Selbermach Samstag 233 (06.04.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

128 Gedanken zu “Selbermach Samstag 233 (06.04.2019)

  1. Das Video bietet nichts neues. Man sieht nur wie hochbezahlte Feministinnen die kontinuierlich behaupten das Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen bzgl. des Gender Pay Gap eigentlich nichts haben.

    Sobald man deren Propaganda auch nur etwas gezielt hinterfragt, fahren die voll gegen die Wand.

    Eine behauptet sogar das nur weil mehr z.B. 12 Stunden täglich arbeiten, sie nicht mehr schaffen wie Frauen die nur 8 Stunden pro Tag arbeiten.

    Ja, wieso spielt das überhaupt eine Rolle? Nehmt einfach das was Männer verdienen und bezahlt Frauen dann genauso viel, unabhängig davon was und wie lange die überhaupt gemacht haben!

    Sie lügen. Sie wissen das sie lügen. Es ist ihnen scheiß-egal, weil ihr Job davon abhängt das Menschen ihre Lügen fressen.

  2. Der Vorwurf des „White Privilege“ dient nur dazu Hilfe und Förderung weißen Menschen vorzuenthalten, sowie Leistungen von Weißen kleinzureden. Denn das es Weiße aufgrund ihres „White Privilege“ soviel besser haben, glauben diese Ankläger ja selbst nicht. Sie wollen lieber die tatsächliche Förderung erhalten die sie aufgrund ihrer Hautfarbe oder Geschlechts als sogenannte (selbstgewählte) Minderheit bekommen und nicht nur dieses ominöse, phantastische (= ausgedachte)
    „White Privilege“, das man nicht aktiv einsetzen und nutzen kann.

  3. https://www.nzz.ch/feuilleton/peter-thiel-donald-trump-handelt-fuer-mich-zu-wenig-disruptiv-ld.1471818

    „Der Anthropologe, der sich jüngst wohl am intensivsten mit dem menschlichen Konfliktpotenzial befasst hat, ist René Girard. Sie haben bei ihm in Stanford studiert. Was haben Sie, mit Blick auf unsere politische Gegenwart, von ihm gelernt?

    Der Mensch ist das Tier, das sich ständig mit anderen vergleicht. Seit wir die Ständegesellschaft abgeschafft haben, in der eine natürliche, vertikale Ordnung herrschte, hat sich das Sich-Vergleichen in unerhörter Weise intensiviert. Man könnte durchaus sagen, und wir erleben es ja jeden Tag: je horizontaler die Gesellschaft, desto stärker die Mimesis. Die egalitäre Gesellschaft ist aus Sicht der mimetischen Theorie absolut toxisch. Denn wenn sich jeder mit jedem vergleicht, nimmt die Rivalität zu, folglich auch der Neid und also das gesamtgesellschaftliche Konfliktpotenzial. Zugleich haben wir uns jedoch moralisch weiterentwickelt. Wir leben die Rivalität nicht offen aus, sondern haben Spielregeln definiert, um die Energien zu kanalisieren. Neid und Moral halten sich irgendwie die Waage – denn täten sie es nicht, würden wir uns längst die Köpfe einschlagen.

    Girard hält eine schöne Pointe für jene bereit, die sich den totalen Egalitarismus auf die Fahnen geschrieben haben: Die egalitäre Gesellschaft beseitigt die Konflikte nicht, sondern intensiviert sie sogar.

    Daran kann vernünftigerweise kein Zweifel bestehen. Zugleich ist es äusserst schwierig, gegen mehr Gleichheit zu argumentieren – sollte dies ein Politiker je offen tun, wäre das politischer Selbstmord. Es ist dies eine grosse Illusion der späten Moderne: Mehr Gleichheit macht uns friedlicher. Girard hält den Finger in die Wunde, er hat in allen Details beschrieben und analysiert, dass durch das Sich-Vergleichen eine gesellschaftliche Dynamik in Gang gesetzt wird, die genau das Gegenteil bewirkt. Ein zweiter Punkt kommt hinzu: die Sündenbock-Komponente. Wer sich ständig zurückgesetzt und schlecht behandelt fühlt – und das sind ja mittlerweile eigentlich fast alle –, macht stets eine Drittinstanz für sein Unglück verantwortlich – den Vater, die Politik, das System. René Girard ist insofern wirklich der Philosoph auf der Höhe der Zeit.“

    • Dazu hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht:

      „Meine These ist, daß das staatlich-medial inszenierte Mitleid mit den Opfern keineswegs aus ethischen Erwägungen erfolgt. Das Mitleid fungiert hier nur als Mittel, um eine angeblich gerechte Empörung zu wecken – gegen die Starken und Gesunden. Bekanntlich unterstellte Nietzsche genau diese Absicht dem Christentum (vgl. seine „Genealogie der Moral“,1887), doch hier irrte er. Der Auftrag des Christentums besteht in der Sorge für die Schwachen und Leidenden; aber keinesfalls in der Absicht, die Trostbedürftigen zu instrumentalisieren, um eine vertikale Ordnung, d.h. eine herrschende Klasse zu stürzen.
      Immer wenn unser fürsorglicher Mutti-Staat (die Gynokratie) für die Rechte von – angeblich oder tatsächlich – Benachteiligten eintritt, ist davon auszugehen, daß er in Wirklichkeit nichts Anderes vorhat, als die Gesellschaft umzubauen. Er sagt nicht, daß er natürliche Hierarchien auf den Kopf stellen will; er klebt vielmehr seinen Regelungen ethische Etiketten auf. Die Gynokratie …
      will nicht „die Rechte von Frauen“ (welche?) stärken; sie will die natürliche Bestimmung des Mannes schwächen.
      will nicht „die Rechte von Kindern“ verteidigen; sie will die Erwachsenen entmündigen.
      will nicht Behinderte fördern; sie will die Durchsetzungsfähigen degradieren.
      will nicht Perversen das Leben erleichtern; sie will Normale entwürdigen.
      Kurzum, sie will natürliche und gesunde Abhängigkeitsverhältnisse – Herrschafts- und Fürsorge-Verhältnisse – aufheben oder umdrehen.
      Der entscheidende Unterschied zwischen christlicher Nächstenliebe und staatlich-ideologischer Fürsorge besteht also darin, daß die erstere die vertikale Ordnung aufrechterhalten, letztere sie aber zerstören will.“

