181 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 201 (06.02.2019)

  1. Den momentanen antidemokratischen und verfassungsfeindlichen Bestrebungen in Teilen der Politik kann ich mittlerweile psychisch gesund nur noch mit konsequentem Meninismus begegnen.

    (Wir erinnern uns: Meninismus ist eine satirische Bewegung für die Gleichstellung der Geschlechter, die die Absurdität feministischer Argumentationsweisen offenlegen will, indem sie diese entsprechend auf reale oder imaginäre Probleme und Benachteiligungen von Männern anwendet. Und damit meist krachend scheitert, weil niemand den Witz versteht.)

    Die meninistische Argumentation zur aktuellen Parité-Diskussion müßte ungefähr so lauten:

    Da es offensichtlich ist, daß sich in der Gesellschaft Männer und Frauen als zwei monolithische Blöcke mit jeweils deutlich unterschiedlichen Interessen gegenüberstehen, ist es im Sinne der Gleichstellung völlig korrekt, jedem der beiden Geschlechter jeweils die Hälfte der Macht zuzugestehen.

    Verfehlt ist es allerdings, die Besetzung der Parlamente hierfür als Bewertungsgrundlage zu nehmen. Schließlich heißt es in Artikel 20 Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“

    Wichtig ist folglich also nicht die Geschlechterverteilung unter den Parlamentariern, sondern unter den Wahlberechtigten, die diese Parlamentarier in ihre Ämter bringen.

    Und gemäß Statistik des Bundeswahlleiters (Seite 9) waren zur Bundestagswahl 2017 31.875.700 Frauen, aber nur 29.812.800 Männer wahlberechtigt.

    Das bedeutet: Obwohl Frauen nur die Hälfte der Macht zusteht, übersteigt ihre tatsächliche Macht die der Männer um ganze 7%!

    Wie wir aus der Diskussion um den Gender Pay Gap wissen, ist das eine unerträglich hohe Zahl; Überlegungen zum Abbau dieses Privilegs sind deshalb dringend geboten.

    Eine naheliegende Möglichkeit wäre es, die Wählerverzeichnisse in den einzelnen Wahlbezirken jeweils abwechselnd mit Männern und Frauen zu besetzen. Wenn kein wahlberechtigter Mann mehr zur Verfügung steht, kann auch keine Frau mehr eingetragen werden.

    Nun wäre offensichtlich die Auswahl ein Problem; dies könnte im Vorfeld durch eine Abstimmung unter den wahlberechtigten Frauen gelöst werden, die entscheiden könnten, wer von ihnen wählen darf und wer nicht, aber das wäre natürlich aufwendig und teuer.

    Einfacher wäre es daher, bei der Wahl unterschiedliche Stimmzettel an Männer und Frauen auszugeben (selbstverständlich nicht blau und rosa, das wäre ja sexistisch!), die dann auch in unterschiedlichen Wahlurnen gesammelt und getrennt ausgezählt würden.

    Die Stimmen würden dann je nach Repräsentation im Wahlkreis unterschiedlich gewichtet (also würde bei einem Wahlkreis, dessen Demographie dem Bundesschnitt entspräche, die Zahl der männlichen Stimmen jeweils um 7% erhöht) und erst dann summiert weitergemeldet.

    Auf diese Weise wäre sichergestellt, daß die geringere Repräsentation des männlichen Geschlechts unter den Wahlberechtigten nicht zu dessen Benachteiligung bei den Ergebnissen führt.

    Nun wird dem aufmerksamen Leser natürlich nicht entgangen sein, daß diese Überlegungen höchst trans- bzw. interphob waren. Schließlich sind die Diversen mittlerweile als vom Bundesverfassungsgericht anerkanntes Geschlecht zu den Männern und Frauen hinzugetreten und haben entsprechend einen Anspruch auf ihren Anteil der Macht, nämlich ein Drittel.

    Aufgrund ihrer geradezu grotesken Unterrepräsentation in der Wählerschaft wird nun auch deutlich, daß die Idee einer geschlechtergerecht abwechselnden Besetzung von Wählerverzeichnissen nicht praktikabel ist:

    Ein Wahlkreis, in dem nur zwei Diverse leben, könnte dann nur sechs stimmberechtigte Wähler haben, was in Anbetracht der aktuellen Umfragewerte u.a. die Gefahr mit sich brächte, daß die SPD dort bei den Zweitstimmen ein Ergebnis von 0% erzielt.

    Eine Gewichtung der Stimmen nach Anteil der Geschlechter der Wahlberechtigen wäre dagegen unproblematisch: In einem Wahlkreis mit 0,5% Diversen müßten deren Stimmen dann eben 66-fach gezählt werden, um eine gerechte Repräsentation von 33% zu gewährleisten.

    Das Traurige ist, würde man einen solchen Text tatsächlich veröffentlichen, fänden sich mit Sicherheit sofort genug Menschen, die ihn als (weiteren) Beweis nähmen, daß die bösen Maskulinininisten nicht nur frauenfeindlich und transphob, sondern auch antidemokratisch und antiindividualistisch sind und außerdem nichts von Mathe verstehen. Was aus meninistischer Sicht ja fast ein Erfolg wäre, wenn diese Klientel doch nur verstünde, was Satire eigentlich ist.

    Bombe 20

    • @Bombe

      Exzellente Idee!
      Könnte man die Wahlzettel nicht einfach in große Trommeln nach gender werfen und 7% davon wären für Frauen automatisch ungültig, also eine Nietin?

      • crumar,

        spätestens in der Version mit drei Geschlechtern würde man dann eher Stimmzettel ziehen, die gewertet werden. Am Besten immer rundum: Divers, Mann, Frau… bis die erste Urne leer ist. Lottokratie quasi.

        Und damit wäre man im Prinzip wieder bei meiner ersten Idee mit den ausgewählten Wählern, nur daß man den ganzen Overhead hätte, erst alle abstimmen zu lassen, und dann trotzdem die meisten Stimmen wegwerfen würde.

        Und außerdem fühlt es sich für mich höchst undemokratisch an, abgegebene Stimmen einfach wegzuwer… Moment. Ich mache das mit dem Meninismus falsch, oder?

        B20

  2. Heute bei Genderama:

    „Grundsätzlich muss mindestens die Hälfte der Mitglieder des Landtags weiblich oder divers sein.“

    https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Gruene-wollen-Wahlrecht-aendern-Haelfte-der-Macht-fuer-Frauen-id53391256.html

    Die Hälfte der Macht… die steht ihnen einfach zu! Die müssen nicht gewählt werden, sie sich erarbeiten oder erkämpfen. Ich finde das ist wirklich ein bemerkenswertes Mindset. Zu fordern das man das Sagen hat… einfach so via Geburt. Warum sollte da irgendwer zustimmen?

    Auch: 0% weiße Männer in einem Land mit 75% weißer Bevölkerung würde demnach gehen.

  3. Der totale Staat kommt schneller als du denkst….

    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Andrea-Nahles-SPD-Chefin-fordert-radikalen-Umbau-des-Sozialstaats

    „Der Sozialstaat braucht einen Kulturwandel.“ „…. weg vom Prinzip der Zuständigkeiten und hin zu einer modernen Begleitung von Menschen. Das heißt, dass Betroffene sich künftig nur noch an eine einzige Stelle wenden müssen, wenn sie staatliche Leistungen benötigen.“ „Funktion eines Lotsen“

    Der Totalitarismus ist hier doch schon vorgegenen! Dieser Sozialstaat funktioniert dann durch quasi allmächtige Agenten, mit denen man sich verstehen muss. So schlecht das bürokratische System auch zuerst aussieht: es *dient* immer nur dem Antragsteller, auch wenn dieser natürlich vom Bürokratismus genervt sein mag! Bei dem „begleiteten System“ ist die Entmündigung und totale Kontrolle des Staates über den Menschen nicht weit. Was zuerst als Rundumservice angesehen werden könnte, kann allzuleicht zu einer Rundum-Kontrolle ausarten.

    Und natürlich soll das „bedingungslose Grundeinkommen“ kommen, was hier jetzt ziemlich phantasielos „Bürgergeld“ genannt wird. Auch hier gilt: noch viel mehr als beim HartzIV wird man die Leute, die das bekommen wollen, zu einer Arbeit *zwingen*, vor allem wenn sie so eingebettet werden, in einen totalen Sozialstaat, in dem „Lotsen“ alles vorschreiben können.

  4. „Steinmeier hält beim Festakt zum 100. Jahrestag der Weimarer Nationalversammlung eine leidenschaftliche Rede …“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article188362265/Weimar-Bundespraesident-Steinmeier-will-demokratischen-Patriotismus.html

    Steinmeier und „leidenschaftlich“ passt zusammen wie „Füsse“ und „eingeschlafene“.

    „Begrüßt wurden die hohen Gäste vom thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke).“

    Oh ja, die ewiggestrigen Kommunisten müssen die „Gastgeber“ in Weimar sein, das ist ja schön.

