„Männer sind an allem schuld“

Christian Stöcker schreibt in seiner Spiegel-Kolumne:

Eins gleich zu Anfang: Ja, Männer sind an (fast) allem schuld. Sorry.

Holocaust und Inquisition, Kreuzzüge, Genozide, Weltkriege. Drogenkartelle und das Regime Nordkoreas, Menschenhändler und Folterknechte, IS und al-Qaida – das alles sind Männersachen. Das mag man als Mann unangenehm finden, es ist aber nicht zu leugnen. Trotzdem wird allein dieser Absatz wütende Reaktionen hervorrufen – aus einer gerade in den sozialen Medien sehr aktiven Untergruppe des männlichen Geschlechts. Deren Angehörige empfinden solche Fakten als persönlichen Angriff.

Mit alledem ist übrigens nicht gesagt, dass Frauen nicht zu Gewalt, Grausamkeit, himmelschreiender Dummheit oder Rücksichtslosigkeit in der Lage seien. Aber de facto waren bei den größten Scheußlichkeiten der Geschichte eben in aller Regel Männer am Ruder.

Die gute Nachricht ist: Wir haben das eigentlich längst verstanden. Also: wir Männer.

Das ist ja ein gerne genommener Ansatz: Wir Männer waren in der Geschichte die Bösen, wir haben das verstanden, wir müssen uns bessern.

Natürlich unterschlägt das diverse Königinnen, aber auch Bürgerinnen und verbirgt auch, dass die meisten Frauen über die Geschichte damit vollkommen einverstanden waren, wie die Männer handeln. Genug Frauen haben Nazis gewählt, hatten gerne Sklaven und fanden nichts dabei, sie zu kaufen oder zu verkaufen, haben Männer verachtet, die nicht in den Krieg ziehen wollen und waren gerne die Geliebte des reichen Drogenbarons, weil dieser sie mit Luxusgütern versehen hat.

Eine Römerin ging ebenso gerne in das Kolosseum wie ein Römer und eine Südstaatentochter aus gutem Haus wäre entsetzt, wenn sie jemanden hätte heiraten sollen, der keine Sklaven hat, die sie angemessen betreuen. Und auch überzeugte Nazi-Frauen haben Juden verraten oder überzeugte Kommunistinnen den Nachbarn ins Gulag bringen lassen oder gläubige Christinnen eine Hexe enttarnt auf das ihre Seele durch das Fegefeuer geläutert werde.

Alles was Männer erfolgreich gemacht haben, ihren Status oder ihren Reichtum vergrößert hat, dass hat auch Frauen gefallen. Und sei es auch heutiger Sicht noch so verkommen.

Männer mögen eher die Aktiven gewesen sein, aber das waren sie eben auch im Guten:  Wenn man ihnen das Schlechte anhängen will, dann müsste man genauso sagen können:

Männer haben im Bürgerkrieg in den USA auch für die Befreiung der Sklaven gekämpft, Männer haben die Zivilisation und große Reiche errichtet, Technik entwickelt, die Medizin erforscht, Gedichte, Geschichten, Kultur geschaffen und Kinder und Frauen mit Nahrung versorgt und sie beschützt. Wenn die obigen Vorhaltungen richtig sind, dann wären es auch die Errungenschaften.

Männlichkeit ist aktiv. „Women are human beeings, Men are human doings“ wäre ein Spruch dazu. Sie sind im Guten und im Schlechten eher vertreten und häufig wirken in beiden Fällen die gleichen Eigenschaften.

73 Gedanken zu “„Männer sind an allem schuld“

  1. Jesus Christus war ein Mann.
    Adolf Hitler war ein Mann.
    Luther und Galileo waren Männer, ebenso Rousseau, Voltaire und Kant.