      http://www.mann-pass-auf.de/mpaPaederastie.php

      Der Vollständigkeit halber:

      Von starken, aufrichtigen sowie vornehmen und schwachen, voreingenommenen sowie reaktionären Menschen – Friedrich Nietzsche: „Zur Genealogie der Moral“, Erste Abhandlung (Gut und Böse, Gut und Schlecht …):

      „– Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, daß das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werte gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der Tat, versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphierenden Ja-sagen zu sich selber herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem »Außerhalb«, zu einem »Anders«, zu einem »Nicht- selbst«: und dies Nein ist ihre schöpferische Tat. Diese Umkehrung des werte-setzenden Blicks – diese notwendige Richtung nach außen statt zurück auf sich selber – gehört eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehn, immer zuerst einer Gegen- und Außenwelt, sie bedarf, physiologisch gesprochen, äußerer Reize, um überhaupt zu agieren – ihre Aktion ist von Grund aus Reaktion. Das Umgekehrte ist bei der vornehmen Wertungsweise der Fall: sie agiert und wächst spontan, sie sucht ihren Gegensatz nur auf, um zu sich selber noch dankbarer, noch frohlockender ja zu sagen – ihr negativer Begriff »niedrig«, »gemein«, »schlecht« ist nur ein nachgebornes blasses Kontrastbild im Verhältnis zu ihrem positiven, durch und durch mit Leben und Leidenschaft durchtränkten Grundbegriff »wir Vornehmen, wir Guten,[782] wir Schönen, wir Glücklichen!« Wenn die vornehme Wertungsweise sich vergreift und an der Realität versündigt, so geschieht dies in bezug auf die Sphäre, welche ihr nicht genügend bekannt ist, ja gegen deren wirkliches Kennen sie sich spröde zur Wehr setzt: sie verkennt unter Umständen die von ihr verachtete Sphäre, die des gemeinen Mannes, des niedren Volks; andrerseits erwäge man, daß jedenfalls der Affekt der Verachtung, des Herabblickens, des Überlegen-Blickens, gesetzt daß er das Bild des Verachteten fälscht, bei weitem hinter der Fälschung zurückbleiben wird, mit der der zurückgetretene Haß, die Rache des Ohnmächtigen, sich an seinem Gegner – in effigie natürlich – vergreifen wird. In der Tat ist in der Verachtung zu viel Nachlässigkeit, zu viel Leicht-Nehmen, zu viel Wegblicken und Ungeduld mit eingemischt, selbst zu viel eignes Frohgefühl, als daß sie imstande wäre, ihr Objekt zum eigentlichen Zerrbild und Scheusal umzuwandeln. Man überhöre doch die beinahe wohlwollenden nuances nicht, welche zum Beispiel der griechische Adel in alle Worte legt, mit denen er das niedere Volk von sich abhebt; wie sich fortwährend eine Art Bedauern, Rücksicht, Nachsicht einmischt und anzuckert, bis zu dem Ende, daß fast alle Worte, die dem gemeinen Manne zukommen, schließlich als Ausdrücke für »unglücklich«, »bedauernswürdig« übriggeblieben sind (vergleiche deilos, deilaios, poneros, mochtheros letztere zwei eigentlich den gemeinen Mann als Arbeitssklaven und Lasttier kennzeichnend) – und wie andrerseits »schlecht«, »niedrig«, »unglücklich« nie wieder aufgehört haben, für das griechische Ohr in einen Ton auszuklingen, mit einer Klangfarbe, in der »unglücklich« überwiegt: dies als Erbstück der alten edleren aristokratischen Wertungsweise, die sich auch im Verachten nicht verleugnet (– Philologen seien daran erinnert, in welchem Sinne oizyros, anolbos, tlemôn, dystychein, xymphora gebraucht werden). Die »Wohlgeborenen« fühlten sich eben als die »Glücklichen«; sie hatten ihr Glück nicht erst durch einen Blick auf ihre Feinde künstlich zu konstruieren, unter Umständen einzureden, einzulügen (wie es alle Menschen des Ressentiment zu tun pflegen); und ebenfalls wußten sie, als volle, mit Kraft überladene, folglich notwendig aktive Menschen, von dem Glück das Handeln nicht abzutrennen – das Tätigsein wird bei ihnen mit Notwendigkeit ins Glück hineingerechnet (woher eu prattein seine Herkunft[783] nimmt) – alles sehr im Gegensatz zu dem »Glück« auf der Stufe der Ohnmächtigen, Gedrückten, an giftigen und feindseligen Gefühlen Schwärenden, bei denen es wesentlich als Narkose, Betäubung, Ruhe, Frieden, »Sabbat«, Gemüts-Ausspannung und Gliederstrecken, kurz passivisch auftritt. Während der vornehme Mensch vor sich selbst mit Vertrauen und Offenheit lebt (gennaios »edelbürtig« unterstreicht die nuance »aufrichtig« und auch wohl »naiv«), so ist der Mensch des Ressentiment weder aufrichtig, noch naiv, noch mit sich selber ehrlich und geradezu. Seine Seele schielt; sein Geist liebt Schlupfwinkel, Schleichwege und Hintertüren, alles Versteckte mutet ihn an als seine Welt, seine Sicherheit, sein Labsal; er versteht sich auf das Schweigen, das Nicht-Vergessen, das Warten, das vorläufige Sich-verkleinern, Sich-demütigen. Eine Rasse solcher Menschen des Ressentiment wird not wendig endlich klüger sein als irgendeine vornehme Rasse, sie wird die Klugheit auch in ganz andrem Maße ehren: nämlich als eine Existenzbedingung ersten Ranges, während die Klugheit bei vornehmen Menschen leicht einen feinen Beigeschmack von Luxus und Raffinement an sich hat – sie ist eben hier lange nicht so wesentlich als die vollkommne Funktions-Sicherheit der regulierenden unbewußten Instinkte oder selbst eine gewisse Unklugheit, etwa das tapfre Drauflosgehn, sei es auf die Gefahr, sei es auf den Feind, oder jene schwärmerische Plötzlichkeit von Zorn, Liebe, Ehrfurcht, Dankbarkeit und Rache, an der sich zu allen Zeiten die vornehmen Seelen wiedererkannt haben. Das Ressentiment des vornehmen Menschen selbst, wenn es an ihm auftritt, vollzieht und erschöpft sich nämlich in einer sofortigen Reaktion, es vergiftet darum nicht: andrerseits tritt es in unzähligen Fällen gar nicht auf, wo es bei allen Schwachen und Ohnmächtigen unvermeidlich ist. Seine Feinde, seine Unfälle, seine Untaten selbst nicht lange ernst nehmen können – das ist das Zeichen starker voller Naturen, in denen ein Überschuß plastischer, nachbildender, ausheilender, auch vergessenmachender Kraft ist (ein gutes Beispiel dafür aus der modernen Welt ist Mirabeau, welcher kein Gedächtnis für Insulte und Niederträchtigkeiten hatte, die man an ihm beging, und der nur deshalb nicht vergeben konnte, weil er – vergaß). Ein solcher Mensch schüttelt eben viel Gewürm mit einem Ruck von sich, das sich bei anderen eingräbt; hier allein ist auch das möglich,[784] gesetzt daß es überhaupt auf Erden möglich ist – die eigentliche »Liebe zu seinen Feinden«. Wieviel Ehrfurcht vor seinen Feinden hat schon ein vornehmer Mensch! – und eine solche Ehrfurcht ist schon eine Brücke zur Liebe… Er verlangt ja seinen Feind für sich, als seine Auszeichnung, er hält ja keinen andren Feind aus, als einen solchen, an dem nichts zu verachten und sehr viel zu ehren ist! Dagegen stelle man sich »den Feind« vor, wie ihn der Mensch des Ressentiment konzipiert – und hier gerade ist seine Tat, seine Schöpfung: er hat »den bösen Feind« konzipiert, »den Bösen«, und zwar als Grundbegriff, von dem aus er sich als Nachbild und Gegenstück nun auch noch einen »Guten« ausdenkt – sich selbst!…“

