Selbermach Samstag 223 (19.01.2019)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen

206 Gedanken zu “Selbermach Samstag 223 (19.01.2019)

  1. Wenn Ideologie das Gehirn auffrisst:

    • Ich habe immer wieder den Eindruck, daß Zahlenanalphabetismus (engl. innumeracy) eine zentrale Voraussetzung für den Feminismus ist.

      Diese Aussage von Leikert, immerhin stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und offenbar zusätzlich feministische Vorkämpferin hat wieder mal ein klassisches Beispiel geliefert.

      Diese Aussage ist bodenlos dumm, selbst bei sehr oberflächlicher Betrachtung müßte einem auffallen, daß bei ca. 25 Mio. erwachsenen Männern in Deutschland und einer Chance von 80 Prozent sich ca. 20 Mio. Männer im Bundestag drängeln müßten. Parallel zu ihrem Job als CEO eines DAX-Unternehmens, denn die Chance ist fast sicher.

      Ironiemarker habe ich gesucht, konnte aber keine entdecken. Nach meinem Eindruck meint sie das wirklich so. Selbst wenn es ggf. ohne Überlegen hingeschrieben war und sie nach etwas Nachdenken den Tweet nicht abgeschickt hätte, ist es symptomatisch, hier ist der unterbewußte Neidkomplex voll ausgebrochen.

      Der Fehler, den sie macht, ist ein Klassiker, sie hat bedingte Wahrscheinlichkeiten umgedreht.
      80% der CDU-MdBs sind scheinbar männlich, also P ( „ist Mann“ | “ ist CDU-MdB“ ) = 80%,
      Die Chance, als Mann CDU-MdB zu werden, ist deutlich geringer: P ( “ ist CDU-MdB“ | „ist Mann“ ) = ca. 10^-5
      Bedingte Wahrscheinlichkeiten werden in Mathekursen im Gymnasium ca. in Klasse 11 oder so unterrichtet. Vor diesem Umdrehen wird inständig gewarnt. Offenbar vergebens.

  2. Mal eine Frage an das Auditorium. Die beste Entsprechung des deutschen Wortes „Kalauer“ im Englischen ist „dad joke“, im Sinne von Witzen von Vätern, nicht über diese, was suggeriert, dass Väter, eine Unterform der Männer, Kalauer lieber mögen oder öfter reissen als Mütter bzw. Frauen, und zwar in einem Maße, das über jenes hinausgeht, in dem sie generell mehr Witze reißen als Mütter bzw. Frauen. Das scheint mir auch so, aber stimmt es auch? Was sind Ihre Erfahrungen?

    Der Twitter-Hashtag #dadjokes ist übrigens oft ziemlich lustig.

    https://twitter.com/hashtag/dadjokes?lang=de

    • Wie, um alles in der Welt, soll man diese Frage ernsthaft beantworten? Die Existenz von Kalauern („dad jokes“) soll beweisen, dass Väter überdurchschnittlich mehr Humor haben/Witze machen, als Frauen bzw. Mütter? Im Deutschen gibt es den Begriff des „Mutterwitzes“. Und nun?

        • Mit „Mutterwitz“ meint man üblicherweise nicht „Dei Mudda“-Witze, sondern eher …

          https://de.wikipedia.org/wiki/Mutterwitz

          Ich finde die Ausgangsfrage so absurd. Es wird konstatiert, dass „Kalauer“ mit „dad joke“ korrekt übersetzt wird. Weil in „dad joke“ der Begriff „Vater“ drin steckt wird behauptet, dass Männer (Väter sind ja Männer) entweder mehr Kalauer lieber mögen oder öfter reissen. Ferner soll die im Vergleich zu den restlichen Witzen überproportional häufigere Verwendung von Kalauern … öhm ja was eigentlich?

          Und dieser Satz macht ebenfalls kein Sinn:

          und zwar in einem Maße, das über jenes hinausgeht, in dem sie generell mehr Witze reißen als Mütter bzw. Frauen.

          • Aus deiner eigenen Quelle:

            Witz steht im alten Sinne (vergleiche: Wissen) für Klugheit bzw. Verstand;[1] das Wort bedeutet in diesem Sinne nur bedingt und in unwesentlichem Maße Humor.

          • Ärgerlich. Warum die Frage gleich wieder in ein Geschlechterkriegparadigma einordnen und herumbesserwissen? Dazu liefert meine Frage keine Veranlassung. Denken Sie instinktiv sofort so, wenn Sie einen Text lesen? Unterstellen sie sofort Motive und Absichten entlang eines Geschlechterkampfes? Das wäre gar nicht gut.

            Also, zur Fortbildung der Lesekompetenz ein paar Hinweise:

            Humor haben ist nicht dasselbe wie Witze machen, diese Gleichsetzung lässt sich bei mir auch nicht herauslesen.

            In der Tat stelle ich die Behauptung auf, dass Väter und Männer allgemein mehr Witze reißen als Mütter bzw. Frauen. Ist meine Beobachtung, und nicht nur meine. Dem mag man widersprechen.

            Der Umstand, dass eine Art von Witzen „Väterwitze“ heißt, wird ja irgendeinen Hintergrund haben. Es kann reiner Zufall sein, kann aber genausogut einen wahren Kern haben. Väter haben ja eine andere Funktion als Mütter und interagieren anders mit ihnen, siehe der in meinem weiter oben stehenden Post verlinkte Artikel https://aeon.co/essays/the-devotion-of-the-human-dad-separates-us-from-other-apes. Dementsprechend ist es denkbar, dass Väter gegenüber ihren Kindern eher bestimmte Witze reißen, ebenso, wie sie ihre Kinder eher kitzeln als Mütter.

            (Am Rande: Ich hörte heute, Kalauer heißen auf Japanisch „Onkelwitze“. Also nicht Väter, aber jedenfalls Männer.)

            Meine Frage war, ob diese Hypothese durch Beobachtung bestätigt wird. Man kann das ja vollkommen uninteressant finden. Was aber ist an der Frage falsch?

            Zuletzt: „Und dieser Satz macht ebenfalls kein Sinn:

            und zwar in einem Maße, das über jenes hinausgeht, in dem sie generell mehr Witze reißen als Mütter bzw. Frauen. “

            Klar macht der Satz Sinn, bitte arbeiten Sie an Ihrer Fähigkeit zu sinnentnehmendem Lesen. Setzt man voraus, dass Männer mehr Witze reißen, wäre es nicht weiter bemerkenswert, wenn sie in gleichem Maße auch mehr Kalauer, einen Spezialfall des Witzes, absonderten. Auffällig wäre es im Sinne meiner Frage, wenn sie im Vergleich zu Frauen noch mehr Kalauer reißen als Witze im Allgemeinen.

            Darauf zielt dieser syntaktisch und semantisch sinnvolle Halbsatz.

          • Ärgerlich. Warum die Frage gleich wieder in ein Geschlechterkriegparadigma einordnen und herumbesserwissen? Dazu liefert meine Frage keine Veranlassung. Denken Sie instinktiv sofort so, wenn Sie einen Text lesen? Unterstellen sie sofort Motive und Absichten entlang eines Geschlechterkampfes? Das wäre gar nicht gut.

            Falls ich damit gemeint sein soll.

            Von einer Einordnung in ein „Geschlechterkriegsparadigma“ weiß ich nichts. Projizieren Sie da bitte nichts in meine Kommentare, was nicht da ist. Ich bin im Wesentlichen über Ihre Fragestellung und deren Herleitung/Begründung verwundert. Ich finde sie schlicht absurd. Alleine schon, weil es in vielen anderen Sprachen den „dad joke“ bzw. dessen Bezug zum Vater (Mann) nicht nicht gibt.

            Korrigiert habe ich die Interpretation „Mutterwitz“ vs. „Dei Mudda“-Witz als Reaktion auf Michael.

            Also, zur Fortbildung der Lesekompetenz ein paar Hinweise:

            Der Umstand, dass Sie sich mißverstanden oder Ihren Text nicht richtig gewürdigt fühlen, bedeutet nicht, dass die Kommentatoren hier nicht Lesen können. Solche Sprüche sind für den weiteren Verlauf einer Diskussion nicht wirklich förderlich.

            Humor haben ist nicht dasselbe wie Witze machen, diese Gleichsetzung lässt sich bei mir auch nicht herauslesen.

            Und ich bin derjenige, der „herumbesserwissert“? Ok. Nehm ich zur Kenntnis.

            Die beste Entsprechung des deutschen Wortes „Kalauer“ im Englischen ist „dad joke“, …, was suggeriert, dass Väter, …, Kalauer lieber mögen oder öfter reissen als Mütter bzw. Frauen

            Für mich liest sich das „lieber mögen“ durchaus so, dass hier gedanklich „Humor haben“/“witzig sein“/“Witze reissen“ in einen Topf geworfen wurden. Aber: Mir ist diese Unterscheidung völlig wurscht. Sie war zu keinem Zeitpunkt Anlaß für meinen Kommentar.

            Der Mutterwitz ist eine stetig vorhandene Fähigkeit, Sachverhalte schnell zu begreifen, zu beurteilen und auf solche zu reagieren. Heute entspricht der Begriff der Gewitztheit (Klugheit) dieser Fähigkeit.

            Würde ich in gleicher Weise wie Sie argumentieren, müßte ich aus dem Umstand, dass es ein Wort wie „Mutterwitz“ existiert schlussfolgern, dass Mütter/Frauen eher die Fähigkeit haben, Sachverhalte schnell zu begreifen, zu beurteilen und auf solche zu reagieren.

          • Zunächst würde ich @Narrenspeise ein wenig mehr Gewitzheit und anhand der klassischen Nettiquette empfehlen. Konkret: Lass die blasierte Siezerei einfach wech!

            Ansonsten werfe ich mal die Vermutung in den Raum, daß die Bezeichnung „Dad jokes“ einen interaktiven Bezug als Ursprung hat. Kinder lieben Blödeleien und Kalauer könnten aus ebensolchen Wortspielen entstanden sein. Eine nächste Entwicklungsstufe wäre dann der Limerick, welcher auf mehreren Ebenen erkennbar anspruchsvoller ist, dabei aber die gleichen Grundlagen nutzt.
            Wobei übrigens durchaus pädagogische Testfragen darin versteckt sein können.

            Beispiel:
            When i was going to St.Ives,
            I met am man with seven wives.
            Each wife had seven sacks,
            in each sack were seven cats.
            Each cat had seven kits
            Kits, cats, sacks and wives,
            how many were going to St.Ives?

            Warum nun gerade Männer eher relativ grob markierte Witze bevorzugen, bis hin zu reinen Wortblödeien, wären Frauen eher unter- resp. niederschwellig-subtile Formen von Humor nutzen, weiß ich auch nicht, könnte aber evolutionäre, oder sonstwie ansozialisierte Gründe haben, womit wir wieder beim Blogthema wären ….

      • Von wegen nicht hineinprojizieren, was nicht drinsteht…

        „Die Existenz von Kalauern („dad jokes“) soll beweisen, dass Väter überdurchschnittlich mehr Humor haben/Witze machen, als Frauen bzw. Mütter?“

        Von „beweisen“ ist bei mir nicht die Rede. Es geht darum, dass man daraus die Hypothese ableiten kann, und die Frage ist, ob sich die Hypothese bestätigen lässt.

        Von Humor war bei mir überhaupt nicht die Rede, sondern vom Witzemachen. Eine Aussage „mehr Humor haben“ wäre eine Aussage in der Art von „Männer sind besser als Frauen“, da Humor haben ja sehr positiv besetzt ist. Mir wird mit Ihrer Aussage eine solche Wertung unterstellt.

        „Für mich liest sich das „lieber mögen“ durchaus so, dass hier gedanklich „Humor haben“/“witzig sein“/“Witze reissen“ in einen Topf geworfen wurden. Aber: Mir ist diese Unterscheidung völlig wurscht. Sie war zu keinem Zeitpunkt Anlaß für meinen Kommentar.“

        Kalauer öfter reissen und sie lieber mögen hängen unmittelbar zusammen. Mit Humor haben hat das nichts zu tun. Wenn Ihnen die Unterscheidung wurscht war, hätten das ja nicht gleichsetzen müssen.

