Schutz vor sexueller Belästigung: Was rät man seiner Tochter?

Semikolon schrieb in einem Kommentar:

„Der äußert sich so, dass man etwa anführt, dass Frauen nicht beigebracht werden sollte, sich gegen Belästigungen zu schützen, sondern Männern, sie nicht zu belästigen“

Was konkret willst Du/wollt Ihr Eurer Tochter denn beibringen, um mit einer gewissen Sicherheit zu gewährleisten, dass sie nicht (ab) in 12-14 Jahren von Mitschülern oder älteren Jungen an Brüsten und/oder Hintern betatscht wird? Und was wird sie zu hören kriegen, wenn es dann doch passiert (und sie das mitnimmt)?

Sicherlich keine einfache Frage, aber was sollte es meiner Tochter bringen, wenn ich ihr raten würde

  • anzuprangern, dass Männer toxisch sind und man sie dazu erziehen muss niemanden zu belästigen
  • ihr beibringe, dass Frauen Opfer sind und Männer Täter sind

(würde sie ja schon aufgrund ihres wunderbaren Vaters nicht glauben können).

Mir scheint ein Ansatz, bei dem man ihr erklärt, dass einige Leute rücksichtslos sind, aber die allermeisten Menschen nicht, wesentlich realistischer. Weder kann man alle Leute umerziehen noch könnte man es bei den Jungs, die sie dann belästigen, selbst wenn es ginge. Weit eher wird es Jungs/Männer abschrecken, wenn man nicht Opfer, sondern selbstbewußt ist. Wenn man sich wehrt und sich beschwert. Und solche Jungs/Männer dann eben in Zukunft meidet, wenn sie eigene Grenzen missachten. Eine vollkommene Sicherheit wird es im Leben nie geben. Jungs werden sich falsch benehmen, Mädchen werden sich falsch benehmen. Das ist das Leben.

Und natürlich: Wenn sie selbstbewusst ist, dann wird sie eine Hand auf dem Hintern oder ein Busengrabscher auch nicht umbringen. Ich hoffe, dass sie es als unangenehme, aber jetzt auch nicht weltverändernde Angelegenheit ansieht, eben als Handlung eines Idioten. Das wäre eine Perspektive, die ich ihr vermitteln würde: Es hat sich im Endeffekt nichts verändert, die Welt ist nicht untergegangen, morgen ist ein neuer Tag.

Wenn es sie in eine Krise stürzt, dann würde ich ihr so etwas vorschlagen, wie einen Kampfsport als Sport zu lernen, damit sie sich wehren kann. Und vielleicht andere Selbstvertrauenstrainings mit ihr machen, damit sie sich behaupten kann.

Natürlich würde sich aber ein Junge, der das aus ihrem Umfeld oder wiederholt macht oder dafür bekannt ist, dass mit Mädchen aus der Schule zu machen auch mit mir anlegen und – schlimmer für ihn – mit Südländerin. Erst mal würde man in dem Alter wohl mit den Eltern reden bzw mit den Lehrern.

Bei einer 6 Monate alten Tochter habe ich noch etwas Zeit bis dahin. Und in der Tat ergeben sich da im Bereich der „Sexualaufklärung“ einige interessante Themen. Natürlich wird man bei einer Tochter im Schnitt andere Sorgen haben als bei einem Sohn. Und natürlich möchte man nicht, dass sie belästigt wird oder sonst schlimme Erfahrungen macht. Wenn man die Umgebung nicht beliebig kontrollieren kann, dann bleibt nur, dass man dem Kind beibringt sich zu schützen, aufzupassen und zu schauen, mit welchen Leuten man sich einlässt. Aber zuviel steuern kann man wahrscheinlich auch nicht, sonst erreicht man vielleicht auch nur den „Was verboten ist, ist um so interessanter“ Effekt.

75 Gedanken zu “Schutz vor sexueller Belästigung: Was rät man seiner Tochter?

  1. Jungen werden (vermutlich, siehe unten) genauso Opfer von sex. Belästigung, aber das wird kaum jemand als einen Weltuntergang für die Betroffenen ansehen. Ich wurde auch schon Opfer in der Hinsicht, sehe das aber pragmatisch: manche Frauen sind so, andere so. Eine solch gelassene Haltung sollte man auch gegenüber Mädchen pflegen: Ja, ist unangenehm, aber keine Katastrophe und besonders nichts, worauf man eine (Opfer-)Identität aufbauen sollte.

    U.a. Sexuelle Belästigung auch gegen Männer:

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2017/10/21/sexuelle-belaestigung-teuflische-system-hinter-kleinigkeiten/

  2. „(würde sie ja schon aufgrund ihres wunderbaren Vaters nicht glauben können)“

    Ist das die Seite, der sie beibringen muss, dass Väterhände auf Ekellinnenpopos nichts in sexueller Konnotation zu suchen haben?

    Klatschen ist vererblich?

    • Habe auch erst gestutzt. Mit dem wunderbaren Vater meint Christian sich selbst 😉
      Der Vater von Semis Kind(ern?) dient nach ihren Erzählungen eher als schlechtes Beispiel.

        • Dann habe ich es falsch eingeordnet, dachte das bezöge sich auf den Post Semis.
          Mein Vertipper war dann auch wenig hilfreich, da ich mir sofort zutrauen würde von Semi als Ekelin zu sprechen.
          Gemeint war aber Enkelin.

          Und gestern (?) schrieb Semi ja, das Opa in der Familie Semi einer ist, der Kinder betascht.
          Weshalb ich mir dachte, das könnte der falsche Aufhänger sein.

          „Unsere Älteste hat das bereits zweimal so erleben müssen (dass auch der Opa ihr nichtmehr – auch nicht „im Spaß“ – auf den Hintern hauen darf, haben wir inzwischen mit größerer Anstrengung durchgesetzt gekriegt, Klopf auf Holz).“

  3. Wenn ich mich recht erinnere ist man sich als Junge durchaus bewusst, welche Mädchen man anfassen kann und welche nicht, in unserer Kultur zumindest. Das hängt durchaus vom Verhalten des Mädchens ab, wie selbstbewusst es auftritt.

  4. Die feministische Überzeugung, dass Frauen grundsätzlich keinerlei Einfluss auf die Situationen haben, in die sie geraten, ist immer wieder erstaunlich.

    „Ohnmacht, dein Name ist Weib“
    [x-beliebige Feministin]

    Ist es nicht so, dass Bullies sich quasi grundsätzlich jene zum Oofer wählen, die durch ihr Verhalten ganz klar machen, dass sie Opfer SIND und sich nicht wehren werden?

    Die Frage ist also nicht: „Wie bringe ich meiner Tochter bei, sexuelle Belästigung zu vermeiden“, sondern: „Wie bringe ich meinem KIND bei, sich immer als Teil einer Interaktion zu sehen, in der eigenes Auftreten und eigene Handlungen Auswirkungen auf die anderen haben wird.“

    Ich weiß zumindest, wie das nicht klappen wird: „Arme Prinzessin, du kannst ÜBERHAUPT nichts dafür, was dir grad passiert ist“

  5. Das fängt mMn schon mal damit an, dass man sein Kind nicht als Befehlsempfänger behandelt. Dass man selbst es nicht misshandelt – physisch oder psychisch – und auch bei Bestrafungen/negativer Verhaltenssanktionierung Verhältnismäßigkeit walten lässt. Damit es sich nicht von vornherein angewöhnt, hilflose Opfer zu sein.

    Und dass man dem Kind beibringt, dass es andere nicht mit negativem Verhalten durchkommen lassen darf. Negatives Verhalten muss benannt werden, auch öffentlich. Und es muss sanktioniert werden.