      http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Zur+Genealogie+der+Moral/Erste+Abhandlung%3A+%C2%BBGut+und+B%C3%B6se%C2%AB,+%C2%BBGut+und+Schlecht%C2%AB/1-10

  4. „Die egalitäre Gesellschaft beseitigt die Konflikte nicht, sondern intensiviert sie sogar.“

    Jede Gesellschaft hat ihre Konflikte, die vertikale andere, als die horizontale/egalitäre.
    Wenn ich mich in der Welt umschaue, dann scheinen mir die egalitären doch die lebenswerteren. In den vertikalen verbarrikadieren sich die Eliten, weil dort die Neiddebatte in aller Regel mit der Knarre ausdiskutiert wird.

    • Jede Gesellschaft hat ihre Konflikte, die vertikale andere, als die horizontale/egalitäre“..
      Richtig, ja sicher, aber eventuell muss man auch unterscheiden zwischen egalitären Gesellschaften mit einer allgemein, auf Grund religiöser oder kultureller Vorstellungen, anerkannten Hierarchie, und solchen, quasi sekundären, hierarchischen Gesellschaften, wo der Stand jeden Tag neu mit Gewalt ausgehandelt wird. Als solche würde ich z.B. die failed states in Südamerika sehen. Im Prinzip bewegt sich jede egalitäre Gesellschaft, auf Grund der Hypergamie der Frauen als wesentlichstem Antriebsmoment menschlichen Handelns auf eine hierarchische Gesellschaft des sekundären Typs zu. So kann da auch in langen geschichtlichen Zeiträumen ein oszillieren zwischen beiden Zuständen entstehen. Es ist im Prinzip das Jin-Jang Thema, die Frau das Chaos, der Mann die Ordnung (so er denn Mann genug ist sich von der Zumutung weiblicher Anforderungskataloge zu emanzipieren)

  5. Zukunftsprognosen.

    Wird sich der moderne Feminismus noch weiter ausbreiten? Wird sich unsere Popkultur (Filme/Serien, Bücher und Lieder) verändern? Welche Möglichkeiten der Gegenwehr haben wir?