    „„In einer Zeit, in der historische Errungenschaften wie Gewaltenteilung, Parlamentarismus und Rechtsstaatlichkeit vielerorts auch bei uns in Europa wieder angefochten und in Zweifel gezogen werden, blicken wir mit anderen Augen auf das, was vor 100 Jahren hier in Weimar geschah.““

    Deshalb wollen – besonders die von der SPD – peu a peu die Unschuldsvermutung abschaffen (das grundlegende Prinzip von Justiz und aller „Rechtsstaatlichkeit“), das Recht auf freie Wahlen massiv einschränken (durch das Geschlecht) und durch das Auslagern und Outsourcen hoheitlicher Macht (Zensur durch NetzDG, NGOs) die Gewaltenteilung ad absurdum führen…. Weil das ja auch andere so machen?

    „Demokratie, so Steinmeier weiter, „gelingt oder scheitert nicht auf dem Papier der Verfassung, sondern in der gesellschaftlichen Realität. Und das heute kein bisschen anders als vor 100 Jahren!“

    Doch, diesmal ist klar: es war ein kleiner Zusatz, in dem plötzlich Gleichberechtigung zu Gleichstellung wurde, ein Diskriminierungsverbot zu einem Diskriminierungsgebot uminterpretiert wurde, womit alles anfing. Un dann unter dem Jubel von „100 Jahren *Frauen*wahlrecht“ zur Einschränkung des Rechts freier Wahlen genutzt wurde…

    „Dann kommt die politische Pointe: Das Lob unserer heutigen Verfassung bedeute „schon gar nicht, dass wir uns zurücklehnen könnten“. Steinmeier zitiert den ehemaligen Verfassungsrichter Udo Di Fabio: Keine noch so kluge Verfassung könne „vor dem Versagen der Demokratie, vor ihrer Selbstzerstörung schützen“.“

    Ganz sicher hat sich niemand vorstellen können, dass eine so groteske und radikale Uminterpretation der Grundlage von Demokratie und moderner Justiz, der Gleichheit vor dem Gesetz, möglich gewesen wäre. Ein Land in dem dies möglich ist, in dem die geistige Elite dagegen keinen erbitterten Widerstand leistet, kann kaum für demokratiefähig gehalten werden.

    Und drohen tut Steinmeier denen, die nicht mitmachen wollen:

    „Jeder Bürger, der sich abwende, „fehlt der Demokratie“. Deswegen dürfen man niemanden „achselzuckend ziehen lassen“. Das sei nicht nur die Lehre, sondern „die bleibende Aufgabe aus der Weimarer Zeit“. Er warnt: „So wenig der Demokratie vor 100 Jahren ihr Scheitern vorherbestimmt war, so wenig ist heute ihr Gelingen garantiert.““

    Kein Wunder, dass seine Kollegin Nahles jetzt den totalen und begleiteten Sozialstaat einführen will. So wird das mit dem „Gelingen“ sicher besser klappen.

    „„Schwarz-Rot-Gold, das sind unsere Farben! Sie sind das Wahrzeichen unserer Demokratie! Überlassen wir sie niemals den Verächtern der Freiheit!“ Dafür bekommt er lange anhaltenden Applaus.“

    Die „Verächter der Freiheit“ haben sich dieser Konzepte längst entledigt und einer blauen Fahne mit Sternenkranz den Vorzug gegeben.

    Schwarz-Rot-Gold wird auch diesmal die Rebellion anführen, auch wenn Steinmeier und seine Demokratie-Abwracktruppe das natürlich unterbinden wollen, ja geradezu müssen.

    Selbst der Jubelperserartikel der „Welt“ kommt nicht umhin einen dunklen Aspekt der Veranstaltung zu erwähnen, der wohl eher als die gesagten Worte des Präsidenten klarmachen, was unsere Regierung demnächst unter „Freiheit“ verstehen könnte:

    „Doch der flammende Appell im Nationaltheater steht etwas quer zur Situation in Weimar: An normalen Tagen eine freundliche und offene Stadt, gleicht der Ort am Tag des hohen Besuchs zwischen Theaterplatz und Herderkirche einer Hochsicherheitscity. Hubschrauber kreisen, Einsatzwagen in jeder Gasse, Hunderte von Polizisten in Bereitschaft.“

  5. Das wär mein Friedensplan ….

    Wir und die Araber nehmen einen guten Teil der Leute, Israel wird das Land zugeschlagen und eines der grössten Probleme der Welt hat sich in Luft aufgelöst 🙂
    Man darf doch mal kurz phantasieren dürfen 🙂

    • Es macht bestimmt mehr Spaß, Land anderen „zuzuschlagen“, das diesen nicht gehört.
      Es macht auch viel mehr Spaß, Geld anderer Leute auszugeben.

    • *Ich* wäre ja dafür, den nicht-muslimischen Bürgern des Staates Israel ein Autonomiegebiet in Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern anzubieten und mit *denen* (anstelle den von Zetsche und Co. propagierten Fachkräften aus der muslimisch-subsaharanischen Völkerwanderung von Analphabeten seit 2015) TATSÄCHLICH ein neues Wirtschaftswunder zu starten…. (man wird ja wohl noch träumen dürfen!).

  6. „Tichys Einblick“ wurde durch eine massive Klagedrohung (Streitwert 50.000 €) dazu gezwungen, einen Artikel zu löschen, in dem die Verflechtungen der SPD mit den (deutschen) Medien näher betrachtet wird.

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/es-muss-geloescht-werden-was-sie-wissen-sollten/

    Der Artikel ist allerdings noch auf archive.org zu finden. Es dürfte sich um den Artikel:

    „SPD-Medien erklären NZZ zur „Grauzone des Rechtspopulismus“.“ vom 4.2.19 handeln, der ebenda zu finden ist.

  7. „…. this gets to the heart of why social justice is nonsense. Social justice is a kind of magical incantation that renders inconvenient impediments to its champions’ agenda illegitimate. Free speech is good unless it hurts certain groups. Property rights are fine except when social justice dictates that someone else needs your stuff more. The right to confront your accuser is negated by the need to “believe all women.”

    Even facts are irrelevant in the face of social justice. As the United Nations put it a decade ago: “Present-day believers in an absolute truth identified with virtue and justice are neither willing nor desirable companions for the defenders of social justice.“

    In other words, if you believe that the rule of law and simple truth should determine who’s right, you’re the enemy of social justice. I, for one, find those terms acceptable.“

    https://www.nationalreview.com/2019/02/social-justice-politics-power-play/

  8. Thomas Oppermann, SPD-Vizepräsident des Deutschen Bundestages, blamiert sich mit Unkenntnis der ersten Artilkel des Grundgesetzes:

    Zum Glück gibt es Diringer:


    Man erkennt bei Oppermanns Fehlleistungen sehr schön, wie seine egalitäre Ideologie durchscheint und seine Wahrnehmung komplett verzerrt.

    • Leider hat Oppermann das nicht getroffen. Die Frage allerdings muss erlaubt sein: was soll „Würde“ überhaupt bedeuten? Ist es nicht zum Beispiel so, dass ein religiös erfüllter Mensch seine Religion als höchstmöglichen Ausdruck von „Menschenwürde“ auffassen würde? Müsste man ihm das zubilligen, auch wenn er gegen das Menschenrecht wär, wenigstens im Rahmen der Meinungsfreiheit?

      • Im wesentlichen bedeutet dieser Satz, dass man bei wertlosem Gesocks nichts machen kann, um sie in einen menschenähnlichen Zustand zu transformieren.

      • „was soll „Würde“ überhaupt bedeuten?“
        Zumindest die Abwesenheit von Folter, Sklaverei, unmenschlicher Behandlung usw., auf der extremen Seite dessen, was alles eine Verletzung der Würde eines Menschen sein kann. In solchen Fällen herrscht auch Konsens.
        Weniger eindeutig ist die Lage bei weniger krassen Fällen und erst recht, wenn die Entwürdigung nur subjektiv bei jemandem angeblich vorhanden ist.
        Speziell die Religionsfreiheit ist in Artikel 4 gesondert behandelt. Im Rahmen der Religionsausübung kann man aber nicht die Grundrechte anderer Personen verletzen.

        • In Epping „ Grundrechte“ (Rz 607 ff.) werden sechs Fallgruppen unterschieden :
          Schutz….
          1. der körperlichen Integrität
          2. der elementaren Lebensgrundlagen
          3. der persönlichen Ehre
          4. eines Kernbereichs privater Lebensgestaltung
          5. der personalen Identität
          6. der elementaren Rechtsgleichheit

          Bei der Annahme von Menschenwürdeverstößen ist Zurückhaltung geboten (BVerfGE 107, 275).

      • Würde ist das Bewusstsein des eigenen Wertes, ein innerer Kompass.
        Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar.

        Religion will verführen und gibt einen äußeren Kompass an die Hand und kann somit garnicht der höchstmöglich Ausdruck sein. Religion ist geradezu ein Beispiel von Antastbarkeit der Würde.