        „Würde ich in gleicher Weise wie Sie argumentieren, müßte ich aus dem Umstand, dass es ein Wort wie „Mutterwitz“ existiert schlussfolgern, dass Mütter/Frauen eher die Fähigkeit haben, Sachverhalte schnell zu begreifen, zu beurteilen und auf solche zu reagieren.“

        Nein, das müssten Sie überhaupt nicht. Im Wikipedia-Artikel wird der Wortbestandteil „Mutter“ hier im Sinne von „das, was angeboren ist“ im Unterschied zu „erlernt“ erklärt.

        „Im Kontrast zum erblichen Mutterwitz wird oft der erlernbare Schulwitz genannt (Vergleich: Anlage-Umwelt-Interaktion):

        Als „natürliche Fähigkeit des gesunden Verstandes und der gesunden Vernunft“ wird der Mutterwitz bezeichnet, der ebenso wie diese beiden nicht erlernt und der durch den „Schulwitz“ nicht ersetzt, sondern nur vollendet wird.

        Den Mutterwitz bringt jeder auf die Welt; Der Schulwitz wird durch Bücher uns gegeben.“

        Würde der Wortbestandteil aber auf besondere Fähigkeit von Müttern hinweisen wollen, würde das natürlich, ähnlich wie der Fall des „dad joke“, die Frage aufwerfen, ob eine solche besondere Fähigkeit in der Wirklichkeit tatsächlich zu beobachten ist. Eine entsprechende Hypothese wäre dann zu überprüfen.

    • FWIW: dict.leo.org nennt als Übersetzungen für „Kalauer“:
      – groaner
      – corny joke
      – old chestnut
      aber nicht dadjoke

      Auch im OED, in der Encyclopedia Britannica oder Merriam-Webster habe ich das als Schlagwort nicht finden können.

      Das Urban Dictionary interpretiert in den meisten Erkärungen das Wesentliche des Begriffs, dass das Kind den Witz lahm findet oder sogar peinlich.

      Also etwa:
      Son: „i’m tired“
      Dad: „hello tired, I’m dad –
      Son: Omg, nice dad joke“

      Person 1: What do you call fake spaghetti?
      An impasta.
      Person 2: Dude, that’s such a dad joke.

      In Richard Wiseman’s LaughLab taucht Dad Joke nicht als Kategorie auf.

      Auf dieser Seite hingegen wird ein Buch genannt mit dem Titel „Dad Jokes Very Funny Stress Reliever Book In English“ und dem Anreißer: „the dad joke―humor that reminds us of all the lovable, embarrassing dads out there. Be prepared for the obvious, silly, and awkward in this massive collection of the best groan-worthy dad jokes around, including clever quips, overly literal dialogue, and punny one-liners.“

      Mit anderen Worten: Die paar Quellen, die den Begriff kennen, betonen den Stöhn-Faktor.

      Das bedeutet für mich als Schlussfolgerung weniger, dass Väter per se witziger sind, sondern vielmehr, dass Väter bei Witzen eher bereit sind, ein Risiko einzugehen.
      Dann wiederum: Wer beim Witzereißen kein Stöhnen riskiert, landet so gut wie nie einen Volltreffer.
      Also doch witziger, aber mit sehr breitem Streufeld 😉

      Ein Beispiel aus dem urban dictionary:

      What do you call a three-legged donkey?
      A wonkey! What a dad joke.

      taucht tatsächlich in einer Version für Fortgeschrittene in LaughLabs auf:

      What do you call a donkey with one leg?
      A wonky donkey.

      What do you call a donkey with one leg and one eye?
      A winky wonky donkey.

      What do you call a donkey with one leg and one eye breaking wind?
      A stinky winky wonky donkey.

      What do you call a donkey with one leg and one eye breaking wind and wearing blue suede shoes?
      A honky tonky stinky winky wonky donkey.

      What do you call a donkey with one leg and one eye breaking wind, wearing blue suede shoes and playing a piano?
      A plinky plonky honky tonky stinky winky wonky donkey.

      What do you call a donkey with one leg and one eye breaking wind, wearing blue suede shoes, playing a piano and driving a bus?
      Very talented.

      Wiseman bringt den Witz allerdings als Beispiel für die Sorte von Witz, auf die jüngere Kinder ganz besonders stehen.

      Insofern sind Dad Jokes vielleicht einfach der Beleg, dass Väter, sobald es um Ausgelassenheit und Albernheit geht,sehr viel mehr kinderkompatibel sind als Mütter

  3. Warum das rassistisch ist? Natürlich weil hier jemand mit heller Hautfarbe jemanden mit dunkler Hautfarbe belehrt. Gillette weiß wie es geht. So gut wie alle toxischen Männer in ihrem neuen Werbeclip sind hellhäutig, aber es gibt natürlich auch ausnahmen:

    ^^

    Merke: Wer nicht rassistisch sein will, muss darauf achten am Besten immer nur Weiße Menschen als die Schlechten/Dummen/Loser hinzustellen. For Equality!

    • Danke für den interessanten Beitrag. Besonders erhellend der Zusammenhang zur Wehrpflicht und zum Krieg und der weiblichen Einstellung zum Krieg. Wieder ein schöner Beweis, daß das Problem in den noch kriegerischen arabischen Stämmen nicht die angebliche Geringschätzung der Frau ist, sondern umgekehrt ihr* wird ein viel zu hoher Wert beigemessen.
      (Was könnte wertvoller sein, als das wofür es sich zu sterben und zu töten lohnt?)
      Gilt eigentlich für viele gesellschaftliche Probleme, das Frauen als zu wertvoll, zu gut eingeschätzt werden.

      Und ihrer Jungfräulichkeit

  4. https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2019-01/pornofilme-frauen-konsum-anstieg-fantasie

    Aus dem Nähkästchen einer Frau.

    „Einer meiner Lieblingspornos ist der, in dem Rocco Siffredi eine Frau an den Haaren in eine Toilettenschüssel drückt, nachdem er sie sechs Minuten lang von hinten gevögelt hat, um anschließend in ihr mit Mascara verschmiertes Gesicht zu kommen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich dafür schäme, dass mich diese Szenen anmachen. Vielleicht finde ich es sogar selber ein bisschen cool. Trotzdem stellt sich jedes Mal, nachdem ich gekommen bin, ein dumpf-widerliches Gefühl ein, das mich dazu bringt, sofort panisch alle Tabs zu schließen.“

    Sie stellt sich dann selbst die Frage was sie so geil an solchen anscheinend übertriebenen Szenen findet und befindet dann folgendes:

    „Doch auch der männliche Darsteller ist für mich absolut uninteressant. Wie groß sein Penis ist, ob der Mann schwabblige Oberarme oder schiefe Zähne hat, durchtrainiert, alt, jung, rasiert oder haarig ist, total egal. Er muss nur wollen, das ist irgendwie das Wichtigste, stelle ich fest. Man muss dem Kerl ansehen, dass er ganz schrecklich große Lust auf die Frau hat, so sehr, dass er gar nicht anders kann, als über sie herzufallen. Je härter er dann an ihr herumzerrt, desto sichtbarer wird das, inklusive der Übersteuerungen, wie zum Beispiel bei der Toilettenschüsselsache.“

    Nüchtern ehrlich.

    • Ich vermute seit längerem, unabhängig von geschlechtlichen und individuellen Preferenzen, daß Entsetzen und Lust zumindest teilweise über die selben neuronalen „Verkabelungen und Schalter“ laufen. Vielleicht nicht zuletzt einfach aus technischer Pragmatik heraus ( Vorteile gleicher Botenstoffe, mögliche Reaktionsweisen und -geschwindigkeiten, oder was auch immer ).

      Eine wahrscheinlichere „Sinnhaftigkeit“ von BDSM o.ä. ist mir zumindest bis heute nicht begegnet.

      • @Fiete:

        See, was die Schmerzen angeht, gibt es noch einen weiteren Hintergrund: der Körper hat ja ein System, um sich selbst zu heilen usw. Wenn du Schmerz spürst, schüttet dein Körper Stoffe a aus, spüre dich glücklich machen, um den Schmerz zu senken. Dieses System kann beim BDSM gezielt genutzt werden, da man mit Schmerz eine hohe Ausschüttung dieser Stoffe provozieren kann.

    • Stimmt auffallend. Es ist mir immer schon bei Tinder aufgefallen, immer wenn ich den „netten“ Spruch ausgepackt habe war es deutlich schwieriger als wenn ich gleich geschrieben habe, dass ich Sex will.
      Das Sexuelle Thema zu vermeiden ist genauso wenig zielführend wie sich vor dem Date einen ruterzuholen. Frauen WOLLEN den übergriffigen Mann um es mal direkt zu sagen, Beta Looser die vor jedem Move fragen sind da deutlich unattraktiver. Frauen macht es wahnsinnig heiß wenn sie einen Mann vor sich haben der sich eben NICHT an die (gesellschaftlichen) Regeln hält. Leider ist das heutzutage deutlich gefährlicher geworden als früher weil zu der ganzen gesellschaftlichen Sache auch noch die strafrechtliche hinzukommt. Deswegen muss man andere Wege finden die Regeln zu überschreiten.

      • Mich würde interessieren, ob das für alle Frauen gilt, oder nur für eine Teilmenge. Es ist ja durchaus möglich, dass du alle deine Erfahrungen mit einem 20% Subset gemacht hast, weil eben nur die auf dich reagieren und jene, die z.B Geld und Status feucht machen, gar nicht in dein Umfeld geraten.

        • Das ist schwer zu sagen, ich habe ja keine Statistik darüber angelegt aber es waren Frauen aus allen Gesellschaftsschichten dabei.
          Mir ist natürlich klar, dass ich dabei nur der ungehobelte Dienstleister bin, quasi der Barbar der die hohe Herrin besamt aber alleine das, ist schon ein interessantes Phänomen.
          Übrigens als Tipp für alle die bei Frauen landen wollen: Nicht so geschwollen und intellektuell daherreden. Das ist der Abturner Nummer 1.

  5. Wer’s noch nicht mitbekommen hat: Mein Rückblick auf 2018 steht jetzt in sämtlichen 9 Teilen online, hier der Link zum 1. Teil, in dem alle anderen verlinkt sind:
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2019/01/das-feministische-jahr-2018-teil-1.html

    Und zwischendurch hatte ich einen Rappel bekommen, weil ich gerade nicht fassen kann, wie lax hierzulande mit brutalen Einschüchterungsmethoden umgegangen wird, wie relativiert und verharmlost wird, solange es die Richtigen trifft:
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.com/2019/01/alles-wiederholt-sich-alles.html

  6. Wie mit Moslem… ah nee, dass ist ja rassistisch!

    • Ich denke, die Angst der Frauen selbst kann man ruhig ernst nehmen. Sie ist auf gewisser Ebene gerechtfertigt. Frauen haben als Sex-Verwalterinnen etwas sehr kostbares in ihrer Obhut und die Geschichte lehrt, dass es Menschen gibt, die sich das einfach nehmen, statt im Handel einzutauschen.

      Ich muss bei diesen klagenden Frauen immer an eine Katze denken, die zwar raus darf, es dort aber sehr unsicher findet.
      Ich hatte mal so eine: Wenn ich mit in den Garten ging, fand sie das super und peeste über den Rasen. Aber alleine rauszugehen war die Ausnahme, weil: da gabs ja Hunde und Marder und wer weiß, was sonst alles.

      Frauen im Zeitalter des Feminismus nun finden, dass sie das Recht haben müssten, rauszugehen, sind aber völlig empört darüber, dass es da draußen nicht genauso sicher ist wie im Haus.
      Sie wollen also nicht wirklich raus.
      Sie wollen, dass Männer das Haus größer machen, damit es überall so sicher ist wie drinnen, sie aber gleichzeitig irgendwie Abenteuer haben können, voll mit Aufregung und Erlebnissen und so, aber bitte nicht gefährlicher als früher.

