132 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 203 (20.02.2019)

    • Eine Abtreibung soll also möglichst niederschwellig sein. Die optimale Versorgung ist in deren Augen wohl erst dann erreicht, wenn sich eine Abtreibung – ähnlich wie ein Friseurbesuch – ohne Termin und Wartezeit in der Mittagspause durchführen liesse.

      Eine Anfahrt von 150km gilt hier schon als Problem. Da kann ich nur den Kopf schütteln.

      Ich vergleiche das mit kranken Menschen, die für die Konsulation eines Spezialisten bereit sind, ohne zu murren ganz Deutschland zu durchqueren. Denken muss ich auch an einen Bekannten in Ghana, der froh wäre, wenn sein Vater mit seinen kaputten Beinen überhaupt irgendeinen bezahlbaren Arzt in ganz Ghana fände.

      • Ich kann nicht glauben, dass das ehrlich gemeint ist. Sie kratzen zusammen was möglich ist und dann kommt diese lächerliche Anspruchshaltung heraus. Wenn das Schlimmste wäre, dass irgendwo eine Wartezeit von 5 min entsteht, dann würden sie dies auch noch mit der Inbrunst der Empörung anprangern.

  1. Der Covington-Vorfall:

    16-Jähriger verklagt „Washington Post“ auf 250 Millionen Dollar

    https://www.welt.de/wirtschaft/article189098629/Washington-Post-16-jaehriger-Nicolas-Sandmann-verklagt-Zeitung.html

    „Sandmanns Anwalt Lin Wood kündigte indes weitere Klagen in den kommenden Wochen an.“

    Grottenschlechter Artikel, mit sprachlichem Durchfall, der die Fakten kaum zusammenbekommt.

    “ … Die Vorwürfe gegen den Teenager wurden später relativiert, als weiteres Videomaterial eine komplexe Situation erkennen ließen. Neben der Schulklasse und den Ureinwohnern demonstrierte auch eine Gruppe Schwarzer Hebräer an dem Denkmal, die alle Umstehenden verbal beschimpften.“

    Und im Hintergrund landete ein Ufo ….

      • „Schwarze Hebräer“ – weiss ja Jeder, was das ist!
        Das Narrativ dieses Artikels ist einseitig, verengt und zielt darauf ab, dass man nur denkt: „Die Amis und ihre gestörten Schadenersatzforderungen vor Gericht“.

        • Dabei gab’s von Mc D nur ein paar Kröten für die Verbrennungen zweiten Grades, die der uns allen eingeimpfte Kaffeebecher verursachte, und die reichten nicht für die Behandlung.

          Schönes Beispiel gelungener Massenmanipulation.

    • „Ich bin 21 Jahre jung und habe mich nach meiner abgeschlossenen Banklehre dazu entschieden, ins Handwerk einzusteigen und auf der Baustelle zu arbeiten. Ich bin im dritten Lehrjahr in der Ausbildung zur Anlagenmechanikerin, nebenberuflich studiere ich noch und der Meister ist auch geplant.“

      Also mit 15 die Ausbildung in der Bank begonnen.
      Und da soll mal einer sagen die stellten nur Gmusinaten ein.

      • Eine Kaufmännische Ausbildung kann man, wenn man gut ist, auch nach 2 Jahren abschließen 🙂 . Eindeutig eine Verschwendung im Bankergewerbe.

  2. Eien spanische Firma hat ein Werbefoto eines chinesischen Models veröffentlicht. Sie hat Sommersprossen.
    https://static01.nyt.com/images/2019/02/20/world/20china-freckles-print/20china-freckles-1-superJumbo.jpg?quality=90&auto=webp

    Chinesen finden Sommersprossen hässlich und haben das heftig kritisiert: „just the West’s beauty standards for Asians, very different from ours,” adding, “For those women to be called the most beautiful in Asia feels like discrimination to the rest of us.”

    Natürlich ein eklatanter Fall von Diskriminierung von Persons of Color.

    „Jia Tan, an assistant professor of cultural studies at the Chinese University of Hong Kong, noted that there was a long tradition that “measures nonwhite women’s beauty according to its approximation to white beauty,” with depictions sometimes veering into the territory of racist tropes. However, she said, the online backlash in this case “fell right into the rhetoric of nationalism and patriotism.”

    Also wenn Europäer Sommersprossen nicht hässlich finden und in einer europäischen Werbung ein chinesisches Model verwendenden, ist das eine Diskriminierung.Anstatt sich mal zu fragem ob nicht die eigenen Schönheitsstandards rassistisch sind.

