92 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 211 (17.04.2019)

    • Danke für dieses Dokument!! 🙂

      Allerdings deutet der Inhalt nicht darauf hin, dass die Bundesregierung beabsichtigt, je wieder irgendwelche auf Kernspaltung beruhenden Kraftwerke in Deutschland zuzulassen. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang, dass die sehr berechtigten Fragen überhaupt nicht beantwortet werden. Anstatt, wie gefordert, auszuführen, wie sich der Atomausstieg begründen lasse und auf welche wissenschaftlichen Arbeiten er sich stütze, kommt die plumpe Erwiderung: „Es obliegt allein dem Gesetzgeber…“ Mit anderen Worten: Wir entscheiden, was wir wollen, Begründungen braucht es nicht. Die Frage nach zukünftigen Reaktortypen wird abgewimmelt mit: „Eine Änderung des Wortlauts ist hinsichtlich des Regelungsziels des Dreizehnten Gesetzes zur Änderung des Atomgesetzes weder zielführend noch geboten.“ Soll heißen: Weil wir es einmal so entschieden haben, muss es ewig so bleiben, egal, welche neuen Technologien oder Erkenntnisse zur Verfügung stehen. Na dufte, das tausendjährige Windmühlenreich.

      Zum Glück ist die Generation unter vierzig deutlich aufgeschlossener neuen Technologien gegenüber als die ergrauten Oldschool-Ökos, die heute in den Chefetagen sitzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Energiewende-Unfug wieder in seinem Karton verschwindet, entweder, weil wieder technikfreundliche Politik gemacht wird, oder einfach, weil Physik und Ökonomie die Vogelmixer und blauen Giftmüllbretter in die Rente schicken.

      • Was wäre an „modernen“ Atomkraftwerken denn neue Technologie?

        Und was ändern „moderne“ AKW daran, dass eine sichere, umweltfreundliche Entsorgung der radioaktiven Abfälle nicht gewährleistet ist?

        • @ Mario

          „Neue“ Technologie wäre z. B. die Fähigkeit, radioaktive Abfälle als Brennstoff zu nutzen. Wer also Atommüll für ganz besonders gefährlich hält, sollte sich für den Bau von nuklearen Müllverbrennungsanlagen einsetzen.

        • Die Kernspaltung ist die modernste Form der Energiegewinnung: Am Anfang (präindustrielle Zeit) stand Nutzung der Solarenergie in Form von Biomasse, Wasser, Wind, Menschen- und Tierkraft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam die Nutzung fossiler Ressourcen, erst überwiegend in Form von extern verfeuerter Kohle, später (20. Jahrhundert) mittels intern verbrennender Ölderivate. Nach dem 2. Weltkrieg betrat die Kernspaltung die Bühne.

          Jedem dieser Schritte entspricht eine Steigerung der Energieflussdichte (Leistung, die pro Quadratmeter Erdoberfläche oder pro kg eingesetzter Materie genutzt werden kann) um mehr als eine Zehnerpotenz. Jedesmal wuchs der Lebensstandard der Menschen beträchtlich: man vergleiche Kindersterblichkeit, medizinische Versorgung, Alphabetisierungsgrad, Zugang zu Trinkwasser, Lebenserwartung etc. in modernen OECD-Nationen mit den entsprechenden Daten aus den Jahren 1900, 1800 und 1700!

          Doch die Kernspaltung konnte bislang ihr phantastisches Potential nicht voll entfalten. Dies liegt daran, dass man eine ungünstige Technologie wählte: den Leichtwasserreaktor, der als U-Boot-Motor sinnvoll, zur Stromversorgung aber viel zu ineffizient ist. Deshalb hat er nur Nischenmärkte erobern können; dort, wo er zu flächendeckendem Einsatz kommt (Frankreich, Ontario, Japan u.a.), wird er staatlich unterstützt, liefert dafür allerdings auch Strom zu vergleichsweise günstigen Preisen. Rechnungen zeigen, dass er im günstigsten Fall (Laseranreicherung) ca. dreimal effizienter ist als ein Kohlekraftwerk. Das klingt ganz brauchbar, ist allerdings angesichts des 2e6-mal höheren Heizwertes von Uran im Vergleich mit Kohle enttäuschend.

          Die ungünstige Bilanz resultiert teils aus der energieaufwändigen Anreicherung, teils am massiven Beton- und Stahlbedarf für die gestaffelten Schutzpanzer des Kraftwerks, zum anderen daran, dass nur 0.7% des Gesamtenergiegehaltes von Uran mit dieser Technik freigesetzt werden — kein Wunder, dass schwer entsorgbare Abfälle übrigbleiben. Die Menge an toxischem Abfall aus einem Leichtwasserreaktor ist zwar im Vergleich mit allen chemischen Energiequellen und Industriezweigen minimal (der gesamte benutzte Brennstoff aller französischen Kraftwerke passt in eine Lagerhalle), aber eben immer noch viel höher, als sie sein könnte, wenn man nicht 0.7% sondern 100% nutzen würde. Dies ist ein Fall für den Reaktor mit schnellen Neutronen. Diese sind in der Lage, *alle* radioaktiven Schwermetalle zu spalten — entweder, indem sie den Kern selbst zerlegen oder ihn in ein Nuklid transmutieren, welches dann spaltbar ist.

          Die bekannteste Bauform des schnellen Reaktors (oder „schnellen Brüters“) ist der natriumgekühlte Reaktor mit festem Brennstoff, wie er z. B. im Kernkraftwerk Belojarsk in Russland eingesetzt wird. Doch diese Maschinen sind extrem kompliziert aufgebaut und deshalb scheint es fraglich, ob sie wirtschaftlich im Großeinsatz wären. (Es gibt notabene einige Autoren, die in der Bauform Integral Fast Reactor darauf schwören: http://www.thesciencecouncil.com/pdfs/P4TP4U.pdf –> das Buch wäre ein gutes Geschenk für Greta Thunberg, die sich schon vorsichtig in pronuklearem Sinne geäußert hat.) Insbesondere die Aufarbeitung des festen Brennstoffs (Extraktion der Spaltprodukte und Rückführung von Uran und Plutonium in frischen Brennstoff) darf nicht mit dem ineffizienten und umweltschädlichen PUREX-Verfahren erfolgen, stattdessen werden elektrochemische Prozesse vorgeschlagen (und am Idaho National Laboratory auch schon getestet).

