit er einen solchen emotionalen Deal mit einer Frau eingehen will. Das hängt wohl davon ab, wie der Mann selbst veranlagt ist, und ob er eine Frau findet, die gewillt ist, ihm emotional etwas zu bieten und es auch tatsächlich tut.

        • „Inwieweit Frauen hier und jetzt ihren Männern tatsächlich (und nicht bloss theoretisch) noch emotional einen Gewinn bringen oder womöglich eher eine emotionale Last bedeuten, das wäre mal eine interessante soziologische Untersuchung.“

          Also, ich möchte meine Frau nicht missen. Das Gefühl, dass da jemand ist, dem man sein Herz ausschütten, oder mit dem man schöne Stunden zusammen genießen kann, ist unbezahlbar und somit jeden Euro wert.

          • @Carnofis
            Auf individueller Eben kann es natürlich auch entgegengesetzt zum allgemeinen Trend sein. Als Individualist weiss ich das sehr wohl. Du hattest Glück bei Deiner Partnerwahl (oder vielleicht auch eine gute Menschenkenntnis), und das sei Dir vergönnt. Viel Glück auch weiterhin.

            Bei einer Scheidungsquote von etwa 50 Prozent kann man davon ausgehen, dass die Hälfte der Ehen nicht wirklich funktioniert, sonst würden sie ja nicht geschieden, wobei von den verbleibenden 50 Prozent intakter Ehen wohl auch noch ein erklecklicher Teil aus blosser Bequemlichkeit zusammenbleibt. Deswegen glaube ich, dass der allgemeine Trend eben anders ist.

          • @Maesi
            Vielleicht sind es ja auch einfach die Rahmenbedingungen, die einfach nicht passen. Das Ungleichgewicht bei den Rechten und Vorteilen sich scheiden zu lassen (also die Ehe als unzeitgemässe Institution), falsche und verbreitete Anspruchshaltungen …..
            Schon früher war es so, dass ein Ausgleich und eine Balance herrschen müssen, in einer Beziehung. Diese Waage müsste neu ausgerichtet werden, auf moderne Verhältnisse.

          • @Alex
            Auch ich glaube, dass die Rahmenbedingungen nicht (mehr) passen. Eine Neueinstellung des Gleichgewichts ist notwendig und wird IMHO mit der Zeit auch erfolgen. In einem bin ich mir allerdings sicher: die Neueinstellung wird nicht der Staat durchführen. Diese wird durch die direkte Kooperation von Individuen erfolgen. Zwischenmenschliche Beziehungen sind eine höchst individuelle Angelegenheit. Zu glauben, man könne diese durch Gesetze, Bürokratien, Interessenvertretungen und Beratungsmaschinerien auf eine höhere Gerechtigkeitsstufe hieven ist vollkommen närrisch, um nicht zu sagen verrückt. Ebensogut könnte man eine Herzoperation mit einem Presslufthammer durchführen. Das Endergebnis wäre dasselbe: der Verarztete wäre tot.

            All die Gesellschaftsentwürfe, welche irgendwelche Sozialklempner auf dem Reissbrett erschaffen haben, haben noch nie funktioniert, in keinem einzigen Fall; manchmal mündeten sie sogar in grauenhafte Katastrophen. Das Gleichgewicht in einer Gesellschaft ist immer labil und kann nur mittels Selbstorganisation dynamisch innerhalb gewisser Grenzen gehalten werden.

            An einer anderen Stelle hast Du die Metapher des Spielfeldes benutzt, und dass man sich nicht in ein Spielfeld setzen lassen sollte, wo man das dort vorherrschende Spiel nicht gewinnen kann. Ein hervorragendes Gleichnis! Genau so ist es. Wir werden immer wieder in solche Spielfelder gedrängt und glauben dann, wir müssten dort nach fremden Regeln spielen, die uns zum Nachteil gereichen und logischerweise uns dann auch verlieren lassen. Das ist eine ziemlich dumme, selbstzerstörerische Strategie. Das Verlassen solcher Spielfelder ist die klügste Entscheidung.

