Selbermach Samstag 230 (09.03.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

159 Gedanken zu “Selbermach Samstag 230 (09.03.2019)

    • Da würde ich ganz locker einen 10er drauf wetten, WP ist sowieso gern auch voreilend gehorsam.
      Allerdings ist das ganze ja noch technisch im Schwafelstadium, ähnlich wie bei der Impressumspflicht, oder der Rundfunklizenz, wo ja auch einige Zahlen und Werte erst ganz zum Schluss ausgehandelt wurden.
      Aber, daß WP die technischen Möglichkeiten hat und bereit ist, sie auch umfänglichst einzusetzen, ist sicher. Automatische Schreifaltvorbehalte scheinen ja auch schon mindestens im Testbetrieb zu laufen. Und das ist prinzipiell nix anderes, als ein Uploadfilter.

  1. Das wiederum führte dazu, dass diese Fans auf etlichen Websites und in den sozialen Medien als „frauenfeindliche Trolle“ und „male crybabies“ beschimpft wurden, die mit einer weiblichen Heldin nicht zurecht kommen würden. Dieser Mythos findet sich auch auf deutschen feministisch geprägten Websites wie ze.tt, wo es heißt: „Die Reaktionen, die sowohl gegenüber der Produktion als auch direkt gegen Brie Larson als Hauptdarstellerin geäußert wurden, zeigen, wie groß die Angst vieler Männer vor einer weiblichen, womöglich feministischen Superheldin ist.“ (Zur Info, liebe ahnungslose Ze.tt-Redakteurin: Es gab schon zig Superheldinnen-Filme von „Supergirl“ über „Elektra“ und „Wonder Woman“ bis zu „Ant-Man and the Wasp“ ohne negative Reaktionen dieser Art. Aber diese Filme kamen eben auch ohne eine gezielt polarisierende Werbekampagne daher.) „Männer ätzen gegen Captain Marvel noch vor Kinostart – weil eine Frau die Hauptrolle spielt“ fabuliert derweil Bento, ein Format von Spiegel-Online.

    Meanwhile in Reality…

    • „Männer ätzen gegen Captain Marvel noch vor Kinostart – weil eine Frau die Hauptrolle spielt“

      Das ist genau derselbe Schwachsinn, wonach Männern der Penis abfällt, weil „eine Frau was im Internet Sachen geschrieben hat“ wie „No-Hate-Speech“ schwadronierte. Es ist wirklich nicht zu Glauben wie unfassbar dumm diese Menschen sind, die Zeitungen schreiben und Politik machen.

    • Ich hab das Spektakel um Captain Marvel die letzten Tage verfolgt und auf einen Flop gehofft.
      Bin im übrigen erst dadurch auf Alita aufmerksam geworden und mir inzwischen angesehen – sehr empfehlenswerter Film, viel interessantere Story als die meisten Marvel-Filme.

      Gerade sind die boxoffice-Ergebnisse von Captain Marvel für den ersten Spieltag rausgekommen:

      https://www.boxofficemojo.com/movies/?id=marvel2018a.htm
      Total Lifetime Grosses
      Domestic: $61,382,000 32.6%
      + Foreign: $127,000,000 67.4%
      = Worldwide: $188,382,000

      Im Vgl Alita:
      https://www.boxofficemojo.com/movies/?page=main&id=alita.htm
      nach drei Wochen Spielzeit
      Total Lifetime Grosses
      Domestic: $75,946,064 21.0%
      + Foreign: $285,631,067 79.0%
      = Worldwide: $361,577,131

      Obwohl die Wahrnehmung des Publikums einerseits ein deutliches „.. Meh?“ bei Captain Marvel ist, wird es an der Kinaokasse eben nicht abgestraft und wird wohl über das Wochenende bereits deutlich an Alita vorbeiziehen.

      Schuld daran sind nicht zuletzt Gestalten, die sich den Film aus lauter Neugier ebne doch ansehen, um mitreden zu können – ich persönlich werd darauf warten, den irgendwann entweder im freetv zu sehen oder bei irgendwem zu gucken, der ihn auf dvd /Blueray gekauft hat, aber ich werde vermeiden, den Machern dafür mein Geld zu geben.

      Arne hätte das auch zum Anlass nehmen können, sich Alita anzusehen – und den absurden vorwürfen, ihre Darstellung sei „sexualisiert“.

      Is klar,.
      Das Plakat von Captain Marvel sieht so aus:

      • Alita habe ich auch gesehen. Popcorn-Unterhaltung mit, in meinen Augen, sehr simpler Story. Aber es gibt dort zumindestens eine Charakterentwicklung, die ja bei Capt Marvel fehlen soll. An einer guten Story mangelt es m.M.n. aber bei den meisten neuen Filmen.

        • „mit, in meinen Augen, sehr simpler Story.“

          Ja, irgendwie. Ich weiß was du meinst.
          Natürlich ist Alita auch kein irrsinnig tiefschürfender Film.
          Ich könnte jetzt fragen:
          Hat Cameron jemals etwas anderes gemacht als „simple stories“?

          Wenn ich mal kurz ein „system Cameron“ beschreiben soll, dann vielleicht so:
          Platziere eine „simple“ Geschichte in eine komplexe Welt ein und erzähle sie glaubwürdig und kongruent in dieser Welt.
          Terminator, Alien, Titanic, Avatar und Alita.

          Wohlwollender würde man anstatt „simple story“ von „archetypisch“ reden, und schon klingt es viel besser.
          Ja, Cameron erzählt archetypische Geschichten in großartig detaillierten Welten.
          Würd ich sagen. Das „wie“ spielt eine große Rolle.

          Was den Charme von Alita ausmacht ist natürlich auch der Charme seiner Protagonistin, gegen die Captain Marvel nach den Trailern, Filmausschnitten und auch der bisher gelesenen Kritiken wie ein gestrandetes Stück Holz wirkt.

      • Habe „Alita“ auch gesehen (die Vorlage ist einer meiner Lieblingscomics) und er hat mich wirklich begeistertn, an „Captain Marvel“ habe ich kein Interesse – die Comicfigur hat bei mir nie einen Nerv getroffen, der Trailer sieht unansprechend aus und was man von den leuten hört, scheint der Film ja okay, aber eben nichts besonderes zu sein. Gucke ich mir wohl später bei Netflix o.ä. an, aber bezahle dafür kein teures Kinoticket.

        Dass er ein Flop wird, habe ich trotzdem nie erwartet. Er ist Teil der sicheren, fugenlosen Marvel-Disney-Maschine, bei der die etablierte Marke alles mitträgt und es auf den einzelnen Film gar nicht wirklich ankommt. Zumal darf man nicht außer Acht lassen, dass die Millionen „Normies“ da draußen sich vermutlich nicht einmal wirklich um Kritiken usw. kümmern, sondern halt einfach routiniert die Serie (die das MCU ist) weigergucken, die sie schon seit einigen Jahren verfolgen.

        Dass man die beiden Filme jetzt quasi gegeneinander zu einem politischen Schaukampf aufstellt, ist allerdings so albern, wie nur irgendwas. Ich will einen Film mögen oder nicht mögen, aber damit kein Statement abgeben. Was für bizarre Appelle und Verunglimpfungen des jeweils anderen Teams ich jetzt schon gehört habe, ist höchst befremdlich. Dagegen sehen die Konsolenkriege früher ja noch direkt gut aus.

  2. Bevor ich „Leaving Neverland“

    sah, war ich quasi wie ihr, habe also Michael Jackson für ganz sicher unschuldig gehalten. Primär mit dem Formalargument „er wurde damals ja freigesprochen“ (außerdem erschien mir dieser erste Held meiner Kindheit wohl irgendwie immer als völlig asexuelles Wesen).

    Well, that has changed.

    Und zum 1. Mal habe ich das Problem, nicht zu wissen, wie ich nun mit seiner Kunst umgehen soll.

    Die Werke von Woody Allen, Roman Polanski, Klaus Kinski, R Kelly etc… sind mir völlig wurscht, können meinetwegen ruhig in den Müll (so ich denn überhaupt was davon kannte). Aber um Michael Jacksons Musik wärs doch nun mal wirklich schade… :/

    • Wieso haben so viele Menschen Probleme die Kunst abgekapselt vom Künstler zu genießen?

      Ich höre z.B. Black Metal, viele Scheiben von äußert fragwürdigen Gestalten, von rechtsextremen Mördern bis Schwulenfeinden. Ich gehe zwar nicht mit vielen ihrer Ansichten d’accord, hab aber kein Problem damit ihr musikalisches Schaffen abgekapselt davon zu beurteilen.

      • Musikaales oder sonstiges künstlerisches Schaffen bedarf wohl immer der Interpretation, im Gegensatz zu wirklich wissenschaftlichen Schaffen.
        „E=mc 2“ ist doch nicht mit Bettofenns 9. in einen Topf zu werfen.

        Hintergründig hat der eine die Atombombe, wenn auch nicht persönlich, während der Andere … ,Wollen wir nun Verurteilungen ala Metoo, oder wollen wir nicht?

    • Es geht nur um Geld, das da jemand verdienen will mit einer Geschichte in der sich der Beschuldigte nicht mehr wehren kann.
      Ist der Mann nicht schon zu Lebzeiten genug von diesen miesen Geldjägern gejagt worden?
      Er wurde von der Justitz durch die Mühle gedreht und Sie haben Ihn nicht verurteilt!

      Aber ja wir leben in Zeiten von Metoo!
      Lissen and belive jeden Scheiss

      • Ich schwöre: ich war mir genauso sicher wie Du, noch als ich die ersten Interview-Schnipsel mit diesen zwei mutmaßlichen Opfern sah.