    Die Hohepriesterschaft des Genderismus, die aus dem Schlechten eine Erbsünde der Männer machen will, um sich selbst auf deren Kosten zu bereichern, stellt sich selbst genau in die Reihe, aus der die Kreuzzüge hervorgegangen sind. Böses tun im Namen der ideologischen Reinheit.

    • In Bezug auf die Kolumne, die als Aufhänger die Gillette Werbung hat…
      Es ist eine schlechte Idee bon Firmen, ihre Kernzielgruppe zu vergraulen.

      Das ist schon bei Star Wars schief gegenagen. Und da kamen genau die gleichen Argumente. Nur lassen es Männer eben nicht auf sich sitzen, wenn man sie angreift. Sondern sagen: Du willst Ärger? Kannst du haben.

      Ich hab mir jedenfalls gestern einen Wilkinson Rasierer bestellt. Dazu wechsel ich mein Shampoo und meine Spülung, Pantene fliegt raus.

    • Mir scheint eher, dass sich Frauen gerne darum drücken, sich die Finger schmutzig zu machen – gestern wie heute und wahrscheinlich wie morgen.

    • Sie hatten mehr als genug Gelegenheiten. Die kennen wir nicht, weil alle relevanten Beispiele bereits untergegangen sind, und sich Schrift anscheinend nicht entwickelt hat.

      Ok, vielleicht mit Ausnahme von Rom.

  2. Gibt es denn irgendwelche Hinweise darauf, dass die Verantwortlichen für Inquisition und Weltkriege das alles getan haben, weil sie Männer waren? ich meine, ist die Inquisition ein Ausfluss der Männlichkeit oder der Christlichen Religion mit ihrem Anspruch auf absolute Wahrheit ihrer Lehren? Sind die Weltkirege ein Ausfluss der Männlichkeit oder des Nationalismus?

    Sehe da eigentlich keinen Hinweis. ist es nicht vielmehr so, dass Männer sich eben eher exponieren als Frauen, in positiver wie in negativer Hinsicht?

    Ja klar, wenn es keine Männer gegeben hätte, hätte es die Weltkriege und den IS nicht gegeben, aber auch keine Demokratie, keine Technik und keine Inversitäten.

    • Wie gesagt, auf den sexistischen Müll überhaupt einzugehen ist schon ein Fehler. Die sollen erstmal darlegen das Frauen überhaupt etwas relevantes zur Historie beigetragen haben, ansonsten brauchen wir da garnicht weiter drüber reden.

      Und nein ein, zwei Staatsoberhäupter ist nichts “relevantes”, da deren Befehle allesamt von Männern ausgeführt wurden.

      • Diesem sexistischen Müll nicht zu widersprechen, halte ich für einen größeren Fehler.

        Das haben wir übrigens schon Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte gemacht.
        Nicht widersprochen und feministischen Dummschwätzerrinnen, weiblichen wie männlichen, das Feld überlassen.

  3. Nur weil jemand sich nicht an vorderster Front die Hände schmutzig macht, sondern lieber Ränke schmiedet und anderen einen Floh ins Ohr setzt, heißt das nicht, dass dieser nichts für alles kann. Verhetzen und Intrigieren können ja nun beide Geschlechter.
    Alles immer eine Quatschpolemik, zum Augenrollen.

  4. Hat nicht Michael Moore vor einiger Zeit was ähnliches abgelassen (in die Richtung daß keine Frau die Atombombe entwickelt hätte, was schon rein faktisch kompletter Bullshit ist), und ist dafür von einer Feministin vollkommen zu Recht zusammengefaltet worden? Die hat auf den Punkt aufmerksam gemacht daß wenn man Frauen als engelsgleiche Wesen darstellt ihnen die menschliche Natur abspricht und sie quasi entmündigt, ergo: Sexismus.

  5. Hatten wir doch schon zum wiederholten Male: Nach feministischer „Logik“ sind ja auch alleine Männer für die Umweltzerstörung und die Müllberge verantwortlich. Weil sie halt die Drecksarbeit machen.

