241 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 202 (13.02.2019)

  1. Das wäre mal ein unterhaltsames Experiment mit Gender-Studentinnen und -Professorinnen als Test-Gruppe 🙂

    (Btw. seit ein paar Tagen muss ich hier immer meine Email und Benutzernamen bei jedem Kommentar erneut eingeben/auswählen. Ist das bei noch jemand so? Benutze Opera…)

    • @Matze:
      Du hast was am Abspeichern der Cookies, resp. Formulardaten etc. verändert. Mach das rückgängig und schon bleiben die Daten vorhanden und werden automatisch eingefügt ( dann sollten sie aber beim Schließen des Browsers gelöscht werden ). Schau mal in Deine entsprechenden Einstellungen, von dem Norwegerbrauser habe ich keinen Dunst.

      • Chrissy scheint auch gefummelt zu haben. Muß jetzt immer zweimal in das Eingabefeld klicken, bis meine Daten automatisch eingefügt werden. Oder hat WP upgedatet und ungefragt die Grundeinstellungen geändert?

      • Ich erlaube Cookies.
        Es ist aber nicht nur das. Wenn ich einen Kommentar sende, erscheint der nicht sofort, wie noch vor ein paar Tagen, sondern es sieht so aus als ob der erst freigeschaltet werden muss.

          • Ergo kann es nur an WP und Webkit liegen.

            An WP, weil es auch bei mir eine Änderung gibt und ich keine Webkitbrauser benutze ( bin hauptsächlich – auch jetzt – noch mit den eigentlich – seit Vernichtung von FF durch Mozilla – obsoleten Geckos unterwegs ).
            Und Webkit steckt in Chrome und Opera.

            Scheiße nee, es wird dringend Zeit für ’ne einigermaßen vernünftige Brauseralternative, sowas wie die ersten K-meleons, oder so ….

  2. *Deshalb sollte es kein gesetzliches Regelmodell geben, sondern besonders geschulte RichterInnen. neben dem Residenzmodell.*

  3. @Christian:

    Ich empfehle den Nasensauger-Staubsauger (gugel mal). Nicht (!) diese kleinen Quetschpömpeldingsis aus der Drogerie. Kein Witz.
    Euer Mädchen stillt ja und wird sich wohl nachts wegschreien, weil sie beim trinken keine Luft durch die Nase bekommt.
    Ihr könnt die Nase mit Muttermilch oder NaCl spülen (Mumi kann verkleben, NaCl kann zusätzlich austrocknen, probiert mal aus was bei ihr gut geht, Prozedur ist nicht schön, hilft aber), dann großzügig absaugen und ihr vorm Hinlegen Nasentropfen geben. Das schont eure Nerven nachts und sie ärgert sich nicht so sehr, weil die Nase frei ist.
    Wenn sie lange liegt, sammelt sich der Schnodder im Kopf und dann geht nachts oft gar nichts mehr. Tagsüber trägt man sie ja eher mal umher, da läuft es ab.

    Meine Großmutter empfiehlt noch gehackte Zwiebel auf ein Schälchen neben den Babykopf zu stellen, das wirkt ja antibakteriell und lösend, aber… es stinkt die ganze Bude danach. 😀

    Gute Besserung der kleinen Maid!

    • Das mit der Zwiebel ist gut, wenn das auf die Ohren übergreift.

      Ich dachte zuerst, es geht um die Mutter (offenbar erkenne ich „Fräulein“ gar nicht mehr, wird ja nicht mehr gebraucht), sorry dafür 😦

      • Ja genau. Auch wenn meine Absaug-Nasentropf-Variante auf den ersten Blick brachial erscheint (der Sog ist nicht sehr stark), hat es genau diesen Hintergrund, eine Mittelohrentzündung zu verhindern, bei Kindern ist ja dieses Verbindungskanälchen noch offen.
        Mir ist das beim ersten Kind nämlich passiert, Erkältung mit Schnodder so lange verschleppt bis das Trommelfell geplatzt ist (ist zum Glück alles wieder super verheilt ohne Hörverluste, war aber eigentlich unnötig).

        • Mit Verbindungskanälchen meinst du vermutlich den Gang zwischen Rachen/Mundraum und Innenohr.
          Das ist die Eustachische Röhre und die ist immer offen, mehr oder weniger. Auch bei Erwachsenen.

          • Ah okay! Dann habe ich mir das irgendwie falsch gemerkt bzw. ein erhöhtes Risiko dazu bei Kindern abgespeichert.
            (Das war ganz schön beeindruckebd damals und ich habe mir ewig Vorwürfe gemacht. )

    • Wir haben auch gute Erfahrungen mit geschnittenen Zwiebeln und (!) nasser Wäsche – zum Trocknen aufgehängt – gemacht. Allerdings nur solange eine Chance bestand, mit solchen sanften Mitteln die Kurve zu kriegen. Wenn es schlimmer wird -> Arzt.

  4. Die ACLU zeigt sich ganz offen auf der Seite des Antisemitismus. Das kommt zwar nicht wirklich überraschend, ist aber doch ein Grund zum Trauern, eine schwere Niederlage der ganzen Bürgerrechtsgeschichte ist das 😦
    Ein klares Zeichen dafür, dass die ganze weitere Entwicklung noch erheblich Fahrt aufnehmen wird.

  5. Ein interessanter Kommentar von Herrn Funk zum Paritätsgesetz:

    „Zweierlei irritiert an der aktuellen Wahlrechtsdebatte. Zum einen werden beständig die Begriffe Gleichberechtigung und Gleichstellung vermischt. Zum anderen gibt es einen deutlichen Trend zur Entpersonalisierung der Wahl.

    Zum ersten Punkt: Das Grundgesetz verlangt ganz generell, dass der Gesetzgeber die „tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ fördert. Gleichberechtigung aber ist beim aktiven wie beim passiven Wahlrecht tatsächlich gegeben. Niemand zweifelt das an. Die Gleichstellung aber, und darum geht es beim Paritätsverlangen, fordert die Verfassung nicht. Es ist auch gar nicht klar, woran diese sich vernünftigerweise orientieren soll. Am Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft, also etwa fifty-fifty? Oder an den tatsächlichen Geschlechterverhältnissen in der Mitgliedschaft der Parteien? “

    https://www.tagesspiegel.de/politik/paritaet-und-reform-des-wahlrechts-demokratischer-wird-es-nicht/23976674.html

      • Was für eine verblendete Frau. Die hält das ernsthaft für logisch. Heute ist echt ein Tag zum abkotzen. Die Uploadfilter werden auch durchgewunken. Die EU erscheint mir immer mehr wie ein sinkendes Schiff :/

    • Aus dem Interview:

      Weil ein weit überwiegend männliches Parlament immer eine Politik betreiben wird, die weit überwiegend männlichen Interessen dient.

      Wo lebt diese Frau eigentlich und wieso darf so etwas den Professor-Titel behalten und ihre Genderideologie auch noch weiterverbreiten?
      Realitätsferner geht es doch gar nicht, wie man gerade heute wieder (Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages zur Familienrechtreform) deutlich sehen konnte.

      Seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten wird Politik für Mädchen und Frauen und gegen Jungen und Männer gemacht. Und, da Männer ja in der Überzahl sind, ganz offensichtlich von Männern!

      Sich hinzustellen und zu behaupten, Männer würden eher Politik fürs eigene Geschlecht machen, ist so völlig realitätsfern, dass eigentlich nur zwei Optionen bleiben.
      Die Frau Professor sollte sich entweder auf ihren Geisteszustand hin untersuchen lassen – oder sie ist eine Lügnerin!

  6. Interessanter Kommentar zum Paritätsgesetz:


    Zweierlei irritiert an der aktuellen Wahlrechtsdebatte. Zum einen werden beständig die Begriffe Gleichberechtigung und Gleichstellung vermischt. Zum anderen gibt es einen deutlichen Trend zur Entpersonalisierung der Wahl.

    Zum ersten Punkt: Das Grundgesetz verlangt ganz generell, dass der Gesetzgeber die „tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ fördert. Gleichberechtigung aber ist beim aktiven wie beim passiven Wahlrecht tatsächlich gegeben. Niemand zweifelt das an. Die Gleichstellung aber, und darum geht es beim Paritätsverlangen, fordert die Verfassung nicht. Es ist auch gar nicht klar, woran diese sich vernünftigerweise orientieren soll. Am Geschlechterverhältnis in der Gesellschaft, also etwa fifty-fifty? Oder an den tatsächlichen Geschlechterverhältnissen in der Mitgliedschaft der Parteien?“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/paritaet-und-reform-des-wahlrechts-demokratischer-wird-es-nicht/23976674.html

    • „Die Gleichstellung aber, und darum geht es beim Paritätsverlangen, fordert die Verfassung nicht.“

      Das Problem ist ja, dass Leute die (noch nicht vor allzulanger Zeit von der Kohl-Regierung eingefügte Passage):

      „tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“

      genau im Sinne der „Gleichstellung“ verstehen wollen. Man darf vermuten, dass dies auch so von Leuten wie Rita Süssmuth und anderen der Regierung Kohl beabsichtigt gewesen ist. Die eingefügte Phrase ist logisch gesehen vollkommen tautologisch, wenn man diese nicht als Hintertür nutzen will, um etwas zur Gleichberechtigung Verschiedenens einzuführen! Und da die Vertreter der Gleichstellung oder der – ehrlicher so genannten positiven Diskriminierung – immer und ausdrücklich davon geredet haben, dass man bei „Gleichberechtgung“ nachhelfen müsse, kann, ja muss, das „tatsächlich“ tatsächlich als Intention zu einer positiven Diskriminierung gedeutet werden.

      Das geht natürlich nicht, da Gleichberechtigung und Gleichstellung rechtlich vollkommen antagonistisch zueinander sind, die Gleichstellung, wie gehandhabt, ist eine Negierung der Gleichberechtigung und damit grundgesetzwidrig.

      Der besagte Nebensatz im GG ist als grundgesetzwidrig anzuprangern und zu entfernen!

    • Gleich zu begin begeht die Dame den klassischen Selbstschluss, weil Sie es sich nicht vorstellen kann für eine Gruppe einzutreten der Sie selbst nicht angehört unterstellt Sie es direkt jedem anderen.

  7. Die Sozialkosten sind in D einfach zu hoch. Betriebe wollen ja kein zuviel an Leuten (unkalkulierbares Risiko) und Leute wollen den Job nicht, in halbfeudalistischen Verhältnissen sich hochdienen zu müssen. Hier wären wohl Reformen angesagt. Das neue Einwanderungsgesetz alleine (haben die tatsächlich hinbekommen, man glaubt es nicht) wird keine Abhilfe schaffen können.

    • …und Leute wollen den Job nicht, in halbfeudalistischen Verhältnissen sich hochdienen zu müssen. Hier wären wohl Reformen angesagt.

      Ich kann dir nicht ganz folgen. Was willst du dem geneigten Leser damit vermitteln?
      Das üblich Erwerbslosen-Bashing?

      Ich sehe das Problem viel eher bei den Arbeitgebern und der Politik. Bildung, insbesondere auch die der Jungen, ist massiv vernachlässigt worden. Zur Mädchen- und Frauenförderung sind Anforderungen gesenkt worden.
      Generation Doof (die mittlerweile eigentlich schon mindestens 30 Jahre alt ist) ist zu blöd, um sich den Anforderungen eines Ausbildungsbetriebs zu stellen.
      (Selbst schon erlebt, dass ein ca. 25-Jähriger eine einfache Matheaufgabe nicht lösen kann, weil er die Frage bzw. Aufgabenstellung nicht versteht.)

      Und die Arbeitgeber wollen natürlich nach Möglichkeit gut qualifizierte Arbeitskräfte haben. Denn die können sofort Gewinne erarbeiten, anstatt erst kostenintensiv ausgebildet werden zu müssen. Wozu auch selbst Geld investieren, wenn das schon jemand anderes erledigt hat?

      Außerdem hält ein Überangebot an Arbeitskräften den Lohn relativ niedrig. Ist halt in der freien, „sozialen“ Marktwirtschaft so. Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Und wo es einen Überschuss an Arbeitskräften gibt, bleibt die Nachfrage und damit das Entgelt niedrig.

  8. https://www.welt.de/politik/deutschland/article188746847/Allensbach-Sicherheitsreport-Trumps-USA-machen-Deutschen-Angst.html

    „Russland, Nordkorea, Iran? Nein, die USA stellen für die Bürger laut Allensbach-Studie weltpolitisch die größte Gefahr da. Zentraler Unsicherheitsfaktor sei dabei der US-Präsident.“

    Klares Verdienst der deutschen Medien, allen voran der ÖR!

    Wie wird das bei der „Welt“ erklärt? Man windet sich raus:

    „Eine Erklärung für die extreme Einstufung der USA kann nach Schweinsbergers Ansicht sein, dass die Wahrnehmung der Weltlage bei den Bürgern zunehmend davon beeinflusst werde, was sie von den jeweiligen Staatschefs halten. Das wiederum könne damit zu tun haben, dass charismatische sowie autokratisch agierende Politiker auf dem Vormarsch sind. ….“

    Am Haltungsjournalismus der ARD und ZDF kann es ja nicht liegen 😀

    Es gibt auch gleich einen Kommentar dazu:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article188754217/Donald-Trump-und-der-leicht-geduckte-Hass-auf-Amerika.html

    „Die Amerikaphobie der Deutschen ist aktuell besonders groß. Der US-Präsident ist dafür ein denkbar schlechter Grund. In Wahrheit steckt die Angst vor Deutschlands eigenen Herausforderungen hinter dem Antiamerikanismus.“

    Es sei „die Angst vor unserem Restfaschismus einerseits und der Welt anderseits“ schuld. Es sei „reine Projektion“. Es ginge um „die Frage, was unsere heutigen Ressentiments mit unserer Geschichte zu tun haben.“ Und wäre zu ziehen: „die Erkenntnis, dass wir uns endlich selbst stärker international engagieren müssen.“

    Meine Güte, wie blödsinnig. Niemand, der ehrlich ist, kann die entscheidene Rolle der Medien im Aufkommen des Antiamerikanismus unter den Teppich kehren…..

    • „Die Medien“ sind mir noch entschieden zu unantiamerikanisch. Seit ich politisch denken kann – Ende der 90er Jahre – haben die Amerikaner
      – Jugoslawien angegriffen
      – sind in Afghanistan eingerückt
      – den Irak überfallen
      – die libysche Regierung durch Luftangriffe zu stürzen geholfen
      – den IS hochgepäppelt und dadurch dazu beigetragen, Syrien (und auch den Irak erneut) in einen Bürgerkrieg zu stürzen.
      Daneben noch kleinere „Vergehen“ wie Billigung der saudischen Einmischung in den jemenitischen Bürgerkrieg, die Finanzierung des Umsturzes in der Ukraine, aktuell die Einmischung in Venezuela.
      Als wiederum größere Vergehen fallen mir ein die Verschleppung von Menschen nach und die Folterung selbiger in Guantanamo, selbstverständlich, ohne je einen Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Und wenn ich mich nicht irre, unterzeichnet seit Obama der amerikanische Präsident jede Woche eine Todesliste für Drohnenmorde in der halben Welt. Die Zahl der Ermordeten plus „Kolloteralschäden“ dürfte inzwischen in die tausende gehen.