        Und inzwischen bin ich auch schon wieder am Zweifeln, wegen:
        https://www.mediaite.com/tv/exclusive-interview-michael-jacksons-niece-who-dated-leaving-leaving-neverland-wade-robson-explains-why-shes-sure-hes-lying/

        Womöglich ist das ein Fall, der so schwer zu beurteilen ist wie kaum ein anderer.
        Jacko war nunmal einfach anders als andere Leute…

        Falls wir es hier aber mit einer Gruppe von Falschbeschuldigern zu tun haben, sind sie wirklich verdammt gute Schauspieler.

        • Wenn man sich an die Zeit der Untersuchung und auch die Berichte dazu in Erinnerung hat, dann sollte klar sein man wollte was finden, mit Samthandschuhen wurde der nicht angefasst.

          Und am Ende hatten Sie nichts in der Hand.

          Irgendwo hatte ich auch gelesen, das es die selben Akteure sind die darmals schon maßgeblich an den Beschuldigungen beteiligt waren.

          • Beide Haupt-Akteure von „Leaving Neverland“ hatten als die allerersten Anschuldigungen auftauchten Michael unterstützt – waren da aber selbst noch minderjährig. Im späteren Prozess dann hat immernoch einer von ihnen (neben Anderen) für ihn ausgesagt. Wenn ich das richtig sehe, gab es insgesamt 5 Jungen, die Missbrauchsanschuldigungen erhoben. Nach LaToyas Aussage Anfang der 90er (die sie natürlich nach massivem Druck zurückzog) müsste die wahre Opferzahl aber weitaus höher liegen, sie hatte ja (zusammen mit ihrem damaligen Mann) behauptet, seit 1981 habe er immer wieder mehrere Tage am Stück allein mit einzelnen Jungen sein Schlafzimmer (schon das im damaligen Familiendomizil) geteilt.

            Interessant fand ich übrigens auch seine Antwort auf die Frage, was man denn mit Leuten machen sollte, die das was ihm vorgeworfen wurde getan hätten: denen müsse man helfen…

    • Ich denke, das Werk ist unabhängig von der Person des Künstlers. Wenn es Dir unangenehm ist, dann höre es nicht.

      Ein Beispiel eines Künstlers, den ich schätze: H.P. Lovecraft ist ein wirklich unangenehm ekliger Rassist, und das zieht sich durch einen Großteil seiner Werke. Wenn man die Stellen liest, springt es einem ins Auge, wie die übelsten Gestalten immer Schwarze, fahrendes Volk, oder überhaupt allesamt nicht-weiss sind. Natürlich nur die Handlanger, selten die Oberbösewichte.
      Trotzdem ist sein Cthulu Mythos und die Methodik, wie er den Leser zum Gruseln und Erschauern bringt, und seine Stilmittel, die er dafür einsetzt, wegweisend.

    • Also ich finde das gefühlt 3697ste Outing von Brutkastendenke ( wie fast immer ) recht amüsant bis interessant.
      Merke: ERST war es wie „wir Alle“! Jetzt ist es noch wirrer.

      Was sagte M.J. zu dem sechsjährigen Jungen, der auch seinem Schoß saß?
      „Junge, in Dir steckt ein Star“.

      Und jemanden für „asexuell“ zu halten, der sich bei Auftritten ca. alle 1 Min 30 das Gemächt knetet – sicherlich weil es so ja in der Rockypoppie zu lesen war – ist schon bezeichnend … 😉

      • „Und jemanden für „asexuell“ zu halten, der sich bei Auftritten ca. alle 1 Min 30 das Gemächt knetet – sicherlich weil es so ja in der Rockypoppie zu lesen war – ist schon bezeichnend … 😉“

        Na ja, das ist Show-Choreografie, da kann man nicht wirklich was draus ablesen. Das wäre so, als würde man daraus, dass Rex Gildo und Patrick Lindner Liebeslieder für Frauen gesungen haben bzw. singen, schließen, dass die beide stock-hetero waren/sind.

    • Bevor ich “Leaving Neverland” sah, war ich quasi wie ihr…

      Du warst nie, bist nicht, und wirst auch niemals so ein wie ich.
      Und darüber bin ich absolut froh und glücklich.

      Deine Möchtegern-Solidarisierung mit mir (oder uns) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass du längst deine, typisch klischeehafte, Meinung unters Volk bringen willst.
      Ich fürchte allerdings für dich, dass es die meisten hier nicht die Bohne interessiert, was du denkst. Falls überhaupt…

      Ansonsten schließe ich mich meinen „Vorrednern“ an. Man kann von MJ halten was man will. Seine Musik und sein Schaffen ist und war genial.
      Menschlich kann man auch nicht viel Negatives über ihn sagen. Denn man weiß um seine Vorgeschichte, zumindest die fehlende, von Gewalt geprägte, Kindheit.
      So etwas hinterlässt fast immer Spuren! Das ist mittlerweile unter Experten unstrittig.
      Demzufolge ist er also wohl kaum das böse Monster gewesen, als dass er (und andere Männer) gerne medial dargestellt werden.

      Nun ist selbst erlebte Gewalt und/oder sexueller Missbrauch sicherlich keine Rechtfertigung für eigene Taten. Ganz sicher aber eine Erklärung. Und in diesem Sinne kann man durchaus sagen, dass MJ selbst nicht nur mutmaßlicher Täter, sondern in jedem Fall ein Opfer gewesen ist.

  3. Ein paar Dinge, die mir heute über den Weg gelaufen sind….

    Highlight des Tages:
    „U.S. Women’s Soccer Team Sues U.S. Soccer for Gender Discrimination“

    Die volle Breitseite toxischer Weiblichkeit. Rumheulen, dass man ja soviel leisten würde, und dass ja die Frauen mehr Spiele als die Männer gewinnen würden, etc. Auch die Kommentare sind interessant, insbesondere auch die „Recommended“ Zahlen.

    „A feminists guide to raising boys“ https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2019/mar/09/how-to-raise-good-feminist-boys-sons
    Was man sich so vorstellen würde… Jungs, die sich gegen den Genderquatsch ihrer Mutter wehren, und eine Mutter, die falsche Statistiken rauszieht für ihr Brainwashing. Wobei der Artikel im Großen und Ganzen ganz o.k. ist.

    „What teenage boys think about being a man“
    https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2019/mar/09/a-lot-of-us-are-in-the-dark-what-teenage-boys-really-think-about-being-a-man
    Zwiespältig, aber nicht nur schlecht.

    „Teen Fiction and the Perils of Cancel Culture“

    Spannendes Meinungsstück darüber, wie der SJW Twittermob einen der Ihren dazu bringt, sein Erstlingsbuch nicht zu veröffentlichen, weil er als schwarzer…. über Albanien schreibt. Und kein Albaner ist… Die Revolution frisst ihre Kinder.

  4. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken sagte dieser Zeitung: „In den Wahlkreisen kandidieren häufig Männer, nicht Frauen. Das liegt auch daran, dass Frauen sich öfters als Männer dagegen entscheiden, in die harte Auseinandersetzung um einen Wahlkreis zu gehen.“ Weil die CDU, aber auch die CSU die meisten Bundestagssitze als Direktmandate gewinnt, kommen selbst gut auf den Landeslisten plazierte Frauen oft nicht ins Parlament.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/frauentag-cdu-will-mehr-direktmandate-fuer-frauen-16077448.html#lesermeinungen

    Und das ist in den Augen von Politikerinnen eine Frauendiskriminierung – harte Auseinandersetzungen!!!

    Männer können weniger Rechte haben, bestimmte, eigentlich geschlechtsunabhängige Leistungen nicht bekommen, sie können vom Staat zum Kriegsdienst gezwungen werden und vor allen Gerichten bei völlig gleichen Umständen durch die Bank deutlich schlechtere Urteile erwarten wie Frauen – das alles ist keine Diskriminierung, weil bei der Deutschen Bank im Vorstand der Frauenanteil ja noch <50% ist.

    Aber heilige Scheiße, Frauen wollen etwas nicht machen, das Männer bereit sind zu tun und erreichen dann nicht das gleiche Ergebnis – schafft Grundsätze der Demokratie ab und denkt doch mal an die armen Frauen! Frauen!!!

    Mal an die Runde: Wenn die damit durchkommen… wer glaubt das dann Schluss ist, das sie den Hals voll haben und nicht noch mehr Sonderrechte aufgrund weiblicher Geschlechtsorgane fordern werden?

  5. Bald auch bei ihnen erhältlich:

    Mit freundlichen Grüßen
    Die ehemalige Linke

    • „no clear evidence“ ist eine interessante Formulierung dafür, dass die korrelation gegenläufig ist.

      Es gibt nicht nur „keine evidenz“, weder klar noch unklar, sodern die vorhandene evidenz deutet auf das Gegenteil hin: auf weniger „sexual offending“.

      Die erste Antwort unter dem Tweet:

      ist ebenso nicht von irgendwelcher „evidenz“ getrübt:
      Wir hatten doch vor nicht so langer Zeit diese Untersuchung, nach der es vor allem Mädchen sind, die durch Pornografie ein unrealistisches Bild von Sex ausbilden.

      • Hollywood films will probably not turn good women evil, but it will certainly give teenage girls a wrong image of how a relationship works.

  6. Letztens kam der „weibliche“ Ghostbusters im Fernsehen. Weil der damals ja auch hier im Blog Thema war, hatte ich ihn mir aus Neugier aufgenommen. Habe mir gerade ca. die erste halbe Stunde angetan und bin, vorsichtig formuliert, noch nicht so richtig begeistert. Kommt da noch etwas, das das Weiterschauen lohnen könnte?

