Leserbriefe: Will sie was von mir oder nicht?

Ein Leser stellte per Email eine Frage zu einer Flirtsituation:

Ich bin 18 Jahre alt und ich stehe seit ca. 2 Jahren auf ein Mädchen. Letztes Jahr habe ich dann endlich meinen Mut zusammengefasst und sie nach einem Date gefragt – wir waren essen und hatten eine echt schöne Zeit, allerdings ohne große körperliche Nähe (abgesehen von Umarmungen bei Begrüßung und Verabschiedung). Einige Tage darauf habe ich sie dann nach einem zweiten Treffen gefragt, woraufhin wir uns nochmal getroffen haben. Sie hat allerdings nie selber mal die Initiative gegriffen, mir zu schreiben.
Vor kurzem wirkte sie plötzlich wieder total attraktiv und ich habe sie ein weiteres Mal nach einem Date gefragt – wir hatten wieder eine schöne Zeit, allerdings wieder ohne große körperliche Annäherungen. Ein paar Wochen später haben wir uns dann zufällig im Club getroffen und sie ist dann auch ziemlich offensiv auf mich zugekommen und hat mich angetanzt. Mehr ist allerdings auch dort nicht passiert. Von dort an haben wir dann allerdings regelmäßig geschrieben – sie hat mich auch von sich aus angeschrieben. Nun waren wir letztens zusammen auf einer Feier und sie hat sich zu mir gesetzt und auch Körperkontakt gesucht. Am Ende des Abends hat sie mich dann noch draußen gebeten und mir gesagt, dass sie auf mich steht. Daraufhin habe ich sie geküsst, was von mir auch erwidert wurde. Sie hat sich dann in meinen Arm gelegt und wir haben uns noch ein weiteres Mal geküsst. Zum Abschied habe ich ihr dann noch einen Kuss auf die Stirn gegeben.
Am Morgen danach habe ich sie dann angeschrieben und gefragt, wie es bei ihr sei. Sie rief mich dann und erzählte mir, dass ich eine tolle Person sei, sie aber nicht genug Gefühle für eine Beziehung hätte. Am gleichen Abend habe ich dann zufällig ihre beste Freundin getroffen, die auch eine gute Freundin von mir ist, und sie um Rat gefragt. Sie erzählte mir dann, dass sie sich vorstellen könnte, dass sie gerade einfach mit der Situation überfordert ist und sie nochmal mit ihr reden würde. Gestern schrieb sie (ihre beste Freundin) dann, dass sie sich klar ist, dass sie nicht mehr als Freundschaft möchte.
Nun zu meiner Frage: Glaubst Du, dass ich bei ihr noch eine Chance habe, oder dass ich einen Haken hinter die Sache setzen sollte?
Ich schrieb:
Das ist wirklich eine schwierige Situation. Es ist auch schwer sie einzuschätzen.
Eine Möglichkeit ist, dass sie dich ganz interessant findet und du einfach dran bleiben musst. Vielleicht möchte sie schlicht etwas länger umflirtet werden oder sie ist relativ passiv und kommt von sich aus nicht in die Gänge. Ich würde auf jeden Fall, wenn du sie auch interessant findest, wieder etwas versuchen und einfach mehr mit ihr machen. wenn sie etwas zurückhaltend ist, dann kann es interessant sein, dass du mit ihr etwas machst, was in einer Gruppe startet und dann später mit ihr alleine endet.Teilweise reicht ist einfach genug Zeit mit ihr zu verbringen und sie mit den Duncan warm werden werden zu lassen, bis man schließlich eh jeden Tag was miteinander macht und der Freund ist. Sie sie küssen war auf jeden Fall richtig, du solltest versuchen das auszubauen.
Die weniger schöne Variante ist, dass sie merkt, dass du etwas von ihr willst und sie etwas mit dir spielt. Vielleicht findet sie es ab und zu ganz nett, wenn Siein deiner Nähe ist und du dich um sie bemühst, mehr ist es aber nicht, so dass sie letztendlich in anderen Situationen weniger Interesse hatte, dich aber warm hält. Dann kann es interessant sein, sie etwas eifersüchtig zu machen und zu gucken, ob sie dies dazu veranlasst, dich nicht als gegeben hinzunehmen.
Das alles ist natürlich schwer zu beurteilen, wenn man keine Interaktion zwischen euch gesehen hat.
Natürlich klingt „eine tolle Person, aber nichts für eine Beziehung“ auch stark nach der Friendzone  aber dazu passt nicht, dass sie ihre Gefühle gesteht und sie rumküssen.
Vielleicht war es auch zu wenig Bindung und sie war sich nicht sicher, ob der andere vielleicht nur Sex will. Dann wäre dranbleiben sicherlich der richtige Weg.
Grundsätzlich scheint eine Chemie vorhanden zu sein. Ich würde also versuchen das auszubauen, wenn er an ihre interessiert ist.