      „Ich will alles machen können, was Männer machen, aber ich will nicht das gleiche Risiko eingehen“

      • A good part — and definitely the most fun part — of being a feminist is about frightening men. American and Australian feminists have always known this, and absorbed it cheerfully into their act; one thinks of Shere Hite julienning men on phone- in shows, or Dale Spender telling us that a good feminist is rude to a man at least three times a day on principle. Of course, there’s a lot more to feminism… but scaring the shit out of scumbags is an amusing and necessary part because, sadly, a good many men still respect nothing but strength, – Julie Burchill

        Und schau dir noch mal an wer Wert darauf legt promiske Frauen auch zu bestrafen. Oder wie schnell Frauen dabei sind Männer zu beschämen, wenn diese nicht „richtig funktionieren“ (was i.d.R. genau dem entspricht was Feministinnen Männern als toxische Männlichkeit unterstellen). Auch unter diesem Tweet. Da sagen dann Frauen das z.B. ihr Ehemann sich nicht daran stört, er ein „richtiger Mann“ ist (sich selbst können sie damit dann ja auch gleich aufwerten. Seht, ich habe einen richtigen Mann, keinen der rumjammert). Ich denke hier läuft zu einem gewissen Teil ähnliches ab.
        Ich denke die wollen Männern ein schlechtes Gewissen gegenüber allen Frauen einreden. Das setzt sie selbst in eine Machtposition.
        Sie bieten ja auch keine Lösung an, die auch nur ansatzweise funktionieren könnte, sofern man Totalitarismus als Möglichkeit in Betracht ziehen will. Ihr eigenes Partnerwahlverhalten darf ja auch nicht in Frage gestellt werden, z.B. wie das der Mann größer sein muss wie sie selbst oder das sie am liebsten beim Küssen leicht nach oben schauen wollen.
        Kleine, schwache Männer werden von vielen Frauen nicht als Partner in Betracht gezogen.

        „Sie wollen, dass Männer das Haus größer machen, damit es überall so sicher ist wie drinnen“

        Tja, das reicht aber immer noch nicht. Viele Frauen dort beschweren sich das sie ja selbst im eigenen Haus nicht sicher sein können, solange dort auch ein Mann drin wohnt.

        • Das ist alles wahr, was du sagst, aber es geht am Punkt vorbei.

          Politiker können mit Frauenparkplätzen etc punkten, WEIL die normale Frau Angst hat. Angst vor dem unbekannten Mann, (nicht vor dem eigenen.)

          Dass Feminismus die Angst instrumentalisiert und auf niederträchtige und unproduktive Weise ausschlachtet, steht auf einem anderen Blatt.

  7. Schäubles neue Haushalts-Debatte

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/maenner-sollen-mehr-kochen-und-putzen-schaeubles-haushalts-debatte-59614438.bild.html

    Wer die Bürger damit verarscht, dass der Staat eine „schwäbische Hausfrau“ zu sein habe, der verarscht auch die Männer, dass sie mehr Hausarbeit leisten müssen — damit die Frauen nämlich zur Arbeit gehen können, damit die „schwäbische Hausfrau“ – nämlich Schäube – mehr Geld einnehmen kann.

    „„Wir werden um eine Erkenntnis wohl nicht herumkommen: dass wir die für unsere Gesellschaft unverzichtbaren Tätigkeiten, die auch heute noch ganz überwiegend Frauen unbezahlt verrichten, anders aufteilen müssen: Kindererziehung, Hausarbeit, Pflege.“

    Im Klartext: Kochen, Putzen, Aufräumen, Windeln wechseln – das ist auch Männersache!“

    Nein, liebe „Bild“: Im Klartext heisst das: die Frauen müssen sich diese „unverzichtbaren Tätigkeiten“ bezahlen lassen, damit der Finanzminister abkassieren kann!

  8. Es geht bei der Gleichstellung natürlich auch darum, dass die „Bessergestellten“ ihre Frauen in die hervorragenden Positionen bringen:

  9. „Während für Donald Trump die erste Halbzeit seiner Amtszeit vorbei ist, demonstrieren Tausende Frauen Geschlossenheit und zeigen abermals Flagge gegen den Präsidenten. Doch unter der Oberfläche der Bewegung brodelt es.“

    https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/women-s-march-tausende-demonstrieren-gegen-trump-15998030.html

    Die FAZ spielt das mit dem Antisemitismus nach allen Regeln der Kunst herunter:

    „Überschattet wurde der dritte „Women’s March“ von Querelen und Kontroversen, die zu einer geringeren Teilnehmerzahl in diesem Jahr geführt haben dürften. So waren etwa gegen einzelne Mitglieder der nationalen „Women’s March“-Organisation Antisemitismus-Vorwürfe erhoben worden.“

    „gegen einzelne Mitglieder“ und nicht etwa „praktisch die gesamte Führungsriege“

    Ganz klar: die FAZ deckt den Antisemitismus der Feministen.

  10. Reichlich nachgeschoben, das hier:

    „Ach, übrigens, erstmals durften alle ab 20 mit gleicher Gewichtung der Stimme wählen“.

    Demnächst soll das ja wieder abgeschafft werden, die gleiche Gewichtung der Stimmen. Damit das nicht so auffällt, so erst die Wahlfreiheit eingeschränkt werden. In Diktaturen mit demokratischer Übertünche ist sehr beliebt, die wählbare Opposition so einzudampfen, dass sie de facto nicht gewählt wird.

  11. Der Kampf gegen den Antisemitimus ist *sicher* keine „Rebellion gegen jahrtausende alte Machtstrukturen“, sondern der Kampf gegen ein hartnäckiges und toxisches Vorurteil.

    Und damit ist die Ähnlichkeit zum Feminismus erledigt.

    Ganz im Gegenteil: der Feminismus entwarf mit seinem zentralen Bild von der „Jahrtausende alten Machtstruktur“ des Patriarchats Plagiat der „Jüdischen Weltverschwörung“, wie in den berüchtigten „Prokollen“ entworfen. Und darf deshalb „strukturell antisemitisch“ genannt werden. Die Erfahrung mit den feministischen Wellen bestätigt das. Dass hinter dem „Women´s March“ ein extremer Antisemit von hitlerischem Format steht, ist kein Zufall.

    • Nochmal deutlicher: die allmächtige Patriarchatsverschwörung, die die zentrale und konstituierende Verschwörungstheorie des Feminismus ist, ist eine Kopie der Verschwörungstheorie von der allmächtigen „Jüdischen Weltverschwörung“.

      Daher führt Feminismus zu Antisemitismus. Weil der von vorneherein da angelegt ist. Einfach „Männer“ fallen lassen und „Juden“ einsetzen, fertig.

      • „Nochmal deutlicher: die allmächtige Patriarchatsverschwörung, die die zentrale und konstituierende Verschwörungstheorie des Feminismus ist, ist eine Kopie der Verschwörungstheorie von der allmächtigen „Jüdischen Weltverschwörung“.“

        Hihi, der Wahn, ein von allen gehasstes und verfolgtes Volk zu sein, während eure Ethnie gleichzeitig zur reichsten und medial mächtigsten gehört, hat durchaus schon auch was von Feminismus. Magst du es noch so abstreiten.

        Und nochmal schön zur Untermalung:

        • „ein von allen gehasstes und verfolgtes Volk“

          Die Juden werden nicht von „allen“ gehasst, sondern von den „gottlosen Mächtigen“, mit anderen Worten von den reinen Machtmenschen. Genauso von denen, die den Juden ihren Status als „Volk Gottes“ neiden und wegnehmen wollen, wie jetzt die Progressiven mit ihrer Weltbeglückerreligion der Sozialen Gerechtigkeit, Ökologie und Klimaschutz.

          • „Die Juden werden nicht von „allen“ gehasst, sondern von den „gottlosen Mächtigen“, mit anderen Worten von den reinen Machtmenschen.“

            Du meinst, die sind neidisch?

            Ich sehe das eher so: Teile der jüdischen Ethnie sind sehr mächtig und sehr reich (siehe AIPAC und Co, andernfalls gäbe es Israel nicht mehr, es kann nur mit westlicher Hilfe überleben). Macht und Reichtum bringen immer Neider, erst Recht, wenn andere Ethnien diese innehaben. Es wäre nicht anders, wenn z.B. reiche Russen Medien und Politik bei uns, vor sich hertreiben würden.

            Dazu kommt, dass Exil-Juden m.E. naturgemäß eher zum Kosmopolitismus neigen, also zu offenen Grenzen, schwachem Nationalstaat (außer Israel selbstverständlich, das kann nicht stark genug sein) und ethnischer Durchmischung, dann fallen sie nämlich selbst nicht so auf und müssen keine Einschränkungen ihrer Freizügigkeit befürchten, zumal sie ja auswandern können, wenn die Sache schief geht.

            Auch sind Juden dahingehend privilegiert, dass sie ihr eigenes Land haben, aber trotzdem ganz selbstverständlich weiter im Exil leben. Das geht quer zu allen Migrationsregeln der restlichen Ethnien. Das ergibt auch zwangsweise einen Interessenkonflikt zu dem Land, in dem die Exilanten leben. Ähnlich den türkischen Migranten die hier leben, sich aber trotzdem noch als Türken betrachten.

            Von der fortgesetzten Demütigung von uns Deutschen, per aufgenötigter „Erinnerungskultur“, sowie den juristischen Maulverboten, eure Holocaust-Darstellung auch nur offen zu diskutieren, mal ganz abgesehen. Das ist übrigens der Hauptgrund, weshalb ich glaube, dass an der Sache was nicht stimmt, sie ist einfach zu praktisch und nützt außerdem perfekt den Angelsachsen und ihrem Weltreich. Erster und zweiter WK waren ja mehr oder weniger bewußt herbeigeführt worden, um Deutschland klein zu halten.

            Last not least, erscheint Israels Vorgehen gegenüber seinen Nachbarstaaten und den Palis moralisch verwerflich, ob es das wirklich ist, mag ich allerdings nicht einschätzen. Das treibt aber viele Deutsche um.

            Genauso von denen, die den Juden ihren Status als „Volk Gottes“ neiden und wegnehmen wollen, wie jetzt die Progressiven mit ihrer Weltbeglückerreligion der Sozialen Gerechtigkeit, Ökologie und Klimaschutz.

            Ich sehe keinen Zusammenhang zum „Volk Gottes“, außer euch und einigen evangelikalen Fundamentalisten glaubt doch eh niemand an diesen rassistischen Blödsinn.

          • „Macht und Reichtum bringen immer Neider, erst Recht, wenn andere Ethnien diese innehaben.“

            Der antsemitische Mythos von den reichen Juden. Wer die Welt regiert, der muss ja reich sein. Komischerweise sind die Orthodoxen, wie auch sonst überall auch, immer die Habenichse, komisch das.

            „Von der fortgesetzten Demütigung von uns Deutschen, per aufgenötigter „Erinnerungskultur“ …“

            Tja, das ist sicher kein Problem von Juden, sondern rein von den Deutschen selbst. Vielleicht kommt das ja von einer unaufrichtigen Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld?

            „nützt außerdem perfekt den Angelsachsen und ihrem Weltreich“

            Welches Weltreich? Das muss auch so im Verborgenen sein….

          • @Androsch

            „Teile der jüdischen Ethnie sind sehr mächtig und sehr reich (siehe AIPAC und Co, andernfalls gäbe es Israel nicht mehr, es kann nur mit westlicher Hilfe überleben).“

            AIPAC schafft sich seine Fan-Basis und Unterstützung bei den evangelikalen Christen in den USA, es gibt sehr viel mehr Evangelikale als Juden in den USA.
            Der Witz an der Führung von AIPAC ist, sie sind konservativ und du kommst dorthin via Spendenaufkommen.
            Was auch erklärt, warum „mächtig und sehr reich“ und AIPAC und konservativ sich bedingen.
            Der Clou am „jüdischen Rest“ in den USA ist, die wählen und sind überwiegend liberal – AIPAC ist nicht repräsentativ für „die Juden“ in den USA, sondern das komplette Gegenteil.
            Weil AIPAC sich aber auf die Unterstützung der christlichen Evangelikalen verlassen kann, braucht es die der Juden nicht.
            Sie haben es geschafft, für „die Juden“ zu sprechen, ohne überhaupt eine Mehrheit der Juden in den USA hinter sich zu haben.
            Das ist faktisches „replacement“ vom allerfeinsten.