    Ach ja, und ist Kristen Wiig irgendwie mit Jennifer Aniston verwandt? Ich finde die Ähnlichkeit bemerkenswert, nicht nur optisch, sondern auch von der Mimik her.

    • Der übliche, romantisierte Blödsinn.
      Hinweis an die Autorin: Wenn ein Paar in der westlichen Welt keine Lust mehr auf die Beziehung hat, dann können sie sich auch einvernehmlich trennen. Dafür braucht es kein Matriarchat.
      Keine Ahnung, wie es in den USA ist, aber in Deutschland erben Töchter grundsätzlich den gleichen Teil wie die Söhne.
      Egal wie sie es dreht, Matriarchat IST die Spiegelung des Patriarchats.

      • „Egal wie sie es dreht, Matriarchat IST die Spiegelung des Patriarchats.“

        Wenn das der Fall wäre, dürften im Patriarchat die Mütter die Kinder nur austragen und hätten ab dann kein relevanten Anteil mehr anderen deren weiterem Leben.

        In diesen Matriarchaten sind Männer nur Samenspender. Die Motivation für sie in den eigenen Nachwuchs zu investieren ist dort nicht vorhanden bzw. nur wenig ausgeprägt. Die Kinder, die ein Mann dort täglich sieht, sind die der Schwester oder so. Warum soll man sich für die in gleicher Weise abrackern? Wahrscheinlich sind deswegen auch die sogenannten Patriarchate erfolgreicher, weil dort beide biologischen Eltern an der Zukunft der eigenen Kinder mitwirken.

  7. Weil wir es vor längerer Zeit mal diskutiert hatten: „remote viewing“.

    Ich habe mir dieses Jahr ein Abo von Exomagazin gegönnt, um auf deren umfangreiche Interviews usw. zugreifen zu können. Ich bin noch nicht sehr weit, weil es doch recht anstrengend ist, die abends anzuschauen und ich habe von ganz hinten, also mit den ältesten Videos angefangen, die zuweilen wirklich schwer verdaulicher Esoterik-Kram sind.

    Gerade schaue ich ein Interview mit dem Ex-Geheimdienstler Major Edward A. Dames der damals beim Stargate-Project mitgemacht hat:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Stargate_Project#Ed_Dames

    Allein seine Aussagen zu den remote-viewing-Erfahrungen lohnen schon das Abo, er behauptet z.B. dass die Fehlerrate bei einem ausgebildeten Remote-Viewer bei nur 20% liegt, setzt man mehrere unabhängig voneinander auf ein target an, ergibt sich aus den Übereinstimmungen eine Trefferquote von 100%.

    Stargate wurde eingestellt, ebenso wie das russische „Extrasense“-Programm unter Ivan Sokolov. Der Grund war aber, anders als man denken könnte, nicht die Erfolglosigkeit, sondern die Unkontrollierbarkeit des Projektes. Die Verantwortlichen (für die black projects) bekamen Angst davor!

    Der Mann plaudert noch eine Menge mehr aus dem Nähkästchen. Viele Sachen sind für eingeschworen materialistische Skeptiker schwer zu glauben, decken sich aber mit zahlreichen anderen Quellen. Hier kann man einen Ausschnitt anschauen:

    Ich habe technical remote-viewing auch mal ausprobiert (mit meiner Frau), die Methode ist recht einfach und die Ergebnisse waren für Anfänger gar nicht so schlecht. Leider finden wir selten Zeit dazu, vor allem gute „targets“ zu besorgen, ist aufwendiger als man denken könnte, auch wenn ein target einfach nur ein unbeschriebenes Foto eines markanten Ortes sein kann. In unserem Haushalt scheint es keine zu geben und welche zu machen und entwickeln zu lassen, habe ich mir noch nicht die Zeit genommen, auch weil mich in der Zwischenzeit schon wieder neue Sachen gefesselt haben 🙂

    • Die Vorhersagen sollte man allerdings nicht auf die Goldwaage legen. Die Zukunft ist, nach allem was ich bisher dazu lesen konnte, zwar vorhersagbar (u.a. auch mit remote viewing), entspricht aber immer nur der aktuell wahrscheinlichsten Variante. Man könnte, analog zur Quantenphysik, sagen, dass man die Wellenfunktion zum Kollaps bringt, wenn man einen Blick in die Zukunft wirft. Man sieht nur eine Wahrscheinlichkeit und je weiter die in der Zukunft liegt und je detaillierter sie ist, desto unwahrscheinlicher ist, dass sie auch tatsächlich so eintritt. Im Nahbereich (einige Stunden) sind allerdings sehr beeindruckende Vorhersagen belegt (etwa in Jung-Stilling Büchern).

      • „Die Zukunft ist, nach allem was ich bisher dazu lesen konnte, zwar vorhersagbar (u.a. auch mit remote viewing), entspricht aber immer nur der aktuell wahrscheinlichsten Variante.“

        Was unterscheidet dann die vorhergesagte Zukunft (u.a. mittels „remote viewing“) von einer guten Wahrscheinlichkeitseinschätzung auf Basis bekannter Daten?

    • Na dann… für dich, deine Frau oder sonst welche psibegabten aus deinem Bekanntenkreis hat die GWUP ein Preisgeld von 10.000€ ausgelobt, wenn sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen:
      http://www.gwup.org
      Ich rechne innerhalb eines Jahres mit einer Erfolgsmeldung deinerseits. /Ironie_off

  8. Ich halte ihn für einen Demokratie-Feind.

        • Die Verfassungsschutzbehörden sind den Innenministerien, also den Regierungen unterstellt.
          Bei Wikipedia steht zudem: „Die nachrichtendienstliche Aufklärung dient primär der Information der Regierungen von Bund und Ländern sowie der Öffentlichkeit, die jeweils aus den Erkenntnissen politische Folgerungen ziehen müssen.[11]“ –
          Warum die Oppositionsparteien bei den als Reaktion auf die Entwicklungen im NSA-Untersuchungsauschuss beschlossenen (auch aus deren Sicht) verfassungsfeindlichen neuen Gesetzen der letzten GroKo, was die Befugnisse und parlament. Kontrolle der Nachrichtendienste anbelangt, bisher keine Verfassungsbeschwerde angestrengt hat, bleibt wohl deren Geheimnis … Vielleicht haben sie in „weiser Voraussicht“ darauf verzichtet, um im Gegenzug zur Befugniserweiterung und zur Einschränkung der parlament. Kontrolle der Nachrichtendienste ihre Gleichstellungspolitik verfassungsschutz-unbehelligt vorbereiten und/oder durchziehen zu können …? Ich weiß es nicht – da kenne ich mich zu wenig aus.
          Für verfassungswidrig agierende Regierungen und zugehörige Parteifraktionen scheint wohl der Verfassungsschutz nicht zuständig zu sein … weil – ich meine: da hätte man doch irgendwo was zu lesen können, wenn dem anders wäre. Zu lesen bekam ich aber nur was von (möglichen) Verfassungsbeschwerden, wie ja die Piratenpartei eine einreichen will – allerdings nicht um die Verfassungsfeindlichkeit i.S.v. Demokratiefeindlichkeit feststellen zu lassen, sondern um diese Verfassungsfeindlichkeit gender-/sexusgerecht zu perfektionieren, wie sich hier auf dem Blog bestimmt schon herumgesprochen haben dürfte …

    • Das war er schon mit seinem Hatespeech Disaster, bei dem er die Rechtsprechung und Hoheit über die Meinungsfreiheit an private Konzerne ausgelagert hat.

    • irgendwer sagte mir mal:

      Als ich Teenager war hatte ich ein Shirt mit dem Aufdruck „Frauen ist doof“
      Heute weis ich, das ist das beste Shirt, das ich je hatte.

  9. Noch mehr staatliche subventionierte Selbstbeschäftigung mit gesellschaftlich so gut wie keinen Nährwert.

  10. Karneval ist ja eigentlich vorbei, aber ich habe herzlich lachen müssen nach Lektüre der ersten 5 Zeilen einer neuen Kolumne der Süddeutschen:

    https://www.sueddeutsche.de/kultur/mansplaining-feminismus-maennlichkeit-1.4357864
    Feministische Kolumne „Mansplaining“
    Ja, alle Männer
    Julian Dörr
    7. März 2019, 19:38 Uhr

    „Männlichkeit bringt Privilegien [!!!], die abschaffen muss, wer Gerechtigkeit will. Und nein: Das ist keine Einschränkung von Freiheiten. Es ist das genaue Gegenteil.“

    Mein männliches Privileg besteht darin, daß ich mich nicht für dumm verkaufen lasse und Gehirnwäscheversuche als solche erkenne bzw. immun dagegen bin.
    Weiter habe ich nicht gelesen, den Rest kann man sich denken. Der gute Herr Dörr war vor nicht allzulanger Zeit Hauptfigur in meinem Blogpost Die psychologische Kriegführung der Süddeutschen gegen „die Männer“. An seiner damaligen Faktenresistenz, seinem Missionarstum und seiner Verbreitung von Lügen (s.o., s.a.Kampfbegriff „Privileg“) dürfte sich nichts geändert haben.