  3. Ein 57-jähriger Mann aus dem Kanton Zug musste vor dem Zuger Kantonsgericht eine Niederlage einstecken. Obwohl er seit 2008 Hausmann ist und somit grösstenteils für die Erziehung der Kinder zuständig, geht er in Sachen Obhut in erster Instanz leer aus. Das Zuger Kantonsgericht sprach diese der Frau zu. Der Mann darf die Kinder jedes zweite Wochenende besuchen.

    Zudem erhält er keine Unterhaltszahlungen von der Frau, obwohl sie Millionärin ist. 2011, noch während der Ehe, wurde die Kaderfrau zur Multimillionärin, nachdem ihre Firma an die Börse gegangen war. Der Mann hat laut der „Zentralschweiz am Sonntag“ aber keinen Job und ist an Krebs erkrankt. Er lebe am Existenzminimum und werde von Bekannten und Freunden finanziell unterstützt. Er hat den Fall ans Obergericht gezogen, wo die beiden Punkte demnächst neu verhandelt werden.

    https://genderama.blogspot.com/2019/02/tagesschau-andrea-nahles-spd-fordert.html?m=1

    Welche ein Motivationsbeispiel damit mehr Männer sich um die Kinder kümmern und die Haushaltsversicherung übernehmen!

    In dem Artikel gibt es auch eine Umfrage:

    „Sollen geschiedene Männer Unterhalt kriegen?“

    Das geile: das Gericht sagt der Mann ist arbeitsfähig und des hat er keinen Anspruch auf Unterhalt. Komisch wieso das bei Frauen nicht genau so geht.

    • Das Gericht wird den Fall bestimmt so lange verschleppen, das man es dann als Zumutung für die Kinder ansieht jetzt zu ihrem Vater zu ziehen.

    • Mit Geräuschen Geschlechtern gab es schon Fälle bei der man der Hausfrau mehr als Hälfte von dem gemeinsamen Besitz und Finanzen die er erwirtschaftet hat zugestanden hat.

      Selbst wenn man ihm hier die Hälfte der Finanzen zuspricht und damit das Nichtzahlen von Unterhalt begründet, ist es immer noch eine massive Ungleichbehandlung durch staatliche Institutionen.

  4. Was denkt….
    ALAIN FINKIELKRAUT
    The Religion of Humanity and the Sin of the Jews

    in
    Finkielkraut on Why the Left has “Chosen” the Palestinian People

    http://www.theaugeanstables.com/2007/04/14/finkielkraut-on-why-the-left-has-chosen-the-palestinian-people/

    Vor ca 15 Jahren verfasst. „… Finkielkraut is exceptionally perceptive, and his analysis of why the Palestinians are the “chosen people” of the Left strikes me as particularly significant.“

    Schwierig, aber lohnend zu lesen. Eine Schlüsselstelle:

    „Convinced that a civilization that forgets its past is doomed to repeat it, these vigilant humanists speak of nothing but the Holocaust. “Remember Auschwitz,” they say, “so that it will never happen again.” They say this sententiously; they say it everywhere–they even teach it to children in school.

    And suddenly the Jews, lulled into a false security by the seeming impeccability of this formula, are stunned and terrified by an unexpected turn of events: Not the return of intolerance on account of forgetting, but rather on account of the reversal of memory. Those two magic words, “Never again,” have ceased to sanctify their initial beneficiaries; now, they work to accuse them. As in all tragedies, fate strikes through the very course of action intended to ward it off. In the end, nothing contributes more implacably to making the dreaded thing happen than all the efforts invested in averting it.“

  5. https://www.nationalreview.com/corner/the-urgency-of-the-green-new-deal-will-only-give-the-state-mob-like-power/

    „What’s interesting to me is how thin the line between this form of politics [gangsterism] and socialism (or fascism) is. The most important thing about the rule of law — including property rights — is that it insulates society from this form of politics.“

    „As I argued in my essay on the moral equivalent of war in the new issues, urgency — i.e. crisis, war, etc. — is what causes people to say “there’s no time to argue!” and this empowers the state. The idea that “there is no time to argue” is fundamentally anti-democratic because democracy is about disagreement not agreement.“

    • Aber ernsthaft, mir geht das ständige Redefinieren von Wörtern auf den Sack, weil das unnötig intellektuelle Ressourcen bindet. Die Frage lautet aber, wie man auf soetwas in gegebener Situation am besten reagiert. Was sagt man einem Menschen, der den Penis einer Transfrau zu einem „weiblichen Penis“ umdefiniert.