    • Ich wohne in einem sehr alten Haus, in dem über viele Jahrzehnte der Mann gefehlt hat. Ja, man sieht es, wenn man dann die ein oder andere Ecke mal aufmacht. Wenn ein Türsturz in einer tragenden Wand ein dünnes Brettchen ist usw.
      Kennst Du den Ausdruck „gefruxt“ für „lieblos hingerotzt“?

  6. Männerhass in Reinform. Mehr ist zu dieser Kolumne eigentlich nicht anzumerken.

    „Christian Stöcker ist Kognitionspsychologe und seit Herbst 2016 Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Dort verantwortet er den neuen Studiengang „Digitale Kommunikation“. Vorher leitete er das Ressort Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE. In seiner Kolumne „Der Rationalist“ macht er sich immer sonntags Gedanken über Hysterie und Fakten in der deutschen Debatte.“

    Professor Stöcker macht sich keine Gedanken darüber, sondern schürt Irrationalismus, Hysterie und Hass mit allen Mitteln.

    Bravo, weiter so, mit der „deutschen Debatte“!

    • Da könnte sich der Herr Rationalist mal Gedanken darüber machen, welches die rationale Kundenreaktion ist, wenn einem Geringschätzung entgegengebracht wird.

      Für einen Masochisten ist das sicherlich Freude. Für einen normalen Menschen ist es negative Verhaltenssanktionierung.

      • Viel interessanter ist, dass ein staatlich anerkannter Kognitionspsychologie-Professor ein fanatischer Männerhasser ist. Das spricht ja nun deutlich dafür, dass in diesem Fach irgendwas grundsätzlich nicht stimmt. Eine so extreme Meinung müsste ja – gerade heute – sonst von lauten Gegenstimmen aus diesem Fachbereich begleitet sein. Aber wir wissen ja, was die APA soeben erst verzapft hat, es scheint sich um ein systemisches Problem der „Psychologie“ zu handeln.

  7. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Soziales/KinderJugendhilfe/VorlaeufigeSchutzmassnahmen5225203177004.pdf?__blob=publicationFile

    Seite 10
    1 Schutzmaßnahmen1* für Kinder und Jugendliche 2017 nach persönlichen Merkmalen, Migrationshintergrund, Aufenthalt vor der Maßnahme und Trägergruppen sowie nach Anregendem der Maßnahme, Unterbringung während der Maßnahme und vorangegangenen Gefährdungseinschätzungen

    1* Doppelzählungen von Kindern/Jugendlichen sind möglich, wenn diese zum Beispiel zunächst vorläufig nach § 42a SGB VIII undim Anschluss noch einmal regulär nach § 42 Absatz 1 Nummer 3 SGB VIII in Obhut genommen wurden.

    Aufenthalt vor der Maßnahme
    A) bei den Eltern 12 082
    B) bei einem Elternteil mit Stiefelternteil oder Partner 6 496
    C) bei einem allein erziehenden Elternteil 11 315
    D) bei Großeltern/Verwandten 1 806
    E) in einer Pflegefamilie 1 158
    F) bei einer sonstigen Person 1 114
    Weitere Konstellationen aufgeführt…

    Kümmern wir uns mal um Schutzmassnahmen von Eltern, so sehen wir, das 12.082 Kinder bei den Eltern lebten, Zeile A
    Und 17.811 Kinder bei meistens Trennungsmüttern, die sich einen Scheiss um die Kinder kümmern und deren neuer Partner das ähnlich sieht (B+C)

    Interessant wird es jetzt bei den richtigen Alleinerziehenden,
    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2018/Alleinerziehende/Pressebroschuere_alleinerziehende.pdf?__blob=publicationFile