          Doch viele wollen den festen Brennstoff völlig aus der Gleichung eliminieren. Schon in den 1960ern forschte Alvin Weinberg mit seinem Team am Flüssigsalzreaktor und ließ einen Prototypen insgesamt 6000 Betriebsstunden lang laufen. Bei dieser Technologie werden die Schwermetalle (Uran, Plutonium, Thorium u.v.m.) entweder in geschmolzenem Salz gelöst oder aber es wird unverdünntes U/Pu/etc.-Salz eingesetzt. Auch Varianten des Flüssigbrennstoffreaktors mit geschmolzenen, metallischen Kernbrennstoffen werden diskutiert.

          Ein Reaktor mit flüssigem Brennstoff, schnellen Neutronen und hoher Betriebstemperatur scheint nach momentanem Forschungsstand die optimale Energiequelle für eine Industriegesellschaft zu sein: Der flüssige Brennstoff erlaubt effiziente online- und on-site-Aufarbeitung, d.h. dass mittels einer geeigneten Maschine (Trennsäule, Elektrolyse, Plasmabogen+Magnetfeld u.v.m.) ständig in laufendem Betrieb direkt auf dem Kraftwerksgelände die Spaltprodukte abgezweigt (und zwar nicht als Mixtur sondern elementrein!) und frische Schwermetalle zugegeben werden können — hierdurch ist sogar Recycling des schon vorhandenen Atommülls möglich, die benötigte Lagerdauer der Abfälle verkürzt sich um den Faktor 1000 von 300.000 auf 300 Jahre: https://nuklearia.de/atommuell/atommuell-vortrag/. Zusätzlich können viele der Spaltprodukte auch in Industrie (seltene Erden) und Medizin (Radiotracer) genutzt werden, so dass sie keinesfalls nutzloser Abfall sind. Schnelle Neutronen erlauben, die Menge an vorhandenen Spaltstoffen (u.a. Pu-239, U-233) genau zu steuern, den Reaktor entweder im Brut- (Nachproduktion) oder im Brennmodus (Abbau) zu betreiben. Hohe Betriebstemperaturen (1000 °C) ermöglichen Einsatz des Reaktors als Prozesswärmequelle z.B. zur Synfuel-, Stahl-, Kunststoff- oder Betonproduktion, oder auch in Wüstengebieten zur Meerwasserentsalzung. Eine Effizienzsteigerung von mehr als zwei Größenordnungen gegenüber Kohlekraftwerken scheint möglich: dies würde die Menschheit in ein neues Zeitalter katapultieren und den Lebensstandard nocheinmal so stark steigern wie er zwischen 1800 und 2000 anstieg. Nun kommt es darauf an, wer die erste Testanlage konstruiert (die nötigen Verfahren sind, mindestens im Labormaßstab, aller bereits verfügbar, so dass im Gegensatz zur Kernfusion keine Grundlagenforschung nötig ist). Momentan scheint es nicht implausibel, dass das erste Flüssigsalzreaktor-Kraftwerk in China stehen wird. Ooooder die Deutschen schalten mal wieder ihre Gehirne ein, dann könnte die Anlage auch bei Berlin stehen und Wohlstand und Arbeitsplätze in die marode Großstadt pumpen.

          https://info.ornl.gov/sites/publications/files/Pub29596.pdf

          • Und was soll die Reklame für noch mehr Energiewahn, mehr Menschen, mehr Dreck, mehr Krieg?
            Beschäftige Dich doch zur Abwechselung mal mit etwas sinnvollem.

          • modernste ….
            Thema verfehlt muss ich leider sagen, ein typischer Trugschluß des Zeitgeistes.
            „modern“ ist völlig irrelevant.
            Entscheidend sind ganz andere Faktoren: Wirkungsgrad, Fehlertoleranz, Schadensresistenz Störunanfälligkeit, geringer Wartungsaufwand usw. usw.
            Was ist denn z.B. der dauerhafteste Datenspeicher für Langzeitspeicherung ?
            Tontafel, in Stein Meißeln, ist erwiesenermaßen noch nach Jahrtausenden lesbar unabhängig von Lesegeräten.
            Aber ich verstehe schon, wer Frauen imponieren will und muss kommt halt nicht darum immer auf up to date zu machen.

          • Diese Tontafeln haben einen tollen Nachteil. Versuche, den Inhalt eines handlichen USB-Sticks auf ihnen unterzubringen — und bedenke dann das benötigte Volumen bzw. Gewicht!

            „Wirkungsgrad, Fehlertoleranz, Schadensresistenz Störunanfälligkeit, geringer Wartungsaufwand…“

            Um zu beurteilen, wie nützlich eine Energiequelle für die Menschheit ist, kommt eine Größe zum Einsatz, in der die anderen Faktoren zusammengefasst und miteinander verrechnet sind: Das ist der EROI: Energy Returned on Investment.

            Diese Zahl ist definiert wie folgt:

            EROI R = (Energie, die Technologie x über ihre gesamte Einsatzzeit liefert) / (Energie, die benötigt wird, um die Anlage zu bauen, zu warten, mit Brennstoff zu versorgen und am Schluss wieder außer Betrieb zu nehmen und die Abfälle zu entsorgen)

            Anm.: Der Energiegehalt des Brennstoffs selbst geht NICHT in den Nenner ein. Um industrielle Effizienz zu bewerten, müssen die von Arbeitern und Maschinen umgesetzten Energiemengen betrachtet werden, nicht solche, die die Natur in Form von Rohstoffen liefert.