      Demgegenüber sind die Russen in dieser Zeit
      – in Georgien einmarschiert, haben das Land aber nach einigen Wochen wieder verlassen
      – beteiligen sich am syrischen Bürgerkrieg, allerdings im Gegensatz zu den Amerikanern (oder uns) auf Basis des Völkerrechts
      – haben die Krim besetzt und – im Einklang mit dem Wunsch der dortigen Bevölkerung – ihrem Land einverleibt. Ohne einen einzigen Toten, wohlgemerkt.
      – höchstwahrscheinlich einen Doppelagenten mit Polonium ermordet (Litwinenko) und vielleicht versucht, mittels Nowitschok einen weiteren zu ermorden. Einige weitere Morde dürften unerkannt geblieben sein.

      Nordkorea hat
      – Atomwaffen entwickelt,
      – ebenfalls mindestens einen Mord im Ausland durchführen lassen.

      Der Iran
      – kommt über Anti-Israel-Rhetorik nicht hinaus.

      Ihr dürft die Listen gerne ergänzen, meine Informationen sind mit Sicherheit unvollständig. Dennoch ist mein (vorläufiges) Fazit:

      Wenn ich auch die USA als für mich persönlich sicherstes Reiseland ansehen würde, für die Weltpolitik verrät mir ein kurzer Blick auf die Länge der Listen, welches Land DE FACTO die größte Gefahr für die Sicherheit in der Welt darstellt.

      • vielleicht gibt es einfach keine sehr grosse Gefahr?

        Es ist doch völlig absurd, von der Gefährlichkeit der USA auszugehen. Das ist ein einziges Vorurteil.

        Natürlich sind Kriege grausam, aber sie sind politische Realität. Und heute sind die wahren Kriegstreiber die, die vom Antiamerikanismus verschont werden.. was für ein Zufall!

        • „vielleicht gibt es einfach keine sehr grosse Gefahr?“

          Für Deutschland trifft das zu. Wenn sich die Iraner oder, aktuell, die Venezolaner von den USA bedroht fühlen, habe ich dafür aber vollstes Verständnis.

          „Es ist doch völlig absurd, von der Gefährlichkeit der USA auszugehen. Das ist ein einziges Vorurteil.“

          Angesichts meiner Auflistung oben von „Vorurteil“ zu sprechen ist Realitätsverleugnung.

          „…heute sind die wahren Kriegstreiber die, die vom Antiamerikanismus verschont werden.. was für ein Zufall!“

          Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe. Meinst du, Russland, Iran etc. seien die „wahren“ Kriegstreiber, im Gegensatz zu den USA? Google doch mal „Militärausgaben weltweit“. Die USA belegen mit Abstand den 1. Platz, haben alleine(!) einen Anteil von einem Drittel am weltweiten Militärbudget. Und wie oben belegt, finden ihre Waffen auch regelmäßige Anwendung. So viel zum Thema „wahre Kriegstreiber“.

          Zu deiner ironischen Bemerkung „was für ein Zufall“: Russland-Bashing ist heutzutage ein Volkssport in unseren Medien. Da heute gerne alles personalisiert wird, oft im Gewand von Putin-Bashing. Und einen positiven Artikel über Iran oder Nordkorea habe ich überhaupt noch nie gelesen/gesehen/… .

          • Das US Militärbudget ist kein gesunder Anhaltspunkt.
            Solange da von 5$ von 6$ in korrupten Kanälen verschwinden kann man das kaum 1:1 mit dem russischen vergleichen.

            Dazu noch ölkriegsgedecktes Zaubergeld aus der FEDs nimmerendenden Quelle 🙂

      • – beteiligen sich am syrischen Bürgerkrieg, allerdings im Gegensatz zu den Amerikanern (oder uns) auf Basis des Völkerrechts

        Inwiefern mischen die Russen in Syrien auf Basis des Völkerrechts mit, die Amis aber nicht?

        • Die Russen wurden von der syrischen Regierung ins Land gerufen, ebenso die Iraner. Damit sind ihre Militäreinsätze dort grundsätzlich völkerrechtskonform.
          Alle anderen Nationen, die dort mitmischen, brechen das Völkerrecht.
          (Anmerkung zu letzterem: Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages bewertet die Einsätze von Israelis und Amerikanern als „mindestens problematisch“. Ich sehe das zugegebenermaßen etwas eindeutiger, weil ich die behauptete Motivlage dieser Staaten, besonders der USA, für unglaubwürdig halte.)

          • Netter Unterthread! Einer ( Renton ) zählt knallharte Fakten und ein paar Möglichkeiten ( von denen keine ausreichend belegbar ist, soweit bekannt ) auf und – und Alex kommt mit ….. nix, aber schon mal gar nix, außer blödsinnigen Parolen und völlig inhaltslosen Unterstellungen.

            @Mario:
            Jedes Land kann zur Verteidigung um Hilfe bitten, wen es möchte.
            Der Einmarsch der imperialen Truppen ( hauptsächlich Amis ) in Syrien ist ein Angriffskrieg gegen ein souveränes Land. Ebenso die Ausrüstung, logistische Unterstützung und Finanzierung von Terroristen ( ebenfalls das imperiale Bündnis, darunter auch Deutschland [ zig Millionen Steuer€uro und Material – z.B. Chlorkartuschen – für die Weißhelmkopfabschneider ] und ganz weit vorn Israel ). Beides völkerrechtlich und UN-rechtlich verboten und geächtet, aber das interessiert den militärisch-industriellen Komplex der Imperialen einen Scheißdreck, nur die wirtschaftliche und machtpolitische Weltherrschaft zählt.

            Von Libyen, Ukraine etc. fangen wir besser gar nicht erst an, sonst gäbe es noch ein paar DIN-A4-Seiten mit Verbrechen vollzuschreiben.

          • Jepp – danke.
            Irgendwie ist mir jetzt völlig durchgegangen, dass der böse Russe ja der Verbündete von Assad ist.
            Neben dem Iran. Die natürlich beide auch davon profitieren.

            Wobei ich allerdings auch fraglich finde, ob das Vorgehen Assads – und damit dann auch das seiner Verbündeten – sich mit dem Völker- bzw. Menschenrecht vereinbaren lässt.
            Wir können uns immerhin glücklich schätzen, dass der gute Obama stets seine schützende Hand über uns gehalten hat. Seinen Friedens-Nobel-Preis hat er ja schließlich nicht ohne Grund erhalten.
            Obwohl er wohl zig Tausende Menschen mittels Drohnenangriffen ins Jenseit befördert hat.

          • @Alle
            „Angriffskrieg gegen ein souveränes Land“

            Wenn man das Geschehen in Bezug auf Syrien so framed, in Szene setzt, hat man „Souveränität“ und „Völkerrecht“ schon längst endgültig zur Propagandawaffe gemacht. Nichts Neues an der Westfront des fiesen extremistischen Antiamerikanismus, seit Jahrzehnten im Einsatz. Das ist der propagandistische Mist, der auf den „Reportagen“ des ÖR wächst wie Stechapfel auf hypertrophen Böden und weswegen die Leute langsam wirklich glauben, dass die USA ihr Hauptfeind sind. Und ja – das könnte dann irgendwann mal tatsächlich so kommen, Euer Kumpel Aussenminister Maas und seine Regierung arbeiten ja mit Beharrlichkeit in diese Richtung.

          • @Mario
            „Wir können uns immerhin glücklich schätzen, dass der gute Obama stets seine schützende Hand über uns gehalten hat.“

            Ja, über den Iran, dass der sich seelenruhig in Syrien etablieren konnte, nachdem ihm die Einflusssphaere im Irak durch die „Demokratiesierung“ geschaffen worden war.
            Dass Obama einen Friedensnobel dafür bekam, ist wohl nur mit dem Nobel an Arafat zu vergleichen.

            Aber dummerweise hat sich der Wind, der seit Jahrzehnten wehte, jetzt vollkommen gedreht. Es stehen grössere Auseinandersetzungen um die Türkei, Iran und Syrien ins Haus und das ist vor allem dem Wirken falscher Friedensapostel seit Jimmy Carter zu verdanken.

          • Alex:
            SECHS! SETZEN!
            Offenbar hast Du, außer Pöbelei, gar nix auf’m Kasten.
            Selbst den Unterschied zwischen Framing und simplen Tatsachen kennst Du offensichtlich nicht mal ansatzweise.

            Sinnlos von Dir Sachargumente zu erwarten.

          • „Selbst den Unterschied zwischen Framing und simplen Tatsachen “

            Der Zusammenhang ist der, dass framing immer darauf hinausläuft, dass alles mit „simplen Wahrheiten“ erklärt wird, die aber grotesk falsch sind.

            Das sind die bedeutensten dieser frei erfundenen „Rahmen“:
            die USA sind die grösste Bedrohung des Weltfriedens
            die Menschheit steht vor dem Klimakollaps
            es liegt an beiden Seiten, dass der Oslo-Friedensprozess nicht stattfand
            das grösste gesellschaftliche Problem (im Westen) ist das Patriarchat

          • Danke, dass ihr dem Alex mal ein paar Fakten genannt habt. Vielleicht trägt es ja zu einer gewissen Verdünnung seiner Einseitigkeit und ideologisch/dogmatisch verbohrten Weltpolitiksicht durch Objektivität und Beurteilungsprozessergebnis-Offenheit bei.
            Jetzt bleibt ihm nichts Anderes mehr als etwa zu schreiben/“argumentieren“:
            „Iran, […] der sich seelenruhig in Syrien etablieren konnte, nachdem ihm die Einflusssphaere im Irak durch die „Demokratiesierung“ geschaffen worden war.“
            Womit er (Alex) sich vollkommen lächerlich macht – so als ob Syrien und Irak das gleiche Land wären und als ob die USA den Irak angegriffen hätten, damit sich der Iran in diesem Einfluss verschaffen und sich – angeblich – seelenruhig in Syrien etablieren könne.
            Und außer über vage Andeutungen, Plattitüden und Strohmänner, die er dann wohl als solide Argumente verstanden wissen will, kommt er nun nicht mehr hinaus:
            „Wenn man das Geschehen in Bezug auf Syrien so framed, in Szene setzt, hat man „Souveränität“ und „Völkerrecht“ schon längst endgültig zur Propagandawaffe gemacht. Nichts Neues an der Westfront des fiesen extremistischen Antiamerikanismus, seit Jahrzehnten im Einsatz. Das ist der propagandistische Mist, der auf den „Reportagen“ des ÖR wächst wie Stechapfel auf hypertrophen Böden und weswegen die Leute langsam wirklich glauben, dass die USA ihr Hauptfeind sind.“
            So als ob er alleine natürlich den richtigen (Durch)blick hat – im Gegensatz zu uns gehirngewaschenen Propagandaopfern. Das würde auch seinen missionarischen Eifer erklären – wir verlorenen Schäfchen müssen schließlich zur Wahrheit geführt werden.
            Mit Souveränität/Völkerrecht und/oder dem Geschehen in Syrien kennt er sich jedenfalls nicht aus. Assad ist demokratisch gewählter Präsident Syriens.
            Zu dem Rest:
            https://swprs.org/medien-navigator/
            https://swprs.org/der-propaganda-multiplikator/
            https://swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/
            https://swprs.org/2017/03/01/propaganda-im-staatsauftrag/
            https://swprs.org/logik-imperialer-kriege/
            https://www.voltairenet.org/article185097.html
            https://www.voltairenet.org/mot133.html?lang=de
            https://www.voltairenet.org/mot109.html?lang=de

  9. Feministinnen reden von Rape Jokes und Rape Culture und stellen es so dar als ob es dabei in der Realität um die Vergewaltigung von Frauen ginge. Tatsächlich ist es so gut wie immer ein Mann der vergewaltigt wird/werden soll wenn jemand einen Rape Joke macht, selbst in Kindersendungen wird sowas genutzt, und auch sind es die Vergewaltigungen von Männern in Gefängnissen, über die in einer ernsten Debatte geschwiegen wird, und nicht über irgendwelche Gewalt gegen Frauen. Diese wird täglich bis wöchentlich thematisiert in den Medien und der Politik und jeder Hinweis auf den höheren Anteil der männlichen Opfer von Gewalt, der regelmäßig geleugnet oder verschwiegen wird, wird mit einem „aber JETZT geht es nun MAL um Frauen“… genauso wie davor und davor und davor und auch die nächsten 10 Mal.

  10. Wenn man das „intern als Denkanstoß und Diskussionsgrundlage nutzen“ will, dann kann man es natürlich nicht offenlegen, sonst kapiert ja jeder wie das Spiel läuft.

    Vielleicht sollte man mal das deutsche Schulsystem verantwortlich machen, dass sowas überhaupt funktioniert — wenn dort keine vernünftige Text- und Rhetorikanalyse gemacht wird. Das ist ja der Hauptgrund, warum die ziemlich primitive Gefühlsmanipulation der Zuschauer durch die „Nachrichten“ der ARD und ZDF so gut zu funktionieren scheint.

    • der tweet wurde anscheinend gelöscht:

      “ Bei der Ausarbeitung von Frau Dr. Wehling handelt es sich um Unterlagen, welche wir intern als Denkanstoß und Diskussionsgrundlage nutzen.
      Auch aus urheberrechtlichen Gründen können wir diese nicht veröffentlichen.

      — ARD (@ARD_Presse) February 13, 2019″

      • „anscheinend gelöscht“
        Bei mir nicht. Die Antworten sind übrigens ziemlich hart. Dieses Framing-Handbuch entwickelt sich zu einer echten Affäre, weil die ARD hier hier das Bild vermittelt, daß sie die Konsumenten eigentlich als eine Art dummes Volk, um nicht zu sagen Feind betrachtet.

        • Stimmt, es war nur für mich mal kurz weg!

          Das konkrete Werk kann nicht besonders gut sein. Die haben bestimmt noch viel Besseres im Keller!

          Die schulden der Offentlichkeit volle Transparenz. Oder man zahlt einfach nicht mehr. Es kann nicht sein, dass dafür eine zwangsweise Abgabe erfolgt. Absolut beschämend. Weg damit.

        • @mitm

          Schon länger und zu recht.
          Wer das guckt, der gehört auch zu denen, die assistierte Demokratie brauchen.
          Menschen die Anja Reschke für existierenswert halten. :-p

          Wir werden regiert von der Klasse dritter Anlauf a. der Sonderschule Lerchenberg.

          • Soweit ich weiß, gibt’s aufm Lerchenberg aber nur ’ne Haupt- und Realschule („Realschule Plus“) sowie eine Grundschule. 😀 (Bin hier aus der Region.)

