Der Glaube an die vollständige Erziehbarkeit aller Menschen

Gerade hatte ich wieder eine Diskussion zu einem altern Thema, welches gerade bei Feministinnen gerne auftaucht:

Der Glaube an die vollständige Erziehbarkeit.

Der äußert sich so, dass man etwa anführt, dass Frauen nicht beigebracht werden sollte, sich gegen Belästigungen zu schützen, sondern Männern, sie nicht zu belästigen, und das der Umstand, dass Frauen nach wie vor nicht belästigt werden, zeigt, dass Männer nicht passend erzogen werden und da nachgebessert werden muss.

Der Gedanke, dass man eine ganze Gruppe erziehen kann und das diese dann gegen ein anderes Verhalten quasi immun sind, erstaunt mich immer wieder. Selbst ein gut erzogener Mensch kann letztendlich ein Arschloch werden oder eben diese Erziehung ablegen, wenn er zB merkt, dass er mit Rücksicht auf andere weniger erreicht oder merkt, dass Leute dieses Verhalten nicht belohnen oder die Kosten eines wesentlich schlechtern Verhaltens äußerst gering sind, es aber das Leben einfacher macht.

Die Idee, dass man den unabänderlich guten Menschen erziehen kann, erscheint mir doppelt abwägig, einmal weil eine Erziehung nie absolut ist und zum anderen, weil eine Gesellschaft nicht die Erziehung des Einzelnen und sein Umfeld kontrollieren kann.

Wer in eine problematische Peergroup gerät, der kann auch bei hoch anständigen Eltern Probleme haben, wer ein Psychopath ist an dem wird die Erziehung wenig ändern, aber auch starke Egoisten etc werden aus dieser ausbrechen.

Die Idee, dass der Staat bzw Lehrer etc Regeln vorgeben können und dann alle Menschen sich wohlverhalten erscheint mir so unglaublich naiv, dass ich nicht verstehe, wie man ihn wirklich vertreten kann.

71 Gedanken zu “Der Glaube an die vollständige Erziehbarkeit aller Menschen

    • dass hat weniger damit zu tun dass Feministinnen keine Kinder hätten, da draussen sind durch aus einige die Kinder ihre Lebensweise aufdrücken.
      Schlimmer ist, dass diese Gruppen gern asoziales und soziopathisches Verhalten auf eine ganze Grupppe übertragen. 99% der Männer vergewaltigen eben nicht weil es ihnen wer beigebracht haben sondern weil sie keine Psychopathen sind!

  1. Es gibt Personen, die offenbar so etwas tatsächlich glauben. Inwiefern diese Überzeugung mit Feminismus korreliert ist, ist eine andere Frage.

    Mir ist diese Auffassung, dass sich Kinder dermaßen leicht und nachdrücklich beeinflussen lassen, schon mehrfach in anderem Zusammenhang begegnet.
    Da ging es z.B. (wieder mal) darum, warum Mädchen kaum MINT-Berufe wählen.
    Feministinnen begründen das gerne damit, dass da halt mal z.B. ein Schullehrer eine blöde Bemerkung gemacht hat. Diese Bemerkung hat dann angeblich die betreffende Schülerin so stark geprägt, dass sie deswegen ihren eigentlichen Berufswunsch aufgegeben hat. Blablabla. Böses Patriarchat halt mal wieder.

    Personen, die so argumentieren, halten das tatsächlich für schlüssig und überzeugend.
    Vielleicht ist das eine Projektion der eigenen Einfältigkeit.

    • Die stellen sich das wirklich so vor. Der lachende, dreckige Lehrer vor einer Schülerin, der die Hände in die Hüften stemmt und sagt „MINT? hahahaha… du wirst eher einen Beruf wählen wie Erzieher, wo du was mit Menschen zu tun hast; Schätzelein“.

      Solch eine Argumentationsführung ist schon klasse „Es könnte sein dass x mal passiert ist und darum y“

    • Persönliche Anekdote hierzu. Mir ist im Gymnasium genau sowas passiert. Ich wurde aktiv ‚discouraged‘. Als ich in meiner jugendlichen Naivität begeistert von meinen ersten Erfahrungen mit meinem C64 berichtet hatte, bin ich von unserem Deutschlehrer vor versammelter Klasse übelst verspottet worden. Ein radikaler Geisteswissenschaftler, alles technische und naturwissenschaftliche war für diesen Menschen minderwertig und lachhaft.

      Diese Szene, aber mit einem Mädchen, wäre für Feministinnen ein Lehrbuchbeispiel für „discouragement“.

      Meine Reaktion dagegen? ‚Jetzt erst recht‘. Dieser Vollidiot hat doch keine Ahnung. Dieses Ereignis hat mit endgültig zum MINTler gemacht.

