Was passiert, wenn ein Yale-Student einem Arbeiter sagt, dass er „weiße Privilegien“ hat?

Andrew Sullivan wurde zu den gegenwärtigen intersektionalen Theorien:

During a Monday morning panel probing how Hollywood screenwriters and showrunners portray “the other side,” Sullivan criticized “Hollywood” for regularly painting non-coastal elites in unflattering terms, which has only exacerbated America’s cultural divide.

“These people who are already insecure about losing their job switch on the TV, look at the newspaper and hear that they are being described as bigots, racists,” said Sullivan, who was speaking to a packed audience of industry professionals, including some of the town’s biggest names, at the Getty Center in Los Angeles. “And they resent it, and the one thing I would urge you people who do this type of content is try and complete the idea of ‘the other’ being in the room because they can hear what you are saying.”

Moments later, the author and New York magazine columnist doubled down on his idea, saying: “Don’t tell them everything is good. That you deserve it and that you are all basically slaveholders under their skin blah, blah, blah, which is what Hollywood is saying to them every second of the day.” Those comments, which were met with audible gasps, set the stage for an immensely tense 20-minute panel which ended in Sullivan being shouted at by an audience member, prompting the moderator to step in and end the panel.

Speaking to The Hollywood Reporter during the daylong event’s lunch break, Sullivan, who is no stranger to controversy, was not surprised. “I said what I wanted to say,” he said. “When you’re a struggling, white working-class person in say, Kentucky, and a Yale student says, ‘You have white privilege,’ what do you think happens? [Donald] Trump gets elected — that’s what happens. And they don’t seem to understand any of the lessons from the last time and I don’t want [Trump] to be re-elected, but I don’t think the left is helping and I don’t think Hollywood is helping.”

Leider ist das wohl nicht verständlich, wenn man in der Ideologie drin ist. Dann ist das ja genau das, was man bekämpft: Sie verteidigen ihre Privilegien statt artig Abbitte zu leisten

20 Gedanken zu “Was passiert, wenn ein Yale-Student einem Arbeiter sagt, dass er „weiße Privilegien“ hat?

  1. Gut auf den Punkt gebracht, dass die privilege Geschichte und das Frauen- und Rassennarrativ (gerne noch gewürzt mit LBGT, insbesondere T) gerne über den zentralen Konflikt hinwegtäuschen. Und der ist Reich gg Arm.
    Gerade in den USA (Gini Index 41%, keine KKV, kein Arbeitsschutz, echte Rassenthematik).

    Und gerade in den USA gibt es eine „linkspopulistische“ Mehrheit, die mit Themen, die für uns Selbstverständlich sind – KKV, Mutterschutz, Arbeitnehmerrechte – Wahlen gewinnen könnte.

    Da meint man manchmal, der ganze Gender Kram sei eine false flag Operation von Rechts, um die Gegner zu spalten. Siehe Piratenpartei, denen der linksradikale Feministenflügel ja auch den Erfolg vernichtet hat.

    • Was ja auch gar nicht so abwegig ist.
      So lange das Pack sich gegenseitig an die Gurgel geht, setzt es sich nicht gegen die Herrschenden zur Wehr.
      Siehe bspw. Lohndiskriminierung. Ständig wird propagiert, Frauen würden x Prozent weniger Gehalt bekommen als Männer. Selbst wenn man nachweist, dass die realen Unterschiede in der Bezahlung sich im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen, werden Feministinnen, Politikerinnen und Medien nicht müde, von der armen, unterdrückten und benachteiligten Frau zu lamentieren.
      Das geht sogar so weit, dass bereits Schüler, zumindest in weiterführenden Schulen, mit dieser Ideologie von der dauerdiskriminierten Frau „geimpft“ werden. Und dann bspw. Protestaktionen in der Fußgängerzone durchführen, wo sie den GPG thematisieren und die Bevölkerung „aufklären“.