    • „… Frau Dr. Wehling handelt es sich um Unterlagen … aus urheberrechtlichen Gründen …“

      Ich habe mich etwas näher mit Frau Dr. Wehling und dem „Berkeley International (!!) Framing Institute“ befaßt und war nicht amüsiert:

      http://maninthmiddle.blogspot.de/2019/02/scheinriese-elisabeth-wehling.html

      Sie ist vor allem extrem gut darin, sich selber zu vermarkten. Bei der Selbstvermarktung sind Amerikaner nach unseren Maßstäben oft Hochstapler, das kommt mir hier genauso vor.

      Ich halte sie eher für eine links-feministische Aktivistin, ernsthafte Forschung ist bei den auffindbaren Unterlagen zu ihr nicht erkennbar. Neuere wissenschaftliche Publikation konnte ich fast keine entdecken. Sie der Öffentlichkeit als ultimative Quelle wissenschaftlicher Erkenntnis zu verkaufen erscheint mir reichlich dreist. Sie ist in den entsprechenden Kreisen aber offensichtlich bestens vernetzt und gut für Propaganda brauchbar.

      Hat irgendwer hier eines ihrer populärwissenschaftlichen Bücher gelesen oder sich intensiver mit deren Inhalt befaßt?

      Die Urheberrechtsprobleme können daran liegen, daß sie große Teile ihrer bisherigen Publikationen wiederverwendet hat. Wirklich neue Erkenntnisse würde ich ncht von ihr erwarten.

        • Danke für die Blumen, aber die Recherchen alleine nützen gar nichts, wenn man nichts draus macht, also das ganze auf Twitter, Facebook und wo auch immer politisch verwertet. Dazu fehlt mir selber leider die Zeit.

          Diese Angelegenheit ist mMn ein Relotius im Kleinformat: Die Anpreisungen von Wehling in der SZ und anderen Medien sind objektiv falsch (der von mir zitierte SZ-Artikel ist von Anfang 2018, aber ich gehe davon aus, daß Wehling auch damals keine Lehre in Berkeley angeboten oder Projekte durchgeführt hat). Selbst wenn da in kleinerem Rahmen sozusagen auf privater Basis etwas gelaufen sein sollte, sind diese Anpreisungen Hochstapelei, und Wehling hat dem nicht widersprochen (ich kann mir nicht vorstellen, daß die Anpreisungen ohne ihr Einverständnis publiziert worden sind).
          Aus meiner Sicht ist das ganze ein bewußter Versuch, die Öffentlichkeit zu täuschen und „wissenschaftliche Autoritäten“ aufzubauen, die man dann argumentativ per Autoritätsargument benutzt, die aber in Wirklichkeit nur feministische Aktivisten mit einem verzerrten Weltbild sind.
          Moralisch ist das in der gleichen Kategorie wie Täuschungsversuche in Dissertationen, in denen man Zitate nicht klar kennzeichnet.

          Diese Pseudoiwissenschaft (das betrifft nach meinem Eindruck nicht nur Wehling) müßte besser öffentlich bekannt werden. Die Aufmerksamkeit, die aktuell das Framing-Handbuch erzeugt, kann man ggf. dafür nutzen. Andernfalls ist die Sache in 2 Wochen wieder vergessen, Schwamm drüber, und der Bluff von SZ, Wehling und Co. geht weiter so.

        • „… aber die Recherchen alleine nützen gar nichts, wenn man nichts draus macht, also das ganze auf Twitter, Facebook und wo auch immer politisch verwertet. Dazu fehlt mir selber leider die Zeit.“

          Wahre Worte! Inhalte in einer Filterblase zu belassen ist ineffektiv.

    • Zumindest von dem was man bisher lesen konnte ist das ganze doch inhaltlich ziemlich mager. Ein paar Euphemismen für einen selber und diffamierende Begriffe für die Konkurrenz.

      Es scheint mehr und mehr so zu sein das Wehling eine gute Schlangenöl-Verkäuferin ist.

      • Wehling ist ein unbedeuteder total-fake. Dieses Manipulationsmanual ist ganz sicher nur die Spitze eines Eisbergs einer weit verbreiteten Unternehmens*un*kultur a la Scientology.

      • „man bisher lesen konnte … ziemlich mager“
        Was ist damit gemeint? Nur die Artikel in der SZ, Vice, Medium usw. oder auch ihre Bücher?

        @Alex „Wehling ist ein unbedeutender ..“

        Das sehe ich völlig anders. Nach meinem Eindruck hat sie sich selber nach ihrer Promotion 2013 systematisch in der links-feministischen Presse als wissenschaftliche Lichtgestalt aufgebaut, also als jemand, dessen Wort gilt und der nicht hinterfragt wird, dem blind geglaubt wird. Die SZ und andere Medien helfen gerne beim Aufbau dieses Images, weil sie genau die Interpretationen von Wissenschaft liefert, die man dort braucht.

        Sie ist in diesen Kreisen bekannt genug, daß die ARD-Verantwortlichen, die jemanden gesucht haben, der etwas zum Thema Framing schreiben soll, an sie gedacht haben und nicht jemand anders, obwohl das ein 08/15-Thema ist.Der ARD-Auftrag steht dann als nächstes in ihrem Lebenslauf als Beweis, daß sie in Deutschland als diue unumstrittene Nummer 1 der einschlägigen Forschung gilt.

        • @mitm
          „nach ihrer Promotion 2013“

          Wehling ist zu jung, um ein „dicker Fisch“ sein zu können. Ich wollte nur darauf raus, dass es ganze Schwärme von Wehlings gibt und vermutlich sich deren Manuals und Machwerke im Keller des ÖR stapeln. So verdient diese Industrie schliesslich ihr Geld. Oder noch andes gesagt: die Bedeutung ihres Machwerks kann gar nicht gross sein, oder glaubst du dass Wehling das Format eines Machiavelli hat? Das ist doch eher sehr unwahrscheinlich.

          • „Wehling ist zu jung, um ein „dicker Fisch“ sein zu können.“
            Wissenschafllich ist sie kein „dicker Fisch“, aber darauf kommt es nicht an.
            Hier ist die Liste ihrer Auftritte auf Veranstaltungen sowie Interviews und Artikel, in denen sie erwähnt wird, im Rahmen ihrer Promotion-Tour für das Buch „Politisches Framing“: https://www.halem-verlag.de/elisabeth_wehling_politisches_framing/
            Das dürften über 100 sein, im Zeitraum 2016 bis Anfang 2017, darunter etliche Fernsehauftritte. Damit hat sie mehr Reichweite geschafft als die ganze Masku-Szene in 5 Jahren, grob geschätzt. Also medial ist sie definitiv ein „dicker Fisch“.

          • Wirklich überaus erstaunlich, man hat einen absoluten Narren an ihr gefressen, sie ist extrem beliebt. Rätselhaft. Ich kann nicht glauben, dass es an ihrer Person liegt. Ist sie vielleicht nur das Gesicht, die Botschafterin eines Thinktanks oder sowas?

  11. „Die Kohle-Kommission hat in ihren Empfehlungen auch eine Differenzierung vorgenommen: Der Erhalt des Waldes sei „wünschenswert“ und klingt verbindlicher, als der Zusatz, mit den Dorf-Bewohnern solle gesprochen werden.
    Was schützen: Dörfer oder den Forst?
    […]Welcher Tagebau wird gestoppt? Hambach, bei dem vor allem der Wald bedroht ist? Oder Garzweiler, bei dem vor allem Dörfer weggebaggert werden? Beides zu erhalten, ist wohl nicht möglich.“

    https://www.deutschlandfunk.de/gestaltung-des-kohleausstiegs-der-teufel-steckt-noch-im.720.de.html?dram:article_id=440637

    Sollte der (Rest-)Hambacher Forst erhalten bleiben, werden dafür voraussichtlich Dörfer abgebaggert? War das während der „Rettet Hambi“-Hysteriewochen schon so kommuniziert worden? Mir war das jedenfalls nicht bewusst. Und wohl auch den meisten „Hambi-Sympathisanten“ nicht – hoffe ich zumindest, denn anderenfalls würde das ja bedeuten, dass vielen Leuten das Schicksal eines Waldstücks näher geht als das von Menschen.

  12. „Blaming und Shaming Einzelner für ihre Konsumentscheidungen.“

    nämlich von Ihr, Jamila Schäfer, „stellvertretende Bundesvorsitzende von … Die Grünen“.

    http://jamila-schaefer.de/bessere-politik/

    „persönlicher Angriffe“

    Nur für Leute, die das Politische als das Persönliche sehen, für die Grünen zum Beispiel 🙂

    Wer die Grünen wählt, ist gegen Demokratie. Sie haben es mit dem Einschränken der Wahlfreiheit angefangen, sie sind die neuen Autoritären. Im Namen einer Art Weltuntergangsreligion, der vom „Klimawandel“.

    Soll sie doch rumfliegen und zeigen, dass sie auf alles pfeift. Who cares? Wer wählt die überhaupt? 😀

    Loser!

    • Toll ist auch das grundsätzliche statement von J Schäfer

      „Wir wollen dem einzelnen Menschen ein Leben auf einem intakten Planeten ermöglichen“

      Das ist mehr als nichtssagend. Aber die Leute finden das vollkommen Leere des Versprechens hier toll! Aber hauptsache „Planet“.

      Ein Planet ist nicht genug!

      Wie hochnäsig anmassend! Und dazu werden Kinder als Propagandamittel eingesetzt. Richtig Nett!

      Die grüne Moralapostel Politik wirkt nicht mehr, vor allem wenn es weniger Geld gibt. Fürs Fliegen zB.

    • Frau Hildebrandt legt in dem Interview dar, dass Ossis wegen DDR-Sozialisation und Wendetraumata nicht über die persönlichen Voraussetzungen für Führungspositionen verfügen. Was sie leider nicht erklärt, ist, warum man sie trotzdem per Quote in solche Positionen hieven sollte…

  13. „fucking dangerous“ in einem Männermagazine in einem land mit weißer Mehrheit einen weißen Jungen auf dem Cover zu haben!

    Weiße haben Spaß = White Supremacy

    Korrektur: Weiße leben = White Supremacy

    und unterstützt wird das ganze von idiotischen Weißen, die im Selbsthass versuchen sich durch wertloses Virtue Signaling die Erbsünden abzuwaschen. Aber das ist für Weiße nicht möglich.

      • LOL, wusste ich noch gar nicht…

        In one of the oddest and most humorous stories of the week, Marvel Studios is searching for a ‘butt double’ for reshoots of Avengers 4 due out next year. (…) In a Georgia Central Casting Facebook page (GCC) ad, they call for additional photography and a ‘butt double’ presumably for Brie Larson who is set to play Captain Marvel in the latest film.

        The Casting Call states…


        BODY/BUTT DOUBLE
        Central Casting is looking for a Photo Double to work on this exciting project. (…) You MUST fit these size requirements:

        -Woman #1: Looking for a female who appears to be Caucasian, 20’s-30’s. Height 5’2 – 5’4, Bust 32B – 32D, waist 25 – 27, hips 36 – 38, dress size 0-4. Hair color: BLONDE

        (…)For photos, you MUST include:

        1. a headshot
        2. full body shot of your front side, head to toe
        3. full body shot of your back side (wearing ALL BLACK, leggings or yoga pants- must be form fitting).

  14. das ist das Äquivalent zur Beweisumkehr im Gerichtsverfahren 😦
    Kann leicht Menschenrecht verletzen, bzw damit in Konflikt stehen.

    • Inwiefern sollte da ein Konflikt zu Menschenrechten oder zur Beweislastumkehr bestehen?
      Du hast doch die Gelegenheit, deinen Unwillen zu bekunden. Den hast du übrigens jetzt auch schon.
      Nur hättest du, um das zu wissen, dir mal einen Organspenderausweis ansehen müssen.
      Dort kann man einer Entnahme nämlich auch ausdrlücklich widersprechen.

      Ich befürworte im Übrigen die Widerspruchslösung. Denn selbst nachdem seit meinen Vortrag zum Thema mittlerweile fast 10 Jahre vergangen sind, sind die Zahlen fast noch identisch.
      Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist für eine Organspende, nur einen Ausweis hat kaum jemand. Wobei ich hier eher Faulheit als böse Absicht unterstelle.
      Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viele Jahre ich mir damit Zeit gelassen habe.
      Logisch… Wenn man in die Apotheke geht, meistens, weil man etwas dort holen muss. Da ist der Organspenderausweis Nebensache. Und wozu in die Apotheke gehen, wenn man eigentlich nichts braucht?
      Es sei denn, man fasst wirklich mal ganz spontan den Entschluss und holt sich so einen Ausweis.

      Insofern kann es nicht schaden, wenn man es potentiellen Spendern etwas einfacher macht, indem man sie bei ausbleibendem Widerspruch zu Organspendern erklärt.

      • Da muss zugesagt werden. Das müssen die Angehörigen übernehmen und im Sinne des „Spenders“ entscheiden. Dann macht das auch jeder lieber mit als wenn Zwang mitschwingt, das ist schlecht.
        Es verletzt auch schlicht das Menschenrecht, auf Organspende eine Art Recht drauf zu verbuchen. das geht nicht. Es ist sehr enttäuschend zu sehen, wer sich dafür hier hergibt.

  15. Ich denke auch das diese Sau dieses Jahr noch öfter durch die Medien getrieben wird. Irgendwelche Phantasien von Feministinnen darüber was sie denken das Männer denken und für Werte vertreten… was natürlich alles irgendwie schlecht ist… Feminismus hat ja nichts gegen Männer und so.

      • Liam Neeson hat sich jetzt vor kurzem in einem Interview gegen Vorurteile wie Rassismus und gegen Rache-Phantasien ausgesprochen… erklärt anhand einer persönlichen Anekdote, bei der er auch beschriebt wie sehr er damals vor 35 Jahren seine starken Rachegefühle bereute.

        Aber er ist Weiß und er hat schwarz gesagt und für dafür gibt es keine Vergebung oder Erlösung.

        Alle möglichen Promis und Medienfutzies WOLLEN jetzt das er ein Rassist ist, auch wenn so gut wie klar ist dass das nicht der Fall ist.

        • „Never apologize“, wie Janice Fiamengo zu sagen pflegt, ist die Lektion, die daraus wieder mal zu lernen ist.

          Die Sache mit Liam Neeson ist eine der absurdesten feministischen schlachtungen der letzten Zeit.

          Es war von Neeson von Anfang an eine Art Entschuldigung der Art, sich niemals zu sicher sein zu dürfen, nicht selbst auch eigene rassistische Anteile zu haben – also ganz im „white guilt“ schema – mitsamt selbstbeschämung durch erzählen einer Geschichte, in der er sich dafür schämt, in einer extremsituation selbst mit rassistischen Gedanken reagiert zu haben.

          In dem Interview muss sich das angefühlt haben, hier doch alles richtig gemacht zu haben.

          Wäre nichts passiert, wäre ich sogar versucht, von“gartismut“ zu sprechen, aber so gratis war das dann doch nicht.

          Er hat unterschätzt, dass inzwischen auch eine entschuldigung in vorauseilendem Gehorsam immer auch als Schludbekenntnis gelesen wird,und für ein Schuldbekenntnis darf es keine Kekse geben.