    • Ich habe mir die Kolumne mal vollständig angetan.Erwartbar allgemein realitätsfern, aufgefallen sind mir aber insbesondere zwei Sachen.
      Dörr behauptet gleich mehrfach, die Abschaffung der (angeblichen) männlichen Privilegien sei das Gegenteil von Freiheitseinschränkung, bleibt aber mal wieder jeden Ansatz einer Begründung schuldig außer dem üblichen „das Patriarchat schadet auch Männern“ (klar, es sind toxische Männlichkeit und Patriarchat, die „Schuljungs zu faulen Rowdys abstempeln“ und „Männer ihrer Vaterrolle berauben und auf den Job des Brötchenverdieners reduzieren“, das wird sich umgehend verbessern, sobald Männer auf ihre Privilegien verzichten…).
      Noch beeindruckender aber ist, dass er Sachen wie „In Deutschland ist die Suizidrate unter Männern dreimal so hoch wie bei Frauen. Männer gehen seltener zum Arzt, haben mehr und gefährlichere Unfälle. Sie werden häufiger Opfer von Gewalt (von anderen Männern)…“ ebenfalls dem Patriarchat anlastet. Hier wird offenbar versucht, sich zu immunisieren gegen Argumente, die ziemlich deutlich aufzeigen, dass es mit der allumfassenden Männerherrschaft zulasten von Frauen in der Praxis offenbar nicht so weit her ist.

      MITM, kann man dich bezüglich deines Blogs irgendwie erreichen (habe dort bisher keine Kontaktmöglichkeit gesehen)?

      • „Dörr behauptet…“

        jede Menge. Allerdings definiert er seinen Begriff „Patriarchat“ nicht (daß er so gründlich wie djadmoros darüber nachdenkt, ist undenkbar), er liefert noch nicht einmal den Hauch eines Beweises, daß sein wie auch immer definiertes Patriarchat existiert (Standardtrick: er verkauft seine Stammtischparolen als erwiesene soziologische Fakten), und dann versteigt er sich auch noch in wilde Prognosen, was alles wäre, wenn das wie auch immer definierte Patriarchat weg wäre, auch ohne die geringste Evidenz.
        Insgesamt primitivster Populismus. Habe ich schon erwähnt, daß Feminismus inhärent populistisch ist, weil er zentrale Merkmale des Populismus aufweist? Das merkt Herr Dörr jedenfalls nicht.

        „irgendwie erreichen“

        Ja, hier 😉 Oder auf man-tau, da bin ich auch ziemlich oft.

        „keine Kontaktmöglichkeit gesehen“

        Da sind auch keine, denn ich finde das besser, wenn die Diskussionen auf wenigen gut frequentierten Blogs stattfinden. Wenn das aber vertraulich sein soll, kann ich irgendwo die Kommentarspalte öffnen.

        • Ich wollte dir nicht-öffentlich etwas weiterleiten, falls der Blog eine E-Mail-Adresse o.ä. gehabt hätte. Ist aber nicht wichtig, würde keinen besonderen Aufwand lohnen.

          • Klappt irgendwie nicht, braucht man da ein Google-Konto? Und wäre der Kommentar dann öffentlich einsehbar?

          • „Klappt irgendwie nicht“

            Ich hatte eine weitere Einstellung übersehen, wonach man nur mit Google-Konto kommentieren konnte. Jetzt geht es auch anonym oder mit Name/Url.
            Außerdem muß Javascript erlaubt sein und Ad-Blocker können stören.
            Bei mir haben jetzt 2 Tests als anonymer Absender geklappt.

          • „wäre der Kommentar dann öffentlich einsehbar“
            Anonyme Kommentare sind immer moderiert und und müssen von Hand freigegeben werden. Kann eine Weile dauern, weil ich ggf. erst abends dazu komme, nachzusehen.

          • Danke! Habe dir dort zwei Kommentare hinterlassen. Sind aber nur zur Info, also bitte nicht freischalten!

          • Danke! Kann ich dich irgendwo anonym erreichen (auf einem Blog, email oder was auch immer)?
            Falls ja, schick die Angaben als Kommentar auf der gleichen Seite.

    • Bei Texten von Julian Dörr ist mit einem Erkenntnisgewinn nicht zu rechnen.

      Deswegen betrachte ich es für mich als Lebenszeitverschwendung mich mit seinen Texten zu beschäftigen.

      Dennoch ein Lob an mitm und Hugor für Eure Bereitschaft, Euch diese schwere Kost anzutun.

  11. „Keine Kinder der Umwelt zuliebe“.
    Wurden die Thesen von Verena Brunschweiger hier schon diskutiert?
    Es gab ja verschiedene Berichte von ihr in diversen Medien. Dem Focus gab sie ein Interview:

    https://m.focus.de/familie/kind/keine-kinder-wegen-der-umwelt-jetzt-legt-die-lehrerin-nach-mit-steilen-thesen_id_10421302.html

    „Verena Brunschweiger ist 38 Jahre alt, Buchautorin und bezeichnet sich als extrem umweltbewusst: Die hauptberufliche Lehrerin verzichtet auf Flugreisen, lässt so gut wie immer das Auto stehen, ernährt sich vegetarisch – und wird keine Kinder bekommen.“
    „Denn die, so schreibt sie in ihrem aktuellen Buch „Kinderfrei statt Kinderlos“ seien „das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“. Zudem fordert sie, dass jede Frau, die der Umwelt zuliebe kein Kind bekommt, mit 50 Jahren 50.000 Euro erhalten solle.“

    Natürlich werden auch wieder Opfermythen befeuert:
    „Und, last, but definitely not least: Sie (die Frau) folgt damit männlich dominierten Außensichten auf und Ansprüchen an ihren Körper und dessen Funktionen und verhält sich damit insofern auch submissiv. Sie lässt/ließ sich erfolgreich einreden, dass sie das selbst wolle, dass sie das alles (auch) für sich mache. Perfekt, Gehirnwäsche erfolgreich abgeschlossen.“

    Also Frauen wollen eigentlich gar keine Kinder, es ist das mächtige Patriarchat, das überall wirkt und ihre Gedanken dahingehend beeinflusst – mal wieder!

    „In der Welt, in der wir mittlerweile leben, ist die Entscheidung für ein Kind faktisch nicht mehr guten Gewissens zu unterstützen – so sehr sich Einzelne dies vielleicht wünschen mögen. Es sollte folgerichtig auch auf die finanzielle staatliche Förderung einer solchen doch zumindest höchst bedenklichen Entscheidung verzichtet werden.“

    Die übliche faschistoide SJW Propaganda Rhetorik. Man kann nicht einfach etwas im konstruktiven Sinne kritisieren, Verbesserungsvorschläge unterbreiten oder eine gemäßigte Position vortragen. Nein, jede/r der Kinder hat, ist zum Tod geworden, ist Vernichter der Welten – die absolute Apokalypse, schlechte Menschen und die sollten natürlich ein schlechtes Gewissen haben!

    • Wieso soll denn nur jede Frau 50000€ mit 50 Jahren bekommen? Schont ein Mann denn nicht die Umwelt, wenn er keine Kinder hat? Alle diese Vorschläge von Frauen führen immer nur zu weniger Gleichberechtigung und mehr bedingungs- und anstrengungsloser Frauenbevorzugung… und sie denken das mit mehr Frauen in Machtpositionen erst Gleichberechtigung möglich wird.

      Erstmal Geld…

      • Ja das wollte ich eigentlich auch noch dazu schreiben.
        Dieser Entlohnungsgedanke scheint bei Frauen tief verwurzelt: Ich habe etwas „geleistet“ also will ich dafür auch Geld! Altruismus und Bescheidenheit sind für Frauen wohl absolute Fremdwörter.
        Das lässt natürlich tief blicken. Es sollte für sie ja selbstverständlich sein, das für die Umwelt zu tun. Aber nein, erstmal Kohle ohne gehts einfach nicht.

        • „Dieser Entlohnungsgedanke scheint bei Frauen tief verwurzelt“

          Das hat nun wirklich nichts mit dem Geschlecht zu tun. Jeder Mensch, der etwas leistet, erwartet dafür eine Art von Gegenleistung. Aber es scheint unterschiedliche Vorstellungen darüber zu geben, was genau mit zu entlohnender „Leistung“ gemeint ist. Manche Frauen halten das Großziehen der eigenen Kinder für eine zu zahlende Art der Beschäftigung.

          • „Jeder Mensch, der etwas leistet, erwartet dafür eine Art von Gegenleistung“

            Genau, etwas leisten. Keine Kinder zu bekommen, ist keine Leistung.

            Frau zu sein, auch nicht.

          • „Das hat nun wirklich nichts mit dem Geschlecht zu tun. Jeder Mensch, der etwas leistet, erwartet dafür eine Art von Gegenleistung.“

            Das stimmt. Aber deswegen habe ich „Leistung“ ja in Anführungszeichen gesetzt 🙂

          • @Matze Oh man. Das ist echt kurios. Die nutzen den Frauentag, um die Hand aufzuhalten. Und bei manchen bin ich mir nicht mal sicher, dass es „Biofrauen“ sind.

          • Manche Frauen halten das Großziehen der eigenen Kinder für eine zu zahlende Art der Beschäftigung.

            Was leistet denn dann eine Frau, die eben genau das nicht tut?
            Es geht ja um eine Anti-Wurf-Prämie für Frauen. Oder ist sexuelle Enthaltsamkeit und/oder richtige Verhütung heutzutage eine Leistung?
            Mmmh – manchmal könnte man das tatsächlich meinen. 😉

          • Was leistet denn dann eine Frau, die eben genau das nicht tut?

            Hab mich schlecht ausgedrückt. Ich meinte, dass manche Frauen scheinbar der Meinung sind, dass sie für das Großziehen der eigenen Kinder bezahlt werden sollten. Diesen Gedanken finde ich absurd.

    • ‚entlassen‘ ist glaube ich ein zu mißverständliches Wort hier. Das CERN hat Strumias Status als Gastprofessor (nach allem, was ich weiß, mit keinerlei Entlohnung verbunden) nicht verlängert.

