Die Abwesenheit von Vätern als Erhöhung der Chance auf lesbische Töchter: Genetik vs. Soziale Erklärungen

Anscheinend gibt es eine gewisse Korrelation zwischen dem Umstand, dass eine Tochter ohne Vater im Haushalt aufwächst und dem Umstand, dass sie lesbisch ist.

Man könnte das sozial erklären: Weil der Vater nicht da ist, orientiert sie sich eher an Frauen oder so

Mir scheint eine genetische Variante interessanter: Eine Mutter mit gewissen lesbischen Tendenzen wird eher von dem Vater verlassen, weil sie eben weniger an Sex mit ihm interessiert ist. Die biologische Veranlagung gibt sie an die Tochter weiter.

Warum wäre das bei männlichen Homosexuellen nicht genau so? Meine Vermutung: Schwule haben ein anderes Verhältnis zu Sex und leben daher seltener in einer Beziehung, die zu einem Kind führt.  Andere Möglichkeit: Die Gene für männliche Homosexualität werden eher mütterlicherseits vererbt

8 Gedanken zu “Die Abwesenheit von Vätern als Erhöhung der Chance auf lesbische Töchter: Genetik vs. Soziale Erklärungen

  1. Gewohnheit.
    AVM vergehen sich nicht nur an Jungen.
    Zum Pech kleiner Mädchen gehört halt auch, dass der Feminimus als Missbrauchende nur Nonnen zulässt.
    Wie jeder Spielart des Satanismus ist dem Feminismus auch Logos ein dorn im Auge und daher eine Katholikin immer ein legitimes Ziel.

  2. Mein letzter Stand ist, dass männliche Homosexualität angeboren ist, weibliche nicht. Die weibliche Homosexualität ist vermutlich eine Strategie die bei Männermangel zum Tragen kommt: So können schon vorhandene Kinder trotzdem aufgezogen werden, wenn sich zwei Frauen zusammen tun.
    Da stützt es dieses Modell natürlich hervorragend, wenn ein Mangel an Mann, zu weiblicher Homosexualität führt!

    • „Mein letzter Stand ist, dass männliche Homosexualität angeboren ist, weibliche nicht.“

      Ist auch schon wieder obsolet in seiner Absolutaussage. Das letzte was ich gelesen habe, lässt darauf schließen, daß es dazu noch jede Menge Forschungsbedarf gibt.

      Also, daß männliche Homosexualität nicht unbeding pränatal veranlagt sein muß, resp. daß mehrere Faktoren in Kombination auftreten können, bspw. genetische Veranlagung, dazu die Geburtsreihenfolge und der hormonelle Einfluss der Mutter. Aber auch Sozialisationsgründe könnten mit hineinspielen.

      Ergo: Nix genaues weiß man immer noch nicht. Bei den Frauen entsprechend.

      V.dh. scheint nur einigermaßen gesichert zu sein, daß pränatale Einflüsse bei Männern häufiger sind.

      • „Ist auch schon wieder obsolet in seiner Absolutaussage.“
        dürfte der entscheidende Punkt sein.
        Aber sind das nicht doch ziemlich deutliche Hinweise, dass Frauen da viel eher eine Art Entscheidungsspielraum in der Wahl ihrer Sexualität zu haben scheinen als Männer?

        Jetzt mal ganz egal, ob das bei Männern dann direkt genetisch determiniert oder epigenetisch determiniert oder pränatal determiniert – jedenfalls ziemlich deutlich determinisert, und nicht mehr erziehungstechnisch wirklich beeinflussbar..
        Während das bei Frauen eher möglich sein könnte?
        Ist nicht genau das die Aussage der Studie?

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