      • Kenn ich.

        Mit 15 hat man mir verkündet, ich würde nie vernünftig tanzen können. Mit 17 gewann ich den ersten Tanzwettbewerb. Viele Preise folgten.

        Mit 18 hat mich mein Englischlehrer für blöd erklärt. Mit 24 hab ich ihm mein erstes Buch in Englisch geschenkt.

        Einzig meine Deutschlehrerin war fair. Sie hat mich in der 11ten für stinkfaul erklärt und das stimmte. Im Abi gab sie mir dann 15 Punkte für den Mut, Fontane zu kritisieren. Ich zolle ihr heute noch Respekt.

        Meine Mutter wollte mich in eine Ausbildung zum Postschalterbeamten zwingen. Mehr könne ich nicht.
        Mit 26 hab ich die 100.000er Einkommensschwelle überschritten.

        So what, Kritik spornt an….

        • So what, Kritik spornt an….

          Nein, richtig müsste es heißen: Kritik spornt DICH an.

          Menschen sind verschieden, reagieren also auch unterschiedlich. Und was den Einen zu Höchstleistungen antreibt, sorgt bei dem Anderen für Resignation und Stillstand.
          Pauschal zu behaupten, Kritik (Kritik muss im Übrigen nicht negativ sein, auch wenn es im Sprachgebrauch so konnotiert ist) wirke sich grundsätzlich und auf jeden positiv aus, ist genau so falsch wie feministische Märchen über den toxischen Mann, der ohne richtige Erziehung automatisch zum Frauenvergewaltiger wird..

          • Ja, du hast Recht. Das mit der Kritik bezog sich nur auf mich. Aber damit bin ich wahrscheinlich nicht alleine…..

      • „Du hast sicher einen Computer zuhause! Die haben einen sehr schädlichen Einfluss auf die Jugendlichen heutzutage!“
        — dies vernahm ich irgendwann Mitte der Neunziger aus dem Mund eines permanent übellaunigen Erdkundelehrers, der seinem Missmut darüber, dass ich nie die Hausaufgaben machte, Ausdruck verleihen wollte.

        Es gab mehrere Lehrer an meinem Gymnasium, die in Computern im Allgemeinen und dem gerade heraufdämmernden World Wide Web insbesondere Vorboten des Untergangs sahen: dadurch würden sich Jugendliche von apfelbäckigen, frischluftatmenden Burschen und Mädels in blasse, psychopathische Bombenbauer, Amokschützen und Pizza-Junkies verwandeln.

        Dies trat nicht ein, vielmehr schienen die meisten Schüler bei uns zu denken, dass Ablehnung von Technik und Computern einen cool, abgeklärt, revolutionär und weise mache, daher seufzte man im Verein mit der Geschichtslehrerin über die Kulturlosigkeit des elektronischen Zeitalters. Und ja, hierbei waren die Mädchen wahrscheinlich überproportional beteiligt.

        Im Nachhinein tut mir der Herr M leid. Ein Mathematiklehrer, freundlich, etwas naiv-unbedarft, aber sehr engagiert, wenn es darum ging, neue Technologien an unsere Schule zu holen. Auf sein Betreiben hin wurden die verstaubten 286er, die im Informatiksaal standen, durch schnieke, moderne 486er ersetzt, diese bekamen sogar Internetzugang spendiert — und der Herr M, der schon ständig mit Spott überhäuft wurde, weil er als einer der ersten Menschen weit und breit mit einem Handy ankam, wurde zur Zielscheibe des Hasses diverser humanwissenschaftlicher Lehrerinnen. Vor allem Frau B, die eine Theatergruppe leitete, in der ich auch war, wurde nicht müde, den Herrn M geradezu als „Faschisten“ zu betiteln, weil er ihr eine (ausgedruckte) Email eines ehemaligen Schülers überbracht und dabei irgendwie „wichtig“ dreingesehen hätte. Weiterhin gefiel der Frau B an Herrn M nicht, dass dieser immer akkurat frisiert war — sie hatte eine Abneigung gegen alles, was ihr technokratisch, glattrasiert, kapitalistisch und maskulin vorkam. Schüler, die das Pech hatten, gut in den Naturwissenschaften oder gut in Sport oder beides zu sein, hatten bei ihr keinen leichten Stand. Bemerkenswerterweise schien sie eine besonders starke Abneigung gegen Mädchen zu verspüren, die in Mathematik oder Physik gut waren, die sah sie wohl als Verräterinnen. Und nein, ich habe mir diese Person nicht ausgedacht.

      • ACK. Wer sich tatsächlich durch so ein bisschen Gegenwind abschrecken lässt, sit für MINT eh nicht geeignet.
        Da braucht man Leute, die selbständig und kritisch denken können, und die sich von unbelegten Behauptungen nicht gleich verunsichern lassen.