          Das ist eine neue Eskalationsstufe im Schauprozesswesen der SJW.

          • Es zementiert: Das Verbrechen ist der Gedanke bzw. das Gefühl und NICHT die Handlung, die daraus folgt.

            Würde ein Weißer zwar rassistische Gedanken haben (was ihm eh unterstellt wird), aber es wäre OK, wenn er nicht danach handelt, dann könnte man ihm ja gar nichts mehr vorwerfen und der Buhmann wär weg.

      • Also nein, der Peak ist noch nicht erreicht.

        Siehe auch hier:

        *“Ich habe nie von einem Fall gehört, in dem ein Mann tatsächlich rausgegangen ist, um die Ehre einer Frau zu verteidigen. So etwas geschieht einfach nicht“, habe Lily weiter geschrieben.*

        https://www.promiflash.de/news/2019/02/11/lily-allen-widmet-liam-neeson-ihren-f-you-song.html

        und in der Realität dann:

        https://www.focus.de/regional/freiburg/er-toetete-den-vergewaltiger-seiner-tochter-landgericht-freiburg-verurteilt-vater-und-sohn-zu-hohen-haftstrafen_id_5136801.html

        https://www.nst.com.my/world/2018/04/351751/indian-mob-kills-man-accused-raping-young-girl

        Die macht sich gar nicht erst die Mühe ihr negatives Männerbild mal ab und zu mit der Wirklichkeit zu synchronisieren.

    • OMG

      Ich habe Pixar immer geliebt.
      Und John Lasseter schon als die „Seele“ des ganzen gesehen, als wichtiger Garant für die innovationskraft und kreativität.

      Ich hab mich gefragt, wie schnell nach seinem Weggang wegen „umarmungen“ es bergab gehen würde.
      Das ging wirklich flott:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Purl_(2019_film)

      „Having started production by September 2018, Purl is the first Pixar production to not to involve former Chief Creative Officer John Lasseter,[1] who left Pixar in June 2018 due to allegations of sexual misconduct towards female employees.“

      Diese neuen shorts sollen innerhalb weniger Monate fertiggestellt werden.
      Lasseter ging im Juni, im Juli gab es die ersten Hinweise auf den Film.

      Hier wird von „sexual misconduct“ geredet, obwohl das schlimmste, was ihm jemals vorgeworfen wurde, in etwa der Aussage gipfelte : „Es klingt immer so, als ginge es nur um umarmungen. Wir können ganz klar sagen, dass es um sehr viel mehr geht als nur um umarmungen“, ohne JEMALS zu erwähnen, was das „mehr“ als umarmungen gewesen sein soll – außer vagen hinweisen auf das „klima“, das durch solche umarmungen geschaffen werde.

      • To be fair: SparkShorts ist ein neues Konzept bei Pixar, das sie mit „Indies inside Pixar“ umschreiben.

        Die Regisseure kriegen „Etwas Zeit und etwas Geld und 6 Monate Zeit und (anscheinend weitgehende) Freiheiten“.

        Dass da dann auch feministischer Unsinn rauskommt, ist wohl nicht zu vermeiden.

        • „und (anscheinend weitgehende) Freiheiten“

          Nun isses so, dass Teams bei Pixar schon immer recht weitgehende Freiheiten hatten.
          Es gibt natürlich rücksprache, aber so lange da nicht der Eindruck entsteht, dass etwas aus dem Ruder läuft, hat das Team große Freiheiten.

          Bei so einem kleinen Film und so kurzer Zeit ist so ein Ding natürlich schon fertig, bis man wahrnehmen könnte, dass etwas aus dem Ruder läuft, aber ich denke nicht, dass es eine solche Wahrnehmung zu diesem Film gibt – und die Rezeption scheint ja tatsächlich positiv zu sein.
          Männerbashing funktioniert halt doch immer noch.

          „Dass da dann auch feministischer Unsinn rauskommt, ist wohl nicht zu vermeiden.“

          Es kommt nun darauf an, wie so ein Film denn zu Stande kommt:
          Nimmt man ein Team von Leuten, die man als hoffnungsträger wahrnimmt, und testet die, indem man da einen Haufen zusammen für 6 Monate zusammen als Team arbeiten lässt und sagt, lasst euch irgend was einfallen?
          Das wäre die Möglichkeit, bei der man mit sowas „rechnen muss“.

          Oder ist es nicht eher so, dass man das neue Format anbietet und Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich mit einer Idee zu bewerben, die sie dann mit maximaler Eigenverantwortung und Freiheit mit einem bestimmten Budget und Zeit ausgestattet durchziehen können ?
          Was ich bisher dazu gesehen und gehört habe reicht nicht, um das zu entscheiden, aber aus Pixars bisheriger Kultur tippe ich auf zweites.

          Man schlägt eine Idee vor, die man umsetzen möchte.
          Was bedeutet, dass die Idee bekannt war und abgenickt wurde, vermutlich in einem Wettbewerb mit anderen Ideen, bei dem dieser der Vorzug gegeben wurde – als erstes Projekt dieses Formats überhaupt.

          • Vermutlich hast du recht. Feminismus gilt bei Durchschnittsmenschen halt immer noch eher als was Gutes als als was Schlechtes.
            Und im #metoo Jahr natürlich doppelt.

      • In dem kurzen Clip werden übrigens ganze sechs dieser Produktionen erwähnt – jeweils mit Nennung des verantwortlichen „writer and director“.

        Und – Überraschung – es ist exakt paritätisch genau die hälfte männlich und die hälfte weiblich, je drei.
        Ich glaube nicht, dass das Zufall ist, sondern Vorgabe.
        Hatte man Pixar unter Lasseter doch zuletzt auch vorgeworfen, zu „male dominated“ zu sein.

        Ein paar der Bilder lassen sich auch den Filmen zuordnen.
        „Float“ von Bobby Rubio scheint zumindest ein Vater eines Kleinkindes eine (positive) Rolle zu spielen, darauf kann man gespannt sein.

        Eine Roseana Sullivan macht einen FIlm namens Kitbull, und ich nheme an, dazu gehört das mit dem Hund und der Katze.

        Ein Film mit einem Hund und einer Katze kann ein interessanter Film mit einem Hund und einer Katze sein, aber angesichts des deutlicher werdenden Trends, dass wir es hier mit einer feministischen Agenda zu tun haben, sitzt mein Verdacht tief, dass Katzen und Hunde hier in einem feministischen narrativ benutzt werden.
        (Wobei ich zugestehen muss, dass die Katze in dem Ausschnitt ausgesprochen unsympathisch wirkt)

        Wir werden sehen.

        • Laut hier
          http://digitaleleinwand.de/2019/02/12/sparkshorts-neuer-pixar-kurzfilm-smash-and-grab/
          erscheint Kitbull am kommenden Montag

          „KITBULL (Regie Rosana Sullivan, Produktion Kathryn Hendrickson) offenbart eine unmögliche Verbindung zwischen zwei Kreaturen: einem wilden, streunenden Kätzchen und einem Pitbull. Gemeinsam erleben sie zum ersten Mal Freundschaft.“

          entschärft erst mal die Vermutung eines feministischen Films, allerdings hätte ich nach der dortigen Kurzbeschreibung auch bei Purl nicht damit gerechnet.

          Die übrigen Filme werden erst später erscheinen, und das hier
          https://www.pixar.com/sparkshorts_press/
          klingt so, als ob die dann nicht mehr kostenlos auf youtube stehen werden.

          • Beschreibung der anderen Filme:

            In Float, directed by Bobby Rubio, a father discovers that his son floats, which makes him different from other kids. To keep them both safe from the judgement of the world, Dad hides, covers, and grounds him. But when his son’s ability becomes public, Dad must decide whether to run and hide or to accept his son as he is.

            FFS, können diese Scheißtühpen nicht einfach so mal empathisch und tolerant sein? Muss da erst einer weinen?

            In Loop, directed by Erica Milsom, a non-verbal, autistic girl and a chatty boy are partnered on a canoeing trip. To complete their journey across an urban lake, they must both learn how the other experiences the world.

            Ah, mutiges Brechen von Genderstereotypes! Toll. Und dann auch noch Schätzen-Lernen-wie-Andere-anders-sind als Story. Einfach super.

          • In der Beschreibung von Purl: So lange ich nicht vorgewarnt gewesen und danach gesucht hätte und die allgegenwart dieser B.R.O. Company im Film nicht so penetrant gewesen wäre, dann wäre mir in der Beschreibung der dezente Hinweis „bro-tastic“ möglicherweise unbemerkt durchgegeangen.

            Bei den anderen hast du jetzt schon arg danach gesucht – ob die Ergebnisse das hergeben, werden wir erst noch sehen.

            Aber wenn wir das schon so machen – auf der von Dir verlinkten Seite steht bei Kitbull:
            „Kitbull reveals an unlikely connection that sparks between two creatures: a fiercely independent stray kitten and a pit bull. Together, they experience friendship for the first time.“

            Die Katze ist also „fiercely independent“, so wie bekanntermaßen feministierende sich gern selbst darstellen, und welche Lektion der doofe Pitbull möglicherweise zu lernen hat, bevor er sich eine Freundschaft verdient, wissen wir auch noch nicht …

          • „hast du jetzt schon arg danach gesucht“

            Mea culpa. Beim ersten Trailer des letzten Mad Max hatte ich auch das Schlimmste befürchtet.

            Aber dann war es wohl doch nicht schlimmer als dass am Ende das Männliche rituell-symbolisch entthront wird.

      • Kitbull ist seit heute auch draußen.

        Mit kleiner Katze und großem Pitbull als Hauptdarstellern hat auch dieser Film eine deutliche Geschlechterperspektive, aber die Messages sind verhältnismäßig subtil und der offensichtlich gute Wille überwiegt die Schwächen der Charakterzeichnung.

        Meine Zusammenfassung:

        Hauptdarsteller eine sehr kleine Katze, die zwar sehr streetsmart ist (Der Film fängt damit an, dass sie einen Fisch stiebitzt),

        aber wegen ihrer winzigen Ausmaße zu Recht einerseits sehr, sehr ängstlich, aber auch ein sehr kratzbürstiges Auftreten hat, sobald sie irgendwas als Bedrohung wahrnimmt, zum Beispiel, um die Tauben voon ihrem Schlafplatz zu vertreiben.

        Dass sie aber eigentlich total süß und lieb ist, sieht man sofort an dem großen Plüschelefanten in ihrer Schlafkiste, an den sie sich, nachdem sie sich ganz allein abgesichert hat, ankuschelt.

        Sie wacht davon auf, dass Menschen auf ihren Hinterhof kommen, Lärm machen und einen sehr bedrohlich wirkenden Hund mitbringen und auf dem Hof lassen.

        Obwohl der auf den zweiten Blick gar nicht mehr so schlimm aussieht, bleibt sie in ihrem vertrauten Verhaltensmuster der Abschreckung.

        Einige Zeit später fällt ihr auf dem Weg vom Hof eine Flasche runter und deren roter Deckel löst sich. Trotz ihrer Angst überwiegt ihr Spieltrieb,

        bis der Deckel bis zum (inzwischen angeketteten) Hund rollt, der davon auwacht. Panisch flieht sie unter einen Haufen Gerümpel, stutz aber, als der Deckel, offensichtlich vom Hund gestupst, an ihr vorbeirollt.

        Das Muster: sie spielt, kommt ihm zu nahe, faucht oder rennt weg, fängt aber (mit seiner Hilfe, wenn der Deckel wegrollt) wieder an zu spielen, wiederholt sich einige Male, bis er anfängt zu bellen.
        Sie rennt weg, das Spiel ist vorbei.
        Schnitt.
        Ein Mensch hält dem Hund ein Plüschtier, sehr ähnlich dem ihren, hin und frodert, dass er es zerreißt. Anscheinend wird er als Kampfhund dressiert.

        Die Katze kauert völlig verängstigt in ihrer Kiste.
        Schnitt
        Es ist Nacht und der Hund wird wie tot aus dem Haus die Treppe hinunter auf den Hinterhof gestoßen. Er ist hat überall Wunden, die Vorderpfote lahmt; er hat den Kampf augenscheinlich verloren.

        Irgendwas fällt im Regen um und stößt die Kiste der Katze um. Sie verheddert sich in einem Gewirr aus Plastik und Stacheldraht.

        Das riesige Gebss des Hundes kommt näher

        und bevor sie kapiert, dass er sie befreit und nicht beißt, kratzt sie ihm eine zusätzliche Wunde in die Nase.
        Sie ist mit den Nerven am Ende

        und er verkriecht sich niedergeschlagen in seiner Hütte.

        Zeit vergeht.
        Der Hund liegt in seiner Hütte.
        Die Katze traut sich wieder aus ihrem Versteck hervor. Sie sieht den roten Flaschendeckel und denkt nach.
        Sie rolt den Deckel in Richtung seiner Hütte. Keine Reaktion.

        Sie betritt vorsichtig seine Hütte, der Hund knurrt etwas, sie will schon weglaufen, bedenkt sich aber eines Besseren.
        Sie kommt langsam näher, leckt behutsam an seinen Wunden und schmiegt sich dann an. Er fängt leise an zu wedeln.

        Schnitt

        Sie wollen grad wieder anfangen, mit dem Deckel zu spielen, als das Licht im Haus angeht. Der Mensch kommt. Sie bedeutet ihm, dass sie über den Zaun fliehen können. Während es für sie ein leichtes ist, auf den Zaun zu kommen, scheitert er zuerst.

        Sie springt zurück, um ihm helfen und nachdem sie sich auf seinen Kopf setzt, schafft er es in letzter Sekunde über den Zaun, bevor der Mensch auf den Hinterhof kommt.

        Die Einstellung des Menschen mit der Kette in der Faust, der den leeren Hof betrachtet, kennen wir aus jeder „Gewalt gegen Frauen“ Kampagne.

        Schnitt
        Die beiden spielen. Die Katze läuft irgendwo lang, jemand stellt ihr eine Dose Futter hin und hält ihr als Kontaktangebot die Hand hin.

        Die Katze ist mutiger geworden und nimmt das Kontaktangebot der – wie man jetzt sieht – schwarzen Frau an.
        Der Hund kommt aus einem Versteck, die Frau steht erschrocken auf, fasst aber Vertrauen als sie sieht, wie die Katze mit dem Hund kuschelt.
        Auch der Hund bekommt eine Streicheleinheit.

        Schnitt
        Hund und Katze sitzen mit schwarzer Frau und weißem Mann auf einem Hügel und schauen über San Francisco im Sonnenuntergang.

        Interpretation:

        Der eigentlich voll nette Hund wird vom fiesen Patriarchat in eine fürchterliche Rolle gedrängt, so dass es quasi übermenschlichen Mut braucht, um sich mit ihm überhaupt nur einzulassen.
        Es bleibt völlig rätselhaft, wozu Kraft und Größe überhaupt gut sein sollen, außer für die fiesen patriarchalen Spiele.
        Frauen gehen in ihrem Kampf gegen das Patriarchat manchmal zu weit, aber dafür muss man Verständnis haben.
        Dass es natürlich eine Frau ist, die am Ende den beiden ein Heim gibt, war zu erwarten. Überrascht war ich aber davon, dass der Mann dieser Frau dann auch noch auftaucht.