            Auf Spielfeldern, wo Selbstorganisation herrscht, bestimmen die Spieler auf dem Feld selbst die Regeln, nach denen sie spielen wollen. Wenn einem diese nicht behagen, kann man immer noch ein anderes Spielfeld aufsuchen, wo ebenfalls in Selbstorganisation etwas andere Regeln aufgestellt wurden. Das ist echte Vielfalt von vielen Spielfeldern, die friedlich nebeneinander koexistieren, und nicht die sattsam bekannte, obrigkeitlich oktroyierte Diversity von einheitlich konfektionierten Kollektiven, die fremden Regeln unterworfen ist und auf allen denkbaren Spielfeldern einheitlich herrschen soll. Aber Kollektivisten werden diesen fundamentalen Unterschied auch in hundert Jahren nicht begreifen – es sei denn, sie streifen den Kollektivismus endlich ab.

            An dieser Stelle ziehe ich mich aus diesem Strang zurück. Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen ja einen Denkanstoss geben.

          • Schön „auf den Punkt gebracht“! Das sehe ich ähnlich. Und eine gute und dauerhafte, für beide Seiten erfüllende Beziehung bedarf der ständigen Arbeit und Pflege, und diese muß von beiden Seiten erbracht werden.
            Ich darf mich glücklich schätzen, in meinem Mann einen immer noch liebenswerten und liebevollen Ehemann gefunden zu haben, wobei wir auf eine fast 40-jährige Ehe zurückblicken, die uns einer gemeinsamen Zukunft im Alter zuversichtlich entgegensehen läßt!

          • @Freya
            Wir haben unser gemeinsames Leben lang immer an gemeinsamen Zielen gearbeitet, und uns darin auch gut ergänzt. Auch wenn sich viele unserer Ziele nicht realisieren ließen, was meistens an äußeren Umständen lag, die zu überwinden nicht in unserer Macht lag, so hat uns das dennoch nicht verzweifeln lassen, und uns statt dessen enger miteinander verbunden.
            Wir haben immer noch viele aus unserer Sicht erstrebenswerte Ziele, die wir gemeinsam angehen möchten, gerne bis zu unserem irdischen Ende.

        • @maesi,

          ich weiß, dass es *moeglich* ist, dass eine Frau einem Mann mehr als Sex und ein lächerliches bischen Haushalt bietet.

          Der unten verlinke Artikel zeigt, dass viele Frauen bass erstaunt wären von dem Anspruch, dass das auch dringend nötig wäre.

          „Frau sein“ reicht!

          Und das ist, scheint mir, auch die Grundeinstellung vieler, vieler nicht-feministischer Frauen.

          • @only_me
            Da kann ich Dir allerdings vollumfänglich zustimmen. Die meisten westlichen Frauen scheinen tatsächlich zu glauben, ihr blosses Frausein sei für den Mann genug; mehr brauche er nicht und mehr könne er auch nicht von ihr verlangen. Solange sie jung und ansehnlich sind, mag das sogar zutreffen. Der Feminismus hat diese Prinzessinnenhaltung noch verstärkt und obendrein auf eine politische Ebene gehievt. Inwieweit ein Mann sich damit abspeisen lässt, ist seine individuelle Entscheidung. Es gibt immer eine Alternative.

          • Wenn euch eine Frau erzählt das sie den Gentlemen mag, der sie zum Essen einlädt, die Tür aufhält, den Stuhl ranrückt usw. fragt sie mal was sie denn dafür um Gegenzug für den Mann macht.

        • @Maesi

          „Jedoch hat eine Frau einem Mann durchaus emotional einiges zu bieten – zumindest theoretisch. Da befindet sich crumar,der nur den Sex als weibliches Angebot anerkennt, auf dem Holzweg.“

          Moooooooooment.
          Beide Geschlechter haben das Bedürfnis nach Sex und Intimität und dieses tausche sich wechselseitig aus, so dass keines der beiden Geschlechter dem anderen etwas schuldig ist.
          Erst die Idee, dass weiblicher Sex mehr wert ist als männlicher macht den weiblichen Sex zu einem Angebot. Wenn sich ein Liter Wasser zu einem Liter Wasser austauscht, ist es unnötig, dies eine Transaktion zu nennen.

          Ein gerechtfertigter Einwand ist, die männliche Nachfrage nach Sex übersteige das weibliche Angebot und demnach würde der Marktpreis für Sex auf dem Sexualmarkt steigen.
          Dann ist die Reaktion aber merkwürdig, sich per Ehe und dem Versprechen wechselseitig exklusiver Sexualität von eben diesem Sexualmarkt zu entfernen.
          Insofern ist der eigentliche „Marktpreis“ die Ehe selbst.