      Tatsächlich aber gibt es in Deutschland einen GPG, der teilweise sogar deutlich über den 2x Prozent liegt. Nämlich in der sogenannten Leiharbeit. Wenn Mietarbeitnehmer in den mietenden Firmen teilweise bis zu 50 Prozent weniger Gehalt als ihre festangestellten Kollegen bekommen – und das tatsächlich für gleiche Arbeit – dann hier absolut dringend Handlungsbedarf zu sehen.
      Dank Pseudo-GPG-Debatte scheint allerdings fast niemand diese echte Diskriminierung zu bemerken.

      • Wir Kapitalisten können den Festangestellten ja gerne das Gleiche zahlen wie den Mietarbeitnehmern.
        Würde Dich das glücklich machen? 😀

    • Das ist hier wenig besser. Und mittlerweile ist es geradezu haram anzudeuten, dass es wenig hilft sich über Trump und die afd lustig zu machen, wenn man andererseits nicht in der Lage ist Statistik zu lesen und damit Probleme wirklich anzugehen. Denn die Statistik ist sexistisch und rassistisch und jeder der darauf hinweist ein Nazi. Ich fürchte das nimmt auch hier ein böses Ende. Zumal ich mittlerweile überzeugt bin, dass es nicht die hellsten und gebildetesten sind die aus meiner Schulzeit zu den Medien gegangen sind.

    • Sag mal, in welchem Loch (oder Filterblase) lebst Du? Die USA hätten keinen Arbeitsschutz?
      Die USA hatten (und haben) einen Arbeitsschutz, der besser war und ist als der aller ehemaligen und aktuellen sozialistischen Staaten, einschließlich dem auf diesem Gebiet noch „Besten“, der DDR.
      Oder aktuell China.

      Außerdem gibt’s horrende Entschädigungszahlungen, wenn Du nachweisen kannst, daß Dein Arbeitgeber Pflichten verletzt hat (siehe auch -angebliche-sex. Belästigungen) und Du dadurch einen Schaden erlitten hast.

      Überhaupt herrscht in den USA eine völlig andere Denke als bei uns (Leistungsgerechtigkeit bei denen vs. Bedarfs- oder Verteilungsgerechtigkeit bei uns).
      Auch sind die Gesetze und Vorschriften (in manchen Bereichen) laxer als bei uns (man kann auch sagen innovationsfreundlicher); aber wehe, Du vergißt als Anbieter auf den Kaffebecher zu drucken „Vorsicht heiß!“, dann zahlst Du eine Millionenentschädigung. Oder auf Deiner Baustelle kein Schild aufstellst, daß an die Helmplicht erinnert!

      Und was soll die Behauptung, „der Genderkram sei eine Erfindung von ‚rechts'“!?
      Weil Konservative diesen Unsinn ja so richtig schnieke finden? Geht’s noch?

      Zum Thema Rassismus in den USA: Startpage doch mal „Jussie Smollet“. Ein schwuler afroamerikanischer Schauspieler, der einen rassistischen, „homophoben“ Überfall fakte, um ihn Trump-Anhängern in die Schuhe zu schieben.
      Das Strafverfahren (16 Punkte, u.a. Behinderung der Justiz, Vortäuschung einer Straftat) wurde nach Anruf einer Clinton-Vertrauten bei der örtlichen SaatsanwältIN (eine Afroamerikanin!) eingestellt. Der Chicagoer Polizeichef (ein Afroamerikaner!!!) empörte sich darüber, weil ein Prominenter mal wieder über gute Kontakte davonkommt. Merkste ‚was?
      Und von welcher Seite wurde denn hier der Rassenhaß angeheizt?

      Alle, ja wirklich ALLE Ideologien werden von OBEN erfunden und/oder instrumentalisiert. Sogar meist von einer ganz bestimmten Gruppe. Hier speziell Marx, Freud, Reich, Adorno etc.

      Letztlich ist Dein Beitrag eine Anhäufung billiger Klischees ohne jede Kenntnisse der amerikansiche Verhältnisse und ohne jede Reflektion über andere Ansichten/Denkmodelle! Soziologiestudent?

  2. „Those comments, which were met with audible gasps, “

    …und ich würde wetten, dass die meisten der Schnappatmenden sich darüber mokieren könnten, wie sehr z.B Ben Shapiro in seiner Filterblase gefangen ist.

