Selbermach Samstag 234 (13.04.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

212 Gedanken zu “Selbermach Samstag 234 (13.04.2019)

    • „Wer erwartet, dass die Jury unter anonymen Beiträgen die der weiblichen Teilnehmer auslesen kann, der hat in der Tat einen Treppchenplatz verdient.“
      [..]
      „Fakt ist, die „Neutralisierung“ oder das „Anonymisieren“ der Texte hilft nicht gegen Diskriminierung.“

      Bewertungen anhand anonymer Beiträge sind frauenfeindlich! Das Frauen mal nicht gewinnen, kann nicht daran das sie vielleicht einfach nicht so gut sind. Es muss Diskriminierung sein! Das ist das erste was ihr in den Sinn kommt.

      Und btw. Komikerinnen scheinen doch deutlich mehr Witze über Sex und Körperfunktionen zu machen.

      • Das ist ohnehin der Witz! Vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber das ist bei weiblichen Komikern wie im restlichen Leben. Die Spannbreite der Themen ist bei weiblichen Komikern meiner Meinung nach recht überschaubar. Da geht es eigentlich die ganze Zeit nur um Sex, Beziehungsgedöns und wie peinlich Männer angeblich seien. Eigentlich wird da auch nur typischer weiblicher Zickenkrieg ausgelebt bzw. herumgeätzt und dass alles unter dem Deckmantel der Satire bzw. Humor verkauft.

        So etwas wie Helge Schneider, der völligen Nonsens (Katzenklo) zum Humor macht oder Loriot, der völlig gewöhnliche Alltagsdinge witzig überzeichnet, … wird man bei Frauen vermutlich nicht so einfach finden. Auch die Komiker, die wesentlich auch sich selber auf dem Arm nehmen bzw. über sich selber lachen (zu klein (Hoecker), zu große Nase (Mike Krüger), zu holländisch (Rudi Carell), …) ist eher eine Männersache.

        Natürlich lästern auch die Männer und auch sexuelle Anspielungen spielen bei männlichen Komikern eine Rolle, aber gewöhnlich ist da auch noch mehr hinter (und sie beschränken sich nicht so sehr darauf.

        Bei weiblichen Komikern geht es hingegen eigentlich immer nur darum, wie toll sie selber (und Frauen allgemein) sind und wie peinlich alle anderen (insbesondere Männer) sind.

        Selbstverständlich gibt es auch männliche Komiker, die wie Frauen eigentlich im Wesentlichen nur zu erziehen versuchen und über andere herumätzen (z.B. Böhmermann). Aber es gibt eben auch eine Menge anderer mit einer breiteren Spannbreite, was es meiner Meinung nach bei Frauen nahezu nicht gibt. Vielleicht fallen die mir aber auch nur nicht auf.

        • „So etwas wie Helge Schneider, der völligen Nonsens (Katzenklo) zum Humor macht oder Loriot, …“

          Nun, mit Helge Schneider kann auch ich nichts anfangen, trotzdem ich es diverse Male versucht habe. Sein Humor ist mir wohl zu subtil.
          Loriot dagegen ist für mich der Godfather des feinen Humors.

          Und Frauen mit Witz und Humor gibt es auch, siehe weiter unten Lisa Eckhart, oder Simone Solga. Dann zähle ich ohne Wenn und Aber auch noch Anke Engelke, Martina Hill, Mirja Boes und auf jeden Fall Monika Gruber dazu.
          Eine Kebekus ist für mich das weibliche Gegenstück zum männlichen Proll-Komiker, der seine Lacher in erster Linie aus Zoten zieht.

        • Also Martina Hill oder Anke Engelke finde ich schon ganz witzig. Die haben auch schauspielerisch was drauf.
          Typen wie Böhmermännchen oder Olli Welke bedienen fast nur noch den Humor der gutmenschlichen Klatschaffen und haben sich damit eben bei Vielen unbeliebt gemacht. Schade eigentlich, denn ich halte Welke eigentlich für ganz pfiffig.

          • „Typen wie Böhmermännchen oder Olli Welke bedienen fast nur noch den Humor der gutmenschlichen Klatschaffen und haben sich damit eben bei Vielen unbeliebt gemacht. Schade eigentlich, denn ich halte Welke eigentlich für ganz pfiffig.“

            Böhmermann hab ich erst auf dem Schirm gehabt, als er auf Feminismus umgeschwenkt ist, daher hab ich ihn auch gleich abgehakt.
            Und bei Olli Welke muss ich Dir leider recht geben. Der plappert neuerdings auch den letzten feministischen Stuss nach und tritt bei Männern („weiße alte Männer“) unter die Gürtellinie.
            Schade.

          • Welke hat immerhin mal mit Bulthaupt, Kalkhofe & Wischmeyer geübt ( Frühstücksssssssradio ), Böhmermann war Null, ist Null, bleibt Null.

        • sehr gute Analyse, noch ein Nachtrag dazu. Wenn man viel unterwegs ist und so hört was die Leute im Zug, auf der Straße so erzählen, also nicht belauschen, nur was man so zufällig mitbekommt, dann stellt man zwei Dinge fest:
          Männer unterhalten sich so ziemlich über Alles , über Gott und die Welt, wie man so sagt, aber recht wenig über eigene Befindlichkeiten. Das aber vielleicht auch nur weil einfach die Themenbreite so groß ist, daß der relative Anteil geringer wird.
          Frauen unterhalten sich fast ausschließlich über Klamotten, Aussehen, Beziehungssachen(auch Kinder, wenn vorhanden), eigene Befindlichkeiten. Bei Beziehungssachen aber nicht nur über die Probleme, die Männer machen, weil sie nicht wunschgemäß funktionieren, sondern auch zu einem recht großen Anteil dessen, was man unter Zickenkrieg einordnen könnte.
          Insofern ist die eingeschränkte Themenwahl so vieler weiblicher „Komikerinnen“ und „Kabarettistinnen“ nur Spiegel des engen geistigen Horizontes der meisten Frauen.
          Wobei wie unten geschrieben, auch viele Männer ziemlich armselig rüberkommen, wenn sie versuchen nicht gegen den Mainstreamzeitgeist zu schwimmen, sondern ihn zu bedienen.
          Ach ja und Selbstironie ist den meisten Frauen natürlich völlig fremd .(wahrscheinlich halten sie es für Gotteslästerung, oder besser gesagt Göttinnenlästerung)

  1. „Genveränderte Affen sollen schlauer geworden sein“
    https://www.heise.de/tp/features/Genveraenderte-Affen-sollen-schlauer-geworden-sein-4398527.html
    „In China scheint die Wissenschaft entfesselt zu sein. Mit aller Macht will man im Bereich der Technik, der Überwachung, der Künstlichen Intelligenz oder der Biotechnik als erster Fortschritte erzielen, mit denen sich Macht- und Marktvorteile erreichen lassen. Zu vermuten ist, dass die mit der CRISPR-Genschere gentechnisch veränderten Kinder, was Ende letzten Jahres bekannt wurde, auch ein insgeheim geförderter oder geduldeter Versuch waren zu sehen, wie das in der Weltöffentlichkeit ankommt. Jetzt haben chinesische Wissenschaftler ein menschliches Gen in Makaken eingeführt, das die kognitive Entwicklung fördern soll. Das könnte auch bei den CRISPR-Kindern eine Rolle gespielt haben (Wurden bei den chinesischen CRISPR-Kindern auch die Gehirne optimiert?).“

    • „Men who report being the most interested in having sex reduce their signals of interest more.“
      – Signalisiert Status

      „Women might pretend to be a little more interested than they actually are.“
      – Signalisiert Paarungsbereitschaft

  2. Hab grad auf WDR5 Kabarett gehört.
    Simone Solga, ein Name, den man sich merken sollte. Da hat der Feminismus nichts zu lachen.

    Hier ein Ausschnitt aus ihrem Programm:

  3. Also nach meinem Mathe streicht man die Nullen in der Betrachtung und teilt nachher eins durchs andere.

    Dann kennt man den Wert der Frau.

  4. Ich hätte ja nicht erwartet, dass ich jemals einen Artikel bei den Erfindern des erigierten Binnen-I empfehlen würde, dazu noch zu diesem Thema. Aber „Nicht vom selben Gendersternchen“ ist schon lesenswert. Man kann natürlich keine völlige Kehrtwendung erwarten – zu anderen Themen wird die feministische Orthodoxie weiter aufrechterhalten. Aber immerhin.

    • Aus dem Artikel:
      Neulich las ich … einen langen Artikel über Verkehrspolitik. Dort schrieb das politisch korrektelnde Autorendenwesen tatsächlich über Auto Fahrende, Radelnde und zu Fuß Gehende, statt über Autofahrer, Radler und Fußgänger.

      Leider beschränkt sich das nicht auf Zeitschriftenartikel, vielmehr werden Bezeichnungen wie „Rad Fahrende“ und „zu Fuß Gehende“ schon seit 2013(?) ganz offiziell in der StVO verwendet…

    • Naja, die Gruppe Kinder ist ja zu Hälfte vermännlicht.
      Das kann schon die Anforderungen nach oben schrauben.

      Von Kindersoldaten hört man ja auch mehr Positives als von Soldatinnen.

    • „A Twin Cities man accused of throwing a child over a third-floor railing at the Mall of America has a history of mental health problems and had twice been ordered to stay away from the mall, court records show.

      In a previous criminal case, Emmanuel Deshawn Aranda told police that “he has some anger issues” after being arrested for smashing computers at a Minneapolis public library.

      Aranda, 24, is being held by Bloomington police on suspicion of attempted homicide after he threw or pushed a 5-year-old boy from a third-floor balcony at the mall Friday morning, police said.

      Aranda was arrested in the mall transit station after fleeing the scene.“

    • Man muss schon echt tief gefangen in seinem rassistischen Weltbild sein, um die Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre für die Verbrechen eines Geistesgestörten heute verantwortlich zu machen…

      • Man muss schon ganz schön befangen sein, um die Geistesgestörtenbewegung nicht als solche Erkennen zu können.

        Symbols are for the symbol minded.

        Carlin

  5. „bouncer dogsly5 months ago

    I am 63 years and a retired mental health professional. I remember in the 1970’s when Freud and Jung were all the range in the lecture room. Anyway we got into a discussion about Freud’s Oedipus Complex. Now I am just an ordinary guy and I have to admit that the thought of desiring sexually my mother or sister just makes a normal person feel totally sick. And I put my case and for a vote and a raise of hands of any one who thought he would like to have sex with his mother or sister? And no body put up their hands. Now of course many of us know that Freudianism is a bit like modern art. It’s total Psuedo intellectual bull shit. I remember I used to read the like of Freud, Jung and Fromme, and to say the least it was such heavy going. I would finish a pages and think- „I have no idea what this guy is talking about.“ It would be easy for the student to slip into thinking these guys are such intellectual giants that mere mortals like us just cannot understand this high plain, and so many student would pretend they knew what these guys were talking about. And I saw a lot of that. But I would call a spade a spade and would say in lectures, „I think these guys are talking deliberate bull shit and it is difficult to understand because, the fact is, it is total garbage written to fool.
    And today many years on, I have been shown to be right, Freud was a total charlatan and basically conman and snake oil salesman.
    But the social damage is immense. In the work I did, I dealt with many children who would openly express being gay, because it was fashionable, and thats‘ what is happening. This bull shit is sweeping the masses along. To argue that biological gender is a social construct, is such obvious bull shit, and yet wrap it up in a bit of Freudian hokus pokus and big words, and it fools people. It like when David Bekham got a massive tattoo on his back and the next a nation of young people swoop to the tattoo parlour and deface their bodies FOR LIFE.“

  6. „Die Sprache des Grünen Reiches“

    Der Satiriker und Karikaturist Bernd Zeller liebt es, den alltäglichen Irrungen und Wirrungen der Sprache auf den Grund zu gehen. Für seinen neuesten Cartoon-Band „Die Sprache des Grünen Reiches“ hat er die schleierhaften Reden und verbalen Täuschungsmanöver unserer grünen Politiker (und Politikerinnen) genauestens unter die Lupe genommen. Vor allem der Satz „Sprache schafft Wirklichkeit“, mit dem der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck ein Kapitel seines Buches „Wer wir sein könnten“ betitelte, hat ihn nachhaltig inspiriert. ….

    https://www.achgut.com/artikel/die_sprache_des_gruenen_reiches

    Genau das ist „Faschismus“: die Idee von der bedingslosen und unbedingten Schaffung der Wirklichkeit durch den Willen und das allmächtige Wort.