        Es gibt meiner Meinung nach zwei recht gute Bücher die sich mit dem Thema Würde beschäftigen, Zum einen Gerald Hüter mit „Würde“ und zum anderen Ferdinand von Schirnach mit „Die Würde ist antastbar“.
        Beide nähern sich dem Thema aus unterschiedlicher Richtung und regen letztendlich nur an, sich mit dem Thema zu befassen.

        Wem das zu Modern ist kann sich auch mit „Oratio de hominis dignitate / Rede über die Würde des Menschen“ beschäftigen.

        • Kann auch sein, dass die Haltung der Stoiker gemeint ist, auch Seneka. Noli me tangere.
          Als Leitmotif passt die Idee von Würde zu den verschiedensten Weltanschauungen, nicht zuletzt religiöser Art, hast du gut und interessant ausgeführt.

          Würde hat aber auch etwas Anmassendes, Privilegiertes, Autoritäres, man spicht ja nicht umsonst von Würdenträgern uä.

          • Würdenträger ist meiner Meinung nach eine Verdrehung der Idee von Würde, bei der es eigentlich um das Bewusstsein des eigenen Wertes vor sich selbst geht.

            Der Würdenträger will jedoch wiederum jemandem anderen aufzeigen was dieser entsprechend des Vorbilds des Würdenträgers erkennen soll, es geht also wiederum um die externalisierte Vorstellung von einem Kompass dem jemand folgen soll.

            Das Würde zu den verschiedensten Weltanschauungen einschliesslich Religionen passt ergibt sich meiner Meinung nach allein schon daraus, dass durch die Externalisierung des Kompass natürlich auch Druck ausgeübt werden kann weil Würde eben nicht unantastbar ist und im Regelfall auch ständig angetastet wird.

        • „Würde ist das Bewusstsein des eigenen Wertes, ein innerer Kompass.
          Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar.“!

          Beim ersten Satz kann ich immerhin zustimmen, dass man das so sehen kann.
          Beim zweiten bin ich mindestens skeptisch – ich mutmaße, dass Verführung ziemlich regelmäßig beinhaltet, jemandem am Bewusstsein, also einer (womöglich gepushten) eigenwahrnehmung eines eigenen Wertes erwischt zu haben und genau damit zu verführen.

          Aber der Begriff der Menschenwürde, wie er in den Grundrchten im GG gedacht ist, hat damit nur sehr begrenzt zu tun.
          Es geht darum, jedem Menschen diese Würde zuzuerkennen, auch einem sehr ungebildeten Menschen, einem geistig behinderten oder einem Kind, also auch Leuten, die die Reflexionsleistung des „bewusstseins des eigenen Wertes“ in form eines inneren Kompasses nicht zu leisten in der Lage sind.
          Und komm mmir nicht damit, dass gerade solche Leute doch oft irgendwelches besonderes Gespür oder so was hätten.
          Es mag solche Menschen geben, aber es gibt eben auch andere, auf Autisten trifft das mit dem „gespür“ schon mal gar nicht zu, und für alle die gilt die universale Menschenwürde ebenfalls.

          In religiösen kontexten begründet sich die Menschenwürde daraus, von Gott gegeben zu sein.
          So in den abrahamitischen Religionen z.B. durch die „gottes ebenbildlichkeit“ aus der Schöpfungsgeschichte:
          https://www.bibleserver.com/text/EU/1.Mose1,26-27

          Ein areligiöser, atheistischer humanismus muss die menschenwürde aus sich selbst heraus begründen, bzw. als Dogma an den Anfang setzen.

          Aber eine Begründung, die die Menschenwürde quasi an eine Bewusstseinsleistung des Menschen koppelt, ist mit dem Verständnis der grundrechte unvereinbar und zutiefst gefährlich, weil sie die möglichkeit beeinhaltet, nach eigener Anschauung „unwertes“ Dasein von der Menschenwürde auszuklammern – z.b. diejenigen, denen der richtige „innere Kompass“ noch fehlt, oder elementarer, zumindest eben diese bewusstseinsleistung nicht zu erbringen im Stande sind. Und natürlcih sind wir da ganz schnell wieder bei den Jusos, dem lebensrecht ungeborener und dann auch gleich bei postnataler Abtreibung und der Frage, ab welchem Alter ein gesundes Kind überhaupt eine Menschenwürde hat.

          “ Zum einen Gerald Hüter mit „Würde““

          Tut mir Leid, dass ich Hüther für einen Schwätzer halte.
          Dass er ein Scharlatan ist, ist schon wieder keine „Meinung“ mehr, sondern eine belegbare Tatsachenbehauptung (mit dem Bewusstsein, zu deren Beleg einen bescheidenen, aber wcihtigen Beitrag geleistet zu haben …)

          Ich habe keine Ahnung, was er in diesem neuen Buch so schreibt.
          Reden (und schreiben) kann er ja. Im günstigsten Falle wiederkäut er sattsam bekanntes und richtet wenigstens keinen Schaden an.
          Sollte er allerdings da solches Zeug verbreiten, wie die Menschenwürde an höhere bewusstseinszustände zu binden, hat er mal wieder geschafft was richtig gefährliches brandstifftendes zu veröffentlichen.

        • So geht es mir auch und sehe das als Einfallstor für Schädliches, was dann paradoxerweise wieder gegen die Menschenwürde gerichtet sein kann. Daher wär mir eine harte, klare und destillierte Definition von „Menschenrecht“ als Leitbild viel lieber. An allererster Stelle: Unversehrtheit der Person neben Habeas corpus.

      • Nachgeburtlich anscheindend. Wie man durch den Blick über den Atlantik erfahren kann, werden diese orgininal eugenischen Ideen auch anderswo angeschoben.

  9. Wegen der nachgeburtlichen Tötung sollte er beurteilt werden, dass er zurückträte.

    Ein sehr vernachlässigter Aspekt….

  10. „… Benedict warned, Western scientism and materialism reduced man to a status much lower than the one that revealed religions and classical philosophy and metaphysics (including Islamic metaphysics) granted him.

    As a result, “man’s origin and destiny, the questions raised by religion and ethics, … have no place within the purview of collective reason.” Hamstrung to such a degree, modern “reason” could neither promote nor enter into a genuine dialogue among cultures. And a backlash was inevitable, since “the world’s profoundly religious cultures see this exclusion of the divine from the universality of reason as an attack on their most profound convictions.”“

    „In his address at the Abu Dhabi Founder’s Memorial, Francis emphasised the human family’s common metaphysical origins: “He who is the Creator of all things and of all persons wants us to live as brothers and sisters, dwelling in the common home of creation which he has given us.” This shared heritage, Francis added, means that “fraternity is established here at the roots of our common humanity, as ‘a vocation contained in God’s plan of creation.’” That last bit about “a vocation contained in God’s plan of creation” was a quotation from a 2010 speech by his predecessor.“

  11. „The NAACP rightly issued a statement calling for Northam’s resignation, as did Planned Parenthood.“

    „Why, then, did the NAACP and Planned Parenthood stay on as partners of the antisemitic Women’s March in 2019, even after numerous instances of the leadership’s antisemitism surfaced?…. “

    https://blogs.timesofisrael.com/disparity-of-hate-when-antisemitism-and-racism-arent-equal/

    Vermutlich wollen sie Rücktritt Northams nur damit die Sache möglichst schnell vom Tisch ist.

  12. „Here’s a music video I cut together with footage from the classic apocalyptic sci-fi film Metropolis, combined with sci-fi folk song In The Year 2525 by Zager & Evans. I really found them fitting together in a dystopian transhumanist meets Aldous Huxley’s Brave New World kind of way. What awaits humanity after the intense technological and biological developments set in motion? If we ever get there? Thea von Harbou had some intensively accurate visions of the future (ironically she also stayed loyal to the totalitarian Nazi regime). And Fritz Lang did the visual masterpiece. All this is now a classic topic about the future of humanity. In this video I wanted to concentrate the idea, the message and the visions of the future. With the classic one hit wonder song and outstanding vintage film footage.“

    wirklich schön gemacht

  13. https://diepresse.com/home/panorama/wien/5574940/Lokalbesitzer-will-nun-50000-Euro-von-Sigrid-Maurer

    Da fällt es schwer nicht ein bisschen Schadenfreude zu verspüren. Sigrid Maurer fällt ansonsten vor allem auf twitter auf, wenn sie völlig unreflektiert von „toxischer Maskulinität“ und ähnlichem Unsinn schwafelt.
    Die Nachrichten die sie angeblich von dem craft-beer-shop Besitzer erhalten haben soll sind selbstverständlich unterste Schublade und auf keinen Fall gutzuheißen, aber so wie Maurer selbst in sozialen Netzen austeilt ist sie die letzte die hier den moralischen Zeigefinger erheben kann. Wer sich (freiwillig) in die Jauchegrube begibt um genüßlich mit Schmutz zu werfen…

    • grad gestern hab ich noch die „lesbische transfrau“ als sarkastische Bemerkung benutzt, heute wird über ihre diskriminierung berichtet.