  3. Würde einer von diesen Autoren einen Text lesen in dem steht, dass die Nazi damals in der Zeit vor dem Krieg in allen Zeitungen vergleichbare Artikel und Meinungen über Juden veröffentlicht hatten, würden auch diesen Autoren erkennen wie der deutschen Bevölkerung damals gesteuert eine Abneigung gegen Juden eingetrichtert wurden – eine Entmenschlichung, die dazu führt das man eine Diskriminierung gegen Juden leichter gerechtfertigt findet.

      • Habs mal überflogen. Ich dachte immer, ich wäre ein Rassist. Bin ich aber nicht. Okay, bei Frauen nehme ich nur den nordischen Typ, alle anderen machen mich nicht an, ist halt so. Aber sonst? Ja, es ist die Kultur, die ich verachte. Schwarze, Araber, Sinti und Roma, Türken, die machen überwiegend Ärger. Schon mal was von Japanern oder Eskimos gelesen, die jemand gemessert haben?
        Ich denke da immer an Witze über Ausländer. Früher gab es mal Türkenwitze, heute nicht mehr. Warum wohl? Die Türken mag keiner mehr und darüber macht man keine Witze…..Witze macht man über Dinge, die man eigentlich mag. Ostfriesen, Blondinen, Schwaben, Schotten, Donald Trump 🙂

        • „Schwarze, Araber, Sinti und Roma, Türken, die machen überwiegend Ärger.“

          Negative Verallgemeinerungen (gepaart mit Abwertung) anhand von Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit ist Rassismus aus dem Lehrbuch.

          • Also mich hat noch kein Chinese dumm angemacht…….die sind immer sehr höflich und hier sehr zahlreich….übrigens gibt es keine Rassen, nur Kulturen!

          • Chinesen sind sehr freundlich, höflich und gute Gastgeber. Sie zeigen Hochachtung vor Kultur und Kunst. Also ich kann die nur loben. Aber jeder hat seine eigenen Erfahrungen und die spreche ich auch dir nicht ab.

          • Pfff! Benimm Dich mal in einem von Arabern und/oder Türken bewohnten Viertel inopportun (bspw. zu rufen „Allah existiert nicht! Erdogan ist ein A*loch!“) und dann in einem, wo überwiegend Deutsche wohnen.
            Wo ist die statistische Wahrscheinlichkeit höher, eine auf’s Maul oder ein Messer in den Bauch zu bekommen? Naa??

            Ziehe in eine Gegend, die von „Bulgaren“, „Rumänen“, „Südeuropäern“ bevölkert ist, wo der Müll aus dem Fenster fliegt, regelmäßig bis nachts um 3 gefeiert wird, Einbrüche an der Tagesordnung sind, Dein Autodach zum Kinderspielplatz umfunktioniert wird, Tiere bis zur Größe eines Schafes auf dem Balkon geschlachtet und zerlegt werden und wenn DU nach einen Vierteljahr noch kein „antiziganistisches Arschloch“ (Antifa-Wording) geworden bist, dann bist DU ein Heiliger!

            Frage: Ab wieviel Erlebnissen/Vorfällen ist ein „Vorurteil“ denn keines mehr, sondern eine berechtigte Annahme?
            Außerderm schreibt er -relativierend- „überwiegend“ und wieso ist „machen Ärger“ eine Abwertung? Vllt. steht er ja auf Ärger -so wie Bud Spencer?! ;))

            Übrigens: Hast Du Dich mal gefragt, ob es für gewisse Verhaltensweisen auch genetische Ursachen geben könnte? Wieso haben Völkergruppen eine unterschiedliche Häufigkeit, ein als „Aggressionsgen“ bekanntes Allel (MAOA 2R-Gen) aufzuweisen? Warum tritt es bei Arabern besonders häufig auf? Liegt es daran, daß man in der Wüste nur als Karawanenräuber (oder -bewacher) überleben konnte und außerdem die hohe Todesrate der Männer die Vielehe (und damit den genetischen Erfolg der aggressivsten, durchsetzungsfähigsten Exemplare) begünstigte?