        • Anne, solche Menschen braucht man überall, nicht nur im MINT. Außer am Fließband.

          Aber bei Erziehern, Lehrern, Sozialarbeitern etc. wäre das sicher auch sehr wünschenswert.

  2. Ich musste an dieses Diagramm und Hanlons Razor denken:

    Feministinnen haben schlichtweg nicht die kognitiven Kapazitäten, zwischen 1% einer Kategorie und der gesamten Kategorie zu unterscheiden.

    Aber es ist, glaube ich, noch etwas dümmer, nämlich dieser Gedankengang:

    Ich bin gut.
    und
    Ich bin Frau.
    also
    Alle Frauen sind gut.
    also
    Frauen trifft keine Schuld, wenn ihnen Böses widerfährt (denn Frauen sind gut)
    also
    Die Schuld an Vergewaltigungen liegt zu 100% bei Männern
    und
    Ich habe Angst vor ALLEN (mir unbekannten) Männern
    also
    Die Schuld an Vergewaltigungen liegt zu 100% bei ALLEN Männern
    auch
    Frauen können nichts ändern (da sie gut sind und sie keine Schuld trifft)
    daher
    Männer müssen sich ändern.

    Das ist m.E. schon alles. Mehr Gedanken finden nicht statt.

    Baron-Cohen geht davon aus, dass es das Gegenteil von Autisten geben müsste, also Menschen, die zu systematisierendem Denken vollständig unfähig sind, die nur auf emotionaler Basis funktionieren.

    Falls er recht hat, muss es diese Menschen irgendwo geben.

    Ich glaube, wir haben sie gefunden.

    • Ich kenne eine Frau die extrem sozial und emotional ist, aber soweit ich das sehe keinerlei Fähigkeiten für systemisches Denken oder überhaupt Skepsis hat. Der kann man eigentlich alles erzählen wenn es emotional richtig zu sein scheint. Das dürfte diese extreme Veranlagung sein. Ich nehme an, dass erklärt die unfassbare Anfälligkeit des weiblichen Geschlechts für Esoterik, Aberglaube, Religion und alternative Medizin.

      • An dem, was „only_me“ und Sebastian in Bezug auf die Emotionalität von Frauen, und die daraus folgenden Konsequenzen ausführen, mag sicher ein zutreffender Kern sein. Was mich allerdings wiederum erstaunt, ist die dabei gegebene „Selektivitäts-Fähigkeit“ und Handhabung vieler Frauen, und insbesondere derer, die sich als Feministinnen verstehen, in Bezug auf Angelegenheiten und Objekte, denen sie ihre emotionalen und empathischen Fähigkeiten zuwenden:
        „Der kann man eigentlich alles erzählen wenn es emotional richtig zu sein scheint.“
        Was aber löst die Bewertung dafür aus, was „emotional richtig“ ist, und wie valide und zuverlässig ist diese Bewertung?

        • „Was mich allerdings wiederum erstaunt, ist die dabei gegebene „Selektivitäts-Fähigkeit“ und Handhabung vieler Frauen, und insbesondere derer, die sich als Feministinnen verstehen, in Bezug auf Angelegenheiten und Objekte, denen sie ihre emotionalen und empathischen Fähigkeiten zuwenden“

          Diesem Passus konnte ich keinen Sinn entringen.

          Was meinst du?

      • „Das dürfte diese extreme Veranlagung sein. Ich nehme an, dass erklärt die unfassbare Anfälligkeit des weiblichen Geschlechts für Esoterik, Aberglaube, Religion und alternative Medizin.“

        Veranlagung? Kann es nicht einfach nur daran liegen, dass den Frauen seit vielen Jahrzehnten eingeredet wird, dass „weibliche Denke“ bzw irrationales Denken überlegen ist? „Emotionale Intelligenz“, „holistisch“, etc….
        Das ist IN und HIP und wenn du eine moderne, aufgeweckte Frau von heute, der „bessere Mensch“ sein willst, dann hast du die Kultur des New Age verinnerlicht! Denn wahre Schönheit kommt von Innen!

        Völlig überflüssig, eine Veranlagung anzunehmen. Das ist einfach der berüchtigte „Zeitgeit“, der hier am Werk ist.

        • Alles hat seine eigene Resonanzfrequenz.

          In der gleichen Zeit, in der Frauen allein und für sich selbst die Esoterik entdeckten, versuchte man ihnen einzureden, sie seien voll geeignet für MINT und das sei toll und das sollten sie unbedingt machen und in jedem Film war der beste Computerexperte weiblich und so weiter und so fort.

          Ohne Veranlagung kann nichts so recht bewegt werden.

