„Weiße, die Leute als Individuum sehen und nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilen, sind gefährlich“

Robin DiAngelo, die Frau die „fragiles Weißsein“ als Begriff erfunden hat, findet, dass man rassistisch ist, wenn man angibt Rasse nicht zu sehen:

A  guest lecturer at Boston University said last month that white people who judge others as individuals instead of by their skin color are “dangerous,” according to a report in the College Fix.

The lecture, entitled “What Does It Mean To Be White,” was given by University of Washington Professor Robin DiAngelo, a white woman.

DiAngelo, who according to her website specializes in “whiteness studies,” added that people who say they’ve been taught to treat everyone the same deny black people their reality.

Das ist durchaus konsequent in der Denkweise, weil es zum einen gefährlich für ihre Ideologie ist, wenn man Leute als Individuen wahrnimmt und zum anderen dann nicht auf deren Diskriminerung hinreichend reagiert. Denn innerhalb dieses Gerüst ist man ja nach Gruppenzugehörigkeit Opfer oder Täter, etwas anderes geht nicht. Jemand, der sagt, dass er ein Opfer nicht wahrnimmt, der würde quasi sagen:

„Ich sehe nicht, dass meine Gruppe dich beständig zusammenschlägt, ich behandele dich als würde das nicht passieren und erwarte, dass du mich auch so behandelst“.

Dieses Leugnen des Opferstatus und der eigenen Täterschaft würde dann natürlich die Realität des Opfers ausblenden – wenn er denn ein Opfer wäre oder es sinnvoll wäre das pauschal für so heterogene Gruppe wie Weiße, Schwarze, Asiaten etc festzulegen. Was aus meiner Sicht nicht der Fall ist.

“If you are being honest, you’ve probably said it,” she said of being taught to treat everyone the same. “Your parents could lecture you to do it [but] you don’t do it, you can’t do it, there is no human objectivity.”

DiAngelo said that when she hears people say they are colorblind, they are revealing their own ignorance. “This person doesn’t understand basic socialization,” she said. “This person doesn’t understand culture. This person is not self-aware.”

“And I need to give a heads up to the white people in the room,” DiAngelo said. “When people of color hear us say this, they’re generally not thinking, ‘Alright, I’m talking to a woke white person right now.’ Usually some version of eye-rolling is going on, and a wall is going up.”

“My friend Erin Trent Johnson — she says, ‘When I hear a white person say this, what I am thinking is: ‘This is a dangerous white person. This is a white person who is going to need to deny my reality,’” DiAngelo continued.

Niemand ist gut genug, wenn er zu einer Tätergruppe gehört, auch nicht wenn er „woke“ ist, er hat immer noch Abbitte zu leisten für das vermeintliche Verhalten seiner Gruppe.

DiAngelo’s remarks seem diametrically opposed to the teachings of Dr. Martin Luther King Jr., a Boston University graduate, who famously hoped his children would “one day live in a nation where they will not be judged by the color of their skin, but by the content of their character.”

In der Tat, es ist eben der Unterschied zwischen jemanden, der Unterschiede aufheben will und Gemeinsamkeiten betont und jemanden, der die Grenzen zwischen den Gruppen ausbauen und besondere Identitäten darauf aufbauen möchte.

For DiAngelo, however, racial identity is not a trait that should be transcended.

“I want to be clear that as I stand up here with authority and a voice on this topic, I’m reinforcing whiteness and the centrality of the white view,” she said, admitting to her own limitations as a white person. “I’d like to be a little less white, which means a little less oppressive, oblivious, defensive, ignorant and arrogant.”

Was für eine widerliche Rassistin. Aber natürlich hört sie nicht auf da oben zu stehen, gibt den Job an eine schwarze Frau ab, sondern sahnt weiter mit entsprechenden Vorträgen ab. Ich frage ja immer dann wenn weiße Autoren mit solchen Ansätzen in deutschen Zeitungen Artikel schreiben, warum sie nicht Platz für PoCs machen oder ihren Job an diese abgeben. Wird meist nicht geantwortet.