    Natürlich kann man auch als Faschist ein dumm daherschwätzendes Weichei sein. Ich bin sogar ziemlich sicher, dass die Theoretiker der Allmacht so ziemlich üblicherweise solche Menschen sind.

    Bitte mal den „Titel-Thesen-Tempramente“-Beitrag anschauen, da kommt das alles schön rüber: wie Habeck den Realitätsbeherrscher abgibt.

    Von Zeller eine der Karrikaturen:

    • „Genau das ist „Faschismus“: die Idee von der bedingslosen und unbedingten Schaffung der Wirklichkeit durch den Willen und das allmächtige Wort.“

      Also ich bin ja ziemlich oldschool, was Begriffsdefinitionen angeht: Für mich bedeutet Faschismus immer noch totalitärer Führerstaat, extremer Nationalismus und aggressiv-imperialistische Außenpolitik. Der Willen und das allmächtige Wort des Führers spielen da natürlich eine entscheidende Rolle, aber wenn man ihn darauf reduziert, dann wäre z. B. auch der aufgeklärte Friedrich der Große ein Faschist.

      • @JCD
        Eben nicht. Der Friedrich wäre so gesehen eben kein Faschist, sogar das Gegenteil. Denn für den ist „Aufklärung“ das Mass der Dinge, ein abstraktes Prinzip, vor dem die Macht zu kuschen hat. Der Faschismus setzt die Macht absolut. Dass am Ende, wenn der Faschismus politische Macht bekommen hat, das zu politischen Zuständen wie die Nazis sie verkörpern führt, mag zwar bezeichnend für den Faschismus sein, erklärt aber den Faschismus nicht.
        Ein guter Teil der Ignoranz des Faschismus stammt von den Kommunisten und ihren verlogenen Faschismustheorien, die nur vertuschen sollen, dass auch der Marxismus immer wieder in den nackten Faschismus abgedriftet ist („Stalinismus“), immer leicht am personengebundenen „Führerkult“ zu erkennen. Der Nationalismus ist nur eine geschichtliche und unspezifische Besonderheit des Faschismus, hier lässt man sich leicht vom NS, von der deutschen Situation, täuschen.

  7. Der marxistische Philosoph und linke Political Correctness-Kritiker Slavoj Žižek setzt sich in einem aktuellen Interview in der Neuen Zürcher Zeitung kritisch mit der postmodernen Political Correctness und mit Jordan Peterson auseinander.

    Zu Zizeks vorheriger kritischer Auseinandersetzung mit Jordan Peterson siehe meinen ersten Kommentar hier:

    https://allesevolution.wordpress.com/2018/03/10/selbstmach-samstag-178-10-03-2018/

    Das aktuelle Interview findet sich hier:

    https://www.nzz.ch/feuilleton/slavoj-iek-ich-bin-die-alternative-zu-peterson-ld.1474189

    An einer Stelle des Interviews (beim Thema #MeToo) ist Zizek noch zu unkritisch gegenüber dem vorherrschenden Feminismus, ansonsten finde ich viele von Zizeks pc-kritischen und feminismus-kritischen Aussagen in diesem Interview sehr gut.

    Ein paar interessante Passagen aus dem Text:

    „Sie sind beide Enfants terribles ihrer Zunft. Und sie befehden sich seit längerem aus der Ferne: der radikale Marxist Slavoj Žižek und der neokonservative Psychologieprofessor Jordan Peterson. Nun treffen sie in Toronto aufeinander. Wer wird gewinnen?“
    (…)
    NZZ: Sie treffen dort mit Jordan Peterson zusammen, dem neokonservativen Vordenker einer neuen Männlichkeit. Warum begeben Sie sich eigentlich in die Höhle des Löwen?

    SZ: Ganz einfach: Er hat mich provoziert, und ich habe die Provokation angenommen. Ich bin schliesslich kein Feigling. Wenn du einen Fight haben willst, dann sollst du ihn bekommen.

    NZZ: Sie hatten ihn doch im «Independent» ziemlich harsch kritisiert?

    SZ: Stimmt. Aber ich habe ihm nicht den Fehdehandschuh hingeworfen. Das hat er getan.

    NZZ: Lassen wir das Persönliche. Was lockt Sie inhaltlich in den Fight?

    SZ: Auch hier will ich eine einfache Botschaft platzieren: Für Leute, die mit dem linksliberalen Dogma unzufrieden sind, also mit Political Correctness, Identitätspolitik und Kulturrelativismus, ist Jordan Peterson nicht die einzige Antwort. Wir guten alten Linken stellen hier eine valable Alternative dar.

    NZZ: Der Streit zwischen Ihnen beiden hat sich am Begriff des Kulturmarxismus entzündet. Peterson wirft Marxisten wie Ihnen vor, den Menschen mit neuen Sprach- und Verhaltenskodizes umerziehen zu wollen.

    SZ: Dass ich nicht lache! Petersons Feindbild ist klar – der politisch korrekte, egalitäre, superethische, ressentimentgeladene und neidgetriebene Linke. Okay, es gibt solche Leute, aber das sind bestimmt nicht die Marxisten. Es verhält sich genau andersherum: Diese Linksliberalen sind doch jene, die unsere kapitalistische Ordnung stützen, indem sie ihr ein menschliches Antlitz verleihen!

    NZZ: Die politisch korrekten Linksliberalen sind also in Ihren Augen – mit Lenin gesprochen – nützliche Idioten des Systems?

    SZ: Genau. Sie konzipieren den Menschen als fluides, flexibles Subjekt, das sich stets neu erfinden kann, ja muss, um sich vom Patriarchat zu befreien. Die Palette der Neuerfindungen reicht von der sexuellen Orientierung bis hin zur Karriere. Und die Linksliberalen verkaufen das als grosse Freiheit. So ein Bullshit. Was sie da herbeten, ohne es zu merken, ist – marxistisch gesprochen – geradezu der Kern der bourgeoisen Subjektivität. Und sie können das nur tun, weil sie selbst gut leben und zu den Privilegierten zählen. Die meisten Leute ächzen jedoch darunter, dass sie heute nicht wissen, ob sie morgen noch einen Job haben und wie sie die Familie durchbringen. Die wollen nicht noch mehr, sondern weniger Flexibilität.

    NZZ: Nun klingen Sie ja selbst schon fast wie Peterson!

    SZ: Um Himmels willen, nein. Ich bin die Alternative zu Peterson. Was ich sage, ist trivial. Es lässt sich im «Kommunistischen Manifest» nachlesen. Da steht: «Die Bourgeoisie hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört.» Das Zelebrieren all der Bewegungen gegen das angebliche Patriarchat, in dem wir immer noch leben, ist doch reine Nostalgie und zementiert bloss die herrschende Ordnung. Und die besteht, wie früher schon, aus guten alten Kapitalisten, also aus Rentnern mit leistungslosem Einkommen. Leute, wacht auf! Ich sage es klipp und klar: Politische Korrektheit, Identitätspolitik und Gender-Denken ist die letzte Verteidigung der Bourgeoisie gegen einen viel radikaleren, emanzipatorischen Systemwechsel.

    NZZ: Sie bewahren sich den marxistischen Radikalismus. Bei Feministinnen machen Sie sich mit Ihrer Sicht der Dinge nicht gerade beliebt.

    SZ: Bei den klugen schon. Echte Marxisten waren – so wenig wie ernstzunehmende Feministinnen – nie einfach gegen das Patriarchat, als wäre alles Männliche toxisch. Max Horkheimer zeigt in seiner Studie «Autorität und Familie» von 1936 sehr schön, wie die Vaterrolle nicht einfach zu verachten ist – ganz im Gegenteil: Eine starke Vaterfigur kann jungen Leuten ein Rollenmodell anbieten, um dem gesellschaftlichen Konformismus zu trotzen. Und es ist umgekehrt der schwache, impotente Vater, der kompensatorisch zur Gewalt und auch zum Totalitarismus neigt.

    NZZ: Eben: Schon wieder sind Sie sich in der Konklusion einig. Peterson hält grobschlächtig dafür, dass Männer immer weiblicher und Frauen immer männlicher würden. Das können Sie nicht so stehenlassen, oder?

    SZ: Das ist viel zu einfach gedacht. Denn was, bitte schön, sollte denn das männliche und was das weibliche Prinzip sein? Peterson behilft sich, indem er sich auf Jungsche Archetypen bezieht. Das Männliche bedeutet Ordnung, das Weibliche steht für das Chaotische. Falsch. Es gibt selbstverständlich eine weibliche und männliche Form der Ordnung und der Unordnung. Ich denke, diese Art von metaphysischer Psychoanalyse à la Jung haben wir hinter uns.

    NZZ: Der Punkt ist aber, dass sich Peterson auch auf evolutionsbiologische Erkenntnisse stützt.

    SZ: Dagegen habe ich im Grundsatz nichts einzuwenden – kein vernünftiger Mensch kann leugnen, dass es biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, die auch deren Verhalten teilweise prägen. Wenn Peterson gegen jene herzieht, die das Geschlecht und die sexuelle Orientierung als Objekt einer freien Wahl darstellen, dann hat er mindestens zur Hälfte recht. Denn so einfach ist es nicht – und auch nicht so harmlos. Der Mensch taucht ja ziemlich spät auf in der Evolution und ist ein seltsames Wesen. Es zeichnet sich durch etwas völlig Neues aus, das wir bis heute nicht genau verstehen – wir nennen es Freiheit. Aber das heisst nicht, dass sich jeder Mensch sozusagen aus freien Stücken völlig neu erschafft. Wer so daherredet, ist ein Ideologe. Bezogen auf Ihr Beispiel: Natürlich gibt es biologische Männer, die sich als Frau fühlen, und das ist ein menschliches Phänomen. Zugleich ist dies aber keine absolut freie Wahl des Individuums – es ist gewissermassen eine erzwungene freie Wahl, die mit viel Leid verbunden ist. Ich wähle mein Geschlecht und meine Orientierung nicht so aus, wie ich in der Bäckerei meine Lieblingstorte auswähle. Das ist es, was viele Gender-Theoretiker einfach nicht begreifen wollen.

    NZZ: Ein fundamentaler inhaltlicher Unterschied zwischen Ihnen und Peterson springt zuletzt aber auf jeden Fall ins Auge: Sie wollen die globale kapitalistische Ordnung verändern, darunter machen Sie es nicht. Peterson ist bescheidener – er sagt in einer seiner Regeln: Räum zuerst dein Zimmer auf, bevor du einen Systemwechsel herbeiredest.

    SZ: Jeder sollte zuerst vor der eigenen Tür wischen, das hat noch nie geschadet. Aber das reicht eben nicht, weil es Blätter und Dreck Ihrer Umgebung vor Ihre Türe windet. Und wollen Sie tagein, tagaus den Schmutz der anderen beseitigen? Ihre Frage stellt mich also vor eine falsche Wahl. Es geht nicht um ein Entweder-oder, es geht darum, beides zu tun – vor der eigenen Tür zu wischen und am Systemwechsel zu arbeiten.