            Je höher der EROI, desto effizienter, ökonomischer und auch umweltfreundlicher ist eine Energietechnik. (Umweltfreundlich, weil ein hoher EROI auch impliziert, dass wenig in die Natur eingegriffen werden muss, um eine bestimmte Energiemenge freizusetzen.) Wind, Photovoltaik und Biomasse kommen nur auf mitleiderregend kleine Werte im einstelligen Bereich, da es sich eben um diffuse (wenig Leistung pro m²) und (im Fall von Wind und Solar) unregelmäßig arbeitende Quellen handelt. Fügt man noch, wie angedacht, Speicheranlagen hinzu, um die stochastische Erzeugung auszugleichen, dann sinken die EROIs weiter, da Bau und Betrieb dieser Anlagen weitere Terme im Nenner hinzufügen.

            Fossile Kraftwerke erreichen EROIs um 30, Kernkraftwerke 75, bei moderner Laseranreicherung bis 100. Flüssigbrennstoffreaktoren mit schnellen Neutronen und hoher Leistungsdichte könnten EROIs im vierstelligen(!!) Bereich erzielen: dies würde die Industrie auf ein völlig neues Niveau heben, auf dem Technologien wirtschaftlich werden, die heute noch utopisch teuer scheinen — z. B. Plasmarecycling für alle Abfälle oder Individualverkehr in der Luft.

            https://homepages.uc.edu/~becktl/shaka-eroi.pdf

          • Wieso?
            Um mir noch dreckigeren E-Mobil-Scheiß ( alle zwei Jahre neu? ) zu kaufen und damit noch mehr Ressourcen zu verballern?
            Merkst Du noch irgendwas, oder gibst Du Dich jetzt vollständig dem „saubere Kernkraft für doppelt so viele Luxus-Menschen“-Fetisch hin?

            Fakt ist, wir sind zuviele und zu zentralisiert. Durch noch mehr davon, wird es garantiert nur schlimmer, wie immer.

          • Nein, sondern um dich zu Fuß oder zu Pferd fortzubewegen wie vor 200 Jahren. Wenn ohne Zentralisierung, Strom, Öl, Technik alles so viel doller ist, warum wohnst du dann nicht in einer Amish-Kommune?

          • Werde erst mal wieder nüchtern, atme mal tief durch, lies den Scheiß, den Du oben verzapft hast nochmal durch und dann kannte es gern noch mal von vorn versuchen.

          • Viel Dank für diesen sehr informativen Kommentar, @curiepolis. Lass Dich bitte nicht vom unsachlichen und anscheinend ahnungslosen @Dr. Murdoch einschüchtern.

      • …weil Physik und Ökonomie die Vogelmixer und blauen Giftmüllbretter in die Rente schicken…..

        Oje Oje wo anfangen ? das ist ja fast schon Intelligenz auf weiblichem Niveau

        1. ein KKW ist nicht ökonomisch, ohne Subventionen und ohne den Verzicht auf eine ANGEMESSENE Versicherung und eigenverantwortliche Unternehmerische Schadenshaftung* wäre es schlicht ökonomisch tot.
        2. Die Physik. Kann man garn nicht in angemessener Zeit und Platz hier darauf eingehen. Nur so viel: um Größenordnungen zu kurz gedacht, wahrscheinlich gar nicht gedacht, nur so rausgehauen.

        * Die meisten heutigen Technologien wären ökonomisch tot, wenn man das neoliberale Credo der Eigenverantwortung für sein Tun und dessen Folgen einzustehen, gegenüber den Verfechtern und Betreibern, die es ja so gerne im Munde führen, tatsächlich anwenden würde.

        Und was heißt Vogelmixer ? es gibt keine Vogelmixer, nur Vogelmixerinnen.
        Das ist ein ehrenvoller Beruf, das sind die Frauen, die die Hähnchenküken zum Schreddern aussortieren.

        • „Intelligenz auf weiblichem Niveau“

          Danke! 🙂

          >> will „Intelligenz auf weiblichem Niveau“ als Beschimpfung einsetzen.

          >> im Zusammenhang mit dem Thema Kerntechnik/-physik.

          LLLLLLLLEEEEEEEEELLLLLLLLL Sorry, aber trollst dich selbst hart. Das ist fast schon Selbst-Trolling auf Drachenlord-Niveau. Ich würd jetzt noch was zu deinen anderen Aussagen (Subventionen/Schadenshaftung/Eigenverantwortung) schreiben, muss aber erstmal die Belustigung verdauen. Danke für den größten Lacher des Abends. 🙂

        • @ dr. Caligari:
          „Und was heißt Vogelmixer ? es gibt keine Vogelmixer, nur Vogelmixerinnen.
          Das ist ein ehrenvoller Beruf, das sind die Frauen, die die Hähnchenküken zum Schreddern aussortieren.“

          Vor rund 40 Jahren hießen die übrigens nicht Mixer, sondern Wixer und waren größtenteils männliche Asiaten ( echt, habe ich als junger Mensch mal ’ne ausführliche Doku drüber gesehen ).

        • @ dr. caligari

          „1. ein KKW ist nicht ökonomisch, ohne Subventionen und ohne den Verzicht auf eine ANGEMESSENE Versicherung und eigenverantwortliche Unternehmerische Schadenshaftung* wäre es schlicht ökonomisch tot.“

          Was eine angemessene Versicherung ist, hängt vom Sicherheitsniveau des konkreten Reaktors ab (noch wichtiger sind allerdings Anahmen über die Folgen eines Unfalls, die recht spekulativ und zu großen Teilen für Versicherungszwecke irrelevant sind); eine Pauschalaussage ist daher schonmal falsch. Bei alten Atomkraftwerken mag dieser Punkt noch eine gewisse Berechtigung gehabt haben, aber KKW ist nicht gleich KKW. Glücklicherweise führt(e) der technische Fortschritt auch hier zu deutlichen Verbesserungen.
          Ohne Subventionen wären übrigens auch Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland ökonomisch tot.

          „2. Die Physik. Kann man garn nicht in angemessener Zeit und Platz hier darauf eingehen. Nur so viel: um Größenordnungen zu kurz gedacht, wahrscheinlich gar nicht gedacht, nur so rausgehauen.“

          Also ich habe den Eindruck, dies trifft eher auf deinen Kommentar zu. Curiepolis scheint sich dagegen sehr viele Gedanken gemacht zu haben, was natürlich nicht heißt, dass sie alle richtig sind.

