41 Gedanken zu “Durch Scheidung zur drittreichsten Frau der Welt (die zwei davor haben geerbt)

  1. Was sagen Feministinnen eigentlich zu dieser Art der Prostitution? Obwohl, anfangs war es bestimmt die wahre und echte Liebe. Hahahahahaha!

    • Sie hat zusammen mit Bezos Amazon gegründet. Beide haben ihre Jobs geschmissen.
      Ob sie auch Pakete ausgefahren hat oder ihn nur durchgefüttert hat, ist vollkommen egal.
      Was unterscheidet sie, von den Investoren, die Startups mit Geld zuschmeißen um dann einige Jahre später Milliarden beim Bösrengang rauszutragen?

      Sie war so clever ein paar jahre länger zu warten und RICHTIG Kohle zu kassieren.
      Mal davon ab, dass es Bezos ist, der fremdvögelte und sich dabei erwischen läßt.

    • Naja, die waren immerhin 25 Jahre verheiratet, also insofern ist das Quatsch. Klar gibt es Frauen, die sich einen reichen Typen angeln und, sobals sie geheiratet haben, schnellstmöglich wieder scheiden lassen um dann abzukassieren, aber in diesem Fall ist das nicht so. Und, nach 25 Jahren Ehe kann man schon der Ansicht sein, dass der Frau ein gerechter Teil des in der Ehe erwirtschafteteten Vermögens zusteht. Insofern finde ich das ganze hier wenig skandalös.

      • „ein gerechter Teil des in der Ehe erwirtschafteteten Vermögens “

        a) Bezos hat das nicht in der Ehe erwirtschaftet, sondern bestenfalls während oder womöglich trotz der Ehe.
        b) Unter welchen Umständen ist $ 36.000.000.000 eine gerechte Entlohnung für eine Arbeit, die sich in nichts von der Arbeit unterscheidet, die jede andere Ehefrau auch leistet?

      • Es wird für zukünftige Diskussionen dennoch ein gutes Argument sein, wenn man anführt, dass Frauen in der Ehe stark benachteiligt sind. Sie hat ja dann wegen der Kinder ausgesetzt und ist Schriftstellerin geworden. Mit ich meine bisher einem Buch.

        • „Sie hat ja dann wegen der Kinder ausgesetzt und ist Schriftstellerin geworden. Mit ich meine bisher einem Buch.“

          Es ist ja ein gerne genutztes Argument, dass die Frau ihre Karriere dem Mann zu liebe geopfert hat.
          Zu untersuchen wäre dann, ( nicht nur auf Bezos Frau bezogen, sondern allgemein), ob die betreffende Frau wirklich eine Karriere vor sich gehabt hätte. Was ja nicht immer ganz einfach ist, mit einem Abschluss z.b. In Geisteswissenschaften und ob sie es theoretisch geschafft hätte, mit dem was sie dann erreicht, auf eigenen Beinen zu stehen und sich wirklich ein ganzes Leben lang dadurch finanzieren können.
          Ferner ist natürlich die Frage, ob es nicht ihre Intention war von vorneherein, sich einen gut verdienenden Mann zu suchen und dann Hausfrau und Mutter zu sein. Behaupten „ich wollte es eigentlich gar nicht™„ kann sie dann ja jederzeit.

      • Und, nach 25 Jahren Ehe kann man schon der Ansicht sein, dass der Frau ein gerechter Teil des in der Ehe erwirtschafteteten Vermögens zusteht. Insofern finde ich das ganze hier wenig skandalös.

        Weil ich kürzlich bei genderama die Meldung über einen wegen Falschbeschuldigung unschuldig Inhaftierten gelesen habe:
        Ein unschuldig verknackter Strafgefangener erhält eine Haftentschädigung von 25,-€ pro Tag.
        Das sind bei 365 Tagen x 25 Jahren satte 228.215,-€.

        Ist die Haftentschädigung in Deutschland damit skandalös niedrig (Ja, auf jeden Fall!) oder erhält sie für ihren (schlimmstenfalls) goldenen Käfig mit Freigang vielleicht doch unverhältnismäßig viel „Entschädigung“?

  2. Unverständlich. Warum bekommen Frauen nach einer Scheidung überhaupt Geld? Eine Scheidung sollte doch genau das bedeuten: Dein Leben mit seinem Geld ist vorbei, Du musst jetzt wieder allein klar kommen.

    • Ich frage mich, wie das während der Ehe war. Hatte sie Zugriff auf Konten? Oder ein eigenes Konto wohin er immer Geld überwiesen hat? War sie schon vor der Scheidung (Vermögens)Millionärin?