30 Gedanken zu “Leserbriefe: Will sie was von mir oder nicht?

    • Dies. Er muss das in die Hand nehmen, denn es ist seine (des Mannes) Aufgabe ihre Gefühle zu regulieren und auf die Reihe zu bringen. Eskalieren, und wenn sie nicht anbeisst, dann weitergehen.

  1. Stichworte/Googlevorschläge, die mir in den Sinn kommen:
    – Flip the Script
    – Outcome Indifference

    Insofern ist das mit der Eifersucht wohl der beste Tip von Christian.

    Vor allem aber die Einstellung: Eine Frau, die an dir interessiert ist, findet Wege, dass ihr zusammen kommt. Mit dem logischen Umkehrschluss: Ein Frau, die sich umständlich erobern lässt ohne eigene Initiative, ist KEINE Kandidatin für eine Beziehung, da sie kein Interesse an dir hat, sondern nur Interesse an deiner Aufmerksamkeit.

  2. Einfach Haken drunter und nicht mehr melden.
    Eine Frau, die zu Anfang so ist, wird nur schlimmer. Die wird später der komplette Psychopath.

  3. Auf Grundlage des Geschriebenen versuche ich einmal eine mögliche Interpretation:

    Er war bei den Treffen äußerst zaghaft, reagierte nicht auf ihre subtilen Signale. Das ist ermüdend.
    Sie hat ihm dennoch eine weitere Chance gegeben, hat auf der Feier sogar selbst die Initiative ergriffen, und brachte ihn endlich dazu, sie zu küssen.
    Da er danach auch nicht von sich aus aktiver wurde, verlor sie nachvollziehbarerweise das Interesse, bzw. empfand ihn endgültig als unattraktiv, da sie sich von ihm überhaupt nicht begehrt fühlte.
    Er hätte um einiges kühner vorgehen sollen.

    Ob sich jetzt noch ein Versuch lohnt, kann ich nicht beurteilen. Vermutlich sieht sie ihn bereits zu sehr als Trantüte.

    • Das war ehrlich gesagt auch mein erster Eindruck des Geschriebenen, auch wenn ich es etwas zurückhaltender formulieren würde 😉 wenn es zB wirklich so war, dass er, nachdem sie sich auf der Feier geküsst haben, am nächsten Tag nur schreibt „und wie ist es bei dir?“, dann muss sie schon sehr erwachsen, rational und nachsichtig sein und ihn wirklich wollen, um das nicht als viel zu passiv anzusehen. In so einer Situation muss er einfach seine Gefühle auf den Tisch legen, schreiben dass es ober-spitze mit ihr war und er das gern sofort wiederholen würde, lachendes Smiley, Knutschsmiley.

      Andererseits ist es natürlich wirklich schwierig das zu beurteilen, ohne die beiden mal gesehen zu haben.

      • In der Tat lässt sein lauwarmes Vorgehen eine angemessene Begeisterung vermissen.
        Der Abschiedskuss auf die Stirn hat ihr vermutlich dann den Rest gegeben.
        Viel deutlicher hätte er das Fehlen sexueller Anziehung wohl kaum machen können.

        • „Der Abschiedskuss auf die Stirn hat ihr vermutlich dann den Rest gegeben.
          Viel deutlicher hätte er das Fehlen sexueller Anziehung wohl kaum machen können.“

          Exakt mein Eindruck.
          Ein Abschiedskuss auf die Stirn ist ein Todeskuss für jede Beziehung.