        Wie gesagt: nicht schlecht in meinen Augen. Auch nicht wirklich gut, aber nicht schlecht.

        • Der sympathischste und am wenigsten Ideologieverseuchte der bisherigen 3 shorts.

          Es ist im Wesentlichen ein Film über zwei individuen, Hund und Katze.
          Eine feministische Zuordnung ist mindestens schwierig und deine Versuche in der Richtung kann ich bei diesem Film nicht mehr teilen.
          Meine ursprüngliche Zuordnung Hund= Mann und Katze = Frau ist insbes. schwer aufrechtzuerhalten, weil eine „feministische“ interpretation des Geschehens mit umgekehrter Annahme mindestens ebenso erfolgversprechend wäre:
          Der Hund ist nämlich das Opfer.
          Und der deutlich passivere.
          Die Katze muss ihn retten.

          Never ever würde ein echt feministischer Film den Mann als Opfer inszenieren, der dann auch noch gerettet wird und danach auch noch sympathisch wirkt.

          Wenn schon Opfer, dann weil verdient, und wenn er Hilfe braucht, dann ist er lächerlich.

          Bleibt noch die Interpretation der Tiere als zwei verschiedene intersektionale opferklassen gegenüber dem menschlichen Mann als Täter.
          Wie du schon erwähnt hast, taucht aber am Ende der Partner der WOC als positive Männerfigur auf.
          Und was ist das überhaupt für ein abgedroschen veraltetes partnerschaftsbild mit einer Frau und einem Mann als symbol für heile Welt?
          Nicht mal lesbisch oder schwul?
          Immerhin bringt sie Opferpunkte als WOC mit, mit einem rein weißen Paar wäre spätestens hier der feministische shitstorm fällig.

          Du weißt auf das standardmotiv aus den hinlänglich bekannten „Gewalt gegen Frauen“ Kampagnen hin.
          Ein Motiv von „Gewalt gegen Frauen“ ist es aber erst, seit es nur auf Frauen fokussiert wird.
          Als Symbol für Gewalt an sich ist die Haltung und perspektive älter und taucht auch in anderen Filmen auf, z.B. Gefängnisdramen wie Pappilon, Flucht aus Alcatraz, gesprengte Keten und wie sie alle heißen, oder Kriegsfilme, Western etc. etc. – ohne jetzt im Detail sagen zu können, wo überall genau die gezeigte Pose auftaucht, ist das eine iconografische Darstelung eines Gewalttäters gegenüber einem wehrlosen Opfer, das häufig auch männlich war.

          Insgesamt befinde ich daher, dass eine Zuweisung zu SJW-ideologischer beladung zumindest für diesen Film unfair ist.

          Man darf sich auch mal drüber freuen, wenn Pixar hier einfach eine Geschichte gut erzählt.
          Ein Meisterwerk isses nicht, aber ein ansehnliches nettes Filmchen schon.

          • Ich denke, du verstehst mich falsch. Die Regisseurin ist ganz klar nicht in feministischer Mission unterwegs, sonst wäre vieles in dem Film anders. Die Katze wäre weniger aggressiv, der Hund weniger Opfer etc.

            Ich bleibe aber dabei, dass vor allem die Situation des Hundes die Kucklicksche Perspektive gut illustriert:
            Es gibt eine bedrohliche Welt.
            Die Katze/Frau ist nicht Teil dieser Welt, kann aber jederzeit Opfer dieser Welt werden.
            Hunde/Männer sind Teil dieser Welt, auch wenn diese Welt ihnen übel mitspielt.
            Hunde/Männer brauchen Katzen/Frauen, um dieser Welt zu entkommen.
            Sobald der Hund/Mann dieser Welt entkommen ist, braucht er die bedrohlichen Eigenschaften, die ihn von der Katze/Frau unterscheiden, nicht mehr.

            Gerade dass der Film augenscheinlich nicht feministisch gemeint ist, macht es m.E. umso interessanter.
            Man sieht hier, warum die normale, nicht-ideologisierte Frau kein wirkliches Problem mit der Patriarchatstheorie und „patriarchy hurts men too“ hat.
            Die normale, nicht-ideologisierte Frau sieht auch eine Männerwelt, die härter ist als ihre und versteht nicht, warum es die geben soll, warum nicht „einfach alle Menschen in Frieden leben können“.

          • „Ich denke, du verstehst mich falsch.“

            jup, scheint so.
            Es klang erst mal, als ob du da ein feministisches narrativ zu konstruieren versucht hättest.
            😉

    • Anders als frühere Shorts werden diese von Pixar diirekt auf Youtube kostenlos veröffentlicht.
      Es gibt bereits zwei davon, die jetzt im Abstand von einer Woche veröffentlicht wurden.

      Während Purl vom ersten Moment an in oberpeinlicher Weise in sexistischen männerfeindlichen Stereotypen ertrinkt, hat der zweite mir deutlich besser gefallen.
      Obgleich mir auch bei dem eine deutliche Botschaft auffällt, es ist halt nicht ganz so derbe plakativ wie bei Purl:

      Smash and Grab ist auf gewisse Art die Geschichte einer Marxistischen revolution und könnte einer sozialistischen Propagandaschmiede entsprungen sein. Nur besser gemacht.

      Am Ende ist der Wohlstand der Welt zerstört.

      Mein Eindruck: Insgesamt sind da im Abstand von einer Woche zwei Kurzfilme von Pixar erschienen, die mehr geballte linke Ideologie transportieren als alle vorigen Pixar Filme zusammen.

      • „Am Ende ist der Wohlstand der Welt zerstört.“

        Naja, nicht nur das: Am Ende hängen sie zusammen an einer blauen Kugel und die ist bald alle und dann ists vorbei mit ihnen.

        Die Auflehnung gegen die Arbeitsbedingungen endet also nicht in der Utopie. Das ist eher anti-links.

        • „Die Auflehnung gegen die Arbeitsbedingungen endet also nicht in der Utopie.“
          Objektiv ist das keine Utopie, die man wünschen könnte.
          Der Film verkauft es aber als eine.
          Der Schluss ist schon als happy End gedacht.

      • „Während Purl vom ersten Moment an in oberpeinlicher Weise in sexistischen männerfeindlichen Stereotypen ertrinkt…“

        Der Polemiker in mir ist geneigt zu sagen: es ist also mal wieder ein (Gott allein weiß der wievielte) feministische „Jud Süß“?!

        • (hast du den Kurzfilm denn gesehen?)
          nein, ganz so schlimm dann doch nicht.
          Der Film ist male shaming, aber „nur“ soweit, dass es minderwertige Kreaturen sind. Mit Hilfe feministischen Wollknäuel können sie sich aber aus ihrem niederen Dasein befreien und bessere Menschen werden.
          Sie sind nicht das inhärent Böse, nur minderwertig.

          Jud Süß hingegen endet bekanntlich mit der Hinrichtung von Süß Oppenheimer und der Vertreibung aller übrigen Juden, also einer vollständigen Eliminierung der Juden aus der nun wieder heilen Welt.

          Witzig im übrgigen, dass du grade Jud Süß erwähnst, hab ich mich doch grade letzte Woche mal wieder intensiver mit nationalsozialistischer Propaganda befasst und mir die beiden oberpropagandaschinken „Kolberg“ und „Jud Süß“ angetan.

          Einen gewissen Diskussionsbedarf zum gesehenen hätte ich durchaus noch, falls also jemand dazu einsteigen mag, gerne!

          • Ich schrieb ja „der Polemiker in mir“. Schon klar, dass das nicht dieselbe, klar auf das ausschließliche Schüren von Hass ausgerichtete Aussage enthält, wie etwa NS-Propagandamachwerke.

            Das sehe ich eher erfüllt bei einschlägigen Theateraufführungen, in denen politische Gegner oder einfach nur Menschen mit „unliebsamen“ Meinungen als minderwertige Monster dargestellt werden oder in einem finalen Akt alle in der Handlung vorkommenden Männer umgebracht werden und dies als positive, befreiende Handlung inszeniert wird. Da ist für mich die Grenze zur Volksverhetzung eigentlich schon meilenweit überschritten und derlei würde wohl auch nie akzeptiert werden und ohne juristische Folgen bleiben, richtete sich so etwas mal nicht gegen die im Zeitgeist gesehen „richtigen“ Gruppen. Hier sehe ich auch ohne Polemik weit mehr klare Parallelen zu genannten Propagandaschinken, was die somit an die Zuschauer übermittelte „Moral der Geschicht“ angeht. Wenngleich selbige tatsächlich in meinen Augen in den heutigen Werken sogar noch plumper transportiert wird, was schon eine Kunst in sich darstellt…

          • „Schon klar, dass das nicht dieselbe, klar auf das ausschließliche Schüren von Hass ausgerichtete Aussage enthält“

            Daher auch die Rückfrage, ob du den Kurzfilm überhaupt angeguckt hast.
            Angesicht des von dir erwähnten Umstandes, dass es sowas

            „bei einschlägigen Theateraufführungen, in denen politische Gegner oder einfach nur Menschen mit „unliebsamen“ Meinungen als minderwertige Monster dargestellt werden oder in einem finalen Akt alle in der Handlung vorkommenden Männer umgebracht werden“

            ja tatsächlich gibt, und leider gar nicht so selten, finde ich es leider nicht wirklich „schon klar“, so lange man es nicht gesehen hat.

          • Ich verstehe voll und ganz, dass dich meine polemische Undifferenziertheit „getriggert“ hat. Für mich persönlich ist es abseits solcher Überspitzungen eben wirklich klar, dass da in der Qualität der propagandistischen Inhalte differenziert werden muss, spätestens wenn es an eine sachliche Bewertung geht.

            Aber auch bei einer sachlichen Bewertung fällt mir eines schwer: Neben der Differenzierung solcher Darstellungen auch kategorisch zu trennen. Auch wenn das Inszenieren der Ermordung von zahlreichen Männern als etwas Lohnenswertes selbstredend eine völlig andere Hausnummer ist, als deren Darstellung als einfach „nur“ sozial defizitär aber, mit der richtigen feministischen Leitung, gewiss verbesserbar, bedingt nach meiner Einschätzung das eine das andere.

            Da ich, Godwin’s Law folgend, gleich ein weiteres Nazigleichnis nachschiebe, möchte vorab sagen, dass ich damit nicht sagen will, dass wir unaufhaltsam auf einen Männerholocaust zusteuern. Schon alleine, weil ich es für wesentlich unrealisierbarer halte, Menschen aufgrund ihres Geschlechtes derart zu desozialiseren und zu dehumanisieren, wie man es z. B. mit den Juden aufgrund ihrer Ethnie geschafft hat. Da sind meines Erachtens doch die zwischenmenschlichen Vernetzungen in der Gesellschaft erheblich dichter und untrennbarer.

            Nun, den Nazis war ziemlich klar, dass sie es nicht schaffen werden, einen Großteil der Bevölkerung davon zu überzeugen, dass genozidale Massaker im Windschatten der vorrückenden Ostfront oder gar die industrialisierte Ermordung von Millionen von Männern, Frauen und sogar Kindern, quasi direkt vor deutschen Haustüren, etwas Gutes und Richtiges sind. Derart fanatisiert bekommt man in der Regel nur einen relativ kleinen Anteil der Menschen. Darum war es Aufgabe propagandistischer Dauerbeschallung, die restliche Mehrheit zu einer erheblichen Bereitschaft zu erziehen, bei diesen Untermenschen und dem was ihnen widerfährt nicht so genau hinzuschauen oder gar vor Offensichtlichstem „wohlwollend“ die Augen zu verschließen.

            Und da sehe ich auch die unterschiedlichen Ebenen feministischen Männerbashings Hand in Hand gehend. Nur ein recht kleiner Anteil der Menschen schaut sich „Kunstaufführungen“ an, in denen Männer durchweg als das Übel unserer Welt dargestellt und letztlich zur Erlösung eben dieser dann weiblichen Welt abgeschlachtet werden, und spendet einer solch ungenierten Misandrie auch noch Applaus. Aber es ist ja trotzdem nicht so, dass diese bis weit über die Grenzen des Grotesken hinaus gesteigerte Misandrie irgendwo im Geheimen abläuft. Sie ist Inhalt über Kulturtöpfe steuerlich geförderter „Kunstprojekte“. Sie wird in den sozialen Medien tonnenweise ins Netz gekübelt, nicht selten von Personen, die politische Ämter oder Posten an Universitäten innehaben.

            Aber wie kann das sein, dass so etwas keinerlei politische oder wenigstens mediale Aufschreie zur Folge hat? Wie kann es sein, dass sich Inhaber öffentlich gezahlter Posten an Dingen wie #MenAreTrash beteiligen können, ohne dass dies auch nur den geringsten beruflichen Schaden für sie nach sich zieht, während man schon für eine ungeschickte, missverständlich formulierte Äußerung über Frauen beruflich wie sozial geschlachtet werden kann?

            Meine Meinung: Es ist nicht zuletzt die seichte Propaganda, die in diesem quietschig-naiven Lillyfee-Feminismus transportiert wird, die den sozialen Boden bereitet, damit selbst noch die enthemmtesten Ausdrucksformen purer Misandrie unbemerkt blühen können, ohne sich dabei besonders Mühe geben zu müssen, im Geheimen zu bleiben. Die allgegenwärtig, für jedermann verdaulich platzierten Narrative sorgen dafür, dass man in unserer „patriarchalen“ Gesellschaft, in der viele davon überzeugt sind, dass es natürlich Männer wegen unfairer Vorteile viel leichter haben als Frauen, die Bereitschaft, vor Männerhass die Augen zu verschließen, erhöht ist. Denn wie könnte es auch sein, dass in einer Welt, in der Männer allerlei Vorteile genießen und die Macht haben, offener Männerhass existieren kann, ohne dass sich da jemand drüber aufregen würde?

            Das ist meines Erachtens nichts anderes, als, wie bei jeder ideologischen Propaganda, kognitives Framing für die breite Masse, nicht unbedingt von jedem einzelnen mit dem Ziel betrieben, dennoch aber immer mit dem Ergebnis vesehen, das ideologische Radikalinskis weit freiere Hand bekommen ohne relevanten Widerspruch befürchten zu müssen.

            Dass sich diese massentaugliche Propaganda oft auf intellektuellem Preteen-Niveau bewegt, liegt gewiss zum einen daran, dass das intellektuelle Niveau der Erzeuger nicht wirklich höher ist, aber auch zum anderen, dass natürlich auch die Zielgruppe bekanntlich gar nicht jung genug sein kann, um mit ideologischen Narrativen geimpft zu werden.