    • „Warum bekommen Frauen nach einer Scheidung überhaupt Geld?“
      Kriegen sie nicht. Sie kriegen anteilig die Vermögenszunahme, welche ggf. während der Ehe entstanden ist. Und unter Umständen Versorgungsleistungen, aber das ist ein anderes Thema.

      Jetzt kann man diskutieren welche Vor- und Nachteile das hat, aber wenn beide praktisch kooperativ wirtschaften, muss das Resultat bei Scheidung ja irgendwie aufgeteilt werden.

        • Anscheinend war Herr Bezos lange Jahre zufrieden. Und er muss es besser wissen als wir, weil er war dabei.

          Noch mal: wie soll denn ein gemeinsames Vermögen im Zuge einer Scheidung aufgeteilt werden? Oder gleich verpflichtende Gütertrennung?

          • Warum soll eine Frau 36 Mrd Dollar bekommen, weil sie mit einem Mann verheiratet war der noch mehr verdient hat. Das ist mehr Bruttosozialprodukt einiger EU-Länder:

            Was ist ihr Anteil davon? Glaubst du ohne sie hätte er das nicht geschafft und auch nur eine Mrd. weniger verdient? Es steht in keinerlei Verhältnis zu ihrem Anteil am Risiko oder dem Arbeitsaufwand. Ich hatte es hier schon gepostet. Sie hat in der Anfangsphase ein paar Bücher durch die Gegend gefahren und Kontos geführt. Das ist Arbeit die Ungelernte erledigen können.

            Wie rechtfertigt sie 36 Mrd Dollar zu bekommen. Was ist ihre Gegenleistung? Die eigenen Existenz? Putzen? Kochen? Das haben mit hoher Wahrscheinlich keine Angestellte gemacht.

            Die Gerichte sind hier immer wieder einfach nur an eine massiven Umverteilung mit immer nur einer Richtung interessiert:

            Mann -> Frau

            Sie auch hier:

            Die Frau bekommt 70% des gemeinsamen Vermögens:

            http://www.stuff.co.nz/ipad-editors-picks/9249179/Woman-wins-70-of-assets-in-divorce

          • mehr als* das* Bruttosozialprodukt
            Wahrscheinlich keine Wahrscheinlichkeit*
            einer* massiven Umverteilung

          • „Wie wäre es denn mit einer Höhenbegrenzung auf das 3fache dessen was sie durch eigene Kraft vermutlich hätte aufbauen können?“

            Wäre ein interessantes Konzept.
            Wäre noch zu klären, wann dieses Maximum erreicht ist.
            Und erfahrungsgemäß haben „von/bis“-Regelungen in D die Eigenschaft, ziemlich bald nur noch am „bis“ zu kleben.
            Auch sehe ich das Problem, dass neben der Abfindung regelmäßig auch noch Unterhalt gefordert wird, was in der von Dir dargestellten Variante besonders für arme Schlucker schnell zu einem Problem werden könnte.
            Bei den Reichen wiederum würde eine derartige Begrenzung sofort einen Aufschrei der Empörung geben. Die heutigen exzessiven Abfindungspauchalen begründen sich doch auf die Annahme, dass der Mann ohne die Rückendeckung der Frau niemals ein derartiges Vermögen hätte anhäufen können. Was eigentlich in allen mir bekannten Fällen bei Superreichen lächerlich ist. Und vermutlich auch bei den meisten Fritzchen Müllers, die nach einer Scheidung oft nicht nur mental vor einem Scherbenhaufen ihres Lebenswerks stehen.

            Durchsetzbarer wäre also wohl eher eine Beschränkung in der Höhe, wenn nachweisbar ist, dass die Frau keinen nennenswerten Anteil am Geschäftserfolg hatte. Und das dürfte relativ leicht sein, wenn das Herzchen den Tag überwiegend damit verbrachte, sich die Fingernägel zu lackieren und Frauenzeitschriften zu studieren.

    • Frau muss es auch nicht erarbeitet, sie muss es nur verdient haben. Und woher weiß man, sie hat es verdient?
      Weil das Patriarchat dafür sorgt, dass sie es bekommt.

      Handelt es sich beim Patriarchat evtl. um einen notgeilen Mann, dem kurz vor dem koitalen Akt noch ein klitzekleiner Vertrag zur Unterschrift vorgelegt worden ist, der später Gesetzeskraft erlangt hat?

