„Fünf häufige Fehlvorstellungen zu Geschlecht und Gender“

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Kat Manne zu Misogynie und Sexismus

Die Feministin Kat Manne wird in der Taz interviewt und ich finde einige Passagen ganz interessant:

Misogynie wird im allgemeinen Sprachgebrauch als Hass gegen Frauen verstanden, als etwas, was Männer fühlen. Sie definieren sie nun aber als Erfahrungen wie diese, die Frauen machen. Warum wechseln Sie die Perspektive?

Es gibt eine naive, lexikalische Definition von Misogynie, mit der man leicht der Versuchung erliegen kann, Misogynie psychologisch zu interpretieren – als ein Gefühl im Herzen von Männern. Ein Problem mit dieser Definition ist, dass Misogynie damit sehr selten vorkäme.

Warum?

Weil Frauen in einem patriarchalen System dahingehend sozialisiert sind, zu dienen, zu gefallen und gemocht zu werden. Es würde überraschen und hätte psychologisch wenig Sinn, wenn Männer in einer solchen Kultur für wirklich jede Frau Hass empfinden würde. Zudem können wir kaum wissen, welche Emotion eine Person wirklich empfindet. Aus der Perspektive der Zielobjekte, der Frauen, wäre Misogynie mit dieser naiven Definition sehr schwer erkennbar

Hat was. Auch nett frauenabwertend. Frauen werden in dem patriarchalen System dahingehend sozialisiert zu dienen, zu gefallen und gemocht zu werden und deswegen können Männer sie ja eigentlich gar nicht hassen, denn sie dienen ja eh dem Mann.

Bei solchen Haltungen geht in der Tat eines auch an Diskriminierung verloren: Es ist kaum verwunderlich, dass eine dienende, geradezu devote Frau nicht unbedingt in Führungspositionen kommt. Es ist wenig verwunderlich, dass sie weniger Karriere macht.

Allerdings mögen Frauen im Schnitt durchaus eher Konfrontation vermeiden wollen, aber eben häufig zB nach außen, nicht in einer Beziehung etc. Da geben eher die Männer nach.

Insofern scheint sie hier einen Unterschied im Schnitt in bestimmten Situationen zu einem absoluten Unterschied auszubauen.

Was also ist Misogynie für Sie?

Ich schlage eine stärker opfer­zen­trier­te Konzeption vor, die sich mit der Feindlichkeit und dem Hass auseinandersetzt, der Frauen entgegenschlägt.

Opferzentriert ist immer gut. Denn dann kommt es ja letztendlich auf Gefühle an.

Und Fakten stören bei Diskriminierung eh nur.

Ist der nicht schlicht eine Ausprägung von Sexismus?

Sexismus und Misogynie hängen eng zusammen. Ich verstehe Sexismus als die Glaubenssätze, die versuchen, die untergeordneten Positionen von Frauen zu rechtfertigen. Sexismus stellt Geschlechterunterschiede als naturgegeben hin, seine Ideologie besteht aus Annahmen oder Klischees wie dem, dass Frauen generell fürsorglicher seien als Männer. Misogynie hingegen setzt das System durch: Sie ist die Exekutive des Patriarchats.

Geschlechterunterschiede als Naturgegeben? Das ist ja in der Tat das letzte. Aber gut, dass ihre Angaben oben keine Klischees über Frauen enthalten. Die können halt einfach nicht selbst denken und ordnen sich deswegen den Männern unter. Mögen sie auch. Ganz feministischer Ansatz.

Also im Endeffekt „Sexismus ist die Theorie, Misogynie ist die Praxis“? So ganz scheint sie mir den Unterschied damit nicht herausgearbeitet zu haben

Und diese Passagen fand ich auch interessant:

Wie kommt es, dass trotzdem mehr als die Hälfte aller weißen Frauen, die bei dieser Wahl ihre Stimme abgegeben haben, den offen misogynen Trump gewählt haben?

Wir werden daran gewöhnt, loyal zu mächtigen weißen Männern zu sein, indem wir ihre Motive oder ihr Verhalten nicht infrage stellen – auch dann nicht, wenn sie sich, wie in Trumps Fall, sexueller Belästigung oder sogar sexuellen Übergriffen schuldig gemacht haben. Wir lernen, diese Männer zu schützen und ihren Ruf aufrecht zu erhalten, und wir werden bestraft, wenn wir es nicht tun. Für weibliche Solidarität ist das desaströs.