          • „Ohne Veranlagung kann nichts so recht bewegt werden.“

            Feministen beschweren sich ja immer über die Allmacht der Sozialisation, die Frauen davon abhält, ihre „wahren“ Interessen zu verfolgen und ihr Potential zu verwirklichen. Doch wenn alles Sozialisation ist, wo kommen dann die „wahren“ Interessen her?

      • Klingt wie die Beschreibung jeden kleinen Kindes.
        Die sind alle so.
        Helfen gerne mit und sind sozial und emotional.

        Immer bedenken, das ganze Geschlecht ist geistig mit spätestens Fünfzehn ausgereift.

    • „Baron-Cohen geht davon aus, dass es das Gegenteil von Autisten geben müsste, also Menschen, die zu systematisierendem Denken vollständig unfähig sind, die nur auf emotionaler Basis funktionieren.“

      Leider steht der Durchschnittsmensch dem rein emotionalen „Denker“ näher als dem sytematisierenden. Ist ja auch kein Wunder: Um Zahlen und Statistiken zu verstehen, muss man sich geistig anstrengen; und warum sollte man das zu tun, wenn man sich doch einfach gut fühlen kann?

  3. Wer stöhnt noch mal das er die gesamte Care Arbeit machen MUSS und fordert das Männer da viel mehr machen (ohne die gleichen Rechte zu bekommen… natürlich)? Welches Geschlecht sitzt mit einer Quote, die noch höher ist wie der Männeranteil in MINT, in Berufen zur frühkindlichen und schulischen Erziehung und Ausbildung?

    • Aber Matze, Du willst doch nicht etwa sagen, wenn der:
      „Frauenanteil unter allen Rentenzugängen mit Kindererziehungszeiten im Jahr 2016 bei 99 Prozent (lag), d. h. bei Männern ist eine Erhöhung der Rente durch Kindererziehungszeiten äußerst selten. Ca. 327.000 Frauen, aber nur 3.700 Männer des Rentenzugangs 2016 wiesen in ihrer Erwerbsbiografie Kindererziehungszeiten auf.“, dann wäre das ein aussagekräftiger Wert und Frauen für den Ausgang der Erziehung verantwortlich? (1)

      Oder hier aus dem Jahr 2017: „Von den Menschen, die Kinder in Krippen, Kindergärten und Grundschulen betreuten, waren im vergangenen Jahr 5,2 Prozent männlich, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit.“ würde irgendwie das Patriarchat entlasten, für die Ergebnisse der Erziehung verantwortlich zu sein? (2)

      Denn dieser Artikel von 2019: „Fast drei Viertel der deutschen Lehrer (72 Prozent) im Schuljahr 2014/2015 waren weiblich – deutlich mehr als vor zehn Jahren (67 Prozent).“ (3) legt doch den Finger auf die Wunde. Unter einer Frauenquote von 110% wird sich an patriarchalen Strukturen nichts ändern.

      Weil diese institutionalisiert sind und weil insbesondere Frauen, die in diesen Strukturen arbeiten nicht mit den ihnen völlig fremden Strukturen verwechselt werden dürfen.
      Es wäre doch sexistisch anzunehmen, dass Frauen, nur weil sie in frauendominierten Institutionen arbeiten die Funktion hätten, eben diese zu reproduzieren.
      Diese Annahme sollten wir verwerfen.
      Nicht weil sie empirisch falsch, sondern weil es sexistisch ist, Frauen für das Ergebnis ihrer Handlungen verantwortlich zu machen.

      Wir sollten stattdessen den naheliegenden Schluss vollziehen, dass das Patriarchat sich grundlegend bei der Übertragung der Erziehungsaufgaben geirrt hat.
      Wir sollten – als Männer – gestehen, das Patriarchat lag völlig falsch bei der Übertragung der Erziehungsaufgaben an Frauen.
      Es hat sich historisch und empirisch erwiesen, es ist das zu dieser Aufgabe unfähige Geschlecht.

      Nun ist es an der Zeit, diesen Fehler zu korrigieren und dem Plan der Organisation MGTOW zu folgen. Im Rahmen der Operation „The Great Replacement“ gedenken wir, die Zahlenverhältnisse umzukehren. Vormalige Bau- und Kanalarbeiter und Arbeiter im Kohleabbau bspw. werden auf Lehrer und Erzieher umgeschult, während die zu ersetzenden Lehrkräfte sich bspw. im Straßen- und Tiefbau bewähren können. Selbstverständlich gehören die Kinder im Scheidungsfall zum Vater – alles andere wäre gesellschaftlich unverantwortlich und muss Eingang in die laufende Rechtsprechung erhalten.

