212 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 199 (23.01.2019)

  1. Über Danisch zu diesem Video gestoßen.
    Nicht mehr ganz frisch.

    Taz feiert 40 jähriges.

    Definiert sich dabei nicht nur selbst als „linksradikal“, sondern eröffnet den Spot zum Buch mit:

    „Falsch unterrichtet von den Pressemonopolen fühlten sich gerade von den Ereignissen im Herbst 77 breite Teile der bundesdeutschen Bevölkerung. Als vereinzelt auch Mitglieder von Bürgerinitiativen und sogar Christen zu sympathisanten der Terrorszene gestempelt wurden, verstärkte sich der Ruf nach Gegeninformation.
    Ohne kapitalkräftige Hilfe von außen, ohne Aussicht auf Anzeigengelder, wie könnte es anders sein, entstanden verschiedene parteiunabhängige linke Tageszeitungsinitiativen.
    Mitglieder verschiedener regionaler Alternativgruppen, unter ihnen der Berliner Rechtsanwalt Christian Ströbele, kündigte vor einem Jahr auf dem Tunix-Treffen ihr Projekt mit dem Namen „die tageszeitung“ an.“

    Besorgte Bürger, die sich von der Presse nicht mehr richtig informiert fühlen, nehmen die Berichterstattung selbst in die Hand.

      • Da sie nicht zuletzt Opportunistin ist, darf man vermuten, dass ihr Plan längst Konsenz ist.

        Das ist keine exklusive Sache des Feminismus. Das ist autoritäres Demokratieeinschränken, was hier läuft.

    • „Parität erscheint mir logisch“

      Ich habe nur die erste Seite des Interviews heute morgen gelesen (als ich später zur 2. Seite wollte, war der Text schon hinter der paywall verschwunden). Dort stand der zitierte Satz jedenfalls schon, und eigentlich hatte ich auch schon hier die Nase voll.

      Das Interview ist ein Musterbeispiel für manipulativen Journalismus. Unser, bei so einer Sache natürlich weiblicher, Interviewer versuchte (nach meiner Erinnerung) mehrfach, Merkel dazu zu überreden, die üblichen feministischen Dogmen nachzubeten und sich insb. als Feminist zu bezeichnen, woraus Merkel stets auswichend (in Sinne der Propaganda also negativ) antwortete. Diese Selbstbezichtigung als Feminist ist inhaltlich völlig leer und entkernt, das kann alles mögliche bedeuten, wird aber dann von einer Propagandaschleuder wie der ZEIT als Sieg des Feminismus in die Schlagzeilen gehoben.

      Auch der zitierte Satz ist ziemlich aus dem Kontext gerissen. Man kann ihn so verstehen – bzw. die ZEIT möchte, daß man ihn so versteht -, daß Merkel irgendeine Art von Parität fordert oder sich entsprechenden Aktivitäten der Grünen anschließt. Das kann man nicht ausschließen, aber im Interview war es nur eine Antwort auf eine entsprechende Frage des Interviewers, was Merkel davon hält. Und direkt nein sagen konnte Merkel auch nicht gut.

      Das ganze ist eben kein Journalismus, sondern politischer Aktivismus.

      • Das kommt Merkels Art doch voll entgegen. Man weiss gar nicht so genau, was sie wirklich gesagt hat, wie das gemeint war….

        „Parität erscheint mir logisch“ kann man auch als Absage deuten (wenn man *unbedingt* will), denn jeder weiss ja, dass RECHT eben nicht logisch ist.

    • Parität ist also nicht logisch.
      Oder dauerte das Bedenken länger als ein Kanzlerinnendengehirn zulässt und daher kann sie uns erst ein Zwischenergebnis mitteilen?

    • „Der Nachmittag ist mild und grau in Berlin, …. Die Wachleute an der Pforte des Kanzleramts sind freundlich,“ ….

      nur die Putzfrauen fluchen über unsere triefend nasse Schleimspur, die wir nach dem Interview hinterlassen haben.

    • Da war der Staatsrechtler Christian Friedrich Daniel Schubart 1793 erheblich weiter als unsere Bundestrulla, der feststellte: „Alles widerwärtige, Dumpfe, Steife und unangenehme, …, kommt von der Parität her, diesem zweiköpfigen Ungeheuer, das aus zweien Rachhen bellt, aus zweien Schlunden giftiges Mißtrauen in die Gemüter haucht und sie zur freien, offenen Freude gänzlich unfähig zu machen scheint.“ Das hätte dieser kluge Mann heutzutage genauso zum Thema Gleichstellung geschrieben.

  2. Frau Knobloch soll im Bayrischen Landtag eine Holocaust-Gedenkfeier abhalten und spricht stattdessen der AfD ihre Daseinsberechtigung ab …

    „Diese sogenannte Alternative für Deutschland gründet ihre Politik auf Hass und Ausgrenzung und steht nicht nur für mich nicht auf dem Boden unserer demokratischen Verfassung.“

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bayern-afd-abgeordnete-verlassen-gedenkfeier-fuer-ns-opfer-16003748.html

    Den Angriff auf das Parlament nimmt das Parlament hin, Knobloch bekam sogar stehende Ovationen.

    „Landtagspräsidentin Ilse Aigner bezeichnete die Reaktion der AfD als „Respektlosigkeit gegenüber Frau Knobloch als Gast des Hohen Hauses und gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus“

    Aigner gewichtet also die Privatansicht der Frau Knobloch höher als den Respekt vor dem Parlament.

    Aber es geht ja um die „Demokratie“. „Gedenken heißt nämlich auch, für Demokratie einzustehen.“ (Knobloch gegenüber dem „Kölner Domradio“).

    Das nennt sich „Instrumentaliserung“, wenn man 2 Ziele, die nichts miteinander zu zun haben, zu politischen Zwecken verknüpft.

    Seltsamerweise fällt Frau Knobloch nicht dadurch auf, dass sie was Kritisches zum grössten antisemitischen Missstand Deutschlands, der Kooperation mit dem Iran, sagen würde. Sie macht daher den Eindruck eine Art Schutzschild der deutschen Regierung zu sein, wie sie ja auch dessen anti-AfD-Linie bereitwillig vertritt.

    • Frau Knobloch hat ja auch schon die Umsetzung der gültigen UNkrk in D. ( zur Garantie der körperlichen Unversehrtheit kindlicher Genitalien – Stichwort MGM ) als Ausbruch eines neuen Holocaust und Vertreibung aller Juden aus D. beschrieben. Übrigens auf dem Blog des GWI der HBS. Muß so 2012 gewesen sein. Zweifelsohne eine Ultrazionistin.

    • „„Bei der AfD ist die größtmögliche Opposition nötig! Und das gilt natürlich auch für die Kirchen.“ Hier sei eine deutliche Anweisung von oben nach unten nötig, Stellung zu beziehen gegen antidemokratische und antisemitische Bewegungen. „Das fehlt mir in dieser Deutlichkeit bislang noch des Öfteren.““

      gehört für mich zum größten unding,was da im Artikel steht.
      Haltungsvorgaben, die von oben nach unten durchgereicht werden? Und die dame faselt dann noch was von demokratie?

      Ob sie schon mal was davon gehört hat, dass Demokratie genau das umgekehrte Prinzip bedeutet?
      Unglaublich.

      • Ist doch genauso wie mit dem Frauenverhältniswahlrecht, um die Wahlfreiheit einzuschränken.

        Die Demokratie wird systematisch aufgelöst. Regieren tut dann der Jet Set, der den Klimawandel predigt.

  3. Ich habe das Buch „Haltung zeigen!“ von Anja Reschke gelesen und eine ausführliche Rezension dazu geschrieben:
    http://maninthmiddle.blogspot.com/2019/01/haltung-anja-reschke.html

    Motiviert war das durch einige Recherchen zum Thema Haltungs-, Gesinnungs- u.ä. Journalismus. Diese Themen waren ja u.a. durch die Relotius-Affäre hochgekommen. Reschke hatte das Buch aber schon kurz vorher veröffentlicht.

    Ich war neugierig, wo und wie sie denn die Grenzen des Haltungzeigens zieht und über den Mißbrauch der medialen Machtposition der ÖR Medien für parteipolitische Propagada nachdenkt. Davor drückt sie sich. Zugespitzt formuliert ist das Buch eine Nebelkerze, das unter heeren Begriffen und viel Weihrauch genau da, wo es spannend bzw. für Propaganda kritisch wird, aufhört, zu analysieren und zu hinterfragen.

    • aus deinem Text:
      „Auf S.70 wird noch einmal betont, daß Journalisten niemals neutral, wertfrei berichten können. Ihre Haltung ist immer dabei.“

      „Haltung“ ist also der Zaubertrick, mit dem Reschke das oberste journalistische Ideal der Objektivität zum Verschwinden bringen will. Man muss ja schliesslich eine Begründung dafür liefern, warum es das nicht geben kann und warum Journalismus eine Art Aktivismus sein muss.

      „Anschließend geht Reschke auf das berühmte Zitat von Hanns Joachim Friedrichs ein, ein Journalist solle sich mit keiner Sache gemein machen, auch keiner guten. Dieses Zitat wird regelmäßig aus seinem Kontext gerissen und falsch interpretiert. In seinem Kontext war gemeint, daß ein Journalist sich vor den mentalen Belastungen durch die vielen Berichte über Leid und Katastrophen schützen muß, indem er dazu Distanz hält. Reschke beklagt, daß ihr täglich die falsche Interpretation vorgehalten wird, man versteht, daß sie davon genervt ist.“

      Hat Reschke das alles so behauptet oder ist das deine Ansicht oder beides?? Ich glaube, du wolltest nur berichten, was Reschke behauptet.
      Ich schätze Reschke sagt hier die Unwahrheit. Damals war nämlich genau das, was Friedrichs anmahnte noch Ideal und die *Haltung*, die ein Journalist haben musste, er er als seriös gelten wollte. Das Andere, wie Reschke, war alles „Bildzeitung“.

      „Der fünfte Abschnitt geht auf die Gefahren ein, die eintreten können, wenn man eine (unnachgiebige) Haltung zeigt. Als Beispiel genannt wird Sokrates, den es das Leben kostete …“

      LOL, was für eine antiphilosophische und antiintellektuelle Haltung!!!

      Und jetzt muss ich wieder Werbung machen: wer wissen will, was die wahre Haltung, auch eines Journalisten, ausmacht der lese Bendas „Verrat der Intellektuellen“, der versteht dann auch genau, warum „Journalismus“ a la Reschke zu Zivilisationsbruch, Krieg und Verderben führte, schon zweimal. Genau um die verlogenen Sophismen einer Reschke (allerdings meist auf viel höherem Niveau) geht dieses Buch.

      • „das oberste journalistische Ideal der Objektivität zum Verschwinden bringen“

        Vorsicht, „Ideal“ ist ein vager Begriff, der so etwas wie Unerreichbarkeit beinhaltet, und Objektivität ist keine binäre Eigenschaft. Deswegen ist der Vorwurf „zum Verschwinden bringen“ nicht angemessen (dazu schreibe ich vielleicht noch einen separaten Text, weil man sich eine Blöße gibt, wenn man das so kritisiert). Deswegen wird es hier auch knifflig, und hier liefert Reschke nicht. Obwohl ihr die Problematik nach meinem Eindruck sehr bewußt ist.

        „Hat Reschke das alles so behauptet oder ist das deine Ansicht oder beides??

