25 Gedanken zu “Studenten hassen toxische Männlichkeit, aber können sie nicht definieren

      • Ja, das liegt daran, dass momentan das gesamte Testosteron auf der Erde in dir aufkonzentriert ist. Es wäre daher ganz gut, wenn du die Welttestosteronvorräte nicht unnötig gefährden würdest, indem du dich immer mit deinen Freundinnen in Sümpfen herumtreibst, die mit komischen Viechern verseucht sind! 🙂

    • Oh, Britney is ’ne gans schlaue 😉
      Die begründet ihre Befürwortung der Todesstrafe streng logisch, nämlich damit, daß „die“ „das“ nunmal anders nicht lernen würden.

      • Ähm. ich hätte bei ihr eher an was anderes gedacht: Erstens singt sie selbst schon „I’m addicted to you“, obwohl sie weiß, dass er „toxic“ ist. So was nennt man „selbst schuld“, wenn nur auf seine Triebe hört.
        Mehr aber noch als das spricht für sich, welchen „Lebensweg“ sie danach (mehr oder weniger freiwilig oder getrieben von dem Zirkus um ihr) eingeschlagen hat: Randalieren, Glatze rasieren (wegen ’nem angeblichen Drogentest, dem sie zuvor kommen wollte), mit Paris Hilton um die Häuser ziehen und die Unterwäsche vergessen, Nervenbzusammenbruch und sich mit ’nem White Trash Vorzeigetypen einlassen.
        …Wer ist hier nun wirklich „toxic“ gewesen? (vor allen Dingen für sich selbst)
        Und selbst in ihrer Biografie weitergeblättert, ist wohl eindeutig eher ihre Mom diejenige gewesen, die definitiv mehr „toxic“ war, indem sie sie von Kindesbeinen an auf die Bühne gezerrt und als Einkommensverdiener missbraucht hat.
        (Seit dem ihr Vater ihr gesetzlicher Vormund ist, passiert um sie herum komischerweise auch weniger verrückte oder kranke Scheiße.)

  1. Numerous studies have found that women’s mate preferences shift according to their menstrual cycle. During peak levels of fertility, they prefer more masculine and socially dominant men. In the literature these men are known as “cads.” Indeed, they tend to be sexy, with their narrow eyes and strong jaws — but they also tend to be flashy and exploitative of others. Even worse, these masculine men often embody the Dark Triad, a personality constellation that encompasses Machiavellianism, psychopathy, and narcissism. Typically, these men offer only short-term prospects.

    https://www.psychologytoday.com/us/blog/head-games/201308/what-women-want-in-men

  2. Es zeigt in erster Linie, dass US-Amerikaner eine gläubige Gattung sind, die dem Konformismus frönen und ansonsten ahnungslos sind. Kulturferne Konsumidioten- wussten wir aber schon (siehe YouTube)

    • „Es zeigt in erster Linie, dass US-Amerikaner eine gläubige Gattung sind, die dem Konformismus frönen“

      Trump wäre nicht Präsident, wenn es so wäre. Es sind nicht „die US-Amerikaner“ sondern die Verbildeten an den linksliberalen Unis.

  3. Ist doch ganz einfach: toxic masculinity = the evil.

    Ich habe bisher noch nirgendwo eine auch nur sechzehntelwegs eindeutige Definition gefunden. Irgendwie lehnt man sich recht vage an Connells „hegemonic masculinity“ an, allerdings macht man so zum Fremdschämen deutlich, dass man dessen Konzept nicht auch nur ansatzweise verstanden hat.

    Den Vogel schießt ein gewisser Christian Stöcker, auch noch Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), bei SPON ab:

    Tatsächlich thematisiert der Spot [von Gillette] etwas, das insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften in den USA unter dem Begriff „toxic masculinity“, also „Giftige Männlichkeit“ verhandelt wird. Bestimmte Formen männlichen Verhaltens also, die als schädlich eingestuft werden – von sexueller Belästigung oder gar Vergewaltigung über andere Formen von Gewalt und Aggression bis hin zu – je nach Autor – männlichem Dominanzgehabe. In mehr als einer Fachpublikation wird der Begriff explizit mit Donald Trump in Verbindung gebracht, einem Mann, der bekanntlich vor anderen Männern damit angibt, er könne Frauen ungestraft zwischen die Beine fassen.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gillette-werbespot-maenner-sind-an-allem-schuld-kolumne-a-1248822.html

    Ja, wo denn nur? Der Typ hat die geistige Kapazität und das Bildungsniveau eines Zwölfjährigen.

    • @Nick

      Ja, Männlichkeit ist „das Böse“ und mit ihr geschlagen zu sein ist die Erbsünde. „Toxic masculinity“ hat dabei die doppelte Bedeutung vergiftet zu sein und vergiftend zu wirken.

      Warum ist der Begriff in Deutschland nie so richtig der Hit geworden?

      Ich nehme erstens an, weil das eine Drittel nicht konfessionell gebundener Deutscher einen derart religiösen geprägten Diskurs nicht mittragen würde.
      Zweitens muss man eigentlich mit Blindheit geschlagen sein, um in dieser Metapher die unheimliche Nähe zum vergiften der Brunnen und des Volkskörpers nicht mitzubekommen.