          „Die meisten heutigen Technologien wären ökonomisch tot, wenn man das neoliberale Credo der Eigenverantwortung für sein Tun und dessen Folgen einzustehen, gegenüber den Verfechtern und Betreibern, die es ja so gerne im Munde führen, tatsächlich anwenden würde.“

          Natürlich, wenn man Technologien ausschließlich von ihrem Schadenspotential her betrachtet, dann mag das stimmen. Konsequenterweise müsste man dann z. B. Autos verbieten, weil man damit viele Menschen töten kann und der Fahrer zur Wiedergutmachung nicht fähig ist (und selbst Versicherungen können Tote nicht wieder lebendig machen). Sinnvoll wäre das allerdings nicht.

        • „ein KKW ist nicht ökonomisch, ohne Subventionen und ohne den Verzicht auf eine ANGEMESSENE Versicherung und eigenverantwortliche Unternehmerische Schadenshaftung* wäre es schlicht ökonomisch tot.“

          Subventioniert wurde in Deutschland nur die Entwicklung der Technik. Der Betrieb der Anlagen funktioniert sehr gut ohne Subventionen.

          „Versicherung… Schadenshaftung“
          Wir wissen von Three Mile Island her, was bei einem westlichen Leichtwasserreaktor im schlimmsten Fall (Nachzerfallswärme kann post Shutdown nicht abgeführt werden) geschieht: Der Reaktor wird völlig zerstört, Schäden und Strahlenbelastungen außerhalb des Gebäudes bleiben vernachlässigbar. Nichts, was nicht von einer Industrieversicherung abgedeckt werden würde.
          Aber: Nehmen wir mal hypothetisch an, die Szenarien der Kernkraftgegner seien realistisch — und man müsste damit rechnen, im Fall eines Unglücks ganze Regionen evakuieren zu müssen. Könnten die Anlagenbetreiber eine entsprechende Rücklage stemmen, ohne den Strom unrentabel verteuern zu müssen? Rainer Klute hat es nachgerechnet: https://nuklearia.de/2017/05/13/nachgerechnet-ist-der-super-gau-bezahlbar-2/ –> Ja, es geht.

          „…das ergibt gerade mal einen Aufpreis von 0,0069 Euro oder 0,69 Cent pro Kilowattstunde – ein Kleckerbetrag! Und setzt man anstelle der 25 Jahre die in der FÖS-Studie genannten 60 oder 150 Jahre ein, sind es sogar nur 0,29 ¢/kWh beziehungsweise 0,12 ¢/kWh.“

          Nichtsdestotrotz ist die Vorstellung eines Unfalls, bei dem Evakuierungen bis in hunderte Kilometer Entfernung nötig sind, bei westlichen Kernkraftwerken absurd. Im Gegensatz zu japanischen sind diese allesamt mit Wasserstoffrekombinatoren ausgerüstet. Und selbst im Fall Fukushima Daiichi waren die Evakuierungsmaßnahmen übertrieben:
          https://www.welt.de/wissenschaft/article106502063/Die-Angst-war-schlimmer-als-die-Strahlung.html

          Der Fall Tschernobyl ist auf westliche Leichtwasserreaktoren noch weniger übertragbar, es handelte sich hier um einen sowjetischen Druckröhrenreaktor, diese Bauart weist einen positiven Temperaturkoeffizienten auf (Temp. steigt -> Leistung steigt), weswegen ständig aktiv nachgeregelt werden muss. In allen westlichen Ländern ist der Betrieb solcher Leistungsreaktoren verboten.

          Der oben von mir erwähnte Flüssigsalz- bzw. Flüssigbrennstoffreaktor weist ein noch deutlich niedrigeres Risiko unkontrollierter Radiotoxinfreisetzung auf als ein moderner Leichtwasserreaktor: Diese Maschinen verfügen über Sicherheitsstopfen unten im Reaktionsgefäß. Wird der Reaktor aus welchem Grunde auch immer zu heiß (dies ist ohnehin extrem unwahrscheinlich, da die Flüssigkeit in noch viel höherem Maße als Festbrennstoff durch Ausdehnung und Kontraktion bei Erhitzen/Abkühlung die Betriebstemperatur selbsttätig auf einen Sollwert einregelt und die Spaltprodukte ständig ausgefiltert werden), dann lösen sich die Stopfen auf und die Flüssigkeit strömt in unterkritische Auffangstanks (es kann also keine Kettenreaktion mehr einsetzen), welche passiv durch Wärmeleitung gekühlt werden. Da Schwerkraft und Thermodynamik voraussichtlich nicht ausfallen, so lange das Universum existiert, ist das Risiko eines ungewollten Entweichens von Radiotoxika für praktische Belange exakt gleich Null. Dies erlaubt auch einen Einsatz in dichtbesiedelten Gebieten, z. B. Großstädten und Industrierevieren. Insbesondere eine Nutzung in Form kleiner Reaktormodule in energieintensiven Industriebetrieben (Metallurgie, Petrochemie, Düngemittelproduktion, u.v.a.), welche über Jahrzehnte Strom und Wärme liefern, scheint attraktiv. Damit können diese Betriebe von externer Energiezufuhr unabhängig werden — sie operieren also autark.

          https://festkoerper-kernphysik.de/DFR_Paper/DFR_Paper-formatted.pdf (p. 9 ff: „Applications“)

          „Die Physik.. um Größenordnungen zu kurz gedacht“

          ? In welcher Hinsicht habe ich zu kurz gedacht? Wenn du soetwas behauptest, soltest du immerhin ein Beispiel nennen.

          „Die meisten heutigen Technologien wären ökonomisch tot…“

          Welche?
          Falls du kohlenstoffverbrennende Maschinen meinst: Diese stemmen zur Zeit die Hauptlast des Weltenergieverbrauchs. Wenn sie „tot wären“, dann wäre es auch die moderne Industriegesellschaft, und damit viele Menschen. Ohne Wärmekraftmaschinen würden wir ins 18. Jahrhundert zurückfallen, und mit präindustrieller Technologie wäre es unmöglich, die heutige Weltbevölkerung — oder auch nur einen Bruchteil von ihr! — angemessen zu ernähren und zu versorgen.