        Reschkes Behauptungen über das Friedrichs-Zitat sind richtig. Ich schreibe heute abend hierzu noch einen kleinen Anhang zu dem Blogpost mit Quellenangaben. Daß es fast immer falsch zitiert wird, ist aber eigentlich irrelevant, dazu später mehr.

        “ Bendas ‚Verrat der Intellektuellen'“

        Kenne ich nicht, scheint aber primär Intellektuelle bzw. die „Kaste der Intellektuellen“ zu betreffen. Spannende Frage, ob ein Journalist ein Intellektueller ist (als Normalfall, es kann trotzdem einzelne Journalisten geben, die zugleich Intellektuelle sind).

        Als Journalist muß man, zugespitzt formuliert, sich immer wieder kurzfristig in neue Themen einarbeiten und das Angelesene zu einem Unterhaltungsprodukt für ein breites Publikum verwursten.

        • „ist der Vorwurf „zum Verschwinden bringen“ nicht angemessen“

          Ein „Zaubertrick“ wird aber üblicherweise eingesetzt, um etwas „zum Verschwinden“ zu bringen 😉

          „Daß es fast immer falsch zitiert wird, ist aber eigentlich irrelevant“

          Finde ich absolut nicht. Kann natürlich schon sein, dass das Zitat hier sein Eigenleben entwickelte. Tatsache ist aber, dass es *in seiner Absolutheit* genau das ausdrückte, was Leute damals generell dachten!

          „Spannende Frage, ob ein Journalist ein Intellektueller ist“

          Das Buch macht überdeutlich klar, dass es nur auf die HALTUNG ankommt, mit den intellektuellen WERTEN Wahrheit und Gerechtigkeit, um ein „Intellektueller“ zu sein. Die „Zeitungen“ werden, am Anfang des Buchs, vor allem als die niederträchtigen „Leidenschaften“ anregende Maschinerie zur Erzeugung „politischen Hasses“ dargestellt. Eine Vielzahl der Tricks von damals sind wiedererkennbar, es war alles in etwa schon so wie heute.

          • „… das Zitat hier sein Eigenleben entwickelte. Tatsache ist aber, dass es *in seiner Absolutheit* genau das ausdrückte, was Leute damals generell dachten!“

            Man kann argumentieren, daß dies eine Art Volksabstimmung ist, was die Leute gerne hätten. Das ist sogar ziemlich plausibel. Diese Abstimmung bringt einen aber nicht weiter bei der kniffligen Frage, was genau Neutralität ist.

            Das Zitat alleine besagt nämlich gar nichts, und die meisten, die nur mit diesem Einzeiler laborieren, haben nicht verstanden, daß das eine kleine Wort „gut“ (in „sich auch nicht mit einer guten Sache gemein machen“) ein Riesenfaß aufmacht. Letztlich wird dann auf das eigene Bauchgefühl und der privaten ideologischen Ausrichtung („Haltung“) zurückgegriffen. Genau diesen Vorwurf mache ich Reschke ebenfalls.

          • „Aus dem Kontext ergibt sich eindeutig, daß mit „sich nicht gemein machen“ gemeint war, sich nicht emotional mit Katastrophen zu belasten“

            Aus dem Gesamtzusammenhang geht für mich hervor, dass es ganz genau so wörtlich gemeint ist und keine Identifikation fordert!

            Das „nicht in öffentliche Betroffenheit versinken“ ist auch eindeutig. Der Haltungsjournalismus ist reiner Betroffenheitsjournalismus!

            Kein Wunder, dass Reschke das zerreden will, das schöne Friedrichs-Zitat 😀

        • @mitm: Bitte wirklich lesen!

          Die Zuschreibung des Friedrichs-Zitats zu diesem Spiegel-Interview als originärer Quelle scheint sich grade als Gegenlegende zu etablieren. Sie ist aber falsch.
          Das Spiegelinterview ist von 1995. Das Zitat findet sich dort in leicht abgewandelter Form.

          Das Originalzitat findet sich bereits auf der Rückseite des Buchcovers seiner Biografie „Journalistenleben“ von 1994.
          https://www.arminwolf.at/2018/12/08/womit-darf-sich-ein-journalist-gemein-machen/

          Sagt es etwas aus, dass Reschke das nicht weiß oder nicht ermittelt hat und die Spiegelreferenz als „Ursprung“ präsentiert, um darauf einen Strohmann aufzubauen?

          Im Buch wird auf S. 70/71 darauf Bezug genommen, und daraus erhellt auch, dass das Original gar nicht von Friedrich selbst stammt, sondern dem britischen BBC-Korrespondenten Charles Wheeler.
          Dieser Kontext enthält bereits den Hinweis auf den Umgang mit Katastrophen, geht aber deutlich darüber hinaus – „daß er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache, daß er nicht in lauten Jubel einstimmt oder in öffentlicher Betroffenheit versinkt: und daß er auch im Umgang mit Katastrophen cool bleibt, ohne “kalt” zu wirken.“

          Ohne es beweisen zu können, behaupte ich, dass das Zitat so prominent auf dem Cover steht, weil es bereits damals als Friedrichs-Zitat bekannt war. Das ergibt sich schon daraus, dass das Zitat prominent auf dem Buchcover (als Zitat) steht, aber im Buch selbst gar nicht in dieser Originalform auftaucht.
          Ich meine mich zu erinnern, es bereits in Wolf Schneiders „deutsch für Profis“ gelesen zu haben – und zwar in einer sehr frühen Ausgabe der 80er Jahre. Aber das kann ich, wie gesagt, nicht beweisen, weil ich diese Originalausgabe nicht mehr besitze.

          Ich gebe hier mal den gesamten Absatz aus Journalistenleben wieder:

          „Bei diesen Begegnungen hat mir Charles Wheeler keine Vorträge gehalten, sondern eher beiläufig davon geredet, was ihm zu diesem oder jenem Vorgang durch den Kopf ging, was er mir empfehlen, wovor er mich warnen würde. Zu seinen Maximen gehörte die Erkenntnis, daß ein seriöser Journalist Distanz zum Gegenstand seiner Betrachtung hält; daß er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache, daß er nicht in lauten Jubel einstimmt oder in öffentlicher Betroffenheit versinkt: und daß er auch im Umgang mit Katastrophen cool bleibt, ohne “kalt” zu wirken. “Immer dabeisein – nie dazugehören”, dieses Journalisten-Motto beschreibt den Reporter Charles Wheeler wohl am treffendsten.“

          Du schreibst auf Deinem Blog:
          http://maninthmiddle.blogspot.com/2019/01/haltung-anja-reschke.html#friedrichszitat
          „Dieser Satz wird so interpretiert, daß Friedrichs forderte, daß Journalisten nicht Partei ergreifen bzw. in einem zu definierenden Sinn neutral bzw. objektiv sind.“

          Diese Interpretation mag nicht ganz korrekt sein, aber näher an dem, was Friedrichs sagen wollte, als das, was jetzt in der Gegenlegende daraus gezaubert wird.
          Als wesentlichen Inhalt entnehme ich nicht zwingend eine Forderung nach NEUTRALITÄT, sondern vor allem die Forderung nach der KRITISCHEN DISTANZ, die der Journalist bei aller „Haltung“ oder eigener Meinung nicht aufgeben darf, bzw. um die er sich bemühen muss. Und das beinhaltet genau nicht, dass er keine eigene Haltung oder Meinung haben darf. Aber es beinhaltet, auch diese Haltungen mit einem kritischen Blick wahrzunehmen und auch kritisch darüber zu berichten.

          Im Moment sprießen Gegendarstellungen zum Friedrichs-Zitat mit dieser Gegenlegende grad wie Pilze nach einem warmen Regen aus dem Waldboden:
          https://www.mainpost.de/ueberregional/meinung/leseranwalt/Fuer-was-das-Zitat-von-Hanns-Joachim-Friedrichs-nicht-taugt;art18771,9594812
          http://mrtnh.de/das-objektivitaets-dogma-des-journalismus-was-wollte-hajo-friedrichs-wirklich-sagen/
          https://stefan-fries.com/2018/10/16/wie-sich-hanns-joachim-friedrichs-mal-mit-einer-sache-gemein-machte/

          Diesen Punkt der „kritischen Distanz“ beachtet kein einziger von ihnen, womit sie das Friedrichs-Zitat in unzulässiger Weise verürzen – zugunsten des „haltungs-Journalismus“ Reschke’scher Prägung.

          Das wichtigste Problem mit dem unkritischen nachplappern und nachtwittern von z.B. „nazis raus“ ist nicht die mangelnde „neutralität“ (die mag schon ein Problem sein, aber nicht das ausschlaggebende), sondern die völlige kritiklosigkeit, die völlige Abwesenheit jeglicher kritischen Distanz zu einem solchen Statement.

          • In diesem Sinne denke ich, dass die Debatte „Haltungsjournalismus“ vs „neutralität“ ein Strohmann ist – „neutralität“ eines einzelnen Journalisten bzw. eines einzelbeitrags ist fast unmöglich dauerhaft einzuhalten und mündet zudem in gähnender Langeweile.
            Mit dem Strohmann „haltung“ vs „neutralität“ entledigt man sich so des eigentlichen problemfelds, nämlich dem der kritischen Distanz, die diese „haltungsjournalisten“ gleich mit in die Tonne treten, aber natürlich mit Haltung.

          • „Die Verleumder des „nicht-engagierten Denkens“ sind sich nicht immer im Klaren darüber, dass der Kreuzzug, zu dem sie aufrufen, auch von einer Schule gepredigt wird, als deren absolute Negation sie sich im Brustton der Überzeugung darstellen. Abel Bonnard, Erziehungsminister des Vichy-Regimes, schliesst einen apostolisch donnernden Erlass an seine Schäfchen mit den Worten : „Der Unterricht darf nicht neutral sein: das Leben ist auch nicht neutral“.

            Benda, Verrat der Intellektuellen, Einleitung von 1946

          • Wenn wenigstens die Absicht Andersdenkende zu überzeugen oder zum Nachdenken zu bringen noch dabei wäre. Mittlerweile ist es nur noch Pose, die nach Applaus aus den eigenen Reihen heischt. („Nazis raus“ etc,)

          • @maddes8cht: danke für die Quellenangaben und das lange Zitat! Kannte ich nicht.

            Das Zitat aus dem Buch „Journalistenleben“ habe ich jetzt auch komplett hier aufgenommen: http://maninthmiddle.blogspot.de/2019/01/haltung-anja-reschke.html#friedrichszitat

            Die Lage ändert sich damit ganz wesentlich, diese Quelle ist weitaus wichtiger als das Spiegel-Interview. Daß Reschke von dem Buch nichts wußte, kann ich mir schwer vorstellen. Falls ja, ist ihre Argumentation hinterhältig.

            „das Zitat so prominent auf dem Cover steht, weil es bereits damals als Friedrichs-Zitat bekannt war.“

            Kann sein. Wichtiger finde ich, daß Friedrichs Autor dieses Buchs ist, diese Aussage ungefiltert und direkt von ihm kommt, und er viel Zeit zum Nachdenken hatte, was er da schreibt (im Gegensatz zu dem Interview, da mußte er unter Zeitdruck antworten und hat einen Standardspruch losgelassen, der zur Frage der Journalisten paßte, aber eigentlich einen viel weiteren Kontext hatte).