            Lustig: „Dazu kommt, dass Exil-Juden m.E. naturgemäß eher zum Kosmopolitismus neigen“ – wusstest du, wie der stalinistische Vorwurf gegen die Juden lautete?
            Kosmopolitismus.
            Die Rechten klauen von Stalin entbehrt nicht einer gewissen Komik. 🙂

            „Von der fortgesetzten Demütigung von uns Deutschen, per aufgenötigter „Erinnerungskultur“, sowie den juristischen Maulverboten, eure Holocaust-Darstellung auch nur offen zu diskutieren, mal ganz abgesehen.“

            Ich wurde mit der Erinnerung daran, dass es einen Holocaust gab, bisher noch nicht gedemütigt.
            Es ist überhaupt schwer, mich mit historischen Fakten zu demütigen.
            Dass es allerdings strafbar ist, diese historischen Fakten zu leugnen und in einem Lala-Land zu existieren, in dem es „die Sache mit den Juden“ nicht gegeben hat, begrüße ich.

            Du kannst jeden Fehler an der gängigen Darstellung des Holocaust sachlich und mit Fakten untermauert kritisieren – musst dich dann aber bspw. mit deutschen Historikern und Holocaust-Forschern – also unseren – über die Richtigkeit der Fakten und die Angemessenheit deiner Kritik auseinandersetzen.

            Der Vorwurf des „Maulverbots“ von Seiten der Rechten kommt auffällig oft vor der Präsentation dessen, was bewiesen werden soll.
            Als würde die Befürchtung vor dem Maulverbot die Richtigkeit dessen beweisen, von dem nur geraunt wird, es würde etwas beweisen.

            Das ist so verdruckst, unehrlich und – tja – feige, dass ich mich immer frage, auf welche deutschen Tugenden sich die Rechten eigentlich berufen.
            Meine These ist ja: Sie sind alle nur österreichische Migranten und eigentlich undeutsch. 😉

            Subcomandante crumar
            Organisation MGTOW
            Abt. Fortschrittliches Deutschtum

          • Ich denke, der – sicherlich, na ja, hoffentlich als Provokation bewußt gesetzte – Unsinn in Alex‘ Grundthese ist primitiv, nämlich ein sehr simpler logischer Fehlschluss. Er unterstellt, daß Feminismus automatisch zu Antisemitismus führt, mit der extrem dummen Begründung, daß der Mythos von der „jüdischen Weltverschwörung“ logischerweise der gleichen Systematik folgt, wie der vom Patriarchat, der von den Echsenmenschen, der von den Ungläubigen Islamfeinden etc.pp.
            Das ist schlicht Bullshit. VPs sind eben durch diese Gemeinsamkeiten definiert.
            Parallelen tun sich in der Praxis auf und führen durchaus auch zu ( i.d.R. wohl eher marginalen ) Überschneidungen ( bspw. Linda Sarsour mit der Muschimütze ), da sich solche Mythen mit flachtribalistischen Mitteln an die gleiche Zielgruppe wenden, nämlich die potentiell begeisterungsfähigen Tribalisten.

            Übrigens folgt Alex mit seinem Fehlschluss und dessen missionarischer Propagierung grundsätzlich und letztendlich den gleichen strategischen Regeln und wendet sich an die gleiche Zielgruppe, man könnte sie „die Bekämpfer der weltweiten Antisemitenverschwörung“ nennen“, wenn sie außerhalb unserer „machtpolitischen „Eliten“ ( ha ha! ) größere Fangemeinschaften bilden würde, was ich aber bis jetzt noch nicht konstatieren kann ( und das ist auch gut so! ). Der normale Bürger schüttelt den Kopf bei solchen VPs.

            Kurz gesagt, er dreht einfach die feministische „Wissenschaftsmethode“ in eine ihm genehme Richtung ( „Wer eine Korrelation zu finden meint, darf sich eine Kausalitätsrichtung aussuchen“ ). Was ich für jemanden, der augenscheinlich auch recht durchdachte Kommentare zu schreiben in der Lage ist, reichlich peinlich finde. Wäre ich selbst VP-Anhänger würde ich jetzt hoffen, daß er von der „jüdischen Weltverschwörung“ für den Quatsch wenigstens gut bezahlt wird. Allerdings hänge ich eher der xten Ableitung von Murphy’s Law an, welche besagt, daß solche Leute gar keine Verschwörung brauchen, da sie auch so wissen was sie zu tun haben ( siehe auch Fiona Baine, schwarze Feder o. Feliks ).

  12. Hier: https://link.springer.com/article/10.1007/s10624-017-9476-3 ein sehr interessanter Artikel des schwarzen amerkinaischen Politologen Adolph Reed über den identitätspolitischen Turn der amerikanischen Linken. Darin zitiert er Hillary Clinton mit einer bemerkenswerten Äußerung aus dem Wahlkampf 2016:

    “Not everything is about an economic theory, right? If we broke up the big banks tomorrow – and I will, if they deserve it, if they pose a systemic risk, I will – would that end racism? Would that end sexism? Would that end discrimination against the LGBT community? Would that make people feel more welcoming to immigrants overnight? Would that solve our problem with voting rights, and Republicans who are trying to strip them away from people of color, the elderly, the young?”

    Da wird es ganz klar ausgesprochen: Eine Entmachtung der Großbanken, ein gerechteres Steuersystem usw. ist nicht so wichtig, denn dadurch werden Rassismus und Sexismus nicht beendet. Für diese Linken spielen ökonomische Verhältnisse keine Rolle mehr, es geht nur um Diskriminierung und Identitäten.

    Gute nacht.

    • Clinton: „If we broke up the big banks tomorrow – and I will, if they deserve it“

      Kann man da nicht raushören, dass sie ihrern Anhängern eine Menge Geld verspricht?

      Es ist jedenfalls extrem populistisch und spielt paranoid auf die Geschichte an. Auf jeden Fall Fall nicht ernst zu nehmen. Da konnte nur noch Trump (!) übernehmen…. 😉

  13. Hier eine chellange:

    Danisch hat gerade den „Danisch-Test“ erfunden:
    http://www.danisch.de/blog/2019/01/18/mehr-frauen-in-der-film-branche/
    „Schaffen Frauen es, länger als 10 Minuten zu reden ohne Körperausscheidungen zum Hauptthema zu machen?
    Kommen sie thematisch über den eigenen Körper hinaus?“

    Wäre eine interessante Frage, inwieweit jüngere „feministische“ Machwerke den Test bestehtn – insbes. Filme, die den Bechdel-Test schaffen.
    Ich hab mich bislang z.B. geweigert, die Ghostbusterinnen anzusehen, nach allem was ich gehört habe dürfte es aber schlecht aussehen für den Danisch-Test.

    • Vulva good, Penis bad. Thanks Kim Gehrig!

      Kim Gehrig hat auch bei dem neuen Gillette-Clip Regie geführt…

      Man stelle sich so ein Video über Penisse vor, ernstgemeint!

      Wer denkt hier eigentlich mit seinem Geschlechtsteil ;-P

  14. „Viele junge Mädchen und Männer, die sich als Feministen bezeichneten, waren unterwegs.“

    https://www.welt.de/vermischtes/article187357874/Dritter-Women-s-March-Bau-eine-Mauer-und-meine-Generation-wird-sie-einreissen.html

    „Überschattet wurde der dritte „Women’s March“ von Querelen und Kontroversen, die zu einer geringeren Teilnehmerzahl in diesem Jahr geführt haben dürften. So waren etwa gegen einzelne Mitglieder der nationalen „Women’s March“-Organisation Antisemitismus-Vorwürfe erhoben worden.“

    Warum schreiben FAZ und WELT exakt das Gleiche, um den Antisemitismus zu vertuschen? „waren etwa gegen einzelne Mitglieder“

    Springerpresse trying hard to put lipstick on that pig!

    • Die besonders progressiven Medien berichten erst gar nicht über den Antisemitinnen-Marsch, nach den twitterfeeds von Spon, Zon und tagesschau zu urteilen.

  15. Macher der Männerrechtler-Reklame packt aus über die Hintergründe – News vom 20. Januar 2019

    https://genderama.blogspot.com/2019/01/macher-der-mannerrechtler-reklame-packt.html

    Was dieser Werbemacher sagt, ist ein Lehrbuchtext „wie funktioniert Werbung“ und noch ein ganz hervorragender dazu!
    Der Werbefilm schafft es, die Werbeträger als ungeheuer sympathisch darzustellen. Das gelingt wirklich nur selten, eine tolle Leistung — allein für sich betrachtet.

    • Im wesentlichen sah das Feedback so aus: „Das wird die Aufmerksamkeit von Frauenfragen ablenken“, „Das politische Klima wird einen solchen Film derzeit nicht unterstützen“, „Fragen Sie sich mal, warum das kein anderes Unternehmen tut“ etcetera.

      Hilfe für Männer geht nicht, weil das keine Hilfe für Frauen ist.

      Das ist so ein geiles Argument! AMAZING!

      • „Frauenfragen“ sind das einzig Mögliche. Wer nicht 100%ig dahinter steht, ist unser Feind.

        Die übliche faschistische Freund-Feind-Denke, die sich hier so unschuldig-vorsichtig gibt.

  16. „Wir müssen uns jeder Form von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus entschieden entgegenstellen!“

    Neue Wannseekonferenzler sitzen am Kapischen Meer — deren beste Freunde im Westen sind die SPD mit ihrem Aussenminister Maas, die notfalls im Alleingang die Wirtschaftssanktionen gegen dieses genozoidale Regime zu unterlaufen gedenken.

    • Ist dir aufgefallen, dass bei der MeToo Kampange fast nur neolinke und Pro-Feministische Männer betroffen waren? Trump oder Putin hat das Geschreie der Feministen nicht im Geringsten beeindruckt. Der Kampf der Feministen ist ein interner Machtkampf, wenn du Rechts oder echte Mitte bist, dann können sie dir gar nichts. Auch nicht wenn du libertär oder nihilistisch veranlagt bist.
      Deswegen – lass dich von den Feministen nicht stören, die treffen schon die Richtigen. Ich habe für neolinke Männer wie Weinstein und Konsorten nicht die geringste Sympathie und lache sie für das was mit ihnen geschieht aus. Diese Männer hätten dich ohne Zögern geschlachtet wenn sie die Gelegenheit dafür bekommen hätten, deswegen gehe ich eher nach dem Motto: „Wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein“.

      • „Der Kampf der Feministen ist ein interner Machtkampf,“

        Wenn sie damit fertig sind, sind sie so radikalisiert, dass die Gesellschaft alles Böse von ihnen zu erwarten hat. So formieren sich radikale, diktatorische Bewegungen immer: sie fressen sich selbst auf und werden dabei immer bösartiger.

        „Ich habe für neolinke Männer wie Weinstein und Konsorten nicht die geringste Sympathie“

        Wenn es um Gerechtigkeit geht, dann ist mir meine eigene Sympathie für jemanden völlig egal. Das Gerede um Weinstein halte ich zB für einen völligen Fake, für reine Verleumdung. Wenn das nur halbwegs stimmen würde, was da behauptet wurde, würde Weinstein schon 1000 Jahre hinter Gitter sitzen. Es reichte bisher aber zu gar nichts.
        Wenn das endgültig im Sand verlaufen ist, dann wird das Ganze natürlich wieder als Beweis für die komplette patriarchale Korrumpiertheit des Justizsystems der USA herangezogen werden.

        Unterdessen setzten sich die Feministinnen von heute für den verurteilten Cosby als einen Unschuldigen ein (zB das WomensMarch Oberfan-Girl vom Farrakhan).

  17. Mein Freitag war diese Woche etwas durcheinander, und deshalb bin ich beim Zappen über zwei mehr oder weniger interessante Sendungen gestoßen:

    Bei Planet Wissen ging es um Verschwörungstheorien. Ich habe die ganze Zeit gewartet, ob ein Kriterium genannt wird, nach dem „Patriarchat“ und „Rape Culture“ keine Verschwörungstheorien wären. Kam aber nicht. Verschwörungstheorien werden von Menschen aufgestellt, die sich abgehängt fühlen und Fakten, die ihrer Theorie entgegenlaufen, einfach ignorieren oder umdeuten.