Eine andere Erklärung wäre ja nur, dass Frauen anders ticken als es der Feminismus für richtig hält und Hillary Clinton das eben nicht bedient hat. Dass sie sich eben nicht in einem Nullsummenspiel um Macht sehen und ganz andere Lebensentwürfe haben als es Feministinnen gerne sehen würden. Das sie vielleicht sogar einen Ehemann, der mehr verdient und ihnen mehr Zeit mit den Kindern ermöglicht durchaus begrüßen und die Abwertungen von Hillary Clinton keineswegs gut fanden.

Und Bestraftung war ja bei einer Wahl Clintons auch nicht zu erwarten. Die Wahlen sind ja geheim

In diesem Fall, in der Wahlkabine, hätte niemand die Frauen bestrafen können. Niemand hätte gemerkt, wenn sie ihr Kreuz bei Clinton gemacht hätten.

Das stimmt. Aber wir handeln nach internalisierten moralischen Verpflichtungen, die nicht nur in Situationen greifen, die öffentlich sind. Wenn wir daran gewöhnt sind, eher loyal zu Männern als zu Frauen zu sein, hat das Auswirkungen auch auf unser Verhalten in der Wahlkabine

Auch hier wieder die Idee, dass Frauen nicht selbst denken können, sondern eine komplette Gehirnwäsche erhalten haben. Aber die sexistische Welt hält sie davon ab, Führungspositionen zu besetzen.

Ist es das, was Sie als „Himpathy“ bezeichnen, als Empathie mit dem männlichen Täter?

Himpathy ist ein strukturell zumindest sehr ähnliches Phänomen. Frauen zeigen oft einen großen Widerwillen, den sprichwörtlichen „Golden Boy“ für sein schlechtes und misogynes Verhalten verantwortlich zu machen, sie zeigen tatsächlich Sympathie eher für ihn als für seine weiblichen Opfer – sogar in Fällen von erwiesenen sexualisierten Übergriffen.

Oder intrasexuelle Konkurrenz, bei der bestimmte Opfer schlicht als Schlampen angesehen werden bzw ein PromiStatus, dem man vieles verzeiht und eine lange Gewöhnungsphase.

Selbermach Samstag 233 (30.03.2019)

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

Was passiert, wenn ein Yale-Student einem Arbeiter sagt, dass er „weiße Privilegien“ hat?

Andrew Sullivan wurde zu den gegenwärtigen intersektionalen Theorien:

During a Monday morning panel probing how Hollywood screenwriters and showrunners portray “the other side,” Sullivan criticized “Hollywood” for regularly painting non-coastal elites in unflattering terms, which has only exacerbated America’s cultural divide.

“These people who are already insecure about losing their job switch on the TV, look at the newspaper and hear that they are being described as bigots, racists,” said Sullivan, who was speaking to a packed audience of industry professionals, including some of the town’s biggest names, at the Getty Center in Los Angeles. “And they resent it, and the one thing I would urge you people who do this type of content is try and complete the idea of ‘the other’ being in the room because they can hear what you are saying.”

Moments later, the author and New York magazine columnist doubled down on his idea, saying: “Don’t tell them everything is good. That you deserve it and that you are all basically slaveholders under their skin blah, blah, blah, which is what Hollywood is saying to them every second of the day.” Those comments, which were met with audible gasps, set the stage for an immensely tense 20-minute panel which ended in Sullivan being shouted at by an audience member, prompting the moderator to step in and end the panel.

Speaking to The Hollywood Reporter during the daylong event’s lunch break, Sullivan, who is no stranger to controversy, was not surprised. “I said what I wanted to say,” he said. “When you’re a struggling, white working-class person in say, Kentucky, and a Yale student says, ‘You have white privilege,’ what do you think happens? [Donald] Trump gets elected — that’s what happens. And they don’t seem to understand any of the lessons from the last time and I don’t want [Trump] to be re-elected, but I don’t think the left is helping and I don’t think Hollywood is helping.”