    Dieser beträgt auf Seite 9 immerhin 8,2 Millionen. Das bedeutet ein klitzkleiner Teil Frauen ist für einen Grossteil an Heimunterbringungen verantwortlich. Und hier geht es, zumindest laut Gesetzeslage, nicht darum dass zu wenig Geld da ist, sondern es müssen schon einige Dinge vorgefallen sein.
    Man kann natürlich nicht ohne weitere Prüfung einfach zwei Zahlen in Beziehungen stellen und daraus tiefgreifende Erklärungen für sein Weltbild hereilten, ausser man ist in der AfD oder bei den Feministinnen… Aber hier muss die Frage erlaubt sein,
    1. Wie grausam ist toxische Mütterlichkeit
    2. In wie weit geht toxische Mütterlichkeit auf Kinder über, so dass sich eine toxische Männlichkeit entwickelt (wir erinnern an Breivi)
    3. Natürlich sind Männer schuld, so Typen wie die Spiegelkolumnisten, die die wahren Probleme nicht erkennen

    Quatsch Ende…

    Ich habe keine Bock mehr auf Erklärungen oder mich mit Spinnern wie dem Typen da oben auseinander zu setzen, vor allme weil Spiegel eh nur nur noch auf dem Niveau von Bunte oder Brigitte ist, sondern bin seit einiger Zeit im Angriffsmodus, und da muss man klar und deutlich sagen,
    1. Alleinerziehung ist der grössste Quatsch den es gibt, bzw. nicht gibt, denn kein Kind wird isoliert erzogen
    2. Das wird von unserer Politik gefördert und das Wechselmodell abgelehnt! Allein die Kosten, die dies verursacht.
    3. Wann schicken wir Blauhelmsoldaten in die Kriesengebiete Alleinerziehung?
    4. Gibt es noch intelligente Journalisten in Deutschland?

    Kann mir jemand eine Spezie nennen, bei der sich die Weibchen ähnlich Scheisse um den Nachwuch kümmert wie unsere Weibchen? Und was sagt Therasa dings hierzu? Da kann man doch von Ihren 50 Stunden Carearbeit nochmal 55 abziehen, weil Mama einen saufen ist und sich trotzdem nicht um die politische Karriere kümmert…

    • „Kann mir jemand eine Spezie nennen, bei der sich die Weibchen ähnlich Scheisse um den Nachwuch kümmert wie unsere Weibchen? Und was sagt Therasa dings hierzu? Da kann man doch von Ihren 50 Stunden Carearbeit nochmal 55 abziehen, weil Mama einen saufen ist und sich trotzdem nicht um die politische Karriere kümmert…“

      Du scheinst da ein sehr negatives Bild von Frauen zu haben. Es sind ja nun die wenigsten Mütter Alkoholiker. Wie kommt es?

      • Habe ich da etwa die Ironiemarkter vergessen? Nö, die Edition F mit 50h Arbeit und dann 50h Carearbeit hat das auch nicht…
        Ist aber schon bezeichnend das Alleinerziehende mit 20% Anteil 2/5 aller Schutzmassnahmen verantworten…

        Ansonsten nutze ich das eher so:

        • „Handelsblatt“ ist also auch fest im Griff der progressiven Männerhasser, wie man an diesem fanatischen OpEd des stellvertr. Chefs sehen kann:

          https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-die-reaktionen-auf-den-gillette-spot-zeigen-dass-die-debatte-noetig-ist/23888738.html

          „Das zeigt: Es braucht genau diese Provokationen.“

          Wie auch die Hassschreibe von Professor Stöcker.

          „Verrückt? Sehr. Denn der nun viel gehörte Vorwurf, da wolle eine Firma ihre Kunden erziehen, zeigt ja, dass Erziehung offenbar doch noch nötig ist.“

          Der Idee Gilette würde Kunden nur erziehen wollen sei also „verrückt“, aber genau diese verrückte Idee sei doch nötig…. Das ist wohl eine mentale Gymnastik, die man nur hinbekommet, wenn einem der Hass das Hirn aufgefressen hat…

          Absolut klar, dass man, wenn man sich über Wirtschaft ernsthaft informieren will, das Handelsblatt *nicht* mehr in die Hand nimmt, wenn Hassideologie in der Readaktion herrscht — und die ist ja bekanntermassen strikt antikapitalistisch, noch mehr als männerfeindlich.