DiAngelo said the traditional definition of racism, that “an individual who consciously does not like people based on race and is intentionally mean to them”, actually works as a way to protect real racism. The real threat — according to DiAngelo — is the systemic racism in the media, the family, religion, education, economics, language and criminal justice system.

Welch ein Wunder: Nach der klassischen Definition wäre sie ja auch ein ziemlicher Rassist. Also ist es kein Wunder, wenn sie diese ablehnt.

DiAngelo also tackled feminism during the lecture, claiming the country is currently filled with rampant sexism. She noted that the majority of politicians, directors, and police officers are male, and said it was sexist to imply males “just happen to be” more inclined to enjoy these fields of work.

“We live in a patriarchy,” she said, pointing to her own husband as an example of how men benefit from the system.

Über ihren Mann habe ich leider nichts finden können. Aber die fiese Sexistin hat anscheinend einen weißen Mann geheiratet. Hat jemand mehr dazu?

Man sagt im übrigen auch nicht, dass es einfach so passiert ist. Sondern das Männer eine intersexuelle und intrasexuelle Selektion auf Statuserlangung hinter sich haben, die mehrere Millionen Jahre angedauert hat und so auch bei unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen, zu beobachten ist.

DiAngelo, who authored the book “White Fragility: Why It’s So Hard for White People to Talk About Racism,” concluded her lecture by encouraging the audience to view people in terms of race, not as individuals.

While at one time DiAngelo’s lecture may have seemed radical, her view has increasingly become more mainstream among those on the progressive left. An insistence on categorizing individuals according to race has become particularly prevalent on college campuses, where schools have allowed racial segregation in dorms and classrooms in service of woke-ness.

„White Fragility“ hat sie übrigens wie folgt definiert:

She has defined the concept of white fragility as „a state in which even a minimum amount of racial stress becomes intolerable, triggering a range of defensive moves.“ 

Wer sich also gegen Vorwürfe verteidigt, der ist bereits schuldig. Ein klassisches System, bei dem es keine berechtigten Einwände mehr geben kann.

36 Gedanken zu “„Weiße, die Leute als Individuum sehen und nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilen, sind gefährlich“

  1. Gruselig. Einfach gruselig.

    Wenn man das zu Ende denkt, dann würde es die Anhängerschaft dieser Ideologie direkt in einen Krieg mit Europa und Russland führen.

    Wenn weiss mit „oppressive, oblivious, defensive, ignorant and arrogant“ gleichgesetzt wird. Komisch, ich dachte immer das sei amerikanisch…

  2. „people who say they’ve been taught to treat everyone the same deny black people their reality.“

    Was so nicht ganz falsch ist. Ich sehe das an meiner (farbigen) Frau. Wann immer jemand unfreundlich zu ihr ist, eine Kassiererin, ein Fahrkartenkontrolleur, ist er schnell ein „Racista“. Wenn wir zusammen Fußball schauen und ein schwarzer Spieler fault einen Weißen, ist er auch schnell ein Racista, wenn hingegen ein Schwarzer einen weißen Spieler fault, wollte er i.d.R. nur den Ball treffen.

    Will sagen: Farbige in vorwiegend weißen Gesellschaften sind sich ihrer Hautfarbe sehr viel bewusster als Weiße. Aber in einer eher destruktiven Weise, wie ich meine. Zu mir sind auch gelegentlich andere unfreundlich, und zwar Menschen meiner Hautfarbe; es kann also nicht in erster Linie die Hautfarbe sein, die bestimmt, wie sich Menschen einem gegenüber verhalten.

    Das ständige Bewusstsein von Farbigen, dem Rassismus ausgesetzt zu sein, führt zu einer verzerrten Realitätswahrnehmung. Leute wie Robin DiAngelo fordern nun, sich dieser verzerrten Realität zu unterwerfen.