    Auffallend war noch: Kurz nachdem der weibliche Studiogast erklärt hatte, Männer wie Frauen seien anfällig für VT, nur tendentiell auf verschiedenen Gebieten (Männer: Politik, Frauen: Gesundheit), dozierte der männliche Studiogast, Verschwörungstheoretiker wären ja vor allem weiße Männer aus der Mittelschicht, die (leicht umformuliert) Angst um ihre Privilegien hätten.

    In der Schule haben sie uns immer erzählt, wir sollen bei unseren Wortbeiträgen das berücksichtigen, was vorher schon von anderen gesagt wurde. Wenn sich da mal einer im Fernsehen dran halten würde…

    Und dann bin ich bei ARD alpha über die Sendung Tagesgespräch gestolpert. Dort ging es mit der Gilette-Werbung als Aufhänger und dem (uns u.a. durch den dieses Jahr inhaltlich sehr durchwachsenen Männerkongress bekannten) Professor Matthias Franz als Studiogast um die Frage, was heute Männlichkeit sei.

    Inhaltlich kann ich dazu gar nicht so viel sagen; das ist so eine Call-In-Show und das meiste war uninteressantes bis dämliches Blabla. Aufgefallen ist mir allerdings der Wankelmut von Prof. Franz: So machte er sich erst über die Männer im Spot lustig, die alle an ihrem Grill stehen, bis endlich mal jemand die beiden raufenden Jungen trennt und ihnen erklärt, wie man einen Streit mit Worten löst.

    Dann, ich war gerade dabei, denen eine Mail zu schreiben, in der ich mich über das in der Sendung vertretene Männerbild als Defizitwesen beschweren wollte, wurde eine Anruferin reingenommen und erklärte, daß sie die Männlichkeit ihres Mannes als positiv und sinnvoll komplementär zu ihrer eigenen Persönlichkeit empfindet. Und plötzlich war dann auch Prof. Franz der Meinung, daß Männlichkeit ja auch sehr viele positive Aspekte habe und daß Raufen für Jungen sinnvoll und notwendig sei.

    Ich frage mich ein Bißchen, ob man als Forscher in Geschlechterfragen in Deutschland irgendwann zwangsläufig zum meinungsschwachen Fähnchen im Wind wird, wenn sämtliche Finanzierungstöpfe zu dem Thema in feministischer Hand liegen…

    (Übrigens, kurz vor Ende der Sendung fand sich dann noch eine Anruferin, die über den beschriebenen Anruf sehr wütend war, weil die Dame es doch tatsächlich gewagt hatte, Männer als rationaler als Frauen zu beschreiben. Welt wieder gut.)

    B20

    • „Verschwörungstheorien werden von Menschen aufgestellt, die sich abgehängt fühlen und Fakten, die ihrer Theorie entgegenlaufen, einfach ignorieren oder umdeuten.“

      Natürlich wurde nicht davon geredet, dass Verschwörungstheorien „von oben“ als politische Waffen eingesetzt werden. Das allerbeste Beispiel wäre ja die defacto Staatsdoktrin in X islamischen Ländern mit der „zionistischen Weltverschwörung“. Ein Grundkonzept politischer Herrschaft, welches diese angeblichen Aufklärer sicher komplett ignorieren.

    • „Übrigens, kurz vor Ende der Sendung fand sich dann noch eine Anruferin, die über den beschriebenen Anruf sehr wütend war, weil die Dame es doch tatsächlich gewagt hatte, Männer als rationaler als Frauen zu beschreiben. Welt wieder gut.“

  18. „Was die deutsche Reisewirtschaft jetzt zu einer nie da gewesenen Aktion veranlasst hat. Erstmals rufen die führenden neun Verbände – vom Deutschen Tourismusverband (DTV) über die Deutsche Zentrale für Tourismus und den Deutschen Reiseverband (DRV) bis zum Deutschen Hotel- und Gaststättenverband – gemeinsam zu Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz auf, in sozialen Medien unter dem Hashtag #JaZuWeltoffenheit.“

    https://www.welt.de/reise/deutschland/article187285108/Rassismus-Kann-man-noch-nach-Deutschland-reisen.html

    Das ist genauso kontraproduktiv und bigott wie die Guilette-Werbung.

    Passt zu einem Land, welches wie bessen den Ast absägt, auf welchem es bequem sitzt.

    Die normalen Bewohner haben damit aber selten was zu tun, was das Land ohne Einschränkung empfehlenswert macht. Nur die Elite leidet an dieser Geisteskrankeit, einer speziellen Form der deutschen Grossmannssucht (die auf heutige Verhätnisse zutreffend natürlich umgegendert werden müsste).

    • die gleiche bigotte Denke hier:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article187362268/Vor-den-Landtagswahlen-Staedte-und-Gemeinden-warnen-vor-Wohlstandsverlusten-bei-AfD-Erstarken.html

      In der politischen Auseinandersetzung müsse deutlich herausgestellt werden, „dass der Wohlstand in Deutschland maßgeblich von unserer offenen Gesellschaft in einem gemeinsamen Europa getragen wird sagte der Städtebund-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem „Handelsblatt“.“

      Woran die Grünen und ihr ökologisch-völkische Feindlichkeit gegenüber allem Westlichen natürlich überhaupt keinen Anteil haben 😀

      „Mit dem von der AfD vertretenen Motto „Grenzen dicht – wir können alles national lösen“ würden die Deutschen „gravierende Wohlstandsverluste und einen enormen Bedeutungsverlust auf internationaler Ebene bei wichtigen Themen wie Klimaschutz oder Migration erleiden“.“

      Diese Panikmache ist so schlecht und abgegriffen, diese deutschen autoritären Spiesser können nicht mal einen Hauch kreativ sein.

    • „[..] Schweizer Außenministerium zu einer Warnung auf Twitter veranlassten: „#Deutschland: Lassen Sie in der Umgebung von Demonstrationen Vorsicht walten, da Ausschreitungen möglich sind.“

      Is klar, dazu eine spezielle Warnung für Deutschland ausgeben zu müssen, weil in anderen Ländern Ausschreitungen bei Demonstrationen völlig unüblich sind.

    • Meine Erfahrungen in diesem Punkt sind ganz andere. Am Abend des Anschlags vom Breitscheidplatz in Berlin rief mein Schwiegervater aus Kolumbien an und fragte, ob bei uns alles in Ordnung sei. Die bekommen sowas natürlich auch mit.

      Inzwischen kommt es vor, dass meine Frau mich anruft, wenn sie abends vom Deutschkurs kommt und mich bittet, sie von der Bahnhaltestelle abzuholen, weil so komische Typen in der Bahn sind. Das sind dann in der Regel Gruppen feixender, schwarzbärtiger Männer, die tatsächlich wenig vertrauenerweckend wirken. Bisher ist aber nichts passiert.

      Südamerikaner, die das erste mal nach Deutschland kommen, sind in der Regel erstaunt über unser sorgloses Verhalten im Alltag. Es dauert eine Zeit, bis sie die Gewohnheit ablegen, sich ständig umzuschauen ob ihnen jemand folgt. Mein Schwiegervater war ganz baff, als ich das Auto am Straßenrand parkte, abschloss und einfach wegging. In Großstädten in Kolumbien ist das nicht üblich, man parkt auf bewachten Plätzen, oder es bleibt jemand beim Auto. Die Gefahr ist zu groß. Meine Frau hat mich mehrfach darauf hingewiesen, dass man die Tasche besser auf der straßenabgewandten Seite trägt, damit Dieben auf dem Motorrad sie einem nicht so leicht entreißen können. Und so weiter.

      Wir Deutschen sind das Leben in unsicheren Bedingungen eben nicht gewohnt, aber ich denke wir werden es allmählich lernen. Frauen sollen ja schon wesentlich weniger abends alleine ausgehen.

      Und was den Rassismus betrifft, so meint meine farbige Frau, dass die Latinos wesentlich rassistischer sind als die Deutschen. In Kolumbien kann sie nicht in ein schickes Geschäft gehen und sich das Angebot anschauen, ohne das immer ein Angestellter unauffällig in ihrer Nähe ist und aufpasst, dass sie nichts klaut.

      Wirklich ein selten dummer Artikel, der völlige Unkenntnis der realen Verhältnisse zeigt.

  19. „Seltsam ist auch, dass in dem allgemeinen Furor keiner daran denkt, in welch radikalem Maß mit einem zentralen Grundsatz des westlichen Wertesystems aufgeräumt wird: der Überzeugung, dass es um Verdienste geht. Die Stärke der westlichen Welt beruht auf dem Glauben an die Leistung. Der Westen ist eine Meritokratie. In ihr soll diejenige oder derjenige nach vorne kommen, welche oder welcher gut und fleißig ist.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article187339796/Pro-Contra-Brauchen-wir-ein-Geschlechterpatt-im-Bundestag.html

    Antidemokratisch und antiwestlich.

    Genau deshalb gibt es den „Brexit“ jetzt. Die Hoffnungen liegen bei Grossbritannien, Deutschland ist wohl abzuschreiben.

  20. Die Idee eines „palästinensischen Staats“ ist vom Westen (!) her der PLO oktroyiert worden, damit man einen Verhandlungspartner für den „Friedensprozess“ ha …. und damit man die PLO als Regierung in den „von Israel besetzten Gebieten“ einsetzen konnte, die PLO sass ja als militärisch vernichtend geschlagene und irrelevante Truppe in Tunis.

    Die PLO hat das immer nur vehement abgelehnt, aber dem westlichen Druck dann doch nachgegeben. Das ist der Grund, warum die PLO sich immer noch komplett verweigern kann, sie haben nie mitgespielt und mussten zu jedem Schritt gezwungen werden.

    • Und deshalb ist die Verwaltung des „palästinensischen Volks“ auch in die Hände von UN Organisatonen übergeben worden, wie der UNRWA und Unesco und Konsorten. Alles instituionalisierter Antisemitismus, die UN sind eine absolute Farce. Es sind die Lieblingspartner der deutschen und noch mehr der „europäischen“ Aussenpolitik!

    • Die selbe Sawsan Chebli würde jederzeit die äußerung von aydan özoguz unterschreiben, dass eine „deutsche Kultur“ schlichtweg nicht auszumachen sei.

      Deutschen die kulturelle identität abzusprechn ist gut, Palästinensern gegenüber ist es böse.

      Ganz egal, ob eine kulturelle nationale identität deutschlands über Jahrhunderte hinweg mit der suche nach einer politischen deutschen identität belegt ist, eine palästinensische dagegen erst durch den Palästinakonflikt und als Gegenreaktion gegen die staatsgründung Israels entstand, quasi unter der gemeinsamen prämisse „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, praktisch ausschließlich durch das identitätasstiftende Feindbild Israel.

      • Selbstverständlich hat es Palästina quasi schon immer eine Bevölkerung gehabt. Der Unfug ist, daraus mit der Brechstange zwei IBs ableiten und gegeneinander in Stellung bringen zu wollen. Und genau das läuft da seit ungefähr Ende des vorletzten Jahrhunderts, meist von außen induziert.

        • „Selbstverständlich hat es Palästina quasi schon immer eine Bevölkerung gehabt.“
          Genau.
          Aber eben kein „Volk“ mit einer nationalen identität, sondern viele Völker mit vielen nationalen identitäten.
          Dann kam noch ein Volk, das vor ca. 2000 Jahren schon mal da gelebt hat, wieder dazu, und alle waren sich irgendwie einig, dass genau die da nicht sein dürfen.

          P.S. was sind IBs?

          • @Maddes: „P.S. was sind IBs?“
            Identitäte Bewegungen.
            Daß in Palästina verschiedene Völker, Volks(unter)gruppen, Religionen zusammengelebt haben, ist ja richtig. Aber was soll das Ding mit der „Nationalen Identität“?
            Braucht man heutzutage soetwas um auf seinem ( seit Jahrhunderten ) eigenem Land Gemüse anzupflanzen?
            Ich will es mal so ganz locker verdeutlichen:
            Ich hatte rund dreizehneinhalb Jahre lang einen Garten, zwar nur einen halben und er war nur Besitz, kein Eigentum.
            Aber wäre da einer in brauner Uniform reingelatscht und hätte versucht mich von meinen Bioradieschen zu vertreiben, wenn ich keinen Arieridentitätsnachweis führe, hätte ich ihn mit erhobener Grabegabel vom Acker gejagt, ich schwör!