          • Ach herrje. Ich denke Journalismus kann mittlerweile einfach nur als Ganzes in die Tonne.
            Wer sich nicht entblödet ernsthaft einen Artikel der Qualität „Ablehnung von X zeigt wie nötig X eigentlich ist.“ schreibt, dem ist einfach nicht zu helfen.
            Möchte jemand einen Gegenartikel mit „Ablehnung von Rassismus zeigt…“ oder Ähnlichem verfassen?

        • Das macht schon Sinn!
          Blödsinnig ist es daraus einen geschlechterkriegerischen Aspekt zu basteln, sich also im Sinne des Wortes zum ANTI – Feministen zu spiegeln.

          Die dazugehörigen Fakten hat Kai schon ganz ordentlich zusammengefasst.
          „Toxische Mütterlichkeit“ ist insofern ein provokanter Aufhänger, nix weiter. Den es logischerweise in der Praxis ( ! ), also eben per Anerkennung der Männlichkeit ( hier: der väterlichen Eigenschaften ) und der Synergieeffekte ( gegenseitige aktive wie passive Ergänzung, Unterstützung und sozialer Kontrolle ) zu widerlegen gilt.
          Was, wie Kai ja auch anführt, z.B. durch Festlegung der paritätischen Doppelresidenz und, wie Horst Schmeil letztens erst anregte, durch präventiv wirksame Strukturen zur Vermeidung des kompletten Auseinanderfallens ( Spaltung ) der Familie, eigentlich locker zu bewerkstelligen wäre.
          Wenn nicht mächtige Lobbies einen großen Teil ihres leistungsfrei abgezogenen Geldes permanent und äußerst erfolgreich in Hasskampagnen dagegen investieren würden, weil der Kinder- u. Sorgehandel nunmal DIE dominierende Dienstleistungssparte in D. ( und weiteren Ländern ) ist.

          • @Fiete
            „„Toxische Mütterlichkeit“ ist insofern ein provokanter Aufhänger, nix weiter.“

            Ich kann mir nicht verkneifen diese Begriffsbildung total beknackt zu nennen. *Mütterlichkeit* kann im Einzelfall „erstickend“ sein, aber „toxisch“ ist wirklich voll ins Klo gegriffen. Mit Feminismus hat das auch nicht das Geringste zu tun, das ist schlicht frauenfeindlich. Ich weiss, solche Begriffe werden reflexartig gebildet, aber das ist keine Entschuldigung.

          • Natürlich ist dieser Begriff völlig Gaga, der Begriff toxische Männlichkeit aber auch. Die Frage ist nur, wie reagiert man darauf, durch, nö, so sind wir nicht? Oder in dem man versucht das zu spiegeln?

          • @Kai
            Ginge ganz einfach zu „spiegeln“: „Feminismus = toxische Männerhassideologie“ oder so ähnlich.

          • Jaja, getroffene hunde bellen blablabla…
            Nein, es gibt genug Statistiken die zeigen, Frauen sollten lieber erst bei sich aufräumen ehe sie mir auf die Nerven gehen. Wenn die diese AfD Spiele spielen und einfach Gagazahen aus Gagastatistiken nehmen und daraus was ableiten, dann ist es genau so wie die AfD die das gleiche macht und auf „Der Islam ist an allem Schuld“ kommt…

          • Deine Art des „Diskurses“ hilft übrigens nur dem Feminismus, @Kai: „Frauen sollten lieber erst bei sich aufräumen ehe sie mir auf die Nerven gehen“

  8. Dahin führt dann der Männerhass, wie er vom Spiegel und Prof. Stöcker verbreitet wird:

    Das wäre eigentlich wieder mal ein Fall, bei dem die deutsche Justiz wegen „Volksverhetzung“ und „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ ermitteln müsste. Geschieht natürlich nicht und deshalb sind diese Gesetze auch mehr als wertlos.