    Und immer, dass es sein Schicksal selbst in der Hand hat. Aber auch, dass es manchmal klug ist, sich einfach aus dem Staub zu machen.

  6. Nur keine Paranoia schüren!

    Es gibt wichtiges zu lernen, z.B. sicheres Bewegen im Straßenverkehr, oder den Handyakku nicht in der Badewanne sitzend aufzuladen.
    Oder dass man auf seine Wertgegenstände aufpassen soll, weil die Gesellschaft es Taschendieben immer noch nicht beigebracht hat, nicht zu stehlen.

    Und dass actio est reactio. Oh, nein! Das stammt ja aus Newton’s Principia, also diesem Rape Manual.

  7. > Und was wird sie zu hören kriegen, wenn es dann doch passiert (und sie das mitnimmt)?

    „Nächstes Mal scheuerst Du so’nem Deppen eine“.

    Man bringt Jungs bei, dass man Mädchen nicht schlägt. Nicht umgekehrt. Das hat Gründe.

    Aber grundsätzlich ist das eine geradezu kafkaeske Frage: Wie will ich „beibringen“, um zu „gewährleisten“?! Ich kann meinem Kind beibringen, dass man im Regen vielleicht einen Schirm haben sollte, aber in einem Sturm wird man trotzdem nass.

  8. Meine Tochter ist 16 und damit im „besten“ Alter. Sie ist klug, sportlich, sehr attraktiv und wahrlich nicht auf den Mund gefallen. Ergo schwirren Jungs und jungen Männer in Scharen um sie herum. Was habe ich ihr zu dem Thema zu sagen?

    1. Lass dir nichts gefallen! Mach den Mund auf, wenn irgendwer etwas macht oder sagt, dass dir nicht gefällt.

    2. Es ist dein Körper und auch dein Sexleben. Bei uns ist grundsätzlich jeder willkommen, der sich zu benehmen weiß und darf auch im Zimmer der Tochter übernachten, wenn sie das möchte. Sie darf auch (nach Rücksprache mit den jeweiligen Eltern) Jungs in anderen Städten besuchen.

    3. Verhütung ist nicht nur Frauensache, aber auch. Deine Partykarriere ist vorbei, bevor sie richtig begonnen hat, wenn du ein Kind bekommen solltest.

    4. Halte immer die Augen offen. Oft kann man den Ärger doch förmlich riechen und als kluger Mensch geht man dem aus dem Wege.

    5. Die Welt da draußen ist großartig und bietet viele Möglichkeiten. Aber wenn du was haben willst, musst du es dir schon holen. Wenn du es (noch) nicht alleine schaffst, frag Papa.

    Klappt bisher prima, denn es ist ihr noch nichts passiert, was unangenehm gewesen wäre. Und das, obwohl sie öfter alleine ins Stadion geht und auch schon die 500 km nach Berlin gefahren ist. Sie ist aber auch aktive Kampfsportlerin (Kickboxen im Vollkontakt) und hat damit wohl unbewusst die passende Ausstrahlung.

    Am meisten amüsiere ich mich immer über die Fußballfahrten. Sie sieht in dem Originaltrikot aus den Achtzigern wirklich zum Anbeißen aus und ihre Anwesenheit im Stehplatzblock sorgt offensichtlich für nachhaltige Begeisterung bei den Jungs mit dem starken Testosteronüberschuss. So richtig im Klaren ist sie sich noch nicht über ihre Außenwirkung, aber als ehemaliger aktiver Fußballfan kann ich mir das lebhaft vorstellen. Zuletzt fuhr schon einer 50 km in die falsche Richtung, bloß um sie bei uns am Bahnhof persönlich abzuholen.

      • Ich kenne genug 16jährige die sich ihrer Wirkung auf andere überhaupt nicht bewusst sind. Und ich kenne 14jährige die genau wissen wie sie ihre Wirkung maximieren und ausnutzen können.

        Nicht alle sind gleich 😉 Aber gerade intelligente, sportliche Mädchen, wissen es oft überhaupt nicht. Weil es für sie völlig unwichtig ist.

        • „Aber gerade intelligente, sportliche Mädchen, wissen es oft überhaupt nicht. “

          Intelligenz und Wissen schließen sich also oft aus? Klingt plausibel 😉
          Meiner Meinung nach wissen die meisten 16-jährigen Mädchen ganz genau, wie sie auf Männer wirken. Das Kokettieren mit gespielter Ahnungslosigkeit gehört auch dazu.

          • „Intelligenz und Wissen schließen sich also oft aus? “

            Absolut.

            Ich hab einen IQ über 130 und war über weite Strecken meiner Teenagerjahre (rückblickend bewertet) der dümmste der Gruppe.

          • Man sollte IQ als Kaliber betrachten.
            Kann was bringen, muss aber nicht.

            Es braucht immer noch Weisheit um die richtige Richtung zu zielen.

            Und de wurde und wird uns ja systematisch vorenthalten.
            #Scheidungskinder

            Oder noch bösartiger, in der ganzen Psychoterrorindustrie, die intelligente Leute versucht im Labyrinth ihrer eigenen Gedanken einzusperren, mit der ganzen krankhaften Introspektive unter Drogen …

            „Intelligenz und Wissen schließen sich also oft aus? Klingt plausibel 😉“

            Ich würd’s mal ganz einfach – für dumme – so ausdrücken.
            Sein Wissen verdoppeln, hab ich schon oft Menschen gesehen.
            Den IQ verdoppeln noch nie.

            Gott schuetze ihre Tochter vor Ihnen!

          • Intelligenz ist die Fähigkeit erworbenes Wissen einzusetzen. Dabei korreliert langfristig Intelligenz durchaus mit Wissen, Erfahrung und Bildung, aber nicht sofort auf allen Gebieten.

            In diesem Fall, haben es intelligente Mädchen schlichtweg nicht/seltener nötig, ihre körperlichen Reize einzusetzen um zum Beispiel Dummheit zu kaschieren. => sie verfügen über weniger Erfahrung in diesem Bereich.
            Außerdem gibt es auch genügend andere faszinierende Dinge zu tun, so dass sie auch nicht stundenlang vorm Spiegel stehen können, um sich zu überlegen wie sie am besten ihre Figur zur Geltung bringen.

            „Das Kokettieren mit gespielter Ahnungslosigkeit gehört auch dazu.“
            Nein. Nicht in diesem Alter. Da versucht man eher sich erfahren zu geben und Unwissenheit zu kaschieren (Bei Jungs vielleicht noch ausgeprägter)

            Es ist auch schlichtweg so, dass die intelligenten Mädchen sich (im Schnitt) erst später für Jungs interessieren. Das lässt sich auch aus allen Studien zum Thema „Erster Sex“ ablesen.

            @only_me
            Ja, so war es bei mir auch.

          • Wissen muss man erst erwerben. Durch einen mehr oder weniger langen Lernprozess.

            Mit 16 war ich in dieser Hinsicht noch völlig ahnungslos.
            Erst im Laufe etlicher Jahre hat sich mein Blick dafür geschärft. Jahrzehnte später habe ich jetzt im Rückblick noch manchmal ein Aha-Erlebnis, wenn mir wieder mal eine längst vergessene Begebenheit ins Gedächtnis gespült wird.
            Beispielsweise ist es mir inzwischen zwar bewusst, wie leicht Männer durch gewisse optische Reize getriggert werden können, nachvollziehen kann ich das bis heute nicht.

            Ich wage mal zu behaupten, dass das sehr vielen Mädchen oder jungen Frauen ähnlich geht. Die wenigsten dürften sich im Teenageralter bereits ihrer Wirkung auf Männer im Klaren sein.