          Natürlich soll und darf man darüber nachdenken, was nach dem Kohlenstoffzeitalter kommt. Wünscht man sich weitere Entwicklung, neue Entdeckungen und Erfindungen, steigenden Lebensstandard auch für Afrika und Indien, dann wird man um Kernkraftwerke vierter Generation nicht herum kommen. Die Physik und die Ökonomie zeigen, das irgendwelche „Solartopia“-Vorstellungen vollständig unrealistisch sind.

  1. „Wahrscheinlich wäre die Folie noch interessanter als das Ei.“

    Hm, bei uns gibt es Ostereier mit Schale. Aber heutzutage macht das auch jeder anders….

      • @Fiete

        Wenn man Hühnern Alkohol gibt, haben die Eier keine Schale, sondern nur diese dünne Eihaut. Das nennt man „Windei“. Sieht komisch aus. Kommt einer Folie schon sehr nahe.
        Zu Ostern gibt es bei uns übrigens ab und zu mal ein Schlückchen….

        • Wer gibt denn seinen Hühnern Alkohol? Sehr fies.
          „Windeier“ gibts auch, wenn man keinen zusätzlichen Kalk füttert.
          Ich zermörsere dazu einfach die alten Eierschalen.

          „Wahrscheinlich wäre die Folie noch interessanter als das Ei.“

          Ich freue mich diesmal echt darauf, dass das kleine Kind bald richtig isst. Durch das Stillen dieses Babykerls bin ich in einem Zustand der Klapprigkeit, ich habe meinen großen Kindern gesagt, sie sollen ihre Osterschokokade lieber vor mir verstecken.

          • @Freya

            „Wer gibt denn seinen Hühnern Alkohol? Sehr fies.“

            Auch ein blindes Huhn findet mal einen Korn….

    • Das fängt ja gut an ( und den Rest llese ich auch gleich noch ):
      „Wenn ich meine Meinung zu dem Thema äußere, muss ich leider immer mit ungewollter kostenloser Nachhilfe rechnen. Man könnte es, wenn man sexistisch sein möchte, auch „Womansplaining“ nennen.“

      Lucas Schoppe hat den noch etwas präziseren Begriff dafür entdeckt: Womplaining! ( Original nur ohne „s“ ).

    • „12. Kommentieren oder berühren Sie die Körper oder Kleidung von Frauen nicht, wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel haben, ob das gerade unangemessen ist. […]“

      Der war schon beim ersten Lesen mein Lieblingskracher! Freud?

      Okay, für Margarine Stockdoofski: Ich verspreche hoch und heilig, daß ich mich solange NICHT durch die dichteste Menschenmenge quäle, bis ich eine Gelegenheit orte, unangemessen eine Frau oder deren Klamotten zu berühren ….

  2. „To work on a cathedral was a leap into a faith that we can scarcely imagine in our era, to work towards a future you’d never see, and yet to embrace that which is greater, more sublime, more perfect that you are. Our attitude of disposable consumerism and exploitive capitalism makes such an ideology a foreign country to us, yet if we’re to solve any of those problems that face us today – from climate change to the restoration of democracy – it must be with the faithful heart of a medieval mason who toils with the knowledge that a spire will rise above Paris – again.“

    https://historynewsnetwork.org/article/171724

  3. Ich finde es einfach abgefahren wie viele Juden im Internet gegen alles mögliche sind was mit dem Westen zu tun und gleichzeitig die Muslime, von denen viele Israel auslöschen wollen, als beste Verbündete bezeichnen.

    • Haaretz ist keine seröse Quelle, wenn es um Israel geht…

    • JF spricht ihn auf die Freiheit von Vätern an, denen die Kinder entwendet werden.

      Seine Antwort darauf ist dann, er hat mal gelesen, Richter urteilen in Abhängigkeit ihres Hungergefühls.
      Woraus ich schließe, Brunch wird die nächste große linke Utopie werden …

  4. Dimorphismus bei den Geschlechter gibt es auch nur bei so gut wie allen Tieren, nur bei Menschen ist alles sozial konstruiert…

    • Nativ sollte der Mensch nur in einer Ursuppe hausen.
      So wie in Matrix.
      Das ist schon der sozialistische Traum.
      Braucht halt Feintuning.

  5. It’s almost as if the Constitution is suspended in family court,” says Melissa Isaak, a veteran family lawyer in the state of Alabama who heads a firm that specializes in defending men embroiled in contested divorce. “People don’t understand that in the family law arena, domestic violence is used as a tool. Essentially the silver bullet is the best way to destroy your opponent and win the game…and women use this far more than men, in my experience.

    • was ist das für ein komisches Vieh, mit den langen Hornfäden hinten am Kopf, erinnert entfernt irgendwie an einen Menschen, aber auch wieder nicht ganz… ?

  6. As a child, I was horrifyingly oblivious to what it meant to be a white male. I ignorantly assumed that skin color should never be an issue. I went around treating everyone the same regardless of gender or race. I look back on those days now and cringe. Thank goodness I ‘woke up’ so to speak!

    [..]

    At the tender age of 12, I watched a film which put it all into perspective: Ratatouille. I remember the impact this movie had on me as if it were yesterday. My mind was awash with confusion. How could a rat control a cook?! Even if it were possible, how is it doing it? It’s simply holding his hair! What method of ungodly witchcraft is being employed here?! Then it hit me. This film was an allegory of slavery. There was no actual rat, it was brilliantly symbolizing white man’s need to dominate. The fact that the ‘rat’ is hidden underneath the chef’s hat cleverly illustrates how white society in America turned a blind eye to the way black people were being exploited. The ‘rat’ is a metaphor for the detached way in which white power was used to oppress African slaves, the ‘food’ it cooks represents the benefits white Americans have enjoyed as a result of this inhumane hierarchical structure. I was gobsmacked that a children’s movie could encapsulate a complex multi-layered issue in such a devastatingly simplistic way.