          • „Die Lage ändert sich damit ganz wesentlich“
            Der Meinung bin ich auch – daher war’s mir auch wichtig, dass du’s liest 😉

            „Wichtiger finde ich, daß Friedrichs Autor dieses Buchs ist, diese Aussage ungefiltert und direkt von ihm kommt, und er viel Zeit zum Nachdenken hatte, was er da schreibt“

            Was die Wichtigkeit betrifft, so habe ich die Referenz auf „Deutsch für Profis“ auch nicht zufällig ausgewählt, denn mit den „Profis“ sind explizit Journalisten gemeint – als Leute, die sich professionell mit Sprache beschäftigen und für die Sprache ihr wichtigstes Handwerkszeug ist.
            Das Buch dürfte für viele Journalisten über einen langen Zeitraum prägend gewesen sein, nicht zuletzt in der Nannen-Journalistenschule mehr oder weniger Pflichtlektüre gewesen sein.
            Noch einmal nachlesen zu können, was dort über dieses Friedrichs-Zitat geschrieben stand, dürfte wesentlich sein für die Einschätzung der REZEPTION dieses Zitats damaliger Journalistengenerationen.

            Denn genau diese Rezeption soll offenbar genau jetzt umgeschrieben werden.

          • @maddes8cht: „wichtig, dass du’s liest“

            War in der Tat wichtig. Ich bin jetzt auch sauer, daß ich auf Reschkes Trick hereingefallen bin und dieses Spiegel-Interview als die einzig relevante Quelle akzeptiert habe. Vorne in der Zusammenfassung des Blogposts habe ich jetzt noch nachgelegt und das hier ergänzt:

            „Reschke versucht, das berühmte Zitat von Hanns Joachim Friedrichs, ein guter Journalist solle sich nicht gemein macht mit einer Sache, also das Plädoyer für einen unvoreingenommenen, unparteiischen Journalismus, durch eine unseriöse Quellenzitierung zu widerlegen. Sie liefert damit ein Musterbeispiel für manipulativen Journalismus.“

            „Deutsch für Profis“

            Ich habe das Buch nicht, aber generell stehen dort vermutlich vor allem die Auffassungen des Autors (Wolf Schneiders). D.h. über die Meinung von Friedrichs erfahren wir hier nur indirekt etwas.
            Man könnte allerdings direkt Wolf Schneiders als Verfechter eines unparteiischen Journalismus anführen, neben bzw. unabhängig von Friedrichs.
            Wobei der Titel mehr nach einer Stilkunde aussieht als nach einem allgemeinen Lehrbuch für Journalisten.

            „diese Rezeption soll offenbar genau jetzt umgeschrieben werden.“

            Kann gut sein. In dieser Hinsicht scheint sie mit Restle und anderen gut zu kooperieren. Es wäre interessant, dazu etwas Literatur zusammenzustellen und zu verstehen, wo die Fronten in diesem Kampf verlaufen.

            Denn dieser Kampf scheint mir trotz Relotius hinter den Kulissen abzulaufen. Anders gesagt: Den manipulative Stil, den Reschke bei der Zitierung von Friedrichs gezeigt hat, müßte eigentlich von anderen Journalisten kritisiert werden – davon sehe ich nichts. Im Gegenteil wird sie in den diversen Interviews zu ihrem Buch extrem schonend behandelt. Auch bei der Verleihung des HJF-Preises hätte sie eigentlich ausgebuht werden müssen, weil sie den Sinn der Aussage von HJF verfälscht.

            Gibt es außer Reschke und Restle noch andere prominente Vertreter des Haltungsjournalismus.

    • Es regt mich auf, dass diese journalistischen Dummbolzen ständig Worte auf Orwell’sche Art in ihr Gegenteil verkehren! Wie ich in meinem jüngsten Beitrag schrieb:

      Wenn Peter Huth von der Welt am Sonntag oder Georg Restle vom ARD Monitor fordern, dass Journalisten nicht länger neutral berichten, sondern „Haltung zeigen“ sollen – verstehen die das Wort „Haltung“ nicht? Verstehen die nicht, dass „Haltung“ per Definition das Gegenteil von Opportunismus ist, dass man sie mithin nur beweisen kann, indem man etwas riskiert, nämlich gegenüber Mächtigen, die einem dafür Schaden zufügen können? Und dass es deshalb reichlich lächerlich ist, sich mit „Haltung“ gegenüber Menschen zu brüsten, die vielleicht ein großes Maul haben mögen, ansonsten aber am kürzeren Hebel sitzen?

      https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2019/01/noch-mehr-fragen.html

  4. „A proposed bill would make it hard for Ireland to remain one of Europe’s leading technology hubs.“

    Die Iren sind anscheiend so hassig auf Israel, dass sie ein Gesetz zum Boykott der „besetzen Gebiete“ machen wollen, welches auf ein Boykott Israels hinausläuft. Irland ist das Steuerparadies der internationalen Multis in der EU und daneben auch eine „lifeline“ für die Hochtechnologie Israels.

    https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2019-01-23/how-much-is-ireland-willing-to-pay-to-boycott-israel

    „But unlike much of the performative BDS politics until now, the Irish proposal comes with a cost. Is Palestinian solidarity worth squeezing some of Ireland’s largest companies?“

        • So „autonom“ wie ein Hochsicherheitsknast. Bei unerwünschter Bewegung wird ( auch Kindern ) das Knie ( oder auch mal der Kopf ) zerschossen, eigene Landwirtschaft wird dem Erdboden gleichgemacht und mit weiteren schießwütigen Irren besiedelt etc. ….

      • @Androsch

        Auch wenn es manchmal so scheint, als wäre Alex Sprecher des Likud, er ist noch nicht einmal Israeli. 😉

        Von daher ist er für dein „euer“ oder „ihr“ der falsche Adressat.
        Er könnte die Lebenswirklichkeit der Palästinenser in den besetzten Gebieten nicht ändern, selbst wenn er das wollte.

        Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ein Pro-Israeli zu sein, mit der Maxime „Right or wrong, my country“.
        Das Problem mit dieser Maxime entsteht, wenn die Politik und Politiker des Landes so offensichtlich korrupt, wenn Parteien schamlose Selbstbedienungsläden sind und der Ausverkauf der Ideale des Landes mit einer so atemberaubenden Geschwindigkeit von Statten geht, dass man das Gefühl hat, moralisch richtig oder falsch nicht mehr unterscheiden zu können.

        Alex verteidigt Netanjahus Politik auch nicht, weil er wirklich glaubt, die Vorwürfe der Korruption gegen ihn als Person wären substanzlos.
        Alex ist nicht weniger ein Patriot – in diesem Sinne – als du>/i>.
        Und in einer stillen Stunde wirst du dir wohl eingestehen müssen, Merkel ist nicht Resultat eines bizarren Personenkults, sondern hinter ihr steht ein ganzes System, das deutscher ist, als du es wahrhaben willst.

        • Die lächerliche Korruption ist wohl noch das geringste Problem dieses Landes Israel. Viel mehr ist es ein Problem, dass es immer von völlig wahnsinnigen Dikaturen angegriffen wird und dann sich bis zur Selbstaufgabe noch entschuldigen muss. Und als ein Linker gefällt einem das natürlich überhaupt nicht. Das gefällt nur Nazis und Kommies.

          • „Die lächerliche Korruption ist wohl noch das geringste Problem dieses Landes Israel.“
            Das stimmt insofern, daß der Über-/Untermenschengrößenwahn, den wir hier ja auch noch aus dem Geschichtsunterricht, oder Großelternerzählungen kennen, das erheblich größere Problem ist. Und diese geistige Totalverrohung wird ja nun auch schon seit Ende 19. Jahrhundert gezielt von den Kreisen gezüchtet, die diesen Irrsinn jetzt auch schon ein paar Jahrzehnte aktiv ausleben. Bibi’s Vater z.B. gehört zu deren Oberpriestern, er hat aktiv an dieser Rass(ist)enlehre mitgearbeitet. Ergebnis sind dann solche Szenen, wie ich vor ungefähr ein bis zwei Wochen erst hier verlinkt hatte, wo ein Sanitätssoldat einen Schwerverletzten einfach erschoss, weil er ihm den Transport mit dem längst bereitstehenden RTW in’s Krankenhaus einfach nicht gönnte.
            Da das öfter dort vorkommt, weiß man, daß dieser „Rettungshelfer“, wenn überhaupt, nur aufgrund des veröffentlichten YT-Clips vor Gericht kommt, höchstens 18 Monate für den Mord kriegt und spätestens nach knapp der Hälfte begnadigt wird und daraufhin mit dem gleichen militärischen Rang seinen Dienst unverändert fortsetzt.

            Wieso sich irgendwelche Leute, die sich für „patriotische Helden“ halten, obwohl sie nix weiter als klassische dämlich-deutsche Hanswürstchen sind, diesem fanatisch Kram verfallen, weiß ich nicht und es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, zumal da ein paar bei sind, die durchaus denkfähig wären, wenn sie denn denken wollten, wie man hier ja auch nahezu täglich lesen kann. Trotzdem konvertieren sie, betreiben irgendwelche Devotionalienkults und manche buchen sogar Urlaub in israelischen Freiwiligencamps.
            Wer mal unter „Wikihausen“ sucht, findet dort das Beispiel Feliks, dessen durchgeknallte Verbohrtheit mittlerweile zu ganz ordentlichen Teilen dokumentiert ist.

            Ich vermute da Störungen, die z.B. mit Vaterlosigkeit, Heimaufzucht, Mißbrauchserfahrungen o.ä. Treibsätzen schwerer dissozialer Veränderungen mindestens vergleichbar sind oder tatsächlich darauf basieren. Als sicher kann man wohl annehmen, daß extreme kognitive Dissonanzen damit einhergehen, denke ich.

    • https://spectator.us/nathan-phillips-vietnam/

      „The man is called Nathan Phillips, and he identifies with the American Indian Movement, an extremist separatist organization tied to at least one murder.“

      „He told the Washington Post that he was ‘blocked’ by the students, though later video evidence suggests that that was an exaggeration, to put it mildly.“

      „what he actually said was, ‘I’m a Vietnam times veteran. […] But it’s hard to blame the reporters, since Phillips himself seems eager to associate himself with Vietnam – even though he didn’t serve there.
      […]
      He was quoted in a story in Vogue from 2018 saying, ‘You know, I’m from Vietnam times. I’m what they call a recon ranger.’ And in this interview from two days ago, ‘You know, when I was in Vietnam times and when I was in the Marine Corps times, that’s what I was.
      […]
      Or does Philips say ‘Vietnam times’ in order to create the impression that he might have fought in the war without actually saying an untruth.“

      Ein Extremist, der schon immer gut war im verdrehen von Wörtern.