Leider ist das wohl nicht verständlich, wenn man in der Ideologie drin ist. Dann ist das ja genau das, was man bekämpft: Sie verteidigen ihre Privilegien statt artig Abbitte zu leisten

Schnell einsetzende Geschlechterdysphorie (Rapid Onset Gender Dysphoria)

Eine Forscherin hat das Phänomen untersucht, dass Kinder ohne besondere vorherige Anzeichen plötzlich „Transsexuell“ oder jedenfalls Geschlechteruntypisch werden:

Sie nimmt an, dass sie damit im Prinzip auf die intersektionalen Theorien reagieren. Aus einem Interview (mit Deepl übersetzt)

Diese Forschung untersucht, durch die Berichte der Eltern, ein Phänomen, bei dem Jugendliche und jJunge Erwachsene, die keine Anzeichen von Geschlechterproblemen in der Kindheit zeigten, plötzlich als Transgender identifiziert wurden. Diese neue Identifikation schien entweder im Zusammenhang mit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Freunden zu stehen, in der mehrere oder sogar alle Mitglieder etwa zur gleichen Zeit als Transgender identifiziert wurden, oder durch das Eintauchen in soziale Medien oder beides. Die Ergebnisse der Forschung stützen die Hypothesen, dass das, was ich beschrieben habe, eine neue Form der Geschlechterdysphorie darstellen könnte (Rapid Onset Gender Dysphoria[oder ROGD]); dass für einige Jugendliche und junge Erwachsene ihre Geschlechterdysphorie einen maladaptiven Bewältigungsmechanismus darstellen könnte; und dass Peer- und soziale Einflüsse zur Entwicklung der Geschlechterdysphorie beitragen könnten. Um diese Hypothesen zu bestätigen oder zu widerlegen, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden

Natürlich wurde sie dafür erheblich kritisiert, weil es in der Vorstellung der intersektionalen Theorien nur so sein kann, dass sie da jetzt ihre wahre Natur zeigen und nicht, dass diese Theorien bzw ihre Anwendung selbst einen „Rollendruck“ erzeugen.

Ich interessierte mich für das Studium der Geschlechterdysphorie, als ich in meiner eigenen Gemeinschaft ein ungewöhnliches Muster beobachtete, bei dem Teenager aus derselben Freundesgruppe begannen, transgendere Identitäten in sozialen Medien nacheinander anzukündigen, und zwar in einem Ausmaß, das die erwarteten Zahlen bei weitem übertraf. Ich suchte online und fand mehrere Erzählungen von Eltern, die diese Art von Muster beschreiben, das mit ihren Teenagern und jungen Erwachsenen passiert, die in ihrer Kindheit keine Geschichte von Geschlechterdysphorie hatten. Ich durchsuchte zahlreiche Websites und fand nur drei, die diese Art von Elternkonten zu diesem Zeitpunkt veröffentlichten. Dann sprach ich mit einem Arzt, der hörte, wie ihre Kunden dieses Phänomen als etwas in ihren Familien beschrieben. Die Beschreibungen mehrerer Freunde aus der gleichen bereits existierenden Gruppe, die zur gleichen Zeit transgender-identifiziert wurden, waren sehr überraschend. Eltern berichteten, dass die Kinder nach der Ankündigung einer transgender Identität zunehmend mürrisch, zurückgezogen und feindselig gegenüber ihren Familien wurden. Sie sagten auch, dass die Ärzte, die sie sahen, nur an einer beschleunigten Geschlechterbestätigung und einem Übergang interessiert seien und resistent dagegen seien, die bereits bestehenden und aktuellen psychischen Gesundheitsprobleme des Kindes überhaupt zu bewerten.