            So, ich hoffe, ich habe das jetzt halbwegs verständlich in Worte fassen können und klinge hier gerade nicht allzu verstiegen… 😉

          • „So, ich hoffe, ich habe das jetzt halbwegs verständlich in Worte fassen können und klinge hier gerade nicht allzu verstiegen“

            Kein Grund, dich für irgendwas „rechtfertigen“ zu müssen .. 😉
            „getriggert“ hab ich mich eigentlich nicht gefühlt.

            „Aber auch bei einer sachlichen Bewertung fällt mir eines schwer: Neben der Differenzierung solcher Darstellungen auch kategorisch zu trennen.“

            Jup, genau das.
            Was damit zu tun hat, dass die kategorische Trennlinie nicht so schön klar ist, wie dein voriger Satz klingt, sondern tatsächlich in den Vernichtungsphantasien oft sehr weit gegangen wird. Es gibt eine ganze Handvoll an Kategorien von Filmen, in denen Gewalt gegen Männer marginalisiert und lächerlich gemacht wird. Hier im heutigen Thread war doch einer, der da eine Zusammenstellung von „Rape-Jokes“ bringt.
            Der berühmte Tritt in die Eier, vorzugsweise von einer Frau, die von irgendwas angepisst ist, ist immer für einen Lacher gut, und egal wie niedrig die Schwelle für die Frau gewesen sein mag, es ist natürlich immer gerechtfertigt.

            „Club der Teufelinnen“ und mehr noch „die Teufelin“ sind beispiele von Filmen, in denen sich Frauen von ihren Partnern verraten fühlen und sich mehr oder weniger grausam rächen – bis zur vernichtung der Existenz.

            Dazu gibt es ein ganz eigenes, nicht mehr humoristisch getarntes Genre der Rächerin der eignen Vergewaltigung, dem irgendwer mal einen ausführlichen Blogpost gewidmet hat – ich meine es war uepsiloniks oder emanzer.
            Dieses Genre hat einige besonderheiten, die es vom üblichen Rache-Film Genre nochmal deutlich abhebt. Am besten mal den Artikel noch mal suchen.

            Dennoch, es bleibt (meist) ein Unterschied zum Rassismus von Jud Süß. Die richtige Vergleichskategorie, das Ausmaß betreffend, sind daher mMn nicht die Nazis oder andere Genozide, sondern die McCarthy-Ära.
            Vom Ausmaß der Probleme, die man für „falsches Denken“ und falsche Meinungen bekommen kann, haben wir die Dimensionen der McCarthy-Ära längst locker erreicht. Nur eben diesmal von links.

  16. Da sieht man wieder die Überlegenheit der Frauen. Bzw wie Prof Emma Koechner das viel besser erfasst hat als das der Herr Schäfer hier gemacht hat:

  17. „Despite Israeli and American efforts to prevent it, the list is apparently set to be published at the 40th UN Human Rights Council session in Geneva in March.“

  18. lol

    • Lyndon Hermyle LaRouche ist gestorben… interessant. Wenn man in der Pro-Kernkraft-Szene aktiv ist, kommt man früher oder später mit den LaRouchies (deutsch: „BüSo“) und ihren — eher abstrusen — Vorstellungen in Kontakt.
      Fragt sich, ob das weltweite LaRouche-Netzwerk jetzt auseinanderbricht oder unter neuer Führung (etwa seiner Ehefrau Helga Zepp-LaRouche?!) weiterexistiert?

      In meinem Curiepolis habe ich Lyndon ein verstecktes Denkmal gesetzt: Beim Vorübergehen am Stadttheater Nebbichingen bemerkt Protagonistin Annika ein Plakat des Jugendtheaterclubs Pinguin, das ein Rockmusical über das Leben des Lyndon LaRouche ankündigt. Angesichts der Tatsache, dass Lyndon die „Rock-, Sex- und Drogen-Gegenkultur“ als teuflisches Werkzeug der britischen Hochfinanz ansah (äh, ja: *abstruse* Vorstellungen), bleibt fraglich, ob er dies als akzeptable Darstellung seiner Person angesehen hätte… 😉

  19. deep down it goes

  20. Let’s start with the fact that several of the Democrats’ rising stars are consistently engaging in anti-Semitic tropes. Most recently, it was Ilhan Omar, who sent multiple tweets playing on anti-Semitic stereotypes and imagery. Unfortunately, the anti-Semitism doesn’t end with Omar, nor is it a new development on the left. Indeed, this is a pattern.

    Ultimately, Omar was forced by party leaders to “unequivocally” apologize on Twitter, while also “standing strong” and “at the same time,” reaffirming “the problematic role of lobbyists…” Not to split hairs, but as Jewish Insider editor Adam Rubenstein observed, that’s not exactly unequivocal.

    When Republicans demonized billionaire liberal donor George Soros during the 2018 election, they were accused of “fanning the flames” of anti-Semitism. What we are seeing now on the left is even more overt and hypocritical. It also comes on the heels of reports about Virginia Democrats wearing black face and Elizabeth Warren erroneously claiming to be an “American Indian.”

    Even worse than lying, however, is the trend of gaslighting—a tactic where a person lies about things so blatantly that others start to second guess themselves and wonder if, in fact, they are the ones who are wrong.

    https://www.thedailybeast.com/trump-went-low-the-2020-democrats-are-racing-to-the-gutter-to-fight-him-there

  21. Nach ihren vollkommen unehrlichen Entschuldigung greift sie Trump an, er hätte auch Antisemitismus und noch mehr verbreitet.
    Diese Muslima ist ein echter Kotzbrocken.

  22. “The Green New Deal is the only way to save the Earth from utter extinction. If you keep standing in the way, troglodytes, we are doomed.”

    “Ok, Democrats, let’s vote on your non-binding resolution.”

    “Why are you sabotaging our legislation!?”

    Das war ein gigantischer strategischer Fehler, den GND nicht nach Art der Salamitaktik zu spielen, sondern voranzukündigen. Damit dürfte das ganze grüne Projekt gescheitert sein! Der Gegner weiss jetzt Bescheid. Und dass die Kühe abgeschafft werden sollen (oder die Butter bei uns).

    Auch bei den Nazis hiess es schon: Kanonen statt Butter.

  23. https://www.welt.de/finanzen/article188758349/Helikoptergeld-Zieht-die-EZB-die-extremste-Waffe-der-Geldpolitik.html

    „hat sich die Konjunktur in der Euro-Zone in den vergangenen Monaten dramatisch eingetrübt.

    Zur Wochenmitte wurde bekannt, dass die Industrieproduktion im Jahresvergleich um 4,2 Prozent eingebrochen ist“

    Die Zeichen mehren sich, dass mal wieder eine Rezession Einzug hält.

    „Während in Europa die Idee eher zurückhaltend diskutiert wird, ist in Amerika die Diskussion darüber voll entbrannt. Dort läuft das Helikoptergeld unter „Modern Monetary Theory“, kurz MMT, also moderner Geldtheorie. Vor allem die Demokraten und hier die neuen Linken wie die junge Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez wollen künftig die Notenbank aktiver in die Konjunkturpolitik einbinden.“

    MMT ist interessant, weil es anscheinend ein gutes Modell für das Funktionieren einer Währung liefert. Es direkt als Handlungsanweisung zu nehmen, ist aber sicher ungerechtfertigt.

    „„Wer seine eigene Währung kontrolliert, kann auch immer seine Anleihen bezahlen und geht nie Pleite“, erklärte jüngst die ökonomische Vordenkerin der Demokraten, Stephanie Kelton, im öffentlichen Radio NPR ihr Konzept von MMT.“

    Im Effekt genau das Gleiche hat – auf seine Weise – schon Trump gesagt und natürlich nur Stürme der Entrüstung geerntet. Er hatte es auf die Formel Entschuldung durch Leitzinserhöhung gebracht.

  24. „die Berufstätigkeit von Frauen ist stetig angestiegen und wird weiter steigen, weil ein Einkommen sehr oft schon nicht mehr während der Ehezeit ausreicht. Dies gilt dann umso mehr nach der Trennung.“

    Arne Hoffmann zitiert den „Interessensverband Unterhalt und Familienrecht“:

    https://genderama.blogspot.com/2019/02/bundestag-einseitig-ausgewahlte.html

    Mit anderen Worten: der Bundestag liebäugelt mit dem Wechselmodell, weil klar wird, dass den Geschiedenen und Getrenntlebenden das Wasser schon über den Kopf steht und irgendeine neue Lösung her muss. Aber die männerfeindlichen Ideologinnen beherrschen die öffentliche und institutionelle Meinung und es kann keine Veränderung der Lage herbeigeführt werden.

    „Wir empfehlen den heilsamen Blick über die Grenzen, verbunden mit der Frage: Wie machen das die Anderen und warum funktioniert das da?“

    Deutschland ist eben der Nabel der Welt, wenn es um die wirklich wichtigen Fragen wie den Klimawandel oder eine feministische Familienpolitik geht! Immer weitermachen so, liebe Leute, das ist das, was uns alle voranbringt!

  25. Sie folgen nur noch einer dogmatischen Pseudoreligion und haben keine Argumente mehr. Bald werden sie zur Gewalt als Fortsetzung ihrer Politik greifen, das ist absehbar. Sie haben es nicht geschafft eine Mehrheit hinter sich zu bekommen und wenn ihre epochale Niederlage klar wird, dann wird die Brechstange ausgepackt werden.

  26. Wie alt ist denn das Fräulein Schmidt?

    Gegen Erkältung hätte ich folgendes im Angebot:
    Zwei Knoblauchzehen zerquetschen und mit Zitronensaft runterspülen. Das ungefähr alle 90 Minuten machen.

    Sollte das für sie noch zu scharf sein, kannst Du auch eine Zwiebel ganz klein schneiden und mit Honig oder Rübenkraut vermischen.
    Davon dann regelmäßig einen Löffel nehmen.

    • ->
      „know that hidden hatred remains as potent, as cancerous, as dangerous as ever (if not more so). The West must never tolerate any ideology that is antithetical to its liberties and freedoms to flourish. Do not tolerate the grotesquely intolerable. Remember my words…“

        • Die hier interessierende Form des Antisemitismus hat sich intersektional entwickelt und wird den Feminismus und Geschlechterthemen immer mehr verdrängen, unter das Kopftuch, bildlich gesprochen. Die Entwicklung mit dem „Women´s March“ und jetzt mit Omar und Anderen bestimmt jetzt die Zukunft. Wird sicher auch bei uns stattfinden, wenn auch nicht so offen wie in den USA.

  27. Wer beim Thema „Menschenrechte“ konkret „Missbrauch von Leiharbeit“ im Sinn hat, sieht natürlich gerne über die Regimes hinweg, die gar keine Menschenrechte kennen, wie Iran, „Palästina“ ….

      • Passmann bekommt nicht mal das richtig hin. Liegt aber sicher nicht daran, dass sie eine Frau ist. Dürfte viel eher an den „Strukturen“ liegen, ÖR und so ….

      • Tja, wenn man mit ideologischen Scheuklappen nur noch alles so sehen kann, kommt man zu der Schlussfolgerung, die Frau Paßmann leicht kryptisch zu vermitteln zu suchen scheint: als Frau muss man schon ausgewiesene Expertin sein, als Mann reicht es schon, einen Diesel zu fahren.

        Und da zeigt sich, warum Feminismus schwerlich politisch links sein kann: Dass die beiden abgebildeten Gäste nämlich nicht weibliche Expertin und männlicher Ahnungsloser sind, sondern viel eher eine Person die man wohl als rein idealistische, auf Theorie beschränkte „Fachidiotin“ und die sich dank großzügigem Salärs aus ÖR-Vertrag über Geld nicht viel Gedanken machen muss und eine Person, die über Alltagsprobleme berichtet, die Leute mit den Folgen der Entscheidungen idealistischer, auf Theorie beschränkter Fachidioten so haben, vor allem wenn sie zu jenen gehören, die nicht auf das Einkommen eines im ÖR Beschäftigten zurückgreifen können.

        Aber all diese Abwägungen sozialer Fragen, die durch die beiden Diskutanten dargestellt werden, werden einfach unter stumpfsinnigem Geschlechterkitsch begraben. Das ist nicht links, das ist nicht rechts, das ist einfach nur Gesellschaftsanalyse für geistig Minderbemittelte… 😦

        • Es ist auch deshalb so doof, weil Passman hier ein feministisches Grundschema auf den Kopf stellt, nach dem Frauen generell, also auch in ihrer Bildung, zurückgehalten werden. Sattsam bekannter Grund zur sexistischen Erregung ist, wenn männliche Experten auf ungebildete Frauen treffen (-> wie stehen die Frauen da!?). Ist es umgekehrt, wird kurzerhand eine passende neue Erklärung geboten, hauptsache das Vorurteil bleibt gleich.

  28. 30 Jahre Fatwa gegen Salman Rushdie: Angst essen Seele auf

    https://www.achgut.com/artikel/30_jahre_fatwa_gegen_salman_rushdie_angst_essen_seele_auf

    „Heute vor dreißig Jahren, am 14. Februar 1989, verkündete Ayatollah Khomeini, Oberhaupt des iranischen Gottesstaates, eine Todesfatwa gegen den anglo-indischen Schriftsteller Salman Rushdie. Dieser habe im Roman „Die satanischen Verse“ den Islam und den Propheten beleidigt, und jeder Muslim sei verpflichtet, den Gotteslästerer, wo immer man ihn finde, zu töten, ebenso wie jeden, der bei der Verbreitung des Buches mithelfe. Der Mordauftrag wurde erhört. Der japanische Übersetzer der „Verse“ wurde erdolcht, ein italienischer Kollege und ein norwegischer Verleger schwer verletzt. ….“

    Vor knapp 30 Jahren war es das Anliegen aller Intellektuellen auf Rushdie auf die gewaltsame Einschränkung der Meinungsfreiheit aufmerksam zu machen.

    Heute fördert ein Land wie Deutschland den Iran und baut selbst Bürgerrechte wie Meinungsfreiheit ab.

    Daher ist es wichtig wie nie zuvor an Rushdie zu denken und dass er immer noch Geisel eines der schrecklichsten Regimes ist, welches die moderne Welt gesehen hat. Ein Regime, dessen Zeit um sein sollte!

    weiterhin … dieser ganz hervorragende Essay von Kirchick ist unbedingt lesenswert:

    • Der Schluss vom „achgut“-Artikel:

      „Um den von den jihadistischen Barbaren eröffneten Krieg zu gewinnen, müsste sich der Westen aus seiner schuldzerknirschten Haltung befreien und einen gutartigen Chauvinismus entwickeln, einen Stolz, der vielleicht großartigsten Zivilisation anzugehören, für die es sich lohnt zu kämpfen. Voraussetzung dazu wäre das Erkennen des eigenen Stockholm-Syndroms.“

      Erschwerend kommt die Komplizenschaft in Sachen Antisemitismus hinzu, die den „Stockholm“-Westlichen eine weitere Identifikation mit den Islamisten erlaubt. Hier ist sicher ein Hauptgrund für den sich in der Linken hochgradig virulent sich ausbreitenden Antisemitismus zu suchen. Deshalb sind prominente Extremhassprediger wie Farrakhan und sein „Women´s March“ auch sakrosankt. Wie will man sonst diese völlig ungeheure Bigotterie erklären, dass ausgerechnet *das* „unsichtbar“ und unbeanstandet bleibt?