    [..]

    I remember that first wave of White Guilt washing over me. It was like an epiphany. I bathed in it, swam in it. Immersed my disgustingly pallid complexion in it until I was spent. Looking back, I’m not ashamed to admit it was an almost erotic experience. From then on, I was transformed. I found myself telling people to ‘educate themselves’, and would begin conversations with ‘FYI’, or ‘Dear fellow white people…’. I was using the word ‘problematic’ at least three hundred times a day, and it was wonderfully cathartic. The first time I called Father a ‘bitch-ass white cracker skank’ was an incredibly liberating experience.

    ^^

  7. „Apparently the good ship USS Intel is discovering that its much-vaunted commitment to diversity in tech is not helping it compete in a global marketplace, as it abandons the 5G modem business to Qualcomm. An engineer explains in an email:

    ‚Intel is throwing out many years of engineering. Again! 10 nm is not working for them. And this latest shrink is on them to develop. Too bad they hire so many Indians who are unqualified to do this kind of work. AMD is doing much better and shipping chips in a timely manner. AMD owns the server market hopefully they can take over the desktop and laptop markets too. Much better engineering departments at AMD. The laptop market is being driven by other chip makers working on a variety of new designs. Intel can no longer innovate gadgets which people are using. Apple is also feeling the engineering gap.

    All those H1B visa folks are cheap workers but unproductive and mostly untrained. If a company could break themselves of the H1B habit they could hire American engineering students who have been trained. I don’t think companies understand their bottom line is highly effected by the quality of the product they produce. It is not dependent on cheap labor but on skilled labor. Luckily AMD understands this. They will prevail.‘

    Diversity = commitment to shorter and shorter time preferences. This is an intrinsically dyscivilizational development and will eventually lead, not only to technological stagnation, but technological regression.

    http://voxday.blogspot.com/2019/04/diversity-has-not-been-their-strength.html

  8. „Klimapolitik braucht mehr Marktwirtschaft“
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article191805567/Umweltschutz-Klimapolitik-braucht-mehr-Marktwirtschaft.html
    „Klimaziele müssen durchgesetzt werden. Dazu braucht es keine Moralpredigten und keinen radikalen Wandel des Lebensstils, sondern harte Vorgaben und marktwirtschaftliche Instrumente. Beides ist möglich. […]
    Der Weg dahin ist eigentlich altbekannt und hat einen Namen: Emissionszertifikatehandel. Jedes Unternehmen, das CO2 ausstößt, darf das nur tun, wenn es dafür in entsprechender Menge Emissionsrechte in Form von Zertifikaten erworben hat.
    Wer mehr ausstößt, muss eben mehr bezahlen. Wer durch Innovationen Emissionen einspart, zahlt dagegen weniger. Die Zertifikate werden an einer Börse gehandelt und Jahr für Jahr vermindert.
    So steigt der Preis über die Zeit, bei hohem Wirtschaftswachstum sogar drastisch. Dadurch gibt es einen starken wirtschaftlichen Anreiz, Emissionen einzusparen und durch Forschung und Entwicklung nach neuen Lösungen zu suchen.“

  9. https://www.jpost.com/Middle-East/ISIS-Threat/German-woman-on-trial-for-ISIS-crimes-is-face-of-Europes-ISIS-586355

    Ilse Bilse …

  10. The real problem is, Feminism doesn’t want to tell women what their limitations are.

    Roosh ist jetzt mit PUA durch.
    Rechtzeitig.
    36 beim Mann ist ja 23 bei der Frau.

  11. https://www.unz.com/article/if-ilhan-omar-is-american-no-one-is-american/

    „The freshman representative from Texas, a former Navy SEAL, has defended America’s endless foreign interventions on the grounds that “we go there so they don’t come here”.“

    „The irony, of course: America has dramatically increased Muslim immigration since the September 11 attacks.“

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/225758
    Ahmadinejad to Trump: US belongs to everyone

  12. Dem blogger A. H. fällt auf, Notre Dame wurde nicht von Feuerwehrleuten sondern von Feuerwehrmännern gelöscht.

    Er – der Kämpfer für linke und antirassistische Männerrechte – bezieht sichauf dieses Bild.

    Wir schreiben 2019 nicht 1979.

    Geht’s um die schöneren Job’s, dann sieht Frankreich anders aus.

    • Immerhin habe ich in der Tagesschau auch eine Frau gesehen. Sie ist auf dem Foto oben gerade so zu sehen: ganz rechts, zweite Reihe.

  13. Eine extrem eindringliche Schilderung findet sich in der autobiographischen Erzählung von James Joyce „portrait of the artist as a young man“, unbedingte Leseempfehlung 🙂

  14. https://www.frontpagemag.com/fpm/273524/notre-dame-fire-our-fault-our-most-grievous-fault-milo-yiannopoulos

    „Buildings like Notre Dame do not erupt into flames spontaneously. That’s not how God works, even to punish a civilization as deep in moral ruin as ours. My suspicions, and those of almost everyone I know, are hardly calmed when we see Fox News—yes, even Fox—repeatedly refusing to host an honest discussion of the possibility, even as experts tell French TV that eight hundred year old timber simply doesn’t burn that way without an accelerant. I mean, it’s not as though news networks restrain their hosts from wild speculation during other crises.

    So, understandably, the first reaction from anyone who has been reading the news lately was: “Muslims, right?” Alas, even Right-wing newsreaders are terrified of saying the wrong thing when the perp might be a member of the Religion of Peace. Attacks on Christian churches in Europe have become so numerous that even Newsweek has had to admit it—though the magazine hilariously claims that no one knows why these attacks are happening, and the words “Islam” and “Muslim” are nowhere to be found in its reporting.

    Anyway, as of now, no solid evidence has emerged, and our media refuses to discuss the context in which this fire occurred. And it’s also true that a few of these desecrations have been accompanied by Satanic imagery, more likely the work of feminist anarchists. So, in the interests of being responsible, we are compelled to say we have no idea how this particular fire began. Yet.