          • @Irenicus und andere
            „Intelligenz ist die Fähigkeit erworbenes Wissen einzusetzen.“
            Falsch. Das ist Methodenkompetenz und damit nur ein sehr kleiner Teil der Intelligenz.
            Ich bin mir im Übrigen bewusst, was Intelligenz ist. Knapp gesagt, die schnelle Fähigkeit, Wissen zu erwerben. Das Wissen selbst würde ich als Intellekt bezeichnen.

            @Only Me
            Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist, aber ein 16-jähriges Mädchen von heute ist geistig deutlich weiter, als ein 16-jähriger Junge von wer-weiß-wie-lange-her.

          • „Beispielsweise ist es mir inzwischen zwar bewusst, wie leicht Männer durch gewisse optische Reize getriggert werden können, nachvollziehen kann ich das bis heute nicht.“

            Das ist ein sehr interessanter Satz, er beantwortet eine Frage, die mich seit Jahren – vielleicht seit meiner Jugend – umtreibt. Dass einige Mädchen ab einem gewissen Alter um ihre Wirkung auf Männer wissen, dieses Wissen aber nicht zum eigenen Vorteil einsetzen, konnte ich mir nur damit erklären, dass sie ihre Wirkung nicht nachvollziehen konnten.
            „Faszinierend“ würde Mr. Spock jetzt sagen.

          • Es gibt Intelligenz und Weisheit.

            Intelligenz ist, wenn man weiss, dass Sex ohne Verhütung zu Schwangerschaft und Krankheiten führen kann.

            Weisheit ist, wenn man nen Gummi drüberzieht.

          • @Anne

            „Beispielsweise ist es mir inzwischen zwar bewusst, wie leicht Männer durch gewisse optische Reize getriggert werden können, nachvollziehen kann ich das bis heute nicht.“

            Ein tiefes Decollete wirkt auf die meisten Männer wie ein Laserpointer auf die meisten Katzen.

            Isso

          • @Only Me
            „Ich weiß ja nicht, wie alt Du bist, aber ein 16-jähriges Mädchen von heute ist geistig deutlich weiter, als ein 16-jähriger Junge von wer-weiß-wie-lange-her.“

            Wie alt bist du denn? Und wo nimmst du deine Weisheit her? Was hast du denn mit 16jährigen zu tun?

            Natürlich sind viele 16jährige von heute anders als vor 20 Jahren.
            Das sie geistig reifer sind, würde ich so definitiv nicht sagen. Eher im Gegenteil. Aber dass ist wohl eine Frage der Definition von geistiger Reife.

            zum thema Intelligenz (Definition aus dem Duden)
            „Fähigkeit [des Menschen], abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten“
            Von Wissen erwerben steht da irgendwie nix.

            Du kannst gerne eine andere Definition benutzen, es kommt am Ende auf das gleiche raus, wenn’s um die bewusste Außenwirkung von 16jährigen geht.

          • @Anne:

            „Beispielsweise ist es mir inzwischen zwar bewusst, wie leicht Männer durch gewisse optische Reize getriggert werden können, nachvollziehen kann ich das bis heute nicht.“

            Der Anblick einer wirklich schönen Frau, die meinem Beuteschema entspricht, weckt in mir positive Gefühle, fast schon Hochgefühle. Man will am liebsten die Reize, die man entgegengeworfen bekommt, einfangen und irgendwo ausstellen können wo man sie immer wieder betrachten kann. Was darauf auch meisten folgt ist ein plötzlicher Stromausfall im rationalen Teil meines Gehirns, vollstens und bestens beobachtbar beim Autofahren wenn man am Gehsteig so eine Frau vorbeigehen sieht.

            Das hat jetzt wohl sicher nicht geholfen das Phänomen nachvollziehbarer zu machen, aber sei dir sicher: solche Frauen haben einen immensen Einfluss auf die Psyche eines Mannes.

          • „Der Anblick einer wirklich schönen Frau, die meinem Beuteschema entspricht, weckt in mir positive Gefühle, fast schon Hochgefühle.“

            Nun, sie muss nicht unbedingt meinem Beuteschema entsprechen, aber in der Tat, von der Erinnerung an den Anblick einer solchen Frau kann man(n) den ganzen Tag zehren, wie von einem köstlichen Essen, einer tollen Landschaft, einem Wahnsinns-Song, oder einem gelungenen Bild (Gemälde/Photo).
            Und das Ganze, ohne zu bezahlen 😀

        • @ Frank

          Vor jedem, der Kindern erzählt sie seien klug/intelligent/weise, und vor jedem, der Kindern Weisheit – die ja meist väterlich ist, vorenthält.

          #Scheidungskinder hätten das Problem strukturell.

          Darf sich angesprochen fühlen, wem der Schuh passt.

          Ich muss bei dem Thread hier jedenfalls mehrfach an petersonisches babblegabble denken und an Jordan’s hot cousin.

          • Ich les hier zum Beispiel immer wieder komischen Wonder Woman Fantasien.
            Ob das Weisheit ist, die den Töchtern mit auf den Weg zu geben?

            Ob das Klugheit zeigt, überhaupt auf so eine doofe Idee zu kommen?
            Das Polizistinnen hier funktionieren liegt daran, dass man sie lässt, dass die Bürger (noch) funktionieren.

            Ich hab als Kind auch mal Kampfsport gemacht.
            Eine aus dem Verein wurd sogar mal dt. Karatemeisterin.
            War auch ein scharfes Ding. Handlich.
            Ich hab mit 9 den Sport wieder aufgegeben und Basketball stattdessen gewählt.
            Unter anderem, weil ich das Pfund Ball mit Leichtigkeit 30 Meter weit auf 3 Metern Höhe in den Korb werfen kann.
            Ebenso kann ich 6 kg 17 Meter weit werfen/stoßen.(Was schon fast alleine bei den BJS die dicke Urkunde einbringt)
            Trotzdem würde ich jede Wette eingehen, das Mädel hätte nie auch nur den Hauch einer Chance.
            Karate klappt nämlich nicht, wenn der andere nicht Karate mitspielt.

            Was soll also falsches Selbstvertrauen bringen?
            Wenn die Tochter sicher sein soll, dann helfen zwei Dinge, ein guter Vater oder ein guter Freund.

            Ansonsten Intervalltraining. Gut wegsprinten können. Und ausdauernd den Vorsprung halten.

          • Es geht nicht darum, tatsächlich eine körperliche Auseinandersetzung gegen einen 10cm größeren, 20kg schwereren, durchtrainierten Mann zu gewinnen (da hat man null Chance- wobei eine Kickboxerin sicher mehr Chancen hat, als jemand der nur auf der Couch liegt) Sondern darum, es gar nicht erst zu dieser Auseinandersetzung kommen zu lassen.
            Und dazu brauchst du vor allem eins: Eine selbstsichere Außenwirkung.

            Und Kampfsport (aber auch andere Sportarten) bringen Selbstvertrauen und Selbstsicherheit. Das reicht für picklige Jugendliche in der Schule allemal als Abschreckung.

          • Ja, hatte ich ja ganz vergessen.
            Wir leben ja in einer Rape Culture, in welcher pickelige Jugendliche in der Schule ein Riesenproblem sind.

            Ja, die Kickboxerin hat die Chance, es für den Mann lustiger zu machen als die Couchkartoffel.

            Und klar, wir alle haben uns ja immer nur auf die graue Maus ohne Selbstbewustsein einen runter geholt, denn das finden Männer ja anregend ….

            Daher berichten hier ja auch Väter (?) von ihren rattenscharfen Kickboxtöchtern mit eigenem Harem.