  5. Ein Mann klagt gegen Frauenparkülätze:

    „Am Mittwoch einigte sich die Stadt mit dem Kläger. Vor dem Verwaltungsgericht München kündigte die oberbayerische Kommune an, ihre Frauenparkplätze neu zu beschildern. Die neuen Schilder sollen deutlich zeigen, dass sie lediglich eine Empfehlung sind – also auch Männer ohne Konsequenzen auf Frauenparkplätzen parken dürfen. “

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/klage-vor-verwaltungsgericht-mann-fuehlt-sich-durch-frauenparkplaetze-diskriminiert/23899328.html

    • Interessant dabei ist die völlige Fokussierung der weiblichen Kommentaroren in den sozialen Medien auf sexuelle Gewalt. Als würde es keine andere Form von Gewaltdelikten geben. Wer behauptet das Raub mit schwerster Körperverletzung für das Opfer nicht genauso schlimm sein kann wie sexuelle Gewalt? Für sämtliche Gewsltdelikte, mit Ausnahme der Sexualdelikte, sind mehr männliche Opfer zu verzeichnen…auch beides zusammengerechnet ergibt insgesamt immer noch einen höheren Anteil männlicher Opfer.
      Männer müssen also genauso geschützt werden wie Frauen oder genauso wenig.
      Frauenparkplätze sind nichts weiter als ein ungerechtfertigtes Privileg für Frauen, welches Feministinnen im Zuge der Gleichberechtigung auf einmal völlig „vergessen“ anzuprangern, wie sie es sonst mit allem möglichen machen.

      • „ein ungerechtfertigtes Privileg für Frauen“

        Upps, in der Praxis weniger. Ein Privileg für die *besten Kunden*. Vorzugsparkplätze. Wer will denn schon weit laufen und dann noch mit Einkäufen.
        Und: nein, das ist kein Scherz, das ist die Realität.

        • „für die besten Kunden“
          Auf privatrechtlichem Gelände sind Frauenparkplätze sowieso erlaubt, weil ja Hausrecht besteht. Find ich daher auch voll in Ordnung. Ich bin ja für das Recht auf „Diskriminierung“ bei solchen Sachen. Ich wette, es wird eines Tages in diesem kranken Rechtsverfallzeitalter noch den Fall geben, dass sich jemand in eine Ehe einklagen will, weil die Absage des Schwarms „rassistisch“, „homophob“ oder sonstwas war. 😀
          Falls es in dem oben verlinkten Artikel nicht erklärt wird — hier wird’s erklärt (hatte den Frauenparkplatz-Fall nämlich schon auf der Startseite meines E-Mail-Postfach-Providers entdeckt^^):
          https://www.gmx.net/magazine/politik/streit-frauenparkplatz-schilder-eichstaett-33529544

          • „Ich bin ja für das Recht auf „Diskriminierung“ bei solchen Sachen.“

            Das ist genau das, was ich auch zum Ausdruck bringen wollte: es ist ein bester Kundinnen Parkplatz. Kann man ja nicht zugeben, sonst werden andere neidisch….

            „jemand in eine Ehe einklagen will“

            Oder gar vom Staat zugeordnet! Zwangszuordnung alleinstehender Frauen. Wer sich wehrt, wird umgebracht! 😀

        • @Alex
          Ja, weiß ich doch, dass du das meintest. Aber ich führte nicht umsonst an, dass es einen Unterschied zwischen dem Vorzugskundending und dem Fall in dieser oberbayerischen Kommune gibt. Es trifft nicht genau zu, weil es sich bei dem Fall eben nicht um privates, sondern öffentliches Gelände handelte und die Kommune ja keine Geschäfte in dem Sinne betreibt, dass sie etwaigen Vorzugskunden bequemere Parkplätze zur Verfügung stellen könnte, um dadurch mehr Profit zu machen. (Man könnte man jetzt aber abstrahieren und die Parteien und/oder Kommunen als Unternehmen betrachten etc. – klar …)

          Zu dem andern Thema: Jetzt hat sich doch tatsächlich eine Richterin in einem wahrscheinlich der breiten Öffentlichkeit bekannt werdenden Strafverfahren dazu hinreißen lassen, einem jungen dummen Kanacken, der sich tatsächlich per Gewaltandrohung eine Verlobung zu einem deutschen Mädel hatte erstreiten wollen, zu erklären, was er in(!) einer Beziehung hinzunehmen habe:
          „Er störte sich daran, dass sie auch zu anderen Jungs Kontakt hatte. Jungs, mit denen sie Nachrichten und Bilder auf WhatsApp oder Instagram austauschte, manchmal war ein Herz-Symbol dabei. Er habe ihr daraufhin gesagt: „Wenn Du mit mir zusammensein willst, musst Du die anderen Kontakte abbrechen.“ Er wolle eine „saubere, ehrliche Frau“.
          Die Richterin reagiert fassungslos: „Warum darf eine junge Frau keine Kontakte zu anderen Männern haben? Die Welt ist voller Jungs!“ Sie klärt den Angeklagten auf, dass bei uns „auch die Frauen etwas zu sagen haben und nicht nur Männer“.“

          Als ob dieses Diktat von ihr für seine bitteschön gefälligst zu ändernden Beziehungsbedingungen die Probleme lösen würde. – Im Gegenteil: es fördert toxische Beziehungen, falls er, wenn er sich dies nun zu Herzen zu nehmen versuchte, entgegen seinen inneren, tief verankerten Wertvorstellungen und Rollenerwartungen agierte, indem er sie (und somit sich) nun verleugnete. Ich fand seine Forderungen/Bedingungen völlig legitim (die Drohung natürlich nicht, von dem Gewaltverbrechen ganz zu schweigen …).

          Aber die Richterin schien sich sowieso viel Mühe zu geben, den Prozess per Befangenheitsantrag der Angeklagtenseite an einen anderen Richter abzugeben:
          „Sie sagt auch Sätze wie: „Benehmen Sie sich wie ein Mann und stehen Sie dazu, was Sie getan haben!“
          In solchen Momenten bebt ihre Stimme, sie hält ihren Zeigefinger in die Luft: „Eiern Sie nicht rum. Gucken Sie mich an!“
          Wenn sich Amir W. in Widersprüche verstrickt und die Wahrheit mal wieder so zurechtbiegt, wie es ihm passt, geht die Richterin energisch dazwischen: „Ich glaube, dass Sie unter Wahrnehmungsstörungen leiden.““

          Mal sehen, was draus wird …
          https://www.focus.de/politik/gerichte-in-deutschland/verhandlung-in-stuttgart-stuttgart_id_10218548.html

          • @Jo, da ist man mal so schön nachlässig und schon fällt es auf, Mist.
            Die Unterscheidung ist natürlich entscheidend und die Klage gegen einen Supermarkt hätte daher auch keinen (durchschlagenden) Erfolg gebracht!

            Diese geschilderte Richterin scheint natürlich sehr ignorant zu sein, was die Werte anderer Kulturkreise angeht. Die entscheidene Bedeutung von Ehre und Scham und wie sie der kulturell-soziale Herzschrittmacher sind, kennen allzu wenige. Es ist vollkommen unproduktiv dass die Richterin persönliche „Wahrnehmungsstörungen“ unterstellt — das sind kollektive Verhaltensformen, aus die man die Leute versuchen muss rauszulösen. Das Sahnehäubchen ist natürlich noch der Appell, „ein Mann“ sein zu müssen. Genau diese Geschlechterrolle füllt der Delinquent in seinem Selbstverständnis doch schon aus, bloss in einem völlig verschiedenen kulturellen Kontext.

      • „Als würde es keine andere Form von Gewaltdelikten geben.“

        Gibt es für Frauen ja auch nicht bzw in vernachlässigbarer Zahl.
        Wir sind nicht gegen Gewalt gegen Menschen, sondern gegen Gewalt gegen Frauen. Nur diese zählt. Und wenn diese überwiegend sexuelle Noten hat, dann IST sexuelle Gewalt die einzig existente (= relevante, man will ja den Diskurs nixht durch irrelevantes, wie Gewalt gegen Werbeposter, derailen lassen.)

    • Widerlich ist nur, dass wir es zulassen, das „Menschen“ denen wir Menschlichkeit und Verstand und Vernunft andichten, in dieser Ideologie auch nur eine Sekunde lang drin bleiben, und wir in grenzenloser abartiger Egalität weiterhin daran festhalten, wer so handelt seie menschlich, von Verstande und vernünftig.

  6. Das hat auch Phyllis Chesler verschiedentlich berichtet, dass die Frauen da voll hinter stehen und keinesfalls im Hintergrund stehen.

  7. „Kreise“.

  8. Why intersectional ideology undermines the legacy of Martin Luther King Jr.
    The attempt to tie the civil-rights movement to the war on the Jewish state is based on lies.

    https://www.jns.org/opinion/why-intersectional-ideology-undermines-the-legacy-of-martin-luther-king-jr

    „even more disappointing is the attempt to use the annual Martin Luther King Jr. holiday to twist the great civil-rights leader’s legacy to put him on the side of BDS and the war on Israel.

    That was the conceit of a New York Times op-ed by columnist Michelle Alexander on Sunday in which she sought to claim that King would have joined the attack on Israel if he were alive today.“

    Das aus der NYT ist genau der „Haltungsjournalismus“ Reschkes: man hat eine „gute Sache“, die unbedingt durch muss.

    „A lot has changed since King was murdered in 1968—a point in time when it would have been unimaginable for the Times to publish a screed calling for Israel’s destruction. That it thinks it appropriate to attack Jewish rights on a day dedicated to commemorating the struggle for civil rights for all people is a bitter irony that a man like Martin Luther King Jr. would have viewed as a betrayal of the legacy of brotherhood for which he gave his life.“

    Soweit ist es schon, dass die New York Times antisemitische Lügenkolumnen zur Delegitimierung Israels zum Martin-Luther-King-Tag abdruckt und MLK dafür missbraucht.

  9. Ich begrüße es, dass der Verfassungsschutz die AfD näher durchleuchtet. Zumindest bei Teilen der Partei gibt es sicherlich Anlass, da genauer hinzuschauen.

    Wenn allerdings das, was über das Gutachten des Verfassungsschutzes in den Medien berichtet wird (ich nehme an, der Volltext ist noch nicht irgendwo einsehbar?), repräsaentativ ist, habe ich ein paar Zweifel, ob das in die richtige Richtung geht.
    So schreibt beispielsweise die Süddeutsche ( https://www.sueddeutsche.de/politik/gutachten-verfassungsschutz-afd-hoecke-1.4295585 ), dass sich die Verfassungsfeindlichkeit kaum aus Umsturzplänen o.ä. begründen lasse. Dagegen sei „Der von Höcke und Co. verfolgte „ethnokulturelle Ansatz“ … das Hauptproblem – wegen seiner „exkludierenden Wirkung gegenüber allen, die dieser Einheit nicht angehören““.
    Das ist nun ein sehr weites Feld. Verfassungsfeindlich soll z.B. der Satz sein „“Diese Menschen, die Deutsche werden wollen, von denen verlangen wir nicht, dass sie sich integrieren, natürlich verlangen wir von diesen Menschen, dass sie sich hier assimilieren.“, denn man könne ihn „nur als Zwang verstehen, dass Zuwanderer ihren Glauben ablegen müssen. „Eine Assimilation nach Höckes Vorstellungen verletzt daher die Garantie der Menschenwürde aus Artikel 1 Absatz 1 Grundgesetz.““.
    Mittels Interpretationen eine Verletzung des sehr vagen „Menschenwürde-Grundrechts“ zu konstruieren, finde ich recht fragwürdig. So etwas liest sich für mich immer ein bisschen wie eine Prüfung, deren Ergebnis von vornherein feststand, man aber wenig Konkretes zur Begründung gefunden hat.