      Wobei man sich natürlich schon die Frage stellen kann, welche Auswirkungen auf seine berufliche Laufbanh als Teilchenphysiker es haben wird, eben KEIN Gastprofessor am CERN mehr zu sein… Ich halte den Vorgang im höchsten Maße für bedenklich. Wie ‚Säuberungsaktionen‘ unter Stalin oder Zersetzung in der DDR (s. z.B. ‚Woihnhaft‘ von Manfred Haferburg).

      • Stimmt. Entlassen ist das falsche Wort. Wobei man sagen muss, dass der Effekt von „Vertrag-nicht-verlängern“ und „Entlassen“ derselbe ist. Ich bin auch zunehmend entsetzt. Allem Anschein nach hatte er ja nicht mal die Möglichkeit sich „offiziell“ zu verteidigen. Eine Publikation seiner Thesen scheint ihm nicht möglich zu sein.

        Übrigens auch in diesem Artikel wieder der „Damoore-Effekt“. Medien berichten völlig verfälscht über den Inhalt seines Kommentars. Denn dass Strumia Frauen eine Fähigkeit absprechen wollte (hier „Physik“), ist mir neu:

        „The European particle physics research centre Cern has cut ties with the scientist who said that women were less able at physics than men.“

  12. Ich habe das Buch „Woke- a guide to social justice“ von Titania McGrath angefangen und kann es nur empfehlen. Ich bin zwar erst auf Seite 17, aber mein Zwerchfell schmerzt jetzt schon. Wer ihre Tweets mag wird dieses Buch lieben.
    … To give a tangible example of our achievements, consider how the definition of the word ‚Nazi‘ has been successfully broadened to include anyone who voted for Brexit, has ever considered supporting the Conservative Party or who refuses to take the Guardian seriously. Although this is a great victory for the progressive cause, it does mean that there are now more Nazis living in modern Britain than even existed in 1930s Germany. This makes ‚Woke: A guide to Social Justice‘ not only timely, but essential…
    😂

  13. Ein dreister Versuch einer Juristin, das verfassungsfeindliche Parite-Gesetz zu legitimieren:

    „Faktische Nachteile für Frauen bestehen beim Zugang zum Bundestag. Sie sind dort unterrepräsentiert, weil die Parteien sie seltener nominieren als Männer oder häufiger auf aussichtslose Plätze setzen. Der Grund hierfür sind Männerbündnisse, männlich geprägte Karrieremuster, ungünstige Sitzungsbedingungen sowie Vorbehalte gegenüber der Eignung von Frauen in den Parteien. Dass sich in den Parteien weniger Frauen finden als Männer, ist für den Befund ihrer Unterrepräsentation im Bundestag irrelevant. Denn beim Zutritt zum Parlament geht es um ein staatliches Organ, für das die Parteien Kandidaten aus dem gesamten Volk gewinnen können (Artikel 38 Grundgesetz).“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/geschlechtergerechtigkeit-wie-kann-man-dem-frauenunterschuss-im-bundestag-entgegenwirken/24085568.html

    • Hier ist die Webseit von Brosius-Gersdorf: https://www.jura.uni-hannover.de/brosius-gersdorf.html

      Dort findet sich auch ein längerer Text von ihr zum Thema Ergebnisparität:

      https://verfassungsblog.de/ergebnisparitaet-oder-chancengleichheit-quotenmodelle-zur-steigerung-des-frauenanteils-im-parlament/ Ergebnisparität oder Chancengleichheit?
      Quotenmodelle zur Steigerung des Frauenanteils im Parlament
      Frauke Brosius-Gersdorf
      Mo 25 Feb 2019

      Ganz so fanatisch wie Silke Laskowski scheint sie nicht zu sein.
      Inhaltlich haben ihre Argumente mMn gravierende Defizite (Zitate aus dem Tagesspiegel-Artikel):

      * „… Frauen trotz gleicher Rechte oft faktische Nachteile beim Erreichen beruflicher Positionen haben“ – unbewiesene Verschwörungstheorie; es geht auch nicht um Frauen i.a. sondern um Karrierefrauen, die sich in Parteien uns politischem Aktivismus hochkämpfen wollen.

      * „… Grund hierfür sind Männerbündnisse, männlich geprägte Karrieremuster, ungünstige Sitzungsbedingungen …“ — nicht zu vergessen das unsichtbare rosarote Einhorn. Ich rätsele immer, wie jemand, der so hoch in der Bildungshierarchie aufgestiegen ist, solche Stammtischparolen erzählen kann.

      * „… Unterrepräsentation [von Frauen] im Bundestag“ – stellt wieder mal implizit die unbeweisbare und falsche These auf, daß nur Frauen Frauen repräsentieren können. Daß die feministischen Damen im Bundestag die Interessen von Männern gar nicht repräsentieren wollen (können tun sie es auch nicht, aber das istr zweitrangig), führt zum Fehlschluß, daß das mit vertauschten Rollen genauso sei.

      * „[Frauenquote, weil… ] … Parteien Kandidaten aus dem gesamten Volk gewinnen können (Artikel 38 Grundgesetz).“ – Absurdes Argument. Art. 38 GG (1) sagt: Die Abgeordneten .. sind Vertreter des ganzen Volkes, … und nur ihrem Gewissen unterworfen., und zwar jeder einzelne, mit seinem privaten Gewissen. Das betrifft die Aufgabe jedes einzelnen Abgeordneten, da steht nichts von Restriktionen, wie der Bundestag zusammengesetzt sein muß.

      * „Diese Nachteile für Frauen beseitigt der Gesetzgeber, wenn er die Parteien zur Aufstellung von Bewerber-Tandems verpflichtet und den Bürger mit seiner Erststimme zwischen Mann und Frau wählen lässt.“ – Damit wären keine parteilosen Einzelkandidaten mehr möglich. Generell wird mein Recht, für öffentliche Ämter zu kandidieren, davon abhängig, eine Person anderen Geschlechts zu finden, die mit mir ein Tandem bildet, innerhalb wie außerhalb von Parteien.

      • „Ganz so fanatisch wie Silke Laskowski scheint sie nicht zu sein.“

        Ja, sehe ich auch so. Unabhängig davon, was man von Teilen ihrer Argumentation hält – sie schreibt in dem Blogtext immerhin zutreffend:
        „Da der Förderauftrag des Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG auf den Abbau faktischer Nachteile für Frauen beschränkt ist, zielt er nur auf die Verwirklichung von Chancengleichheit für Frauen, nicht hingegen auf nachteilsunabhängige Ergebnisgleichheit.“/i>
        Wenn sich dieser Fakt endlich im öffentlichen Diskurs durchsetzen könnte, wäre schon viel gewonnen. Aber das werden gewisse Kreise schon zu verhindern wissen…

        • Unter den Rechtsgelehrten scheinen die Meinungen durchaus zu differieren, abhängig von der ideologischen Orientierung. Als juristischer Amateur kann man nur versuchen, das ganze von Spielfeldrand mitzuverfolgen und die Argumente und Gegenargumente zu sortieren, um zumindest die unumstrittenen Teile zu verstehen. Ansonsten bleibt noch genügend Platz für eigene Meinungen

          PS: ich habe hier https://allesevolution.wordpress.com/2019/03/09/selbermach-samstag-230-09-03-2019/#comment-391568 einen Hinweis auf eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.

          • „glücklich?“

            Im Prinzip ja. Als Problem sehe ich am ehesten die Größe des Bundestags an, die sollte wieder auf unter 500 Abgeordnete gedrückt werden. Die meiste Arbeit wird sowieso in den Ausschüssen geleistet. Außerdem kostet jeder Abgeordnete inkl. Büro usw. knapp eine Million p.a.

          • Also wir sind uns schonmal einig, dass wir eigentlich keinen so aufgeblähten Bundestag haben wollen wie derzeit?

            Ich nun glaube der SPD, dass sich mit ihrem Vorschlag zur Wahlrechtsänderung (Begrenzung der Wahlkreisanzahl auf 120, dafür aber dann jeweils zwei Direktkandidaten – m+w als „Tandem“ – entsenden) das Parlament nicht bloß erstmals repräsentativ im Hinblick auf die Geschlechterverteilung der Bevölkerung zusammensetzte (was ich für einen aus dem GG abgeleiteten Auftrag halte), sondern auch dauerhaft verkleinern würde.

            Wärst Du denn grundsätzlich bereit (mal angenommen die Einsparpotentiale wären real) die Kröte zu schlucken, zukünftig genausoviele Frauen wie Männer als Volksvertreter sehen zu müssen?

          • „m+w als “Tandem”“

            … halte ich aus diversen Gründen für verfassungswidrig. Schreibe ich eventuell mal in Kürze separat auf, heute abend reicht die Zeit nicht.

            „dem GG abgeleiteten Auftrag halte“
            da sind wir verschiedener Auffassung 😉

            „dauerhaft verkleinern würde.“
            Nein, für die Tandem-Methode müssen zunächst jeweils zwei bisherige Wahlkreise zusammengelegt werden, d.h. die Wahlkreise werden größer, die Zahl der Abgeordneten bleibt konstant, aus derzeit 299 Wahlkreisen würden also rund 150. Schon das fände ich schlecht. Die weitere Reduktion auf 120 macht es noch schlechter. Derzeit kommen auf einen Wahlkreis ca. 270.000 Einwohner, das ist schon ziemlich viel. Aber immerhin hat man in den Wahlkämpfen und auch zwischendurch durchaus die Chance, einen solchen Volksvertreter selber auf Wahlkampfveranstaltungen kennenzulernen und mit ihm zu reden (habe ich zumindest schon gemacht). Bei nur noch 120 Wahlkreisen steigt das auf ca. 670.000 Einwohner, das macht den Kontakt zwischen den Leuten und den Kandidaten immer schwieriger. Das Regionalitätsprinzip hinter den Wahlkreisen halte ich für sehr wichtig, alleine um die politische Kommunikation zu verbessern.