        • „Viel deutlicher hätte er das Fehlen sexueller Anziehung wohl kaum machen können.“ — Ach, naja, das sieht der Prezident bspw. aber gar nicht so:

          Bei Min. 2:48 kommt die Stelle dann. 😀

    • Danke, Anne; das spart mir, viel Dein Text. „Ey, du, da hat eine an meinem Dödel gelutscht, und ich weiß nicht, ob das irgendwas heißt, und jetzt hat sie irgendwie kein Interesse mehr an mir“ – ja *da fuq*?!

  4. Genau so war das bei mir auch in dem Alter, ich war mir nie sicher, ob die Mädchen mich nun mögen oder nicht. Aus heutiger Sicht war ich damals einfach blöd; hätte mein Interesse viel eindeutiger zeigen müssen.

    Ich wäre damals niemals so cool gewesen,Eifersucht bei einem Mädchen erregen zu wollen, in das ich verknallt war, hätte Angst gehabt, dass sie sich sofort abwendet. Scheint mir aber trotzdem keine schlechte Idee zu sein.

    Übrigens kannst du davon ausgehen, dass die beste Freundin ihr sofort alles erzählt hat, was du mit ihr besprochen hast.

    • Ja, ich glaube auch, dass das Gespräch mit der besten Freundin von ihr und dessen Folgen ihre Entscheidung stark – maßgeblich – beeinflusst hat. Mehr zu erfahren über die Kommunikation zwischen ihm und der besten Freundin von ihr, wäre wohl aufschlussreich (noch aufschlussreicher wäre natürlich, zu erfahren, wie sich die Kommunikation diesbezüglich zwischen den beiden Mädels gestaltete). ^^

  5. Ja, schwer einzuschätzen. Ich möchte daher einfach mal meine Gedanken schonungslos niederschreiben, ohne Anspruch richtigzuliegen.

    Nach dem Lesen des Textes hat sich mir ein Eindruck aufgedrängt: Du wurdest gefriendzoned.

    Warum? Du hast dir den Mut gefasst, um sie auf ein Date einzuladen um dann nichts zu versuchen. Dies hast du kurze Zeit später wiederholt. Du hast also völlig widersprüchliche Signale gesendet.

    Wenig später lädst du sie auf ein drittes Date ein und machst was? Wäre es ein Hollywoodfilm wäre hier Sex angesagt. Stattdessen wieder widersprüchliche Signale von dir.

    Im Anschluss daran triffst du sie im Club, wo sie dir den sprichwörtlichen Zaunpfahl um die Ohren haut. Und erneut nichts.

    Ich hätte mich an ihrer Stelle allerspätestens hier gefragt was das soll. Will er? Will er nicht? Aber was vermutlich am wichtigsten ist: Liegt es an mir?

    Das bohrt natürlich; also will sie es wissen und eskaliert. Das wäre längst deine Aufgabe gewesen! Und dann gibst du ihr einen Abschiedskuss auf die Stirn? Du kannst doch gar kein Interesse haben! Oder du bist schwul.

    Ich verstehe natürlich, dass sie seit langem dein Schwarm ist und du sie nicht so einfach aufgeben möchtest. Tatsächlich habt ihr beide schon investiert und seit zumindest ein kleines bisschen vorangekommen. Ein letzter Versuch dürfte daher nicht schaden.

    Körperliche Nähe suchen. An Armen und Beinen anfassen. Küssen! Dabei mit der Hand unter den Pulli rutschen. Nicht gleich in den BH, aber an Hüfte oder leicht darüber. Sie muss schon merken, dass du sie willst. Du sollst sie natürlich nicht hinter die nächste Hecke zerren und wenn sie blockt nichts erzwingen. Wenn sie sich auf das Date einlässt, jedoch jede Annäherung blockt könnte es tatsächlich noch klappen, sie eifersüchtig zu machen.

    Sollte sie das Date ablehnen, würde ich sie wohl abhaken.

  6. Das Ding ist wohl erledigt.
    „Gestern schrieb sie (ihre beste Freundin) dann, dass sie sich klar ist, dass sie nicht mehr als Freundschaft möchte.“
    Das war nicht die Aussage ihrer Freundin, sondern ihre eigene. Hätte sie Interesse und es läge nur an etwas, das Du selbst ändern könntest, hätte sie es Dich durch ihre Freundin wohl wissen lassen. Dann wäre wohl etwas in der Art „Sie findet dich schon sehr nett, aber vielleicht solltest du mal mehr…“ gekommen.