    Auch der aus „Jeder unserer Gedanken, jedes unserer Worte, unsere gesamte Weltsicht ist deutsch. Wie sollen wir da definieren, also eingrenzen, was deutsch ist? Es gibt ein deutsches Verständnis von Familie, eine deutsche Art sich zu kleiden. Es gibt eine deutsche Art zu arbeiten, eine deutsche Art zu kochen, ein deutsche Art zu bauen, eine deutsche Art zu musizieren, und diese Art unterscheidet sich von allen anderen Völkern.“ gezogene Schluss, „dass der AfD-Mann den Deutschen bestimmte Verhaltensweisen vorschreiben wolle. Dieses „übergriffige Verständnis deutscher Identität“, nach dem alle Aspekte der Lebensführung eines Deutschen „deutsch zu sein haben“, lege „eine Ausgrenzung und Abwertung von Menschen nahe, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen“.“, ist m.E. recht weit hergeholt.
    Ich hoffe mal, dass das Gutachten auch Substantielleres enthält und die Journalisten nur wieder mal zu inkompetent sind, um die wirklich überzeugenden Punkte herauszuarbeiten.

    Selbst der Süddeutschen ist aufgefallen, dass der Verfassungsschutz wohl vor allem zeigen wollte, dass es bei ihm keine Sympathien für die AfD gibt.

  10. das ist kulturell interessant, weil es so alt ist.

    • Smirking, the infamous facial expression of the far-right
      Let’s punch away their problematic adoration of Trump until nothing remains but a hollow shell of the boys they once were
      Godfrey Elfwick
      https://spectator.us/smirking-facial-expression-far-right/

      „Let’s literally punch away their problematic adoration of Trump until nothing remains but a hollow shell of the boys they once were. Smash those toxic smirks from their faces with our Clenched Fists of Righteous Harmony.

      After all, a smirk from an arrogant young college student is not a thing to be taken lightly. A smirk could very quickly evolve into a smug chuckle, which could then transform into a mocking remark and then where will we be?

      Nazi Germany, that’s where.“

  11. Langer Thread über „political biases“ in den Sozialwissenschaften:

    • bei 42:00ff

      „I am, as far as I know, the only sociologist who has written about the gender paradox. And I didn’t know about it until about a year ago. I’m a professor of masculinity! […] And how did I learn about it? Reddit!“

      HAHA!

  12. „Tatsächlich waren die Vorwürfe jedoch frei erfunden, so die Staatsanwaltschaft. Das sexuelle Verhältnis sei „einvernehmlich“ gewesen.

    Die Anzeige hatte für den Mann jedoch dramatische Folgen: Er wurde aufgrund der Anschuldigungen noch am selben Tag von Beamten der Kriminalpolizei Regensburg vorläufig festgenommen, als Beschuldigter vernommen und erst nach Stunden wieder auf freien Fuß gesetzt. Daher wirft die Anklagebehörde der Frau nicht nur falsche Verdächtigung, sondern zudem Freiheitsberaubung vor.“

    • „Mahathiers Ansprache an die islamische Welt“

      „Am 16. Oktober 2003 eröffnete der malaysische Premier Dato Seri Mahathir das bislang größte globale Islam-Gipfeltreffen in Kuala Lumpur. Mahathirs Eröffnungsrede erregte aus gutem Grund weltweites Aufsehen. Erstmals verkündete ein Regierungschef vor den Delegierten von 57 Staaten, vor ungezählten laufenden Kameras und vor 2.2000 Journalisten eine Botschaft an die 1,3 Milliarden Muslime in aller Welt, die Antisemitismus verbreitet und die Muslime auf einen Krieg gegen Juden einzuschwören sucht. ….“

      http://www.matthiaskuentzel.de/contents/antisemitismus-als-kampfauftrag

      „Und nach seiner Rede von Mitte Oktober 2003 reagierte er auf die internationale Kritik an seiner Rede als der Paranoiker, der in jedem Antisemiten steckt: „Die weltweite Reaktion beweist doch, dass sie die Welt kontrollieren.““

      Und der wird in Oxford eingeladen, dem Zentrum für „Postkolonialismus“. Der ist also einer der Heiligen der Progressiven. Und wieder ein Antisemit, das scheint eher die Regel als die Ausnahme, heutzutage.

      Seine Kriegsdrohungen wären eigentlich genug, um ihn nie wieder irgendwo einzuladen.

      • „Bei Tantawi, dem Großscheich von Al-Azhar, ist der ideologische und zugleich pathologische Bezugsrahmen der Forderung Mahathirs nach „Raketen, Bomben, Kriegsflugzeugen und Kriegsschiffen“ schwarz auf weiß dokumentiert. Wenn ein Buch, wie das hier zitierte, vollständig unangefochten zu einem Standardwerk über „das Volk Israels“ aus theologischer Sicht werden kann, dann braucht man sich über die Hass-Rhetorik des Sunniten Mahathir und über seinen an die gesamte muslimische Welt ergangenen Aufruf zum Clash der Zivilisationen ebenso wenig zu wundern, wie über die standing ovation, die er von den Repräsentanten aus 57 Ländern hierfür erhielt. Tantawis Bestseller macht klar, dass Mahathirs Rede als das herausgehobene Symptom einer allgemeinen und äußerst bedrohlichen Tendenz betrachtet werden muss.“

        • „Die Bundesregierung, die noch am Vortage den malaysischen Geschäftsträger einbestellt hatte, um „auf das Schärfste gegen die antijüdischen Äußerungen“ zu protestieren, pflichtete dem wohlkalkulierten Schachzug ihres wichtigsten Verbündeten stillschweigend bei. Die New York Times hat hierfür die richtigen Worte gefunden: Ihr Leitartikel verwies auf die vor 60 Jahren von Deutschen verübten und von unzähligen anderen Europäern unterstützten antijüdischen Verbrechen und bezeichnete die „Nonchalance“, die der EU-Gipfel dem Antisemitismus gegenüber an den Tag legte, als „unentschuldbar“.“

  13. Newsflash: Gender Wage Gap ist eigentlich ein Kinder Wage Gap

    (Nicht ernstgemeinte) Vorschläge:

    – Frauen dürfen nur Teilzeit arbeiten wenn mindestens genausoviele Männer im selben Betrieb Teilzeit arbeiten um eine Gleichstellung der Geschlechter herzustellen
    – Frauen, die nicht das 100%ige Plansoll erfüllen den Führerschein entziehen.
    – Alle Forderungen nach Frauenquoten in Frauen-mit-Kindern Quoten umwandeln
    – Feminismus in Mutterkreuzzug umbenennen

  14. Man wünscht sich noch möglichst viele solcher Fallen 🙂

  15. Also, „meine Regierung“ ist das nicht. Sie ist regelmässig so kaltschäuzig menschenverachtend, wie man hier wieder sehen kann.

    • Ich kann nicht beurteilen, zu welchen Teilen die schwere wirtschaftliche Krise in Venezuela hausgemacht ist oder durch die Sanktionen verschärft worden ist und ich wüsste auch nicht, wie ich an halbwegs seriöse Informationen kommen könnte.

      Die von der Opposition boykottierten Wahlen hat Maduro „gewonnen“, wobei ein entmachtetes Parlament nicht wirklich was zu sagen hat. Insgesamt nix Neues für die Gegend und ich schlage mich auch nicht auf eine Seite. .

      Trotzdem erfüllt es mich mit tiefem Misstrauen, wenn plötzlich ein Gegenpräsident aus dem Hut gezaubert wird und schwuppdiwupp die Unterstützung und Anerkennung der USA und aller rechtsgerichteter Regierungen auf dem Kontinent erhält. Insbesondere. da exakt diese Vorgehensweise bereits im Herbst 2017 von den USA angekündigt worden war. Also der nächste „Regime Chance“, nachdem die letzten Versuche im Irak, Syrien, Libyen und der Ukraine ja so überaus prächtig für die Bevölkerung gelaufen sind.

      @Alex: Egal was in Wirklichkeit dahintersteckt, über eins kannst du dir sicher sein: Um das Wohl der Bevölkerung, Freiheit, Demokratie und ähnlichen humanitären Ballast geht es ganz bestimmt nicht. Ist ganz bestimmt reiner Zufall, dass solche Vorgänge fast immer in strategisch wichtigen oder rohstoffreichen Ländern stattfinden.

      • „wüsste auch nicht, wie ich an halbwegs seriöse Informationen kommen könnte“

        In der deutschen Presse gab es das auch weniger, habe über all die Jahre immer wieder der US Presse die Leidensgeschichte verfolgt. Ein paar mir bekannte Venezuelaner haben mir auch was erzählt und so kommt man über die Runden.
        Im Grunde ist es simpel: auch dieser Versuch einen Kommunismus zu machen, ist gescheitert und in Hyperinflation und übler politischer Repression abgeendet.

        „wenn plötzlich ein Gegenpräsident aus dem Hut gezaubert wird“

        Eine Opposition hat es immer gegeben, meine zwei erwähnten Bekannten gehörten auch dazu, typische politische F-linge. Dass die jetzt so unvermittelt auftauchen, liegt nur daran, dass die provinzielle deutsche Presse das Ausland grösstenteils ignoriert – vor allem wenn es nicht zur eigenen Meinung passt.

        „Um das Wohl der Bevölkerung, Freiheit, Demokratie und ähnlichen humanitären Ballast geht es ganz bestimmt nicht.“

        Finde ich hier aber schon. Die Neuen versprechen, dass es besser wird und es kann nur besser werden. Ich bin ja auch skeptisch, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

        • „Die Neuen versprechen, dass es besser wird und es kann nur besser werden.“

          Haben die alten halt auch schon versprochen, als sie noch die neuen waren.

          Und die davor und nochmal davor auch.

          So lange nicht klar ist, womit und wodurch etwas konkret besser werden soll, und nicht klar ist, ob dieser gute Wille korrumpiert werden wird, sagt das leider nichts aus.

  16. Der Unterschied ist:
    der AfD wäre es zuzutrauen.
    im Bundesministerium „für Diskriminierung“ ist das längst etablierte Praxis, die gesellschaftlichen Strukturen ist schon längst dementsprechend ausgerichtet

  17. „Feinstaub“ ist die mainstream-Variante von „Chemtrails“.

    Verschwörungsirre Paranoiker, die sich überall vergiftet wähnen, von „ungesundem“ Essen, Handystrahlung, „toxischer Männlichkeit“, vom Impfen, etc ..

  18. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/interview-cdu-chefin-kramp-karrenbauer-soli-fuer-alle-abschaffen/23900070.html

    Kramp-Karrenbauer ist eine esprit- und rückgratlose Funktionärin, die nur als Übergangsfigur für die Abschaffung des Bundestages zu Gunsten einer zentralistischen EU gut sein kann.

    Am lustigsten hier das (wir sind ja beim „Handelsblatt“ — da solltes es soch um Wirtschaft gehen)

    Frage “ … Wie viel Vertrauen haben Sie noch in die Automobilindustrie oder auch die Finanzbranche?“

    K-K: „Die Soziale Marktwirtschaft lebt vom Bild des ehrbaren Kaufmanns und ebenso von Regeln, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten. ….“

    Wenn sie davon leben soll, ist klar, dass sie tot ist.

    “ … verschieben sich die Gewichte, wenn die Briten austreten. Aber das darf nicht bedeuten, dass sich die EU hin zu mehr Dirigismus entwickelt. Das ist auch eine klare Position der CDU.“

    Übersetzung: „Wir arbeiten daran, mit allen Kräften.“

    „Wir haben ein gemeinsames Interesse, dass die Staaten in Europa wirtschaftlich so stark wie möglich werden und dass Europa da auch seinen Beitrag leistet.“

    -> „Wir wollen keinen Länderausgleich oder gemeinsame Finanzen, sondern die EU soll Trostpflaster an diejenigen verteilen, die im Euro-Regime notgedrungen unter die Räder kommen, sind ja wir als deutsche Elite allerwenigsten betroffen.“

    • Dieser tweet überzeugt mich von der Notwendigkeit einer 100%igen Frauenqote in Politik, Medien, Wissenschaft und Technik.