    • Eigentlich müsste man doch sagen: Leute wählt keine Frauen oder seid vorsichtig damit – allzuleicht könnte sich eine demokratiefeindliche Feministin dahinter verbergen…..

  29. Das Frauen zu hohe Ansprüche haben… keine Ahnung wo das herkommt 😉

  30. Absolut widerwärtig von „Newsweek“. Omar ist der Katalysator einer erstaunlichen Fanatisierung derzeit….
    Sie ist der brauchbare Vorwand, mit dem man Trump den impliziten Vorwurf eines beabsichtigten „Genozids“ an den Venezuelanern machen kann.

  31. Wieder ein Artikel, der den „Kapitalismus“ angreift und unsere Gesellschaft irgendwie als „Diktatur“ brandmarken will:

    „Die moderne Firma ist eine Diktatur“
    Wir leben in einer Demokratie und verlassen sie jeden Tag, wenn wir ins Büro gehen: Die Philosophin Elizabeth Anderson prangert die Arbeitswelt als Tyrannei an.

    https://www.zeit.de/arbeit/2019-02/elizabeth-anderson-unternehmenskultur-egalitarismus-diktatur/komplettansicht

    Die angebliche Philosophin Anderson ist vielmehr eine Verschwörungstheoretikerin, die als gleich mit den absonderlichsten Behauptungen, die sie bedenkenlos miteinander verknüpft, auftrumpft:

    „Die meisten Amerikaner leben unter der Diktatur ihrer Arbeitgeber. Denken Sie an die #MeToo-Bewegung, die gezeigt hat, wie verbreitet sexuelle Belästigung im Büro ist. …“

    Die meisten Amerikaner wurden schon mal von einem Ufo entführt. Denken Sie an die Area 51-Bewegung, die gezeigt hat, was in diesem Land alles verheimlicht wird….

    Für Anderson „nur die Spitze des Eisberges. Arbeitnehmer erleben am Arbeitsplatz alle möglichen Arten willkürlicher und ihre Würde verletzender Behandlungen.“

    Was damit gemeint ist, wird natürlich nicht erläutert. Firmen hätten aber – analog zu einem Staat – eine „autoritäre Verfassung“ und man käme aus Unternehmen in etwa so schlecht raus wie aus dem Ostblock damals in den Westen.

    Mitarbeiter müssten nach Anderson „das Sagen haben“, wie der Werktätige in einem kommunistischen Musterphantasie-Betrieb. Die „Demokratie“ muss sich unbedingt auf die Unternehmen erstrecken: „Es reicht nicht, dass wir Demokratie über der Unternehmensebene haben.“ Die Firmen seien es, die die wahren kommunistischen Regierungen seien, mit den Geschäftsführern als Diktatoren!

    Man sieht: ein absolut lächerlicher Versuch der Umkehrung der Verhältnisse: Unternehmen sind die authentischen Diktaturen des Kommunismus. Und das Gegenteil ihrer eigenen kommunistischen Vorstellung, die sie als „demokratisch“ ausgibt. Das Ganze würden die Menschen heute nur deshalb nicht kapieren, da sie noch der „Idee freier Märkte“ nachhängen würden, aus der alten und längst vergangenen Ära des Liberalismus. Das „Versprechen des freien Marktes“ sei es angeblich immer gewesen „sein eigener Boss zu sein“, „nicht Lohnarbeit“. Was glatt der Phantasie der Philosophin entsprungen ist und keinen Anspruch auf Seriösität erheben kann. Den amerikanischen Traum reduziert sie dann auch – um ihren Punkt unterstreichen zu können – auf die schnöde Arbeit: „Amerika fußt auf dem Traum universeller Selbstständigkeit.“ Was Anderson wieder als Kommunistin verrät, denn für die ist der Mensch nur zum Arbeiten da, von der Nomenklatura und den Philosophinnen freilich abgesehen.

    Die industrielle Revolution sei schuld, dass das Versprechen des Liberalismus nicht funktionierte.

    Dann driftet das Interview in Kleingeplänkel ab. Hier kommt an einer schönen Stelle die völlige Ignoranz der Frau Philosophin heraus, als sie von der Interviewerin zu einer Aussage zu den Vorteilen der Unternehmensdiktatur gefragt wird- so dass manche eben doch keine Scheinselbstständigekit wünschen – und doch tatsächlich antwortet: „weil der Arbeitgeber sich zum Beispiel an den Kosten für die Sozialversicherung beteiligt.“ Ja, dafür gibt man sich gerne in die Hand einer Diktatur, dass der Diktator so tut als ob er sich an den Pflichtabgaben beteiligt….

  32. Schon klar, warum die Story mit Trump als Putin-Marionette so ein Dauerbrenner ist.
    Hinter den Wegen der damaligen „Friedensbewegung“ wird Moskau wohl regelmässig gestanden haben. So dass es hier einfach die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte ist.

  33. Ein sehr interessanter Aufsatz, den man lesen sollte (falls am „ökologischen Umbau“ der Gesellschaft interessiert)

    The Real Reason They Hate Nuclear Is Because It Means We Don’t Need Renewables

    https://www.forbes.com/sites/michaelshellenberger/2019/02/14/the-real-reason-they-hate-nuclear-is-because-it-means-we-dont-need-renewables/

    „Why is it that, from the U.S. and Canada to Spain and France, it is progressives and socialists who say they care deeply about the climate, not conservative climate skeptics, who are seeking to shut down nuclear plants?

    After all, the two greatest successes when it comes to nuclear energy are Sweden and France, two nations held up by democratic socialists for decades as models of the kind of societies they want.

    It is only nuclear energy, not solar and wind, that has radically and rapidly decarbonized energy supplies while increasing wages and growing societal wealth. ….“

    Der Artikel argumentiert, dass der Weg des Sozialismus über den Naturschutz die Atomenergie als überaus lästige Konkurrenz nicht haben wollte. Hier ein Beispiel aus dem Artikel:

    „Eight years ago, the socialist-turned-environmentalist writer, Naomi Klein, made the identical arguments as Bookchin and Lovins in a long piece for The Nation called “Capitalism vs. the Climate.”

    „Real climate solutions,“ she insisted, „are ones that steer… power and control to the community level, whether through community-controlled renewable energy, local organic agriculture, or transit systems genuinely accountable to their users…“

    So im Nachherein im Lichte dieses Artikels erscheint mir Merkels Anschalten der Atomkraft als eine vorbereitende Massnahme auf die sich später proklamierte „Ernergiewende“. Insofern hat man in der Regierung Merkel vermutlich ungeheures Glück gehabt mit Fukushima einen Grund für den Atomausstieg zu haben. Weiter:

    „Klein expanded her argument into a book. To underscore the totalizing nature of her agenda, she titled the book, This Changes Everything.

    „In short,“ explained Klein, „climate change supercharges the pre-existing case for virtually every progressive demand on the books, binding them into a coherent agenda based on a clear scientific imperative.“

    Little wonder, then, that the Green New Deal includes every progressive demand on the books: retrofitting buildings and power grids; subsidizing sustainable agriculture by family farmers; public transit; restoring ecosystems; cleaning up hazardous waste; international aid; worker training. This list goes on and on.“

    Die meisten Punkte sind deutsche Politikziele: Gebäudesanieruungen, Elektrik-Netzausbau, der Ausbau des autarken Kleinbauertums auf deutscher Scholle (Bayern-Initiative der Grünen jetzt zB) …

    Es wird aber noch besser, denn man darf Zweifel haben, dass die Ökologische Umbau wirklich von der Idee eines angeblichen Klimawandels angetrieben ist und nicht etwa von einem sozialistisch-autarken Umbau der Gesellschaft:

    „France and Germany and every other real world situation prove that nuclear power is the only way to significantly, deeply, and cheaply decarbonize energy supplies, and thus address climate change.

    The problem with nuclear is that it doesn’t demand the radical re-making of society, like renewables do, and it doesn’t require grand fantasies of humankind harmonizing with nature.

    Nor does nuclear provide cover for funnelling billions to progressive interest groups in the name of „community-controlled renewable energy, local organic agriculture, or transit systems.““

    • Danke für den Link. Shellenberger ist sowieso cool.

      Das Problem am Marxismus ist meines Erachtens, dass er einfach eine Neuformulierung der christlichen Erlösungsmythologie ist: Ein auserwähltes, unterdrücktes Volk (das Proletariat) wird durch einen Messias (Marx) erlöst, die Peiniger in einer apokalyptischen Umwälzung (die Weltrevolution) bestraft, danach entsteht das Paradies (die klassenlose Gesellschaft).
      Als die soziale Apokalypse nicht eintrat, suchten sich viele Linke eine neue — die ökologische Apokalypse. So entstand die unselige Verquickung westlicher Linker mit den Grünen.

      „They made a fuss about the slightly warm — and clean — water that comes out of nuclear plants.“

      Die Wärmesenke von kühlturmlosen Kernkraftwerken ist faszinierend anzusehen: Ich stand oft an der von Brokdorf — ein in die Elbe mündender Betonkasten, in dem es pausenlos braust, gischtet. Schwache, feuchte Wärme steigt einem entgegen, wenn man am umgebenden Zaun steht. Dies ist die einzige äußerlich bemerkbare Form von Bewegung und Lärm. Abgesehen davon ist das Kraftwerk vollständig still. Kein Rumoren, keine Abgase, kein Schmutz. Man mag kaum glauben, dass dort 1.4 Gigawatt ins Netz gehen.

  34. „Yikes. Twitter pounced. Headlines blared. The prime minister’s office swiftly erased the tweet and claimed there was a translation error. A new tweet changed “war with Iran” to “combating Iran.”

    It’s tempting to think of this as a blunder. A better way to see Netanyahu’s tweet is as a so-called Kinsley gaffe, named for the editor Michael Kinsley: when a politician accidentally tells the truth.“

    https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2019-02-14/netanyahu-accidentally-tells-the-truth-about-war-with-iran

    „So it’s worth asking which is worse: Netanyahu accidentally acknowledging the Arab-Israeli war against Iran, or European diplomats pretending Iran is not really at war with them?“

  35. „You have to love it when a plan comes together. Or, you would love it, if that plan wasn’t so monumentally stupid that there was no redeeming value in its fruition. The successful effort by New York state’s far-left progressives to kill Amazon’s expansion into New York City is just that sort of plan.“

  36. „Ich frage mich ernsthaft, wann man damit beginnt, auch noch Tiere auftreten zu lassen. Denn Tiere emotionaliseren fast noch mehr als Luisas und Gretas.

    Bis dahin dürfen wir uns weiterhin gegenseitig mit Steinen – auf die jeweiligen Echokammern und Filterblasen der „alten Säcke und Säck*innen“ und auf die der „Grünschnädel und Gören“ – bewerfen.

    Noch vor der „Rettung des Klimas“ ist eine Rettung des politischen Klimas vonnöten.

    Und, um mit Greta zu sprechen, diesbezüglich möchte ich Panik erzeugen.“

  37. Exzellenter Takedown des „Himpathy“-Konzepts in 24 Tweets

  38. Was ist das denn, das waren ja diesmal höchstens 20 posts zu „irgendwas Willkürliches mit Antisemitismus und Juden“. Wenn das so weitergeht, muss ich mich zu dem Thema wohl auf einem anderen männerpolitischen Blog informieren….

  39. Starship Troopers ist ein gelungenes Beispiel von Gendergerechtigkeit in Kinofilmen und wie die frohe Diversitycrazy aussehen kann.

    Auch darf die Peitsche jeder schwingen, und das 20 Jahre vor Tarrantinos Langweilo Unchained.

    • http://www.danisch.de/blog/2019/01/23/frauenparkplaetze/

      „…entfernt Ei-förmigen großen Kapseln, so geschätzte 2,50 oder 3 Meter groß (soweit ich das jetzt noch in Erinnerung habe, so vornehm-möbelartig gebaut, alle geschlossen und alle mit so einer Art Rolladenverschluss (wie die Rollschiebetüren an Aktenschränken) an der Oberseite über die ganze Länge.“

      „fragte aber trotzdem, wer die Kundengruppe sei („wer benutzt sowas?”). Sie lachte und erklärte mir, dass es eigentlich nur eine einzige Kundengruppe gäbe. Ehemänner, deren Frauen einkaufen gehen. Manche gehen von sich aus lieber schlafen, andere würden von ihren Frauen da abgegeben (erinnerte mich an das Kinderland bei IKEA), damit die da quasi wie in einem Schließfach weggeschlossen und sachgerecht gelagert werden, bis die Frau mit den Einkäufen fertig ist. Was dauern kann. “

      Das ist einfach ein anderes, kein besseres oder schlechteres, Miteinander.

  40. „Vom deutschen Handwerk kommt scharfe Kritik an den SPD-Plänen für eine Sozialstaatsreform, besonders an der von Hubertus Heil geplanten Grundrente. … „Ich finde es respektlos, Arbeitgebern und Beschäftigten, die sich jeden Tag abrackern, die Kosten aufzubürden und das Geld mit vollen Händen aus den Sozialkassen zu nehmen, um parteipolitische Versprechungen einzulösen.“ … Das SPD-Konzept sei ein Abschied von der sozialen Marktwirtschaft, urteilte Wollseifer: „Das ist der Einstieg in staatlich gelenkte Vollversorgung ohne Eigenverantwortung.““

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/die-handwerker-schimpfen-ueber-heils-grundrente-16042528.html

  41. „Die #Klimakrise ist das größte Sicherheitsrisiko dieser Welt“

    „fordert neben einer gemeinsamen Energieaußenpolitik eine europäische Abrüstungsinitiative“

    Es wird immer wahnhafter bei den Grünen. Sie gehen langsam aufs Ganze, denn vermutlich naht eine grössere Wirtschaftskrise, die den grünen Plänen und der EU den Garaus machen wird.
    Die einzige verbliebene Chance haben sie ihre Blut-und-Boden-Öko-Utopie unter einem Besatzungsregime Putins zu realisieren, weswegen das mit der Abrüstung natürlich auch integraler und strategischer Bestandteil der „Klimapolitik“ ist.

    • man kann sich mit bestimmten Thrashmail-Adfressen dort anmelden (ahb vergessen welche genau, einfach durchprobieren, +Adressierung mit einer bereits verwendeten Adresse geht vermutich auch), uind der Oberhammer isr, fass bei der Eingabe der IBAN jede beliebige formal korrekte IBAN (habe allerdings nur DE getestet) angenommen wird. Zumindest war das vor einem Monat noch so.
      Wer Welt lesen möchte, muss das nur 1x im Monat machen. Deren Kosten dafür., diesen Trick durch ordentliche Programmierung zu verhindern, ist vermutlich um etliches teurer als „das“, da müsste ja jemand anders als der Praktikant mit 2 Monaten Erfahrung in WordPress-Shops und 1&1 Web-Baukasten ran;-)

  42. Übrigens gibt es für „framing“, bzw „framing in action“ schon längst ein allgemein anerkannten Begriff:

    Diskurs

    Was viele ja für gleichbedeutend mit „Diskussion“ halten. Stimmt nicht, Diskurs ist ein einwandsfreier Monolog, aber darauf *geframed*, gleichbedeutend mit Diskussion zu erscheinen, obwohl der Begriff eine autoritäre Belehrung bedeutet (wenigstens mittlerweile).