      Natürlich wollen lesbische Transfrauen mit Schwänzen gerne in die duschkabinen und umkleideräume von Frauen, weil sie ja keine Männer sind.
      Aber natürlich trotzdem sich zu Frauen hingezogen fühlen.
      Diskriminierung, ihnen das zu verweigern!

    • Die Trans-Ideologie ist so ziemlich das wissenschaftsfeindlichste, was man seit den Kreationisten gesehen hat. Hier geht es wieder mal darum, die biologische Begriffsbildung offiziell zu verbieten.

      Die biologisch absurde Behauptung, ein Kind hätte zwei biologische Mütter, kommt folgendermaßen zustande: einer der beiden Eltern ist eine Trans-Frau, also biologisch ein Mann.
      „Mutter“ wird nun so definiert, daß das ein Elternteil ist, der sich im Rahmen seiner sexuellen Identität als Frau versteht bzw. von anderen als Frau angesehen werden möchte, unabhängig vom biologischen Geschlecht.

      Biologisch ist aber nur jemand die Mutter eines Kindes, der die Eizelle beigesteuert hat. Wenn wir einmal Leihmutterschaften außen vor lassen, hat die Mutter auch die Schwangerschaft mit dem Kind erlebt und es nach der Geburt mehr oder weniger lange gestillt.

      An diesen biologischen Funktionen hängen wichtige gesetzliche Privilegien von Müttern, und zwar Arbeitsverbot, Kündigungsschutz, alle erdenklichen Kostenerstattungen und Zuschüsse usw.

      Deswegen kann eine Transfrau auch im juristischen Sinn nicht Mutter sein, insb. kann es keine 2 Mütter geben. Der Fötus kann sich nur im Bauch einer Person befinden, eben der biologischen Mutter (abgesehen von extrem seltenen Leihmutterschaften). Die Sonderrechte für Mütter stehen nur der Frau zu, die das Kind ausgetragen und die körperlichen Strapazen inkl. Geburt auf sich genommen hat.

      • Wer Mutter ist, wurde in § 1591 BGB eigentlich recht überzeugend definiert. Und man soll es kaum glauben, die früheren Gesetzgeber waren damals noch in der Lage das mit wenigen Worten zu schaffen:

        „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat.“

        Bei der Definition des Vaters (§ 1592 BGB) wird es schon schwieriger, da der Gesetzgeber der Mutter ja Kuckuckskinder ermöglichen wollte. Vater ist daher „der Mann“, der zum Zeitpunkt mit Mutter verheiratet ist oder die Vaterschaft anerkennt oder die Vaterschaft gerichtlich festgestellt wurde.

        Wenn wir nur eine Transfrau (biologisch Mann) und einen Transmann (biologisch Frau) haben, die zusammen Kind bekommen, also Sperma von Transfrau und gebären durch den Transmann, haben wir für Bessermenschen juristisch einen äußert kniffligen Fall. Denn nach dem Gesetz ist Mutter nur eine „Frau“, die das Kind geboren hat. Mutter kann im vorliegenden Fall daher allenfalls der Transmann sein, da er/sie/es das Kind ausgetragen hat. Wenn man es aber nicht biologisch betrachtet, sondern genderidologisch, dann ist der Transmann keine „Frau“, sondern ein Mann. Nach dem Gesetz kann Mutter aber nur eine Frau sein, so dass das Kind keine Mutter „hätte“ (die Transfrau nicht, weil das Kind vom Transmann geboren wurde und der Transmann nicht, weil es keine Frau ist.).
        Auch die Vaterschaft dieses Kindes ist nicht ganz so einfach, da ja mangels „Mutter“ auch keiner mit dieser nicht existenten „Mutter“ bei der Geburt verheiratet sein kann. Man wird hier wohl den Weg der Vaterschaftsanerkennung wählen. Zu beachten ist aber auch hier. dass Vater nach dem Gesetz nur ein „Mann“ sein. Die Transfrau bezeichnet sich aber als Frau. Aber der Transmann, der das Kind geboren hat, könnte durch Vaterschaftsanerkennung Vater des Kindes werden. Problem ist nur, dass für eine Vaterschaftsanerkennung grundsätzlich die Zustimmung der Mutter erforderlich ist (1594 BGB), aber ja gar keine „Mutter“ existiert.

        Das Kind ist somit von Geburt an Vollwaise.

        • Danke für den Hinweis, die Formulierung war mir nicht bewußt (hätte mich vorher in das Thema einlesen sollen…). Wenn man von Leihmutterschaften – die in Deutschland ja verboten sind – absieht, sind beide Definitionen äquivalent. Kompliziert wird die Sache wegen Leihmutterschaften, nicht wegen Trans-Identen, insofern hat das im vorliegenden Fall vom eigentlichen Thema abgelenkt.

          Die Absurdität der genderidologischen Begriffswelt hast du richtig dargestellt. Die Gesetzeslage basiert natürlich bei den Begriffen Mann und Frau auf biologischen Geschlechtsbegriffen. Die Genderidologie versucht, diese durch die sexuelle Identität, also psychologische Geschlechtsbegriffe, zu ersetzen und die biologischen Geschlechtsbegriffe zu verbieten. Dieses Vermischen von Begriffswelten endet zwangsläufig im Chaos.

    • „Hatte ich erwähnt, dass es ohne Geburtsurkunde auch kein Kindergeld gibt und man keine Elternzeit beantragen kann?“
      … Und wieder einmal die rechtliche Situation schlecht recherchiert. Nach BEEG muss man nicht als Mutter oder Vater eingetragen sein, um Elternzeit (§ 15) oder Elterngeld (§ 1) zu beantragen. Es reicht, der Partner (m/w/d) der Mutter zu sein und mit dem Kind im gleichen Haushalt zu leben und es zu erziehen.

  14. sehr wichtig:

    „Achtzig französische Intellektuelle kritisieren in einem offenen Brief die sogenannte „dekoloniale“ Bewegung. Sie wenden sich gegen einen vermeintlich emanzipatorischen Aktivismus, der jedoch in Wahrheit einen Frontalangriff auf die Freiheit und die Werte der Aufklärung darstellt und die Gesellschaft spaltet. Achgut.com dokumentiert hier ihren Aufruf: …..“

    https://www.achgut.com/artikel/der_totalitarismus_der_dekolonialen_bewegung

    “ … Obwohl sich diese Bewegungen als progressiv präsentieren (antirassistisch, dekolonial, feministisch…), kapern sie seit einigen Jahren Kämpfe für die individuelle Emanzipation zugunsten von Zielen, die der Freiheit entgegengesetzt sind und die den republikanischen Universalismus frontal angreifen: Rassismus, Partikularismus, Segregation (nach Hautfarbe, Geschlecht, Religionsausübung). Sie gehen sogar so weit, den Feminismus zu beschwören, um das Tragen des Kopftuchs zu legitimieren, den Säkularismus, um ihre religiösen Ansprüche zu legitimieren, und den Universalismus, um den Kommunitarismus zu legitimieren. Schließlich verurteilen sie entgegen jeder Realität den „staatlichen Rassismus“, der in Frankreich grassieren soll, während sie gleichzeitig vom Staat Wohlwollen und finanzielle Unterstützung fordern – und erhalten. ….“

    Gutes Manifest wider den neuen Totalitarismus!

  15. Die „Welt“ ist beim Promoten des links-regressiven Antirationalismus immer munter mit dabei, sobald das Eis gebrochen zu sein scheint:

    Warum man gerade die als Aushängeschild gewählt hat? Weil die unsägliche Propaganda von „A beautiful mind“ den Leuten ins Hirn gesetzt hat, dass Autismus irgendwiewas mit „Genialität“ zu tun hätte.

    Der echte „originale beautiful mind“ war ein paranoider Verrückter vom Schlage eines „Dr. Mabuse“, ein echter Vorkämpfer des neuen Totalitarismus! Eine sehr interessante Geschichte, die populär und für den besagten Film so extrem verzerrt wurde.

    Genau an diese Sache knüpft die Figur Thunberg an.

    • „Es ist absurd, dass Kinder das hier tun müssen. Aber da niemand sonst etwas tut, habe ich das Gefühl das hier tun zu müssen.“

      Natürlich! *Niemand* ausser ihr „tut was“. Und die Medien berichten lediglich darüber, ganz neutral und ergebnisoffen 😀 😀

      Ich schätze mal, dass niemand Neues sich mit dem Müll einfangen lässt. Höchstens ein paar Kinder ohne Erfahrung.

      I call: „Peak Ökologismus“! All downhill from here.

      • Wiki: „Das Asperger-Syndrom (AS) ist eine Variante des Autismus und wird zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gerechnet. Merkmale sind einerseits Schwächen in der sozialen Interaktion sowie Kommunikation und andererseits stereotypes Verhalten mit eingeschränkten Interessen.“

    • Auf mich wirkt das Gesicht nicht unbedingt autistisch.
      Dafür aber nach einem (vergleichsweise schwach ausgeprägten) down-syndrom.
      Bin ich der erste, der diesen Gedanken hat?
      Kann ich mir schwer vorstellen.