            Eine einfachere Lösung als die Wahlkreisreduktion wäre übrigens, die Überhangmandate ganz abzuschaffen und für den seltenen Fall, daß eine Partei mehr Direktmandate bekommt als ihr nach den Zweitstimmen zustehen, nur die „erfolgreichsten“ Direktmandate (z.B. gemessen an absoluten Stimmenzahl oder dem prozentualen Anteil) mit einem Platz zu beglücken. D.h. einige wenige Kandaten hätten zwar die relative Mehrheit der Stimmen in ihrem Wahlkreis gewonnen – das sind aber ggf. unter 40% – kämen aber nicht in den Bundestag. Müßte man mal genauer durchrechnen, wenn das nur ca. 10% der Wahlkreise beträfe, könnte man damit leben.

            „sehen zu müssen?“
            Auf Zwang reagiere ich grundsätzlich allergisch. Der Frauen- bzw. Männeranteil in Parlamenten ist mir egal, wichtig fände ich, dort kompetentes Personal sitzt.

          • Und Du glaubst nicht, dass es unter Deutschlands mehr als 40 Millionen Frauen auch ausreichend viele kompetente gäbe, um die Parlamente zur Hälfte mit ihnen zu besetzen… Weil?

          • Und Du glaubst nicht, dass es unter Deutschlands mehr als 40 Millionen Frauen auch ausreichend viele kompetente gäbe, um die Parlamente zur Hälfte mit ihnen zu besetzen… Weil?

            Es ist egal, was er oder ich oder sonst irgendwer glaubt.
            Entscheidend ist, dass es nicht genug Frauen gibt, die sich die Arbeit antun wollen.
            Da hilft auch dein dümmliches Geschwafel nicht weiter.

        • @mitm – „Unter den Rechtsgelehrten scheinen die Meinungen durchaus zu differieren, abhängig von der ideologischen Orientierung.“
          Soweit ich weiß (bin Jurist, aber kein spezieller Verfassungsrechtler), ist unter Juristen weitestgehend unstreitig, dass Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG keine direkte Ergebnisgleichheit fordert. Gegenteiliges wird höchstens von feministischen IdeologInnen (von denen es leider unter Juristen einige gibt) behauptet, die ihren Aktivismus über seriöse Rechtsanwendung stellen. Ich bin deshalb auch überzeugt davon, dass reine Ergebnisgleichheit von keinem Verfassungsgericht (egal wie „feministisch unterwandert“) bestätigt werden würde, dazu sind der Wortlaut der Norm („tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung“) und Kontext zu eindeutig.
          Die eigentliche juristische Frage dreht sich allerdings darum, welche Maßnahmen zur „tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung“ erforderlich und angemessen sind. Das Verfassungsrecht ist schwammig genug, um generell praktisch jedes gewünschte Ergebnis irgendwie begründen zu können. Ich halte es deswegen keineswegs für ausgeschlossen, dass klar auf Ergebnisgleichheit zielende Gesetze bei entsprechendem politischen Willen auch vor dem Verfassungsgericht durchgehen mit der Begründung, diese Gesetze seien wegen der tiefgreifenden strukturellen Benachteiligungen von Frauen erforderlich, um der Gleichberechtigung zum Durchbruch zu verhelfen.

          „ich habe hier https://allesevolution.wordpress.com/2019/03/09/selbermach-samstag-230-09-03-2019/#comment-391568 einen Hinweis auf eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen.“
          Habe ich gesehen, danke! Wie dort allerdings schon geschrieben, kann ich allerdings nicht kommentieren, weil man anscheinend ein Google-Konto verwenden müsste.

      • Jetzt erst hab ich den von Dir verlinkten Beitrag … na, sagen wir mal angelesen^^:

        „Ließe der Gesetzgeber dem Bürger dagegen die Wahl, aus geschlechtsgemischten Bewerber-Tandems Mann oder Frau zu wählen, bliebe zumindest seine Wahlfreiheit unangetastet.“

        Ich weiß ganz genau, was ich mir wünsche: aus meiner Region den besten Mann UND die beste Frau (unabhängig voneinander) in den Bundestag zu entsenden (und dann eben noch zusätzlich bei einer Partei mein Kreuz zu machen). Was sollte dagegen sprechen?

        „Frauen müssen nicht in sämtlichen Lebensbereichen in gleicher Anzahl vertreten sein wie Männer“

        Nein, nicht in sämtlichen. Aber wie ich finde schon in der Volksvertretung. Ich sehe auch überhaupt keinen sachlichen Grund, weshalb das nicht möglich sein sollte.

        „sondern nur die gleichen Chancen haben, zum Zug zu kommen“

        Haben sie aber doch wohl nicht, solange der BT-Direkt-Wahlkampf (bei den „Großen“) vielfach aus eigener Tasche finanziert wird/werden muss (bei der CDU macht das über 10.000 Euro im Schnitt)?

        • „Haben sie aber doch wohl nicht, solange der BT-Direkt-Wahlkampf (bei den „Großen“) vielfach aus eigener Tasche finanziert wird/werden muss (bei der CDU macht das über 10.000 Euro im Schnitt)?“

          Sind Frauen, Deiner Meinung nach, zu dumm oder zu faul, um 10.000,-€ für ihren Wahlkampf zu erwirtschaften/organisieren und warum sollte diese „Hürde“ nicht auch für Männer gelten?

          • Ich halte diesen Betrag eh für ein Märchen.
            Natürlich kann man privat immer auch eigenes Geld in den Wahlkampf stecken, aber in aller Regel wird er aus der jeweiligen lokalen Parteikasse und Kleinspenden finanziert.
            Zumindest in den 90ern konnten Parteispenden pauschal mit 50% steuerlich abgesetzt werden, weshalb es üblich war/ist, Sitzungsgelder zu spenden. So konnte man aus 100 DM einfach 150 DM machen.
            Das Problem war und ist, dass Frauen sich gern in den Ergebnissen erfolgreicher Partei-/Vereinsarbeit sonnen, sich aber nur ungern selbst aktiv daran beteiligen. Das war bei uns Grünen so, das war beim BUND so und das ist mit Sicherheit erst recht bei allen anderen Parteien so.
            Und bei Wahlen – ich schrieb es schon an anderer Stelle – drängelten sich bei uns in der Gemeinde die Frauen alle auf dem letzten – aussichtslosen – Listenplatz.
            Das die Grünen bei der letzten Urwahl der Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2017 nur eine Frau aus über 60.000 Mitgliedern aktivieren konnten, ist kein Zufall, sondern Beleg, dass es in ganz D so ist.

            Und auch unser Semikolon macht sich für ANDERE Frauen stark, würde sich aber eher eine Hand abhacken lassen, als selbst ihre Interessen politisch zu vertreten, egal, ob es sie 0 €, oder 10.000 € kostet.
            Ja, sie würde nicht mal ihren Hintern hochkriegen, wenn sie für ihre Kandidatur 10.000 € KRIEGEN würde.

            Das genau umzeichnet auch das Problem, das mit einer zwangsweisen Geschlechterparität auftreten würde. Man würde nicht mal mit vorgehaltenem Revolver genug Frauen zusammenkriegen, um die 50%+x-Frauenquote in den Parlamenten zu erfüllen.

          • Mein persönliches Problem ist, dass ich regelrecht Angst davor habe fotographiert zu werden. Vor der Gesichtslähmung mochte ich das ja auch schon nicht besonders – jetzt aber ist mir allein der Gedanke an eine so öffentlich exponierte Stellung mit allgegenwärtigen Schnappschüssen eine Qual.
            (Würde mir das als Mann auch so gehen? Wahrscheinlich nicht)

            Aber ich habe 3 Töchter. Und von der Ältesten kann ich sogar schon sagen, dass Interesse an einer Politik-Karriere grundsätzlich vorhanden ist (wie auch bereits bei mir).

          • Das Frauen ein Problem damit haben, photographiert zu werden, kann man ja überall im Internet sehen. 😀 Und auch Dein Mann hat 3 Töchter, oder nicht?
            Deine Anekdoten sind zwar recht unterhaltsam, beantworten aber die Frage nicht.
            Obwohl, irgendwie doch. Frauen finden Ausreden – Männer finden Lösungen.

          • Halt es meinetwegen für eine Ausrede, aber ich hab gerad keine Zeit mir zu überlegen, welche Formulierungen ich wählen sollte…

            Hier wenigstens ein paar Links:

            https://www.sueddeutsche.de/politik/bundestagswahl-wenn-der-wahlkampf-eine-frage-des-geldes-ist-1.3624810

            https://www.sueddeutsche.de/geld/diw-studie-geschlechtervergleich-vermoegen-ist-maennlich-schulden-sinds-auch-1.1011292

            https://www.finanzcheck.de/wissen/magazin/denken-frauen-anders-ueber-geld-als-maenner/

            „Und auch Dein Mann hat 3 Töchter, oder nicht?“

            Mein Mann opponiert ja auch nicht gegen das Paritäts-Ziel, käme ihm nie in den Sinn.

            BTW würde selbst ich (mit diesem meinem speziellen Problem) eher ein politisches Mandat übernehmen als mich erschießen zu lassen
            ^^

    • Man sollte der Juristin vielleicht mal verraten das „Faktisch“ nicht bedeutet das man nur ganz fest an etwas glauben muss, damit es wahr ist.