            #PetersonsHotCousin

          • Nein wir leben nicht in einer Rape Culture, aber es ging in dem Beitrag ausdrücklich um den übergriffigen Jugendlichen in der Schule.

            Was echte Vergewaltigung angeht. Komischerweise sind einige Frauen davon mehrfach betroffen. Und nun darfst du mal raten, ob die sich im Schnitt eher als Opfer oder sehr selbstbewusst geben.

            Und ja auch da gibt es Ausnahmen. Aber gegen den psychopatischen Serienvergewaltiger, kannst du dich eh nicht wehren, also braucht man dafür auch keine Erziehungs-Tipps geben.

          • „Und klar, wir alle haben uns ja immer nur auf die graue Maus ohne Selbstbewustsein einen runter geholt, denn das finden Männer ja anregend“

            Was hat masturbieren mit Übergriffigkeit zu tun? Oder bist du der Meinung das ist Objektifizierung und damit schon verboten? 😀

      • da musste ich echt auch lachen, ein wirklicher Schenkelklopfer !
        so ab 10 bis 14 Jahren erwacht in den meisten Mädchen der unstillbare Wunsch sich als Sexobjekt zu sehen und zu produzieren. Man muss nur mal mit offenen Augen durch die Straßen gehen, wie sich die Mädchen kleiden, bewegen, geben usw.
        Natürlich ist da auch ein gut Teil sexueller Selbststimulation und intrasexueller Konkurrenz dabei, aber der Wirkung auf das andere Geschlecht sind sie sich schon bewusst. Was sie sich noch nicht bewusst sind ist, daß nicht alle Männer immer in der Lage sind ihre natürlichen Reaktionen auf diese permanente sexuelle Provokation durch die Frauenwelt zu kontrollieren .

  9. Die überwältigende Mehrheit der Menschen ist an einem kooperativen Miteinander interessiert und jene Menschen die das nicht sind, denen muss man Grenzen setzen.
    Und die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme im Leben sollte man berücksichtigen, um zu verhindern, dass man in Situationen gerät, wo man dieses Grenzen setzen nicht alleine hinbekommt. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Ich glaube, ich habe meinen beiden Kindern da sehr ähnliche Tipps mitgegeben.
    Klar wenn man irgendwann komatös betrunken alleine in einer dunklen Seitengasse landet verringert man leider nicht die Chancen, dass einem unerfreuliches passiert. Das ändert nichts daran, dass immer noch derjenige Schuld hat, der einem dieses Unerfreuliche zufügt, aber sich darauf auszuruhen und auf die Anerkennung der Opferrolle zu pochen macht das Leben nicht schöner. Wenn man vergewaltigt oder überfallen und krankenhausreif zusammengeschlagen wurde, weil derjenige der einen im Vollsuff gefunden hat, keiner von der netten Mehrheit war, hilft einem das nur bedingt.

  10. Der Danisch schreibt ja ab und an, in erreichen häufig mal Leserinnenbriefe, die als einen der predatorischsten Räume die man im Land finden kann, die Lebenbibliotheken nennen.

    Vielleicht sollten die Warnungen an Töchter Halbwahrheiten vermeiden.

    • Wir wissen ja auch, dass die Gewalt in Lesbenbeziehungen am häufigsten ist.

      Hypothese: Es gibt Männer, bei denen die Beißhemmung nicht funktioniert. Frauen haben keine.

  11. @all

    Ich würde meiner Tochter niemals den Bären aufbinden, dass sie sich mit ihren Kampfkünsten gegen einen Mann behaupten könnte. Aber so ein Sport trägt zu einem selbstsicheren Auftreten bei und das ist mehr als die halbe Miete

    Opfer werden vor allem die Menschen, die überängstlich durchs Leben schleichen

    • @rano64
      Den Bären brauchst Du ihr ja auch gar nicht aufzubinden, dfas tut ja schon die Unterhaltungsindustrie für Dich.
      Es ist schon groteskt, in wie vielen Computerspielen, Serien und Filmen man dieser Tage standardmäßig zu sehen bekommt, wie maximal 50 kg schwere, schmächtige Mädchen/Frauen mitunter ganze Horden von doppelt so schweren, laut Handlung meistens trainierten Militärs/Serienkillern/Superschurken usw im Alleingang zu Brei schlagen. Und das oft unbewaffnet gegen schwere Artillerie.
      Man sollte den Einfluß von dergleichen natürlich nicht überschätzen, aber wenn den Mädels von allen Seiten regelrecht eingehämmert wird, sie seien so viel besser und stärker als Jungen/Männer, wird das sicherlich bei einigen leicht beeinflussbaren Exemplaren zu völlig falscher Chanceneinschätzung führen, wenn es hart auf hart kommt.

      Würde mich interessieren, ob es dazu schon irgendwelche Untersuchungen gibt. „Lustige“ Videos in denen Mädels auf Jungs losgehen und dann ausnahmsweise mit der Realitit konfrontiert werden gibt es ja wohl zu hauf (ich gucke kein Youtube,. aber bspw. Danisch berichtet ja schon mal von so Fällen). Und den Fall dieser jungen, an Selbstüberschätzung leidenden und anschließend lange als Heldin „verkauften“, Türkin (Tugce oder so?) kann manh ja auch so einordnen: bei der hat schon eine simple Ohrfeige ausgereicht um sie völlig unbeabsichtigt unter die Erde zu bringen.

      Wenn es denn wirklich Gefahren durch Unterhaltungs-Content gibt, dann dürfte die permanente und allgegenwärtige Darstellung männlichen Wesen haushoch überlegener, weiblicher Kampfmaschinen eine der größten davon zu sein.

    • @Christian: Die Seite zeigt mir nicht an, ob das in Moderation ist oder wegen VPNs überhaupt durchging, falls mit alternativer IP doppelt, bitte löschen, danke!

      @rano64
      Den Bären brauchst Du ihr ja auch gar nicht aufzubinden, dfas tut ja schon die Unterhaltungsindustrie für Dich.
      Es ist schon groteskt, in wie vielen Computerspielen, Serien und Filmen man dieser Tage standardmäßig zu sehen bekommt, wie maximal 50 kg schwere, schmächtige Mädchen/Frauen mitunter ganze Horden von doppelt so schweren, laut Handlung meistens trainierten Militärs/Serienkillern/Superschurken usw im Alleingang zu Brei schlagen. Und das oft unbewaffnet gegen schwere Artillerie.
      Man sollte den Einfluß von dergleichen natürlich nicht überschätzen, aber wenn den Mädels von allen Seiten regelrecht eingehämmert wird, sie seien so viel besser und stärker als Jungen/Männer, wird das sicherlich bei einigen leicht beeinflussbaren Exemplaren zu völlig falscher Chanceneinschätzung führen, wenn es hart auf hart kommt.

      Würde mich interessieren, ob es dazu schon irgendwelche Untersuchungen gibt. „Lustige“ Videos in denen Mädels auf Jungs losgehen und dann ausnahmsweise mit der Realitit konfrontiert werden gibt es ja wohl zu hauf (ich gucke kein Youtube,. aber bspw. Danisch berichtet ja schon mal von so Fällen). Und den Fall dieser jungen, an Selbstüberschätzung leidenden und anschließend lange als Heldin „verkauften“, Türkin (Tugce oder so?) kann manh ja auch so einordnen: bei der hat schon eine simple Ohrfeige ausgereicht um sie völlig unbeabsichtigt unter die Erde zu bringen.

      Wenn es denn wirklich Gefahren durch Unterhaltungs-Content gibt, dann dürfte die permanente und allgegenwärtige Darstellung männlichen Wesen haushoch überlegener, weiblicher Kampfmaschinen eine der größten davon zu sein.