    We can say, however, that the loss of Notre Dame is an especially Christian tragedy. It is a tragedy emblematic of the rapid destruction of Western civilization in the past few decades, a visual reminder of the inferno that has already gutted the Academy. It’s a wonder they didn’t finish off some of these churches first, though of course the cultural warriors of the Left can only squeal in excitement at the sort of brazen defacement they would never be brave enough to commit themselves. Those watching news coverage on Facebook were tormented—or delighted, depending on their wants—by a sea of Arabic names clicking on smiley faces as the jewel of Paris collapsed into ash, a spectacle that was, in turn, posted on Twitter by gloating social justice warriors.“

    • Watt ne stupipedianische Scheißhauspropaganda!
      Natürlich sind die Männer Schuld und die Gesellschaft, die einfach keine Lust hat vor dem Politbüro der Wikiführer im Staub zu kriechen.
      Ich vermute, die Autorin hat weder selbst recherchiert, noch überhaupt versucht sich Wikihausen zu beschäftigen, sondern einen mindestens grob inhaltlich vorformulierten Auftrag ausgeführt. Möglw. gegen Kohle. Dummjammern auf ultraflachem Niveau!

  15. Hinter der „Prophetin“ Greta steht natürlich (null überraschend) der „Club of Rome“, von mir in diesem Forum schon als „Todesstern des Prgressivismus“ bezeichnet:

    https://www.achgut.com/artikel/greta_die_selbe_masche_ein_neues_kind

    „Es ist beinahe unheimlich, wie die Rolle von Greta Thunberg in dem zehn Jahre alten Drehbuch vorweggenommen wurde.“

    Es ist eben immer die gleiche Masche, tatsächlich. Jeder vernünftige Mensch ignoriert die Klimawandel-Hysterie des „Club of Rome“ und ähnlicher Vollidioten, Prinz Charles ist so ein ganz typisches Exemplar.

    • @ Alex:
      Für den Link hast Du ’n fettes Fleißsternchen verdient!
      Ungern vergeben, aber issso.

      Ich zitier mal ein paar Sätze aus der E-Mail, die ich geradde dazu verschickt habe:
      „Ausnahmsweise muß ich mal den Alex, unseren „russophoben Zionazi“ ( dem zu Ehren ich das Alex‘ Law benannt habe ] https://man-tau.com/2019/04/16/wie-der-linken-die-welt-abhanden-kam/#comment-26607 ] ) verlinken. Ist verdient, da hat er einen Volltreffer gelandet. Ausgerechnet noch bei Achgut.com, was mir eigentlich seit Jahren schon zu Broderlastig ist ( noch so ein transatlantischer „alles-Antisemitismusstinker“ ).

      Nützt aber nix, die Systematik hinter den Geschäft ist einfach zu eindeutig, da würde Anne Wizorek vor Neid erblassen, besonders wenn sie mal die Umsätze des Gleichschritt-Hüpfkonsortiums reflektieren würde.“

      Würdest Du öfter mal den Verstand einschalten und Vernunft walten lassen, anstatt andauernd den totalen „Eurasien-gegen-Ozeanien-Krieg“ zu propagieren, könnte man Dich glatt zu irgendwas gebrauchen.

  16. daraus:

    „Anyway, in wenigen Jahren wird Notre Dame wieder als eine Perle mitten in Paris stehen, sowie die Frauenkirche wieder wie eine Perle mitten in Dresden steht, und die Versager bleiben Versager. Sie werden weder das wieder aufbauen, was sie zerstört haben, noch etwas neues bauen. Die, die sich als Teil der Menschheit betrachten, werden am Erfolg der Menschheit teilnehmen und für das Leiden der Welt Mitgefühl empfinden. Wer nur Hass, Schadenfreude und Verschwörungstheorien als Antwort hat, vergiftet sich selbst und verabschiedet sich selbst weiterhin in die Isolation. Wer dieses krankhafte Verhalten relativiert, ist selbst ein Teil des Problems, selbst wenn er denkt, er bekämpfe dadurch den Hass von Rechts. Richtig wäre den Hass von allen Seiten bekämpfen, vor allem in den eigenen Reihen!“

  17. Der Guardian, immer die Kloake der Progressiven.

  18. Der feministische Geschichtsrevisionismus lässt nichts aus und dann wird es in der „Welt“ verbreitet!

    https://www.welt.de/kultur/article192166169/Leonardo-da-Vinci-war-ein-Feminist.html

    Das knüpft an den Feminismus der letzten Ebbe an (also zwischen den „Wellen“).

    „In ihrem Epilog sagt Kia Vahland in einem Satz, worum es ihr geht: „Jeder Maler malt sich selbst, und jede Generation versteht Leonardo neu.“ Es geht um den Menschen Leonardo und die Frage, was wir heute in ihm sehen wollen?“

    Genau das transportiert die „Welt“, nämlich dieses zeitgemässe Bild:

    „500 Jahre nach seinem Tod lernen wir ihn als feinsinnigen Schwulen kennen, der in klugen Frauen Gleichgesinnte fand.“

  19. https://www.unz.com/article/the-fulford-file-black-privilege-is-ultimate-cause-of-minnesota-mall-atrocity/

    Emmanuel Aranda, a black man living in Minnesota, is alleged to have thrown Landen Hoffman, a white five year old, off the third floor of the Mall Of America. The boy is still alive but Aranda has been charged with attempted murder.

    Vermutlich das Privileg der Unhausverbotbarkeit.

    (It’s likely that only a child that young could have survived—an adult who falls forty feet is usually Dead Right There). Significantly, however, this incident not being treated as a hate crime by police or the Main Stream Media. That’s because of Black Privilege—and it means this sort of thing will continue.

    Doch keine Unhausverbotbarkeit?

    Emmanuel Aranda is quoted by prosecutors as admitting his guilt, saying that he originally meant to do it to an adult, because he’s been rejected by women he had approached (i. e. harassed) in the mall. Prosecutors failed to say if the women he was harassing were white. Aranda had previously been removed from the mall and had a long record of trouble with the law.