      Je öfter ich Bilder von ihr sehe, um so mehr sehe ich diese Merkmale.

      • Ich sehe da nichts. Asperger wäre auch nicht zu sehen, wie auch „richtiger“ Autismus ebenso wenig auffällt. Ehrlich gesagt, es würde mich nicht überraschen, wenn das mit dem Asperger eine reine Erfindung ist.
        Das mit dem Down-Syndrom kommt natürlich von der Gesichtsfülle her, das ist schon ähnlich.

      • @maddes8cht:
        Ich hab’s auch gedacht mit 3xX21.

        Wobei verschiedene Erzählungen (Eltern, Greta selbst mit ihrer Angstneurose (‚ich will, dass IHR Panik bekommt! Wie ich!‘) durchaus Asperger-Zübe hat.

        Völlig unabhängig von einer möglichen Krankheit/Störung des Kindes (sie wirkt ja auch nicht wie 16…), halte ich ihre Vermarktung für hochgradig unmoralisch.

        • Diese vermarktung ist halt um so unmoralischer, je mehr ihr Verhalten störungsbedingt ist.

          Aber von SJW kennen wir diese Form der amoralität ja bereits aus ihrem Umgang mit störungen der sexuellen identität.

  16. Die SPD ist so antidemokratisch wie die ehemalige SED. Es ist da zusammengewachsen, was auch zusammengehört.
    Barleys Pflichttweet erinnert natürlich nicht an den mörderischen Kommunismus, sondern verschiebt das perfiderweise auf „Mauern“. Als sei das das zentrale Problem gewesen. Widerwärtige Demagogie.

  17. Die Zeit hat ein Interview mit Jordan Peterson, leider hinter Bezahlschranke.

    Hat’s jemand gelesen, oder muss ich es am Bahnhofskiosk lesen, damit ich die nicht finanzieren muss?

    Die Richtung, wie das Interview korrekt zu werten ist, wird schon im Anreißer vorgegeben:
    „Der kanadische Bestsellerautor Jordan B. Peterson ist der globale Star einer neuen Männlichkeitsbewegung. Er hält das Patriarchat für naturgegeben.“

    Was eine interessante Behauptung ist über jemanden, der das Patriarchat für nicht existent hält.

    • „Der beste Trick des Teufels ist es zu behaupten er existiere nicht“ LOL

      Feminismus ist paranoider Verschwörungswahn, immer wieder zu sehen. Die können gar nicht anders als eine Aussage „es gibt kein Patriarchat“ hinzudrehen zu das „Patriarchat ist naturgegeben“. Dazu reicht doch schon der Kommentar, dass freies Handeln irgendwie natürlich sei.

      Die Hauptquelle für die ganze linke paranoide und hasserfüllte Verschwörungsdenken kommt aus dem Antikapitalismus.

      Die Linke wird sich nur dann retten können, wenn sie diesem verhängnisvollen Weg die absolute Absage erteilt, dann werden auch alle Nebenkriegsschauplätze wie der „Feminismus“ völlig wirkungslos.

    • Aus der Erinnerung: Jochen Wegner versteht quasi nichts von dem, was Peterson sagt. Zum Beispiel werden die Hummer von Wegner erwähnt, als würde Peterson in denen ein Vorbild für eine menschliche Gesellschaft sehen. Die Aussage: „In dir stecken biologische Anlagen, die so alt sind, dass ein Firnis von Kultur die nicht einfach verschwinden lassen können“ ist auch für Wegner anscheinend nicht denkbar.

      Aber immerhin lässt er ihn gründilch ausreden und die Übersetzung ist weitgehend OK.

      • Solche elementaren Verständnisprobleme haben auch andere Leute. Ist allerdings mehr ein Verweigern und bewusstes falsch verstehen, einfach weil man es kann.
        Mir fällt bei Peterson natürlich immer unser Laszek ein.
        Wo ist der überhaupt abgeblieben?

          • Auf mich haben seine letzten Post, gerade in bezug auf Peterson, immer defensiver gewirkt.
            Auf verlorenem Posten, den er niemals als solchen anerkennen würde.

            Aber vielleicht schreibt er auch nur immer noch an der Antwort zu einem Beitrag, der dann demnächst erscheinen wird, und der ein für alle mal und endgültig alle Kritik hinfällig werden lassen wird.
            Sowas wie das geistige äquivalent zur Weltrevolution.

          • Aus dem Kommentar:

            Jordan Peterson bezeichnet seine „wahrheitstheoretische“ Position als „darwinistischen Pragmatismus“, in letzter Instanz handelt es sich aber um eine Form von pseudo-moralischem Pragmatismus, die darauf hinausläuft, dass „wahr“ ist, was die gesellschaftliche Verwirklichung der moralischen Vorstellungen von Jordan Peterson fördert.

            Mit großen Worten große Unverständnis ausdrücken.

        • Schade, daß Leszek sich so zurückgezogen hat.
          Bei JPeterson hat er sich zwar merkwürdig verrannt,
          aber sonst sind seine Beiträge stets interessant gewesen.

        • „Ist allerdings mehr ein Verweigern und bewusstes falsch verstehen, einfach weil man es kann.“

          Ich finde es schon sehr grenzwertig, welche Bemühungen unternommen werden, um ihn zu diskreditieren und negativ zu framen.

          • „Ich finde es schon sehr grenzwertig“
            Ja, undzwar öfter schon von der anderen Seite der „grenze“.
            Hat schon gelegentlich den Charakter von Rufmord und Verleumdung.
            Ich denke, er sollte öfter den Rechtsweg nutzen und klaegn.
            Alledings hat das regelmäßig solche Schlagzeilen:
            https://www.vice.com/en_ca/article/pa8dyy/free-speech-hero-jordan-peterson-launches-another-defamation-lawsuit
            „Peterson indicates that he hopes the result of suing people for insulting him will be more free speech on campus.“

            Dass die hate speech advokaten nicht begreifen, dass sogenannte „hate spech“, also emotionale Rede, durchaus von der redefreiheit gedeckt ist, solange sie nicht verleumderisch und beleidigend ist – und dass die grenze nicht „hate speech“ oder „offensiveness“ ist, sondern beleidigung, Verleumdung und üble Nachrede ist – das ist denen nicht vermittelbar.

      • „ist auch für Wegner anscheinend nicht denkbar.“

        Wegeners glaube ist natürlich, dass egal was Peterson sagt, er derjenige ist, der dann aufdeckt, was Peterson EIGENTLICH damit gemeint hat, auch wenn er es noch so vehement abstreitet.

        Hat was von Kafkatrapping:
        wenn er wiederspricht, dann zeigt das nur, wie abgebrüht und hinterhältig Peterson ist.

  18. „Die Klima- und Energiediskussion treibt beunruhigende Blüten: Rigorismus und Angstmobilisierung machen sich breit, und manche denken sogar an eine „Ökodiktatur“. Dieser Essay sichtet das Feld und macht einen Gegenvorschlag.“

    https://www.salonkolumnisten.com/oekodiktatur-und-oekomoderne/

    „Greta Thunberg, die Autoren des „Freitag“ und die Ende-Gelände-Bewegung eint ihre Situationsbeschreibung: Alle pflegen sie ein apokalyptisch-aktionistisch-revolutionäres Krisendenken, das keine Alternativen und auch keine Nachdenk- und Atempausen zulässt. Und alle eint die Vorstellung einer ökologischen Utopie – oder eher Eschatologie: die kommende Welt, die energetische Heilszeit sei nahe. Wenn wir jetzt Revolution machen. Diese Merkmale, die vermeintliche Alternativlosigkeit, das Endzeit-Denken und der revolutionäre Voluntarismus rechtfertigen auch die Missachtung demokratisch-parlamentarischer Prozesse – wenn es der Sache dient.“

    „…. lässt die Vermutung zu, dass es den Klima-Aktivisten in Wirklichkeit nicht um das pragmatische Erreichen von Klimazielen geht, sondern um einen weit darüber hinausgehenden Heilsplan: die radikale Überwindung der kapitalistischen Industriegesellschaft …“

    Das ist doch absolut offensichtlich für Jeden, der sich länger mit der Materie beschäftigt hat 😀

    Die Klimapanik ist die Strategie der „progressiven Linken“ eine Notstandssituation herbeizureden, um die Macht an sich zu reissen. Es ist ihre beste Aussicht auf Erfolg, bisher. Das mit der „Geschlechtergerechtigkeit“ ist nicht annähernd so gut, auch das mit dem „Grenzenlosen“ nicht.