    • Wenn Deine Tochter im Sparring regelmäßig Jungs bzw. Männern gegenüber steht, dann weiß sie das.
      Ich habe ab dem 14. Lebensjahr regelmäßig 2x wöchentlich in einer fast reinen Männergruppe trainiert.
      Kampfsport hilft, die innere Haltung aufzurichten, Schwachstellen beim Gegner aufzuzeigen und als trainierte Frau ist man eventuell sogar fähig, eine Weile Widerstand zu leisten. Am Wichtigsten ist es, dass die Wahrscheinlichkeit geringer wird, bei einem Übergriff völlig in Schockstarre zu fallen, sondern durch zB lautes Schreien den Angreifer so zu irritieren, dass er doch ablässt.
      Mehr aber auch nicht, denke ich.
      Mein Mann war damals im Training oft mein Sparringpartner, weil wir gleich groß sind und er nur 7kg mehr wiegt als ich.
      Der legt mich trotzdem aufs Kreuz und lacht noch dabei. Und das ist nur halbe Kraft aus Spaß und ohne mir ernsthaft weh zu tun.
      Er fand’s immer eher niedlich, wenn ich ihm mit Vollkaracho in die Bratze gehüpft bin.

  12. Mich würde ja interessieren, wie Feministinnen ihre Tochter erziehen würden, wenn sie ihr Kind vor sexueller Belästigung schützen wollen. Feministinnen gehen ja oft indirekt davon aus, dass Männer zu sozial ungeschickt sind, eine freundliche Äußerung (Kompliment) von einer aufdringlichen Anmache (Belästigung) zu unterscheiden. Man sollte ja jedes Kompliment, mit einem schlechten Gewissen hinterfragen (Nach dem Motto: Vielleicht war das Kompliment, eine Belästigung – hinterfragt euch selbst, liebe Männer!). Ich kann mir gut vorstellen, wie Feministen ihre Tochter erziehen würden. Man darf ihr keine Türen mehr aufhalten und ein Mann der sie freundlich auf der Straße anspricht oder einen Frauenwitz aus seinem Humorschatz holt, ohne böse Absichten, sollte gleich zurechtgewiesen werden. Auch sich schick zu stylen für Männer, fällt natürlich raus. Ein Mann der auf einem Date einen Kussversuch startet, sollte dann auch ein Problemfall darstellen. Die Tochter sollte am besten body-positivity-like dick werden , darf sich niemals als kleine Prinzessin an Karneval verkleiden und sich überall unattraktiv und scheiße aufführen, indem sie überall Sexismus hineininterpretiert, so dass kaum ein Mann mehr Interesse hat. Mir tun die Kinder leid, falls meine Einschätzung stimmen sollte.

  13. Wurde der Junge, der während der Schulzeit wenigstens einmal oder gar wiederholt eins draufgekriegt hat, zwangsläufig anders erzogen als einer, der niemals im Leben intrasexuelle Gewalt am eigenen Leib erfahren musste?

    Ich denke nein.

    Erziehungsbemühungen müssen sich natürlich auf die Täter-Seite beziehen (und i.A. zeigen sich hier sicherlich auch Fortschritte über die letzten Jahrzehnte hinweg, d.h. je weniger dieses Verhalten normalisiert wurde, desto seltener sind solche Vorfälle zu beklagen).

    Mit intersexueller (sexualisierter) Gewalt verhält es sich nun ähnlich: Manche haben schlichtweg Pech. Womöglich größter Unterschied: bei Jungs sind die Spätentwickler im Nachteil, bei Mädchen die Frühentwickelten.

    Es macht also keinen Sinn, davon zu reden, dass man Mädchen beibringen solle sich zu „schützen“, da das Problem nunmal woanders liegt. Ein unterdurchschnittliches Selbstbewusstsein ist nicht (notwendige) Bedingungen, sehr leicht jedoch Folge von (sexualisierter) Gewalt – insbesondere, wo victim blaming weit verbreitet ist.

    Paranoid ist man z.B., wenn man meint, sich nicht allein in einem Raum mit Angehörigen des anderen Geschlechts aufhalten zu „dürfen“ (ohne Kopulationsabsicht).

    Übrigens wird auch ein Vater, der sich selbst für wunderbar ausgibt, wohl kaum die Nr. 1 Vertrauensperson für diese Art von Problemen seiner Tochter sein.

    Und dann möchte ich noch meine gelinde gesagt Verwunderung bekunden, dass hier im Strang ein Vater seine Teenagertochter als „zum Anbeißen“ anpries: mann sollte wirklich ein bisschen aufpassen, wenn mann keinen falschen Eindruck erwecken will.

    Mädchen können den „male gaze“ übrigens sehr leicht auch schon im Blick ihrer Vätern erkennen und sich unangenehm davon berührt fühlen (das bezieht sich nicht nur auf sie selbst, sondern außerdem auf ihre Freundinnen sowie fremde Frauen, so die in ihrem Beisein dem ausgesetzt werden).

    • „Übrigens wird auch ein Vater, der sich selbst für wunderbar ausgibt, wohl kaum die Nr. 1 Vertrauensperson für diese Art von Problemen seiner Tochter sein.“

      Aber ich bin in Erziehungsfragen unserer Tochter die Nr.1 Vertrauensperson von Südländerin. Insofern ist es egal, ob sie es mir oder ihr sagt

      „Erziehungsbemühungen müssen sich natürlich auf die Täter-Seite beziehen (und i.A. zeigen sich hier sicherlich auch Fortschritte über die letzten Jahrzehnte hinweg, d.h. je weniger dieses Verhalten normalisiert wurde, desto seltener sind solche Vorfälle zu beklagen).“

      Wie soll ich denn andere Kinder erziehen? Dazu noch alle, mit denen meine Tochter in Kontakt kommt?
      Und wie soll das überhaupt jemand machen?

      • Schon den Anspruch, andere Leute nach den eigenen Phantasiebedürfnissen „erziehen“ zu können/dürfen/müssen ( noch dazu offenbar unabhängig von Alter und Geschlecht, wie die Erfahrung mit der Brutkastenideologie impliziert ) finde ich äußerst bezeichnend.
        Eine der großen Schnittmengen von gemeinen Femispinnern aller Strömungen, Medienmachtgeilen und Lobbybonzen.

        Fällt mir wieder mal die Brittney Spears ( erst hatte ich ja „Sears“ – „das Mädel vom Grabbeltisch“ – geschrieben, gemeint ist latürnich diese bekloppte Schlagerhupfdohle ) zu ein: „Ich bin für die Todesstrafe, weil anders lern’n DIE das nie!“.

      • „Aber ich bin in Erziehungsfragen unserer Tochter die Nr.1 Vertrauensperson von Südländerin. Insofern ist es egal, ob sie es mir oder ihr sagt“

        Womöglich wird es Fälle geben, wo Eure Tochter sie bittet, Dir Nichts zu sagen – wir hatten sowas schon (in positivem, wenngleich ebenso intimem Zusammenhang). Zwar ist es mir sauschwer gefallen, aber ich habe mich tatsächlich auch daran gehalten. Ehrensache!