    Welchen Einfluss haben konservative bis rechtspopulistische Parteien? Und welche Rolle wird der Islam in Europa spielen? In UK haben sich z.B. muslimische Eltern gegen den LGBT-Unterricht ausgesprochen und demonstriert.

        • Der Gedanke ist ja nicht ungewöhnlich, z.B. dass die westlichen Kolonialisten den Muslimen erst die Homophobie beigebracht haben, oder dass der muslimische Terrorismus von den USA gesteuert ist.

          Alles Schlechte in der Welt kommt vom weißen Mann.

          • Naja, also dass islamistischer Terrorismus von den USA gesteuert ist, ist eindeutig nachgewiesen – dabei ist natürlich genau dies zu beachten: nicht „der“ muslimische/islamistische Terrorismus (sagt man nicht „islamistisch“?), sondern: muslimischer/islamistischer Terrorismus, also ohne den bestimmten Artikel, sprich: nicht aller solcher Terrorismus.
            Allerdings sind die USA ja nicht bloß weiß; unter Obama bspw. haben die USA so viele Kriege geführt wie noch nie davor in der Geschichte zusammengenommen. Auch das Drohnen-Abschlachten der Zivilbevölkerung als „Kollateralschäden“ bei der Jagd auf (potenzielle) Terroristen/Besatzungsgegner-Guerilla-Mitglieder hat unter Obama stark zugenommen (der Präsident muss jeden Drohneneinsatz genehmigen, das geht listenweise).

  6. Ich mag die Kommentare von Carnofis. Die haben sowas bedächtig-besonnenes an sich und wirken als Ruhepol gegenüber der oft aufgekratzten oder missmutigen Stimmung in der AE-Kommentarspalte.

    Nun ein wenig Werbung in eigener Sache:
    Wer am Dienstag abend (9. April) in Bremen weilt und noch nichts vorhat, der ist herzlich eingeladen zur neuesten Ausgabe meines berühmt-berüchtigten Raketenvortrags: https://www.olbers-gesellschaft.de/index.php/hauptvortraege/60-relativistische-raumfahrt?date=2019-04-09-19-30

    Zwischen den Zukunftsvorstellungen der 1960er und realer Raumfahrt im 21. Jahrhundert klafft ein im wahrsten Sinne des Wortes himmelweiter Abstand. Damals sah man die bemannte Erforschung der Saturnmonde als durchaus realistische Vision für die frühen 2000er an, heutzutage würde eine bemannte Marsmission als phantastischer Durchbruch gelten. Können die Hoffnungen, die sich einst an die Raumfahrt knüpften, erfüllt werden? Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um „richtige“ Raumschiffe zu bauen?

    • Ich denke das wird nur möglich sein, wenn Menschen sich selbst für die Sache Opfer und auf eine Mission ohne Wiederkehr starten. Die Antriebe werden wahrscheinlich nicht mehr so viel besser das man schneller reisen kann und dann bleiben nur noch „langsame“ Weltenschiffe, mit nachwachsenden Ressourcen oder ein Durchbruch im Kryoschlaf. Die Menge an Metall die jeweils dafür in den Weltraum geschafft werden muss, ist enorm und deshalb wird das womöglich schon aus egoistischen Gründen niemand bezahlen wollen.

      Vielleicht baut ja mal jemand diesen Atombombenantrieb:

      Damit könnte man schon einigermaßen schnell werden.

  7. Was sind auch so ein paar Gesetze, wenn die Apokalypse vor der Tür steht….

    • Naja, dass die Grünen die autoritärste Partei von den im BT vertretenen Parteien ist, ist unter Politikwissenschaftlern bekannt. (Ist natürlich trotzdem krass.)
      Aber dass Nicola Beer letztens im BT was von „gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit“ faselte (BT-Debatte zu Anträgen von den Grünen und der Linken), hätte ich von der FDP-Frontfrau nicht erwartet.

  8. den ganzen Faden beachten ….

  9. Das manische Bedürfnis dieser Regressiven, Apologetik für den Islam zu liefern, verfolgt sie sogar im Schlaf.

    • Er müsste vor Allem weibliche Entscheidungsdominanz aufgeben.
      Frag doch mal eine beliebige Frau ob ihr 18°C Zimmertemperatur ausreichen, oder ob es lieber 22 °C sein sollen……

    • „Also das bekannte „Listen & Believe““

      Hat manchmal durchaus seinen Sinn, Alex.
      Wenn Du vor einem dick ummantelten Kupferkabel stehst und der Fachmann neben Dir empfiehlt: „Fass das nicht an, da sind 35.000 Volt drauf!“, dann nehme ich mal an, dass Du ihm das
      auch ohne bestätigende Prüfung glaubst, oder?
      Alle, die sich hier nicht an „Listen & Believe“ halten, verabschieden sich spektakulär aus dem Genpool.

      „Karen Straughn stellte mal die Vermutung an, dass eine Frau für das Neugeborene „mitfühlen“ muss, denn während sie selbst eigentlich keinen Grund hätte, Kälte zu fürchten, kann das für ein Kind gleich sehr bedrohlich sein.“

      Ich habe mal gelernt, dass Frauen einen niedrigeren Grundumsatz als Männer haben. Und wie wir alle wissen, heizt ein kleinerer Ofen weniger, als ein großer.