    Die Autorin vermag nicht die wirkliche Lehre aus dem ganzen Ökologismus-Theater zu ziehen, sondern redet dann einen falschen Kompromiss, ihren „Gegenvorschlag“, herbei, denn auch sie will „einen grundlegenden Werte- und Lebensstilwandel unter sich verdüsternden ökonomischen Bedingungen durchsetzen“, nur nicht mit Zwang. Damit wird sie sich nur zur nützlichen Idiotin machen. Denn den Ökologisten geht es nicht um ein zurück-zur-Natur, sondern um ein Zurück zur absoluten Feudalherrschaft. Sobald sie diese haben, werden sie die „Ökologie“ fallen lassen wie eine heisse Kartoffel. Die Thunbergs werden die ersten sein, die in die Umerziehungslager kommen.

  19. Kachelmann ist echt ein Idiot 😀

    Die besagten Abholzungen sind in allererster Linie für klassisches Nutzholz. Möbel, etc. Und dann die Abfälle für Pellets. Fast alles Brennholz kommt vom Wald „nebenan“, sonst würde sich das auch gar nicht lohnen.

    • war er sonst auch schon, nur hat ihn jetzt ein paar Jahre was anderes abgelenkt. Das scheint vorbei zu sein. Wenn man halt nach dem Prinzip Wärme und Strom kommen aus der Wand lebt.

  20. Weil die antisemitischen Attacken nicht von „den Richtigen“ ausgehen, sondern von den ganz, ganz Unschuldigen, den Opfern der Weissen Kultur.

  21. „The Green New Deal isn’t just un-America, it’s also completely bonkers.“

    http://thefederalist.com/2019/02/07/ten-most-insane-requirements-green-new-deal/

    „Bonus insanity: Ban meat. Ocasio-Cortez admits that we can’t get zero emissions in 10 years “because we aren’t sure that we’ll be able to fully get rid of farting cows and airplanes that fast.” The only way to get rid of farting cows is to get rid of beef.“

    😀

    Das müssen die deutschen Grünen verzapft haben! Sieht genauso aus wie ihre Pläne.

  22. „Die Vermögensunterschiede zwischen den Geschlechtern halten sich weltweit beharrlich. Gerade in Entwicklungsländern wie Sri Lanka wird das Prinzip augenfällig.“

    https://www.zeit.de/kultur/2019-02/gerechtigkeit-frauen-geschlechter-benachteiligung-abhaengigkeit-finanzen

    In der Überschrift steht schon, wie das geht! „Frauen arbeiten, Männer nehmen Geld ein“

    Aber es gibt eine Hoffnung, wie der letzte Absatz verkündet:

    „Die Wahrheit ist nämlich auch: Frauen kommen eher durch eine Heirat oder durch ein Erbe zu Reichtum als durch ihrer eigene Hände Arbeit.“

    • Und das so gut wie alles, was der Messiahs der Leichtgläubigen und Pimmelkäsigen über BillC16 sagte schlicht erfunden war, an sowas sollte man sich auch nicht aufhängen …

  23. Die „starke Geste“ von Bundespräsident Steinmeier besteht darin, einem schwebenden Verfahren, bzw einer Verschwörungstheorie der Naziunterwanderung der Polizei durch sein Aufteten Legitimität zu verschaffen.

    Dazu kommt mir in den Sinn: Steinmeier hat auch einen Kranz für den Oberterroristen und grössten Judenhasser seit Hitler, Arafat niedergelegt. Auch eine „starke Geste“ im Sinne von Frau Güler?

  24. „The new politics excludes nobody and views and actions that would once have been cordoned off have polluted the mainstream. Stray far enough in either direction and politics becomes a series of conspiracy theories about who has what, who runs what and who hides what.“

  25. haha, „Spengler“ über Broder: „Henryk Broder in the Lion’s Den“

    Den ist ja eher die Schlangengrube mit gemeint, lol

    https://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/280121/henryk-broder-in-the-lions-den

    Eine „brave challenge“. Das ist sicher schon mal eine vernünftiger Ansatz. Broder ist immer so, tapfer und mit-dem-Kopf-durch-die-Wand. Deshalb ist er auch wirklich beliebt und populär.

    „.. confronting the AfD’s members of parliament in the best tradition of Jewish irony and setting in relief Germany’s great political dilemma: Is it possible to speak of a German national revival without apologizing for the unspeakable crimes of German nationalism in the past?“

    „I do not know him personally, but I would like to shake his hand and congratulate him for a brilliant defense of Judaism “in the den of the brown-tufted lion, in the viper’s pit of reaction, in the dark room of history,” as he put it.“

    😀

    „Neither Clemens Heni nor anyone else has the right to scold Henryk Broder for speaking to the AfD, however. Muslim anti-Semitism is a far greater danger to the Jews today than residual rumblings in the German right.“

    Wohl der treffenste Kommentar zur „Broder-Affäre“, die ich las.
    Die Affäre hat viel mehr über die Gegner Broders gesagt, als über Broder (oder die AfD) und dafür muss man der Angelegenheit gegenüber sehr dankbar sein!! Das war pure Aufklärungsarbeit, geradezu „from scratch“, aus dem Nichts, von H Broder. Unglaubliche Leistung.

  26. Noch eine absolut vernichtende Kritik des Ökologismus, „New Green Deal“

    https://www.nationalreview.com/2019/02/green-new-deal-is-everything-thats-wrong-with-progressive-environmentalism/

    “ .. you quickly realize that progressivism is the priority, not the environment. In other words, environmentalism and progressivism are wrongly treated as fundamentally inseparable.“

    „This isn’t environmentalism, it’s intersectionality. And it’s intersectionality supplemented with a giant dose of income redistribution and economic populism.“

  27. „Es ist fast zu naheliegend: Männer, die Lust auf Sex haben, haben auch mehr Lust auf Fleisch. Klingt nach dem Werbeslogan eines Grillherstellers, doch australische Forscher konnten diesen Zusammenhang nun tatsächlich nachweisen.“

    https://www.welt.de/kmpkt/article188338385/So-haengt-die-Lust-auf-Sex-mit-der-Lust-auf-Fleisch-zusammen.html

    War doch klar, dass Klimawandel von der toxischen Männlichkeit verursacht wird! Es hängt eben alles zusammen, vor allem das Negative!

    „Ja, es geht um Fleisch essen und Sex!“

    Wie es absolut zu erwarten war:

    „Männliche Teilnehmer, die sexuell stimuliert worden waren, entschieden sich häufiger für Fleisch, als ihre Geschlechtsgenossen, die sexuell neutralen Stimuli ausgesetzt worden waren.“

    Die besseren Menschen:

    „Bei Frauen zeigte sich der umgekehrte Effekt. Nach dem „romantischen“ Szenario wählten mehr Frauen eine vegetarische Option als nach dem neutralen. Warum?“

    Die Erklärung dafür biedert sich natürlich ganz dem Moralismus unser Zeit an:

    „Frauen differenzierten sich von ihren Konkurrentinnen auf dem Partnermarkt durch Aussehen und Gesundheit, nicht Status. Also lieber gesund vegetarisch essen, wenn auf Partnersuche.“

    Die Menschen und Vormenschen hatten ja auch für Äonen nichts Besseres zu tun, als sich das „gesunde Essen“ auszusuchen, sie lebten ja schliesslich im *Paradies*!

  28. Das ist eine schwache Polemik: „Parteikarriere – sonst nix.“. Das ist eine ganze Menge! Genau das will die Partei: Funktionäre, die Politik vorantreiben, wie ein Bulldozer. Vermeintliche Unfähigkeit dieser Ministerin ist nicht das Problem, die Politikziele der SPD sind es. Und die laufen auf eine Schwächung Deutschalnds an allen Ecken und Enden hinaus: Demontage der Demokratie, des Wohlstands, der Wirtschaft, etc. Das Erzeugen von Elend dient dieser Partei, hier findet sie ihre Wähler und auf diese Weise kann sie immer mehr Macht über den Staat und das Land ausüben. Dass sie Staat und Land schadet, ist der SPD dabei vollkommen egal, denn sie denkt nur an ihre *Macht*.

  29. Wann dämmert es Hein Blöd, dass diese Kampagnen genau das Produkt einer tiefgehenden Reflexion über das, was sie vermitteln wollen, ist? Hält Hein Medien wie „Welt“ und „Tagesschau“ für unprofessionell und dumm? Guter Witz!

    Die *wollen* dieses Narrativ, für sie wird es gemacht. Von PR-Profis, die „Greta Thunberg“ vermarkten.

    Diese Medien verfolgen ihre eigenen Interessen. Irgendeine neutrale Berichterstattung ist schon lange nicht mehr zu erwarten. Der ÖR kann das auch nicht leisten und sollte daher auch abgeschafft werden. Den Mist soll doch gleich ein privates Medienunternehmen machen, die können die Leute wenigstens nicht zum Bezahlen von ihrem Schund zwingen!

  30. Ach, es geht letztlich wieder mal um den bösen „Kapitalismus“ (Shattering … capitalism alike)

    Wie immer, *das* ist das eigentliche Ziel.