  7. Ein perfekter Gentleman. Natürlich ist sie zu dumm, sich darauf einzulassen, schließlich gibt es als Alternative Hakan, der jeder Schnalle an den Arsch fasst.

        • Echt? Wieso?
          Ich werfe einfach mal ein Ich auch! in den Raum. 😉

          Zudem finde ich schon interessant, dass hier alle vom üblichen Rollenkilschee ausgehen, nach dem der Mann gefälligst aktiv zu werden und zu sein hat. Die Frau muss, wenn sie überhaupt tätig wird, nur subtile Signale senden. Die Deutung von „subtilen Signalen“ kann bisweilen aber auch recht gefährlich für Männer sein.
          Ihr kann man dann tatsächlich auch mal etwas positiv anrechnen, nämlich dass sie im Club aktiv auf ihn zugegangen ist. Und immerhin hat sie ja seit dem Zeitpunkt dann auch tatsächlich selbst mal Kontakt aufgenommen und sich nicht immer nur von ihm anschreiben lassen.

          Verbockt haben es beide gleichermaßen. Er hätte beim dritten Date ruhig etwas offensiver sein dürfen, sie allerdings auch. Subtile Botschaften sind eben nicht zwangsläufig eindeutige Botschaften.
          Und wenn er zu sehr Gentleman ist, muss sie ihm vielleicht auch mal etwas auf die Sprünge helfen.
          So als emanzipierte Frau.

          • Zudem finde ich schon interessant, dass hier alle vom üblichen Rollenkilschee ausgehen, nach dem der Mann gefälligst aktiv zu werden und zu sein hat.

            Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um ein Rollenklischee handelt. Natürlich wird heute niemand einer Frau den Kopf abreißen, wenn sie von sich aus aktiv wird. „Das geziemt sich nicht“ ist längst passé. Die Frage ist doch viel mehr, ob Mann überhaupt erwarten kann, oder sogar sollte, dass eine Frau von sich aus aktiv wird.

            Ich behaupte allerdings, dass viele Frauen sich eher dem Nächsten zuwenden, als tatsächlich selbst zu eskalieren. Und sogar das hat sie, leider ohne nachhaltigen Erfolg getan.

            Völlig egal was in diversen Klatschspalten stehen mag. Das traditionelle Balzverhalten, das genau so weltweit existiert und daher nicht nur durch die Gesellschaftsform sozialisiert sein kann, hat sich über eine lange Zeit so entwickelt. Der Mann wirbt und die Frau, der Vater, die Mutter, der Stamm, der Häuptling … akzeptiert; oder auch nicht.

            Dass die Zeiten sich ändern und Frauen sich zunehmend häufiger holen was sie wollen ist nichts Schlechtes. Darauf zu vertrauen, dass sie es tun dürfte allerdings häufig in Enttäuschung und der Friendzone enden.

          • Mein Mitleid mit Mädels, die es vorziehen, sich auf Arschklatsch-Hakan einzulassen als auf feministisch-verschüchtert-Thomas hält sich in Grenzen.

            Ergab sich das nicht aus dem Kontext?

          • „Subtile Botschaften sind eben nicht zwangsläufig eindeutige Botschaften.“

            Nein, sicher nicht.
            Aber

            „Am Ende des Abends hat sie mich dann noch draußen gebeten und mir gesagt, dass sie auf mich steht. Daraufhin habe ich sie geküsst, was von mir auch erwidert wurde. Sie hat sich dann in meinen Arm gelegt und wir haben uns noch ein weiteres Mal geküsst. Zum Abschied habe ich ihr dann noch einen Kuss auf die Stirn gegeben.“

            Sie hat nach draußen gebeten.
            Sie hat ihm gesagt, das sie auf ihn steht.
            (Beim Kuss ist unklar, wer da zuerst geküsst hat – der kuss und die „erwiederung“ sollten doch eigentlich von unterschiedlichen Parteien stammen? Aber selbst wenn er zuerst geküsst hat, hat sie „erwiedert“)
            Sie hat sich in seinen Arm gelegt, nicht er hat sie in den Arm genommen.

            Ob das subtil ist oder nicht, will ich nicht mal bewerten (müssen), aber ihre Botschaften waren da mindestens EINDEUTIG.
            Es waren seine Antworten, die ambivalent, uneindeutig und „subtil“ waren.