    NZZ: Ihre Debatte erinnert ein wenig an das Zusammentreffen zwischen Noam Chomsky und Michel Foucault im Jahre 1971. Zwar waren beide dezidierte Linke, aber die Rollen waren klar verteilt: Chomsky gab den präzisen Denker, Foucault sprach eher verschwurbelt. Welchen Part streben Sie an?

    SZ. Chomsky war Naturalist, Foucault Historizist, Chomsky stand politisch noch weiter links als Foucault damals. Das ist ein wunderbares Paradox. Eine solche Kombination ist heute kaum mehr denkbar, die Linken sind mittlerweile allesamt überzeugte Konstruktivisten – ausser eben die Marxisten. Die Debatte wird deshalb nicht entlang dieser Trennlinie verlaufen. Peterson und ich, wir sind beide Outcasts. Wir werden beide von allen möglichen Gruppen geschnitten und müssen uns selbst durchschlagen. Wir beide sind Entertainer. Wir wissen beide nicht, worauf wir uns da eingelassen haben. Wir werden es am 19. April sehen.“

    • „Wir werden beide von allen möglichen Gruppen geschnitten und müssen uns selbst durchschlagen. Wir beide sind Entertainer. “

      Peterson ist dermaßen installiert, dass sich der Typ schlicht schon damit vollends disquallifiziert hat.

      Noch lustiger!

      „SZ: Ganz einfach: Er hat mich provoziert, und ich habe die Provokation angenommen. Ich bin schliesslich kein Feigling. Wenn du einen Fight haben willst, dann sollst du ihn bekommen.“

      Unglaubwürdiger geht es gar nicht mehr.
      Peterson ist der FEIGLING schlechthin.
      Wer von Peterson provoziert wird, der kann kaum selbst bedrohlicher sein, als der Fünfjährige, der ausreicht, um sowohl Jordan, als auch seine behinderte Tochter auf einem Spielplatz zu dominieren.

      • @ Murdoch

        „Peterson ist dermaßen installiert, dass sich der Typ schlicht schon damit vollends disquallifiziert hat.“

        Ich gebe dem ersten Teil deiner Aussage Recht.
        Peterson ist m.E. genau wie die postmoderne Political Correctness u.a. ein neoliberales Spaltungsinstrument, das dazu dient Polarisierungen in der Bevölkerung zu erzeugen bzw. zu verstärken, die Menschen zu verdummen und sie dem Großkapital zu unterwerfen. Petersons gute Beziehung zum Cato-Institut, ein vom Großkapital finanzierter neoliberaler Think Tank, dessen Propagandaseiten Peterson regelmäßig verlinkt, sind ja auch schwer zu übersehen.

        Dass Zizek an dieser Stelle ungenau war, ändert aber nichts daran, dass das Meiste, was er in dem Interview sagt, sehr gut ist, jedenfalls aus traditionell-linker Perspektive. 🙂

        „Peterson ist der FEIGLING schlechthin.“

        Jordan Peterson ist vor allem eine narzisstische Persönlichkeit, das ermöglicht ihm aber durchaus auch Handlungen, die andere Menschen sich nicht trauen würden – wenn er glaubt, dadurch sein Ansehen steigern zu können. Problematisch in diesem Zusammenhang ist aber vor allem, dass Jordan Petersons Egozentrik mit einen hohen Maß an Verlogenheit, Doppelmoral und Verantwortungslosigkeit bei ihm einhergeht.

        • Traditionell linke Perspektive ist im durch Katholizismus geprägten Europa ja irgendwo schlicht ein Synonym für gesunden Menschenverstand, und in sich selbst ein Spaltungsinstrument. 😉

          Aber mal Späßle beiseite, der erste Teil, also das Peterson installiert ist, ist einfach zu wichtig und steht im Interview, dass ja – immerhin in der NZZ stehend, eben Teil der Installation ist, nicht.
          Sprich es in der Installation selbst ausgelassen sein muss, daher für ein ganzes Bild als fehlender Teil hervorgehoben gehört.

          Die Geschichte mit dem Spielplatz ist autobiografisch von Peterson.
          Ist ein feigeres Handeln denkbar?

          Ich bin mir nicht sicher, ob sein „Mut“, was Handlungen angeht, auf den Narzismus zurück zu führen ist.

          Du erinnerst bestimmt Petersons Auftritt bei Joe Rogan.
          Kann man so einen offensichtlich erlogenen Stuss, wie die Geschichte mit den 24 Nächten ohne Schlaf (als Mann der Wissenschaft) nach der Selbstvergiftung mit Apfelwein erzählen, wenn man ein Narzist ist, oder eher wenn man ein pathologischer Lügner ist?

          „Das Zelebrieren all der Bewegungen gegen das angebliche Patriarchat, in dem wir immer noch leben, ist doch reine Nostalgie und zementiert bloss die herrschende Ordnung. Und die besteht, wie früher schon, aus guten alten Kapitalisten, also aus Rentnern mit leistungslosem Einkommen. Leute, wacht auf!“

          Hmm. Ich glaube der lauscht auch VD.

          • Ich bin ja kein großer Fan von Jordan Peterson, aber wenn ich sehe, wie links- und rechtsaußen ihn als den großen Spalter im Klassen- oder Rassenkampf kritisieren, dann wird er mir gleich viel sympathischer. 🙂

    • Ich habe Žižek ja bislang für einen Schwafelkasper gehalten, weil mir die Theoriewelten, in denen er sich zum Beispiel hier bewegt, viel zu wenig Bodenhaftung haben (ich weiß bis heute nicht, wie man es ernsthaft fertigbringen kann, sich auf Jacques Lacan zu beziehen).

      Aber in dem Interview redet er ja wirkich Tacheles:

      »Was sie da herbeten, ohne es zu merken, ist – marxistisch gesprochen – geradezu der Kern der bourgeoisen Subjektivität. Und sie können das nur tun, weil sie selbst gut leben und zu den Privilegierten zählen. Die meisten Leute ächzen jedoch darunter, dass sie heute nicht wissen, ob sie morgen noch einen Job haben und wie sie die Familie durchbringen. (…) Ich sage es klipp und klar: Politische Korrektheit, Identitätspolitik und Gender-Denken ist die letzte Verteidigung der Bourgeoisie gegen einen viel radikaleren, emanzipatorischen Systemwechsel.«

      • Wäre ja schön, wenn Žižek sich zur Erkenntnis durchringen würde, dass auch die Produkte des originalen Marxismus immer und todsicher in Gesellschaftsformen der „bourgeoisen Subjektivität“ umschlugen. Dann könnte er aber wohl kein Marxist mehr sein.

        „letzte Verteidigung der Bourgeoisie gegen einen viel radikaleren, emanzipatorischen Systemwechsel“

        Das ist das übliche „kein echter Kommunismus“. Es ist schon damals fatal gewesen und ist es auch heute, den Faschismus als Reaktion des Kapitalismus bzw der Bourgeoisie anzusehen. Aber so ist das, wenn man sich für absolut alternativlos hält, dann sind alle anderen einerlei und gleichzusetzen.

        • @Alex:

          »Das ist das übliche „kein echter Kommunismus“.«

          »Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung« (Marx/Engels, »Die deutsche Ideologie«)

          Mag ja sein, dass »Demokratie« die am wenigsten schlechte aller Regierungsformen und »Kapitalismus« die am wenigsten schlechte aller Wirtschaftsformen ist. Dennoch befindet sich das, was wir mit diesen Begriffen benennen, in einer Krise, und Krisen sollte man im Vorwärtsgang durchstehen, nicht im Rückwärtsgang. Am gegenwärtigen Zustand von Demokratie und Kapitalismus stehen folglich erhebliche Änderungen an, wenn der Status Quo nicht in einer Wiederkehr des Totalitarismus eingefroren werden soll, bei dem die Gesellschaft ökonomisch immer permissiver und kulturell immer repressiver wird.

          Daher ist es auch aus der marxistischen Perspektive, die Žižek einnimmt, folgerichtig, sich den »emanzipatorischen Systemwechsel« als inkrementellen und in den Details ergebnisoffenen Vorgang vorzustellen. »Kein echter Kommunismus« ist ein völlig legitimes Urteil, das empirisch aus den Fehlschlägen der staaatssozialistischen Experimente lernt.

          • „Daher ist es auch aus der marxistischen Perspektive, die Žižek einnimmt, folgerichtig, sich den »emanzipatorischen Systemwechsel« als inkrementellen und in den Details ergebnisoffenen Vorgang vorzustellen.“

            Also das übliche „Unser Sozialismus ist viel besser als der Kapitalismus und ganz anders als der Realsozialismus, aber was das konkret bedeutet, verraten wir euch nicht.“
            Die Feministen vertreten ja bekanntlich auch einen „emanzipatorischen Systemwechsel“. Es wäre wohl besser, wenn man solchen Propagandasprüchen nicht allzu viel Wert beimisst.

          • @JCDenton:

            »Also das übliche „Unser Sozialismus ist viel besser als der Kapitalismus und ganz anders als der Realsozialismus, aber was das konkret bedeutet, verraten wir euch nicht.“«

            Nicht ganz! Eher »Was das konkret bedeutet, wissen wir dann, wenn es sich konkret entfaltet«.

          • @ djadmoros

            Das Problem ist nun mal, dass die Entfaltungsversuche in der Vergangenheit (und Gegenwart) ja eher suboptimal waren/sind. Da will man doch schon wissen, wie sich der neuste davon unterscheidet.

          • @JCDenton:

            »Da will man doch schon wissen, wie sich der neuste davon unterscheidet.«

            Verständlich! Zunächst mal wird es um nicht viel mehr gehen als um die Rückkehr zu sinnvoll regulierten Märkten (freilich insbesondere inklusive der Finanzmärkte), also um einen Mittelweg zwischen Marktradikalismus und Staatsradikalismus. Sodann wird man die allmähliche Entkoppelung von Erwerbseinkommen und Arbeitsproduktivität angehen müssen, also stark vereinfacht gesagt die Situation, die entsteht, wenn die fortschreitende Automation der »Industrie 4.0« (auch aufgrund KI) immer mehr Menschen außer Arbeit setzt. Und wenn dadurch das Erwerbsleben aufhört, ein sozialdarwinistischer Existenzkampf um das Existenzminimum zu sein, dann ist das schon der halbe Weg zum »Sozialismus«.

          • „Sodann wird man die allmähliche Entkoppelung von Erwerbseinkommen und Arbeitsproduktivität angehen müssen“

            Ist das ein „Das ist ein dringend zu lösendes Problem“ Satz oder einer aus der „Ich kenne überzeugende Konzepte, wie das Problem zu lösen wäre“ Kategorie?

            Dem ersten stimme ich uneingeschränkt zu, zum zweiten habe ich noch nichts plausibles gehört.

          • „Sodann wird man die allmähliche Entkoppelung von Erwerbseinkommen und Arbeitsproduktivität angehen müssen, also stark vereinfacht gesagt die Situation, die entsteht, wenn die fortschreitende Automation der »Industrie 4.0« (auch aufgrund KI) immer mehr Menschen außer Arbeit setzt. Und wenn dadurch das Erwerbsleben aufhört, ein sozialdarwinistischer Existenzkampf um das Existenzminimum zu sein, dann ist das schon der halbe Weg zum »Sozialismus«.“

            Ja, der berühmte Sozialist Milton Friedman hatte ja schon vor Jahrzehnten eine negative Einkommensteuer vorgeschlagen, um das Existenzminimum abzusichern. Sein Buch („Sozialismus und Freiheit“ oder so ähnlich) soll ja generell ganz gute Ideen enthalten… 🙂

          • „Dem ersten stimme ich uneingeschränkt zu, zum zweiten habe ich noch nichts plausibles gehört.“

            Ein BGE wäre die naheliegendste Lösung, eine eher kapitalistische wäre die Beteiligung an Unternehmen, die Maschinen herstellen oder einsetzen. In diesem Fall ersetzt/ergänzt die Dividende das reguläre Arbeitseinkommen.
            Martin Ford hat zu diesem Thema zwei Bücher geschrieben, „Lights in the Tunnel“ und „Rise of the Robots“. Das erste gibt´s kostenlos im Internet.