      Sehet: Die Organisation MGTOW ist der umfassende Garant für Wissen und Fortschritt! 🙂
      Subcomandante crumar

      (1) https://www.boeckler.de/64645.htm#
      (2) https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/kindergarten-statistisches-bundesamt-mehr-maenner-arbeiten-in-kitas-a-1144741.html
      (3) https://www.welt.de/debatte/kommentare/article187156336/Erziehung-Sind-Frauen-die-besseren-Lehrer.html

  4. „und das der Umstand, dass Frauen nach wie vor nicht belästigt werden, zeigt, dass Männer nicht passend erzogen werden und da nachgebessert werden muss.“

    Ich möchte aber keine Frauen belästigen und will auch nicht dazu erzogen werden 😑

    • Belästigen Schwule eigentlich auch? Aus meiner Erfahrung heraus kenne ich das nämlich nicht. Ich wurde in meiner Jugend öfter mal von Schwulen angesprochen und auch mal auf einen Drink eingeladen, aber wenn ich klar sagte, ich bin strikt hetero, dann war alles geklärt. Ich kenne auch einige schwule Paare, aber da kommt nie auch nur eine dumme Bemerkung.
      Von Frauen werde ich dagegen öfter mal dumm angebaggert……inclusive grapschen…..

      Aber du hast da wohl mehr Erfahrung. Würde mich interessieren

      • Natürlich belästigen wir Schwule uns gegenseitig. Das gehört dazu. Wir mögen Sex und sehen Männer nichts als Ressourcenbeschaffer.
        In der Öffentlichkeit sind wir dagegen sehr vorsichtig. Man kann da nicht einfach so mit nem Mann flirten, weil 95 Prozent hetero sind und mitunter aggressiv reagieren.

        • Interessant. Ich vertrete ja die Meinung, Frauen wollen auch belästigt werden. Aber bitte vom Richtigen!
          Beim Falschen schreien sie Hilfe, beim Richtigen kriegen sie nen Orgasmus.
          Sind Schwule auch so?

      • Ich wurde in meiner Jugend öfter mal von Schwulen angesprochen und auch mal auf einen Drink eingeladen,

        Nach feministischen Maßstäben ist das bereits (sexuelle) Belästigung. 😉

        • Vollkommen falsch Mario.

          Dem feministischen Maßstab entsprechen, kann man nur mit einem CIS-Penis vergewaltigen.
          Über den verfügen Popopiraten aber nicht.

      • Also ich wurde einmal von einem Schwulen sehr heftig angemacht und musste sehr deutlich werden, bevor er mich in Ruhe gelassen hat. „Wenn du mich nochmal anfasst, brech ich dir die Finger!“. Das einfache „Ich steh nicht auf Männer.“ und warnende „Nicht anfassen!“ mit finger wegschieben, hat nicht gereicht. Und das ganze hat auf nem Treffen eines Online-Spiele-Clans stattgefunden. Also nicht in einer ensprechenden Location, wo ich eine aggressivere Anmache erwarten würde. Aber selbst dort hätte ein ernstgemeintes „Nein“ ja wohl reichen müssen.

        Aber ich bin nicht so blöde, nun zu denken, dass deswegen offensichtlich alle Schwulen Vergewaltiger sind. Und meine allgemeine Erfahrung ist auch, dass ein „Ich steh nicht auf Männer“ eigentlich immer reicht. Da kommt dann höchstens der Versuch mich verbal vielleicht doch noch zu „überzeugen“, was ich amüsant finde.

  5. > Die Idee, dass der Staat bzw Lehrer etc Regeln vorgeben können und dann alle Menschen sich wohlverhalten erscheint

    … geradezu grotesk, wenn man das Verhalten der typischen Feministin bedenkt.

    • Es sit auch geradezu grotesk, wenn man sich andere Verbrechen anguckt.
      Einbruch oder Dilebstahl zum Beispiel. Wäre mir neu, dass das staatlich irgendwo akzeptiert wird.

      Feministen erzählen übertragen damit: Du darfst deine Tür ruhig offen stehen lassen, weil es keine bösen Menschen geben darf, die stehlen.

  6. „My mom was kind of a hardcore liberal and a lot of what she said confirmed my idea that it was better to be a man“

    Mütterliches Nürtüröng.

    Echtes Nürtüröng.

    Einmal Schwachsinn und zurück bitte.

  7. „Die Idee, dass der Staat bzw Lehrer etc Regeln vorgeben können und dann alle Menschen sich wohlverhalten erscheint mir so unglaublich naiv, dass ich nicht verstehe, wie man ihn wirklich vertreten kann.“

    Das ist m.E. relativ einfach erklärt.

    Natürlich glauben die Feministinnen diesen Blödsinn nicht selbst (zumindest nicht die, die ihn sich ausgedacht haben). Das ist alles rein strategisch.

    Unerfüllbare und absurde Forderungen aufzustellen, stellt sicher, dass diese Forderungen niemals erfüllt werden bzw. die Erfüllung auch wirkungslos wäre, so dass der eigene Aktivismus niemals gefahr läuft, überflüssig zu werden.