          • „Sie hat nach draußen gebeten.
            Sie hat ihm gesagt, das sie auf ihn steht.“

            Und er hat sie zum Abschied auf die Stirn geküsst.

            Da kann er fast noch von Glück reden, dass sie ihm keine runtergehauen hat.

            „Zudem finde ich schon interessant, dass hier alle vom üblichen Rollenkilschee ausgehen, nach dem der Mann gefälligst aktiv zu werden und zu sein hat.“

            Ja, wir leben eben ganz nebenbei auch noch im RL. Und da haben sich Rollenklischees in den letzten 25.000 Jahren verfestigt. 15 Jahre FM (feministic life) reichen nicht, das Muster umzuprägen.

          • @only_you: Nö, ergab sich irgendwie nicht. Zumindest nicht für mich. 😉

            Die Frage ist doch viel mehr, ob Mann überhaupt erwarten kann, oder sogar sollte, dass eine Frau von sich aus aktiv wird.

            Die Frage stellt sich mir, als emannzipiertem Mann, nicht wirklich.
            Wenn Frau etwas will, soll sie gefälligst die Klappe aufmachen und etwas sagen. Das tut sie ja sonst auch meistens.

  8. „Am Ende des Abends hat sie mich dann noch draußen gebeten und mir gesagt, dass sie auf mich steht. Daraufhin habe ich sie geküsst, was von mir auch erwidert wurde.“

    Ja mmh. Echt schwierig zu beurteilen, wenn man das so liest^^

    Die Ansage jetzt würde ich aber eher als Shit-Test einordnen. Heißt: wenn Du mit ihr was Längerfristiges aufbauen willst, dann macht noch was „als Freunde“ zusammen (ich würd das ihr gegenüber betonen!) – allerdings etwas, wobei sie bestenfalls Gelegenheit hat Dich „zu bewundern“, etwas, was ein bisserl Aufregung verspricht sowie beiläufigen Körperkontakt ermöglicht.

    Und dann musst Du (wenn Du möchtest) daran arbeiten, eine sexuelle Atmosphäre aufzubauen, am leichtesten geht das über Blicke. Du solltest sie in die Position bringen, dass sie sich fragen muss, was Du von ihr willst. Dafür kann es wichtig sein, bei ihr Eifersucht zu wecken, indem sie zusieht, wie Du in ihrer Gegenwart freundschaftlich-nett und doch flirty (falls Du den vibe kennst^^) mit anderen Mädels quatscht. Es sollte Dir aber nichtmehr einfallen, ihre (beste) Freundin zu instrumentalisieren. Das kann aus mehreren Gründen eigentlich nur in die Hose gehen.

    Solange sie keinen anderen Typen an der Angel hat, ist Dein Zeitfenster jedenfalls sicher noch nicht geschlossen, lass Dir da mal nix einreden.

  9. Ich würde mal darauf tippen, dass sie sich mehr erhofft hatte und weil es nur ein bisschen Rumgeknutsche gab, geht sie jetzt davon aus, dass der Typ sie nicht so richtig will und das törnt sie ab.

    Wenn eine Frau sagt, dass sie keine Gefühle für dich hat (merke: nie danach fragen, was sie für Gefühle hat, das führt zum Kollaps der Wahrscheinlichkeitsfunktion, sie muss sich dann festlegen und für sowas sind Frauen einfach nicht gemacht!), lass sie sausen! Nicht weil du sie nicht doch noch bekommen könntest, sondern weil Frauen, die ständig über ihre eigenen Gefühle grübeln, i.d.R. die Hölle für einen Mann sind! Die Rückkopplungen bekommt nämlich kein logisch denkendes Hirn auf die Reihe!

    Du mußt sie entweder so überfahren, dass sie weder Zeit noch Lust hat, ihren wackeligen Neurotransmitterpegel abzufragen und von Anfang an sicher ist, dass sie zu dir gehört, du den Ton angibst und sie sich um dich bemühen muss, weil du so ein Hengst bist… oder du erwischst eine, die weiß was sie will. Letzteres ist oft die bessere Variante, weil damit eher etwas wie eine Partnerschaft auf Augenhöhe zu Stande kommen kann, passiert aber seltener…

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