            *studgenpol.blogspot.com/2013/08/maoa-2r-gen-und-gewalttatigkeit-in.html

            Zuletzt verdichteten sich in der Forschung die Hinweise, daß FAST ALLE menschlichen Verhaltensweisen genetische Ursachen (wenn auch nicht auschließlich) haben und die Postulate (zumeist linker) „Wissenschaftler“ (Soziologen) nahezu ALLE falsch sind.

            Z.B.: Warum wachsen Afroamerikaner häufig vaterlos auf? Und warum ist das in Westafrika (wo die genetischen Wurzeln der Afroamerikaner liegen) ähnlich?
            Und NEIN, die sind nicht alle im Knast oder tot; die kümmern sich nicht, weil seit Jahrtausenden im westafrikanischen Klima eine Frau ihre Kinder i.d.R. ohne männl. Ernährer großziehen konnte; die naturgegebenen Verhältnisse (Klima, Boden, Vegetation) erlauben das, so eine anthropologische These. Passenderweise haben west- und afroamerikanische Männer (ebenso wie die Frauen dieser Gruppe) einen etwas anderen Hormonmix im Körper als ihre europäischen oder ostasiatischen Pendants (z.B. höhere Testosteronwerte).

            Warum sollten Gesetzmäßigkeiten, die in der Tierwelt zutreffen (und die keiner bestreitet), z.B. das ein Terrier (genetisch bedingt!) ein anderes Naturell hat als ein Golden Retriever, nicht auch beim Tier „Mensch“ gültig sein? Jeder weiß, daß ein deutsches Kaltblut ein gutmütiges Arbeitspferd ist, wogegen ein Araberhengst als hochsensibles, hypernervöses Rennpferd gezüchtet wurde.
            Jede Wette, das die sich in Genbereichen, die die Wesensart (Drüsenentwicklung, Ausprägung bestimmer Hirnareale) dieser Tiere bestimmt, signifikant (wenn auch nur zu ingesamt vllt. 0,01%) unterscheiden!

            Ich könnte noch viel mehr Fragen aufwerfen (wo bleiben afrikanische Schachgenies oder Schwimmweltmeister, was sagt Judith Polgar zu Thematik Schachspiel und Frauen) aber das reicht erst mal.

            Also: Alles Evolution, oder was? (linke) Propaganda vs. Wissenschaft, meine Wahl ist klar! Und bei Dir so?

          • Noch ‚was: „Rassismus aus dem Lehrbuch“
            Dieses „Lehrbuch“ hat genau dieselbe Funktion (und Unwissenschaftlichkeit) wie ein mittelalterliches Kirchenbuch, das festlegt, wer ein Ketzer, eine Hexe, ein Häretiker usw. ist.
            Zeitgenössische Pendants sind folglich die Bezeichnungen „Rassist“, „Verschwörungstheoretiker“, „Sexist“, „Klimaleugner“ etc.
            Die EINZIGE Funktion (damals wie heute) ist, bestimmte -den von OBEN vorgegebenen zuwiderlaufende- Ansichten als gesellschaftlich inakzeptabel zu verdammen. Z.B.: „Du glaubst nicht, daß alle Menschen gleich sind, sondern daß sich bestimmte Menschengruppen in unterschiedlichen Habitaten unterschiedlich genetisch entwickeln, folglich Subgruppen bilden, deren Unterschied nicht allein kulturell zu erklären sind?“ -> „Du böser Rassist!“
            BTW: Früher galt als „Rassist“, wer seine genetisch nahestehende Menschengruppe (Stamm, Rasse) als höherwertiger als andere einschätzte. Heutzutage ist dieser Begriff extrem ausgeweitet worden, obwohl die Wissenchaft die alten „Vorurteile“ längst bestätigt und sowohl genetisch als auch anthropologisch erklären kann.
            „Du zweifelst an der Alleinschuld des (westlichen, weißen) Menschen am Klimawandel?“ usw.

            Jaja, Geschichte wiederholt sich DOCH! Nur in anderem, zeitgenössischem Gewand gekleidet….

  4. „“When you’re a struggling, white working-class person in say, Kentucky, and a Yale student says, ‘You have white privilege,’ what do you think happens?“
    Was passiert? Eine gute Chance einen in die Fresse zu kriegen. Und nicht mal unverdient.

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