      • Dann gebe ich mal den Fachmann für Ökonomie ab und meine, dass eine Umstellung auf „alternative Energien“ zu einer wirtschaftlichen Totalkatastrophe führt, die so fatal wie das Anfassen eines Starkstromkabels ist….
        Und das für eine Pseudowissenschaft, die behauptet, morgen fällt uns der Himmel – „das Klima“ – auf den Kopf? 😀

        Dieser Zeit-Artikel fordert, dass du dein Hirn an der Gaderobe abgibst. Denn deine Lebenserfahrung und die Vernunft würde dir den Blick für das Wesentliche verstellen!
        Diesen Leuten von der Klimafront ist keine Idiotie zu peinlich.

        • „Dann gebe ich mal den Fachmann für Ökonomie ab und meine, dass eine Umstellung auf „alternative Energien“ zu einer wirtschaftlichen Totalkatastrophe führt, die so fatal wie das Anfassen eines Starkstromkabels ist….“

          Das gilt nur für den Umstieg auf 100% „Erneuerbare Energien“. Dafür bräuchte man ziemlich viele Langzeitspeicher wie z. B. Pumpspeicherwerke, um wind- und sonnenarme Winter zu überbrücken. Das ist in der Tat ziemlich teuer, wenn auch nicht notwendigerweise katastrophal. 90% EE und 10% Erdgas ist dagegen „nur“ teuer, und ein optimaler Mix würde wohl aus Atomkraft, Kohle mit CO2-Abscheidung, EE und Gas bestehen. Die genauen Anteile kann man dem Markt überlassen.

          • Auf die Details eines „Wie“ kommt es überhaupt nicht an, die ehernen Gesetze der Ökonomie verlangen die Wirtschaftlichkeit eines jedes Gutes, was im Wesentlichen die Rolle des kritischen Konsumenten ist, der *sein* Geld auf den Tisch packt, um dieses Gut – hier Strom aus nicht-konventionellen Quellen – zu erwerben. Setzt man diese wichtige Kontrollfunktion (auch „der Markt“ genannt) ausser Kraft, resultieren Verschwendung und Korruption, die dann zu Elend und Armut überleiten.

            Wenn die Zeit für Solarenergie und all das gekommen sein wird, wird diese Entwicklung Sinn machen. Wenn wir ihr künstlich nachhelfen, wird sie nur unser Ruin sein. Und da müssen wir uns nicht durch Panik kirre machen lassen, diese ist ohnehin das pure Gift für die rationalen Überlegungen, die allein hier angemessen sind, bei Geschäften und wenn es angeblich um die Welt als Ganzes geht, noch viel mehr!

          • @ Alex

            Grundsätzlich stimmt da schon, was du schreibst, aber du vergisst hier die Existenz negativer externer Kosten. Sollten CO2-Emissionen tatsächlich zu Schäden in der Zukunft führen, wäre es gerechtfertigt, sie mit einem Preis zu belegen, etwa in Form einer Steuer. Flugreisen, Kohlekraftweke und co. muss man dann auch nicht verbieten; sie zu nutzen wird einfach teurer, während die Alternativen relativ günstiger werden. Das ist gute, alte Marktwirtschaft ohne Ökodiktatur oder andere grüne Wahnideen.

          • @JCD
            Was du schreibst ist ja der wirkliche Sinn von Steuern. Die heissen ja nicht zufällig so 😉

            Natürlich ist Industriepoduktion lenkar und das ist weitgehend Praxis. Die Pleitegefahr ist trotzdem vorhanden. Schon heute werden die Leute doch unmässig durch aktionistische „Klimapolitik“ geschröpft… das ist ein Racket und bedeutet grossflächige Verarmung. Die grüne Politik ist vollkommen asozial.

  10. „The idea that antisemitism disappeared after Hitler only to resurface during the Trump administration is a distortion so severe that it’s astonishing. It’s as patently false as attributing recent antisemitism to a cooling US economy, when the US economy is humming right along. It’s the sort of thing that makes people apply the term “fake news” to the New York Times, and laugh at the hypocrisy when the newspaper employs fact-checkers to fault Trump for having an estranged relationship with the truth.“

    https://www.algemeiner.com/2019/04/05/front-page-new-york-times-antisemitism-article-is-total-nonsense/

      • Ja, das ist auch eine Option. Man kann ja auch verschiedene ausprobieren.
        Inzwischen bieten die gebräuchlichen Internet-Router für die Änderung des DNS-Servers ein Web-UI, in dem man ganz bequem im Browser die IP-Adressen des DNS-Servers einstellen kann.
        Vor zehn (?) Jahren, als Zensursula und Guttenberg Netzsperren einführen wollten, war das noch ein Gefrickel. Ich erinnere mich, dass ich in der Exportdatei mit der Konfiguration meiner Fritz.box mit einem Hex-Editor herumgepatcht habe, dann noch irgendeine Checksumme angepasst, bis ich die geänderte Konfiguration wieder importieren konnte.

  11. „“Today’s neoliberal wasteland is basically a reaction against the 19thcentury reformers, against the logic of classical British political economy. The hatred of Marx is ultimately the hatred of Adam Smith and John Stuart Mill, because neoliberals realize that Smith and Mill and Ricardo were all leading to Marx. He was the culmination of their free market views — a market free from rentiers and monopolists.““

    http://voxday.blogspot.com/2019/04/forgive-us-our-debts.html

    • „Sie ist jung, kann gut reden und kommt aus dem Osten – und sie gehört zum Netzwerk von SPD-Chefin Andrea Nahles.“

      Komisch, wenn es sich hier um Männer handeln würde, wäre das Wording ein anderes und man würde von geheimen Boy’s Clubs schreiben, die Frauen ausschließen reden usw.

      „In der Begründung des Beschlusses, der dem Tagesspiegel vorliegt, stellt das Verwaltungsgericht fest, dass die Auswahlentscheidung mit dem im Grundgesetz verankerten „Prinzip der Bestenauslese“ (Artikel 33, Absatz 2) nicht vereinbar sei. So führen die Richter unter anderem aus, dass Böhning keine vollständige Bewerbung für die Leitung der Antidiskriminierungsstelle eingereicht habe. Sie habe lediglich Zeugnisse und einen Lebenslauf per Mail geschickt, aber kein Anschreiben an die Personalverantwortlichen, also keine Bewerbung „im engeren Sinne“. Das Arbeitszeugnis für die Tätigkeit als SPD-Bundesgeschäftsführerin wurde direkt vom Willy-Brandt-Haus ans Ministerium geschickt.

      Die Auswahlentscheidung leide aber auch daran, dass beim Vergleich der Bewerberinnen „nicht hinreichend“ darauf geachtet worden sei, ob sie die in der Stellenausschreibung geforderten Kompetenzen mitbringen. “

      Und wieder einmal zeigt sich das Feministinnen regelmäßig genau das machen was sie anderen, oft nachweislos, vorwerfen.

      Wäre mal die Frage ob die Stelle auch von einem Mann besetzt werden darf?

  12. lol

    Der Klimawandel ist doch längst zentrales Thema der progressiven Linken, die als absolut zeitgemässe Variante eines fundamentalistisch-apokalyptischen, aber sekularen, Christentums begriffen werden kann! Seit jeher hat man da auch was für „Mutter Erde“ übrig, die Grosse Göttin Gaias des Feminismus von einst, als deren Prophetin (Göring-Eckhard) Thunberg geradezu erscheinen muss.

    Wenn das nicht so ernst wäre und die unheilvollen Konsequenzen nach sich ziehen könnte, wäre es durchaus amüsant.

  13. „a lie stretching back decades“

    Nicht die einzige, aber die wohl auffälligste.

    • Wie viele der Aufgeregten sehen denn so aus, als wären sie schon eine Dekade im Job oder auch nur mehr als zehn Minuten aus dem betreuten Denken entlassen?

  14. „How does it make people of minority groups feel to see their cultures depicted in media? We are told more inclusion is always a good thing and then it’s men keeping women out of nerdy hobbies, but is any of that true? Today we’re looking at female homophily, system justification theory, and stereotype lift to answer some of these questions.“

    Do women like men more than they do other women?
    On contrast, do men like women more than other men?

    • Eine sehr interessante Wendung nimmt der Film bei 27:30.

      Bis dahin stellt sie fest:

      a) Frauen haben massive In-Group-Bias. In den meisten Kontexten (nicht allen) zieht eine Frau eine andere Frau einem Mann vor.

      b) Männer haben sehr wenig In-Group-Bias. In vielen Kontexten (nicht allen) zieht ein Mann eine Frau einem Mann vor.

      Und dann kommt die System Justification Theory ins Spiel:

      According to system justification theory, people desire not only to hold favorable attitudes about themselves (ego-justification) and the groups to which they belong (group-justification), but also to hold positive attitudes about the overarching social structure in which they are entwined and find themselves obligated to (system-justification). This system-justifying motive sometimes produces the phenomenon known as out-group favoritism, an acceptance of inferiority among low-status groups and a positive image of relatively higher status groups.

      Also
      c) Low-Status Menschen haben sehr viel weniger In-Group-Bias als High-Status Menschen.

      Es gibt m.E. nur eine Erklärung, die a) b) und c) unter einen Hut kriegt und nicht Occam’s Razor stumpf macht: Frauen sind higher-status als Männer und sowohl Frauen als auch Männer sind sich in diesem Urteil einig.

      Es wäre jetzt spannend, sich die Bereiche anzuschauen, in denen Männer nicht eine Frau vorziehen würden und was diese über die Geschlechterverhältnisse aussagen.

      Ad hoc vermute ich, dass das die Bereiche sind, in denen die Leistungen der Gruppe zählen sowie jene, in denen Entspannung, also die Abwesenheit von Gezicke angesagt sind.

      Man sollte mal eine Fachrichtung gründen, die solche Zusammenhänge erforscht. Man könnte sie „Genderstudies“ nennen.

  15. IAT ist ja irgendwie auch schwer kacke …

    Man zeigt Frauen und Männern Gesichter und misst dann den Fehler im Versuchsaufbau …

    Am Gesicht kann man wie Frau den Gesundheitszustand erkennen.
    Aber die für Frauen so wichtigen Social-queues wie Schuhe und deren Preis, die sind ja gar nicht drin.

    Kein Wunder, wenn Frauen Männer in solchen Tests niedrig bewerten.

    • „IAT ist ja irgendwie auch schwer kacke“

      Weder reliable, noch valid.

      Ich mag den Vergleich: Das ist, als wolltest du das Gewicht von einem Gegenstand rausfinden, indem du die Länge seines Schattens mit einem Gummiband misst.

    • Wenn Männer in irgend einer Hinsicht aktiv sind, ist das natürlich verdächtig. Vermutlich konspiratv.
      Dass es möglicherweise nicht die selben Männer sind, die sich kritisch zu fridays for future äußern und die da konstruktive vorschläge liefern, das kann auf gar keinen Fall sein, denn man weiß ja, dass Männer im Patriarchat nur als köhärenter einheitlicher Block agieren.

      Immer.
      Alle.
      IMMER.


      außer dem Autor des Tweets natürlich, der steht da drüber.

  16. Es ist immer das selbe: Das Patriarchat hält Frauen klein, indem es wichtige Arbeiten anstrengend macht und weniger lukrativ, als einen Mann zu heiraten.