      Die einzige Idee, die mir da gekommen ist, ist folgende: Wenn es „weibliche Penisse“ gibt, dann bedeutet es, dass es unterschiedliche Typen von Penissen gibt. Und dann wäre die anzuschliessende Frage, welche weitere Penistypen es gibt und worin sie sich von „weiblichen Penissen“ unterscheiden.

    • Ausgerechnet die sowohl feministischste wie bellizistische Partei überhaupt in Deutschland kommt mit so einem Schwachsinn um die Ecke. Abgesehen davon gibt es im AA eh schon eine 50% Quote für Frauen. Natürlich nur im gehobenen und höheren Dienst. Die wird auch sorgfältig eingehalten außer in den wirklich gefährlichen Ländern wie Afghanistan. Da dürfen dann großzügiger weise die Männer ran. Wie auch beim Bund. Die schön warmen und gemütlichen Pöstchen in der Etappe zu Hause werden gerne von den Frauen genommen und da wird man auch schön befördert, wenn Frau in der Komfortzone bleibt. Wer sich als Mann dagegen nicht wenigstens einmal „freiwillig“ zum Auslandseinsatz meldet, kann seine Karriere vergessen. Deswegen ist ein Bekannter gerade 6 Monate in Mali, obwohl er zwei kleine Kinder hat.

      Und na klar, mit mehr Frauen wie Albright, Thatcher oder Clinton in der Außenpolitik wird es garantiert viel friedlicher.

      Und auch das inzwischen die großen amerikanischen Rüstungskonzerne mehrheitlich von Frauen geführt werden, hat die Welt viel sicherer gemacht.

  6. Grüne für feministische Außenpolitik

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-fuer-feministische-aussenpolitik-mehr-frauen-fuer-mehr-frieden-a-1254143-amp.html

    „Auch bei Friedensverhandlungen sollten Frauen eine wichtigere Rolle spielen …. Dabei sei es „weder gerecht noch klug, wenn immer nur diejenigen, die die größten Waffen haben und das größte Leid verursacht haben, über die Nachkriegsordnung entscheiden.“ Außerdem gelte: „Wer nachhaltigen Frieden und Stabilität möchte, muss Frauen viel stärker an der Lösung von Konflikten beteiligen.“ Verteidigungsexpertin Brugger bezieht sich dabei auf eine Studie des International Peace Instituts aus New York, einer renommierten Denkfabrik. Der Studie zufolge ist es 35 Prozent wahrscheinlicher, dass Friedensverträge 15 Jahre halten, wenn Frauen an den Gesprächen beteiligt waren.“

    • „Der Studie zufolge ist es 35 Prozent wahrscheinlicher, dass Friedensverträge 15 Jahre halten, wenn Frauen an den Gesprächen beteiligt waren.“

      Soetwas liesse sich vielleicht statistisch irgendwie ermitteln. Aber nur, wenn man eine statistische Korrelation mit Kausalität verwechselt.

    • Und nebenbei: Es wäre echt nett und vom Spiegel nicht zuviel verlangt, die konkrete Studie zu benennen und zu verlinken. Ständig werden einem irgendwelche Behauptungen aus Studien vorgesetzt, die ich einfach blind glauben soll.

      • Ja, wenn Studien nicht verlinkt werden sollte man sofort skeptisch werden und in meinen Augen ist das auch immer eine „Red Flag“ bezüglich der Qualität einer Studie. Hinzu kommt noch die Gefahr eines Cherry-Picking durch den betreffenden Journalisten.

        Leider ist der Einfluss schlechter Studien auf den Politikbetrieb viel zu groß denn das ganze ist ja „Wissenschaft“. Und so lange solche Studien die Vorurteile von Journalisten und Politikern bedienen werden sie auch von diesen gerne weiterverbreitet,

    • Woher diese überaus realitätsferne Ansicht, dass >Frauen< als Kollektiv so viel besser in der Lösung von Konflikten auf friedlichem Weg wären?

      Verdammte scheiße, ein Blick in mein näheres Umfeld reicht um den Scherbenhaufen und das Schlachtfeld zu sehen das ensteht, wenn Frauen sich mal zanken. Und ich wette da unterscheidet sich nicht einmal mein Eindruck von dem anderer Menschen.