          Dass eine Frau einem Mann emotional etwas zu bieten hat würde ich gar nicht bestreiten – ich bestreite nur, hier liegt keine Wechselseitigkeit vor und eine Frau verrichte demzufolge einseitig „emotionale Arbeit“.
          Hochgradig skeptisch bin ich gegenüber allen männlichen Sockenpuppen, die ein „Du vervollständigst mich!“ von sich geben, denn ich sehe mich nicht als unvollständig an.

          „Jeder Mann muss selbst wissen, inwieweit er einen solchen emotionalen Deal mit einer Frau eingehen will.“
          Eben. Das ist prinzipiell eine individuelle Entscheidung.
          Wenn in den misandrischen und feministischen Erzählungen nicht auffällig der Mann zu einem umfassenden Trottel degradiert würde, dessen Beitrag zu einem solchen Deal annähernd Null ist.

          • „Insofern ist der eigentliche „Marktpreis“ die Ehe selbst.“

            Der künstlich mit solchen Vorstellungen wie der natürlichen Keuschheit der Frau, ihrem höhren moralisch-ethischen Empfinden und natürlich der feministischen Selbstvergötterung aufgepeppt wurde, wie jene ausgepolsterten BHs…

          • @crumar

            only_mee schrieb:
            ‚Crumar wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es eigentlich völlig unklar ist, was eine Frau einem Mann heutzutage noch zu bieten hat. (z.B. hier);
            Außer Sex.‘

            Meine Antwort galt dieser Behauptung. Wenn only_me Dich falsch zitiert hat, dann beklage Dich bei ihm. Mir ging es einfach darum, dass eine Frau einem Mann prinzipiell sehr wohl etwas andere bieten kann als bloss Sex – zumindest hoffen die meisten ehewilligen Männer das, denn sonst würden sie ja nicht heiraten sondern die billigeren Dienste einer Nutte in Anspruch nehmen oder selbst Hand anlegen, was am billigsten ist.

            ‚Beide Geschlechter haben das Bedürfnis nach Sex und Intimität und dieses tausche sich wechselseitig aus, so dass keines der beiden Geschlechter dem anderen etwas schuldig ist.‘

            Du baust hier einen Strohmann auf und fackelst ihn dann ab. Dass im Gegenzug auch Männer Sex anbieten, damit Frauen ihren Sextrieb befriedigen können, war gar nicht die Frage. Sondern, ob Frauen noch etwas anderes als Sex anbieten können, was ich wiederum bejahte. Über die Marktpreise von männlichen und weiblichen Sexangeboten habe ich mich gar nicht geäussert.

            ‚Dann ist die Reaktion aber merkwürdig, sich per Ehe und dem Versprechen wechselseitig exklusiver Sexualität von eben diesem Sexualmarkt zu entfernen.‘

            Das ist höchstens für den merkwürdig, der glaubt, dass die Ehe im wesentlichen ein Sextauschgeschäft ist.
            Nochmals: die meisten Männer gehen eine Ehe ein, weil sie glauben oder hoffen, emotionale Zuwendung von der Frau zu bekommen; auch der erhaltene Sex wird als emotionale Zuwendung betrachtet und nicht als reine Triebbefriedigung. Frauen hatten schon immer neben emotionalen auch handfeste materielle Gründe zur Eheschliessung. Und das hat sich bis heute nicht geändert.

            ‚Insofern ist der eigentliche „Marktpreis“ die Ehe selbst.‘

            Wofür ist die Ehe der Marktpreis? Und wer hat ihn zu bezahlen? Bitte näher erläutern.

          • @Maesi

            Ok, zur Klärung: „Da befindet sich crumar,der nur den Sex als weibliches Angebot anerkennt, auf dem Holzweg.“ Ich glaube, du wolltest den Satz einteilig verstanden wissen als „nur den Sex“, der zweite Teil ist jedoch für mich „als weibliches Angebot “ und ich habe mich zu beiden Teilen in Kombination geäußert.