          • „Zunächst mal wird es um nicht viel mehr gehen als um die Rückkehr zu sinnvoll regulierten Märkten (freilich insbesondere inklusive der Finanzmärkte), also um einen Mittelweg zwischen Marktradikalismus und Staatsradikalismus.“

            Tut mir leid, aber das sind auch wieder nur nichtssagende Floskeln.

          • @Djad
            “ … befindet sich das, was wir mit diesen Begriffen benennen, in einer Krise, und Krisen sollte man im Vorwärtsgang durchstehen, nicht im Rückwärtsgang. Am gegenwärtigen Zustand von Demokratie und Kapitalismus stehen folglich erhebliche Änderungen an …“

            Ich sehe jetzt nicht *die* Krise (in erster Linie des Kapit.), sondern Fehlfunktionen, die ein Phänomen der *Regulation* sind. Damit Kapitalismus funktioniert und gegenseitig funktioniert, müssen faire Regeln die Wirtschaft bestimmen. Diese fairen Regeln sind vernächlässigt zu einer Art 2-Klassen-Gesellschaft von Kapitalisten. Für die Kleinen aber müssen die gleichen Regeln wie für die Grossen gelten. Wie die Gleichheit vor dem Gesetz, so muss es eine „Gleichheit vor dem Geld“ geben. Und hier ist unser System ist schwere Schieflage geraten und ja – bei allen Verdiensten – das Werk der sogenannten „Neoliberalen“.

            Das Dumme ist nur, dass diese Missstände von der politischen Linken nicht mal im Ansatz verstanden werden, obwohl sie daran was ändern will (die Rechte scheint eher generell ignorant zu sein, ihr fällt nicht mal auf, dass sie was vermisst. Aber hat die Lage intuitiv noch unendlich viel besser im Griff als die kontroproduktive Linke, der ihr eigener Hass auf den Kapitalismus voll im Wege steht).

          • @only_me:

            »Ist das ein „Das ist ein dringend zu lösendes Problem“ Satz oder einer aus der „Ich kenne überzeugende Konzepte, wie das Problem zu lösen wäre“ Kategorie?«

            Mit Sicherheit ersteres, wobei es zu letzterem einen ganzen Zoo von Modellen gibt, inklusive derer, die JC nennt. Ich bin überzeugt, wenn es einen politischen Willen gäbe, eine Grundsicherung jenseits von Hartz IV politisch zu implementieren, dann würde sich aus diesem Zoo auch ein machbares Modell herausdiskutieren lassen.

    • Dieser Satz von Marx:

      „Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört.“

      https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1848/manifest/1-bourprol.htm

      den Slavoj Žižek aufgreift, um sich von den Postmodernisten abzugrenzen (die gegen das Patriarchat kämpften), meint nicht, dass er patriarchalische, idyllische Verhältnisse schützen möchte (wie Peterson es vermutlich will).

      Etwas weiter schreibt Marx im verlinkten Text, dass diese Verhältnisse auch unter dem Kommunismus weg müssten. Der Unterschied des Kommunismus zur Bourgeoisie in diesem Punkt bestünde lediglich darin, dass die Bourgeoisie:

      ..“. mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt [hat].

      Patriarchat und Idylle seien also bourgeoise Blendwerke gewesen, die der Kapitalist nicht mehr produzieren brauchte, um die Arbeiterklasse auszubeuten und ruhig zu halten. Die Postmodernisten würden also nach Zizek Blendwerke bekämpfen, die gar nicht mehr konstitutiv für die Ausbeutung seien, mit dem Effekt, dass durch die reine Negation der Blendwerke eine Utopie erzeugt würde, die sich noch besser eigne, um Ausbeutung zu stabilisieren, während die Marxisten diese Blendwerke bekämpften, um die Ausbeutung zu verhindern, was impliziert, dass deren Bekämpfung nicht in reiner Negation bestehen kann, sondern in einer bestimmten Negation, die es schaffte, dass aus der Vernichtung der Blendwerke etwas ganz eigentümlich idyllisches entstünde, wovon das Publikum aber noch nicht ahnen kann, inwieweit die ursprüngliche Idylle und Partriarchat noch darin befindlich oder völlig verschwunden sei.

  8. Beim Spiegel ist man im Delirium eines „Endkampf“:

    „Schluss mit getanztem Weltfrieden: Sollte die Mannschaft der Marktliberalen gewinnen, ist Schluss mit den ewigen Diskussionen um Umweltschutz und Gleichheit der Geschlechter. …“

    https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/endspiel-um-die-zukunft-team-populismus-gegen-team-weltfrieden-a-1262307.html

    Wenn man es ganz genau liest, dann wird klar, dass die scheinbar krankhafte Hysterie der S. Berg doch knallhart reflektiert und durchdacht ist. Denn sie stellt ihr apokalyptisches Szenario als post faktum dar, der „Endkampf“ ist schon vorbei ….

    „Die Welt ist seit dem klaren Ausgang des Spiels, das man Endkampf nennen kann, für die meisten Menschen überschaubarer geworden.“

    … sonst käme man ja eventuell auf den Vorwurf, der Spiegel würde zur Revolution aufstacheln und -fordern.

    • …äh… Weil sie nicht „Frauen“ per se als alles dominierendes Thema haben?

      Ach nein, wohl wegen der „Marie Claire“-Perspektive auf den Mann, die als Aufmacher dient:

      90% vom Feminismus ist Projektion.

        • Rechte Maustaste drauf und „Link zum Bild kopieren“.
          Dann sicherheitshalber in die Adressleiste eines neuen Fensters einfügen, denn WordPress lädt das Bild ausschließlich dann, wenn der Link direkt auf das Bild ist, der Link also mit „.jpg“ oder „.png“ endet.

          Es gibt oft auch Links auf Bilder, die entweder eine anonyme Ressource (z.B.“www . server . de / bilder / abc1234″) darstellen oder noch Parameter mitgeben (z.B. „www . server . de / bilder / bild.jpg?breite=300“)
          Diese funktionieren nicht

    • „10 Zeichen dafür, dass er dich betrügt“ ist der erste Artikel, den ich öffne und direkt ein Volltreffer, quasi die perfekte Anleitung zum Unglücklichsein. Wenn Männer neue Hobbys für sich entdecken oder ihr Handy häufiger benutzen als sonst, muss etwas im Busch sein, heißt es da. Klarheit bekommt die Frau von Welt, wenn sie seine Kontoauszüge überprüft:“

      Tipps aus Frauenzeitschriften… bzw. Anleitung zur Paranoia.

    • „Ich hoffe ganz im Ernst, dass keine Frau für bare Münze nimmt, was bei Cosmopolitan & Co. über Männer geschrieben wird, fürchte aber, dass das gar nicht allzu selten der Fall ist. Und das finde ich schlimm, weil Artikel wie die beiden Beispieltexte immer und immer wieder genau die Stereotypen reproduzieren, die wir doch eigentlich gerade versuchen zu überwinden.“

      Ach nein?!?! Frauenzeitschriften verbreiten reaktionäre Geschlechterbilder? Undenkbar! Die sind doch alle von strammen Feministinnen geführt, oder? Sonst hätte man doch sicher mal davon gehört, dass Feministinnen Cosmopolitan & Co. als Agenten des Patriarchats angreifen würden — was sie ja nie machen. Seltsam, seltsam ….

  9. Das ist eine problematische Entwicklung. Die Bedrohung durch Sexismus und seine Auswirkungen wird immer mehr hochgespielt. Schlimmer noch, der Europarat schlägt eine Art Strafe für diejenigen vor, die sich nicht an die vom Eurparat bevorzugte Art halten, über Frauen zu sprechen oder sich mit ihnen zu beschäftigen.

    Über Männer darf sich natürlich auch weiterhin über alle Maßen ausgekotzt, die übelsten Entmenschlichung und Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vom Zaun gelassen werden.

    Er fordert, „rechtliche und politische Rahmenbedingungen, Maßnahmen und bewährte Praktiken zu institutionalisieren, die sich mit Sexismus, sexistischem Verhalten, Geschlechterstereotypisierung und sexistischem Hassreden befassen, insbesondere im öffentlichen Raum, im Internet und in den Medien, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Sektor, in der Justiz, im Bildungs-, Sport- und Kulturbereich sowie im privaten Bereich, einschließlich der Instrumente zur Meldung sexistischen Verhaltens sowie in Disziplinarverfahren und Sanktionen“.

    Diese Maßnahmen führen i.d.R. dazu das die Teilnehmer sexistischer werden und anfälliger für politische Manipulation.

    Eines der Hauptprobleme des Feminismus im Jahr 2019 ist das Verändern der Spielregeln beim Thema Sexismus. Sehr viel Verhalten und Sprechen wird jetzt unter dem Label „Sexismus“ zusammengefasst. So wurden beispielsweise im vergangenen Monat deutsche Anzeigen für Fahrradhelme von Politikern als sexistisch verurteilt, weil sie einen Blick auf nackte Frauenkörper gestatteten. Dies geschah trotz der Tatsache, dass in den gleichen Anzeigen Männer in einem noch stärkeren Zustand der Nacktheit gezeigt wurden.

    Der einzige Standard den Feministinnen haben, ist der Doppelstandard.

    (…) Wenn immer mehr öffentliche Bilder, Redeformen und private Kommentare als „sexistisch“ definiert werden und wenn der Europarat Sanktionen gegen diejenigen vorschlägt, die solche Dinge tun oder sagen, wird die Möglichkeit einer neuen Art von Autoritarismus sehr real.

    Ein Thema, das sich durch die Empfehlungen des Rates und durch den heutigen Feminismus im weiteren Sinne zieht, ist die Auffassung, dass Frauen ständig bedroht sind. Es erscheint paradox, dass Beamte bei den Bemühungen, zumindest scheinbar die Gleichstellung der Geschlechter herbeizuführen, argumentieren, dass ein Geschlecht, das weibliche, die Welt in seinem Namen reinigen lassen muss, nur für den Fall, dass seine Mitglieder jemals auf eine fragwürdige Idee oder Aussage stoßen. Die eifrige Suche nach Sexismus überall sieht aus wie ein Versuch, den Feminismus relevant zu halten. Und es ist ein Beweis für den heutzutage unersättlichen Wunsch, Opfer und Schurken hervorzubringen.

    Ganz klar die Handschrift von Feministinnen. Wenn Frauen keine Probleme mehr haben, müssen Feministinnen sich neue Jobs suchen. Sie sind gar nicht daran interessiert die „Probleme“ von Frauen zu lösen.

    Ich finde man sieht es doch schon kommen, das Europa sich zu einem totalitären Regime formt, alles zum angeblichen Schutz von Frauen oder sog. Minderheiten. Sie benutzen den Staat um sich vor ungeliebten Meinungen und Gedanken zu Schützen und erklären jede Kritik als Hass, die dann besonders hart bestraft werden muss. Der Islam spielt dieses Spiel genau so gerne.
    Es spielt dann auch nur eine untergeordnete Rolle ob es die Linken oder Rechten sind, die diesen Totalitarismus ausgestalten. Die Rechten heute sind in ihren Methoden kein Stück besser und Feministinnen werden sich da genau so einnisten, aber vielleicht bleibt uns dann die Islam noch ein paar Jahrzehnt verschont.

    Und die Politiker wollen immer mehr Frauen in die Politik bringen, die sich dann im Schnitt ebenso mit Frauenpolitik beschäftigen und nicht die tatsächlichen Probleme der Menschen angehen – es geht dann nur noch um virtue Signaling und der Festigung der eigenen Machtpositionen.