  3. Schockierend finde ich, dass Bezos trotzdem reichster Mann der Welt bleibt.
    In den Lustigen Taschenbüchern hat Dagobert Duck immer den letzten Kreuzer umgedreht, damit er reicher als Klaas Klever oder Mac Moneysac bleibt. In der Realität kann man wohl 36 Milliarden Dollar verlieren und sich nicht weiter groß drum kümmern.

  4. In den letzten beiden Monaten wurde von einem Fall bei Genderama berichtet, bei dem ein Mann sich Vollzeit um die Kinder gekümmert hat und die Frau Vollzeit das Geld verdiente. Nach der Trennung hat dann Sie das Sorgerecht bekommen und er sollte Unterhalt zahlen.

    Alle Menschen sind von dem Gesetz gleich, aber Frau kann in jedem Bereich unser Rechtsprechung mit einer massiven Bevorzugung rechnen. Und Feministinnen behaupten das Männer nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden.

      • Ein 57-jähriger Mann aus dem Kanton Zug musste vor dem Zuger Kantonsgericht eine Niederlage einstecken. Obwohl er seit 2008 Hausmann ist und somit grösstenteils für die Erziehung der Kinder zuständig, geht er in Sachen Obhut in erster Instanz leer aus. Das Zuger Kantonsgericht sprach diese der Frau zu. Der Mann darf die Kinder jedes zweite Wochenende besuchen.

        Zudem erhält er keine Unterhaltszahlungen von der Frau, obwohl sie Millionärin ist. 2011, noch während der Ehe, wurde die Kaderfrau zur Multimillionärin, nachdem ihre Firma an die Börse gegangen war. Der Mann hat laut der „Zentralschweiz am Sonntag“ aber keinen Job und ist an Krebs erkrankt. Er lebe am Existenzminimum und werde von Bekannten und Freunden finanziell unterstützt. Er hat den Fall ans Obergericht gezogen, wo die beiden Punkte demnächst neu verhandelt werden.

        https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Millionaerin-muss-Ex-Mann-keinen-Unterhalt-zahlen-16875906

        Selbst wenn seine Krankheit der Grund sein sollte, warum ist das Gericht dann der Meinung das der Mann aber trotz der Krankheit schon selbst für sich sorgen kann? Gesunde Frauen können auch für sich selbst sorgen und würden bei einem solchen Fall richtig fette Unterhaltszahlungen bekommen.

        • Wie sieht es da eigentlich mit der Hälfte des Vermögens aus?
          Ist ja schließlich auch ein Zugewinn während der Ehe gewesen.
          Aber hier müsste dann halt mal die Frau zahlen…

  5. Eins verstehe ich nicht. Wenn das Patriarchat so schlimm ist, warum treffen sich die bösen alten Männer nicht mit Don Corleone und nehmen einen italienischen Scheidungsexperten? Und warum stützen Männer so ein System? Wenn alte Männer Macht hätten, dann gäbe es solche Scheidungen nicht.

    • „Wenn alte Männer Macht hätten, dann gäbe es solche Scheidungen nicht.“

      Wenn alte (weiße) Männer die Macht hätten, würden sie morgens ausschlafen – es sei denn, sie müssen ihre Frauen zum Anschaffen prügeln.
      Und kein Mensch könnte mit dem Wort „Feminismus“ was anfangen.
      Und die vereinzelten verwirrten Trullas vom Typ Stokowski würden in Erziehungsheimen auf Linie genordet.

  6. Jetzt kann man den Fall wunderbar durchs mediale Dorf treiben. Und sich ausrechnen wie viel sie – im Nachhinein – pro Tag Ehe durch die Scheidung bekommt.

    Dabei gilt es jedoch nicht zu vergessen, dass bei den meisten Scheidungen nur wenig zu verteilen sein dürfte. In der Regel nicht mehr als 100.000 oder 200.000 EUR, wenn überhaupt.

    Warum sollte sich das Eherecht an Prominenten oder Milliardären orientieren? Wenn solche Leute ihre Angelegenheiten nicht vernünftig regeln (Ehevertrag?) sind sie selbst schuld. Bezos wusste natürlich im Wesentlichen was Scheidung in seinem Fall bedeutet.

    • „Deshalb nie heiraten.“

      Wäre die sicherse Möglichkeit.
      Aber jeder, der vor dem Traualtar steht, glaubt – wider aller Statistiken – dass es ihn nicht treffen wird.

      Und dann gibt es ja auch unter den Promis und Superreichen Paare, die augenscheinlich glücklich durchs ganze Leben wandeln, ich denke da an Sean Connery oder Bill Gates.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.