      „Wir sehen im Judentum die geistleibliche Vergiftung unserer Rasse.“, sprach Pfarrer Siegfried Nobiling „(…) in einer Stellungnahme zum Nationalsozialismus“.
      https://www.tagesspiegel.de/wissen/hass-auf-juden-luthers-boese-schriften/20071254.html

      Die Austauschbarkeit der Denkfiguren von Misandrie und Antisemitismus sind offenkundig. Der Mann ist geistleiblich eine Bedrohung des gesunden Volkskörpers, repräsentiert von der Frau.

      • Ich sag mir immer: Wenn es „toxische Männlichkeit“ gibt, dann gibt es auch „toxische Weiblichkeit“.
        Komischerweise, dass man dazu in der Realität auch seine Beispiele findet – und die Erfahrungen stammen sogar von Männern UND Frauen.

        • Nein. Es kann nur toxische Männlichkeit geben.

          Alles, was Frauen tun, ist per definitionem perfekt, makellos, rein, weil Frauen es tun, und wenn es nicht perfekt, makellos, rein wäre, würden Frauen es ja nicht tun. Weil sie es ja nicht tun würden, weil… (Bitte selbst weiterdenken, ich denke, der Zirkel ist geschlossen.)

          Männer sind triebgesteuerter, tierhafter Abschaum, der eigentlich entsorgt, mindestens aber GEBÄNDIGT gehört. Damit der Mann vielleicht mal eine CHANCE dazu hat, ein MENSCH zu werden.
          (Frei nach der SPD, die die „männliche“ Gesellschaft um der „menschlichen“ Willen überwinden wollte.)

          Insofern ist toxische Weiblichkeit ein absurdes Paradoxon, denn entweder etwas ist weiblich, oder es ist toxisch.
          Was weiblich ist, kann nicht toxisch sein, aber was nicht weiblich ist, MUSS toxisch sein.

          Und wenn man so richtig schwachsinnig ist, ergibt das auch Sinn.

      • Warum ist der Begriff in Deutschland nie so richtig der Hit geworden?

        Er ist ja in seiner derzeitigen radabfeministischen Vereinnahmung relativ neu. Ursprünglich geprägt haben in die Mythopoeten um Robert Bly. Er sollte diejenige Männlichkeit beschreiben, die nicht mit ihrer inneren Männlichkeit im Reinen ist, und deshalb destruktiv wirkt. Gemeint war insbesondere auch selbstverleugnerisch sich an den Feminismus anbiedernde Männlichkeit. Am Ende ist der Begriff aber nmE eine Reminiszenz an die Sittlichkeits- und Pathologisierungsdiskurse der Progessive Era. Also letztlich die gleiche Wurzel wie die Pathologisierung von Homosexualität.

        Die Progressive Era wiederum wurde natürlich sehr stark von Erweckungschristen (z.B.: Heilsarmee) geprägt, die sich zwar ein gewisses Mäntelchen an „Verwissenschaftlichung“ umgehängt haben, aber letzlich an ihrem Weltbild wenig verändert haben. Daher der überall durchscheinende Fundamentalprotestantismus, den man ja auch im Sozialdarwinismus findet.

        Geschichtslos, wie dieser Diskurs nun mal ist, fanden ein paar Bekenntnisfeministinnen vor ein paar Jahren den Begriff ganz toll, was von den „progressiven“ US-Medien dann bereitwillig aufgesogen wurde. Man appelliert ja an seit dem Viktorianismus etablierte Vorstellungen. Sehr deutlich wird das an Begriffen wie „Healthy Relationship“

        Man versucht natürlich, den Begriff „toxische Männlichkeit“ auch hierzulande zu etablieren. Ohne die Etablierung ganzer Systeme solcher Buzzwords lässt sich der US-Feminismus schwer importieren, weil er eben kein intersubjektiv bzw. interkulturell vermittelbares Fundament hat.

        Man wird noch abwarten müssen, ob der Begriff hierzulande Fuß fasst.

        • „Er sollte diejenige Männlichkeit beschreiben, die nicht mit ihrer inneren Männlichkeit im Reinen ist, und deshalb destruktiv wirkt.“

          Sicher, dass da nicht Weiblichkeit gemeint war? Yin Yang und so?

  4. Die Definition ist ganz einfach – toxisch ist ein Mann der sich von Frauen nix sagen lässt und ein Rückgrad hat. Etwas wo die Mehrzahl der Männer heutzutage versagt. Deswegen finden Frauen auch toxische Männer so geil denn nur etwas das einen emotional aufschüttelt bemerkt man heutzutage überhaupt noch.

  5. Was ist toxische Männlichkeit? Und warum ist nie von „toxischer Weiblichkeit“ die Rede?

    Ich finde, hier hilft der verhaltensbiologische Blickwinkel weiter: Beide Geschlechter haben von Natur aus ein stark konfliktträhctiges Verhältnis zueinander, deshalb empfinden Menschen oft das andere Geschlecht als „toxisch“.

    Doch ebenfalls aus verhaltensbiologischen Gründen wird das weitaus eher dem männlichen Geschlecht vorgehalten.

    Deshalb funktioniert ja auch Feminismus eher, weil er mit dem Strom der instinktiven Dispositionen schwimmt, was der Maskulismus als sein Gegenstück nicht tut.

    Mehr dazu hier

    https://www.verlag-natur-und-gesellschaft.de

  6. Definitionen werden vollkommen überschätzt, geht doch auch ohne, wenn man nicht gerade in Naturwissenschaft/Technik macht. Achtet doch eh niemand drauf, schon gar nicht in der Politik. Oder wie ist „Hate Speech“ definiert? Oder „Rechtspopulismus“? Oder „Fake News“? Na siehste!

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