    • Wann immer jemand unfreundlich zu ihr ist, eine Kassiererin, ein Fahrkartenkontrolleur, ist er schnell ein „Racista“. Wenn wir zusammen Fußball schauen und ein schwarzer Spieler fault einen Weißen, ist er auch schnell ein Racista, wenn hingegen ein Schwarzer einen weißen Spieler fault, wollte er i.d.R. nur den Ball treffen.

      Und sowas führt dann dazu:

      Ist auch nicht der erste Fall in den USA.

  3. „there is no human objectivity.“

    Ist natürlich nur mal eine Behauptung von ihr, die zu begründen wäre. Und zudem eine selbstwiedersprüchliche, wenn sie denn als objektiv gültige Behauptung auftritt.

    Da sind wir wieder bei der alten philosophischen Relativismusdiskussion, die letzten Endes zu der Einsicht geführt hat, dass der Realtivismus unhaltbar ist. Aber in den Sozialwissenschaften wird einfach so getan, als hätte es daran nie irgendeinen Zweifel gegeben.

    • Sie brauchen den Relativismus ja nur, um die „bestehenden Verhältnisse“ abzulehnen. Wenn es um ihre gewünschten Verhältnisse geht, haben sie pötzlich die Objektivität für sich gepachtet und die reine Wahrheit auf ihrer Seite.
      Dieser unauflösbare und zum Himmel schreiende Widerspruch, mit dem sie leben müssen, macht die Gläubigen der Sozialen Gerechtigkeit dann so überaus aggressiv, intolerant und fanatisch. Denn ihnen ist klar, wie überaus verwundbar sie sind. Das ist genauso wie mit dem Lindenblatt auf Siegfrieds Schulter beim Baden im Drachenblut: eine verwundbare Stelle gibt es immer.
      Die Vertreter der Sozialen Gerechtigkeit haben natürlich gar kein Interesse ideologische Grundlagen und ihre Dogma genau darzulegen, aber jede erfolgreiche Strategie der Diskussion muss darauf abzielen, diese für jeden erkennbaren Schwachstellen offenzulegen.

  4. Weshalb lebt diese Imperialistin und Rassistin und Klassistin Robin DiAngelo eigentich immer noch in den USA und zwar in der Elite (zumindest hohes kulturelles Kapital)? Warum leben sie nicht in einem 3-5-Weltland in einem Slum und hat ihre privilegierte Position verlassen – häääää?
    Also, für eine SOZALSTRUKTURELLE ANALYSE macht Hautfarbe sicherlich Sinn, aber für IDENTIÄTSPOLITISCHE Idiotie, wie sie Diangelo praktiziert, ist die Hautfarbe eben idiotisch.

      • „Every time you come up with a country that is better than America then it is a country that is more white than America.“ Also, entweder er unterstellt ihr die These, die Güte einer Gesellschaft messe sich alleine am POC-Anteil ihrer Bevölkerung oder er begeht einen klassischen post-hoc-propter-hoc-Fehlschluss. Auch seine Herleitung des Asian privilege sitzt nicht. Privileg ist nicht einfach der Besitz eines Vorteils, wie dem gute Jobs zu bekommen, sondern der Besitz eines ungerechtfertigten Vorteils. Nicht dass ich dem in dieser Form zustimmen würde, aber es könnte ja sein, dass die Asiaten einfach wesentlich klüger und fleißiger sind als die weißen und deshalb trotz Vorurteilen gute Jobs bekommen.

  5. Ich verwende hier mal etwas von Schoppe, etwas umgeschrieben:

    Tatsächlich stellt sich also eher die Frage, warum Du es brauchst, Dir PoCs allgemein als schwach vorzustellen. Eine mögliche Antwort liegt auf der Hand: Intersektionalismus gibt Weißen die Möglichkeit, sich selbst eine Macht zuzuschreiben, die sie tatsächlich gar nicht haben. Wer sich als Weißer ohnmächtig fühlt, überfordert – der hat hier eine einfache Möglichkeit, sich die Illusion von Macht und Kontrolle zu verschaffen und sich diese Illusion fortlaufend bestätigen zu lassen.