    Framing geht ein wenig weiter als Diskurs, da es das aktive Bemühen um das Erzielen eines Bedeutungszusammenhanges bezeichnen kann. Das leistet „Diskurs“ nur dann, wenn man ergänzt: einen Diskurs schaffen, ausgestalten, etc

  43. Das macht keinen Sinn. Daraus, dass Homosexualität mit Gefängnis bestraft werden kann, folgt noch längst nicht, dass Homosexuelle dadurch vogelfrei seien. Kein Mob kann sich auf Verbote berufen, um *Selbstjustiz* damit zu rechtfertigen. Beck macht diese unsinnige Pseudoargumentation vermutlich, damit Tunesien nicht als sicheres Herkunftsland gelten mag…

    Warum erklärt Beck (und andere) nicht den Islam oder die Herrschaft des Islam zu einem Kriterium für nicht-sichere Herkunftsländer? Der Islam und seine religiöse Justiz sind mit dem Menschenrecht nicht zu vereinbaren und dürften tatsächlich einen mutmasslichen Asylgrund darstellen! Nicht nur für Homosexuelle, sondern für Dissidenten, Apostaten, Andersgläubige …

    Aberl man möchte die islamischen Länder nicht brüskieren? Und dann kommt diese Logik Becks dabei raus….

  44. +++ !!! +++

    https://ig-jungen-maenner-vaeter.de/Stellungnahme-Abstammungsrecht-06-12-2018/

    “ …. Nach geltendem Recht ist in Deutschland derjenige Mann Vater, der mit der Mutter eines Kindes verheiratet ist – eine Definition über den Ehestand. „Ein Anachronismus“ meint Gerd Riedmeier, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) und fordert die Neudefinition von Vaterschaft analog zur Mutterschaft über die biologische Abstammung ein. Eine zeitgemäße Korrektur sei überfällig. ….“

    Das wäre ein extrem wichtiger Fortschritt für das Menschenrecht. Ich halte das für die allerwichtigste und zentrale Forderung, die die Männerrechtsbewegung überhaupt haben kann! Nicht nur das Menschenrecht des Mannes, sondern auch des Kindes sind bisher schmählich vernachlässigt, das Recht auf Klarheit über die eigene Herkunft!

    „Jedes Kind hat das Recht, zu wissen, woher es kommt“

    Ein Hoch auch auf die moderne Genetik an dieser Stelle, die den entscheidenen Fortschritt gebracht hat (eigentlich schon sehr lange)

    Ich wünsche natürlich erfolgreiches Gelingen. Es lebe das Menschenrecht. Bravo IG-JMV und Herr Riedmeier!

    • Ob das der Punkt ist, an dem man später sagen wird, sie sah so verliebt in die abgebrochene Vodkaflasche aus, man konnte nicht anders? 😉

  45. „In Afghanistan, an empowered Taliban and the absence of American troops would mean a future that’s decidedly not female. We know Trump’s thinking on this. He doesn’t believe that protecting women from a hellish life under the Taliban is worth American military action. But all these feminist Democrats? If they explicitly agree with the president on that point, they should be made to say so.“

    https://www.commentarymagazine.com/politics-ideas/where-are-feminist-democrats-on-afghan-women/

  46. Das ist eine sehr interessante Schilderung eines Herzinfakts, bei einer Frau. Wusste ich nicht, dass das auch geschlechtsspezifisch ist:

  47. Typisch. Die Frau wird mal wieder vergessen:

    Warum der letzte Satz? Was soll das? Ist Steinmeier da hingefahren, um den Plastikmüll abzuschecken, auf Galapagos?

    • Hab auch schon seit einigen Jahren immer mal wieder bei Wikipedia mitgearbeitet (v.a. auf Diskussionsseiten zwecks Ergänzungen/Korrekturen) – es ist das erste Mal, dass ich so etwas gesehen habe. Die Diskussionsseite scheint auch für angemeldete Benutzer gesperrt zu sein, zumindest legt das die Versionsgeschichte der Seite (äußerst) nahe.

  48. Wie man sieht: Gelbewesten jetzt auch in den USA! Scheint aber nicht nötig zu sein, darauf im Titel hinzuweisen ….

  49. „Frau Leutheusser-Schnarrenberger hat in ihrem bisherigen Werdegang eine enorme Expertise in Fragen von Rechtsstaatlichkeit und Minderheitenschutz bewiesen und steht auch als politisch anerkannte Persönlichkeit für den Schutz des Rechtsstaats und das Engagement gegen Antisemitismus.“

    Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht: L-H ist für das antidemokratische verfassungswidrige Quotengesetz zur „paritätischen“ Besetzung der Bundestagsmandate.

    Antidemokraten RAUS!

    Diese Frau zeigt klar, was für eine verlogene und hinterhältige Truppe die FDP sind. L-H hat in ihrer Karriere immer mit Engelszungen von „Bürgerrechten“ gesprochen und als Krönung des Ganzen kommt denn das Engagement für die Abschaffung der Demokratie!

    Ihr Engagement hier läuft bestimmt auf eine Deckung der Entwicklung des links-progressiven Antisemitismus hinaus.

    • „Und dass wir uns an die Verfassung halten, ist doch wohl demokratischer Konsens.“

      Die Verfassung bekämpfen, das ist aber positiv. Und daher brauchen wir auch eine Leutheusser-Schnarrenberger.

      Es geht also nur um den Schein zu wahren. Soll niemand uns nachsagen können, dass die Idiotenkinder, die für die Abschaffung der Demokratie demonstrieren, das vielleicht in unserem Sinne tun.

      Wie wäre das schön, wenn diese nützlichen Deppen den Kölner Karnevalsumzug sabotieren würden 😀
      Aber das wird sich die feine Gesellschaft freilich nicht bieten lassen, da hört der Spass auf!

  50. Eine echte Perle:

    „Islamisierung des Landes bedeutet Entnazifizierung des Landes.“ @_nasir_ahmad_

    Der sagt genau das, was allzuviele Deutsche wirklich in ihrem Herzen fühlen, das ist die deutsche Ehre-Scham-Kultur des fatalen, revisionistischen Geschichtsbewusstseins, welches den Weg in die nächste frische Hölle weist.

  51. Vielleicht kapieren wir alten Linken auch mal bald, dass der Faschismus derzeit unter der Kindermädchenmaske daherkommt.

  52. Die „Deutsche Welle“ macht gute Stimmung mit Iran, mit dem Chic der Gattin des Präsidenten, der dem Iran zur Atombombe verhelfen wollte und als letzten Akt seiner Tätigkeit dem Regime mit Flugzeugen voll Bargeldlieferungen aushalf. Den Job scheint ja Merkel-Mann Maas jetzt übernommen zu haben, wenn auch die Flugzeuge vermutlich klimaschutzbedingt durch ein „Special Purpose Vehikle“ ersetzt worden sind. Dem Iran kann man ja auch nicht zumuten, etwa Solarenergie zu machen, oder das ganze Öl zu benutzen, die brauchen ja unbedingt die Atomkraft!

  53. Diese Dramaqueen heult rum, weil sie nicht nicht standesgemäss behandelt fühlt:

    „Dass ich danach 3 Tage warten musste auf den Termin“

    Ein üblicher Fachartztermin für uns Proletarier dauert locker 3 Monate….

    „Die Seiten, die ich gegoogelt habe, waren voller schrecklicher Bilder und grausamer Berichte – es waren als Infoseiten getarnte Abtreibungsgegner Seiten, die mich zutiefst traumatisiert haben und mich bis heute in meinen Träumen verfolgen.“

    Ohhh, ich bin Raucher und all die schrecklichen Bilder auf den Packungen haben mich ja sooo tief traumatisiert. Jetzt klage ich gegen die EU wegen der Verletzung meiner Menschenrechte …..

    Aber damit nicht genug, die legt noch eine Schippe nach:

    „Eben wegen dieser Bilder konnte ich den Abbruch kaum verarbeiten und fühlte unglaubliche Schuld und Selbsthass. Ich wusste damals nicht, dass diese Seiten genau das auslösen sollen.“

    Hier wird es dann paraniod.verschwörungswahnhaft: genau das „sollen“ die auslösen!

    „Immer und immer wieder. Wir werden traumatisiert, stigmatisiert und kriminalisiert. Das, was @jensspahn und Co einen Kompromiss nennen, ist in Wahrheit Frauenverachtend und ein Akt der Gewalt gegen das Selbstbestimmungsrecht und die psychische Gesundheit von Frauen.“

    „Akt der Gewalt“ — jetzt wird es bösartig unterstellend und geht in den Bereich der Legitimierung von „Gegengewalt“!

    Sowas liken 2,2 k (bis zu 5,5 k, Eingangsposting) Vollidioten.

    „Und PS: Abetreibungsgegner handeln so bewusst: sie WOLLEN (laut eigener Aussage) die Frauen traumatisieren, um ihnen das Verbrechen klarzumachen, das sie ihrer Meinung nach begangen haben. DAS sind diese Menschen- und christlichen Werte, von denen sie labern. FUCK U ALL!“

    Das ist sicher keine „hatespeech“, sondern das, was unsere nette Regierung als positiven Beitrag zur zivilen Diskussionskultur versteht. Beim nächsten Mal kann Katrin Wessling ja in den Iran gehen, da geht man bestimmt viel menschlicher mit ihr um als im unprogressiven, patriarchalen Deutschland.

    Kessling ist natürlich auf dem grossen Kriegspfad gegen unsere Gesellschaft:

    https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/super-und-dir-9783961010103.html

    „Mit emotionaler Wucht beschreibt Kathrin Weßling eine gnadenlose Welt, in der Ersetzbarkeit, fehlende Perspektiven und der Zwang zur Selbstoptimierung eine ganze Generation unter Druck setzen.“

    Was denn sonst?! Sie verteufelt unsere Gesellschaft in ihren Büchern so wie sie das mit anderen Mitteln per twitter gemacht hat.

    Solche hasserfüllten Demagoginnen sollten in unserer Gesellschaft kein öffentliches Forum bekommen, Pfui Ullstein und die ganze Framing-Medienindustrie, die das toxische Hassgebräu vermarktet und anpreist!

    • Ist eigentlich bekannt aus was für einem begüttertem Stall das Mädchen kommt, damit sie sich so einen Lebensstil leisten kann? Ihr Studium in London, kombiniert mit der Aktivistentätigkeit sowie dem ein oder anderem Urlaub (man gönnt sich ja sonst nichts!) kostet ja auch?

  54. „Green New Deal“ — ganz unauffällig und fast wie nebenbei eingeflossen ….

    So geht das mit der Salamitaktik, Mrs AOC.

  55. „Und? Sind Sie auch ein Linksrechtsdeutscher? Haben Sie auch einerseits ein extrem ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein, haben Sie Sinn und Verständnis für die Selbstermächtigungs- und Identitätsstrategien aller möglichen Ausgestoßenen und Depravierten, fühlen Sie in der Weise links, dass Sie sich immerzu auf der Seite des kritischen, das Bestehende angreifenden Teils der Gesellschaft und Politik wähnen?“

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article188904661/Maxim-Biller-Sind-Sie-auch-ein-Linksrechtsdeutscher.html

    „Bitte, überlegen Sie sich sehr genau, was Sie auf diese Fragen erwidern wollen. Denn von Ihren Antworten hängt ab, ob das Land, in dem Sie und ich leben, auch morgen noch demokratisch sein wird oder nicht. Und ob solche Artikel wie der, den Sie gerade gelesen haben, dort noch erscheinen können.“

    Herr Biller hat das ganze völlig einseitig diskursiv eingerahmt und denkt an die falschen „Linksrechtsdeutschen“ — insofern die eine völlige Randerscheinung sind. Wenn Deutschland morgen nicht mehr demokratisch sein wird, wird das am blossen heutigen mainstream liegen, der in aller Offenheit die Demokratie schon tatsächlich demontiert. Etwas, was Herr Biller vielleicht vertuschen möchte. Um *seine* Existenz als Feulletonist wird man sch vermutlich keine Gedanken machen müssen. Man muss aber auch sagen, dass Opportunisten wie er es tatsächlich schwer haben werden, da die Launen jedes herrschenden Totalitarismus schnell unberechenbar werden.

    • Danke auch fürs einfach-so-posten (das Stück ist ja „frei“, siehe mein link oben)

      Man soll ja nicht unverschämt werden …. aber man wünscht sich noch die wesentlich umfangreichere Abrechung mit den „Linksrechtsdeutschen“ der vermeintlichen heutigen Linken, insbesondere der Grünen, die wie keine andere politische Kraft in D den rechts-völkischen Irrationalismus wiederbelebt haben und das noch auf eine originelle, neuartige Art! Auch der Feminismus und der ganze andere identitäre Kram, das New Age und all das … da gibt es auch mehr als überreichlich Überschneidungen mit den alten und neuen Rechten. Statt eines Zeitungsartikels dürfe das eher ein ganzes Buch füllen …

  56. „etwas fiel mir auf: Es waren fast ausnahmslos Menschen mit einheimisch-deutschem Hintergrund zugegen. Ähnlich war es mir schon auf so vielen Veranstaltungen zum Klimawandel, zu Veganismus und auf Tierrechtsdemos ergangen; ich sah fast nur helle Gesichter.“

    http://www.taz.de/Kolumne-Schlagloch/!5565850/

    Vielleicht, weil Nazikartoffeln oder saturierte Postmaterialisten natürlicherweise zur grünen Ersatzreligion neigen?

    „Dies ist kein Vorwurf. An niemanden. Weder an die, die kommen, noch an die anderen, die wegbleiben.“

    Natüriich ist er das. Aber man kann ja hier nicht die Logik ausspinnen, die man sonst anwendet. Deshalb habe ich das netterweise schon gemacht.

    „Wir leben in einer arg segregierten Gesellschaft, in der Milieus und ethnische Gruppen meist unter sich bleiben“

    War das nicht genau das, was „Multikulturalismus“ immer wollte? Also genau die Linksalternativen, deren Traditionsblatt die TAZ ist?! Das mit der Geschlechtersegregation ist ja auch schon gut auf dem Weg. Ist doch alles „Nazis raus“, oder habe ich hier etwas missverstanden? Warum sollen die Links-Grün-Reaktionen und Esoterikspinner nicht unter sich sein dürfen? Und was haben Leute da verloren, die nichts haben, neu im Land sind und sich erst um sowas wie materielle Grundversorgung kümmern sollten? Ein wenig anmassend, die TAZke.

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