  9. Gewalt geht in der Regel von Männern aus. Vom Testosteron. Tödliche Gewalt. In den Gefängnissen sitzen überwiegend … Männer.

    Nur ein wichtiger Aspekt wird dabei immer übersehen: Alle diese Männer haben (oder hatten) eine Mutter. Und das bedeutet, dass beim Thema männliche Gewalt Frauen eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Auf vielen Ebenen.

    • Das Argument bringen immer wieder Leute. Vom Frauen heißt es dann, dass die männlichen Rollenmodelle Schuld sind.

      Viele Jungen werden dann wohl anscheinend vom Fernseher erzogen. Weil die 90% Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen (Männer-Quote? ;-)) da ja nichts mit zu tun haben und Väter ja alle faul sind und Frauen die ganze Care Arbeit überlassen.

  10. Männer sind und waren schon immer in Sachen Entwicklung das fortschrittlichere Geschlecht.
    Das verpönnte Hormon Testosterone ist der Motor für höher/schneller/weiter nicht nur im Sport.
    Wäre ein Frau auf die Idee gekommen einen „Flugapparat“ zu bauen? Noe, so eine Verrücktheit sicher nicht.
    So ziemlich jede gute Erfindung startet oftmals nicht aus einem vernünftigen Grund, sondern ist Spielerei. Geboren aus der der spielerichen/neugierigen Wesenseigenschaft eines Mannes, die heutzutage negativ belegt sit.

  11. Das hatte der Danisch ganz schön dargelegt:
    Ja, all das haben Männer getan. Allerdings haben Männer auch die Nazis besiegt, sind auf dem Mond gelandet, haben Penizillin und die Pille erfunden.
    Männer machen ALLES was in irgend einer Art und Weise relevant ist. Sich nur auf negative Sachen zu fokussieren ist Lügen, aus dem Gesamtkontext reissen ist Lügen.
    Brauchen wir nicht drüber reden, das ist komplett Fake News.
    Und über den absurden Sexismus sollten wir auch nicht groß drüber reden.

    Sexistische Lügner vom Spiegel halt. Das der Autor selbst ein Mann ist bezweifle ich, und wenn dann ist er derjenige der Männlichkeit hasst, weil er selbst nicht männlich ist.

    Der Spiegel kann mir gerne eine Frage beantworten: Welche auch nur halbwegs erfolgreiche Nation basiert auf matriarchalischen Grundsätzen? Ich will nur ein Beispiel. Ein einziges.

    (Antwort: Es gibt keine, überall dort wo Frauen regierten ist man auf dem Niveau von primitiven Höhlenmenschen. Die einzigen Ausnahmen sind die patriarchalischen Nationen in Transformation, aber selbst dort gibt es weiterhin kein Matriachat.)

    • „Der Spiegel kann mir gerne eine Frage beantworten: Welche auch nur halbwegs erfolgreiche Nation basiert auf matriarchalischen Grundsätzen? Ich will nur ein Beispiel. Ein einziges.“

      Darauf würde man antworten: Ja, das ist eben leider nicht versucht worden, weil die Männer immer so toxisch sind, Aber jetzt können wir es mal versuchen. Und das wird klappen, weil die Frauen viel besser sind.

  12. Wir sind an allem schuld, am guten wie am schlechten, deswegen sind wir auch die Geilsten. Im Gegensatz zum schuldlosen Geschlecht welches nur zur Erzeugung von Nachkommen und zu unserer Befriedigung existiert. Wer nichts macht, der macht auch keine Fehler.