    Heute: In Burkina Faso ist jeder dritte Hebamme männlich.

    Vor allem wollte er die hohe Sterblichkeit der Neugeborenen und der Mütter senken. Ende 1984 beschloss seine Regierung, einen grossen Teil der schulmedizinisch ausgebildeten Hebammen in die Provinzen zu versetzen. Weil diese Massnahme auf grossen Widerstand bei den Betroffenen stiess, wurden auch Männer zur Hebammenausbildung zugelassen, als sogenannte «Maïeuticiens», also Entbindungspfleger, wie der korrekte deutsche Ausdruck lautet.

    Einer von ihnen ist der 44-jährige Daniel Poda, der am Universitätsspital Yalgado Ouedraogo in der burkinabischen Hauptstadt Ouagadougou arbeitet. Er wuchs in Côte d’Ivoire auf, absolvierte in Burkina Faso zuerst eine Ausbildung zum Krankenpfleger und dann eine Fortbildung als Entbindungspfleger. Heute gehört er zum Kader des Spitals und ist vor allem in der Ausbildung und Verwaltung tätig. Auch er wurde als Krankenpfleger nach Ouahigouya im Norden des Landes versetzt, und nach seiner Zusatzausbildung erst nach Ziniaré und dann nach Kaya. «Es waren schwierige Bedingungen», sagt er. «Manchmal führten wir Kaiserschnitte mit der Taschenlampe durch, weil es keinen Strom gab.» Es sei tatsächlich so gewesen, dass die meisten Hebammen in der Hauptstadt hätten bleiben wollen. «Sie waren schliesslich gut ausgebildet, heirateten oft hohe Funktionäre und fürchteten sich vor dem harten Leben auf dem Land

    https://www.nzz.ch/international/burkina-faso-wenn-die-hebamme-ein-mann-ist-ld.1468435

    Wenn wir wollen, dass Frauen zum Beispiel auf Ölplattformen Fuß fassen, müssen wir endlich die Arbeit dort weniger gefährlich machen und dafür sorgen, dass auf Ölplattformen mehr reiche und attraktive Männer rumlaufen, alles andere wäre die reinste Frauenunterdrückung.

  17. Via Genderama:
    https://montrealgazette.com/news/national/france-takes-torch-passed-by-canada-will-focus-on-gender-equality-at-g7-summit/wcm/ca9ff4ed-00c7-4bed-965b-04fe82d53d46

    Highlight aus dem Text:

    „They will create a list of existing laws that are most favourable to women worldwide and will recommend new laws for G7 members that could be adopted to improve gender equity.“

    oder laut deepl
    „Sie werden eine Liste der bestehenden Gesetze erstellen, die für Frauen weltweit am vorteilhaftesten sind, und neue Gesetze für G7-Mitglieder empfehlen, die zur Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter verabschiedet werden könnten.“

    Unvoreingenommen gelesen klingt das ganz gut:
    Man sucht Gesetze, die Frauen bevorzugen, um sich dann für bessere Gleichstellung einzusetzen – kann objektiv eigentlich nur heißen, solche bevorzugungen zu beseitigen, oder?

    Glaubt oder denkt natürlich kein Mensch. Der nächste Satz stellt die Welt wieder her:
    „The initiative, called the Biarritz Partnership after the French city on the Bay of Biscay that will host the August G7 summit, aims to create a coalition of states ready to change their laws in favour of women’s rights.“

    deepl’t:
    „Die Initiative, die nach der französischen Stadt im Golf von Biskaya, in der der G7-Gipfel im August stattfinden wird, Biarritz Partnership genannt wird, zielt darauf ab, eine Koalition von Staaten zu schaffen, die bereit sind, ihre Gesetze zugunsten der Frauenrechte zu ändern.“

    Den Selbstwiederspruch bemerken die schon gar nicht mehr.

  18. Wer den „Klimawandel“ „leugnet“, der will ja nur, dass die ganze Menschheit kaputtgeht, logisch ….

    Was für ein mega Griff ins Klo … sowas findet man nicht allzu oft

  19. Whites have all the power…

  20. F-E-M-A-L-E-H-Y-P-O-A-G-E-N-C-Y

    Vermutungen, Vorwürfe, Annahmen, alles versteckt und nicht nachweisbar, aber ein Gesetz das schwarz auf weiß sagt das Männer bei gleicher Qualifikation benachteiligt werden sollen, weil sie Männer sind, ist keine Diskriminierung von Männern.

    • „Selbstselektion“ ist natürlich wieder mal das Patriarchat durch die Hintertür. Die FAZ ist schliesslich auf stramm links-regressivem Kurs und man brauch immer neue solche Stichworte, um den Myhos vom Patriarchat weiter am Leben zu erhalten.

    • Schön. Besonders der Satz: „Sprachen wandeln sich niemals in Richtung Unfug.“

      Wenn Sprache sich evolutionär entwickelt und mit der Biologie verbunden ist… sind dann Leute die Sprache nach einer Idioloige verordnen wollen,vergleichbar mit Kreationisten?

      • „Wenn Sprache sich evolutionär entwickelt und mit der Biologie verbunden ist… sind dann Leute die Sprache nach einer Idioloige verordnen wollen,vergleichbar mit Kreationisten?“

        Mit Sicherheit.
        Das Einzige, was man dieser Denk“elite“ nicht bestreiten kann, ist Kreativität 😀

        • Sie sind so kreativ, sei meinen alle Realität bestimmen, formen und gestalten zu können. Für mich ist das der grösstmögliche politischer Grössenwahn, purste Hybris.