    Der Kommunismus hat aber immer diesen „Kleinen“ und erweist sich regelmässig als impotent, wie jetzt wieder in Venezuela 😀

  31. „.@AOC speaks out against ICE and CPB: „We are standing on Native land, and Latino people are descendants of Native people. And we cannot be told and criminalized simply for our identity and our status.“

    Interessant: O-Cortez meint also die „Latinos“ sind die „Nachfahren“ der „Eingeborenen“ (also der „Indianer“). Das ist klarer Rassismus. Mit dem deutlichen anklingenden Anspruch, dass den Latinos jetzt Amerika gehören soll. Dazu passen ihre grössenwahnsinnigen Pläne mit dem „Green New Deal“, ganz unbedingt!

    Eine echte antiamerikanische Herausforderung, diese AOC und ihre Truppe. Die eigentlich völlig bedeutungslos wäre, wenn nicht gewisse einschlägige US-Medien sie so aufblasen würden.

    • Ich halte es weniger für Rassismus als für schlichten Blödsinn. Der Genpool der Latinos dürfte in erdrückender Mehrheit aus Genen spanischer und portugiesischer Einwanderer bestehen, die die mittel- und südamerikanischen „Ureinwohner“ ausgeplündert, in erheblicher Zahl abgeschlachtet und in ihrer „neuen Welt“ in die hintersten Ecken der Gesellschaft verdrängt haben. Sich heute hinzustellen und sich als Latino als quasi rechtmäßiger Erbe ganz Amerikas zu gerieren, ist an Dreistigkeit kaum noch zu steigern.

      • Rassismus erscheint immer als „schlichter Blödsinn“. Es ist gar nicht die behauptete Abstammung, die Merkmal des Rassismus ist, sondern es ist der angebliche besondere moralische oder ethische WERT. Das Wertedogma kommt klar im einschlägigen Jargon der „Sozialen Gerechtigkeit“ daher: die indianischen Latinos würden angeblich verfolgt und unterdrückt werden. Das ist der typische rassistische Verschwörungswahn, den Rassisten *immer* haben, um ihre Überlegenheit als Reaktion auf einen unmenschlichen Feind zu rechtfertigen.

      • Jup, Azteken, Inka und Maya waren ja schon durch Masern und Grippe dezimiert (angeblich 90% Lethalität innerhalb weniger Jahre), bevor die sich in den Genpool der Conquistadores groß einmischen konnten ;-).

        Allerdings gibt es durchaus auch Lateinamerikaner, denen man ihr Indio-Erbe durchaus ansieht (eine meiner Spanischlehrerinnen war so jemand).

        • Kommt immer drauf an. Peruaner und Bolivianer und Mexikaner sehen sehr indianisch aus, Argentinier stammen überweigend von Italienern und Spaniern ab, In Brasilien und der Karibik kommt noch starker afrikanischer Einfluss dazu. Aber genetisch Reine dürfte es kaum geben.

  32. „Hat die Bundesregierung zugehört und so verstanden, dass Geschäfte mit dem Iran die Judenmörder von morgen stärken? Und haben alle Palästinafreunde, die applaudiert haben, als Friedländer angesichts des »obsessiven Angriffs auf Israel« vom »Beigeschmack eines notdürftig verhüllten Antisemitismus« sprach, verstanden, dass auch sie gemeint waren?“

    Diese Bundesregierung betreibt eine antisemitische Aussenpolitik. Das sieht ein Blinder mit dem Krückstück, nur Frau Schapira nicht. Die fragt lieber dumme Fragen. Ist das Feigheit?

    Das mit dem Iran hat übrigens US-Präsident Obama angestiftet. Aber der steht ja auch über aller Kritik!

  33. Fand ich bei Cem Özdemir, der das auf seinem Twitter kopiert hat. Die Grünen können stolz sein, dass das erstzunehmenste antiamerikanische politische Programm seit Menschengedenken, das den Weg in den US Congress fand, von ihnen stammt.

    Sicher wird auch jetzt schon sein, dass Trump wiedergewählt wird. Die Demokraten haben sich den radikal antiamerikanischen „Green Deal“ zu eigen gemacht, sonst würde Frau Pelosi sich da nicht mit voller Inbrunst hinter stellen können.

  34. „Danke dafür Herr Bundespräsident! Gerade weil die Polizei für alle im Land da ist und einen verdammt schweren und wichtigen Job für unser Land macht, darf es dort keine Rechtsradikalen und Fanatiker geben. #NazisRaus“

    Özdemir bedankt sich bei Steinmeier für seine Verletzung der Gewaltenteilung. Das macht die SPD ja häufiger und gerne, siehe die Affäre Lohfink, wo Ministerin Schwesig sich mit einer haltlosen Position, die gegen die Justiz gerichtet war, solidarisiert hat. In diesem Fall hier solidarisiert sich der Bundespräsident mit einer mutmasslichen Verleumdungskampagne gegen die Exekutive (=Polizei).

    Immer wieder erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang ist der nette Opa Stöbele, das grüne Urgestein von Berlin, der die bösartige Verschwörungstheorie vom staatlichen Mord an den „RAF Gefangenen“ von Stammheim unterhalten hat. In diesem linken Kreisen war es immer schon selbstverständlich, dass die Polizei aus Nazis besteht, bzw von denen durchsetzt ist. Genau dieses Verschwörungs-Narrativ ist heute nach wie vor verbreitet und man kann wohl nicht meinen, dass Steinmeier das aus Versehen füttert.

  35. Nein, es ist so absehbar gewesen. Der Frau Nahles ist wirklich nichts zu peinlich.

    Und keine Sorge: die angebliche EU-Feindschaft von Corbyn ist absolut heilbar. Wenn der erst mal kapiert, dass diese Struktur optimal für das Durchsetzen seiner poliischen Vorstellungen ist, dann wird der auch noch zum glühenden „Europäer“! 100 %ig, versprochen und Bätschi.

    Wann kommt eigentlich der grosse Staatsempfang von AOC? Doch hoffentlich diesen Frühling noch! Roter Teppich und Steinmeier als Gastgeber. Die Welt muss doch endlich gerettet werden!

  36. Leider ist das genauso unpräzise wie das, was Oppermann meinte.

    „Der Mensch“ – damit ist der ideale Mensch gemeint. Es ist eine *Idee von einem Menschen*, die konkreten Einzelexemplare sind nicht gemeint.

    Aus dem Primat der „Würde des Menschen“ kann man gar nichts ableiten. Man muss erst weitere Ideen in dieses Konzept hineintragen, damit es weiter geht. Martin hat das oben in diesem SMM ja präzisiert, wie es weitergeht:

    https://allesevolution.wordpress.com/2019/02/06/selbermach-mittwoch-201-06-02-2019/#comment-382342

  37. So sieht der in den USA dominante Rassismus von heute aus. Das ganze ist nicht nur populär, sondern wird auch noch von allen möglichen „Intellektuellen“ unterstützt, die sich auch noch einbilden „antirassistisch“ zu sein.

  38. Von wem darf man mehr halten?

    Von der einzigen grossen liberalen deutschsprachigen Zeitung oder vom Pseudokomiker Böhmermann — mitsamt der SPD-Parteipresse, die die NZZ ebensowenig mag 🙂

  39. „If we learned anything from the left’s defense of Christine Blasey Ford, the woman who made an uncorroborated allegation of sexual assault against Supreme Court justice Brett Kavanaugh, it’s that we are supposed to #BelieveAllWomen when they make an accusation. During the Kavanaugh confirmation hearings, any calls for caution or a thorough vetting of the charges or even a common-sense demand for evidence to back up the allegation drew near-hysterical criticism that such calls constituted “blaming the victim” (who was called “a hero” by more than one sanctimonious commentator). After all, Ford’s defenders said, why would anyone make something like this up?

    This week, after another professor from California, Vanessa Tyson, came forward with an accusation that Virginia Lieutenant Governor Justin Fairfax sexually assaulted her in a hotel room during the 2004 Democratic National Convention the response was. . . not quite so sanctimonious nor unanimous. No one has called her a hero. In fact, for nearly 24 hours, the response was surprisingly muted with the exception of the National Organization for Women, which issued a statement saying its members believed Tyson because “we always believe and support survivors.”

    The muted response was likely because Fairfax, unlike Kavanaugh, is a Democrat, and the person viewed as an appealing replacement for current Democratic governor Ralph Northam, who is embroiled in a scandal of his own. …..“

    https://www.commentarymagazine.com/justin-fairfax-doesnt-get-kavanaughed/

  40. Das hier ist auch unsinnig: das „Phantasma des Widerstands“ war schon vorher da, als *identitätsstifender* Mythos, der von der verfolgten Unschuld!

    Ohne es zu merken, also ihren eigenen „Widerstand“ auf die Waage zu legen, gehen sie auf den los, der ihnen (ohne das selbst zu wissen?!) den Spiegel vorhält.
    Aber vielleicht ist es deshalb so provokativ, denn sie fühlen sich ja als „linke Systemopposition“, während sie schon längst selbst System sind.

  41. „To liberals and many Jews, all nationalists are incipient Nazis and antisemites. Untrue, and Holocaust revisionism may be driven by a different impulse. To some of these nationalists, pride in their country means sanitizing its terrible past.

