Warum man mit SJWs nicht diskutieren kann

Im wesentlichen ist seine Idee, dass die radikale Linke zu weit aus dem normalen Rahmen fährt um gemeinsame Ziele zu haben, die man nur auf verschiedenen Wegen umsetzt.

Ich würde sagen, dass man natürlich gemeinsame Ziele benennen könnte.

Wenn er sagt, dass man zB diskutieren kann, wie viel Zuwanderung es geben soll, dass das aber nicht möglich ist, wenn die radikale Linke schlicht für offene Grenzen ist, dann hat nennt er erst mal nur eine sehr weite Differenz.  Es kommt dann darauf an, auf welches Ziel man abstellt:

Während man die Frage der Einwanderung unter dem Ziel diskutieren kann, was gut für das jeweilige Land ist (wie viele Arbeitskräfte brauchen wir/ wen lassen wir mit welchen Qualifikationen rein) kann man sie natürlich auch unter dem Gesichtspunkt diskutieren „Warum sollen wir Wohlstand haben und andere nicht, wir müssen sie zu uns kommen lassen, für eine bessere Welt“

Dann diskutiert man über Verantwortung für die Welt und „Egoismus der Leute in den bereits reichen Ländern“.

In der Tat ist das dann eine neue Debatte.

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Kann etwas frauenfeindlich sein, wenn Frauen es gut finden?

In einer Tweet auf Twitter wurde vertreten, dass der niedrige Anteil an Frauen im Bundestag frauenfeindlich sei. Nun haben aber die Parteien mit dem niedrigsten Frauenanteil, also CDU, AFD und FDP insgesamt 56% der Stimmen. Anscheinend haben Frauen Parteien gewählt, die bekannt dafür sind, dass sie weniger Frauen ins Parlament entsenden (aber immerhin eine Bundeskanzlerin) und gemeint, dass sie dadurch am besten vertreten werden.

Kann also der geringe Anteil der Frauen im Bundestag frauenfeindlich sein, wenn ihn die Frauen genau so mehrheitlich herbeigeführt haben?

Letztendlich ist „Frauenfeindlich“ ein Schlagwort, welches gerne einfach so in den Raum geworfen wird. Es klingt gut, es ist auch gefährlich, denn Frauenfeindlich darf man nicht sein.

Natürlich kann man Frauenfeindlich auch abseits dessen Definieren, was Frauen oder die Mehrheit der Frauen meinen. Eben als eigene subjektive Frauenfeindlichkeit. Und gerade der moderne Feminismus nimmt sich ja heraus für die Frauen zu sprechen, auch wenn viele wohl, wie man auch oben an den Wahlergebnissen sieht, gar nicht auf dieser Linie sind.