        „Wie soll ich denn andere Kinder erziehen? Dazu noch alle, mit denen meine Tochter in Kontakt kommt?
        Und wie soll das überhaupt jemand machen?“

        An dem Punkt wäre es mal sehr vorteilhaft, dass in unserem Land Schulpflicht besteht.
        Man könnte sich doch dafür einsetzen, dass Übergriffe, Belästigungen etc. auch im Rahmen der Sexualaufklärung (die ja schon im Grundschulalter erstmals einsetzt) thematisiert werden? Wäre das nicht sinnvoller als z.B. prä-Pubertäre mit Kondomen hantieren zu lassen, wie es mancherorts wohl geschieht? Vielleicht schafft man langfristig sogar Ansprechpartner in Anlehnung an das Pädophilen-Projekt „Kein Täter werden“, das sich halt dann aber auch derer annehmen müsste, die bereits die Erfahrung gemacht haben, dass ihnen das Hirn aussetzte o.ä.?

        Ich glaube, dass schon etwas gewonnen wäre, wenn überhaupt allgemein klargestellt würde, dass es sich beim „unprovozierten“ Arsch- und Brustbetatschen tatsächlich um strafbare Gewalttaten handelt, die auch Notwehrhandlungen seitens der Bedrängten absolut rechtfertigen (was dann immernoch nicht alle Probleme löst, natürlich… so bleibt z.B. in manchen Fällen der Täter auch unerkannt – so wars zuletzt bei uns. Leider).

        • „Womöglich wird es Fälle geben, wo Eure Tochter sie bittet, Dir Nichts zu sagen – wir hatten sowas schon (in positivem, wenngleich ebenso intimem Zusammenhang). Zwar ist es mir sauschwer gefallen, aber ich habe mich tatsächlich auch daran gehalten. Ehrensache!“

          Oh, ich habe kein Problem damit so zu tun als wüßte ich nichts und dennoch gemeinsam mit meiner Frau eine Lösung zu besprechen, die sie dann umsetzt.

          „An dem Punkt wäre es mal sehr vorteilhaft, dass in unserem Land Schulpflicht besteht.“

          Und du meinst da kann man so tiefgreifende Erziehungen aufholen? Träum weiter.

          „Man könnte sich doch dafür einsetzen, dass Übergriffe, Belästigungen etc. auch im Rahmen der Sexualaufklärung (die ja schon im Grundschulalter erstmals einsetzt) thematisiert werden? Wäre das nicht sinnvoller als z.B. prä-Pubertäre mit Kondomen hantieren zu lassen, wie es mancherorts wohl geschieht? Vielleicht schafft man langfristig sogar Ansprechpartner in Anlehnung an das Pädophilen-Projekt „Kein Täter werden“, das sich halt dann aber auch derer annehmen müsste, die bereits die Erfahrung gemacht haben, dass ihnen das Hirn aussetzte o.ä.?“

          und du meinst das hindert irgendjemanden übergriffig zu werden? Warum sollte das der Fall sein? und was genau willst du da sagen, was wirklich eine Wirkung hat? Es ist doch nicht unwissenheit darüber, dass man das nicht macht, die dazu führt.
          Du willst Jungs, die noch nichts falsch gemacht haben, in ein „kein täter werden“ähnliches Projekt stecken, wobei das „kein Täter werden“ auf Sexvermeidung mit dem Objekt der Begierde (minderjährigen Kindern) gerichtet ist, was ja bei den Jungs schon mal kein Ansatz ist

          „Ich glaube, dass schon etwas gewonnen wäre, wenn überhaupt allgemein klargestellt würde, dass es sich beim „unprovozierten“ Arsch- und Brustbetatschen tatsächlich um strafbare Gewalttaten handelt, die auch Notwehrhandlungen seitens der Bedrängten absolut rechtfertigen (was dann immernoch nicht alle Probleme löst, natürlich… so bleibt z.B. in manchen Fällen der Täter auch unerkannt – so wars zuletzt bei uns. Leider).“

          Genau, und wenn wir ihnen bei der Gelegenheit noch erklären, dass Diebstahl strafbar ist, dann klauen sie auch nichts mehr etc. Wie einfach doch die Probleme der Welt gelöst werden können! Hätte man dich doch nur eher gefragt, wir bräuchten keine Polizei mehr

          • „„An dem Punkt wäre es mal sehr vorteilhaft, dass in unserem Land Schulpflicht besteht.“

            Und du meinst da kann man so tiefgreifende Erziehungen aufholen? Träum weiter. “
            Ippon! Glatter Punkt! Knackig ausgeführt!

          • „Es ist doch nicht unwissenheit darüber, dass man das nicht macht, die dazu führt.“

            Was ist denn nun D.M.n. der Grund dafür, dass Jungs „so blöd sind“, gern ausschweifender erklärt?

            (Als unsere Tochter das fragte, brachte sie übrigens Beispiele wie: „die haben die Hintern der Mädchen der Klasse in einer Liste gerankt“ – so dass sie es mitgekriegt haben natürlich)

            Imho könnts so ne Art Mutprobe sein, mit der mann meint besser vor den Jungs dazustehen; es könnte sein, dass ihnen eben (vor lauter unerwartet-starker Geilheit) das Hirn kurz aussetzt; vorallem aber glaube ich tatsächlich, dass Jungs zumindest in diesem Alter oft nicht wirklich wissen, dass das einen eigenen Straftatbestand darstellt, weil es min. als so unangenehm und ehrverletzend wahrgenommen wird wie eine Ohrfeige oder andere Gewalthandlungen – und auf alle diese Punkte ließe sich erzieherisch einwirken, meine ich.

          • „Was ist denn nun D.M.n. der Grund dafür, dass Jungs „so blöd sind“, gern ausschweifender erklärt?“

            Der Grund dafür, dass bestimmte Männer belästigen? Den verstehst du nicht?
            Menschen mögen Geld – einige Menschen nehmen sich daher einfach Geld von anderen Menschen
            Menschen mögen Sex – einige Menschen nehmen sich daher einfach Sex von anderen
            Männer mögen Ärsche und Titten und berühren sie gerne – einige Männer berühren daher einfach Ärsche und Titten

            Was genau ist daran wirklich schwierig?

            „(Als unsere Tochter das fragte, brachte sie übrigens Beispiele wie: „die haben die Hintern der Mädchen der Klasse in einer Liste gerankt“ – so dass sie es mitgekriegt haben natürlich)“

            Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Zumal ähnliche Listen über welche Jungs süss sind sicherlich auch bei Mädchen gemacht oder diskutiert werden.

            „Imho könnts so ne Art Mutprobe sein, mit der mann meint besser vor den Jungs dazustehen; es könnte sein, dass ihnen eben (vor lauter unerwartet-starker Geilheit) das Hirn kurz aussetzt; vorallem aber glaube ich tatsächlich, dass Jungs zumindest in diesem Alter oft nicht wirklich wissen, dass das einen eigenen Straftatbestand darstellt, weil es min. als so unangenehm und ehrverletzend wahrgenommen wird wie eine Ohrfeige oder andere Gewalthandlungen – und auf alle diese Punkte ließe sich erzieherisch einwirken, meine ich.“

            Da meinst du falsch. Wenn sie nicht wüssten, dass es verboten ist, dann würden sie es vor dem Lehrer machen. Ich glaube nicht, dass es passiert. Und wenn sie dachten es wäre kein Problem, dann ist es auch keine Mutprobe.

          • Dann fehlt die Empathie zu erkennen, dass das nicht „Arsch und Titten“ ist, sondern ein Mensch, den man tatsächlich tief verletzten kann durch Übergriffe. Glaubst Du denn in echt, diese Jungs wollten das „Objekt ihrer Begierde“ verletzten?

            Fühlen sie sich vielleicht von einem Reiz überwältigt von dem sie (noch) nicht wissen, wie sie ihn beherrschen sollten?

            Warum wehrst Du Dich gegen die Idee, einen therapeutischen Ansatz zu entwickeln, der bestenfalls zunächst einmal ihnen selbst bei der Bewältigung ihrer Gefühle helfen müsste?