    • Dabei sei es „weder gerecht noch klug, wenn immer nur diejenigen, die die größten Waffen haben und das größte Leid verursacht haben, über die Nachkriegsordnung entscheiden.“

      Das klingt überzeugend. Bestimmt auch für diejenigen mit den größten Waffen 😀

  7. Was auch sonst? Sie schließt sich aus eigenen Stücken den Feinden der USA an und erwartet dann von der USA kostenlosen Service.

    I take „What is entitlement for $600, Alex.

  8. Der einzige sexistische Bias der irgendwie statistisch auffällig ist, scheint sich nicht in der realen Welt abzuspielen sondern in der von Vorurteilen geprägten Auslegung von Studien.

    • Ja doch, er nennt ihn ja und tut ihn dann sogar.

      Und Tuten sollte man ja eigentlich ebenso wenig wie eigentlich zu schreiben.
      Aber die positive Diskriminierung von Frauen zu statistischem Rauschen abzutun, ist genau das, positiv diskriminieren.

  9. Harris wrote:

    My dear departed grandmothers (whose extraordinary legacy I described in a recent essay on this website), as well as my deceased parents, must be turning in their grave right now to see their family’s name, reputation and proud Jamaican identity being connected, in any way, jokingly or not with the fraudulent stereotype of a pot-smoking joy seeker and in the pursuit of identity politics. Speaking for myself and my immediate Jamaican family, we wish to categorically dissociate ourselves from this travesty.

    An ironic twist in Ms. Harris’ associating marijuana smoking with her Jamaican heritage that seems to have escaped her as well as media watchers is the fact that it is also very much a part of her Indian heritage that she is so proud of claiming. Is she aware that it was India that bequeathed a marijuana culture to Jamaica?

    While Harris mainly praises her mother when recounting her journey to a presidential campaign, a poignant essay written by her father explains the importance of his role in Harris and her sister Maya’s lives.

    He wrote an essay about Harris’s Jamaican roots that said, in part:

    In their early years, I tried to convey this message in very concrete terms, through frequent visits to Jamaica and engaging life there in all its richness and complexity. In Brown’s Town, we walked the streets during ‘market day’, chatted up the ‘higglers’ in the market and were rewarded with plenty of ‘brawta’ (Jamaican word for bonus offerings) in naseberries, mangoes and guinep after each purchase. We checked out the location of the old Park School which had become transformed into Brown’s Town Comprehensive High School, strolled into St. Mark’s Church and graveyard, and traversed the road up the hill to Orange Hill where my uncle Newton had taken over the family property and started a limestone mining and brick producing operation in addition to the cattle, grass, fruit and pimento farming of earlier times.

    This early phase of interaction with my children came to an abrupt halt in 1972 when, after a hard-fought custody battle in the family court of Oakland, California, the context of the relationship was placed within arbitrary limits imposed by a court-ordered divorce settlement based on the false assumption by the State of California that fathers cannot handle parenting (especially in the case of this father, “a neegroe [sic] from da eyelans” [sic] was the Yankee stereotype, who might just end up eating his children for breakfast!). Nevertheless, I persisted, never giving up on my love for my children or reneging on my responsibilities as their father.

  10. Dieser Präsident ist einfach unmöglich. Selbst in seinen groteskesten Entgleisungen ist Trump ein Waisenknabe gegen das hier (zB wenn er den Nordkoreanischen Diktator bauchpinselt).
    Gut, dass das SWC das anprangert.

  11. https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/2019/02/20/schoen-geredet/

    „Tatsächlich handelt es sich bei Beitragsverweigerern um Menschen, die sich rechtswidrig verhalten. Als letztes Mittel können diese „Wortbrüchigen“ in „Erzwingungshaft“ gesteckt werden – auch kein so schönes Wort, da es beim Hörer gleich die Frames „Zwang“ und „Druck“ sowie „Gefängnis“ und „Unfreiheit“ auslöst. Wollte der Gesetzgeber einmal an seiner Kommunikation feilen, gäbe es sicher frame-semantische Alternativen, die zwar nicht im Framing-Manual für die ARD stehen, aber sicher angenehmer klingen als „Erzwingungshaft“: Denkbar wären „Nachdenkhilfe“ oder „Überzeugungsurlaub“.“

    Widerwärtiger Zynismus vom „Christlichen Medienverbund“. Es geht um die Stelle im „Manual“, völkisches und unbedingtes Gehorsam einfordert und erschreckend dem Originaljargon der Nazis ähnelt.