    • Noch mächtiger ist man, wenn man Deutscher ist und somit die Gene des ultimativen Bösen in sich trägt.

      Ein Gedanke, den abzulegen, Linkenden sehr, sehr, sehr, sehr, also so richtig schwierig, schwer fällt.

      • @Murdoch

        Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrichtig!

        Zu unserer Verteidigung gibt es zwei elementar wichtige Punkte:

        1. Es gab in Deutschland nie die Sklaverei, sondern stattdessen die Leibeigenschaft.
        Weil es viel mehr Spaß macht Weiße zu unterdrücken.

        2. Auch im Faschismus haben wir letztlich weit, weit, weit überwiegend Weiße umgebracht – was uns natürlich zu den natural born allies aller POCs weltweit macht.

        Deshalb fühle ich mich auf der einen Seite von critical whiteness auch gar nicht angegriffen, denn aus der Nummer bin ich – rein genetisch – raus.
        Auf der anderen Seite möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei POCs aus den imperialistischen USA gar nicht um echte POCs handelt, sondern – nolens volens – um imperialistic POC.
        Oder kurz: iPOC.
        Die sollen einfach mal die Klappe halten und die Bühne räumen für echte POC und deren Anliegen.

        Ich glaube, damit habe ich der Debatte eine entscheidende Wende gegeben. 🙂

        • Wenn Weiße andere Weiße umbringen, ist das für Linkende wie die Gewalt gegen Männer: alles kein Problem, da die Täter ja auch überwiegend Männer sind.
          Deswegen sehen Linkende im WWII nur von Weißen getötete PoCs.

  6. Die bösen Weißen natürlich. Immer wenn man von Rassisten in den Medien spricht, sind Weiße gemeint. Schwarze können gar nicht rassistisch sein, ließt man. MTV macht extra eine Sendung um den Leute einzureden das wenn z.B. Chinesen Afrikaner hassen, ist das Colorness, nicht Rassismus usw.

    Tatsächlich ist das was Feministinnen behaupten schon einer Regel folgende das genaue Gegenteil:

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-2325502/Map-shows-worlds-racist-countries-answers-surprise-you.html

    https://businesstech.co.za/news/lifestyle/116644/the-most-racist-countries-in-the-world/

    In Ländern mit weißer Mehrheit wurde das Individiuum bisher seit WWII großgeschrieben – Russland ist hier die Ausnahme. Wer andere erstmal als Individiumm betrachtet und nicht als Angehöriger einer Gruppe, läuft auch weniger Gefahr andere mit Vorurteilen zu belegen.

  7. Hat mal jemand den volkswirtschaftlichen Schaden der Akademisierung von Frauen berechnet?
    Das ist doch alles nicht mehr normal. Wo leben wir eigentlich, dass solche Leute, anstatt Klos zu reinigen, an Universitäten unterrichten dürfen?

  8. Es ist bezeichnend, welche (neuen) sozialen Identitäten inzwischen „angesagt“/gefordert sind, und von wem sie propagiert werden.
    Wie bereits von anderen zutreffend kommentiert wurde, bedient man sich, wie hierzu auch im obigen Artikel deutlich wird, besonders oft und gerne privilegierter weißer Frauen, um die einzig geduldeten Sichtweisen auf die neuen, sakrosankten sozialen Identitäten zu verkünden.
    Wenn aber auch einige „weiße alte Männer“ ihre Privilegien künftig behalten wollen, setzt das mindestens voraus, daß man(n) sich schon jetzt richtig profiliert.
    Ein Beispiel für die Schaffung von Grundlagen für eine unter diesen Umständen auch zukünftig mögliche Karriere könnte, wie nachfolgend ausgeführt, ablaufen:
    https://sciencefiles.org/2019/04/24/moralischer-nicht-ariernachweis/
    Zugleich wird dabei aber auch deutlich, daß sich kluge und mutige Männer und Frauen diesem Ansinnen und seinen inhärenten Paradoxien der „gleich“-machend versklavenden „diversity“ entgegenstellen.