          • „Dann fehlt die Empathie zu erkennen, dass das nicht „Arsch und Titten“ ist, sondern ein Mensch, den man tatsächlich tief verletzten kann durch Übergriffe“

            Oh, einige der übergriffigen werden auch schlicht die Erfahrung machen, dass sich einige Frauen stark aufregen, andere es aber – bei passenden Aussehen des Mannes – auch durchaus interessant finden können.
            Und die meisten Frauen werden durch einen – im Wege einer Mutprobe eher spielerisch ausgeübten – klaps auf den Hintern auch nicht „tief verletzt“ sein.

            „Glaubst Du denn in echt, diese Jungs wollten das „Objekt ihrer Begierde“ verletzten?““

            Wir reden gerade nicht über eine Vergewaltigung oder?

            „Fühlen sie sich vielleicht von einem Reiz überwältigt von dem sie (noch) nicht wissen, wie sie ihn beherrschen sollten?“

            Jungs merken recht schnell das diese Reize vorhanden sind und kontrollieren sie täglich.

            „Warum wehrst Du Dich gegen die Idee, einen therapeutischen Ansatz zu entwickeln, der bestenfalls zunächst einmal ihnen selbst bei der Bewältigung ihrer Gefühle helfen müsste?“

            Oh, da spricht so vieles gegen. Die wichtigsten zwei Punkte
            1. Lehrer sind keine Therapeuten und können das nicht leisten
            2. die wenigsten Jungs sind übergriffig, so zu tun als müssten sie alle in eine Therapie

          • Manchmal setzt ja bei Täterinnen das Hirn aus, und sie können sich nachher gar nicht mehr an ihren Teil erinnern.

            Dann wird projiziert was das Zeug hält. Auf Opas. Mitschüler. Alles Mögliche.

          • Wir reden die ganze Zeit hier über Kinder (6./7. Klasse), die de jure nichtmal einvernehmlichen Sex haben dürften. Try again.

            „Jungs merken recht schnell das diese Reize vorhanden sind und kontrollieren sie täglich.“

            Da kommen wir wieder zu dem Punkt: was ist denn schiefgelaufen, wo das (mal) nicht klappt?

            Die basale Sexualaufklärung (die auch diesbezügliches Grundwissen vermitteln sollte zukünftig) erledigen LehrerInnen übrigens sehr wohl i.d.R., aber gut, lass uns das spezielle Angebot für zumindest diejenigen Schüler, die bereits auffällig geworden sind (oder selbst bei sich Bedarf sähen), dann eben vom schulpsychologischen Dienst/von Externen Fachkräften durchführen.

            Wichtig ist mir jetzt eigentlich nur, dass Du zugestehst, dass man _nicht_ den betroffenen Mädchen (bzw. Frauen) einreden müsste bzw. dürfte, ihre Gefühle seien falsch (wenn es nicht diejenigen sind, die Dir genehm wären), dass nicht sie diejenigen sind, die an ihrer Wahrnehmung/ihrem Auftreten/whatever schrauben müssten.

          • @semikolon

            „Wir reden die ganze Zeit hier über Kinder (6./7. Klasse), die de jure nichtmal einvernehmlichen Sex haben dürften. Try again.“

            In der 6 und 7 Klasse sind sie ganz überwiegend noch nicht strafmündig.

            „Da kommen wir wieder zu dem Punkt: was ist denn schiefgelaufen, wo das (mal) nicht klappt?“

            Wir kontrollieren auch den Reiz uns Geld von anderen wegzunehmen. Einige Leute machen es trotzdem, weil sie glauben nicht erwischt zu werden, weil sie das Geld wollen, warum auch immer. Warum sollte das in dem Bereich anders als bei allen anderen taten sein und warum können wir nicht stehlen wegerziehen?

            „Die basale Sexualaufklärung (die auch diesbezügliches Grundwissen vermitteln sollte zukünftig) erledigen LehrerInnen übrigens sehr wohl i.d.R., aber gut, lass uns das spezielle Angebot für zumindest diejenigen Schüler, die bereits auffällig geworden sind (oder selbst bei sich Bedarf sähen), dann eben vom schulpsychologischen Dienst/von Externen Fachkräften durchführen.“

            Die Kurse möchte ich mal sehen. Was willst du ihnen den beibringen? Belästigung ist schlecht? oder wie bekomme ich eine Frau rum ohne sie zu belästigen?

            „Wichtig ist mir jetzt eigentlich nur, dass Du zugestehst, dass man _nicht_ den betroffenen Mädchen (bzw. Frauen) einreden müsste bzw. dürfte, ihre Gefühle seien falsch (wenn es nicht diejenigen sind, die Dir genehm wären), dass nicht sie diejenigen sind, die an ihrer Wahrnehmung/ihrem Auftreten/whatever schrauben müssten.“

            Natürlich können auch Mädchen dazu beigetragen haben, genug Mädchen erziehen Jungs dazu Grenzen zu überstreiten, weil sie ja selbst auch Sex wollen, aber nicht als schlampe darstehen wollen und daher plausibel deniability brauchen oder sie ein aktiver Mann einfach anmacht. Natürlich hilft das dem Mädel nicht, dass nichts dergleichen gemacht hat und dennoch angepackt wird. Und was meinst du mit: Ihnen wird eingeredet, dass ihre Gefühle falsch sind? Ihr Gefühl, dass sie etwas nicht wollen? Das ist ja auch nicht nur plus und minus. Ihr Gefühl, dass es die schlimmste Sache der Welt ist? Natürlich kann es sinnvoll sein eine andere Perspektive zu geben, nach der die Welt nicht untergeht, auch wenn er ein schwein war. Und natürlich kann es auch für sie besser sein, an ihrem Verhalten zu schrauben. Genau so wie jemand, der häufig beklaut wird überlegen muss, wie er an seinem verhalten schraubt

          • „lass uns das spezielle Angebot für zumindest diejenigen Schüler, die bereits auffällig geworden sind“

            Ach, Moment: vielleicht versteh ich Dich auch falsch?
            Möchtest Du, dass immer sofort die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet wird?
            Auch ein Ansatz… aber so hart wär ich ja jetzt gar nicht.

          • Was ist eigentlich das Schlimmste (aus dem Bereich des grundsätzlich juristisch-sanktionierbarem), was Dir selbst je passiert ist, Christian?

          • Nein, ich meinte, ob Du Opfer von irgendetwas wurdest, was Dir sehr stark unangenehm war, was Dich geschockt und verletzt hat. Worüber Du verzweifelt warst und wo Du nicht wusstest, wie Du jetzt reagieren solltest, ob zur Polizei gehen oder nicht usw.

            Getippt hätte ich – so wie ich Dich kenne -, dass es sich da wohl höchstens um den Straftatbestand Beleidigung hätte gehandelt haben können, right?

          • @semikolon

            Du scheinst es für ausgeschlossen zu halten, dass ich eine Meinung dazu haben kann, wie geschockt eine Frau ist, die eine Hand auf ihrem Hintern hatte. Was genau soll nun daran so schwierig sein? Natürlich gibt es unangenehme und bedrohliche Varianten davon, aber eben auch genug über die die Frau nicht lange nachdenken wird und die sie auch nicht in eine Krise stürzen.

            und wegen einer Beleidigung zur Polizei gehen weil ich geschockt bin? pfft.

          • Schön auch der alter Verbrecherinnentrick primäre und sekundäre Geschlechtsorgane zu vermischen.

            Einen Tittengrabscher mit einem Griff an den Penis gleichzusetzen.