    Zu der Nazisprech-Stelle fällt den Christlichen Medialen zuvor vor allem nur das ein:

    „Stellt sich die Frage: Welches Wort brechen die Beitragsverweigerer eigentlich? Tatsächlich hat der Staat die meisten Bürger wohl nie danach gefragt, ob sie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk finanzieren wollen.“

    Das ist natürlich nur ein Pseudoargument, denn der „Beitrag“ ist ja gesetzlich vorgeschrieben und die Verweigerung ein Gesetzbruch. Niemand musste dafür befragt werden, es war völlig in Ordnung, dass der Gesetzgeber das machte. Der Text betont selbst: „die Rundfunkabgabe rechtsstaatlich legitim, wie zahlreiche Urteile bestätigt haben.“

    Das Pseudoargument fliesst dann zuletzt in die vermeintlich satirische Überspitzung ein, Erzwingungshaft könne man ja auch mit Euphemismen schönreden. Nur kann man wirklich nicht mehr das Ironisch-distanzierte hier sehen, die Stelle könnte durchaus auch ernst gemeint sein — diese Interpretation ist sogar naheliegender. Und genau daher komme ich zum Urteil. dass der Aufsatz ekelhaft zynisch ist.

    Das Ganze ist nur eine geschickte Inschutznahme des vom Geiste her zutiefst antidemokratischen Manuals. Die Kirchen haben bei sowas ja viel Erfahrung, wie man da mitmacht ohne sich die Hände allzu schmutzig zu machen.

  12. Der Auftakt zur Fasnacht in Basel?

    „Das baselstädtische Parlament ruft den Klimanotstand aus: Der Grosse Rat hat am Mittwoch eine von der Klimastreik-Bewegung angeregte Resolution dafür klar gutgeheissen. Er appelliert damit an sich selber, dem Thema bei seinen Entscheiden Priorität zu geben. Nur wenige Stunden zuvor hat der gleiche Grosse Rat noch beinahe einstimmig entschieden, das Basler Gasnetz auszubauen.“

    https://m.bazonline.ch/articles/18780932

    „Die organisierenden Schulkinder hatten Parlament und Regierung zu konsequentem Handeln gegen die befürchtete Klimakatastrophe aufgefordert.“

    „LDP und FDP monierten zudem den Resolutions-Kernbegriff des Notstandes als «unnötige Panikmache» (LDP) und verwiesen auf dessen Missbrauch durch Potentaten (FDP) ….“

    Na klar, es geht um die „Normalisierung“ des Begriffs „Notstand“. Nur so bekämen sie ihre Machtergreifung noch hin, die Linken: mit einem „Notstand“ und Regieren am Parlament vorbei, welches dann faktisch entmachtet ist.

  13. „Unbekannte haben eine Statue des berühmten „Times-Square-Kusses“ mit einem #MeToo-Schriftzug beschmiert. Auf dem linken Bein der Frauenfigur prangt nun der Schriftzug #MeToo, wie die Polizei in Sarasota im US-Bundesstaat Florida mitteilte.“

    https://www.welt.de/vermischtes/article189143875/George-Mendonsa-Statue-des-kuessenden-Matrosen-mit-Metoo-beschmiert.html

  14. „feministische Notstandspolitik“?

    https://www.euractiv.com/section/climate-environment/news/greta-thunberg-we-just-want-politicians-to-listen-to-the-scientists/

    „… green activist Greta Thunberg …. speech in front of the Economic and Social Committee (EESC), an EU consultative body“

    „“We know that most politicians don’t want to talk to us,” Thunberg said from the outset.

    “Good. We don’t want to talk to them either,” she told a roomful of EU policymakers, which also included Jean-Claude Juncker, the President of the European Commission.

    “We want them to talk to the scientists instead. Listen to them. Because we are just repeating what they are saying and have been saying for decades,” she continued.“

    “ … Thunberg’s down-to-earth speech definitely hit home as the room repeatedly broke into applause.“

    „Thunberg also lashed out at the “conspiracies” which portray striking school children as “puppets” manipulated by outside interests.“ — damit ist Angela Merkel gemeint, aha!

    Thunberg fordert eine dramatische CO2 Reduktion: „a minimum of 80% reduction by 2030.“

    Damit das erreicht werden kann, benötigt es ein Aussetzen der Demokratie!

    „But getting there will require a radical overhaul of the political system currently based on political parties who compete against each another to win the next election, she said.