      „Dass sich in den Parteien weniger Frauen finden als Männer, ist für den Befund ihrer Unterrepräsentation im Bundestag irrelevant.“

      Ja, weil sonst könnte man auf die Idee kommen das Frauen in den Parteien massive bevorzugt werden.

      Sie lügen echt das sich die Balken biegen, diese Feministinnen.

  14. Wieso interessiert sich hier niemand für das Ansinnen von Familienministerin Giffey, die Gesetzeslage zum Unterhalt für Trennungskinder neu zu ordnen? (Oder hab ich da was übersehen?) Wozu geh ich denn auf diesen Blog, wenn hier diese Sachen nicht mehr thematisiert werden?! 😀 😉

    • Weil dieser Vorschlag von der SPD und Frau „Ich nehme unterhaltssäumigen Vätern den Führerschein weg“-Giffey kommt. Die glauben doch selbst nicht daran, daß die SPD etwas für Männer machen würde. Allein der parteiinterne Zoff zu diesem Thema würde die SPD in kleine Stückchen zerfetzen…..
      Was soll man da also noch drüber reden?

      • Na also: da haben wir ja schon die ersten Meinungen dazu. 😉 Es geht doch! 😀
        Also mich hat’s eben deshalb verwirrt, weil ihre Vorschläge, wie ich sie gelesen habe, recht positiv hinsichtlich Gerechtigkeit geklungen haben (zumindest im Vergleich zum faktischen Ist-Zustand). Da frage ich mich dann, wie man so eine Frau einschätzen soll … Gut, dass eine Frau einen verwirrt, ist ja nicht verwirrend. 😉 Aber das ist wohl ein anderes Thema …
        Vielleicht war das eine Reaktion von ihr auf kritische Gegenstimmen und Reflexionshilfen bzgl. ihres Führerscheinentzugausrutschers … doch ob sie aus Gründen der Beschwichtigung/“Wiedergutmachung“/Popularität entstand oder aber eines tatsächlichen Rechtslageverbesserungswillens entwuchs, bleibt für mich erst mal offen.

        • Nun was wurde den dazu konkretes von der Dame gesagt.

          Das es bei Willensbekundung speziell aus dieser Richtung erstmal darum geht Rattenfänger zu spielen, sollte klar sein.

          Wenn etwas tatsächlich folgen sollte, dann wird das sicherlich eines nicht besser für die betroffenen Männer!

  15. „Wieso interessiert sich hier niemand für das Ansinnen von Familienministerin Giffey, die Gesetzeslage zum Unterhalt für Trennungskinder neu zu ordnen?“

    Weil Giffey – FT deutete es schon an – nicht gerade dafür bekannt ist, sich für die Belange von Vätern einsetzen zu wollen/können.

    Und dann bräuchte es gar keine geänderte Gesetzeslage, weil schon das derzeitige Gesetz die paritätische Betreuung/den paritätischen Unterhalt erlaubt – alles andere wäre auch grundgesetzwidrig.

    Allein, die beiden obersten Gerichte in Karlsruhe haben bisher alle Vorstöße in Richtung einer faireren Behandlung von Vätern konsequent abgeblockt.
    Der BGH erlaubt nur eine symbolische Minderung des Unterhaltsbetrags (z.B. von 440 € um 14 €) bei nahezu gleicher Betreuungsleistung und auch das BVerfG sieht in einer grundgesetzwidrig asymmetrischen Behandlung der Eltern keinen Änderungsbedarf. Die Richter weichen in aller Regel immer nur dem Druck aus Strasbourg.

  16. Spinnt mein Rechner, oder WordPress?

    Erst flieg ich komplett raus aus meinem Account, dann muss ich mich neuerdings jedesmal neu anmelden, wenn ich posten will.
    Und ich bekomme ständig Aufforderungen, ein Password einzugeben, bevor ich freigeschaltet werde.
    Wenn ich dann „Abbrechen“ oder irgendwas anderes clicke, erscheint mein Beitrag – meistens – trotzdem, allerdings nicht unter dem kommentierten Beitrag 😦
    Ist das nur bei mir so?

    • WP testet seit ca. zwei Wochen an den Kommentarregeln rum.
      Automatisches Einfügen ( von Formulardaten ) ist bspw. auf „Halbautomatik“ umgestellt, man muß auch bei wiederholtem Posten immer nochmal in die jeweilige Zeile clicken.
      Und nach dem Ansenden erscheint erstmal nix.
      Erst nach einigen Minuten wird der Kommentar schreigefaltet und rechts in die Kommiliste eingetragen. Und ’ne Frist scheint es auch zu geben. Wenn man eine Weile lang keinen Kommentar mehr abgeschickt hat, muß man seine Daten erneut eintragen, auch wenn man den Browswer durchlaufen hatte, ohne zwischendurch private Daten zu löschen. W.h. WP erklärt vermutlich zw.zeitl. den betreffenden Cookie für ungültig.
      Vermutlich geht es darum sich schon mal darauf einzustellen, wie man die zu erwartenden Uploadfilter dazwischengequetscht kriegt, ohne daß es allzusehr auffällt, resp. so, daß man es als „Erhöhung der Privatsphäre“ verkaufen kann.

        • Der Kommentarfeed erscheint nicht immer in Echtzeit, sondern ist manchmal zeitverzögert (selten mehr als 10 Minuten).
          Ich nehme an, die Latenzzeit hängt (auch) davon ab, wie WordPress die Server ausbalanciert, und je nach Auslastung Daten länger im Cache hält statt dauernd neue DB-Abfragen zu starten.

          • Das hatte ich schon so verstanden.
            Aber auch beim Feed in einem neuen Browser-Fenster (oder sogar auf anderem Rechner – das Phänomen ist also nicht nur lokal) kann eine Verzögerung eintreten, bis er tatsächlich aktuell ist. Das habe ich zumindest schon mehrfach so beobachtet, auch wenn es sich nur um wenige Minuten handelt.

          • Da ich zu Fuß im Netz unterwegs bin ( w.h. ich nutze keine feeds o.ä. ), das Phänomen gleichzeitig mit den anderen oben beschriebenen auftrat, gehe ich trotzdem von einer Einstellungsänderung seitens WP aus.

      • „Ich hab ja immer damit gerechnet dass hinter Titania ein Mann oder ein Team stecken könnte, …“

        Ich hatte vor einigen Tagen denselben Verdacht und dann – leider – genau den Artikel recherchiert.
        In Vergrößerung sieht Titania wie ein 15-jähriges Mädchen aus. Selbst wenn man „ihr“ ein Alter von maximal 25 Jahren zugesteht, besitzt sie eine so außergewöhnliche Schlagfertigkeit, dass man irgendwann den Verdacht nicht unterdrücken kann, dass sich hinter dem Avatar eine andere, wesentlich lebenserfahrenere Person verbirgt – und vermutlich ein Mann.

        „… aber es wäre doch schön gewesen, wenn es wirklich eine Frau gewesen wäre…“

        Ja, es hätte die Hoffnung am Leben erhalten, dass es da draußen – außer Anne – noch andere Frauen gibt, die ihren hübschen Kopf zu mehr benutzen, als zum Zukorken des Halses.
        Aber es war zugegebenermaßen zu schön, um wahr zu sein.

        • „Ja, es hätte die Hoffnung am Leben erhalten, dass es da draußen – außer Anne – noch andere Frauen gibt, die ihren hübschen Kopf zu mehr benutzen, als zum Zukorken des Halses.“

          Weiter unten hat Martin H. auf einen Artikel in Spiked verwiesen, wo ebenfalls die identitat der lieben Titania enthüllt wird. in dem Zusammenhang war dann auch zu entnehmen, dass zumindest die hälfte von Godfrey Elfwick eine Frau ist: die Satirikerin Lisa Graves, die nach ihrem outing wohl auch „verdächtigt“ wurde, hinter Titania zu stecken…

          https://www.spiked-online.com/2019/03/04/lisa-graves-i-am-not-titania-mcgrath-go-f-yourself/

          „Lisa was one half of the writing team responsible for the ‘genderqueer Muslim atheist’ character Godfrey Elfwick“

          🙂

  17. Lokalnews aus Berlin:

    „Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hatte 2014 das Pilotprojekt „Frauen im Sport“ angeschoben, mit einem schönen Konzept, einem Beirat, wissenschaftlicher Begleitung und einem Zukunftspreis. Damit sollten die Sportvereine des Bezirkes angeregt werden, „Mädchen und Frauen verstärkt für Führungspositionen zu gewinnen und sie dabei zu unterstützen und zu fördern“. In den 240 Sportvereinen in Treptow-Köpenick seien lediglich 35 Prozent der Mitglieder Frauen, nur zehn Prozent der Vereine hätten eine Frau an der Spitze. Daran wird sich fünf Jahre später nicht viel geändert haben. Das Projekt ist schon wieder eingeschlafen, mangels Resonanz, wie die zuständige Sportstadträtin Cornelia Flader (CDU) einräumt.“

    https://leute.tagesspiegel.de/treptow-koepenick/macher/2019/03/11/74886/mehr-frauen-in-fuehrungspositionen-pilotprojekt-abgebrochen/

  18. Leseempfehlung:
    „Science Denial Won’t End Sexism“
    Über den unsäglichen Buchreview in Nature über das Buch „The Gendered Brain: The New Neuroscience that Shatters the Myth of the Female Brain“ und wie es der letzte Husten ist.

    https://quillette.com/2019/03/11/science-denial-wont-end-sexism/

    Zitate: „The fact that biologically-based sex differences exist in the brain was undeniable.“
    “ We should be questioning why femininity is devalued instead of pretending that it’s society’s fault that women aren’t identical to men. Pressuring women to be male-typical (and conversely, that men be more female-typical) is just as regressive as reinforcing stereotypical gender norms.“
    “ Happily embracing a distorted view of world, whether intentionally or out of ignorance, does nothing to promote gender equality.“

    Der ganze Artikel ist klasse.
    via @_donalphonso

    • Ich halte es für eine mittlere Katastrophe, daß Nature den unsäglichen Buchreview von Lise Eliot, der das Buch von Gina Rippon hochjubekt und der von Debra Soh kritisiert wird, publiziert hat.