            Wenn du hier schreibst: „Nochmals: die meisten Männer gehen eine Ehe ein, weil sie glauben oder hoffen, emotionale Zuwendung von der Frau zu bekommen; auch der erhaltene Sex wird als emotionale Zuwendung betrachtet und nicht als reine Triebbefriedigung.“ würde ich das gar nicht bestreiten.

            Was ich hoffentlich klar gemacht habe, das gilt für beide Geschlechter gleichermaßen.

            Man sollte also gleichermaßen sagen können: „Nochmals: die meisten Frauen gehen eine Ehe ein, weil sie glauben oder hoffen, emotionale Zuwendung von dem Mann zu bekommen; auch der erhaltene Sex wird als emotionale Zuwendung betrachtet und nicht als reine Triebbefriedigung.“

            Nun kommt dein nächster Satz und ich betone, was ich vor dem Hintergrund des letzten Satzes bemerkenswert finde: „Frauen hatten schon immer neben emotionalen auch handfeste materielle Gründe zur Eheschliessung. Und das hat sich bis heute nicht geändert.“

            Du gestehst Frauen „handfeste materielle Gründe zur Eheschließung“ über die emotionalen Gründe zu – meine Frage zielt darauf ab, wie sich diese „materiellen Gründe“ überhaupt ideologisch rechtfertigen lassen.
            Wenn sich emotionale Zuwendung gegen emotionale Zuwendung eintauscht, wo ist denn der Mehrwert der weiblichen emotionalen Zuwendung?
            Wie kommt man überhaupt darauf, materielle Forderungen über die Befriedigung nach den Ansprüchen auf emotionale Zuwendung hinaus stellen zu können?

            Meine These, in der Theorie der „Komplementarität der Geschlechter“ und speziell der des Mannes als durch die Frau ergänzungsbedürftigen Volltrottel/Mangelwesens ist diese ideologische Rechtfertigung enthalten:

            Feministinnen reklamieren, für Frauen ist „emotionale Zuwendung“ gleich „emotionale Arbeit“; wäre es „Arbeit“, dann würden sich diese „Arbeit“ beider Geschlechter 1:1 austauschen (s.o.).
            Aber dadurch, dass behauptet wird, nur Frauen würden „emotionale Arbeit“ verrichten geschieht dreierlei: 1. bekommt „emotionale Zuwendung“ ein Preisschild, 2. wird es zu einer weiteren „unbezahlten“ weiblichen Arbeit und 3. wird es zu einem weiblichen „Haben“ und zu einem männlichen „Soll“.
            Ironischerweise wird damit seitens des (bürgerlichen) Feminismus „Frau“ auf „das-Geschlecht-mit-der-Emotion/emotionalen-Arbeit“ festgeschrieben. Es lebe das Geschlechterstereotyp! 😉

            Vergleiche diesen Vorgang mit meiner obigen Bemerkung, das Bedürfnis nach emotionaler Zuwendung gelte für beide Geschlechter gleichermaßen und wundere dich mit mir, was aus dieser gleichberechtigten Vorstellung geworden ist.

            Aber zweitens wird erst dadurch „emotionale Zuwendung“ zu einem spezifisch weiblichen Angebot und erst dadurch hat es einen Preis, der über den gleichberechtigten Austausch „emotionaler Zuwendung“ hinausgeht.
            Anders herum ebenfalls: Erst der ergänzungsbedürftige männliche Volltrottel, das männliche Mangelwesen konstituiert die Nachfrage nach diesem Angebot.
            So wird also überhaupt erst dafür gesorgt, dass „emotionale Zuwendung“ einen Marktpreis hat.

            Den Männer dadurch bezahlen, indem diese sich in einer bestimmten Beziehungsform (Ehe) realisiert.
            Die wiederum sicherstellt, dass „emotionale Zuwendung“ mit der Verfügung über den hälftigen Anteil an den materiellen Ressourcen des Mannes einher geht.

            Was ich also behaupte ist, dass bestimmte „Geschlechterstereotypen“ kräftig durch (bürgerliche) Frauen mit „konstruiert“ worden sind und der bürgerliche Feminin-ismus ein auffälliges Desinteresse hat, diese zu „dekonstruieren“.
            Weil es diesen eben nützt.