    “That must come to an end. We must stop competing with each other. We need to cooperate, and work together to share the resources of the planet in a fair way.”“

    Greta Thunberg hat sich vor dem Chef der EU also für die „radikale Überarbeitung des politischen Systems“ ausgesprochen, dass alle an einem Strang ziehen.

    Fazit: Thunberg ist eine Antidemokratin, die kommandieren will, wo es lang geht. Und Idioten wie Juncker bieten der Shitshow noch ein Forum …

    Kann es sein, dass sich Merkel ganz bewusst davon distanziert hat, weil sie schon wusste was da kommen wird?

    • … und der deutsche Wahn marschiert dazu im Stechschritt:

      https://www.sueddeutsche.de/politik/klimaschutzgesetz-schulze-treibhausgas-1.4339767

      “ … Entwurf zum ersten deutschen Klimaschutzgesetz, er liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Demnach soll jeder einzelne Bereich der Wirtschaft feste Klimaziele bekommen …“

      „zentrales Projekt von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD)“

      „Unionspolitiker hatten schon vorab eine neue „Planwirtschaft“ kritisiert“

      Leeres Gerede, die Frau mit den maoistischen Kostümen hat es doch längst alles auf den Weg gebracht, die „Energiewende“.

      Wer jung ist, sollte sich ernsthaft Gedanken drüber machen auszuwandern.

  15. https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/westen-und-meinungsfreiheit-die-freie-welt-legt-sich-selbst-einen-maulkorb-an-16048876.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    Definitiv nicht der Westen sich selber. Es sind ganz gewisse Leute, die das machen. Die politische Linke nämlich. Der traditionelle Fürsprecher für Meinungsfreiheit. Gewesen.

    Was ist Zensur denn gegen die simple Anerkennung der Islam gehöre zu Deutschland?

    Der Artikel ist die Übersetzung des Stücks von Kirchick (im Original mit Rushdie aufgezogen), hatte ich geposted — extrem lesenswert!

    • 50%.

      Männer unter 30 denken tatsächlich zu 80% mit dem „kleinen Kopf“, zumindest in jeder Sachlage, in die Frauen involviert sind.

      • Das kommt auf die aktuelle Libido an und kann nicht verallgemeinert werden. Diese Sprüche sind genauso sexistisch wie jene, die einen Zusammenhang zwischen den intellektuellen Fähigkeiten einer Frau und ihrem Zyklus herstellen wollen.

  16. geht aller Voraussicht nach durch (s. Faden)

  17. Schauspieler Jussie Smollet hat den an ihn adressiertet rassistischen und homophoben Drohbrief selber geschrieben.

  18. „…. Das „Framing-Manual“ bezeugt nicht nur ein totalitäres, diskussions- und demokratiefeindliches Denken. Der von der ARD damit geübte Umgang bestätigt den Inhalt; er zeigt, dass die Verantwortlichen das „Manual“ längst als Handlungsanweisung verstehen und erstmal Nebelkerzen werfen, wo von Beginn an Transparenz nötig gewesen wäre. Das ist verlogen durch und durch, nichts als Heuchelei. Von wegen „einzig und allein für uns“.“

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/framing-manual-lohnt-sich-die-investition-der-ard-16051480.html

  19. „Europe is in the grip of a rage that threatens to destroy everything it stands for, but which it does not understand. That rage comes from the far Left and the far Right, from Muslims and Christians, from town and country. It is a ghost from the past and a harbinger of the future. It is anti-Semitism.

    The French philosopher Alain Finkielkraut is no stranger to anti-Semitism. As a Jew, a Zionist and one of his country’s leading public intellectuals, he has endured hatred and hostility all his life, especially since 2005, when he criticised official hypocrisy over the wave of violence perpetrated by young Muslim inhabitants of the banlieues, the suburbs of Paris. He is a man of courage, who has always defended Western values in a land where the intelligentsia has often betrayed them. And he has paid a price for his integrity. …“

    https://www.thearticle.com/the-spectre-of-anti-semitism-threatens-to-destroy-europe/

    „Finkielkraut is among those to have criticised the European establishment for its craven attitude towards Islamists and its betrayal of Israel.“

    Er ist auch Fan Julian Bendas.

    Aufschlussreicher Artikel über Frankreich. Eine düstere Aussicht.

    „Unless it is exorcised, it will destroy us.“

  20. https://www.commentarymagazine.com/articles/american-karni/

    „“To me,” Joshua recalled, “the arrival of the American soldiers was proof that God exists, and they came from the sky.” The president then added: “They came down from Heaven.”