      Erstens ist alleine der Begriff „Neurosexism“ eine Unverschämtheit, Framing auf die derbste Art. Selbst Frau Wehlung wäre erschrocken.

      Dann ist die Publikation in Nature ein Riesenerfolg für die Genderfemininistinnen und ihren Kampf gegen die Wissenschaft. Das lesen abertausende und wird immer wieder zitiert werden. Es zeigt auch, wie korrupt die Redaktion von Nature ist.

      Der Artikel von Soh ist OK, aber auch nicht umwerfend. Er erreicht vermutlich nur einen Bruchteil der Leute, die der Nature-Artikel erreicht, und dann vermutlich auch überwiegend Leute, die vieles schon kennen und nicht überzeugt werden brauchen.

      Das einzige, was helfen würde, wäre eine massive Kritik des Buchs von Gina Rippon von jemandem wie Pinker o.ä., der ein erhebliches Standing hat.

      Außerdem könnte die Transsexuellen-Lobby aufmarschieren. Von weitem betrachtet ist die These von Rippon und Eliot, es gäbe kein männliches oder weibliches Gehirn, eine totale Kriegserklärung. Ob deren Theorien viel besser sind als die von Rippon, weiß ich zwar nicht, jedenfalls sind sind völlig inkompatibel,

      Fun fact am Rande: gerade eben ist ein weiterer Artikel erschienen, er nachweist, daß sich das Gehirn von männlichen und weiblichen Embryos verschieden entwickelt:

      • “ von jemandem wie Pinker o.ä., der ein erhebliches Standing hat.“

        Hier wäre eigentlich Simon Baron-Cohen am Ball, schließlich wird seine These (Autism as the extreme male brain oder so ähnlich) ja angegriffen von den Nature-Autorinnen…

    • sorry für die Tippfehler, und hier noch der fehlende Link:

    • White Flight ist ein stehender Begriff.

      Das Phänomen, dass wohlhabende Weiße umziehen, sobald ein gewisser Schwellenwert von Farbigen in der Nachbarschaft auftauchen, ist also wohl real.

      • Und das ist nur bei Weißen so? Chinesen bleiben also wo sie sind, wenn z.B. eine große Anzahl von Moslems in ihre Nachbarschaft zieht?

        • K.A.
          Wenn nur Chinesen weg ziehen, geht wohl nicht die Nachbarschaft vor die Hunde, also brauchts dafür keinen Begriff.

          Und es ist auch unklar, ob vor 150 Jahren die Schwarzen oder die Chinesen die stärker unterbutterte Gruppe war.

          Und: Hier ging es nicht um Chinesen, sondern darum, ob Weiße von sich aus dafür sorgen, dass eine defakto Segregation stattfindet. Und das ist ohne Zweifel im gewissen Maße der Fall.

          Dass einige Schwarze inzwischen dumm genug sind, das von sich aus auch noch zu verstärken, ändert daran nichts.

          • Ich habe nie irgendwas über den Rassismus-Gehalt aussagen wollen.

            Meines Erachtens ist die Definition für alle Formen von *ismen: „Ich habe eine so gut wie unveränderliche Meinung über die konkrete Person X, weil diese zu der Gruppe Y gehört“.

            Nach dieser Definition ist „Es ist ein Fakt, dass Grundstücke in Gegenden, in die vele Schwarze ziehen, drastisch an Wert verlieren, also verlasse ich die Gegend nach Möglichkeit rechtzeitig.“ kein Rassismus.

            Dass dumme Leute denken, *ismus sei alles, was Nachteile von Gruppe Y nicht aktiv verhindert, steht auf einem für mich völlig anderen Blatt.

            Aber lass mal die Wertung und die Begründungen mal kurz weg.
            Dann bleibt, dass Separation auch von Weißen aktiv betrieben wird.

            Ist ein Fakt.

            Werten kann man danach immer noch.

  19. Mein Standardsender WDR 3 ist mir irgendwie heute abhanden gekommen. Beim Suchen bin ich dann auf WDR 4 gestoßen, wo ich lernte, dass die US-Sängerin Cindy Lauper nach einem Stimmverlust irgendwann in ihrer Jugend ein Gesangstraining absolvierte – und anschließend in der Lage war, über acht(!) Oktaven zu intonieren.
    Bliebe man im Bereich des Hörbaren, müsste sie tiefer als der tiefste Bass singen können und – natürlich – höher, als der höchste jemals gemessene Koloratursopran, bis dicht an die menschliche Hörgrenze.
    Ein wahres Wunderkind.
    Oder, der Moderator (Hugo Egon Balder?) kennt sich nicht so recht in Sachen Oktaven aus.
    Oder ich hab schlechte Ohren und habe eine „acht“ gehört, wo er eine „drei“ gesagt hat.
    Klingt ja auch irgendwi ähnlich.

    • „Es ist nicht unsere Absicht, dass sich Männer durch die Aktion diskriminiert fühlen“, betonte die BVG. „Auf der anderen Seite: Wer entschuldigt sich bei den Frauen, die durchschnittlich 21 Prozent weniger verdienen?“

      Clown World

      Warum soll sich jemand bei Frauen dafür entschuldigen, das Frauen weniger arbeiten müssen, da Männer eh schon 77% der gemeinsamen Ausgaben bezahlen.

  20. …die Ehe [..] als impliziten Fortpflanzungsvertrag zwischen Individuen, die geschlechtsspezifische Fitnessmaximierungsstrategien entwickelt haben. Die Ehe wurde als Kompromiss zwischen den konkurrierenden männlichen und weiblichen Reproduktionsstrategien angesehen, die auf den grundlegenden biologischen Unterschieden zwischen elterlicher Sicherheit, reproduktivem Potenzial und elterlicher Investition beruhen. Weibliche Tiere haben einen Fortpflanzungsvorteil gegenüber männlichen Tieren aufgrund einer größeren genetischen Sicherheit; sie können nicht betrogen werden. Den Männern hingegen fehlt eine solche elterliche Sicherheit. Die Last von Schwangerschaft, Geburt, Stillen und Kindererziehung liegt in erster Linie bei den Frauen. Schließlich ist das Fortpflanzungspotential von Männern und Frauen sehr unterschiedlich. Das Fortpflanzungspotential eines Mannes übersteigt daher bei weitem das eines Weibchens. Aufgrund dieser unterschiedlichen Strategien nutzen Männer und Frauen die Beziehung, um verschiedene reproduktive Ziele zu fördern.

    [..]

    Da die elterliche Sicherheit für Männer jedoch ein so wichtiges Thema ist (siehe Gallup & Burch, 2006), werden Keuschheit, Jungfräulichkeit und Treue bei der Wahl eines langfristigen Partners groß geschrieben. Aufgrund der weiblichen Pflege- und Versorgungsstrategie wurden die Frauen als sehr wählerisch in Bezug auf die Paarung ausgewählt. Da die Hauptlast der Schwangerschaft und Geburt auf das Weibchen fällt, wird von den Frauen erwartet, dass sie sorgfältig Männer auswählen, die bereit und in der Lage sind, ihre Kinder zu unterstützen, zu schützen und mit Ressourcen für sie zu versorgen. Benshoof und Thornhill (1979) argumentierten sogar, dass der verdeckte Eisprung beim Menschen die Monogamie aufrechterhielt, da Männer zu mehr Engagement und Investitionen gezwungen wurden.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

    • @Slavo
      Sie schreibt:
      „Das wird ja alten weißen Männern auch oft vorgeworfen, dieses: Redet ihr mal, ich bin eh der Geilste. Das habe ich auch teilweise erlebt in den Gesprächen. Ich fand das so unangenehm, dass ich mich seitdem verstärkt frage: Lege ich das auch manchmal an den Tag?“

      Sie schrammt haarscharf an der Selbsterkenntnis.:)

      • Knapp daneben ist nunmal auch vorbei. (:

        Sie ist ein ’94er Baujahr. Schlimm wenn man bedenkt, dass einen selbst nur ein Jahre und paar zerquetschte Monate von solchen Leuten zeitlich trennen. Da fragt man sich dann sehr oft selbst, was genau solchen Leuten widerfahren oder eben nicht widerfahren sein muss, dass sie so denken.

    • @Slavo

      Diese Göre hat einen Sockenschuß, der offensichtlich feministisch inspiriert ist (Quelle Seite 1):

      „Lassen Sie uns mit einem Spiel beginnen. Ich sage Namen, Sie sagen: alter weißer Mann oder nicht. Okay?

      Ja, sehr gut.

      Bernie Sanders?

      Kein alter weißer Mann.

      Jeremy Corbyn?

      An der Schwelle, hat Alter-weißer-Mann-Einschläge.

      Boris Johnson?

      Alter weißer Mann.“

      Alles klar?
      Wer auch immer nicht ihre politische Position (ich bin sehr großzügig mit dem Label „politisch“) teilt ist „Alter-weißer-Mann“ – ungeachtet der Biologie.

      Sie ist in der realitätsleugnenden SPD bestens aufgehoben.

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