  21. Ist doch logisch, dass man in der Politik diesen kapitalen Fehler nicht zugeben kann. Der Fehler spricht nämlich klar für die absolute Gedankenlosigkeit und Dummheit einer Politik, die ansonsten ja eine Unfehlbarkeit auf Jahrhunderte (!) für sich beansprucht (-> „Klimakatastrophe“).

    Man wollte die Autos in die Zange nehmen und findet sich dank „Feinstaub“ plötzlich in einer selbstverschuldeten Zwickmühle. Meine Schadenfreude ist keine geringe 😀

    Das ist das Problem aller Lügner: oh what tangled web we weave, when we lie and when we deceive …..

    • „entscheiden wir über die Lebensqualität der nächsten 300 Jahre“

      Darauf einen Mongosaft in der Antispastibar („Titanic“)! Namaste!

  22. Hey, Arne: das ist das übliche Pseudodistanzieren von den eigenen Aussagen, was wirklich alle Antisemiten weidlich und liebend gerne machen. Wäre es auch nur halbwegs ernstgemeint, mit der Distanzierung, dann würde es niemals als eine plakative Twitter-Schlagzeile gebraucht worden sein. Machen auch die Feministinnen so, btw: Solanas ist ja nur „Satire“, etc

    • Das ist ganz klar im Kontext Antisemitismus zu verorten, die Umweltbewegten haben seit jeher und absolut regelmässig die Vergleiche zum Holocaust bemüht, der wahlweise durch Umweltzerstörung, Wettrüsten oder Massentierhaltung wiederholt werden würde….

      Im Übrigen gehören Antisemitismus und apokalyptische Weltuntergangsideologie zusammen wie Pech und Schwefel.

  23. Erstaunlich wie anders man Das hässliche Entlein interpretieren muss, wenn man so offensichtlich daran leidet ein Halbing zu sein.
    Anders als beim Haarausfall hilft da keine Mütze. 😉

  24. Islamismus ist keine besonders islamische Angelegenheit, sondern ist nicht zuletzt links-progressive Politik! Sehr aufschlussreich:

    „No country is hated more by Islamists and the left today than Saudi Arabia, the richest and most powerful of the Arab anti-Islamist states—at least, as evidenced by the sheer number of relentless tweets about the country from the Brotherhood’s favorite new nember of Congress, Rep. Ilhan Omar. The latest narrative from the pro-Islamist left is that, for their opposition to Islamists, Saudi Arabia and bin Salman are leading purveyors of anti-Muslim bigotry. “Arab Regimes are the world’s most powerful Islamophobes,” write Ola Salem and Hassan Hassan in Foreign Policy.“

    • „Following the murder of Khashoggi, especially, the media found a Designated Villain in Saudi Arabia and its crown prince. It drove a massive public relations effort to ostracize and punish Saudi Arabia economically, politically, and (with regard to undermining its defensive war in neighboring Yemen against Iran-backed Houthi insurgents) militarily.“

      In Deutschland wird die Anti-Saudi-Linie durch die Grünen am klarsten vorangetrieben. Für die islamistische Moslembruderschaft scheint mehr die SPD zuständig.

      Islamisierung ist die neue westliche Kolonialpolitik?! Sicher ist das viel zutreffender als dass diese Islamisierung einen dummen und ignoranten Westen übertölpeln und erobern wollte.

  25. Wer so einen Mist glaubt, der glaubt auch an das „Patriarchat“ …

  26. Verschwörungsthoretische Spekulationen der Islamistenpresse als Re-Import. Natürlich von einem dementsprechenden Grünen:

    Was den Rechten ihre Theorie vom „Bevölkerungsaustausch“ ist, ist für die Linke die grosse Naziverschwörung.

    • Nein, nicht ganz, weil erstere auch ohne „Verschwörung“ auskommt (und da gibt’s ja auch große NGOs, z.B. von Multimilliardär Soros unterstützte, die genau das offen zugeben; auf Englisch nennt sich das replacement migration). Es gibt da noch andere Motive/Gründe für entsprechendes Handeln der Politiker (und Mainstream-Medien), die angeführt werden: soziales Großexperiment, volkswirtschaftliche Überlegungen (Konsumaufrechterhaltung/-ankurbelung), Wählerbatterienzucht/Machterhalt durch Wählergruppenbindung und -vergrößerung, Gutgläubigkeit/Utopiebesoffenheit/Ideologismus, Feigheit/Opportunismus, neoliberale Agenda (Arbeitsmarkt mit billigem Humankapital durch großes Angebot), …
      Das mit Christchurch und der IB/Martin Sellner ist ein abgekartetes, anscheinend schon länger geplantes Spiel, genauer: eine ebensolche gestellte Falle/Zwickmühle (in die die Strache-FPÖ geraten/getappt ist), um die Strache-FPÖ zu rupfen/domestizieren: entweder Abwanderung von Wählern zur ÖVP, die das Märchen IB=Nazis/Terroristen(sympathisanten) glauben, wenn die Strache-FPÖ den Kurs der Distanzierung/Diffamierung jetzt nicht weiterfährt; oder aber, wenn sie es doch tut, Abwanderung rechtspatriotischer Wähler ins Lager Nichtwähler, mit Potenzial für neue (rechtspatriotische) Partei und mit Potenzial der (Quasi-)Spaltung der FPÖ. Aber mehr will ich mich jetzt gar nicht dazu äußern, weil das hier nicht der passende Ort für das Thema ist, glaube ich.

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