  10. Nie vergessen! –> Die Kohl-Regierung hat diese demokratiefeindliche Sollbruchstelle ins Grundgesetz eingefügt, auf die sich jetzt der Sexismus der SPD berufen kann:

  11. Menschlich verständlich, aber gleichzeitig irrational und dumm.

    • Diese Kurzschlüsse sind extrem gefährlich. Unbedingt vermeiden, das ist der Weg in das ideologisierte Herdendenken. Nie dem Impuls nachgeben: das ist aus dem gegnerischen Lager, das muss ja falsch sein.

  12. Via genderama:

    https://www.spiked-online.com/2019/04/11/seeing-sexism-everywhere/

    über eine neue EU-Sexismus-definition.

    „deeply concerning“ sei die neue definition.

    die bisjerige:

    „The original meaning of ‘sexism’ as defined by the CoE was as follows: ‘Sexism is linked to power in that those with power are typically treated with favour and those without power are typically discriminated against. Sexism is also related to stereotypes since discriminatory actions or attitudes are frequently based on false beliefs or generalisations about gender, and on considering gender as relevant where it is not.’“

    Nun finde ich definitionen von rassismus- und anderen -ismen an eine von irgendwem so wahrngenommene position von „power“ bereits „concernig“. Warum, kann jeder nachvollzieehn, der sich mit den zuschareibungen von Machtpositionen befasst an alles, was mit der „jüdischen Weltverschwörung“ zusammenhängt und zusammenhing.

    Was kann also noch schlimmer werden?
    „It describes sexism as: ‘Any act, gesture, visual representation, spoken or written words, practice or behaviour based upon the idea that a person or a group of persons is inferior because of their sex, which occurs in the public or private sphere.’“

    „The most concerning aspect of the new definition is the hint at some kind of monitoring of what is said and done not only in the public sphere, but in the private sphere too.“
    so die Auffassung des Autors. Das kann man so sehen.
    Viel bemerkenswerter an der neuen definition finde ich alerdings etwas anderes:
    Dass nach dieser definition all der männerverachtende Müll, der im feministischen mainstream wie der Zeit und anderen beständig wiedergekäut wird, sehr viel leichterm unzweideutiger und auch kaum wiederlegbar als offenkundiger sexismus markiert werden kann.
    Denn dort werden Männer als „inferior“ dargestellt.
    Ziemlich eindeutig und aufgrund des Geschlechts.
    Das war nach der bisherigen definition nicht so einfach und eindeutig.

    Die Bindung an eine willkürlich vorgenommene position of „power“, die ein straßenarbeiter qua geschlecht habenm, eine Ministerin oder gar Bundeskanzlerin aber nicht, ist offenbar entfallen.

    • Es ist doch ein Zeichen dafür, dass die Feministen glauben, dass sie machtmässig fest genug im Sattel sitzen, so dass die alte Definition jetzt nur noch kontraprodutiv sein kann.

      Leute wie Barley oder diese von Voss-Witte (s.u.) und unzählige andere sind heute die Elite, die Elite ist zum grossen Teil feministisch-sexistisch eingestellt. Wäre ja dumm, wenn die eigene Definition sich gegen einen selbst kehren könnte!

      Davon mal abgesehen, war die von vorneherein eine Lüge, niemand wird sie daher vermissen. Man sollte sie aber den Sexisten andauernd unter die Nase reiben, wo passend.

  13. Der Sozialstaat verarmt uns und macht die Menschen alle zu Abhängigen. So funktioniert das mit der totalitären Gleichmacherei:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article191865233/Hohe-Steuern-und-Abgaben-treiben-Familien-in-die-Armutsfalle.html

    „Der Berechnung zufolge liegt das Einkommen einer Familie, die brutto 35.000 Euro im Jahr verdient und zwei Kinder hat, nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern monatlich 232 Euro unter dem Existenzminimum. Im Gesamtjahr summiert sich dieses Minus auf 2779 Euro.“

    Der Euro und die EU sind natürlich das wichtigste Vehikel für diesen Weg in einen neuen totalen und totalitären Staat. Steht natürlich nicht im „Welt“-Artikel.

    „Die Verbände, die auch entsprechende Klagen betroffener Eltern unterstützen, fordern eine kinderzahlabhängige Entlastung von Familien bei den Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ….“

    Wird natürlich nicht möglich sein, im Euro-System sind *alle* Steuern, auf die irgendwo verzichtet wird, an anderer Stelle zu erheben.

    Sicher werden wir schon bald erleben, dass das System nicht mehr finanziert werden kann, es ächtzt ja jetzt schon an allen Nähten und Fugen und hat mE einen stark steigenden Finanzbedarf, der längst über aller wirtschaftlichem Wachstumsmöglichkeiten liegt.

      • Erstens das und zweitens sind gerade arme Familien stärker von gestiegenen Wohn- und Energiekosten betroffen.
        Man könnte sich einige wirtschafltiche Diskussionen sparen, wenn man die Mieten senken würde. Schließlich sind Mieten leistungsloses Geld. Ich sehe keine moralische Basis dafür sich seinen Lebesnunterhalt allein mit Mieteinnahmen bestreiten zu können.

        • „Schließlich sind Mieten leistungsloses Geld. Ich sehe keine moralische Basis dafür sich seinen Lebesnunterhalt allein mit Mieteinnahmen bestreiten zu können.“

          Richtig, das Haus ist magisch entstanden und wird üblicherweise auch nicht über Mieten finanziert.

          • Vergiss nicht: Alle Handwerker machen Instandhaltungsarbeiten in Mietshäusern (und nur dort) kostenlos.

          • Richtig, und es ist auch keinerlei Risiko dabei, etwas Pfusch am Bau und Insolvenz oder Mietausfall während die Rate weiter läuft. Ist doch eine einfache Lösung „wenn den Leuten die Mieten zu hoch sind, dann sollen sie sich einfach eines dieser kostenlosen Häuser herbeiwünschen“

          • Die sind so begeistert bei ihrer heroischen Verpflichtung fürs Gemeinwohl, man bekommt gar keine Termine mehr!

          • Ist das hier ahnungsloser Sarkasmus? Kennst Du die Abschreibungsdauer von Gebäuden? Mit einem lägnst abgeschriebenem Haus, selbst abzüglich aller Wartungsausgaben, verdient man locker mehr als mit 160 Stunden Arbeit. Hälst Du das für moralisch?

        • @NutellaSalz:

          »«Ist das hier ahnungsloser Sarkasmus?

          Fragt sich, von wem!

          Erstens: stell nicht so pauschale Behauptungen wie »Schließlich sind Mieten leistungsloses Geld« in den Raum, wenn Du eigentlich nur Mieteinnahmen oberhalb einer erheblichen Schwelle meinst.

          Zweitens: warum sollte das per se unmoralisch sein? Ich wüsste nicht, was verwerflich daran sein sollte, wenn beispielsweise ein Wohnungseigentümer seine Altersrente damit finanziert. Es kommt wie so oft im Leben auf die Verhältnismäßigkeit an. Für Mietwucher gibt es den §291 StGB („Wucher“) und den §5 WiStrG („Mietpreisüberhöhung“), und §138 BGB (Sittenwidriges Rechtsgeschäft) kommt auch noch in Frage. Sanktionsmöglichkeiten zur Genüge!

          • Ich denke, da hat wer den Vorlauf ignoriert.
            Üblicherweise dauert es das eine oder andere Jahrzehnt, bis jemand überhaupt erstmal einen Baukredit aufnehmen kann, um zu bauen.
            W.h.: erst nach der rechnerischen Abschreibung bekommt er die Kompensation für diese beschränkten Vorlaufzeiten wieder zurück, wenn überhaupt.

            Überspitzt: Ein Sparstrumpf ist nicht nur irgenein Strumpf, er bunkert jede Menge Lebensleistung, die ZUSÄTZLICH erbracht wurde. Das gilt es zu honorieren!

  14. grade gefunden, auch wenns schon ewtas älter ist:

    https://www.n-tv.de/leben/mir-klar-wurde-wie-sich-Sexismus-anfuehlt-article20500373.html

    Frau hält an der Uni zusammen mit ein paar anderen nacheinander vorträge, bekommt am Ende eine bessere Note als der mann und beklagt sich über sexismus, weil sie befürchtet hatte, die schlechtere Note zu bekommen.

    Sexismus ist nicht, wenn der Mann die schlechtere Not bekommt.
    Sexismus ist, wenn die Frau trotzdem befürchtet, die schlechtere Note zu bekommen.

    • ALLES, worum es sich beim Feminismus dreht, ist Gefühl und nicht Fakt.
      Wage Gap, Unterdrückung, Gefährdung auf Parkplätzen, Forderungen durch „die Gesellschaft“… alles alles alles hat keine empirische Überprüfung als Grundlage, sondern lediglich das „gelebte Empfinden“ der Frau.

  15. Geschlechterkampf als hartes Nullsummenspiel bei der „Welt“:

    https://www.welt.de/icon/iconista/article191881789/Women-in-the-World-Es-sieht-nicht-gut-aus-fuer-die-Maenner-in-Amerika.html

    Wenn es Frauen angeblich besser gehen soll, warum muss es deswegen Männer angeblich schlechter gehen? Das macht nur Sinn, wenn man Sexist ist. Hier handelt es sich offenbar um eine Feministin. Der scheintoten Metoo-„Bewegung“ wird versucht künstlich Leben einzuhauchen:

    „… fegt die MeToo-Bewegung nach wie vor einen Kerl nach dem anderen vom Sockel.“

    Der angebliche Erfolgszug „der Frauen“ wird ohne eine Distanz bejubelt:

    „Falsche Bescheidenheit war gestern.“

    wobei das Klagen über die angeblich immerwährende Diskriminierung nicht zu kurz kommen darf, man kann ja auf dieses feministische Zentraldogma nicht verzichten:

    „Es ist nach wie vor nicht leicht, als Frau zu Erfolg zu kommen. Wer anderes behauptet, macht sich unglaubwürdig.“

    Und die Erleichterung durch Quoten ist natürlich auch keine, jedenfalls netto gesehen. Nichts Neues also bei den Feministinnen.

    „Tina Brown stellte keine unbescheidene Frage in den Raum: Können Frauen die Welt retten?“

    Dazu fühlen sie sich berufen! Ein weiteres zentrales Dogma des Feminismus: man ist nicht nur der bessere Mensch, sondern der Mensch schlechthin. Und das ist es auch, was Feminismus im Kern ist: der Suprematismus des Weiblichen.

    Über die Autorin:

    „Huberta von Voss, Jahrgang 1967, hat als Journalistin gearbeitet, bevor sie als Sprecherin zu Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wechselte. Von 1997 bis 2002 begleitete sie ihren Mann, Dr. Peter Wittig, an die Botschaften von Beirut und Nicosia. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Berlin.“

    https://www.rowohlt.de/autorin/huberta-von-voss.html

    Aha, Rita Sussmuth – eine der wichtigsten Figuren bei der Grundgesetzsabotage, bei der man das mit der Gleichstellung eingeschmuggelt hat!

    Passt ja perfekt, dass so eine von nichts anderem redet als vom „Networking“ für den Feminismus. Das mit dem Adelstitel passt auch perfekt für den reaktionären Weg in den feministischen Neofeudalismus.

