„Mehr Männer als Frauen finden eine offene Beziehung ideal“

Wäre interessant das mit den realen Chancen auf dem Partnermarkt und dem vermuteten Interesse des Partners an weiteren Partnern abzuklären.

Da Frauen reale Chancen haben jede Nacht mit einem anderen zu schlafen, aber weit weniger offen dafür sind, dass auch zu machen, durchschnittliche Männer hingegen es weitaus schwerer haben Sexpartner zu finden als Frauen, wäre es interessant, welche Vorstellungen die daran interessierten jeweils haben.

Sind es gutaussehende Männer/Männer mit Game, die eher keine Probleme haben Sexpartner zu finden und nebenher auch eine Freundin haben oder Männer, die sich eigentlich eine „semioffene Beziehung“ vorstellen (sie dürfen, der Partner nicht/der Partner hat eigentlich kein großes Interesse)?

Oder wären die Leute im gleichen Umfang tatsächlich damit einverstanden, dass beide nach Belieben auch tatsächlich mit anderen schlafen?

 

So bleibt er in der Friendzone

Ein Artikel in der Zeitschrift Fem gibt Tipps, wie man einen Mann deutlich macht, dass man ihn nur als Freund sieht:

1.    Klar und deutlich

Du darfst ihm auf keinen Fall Rätsel aufgeben, was deinen Beziehungsstatus betrifft. Hast du einen Partner, muss er dies auch erfahren. Andernfalls wird er Annäherungsversuche wagen. Wenn du keinen Freund hast, solltest du ihm klar verständlich machen, dass von deiner Seite aus nicht mehr zu erwarten ist.

Klare Ansagen dürften da auf alle Fälle helfen. Einen Partner zu verschweigen wäre schon etwas, was man schnell als Zeichen von Interesse interpretieren kann. Und auch die deutliche Ansage, dass man kein Interesse hat, kann helfen.  Allerdings ja auch etwas, bei dem man erst einmal sicher sein muss, dass der andere auch Interesse hat, sonst wirkt es auch etwas komisch.

2.    Ohne Romantik

Es darf auf keinen Fall eine Date-Atmosphäre entstehen. Folglich ist, sich alleine mit ihm zu treffen, etwas heikel. Stattdessen solltest du dich mit ihm lieber in einer Gruppe treffen. So könnt ihr euch auf freundschaftlicher Basis begegnen.

Würde ich auch für richtig halten. Wer zuviel mit demjenigen alleine macht, wer zuviel nur auf denjenigen konzentriert ist dabei, der wird eher den Eindruck erwecken, dass es ein Date ist. Gruppentreffen und sich dann auch mit anderen unterhalten machen weit eher deutlich, dass man weniger interessiert ist.

3.    Er ist kein Mädchen

Wir Frauen kümmern uns um unsere Freunde. Sind sie traurig heitern wir sie auf und wir scheuen auch keinen Körperkontakt. Ab und zu beschenken wir unsere beste Freundin auch spontan. Das geht aber bei ihm nicht, weil er dadurch nur verwirrt wird und eventuell dein Verhalten falsch interpretiert.

Auch hier vollkommen zutreffend. Denn solche Zeichen werden dann eher als Zeichen von Interesse und nicht als Zeichen einer Freundschaft interpretiert. Gerade Körperkontakt ist da ein sehr starkes Zeichen. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Frauen entgeht, die wissen, dass er was von ihr will. Das wäre dann vielleicht eher der Versuch ihn sich zB als Orbiter warmzuhalten.

4.    Minimaler Körperkontakt

Du musst ihm bei eurer nächsten Begegnung nicht hart auf die Schulter klopfen. Dennoch solltest du den Körperkontakt auf einem Minimum halten. Keine flüchtigen Berührungen, kein Kuscheln oder Händchen halten. Ist es für uns Frauen vollkommen normal sowas mit einem Freund oder einer Freundin zu machen, versteht er es sicherlich falsch.

Das ist etwas gedoppelt, aber als Hinweis sicherlich nicht falsch.

Lustigerweise habe ich ganz ähnliche Tipps mal zu der Frage gelesen, wie man fair gegenüber einer Frau ist, mit der man nur gelegentlichen Sex haben will. Auch hier ist es wichtig alle „Beziehungsandeutungen“ zu unterlassen, sich nicht zu häufig zu treffen, ihr (oder ihm) nicht das Gefühl zu geben, dass sich mehr daraus entwickeln wird. Auch da kann die Versuchung groß sein, daraus quasi eine unverbindlichere Beziehung zu machen, was aber eben schnell dazu führt, dass einer von beiden es für mehr hält als es letztendlich ist.

Letztendlich gibt es eben bestimmte Signale für eine tiefere Verbundenheit, ein Mehr an Gefühlen, bei denen man sich schnell irren kann.

Siehe auch: