7 Gedanken zu “Jordan Peterson – Die richtige Rolle der Eltern (insbesondere des Vaters)

  1. Im Wesentlichen zwei Aussagen:

    Ein Kind braucht in den ersten Jahren (bis ~4) im Wesentlichen zwei, äh, Einflüsse: Das Gefühl von Sicherheit und das Gefühl von (Heraus)forderung. Der erste wird mit zunehmendem Alter immer unwichtiger, der zweite immer wichtiger.
    Es ist zwar denkbar, dass ein Mensch beide Rollen gleichzeitig ausfüllen kann, aber extrem schwierig. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rollen erfolgreich vorhanden sind, ist sehr viel höher, wenn zwei Menschen sich die Aufgabe teilen. Meistens mit der Verteilung ‚Mutter gibt Sicherheit‘ und ‚Vater fordert‘

    Das habe ich schon öfter gelesen, scheint zumindest unter amerikanischen Psychologen Standard zu sein.

    Zweite Aussage: Rough und Tumble Play (als konkrete Form von Rolle 2) kann in seiner Wichtigkeit nicht überschätzt werden. Es gibt anscheinend keine bessere Methode, ein Gefühl für die richtige Distanz und Rücksichtnahme ins Rückenmark zu kriegen.

    Beides zusammen kann erklären, warum so überproportional viele, die ihr Leben nicht im Griff haben, aus vaterlosen Familien kommen. Peterson übernimmt hier also u.a. auch Warren Farrells Ansichten.

    • @only_me

      Die wichtigste Funktion des Vaters in der Triade scheint mir zu sein, das Kind aus der symbiotischen Beziehung mit der Mutter zu lösen. Peterson sagt verklausuliert ähnliches zum Ziel: „eine Person hervorzubringen, die in der Lage ist, autonom in der Welt zu agieren, die Rolle des Vaters ist, dieses Gefühl der selbstbewussten Autonomie zu fördern, indem sie das Kind ermutigt, seine Grenzen zu überschreiten.“

      Wobei mit „seine Grenzen zu überschreiten“ eben die symbiotische Beziehung gemeint ist; im dialektischen Verhältnis von zugleich Sicherheit und Begrenzung.
      Auf der anderen Seite geht es darum, durch eigene (körperliche) Erfahrung Grenzen zu setzen, bzw. diese Grenzen zu vermitteln.
      Das „rough-and-tumble-play“ ist ja eine ganz eigene Form von körperlicher Erfahrung und Selbsterfahrung – ich fürchte, dieses ganze Thema ist sehr, sehr männlich.

      „Aὐτός autós ‚selbst‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘“ – aus diesen griechischen Bestandteilen ist das Wort „Autonomie“ zusammengesetzt.
      Wiki weiter: „Selbstbestimmung, Unabhängigkeit (Souveränität), Selbstverwaltung oder Entscheidungs- bzw. Handlungsfreiheit“.

      MGTOW ist auf einer einzigen, geraden Linie angesiedelt, die diesem Prinzip folgt seit Ewigkeiten.
      Bürgerlicher Feminismus ist das komplette Gegenteil: Fremdbestimmung, Unmündigkeit und Handlungsunfähigkeit.
      Die Betonung des symbiotischen Verhältnisses von Mutter und Kind als solches – mir wird immer klarer, warum dieses „feature“ so gefördert wird.
      Erwachsene sind schwerer zu beherrschen als Kinder.

    • „Zweite Aussage: Rough und Tumble Play (als konkrete Form von Rolle 2) kann in seiner Wichtigkeit nicht überschätzt werden.“

      Es scheint evolutionär verbreitet, auf jeden Fall allgemein bei den Säugetieren. Sogar Walfische würde ich meinen.
      Das wird wohl ein soziales „Koordinaten-System“ schaffen.
      Auf jeden Fall kennt es Jeder von Katzen- und Hundewelpen (sogar die Herzen der Feministinnen erreicht das!)