    Ein weiterer praktische Vorteil dieser Argumentation ist, dass man sich so die Notwendigkeit jeglicher Differenzierung erspart, da man so die Schuld pauschal allen Männern zuschreiben kann.
    Andererseits vermeidet man auch, sich dem Vorwurf der Männerfeindlichkeit auszusetzen, denn indirekt liegt die Schuld ja dann doch wieder nicht bei den Männern selbst, sondern bei „der Gesellschaft“, in der sie falsch sozialisiert werden.

    Und an dem Punkt wird auch klar, worin des Pudels Kern besteht, denn wer fordert, dass „die Gesellschaft“ sich ändern soll, der meint damit in der Regel, dass der Staat irgendwelchen NGOs mehr Geld geben soll.

  8. Der Glaube an die vollständige Erziehbarkeit aller Menschen wird ja, wie oben kurz angedeutet, nicht nur von „Feminist_Innen“ vertreten, sondern hat historische Vorläufer, die gemeinsam bis heute politisch-ideologisch zunehmend den öffentlichen Diskurs allein-bestimmend prägen.
    Einen „wissenschaftlichen“ Anstrich wollte sich diese Ideologie mit dem Behaviorismus geben. John Money, der Vater von „Gender-Identity“, und des sich daraus entwickelnden Gender-Wahnsinns, wurde als wegweisende „Lichtgestalt“, reichlich geehrt, und bis heute als solche gefeiert. Sein Gender-Konzept ist inzwischen informell, aber deshalb nicht weniger wirksam, zum allgemeinverbindlichen Glaubens-Dogma erhoben. Seine „Jünger_Innen“ haben inzwischen unangefochten an nahezu allen Universitäten ihre eigene, und für alle anderen tonangebende „Wissenschafts-Disziplin“ erfolgreich wachsend etabliert, und dies trotz und ungeachtet der krachend gescheiterten, und zutiefst unethischen Menschen-Experimente, die Money u.a. mit den Reimer-Zwillingen exerziert hat, wobei er dieses Scheitern unter Berufung auf die Schutzbedürftigkeit der Privatsphäre der Familie lange Zeit und letztlich bis heute wirksam deckeln konnte: der Gender-Wahnsinn feiert „fröhliche Urständ“!

  9. Dieser Glaube an die Erziehbarkeit aller Menschen ist ein gutes Beispiel für die Gefährlichkeit von Identitätspolitik.
    Um einen Menschen erziehen zu können, muss ich wissen, wie er „funktioniert“, was ihn prägt, wie er denkt etc. Identitätspolitiker glauben, all das mit der Zugehörigkeit eines Menschen zu einem angeblichen Kollektiv erklären zu können. Man muss nur wissen, wie „der Mann“ ist, um jeden Mann erziehen zu können. Dabei vergisst man schnell, die individuellen biographischen Erfahrungen der jeweiligen Person zu berücksichtigen.

    Ironischerweise führt also gerade der Glaube, alle Männer wegen ihres Geschlechts auf eine bestimmte Weise erziehen zu müssen, dazu, dass die „Problemfälle“ keine Erziehung bekommen, die auf ihren Einzelfall abgestimmt ist.

    • also, zumindest sollte man bedenken, dass es keine „Gebrauchsanweisung“ für bestimmte Gruppen geben kann, bei der dann Erziehung in jedem Einzelfall gleich funktioniert. Daher ist es wichtig, immer zuerst das Individuum anzuschauen und dann erst eine „Grupe“

      • Genau so ist es! Auf den einzelnen Menschen und seine individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse wird immer weniger Rücksicht genommen, weil ja alle(s) gleichgemacht werden soll(en); das nennt sich dann schönklingend INKLUSION. Und endlich sind wir dann bald alle gleich ausgerichtet, „perfekter“, als es das „Rutenbündel“ (fasces!) je gewesen ist: für wen?

        • Sorry, aber das ist eben keine Inklusion, und nennt sich auch nicht so. Inklusion heißt nichts anderes als Menschen nicht auszuschließen. (von der Gesellschaft) und wird auch genau so verwendet.
          Nirgendwo steht, dass das nicht mit unterschiedlichen Methoden passieren kann oder soll.

          Das, dass zum Beispiel in der Schule nur mit einem stark erhöhten Aufwand und einer entsprechenden Ausbildung passieren kann, und damit in unserem Schulsystem so nicht möglich ist, steht auf einem anderen Blatt. Ein Lehrer für 30 Kinder, darunter ein Kind mit Rollstuhl, 1 mit Lese-Rechschreibschwäche und 3 mit ADHS. Das kann nicht funktionieren. Da braucht man 12-Kinder-Klassen und einen zusätzlichen Pädagogen.