  9. Das wäre umkehrbar. Nur müssten viele Leute den Neorassisten und ihren Sprachrohren („Zeit“, NYT ua) mit Dauerbeschuss so richtig Feuer unterm Arsch machen.
    Das Problem ist vor allem, dass viel zu viele Leute viel zu arglos sind, was diesen neuen Rassismus angeht. Denn dieser kommt diesmal nicht als „meine Rasse über alles“ daher, sondern in der Verkleidung der vermeintlichen Selbstlosigkeit: „die andere Rasse über alles“.

    Eine perfekte Ausgangsbasis für die Verbreitung des Rassismus ist auch der Feminismus, den die verdummte Öffentlichkeit ja auch nicht als das wahnehmen kann, was er ist, nämlich purer Sexismus. Und auf exakt dieser Grundlage präsentierst der Rassismus sich heute als Antirassismus.

  10. Jeder, der Rassismus ablehnt, sollte diesen rassistischen Dreck der New York Times verdammen, insbesondere als a-religiöser Linker sollte man das!
    Antisemitisch ist es obendrein auch noch.

  11. Chinesen, wenn dann werden es die Chinesen sein, die irgendwann mal die Welt / die Zivilisation vor dem nächsten Killerasteroiden retten.
    Ein Bildungssystme das diesen Leuten ermöglicht unwidersprochen zu agieren und ihre Idiologie zu verbreiten wird das nicht mehr schaffen.

  12. Erschütternd, dass eine solche Person in gewissen Kreisen Wertschätzung geniesst, anstatt bedarfsgerecht in einer Klapse untergebracht zu sein.
    Alimentieren muss der Steuerzahler solche Leute ja eh in beiden Fällen, aber auf der Geschlossenen können sie dann doch deutlich weniger gesellschaftlichen Schaden anrichten.

  13. Zum Glück setzten manche noch die richtigen Prioritäten

    „UK Police ‘Screen out’ Nearly Half of Crime Reports While Every ‘Hate Incident’ Investigated

    Police have been accused of “ignoring crimes which aren’t easy to solve” after figures showed a steep rise in the number of cases UK forces close or “screen out” within 24 hours.

    Freedom of Information requests found that police across ten UK forces gave up investigating 431,000 reported crimes within a day — a figure which has more than doubled from the 194,500 recorded in 2014, the Sunday Telegraph revealed.“

    https://www.breitbart.com/europe/2019/04/25/uk-police-ignore-crime-probing-hate/

  14. Das ist einer der ganz wenigen, besseren Fäden zur Affäre „Palmer sieht schwarz“….

    Das höchste Niveau der Diskussion scheint damit erreicht, wenn erörtert wird, dass in Deutschland vor allem Weisse rumlaufen, aber in der Bahnwerbung plötzlich Schwarze überwiegen und ob das jetzt Rassismus ist, sich dran zu stören und ob das was mit Nationalität zu tun hat. Ganz Schlaue trumpfen mit der Erkenntnis auf, dass Werbung nie Realität abbildet und auch nicht muss — und dann war es das auch….

    Die Leute haben keine Ahnung von den ideologischen Grundlagen von „Diversity“ und „critical whiteness“ — dafür muss man die Diskussion in USA und GB auch gut kennen, die ja von den Zeitungen in Deutschland nie objektiv und abstrakt dargestellt wird. Und das ist das Problem hier – die Diskussion hat einfach keine Tiefe, da die intellektuellen Leitplanken fehlen. Und die haben die Medien nie geliefert, gerade weil sie die Menschen mit dem „critical whiteness“-Rassismus ideologisieren wollten. Und das ging am besten, wenn man diesen unterschiebt, in tausenden pseudowissenschaftlichen Artikeln, die immer nur von der angewandten Seite kommen. Denn jede abstrakte Darstellung der „critical whiteness“ wäre für diese Ideologie tödlich, denn sie ist klar als Rassismus und menschenfeindliche Ideologie erkennbar.

  15. https://www.unz.com/jderbyshire/jim-goads-new-book-a-banquet-of-anti-anti-whiteness/

    Wo kommt’s her?