    Mal Klartext: Wen interessiert es denn wenn einige Frauen und als böse, schlecht oder toxisch bezeichnen. Macht es wie Trump, Putin oder Erdogan. Diese Typen lachen darüber und machen einfach weiter, keiner von denen wird sich von den linken Cuckolds irgendetwas sagen lassen oder gar irgendwelche Schuldgefühle empfinden. Sollen die Looser doch rum heulen und sich in ihrer Schuld suhlen, echte Männer sollten darüber bestenfalls lachen.

    • Mir tun die armen vater- und ahnungslosen Teenager leid, die – wenn sie es überhaupt schaffen – ein oder zwei Jahrzehnte brauchen werden, um rauszufinden, welche Männlichkeit für sie funktioniert.

      Das Bedauern wird auch durch einen laut polternd gebrüllten „selbst Schuld“ Gestus nicht kleiner, denn sie sind NICHT selbst schuld. Schuld sind all die echten Männer, die sie im Stich lassen.

      • Einfach keine Teenager zeugen und ja, es dauert eine gewisse Zeit bis man bestimmte Dinge erkennt. Auch ich wurde früher für viele Dinge ausgenutzt, der Idealismus war es, genau wie bei vielen, der mich auf Demos für den Machtwunsch anderer durch die Stadt hat ziehen lassen. Inzwischen habe ich dazugelernt und sehe andere Menschen als Freunde und Familie bestenfalls als NPCs die nicht wirklich existieren. Übrigens ist letzteres ein Grund warum ich weder Kaltakquise mit Kunden noch Kaltapproaches bezüglich Frauen Null Probleme habe – es ist eh keine Menschen, sondern nur materielle Projektionen die erst beweisen müssen, dass sie mehr sind.

        • Während ich dir deine Philosophie wirklich nicht madig machen will, bin ich doch auch froh, dass du eher die Ausnahme als die Regel bist.
          Thinks: Moment mal… IST das so? Oder ticken heutzutage nicht fast alle so, dass sie andere Menschen als NPCs wahrnehmen, die gefälligst zu funktionieren haben, andernfalls ist die Welt buggy und sollte reklamiert werden?

          Ooooh SHIT!

          • dass sie andere Menschen als NPCs wahrnehmen, die gefälligst zu funktionieren haben, andernfalls ist die Welt buggy und sollte reklamiert

            Ich habe den Verdacht Frauen haben Männer schon immer so gesehen

  13. Als diskursive Strategie, wie man mit dem Kampfbegriff „Toxische Männlichkeit“ umgehen kann: Alle, die diesen Begriff verwenden auch als toxische etikettieren: Also toxische Journalisten, toxische Weiblichkeit, toxische Feministinnen, toxische Politiker etc. 🙂

  14. LOL, wenn es um die guten Dinge geht, die Männer vollbracht haben, war das nur durch deren Mütter möglich, aber sobald es um die schlechten Dingen geht, sind die Mütter völlig außen vor.

    Wie kann man nur initial in solchen Doppelstandards denken?

    • ja, die Statistik hatten wir schon mal. Sie zeigt, das Zivilisation männlich ist. der langwierige oft mit Fehlern behaftete, oft auch im tragischen Scheitern endende Weg der Männer, etwas Anderes zu sein als balztolle Beschützer und Erzeuger für ihre Frauen. Diese „primitiven Völker“ haben es meiner Meinung nach u.a. deshalb nicht geschafft eine Zivilisation ähnlich des weißen Mannes aufzubauen, weil sie es nicht geschafft haben sich von von Frauen erwarteten Rollenmustern zu trennen. Alles Positive in Wissenschaft und Kultur beruht letztlich auf der Leistung von Männern, die sich emanzipiert haben, Alles negative wie Krieg und Gewalt beruht auf mangelnder Emanzipation des Mannes von der von Frauen erwarteten und geforderten Rolle.
      Das nenne ich mal eine steile These, viel Spaß beim Nachdenken darüber.

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