  10. „Der äußert sich so, dass man etwa anführt, dass Frauen nicht beigebracht werden sollte, sich gegen Belästigungen zu schützen, sondern Männern, sie nicht zu belästigen“

    Was konkret willst Du/wollt Ihr Eurer Tochter denn beibringen, um mit einer gewissen Sicherheit zu gewährleisten, dass sie nicht (ab) in 12-14 Jahren von Mitschülern oder älteren Jungen an Brüsten und/oder Hintern betatscht wird? Und was wird sie zu hören kriegen, wenn es dann doch passiert (und sie das mitnimmt)?

    • Unsere Älteste hat das bereits zweimal so erleben müssen (dass auch der Opa ihr nichtmehr – auch nicht „im Spaß“ – auf den Hintern hauen darf, haben wir inzwischen mit größerer Anstrengung durchgesetzt gekriegt, Klopf auf Holz).

      Nach dem 2. Mal erst (woraufhin sie heftig weinen musste solange bis sie Kopfschmerzen hatte und sich von mir deshalb aus der Schule abholen ließ) hat sie mir den 1. Vorfall geschildert, der knapp ein Jahr zurücklag (damals wars ein Brustgrabscher eines Klassenkameraden). Im Nachhinein denke ich: ich hätte es irgendwo ja ahnen können, da sie mich bei irgendeinem Spaziergang explizit gefragt hatte, warum Jungs so blöd seien… jemand ne gute Antwort darauf wenigstens?

      • Ich finde übrigens, dass ich selbst leider auch ziemlich falsch reagiert habe, weil ich im ersten – allgemein-gehaltenen – Gespräch m.E.n. noch mehr relativiert hatte im Sinne von „viele Mädchen werden von Jungs betatscht, andersrum werden viele Jungs von Jungs verprügelt“, so als würde es das irgendwie besser machen.

        Und als es dann konkreter wurde, habe ich ihr zwar einerseits Mitgefühl vermitteln können (denke ich) sowie ihr die deutliche Erlaubnis gegeben, sich durch Schläge etc. zu wehren, aber ich weiß ja selbst, wie wenig hilfreich das im Grunde ist.

        Im brenzligen Einzelfall könnte das sogar tatsächlich das völlig Falsche sein, die Angst ist zumindest dabei. Ich glaube jedenfalls, dass die beiden Male, wo ich als Teenager fast vergewaltigt wurde, ich vielleicht nicht mehr „so gut“ aus diesen Situationen rausgekommen wäre, wenn ich mich (planlos) aggressiv zur Wehr gesetzt hätte, but who knows?

        In einer idealen Welt hätte ich natürlich schon ein Fass aufgemacht, d.h. die Eltern der Jungen, die unsere Tochter belästigt haben, mit dem Verhalten ihrer Söhne konfrontiert. But until this day they are still blissfully unaware what kind of a person they have raised. Nochmal passiert mir das aber nicht! Hoffe ich.

      • @Semikolon
        „warum Jungs so blöd seien… jemand ne gute Antwort darauf wenigstens?“

        1. Nicht Jungs sind blöd, sondern der eine Junge!
        2. bring ihr bei sich (angemessen!) zu wehren und ein solches Verhalten nicht zu dulden

        Und nein, dass ist keineswegs ein toleriertes Verhalten in Schulen
        Und das ist auch keineswegs in jeder Schule an der Tagesordnung und passiert jedem Mädchen. Sehr wahrscheinlich nicht mal in der Klasse deiner Tochter.

        Da ich aber deine Kommentare hier oft gelesen habe, wundere ich mich nicht, dass es ausgerechnet deiner Tochter passiert ist (Und nein das rechtfertigt nicht, was der Junge gemacht hat).

  11. Der Glaube an die vollkommene Erziehbarkeit von Menschen basiert auf einer völlig veralteten Vorstellung von der menschlichen Natur, die davon ausgeht, dass der Mensch als unbeschriebenes Blatt (tabula rasa) geboren wird. Steven Pinker widerlegt diese Idee in seinem gleichnamigen Buch auf 768 Seiten. Er weist nach, dass ein großer Teil des menschlichen Verhaltens genetisch bestimmt ist und mindestens so prägend wie die Umwelt oder Sozialisation. Insbesondere die Zwillingsforschung liefert dafür verblüffende Beweise.
    Natürlich kann der Feminismus das nicht zur Kenntnis nehmen, da seine gesamte „Theorie“ und die soziale Konstruktion der Geschlechter damit den Bach runtergehen. Da bleibt man doch lieber auf dem wissenschaftlichen Stand des 19. Jhdt. und vertraut der lesbischen Intuition von Simone und Judith. Wissenschaftsfeindlichkeit und Realitätsverweigerung sind der Markenkern des Genderideologie.