            Und, daß dann „ein Volk“ daherkam, welches anmeldete vor 2000 Jahren schon mal dort gelebt zu haben, ist erstens Blödsinn und zweitens, selbst wenn es stimmen würde, was wäre warum daraus abzuleiten? Etwa, daß es deshalb ein Recht hätte, die dort seit ungefähr der gleichen Zeit lebenden Menschen ( ausführlich: palästinensische Juden, palästinensische Moslems und palästinensische Christen, plus eine nicht näher spezifizierte Anzahl sonstiger arabischer Zuwanderer ), zu vertreiben, wegzusperren, oder in Apartheid aufzuteilen?
            Nich wirklich, oder?
            Und tatsächlich lief die Geschichte dort ja auch „etwas anders“.
            Übrigens habe ich gerade neulich zur Frage der „jüdischen Genetik“ ( schon die Bezeichnung ist insofern absurd ) gelesen, daß die meisten Angehörigen der israelischen regimetragenden Schichten Russen (+sonstige Ostblockländer ), US-Amerikaner, Europäer etc.pp. sind. Jüdische Palästinenser sind darunter kaum vertreten.

            Ich schlage deshalb vor Irgendwelche „völkischen Ideologien“ aus der Debatte erstmal möglichst ganz rauszuhalten, besonders in der Kombination mit irgendwelchen Identitäts- u. Überlegenheitsdogmen. Sowas hatten wir hier schon mal und jeder weiß, was dabei herauskommt.

            Für Genetiker mögen die Zugehörigkeiten zu bestimmten Bevölkerungsgruppen sicherlich interessant sein, für politische Debatten sind sie praktisch nutzlos bis vollkommen unsinnig.
            Das Judentum ist eine Religion, keine bestimmte Volksgruppenzugehörigkeit.
            Man kann bei dieser Religion, je nach Separatismus oder Integration unterschiedliche kulturelle Strömungen beobachten, was sicherlich auch sehr interessant ist ( bspw. Klezmer und jüdischen Jazz ).
            Aber das war’s auch schon.
            Solche Thesen, wie die von Alex, daß niemand es wagen dürfe zu bezweifeln, daß der Staat Israel, unabhängig von der Vorgehensweise des Regimes, als DER Zentrale Aspekt jeder „jüdischen Identität“ zu akzeptieren wäre, ist schlicht faschistoider Unfug.
            Und damit befinde ich mich, wie ich seit neuestem weiß, ein ungefährer Übereinstimmung mit sehr vielen Juden, besonders solcher, die nicht täglich von der israelischen Lügenpresse auf Linie getrimmt werden. Die gibt es dort ( und z.T. auch im Ausland ) nämlich genau so wie hier.
            Gerade letztens ein Interview mit Moshe Zuckermann gesehen, der das quasi deckungsgleich betrachtet und vor ein paar Tagen einen Vortrag von Nirit Sommerfeld gesehen, die ebenfalls ziemlich genau das sagt. Beide werden dafür lächerlicherweise zu Antisemiten erklärt.
            Noch lächerlicher wird es, wenn man die größte semitische Religionsgruppe, nämlich die Moslems, zu Antisemiten umstricken will. Das ist schlicht schwachsinnig!

          • „Das ist schlicht schwachsinnig!“

            Trotzdem wird der Antisemitismus geteilt und mit den abenteuerlichsten Erklärungen oder Wortverdrehereien begründet.
            Als hätte diese idee ein eigenes Leben.
            Antisemitismus zombifiziert.

          • „Trotzdem wird der Antisemitismus geteilt und mit den abenteuerlichsten Erklärungen oder Wortverdrehereien begründet.“

            Och Alex, …. ( facepalm ), begründe doch mal sachlich, hmmm?

        • Die sogenannten Palästinenser verdanken ihre Existenz der Fremdenfeindlichkeit der Araber, die sich von Anfang an strikt geweigert haben, sie als Flüchtlinge in ihre Gesellschaft zu integrieren, obwohl sie ethnisch, kulturell und religiös gleich zu ihnen sind.

          Wenn wir Deutschen die Vertriebenen aus den Ostgebieten dauerhaft hätten in Lagern wohnen lassen, ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft verweigert hätten und ständig laute Forderungen zu ihrer Rückkehr nach Polen erhoben hätten, hätten wir heute hier ein ähnliches Phänomen.

    • @Alex

      Deine komischen Verschwörungstheorien machen dein Anliegen nicht sympathischer.
      Dass inzwischen auch die Drusen gemerkt haben, sie gehören eigentlich nicht zum jüdischen Volk, obwohl sie den Militärdienst abgeleistet haben.
      Weil Israel Staat der Juden ist.
      Zu dem Christen eben nicht gehören.
      Wie lange muss es noch dauern, bis bei dir ankommt, diese Ideologie sorgt dafür, dass sich 20% der israelische Bevölkerung nicht mehr als Angehörige des Staats der Juden fühlen, weil sie gar keine Juden sind?

      „Tamir Pardo, früherer Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, bezeichnete die Verabschiedung des Gesetzes als „Ungerechtigkeit gegenüber 20 Prozent der israelischen Bevölkerung. (…) Es geht nicht darum, welche Partei man wählt. Das ist eine Frage der Werte“, zitierte ihn die „Times of Israel“.“
      https://www.tagesspiegel.de/politik/israel-zehntausende-demonstrieren-in-tel-aviv-gegen-das-nationalitaetsgesetz/22881284.html

      Den ehemaligen Chef des Mossad als unisraelisch zu bezeichnen, weil er kein Jude ist – auf diese kranke, biologistische Idee muss man erst einmal kommen!
      Wie viel Bürger Israels wollen die Rechten eigentlich ausweisen, um rein jüdische Gebiete zu schaffen?
      Das ist so absurd und durchgeschallert, dagegen ist der Feminismus geradezu rational.

      • „Weil Israel Staat der Juden ist.“

        Ich komme bei diesem Narrativ nicht mit, es ist so verkorkst.

        „Weil Israel Staat der Juden ist.
        Zu dem Christen eben nicht gehören.“

        Und das ist der notorische Antisemitismus mit dem Apartheitsstaat, eine der infamsten Verdrehungen überhaupt.

        • „„Weil Israel Staat der Juden ist.“

          Ich komme bei diesem Narrativ nicht mit, es ist so verkorkst.“

          Genau dieses schwachsinnige Narrativ hast Du selbst aber gerade vor ein paar Tagen mir an den Kopf geschmettert, wie ich im vorigen Kommentar bereits sinngemäß erwähnt habe.
          Wiso bestreitest Du es jetzt plötzlich?

          „„Weil Israel Staat der Juden ist.
          Zu dem Christen eben nicht gehören.“

          Und das ist der notorische Antisemitismus mit dem Apartheitsstaat, eine der infamsten Verdrehungen überhaupt.“

          Kannst Du das denn sachlich begründen? Soweit ich weiß referiert @Crumar da lediglich eine regierungsamtliche Tatsache. Was ist daran also „Antisemitisch“?
          „Antisemitische Weltschwörung“, Echsenmenschen, oder was?

  21. „Annegret Kramp-Karrenbauer und mehr als zwei Dutzend Prominente haben einen offenen Brief an die Times geschrieben und darin die Briten gebeten, ihre Entscheidung zum Brexit noch einmal zu überdenken. … Den richtigen Ton scheint der Brief aber nicht getroffen zu haben, jedenfalls nicht nach den Worten eines meiner britischen Freunde.“

    „In dem Schreiben hätte gesagt werden sollen: Wir wollen Euch zurück und wissen, dass die EU reformiert werden muss. Helft uns, sie zu reformieren!!!!“

    https://www.achgut.com/artikel/eine_deutsch_britische_korrespondenz

  22. Der „Süddeutsche Beobachter“ fordert:

    Die Bundesregierung muss nachhaltige Ernährung erzwingen

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/nachhaltige-ernaehrung-kommentar-1.4292108

    „Gesunde Ernährung ist komplex und von vielen Faktoren abhängig, die der Einzelne ohne Hilfe nicht kontrollieren kann.“

    „Nur wenn sie auf diese Weise klarmachen, wo ihre Prioritäten liegen, kann man auf die kollektive Anstrengung hoffen, die nötig ist, um die Erde vor dem Kollaps zu retten.“

    Apokalyptischer Wahn, um eine Art Dikatur zu legitimieren. Diese Ideen sind alles andere als neu. Nur sind sie, im Gegensatz zu vor 50 Jahren, heute mainstream.

  23. Gleichstellung: Ich bin mittlerweile für die Quote
    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

    https://www.freiheit.org/gleichstellung-ich-bin-mittlerweile-fuer-die-quote-0

    „Liberale waren lange Vorreiter und progressiv in der Gleichstellungspolitik. Ich werbe dafür, dass wir diese Rolle wieder annehmen.“

    In der DDR gab es auch alle Parteien, sie mussten nur zum grossen Ganzen, zum Sozialismus hin helfen. Genauso ist die FDP eine solche Partei, auf der Liberalismus draufklebt, wobei der Inhalt antilberaler mainstream Autoritarismus ist.

    Sorry, aber wer die FDP wegen ihrer Liberalität noch wählt, der ist ein Vollidiot.

  24. Der Womens March greift jetzt ganz offen die Juden an. Sie (the „Jewish community“) würden sich jetzt dem Krieg gegen die Schwarzen angeschlossen haben, den das ökonomische System etc pp gegen sie führen würde.

  25. “ ……. This comes to no surprise to anyone who studies history. It’s a different piggyback but it’s the same pattern. The only thing that makes me sad is just how fast antisemitism has gone mainstream in the United States. Tragic, and equally tragic that most of you can’t recognize it.“

  26. AMAZING!

    Wenn Iran so toll ist, warum wandert sie dann nicht dahin aus?

  27. Genau wie die Feministen, die sich auch permanent als die unterjochten Kämpfer für die Freiheit und als Ketzer sehen möchten, dabei aber führend geworden sind:

  28. Wußte ich nicht bzw. habe ich auch nie drüber nachgedacht.

    Könnte demnach eine Mutter die während der Schwangerschaft säuft, nicht nur ihre Kinder gefährden, sondern auch die ihrer Tochter?

    • Beim Y gibt es auch eine lustige Eigenschaft:
      Das Y stammt vom Vater, das Y vom Vater stammt von dessen Vater, u.s.w.

      (Soweit ich weiß werden die Chromosome immer als ganzes vererbt)

  29. „To Emiliana Guereca and Deena Katz, Co-founders Women’s March L.A.
    Dear Emiliana and Deena,
    There’s a rabbinic dictum, Dan lkaf zchut, give every person the benefit of the doubt. And that is what I did this past week and today. … I was assured by you, the founders of this March, countlessly in a private meeting, that this March was different. That in Los Angeles (unlike the National March) Israel would not be attacked, labeling Israel as an apartheid state would be unwelcome on the stage and if a speaker went off script, the managers of the program would raise the music. In the very first hour of the Women’s March L.A. program at Pershing Square, all those promises were broken. ……“

    https://jewishjournal.com/online/292559/why-i-left-the-womens-march-l-a/

  30. „Es rührt an den Grundfesten der Gesellschaft wenn Medien und Menschen, die eigentlich bei Trost sein sollten, für Aufmerksamkeit völligen Blödsinn erfinden.“

    If it is madness, there´s method to it ….

    Ist auch nett ironisch, da das „Reden übers Wetter“ früher mal in der Linken als der Inbegriff des Apolitischen zur Ablenkung von der Politik galt.

  31. Aber davon abgesehen ist eine Zwangsquote natürlich vollkommen ok. Zum Beispiel wenn die Wahlempfehlung nicht fruchtet.
    Das ist schlicht erpresserisch und vor allem auch scheinheilig.