      • Hm, Spatenstich mit 13 cm Absätzen. Aber bitte nur auf festem, ebenen Grund!
        Als Staatssekretärin gilt für sie das Arbeitsschutzgesetz. Ich bezweifle, daß die Gefährdungsbeurteilung für Außendienste ergeben hat, dass Schuhe mit 13 cm Absätzen als sicher zu bewerten sind.
        Zugegeben, ich bezweifle, dass ihr Dienstherr diese GBU durchgeführt und sie unterwiesen hat. Noch mehr bezweifle ich, dass sie gem. § 15 ArbSchG auch darauf hören muss. Meine Zweifel sind natürlich nur meine persönliche Meinung.

        • Die steht doch nur daneben und repräsentiert!

          Wie bei der „Digitalisierung“, für die sie ja als die ganz grosse Hoffnung gefeiert wurde. Völlig zu unrecht, wie sie ja selbst im letzten Satz in diesem tweet oben einräumt.

  19. „Stellungnahme zur Gesundheitsgefährdung durch umweltbedingte Luftverschmutzung, insbesondere Feinstaub und Stickstoffverbindungen (NOx)“

    https://www.achgut.com/artikel/lungenaertzte_schrotten_diesel_hysterie_das_dokument

    Mit anderen Worten: ein babylonischer Turm von Fake Science befindet sich im freien Fall.

    Sowas wie Sokal und Co ist ja noch lustig, aber hier haben die Spinnereien eine extrem bedenkliche Eigendynamik entfaltet. Das war nur über die Echokammern der EU und der „NGOs“ so möglich. Ein Musterbeispiel, wie diese antidemokratischen Strukturen in der Lage sind alles abwürgen und zu strangulieren. Die EU gehört auf den Müllhaufen der Geschichte, je eher, desdo besser. Die Dieselaffäre sollte Beleg genug sein.

    • Das ist Reschke-Haltungsjournalismus. Man kann sich selbst überzeugen, dass die Kritik von den Lungenärzten vorbildlich wissenschaftlich kritisch ist. Dass die Ruanda-nacheifernden Globulifemistinnen von den Grünen in einer seriös sein wollenden Sendung gar nichts zu melden haben sollten, versteht sich von selbst.

  20. „Auch diesmal meldet die Opposition verfassungsrechtliche Bedenken an. „Eine gesetzliche Frauenquote für politische Wahlen ist aus unserer Sicht verfassungswidrig“, zitiert rbb24.de den brandenburgischen Landeschef der FDP-Jugendorganisation Junge Liberale, Matti Karstedt. Sollte die neue Wahlregelung beschlossen werden, werde man dagegen klagen.“

    https://www.achgut.com/artikel/spd_und_linke_fordern_paritaetische_wahllisten

    „SPD und Linke im Brandenburger Landtag …“

    Lupenreine Demokraten!

  21. Hier wird Lesbensex geadelt

    https://www.welt.de/kultur/kino/article187596128/The-Favourite-Hier-wird-Lesbensex-geadelt-Trailer-Kritik.html

    „Zehnmal für den Oscar nominiert, und jedes Mal zu Recht: Giorgos Lanthimos baut mit seinem Film „The Favourite“ einen grandiosen Schrein zu Ehren der Frauen. Männer sind darin nur tumbe Tiere.“

    Vor allem scheint der Film ein flacher Lobgesang auf feudalistische Verhätnisse zu sein. Das gefällt natürlich dem hochwohlgeborenen Internationalen Jet Set mit ihren offshore Konten, dass ihnen ein so schöner Film gewidnet ist 🙂

    „Ja, richtig gelesen, Lesbensexszenen in den Betten des britischen Oberadels gibt es zur Genüge, aber bleiben wir einen Moment bei den Enten. Das heißt, bei den Männern. Alle, früher hätte man gesagt: Kerle sind hier triebgesteuerte Vollidioten, die in Zeitlupe fettschwabbelnde Nackedeis mit Apfelsinen bewerfen, barbarische Treibjagden veranstalten, den vollbusigeren Teil des Gesindes anbaggern und, wenn sie sich mal zusammenreißen, kraft ihrer unrettbaren Verdummung die Politik versauen.“

    Welch ein Spass!

    „„The Favourite“ tanzt mit unablässiger Ausdauer einen schwindelig-schwelgerischer Reigen provozierendster Dekadenz.“

    Das ist anerkennend gemeint.

    „Die Szenen zeigen – so was gibt es, zumindest ab sofort – rasante Tableaus, Hochgeschwindigkeitsschreine zu Ehren ihrer göttlichen Darstellerinnen.“

    „Aber zurück zum Lesbensex, hatte ich ja versprochen. Er ist ebenfalls zu loben. Dafür nämlich, dass Lanthimos der Versuchung geringerer Talente, entweder verlogen-keusche oder erniedrigend-aufgeilende Bilder zu produzieren, nicht mal widersteht. Dafür ist er ein viel zu vollkommener Filmemacher und das heißt Mensch.

    Er weiß, was die Stunde geschlagen hat – den Frauen die aktive Rolle zuteil werden zu lassen, die ihnen das Leben immer schon und nur die Dramaturgien so selten gewährten. Darin erweist er sich als ihr ergebener Diener, man möchte wetten, als ihr Favorit.“

  22. und:
    „Hoffentlich hat die Frau keine Ironie oder gar Sarkasmus benutzt, weil das duldet der Deutsche gar nicht, wenn es um den mühsam ausgeübten Genozid geht.“

    Wenn Knobloch etwas nicht hat, dann ist es Sinn für Ironie oder gar Sarkasmus. Ihre Ausfälligkeit war, nach ihren eigenen statements, klar als politischer Akt geplant und durchgezogen und von ihr als Teil des „Gedenkens“ bezeichnet.
    In dieser Eigenschaft der Humorlosigkeit scheinen Knobloch und Shapira übereinzustimmen. Welche Helden des Widerstands!

  23. calling the bullshit ….

    Nix gegen den Grafen von und zu

  24. Schon lange mein Verdacht: Die Juden sind immer wegen ihrer kompromisslosen Haltung, Wahrheit und Gerechtigkeit hochzuhalten, verfolgt worden. Aus diesem Grund kann man Intellektualismus auch leicht mit Jüdischem verwechseln, denn eine solche Tradition gibt es im Christentum weniger, im Islam praktisch überhaupt nicht. Aus diesem Grund sie sie auch die Feinde der modernen Progressiven, die ja keine Wahrheit gelten lassen wollen, sondern ihre Opferhierarchie dogmatisch in den Mittelpunkt stellen, aus der exklusiv die Juden ausgeschlossen sind.

          • Diese Tante in deinem Video hat mE voll einen an der Klatsche. Weiterhin ist das Video an sich auch sehr tendenziös und aus der rechtsextremen Ecke. Das alles beweist gar nichts, das ist antisemitische Propaganda.

          • Das ist ein Fernsehbeitrag. Warum ist der aus der rechten Ecke?

            Sarah Ruiz-Grossman ist Jüdin und sagt das Weiße die Pflicht haben sich selbst in den Hintergrund zu stellen um POC das Leben leichter zu machen. So was rät man niemanden dem man helfen will.

            Oder der hier:

          • ups, zu früh…

            Immer wieder Juden die sich nur Weiße nennen wenn sie Weißen Schuldgefühle einreden wollen

            “ ihrer kompromisslosen Haltung, Wahrheit und Gerechtigkeit hochzuhalten“

            ?

            Das hat mir nichts speziell mit Juden zu tun, aber ich finde Leute, die so manipulativ sind, einfach scheiße, ganz unabhängig davon zu welcher Gruppe die sich gerne zählen möchten. Und zu behaupten das gerade Juden Wahrheit und Gerechtigkeit hochhalten.. belegfrei… ist in meinen Augen lachhaft. Sowas kann man vielleicht über Polizisten, Richter oder Anwälte sagen.

          • „Das hat mir nichts speziell mit Juden zu tun“

            Sondern nur mit dem Judentum, also dieser Religion und ihren Idealen 😉

            Und die sind keine Rechtfertigung für diese identitären Fanatikertweets, die reines SJWtum sind.

          • „die sind so irre“ — dafür ist Antisemitismus einmalig und berüchtigt

            Da gibt es sogar einen Nazi, der tat das. Es gibt einen alten Dokumentarfilm darüber.

          • Du meinst also jüdische antisemitische Nazis? O.o Come on …! Die Frau ist Jüdin und sagt nichts wirklich Böses, sie hat halt einfach nur eine für unsereins sehr speziell anmutende Ansicht (eine für mich als alten Kabbalisten übrigens sogar nachvollziehbare Ansicht – aber auf die Ebene will ich hier gar nicht erst versuchen zu gehen … :D). Mich dünkt, bei dir liegt da ideologisch motivierte Abwehrirrationalität vor. Hat heutzutage wohl jeder politisch Involvierte/Engagierte/Interessierte irgendwo … 😉
            Für mich bleibt’s dabei: Solange keine stichhaltigen Belege vorliegen, dass sie „Antisemitin“ oder „Nazi“ sei, ist sie’s nicht.

          • @Jo

            Zwei machen ja schon eine Verschwörung….. 😉

  25. Don’t Believe Ilhan Omar
    She knew what she was doing.

    https://www.commentarymagazine.com/anti-semitism/dont-believe-ilhan-omar/

    „She “unknowingly” offended Jews by saying that Israel hypnotized the world not to see its evil? Nonsense. In the Greater Middle East, from which Omar’s family hails, conspiracy theory is the coin of the realm, and much self-inflicted grief is blamed on dark Jewish magic. It’s ludicrous to think that she didn’t know what she was saying. Omar composed her offending tweet during Israel’s war with Hamas in Gaza and was, in all probability, speaking foremost to an audience that truly believes in the evils of Jewish sorcery.“

    Man sieht auch sofort, warum das bei Feministinnen gut ankommt: Glaube an Magie, Hexen und all das.

    „The history of mystical anti-Semitism is long indeed. It predates Christendom and thrived, at times, long afterward. Martin Luther wrote that “a Jew is as full of idolatry and sorcery as nine cows have hair on their backs, that is: without number and without end.” Such notions were popular throughout Medieval Europe and survived in various forms into the modern age. The Third Reich was, in part, an occult operation. Official Nazi publications discussed phenomena such as the “Jewish evil eye.”“

  26. „In the Kavanaugh case, conservative men and women looked at decades-old, uncorroborated allegations, the unquestioning acceptance of those claims, and the furious effort to destroy a man’s reputation and career – even by passing along the wildest and most implausible claims – and thought, “That could be me” or “that could be my husband.”