    Und das hier sowieso, sie war Botschaftergattin in Washington DC, hier von 2015:

    „Tatsächlich sind beide in mehrfacher Hinsicht ein außergewöhnliches Botschafterpaar. Von Voss begnügt sich nicht damit, die Frau an seiner Seite und Mutter der vier Kinder zu sein. Die 48-Jährige greift selbst gestaltend in die Diplomatenarbeit ein, organisiert Lesungen und Kunstausstellungen in der Residenz. Und nebenher hält sie an ihrem Beruf als Journalistin fest, fährt in der Regel einmal in der Woche nach New York, um von dort für das Stilmagazin „Icon“ zu berichten. Und beide haben ausgeprägte intellektuelle und kulturelle Interessen, die weit über die übliche Diplomatenarbeit hinausgehen.“

    https://www.welt.de/politik/ausland/article149818741/Deutsches-Diplomaten-Paar-an-Washingtons-Wasserloechern.html

    • „Tosender Applaus, als Bozoma … freimütig zugab, dass sie für ihr eigenes Team einfach lauter Frauen einstellte, die wie sie aussehen.“

      It is only wrong when they do it.

      Man stelle sich vor ein Mann würde öffentlich äußern das er nur Männer einstellt und dann Applaus erwarten.

    • @JCDenton:

      Warum die Geringverdiener überhaupt Geringverdiener sind, interessiert hier offenbar ebensowenig wie die blendende Eleganz der neoliberalen Lösung, Geringverdienern das Taxifahren dadurch zu ermöglichen, dass man noch mehr Geringverdiener erzeugt. Ich ersterbe in Ehrfurcht vor der intellektuellen Genialität der Marktradikalen!

      • @ djadmaros

        Du hast mich überzeugt. Im Interesse der geringverdienenden Taxifahrer sollte dringend über das Verbot von Mitfahrgelegenheiten nachgedacht werden. Als nächstes kommt dann das Verbot des ÖPNV, und auch Privat-Kfz dürfen nicht verschont bleiben. Nur so können wir den Taxifahrern ein auskömmliches Einkommen sichern. Dafür bei nächster Gelegenheit SPD wählen!

        • @JCDenton:

          »Im Interesse der geringverdienenden Taxifahrer sollte dringend über das Verbot von Mitfahrgelegenheiten nachgedacht werden.«

          LOL! Strohmänner zu bekämpfen, die man selber aufstellt, ist leider die billigste aller Repliken!

          • @ djadmoros

            Also ich kenne da noch billigere, wie z. B. polemische Repliken mit ad hominem-„Argumentation“.

          • @ djadmoros

            Und natürlich die Frage an dich: Sollen Mitfahrgelegenheiten verboten werden, um Taxifahrern ein höheres Einkommen zu verschaffen?

          • @JCDenton:

            »Sollen Mitfahrgelegenheiten verboten werden, um Taxifahrern ein höheres Einkommen zu verschaffen?«

            Nein, natürlich nicht, warum auch? Mitfahrgelegenheiten sind private Initiativen zur optimalen Auslastung von Fahrten, die ohnehin stattfinden. Taxidienste sind gewerbliche Dienstleistungen, die auf Bestellung erfolgen. Zwischen beiden besteht kein Konkurrenzverhältnis. »Uber« dagegen steht in einem solchen Konkurrenzverhältnis zu den Taxis, welches die bestehenden Anforderungen an das betreffende Gewerbe unterläuft.

          • @ djadmoros

            „Nicht von mir!“

            Oh doch, von dir!

            „Nein, natürlich nicht, warum auch?“

            Weil sie Taxifahrern Arbeit und damit Einkommen wegnehmen? Das scheint dir ja sehr wichtig zu sein.

            „Zwischen beiden besteht kein Konkurrenzverhältnis.“

            Selbstverständlich besteht hier ein Konkurrenzverhältnis, einfach weil alle Personenbeförderungsmittel in Konkurrenz zueinander stehen. Logischerweise erhöht das Verbot bestimmter Methoden das Einkommen der anderen.
            Es hatte schon seinen Grund, wieso bis vor ein paar Jahren Fernbusse verboten waren, und das hatte nichts mit dem Schutz der Fahrgäste oder Busfahrer zu tun.

            „welches die bestehenden Anforderungen an das betreffende Gewerbe unterläuft.“

            Dann sollte man vielleicht besser die Anforderungen senken oder ganz abschaffen. Ein Taxifahrer muss nicht mehr können als ein gewöhnlicher PKW-Fahrer, höchstens besser versichert sein.

          • Die SPD sieht zu, dass „Arbeit“ zu einem priviligiertem Besitzstand wird. Und dazu dient der paranoide Wahn vom Raubtierkapitalismus der nazihaften „Marktradikalen“, die lästige Konkurrenz fernzuhalten, wie Uber.

            War auch ganz toll, dass die SPD den Mindestlohn zur grossen Einwanderungswelle eingeführt hat (mit der Brechstange, natürlich war es die ganze Regierung) und all die Leute damit von sinnvoller Beschäftigung und allmählichem ausgeschlossen hat. Aber man hat ja seine Klientel zu vertreten!

          • @JC Denton:

            »Oh doch, von dir!«

            Und zwar wo genau?

            »einfach weil alle Personenbeförderungsmittel in Konkurrenz zueinander stehen.«

            Mitfahrzentralen sind kein »Personenbeförderungsmittel«, weil sie nicht gewerblich organisiert sind und sie auch keine Erwerbsquelle für die Anbieter darstellen.

            »Es hatte schon seinen Grund, wieso bis vor ein paar Jahren Fernbusse verboten waren, und das hatte nichts mit dem Schutz der Fahrgäste oder Busfahrer zu tun.«

            Fernbusse sind ein reguläres Gewerbe (Kriterium u.a. Beförderung von mehr als 9 Personen), und ihre Zulassung in D resultierte aus der Auflösung eines Konfliktes zwischen deutschem und europäischem Recht. Das hat mit Mitfahrgelegenheiten rein gar nichts zu tun.

          • @ djadmoros

            „Und zwar wo genau?“

            Hier: „Ich ersterbe in Ehrfurcht vor der intellektuellen Genialität der Marktradikalen!“ Nichts gegen Sarkasmus, aber das ist nun mal kein Sachargument.

            „Mitfahrzentralen sind kein »Personenbeförderungsmittel«, weil sie nicht gewerblich organisiert sind und sie auch keine Erwerbsquelle für die Anbieter darstellen.“

            Von Mitfahrzentralen war auch gar nicht die Rede, und Privat-PKW sind selbstverständlich Personenbeförderungsmittel, egal, ob sie jetzt gewerblich dazu genutzt werden oder nicht. Jemanden kostenlos mitzunehmen ist aus Sicht der Taxifahrer sogar schlimmer, weil sie dagegen nicht konkurrieren können.
            Was ich an der Sache eigentlich absurd finde ist das Hochstilisieren von Taxis zur Daseinvorsorge durch Andrea Nahles, um deren Privilegien (=höheres Einkommen) zu verteidigen. Und hier passt dann auch das frühere Verbot von Fernbussen, was nur dazu diente, die Profite des Staatsunternehmens „Deutsche Bahn“ zu sichern, natürlich auf Kosten der Reisenden.

          • @JCDenton:

            »Nichts gegen Sarkasmus, aber das ist nun mal kein Sachargument.«

            Es ist aber darum noch kein ad hominem, dazu hätte ich Dir persönlich irgendwelche Charakterschwächen unterstellen müssen. Wobei der Sarkasmus durchaus ein implizites Argument enthält: dass nämlich Ideologien aufgrund bestimmter Prämissen zu Schlussfolgerungen einladen, die nur aus der Binnenperspektive logisch scheinen, aus der Außenperspektive dagegen absurd.

            »Was ich an der Sache eigentlich absurd finde ist das Hochstilisieren von Taxis zur Daseinvorsorge durch Andrea Nahles, um deren Privilegien (=höheres Einkommen) zu verteidigen.«

            Nahles‘ Begriffswahl ist peinliches Pathos, das sehe ich durchaus auch so. Aber so üppig sind die Einkommen von Taxifahrern nun kaum, als dass ich es angemessen hielte, hier von »Privilegien« zu sprechen. Wo Nahles Recht hat ist, dass es bei Uber wieder mal um Lohndumping geht.

            Ich weiß ja nicht, wieviele Leute Du persönlich kennst, die sich im Niedriglohnsektor den Arsch aufreißen, aber dieses »race to the bottom« muß langsam mal aufhören – mittlerweile fordert sogar der IWF schon höhere Löhne in Deutschland.

          • @ djadmoros

            „Es ist aber darum noch kein ad hominem, dazu hätte ich Dir persönlich irgendwelche Charakterschwächen unterstellen müssen.“

            Sowas schreiben nur Männer mit kleinem Penis. 🙂

            „Wobei der Sarkasmus durchaus ein implizites Argument enthält: dass nämlich Ideologien aufgrund bestimmter Prämissen zu Schlussfolgerungen einladen, die nur aus der Binnenperspektive logisch scheinen, aus der Außenperspektive dagegen absurd.“

            „Djadmoros ist ideologisch verblendet“ wäre demnach kein ad hominem, weil es ein implizites Sachargument enthält. Gut, dass wir das geklärt haben.

            „Ich weiß ja nicht, wieviele Leute Du persönlich kennst, die sich im Niedriglohnsektor den Arsch aufreißen, aber dieses »race to the bottom« muß langsam mal aufhören – mittlerweile fordert sogar der IWF schon höhere Löhne in Deutschland.“

            Ja, aber wie kommen jetzt die Taxifahrer zu höheren Löhnen? Doch nur, wenn die Fahrgäste mehr zu zahlen bereit sind, Alternativen teurer oder gleich ganz verboten werden, oder der Staat Taxifahrer bezuschusst.
            Und wäre es grundsätzlich aus ökologischer Sicht nicht besser, Taxifahrer würden gar nichts mehr verdienen, weil die Leute nur mit Bus und Bahn (evtl. noch Mitfahrgelegenheiten) fahren? Was ist, wenn bald selbstfahrende Autos auf den Markt kommen? Ich fürchte Taxifahrer ist genau wie Kumpel im Kohlebergbau kein Beruf mit Zukunftsaussicht in Deutschland…

          • @JCDenton:

            »„Djadmoros ist ideologisch verblendet“ wäre demnach kein ad hominem, weil es ein implizites Sachargument enthält.«

            Meine Aussage ging mehr in die Richtung »Ideologische Verblendung erzeugt merkwürdige Schlußfolgerungen«, und ihr primärer Adressat war der von Dir zitierte Tweet von David Best – indirekt natürlich auch JCDenton, der sich diesen Standpunkt mutmaßlich zu eigen gemacht hat.

            Und natürlich verstehe ich den Vorwurf einer ideologischen Verblendung als solchen nicht als ad hominem, denn er bezieht sich nicht auf meine Persönlichkeitsstruktur, sondern auf meine Positionierung in einem Diskurszusammenhang. Wobei ich natürlich eine Begründung erwarten würde, weil der Vorwurf als solcher schlicht inhaltsleer wäre (und als solcher eher langweilig als beleidigend).

            »Ja, aber wie kommen jetzt die Taxifahrer zu höheren Löhnen?«

            Im gegebenen Zusammenhang ging es erst einmal darum, dass ihre Löhne nicht noch niedriger werden, im Sinne der Wahrung fairer Spielregeln auf einem gegebenen Markt.

            »Was ist, wenn bald selbstfahrende Autos auf den Markt kommen? Ich fürchte Taxifahrer ist genau wie Kumpel im Kohlebergbau kein Beruf mit Zukunftsaussicht in Deutschland«

            Da magst Du sehr wohl recht haben, und ich würde eine Umschulung auf Straßenbahnführer empfehlen. Wenn der ganze Markt verschwindet, ist es wie beim Kohlebergbau eine »strukturelle Anpassung«. Da braucht es halt eine Balance zwischen Veränderungszumutungen an den Einzelnen und Hilfestellungen durch den Staat.