    This is reprehensible and wrong, but it’s hardly in the same league as, say, the Palestinian or Iranian agenda of murdering Jews and wiping out Israel.

    Yet the Palestinian and Iranian regimes are given a free pass or are even actively supported by many of those who portray Orbán and other European nationalists, who stand against such genocidal antisemitism, as enemies of humanity.

    The battle between nationalism and universalism is making for some messy choices and uncomfortable bedfellows. But in these confused and complex times, liberal hypocrisy is perhaps the most deadly charade of all.“

    http://www.melaniephillips.com/netanyahu-making-deals-devil/

  42. Die „Libel Media“:

    „Major media organizations are about to be sued for irresponsibly turning innocent Covington Catholic school boys into objects of national hatred. A lack of standards threatens to open the media to all kinds of legal liabilities.“

    http://thefederalist.com/2019/02/08/the-biggest-threat-to-press-freedom-is-the-media-itself

    „Media organizations and reporters have traditionally been given extremely wide latitude by courts in the name of protecting free speech, so at first glance it may seem absurd to sue America’s biggest media organizations en masse for defamation and libel. But for those who have been paying attention, for decades now, courts have been trying to balance privacy concerns with rapidly evolving technology that allows for dissemination of information at a rate that far outpaces editorial judgment. Far from endorsing a maximalist vision of what journalists are allowed to get away with, relevant court decisions have trended toward winnowing the definition of what journalists are allowed to print.

    Further, the people wronged by the media in the Covington case were not public figures who have to clear a high legal bar of proving actual malice. They were, in fact, children.“

    Ein sehr langes Stück, nur noch das hier:

    „The incident with the Covington high school students could well prove to be a perfect storm that forever reshapes how we view media rights and responsibilities, as well as the consequences of social media mobs. At the bottom of the Covington case is a truth the media don’t want to confront: The greatest threat to First Amendment freedoms might be irresponsible journalists.“

    • „These days journalists treat Twitter like their private clubhouse and routinely say things that leave little doubt about their skewed political perspective, sense of entitlement, and total ignorance. (On that last point, in her rush to criticize Trump’s State of the Union speech this week, a New York Times White House correspondent tried to correct the president to explain that Jews don’t believe in heaven.)“

  43. Das trifft es ja perfekt, der Vergleich

    Alexandria Ocasio Cortez’s Green New Deal: A Socialist Suicide Pact Worthy of Rev. Jim Jones

    https://stream.org/alexandria-ocasio-cortez-green-new-deal-a-socialist-suicide-pact-worthy-of-rev-jim-jones/

    „But once you’ve stopped chuckling, you notice something unsettling. Namely, the cold Bolshevik steel in the eyes of leftist zealots. The power of Utopian promises and apocalyptic threats to recruit the young and intellectually lazy. The enduring appeal of fantasies of force, from the national socialist thugs of 1920s Berlin to the disgruntled Muslim youths who sign up for ISIS.“

    “ … misdirecting their natural idealism and zeal to the service of deepest Hell.“

    “ … There was nothing funny about the socialist death cult the Rev. Jim Jones started. It took off in San Francisco, with the backing of prominent politicians like Mayor Willie Brown and gay activist Harvey Milk.

    Read Daniel Flynn’s shocking account of that movement in his new book Cult City. He recounts in sobering detail how dreams of perfect equality, of establishing heaven on earth, led thousands to perish in a man-made hell in the jungle. When their Utopia began to fall apart, Jones called on them all to refuse to live in a wicked capitalist world. And almost to a man, woman, or parent, they agreed. Those who didn’t were forced to swallow poison at gunpoint.“

    Now ex-barmaid Alexandria Ocasio Cortez is the one mixing the Kool-Aid. You’ll be shocked at how many people prove eager to drink it.

  44. das ist ja die Härte! Die Bundesregierung macht Werbung für Klimawandel-Schulschwänzen:

    https://www.deutschland.de/de/impressum

    „Das Deutschland-Portal „deutschland.de“ ist ein Service der FAZIT Communication GmbH, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, Berlin.“

    Die deutsche Bundesregierung beim Astroturfing!

    https://www.deutschland.de/de/topic/politik/schueler-in-berlin-wollen-klimawandel-im-lehrplan-haben

    „Deutschland tut zu wenig für Klimabildung, sagen Schüler in Berlin – sie wollen die Lehrpläne ändern.“

  45. We often hear that the far left and right are the same, but is there any scientific evidence for that? While I’ve mentioned right-wing authoritarianism before, today we look at left-wing authoritarianism. Is there really a horseshoe wherein the right and left are equally prone to authoritarian behavior or beliefs? Rather than speculate and chuckle smugly about it, today lets see if we can find any evidence for an authoritarian horseshoe, and oh wow, is it a doozy of academic slap-fighting, and gee, how I love it. I hope you do too.

    https://en.wikipedia.org/wiki/F-scale_%28personality_test%29

    Das ist im Grunde das (((Verbrechen))).

  46. Habeck schürt die apokalytische Panik:

    Zeit der Kinder. Jetzt.

    https://www.robert-habeck.de/texte/blog/fridays-for-future-zeit-der-kinder-jetzt/

    „Die ökologische Krise einzudämmen, das ist die historische Aufgabe unserer politischen Generation. Lasst uns beweisen, dass es gelingt.“

    „Klimakatastrophe“

    „Diese Schülerinnen und Schüler sind die Kinder, von denen wir „unsere Welt“ nur geborgt haben.“

    Nein, die gehört niemandem. Auch den „Kindern“ nicht. Habeck ist ein Demagoge.

    „Wir reden nicht mehr über Jahrzehnte, in denen die Umkehr gelingen muss, sondern über wenige Jahre.“

    Panik, Panik, Panik!!!

    „Jetzt muss die freiheitliche, liberale Demokratie ihre Leistungsfähigkeit beweisen, jetzt muss sie zeigen, was sie drauf hat.“

    Und endlich autoritäre Notstandsmassnahmen ergreifen! Oder was wollen die Grünen? Nur wenn die Demokratie ausgesetzt wird, können sie die drastischen Massnahmen durchführen, die zum Retten der Welt notwendig sind. Das Ende steht unmittelbar bevor! Nur wenige Jahre noch!

    Die Grünen gehen jetzt auf´s Ganze. Die Felle schwimmen ihnen weg und ihr Scheitern mit Pauken und Trompeten steht bevor!

  47. „Das große Versprechen des Abendlandes war die Freiheit des Einzelnen. Sie machte seine Würde aus. Was wir bekommen haben, ist ein überbordender Staat und Menschen, die Reglementierungswut und Verbote zur Lenkung einfordern. Was läuft in diesem Land falsch, dass ein deutscher Wirtschaftsminister davon träumen kann, Unternehmen zu verstaatlichen? Dass in der Hauptstadt Berlin Pläne reifen können, private Wohnungsgesellschaften zu enteignen? Und dass in Brandenburg – ganz offenbar grundgesetzwidrig – die Pflicht zur paritätischen Wahl von Frauen und Männern eingeführt wird? Was läuft falsch in diesem Land, dass die grünbekannte Verbotslüsternheit der taz genauso von der altehrwürdigen ZEIT vertreten wird, wenn der stellvertretende Chefredakteur Bernd Ulrich twittert: „weil mir Freiheit das wichtigste ist, will ich einen starken Staat, auch einen ökologisch tatkräftigen. Freiheit gegenüber dem Staat ist mehr so 20. Jahrhundert, Freiheit durch den Staat mehr so 21.“

    „Freiheit durch den Staat“, das ist Orwell-Sprech, und nein, das habe ich mir jetzt nicht ausgedacht, das hat Bernd Ulrich ernst gemeint.“

    https://www.achgut.com/artikel/die_lust_den_lebenstandard_abzusenken

    Der „sympathische“ Oberfeminist Ulrich mal wieder 😀

  48. Diese sexistische US-Stiftung (vor langer bekannt als stramm rechts übrigens) ehrte neulich Angela Merkel, in der US Botschaft (was dem Botschafter nicht so ganz gefallen hat):

    Das „Handelsblatt“ ist ja auch schon von den Antikapitalisten gekapert, so gibt man dem neuen Totalitarismus einen seriösen Anstrich.

    Natürlich kann man das beim VW-Konzern durchdrücken, da sitzt ja die Politik schliesslich ganz fett drin.

    Aus dem Grunde: keine Autos vom VW-Konzern mehr kaufen! Sondern Ausländer, die machen uns die Demokratie nicht kaputt!

    • Audi ist auch nur durch Männer so groß geworden wie es heute ist. Zu erwarten das Frauen da jetzt mit ihren Diversity-Programmen via Geschlecht ein großes Stück vom Kuchen fordern.

  49. Pingback: Man in the Middle: „Die Trans-Ideologie ist so ziemlich das wissenschaftsfeindlichste, was man seit den Kreationisten gesehen hat“ | uepsilonniks

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