    Now, these same people look at the reaction to the Covington Catholic kids and think, “That could be my son.”“

    https://www.nationalreview.com/2019/01/covington-catholic-is-the-terrible-sequel-to-the-kavanaugh-case/

    „There exists out there a level of hate – and an eagerness to believe the worst – that not one of us should tolerate, and that not one of us should visit upon our foes.“

  27. „As world leaders prepare to mark International #HolocaustMemorialDay- important reminder that the Holocaust WAS ABOUT THE JEWS. Any declaration that speaks of generalised evil, importance of being good and fighting all bigotry are nice, but please use them on the other 364 days.“

    „Auch in Heidelberg stehen LSBTTIQ im Mittelpunkt der Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. Nach einer Rede von Oberbürgermeister Eckart Würzner wird als Gastredner u.a. Volker Beck im Rathaus sprechen https://www.heidelberg.de/hd,Lde/HD/service/21_01_2019+gedenkfeier+fuer+die+opfer+des+nationalsozialismus+am+27_+januar+im+rathaus.html

    • Schaut man sich das Programm Heidelbergs mal an, dann wird die eigentliche „Gedenkfeier“ über Beck zu:

      „Zeitzeugen berichten vom fortbestehenden Unrecht in der frühen Bundesrepublik

      Daneben werden die Zeitzeugen Klaus Schirdewahn und Helmut Kress sowie die Historikerin Claudia Weinschenk berichten, wie in Deutschland auch nach Ende der NS-Zeit in der früheren Bundesrepublik noch Homosexuelle unter Verfolgung leiden mussten. ….“

      Und nicht zu vergessen, ganz schlimm:

      „Die Geheime Staatspolizei (Gestapo) führte Listen über lesbische Frauen.“

      „Die Stadt Heidelberg gedenkt jährlich der NS-Opfer mit einer Veranstaltung, bei der jeweils andere Gruppen von Verfolgten im Mittelpunkt stehen.“

  28. 1) Bildung ist KEIN Menschenrecht, sorry.
    2) Schiebt Euch die antisemitische UNESCO sonstwohin.

  29. So wird dann Reklame für die Abschaffung *freier und allgeiner Wahlen* gemacht!

    Ist das kein erheblicher Verstoss gegen die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“?
    Gegen den Geist der Demokratien der Moderne verstösst es jedenfalls im höchsten Masse.

    • Ich bin nicht bei Twitter aber warum fordert denn niemand dass die Parteien wenn sie an dem Unsinn festhalten, keine Männer mehr aufzunehmen in die Parteien ODER gleich den Überhang an männlichen Mitgliedern rauszuschmeißen.
      Auch dieses Argument mit der Vertretung der Bevölkerung. Ich denke nicht dass eine Frau wie UvdL irgendjemand in Deutschland verteten kann außer jemanden aus dem oberste Promille.
      Von der Sorte gibt es einige, was bedeutet dass wir einen Überhang aus dieser Gesellschaftsschicht bei den Abgeordneten haben. Nach deren Logik müssten die also ihren Hut nehmen.

  30. „Als erstes Bundesland hat Berlin den Internationalen Frauentag am 8. März zum gesetzlichen Feiertag erklärt, der Tag ist ab sofort arbeitsfrei! Was die Arbeitnehmer freut, sorgt für Streit in der Politik und Stirnrunzeln in der Wirtschaft.“

    https://www.bild.de/politik/2019/politik/berlin-internationaler-frauentag-am-8-maerz-jetzt-gesetzlicher-feiertag-59741584.bild.html

    „„Der heutige Tag ist ein ganz großes Zeichen dafür, dass wir auf dem Weg der Gleichstellung von Frau und Mann weiterkommen“, erklärte die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Derya Caglar. Linke und Grüne äußerten sich ähnlich.“

    „Berlins Wirtschaft ist nicht begeistert über den neuen Feiertag. „Die Politik macht hier ein kostspieliges Wählergeschenk, das das Berliner Bruttosozialprodukt um rund 160 Millionen Euro schmälert“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK), Jan Eder.“

    Das bezahlen doch ohnehin die anderen, Bayern zB. Typisch Feminismus, bzw Kommunismus 😀

  31. Man werde im Verfahren Fragen zu den Themen wie Gleichbehandlung und Diskriminierung nicht nachgehen, ließ der Vorsitzende Richter Dietmar Wolff den Kläger wissen und fügte später hinzu: „Nebenbei gesagt würden wir die Frauenparkplätze auch nicht infrage stellen, wenn es sachliche Gründe dafür gibt.

    https://genderama.blogspot.com/2019/01/frauenparkplatze-munchner-siegt-vor.html

    Alle Menschen sind für dem Gesetz gleichen, aber Frauen sind eben gleichen.

    Der ganze Genderama-Beitrag zeigt das die deutschen Medien jedes Maß verloren haben und Journalisten denken das es in Ordnung ist, ihre Reichweite für persönliche Attacken und Diffamierungskampagnen zu verwenden.

  32. Lustig, ich lese auf immer mehr Kanälen, dass Männer alle Gillette boykottieren wollen. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob das einen messbaren Einfluss hat. Wenn ja, dann ist das ein Superbeispiel was passieren wird wenn sie sich mit den sich weiterhin als maskulin identifizierenden Männern anlegen.

    Sehr spannendes Thema.

    • Das würde mich auch interessieren. Geben wir der Sache mal etwas Zeit. Wenn tatsächlich Umsatzrückgänge zu verzeichnen sind (Und diese groß genug sind), wird man das am Aktienkurs ablesen können.

      • Ich denke wir werden bis zum kommenden Quartalsbericht warten müssen. Mir ist es auch lieber wenn das ganze eine langfristige, weniger effekthaschende Wirkung hat bei denen die anderen Unternehmer sich sagen „Besser nicht so einen Quatsch versuchen“ als wenn es kurz in den Medien aufflammt und dann wieder vergessen wird.
        P&G soll ruhig dafür bluten.

        • Tja, da geb ich den Pessimisten: Der kleine Aufreger in „alternativen Medien“ war schon alles. Der Durchschnittsmann hat nichts mitbekommen und wenn dann würde er wenig bis kaum darauf reagieren. Solche Boykotte sind bei globalen Megakonzernen auch brutal schwierig. Der junge Marcio wollte mal Nestle boykottieren… Und ich bin jemand von der extremistischen Minderheit, die beim Einkaufen die Packungen umdreht und auf Zusammensetzung und Herkunft achtet.

    • Kaufenden- und Interessierendenbetreuenden.

      Ob das nun die sind, die sich interessieren oder jene, die interessant sind, kann man dann natürlich nicht mehr unterscheiden.

  33. Thanks to the new guidelines from the American Psychological Association (APA) for practice with men and boys, male psychology is no longer a mystery and mental health professionals are now equipped with the tools they need to combat the worst forms of it. According to the APA, boys and men are at risk of suffering from traditional masculinity which is on the whole unhealthy. Turns out, the traditional masculinity that drives many of us men to be confident, assertive, adventurous, stoic, and willing to take risks for our goals, the people we love, and sometimes even complete strangers are bad for us and society.

    Who knew?

    Biologists, philosophers, theologians, physicians, parents, and really almost all regular folk have long believed that there are meaningful and biologically-based psychological differences between males and females. Fortunately for us mere mortals, the APA is setting the record straight. It is an oppressive patriarchy, not biology, that has shaped our psychology. Gender and the masculine traits associated with being male are social constructs. The APA obviously isn’t denying that evolution is true. They aren’t some kind of silly group of religious fundamentalists. But like most educated progressives, they understand that evolution stopped at the neck.

    [..]

    Only the most enlightened are in a position to tell everyone else what they really think. I would laugh at how ridiculous the academics are who continue to insist that males and females are distinct in any meaningful way, but I now know that comedy is a form of oppression.

    [..]

    I especially feel for all the conservatives and devout Christians who are most vulnerable to this illness. It doesn’t help when alt-right institutions such as Harvard publish research suggesting that children may benefit from being raised in such traditionally religious homes.

    In fact, it is surprising the number of universities that are willing to allow scholars to publish research that gives credence to traditional ways of approaching life. For example, I recently read a peer-reviewed research paper reporting that conservatives have a stronger sense of meaning in life than liberals. Other studies find that conservatives are also in many ways physically healthier than liberals.

    It must be difficult for the APA to do the good work of promoting a progressive psychological agenda at the same time as some researchers are annoyingly documenting a lack of viewpoint diversity in psychology and related fields. For instance, studies indicate that the vast majority of psychology professors are liberals and that many of them admit they would discriminate against a conservative academic when it comes to hiring decisions, conference invitations, and research grant funding.

    [..]

    With great shame, I have to confess that after some introspection I now realize that the problem of traditional masculinity has taken hold of my own household. For years, I thought my wife and I were making division of labor and parental role decisions as equal partners and in a way that allowed us to balance as best we could our practical needs with our natural inclinations and interests. I thought my traditional masculinity and her traditional femininity were totally natural and healthy. Now I realize that we were both victims of a suffocating patriarchy. I am trying my best to get her to see the light but she may be beyond help. She still seems so happy and fulfilled. Maybe I should ask her to take some gender studies classes.

    https://quillette.com/2019/01/23/thank-you-apa/

    ^^

    • Now that I think about it, my past has been punctuated with multiple outbreaks of severe traditional masculinity. I’ll never forget an episode from my college years when my friends and I were walking through a parking lot late at night after going out to a club. I saw a man beating on a young woman. Traditional masculinity overwhelmed me and without a second thought I immediately ran over and attacked the man. A fight ensued and I successfully submitted him just before a couple of police officers arrived. My act of violence almost landed me in jail but thankfully the cops were sympathetic to my condition. Of course, the woman would have been more badly hurt had I not intervened, but why is her physical safety any more important than me keeping my masculinity illness in check?

      Just think about all those horribly afflicted soldiers, police officers, and fire fighters who regularly engage in physical risk-taking behaviors that could and sometimes do cost them their lives out of some sense of masculine duty. This isn’t just a personal pathology. It is a public health crisis.

      • Ja, das Ding ist anstrengend. Mußte auch zwischendurch erstmal ’ne Pause einlegen. Leider sparen sich die Jungs von MannDat die Einzelheiten auch und geben nur ein paar Zeitmarken an.
        Aber man kann mit etwas Mühe in dem Podcast ganz schön erkennen, wie blöd und korrupt der Schrott ist, den sich diese beiden Profs ( von denen der eine ja nur ein Wort und seinen Namen dazugegeben hat, um sich und die Autorin aufzupumpen ) dazu zusammengemurkst haben, ist.

        Passt zu dem, was der der Danisch desöfteren zu Grundwissen und Methodik von Besetzern von Langzeitbullshitjobs an Unis so anmerkt.

  34. „Maybe instead we can admit that white children are learning racism from the moment of conception.“

    Aha, eine konkrete Vorstellung, wie das mit der „sozialen Konstruktion“ funktionieren könnte. Sieht nur ganz arg nach klassischem Rassismus aus, auf der Basis von Vererbung.
    Wie soll man es auch sonst erklären?

  35. I do not understand how those who believe it is a woman’s right to abort a child right up until the moment of birth can also believe it should be a right to have the state pay for someone else to take care of that child after he/she is born so the woman can then return to work.

    Interessanter Widerspruch.

  36. Cheblis Vorlage wurde von Knobloch in Bayrischen Landtag eingesetzt….

  37. „Besonders häufig wird „Toleranz“ von Islamapologeten ins Feld geführt, was letztlich zur Etablierung dieser Politreligion in Deutschland und anderen Staaten Europas geführt hat.“

    https://www.achgut.com/artikel/adieu_aufklaerung

    „Fassen wir zusammen. Unsere westlichen Werte, in der Aufklärung mühsam erkämpft, scheinen vielen Zeitgenossen in Politik, Presse und Wissenschaft, von den Kirchen nicht zu reden, nicht der Verteidigung wert …“

  38. …. und vor allem Verhältnisse wie in Ruanda, damit die Geschlechtergerechtigkeit ins Land einziehen kann!