    -.-

    But while Aranda may be guilty of this assault, the people responsible are the judge and prosecutor back in his home town of Chicago who failed to put him in jail for his first assault conviction there. In Chicago, however, the justice system is apparently more concerned with not arousing the anger of blacks and “Civil Rights” organizations than with protecting the public. Call it Black Privilege.

    All over America, there are “Civil Rights” organizations attacking police for enforcing the law, and attacking victims for calling the police, backed by a Main Stream Media which thinks that any law enforcement action that falls on a black is ipso facto racist.

    So those Civil Rightsians and “anti-racist” crusaders are ultimately responsible for this and many similar attacks—first, by telling whites that it’s wrong to be suspicious of blacks, and second, by convincing blacks that anything that thwarts them in any way is racist.

  20. Die „Zeit“ bringt immer wieder Femimimi-Stuss in Reinkultur, zum Schiessen 😀

    „Für die auf dem Rad verunglückten Menschen gibt’s eine Kampagne vom Verkehrsminister. Was sich als Fürsorge tarnt, ist in Wahrheit die Dämonisierung des Radfahrers.“

    https://www.zeit.de/kultur/2019-04/fahrradhelm-kampagne-bundesverkehrsministerium-verkehrsunfaelle-schwerverletzte-fahrrad-auto

    Jetzt haben wir es: der Radfahrer wird dämonisiert! Unsere Verschwörungstheoretikerin führt aus:

    „Man tat dem Ministerium wahrscheinlich keinen größeren Gefallen, als sich mit der Frage des Sexismus aufzuhalten. Dabei ist nichts an der Kampagne diskriminierend oder frauenverachtend, aber alles daran grenzt an weltanschaulich beeinflusster Manipulation.“

    Sie will es nur nicht gesagt haben, daher schreibt sie sich pseudo- und wieselhaft distanzierend „es grenzt an“. Natürlich meint sie, dies sei volle „Manipulation“.

    „Wenn für die wenigen auf dem Fahrrad verunglückten eine Riesenkampagne vom Verkehrsminister gefahren wird, für die vielen im Auto verunglückten aber nicht, was ist das dann?“

    Das ist das zentrale „Argument“ hier. Dass zB massiv Stimmung gegen Raserei gemacht wird, die das mit den Helmen voll in den Schatten stellt, will die „Zeit“-Tante nur nicht wahrnehmen, dann wäre es ja Essig mit ihrer intersektionalen Begünstigung des „Klimaschutzes“ (daher verzichtet sie gerne auf den sterotypen feministischen Sexismusvorwurf).

    „Wenn man sich auf eine Opferzahl in einstelliger Höhe konzentriert und eine sechsstellige Zahl an Opfern ignoriert, dann man kann sich das nur damit erklären, dass aus ideologischen, wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Gründen das Fahrradfahren dämonisiert werden soll.“

    Und ich „fürchte“ es ist wirklich einfach so banal, dass es um die Leute geht, die mit einem Helm auf dem Drahtesel besser geschützt wären….

    „Alles an dieser Fahrradhelm-Kampagne ist eine einzige große Lüge, weil sie das Dramatische und Tragische an Verkehrsunfällen verniedlicht.“

    Wenn darauf hingewiesen wird, dass selbst Fahrradfahren gefährlich ist, was soll man denn erst vom Autofahren halten? Aber mit der Physik und „kinetischer Energie“ haben es die Feministen und ihre irrationalen Schwestern ja nicht so …

  21. „Mit der Erfahrung aus über drei Jahren Zusammenarbeit mit Feministinnen aus ganz Europa haben wir unser Wissen in einem Guide durch die Grauzone sexueller Belästigung mit dem Titel It’s not that grey zusammengefasst. Er enthält ein Früherkennungssystem, mit dem Betroffene und Dritte erkennen können, wann und wie sich Belästigung anbahnt. Mithilfe dieses „Red Flag Systems“ werden toxische Umgebungen und klassische, weitverbreitete Techniken von Belästigern analysiert.“

    https://www.zeit.de/arbeit/2019-04/sexuelle-belaestigung-machtmissbrauch-grenzueberschreitung-fruehwarnsystem

    Man muss sie doch nachweisen können, die „Rape Culture“, an die man feste, feste glaubt ….

    Die bahnbrechende „Erkenntnis“, natürlich eine reine Ableitung aus der reinen feministischen Theorie:

    „Starre Hierarchien, starke Abhängigkeitsverhältnisse und eine ausgeprägte Schweigekultur sind der Nährboden schlechthin für Machtmissbrauch.“

    Und damit das Ganze so richtig schön negativ und zerstörerisch wird, wird der Verfolgungswahn angefacht, das Böse lauert nämlich immer da, wo man es am wenigsten vermuten würde!

    „rote Fahne ist das „Netter-Typ-Syndrom“: Viel Prestige, ein guter Ruf und ausgezeichnete Leistungen …“

    Denn: die Leistungsorientiertheit ist die perfide Lüge des Patriarchats. Nicht nach Leistung, sondern rein nach Gesinnung würde unsere Gesellschaft verfahren, so ein Dogma der idiotischen anstikapitalistischen Linken (nicht nur der Feministinnen). Auf dieser angeblichen Lüge von der „Meritokratie“ wächst und gedeiht alles Böse, so wie der technologische Fortschritt.

    „Drittens, klassische Manipulationsstrategien: Belästiger stellen oft „Schuldfallen“ auf, erweisen Betroffenen einen Gefallen und verlangen im Austausch dafür dann etwas ganz anderes.“

    Die Feministen sind natürlich die Meister im Stellen der „Schuldfallen“, im Kafka-Trapping. Und wie immer sehen sie ihre eigenen bösartigen Methoden bei den anderen.

    Natürlich ist an diesen Thesen „etwas dran“. Aber es wird unglaubwürdig, wenn eine repressive Sekte, die der Feministinnen nämlich, selbst genau diese Methoden anwendet, die angeblich in der bösen Gesellschaft herrschen würden. Erst mal vor der eigenen Tür kehren! Aber dann bliebe vom Feminismus ja nicht mehr übrig …

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