          • @ djadmoros

            „Meine Aussage ging mehr in die Richtung »Ideologische Verblendung erzeugt merkwürdige Schlußfolgerungen«, und ihr primärer Adressat war der von Dir zitierte Tweet von David Best – indirekt natürlich auch JCDenton, der sich diesen Standpunkt mutmaßlich zu eigen gemacht hat.
            Und natürlich verstehe ich den Vorwurf einer ideologischen Verblendung als solchen nicht als ad hominem, denn er bezieht sich nicht auf meine Persönlichkeitsstruktur“

            Mir ist schon klar, was deine Aussage für einen Inhalt hatte, aber in der gewählten Form war sie ad hominem, weil dabei die Abwertung von Best/“Marktradikalen“ im Vordergrund stand. Die Fixierung auf Persönlichkeitsstruktur kann ich da nicht nachvollziehen; „djadmoros hat einen kleinen Penis“ ist keine Aussagen über deinen Charakter, aber ganz klar ad hominem mit dem Ziel, dich lächerlich zu machen.

            „Wobei ich natürlich eine Begründung erwarten würde, weil der Vorwurf als solcher schlicht inhaltsleer wäre (und als solcher eher langweilig als beleidigend).“

            Er kann auch durchaus amüsant sein. Du hast übrigens keine Begründung geliefert, nur Lamentieren über geringe Löhne, Neoliberale und Marktradikale (das übliche halt).

            „Im gegebenen Zusammenhang ging es erst einmal darum, dass ihre Löhne nicht noch niedriger werden, im Sinne der Wahrung fairer Spielregeln auf einem gegebenen Markt.“

            Nun ja, ob das wirklich faire Spielregeln sind, darüber kann man sich streiten. Fest steht jedenfalls, dass die Konkurrenz durch Uber zu niedrigeren Preisen und damit einer faktischen Reallohnerhöhung für die Fahrgäste führt. Wenn man wie Nahles Taxidienste für Daseinsvorsorge hält, müsste man dies im Interesse der Geringverdiener eigentlich begrüßen.

        • Deine Argumentation ist ebenso falsch wie realitätsfern.

          Mitfahrzentralen sind kein »Personenbeförderungsmittel«, weil sie nicht gewerblich organisiert sind und sie auch keine Erwerbsquelle für die Anbieter darstellen.

          Doch, sind sie zumindest teilweise durchaus. Bestes Beispiel dafür ist Blablacar.
          Ebenso mitfahrzentrale.de und mitfahrgelegenheit.de, die auch gewerblich tätig sind und für die Vermittlung Gebühren erheben.

          Des Weiteren gibt es Klagen im Internet zu finden, wo sich Nutzer darüber beklagen, dass sie von jemandem gefahren werden, der die Fahrt in einem gewerblichen Ausmaß unternimmt, obwohl kein Gewerbe angemeldet worden ist.

          Aber selbst wirklich rein privat organisierte Fahrtgemeinschaften stehen dennoch in Konkurrenz zu den anderen Beförderungsmitteln – also auch zu Taxifahrern.
          Wie sähe denn die Alternative für dich aus, wenn es keinerlei Beförderungsmöglichkeiten für dich gäbe und ich mich weigern würde, dich mitzunehmen. Rein privat natürlich?
          Würdest du dann von München nach Hamburg laufen? Oder vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen?

          • @Mario:

            »Ebenso mitfahrzentrale.de und mitfahrgelegenheit.de, die auch gewerblich tätig sind und für die Vermittlung Gebühren erheben.«

            Eben. Die Gebühren fallen für die Vermittlung an, nicht fürs Fahren.

            »Des Weiteren gibt es Klagen im Internet zu finden, wo sich Nutzer darüber beklagen, dass sie von jemandem gefahren werden, der die Fahrt in einem gewerblichen Ausmaß unternimmt, obwohl kein Gewerbe angemeldet worden ist.«

            Drum ist es ein Mißbrauch des Konzepts und nicht das Konzept selbst.

            »Aber selbst wirklich rein privat organisierte Fahrtgemeinschaften stehen dennoch in Konkurrenz zu den anderen Beförderungsmitteln – also auch zu Taxifahrern.«

            So gesehen stehen auch Zufußgehen und Fahrradfahren in Konkurrenz zu anderen Beförderungsmitteln. Bei dem Konflikt, von dem eingangs die Rede war, geht es um das Unterlaufen von Standards im Bereich der gewerblichen Personenbeförderung. Die eine »Konkurrenz« beeinflußt die Größe des Marktes der gewerblichen Personenbeförderung, die andere die darin geltenden Spielregeln.

            »Würdest du dann von München nach Hamburg laufen? Oder vielleicht doch lieber ein Taxi nehmen?«

            Wie wäre es mit dem Zug?

  16. Ich finde es schon abgefahren was in den USA für ein medialer Aufwand betrieben wird um Weißen und besonders weißen Männern eine schlechtes Gewissen einzureden, ihnen die Schuld an allem Schlechten und jedem Übel zu geben und nichts von dem anzuerkennen was sie gutes leisten und geleistet haben.

    Bei jeder anderen Gruppe würde das als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eingestuft und entsprechend verurteilt.

  17. Gegen den Islamfaschismus mit guten alten Antifa-Methoden:

    https://frauenstandpunkt.blogspot.com/2019/04/islamische-fundamentalistinnen-sind.html?m=1

    „Der Mann mit diesem fragwürdigen Weltbild arbeitet als „Deradikalisierungstrainer für das Violence-Prevention-Network“, das u.a. vom Familien-, dem Innen- und dem Justizministerium, dem Bundesprogramm „Demokratie leben“, verschiedenen Behörden auf Landesebene, der Robert-Bosch-Stiftung sowie der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird.“

    Die speziellen neuen Gastarbeiter Deutschlands.

  18. Ist dieser Cartoon nun eher für Atheisten oder für Christen witzig?

    Oder irre ich mich und der ist gar nicht witzig?

    Das wüsste ich gern.

  19. Die Deutschen sind autoritätsglaubig und illliberal wie eh und eh (allen voran die Elite) — wetten wir, dass sie das auch absolut unreflektiert so sind? Das zeigt nichts besser als der an allen Ecken und Enden rausquellende Sozialneid, der sich im Ruf nach dem autoritären Staat äussert, wie beim „Mietenwahnsinn“ etwa.

  20. The Untranny Valley

    Der Vergleich mit CGI General Tarkin in dem neuen SW Müll ist gut.
    Sieht aus wie Tarkin.
    Aus jedem Winkel sogar.
    Bis es sich bewegt.

    Der Transformationsindikator Twitter & Co ist auch einleuchtend.
    Solange der Algorithmus die ‚falsche‘ Werbung liefert ist das eigene Onlineverhalten falsch.

    Most Trans Women are not middle class. Those are our one percenters.

    Was ja im Grunde genau das aussagt, was jeder mit Minimalverstand sieht.
    Das sind Jungs am unteren Ende, die Hypergamie erleben und diesen mörderischen Weg als einzigen Au(f)sweg verstehen.

    Eine ernsthafte Linke und nicht nur Linkende Politik kann nur basierend auf Bax gelingen.
    Deshalb niemals linkende Männer- oder Menschenrechte akzeptieren.

  21. „Neue Dimension der Lüge in der Politik, dass ein Umweltproblem einer völlig falschen Hauptursache zugeordnet wird, die Medien willfährig den Schwachsinn mitmachen und ein regelrechtes Paralleluniversum konstruiert wird. Zusätzlich wird die Hauptursache gefördert. Faszinierend.“

    Das läuft seit Jahrzehnten genauso, allerdings in viel grösseren Dimensionen, um den Konflikt um Israel. Täter werden zu Opfern gemacht, die Angegriffenen zu den Angreifern, ein Meer der antisemitischen Lügen gegen Israel hat das hervorgebracht. Der Holzofendreck hier ist eine nette, kleine und harmlose Miniatur dessen. Genau das Richtige um sich drüber lustig zu machen, über diese ganzen Klimaapokalyse-Idioten und ihre hirnlose und völlig fehlgeleitete Energiepolitik, deren Symbol der Holzofen sein könnte.

    Ein weiteres Beipiel, wäre natürlich die epidemische Männerfeindlichkeit und der stolze feministische Sexismus der Medien, die auch schon Jahrzehnte läuft — und ja, vielleicht ist es ja das, was den Kachelmann als davon Betroffener zu seinem Kreuzzug gegen den Kachelofen motiviert. Das hat er sich sehr gut ausgesucht. Möge das eine maximalst grosse Blamage für die politisch Verantwortlichen geben, sie haben es sich mehr als verdient!

    • Das ist halt religiöser Fundamentalismus pur. Schliesst nahtlos an die Jungerferngeburt von Jesus an (übrigens ein weit verbreiteter antiker Topos und keine Erfindung etwa des Christentums).

      Und wenn es um die „Vaterschaft“ als „soziales Verhältnis“ geht, dann bezieht sich Schrupp auf das überrkommene Gesetz, das die Familie als Art heiliger Institution voraussetzt und den Vater gesetzlich festlegt.

      Wieder mal ein Beispiel dafür, wie der Feminismus auf den tradierten Geschlechterrollen beharrt.

    • Vielleicht ist Frau Schrupp ja mehr eine Vaterschaftsanhängerin.
      Das wäre eine klassische soziale Konstruktion.

    • „Mutterschaft ist biologisch, Vaterschaft ist sozial konstruiert.“

      Außer das Kind ist ein Arschloch/Versager, dann sind es die Gene des Vaters.

    • Schrupp versteht nicht was „genetisch“ bedeutet, genau so wenig wie sie versteht was fair, Gleichberechtigung, Chancengleichheit, Diskriminierung, Vergangenheit und „etwas verdienen“ bedeutet.

      Sie ist da aber unter Feministinnen gut aufgehoben. Da fällt das gar nicht auf.

  22. „kultureller Genozid“

    Die Leute, die Genozide verleugnen oder mit lächerlichen Vergleichen verwässern und verharmlosen bereiten den Boden für den nächsten tatsächlichen.

    Ich würde wetten, dass diese miese Figur hier vehement abstreiten würde, dass zB die Rhetorik des Iran einen Genozid ankündigt und dieser auch genauso beabsichtigt ist.

  23. Für die, die unsere Gesellschaft hassen, ist alles, was für die negativ ist begrüssenswert!

    „Wieso gibt es noch immer eine solch große Angst ein Kind mit Behinderung zu bekommen?“

    Nichts als Concern Trolling eines Misanthropen. Das heisst, natürlich bezieht sich das klar auf die derzeitigen Politikvorstösse der Grünen und der SPD, die ich ja oben beide vorgestellt habe.

    Die gleichen Menschenfreunde schreiben dann ellenlange Texte, warum man keine Kinder wegen CO2-Fussabdruck oder ähnlichem in die Welt mehr setzen kann.

    • Dabei schaffen wir Ärzte doch effektiv gerade auch ab.
      Aber BenSoi.Science hat mir versichert Elon Musk plant einen Holodoc vom Mars mit zurück zu bringen.
      Die haben da viele.
      Wegen der interdimensionalen Babyvampirfarmen.
      Aber das ist eine andere Geschichte.

    • Interessant finde ich, dass es erhebliche Überschneidungen zu geben scheint zwischen der Gruppe, die die Pränataldiagnostik ablehnt, weil sie zu mehr Abtreibungen (behinderter Kinder) führen kann/wird, und der Gruppe, die jegliche Einschränkung des Abtreibungsrechts von Frauen ablehnt.
      Nun ja, für den, der immer subjektiv-hypermoralisch argumentiert, sind faktische Widersprüche wohl irrelevant…

  24. „Europa“ steht für Rationalismus, Menschenrecht und Moderne.

    Die EU steht für das Gegenteil davon, für die Abkehr „vom Westen“, hin zu Islamismus, Antisemitismus, sexistische und rassistische Identitätspolitik.

    Die EU muss sterben, damit wir leben können. Die EU ist der Feind von Freiheit und Demokratie.