Ich fand diese Geschichten bezaubernd und herzzerreißend. Geschlechtsdysphorie wurde schon seit langem untersucht, und ich erkannte, dass diese Präsentation nicht mit der bestehenden Forschung übereinstimmt. Ich sah, dass Kinder, Eltern und Familien litten, und ich fühlte, dass ich etwas tun musste, um zu helfen. Wenn diese Beschreibungen von Ärzten, die sich weigerten, Traumata und psychische Erkrankungen zu bewerten und zu behandeln, wahr waren, bedeutet das, dass einer gefährdeten Bevölkerung die dringend benötigten Dienste der psychischen Gesundheit vorenthalten wurden. Als Arzt und Forscher, der im Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgebildet wurde, wusste ich, dass ich eine wichtige Fähigkeit und Perspektive habe, die ich in die Diskussion einbringen kann. Ich fühlte, dass der beste Weg, wie ich dazu beitragen konnte, war, Forschung zu betreiben, um besser zu verstehen, was, wo und warum dies geschehen könnte.

Echte Transsexualität ist selten und wird, weil pränatale Hormone da mit hineinspielen, meist schon frühe Spuren hinterlassen. Wenn es erst durch einen Freundeskreis „ausgelöst“ wird dann spricht vieles für eine soziale Theorie. Natürlich könnte es auch sein, dass der neue Freundeskreis das zeigen der Abweichungen eher zulässt. Aber gerade bei einer sozialkonstruktivistischen Theorie müsste man ja davon ausgehen, dass eine neue Theorie, die CIS sein abwertet, einen Gegendruck erzeugt.

Ich habe mir den Begriff Rapid Onset Gender Dysphoria ausgedacht, weil er deskriptiv und neutral wirkte. Das erste Mal, als ich den Begriff benutzte, stand im Titel meines Forschungsplans, den ich an meiner akademischen Institution eingereicht hatte. Das erste Mal, dass dieser Satz außerhalb des Bewerbungsprozesses verwendet wurde, waren die Rekrutierungsinformationen, die mit einem Link zur Umfrage auf den Websites, die für die Erstrekrutierung verwendet wurden, erschienen. Es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass der Begriff Rapid Onset Gender Dysphoria vor Beginn meiner Studie verwendet wurde.

Der Begriff schien bei den Eltern zu ankommen und sie begannen, ihn auch zu verwenden. Der Begriff ist inzwischen weit verbreitet. Es ist möglich, dass zukünftige Forschungen zu diesem Thema einen besseren Namen für dieses Phänomen liefern. Die potenziellen Wege des sozialen Einflusses und die unangepassten Bewältigungsmechanismen, die jemanden dazu bringen, seine Gefühle als Geschlechterdysphorie zu interpretieren und den Übergang zu suchen, können letztendlich relevanter sein als die wahrgenommene Geschwindigkeit des Beginns. Aber im Moment denke ich, dass der Begriff gut funktioniert.

Einige haben argumentiert, dass Jugendliche, die einen schnellen Ausbruch von Geschlechterdysphorie zu zeigen scheinen, seit der frühen Kindheit Symptome hatten, aber es schien nur schnell, weil die Eltern sich dessen bewusst wurden. Obwohl das möglich ist, glaube ich nicht, dass es in solchen Situationen wahrscheinlich ist. Im Gegensatz zu Kindern, bei denen typischerweise eine Geschlechterdysphorie diagnostiziert wurde, zeigten diese Kinder vor der Pubertät keine (oder nur sehr wenige) der leicht beobachtbaren, schwer zu übersehenden Indikatoren, die vorhanden sein müssten, um die Kriterien für eine Diagnose zu erfüllen. Zum Beispiel wäre es schwer zu übersehen, wenn ein Kind eine starke Präferenz oder starke Ablehnung bestimmter Spielzeuge, Spiele und Aktivitäten oder eine starke Präferenz für Spielgefährten des anderen Geschlechts hätte.

Ich finde es ein spannendes Forschungsfeld.

 

Leserbriefe: Will sie was von mir oder nicht?

Ein Leser stellte per Email eine Frage zu einer Flirtsituation:

Ich bin 18 Jahre alt und ich stehe seit ca. 2 Jahren auf ein Mädchen. Letztes Jahr habe ich dann endlich meinen Mut zusammengefasst und sie nach einem Date gefragt – wir waren essen und hatten eine echt schöne Zeit, allerdings ohne große körperliche Nähe (abgesehen von Umarmungen bei Begrüßung und Verabschiedung). Einige Tage darauf habe ich sie dann nach einem zweiten Treffen gefragt, woraufhin wir uns nochmal getroffen haben. Sie hat allerdings nie selber mal die Initiative gegriffen, mir zu schreiben.
Vor kurzem wirkte sie plötzlich wieder total attraktiv und ich habe sie ein weiteres Mal nach einem Date gefragt – wir hatten wieder eine schöne Zeit, allerdings wieder ohne große körperliche Annäherungen. Ein paar Wochen später haben wir uns dann zufällig im Club getroffen und sie ist dann auch ziemlich offensiv auf mich zugekommen und hat mich angetanzt. Mehr ist allerdings auch dort nicht passiert. Von dort an haben wir dann allerdings regelmäßig geschrieben – sie hat mich auch von sich aus angeschrieben. Nun waren wir letztens zusammen auf einer Feier und sie hat sich zu mir gesetzt und auch Körperkontakt gesucht. Am Ende des Abends hat sie mich dann noch draußen gebeten und mir gesagt, dass sie auf mich steht. Daraufhin habe ich sie geküsst, was von mir auch erwidert wurde. Sie hat sich dann in meinen Arm gelegt und wir haben uns noch ein weiteres Mal geküsst. Zum Abschied habe ich ihr dann noch einen Kuss auf die Stirn gegeben.
Am Morgen danach habe ich sie dann angeschrieben und gefragt, wie es bei ihr sei. Sie rief mich dann und erzählte mir, dass ich eine tolle Person sei, sie aber nicht genug Gefühle für eine Beziehung hätte. Am gleichen Abend habe ich dann zufällig ihre beste Freundin getroffen, die auch eine gute Freundin von mir ist, und sie um Rat gefragt. Sie erzählte mir dann, dass sie sich vorstellen könnte, dass sie gerade einfach mit der Situation überfordert ist und sie nochmal mit ihr reden würde. Gestern schrieb sie (ihre beste Freundin) dann, dass sie sich klar ist, dass sie nicht mehr als Freundschaft möchte.
Nun zu meiner Frage: Glaubst Du, dass ich bei ihr noch eine Chance habe, oder dass ich einen Haken hinter die Sache setzen sollte?
Ich schrieb:
Das ist wirklich eine schwierige Situation. Es ist auch schwer sie einzuschätzen.
Eine Möglichkeit ist, dass sie dich ganz interessant findet und du einfach dran bleiben musst. Vielleicht möchte sie schlicht etwas länger umflirtet werden oder sie ist relativ passiv und kommt von sich aus nicht in die Gänge. Ich würde auf jeden Fall, wenn du sie auch interessant findest, wieder etwas versuchen und einfach mehr mit ihr machen. wenn sie etwas zurückhaltend ist, dann kann es interessant sein, dass du mit ihr etwas machst, was in einer Gruppe startet und dann später mit ihr alleine endet.Teilweise reicht ist einfach genug Zeit mit ihr zu verbringen und sie mit den Duncan warm werden werden zu lassen, bis man schließlich eh jeden Tag was miteinander macht und der Freund ist. Sie sie küssen war auf jeden Fall richtig, du solltest versuchen das auszubauen.
Die weniger schöne Variante ist, dass sie merkt, dass du etwas von ihr willst und sie etwas mit dir spielt. Vielleicht findet sie es ab und zu ganz nett, wenn Siein deiner Nähe ist und du dich um sie bemühst, mehr ist es aber nicht, so dass sie letztendlich in anderen Situationen weniger Interesse hatte, dich aber warm hält. Dann kann es interessant sein, sie etwas eifersüchtig zu machen und zu gucken, ob sie dies dazu veranlasst, dich nicht als gegeben hinzunehmen.
Das alles ist natürlich schwer zu beurteilen, wenn man keine Interaktion zwischen euch gesehen hat.
Natürlich klingt „eine tolle Person, aber nichts für eine Beziehung“ auch stark nach der Friendzone  aber dazu passt nicht, dass sie ihre Gefühle gesteht und sie rumküssen.
Vielleicht war es auch zu wenig Bindung und sie war sich nicht sicher, ob der andere vielleicht nur Sex will. Dann wäre dranbleiben sicherlich der richtige Weg.
Grundsätzlich scheint eine Chemie vorhanden zu sein. Ich würde also versuchen das auszubauen, wenn er an ihre interessiert ist.