    It was a moment with which no one could find fault—except for New York Times … “Jews don’t believe in Heaven.”

    Das ist wohl der verunglückteste Angriff auf Trump… 😀
    Hyperbigott.

    • Und dann stehen solche Leute hinter dem „Women´s March“? Ist das CONNED?
      Der Oberfeminist ist gar keiner, eher das genaue Gegenteil.
      …. das ist Peak Bigotterie

  21. Caster Semenaya versucht, sich juristisch gegen die Testosteron Regel des internat. Leichtathletikverbands zu wehren:
    https://www.sport1.de/leichtathletik/2019/02/leichtathletik-caster-semanya-kritisiert-testosteron-regel

    Interessant auch (nach wie vor) der häufig geäußerte Vorwurf an den Verband, dass das Vorgehen allein rassistisch motiviert sei.
    Außerdem recht interessant, dass Semenaya einerseits von vielen etablierten Medien als intersexuell bezeichnet wird oder wurde (das Ergebnis der Untersuchung wurde damals geleakt), andererseits aber von vielen Verteidigern vehement geleugnet wird, dass sie intersexuell ist.

  22. Das wirkt schon ein bisschen übertrieben, die Abbildung! Die blöde Bezeichnung „Bräute“ ist in Wirklichkeit eine Verniedlichung der Unmenschlichkeit, der sie sich anschlossen.

  23. „demokratischer Diskurs“ ist ein Widerspruch in sich, wie „freiheitliche Diktatur“. Es gibt nur eine „demokratische Diskussion“ oder ein „d. Diskutieren“, wo selbstverständlich auch Polemik erlaubt sein muss. Im Zweifel für die Meinungsfreiheit, nur nicht bei der FDP!

  24. Während der eine dem Iran zum Geburtstag gratuliert, spielt ein anderer den Islamfanboy. Diese Regierung stinkt zum Himmel.

    So und nun macht mal schön weiter mit Eurer regressiv-autoritären Politik….. Frauenquoten 1, 2, 3. Und natürlich welche für den Islam! Der hat eine Ständevertretung doch sicher auch nötig!

    • Die Linken von damals haben doch recht gehabt! Jetzt erst recht keine deutsche Identität, wenn der Islam dazu auch gehören soll! Ich will mich absolut nicht mit einer Religion identifizieren, die Apostaten mit dem Tode bedroht und ähnliches. Wenn das deutsch sein soll, danke nein 🙂

    • … eine deutsche patriotische Leitkultur des stolzen Büssens, damit man umso herzhafter die Hände Irans und der PLO schütteln kann — letzteres ist es doch, wozu der „Antikolonialismus“ *nur* dient, seit Edward Said!

    • die „Welt“ hat mehr Gedanken des Islamfans Schäuble:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article189205731/Wolfgang-Schaeuble-Muslime-und-mit-ihnen-der-Islam-sind-ein-Teil-Deutschlands.html

      „Zugleich warnte Schäuble vor wachsenden Vorbehalten gegenüber dem Islam als einer vermeintlich rückständigen und frauenfeindlichen Religion.“

      Das ist so grotesk gelogen, man kann nur noch fragen, warum Schäuble diese Lüge auftischt. Warum soll diese zutiefst frauen- und freiheitsfeindliche Religion überhaupt ein gutes Ansehen geniessen? Soll man nicht gegen jede Intoleranz sein? Aber bei der äusserst intoleranten Religion Islam, ausgerechnet da soll man eine Ausnahme machen? Wie krank und verlogen ist das denn?!?

      „Auch Deutschland sei nicht immer so offen wie heute gewesen und gesellschaftlicher Wandel brauche Zeit …“

      Um den Islam schönzureden, macht er Deutschalnd schlecht. Das kennt man von den Linksextremisten natürlich zur Genüge, aber Schäuble wird sicher keiner sein. Die Lösung ist es, hier die „Hufeisen-Theorie“ anzuwenden, um Schäubles politische Heimat ausfindig zu machen!

      „gelte es, Grenzen zu setzen gegenüber Ausprägungen des Islams, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht respektierten und sie bekämpfen wollten.“

      Ja, was denn? Da scheinen in der Realität keine Grenzen mehr gesetzt, es wird einfach getan, als seien die Probleme des Islam nur die einiger weniger untypischer Extremisten. Schäuble und seine Exemistenfreunde von links verreden das Problem unablässig und laden es sonstwo ab. Wenn es einen sinnvollen Einsatz des Begriffs „Islamist“ gäbe, dann für Islamapologeten wie Schäube. Das sollte man mal re-framen.