    „When, in the Winter 1967 issue of Partisan Review, Susan Sontag told us that “The white race is the cancer of human history,” she had lit such a candle as, it seems 52 years later, will never be put out.

    Anti-whiteness is now a sturdy pillar of state ideology throughout the Anglosphere. Solemn conferences are convened at which scholars discuss the evils of whiteness. (This year’s White Privilege Conference, held in Cedar Rapids, Iowa last month, was the 20th in its series. More than a thousand people attended). A Google search on the phrase “unbearable whiteness” returned nearly 60,000 hits, most of them non-ironic.“

  16. „Ich versuche, die Tür zum Rassismus zuzumachen“

    https://www.deutschlandfunk.de/palmer-gruene-zur-bahnwerbung-ich-versuche-die-tuer-zum.694.de.html

    „Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat seine Kritik an einer Werbekampagne der Bahn bekräftigt. Die Bahn nehme damit eine Spaltung der Gesellschaft in Gruppen vor. Davor könne er nur warnen. Die USA hätten damit ganz schlechte Erfahrungen gemacht, sagte Palmer im Dlf. Das hetze Menschen gegeneinander auf.“

    Konkret aus dem Interview:

    „Heinemann: Wieso spielt denn die Hautfarbe in dieser Werbung für Sie so eine wichtige Rolle?

    Palmer: Für mich nicht, ich habe die nicht mal angesprochen, ich habe nur gefragt, welche Gesellschaft bildet das ab. Alle haben sofort beim Draufschauen gesehen, es ist nicht die Gesellschaft, in der wir leben, sondern eine bestimmte Auswahl, und das ist die Absicht, die hinter solchen Werbekampagnen steckt. Man weist Menschen Gruppenidentitäten zu, die rein an äußeren Merkmalen festzumachen sind, die jeder sieht, und sofort entsteht ein Eindruck, der gewollt ist. ….“

    das noch:

    „Heinemann: Ihre Parteichefin und Ihr Parteichef, Annalena Baerbock und Robert Habeck, haben jetzt gesagt, Boris Palmer hat eine Tür zu einem rassistischen Weltbild aufgestoßen, er sollte sie schnell wieder schließen. Herr Palmer, wie bekommen Sie die Tür wieder zu?

    Palmer: Ich glaube, das sind Erklärungen … Das habe ich nicht getan, das Gegenteil ist der Fall. Das rassistische Weltbild liegt der Identitätspolitik zugrunde, indem Gruppenidentitäten gebildet werden, Opfer- und Täteridentitäten konstruiert werden, und ich glaube, es ist gut, wenn sich gerade meine Partei, die für eine offene und tolerante Gesellschaft eintritt, was ich genauso tue, darüber bewusst wird, dass hier unter dem Deckmantel der Offenheit und Toleranz Spaltung betrieben wird. Darüber müssen wir dringend diskutieren. Es ist also gerade der Gegenteil der Fall: Ich versuche diese Tür zum Rassismus zuzumachen.“

    Voll auf die 12! Und geschickt eingefädelt! Palmer hat dem neuen Rassismus eine empfindliche Niederlage beigebracht, nun muss konsequent nachgelegt werden.

  17. „Your parents could lecture you to do it [but] you don’t do it, you can’t do it, there is no human objectivity. “ Mit it scheint ja gemeint zu sein, Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe zu beurteilen. Dann ist es aber Unsinn sich über Leute aufzuregen, die das eben nicht tun, weil es sie, laut ihrer überaus steilen These, überhaupt nicht gäbe. Folgt daraus nicht, dass ihre Position sinnentstellend wiedergeben wurde? Auch die Übersetzung, dass rassistisch sei, wer keine Rasse sehe, ist fragwürdig, weil auch gemeint sein könne, dass rassistisch sei, wer die Auswirkungen des Hirngespinsts Rasse nicht sehen wolle. Dass diese Thesen allesamt kritikabel sind, versteht sich von selbst.

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