  39. Ich finde es viel eher bedenklich Holocaut-Überlebenden eine automatisch höhere Erkenntnisfähigkeit zuzuschreiben. Denn da sind wir mittendrin im identitären Irrationalismus der Progressiven, nach dem nur einem unmittelbar Betroffener überhaupt ein Urteil zu einer Sache zusteht. Besonders übel ist es, dass diese Vorgehensweise von den Proressiven schon eifrig genutzt wird, um den Fokus des Holocaustgedenkens von den Juden wegzulenken und zu zerstreuen. Genau dem ebnet man den Weg, wenn man diese identitären Konzepte zum exklusiven Wissen durch Erfahrung anwendet.

    • Traumatisierungen durch extreme Gefahr kann eben auch das Urteilsvermögfen trüben. Vor allem, wenn allenthalben in der Öffentlichkeit hysterisch Stimmung gemacht wird, wir hätten Weimarer Verhätnisse, überall sind die Nazis schon wieder und man müsse unbedingt alles gegen die AfD tun …
      So ist dann absolut verständlich, dass jemand wie Frau Knobloch dazu verleitet wird, die AfD während ihrer Gedenkrede anzugreifen — dies sind ja die zivilcouragierten Heldentaten, die lautstarke und sehr etablierte Teile der Öffentlichkeit fordern.

  40. What if the FBI Had Probed Obama?
    By the bureau’s Trump standard, he looked like an agent of Iran.

    https://www.wsj.com/articles/what-if-the-fbi-had-probed-obama-11548287966?mod=e2tw

    Obama und seine Leute haben den grössten und merkwürdigsten Aufwand betrieben, dem Iran auf völlig einseitige Weise in die Hände zu spielen. Hier ist ganz offensichtlich viel geschehen, im Gegensatz zur angeblichen Trump-Russland-Verbindung.

    Heute ist Aussenminister Maas der wichtigste Erbe der pro-Iran-Politik.

  41. „Bei einer bevorstehenden Kranzniederlegung im ehemaligen KZ Buchenwald sind AfD-Mitglieder explizit ausgeladen. In einem Brief begründet der Direktor der Gedenkstätte den Schritt mit der Nähe der Partei zu Björn Höcke und dessen Geschichtsbild.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article187683020/Holocaust-Gedenken-Buchenwald-laedt-Thueringens-AfD-Fraktion-aus.html

    Das ist absolut falsch, da es das Gedenken an die Vergangenheit zu einer exklusiven Sache macht und zu einer Frage der Identitätspolitik.

    „Wer sich innerhalb der AfD nicht glaubhaft gegen solche Positionen und das damit verbundene verharmlosende, relativierende Geschichtsbild wendet, unterstützt sie.“

    Das ist doch jene Art der „Sippenhaft“, die an anderer Stelle auf das allerentschiedenste abgelehnt wird, wenn es um Moslems geht zB. Dabei ist die Zugehörigkeit zum Islam eine wesentlich elementarere Festlegung als Mitglied der Partei AfD zu sein.

    Diese identitäre Politik der „Erinnerungskultur“ wird nur zum Ermunterung der islamischen und linken Revisionisten und Holocaustleugner dienen. Kann man alles schon heute in der britischen Partei unter Corbyn sehen.

  42. Was „Freiheit der Andersdenkenden“ wirklich meint
    Als erinnerungswürdig gilt die Revolutionärin Rosa Luxemburg heute wegen eines einziges Satzes. Aber der ist stets falsch verstanden worden. Denn eigentlich verachtete die Kommunistin die Demokratie.

    https://www.welt.de/geschichte/article187670614/Rosa-Luxemburg-Was-Freiheit-der-Andersdenkenden-wirklich-meint.html

    Na, was wird wohl eine Kommunistin denken? Die „anderen“ sind natürlich das Proletariat und deren „Freiheit“ besteht im Auftrag die herrschende Schicht, die „Bourgeoisie“ zu beseitigen und zu ersetzen. Das hat mit Demokratie natürlich absolut gar nichts zu tun. Die pro-demokratische Verwendung des Spruchs ist natürlich ein kommunistischer Propagandatrick, sich als „Demokraten“ darzustellen, als die besseren Demokraten natürlich.

    Ein vergleichbares Selbstverständnis haben die Grünen heute, wobei das Proletariat eine abgehobene Führungselite ist, die die progressiven ersatzkommunistischen Ideologien verinnerlicht hat.

    Die Verlogenheit von Wagenknecht ist aber nicht mehr zu toppen:

    “ … Sahra Wagenknecht, zitiert den Satz regelmäßig und setzt gern hinzu, die wenigen Worte zeigten, wie Rosa Luxemburg gedacht habe: „Sie war durch und durch auch eine Demokratin, jemand, der mit anderen Meinungen tolerant umgegangen ist und auch dafür gestritten hat.“

    Nichts könnte falscher sein. Rosa Luxemburg war gewiss keine Demokratin und ganz sicher nicht tolerant. In seiner gerade erschienenen, sehr lesenswerten Biografie nennt der Potsdamer Historiker Ernst Piper den Satz „zweifellos das berühmteste Zitat aus dem Werk von Rosa Luxemburg“. Darüber hinaus gilt aber auch: Es gibt vielleicht kein Zitat aus der deutschen Zeitgeschichte, der radikaler fehlinterpretiert worden ist.“

    Wie kann es auch anders sein? …..->

    Schon am 20. November 1918, der Kaiser war gerade erst seit elf Tagen gestürzt, positionierte sie sich im Leitartikel der „Roten Fahne“ unmissverständlich. Die Nationalversammlung sei „ein überlebtes Erbstück bürgerlicher Revolutionen, eine Hülse ohne Inhalt, ein Requisit aus den Zeiten kleinbürgerlicher Illusionen vom ,einigen Volk‘, von der ,Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit‘ des bürgerlichen Staates“.

    „Ihre scharfe Gegnerschaft zur Demokratie rechtfertigte damals nicht und natürlich auch nicht ein Jahrhundert später den Mord an ihr (und genauso wenig den am noch radikaleren Karl Liebknecht).“

    Um Luxemburg ist es so schade wie um Osama Bin Laden.

    Wer Luxemburg noch huldigt, ist ein Antidemokrat. Nichts weiter. Vielleicht noch ein „nützlicher Idiot“.

  43. Immerhin kann man den Einfallsreichtum bewundern! Schon mal diese Variante des „für einen Freund fragen“ so gesehen?

  44. Ja, die stehen vor einem gewaltigen Scherbenhaufen. Am besten ist, dass ihre Wissenschaftsfeindlichkeit ab jetzt gegen sie arbeiten wird 🙂
    Früher lief es mit den Strahlenschutzgrenzwerten genauso, da wurde auch vollkommen unsachlich Panik von den Grünen verbreitet, als sie noch gegen die AKWs kämpften (bzw gegen die westliche Rüstung natürlich).

  45. Allianz der Tyrannen-Freunde

    https://www.nwzonline.de/meinung/oldenburg-nwz-kommentar-zum-aufstand-in-venezuela-allianz-der-tyrannen-freunde_a_50,3,3368993803.html

    „Wer glaubt, der Aufstand gegen das sozialistische Regime in Venezuela habe für uns keine Bedeutung, täuscht sich. Zum einen werden die internationalen Allianzen faschistoider Antidemokraten deutlich. Zum anderen zeigt sich, wes Geistes Kind durchaus einflussreiche politische Kräfte in Deutschland sind.“

  46. Das Haus Europa brennt – Manifest europäischer Patrioten

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article187712228/Europawahl-2019-Intellektuelle-warnen-vor-Populisten.html

    „Die Europawahl im Mai könnte verhängnisvoll werden, warnen 30 Intellektuelle wie Bernard-Henri Lévy, Salman Rushdie und Herta Müller. Sie rufen zum Widerstand gegen den Populismus auf. Helfen könne nur „ein vollmundiges Ja zu Europa“.“

    Das ein billiger politischer Durchhalteappell ohne jeden intellektuellen Mehrwert! Nein, der Appell ist sogar irreführend und falsch. Zum Beispiel diese Diagnose der EU:

    „Im Innern angegriffen von den Propheten des Untergangs, die im Vollrausch ihrer Ressentiments ihre Stunde gekommen glauben, losgelassen von den beiden großen Verbündeten jenseits des Ärmelkanals und des Atlantiks …“

    Die „Propheten des Untergangs“ sind heute mal keine Nationalisten, sondern die Prediger des Weltuntergangs durch Klimawandel — denen die EU ein ideales Forum bietet. Und die beiden „großen Verbündeten“, die hat die EU betrogen und düpiert, nicht andersherum. Levy deutet die Realität hier vollkommen um, was ihn zu einen „Patrioten“ – ich würde eher Nationalist meinen – macht, aber ihn als Intellektuellen disqualifiziert.

    „Wir haben keine Wahl.“

    Ja, ja, das Schicksal klopft an. Dann lass es doch klopfen, wir kaufen nichts. Und vor allem lassen wir uns nichts aufzwingen.
    Wer meint, seine Freiheit abgeben zu wollen, der wähle die EU.

    „Denn das ist, was zur Zeit gespielt wird: der Versuch, angesichts dieses neuen seltsamen europäischen Versagens, dieser hartnäckigen Krise des europäischen Bewusstseins, die liberale Demokratie und ihre Werte zu dekonstruieren und infrage zu stellen und damit alles rückgängig zu machen, worauf wir – erstmalig seit den 30er-Jahren – in Europa mit Recht stolz sein dürfen, dem wir unseren Wohlstand verdanken und das uns zur Ehre gereicht.“

    Wer bitte, *dekonstruiert* etwas? Bestimmt nicht diejenigen, an die Levy denkt.

  47. Have you noticed that the people who are most vocal about abuse towards women are usually women abusers themselves? 🤔 crazy that. its like they think if they be vocal about abuse women suffer they will be able to get away with it themselves or someshit.. 😑

  48. *Das*

  49. „Nazis raus!“ muss jetzt bedeuten, dass die Iren aus der EU ausgeschlossen werden müssen:

    „Israel is outraged over the legislation which is indicative of hypocrisy and anti-Semitism,“ the statement said.

    Niall Collins of the Fianna Fail party introduced the bill to the lower house (Dail) on Wednesday, and lawmakers voted to advanced the bill though a first reading by a wide margin — 78 for, 45 against, and three abstentions.“

    https://www.i24news.tv/en/news/international/europe/193861-190124-irish-parliament-expected-to-pass-bill-to-outlaw-occupation-goods

  50. http://nymag.com/intelligencer/2019/01/andrew-sullivan-the-abyss-of-hate-versus-hate.html

    „To put it bluntly: They were 16-year-olds subjected to verbal racist assault by grown men; and then the kids were accused of being bigots. It just beggars belief that the same liberals who fret about “micro-aggressions” for 20-somethings were able to see 16-year-olds absorbing the worst racist garbage from religious bigots … and then express the desire to punch the kids in the face.

    How did this grotesque inversion of the truth become the central narrative for what seemed to be the entire class of elite journalists on Twitter? That’s the somewhat terrifying question. ….“

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