            Welches Interesse wiederum Männer haben – gerade männliche Feministen – sich als bspw. emotional inkompetent/verkrüppelt darzustellen und darstellen zu lassen ist eine ebenfalls interessante Frage.

        • „Ich darf mich glücklich schätzen, in meinem Mann einen immer noch liebenswerten und liebevollen Ehemann gefunden zu haben, wobei wir auf eine fast 40-jährige Ehe zurückblicken, …“

          Und trotzdem zweifelst Du nicht daran, dass Männer grundsätzlich gewalttätig sind und Frauen verachten?
          Du bist ein hervorragendes Beispiel für diese kognitive Dissonanz, die Frauen intrinsisch zu sein scheint. Zu glauben, die einzige zu sein, die eines der seltenen guten Exemplare des anderen Geschlechts abbekommen zu haben.
          (kopfschüttel)

          • Man mag ihr ein paar Vorträgen von Karen Straughan empfehlen, insbesondere den über
            Oger, Zwiebeln und MRA. 😉

          • „Und trotzdem zweifelst Du nicht daran, dass Männer grundsätzlich gewalttätig sind und Frauen verachten?“
            ——————————————-
            Wann und wo hätte ich diesen Unsinn jemals behauptet?!
            Natürlich sind aus meiner Sicht die meisten mir bekannten Männer ganz ordentliche Kerle!
            Dass aber alle Angehörigen beider Geschlechter aufgefordert sind, Ihr Denken und Handeln immer wieder auf die Vermeidung von unglücklich-machenden self-fulfilling prophecies hin zu reflektieren, und an sich selber zu arbeiten, ohne sich in selbstgefälligen Überlegenheitsgefühlen zu sonnen, allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem der beiden Geschlechter, steht für mich außer Zweifel!

          • Ich darf mich glücklich schätzen, in meinem Mann einen immer noch liebenswerten und liebevollen Ehemann gefunden zu haben, …“

            &

            „Wann und wo hätte ich diesen Unsinn jemals behauptet?!
            Natürlich sind aus meiner Sicht die meisten mir bekannten Männer ganz ordentliche Kerle!“

            Wenn Männer grundsätzlich i.O. sind, warum kannst du dich dann glücklich schätzen einen immer noch liebenswerten Mann gefunden zu haben? Das müsste doch nur der Fall sein, wenn solche Männer die Ausnahme sind.

            Daher -> Männer grundsätzlich nicht i.O., aber meiner ist es glücklicherweise doch.

    • wie lange schon hat ein nicht geringer Teil der Männer ihr Geldverdiener-Privileg mißbraucht, in dem sie ihren Frauen „klarmachten“, wer hier der Herr im Hause ist, und das heißt, wer denn das Geld ins Haus bringt?

      Wie alt sind wohl diese unwitzigen Darstellungen der armen, unterdrückten Hausfrau, die den schwerreichen, privilegierten Ehegatten nächtens mit dem Nudelholz in der Hand erwartet?
      Und was sagt das darüber aus, wer „der Herr im Hause ist“?

    • Da hast Du vollkommen recht: das Lächerlich-Machen der Hausfrau und Mutter war politisch-indiziert, und vor allem dann über die „weisen“ Feministen propagiert. Die meisten Männer und Frauen wurden von diesen „neuen Sichtweisen“ überrumpelt, und haben die neuen Wertmaßstäbe unreflektiert mehr oder weniger übernommen, und die herkömmlichen Praktiken meist samt und sonders entsorgt. Und da stehen wir nun, Männer und Frauen, unglücklicher denn je!
      ————————-
      „Das Männer oft nur noch als dumme Trottel und Tollpatsche dargestellt werden wird HEUTE von Frauen nur selten kritisert.“
      Das die politisch-gewollte Darstellung so läuft, registriere ich auch, wie vermutlich die meisten Frauen meines Umfeldes, mit Abscheu. Aber es findet keine Interaktion darüber statt, wie wohl es sich hierbei meist um äußerst dumme und sexistische Werbung handelt!
      Über die meisten Dinge, die so über Werbung, medial unterschwellig an uns herangetragen werden, findet leider kein Austausch zwischen den Menschen statt. So werden schleichend sukzessive neue „Realitäten“ geschaffen!

      • Richtisch.
        Die Mattscheibe, die Silberwand, die Theaterbühne, das sind alles die platonischen Schattenspiele in der Box.