          • „Nein, ich meinte, ob Du Opfer von irgendetwas wurdest, was Dir sehr stark unangenehm war, was Dich geschockt und verletzt hat.“

            Die Fleischbeschau bei diesem Veterinär der Bundeswehr in Hamburg, Sophienhöhe, fand ich zutiefst entwürdigend. Man wurde genötigt, sich vor einem Haufen fremder Leute auszuziehen und wurde von dem Fleischbeschauer an sehr intimen Stellen betatscht.

            Und es gab nicht einmal die Möglichkeit, zu protestieren, ja, sich rechtlich dagegen zu wehren.
            Das Gefühl von Wehrlosigkeit hat mich damals wirklich sehr verletzt, so sehr, dass ich mich heute noch weigere, den Grabscher als Arzt zu bezeichnen.

            Du siehst, es passiert auch Männern – nur da ist es selbstverständlich legal, scheißegal.

          • „In der 6 und 7 Klasse sind sie ganz überwiegend noch nicht strafmündig.“

            Vielleicht ziehen wir die Grenze da ja falsch und sollten sie lieber 2 Jahre runter setzen (in Anbetracht der Tatsache, dass sich auch der Pubertätsbeginn nach vorne verschoben hat)?

            „warum können wir nicht stehlen wegerziehen?“

            Meinst Du denn, die Kleinkriminalitätsfälle bewegten sich seit Bestehen der BRD auf gleichbleibendem Niveau? Well, I doubt it.

            „Die Kurse möchte ich mal sehen. Was willst du ihnen den beibringen? Belästigung ist schlecht? oder wie bekomme ich eine Frau rum ohne sie zu belästigen?“

            Ich muss mich echt bremsen um jetzt nur kein komplettes Konzept zu entwerfen, ich will ja doch gar nicht mehr unterrichten, grrr…

            „Natürlich können auch Mädchen dazu beigetragen haben, genug Mädchen erziehen Jungs dazu Grenzen zu überstreiten, weil sie ja selbst auch Sex wollen, aber nicht als schlampe darstehen wollen und daher plausibel deniability brauchen oder sie ein aktiver Mann einfach anmacht. Natürlich hilft das dem Mädel nicht, dass nichts dergleichen gemacht hat und dennoch angepackt wird.“

            Es ist schon schwer vorstellbar, dass solche Übergriffe im Vorbeigehen quasi jemals von irgendeinem direkten Erfolg gekrönt waren. Die Art von first-base-Grenzüberschreitung, die Mädchen in einer Flirtsituation positiv aufnehmen, sind doch deutlich harmloser (Hand halten, Arm auf Schulter oder um die Taille legen, Haare wegstreichen).

            „Und was meinst du mit: Ihnen wird eingeredet, dass ihre Gefühle falsch sind?“

            Na das ist das was Du versuchst, was mich so befremdet.

            „Ihr Gefühl, dass sie etwas nicht wollen? Das ist ja auch nicht nur plus und minus.“

            Da ist nix ambivalent. Nur Bekloppte würden sagen: ich will sexuell belästigt werden.

            „Ihr Gefühl, dass es die schlimmste Sache der Welt ist?“

            Wozu die Übertreibung? Natürlich gäbe es Dinge, die noch schlimmer wären (der Tod des Haustiers oder gar eines Verwandten oder sowas).

            „Natürlich kann es sinnvoll sein eine andere Perspektive zu geben, nach der die Welt nicht untergeht, auch wenn er ein schwein war.“

            Du willst aber doch, dass sie von alleine diesen Punkt erreicht. Das Mitgefühl-Stadium überspringen erreicht aber am ehesten, dass sie sich bloß unverstanden fühlt und Dich zukünftig nicht mehr ins Vertrauen zieht (falls sie es denn überhaupt je täte).

            „Und natürlich kann es auch für sie besser sein, an ihrem Verhalten zu schrauben. Genau so wie jemand, der häufig beklaut wird überlegen muss, wie er an seinem verhalten schraubt“

            Jemand, der häufig beklaut wird, beklagt sich mit zunehmender Lautstärke (und wendet sich an Lehrer bzw. die Polizei), meinste nicht?

            „Du scheinst es für ausgeschlossen zu halten, dass ich eine Meinung dazu haben kann, wie geschockt eine Frau ist, die eine Hand auf ihrem Hintern hatte. Was genau soll nun daran so schwierig sein?“

            Mädchen, Christian, wir reden über junge Mädchen.
            Über Wesen, die nicht selten vor Rührung weinen (Opportunitys letzte Worte haben unser Kind bspw. zu Tränen gerührt, oder auch die Beschreibung von den Down-Syndrom-Merkmalen: „frei von Bösartigkeit, ausgesprochen liebevoll und lebensfroh“), die aber auch andersrum täglich so ausgiebig lachen, das Blödiane sie vielleicht albern finden, die Meisten sich aber doch nur zu gern davon anstecken lassen. Die eine Gefühlstiefe haben, die Dir sicher völlig fremd ist.

            „und wegen einer Beleidigung zur Polizei gehen weil ich geschockt bin? pfft.“

            Du hast Dich via Twitter direkt an die Polizei Berlin gewandt und mit Paragraphen gewedelt, von Menschenverachtung und Volksverhetzung gesprochen, getriggert vom Ausspruch: „die alten, weißen Männer bäumen sich nochmal auf – wie Tiere kurz vorm Tod“. Findest Du Deine Überreaktion da mittlerweile denn auch lächerlich?

            „Die Fleischbeschau bei diesem Veterinär der Bundeswehr in Hamburg, Sophienhöhe, fand ich zutiefst entwürdigend. Man wurde genötigt, sich vor einem Haufen fremder Leute auszuziehen und wurde von dem Fleischbeschauer an sehr intimen Stellen betatscht.“

            Ist nicht jedem (so) passiert, das weiß ich sicher.

            „Das Gefühl von Wehrlosigkeit hat mich damals wirklich sehr verletzt, so sehr, dass ich mich heute noch weigere, den Grabscher als Arzt zu bezeichnen.“

            Wärst Du ein Mädchen (gewesen), stünden die Chancen nicht schlecht, dass man Dich viele Jahre vor der Volljährigkeit zur chemischen Kastration ermutigt hätte (genauer gesagt: man hätte Dir vermittelt, es sei Deine einzige „Schutz“-Option), weshalb Du im halbjährlichen Turnus invasive Untersuchungen an Deinem primären Geschlechtsorgan hättest erdulden müssen (nicht selten gar verbunden mit stundenlang anhaltenden Schmerzen). Und wenn Du dann noch Pech gehabt hättest, wären dabei außerdem noch Kommentare gefallen bezüglich Deiner sexuellen Attraktivität.

      • „Aber ich bin in Erziehungsfragen unserer Tochter die Nr.1 Vertrauensperson von Südländerin“
        Ja klar, das wird wahrscheinlich auch noch eine Weile so bleiben, bis zur Pubertät…. ….. da kann es Änderungen geben.

  14. @Murdoch

    …Manchmal setzt ja bei Täterinnen das Hirn aus….

    Ja es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig bei solchen Themen die Seite weiblicher Intentionen, Triebe Sehnsüchte beleuchtet wird. Es geht immer um die Männer, was die falsch machen etc.
    Das Thema weibliche Geilheit, weibliche Sexbessenheit (die allerdings tatsächlich schwerer zu erkennen ist als beim Mann, da sie sich anders äußert), weibliche formen sexueller Provokation etc. etc.
    Da wird von denen, die selber Männern vorwerfen Frauen als Objekt zusehen, selbst die Frau als Objekt dargestellt, nämlich ohne jede eigene Handlungsverantwortung. Aber darum geht es ja letztendlich auch.

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