  12. Mal rein theoretisch, das würde funktionieren. Jede feministische Agenda zündet bei 100% der Bevölkerung und alle setzen es um – ich denke nicht, dass der Feminismus aufhören würde.

    Dann würde es folgende journalistischen Oberkracher geben wie:

    „Sollte man das Wort Schlampe noch als Wikipedia-Artikel dulden? Oder gar aus dem Duden streichen?“

    „Jetzt nur noch die Nationalhymne umschreiben!“

    „Eurobanknoten erhalten neues Motiv! Berühmte Frauen statt Gebäude!“

    „Mehr weibliche Computerstimmen bei elektronischen Dartscheiben?“

    „Turbine Potsdam verdient endlich so viel wie Bayern München!“

    „Germanys next Plus Size Model mit hohem Marktanteil“

    „Cumshot in einem feministischen Porno entdeckt!“

    „Ehemaliges Laufhaus Pascha in Köln soll noch diese Woche abgerissen werden“

    „Deutscher Schachverein reagiert prompt: Dame wird stärkste Schachfigur“

    „Single-Haushalte auf Rekordhoch“

    „Bache und Sau Tier des Jahres“

    „Schwarzpappel mit weiblichen Blüten Baum des Jahres“

    „Hat Deutschland beim ESC den letzten Platz belegt weil eine rein-weibliche Rockband teilgenommen hat?“

    „Weil er aus Versehen „Liebe Kunden“ schrieb: Bankkaufmann und Genderstar-Verweigerer Olaf S. wartet auf sein Urteil“

    „Bundestrainer Löw verplappert sich bei Länderspiel: „Unsere MANNschaft ist gut drauf!!“

    „Hat er ihr die Tür aufgehalten? Franz*iska Beckenbauer*in in der Kritik“

    „Terrorist*innen vom IS sprengen nächsten historischen Tempel (allerdings aus Zeiten des Patriarchats)“

    „Traditionszigarettenmarke John Player muss umbenannt werden“

    • „Mehr weibliche Computerstimmen bei elektronischen Dartscheiben?“

      Geräte mit weiblicher Computerstimme müssen die Option erhalten „Nein“ zu sagen und den Dienst zu verweigern. Alles andere würde Männern einreden das es normal ist Frauen zu vergewaltigen!

      • Weibliche Stimmen in Dartscheiben?!? Bist du wahnsinnig? Ein Ding, das a) unweigerlich objektifiziert ist und b) dessen vornehmlicher Zweck darin besteht, auf aggressivste Weise penetriert zu werden, das kann man doch nicht weiblich konnotieren wollen?

        (@Genderistas: Mach ich das richtig so?)

  13. „Die totale Erziehbarkeit aller Menschen“ ist doch eine (patriarchal-) logische Schlußfolgerung aus „teach men not to rape“.

    Für Feministen ist – Lehrsatz #1 – Vergewaltigung ein bewußter / intentional-„struktureller“ Prozess der Einschüchterung, durch den alle Männer alle Frauen in einem Zustand der Furcht halten. (Brownmiller)
    Männer müssen also einfach nur ihre Unterdrückerintentionen abstellen und die Welt endlich frauenfreundlich gestalten.
    Ein Verständnis für die Komplexität der Welt kann und will man nicht entwickeln. Das ist schließlich Männersache. Die können doch _alles_, wenn sie nur wollen!

    Insgeheim ist es eine Vergötterung von Männlichkeit.

    • „Insgeheim ist es eine Vergötterung von Männlichkeit.“

      Ein Gott, zu dem frau nicht betet, sondern zu dem sie nörgelt.
      „Klara-Annemarie, sprich dein Abendnörgel und dann ins Bett!“

      Erinnert mich an den alten Witz:
      „Eine Nonne betet: ‚Herr, unser Kloster ist arm, lass mich bitte im Lotto gewinnen.‘. ‚Herr, unsere Kapelle ist baufällig, lass mich bitte im Lotto gewinnen.‘ So geht es einige Wochen lang. ‚Herr, das Dach ist undicht, lass mich bitte im Lotto gewinnen.‘ Da öffnet sich der Himmel und Gott spricht: ‚Schwester Ilse, komm mir entgegen, kauf dir ein Los'“

      • Ein Gott, zu dem frau nicht betet, sondern zu dem sie nörgelt.

        Ja. Und von unbändiger Wut und abgrundtiefer Enttäuschung gepackt, wenn das überidealisierte Bild auch nur die kleinste Eintrübung zeigt.. Feminismus als institutionalisierte Borderline-Störung.

  14. Pingback: Schutz vor sexueller Belästigung: Was rät man seiner Tochter? | Alles Evolution

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.