        Fragt sich, wer da wohl die Schreiberlinge dahinter sind.

        • „Fragt sich, wer da wohl die Schreiberlinge dahinter sind.“
          ———————————————————————————
          Die allermeisten Frauen, mich eingeschlossen, sicherlich nicht! – Not in my name! – Not me!

          • Ich weiß.
            Gibt da halt eine auffällige Gemeinsamkeit hinter all den Gesellschaftszersetzenden Unfugstheorien.
            Könnte man ehrlich sprechen, müsste man gar keine Frauen beschuldigen.

            So muss man halt die Leute einzeln auf die Reise schicken….

  5. Gute Idee, grab denen das Wasser ab und du wirst frei.

    Ich hab das auch gemacht. Die Prinzessin muss jetzt arbeiten und ich mach, was ich will. Ne liebe Frau hab ich trotzdem, aber die ist auch frei und wird nicht alimentiert. Wenn sie zu zicken beginnt, dann war es das. In meinem Alter gibt es jede Menge Frauen, die nicht gevögelt werden und dir die Sterne vom Himmel holen, wenn du sie beachtest.

    Viel Glück!

  6. Irgendwo hatte ich die Tage gelesen Frauen durften ja nicht einmal einen Kühlschrank kaufen ohne Unterschrifft des Mannes.

    Sollten sie auch nicht.
    Wer einen Kühlschrank nicht in den dritten Stock schleppt sollte ihn auch nicht (alleine) auswählen dürfen.

    • Wann und wo soll das gewesen sein? Hier in Deutschland wohl eher nicht. Und das seit Jahrzehnten. So mancher Malocher weiß ein Lied davon zu singen, wie Frau sein sauer erarbeitetes Geld zum Fenster rauswirft. Auch ohne seine Unterschrift.

      (Kauf)Verträge dürfen von allen voll geschäftsfähigen Menschen abgeschlossen werden. Da unterscheidet das Gesetz nicht nach Geschlecht. Auch wenn manche Feministin das vielleicht glauben mag.

  7. Arne verlinkt heute einen Artikel, der – natürlich ausschließlic – die Frauenperspektive auf die heutige Dating-Landschaft ausführlich schildert.

    Ein besonders pointierter Absatz:

    For Gemma, a 23-year-old waitress and student in New Orleans, the prospect of being provided for means she still dates men even though she finds relationships with them dissatisfying. “I feel the need to secure a man for future stability,” she tells me. “In the sense that men want a mommy that fucks, I want a father with no sexual appetite.” She says she grew up poor and has been working hard her whole life, and now she’s ready for a man to do “this bullshit-ass survival stuff so I can ascend to the higher tiers”: “Men have kept women from independence for so long that the only form of reparations might be them working to give us a better life,” she adds.

    Der Rest vom Artikel stellt immer wieder die Frage: „Wieso sind Männer nicht so, wie Frauen sich das wünschen?“
    Die naheliegendste Antwort kommt nicht: „Weil ihr es nicht wert seid.“

    Stattdessen kommt so was:

    Of course, while it’s undeniable that many men are selfish, stingy partners at best and abusive at worst, the “men are trash” premise does warrant deeper inspection. It’s a tongue-in-cheek statement meant to promote camaraderie among women, but like all totalizing statements about identity-based groups, it’s reductive and a little dehumanizing. After all, there are significant numbers of decent men making a concerted effort to be less sexist and to cede some of their power, and those men — combined with a general hope in the ability of men to improve and desire for people of all genders to coexist — make many of the people I speak to reluctant to write off the gender as a whole.

    Wer ist hier der Sexist?

    Das absolute Optimum, was wir heutzutage von einer Frau erwarten können, ist anscheinend das hier:

    “I hate the phrase ‘men are trash’,” says 37-year-old Harker Roslin from Philadelphia. “Men aren’t disposable. I don’t want a world with fewer or no men, I want a world with better men.”

    Es ist völlig undenkbar, dass das Angebot, die Art von Männern irgendetwas mit der Art der Frauen zu tun haben könnte.

    Frauen haben halt einfach Pech gehabt, dass die meisten Männer so scheiße sind.