  32. „Das mag man als Mann unangenehm finden“

    Die einseitige Dämonisierung ist es, die als „unangenehm“ empfunden wird und wenn misandrische Feministinnen mal wieder über „toxische Männlichkeit“ abheben.
    Aber Männerhass ist so schön billig, um sich gross zu machen, das schafft auch eine Eva Horn!

  33. Es ist mehr als interessant, wie alle Ratten sich aus dem Staub machen, wo der schwarze Rassismus die hässliche Fratze gezeigt hat, der von den gesamten Amerikahassern und Antisemiten International goutiert wird … und zur Deligitimation der USA beitragen.
    Wahrlich, ein ekelhaftes Schauspiel. Peak Bigotry.

  34. „In Wahrheit bedrohen Männer vor allem sich selbst.“

    Sie sind eben von vorne und von hinten schuldig.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gillette-werbespot-maenner-sind-an-allem-schuld-kolumne-a-1248822.html

    „Deren Angehörige empfinden solche Fakten als persönlichen Angriff.“

    Hier sieht man, wie perfide dieser Feminismus des Spon-Kolumnisten verfährt — indem er eine persönliche Betroffenheit „Angriff“ hinstellt, wo es doch tatsächlich ein Angriff ist, jedoch einer auf alle Männer, auf den Mann an sich. Dieser Feminist schiebt hier so richtig hassig den Männern ihre angebliche Schuld zu und onaniert darüber der bessere Mensch zu sein. Höhnende Überheblichkeit.

    Spon ist eine Kloake.

    • „Tatsächlich thematisiert der Spot etwas, das insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften in den USA unter dem Begriff „toxic masculinity“, also „Giftige Männlichkeit“ verhandelt wird.“

      „verhandelt“ Soso.

      „Die Überlappung zu rechten Kreisen ist groß, von #Gamergate bis AfD.“

      Spon ist links 😀

      „Die streng wissenschaftlich arbeitende American Psychological Association (APA), nicht verdächtig, der verlängerte Arm radikaler Feministinnen zu sein“

      GÖTTLICH.: „streng wissenschaftlich arbeitende American Psychological Association (APA)“

      „So läuft das, wenn man schon als Junge eingebläut bekommt, dass ein Mann gefälligst die Zähne zusammenbeißt.“

      Mann, das ist allerbilligster Männerhass, den die Relotiusaner auftischen!

  35. „Man muss wohl Amerikaner sein, um das für zu wenig zu halten.“

    Viel weniger wird es mit der Todesstrafe! Die Amis sind nur pragmatisch! 😉

    Mounk hat vollkommen recht, das ist ein Riesenproblem:

    „milde Strafen für ür Vergewaltiger und Mörder“

    Weil die politische Linke das so wollte, aber davon will Augstein sicher auch nichts wissen.

  36. „World politics are generally misunderstood. In all such politics, there is no conceivably greater power than power over death. For diverse groups of jihadists, both Sunni and Shia, it is by killing Jews and subsequently being killed by Jews that a liberating freedom from personal death can be “realistically” achieved. Already, back on August 11, 2000, Yasser Arafat’s appointed clergy, then preaching on the Temple Mount in Jerusalem, reaffirmed this grotesque mantra as core Palestinian orthodoxy: “Palestinians spearhead Allah’s war against the Jews. The dead shall not rise until the Palestinians shall kill all the Jews.”“

    https://www.algemeiner.com/2019/01/17/how-saving-israel-from-terrorism-could-save-the-world/

    „This starkly polarizing view of the world represents the direct opposite of classic Jewish tradition.

    There are several discernible meanings to the ennobling Jewish tradition of mercy, all of which stand in profoundly stark contrast to longstanding Islamist/jihadist concepts of sacrifice.“

  37. exzellenter Faden, der erklärt, warum „Trans“ so wichtig ist.

    „Kurz: Für den poststrukturalistischen Feminismus geht es nicht um die Rechte einer Minderheit, sondern um die Zerstörung der bürgerlichen oder sogar der menschlichen Ordnung.“

    Der politische Totalitarismus muss den Menschen, um ihn in Ketten zu legen, möglichst tiefgreifend und in seiner elementarsten Natur packen — und dazu eignet sich die Geschlechtlichkeit natürlich besonders gut! Die Progressiven hätten keine radikaleren Ansatz wählen können als den, die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen unter Generalverdacht zu stellen und ihr alles Böse der Menschheitsgeschichte anzudichten.

    Dieser Glaube ist von Grund auf und radikal geschlechts- und menschenfeindlich. Allein das sollte reichen, diesen Totalitaristen das Schlimmste zuzutrauen. Wer den Menschen in seinem Kern angreift, der ist schlicht ein Menschenfeind und sonst nichts. Die esoterische Lehre von „Gender“ ist pure Menschenfeindlichkeit.

  38. Antisemitismus läuft in den extremen Formen anscheinend immer darauf hinaus, dass Antisemiten sich als die „wahren Juden“ zu sehen. Und wenn das noch mit Rassismus gegen Weisse verbunden ist, kommen diese verrückten „Schwarzen Hebräer“-Typen bei raus. Man kann nur staunen.

  39. Ein brillianter kleiner Essay über….

    The Toxic Mission to Reengineer Men

    „Contemporary Western culture is now dominated by feminist ideology. One of its favorite tropes is “toxic masculinity.” This is part of the feminist strategy to lift females by lowering males.

    Most Western governments are on the feminists’ side, protected under the banner of “diversity.” Canada and Sweden have made feminization their highest priority, neglecting prosperity and negating freedom and justice. Most scientific agencies, such as the U.S. National Science Foundation and the Networks of Centers of Excellence of Canada, are mission-bound to diversify their workforces. Most colleges and universities have enthusiastically adopted a feminist ideology, and the feminization of both childhood and higher education in the West is almost complete.

    The most recent to adopt the feminist claim about “toxic masculinity” is the American Psychological Association, which asserts this feminist “truth”: “The main thrust of the subsequent research is that traditional masculinity—marked by stoicism, competitiveness, dominance, and aggression—is, on the whole, harmful.” …….“

    https://www.mindingthecampus.org/2019/01/15/the-toxic-mission-to-reengineer-men/

    Unbedingt lesen!

    Es wird auch klar, warum diese Sozialkonstrukteure antiwissenschaftlich und vor allem gegen die Evolutionstheorie und die ganze Biologie sein *müssen*.

  40. Ach, das ist eine übliche Vorgehensweise der unseriösen Presse, in die Überschrift etwas völlig anderes zu schreiben als der Text dann hergibt. Man sollte immer darauf achten, dann weiss man nämlich, was die Zeitung einem ideologisch unterschmuggeln will und kann darauf auch an anderer Stelle achten.

  41. Trotzdem gibt es bei der Faz noch gute Leute, wie Herrn Bahners, der hier einen ganz besonderen „Leckerbissen“ offeriert (sein Artikel zu Menasse ist leider nicht frei), ein fetter Klopps:

    Der letzte Satz impliziert: da „die Juden“ ja lügen, darf er das auch nach Bedarf, mit seinem Hallstein….

    Tja, so ist das, wenn man die Wahrheit zum „gesellschaftlichen Konstrukt“ ohne allgemeine Verbindlichkeit macht — was bitteschön soll dabei anderes rauskommen als dies Heer von Lügenbolden wie Menasse, Relotius und den ganzen Gendertanten?!

  42. Jungs drohen zu den neuen Mädchen zu werden

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article187421714/Jan-Kalbitzer-Jungs-drohen-zu-den-neuen-Maedchen-zu-werden.html

    „Jungs werden reguliert, damit sie nicht werden wie die peinlichen alten Männer. Doch statt sie zu verunsichern, sollte ihnen moderne Männlichkeit vorgelebt werden, schreibt hier ein Psychiater. Als Negativ-Beispiel sieht er Grünen-Chef Habeck.“

    Das ist wohl eine lächerliche Glosse? Ja, klar, so fängt sie dann an:

    „Ohne Frage: Was weibliche Vorbilder angeht, sind junge Frauen und Mädchen in Deutschland weiterhin stark benachteiligt.“

    Warum nicht den erfolgreichen Männern nacheifern? Sind das keine angemessenen Rollenbilder? Nur der Sexist kann denken, dass es hier auf das Geschlecht ankommt, bei „Spitzenpositionen in der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik“.

    Also caveat emptor beim Rest der Kolumne.

    Merkwürdigerweise beklagt dann der Kolumnist das Ummodellieren der „Jungs“ im Sinne der „neuen Moralvorstellungen“, dass sie mehr reguliert würden. Was „Jungs nur zu den neuen Mädchen“ machen würde: „schüchtern, gehemmt und mutlos, das Recht auf ein selbstbestimmtes, zufriedenes Leben einzufordern und das eigene Potenzial sinnvoll in die Gemeinschaft einzubringen.“

    Es ist ja schon paradox für jemanden, der das mit der „Gleichberechtigung“ ernst nimmt, dass etwas ganz anderes gemeint zu sein scheint, als dass Frauen jetzt auch Männerrollen übernehmen können. Vor allem scheint „Gleichberechtigung“ dadurch erreicht zu werden, dass man auf der Männlichkeit rumreitet und die als „toxisch“ oder irgendwie steinzeitlich diffamiert. Bei diesem Erstaunen verweilt der Kolumnist allerdings nicht, um darüber nachzudenken, er tischt lieber seine Vorstellungen auf;

    „Wir Männer sollten dem männlichen Nachwuchs stattdessen lieber Wertvorstellungen vorleben, die ihm helfen, es besser zu machen als die Vorgänger.“

    Verkennen tut er dabei, dass er als allerletztes gefragt ist, schon als Mann.

    Als „männliche Ikone“ sei die Grünen-Labermaschine Habeck an sich empfehlenswert, denn „Viele seiner Äußerungen sprachen für Reflexionsvermögen und die Fähigkeit zur Selbstkritik.“

    Seine Auslassungen, dass man den Ostdeutschen Demokratie beibringen müsse, liesse Habeck aber nicht mehr als „gutes Vorbild … für die Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt und die Meinung Andersdenkender“ dastehen und ganz übel sei, dass er sich der „Verantwortung“ entzogen hätte, indem er sich zurückzog.

    Habeck hätte „auf der Agora unserer digitalen Öffentlichkeit jetzt vorzuleben“ gehabt, dass man gerade und ausschliesslich als Mann Reue, Reue, Reue zu zeigen hätte und natürlich „wie es besser geht“.

    Die „große Stärke neuer Männer“ würde nämlich im Standhalten peinlicher Befragung bestehen, der nicht auszuweichen sei.

    „Jan Kalbitzer, Jahrgang 1978, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“

    Gut, dass man sich darauf verlassen wird können, dass die Jugend rebellisch ist 🙂

    • „Aber auch wenn Männer und Frauen die gleichen Chancen auf ein zufriedenes Leben haben sollen, ist es gerecht, dass Männer bis zum Erreichen dieser Gleichberechtigung ein größeres Paket tragen müssen: die Erblast, darauf aufzupassen, dass sie ihre strukturell noch bestehenden Vorteile nicht ausnutzen.“

      Die Erblast, die Sünde des Mannsein, Blutschuld! Alta Falta!

      Welche strukturellen Vorteile? Das es mehr Männer in Führungspositionen gibt sagt gar nichts, wenn man nicht mit vergleicht, wie viele Menschen das überhaupt wollen. Und solange Frauen auf Status abfahren, werden Männer versuchen Status aufzubauen. Männer haben andere Partnerwahlkriterien. Deswegen ist Statusaufbau für Frauen nicht von so großer Bedeutung.

      Am Anfang schreiben sie:

      „Jungs mit Scham- und Schuldgefühlen zu regulieren, ist die falsche Strategie“

      um dann genau das zu machen. Eine Erbsünde! Was stimmt bloß mit diesen Leuten?

    • Die Linke ermöglicht es das all die Rassisten ins Scheinwerferlicht treten ohne sich zu schämen oder Angst zu bekommen. Hass auf und Entmenschlichung von Weißen, besonders weißen Männern ist ultra- progressiv! Feminismus hat das zu Mainstream gemacht.