    Serap Güler ist sicher keine Politikerin, die man wählen kann. Genausowenig wie die AfD. Sie und ihre Partei sind aber ungleich gefährlicher. Denn sie haben die Macht, ihre faschistoide antidemokratische Politik über die EU zu implementieren und die Europäer in die Sklaverei zu schicken!

    Die USA werden euch schon zeigen, wo der Hammer hängt!

  25. Und für die deutsche Presse wäscht die „Welt“ den antisemitischen und antiamerikanischen Dreck sauber (ansonsten schweigt man):

    https://www.welt.de/politik/ausland/article191924097/Ilhan-Omar-Demokraten-werfen-Donald-Trump-vor-Abgeordnete-zu-gefaehrden.html

    Artikel ist irreführend und manipulativ.

  26. Dumme Fragen stellen ist wesentlich unverfänglicher als die zugrundeliegenden noch dümmeren Dogmen aufsagen! Das hat schon Judith Butler kapiert.

    • Wieso?
      Die Frage ist doch goldrichtig.
      Warum sollten weiße Männer sich nicht als Gruppe begreifen und warum sollte diese Gruppe als einzige neutral bleiben, während jede andere mit offener Hand da steht und darauf wartet einen weiteren weißen Arm als Trophäe zu erbeuten.

      Das das dumme Huhn beim Thema Profitieren daneben liegt, das ist ja ein Irrtum, der eben der mangelnden Identifikation geschuldet ist.

  27. Genial formuliert, genau das: Der Islam soll zu Deutschland gehören, die Muslime sind denen, die so reden, völlig egal. Die sollen ruhig vom Islam geknechtet werden.
    Kann es nicht sein, dass das etwas ganz ähnliches ist wie der „gutmeinende“ Rassismus?

  28. Holen wir die Palästinenser doch zu uns in die EU — dann kann Frau Chebli als Integrationsmanagerin mal etwas wirklich Sinnvolles machen!

    Nein, wirklich: allen voran der Westen ist für die Leute da verantwortlich, haben ihnen einen ewigen F-lingsstatus gegegen und die PLO als Regierung der umstrittenen Gebiete eingesetzt und vorher vor den Israelis gerettet. Trotz der grösstmöglcihen Anstrengungen wollte die eingesetzte Regierung nie Frieden und hat ihn immer kategorisch ausgeschlagen, da geht nichts mehr. Und den Israelis ist nicht zuzumuten, dass sie diese Leute bei sich aufnehmen!

    Da die Deutschen ja nach wie vor Neubürger händerigend suchen, wird das ja wohl der Deal sein, den Schlitzohr Trump demnächst vorschlagen wird?

  29. joeforamerica.com/digusting-ben-shapiro-mocks-catholics-and-president-trump-after-fire-destroys-notre-dame-cathedral-in-paris/

    • In Spanien gab es in letzter Zeit einen spektakulären Fal von sexuellem Missbrauch, in dem ein 18jähriges Mädchen von fünf Männern vergewaltigt wurde, s. https://en.wikipedia.org/wiki/La_Manada_sexual_abuse_case

      Das Urteil gegen die Täter wurde abgemildert, weil sie sich nicht genügend gewehrt hatte, und das hat große Empörung bei den spanischen Frauen ausgelöst. Nicht zu unrecht scheint mir. Erwartet man wirklich, dass sich ein 18jähriges Mädchen gegen fünf Kerle zur Wehr setzt?

      Was die Wahlen in zwei Wochen betrifft, dürfte es aber eher eine Ablösung der linken Regierung geben, denn die neue („rechtspopulistische“) Partei Vox hat schon kürzlich bei den Regionalwahlen in Andalusien so viele Stimmen bekommen, dass keine linke Mehrheit mehr zustande kam und nach 36 Jahren die Sozialisten Andalusien verloren.

      • „Erwartet man wirklich, dass sich ein 18jähriges Mädchen gegen fünf Kerle zur Wehr setzt?“

        Ich guck viel Netflix.
        Ja, ich denke die fünf hätten keine Schnitte gehabt.
        Spätestens Post Captain Marvel.

      • „Das Urteil gegen die Täter wurde abgemildert, weil sie sich nicht genügend gewehrt hatte, und das hat große Empörung bei den spanischen Frauen ausgelöst. Nicht zu unrecht scheint mir. Erwartet man wirklich, dass sich ein 18jähriges Mädchen gegen fünf Kerle zur Wehr setzt?“

        das scheint doch schlicht die Folge eines Gesetzes zu sein, dass auf Gewalt eine höhere Strafe vorsieht. Und dann muss die Gewalt eben nachgewiesen werden. Was natürlich schwieriger ist, wenn sie sich nicht wehrt.

        Dein Wikipedialink:

        The prosecution was represented by the public prosecutor, the victim, the City of Pamplona, and the Government of Navarre. The tribunal considered in the sentence that the victim’s testimony was objectively credible, was consistent throughout the investigation, did not introduce „improbable elements“ and did not have „spurious motives“ to make the accusation. It considered that there was „minimal violence“ and „very serious intimidation that prevented the defense of the victim“ surrounded by the five men, and that they left her helpless after the event because they took her cell phone. The defendant argued that it was group consensual sex and she had made the accusation for fear that the video could be seen by other people.

        On Thursday, 26 April 2018, five months after the trial, the Provincial Court of Navarre published its judgment. The court sentenced the five accused to nine years in prison for continued sexual abuse, although they did not find them guilty of sexual aggression (which would have meant 12 to 15 years of prison). As a result, the convicts were released on a 6,000 euro bail, until a final court decision.[7] On 5 December 2018, the Provincial Court of Navarre confirmed the initial sentence, with two dissenting judges who still considered that the victim was subject to aggression.[8][9]

        On 4 January 2019, the Provincial Court of Navarre dismissed the intent pursued by the popular accusation, i.e. the City of Pamplona and Government of Navarre, to imprison the convicts, confirming their freedom.[10] Despite being considered a serious offence, the Court of Navarre opted to leave the convicts free on parole until the sentence is final, arguing „in-existence of flight risk“.[11]

        File:Manifestación contra La Manada – Madrid – 26 de abril.webm
        Video of demonstrations on 26 April 2018, in Madrid streets.
        In Spain, the crime of sex without consent has 2 legal categories, sexual aggression or sexual abuse. Sexual aggression is defined as necessitating violence (violencia) or intimidation (intimidación), sexual abuse is without violence, however there are controversies regarding the interpretation of these legal terms by the public;[12] „intimidation“ is more narrow than abusing superiority or influence over the victim.[13]

  30. „Im deutschen Staatsfernsehen pennen totale Versager. Da brennt im Herzen von Paris ausgerechnet in der Osterwoche eine der berühmtesten Kathedralen der Welt lichterloh, und die von Zwangsgebühren ernährte GEZ-Glotze sendet wenig bis gar nichts.

    Gegen 18:50 Uhr war am Montag das Feuer im Dachstuhl von Notre-Dame de Paris ausgebrochen, um 20 Uhr, während der Tagesschau, brannte es bereits lichterloh, doch das deutsche Staatsfernsehen brachte erst einmal über vier Minuten Diesel-Skandal und die wichtige Nachricht, dass bei uns jetzt Geistesgestörte auch offiziell wählen dürfen, erst dann kam als dritte Meldung winzige zwei Minuten der furchtbare Brand, der die in 200 Jahren gebaute, riesige mittelalterliche Kirche hinterher in wenigen Stunden zerstören sollte.“

    http://www.pi-news.net/2019/04/das-feuer-in-notre-dame-und-die-totalversager-in-ard-zdf/

    • „Luisa Neubauer sagt: „Ich habe es mir mit Sicherheit nicht ausgesucht, plötzlich eine öffentliche Person zu sein.““

      Wer’s glaubt, wird selig.

      „Im Fokus der internen Kritiker steht Luisa Neubauer. Sie war zuletzt in den deutschen Medien am stärksten präsent: …“

      Wie ein siamesischer Zwilling immer an der Seite von Greta Thunberg, wenn die in D ist.

  31. Auch mal interessant. Wie die SPD, die AsF, Frau Bückers und eine Politikwissenschaftlerin das Potential einer feministischen SPD einschätzen:

    „Andrea Nahles ist die erste Frau an der Spitze der SPD und sie wollte die Partei für Frauen und junge Menschen öffnen. Eine Zwischenbilanz“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/partei-soll-juenger-und-weiblicher-werden-das-hat-nahles-nach-einem-jahr-an-der-spd-spitze-erreicht/24222832.html

    Schauen die auch mal Umfragen zum aktuellen Stand der SPD?…..

    • Welche Klischees denn?

      Dass weiße Männer dick und eher abstoßend sind?

      Dass in Japan Unterwäsche-schnüffeln ein Ding ist?

      Dass weiße Männer beim Arbeiten schwitzen?

      Dass viele Japaner keinen Garten hinterm Haus haben, schon gar nicht in Tokyo?

      Dass es in Japan Frauen gibt, die den Geruch von Männern mögen?

      Was GENAU ist hier rassistisch?

  32. Arme Cher.
    Nur me und I im Kopf.
    Da ist kein Platz für das Verständnis, das persönliche Erfolge Eigentum sind, und somit Diebstahl.

    Halfbreed
    that’s all she ever heard
    Me & I
    How I hate the dirty words

  33. „Europe’s loss of faith in the future, embodied in its catastrophic birth rates at home and its posture of cynical appeasement in world affairs, is a danger to the United States, a nation that not coincidentally is still in touch with its own roots in the unique cultural enterprise that arose out of Jerusalem, Athens, and Rome.“

    https://www.commentarymagazine.com/articles/the-cathedral-and-the-cube-reflections-on-european-morale/

    The Cathedral and the Cube: Reflections on European Morale
    To understand the continent’s political incapacity, it helps to look beyond politics.

    von 2004

    • „Anita Sarkeesian 18h
      I explained that when strange men approach women on the street we’re constantly assessing threats of violence. He told me maybe that happens in Los Angeles
      (& that I should stop hanging out with gang bangers*).

      *didn’t have time to go into how racist that was

      Anita Sarkeesian @anitasarkeesian
      ·
      18h I said you don’t think rape and violence happens in London and he stumbled a bit and said well yes of course.

      Und überall, egal ob in London oder LA, sind es die Asiaten die vergewaltigen. 😉

  34. Mir wär das peinlich.

    Methodology

    Media Matters tracked guest appearances on The Joe Rogan Experience podcast and coded appearances by men and women in 142 episodes that aired between June 26, 2018, and April 3, 2019. The analysis focused on guest appearances as opposed to individuals, as some guests appeared more than one time during the time frame analyzed.

    Nikki McCann Ramírez and Alex Kaplan contributed research to this piece.

    Was eigentlich passiert ist:

    Wir sind seine Timeline durchgescrollt und haben Frauen gezählt. Nach 142 (von über 1000) Einträgen konnten wir uns aber nicht mehr konzentrieren und haben aufgehört.

  35. „Jussie Smollett , who is black and gay, maintains he told the truth in alleging that two masked men attacked him, yelling racist and anti-gay insults slurs. The actor also claimed that the assailants wrapped a rope around his neck and screamed, “This is MAGA country,” before fleeing.“

    Das Breitbart immer vergisst, was ihn als Minderheit wirklich ausmacht.
    Was die Privilegien des Geldes und Ruhmes negiert, in seiner Minderhaftigkeit als Attribut.
    Seine Religion.

    Die Messages der SA sind dennoch der Burner.

  36. Ach guck mal einer an.
    Es sind weibliche und soylische Star Wars Fans, die sich die Mühe machen die Bilder, Namen und Adressen von Darstellern und deren Angehörigen ausfindig zu machen, um dann mit Babynapping und Ähnlichem zu drohen.

    Toxische Puppenspielerinnen.

    Das Mimikspiel macht die chronische Mouthbreatherin fast sympathisch.

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