  2. Ich habe es mal transkribiert und übersetzen lassen:

    das erste Video, das mich wirklich fasziniert hat, sprach mit mir persönlich sowohl als neuer Vater zu dieser Zeit als auch als Sohn eines verstorbenen Vaters, es war das, wovon du sprichst, die Beziehung, die man zu seinem Vater hat. Kannst du bitte ein wenig auf diesen Brunnen eingehen, die richtige Rolle eines Vaters und einer Mutter, auch wenn die Rollen nicht identisch sind, würde ich sagen, dass die richtige grundlegende mütterliche Rolle eine des Schutzes ist und der Grund dafür ist. offensichtlich ist, dass Neugeborene vor allem geschützt werden müssen, die richtige Antwort auf die Not eines Säuglings ist Ihr Recht und alle kümmern sich um Sie im Moment vor allem für die ersten neun Monate des Lebens gibt es keine Zweifel, dass, wenn das Kind verärgert ist, er oder sie muss behandelt werden, als ob diese Verärgerung gerechtfertigt ist, aber dann, wenn das Kind reift und sogar im Alter von neun Monaten würde ich sagen, dass das sein muss, dass diese Interaktion muss. Die grundlegende Rolle des Vaters besteht darin, eine begrenzte Umgebung zu schaffen, in der die Erforschung stattfinden kann, um das Kind zu ermutigen, mehr und mehr Kompetenz zu entwickeln, diese Entwicklung voranzutreiben, denn und das ist wahr. Mütter und Väter, dass das Endziel darin besteht, eine Person hervorzubringen, die in der Lage ist, autonom in der Welt zu agieren, die Rolle des Vaters ist, dieses Gefühl der selbstbewussten Autonomie zu fördern, indem sie das Kind ermutigt, seine Grenzen zu überschreiten, und wie diese Rolle von Mutter oder Vater gespielt werden kann, wenn es sich um eine männliche Rolle handelt, muss sie nicht von einem Mann gespielt werden, aber es ist immer noch in diese Richtung geneigt, und so sind zum Beispiel Väter viel wahrscheinlicher, sich an groben Handlungen zu beteiligen.und Tummelspiel mit ihren Kindern, was übrigens sehr gut für sie ist und absolut notwendig und etwas, das völlig zu fördern ist.Sturzspiel an seinem gerechten Narren um das Wringen yeah yeah yeah das Wringen des körperlichen Spiels, weil die Kinder gut erlernen, dass sie alle Sortierungen von Sachen erlernen, die es ist, wie sie erlernen zu tanzen, das die beste Methode des Denkens an sie ist, weil ein überzeugtes Kind die Physik des Spiels versteht und Sie dieses sogar in solchen einfachen Sachen wie das Gehen in einen Park sehen können, in dem es gibt viele Hunde und die Hunde, die gut sozialisiert sind, sind sehr gut darin, Verspieltheit auszuspielen, und man kann den Unterschied zwischen einem knurrenden Hund und einem gemeinen Hund und einem ängstlichen Hund und einem verspielten Hund erkennen, die Menschen sind sehr gut darin, diese Unterscheidung zu treffen, und ein verspielter Hund weiß, wie man sich auf spielerische Weise bewegt, und das tut ein verspieltes Kind und diese Aufmerksamkeit. Spielbereitschaft ist etwas, das durch jene Spielkampfinteraktionen mit Vätern zum Beispiel gefördert wird und das das Kind in einem tiefen Sinne bereit macht, sich mit anderen Kindern zu beschäftigen, und es bereitet auch die Voraussetzungen für eine selbstbewusste Körperlichkeit vor, und zwar in der Jugend und in sexuellen Beziehungen, ich meine und und so ja, weil viel von unserer Weisheit verkörpert ist. wenn Sie, wenn Sie mit Kindern ringen, dann erlernen sie, was sie verletzt und was nicht sie erlernen, wie weit sie als die Begrenzungen ausgedehnt werden können und ausgedehnt werden, die sie die Begrenzungen prüfen, die sie erlernen, um zu vertrauen, weil Sie Kinder oben in der Luft werfen und Sie sie abfangen und Sie sie zum Punkt drücken, in dem sie wirklich aufgeregt sind, also sie auf dem Rand der Furcht wirklich recht sind die Aufregung drängt bis an den Rand der Angst, aber sie lernen und dann lernen sie auch, wie sie mit jemand anderem körperlich interagieren können und was akzeptabel ist und wo die Grenzen des Schmerzes sind und was beängstigend ist und was aufrecht erhalten werden kann und wie man sich abwechselt und das alles und das ist nicht abstrakt, es ist konkret, es ist direkt im Körper. und so ist das ein Teil der Rolle des Vaters, aber die grundlegende väterliche Rolle ist die der Ermutigung und die Ermutigung ist, dass man mit dem Leben des Kindes umgehen kann, ist schwer, es wird auf alle möglichen Arten bei einem ankommen, man kann akzeptieren, dass man als Herausforderung, die man meistern kann, es meistern kann und ich hinter einem stehe, als ob ich hinter dem Besten stehe, was man kann. die Welt und das gibt einem Kind eine Wirbelsäule, die man metaphysisch und physisch kennt, und so ist es eine unglaublich wichtige Sache zu tun und Vaterschaft ist eine Katastrophe, wie wenn man sich die epidemiologische Literatur ansieht, die psychologische Literatur Vaterschaft sagt alle Arten von schrecklichen Folgen voraus, es ist nicht gut und wir sind in diese Idee in unserem Gesellschaft, dass Väter nicht notwendig sind, ist es wie eine Familie, die von einer alleinerziehenden Mutter geführt wird, ist im weitesten Sinne genauso gut wie eine Familie mit zwei Elternteilen, und es ist einfach nicht wahr, dass alle Beweise dafür sprechen, dass es keine Alleinerziehenden gibt, die ihre Kinder edel erziehen, weil es aber in der Summe die zweiElternhaus ist eine viel bessere Regelung für Kinder, die Sie gesagt haben, dass ohne die Ermutigung des Vaters ist dies, als ob sein Geist außerhalb der Mauern der Zivilisation gelassen wird ja

  3. Nie ehrlich sein.
    Immer wissen, die UN ist das bessere Elter als Christian oder Südländerin es je sein könnten.
    Psychisch kranke Kinder vor ein Millionenpublikum packen.
    Medikamente predigen, Steak essen.
    Und ganz wichtig, wenn man in Terror verfällt wegen der Elternschafft, einfach mal dreißig Tage wach bleiben.

    • Meine ganz ehrliche Hoffnung ist ja, die Familie (Südländerins) hat ein par Katholiken.
      Einfach mal denen Petersons Glaubensbekenntnis zeigen und gucken ob sich das mit unserem überhaupt deckt. Decken kann.
      Denn Katholiken glauben an den rinzigen Gott und Jesus Christus ist sein Sohn und unser Erlöser.
      Das ist schon reichlich spezifisch.

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