    Und solange Frauen diesen Sexismus nicht erkennen und bei sich selbst beheben, werden immer mehr Männer feststellen, dass es sich nicht lohnt, den absurden Ansprüchen von Frauen gerecht werden zu wollen.

    • Das zeigt mal wieder, wie rückwärtsgewandt der Feminismus in Wirklichkeit ist, es geht um die Zementierung der alten Geschlechterrolle – natürlich nur für den Mann! Die Frau soll als priviligiertes Geschlecht dann alle Vorteile nach Belieben abschöpfen können. Eben ganz genauso, wie sie es dem imaginierten „Patriarchat“ immer vorwerfen.

      Ihr Pech ist nur, dass sehr viele Leute tatsächlich an Selbstbestimmung glauben und das für den wahren Feminismus halten. Und das ist ein riesiges Potential von Leuten, die dem realen Feminismus entgegentreten würden, wenn sie das nur durchschauen würden.

      Dass die Frauen selbst und ausschliesslich den Feminismus überwinden müssten, ist mE ein gefährlicher Irrtum. Der Feminismus ist ja nichts, wozu Frauen an sich eine besondere Beziehung zu haben. Wahngebilde wie der Feminismus werden nicht überwunden oder weiterentwickelt, sondern schlicht aufgegeben oder gehen dramatisch oder „ohne Mucks“ unter.

    • Wie oben in den Video:
      Frau denkt, ich bin gut, also sind Frauen gut.
      Mann denkt, ich bin gut, aber das heißt nicht das alle Männer gut sind.

      Solange hauptsächlich Frauen in Sachen Gleichberechtigung den Ton angeben, erwarte ich das es nur noch mehr Sexismus geben wird und gerade nicht weniger.

    • Der Text ist ja geil! Wie war das noch mal? Feministinnen behaupten das Männer Frauen nur als Sexobjekte sehen – sie objektifizieren.

      Die 95% der Behauptungen von Feministinnen über Männer sind Projektion-Statistik hat sich gerade um ca. 15% nach oben verschoben.

      ^^

  8. Was ich jedem empfehlen kann ist mal einer Feministin beim Sterben zuzuschauen.

    Bei mir war’s die Patentante.
    Interessant zu sehen, mit wie unendlich viel unausgesprochener Abscheu meine Cousine versuchte möglichst wenig Zeit mit ihre dahindarbenden Mutter zu verbringen.

    Leberzirrhose.
    Das hat der Danisch immer gut beobachtet, den Zusammenhang zwischen Suchtwracks und Feminismus.

    Stinkt auch beim Sterben.

    Ich weiß es, ich war mehr Zeit dabei als ihre Tochter.

    Die auch einem ein Kind angehangen hat um das Elend weiter zu führen.

  9. „Mein persönlicher Alltag und Erfahrungsbereich ist überwiegend geprägt von einem respektvollen und konstruktiven Miteinander von Männern und Frauen, …“
    Das deckt sich mit meinen Beobachtungen.

    ja aber

    Dazu muss noch gesagt werden, wenn man den Satz von der persönlichen Erfahrung auf eine allgemeine Ebenen hebt:
    Dieser zitierte Satz ist, auf paradoxe Weise wahr und falsch zugleich.
    Wahr, was die praktizierten äußeren Umgangsformen, das Miteinander im Alltag betrifft.
    Falsch, was die wirkliche innere, kaum je offen geäußerte Einstellung zum anderen Geschlecht betrifft.

  10. „„Mein persönlicher Alltag und Erfahrungsbereich ist überwiegend geprägt von einem respektvollen und konstruktiven Miteinander von Männern und Frauen, …“
    Das deckt sich mit meinen Beobachtungen.
    ja aber
    Dazu muss noch gesagt werden, wenn man den Satz von der persönlichen Erfahrung auf eine allgemeine Ebenen hebt:
    Dieser zitierte Satz ist, auf paradoxe Weise wahr und falsch zugleich.
    Wahr, was die praktizierten äußeren Umgangsformen, das Miteinander im Alltag betrifft.
    Falsch, was die wirkliche innere, kaum je offen geäußerte Einstellung zum anderen Geschlecht betrifft.“
    ——————————–
    Es wäre traurig, wenn das zuträfe; ich sehe das aber weitgehend anders, und im Gegensatz dazu sehr viel positiver!

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