      Wer den Islam rundum unbedenklich findet, kann kein Demokrat sein. Schäube ist sicherlich keiner.

  25. Soziale (Un)Gerechtigkeiten:

    „Mittlerweile gibt es bei der Anrechnung von Erziehungszeiten Nachwuchs in drei Preiskategorien. Ein Kind, das vor 1992 geboren ist, ist grundsätzlich immer noch nur zwei Rentenpunkte wert. Es bringt der Mutter also nach heutigem Stand in runden Zahlen 2 x 32 = 64 Euro Rentenaufschlag (West) pro Monat. Falls dieses Kind noch mehrere Geschwister hat, ist es 2,5 Punkte wert. Macht für die Mutter 80 Euro pro Monat pro Kind. Und ein Kind, das nach dem 1.1.1992 geboren ist, trägt der Mutter drei Rentenpunkte ein, also 96 Euro pro Monat. Aufs Jahr gerechnet, beträgt die Differenz bis zu fast 400 Euro, je Kind wohlgemerkt.

    Inhaltlich sind diese Unterschiede nicht zu rechtfertigen, sie sind einfach der Historie geschuldet. Das Äquivalenzprinzip, die gleiche Anerkennung gleicher Leistung, wird nicht mehr eingehalten. So zeigt die Mütterrente exemplarisch, wie durch planloses Herumschrauben an der grundsätzlich gut konzipierten Rentenmaschine immer neue Ungerechtigkeiten entstehen.“

    https://www.achgut.com/artikel/respekt_rente_okay_dann_aber_fuer_alle

  26. Stokowski und Schäuble betreiben eine Proilslam-Apologetik, die aufeinander aufbaut, gtrennt marschieren, zusammen schlagen:

    Der Frauenhass ist gar nicht eingewandert

    Angeblich weigern sich linke Feministinnen, die Frauenfeindlichkeit geflüchteter muslimischer Männer zum Thema zu machen. Tatsächlich sind aber nicht die Flüchtlinge das Problem, sondern Frauenfeinde jeder Herkunft und Religion.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/frauenhass-ist-gar-nicht-eingewandert-kolumne-a-1254034.html

    Wie immer ist Stokowskis Kolumne ein Spitzenerzeugnis der Einfältigkeit und der ideologischen Verbohrtheit.
    Man hat ja alle Hände voll zu tun, den „seit Ewigkeiten ansässigen Frauenfeinde(n)“ Paroli zu bieten, da brauch man die Probleme anderer Kulturkreise nicht. So in etwa ihr Argument, welches natürlich nie klar benannt wird. Die gleiche Art der Relativierung wählte Schäube, um den Islam gut aussehen zu lassen.

    “ …. man dann feststellen, dass nicht „der Islam“ oder „die Migration“ die Wurzeln dieser Probleme sind, sondern ein Hass gegen Frauen und queere Menschen, der unter religiösen Fundamentalisten aller Art verbreitet ist.“

    Ist ja alles das Gleiche. Ein „homophober“ Blick eines Biodeutschen wiegt halt 100 gehängte Homosexuelle im Iran auf. Für die Stokowskis und Schäubes.

  27. Hallo @Christian,

    ich lese immer noch regelmäßig mit und empfinde Deinen Blog als sehr informativ, aber durch Deine „Regel“, die ein bestimmtes Thema kategorisch ausblendet, wird der Diskurs zu Geschlechterthemen geradezu kastriert. Ich meine wirklich Diskurs, also die Diskussion über die Mittel und Akteure der Diskussion. Du erlaubst es im Rahmen des von Dir gewünschten Diskurses über Geschlechterthemen auf Antisemitsmus, Kulturmarxismus, Evolution, Biologie, etc. pp. zu verweisen, aber siehst Dich genötigt ein Thema auszublenden, obwohl genau diesselben Protagonisten, mit genau denselben Argumenten dieses Thema bestimmen.

    Wäre es nicht an der Zeit darüber nachzudenken die „Regel“ zu ändern, da sich das Thema nicht in Wohlgefallen auflösen wird, sondern vielmehr profunde Auswirkungen auf das Geschterverhältnis haben wird? Dann müssten wir vielleicht nicht mehr soviel über Antisemitismus lesen 😉

  28. Ja, ganz sicher ist Maduro ein Liebling feministischer Aussenpolitik:

  29. Und dann wundern warum Weiße Diversity-Programme kritisieren.

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