  43. Eine demokratische Stimme in der deutschen Presselandschaft ist so selten wie ein Regen in der Wüste Saudi-Arabiens

    Quoten sind keine Demokratie

    https://www.nwzonline.de/meinung/oldenburg-nwz-kolumne-zur-paritaet-in-parlamenten-quoten-sind-keine-demokratie_a_50,3,3243894827.html

    „Es erinnert an Ideen von einem Ständestaat und gefährdet die liberale Demokratie. Die garantiert aus gutem Grund nur, dass man frei gewählt werden kann und eben nicht, dass bestimmte Gruppen – wie auch immer die definiert werden – ohne politische Leistung ein garantiertes Recht auf Vertretung in Parlamenten haben.“

    Tja, der Schoss ist fruchtbar noch….

    Keiner von den angeblichen Demokraten im Parlament hat den antidemokratischen Charakter der Wahlrechtsreform angeprangert. Welch eine Schande!

    Vielleicht braucht Deutschland eine Reform der Parteien, dass die nicht mehr solche Macht haben. Und Abgeordete direkt gewählt werden, wie in GB.

  44. Die SPD ist antisemitisch, Take 1364

    PLO Liaison Botschafterin in Deutschland, in Berlin 2019.
    Die Franzosen, Spanier und Schweden wollen dieses „Land“ auch noch anerkennen.
    Der Antisemitismus has come a long way, baby!

    • und das ist die andere Seite:

      Dass überhaupt eine Chebli möglich war, ist Blamage mehr als alles andere an missglückter Vergangenheitsbewältigung. Aber man kann das sicher noch toppen! Ihr schafft das, von der SPD!

  45. That’s some epic trolling from @AOC!

    So machen die das von den Rackets. Und „Nation of Islam“ ist so eine Art Mafia, für die AOC politisch steht. Und die droht der Jüdischen Gemeinde drüben mit Schutz vor Trump. Die werden sich sicher zu helfen wissen und das abschmettern. Das sollte trotzdem internationale Solidarität bekommen, von UNS hier in Deutschland. Das sind antiamerikanische Kräfte, die dort grösser werden und ist ist im vitalen Interesse Deutschlands hier auf der Seite der USA zu stehen. Also für Trump und gegen eine AOC und die progressive Bewegung mit ihrem Totalitarismus und Bigotten und Terroristen.
    Aber man kann ja auch sich gerne von den Progressiven in die Diktatur führen lassen, sicher auch eine Möglichkeit….

  46. Anti-Christian Ideology Is an Emerging Aspect of White Progressive Populism

    https://www.nationalreview.com/2019/01/anti-christian-ideology-is-an-emerging-aspect-of-white-progressive-populism/

    „One of the hallmarks of populism is that it rarely represents mass mobilization simply for the people. It’s also typically mass mobilization against an opposing force …..“

    Genailer Anfang, genau das ist wahr, der Populismus ist immer *gegen* was.

    Die Progressiven sind schizophren: einmal sind sie fanatisch gegen das Christentum, dann biedern sie sich bis zur Selbstaufgabe an den Islam an, um den in Schutz zu nehmen.

  47. Antikatholisches hat eine lange Tradition, die „Illuminaten“ zB, immerhin die erste populäre Verschwörungstheorie!

  48. „Deutsche Richterin lobt Totschläger„Er wurde als Beschützer der Fa­milienehre tätig“ Opfer tot – Bewährung für Alle“

    Das ist offenbar nur Kavaliersdelikt. Es geht ja um die „Familienehre“. Bravo, deutsche Justiz, das ist die Gerechtigkeit, die nach der die Menschen dürsten!

    Zu der „Ehre“ hier diesen exzellenten Aufsatz:

    The World’s Most Toxic Value System

    https://hackerfall.com/story/the-worlds-most-toxic-value-system-2001

    „The more I see it in action, the more convinced I become that societies that place personal „honor“ before everything else are truly cursed. This value system has ramifications that pervade the societies infested with it. It is, in my view, the most toxic value system on the planet. The term toxic is carefully chosen and meant to be taken with the utmost literalness because societies pervaded by this value system are deeply poisoned spiritually.“

    Bitte weiterlesen und sich davon überzeugen, dass dies keine Übertreibung ist. Hier ist „toxisch“ eine angemessene Beschreibung.

    Diejenigen, die derzeit laut schreiend das Label „toxisch“ missbrauchen, tuen dies wohl nicht zuletzt, um eine Diskussion über die „Ehrenkultur“ abzuwürgen, diese Leute sind ja ihre Verbündeten im Kampf gegen den Westen, die Demokratie und all das.

    • Na hoffentlich macht Merkel das mit der gerechten Sprache jetzt zur Chefsache! Ist ja für ganz Deutschland essentiell wichtig, dass endlich eine gerechte Sprache herrscht. Alle alten Bücher, in denen die Ungerechtigkeit weiterlebt, sollten sofort verbrannt werden! Und der Besitz davon gehört natürlich unter Strafe gestellt, nicht unter 2 Jahren Gefängnis ohne Bewährung.

    • Bemerkenswert ist dabei natürlich, wie normalerweise die Reaktion des Volksmundes auf Verwaltungssprachliche Stilblüten ist:
      Die werden üblicherweise nicht übernommen, sondern man macht sich drüber lustig.

      Durch die Verwendung in der Verwaltung wird der Irrsinn einerseits mehr wahrgenommen, aber auch auf mehr Ablehnung stoßen.
      Verwaltungssprache ist nunmal nicht beliebt.

  49. Eher ein zweites Schweden. „Feministische Aussenpolitik“ hat die Wallström erfunden und heisst im Klartext pro-Islam, insbesondere Iran und Anti-Israel.
    Man sieht ja schon eine Bezugnahme auf die „3Ds“ des Antisemitismus, was wohl durch 3Rs ersetzt werden soll….
    Vermutlich sitzen im Ruanda-Scheinparament die Damen der Mächtigen und greifen Diäten für nix ab oder wie kommen die auf 60%?

    • Willst du sagen, du weißt nicht, wie Ruanda zu einem Frauenanteil von 60% im Parlament kommt?

      Natürlich deshalb, weil die Männer tot sind.
      https://www.google.com/search?q=ruanda+frauen+parlament

      Nach dem Völkermord in Ruanda, (der demzufolge v.a. ein Männermord war) liegt der Frauenanteil in der Ruandischen Bevölkerung bei ca. 70%. Mit 60% sind somit auch in Ruanda die Frauen im Parlament „unterrepräsentiert“. Auch hier verweigern sie sich überproportional, politische Verantwortung im Parlament zu übernehmen.

      • @maddes
        Uh, da habe ich´s Hirn nicht eingeschaltet 😦

        Fragt sich jetzt, ob die Grünen ebenso hirnlos waren oder das ganz bewusst ausgewählt haben! Ist doch genau das, was der Radikalfeminismus a la Solanas mit den Männern vorhat: sie durch systematisches Töten reduzieren….
        Solanas finden sie ja auch immer sehr spassig, ironisch, witzig etc. und hier ist die Bezugnahme auf Ruanda dementsprechend ein „Funfact“.

        Alles in allem ist scheint das ein bewusster positiver Bezug zum Massenmord zu sein. Dass die „feministische Aussenpolitik“ im Grunde nur die Unterstützung von genozoidalen Plänen, Irans nämlich, ist, rundet das Bild nur noch weiter ab.

        Eigentlich genau das, was man von dieser apokalyptischen Weltuntergangssekte der Grünen erwarten müsste: Beifall und Unterstützung von jeder Art von Massenmord 😦

      • „Mit 60% sind somit auch in Ruanda die Frauen im Parlament „unterrepräsentiert““

        fun fact:
        Niemand kann diese unterrepräsentation darauf zurückführen, dass die Frauen von einer männlichen Mehrheit irgendwie zurückgehalten und gebremst würden, denn es sind ja die Frauen, die in der Mehrheit sind.

    • Ist doch einfach:
      Sind mehr Frauen betroffen, muss man sich besonders um Frauen kümmern.
      Sind mehr Männer betroffen, muss man sich besonders um Frauen kümmern.

  50. Feministinnen wollen Alles und noch mehr:

    „Frauen, lasst die Vollzeit! Und Männer: Ihr auch!“

    https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/emanzipation-plaedoyer-gegen-die-vollzeitstelle-15997951.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    „Spätestens seit #MeToo sind wir uns alle bewusst, dass die Gesellschaft von einem geschlechtsspezifischen Machtgefälle durchzogen ist, an dem sich nur dann etwas ändern wird, wenn mehr Frauen in Schlüsselpositionen aufrücken.“

    Oh ja, nur darf das nur Halbzeit sein, denn:

    „Für die Familien jedoch bedeutet dieser emanzipatorische Impuls einen doppelten Rückschritt.“

    Und wegen der Familie und Kindern sollen dann auch die Männer nur Halbzeit arbeiten, denn dann ist das mit der Familie auch ebenso häftig zu bewältigen.

    Hört sich nach einer vernünftigen Idee an? Schon. Doch wird das finanziell wohl nicht langen, 2 Halbjobs sind sicher nie so gut wie ein ganzer. Weil ein ganzer Job nämlich mehr als 100% Einsatz bedeutet heute. Aber egal, hauptsache man phantasiert sich den Feminismus so hin, wie einem der gefallen würde.

    Ausserdem hat die Frau Schaaf was übersehen: Feminismus will gar keine Familien oder gar Kinder. Beides ist pures Patriarchat (jedenfalls wenn die Hautfarbe weiss ist).
    Und: der Feminismus hasst Halbzeitfeministinnen wie sie ganz besonders.

  51. Und kein Gesetz weit und breit…. man scheint die ungelernten zu bevorzugen

  52. Feministinnen stellen erst mal eine Behauptung auf, präsentieren die aber als Tatsache und dann kommen richtige Wissenschaftler und widerlegen sie… wieder und wieder und immer wieder. Aber niemand traut sich gleich vorweg zu sagen „Das ist Bullshit. Solange du es nicht bewiesen hast, macht hier niemand auch nur einen Finger krumm.“

  53. Stusskopfski mit ihrer neuen Idiotinnenkolumne im kotzgrünbraunen Relotius-Kloakenblatt:

    „Männlichkeit ist so zerbrechlich, dass sie permanent symbolhaft gestützt werden muss. Auch deshalb erklären Politiker und Journalisten im Streit über ein Tempolimit so gerne, dass hier eine Freiheit aufgegeben werden soll.“

    Mann, ist der Feminismus fragil, wenn er nach jedem kleinen Strohhalm greifen muss, der sich nur bietet.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tempolimit-und-gender-maennlichkeit-am-limit-a-1249258.html

    Das ist die übliche Aneinanderreihung der sterotypen Femi-Vorurteile ….

    „Frauen, die ein paar Monate nach der Geburt ihres Kindes wieder arbeiten, in Verdacht geraten, karrieregeile, seelenlose Roboter zu sein“

    … die so seelenlos roboterhaft runterrerasselt werden.

    Der Abschlussspruch ist noch halbwegs interessant:

    „Es sind nicht alle Männer Teil des Problems, aber alle können Teil der Lösung sein.“

    Das wird all den Solanas-Fans gefallen, eine „Dog whistle“ für die.

  54. Um Israel geht es natürlich, um „den Juden unter den Staaten“. Wenigstens den Antisemiten. Und um davon abzulenken wird die knappe Kopfbedeckung gewählt.

  55. Hach, die EU war immer genau darauf aufgebaut! Warum wohl war der Obermeister der EU aus dem Winzland Luxemburg?!?

  56. „Isn’t it funny that in this whole DC/Native American/MAGA hat kerfuffle that no one is talking about the antisemitism that was spouted by the so-called Black Hebrews, which in retrospect was by far the most offensive thing that happened?“

    twitter.com/elderofziyon/status/1087779241184374784

    Schwarzer hardcore Rassismus? Gar crackpot Antisemitismus? Gibt es nicht ….

  57. Einseitig und oberflächlich, aber durchaus von literarischem Wert. Lustig ist, dass Claudia Roth als positive Lichtgestalt erlebt wird. Dabei ist sie ja sowas wie der Trump Deutschlands 😀

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